TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Offenbarung bezieht sich allgemein und insbesondere auf ein Trockeneismahlwerk
für eine Trockeneisstrahlvorrichtung mit einem ersten und zweiten Mahlkörper.
TECHNISCHER HINTERGRUND
[0002] Es sind allgemein Trockeneisstrahlvorrichtungen bekannt, bei denen die Eigenschaften
von Trockeneis genutzt werden. Trockeneispellets, die aus zusammengepresstem CO2-Schnee
bestehen, werden mit Druckluft beschleunigt und in sehr kaltem Zustand (-78,5°C) gegen
die zu reinigenden Flächen geschleudert.
[0003] Der Reinigungseffekt beruht auf drei Prinzipien: zum einen auf der mechanischen Wirkung
der Trockeneisfestkörper (ähnlich Glasperlen oder Sandstrahlen); weiter darauf, dass
die unterkühlten Trockeneispellets beim Aufprall einen reinigenden Kälteschock auslösen,
bei dem das abzutragende Substrat versprödet und dessen Abtrag erleichtert wird; und
schließlich darauf, dass sich beim Abkühlen feine Risse und Ritzen bilden, in die
feine Trockeneispartikel eindringen, dort schlagartig sublimieren(d. h. gehen in den
gasförmigen Zustand über), sich dabei in den Ritzen stark ausdehnen und so die Ritzen
vergrößern und die zu entfernenden Partikel dabei von der zu reinigenden Fläche ablösen.
[0004] Das eigentliche Strahlgut, nämlich das Trockeneis, verdampft bei diesem Vorgang vollständig
und entweicht in die Atmosphäre. Es entstehen beim Trockeneisstrahlen daher keinerlei
Rückstände außer den abgelösten Partikeln.
[0005] Die verwendeten Trockeneispellets mit Ausgangskorngrößen von ca. 3 mm sind jedoch
nicht für alle Reinigungsaufgaben geeignet. Es gibt Reinigungsaufgaben, bei denen
kleinere Partikelgrößen gewünscht sind.
[0006] Um Trockeneispartikel mit geringeren Korngrößen zu erhalten, gibt es Strahlvorrichtungen
mit Walzenmahlwerken, bei denen die Pellets in einem Brechspalt zwischen gegenläufigen
Walzen und einer Brechleiste zerkleinert werden (siehe zum Beispiel
DE 10 2009 027 974 B4). Die im Mahlwerk zerkleinerten Partikel werden nach der Zerkleinerung weiter gefördert,
in einen Druckluftstrom eingespeist und zu einer Strahldüse geführt.
[0007] Beim Zermahlen in einer offenen Kammer können hier vergleichsweise hohe Strahlgut(Trockeneis)-Verluste
auftreten, da beim Zerkleinern ein Teil des Trockeneises sublimiert und verloren geht.
Auch sind bei solchen Walzenmahlwerken mehrere abgedichtete Lager (pro Walze zwei)
erforderlich, um den Mahlvorgang auch in einer geschlossenen Kammer zu ermöglichen
wenn das Strahlgut mit Hilfe eines Förderfluids (z.B. Druckluft) durch die Mahlvorrichtung
gefördert werden soll.
[0008] Es besteht also die Aufgabe, ein verbessertes Trockeneismahlwerk zur Verfügung zu
stellen, bei der diese Nachteile wenigstens teilweise ausgeräumt sind. Insbesondere
besteht die Aufgabe, eine Trockeneisstrahlvorrichtung zur Verfügung zu stellen, bei
der die Trockeneisverluste möglichst gering sind und die Partikelgröße und Geometrie
sowie die Strahlgeschwindigkeit möglichst optimal auf die durchzuführende Reinigungsaufgabe
abstimmbar sind.
[0009] Diese Aufgabe erfüllt das Trockeneismahlwerk gemäß Anspruch 1 sowie die Trockeneisstrahlvorrichtung
gemäß Anspruch 14.
ZUSAMMENFASSUNG
[0010] Nach einem ersten Aspekt stellt die vorliegende Offenbarung ein Trockeneismahlwerk
für eine Trockeneisstrahlvorrichtung mit einem ersten und einem zweiten Mahlkörper
dar, das sich dadurch auszeichnet, dass der erste Mahlkörper eine rotationssymmetrische
Außenwirkfläche und der zweite Mahlkörper eine rotationssymmetrische Innenfläche aufweist,
die jeweils als Mahlflächen wirken,
die Mahlkörper jeweils mit ihrer Außenwirklläche und ihrer Innenwirkfläche einander
zugewandt koaxial und gegeneinander um eine Rotationsachse verdrehbar angeordnet sind,
so dass zwischen Außenwirkfläche und Innenwirkfläche ein ringförmiger Mahlspalt ausgebildet
ist, in den beim Verdrehen der Mahlkörper gegeneinander Trockeneismahlgut gelangt
und dort zerrieben wird.
[0011] Mit so einem Mahlwerk lässt sich der Mahlvorgang einfacher in einer geschlossenen
Kammer realisieren und damit der Druchluftbedarf zur Förderung des Strahlguts reduzieren,
da der zweite Mahlkörper mit seiner Innenwirkfläche einen Teil einer geschlossenen
Mahlkammer bilden kann. Das beim Zermahlen freiwerdende CO2-Gas kann so zusätzlich
nutzbares Gasvolumen im Fördergasstrom bilden, welches die Aufprallenergie des Strahlgutes
zusätzlich erhöhen kann. Durch die konzentrisch ineinander angeordneten Mahlkörper
kann die Mahlgutzufuhr und die Strahlgutabfuhr sowie der Durchgang durch das eigentliche
Mahlwerk und durch den Mahlspalt besonders strömungsgünstig gestaltet werden. Auf
diese Weise können u.a. Strömungs- und Druckverluste bei der Förderung des Mahl-/Strahlgutes
verringert werden.
[0012] Weitere Aspekte und Merkmale ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen, der beigefügten
Zeichnung und der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsformen.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
[0013] Ausführungsformen werden nun beispielhaft und unter Bezugnahme auf die beigefügte
Zeichnung beschrieben. Dabei zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines Trockeneisstrahlgerätes;
- Fig. 2
- eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Trockeneismahlwerks mit einer Antriebseinheit;
- Fig. 3
- einen Längsschnitt durch das in Fig. 2 dargestellte Trockeneismahlwerk;
- Fig. 4
- einen Längsschnitt durch das in Fig. 2 dargestellte Mahlwerk in einer anderen Schnittebene;
- Fig. 5A - 5E
- schematische Darstellungen alternativer Mahlwerksgeometrien
BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSFORMEN
[0014] Vor einer detaillierten Beschreibung der Ausführungsform unter Bezugnahme auf Fig.
1 folgen zunächst allgemeine Erläuterungen zu den Ausführungsformen.
[0015] Es gibt Ausführungen, bei welchen jeweils ein Konturverlauf der Außenwirkfläche entlang
der Rotationsachse durch eine erste Konturlinie und ein Konturverlauf der Innenwirkfläche
entlang der Rotationsachse durch eine zweite Konturlinie definiert ist. Dabei sind
die Konturlinien so gestaltet, dass bei minimiertem ("minimiert" bedeutet in diesem
Zusammenhang, dass die Weite des Ringspaltes gleich null wird, also Innenwirkfläche
und Außenwirkfläche einander berühren) Ringspalt die Innenwirkfläche und die Außenwirkfläche
einander entlang einer ringförmigen Linie berühren - der Ringspalt also sehr schmal
ist. Bei so einer Ausführung ist sichergestellt, dass der eigentliche Mahlvorgang
maßgeblich im Bereich des minimierten Ringspaltes, also nur in der sehr schmalen Engstelle,
stattfindet. Damit wird das Mahlgut sehr schonend zerkleinert und Sublimationsverluste
werden minimiert.
[0016] Das Mahlgut wird in Förderrichtung durch den Ringspalt entlang der Rotationsachse
geführt. Dabei wird das Mahlgut zunächst in den sich verengenden Ringspalt gedrückt,
wo es zerkleinert wird. Die zerkleinerten Partikel gelangen dann sofort aus dem (engen
und schmalen) Ringspaltbereich in einen sich erweiternden Bereich und werden dort
weiter geführt. Die Förderwirkung erfolgt zum einen durch den Gasstrom entlang der
Rotationssachse sowie durch die Bewegung der Mahlkörper zueinander bzw. durch die
Relativbewegung der Innenwirkfläche zur Außenwirkfläche.
[0017] Bei einer Ausführung ist dabei die Innenwirkfläche frusto-konisch (kegelstumpfförmig)
ausgebildet und die Außenwirkfläche ist im Bereich des Ringspaltes mit einem torisch
gewölbten Bereich (ähnlich der Außenwölbung im Gürtelbereich eines Rettungsringes)
versehen. Diese Gestaltung hat mehrere Vorteile. Geht man von einer Förderrichtung
durch den zweiten Mahlkörper entlang seiner frusto-konischen Innenwirkfläche aus,
bei der das Mahl-/Strahlgut vom weiten Ende des Kegelstumpfes entlang der Rotationsachse
zum engeren Ende des Kegelstumpfes gefördert wird, so wird zunächst das ungebrochene
Mahlgut durch die aufeinander zulaufenden Flächenbereiche der Innenwirkfläche und
der Außenwirkfläche in den Mahlspalt (Ringspalt) hinein verdichtet. Nach dem Passieren
des Mahlspaltes tritt das dort zum Strahlgut zerkleinerte Mahlgut wieder in einen
sich aus dem Ringspalt heraus erweiternden Bereich aus, kann sich dort ausdehnen und
verklumpt nicht. Schließlich wird das Strahlgut dann wieder in Richtung enger Konusmündung
zusammen mit einem Druckluft-/Strahlgutstrahl konvergiert und tritt mit erhöhter Geschwindigkeit
aus.
[0018] Bei einer anderen Ausführung geht der torisch ausgebildete Bereich in einen konischen
Bereich über, der ein Ende des ersten Mahlkörpers bildet und in den frusto-konischen
Hohlraum im zweiten Mahlkörper hineinragt. Dadurch wird der oben beschriebene Düseneffekt
zusätzlich verstärkt.
[0019] Bei anderen Ausführung mündet die so gebildete insbesondere rotationssymmetrische
Mahlgutabfuhrkammer in einen Abfuhranschluss, über den das Mahl-/Strahlgut direkt
in ein Schlauchpaket der Trockeneisstrahlvorrichtung geführt werden kann. Dies ist
so ohne weitere Umlenkungen und damit verlustarm möglich.
[0020] Bei einer anderen Ausführung ist der erste Mahlkörper - der ggf. mit einem Mahlkopf
drehbar innerhalb des zweiten Mahlkörpers aufgenommen ist - mit einem eine Mahlgutzufuhrkammer
durchsetzenden Antriebsschaft versehen, der mit einer Antriebseinheit koppelbar ist
und über eine Lageranordnung in einer mit der Antriebseinheit verbundenen Lagerhülse
gelagert ist. Damit kann der erste Mahlkörper (bzw. der Mahlkopf) frei innerhalb des
zweiten Mahlkörpers - also innerhalb der Mahlgutzufuhrkammer bzw. der Strahlgutabfuhrkammer
- positioniert werden. Antrieb, Ausrichtung und Fixierung erfolgt über die Lagerhülse
bzw. die Antriebseinheit. Durch die Lagerung innerhalb der Lagerhülse wird sichergestellt,
dass die Antriebseinheit nur die zum Zerkleinern des Strahlgutes erforderliche Drehbewegung
überträgt und frei von Quer- und Axialkräften bleibt.
[0021] In einer Ausführung ist dabei die Lageranordnung und/oder die Antriebseinheit über
eine am Antriebsschaft wirkende Dichtung (z.B. Wellendichtring, Gleitringdichtung)
zur Mahlgutzufuhrkammer hin abgedichtet. Damit wird zuverlässig verhindert, dass Mahl-
bzw. Strahlgut und/oder Druckluft in die Lageranordnung bzw. in die Antriebseinheit
geraten kann. Zur Abdichtung ist nur eine einzige Dichtung erforderlich. Pressluft
und Strahlgut bleiben innerhalb der Mahlgutzufuhrkammer.
[0022] In einer weiteren Ausführung ist der zweite Mahlkörper am Ende eines Haltestücks
ausgebildet, in dem die Mahlgutzufuhrkammer ausgebildet ist. Damit kann der zweite
Mahlkörper austauschbar und aus einem anderen Werkstoff wie die Mahlgutzufuhrkammer
ausgebildet sein.
[0023] In einer Ausführung, bei welcher der zweite Mahlkörper und/oder die Lagerhülse zum
Haltestück hin axial entlang der Rotationsachse verstellbar ausgebildet sind, ermöglicht
diese Axialverstellung eine Veränderung der Ringspaltweite. Der erste Mahlkörper kann
in Axialrichtung relativ zum zweiten Mahlkörper positioniert werden, so dass die Weite
des Ringspaltes veränderbar ist und so die Korngröße des Strahlgutes in gewünschter
Weise eingestellt werden kann.
[0024] Dabei gibt es Ausführungen, bei denen die Weite des Ringspaltes zwischen 4 und 0,1
mm, insbesondere zwischen 1 und 0,1 mm eingestellt wird.
[0025] Bei einer Ausführung dient eine Spindelanordnung, über die das Haltestück mit der
Lagerhülse gekoppelt ist, als Verstellmechanismus. So kann durch Verdrehen des Haltestücks
zur Lagerhülse die axiale Lage des ersten Mahlkörpers zum zweiten Mahlkörper eingestellt
werden.
[0026] In einer anderen Ausführung ist entsprechender Weise der zweite Mahlkörper zum Haltestück
verstellbar angeordnet, beispielsweise über eine Spindel oder ein Gewinde.
[0027] Bei einer Ausführung ist die Mahlgutzufuhrkammer, die den ersten Mahlkörper bzw.
dessen Antriebsschaft koaxial umgibt, mit einem Zufuhranschluss versehen, der tangential
und zur Rotationsachse geneigt in die Mahlgutzufuhrkammer mündet. So wird das zugeführte
Mahlgut zusammen mit dem Druckluftstrom in der Mahlgutzufuhrkammer zyklonartig den
Ringspalt geführt. Diese Ausführung ist strömungstechnisch vorteilhaft und gewährleistet
einen verlustarmen Mahlgutstrom in den Ringspalt.
[0028] Dabei gibt es Ausführungen, bei denen die Drehrichtung des Zyklonstroms der Drehrichtung
des ersten Mahlkörpers im zweiten Mahlkörper entspricht.
[0029] Bei anderen Ausführungen kann die Drehrichtung des Zyklonstroms auch der Drehrichtung
des ersten Mahlkörpers im zweiten Mahlkörper entgegengesetzt sein, um damit gegebenenfalls
besondere Zerkleinerungsergebnisse zu erlangen.
[0030] Bei einer Ausführung, bei welcher der zweite Mahlkörper über ein Gewinde auswechselbar
mit dem Haltestück gekoppelt ist, kann dieser bei Verschleiß besonders einfach ausgewechselt
werden.
[0031] Dabei gibt es Ausführungen, bei welchen das Gewinde über eine spezielle Gewindedichtmasse
abgedichtet ist, um Gasverluste durch den Gewindespalt zu vermeiden. Solche Dichtmassen
können durch Erwärmen verflüssigt werden, so dass dann der zweite Mahlkörper auf das
Haltestück auf oder von diesem abgeschraubt werden kann.
[0032] In anderen Ausführungen kann auch alternativ zum Gewindedichtmittel eine Dichtungsfläche
vorgesehen werden, über die der zweite Mahlkörper gegen das Haltestück abgedichtet
werden kann. Um die Mahlergebnisse in Abhängigkeit vom zugeführten Mahlgut und dem
erforderlichen Strahlgut entsprechend der gewünschten Einsatzsituation einzustellen
bzw. zu verändern, können die Außenwirkfläche des ersten Mahlkörpers und/oder die
Innenwirkfläche des zweiten Mahlkörpers mit einer Oberflächenstruktur versehen sein.
Insbesondere können Rillen, Kerben, Noppen, Zähne, Zacken, Vertiefungen, und ähnliches
vorgesehen sein, die entweder in Linien, Ring oder Spindel-/Gewindestrukturen angeordnet
bzw. ausgebildet sind.
[0033] Es gibt auch Ausführungen, bei denen die Oberflächen der Außenwirkfläche und/oder
der Innenwirkfläche durch besondere Oberflächenbehandlungen oder zusätzliche Beschichtungen
in ihren Eigenschaften verändert werden, um das Mahlergebnis selbst zu beeinflussen
oder die Festigkeit bzw. die Verschleißeigenschaften der Wirkflächen zu verbessern.
[0034] Es gibt Ausführungen, bei denen der erste und der zweite Mahlkörper aus einem Aluminiumwerkstoff,
insbesondere aus geeigneten Knet- bzw. Gusslegierungen ausgebildet ist und die Wirkflächen
z.B. durch eine Eloxier- oder Hartanodisierbehandlung, verändert, insbesondere gehärtet,
wurden. So kann ein leichter und einfach zu bearbeitender Werkstoff verwendet werden,
der an den Wirkflächen trotzdem die erforderliche Verschleißfestigkeit aufweist.
[0035] Eine Trockeneisstrahlvorrichtung, die mit einem solchen Trockeneismahlwerk versehen
ist, kann besonders verlustfrei, energiesparend und durch das geringe Gewicht und
die einstellbare Strahlpartikelgröße (Strahlgut) variabel für unterschiedliche Aufgaben
eingesetzt werden.
[0036] Dabei gibt es Ausführungen, bei denen am Austrittsende des Trockeneismahlwerks ein
zusätzlicher Fluidanschluss (z.B. für Druckluft) vorgesehen ist, über den das dort
austretende Gemisch zusätzlich mit Förderfluid beaufschlagbar ist, um dieses Gemisch
aus vorhandenem Förderfluid und Trockeneis zusätzlich zu beschleunigen, um so die
Strahleigenschaften weiter zu verbessern.
[0037] Zurückkommend zur Fig. 1, zeigt diese eine schematische Darstellung einer Trockeneisstrahlvorrichtung
100 mit einem Zufuhrbehälter 101 mit als Mahlgut dienenden Trockeneispellets 102,
die etwa folgende Abmessungen haben (Durchmesser ca. 3mm, Längs ca. 5 bis 10mm) und
aus verdichtetem Trockeneisschnee gebildet werden.
[0038] Der Zufuhrbehälter 101 mündet mit seinem unteren Ende in eine Dosiervorrichtung 103,
in der über eine rotierende Dosierscheibe Trockeneispellets 102 in einen Förderluftstrom
104 transportiert werden, der die Trockeneispellets 102 aus der Dosiervorrichtung
über eine Zuleitung 106 in das Trockeneismahlwerk 1 fördert. Dort werden die Trockeneispellets
102 (Mahlgut) zu Strahlgut 109 zerkleinert und zusammen mit dem Förderluftstrom 104
aus dem Trockeneismahlwerk 1 durch ein Schlauchpaket 107 durch eine Düse 108 als Strahlgut
109 (zerkleinerte Trockeneispellets) gegen die zu bearbeitende Oberfläche 110 gelenkt.
[0039] Optional kann ein weiterer Förderluftstrom 111 in das Schlauchpaket 107 geführt werden,
um das Strahlgut 109 dort zusätzlich zu beschleunigen.
[0040] Das in Fig. 2 dargestellte Trockeneismahlwerk 1 umfasst eine Antriebseinheit 2, die
über eine Lagerhülse 3 mit einem Haltestück 4 gekoppelt ist, welches an seinem Ende
den zweiten Mahlkörper 22 trägt.
[0041] Im Betrieb tritt das Mahlgut (Trockeneispellets 102) durch einen Zufuhranschluss
6 in das Innere des Haltestücks 4, passiert dort die Mahlflächen (siehe unten) und
tritt koaxial zu einer Symmetrie-/Rotationsachse 7 über einen Abfuhranschluss 8 aus
- ggf. in das Schlauchpaket 107.
[0042] Aufbau und Funktion des Trockeneismahlwerks 1 werden anhand der in Fig. 3 und 4 gezeigten
Schnittdarstellungen erläutert. An die Antriebseinheit 2 (schematisch ohne inneren
Aufbau dargestellt) ist die Lagerhülse 3 über Schrauben 9 angeflanscht. Die Antriebseinheit
2 umfasst einen nicht weiter dargestellten Elektromotor, dessen Wellenende 10 in einen
Antriebsschaft 11 eines ersten Mahlkörpers 12 hineinragt, an dessen anderem Ende ein
Mahlkopf 33 mit einer Außenwirkfläche 13 angeordnet ist. Wellenende 10, Antriebsschaft
11, Mahlkörper 12 und die Außenwirkfläche 13 verlaufen koaxial und rotationssymmetrisch
zur Rotationsachse 7. Das Wellenende 10 ist über eine geeignete Welle-Nabe-Verbindung
drehfest mit dem Antriebsschaft 11 gekoppelt.
[0043] Im Bereich des Wellenendes 10 ist der Antriebsschaft 11 über die Lageranordnung 14
drehbar und axial fixiert aufgenommen, die zwei Wälzlager (hier: Rillenkugellager)
15 und eine Distanzhülse 16 umfasst.
[0044] An ihrem mahlkopfseitigen Ende trägt die Lagerhülse 3 einen als Dichtung dienenden
Wellendichtring 17, der mit seiner Dichtlippe 18 am Antriebsschaft 11 des ersten Mahlkörpers
12 anliegt und die Lageranordnung 14 und die Antriebseinheit 2 gegen das Eindringen
von Mahlgut und kaltem Förderfluid schützt. Die Lagerhülse 3 steckt mit einem Ende
im Haltestück 4 und ist gegen dessen Innenraum 19, welcher die Mahlgutzufuhrkammer
bildet, über einen radial dichtenden O-Ring 20 abgedichtet. Am anderen Ende des Haltestücks
4 ist der zweite Mahlkörper 22 über ein Gewinde 23 mit dem Haltestück 4 verbunden.
Das Gewinde 23 ist gegebenenfalls mittels eines Gewindedichtmittels (nicht dargestellt)
zum Innenraum 19 abgedichtet. Im Inneren des zweiten Mahlkörpers 22 ist die Innenwirkfläche
24 ausgebildet, die sich frusto-konisch verjüngend vom Innenraum 19 her der Außenwirkfläche
13 zugewandt zum Abfuhranschluss 8 hin erstreckt, der - beispielsweise zum Anschluss
des Schlauchpaketes 107 - mit einem Gewinde 25 versehen ist.
[0045] Zwischen der Außenwirkfläche 13 am Mahlkopf 33 des ersten Mahlkörpers 12 und der
Innenwirkfläche 24 des zweiten Mahlkörpers 22 verläuft ein sich von dem Innenraum
19 her verjüngender und sich in eine Mahlgutabfuhrkammer 26 hinein erweiternder Ringspalt
27. Dabei ist die Mahlgutabfuhrkammer 26 konisch verjüngt ausgebildet.
[0046] Das Haltestück 4 ist axial verschieblich mit der Lagerhülse 3 gekoppelt. Auf diese
Weise kann die Innenwirkfläche 24 des zweiten Mahlkörpers 22 zusammen mit dem Haltestück
4 vom ersten Mahlkörper 12 weg oder zu diesem hin verschoben werden, so dass die Weite
des Ringspaltes 27 veränderbar ist. Zur genauen Einstellung dient ein Spindelgang
28 in der Lagerhülse 3, in die ein in das Haltestück eingeschraubter Führungszapfen
29 (siehe Fig. 2) hineinragt. Wird nun das Haltestück 4 relativ zur Lagerhülse 3 verdreht,
so verändert sich auch dessen axiale Position zur Lagerhülse 3 in Abhängigkeit vom
Drehwinkel und von der Steigung des Spindelgangs 28. Entsprechend ändern sich auch
die axiale Lage des Mahlkopfes 33 mit seiner Außenwirkfläche 13 zum zweiten Mahlkörper
22 mit seiner konischen Innenwirkfläche 24 und damit die Weite des Ringspaltes 27.
Im Betrieb wird die Weite des Ringspaltes zwischen 4 und 0,2 mm, insbesondere zwischen
1 und 0,2 mm eingestellt.
[0047] Die Weite des Ringspaltes 27 kann in ähnlicher Weise auch über Verschrauben des zweiten
Mahlkörpers 22 zum Haltestück 4 variiert werden. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
ist dies jedoch nicht vorgesehen, da das Gewinde 23 hier mit einem Dichtmittel abgedichtet
und gegen Losdrehen gesichert ist.
[0048] Im Betrieb wird der erste Mahlkörper 12 mit seinem Mahlkopf 33 über seinen Antriebsschaft
11 vom Wellenende 10 angetrieben und dreht sich mit seiner Außenwirkfläche 13 um die
Rotationsachse 7.
[0049] Der Förderluftstrom 104 tritt zusammen mit den Trockeneispellets 102 durch den Zufuhranschluss
6 ein, der geneigt und tangential in den Innenraum 19 führt (siehe Fig. 4), und wird
dort zyklonartig um den ersten Mahlkörper 12 herum in den Ringspalt 27 geführt. Dort
nimmt der sich in gleicher Richtung drehende erste Mahlkörper 12 die Trockeneispellets
102 mit und führt sie durch die Drehbewegung und die Druckluftbeaufschlagung weiter
durch den Ringspalt 27. Dort werden die Trockeneispellets 102 zwischen der Außenwirkfläche
13 des ersten Mahlkörpers 12 und der Innenwirkfläche 24 des zweiten Mahlkörpers 22
zerrieben werden und treten als zerkleinertes Strahlgut 109 durch die düsenförmige
Strahlgutabfuhrkammer 26 zusätzlich beschleunigt durch den Abfuhranschluss 8 in das
Schlauchpaket 107.
[0050] Zur Verbesserung der Mahlwirkung sind die Außenwirkfläche 13 und die Innenwirkfläche
24 mit Mahl-/Förderrillen 30 versehen (siehe Fig. 4).
[0051] Zur Verbesserung der Dichtwirkung zwischen Lageranordnung 14 und dem Innenraum 19
verläuft der Antriebsschaft 11 in das Haltestück 4 hinein, wobei die Innenfläche des
Haltestücks 4 und der Antriebsschaft 11 zunächst einen sehr schmalen Spalt bilden,
daran anschließend ist der Antriebsschaft 11 verjüngt und geht dann sich zunächst
konisch erweiternd in die torische Außenwirkfläche 13 über, die dann sich konisch
verjüngend in die Spitze 31 des ersten Mahlkörpers 12 übergeht.
[0052] Der verjüngte Abschnitt 32 des Antriebsschaft 11, verbessert die Strömungseigenschaften
im Innenraum 19 (Mahlgutzufuhrkammer) und der konisch spitz zulaufende Mahlkopf 33
verbessert die Strömungswirkung und die Düsenwirkung in der Mahlgutabfuhrkammer 26.
[0053] Weitere mögliche Gestaltungen der Wirkflächen 13 und 24 am Mahlkopf 33 des ersten
Mahlkörpers 12 bzw. im zweiten Mahlkörper 22 sind in den Fig. 5A bis 5E dargestellt.
[0054] Fig. 5A zeigt einen Mahlkopf 33A mit einer konisch-konvex gewölbten Außenwirkfläche
13, die in einer kegeligen Innenwirkfläche 24 sitzt und dort einen Ringspalt 27 bildet.
[0055] Fig. 5B zeigt einen kegelstumpfförmigen Mahlkopf 33B mit einer kegeligen Außenwirkfläche
13, die in einer torisch-konvex gewölbten Innenwirkfläche 24 sitzt und mit dieser
den Ringspalt 27 bildet.
[0056] Fig. 5C zeigt einen zylindrischen Mahlkopf 33C mit einem konisch zulaufenden Ende,
der eine zylindrisch-konische Außenwirkfläche 13 aufweist, die in einer konischen
Innenwirkfläche 24 sitzt und dort den Ringspalt 27 bildet.
[0057] Fig. 5D zeigt eine Ausführung bei der ein Mahlkopf 33D mit einer torisch-konvex oder
auch kugelig gewölbten Außenwirkfläche 13 in einer torisch-konkav oder auch kugelig-konkav
gewölbten Innenwirkfläche 24 sitzt und dort den Ringspalt 27 bildet. Dabei ist die
Krümmung/Wölbung der Außenwirkfläche 13 größer (engerer Krümmungs-/Wölbungsradius)
als die der Innenwirkfläche 24 (weiterer Krümmungs-/Wölbungsradius). Damit ist sichergestellt,
dass sich der Ringspalt 27 zunächst in Förderrichtung verjüngt und danach wieder erweitert.
Zur Montage des Mahlkopfes innerhalb des die Innenwirkfläche tragenden Bauteils (der
zweite Mahlkörper 22) kann ist diese teilbar ausgebildet.
[0058] Fig. 5E zeigt eine Ausführung mit einem kegeligen Mahlkopf 33E mit einer konischen
Außenwirkfläche 13, die innerhalb der sich zunächst in Förderrichtung konisch verjüngenden
Innenwirkfläche 24A und der sich dann in Förderrichtung wieder erweiternden Innenwirkfläche
24B angeordnet ist und an der Übergangskante 24C den Ringspalt 27 definiert.
[0059] In einer alternativen Ausführung weist der Mahlkopf 33E eine zylindrische Außenwirkfläche
13 auf. Bei so einer Ausführung ist dann die Weite des Ringspalts 27 durch Axialverstellung
des Mahlkopfes 33 nicht möglich. In einer weiteren alternativen Ausführung ist die
in der Fig. 5E dargestellte sich konisch erweiternde Innenwirkfläche 24 zylindrisch
mit gleichbleibendem Durchmesser ausgebildet. Im Zusammenspiel mit einer sich konisch
verjüngenden Außenwirkfläche 13 ergibt sich auch bei dieser Ausführung ein sich zunächst
verjüngender und sich nach der Engstelle erweiternder Ringspalt 27.
[0060] Weitere Ausführungen und Variationen der Erfindung ergeben sich im Rahmen der Ansprüche.
BEZUGSZEICHENLISTE
| 100 |
Trockeneisstrahlvorrichtung |
12 |
erster Mahlkörper |
| 101 |
Zufuhrbehälter |
13 |
Außenwirkfläche |
| 102 |
Trockeneispellets |
14 |
Lageranordnung |
| 103 |
Dosiervorrichtung |
15 |
Rillenkugellager |
| 104 |
Förderluftstrom |
16 |
Distanzhülse |
| 106 |
Zuleitung |
17 |
Umlaufrichtung |
| 107 |
Schlauchpaket |
18 |
Dichtlippe |
| 108 |
Düse |
19 |
Innenraum |
| 109 |
Strahlgut |
20 |
O-Ring |
| 110 |
Oberfläche |
22 |
zweiter Mahlkörper |
| 111 |
Förderluftstrom |
23 |
Gewinde |
| |
|
24 |
Innenwirkfläche |
| 1 |
Trockeneismahlwerk |
25 |
Gewinde |
| 2 |
Antriebseinheit |
26 |
Mahlgutabfuhrkammer |
| 3 |
Lagerhülse |
27 |
Ringspalt |
| 4 |
Haltestück |
28 |
Spindelgang |
| 5 |
- frei - |
29 |
Führungszapfen |
| 6 |
Zufuhranschluss |
30 |
Mahl-/Förderrille |
| 7 |
Symmetrie-/Rotationsachse |
31 |
Spitze |
| 8 |
Abfuhranschluss |
32 |
verjüngter Schaft |
| 9 |
Schraube |
33 |
Mahlkopf |
| 10 |
Wellenende |
33A-E |
Mahlkopf (alternative Gestalt) |
| 11 |
Antriebsschaft |
|
|
1. Trockeneismahlwerk (1) für eine Trockeneisstrahlvorrichtung (100) mit
einem ersten und einem zweiten Mahlkörper (12, 22), wobei
der erste Mahlkörper (12) eine rotationssymmetrische Außenwirkfläche (13) und der
zweite Mahlkörper (22) eine rotationsymmetrische Innenwirkfläche (24) aufweist, die
als Mahlflächen wirken,
die Mahlkörper (12, 22) jeweils mit ihrer Außenwirkfläche (13) und ihrer Innenwirkfläche
(24) einander zugewandt koaxial und gegeneinander um eine Rotationsachse (7) verdrehbar
angeordnet sind, sodass
zwischen Außenwirkfläche (13) und Innenwirkfläche (24) ein Ringspalt (27) ausgebildet
ist, in den beim Verdrehen der Mahlkörper (12, 22) gegeneinander Trockeneismahlgut
(102) gelangt und dort zerrieben wird.
2. Trockeneismahlwerk (1) nach Anspruch 1, bei welchem jeweils ein Konturverlauf der
Außenwirkfläche (13) entlang der Rotationsachse (7) durch eine erste Konturlinie und
ein Konturverlauf der Innenwirkfläche (24) entlang der Rotationsachse (7) durch eine
zweite Konturlinie definiert ist, wobei die erste und die zweite Konturlinie so gestaltet
sind, dass bei minimiertem Ringspalt (27) die Innenwirkfläche (24) und die Außenwirkfläche
(13) einander entlang einer ringförmigen Linie berühren.
3. Trockeneismahlwerk (1) nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem die Innenwirkfläche (24)
frusto-konisch ausgebildet ist und die Außenwirkfläche (13) im Bereich des Ringspaltes
(27) einen torisch ausgebildeten Bereich umfasst.
4. Trockeneismahlwerk (1) nach Anspruch 3, bei welchem der torisch ausgebildete Bereich
in einen konischen Bereich mündet, der ein Ende des ersten Mahlkörpers (12) bildet,
der in einen frusto-konischen Hohlraum (26) im zweiten Mahlkörper (22) hineinragt.
5. Trockeneismahlwerk (1) nach Anspruch 4, wobei der frusto-konische Hohlraum (26) zwischen
Ringspalt (27) und einem Austrittsende eine, insbesondere rotationssymmetrische Mahlgutabfuhrkammer
bildet, die in einen Abfuhranschluss (8) mündet.
6. Trockeneismahlwerk (1) nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5, wobei der erste Mahlkörper
(12) mit einem eine Mahlgutzufuhrkammer (19) durchsetzenden Antriebsschaft (11) versehen
ist, der mit einer Antriebseinheit (2) koppelbar ist und über eine Lageranordnung
(14) in einer mit der Antriebseinheit (2) verbundenen Lagerhülse (3) gelagert ist.
7. Trockeneismahlwerk (1) nach Anspruch 6, wobei die Lageranordnung (14) und/oder die
Antriebseinheit (2) über eine am Antriebsschaft wirkende Dichtung (17), insbesondere
ein Wellendichtring, zur Mahlgutzufuhrkammer (19) hin abgedichtet ist.
8. Trockeneismahlwerk (1) nach Anspruch 6 oder 7, wobei die Mahlgutzufuhrkammer (19)in
einem Haltestück (4) ausgebildet ist, das an einem Enden mit dem zweiten Mahlkörper
(22) verbunden und am anderen Ende mit der Lagerhülse (3) gekoppelt ist.
9. Trockeneismahlwerk (1) nach Anspruch 6, 7 oder 8, wobei der zweite Mahlkörper (22)
und/oder die Lagerhülse (3) zum Haltestück (4) axial entlang der Rotationsachse (7)
verstellbar ausgebildet sind, so dass eine Weite des Ringspalts (27) verstellbar ist.
10. Trockeneismahlwerk (1) nach Anspruch 9, wobei das Haltestück (4) über eine Spindelanordnung
(28, 29) mit der Lagerhülse (3) gekoppelt ist, sodass beim Verdrehen des Haltestücks
(4) zur Lagerhülse (3) der erste Mahlkörper (12) axial zum zweiten Mahlkörper (22)
verstellt wird und so die Weite des Ringspalts (27) verändert wird.
11. Trockeneismahlwerk (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 10, bei welchem die Mahlgutzufuhrkammer
(19) den ersten Mahlkörper (12) koaxial umgibt und mit einem Zufuhranschluss (6) versehen
ist, der tangential und zur Rotationsachse (7) geneigt in die Mahlgutzufuhrkammer
(19) mündet, um das zugeführte Mahlgut (102) zyklonartig durch die Mahlgutzufuhrkammer
(19) in den Ringspalt (27) zu führen.
12. Trockeneismahlwerk (1) nach Anspruch 8, 9, 10 oder 11, bei welchem der zweite Mahlkörper
(22) über ein Gewinde (23) auswechselbar mit dem Haltestück (4) gekoppelt ist.
13. Trockeneismahlwerk (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem die Außenwirkfläche
(13) und/oder die Innenwirkfläche (24) mit einer eine Mahl- und/oder eine Förderwirkung
beeinflussenden Oberflächenstruktur (30) versehen sind, insbesondere mit Rillen, Kerben,
Noppen, Zähnen, Zacken, Vertiefungen, Spindel-/Gewindestrukturen.
14. Trockeneisstrahlvorrichtung (100) zum Strahlen von Oberflächen mit einem Gemisch von
Trockeneisgranulat (109) und Förderfluid (111) mit einem Trockeneismahlwerk (1) nach
einem der Ansprüche 1 bis 13.
15. Trockeneisstrahlvorrichtung (100) nach Anspruch 14, wobei an einem Austrittsende des
Trockeneismahlwerks (1) ein zusätzlicher Förderfluidanschluss (111) vorgesehen ist,
über den das dort austretende Gemisch zusätzlich mit einem Förderfluid beaufschlagbar
ist, um das Gemisch zu beschleunigen.