[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Trennstein zur Abtrennung eines Gehweges
von einem Radweg, wobei eine erste Längskante an den Gehweg und eine zweite Längskante
an den Radweg angrenzt und im Wesentlichen zwischen den Längskanten eine Oberfläche
ausgebildet ist.
[0002] Die
DE 10 2007 026 346 offenbart einen Formstein zur Abgrenzung eines Gehweges von einem Radweg, bei dem
eine oberseitige Nutzfläche ein Höhenprofil aufweist. Das Maximum des Höhenprofils
weist eine Höhe von 2 bis 4 cm auf und ist außermittig angeordnet. Ein solches Höhenprofil
kann zwar eine optisch erkennbare Begrenzung zwischen einem Gehweg und einem Radweg
bereitstellen, besitzt allerdings das Problem, dass Fußgänger an stufenförmigen Erhebungen
stolpern können. Zudem kann ein ungeübter Radfahrer bei einer zu starken Schrägstellung
der Fahrfläche Probleme bekommen. Zudem sind die dort offenbarten Profilierungen für
Blinde wenig hilfreich, da sich Informationen zur Position des Rad- und Gehweges nur
schlecht erfassen lassen.
[0003] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Trennstein zur Abtrennung
eines Gehweges von einem Radweg zu schaffen, der die oben genannten Nachteile vermeidet
und sowohl für Fußgänger, Radfahrer als auch Blinde eine optimierte Oberflächengestaltung
besitzt.
[0004] Diese Aufgabe wird mit einem Trennstein mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen offenbart.
[0005] Der erfindungsgemäße Trennstein umfasst eine Oberfläche, die benachbart zu der ersten
Längskante an dem Gehweg einen ersten Bereich mit ersten Profilierungen und benachbart
zu der zweiten Längskante benachbart zu dem Radweg einen zweiten Bereich mit zweiten
Profilierungen aufweist, die von den ersten Profilierungen abweichend ausgebildet
sind, wobei die erste und/oder zweite Profilierung parallel zur Längsrichtung verlaufende
Rippen und/ oder Noppen umfasst, wobei die Rippen und/oder Noppen eine asymmetrische
Querschnittskontur aufweisen und auf einer Seite eine flache Anlaufschräge und auf
der gegenüberliegenden Seite einen steileren Wandabschnitt aufweisen. Durch die Anordnung
von unterschiedlichen Profilierungen in Längsrichtung des Trennsteines können Blinde
über das Ertasten der Gestaltung der Profilierung zunächst feststellen, auf welcher
Seite der Radweg und der Gehweg vorgesehen sind. Zudem kann ein Ertasten in Längsrichtung
als Richtungshilfe dienen. Die Profilierungen sind dabei auch optisch für den Fußgänger
oder Radfahrer erkennbar, so dass ein Einhalten der Trennung für den jeweiligen Verkehrsteilnehmer
erleichtert wird.
[0006] Die erste und/oder zweite Profilierung umfasste dabei parallel zur Längsrichtung
verlaufende Rippen und/oder Noppen. Die Rippen und/oder Noppen besitzen dabei eine
asymmetrische Querschnittskontur, bei der auf einer Seite eine flache Anlaufschräge
und auf der gegenüberliegenden Seite ein steilerer Wandabschnitt vorgesehen ist, so
dass für sehbehinderte Menschen ein einfaches Tasten der Richtung ermöglicht wird.
[0007] Die flachere Anlaufschräge besitzt vorzugsweise eine Breite die mindestens dreimal,
insbesondere fünfmal so breit ist wie die Breite des steileren Wandabschnittes. Dadurch
kann ein Blinder mit dem Blindenstock deutlich feststellen, ob bei einer horizontalen
Bewegung ein höherer Widerstand durch den steileren Wandabschnitt oder ein geringerer
Widerstand durch die flache Anlaufschräge vorhanden ist. Dies ermöglicht auf einfache
Weise eine Richtungsbestimmung und vermeidet, dass eine blinde Person versehentlich
auf den Radweg gelangt.
[0008] Vorzugsweise ist die Höhe der Profilierungen zwischen 0,2 cm bis 1,5 cm, insbesondere
0,4 cm bis 1 cm. Dadurch ist gewährleistet, dass die Profilierungen keine Stolperfalle
bilden und eine Gefahr für Fußgänger oder Radfahrer darstellen. Auf der anderen Seite
ist die Höhe der Profilierungen ausreichend, um von blinden Menschen erfasst zu werden.
[0009] Vorzugsweise sind die Rippen auf dem ersten, zu dem Gehweg benachbarten Bereich vorgesehen,
und die flache Anlaufschräge jeder Rippe ist auf der dem Radweg zugewandten Seite
vorgesehen. Dadurch kann beim Bewegen eines Blindenstockes in horizontale Richtung
festgestellt werden, dass eine Bewegung zu dem Radweg zu einem höheren Widerstand
an den steileren Wandabschnitten führt, so dass eine Richtungsinformation ertastbar
ist, die intuitiv gedeutet werden kann.
[0010] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weisen die ersten und/oder zweiten
Profilierungen eine Vielzahl von nach oben hervorstehenden Noppen auf. Die Noppen
besitzen dabei vorzugsweise die Form eines Pyramidenstumpfes, wobei jeder Pyramidenstumpf
asymmetrisch ausgebildet ist und eine Spitze des Pyramidenstumpfes außermittig angeordnet
ist.
[0011] Hierfür weist der Pyramidenstumpf eine flache Anlaufseite und eine steilere Anlaufseite
auf, wobei die flachere Anlaufseite der zweiten Längskante und die steilere Anlaufseite
der ersten Längskante zugewandt ist. Auch an den Pyramidenstümpfen kann somit festgestellt
werden, ob ein höherer Widerstand an der steileren Anlaufseite oder ein geringerer
Widersand an der flachen Anlaufseite vorhanden ist, wenn ein Blindenstock über die
Pyramidenstümpfe bewegt wird. Diese Information ist hilfreich, um Rad- und Gehweg
voneinander trennen zu können.
[0012] Vorzugsweise sind jeweils zwei bis fünf Rippen oder Reihen in Längsrichtung mit Noppen
als Profilierung vorgesehen, so dass der Trennstein eine ausreichende Breite besitzt,
um optisch ausreichend wahrgenommen zu werden und genügend Informationen auf der Oberseite
des Trennsteins über einen Blindenstock erfassbar sind.
[0013] In einer bevorzugten Ausgestaltung ist der Trennstein nicht quaderförmig ausgebildet,
was zwar möglich wäre, allerdings an Kurven problematisch ist, sondern besitzt eine
erste Stirnseite mit einer konkaven Wölbung und eine gegenüberliegende Stirnseite
mit einer konvexen Wölbung. Dadurch können benachbarte Stirnseiten der Trennsteine
im Wesentlichen formschlüssig in unterschiedlichen Winkelpositionen zusammengesteckt
werden, so dass der Trennstein sowohl in gerader Ausrichtung als auch winkelförmig
zum Auslegen von Kurven aneinandergefügt werden kann, ohne dass Spalte zwischen den
Trennsteinen entstehen.
[0014] Vorzugsweise sind die ersten und zweiten Profilierungen auf einer im Wesentlichen
ebenen horizontalen Basisfläche angeordnet. Die Anordnung der Profilierungen auf einer
im Wesentlichen ebenen horizontalen Basisfläche besitzt den Vorteil, dass der Trennstein
weder für den Fußgänger eine Stolperfalle noch für den Radfahrer ein unerwartetes
Hindernis bildet, selbst wenn Fußgänger oder Radfahrer den Trennstein betreten oder
befahren sollten.
[0015] Alternativ ist es möglich, dass der erste Bereich ausgehend von der ersten Längskante
und der zweite Bereich ausgehend von der zweiten Längskante zu einem Übergang zwischen
dem ersten Bereich und im zweiten Bereich hin ansteigend ausgebildet sind. Der Übergang
kann dabei etwa mittig zwischen den Längskanten angeordnet sein, vorzugsweise in einem
Bereich, der zwischen 35% und 65%, insbesondere 40% bis 60% der Breite von einer der
Längskanten beabstandet ist.
[0016] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die
beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Trennstein;
- Figur 2
- eine Seitenansicht auf den Trennstein der Figur 1;
- Figur 3
- eine Detailansicht einer Noppe des Trennsteins der Figur 1, und
- Figur 4
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Trennsteins.
- Figur 5A und5B
- zwei Ansichten eines weiteren Ausführungsbeispieles eines erfindungsgemäßen Trennsteines.
[0017] Ein Trennstein 1 umfasst eine erste Längskante 2, die benachbart zu einem Gehweg,
und eine zweite Längskante 3, die benachbart zu einem Radweg verlegt werden kann.
Der Trennstein 1 kann aus einem stabilen Material, insbesondere Beton, Naturstein
oder aus anderen Gussmaterialien, hergestellt sein. Auch elastische Materialien, wie
Kautschuk oder Kunststoffe, können in diesem Sinne als "Trennstein" eingesetzt werden.
[0018] Der Trennstein 1 weist eine Oberfläche 4 auf, die in zwei Bereiche aufgeteilt ist.
Ein erster Bereich 5 ist benachbart zu der ersten Längskante 2 an dem Gehweg angeordnet.
Ein zweiter Bereich 6 ist benachbart zu der Längskante 3 und dem Radweg angeordnet.
Die Bereiche 5 und 6 besitzen etwa die gleiche Größe, auch wenn eine unterschiedliche
Breite der beiden Bereiche 5 und 6 möglich ist.
[0019] Auf dem ersten Bereich 5 sind Profilierungen in Form von Rippen 7 vorgesehen, die
parallel zur ersten Längskante 2 verlaufen. Auf dem zweiten Bereich 6 sind als Profilierungen
Noppen 11 vorgesehen, die die Form eines Pyramidenstumpfes besitzen und in drei Reihen
in Längsrichtung auf dem zweiten Bereich 6 vorgesehen sind.
[0020] Jede Rippe 7 besitzt eine asymmetrische Querschnittskontur, wie dies insbesondere
in Figur 2 gezeigt ist. Hierbei ist auf einer Seite jeder Rippe 7 eine flache Anlaufschräge
8 und auf der gegenüberliegenden Seite ein steilerer Wandabschnitt 9 vorgesehen. Die
flache Anlaufschräge 8 besitzt dabei eine größere Breite als der steilere Wandabschnitt,
insbesondere dreimal so breit, vorzugsweise mindestens fünfmal so breit. Der Winkel
der flachen Anlaufschräge 8 zur Horizontalen liegt beispielsweise in einem Bereich
zwischen 10° und 40°, insbesondere 15° bis 30°. Der Winkel der steileren Anlaufschräge
zur Horizontalen liegt in einem Bereich über 45°, insbesondere zwischen 60° und 90°.
Jede Rippe 7 weist ferner einen horizontalen ebenen oberen Abschnitt 10 auf, der vermeidet,
dass die Rippen 7 scharfe Kanten aufweisen. Es ist auch möglich, den oberen Abschnitt
10 leicht gerundet auszubilden. Die Hohe der Rippen 7 liegt in einem Bereich zwischen
0,3 cm bis 1,5 cm, insbesondere 0,4 cm bis 1 cm, so dass die Rippen 7 keine Stolperfalle
für Fußgänger ausbilden.
[0021] Auf dem zweiten Bereich 6 sind die Noppen 11 ebenfalls mit einer in einer Höhe zwischen
0,3 cm bis 1,5 cm, insbesondere 0,4 cm bis 1 cm, ausgebildet, wobei die Rippen 7 und
die Noppen 11 im Wesentlichen die gleiche Höhe besitzen. Die Rippen 7 und Noppen 11
sind dabei auf einer im Wesentlichen ebenen Basisfläche angeordnet, so dass für Fußgänger
und Radfahrer keine Gefährdung besteht.
[0022] Die Form der Noppen 11 ist in der Detailansicht in Figur 3 gezeigt. Jede Noppe 11
umfasst eine flachere Anlaufseite 12 und eine steilere Anlaufseite 13. Ferner sind
zwei in Längsrichtung angeordnete schräge Seitenflächen 14 vorgesehen, wobei die Flächen
12, 13 und 14 zu einer horizontalen Spitze 15 führen. Die flache Anlaufseite 12 kann
mindestens doppelt so breit sein wie die steilere Anlaufseite 13, um beim Überfahren
mit einem Blindenstock einen klaren Unterschied zwischen der flachen Anlaufseite 12
und der steilen Anlaufseite 13 feststellen zu können.
[0023] Sowohl bei den Rippen 7 als auch bei den Noppen 11 ist die flache Anlaufschräge 8
bzw. die flache Anlaufseite 12 jeweils dem Radweg zugewandt, so dass beim Überfahren
des Trennsteines von dem Radweg zu dem Gehweg nur ein geringer Widerstand vorhanden
ist, was signalisiert, dass ein Übergehen in diese Richtung zulässig ist. Wird der
Blindenstock hingegen in die gegenüberliegende Richtung bewegt, kann an den steileren
Wandabschnitten 9 sowie den steileren Anlaufseiten 13 festgestellt werden, dass der
Widerstand höher ist und ein Übergehen in diese Richtung nicht erwünscht ist. Im Übrigen
kann die Anordnung in Reihen in Längsrichtung der Noppen 11 sowie die Ausrichtung
der Rippen 7 dafür sorgen, dass ein Hinweis zur Laufrichtung auf der Oberseite des
Trennsteines 1 vorhanden ist. Unabhängig, wo der Blindenstock auf den Trennstein 1
aufgesetzt und bewegt wird, können somit wertvolle Informationen für den blinden Fußgänger
erhalten werden.
[0024] Jeder Trennstein 1 besitzt eine konkave Stirnseite 16 und auf der gegenüberliegenden
Seite eine konvexe Stirnseite 17. Die Krümmung der Stirnseiten 16 und 17 sind im Wesentlichen
gleich ausgebildet, so dass benachbarte Trennsteine 1 an den gekrümmten Stirnseiten
16 und 17 ineinandergesteckt werden können. Dies führt zu dem Vorteil, dass die Trennsteine
1 wahlweise in einer Linie gerade verlegt werden können, aber für Kurven auch ein
gewisser Winkel zwischen benachbarten Trennsteinen 1 möglich ist, ohne dass große
Spalte zwischen den Trennsteinen 1 bestehen. Der Radius der Wölbung an den Stirnseiten
16 und 17 kann beispielsweise in einem Bereich zwischen 10 cm und 30 cm liegen.
[0025] Alternativ ist es auch möglich, den Trennstein 1 quaderförmig auszubilden.
[0026] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind jeweils drei Rippen 7 und drei Reihen
von Noppen 11 in Längsrichtung vorgesehen. Es ist natürlich auch möglich, an der Oberseite
4 des Trennsteines 1 nur zwei Rippen 7 oder mehr als drei Rippen 7 vorzusehen. Ferner
können auch weniger oder mehr als drei Reihen von Noppen 11 vorgesehen werden.
[0027] In den Figuren 5A und 5B ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Trennsteines
1' gezeigt, wobei die gleichen Elemente des Trennsteines 1' mit den gleichen Bezugszeichen
bei dem ersten Ausführungsbeispiel versehen sind. Der Trennstein 1' benachbart zu
einer ersten Längskante 2 einen ersten Bereich 5, der mit Profilierungen in Form von
Rippen 7 versehen ist. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind vier Rippen 7
vorgesehen, die im Querschnitt asymmetrisch ausgebildet sind und eine flache Anlaufschräge
8 und an der gegenüberliegenden Seite einen steileren Wandabschnitt 9 aufweisen.
[0028] Ferner weist der Trennstein 1' eine zweite Längskante 3 auf, an der sich ein benachbarter
zweiter Bereich 6 anschließt, an der Profilierungen in Form von Noppen 11 vorgesehen
sind. Jede Noppe 11 besitzt die Form eines Pyramidenstumpfes, wobei der Pyramidenstumpf
asymmetrisch ausgebildet ist, das heißt, eine horizontale Spitze 15 ist nicht mittig
angeordnet, sondern versetzt zur Mitte des Trennsteines 1' hin. Dadurch ergeben sich
flachere Anlaufseiten 12 auf der zur Längskante 3 gewandten Seite und steiler angeordnete
Anlaufseiten 13, die zur Mitte des Trennsteines 1' gerichtet sind. Zwei Seitenflächen
14, die den Stirnseiten 16 und 17 des Trennsteines 1' zugewandt sind, können etwa
dieselbe Neigung aufweisen.
[0029] Der Trennstein 1' weist bis zu der Ecke zwischen den Längskanten 2 und 3 zu den Bereichen
5 und 6 eine Höhe H zwischen 6cm und 10cm auf. Die Bereiche 5 und 6 sind in diesem
Ausführungsbeispiel nicht auf einer ebenen horizontalen Basisfläche angeordnet, sondern
steigen zu einem Übergang 20 zwischen dem ersten Bereich 5 und dem zweiten Bereich
6 hin leicht an, beispielsweise in einem Winkel zwischen 8° und 18°. An dem Übergang
20 zwischen dem ersten Bereich 5 und dem zweiten Bereich 6, kann die Höhe h in einem
Bereich zwischen 8mm und 40mm, insbesondere 12-30mm liegen. Die Höhe h ist damit so
gewählt, dass auch Radfahrer oder Fußgänger durch eine zu starke Steigung gefährdet
werden.
[0030] Die Breite A des ersten Bereiches 5 und die Breite B des zweiten Bereiches 6 können
gleich groß sein, in dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Breite B etwas
größer, beispielsweise 10% bis 30% größer, als die Breite A des ersten Bereiches.
Bezugszeichenliste
[0031]
- 1
- Trennstein
- 2
- Längskante
- 3
- Längskante
- 4
- Oberfläche
- 5
- Bereich
- 6
- Bereich
- 7
- Rippe
- 8
- Anlaufschräge
- 9
- Wandabschnitt
- 11
- Noppen
- 12
- Anlaufseite
- 13
- Anlaufseite
- 14
- Seitenfläche
- 15
- Spitze
- 16
- Stirnseite
- 17
- Stirnseite
- 20
- Übergang
1. Trennstein (1) zur Abtrennung eines Gehweges von einem Radweg, wobei eine erste Längskante
(2) an dem Gehweg und eine zweite Längskante (3) an dem Radweg angrenzt und im Wesentlichen
zwischen den Längskanten (2, 3) eine Oberfläche (4) ausgebildet ist, die benachbart
zu der ersten Längskante (2) einen ersten Bereich (5) mit ersten Profilierungen (7)
und benachbart zu der zweiten Längskante (3) einen zweiten Bereich (6) mit zweiten
Profilierungen (11) aufweist, die von den ersten Profilierungen (7) abweichend ausgebildet
sind, die erste und/oder zweite Profilierung parallel zur Längsrichtung verlaufende
Rippen (7) und/ oder Noppen (11) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (7) und/oder Noppen (11) eine asymmetrische Querschnittskontur aufweisen
und auf einer Seite eine flache Anlaufschräge (8) und auf der gegenüberliegenden Seite
einen steileren Wandabschnitt (9) aufweisen.
2. Trennstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der Profilierungen (7, 11) zwischen 0,2 bis 1,5 cm, insbesondere 0,4 bis
1 cm, liegt.
3. Trennstein nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die flache Anlaufschräge (8) eine Breite besitzt, die mindestens dreimal, insbesondere
mindestens fünfmal so breit ist wie die Breite des steileren Wandabschnittes (9).
4. Trennstein nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (7) auf der zu dem ersten Gehweg benachbarten Bereich (5) vorgesehen sind
und die flache Anlaufschräge (8) jeder Rippe (7) auf der dem Radweg zugewandten Seite
vorgesehen ist.
5. Trennstein nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei bis sechs, insbesondere drei bis fünf Rippen (7) auf dem ersten Bereich (5)
vorgesehen sind.
6. Trennstein nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und/oder die zweite Profilierung eine Vielzahl von nach oben hervorstehenden
Noppen (11) aufweist.
7. Trennstein nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Noppen (11) jeweils die Form eines Pyramidenstumpfes besitzen.
8. Trennstein nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Pyramidenstumpf asymmetrisch ausgebildet ist und eine Spitze (15) des Pyramidenstumpfes
außermittig angeordnet ist.
9. Trennstein nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Pyramidenstumpf eine flachere Anlaufseite (12) und eine steilere Anlaufseite
(13) aufweist, wobei die flachere Anlaufseite (12) der zweiten Längskante (3) und
die steilere Anlaufseite (13) der ersten Längskante (2) zugewandt ist.
10. Trennstein nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwei bis sechs, insbesondere drei bis fünf Reihen in Längsrichtung mit Noppen (11)
auf dem zweiten Bereich (6) vorgesehen sind.
11. Trennstein nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Stirnseite (16) des Trennsteins (1) konkav gewölbt und eine gegenüberliegende
Stirnseite (17) des Trennsteins (1) konvex gewölbt ist und benachbarte Stirnseiten
(16, 17) von Trennsteinen (1) im Wesentlichen formschlüssig in unterschiedlichen Winkelpositionen
zusammensteckbar sind.
12. Trennstein nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und die zweiten Profilierungen (7, 11) auf einer im Wesentlichen ebenen
horizontalen Basisfläche angeordnet sind.
13. Trennstein nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bereich ausgehend von der ersten Längskante (3) und der zweite Bereich
(6) ausgehend von der zweiten Längskante (3) zu einem Übergang (20) zwischen dem ersten
Bereich (5) und im zweiten Bereich (6) hin ansteigend ausgebildet sind.