[0001] Die Erfindung betrifft gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 eine Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung
mit einem vor einer Gebäudeöffnung aufzieh- und ablassbaren Behang, der zu seinen
beiden Seiten jeweils in einer Führungsnut einer Seitenführungsschiene geführt ist.
[0002] Am Markisentuch von bekannten Senkrechtmarkisen sind an beiden Seitenkanten meist
als Halb-Reißverschlüsse ausgeführte Randglieder befestigt. Mit diesen kederartig
in den Seitenführungen der Senkrechtmarkise aufgenommenen Randgliedern wird das Markisentuch
auf Spannung gehalten. Dabei ist in den beiden seitlichen Führungsschienen jeweils
ein Einsatz geführt, welcher eine Kedernut aufweist, in die die Randglieder des Markisentuchs
beim Ablassen des Markisentuchs eingefädelt werden. Die Einsätze in den Führungsschienen
stützen sich dabei über elastische Dämpfungselemente an Hinterschneidungen der Führungsnuten
der Führungsschienen ab, so dass der abgelassene Markisenbehang in Transversalrichtung
auf Spannung gehalten wird, jedoch eine gewisse Nachgiebigkeit besteht, welche durch
das bzw. die elastischen Dämpfungselemente bestimmt wird. Diese Nachgiebigkeit ist
nötig, um zu verhindern, dass das Markisentuch bei Windstößen reißt und um Fertigungstoleranzen
und verschleißbedingte Tuchschrumpfungen auszugleichen, die sich aus der Natur des
meist textilen Materials des Markisentuchs ergeben. Das Markisentuch ist dabei mit
seinem oberen Ende an einer Wickelwelle befestigt und mit seinem unteren Ende an einem
meist gewichtsbeschwerten End- bzw. Fallstabprofil, welches ebenfalls in den Seitenführungsschienen
geführt ist. Eine gattungsgemäße Senkrechtmarkise ist dabei der
DE 10 2009 007 682 A1 zu entnehmen.
[0003] Auch die internationale Patentanmeldung
WO 2013/167786 A1 zeigt eine derartige Senkrechtmarkise. Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 ist das
Profil, welches den halbreißverschlussartig mit einer Serie von Klammerelementen versehenen
Seitenrand des Behangs umgreift, seinerseits drehbar in der Seitenführungsschiene
gelagert.
[0004] Anderen bekannte Senkrechtmarkisen werden lediglich an ihrem Fallstabprofil geführt,
jedoch nicht an den Seitenkanten des Markisentuchs gehalten, so dass diese Senkrechtmarkisen
bei Windstößen zum Flattern oder sogar zum Riss des Tuches neigen, wenn sie ungeschützt
auf der Gebäudeaußenseite angebracht werden. Ein Beispiel hierfür bietet die europäische
Patentanmeldung
EP 2 031 176 A2, welche eine Senkrechtmarkise zeigt, bei der das Fallstabprofil seitlich jeweils
auf einem vertikal gespannten Seil geführt ist.
[0005] Auch Raffstoren wurden früher mit zu beiden Seiten des Behangs gespannten Drähten
oder Seilen ausgestattet, auf welche der untere Endstab bzw. die untere Behangendleiste
aufgefädelt und somit geführt war, siehe beispielsweise die deutsche Gebrauchsmusterschrift
DE 7002243 U. Aufgrund der Windanfälligkeit hat sich das allerdings nicht durchgesetzt. Heute
werden Raffstoren daher meist mit gebäudefesten Seitenführungsschienen ausgeliefert,
in denen die untere Behangendleiste und die Behanglamellen geführt sind.
[0006] Während mit fix montierten Seitenführungsschienen eine hohe Windstabilität des abgelassenen
Behangs erreicht wird kann damit allerdings keine ähnlich filigrane und auf das Minimum
reduzierte Optik der seitlichen Führungen wie mit solchen Drähten erreicht werden,
was aus architektonischer Sicht aber in vielen Fällen wünschenswert wäre.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung
mit guter Windstabilität des Behangs und ansprechender Optik zu schaffen.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0009] Gemäß eines ersten Aspekts der Erfindung weist die Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung
auf zumindest einer Seite des Behangs, bevorzugt auf beiden Seiten des Behangs eine
Seitenführungsschienen auf, die von zumindest einem parallel zur Führungsnut in Längsrichtung
verlaufenden Kanal durchdrungen ist, durch den zumindest ein längserstrecktes Befestigungsglied
hindurchgeführt ist, welches ober- und unterhalb der Seitenführungsschiene gebäudeseitig
befestigt ist.
[0010] Dadurch kann eine sehr schlanke und auf das Minimum reduzierte Optik der Seitenführungsschienen
erreicht werden, was insbesondere für Anwendungsfälle wie Glasfassaden vorteilhaft
ist, bei denen die Seitenführungsschienen nicht in einer Mauerlaibung untergebracht
werden können, sondern über die Fassade überstehen. In solchen und anderen Fällen
lassen die baulichen Gegebenheiten ferner eine Befestigung der Führungsschienen auf
dem Fensterrahmen bzw. in der Fensterlaibung oft nicht zu, z.B. an den erwähnten Glasfassaden.
Gerade für solche Fälle ist es vorteilhaft, dass die Seitenführungsschienen der erfindungsgemäßen
Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung an lediglich zwei Punkten, einem oberhalb
und einem unterhalb der jeweiligen Seitenführungsschiene an dem Gebäude bzw. der Fassade
oder an damit verbundenen Bauteilen gelagert werden können.
[0011] Gemäß eines alternativen oder ergänzenden Aspekts der Erfindung weist zumindest eine
der beiden Seitenführungsschienen oben und unten jeweils zumindest eine sich parallel
zur Führungsnut in Längsrichtung in die Seitenführungsschiene hinein erstreckende
Einstecköffnung auf, wobei in die obere und die untere Einstecköffnung jeweils zumindest
ein längserstrecktes Befestigungsglied eingesteckt ist, welches ober- bzw. unterhalb
der Seitenführungsschiene gebäudeseitig befestigt ist.
[0012] Die Erfindung eignet sich besonders für eine als Senkrechtmarkise ausgebildete Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung.
Dementsprechend weist die Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung vorteilhaft einen
als Tuchbahn mit sich längs seiner Seitenränder erstreckenden Kederabschnitten ausgeführten
Behang auf, wobei der Behang mittels der gegenüber dem Behangtuch dickeren Kederabschnitte
in den hinterschnittenen Führungsnuten der beiden Seitenführungsschienen geführt und
auf Zug gehalten ist. Damit ergibt sich eine höhere Windstabilität und ein besseres
Tuchbild als bei einem Behangtuch, welches lediglich an einem unterseitigen Fallstab
seitlich geführt wird, selbst aber nicht auf Spannung gehalten wird, wie es in den
vorstehend angesprochenen Fällen, bei denen es auf eine schlanke Bauform der Seitenführungsschienen
ankommt, bisher eingesetzt wurde.
[0013] Um die Breite der Seitenführungsschienen in Normalrichtung zur Fassade weiter zu
verschlanken und trotzdem eine sichere Führung eines solchen unterseitigen Endstabs
bzw. Fallstabs zu ermöglichen, welcher üblicherweise mit Gewichten Beschwert ist,
um das Behangtuch nach unten hin straff zu halten, ist am unteren Ende des Behangs
vorteilhaft ein Endstab befestigt, der an seinen beiden den Führungsschienen zugewandten
Seiten jeweils zwei gabelförmig zur jeweiligen Führungsschiene hin vorstehende und
in Normalrichtung zur Behangebene um zumindest die Breite der Führungsschiene beabstandete
Flankenstege aufweist, die auf zumindest einer Seite des Behangs die dortige Führungsschiene
umgreifen. Die Flankenstege führen den Endstab dann auf der der Fassade zugewandten
und der der Fassade abgewandten Außenoberfläche.
[0014] Es wäre denkbar, an den Flankenstegen Rollen anzubringen, um diese Außenoberflächen
der jeweiligen Seitenführungsschiene ohne den damit verbundenen Verschleiß als Laufflächen
nutzen zu können. Weiterhin kann der Endstab auf zumindest einer Seite des Behangs
einen die beiden gabelförmig vorstehenden Flankenstege auf der dem Behang abgewandten
Rückseite der Führungsschiene miteinander verbindenden Verbindungssteg aufweisen,
um den Endstab auf der Führungsschiene noch besser zu sichern.
[0015] Bei den vorstehend erläuterten Anwendungsfällen wie Glasfassaden sind ferner im Gegensatz
zu bisher eingesetzten Senkrechtmarkisen mit lediglich am Fallstab geführtem Behang
komplett für die Durchsicht geschlossene Kombianlagen (Reihenschaltung mehrerer Anlagen)
machbar, wenn zumindest eine der Führungsschienen auf der der Führungsnut gegenüberliegenden
Seite des Kanals, durch den das längserstreckte Befestigungsglied geführt ist, eine
Zusatzführungsnut für einen Behang einer weiteren, seitlich neben der Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung
angeordneten, weiteren Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung aufweist.
[0016] Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn das längserstreckte Befestigungsglied
einer oder beider Seitenführungsschienen als Seil ausgebildet ist, insbesondere als
Stahlseil, welches sich durch den dafür vorgesehenen Kanal der Seitenführungsschiene
hindurch erstreckt. Es wäre jedoch auch ein sich durch den Kanal hindurch erstreckender
Draht oder eine sich durch den Kanal hindurch erstreckende Welle bzw. ein Rundstab
vorzugsweise aus Stahl oder etwas dergleichen denkbar.
[0017] Es ist jedoch nicht zwingend, dass die Befestigungsglieder der Seitenführungsschienen
durchgängig sind. So wäre es beispielsweise denkbar, eine oder beide Seitenführungsschienen
mit zwei als Befestigungsglieder dienenden Zapfen zu versehen, die oben und unten
in endseitige Einstecköffnungen des Kanals eingesteckt sind. Es wäre auch denkbar,
oben und unten ein beispielsweise mit einem Nippel versehenes (Stahl-)seil oder eine
endverdickte Welle an einer entsprechenden Hinterschneidung des Kanals einzuhängen,
insbesondere bei einer zwei- oder mehrteilige Bauform der Seitenführungsschiene, welche
ein Einführen des Nippels oder einer anderen Endverdickung in den Kanal erlauben würde.
Ebenso wäre es denkbar, oben und unten ein als Befestigungsglied dienendes Seil um
einen die zugehörige Einstecköffnung des Kanals querenden Verankerungssteg herumzuschlaufen
und das freie Ende des Seils außerhalb der Einstecköffnung mit dem Seil zu vercrimpen
oder dergleichen. Für derartige, nicht durchgängige Befestigungsglieder müsste die
jeweilige Führungsschiene auch keinen durchgängigen Kanal dafür aufweisen. Entsprechende
Einstecköffnungen oben und unten würden ausreichen, wenngleich die Führungsschiene
aus Kostengründen vorteilhaft als Profilbauteil oder aus miteinander verbundenen Profilbauteilen
bestehend ausgebildet ist.
[0018] Aus Kosten- und Gewichtsgründen ist es bevorzugt, wenn zumindest eine, bevorzugt
beide Seitenführungsschiene aus Kunststoff, insbesondere aus einem oder mehreren Kunststoffprofilen
besteht. Da nicht durchgängige Befestigungsglieder eine deutlich höhere Eigenstabilität
der Führungsschiene erfordern als ein durchgängiges Befestigungsglied wie beispielsweise
ein Stahlseil eignen sich durchgängige Befestigungsglieder besser dafür, ohne dass
auf die gewünschte schlanke Bauform der Seitenführungsschiene verzichtet werden muss.
Es wäre allerdings ebenso denkbar, die Führungsschiene aus einem relativ teuren und
schweren Material wie beispielsweise Stahl oder Aluminium zu fertigen, wofür sich
dann auch nicht durchgängige Befestigungsglieder gut eignen würden.
[0019] Eine mehrteiliger Aufbau der Seitenführungsschiene kann dabei insbesondere bei einem
durchgängigen Befestigungsglied die Montage erleichtern, beispielsweise bei einer
aus zwei Profilen bestehenden Führungsschiene mit durch den Kanal verlaufender Trennungsebene,
welche ein Einlegen des Befestigungsglieds vor dem Zusammenbau der Seitenführungsschiene
erlaubt. Die beiden Profile der Seitenführungsschiene können dabei zum Rastverbinden
miteinander ausgebildet sein, also beispielsweise entlang ihrer Längsseiten entsprechende
Rastvorsprungsabschnitte/ Rasthakenabschnitte aufweisen. Weiterhin wäre es denkbar,
insbesondere im Falle einer aus Kunststoff bestehenden Seitenführungsschiene, die
beiden Hälften der Seitenführungsschiene an einer Längsseite über eine Anzahl Scharniere
zu verbinden, etwa über ein Filmscharnier, und an der anderen Längsseite die zu einem
Verrasten nötigen Rastabschnitte vorzusehen. Nach dem Einlegen des Befestigungsglieds
können die beiden Führungsschienenhälften dann einfach zusammengeklappt und miteinander
verrastet werden, so dass sich eine einfacher Zusammenbau vpn Seitenführungsschiene
und Befestigungsglied ergibt.
[0020] Um die Befestigungsglieder gebäudeseitig zu befestigen ist oberhalb und unterhalb
der jeweiligen Seitenführungsschiene vorteilhaft jeweils ein Halter vorgesehen, an
dem das jeweilige Befestigungsglied angebracht, insbesondere auf Zug gespannt angebracht
ist. So könnte etwa ein Rundstab ober- und unterhalb der Seitenführungsschiene in
einen Schlitz eines als Halter fungierenden Winkels oder dergleichen eingeführt sein
und an seinem oberen und unteren Ende ein Gewinde aufweisen, auf welches eine Mutter
aufgeschraubt ist, um ihn gegen die geschlitzte Wand des Halters vorzuspannen. Es
wäre aber auch denkbar, das jeweilige Befestigungsglied einstückig mit dem Halter
auszubilden, etwa nach Art eines Türscharniers mit einem Halter, der mit einem in
die zugeordnete Einstecköffnung der Seitenführungsschiene eingesteckten Scharnierzapfenabschnitt
versehen ist.
[0021] Vorteilhaft ist der oberseitige Halter dabei an einem Seitenteil eines Wickelwellenkastens
angebracht oder einstückig damit ausgebildet ist, d.h. einem Seitenteil eines Kastens,
in dem eine Wickelwelle drehbar gelagert ist, auf der der Behang zum Aufziehen und
Ablassen auf- und abwickelbar aufgenommen ist. Da einerseits die Seitenführungsschienen
nicht mehr wie fest montierte Seitenführungsschienen zur Abstützung des Wickelwellenkastens
dienen können und andererseits die Zugkräfte des an dem oberseitigen Halter angebrachten
Befestigungsglieds aufgenommen werden müssen ist der oberseitige Halter dabei vorteilhaft
als Kastenzusatzbefestigungselement ausgebildet, an dem neben dem zugeordneten Befestigungsglied
auch noch der Kasten gebäudeseitig befestigt, z.B. eingehängt ist. Der unterseitige
Halter kann dagegen als an der Fassade befestigter Abstandshalter ausgebildet sein.
Um den Abstand der Seitenführungsschiene von der Fassadenfront einstellen zu können
insbesondere als Abstandshalter mit einem von der Fassade weg austeleskopierbaren
Ausleger, an dem das Befestigungsglied befestigt ist.
[0022] Insbesondere bei Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtungen wie Senkrechtmarkisen,
die einen auf Zugspannung in den Seitenführungsschienen zu haltenden Behang aufweisen,
der aber aufgrund von im Laufe der Zeit auftretenden Tuchschrumpfungen und von Temperaturschwankungen
bewirkten Ausdehnungsschwankungen an Behang und Seitenführungsschiene ein gewisses
Nachgeben der Seitenführungsschienen im Ansprechen auf die vom Behang ausgeübte Zugkraft
benötigen, ist es vorteilhaft, wenn eine oder beide Seitenführungsschienen federnd
am Gebäude befestigt ist bzw. sind. Vorteilhaft ist dazu eine oder sind beide Seitenführungsschienen
über ein Befestigungsglied bzw. Befestigungsglieder federnd an den zugeordneten Haltern
angebracht. Dazu kann das jeweilige Befestigungsglied ober- und/oder unterhalb der
zumindest einen Seitenführungsschiene über ein Dämpfer-, Gummi- oder Federelement
wie z.B. einen Federtopf an dem Halter auf Spannung gehalten befestigt sein.
[0023] Im Falle eines als Befestigungsglied verwendeten durchgängigen Seils oder von zwei
oben bzw. unten an der Seitenführungsschiene eingehängten Seilen kann das Seil vorteilhaft
eine gewisse Nachgiebigkeit bzw. Elastizität aufweisen, um eine Bewegung der Seitenführungsschiene(n)
zum Behang hin in dem gewünschten Maße zu erlauben, also in einem Maße, welches sicherstellt,
dass der Behang noch auf Zug gespannt bleibt. Ergänzend oder alternativ dazu kann
dass Seil ober- und/oder unterhalb der Seitenführungsschiene an einem Dämpfer-, Gummi-
oder Federelement angebunden sein. Das Dämpfer-, Gummi- oder Federelement ist dann
bevorzugt in einem an dem Halter angebrachten Topf aufgenommenen.
[0024] Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung werden anhand der beiliegenden
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Vertikalschnitt durch eine gattungsgemäße Senkrechtmarkise mit teilweise abgesenktem
Fallstab;
- Fig. 2
- eine perspektivische Detailansicht eines in einer Seitenführungsschiene geführten
Behangs einer Senkrechtmarkise gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;
- Fig. 3
- eine der Fig. 2 entsprechende, teilausgebrochene Draufsicht;
- Fig. 4
- eine perspektivische Einzeldarstellung der in den Fig. 2 und 3 gezeigten Seitenführungsschiene;
und
- Fig. 5
- eine Stirnansicht der in Fig. 4 gezeigten Seitenführungsschiene.
[0025] In der Figur 1 ist eine Senkrechtmarkise gemäß des Stands der Technik
DE 10 2009 007 682 A1 gezeigt. Dcerartige Senkrechtmarkisen werden in der Regel an der Außenseite eines
in eine Gebäudeöffnung eingesetzten Fensters etc. angeordnet. Die der Figur 1 zugrundeliegende
Senkrechtmarkise enthält einen in der Regel im Bereich des oberen Rands der Gebäudeöffnung
angeordneten Kasten 11, von dem seitliche Führungsschienen 12 nach unten abstehen.
Innerhalb des Kastens 11 befindet sich eine drehbar gelagerte, in Drehrichtung antreibbare
Wickelwelle 13, auf die ein bahnförmiger, aus einem Markisentuch bestehender Behang
14 aufwickelbar bzw. von der dieser Behang 14 abwickelbar ist. Der Behang 14 ist dementsprechend
mit seinem oberen Ende an der Wickelwelle 13 befestigt. Am unteren Ende des Behangs
14 ist ein Fallstab 15 angebracht, der mit Beschwerungsgewichten versehen sein kann
und mit seinen Seitenenden in den Führungsschienen 12 geführt wird.
[0026] Der Behang 14 durchgreift eine im Bereich der unteren, hinteren Ecke des Kastens
11 vorgesehene, über die Kastenlänge durchgehende, schlitzförmige Auslassöffnung.
Der Kasten 11 enthält seitliche, zweckmäßig als Gußformlinge hergestellte Seitenteile
18, die mit nach unten abstehenden Steckzapfen zum Anschluss der Führungsschienen
12 versehen sein können. Die Wickelwelle 13 ist auf den Seitenteilen 18 gelagert.
Der Innenraum des Kastens 11 wird durch einen umlaufenden Mantel 19 begrenzt, dessen
Enden an den Seitenteilen bzw. Blendkappen 18 befestigt sind. Der Mantel 19 umfasst
eine Rückwand 20, sowie ein Oberteil 21 und ein Unterteil 22.
[0027] In den Führungsschienen 12 sind einerseits die seitlichen Enden des Fallstabs 15
in einer in Behangauszugsrichtung verlaufenden Führungsnut geführt. Andererseits sind
der seitlichen Führung und Straffung des Behangs 14 dienende Führungsschieneneinsätze
in die Führungsnut eingesetzt, welche quer zur Behangauszugsrichtung durch elastische
Dämpfungselemente an Innenschultern der hinterschnittenen Führungsnut in der jeweiligen
Führungsschiene 12 abgestützt sind. Diese Führungsschieneneinsätze enthalten jeweils
eine vertikal verlaufende Nut, die als Kedernut für Randkederabschnitte an den Seitenrändern
des Behangtuchs 14 dienen.
[0028] Die Führungsschienen 12 sind dabei in Normalrichtung zur Behangebene gesehen sehr
breit, was sie für eine Montage außerhalb der Mauerlaibung aus optischen Gründen ungeeignet
macht. Zusätzlich werden die durch die elastischen Dämpfungselemente abgestützten
Führungsschieneneinsätze benötigt. Dies will die Erfindung beheben.
[0029] Bei der in den weiteren Figuren 2 bis 5 gezeigten Ausführungsform der Erfindung ist
dieser Nachteil behoben, ohne dass der prinzipielle Aufbau der in Figur 1 gezeigten
Senkrechtmarkise dafür geändert wurde. Die in den Figuren 4 und 5 im Einzelnen gezeigten
Seitenführungsschienen 2 sind jedoch deutlich schlanker als die beim Stand der Technik
gemäß Figur 1 eingesetzten, laibungs- oder fensterrahmenseitig angeschraubten Seitenführungsschienen
12. Abweichend davon sind die Seitenführungsschienen 2 hier ober- und unterhalb der
jeweiligen Seitenführungsschiene 2 gebäudeseitig befestigt.
[0030] Dies gelingt, wie in den Figuren 2 und 3 gezeigt ist, jeweils mittels eines Stahlseils
1, welches durch einen sich längs der jeweiligen Seitenführungsschiene 2 erstreckenden
Kanal 6 geführt ist und somit ein längserstrecktes Befestigungsglied 1 bildet, und
welches ober- und unterhalb der jeweiligen Seitenführungsschiene 2 auf fachnotorisch
bekannte Weise an einem gebäudeseitig befestigten Halter angebracht ist. Der Halter
oberhalb der jeweiligen Seitenführungsschiene 2 kann dabei gleichzeitig als Träger
oder Kastenzusatzbefestigungselement für den Kasten der Senkrechtmarkise ausgebildet
sein, welcher sich - anders als der in Figur 1 gezeigte Kasten 11 - nicht mehr auf
den Seitenführungsschienen 2 abstützt, sondern an den beiden oberseitigen Haltern,
bis auf entsprechende Anpassungen (keine nach unten abstehenden Steckzapfen zum Anschluss
der Führungsschienen 12, sondern Hakenleisten zum Einhängen an den oberseitigen Haltern
oder andere Anschlussmittel) aber ansonsten dem in der Figur 1 gezeigten Kasten 11
entsprechen kann. Der unterseitige Halter kann dabei nach Art eines wandbefestigbaren
Abstandshalters mit einem teleskopierbaren oder starren Ausleger ausgebildet sein,
wobei das Stahlseil 1 an dem Ausleger auf Zug gespannt eingehängt ist, und zwar entweder
direkt oder über ein zwischengeschaltetes Federelement.
[0031] Die beiden Seitenführungsschienen 2 bestehen dabei jeweils aus einem einteiligen
Kunststoffprofil, welches neben dem Kanal 6 für das zugeordnete Seil 1 eine dazu parallel
verlaufende Führungsnut 5 aufweist, die zu einem als Behang fungierenden Markisentuch
3 hin offen und mit Hinterschneidungen 7 versehen ist, siehe Figur 5. An dem Markisentuch
3 sind beidseitig als Keder fungierende Randverdickungen 4 in Form von halbreißverschlussartig
angeordneten Krampen angebracht, welche vorteilhaft auf ein textiles Trägerband 8
aufgeschweißt sind, welches selbst wiederum mit dem Markisentuch 3 verschweißt sein
kann. Die Randverdickungen 4 des Markisentuchs 3 werden an den Hinterschneidungen
7 der als Kedernut dienenden Führungsnut 5 zurückgehalten, so dass der Behang insgesamt
auf Spannung gehalten wird. Nicht dargestellt ist der wie aus dem Stand der Technik
bekannt am unteren Ende des Markisentuchs 3 angebrachte, gewichtsbeschwerte Fallstab,
welcher an seinen beiden Seitenenden die dortigen Führungsschienen 2 jeweils gabelförmig
umgreifende Flankenstege aufweisen kann und so um Gegensatz zum Stand der Technik
auf, nicht in den Führungsschienen geführt sein kann.
[0032] Das textile Trägerband 8 kann dabei eine gewisse Elastizität aufweisen, wie dies
beispielsweise aus der europäischen Patentschrift
EP 2 335 956 B1 bekannt ist, um Längenänderungen im Markisentuch 3 auszugleichen. Dazu kann auch
eine federnde Befestigung des Stahlseils 1 an dem oberseitigen und/oder unterseitigen
Halter dienen, etwa mittels der vorstehend erwähnten Einhängung des Stahlseils 1 an
dem unterseitigen Halter über ein Federelement.
[0033] Abwandlungen und Modifikationen der gezeigten Ausführungsform sind möglich, ohne
den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
1. Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung mit einem vor einer Gebäudeöffnung aufzieh-
und ablassbaren Behang (3), der zu seinen beiden Seiten jeweils in einer Führungsnut
(5) einer Seitenführungsschiene (2) geführt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest eine der beiden Seitenführungsschienen (2) von zumindest einem parallel
zur Führungsnut in Längsrichtung verlaufenden Kanal (6) durchdrungen ist, durch den
zumindest ein längserstrecktes Befestigungsglied (1) hindurchgeführt ist, welches
ober- und unterhalb der Seitenführungsschiene (2) gebäudeseitig befestigt ist,
oder dass
zumindest eine der beiden Seitenführungsschienen oben und unten jeweils zumindest
eine sich parallel zur Führungsnut in Längsrichtung in die Seitenführungsschiene hinein
erstreckende Einstecköffnung aufweist, wobei in die obere und die untere Einstecköffnung
jeweils zumindest ein längserstrecktes Befestigungsglied eingesteckt ist, welches
ober- bzw. unterhalb der Seitenführungsschiene gebäudeseitig befestigt ist.
2. Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb und unterhalb der zumindest einen Seitenführungsschiene jeweils ein Halter
vorgesehen ist, an dem das jeweilige Befestigungsglied angebracht, insbesondere auf
Zug gespannt angebracht ist oder mit dem das jeweilige Befestigungsglied einstückig
ausgebildet ist, wobei der Halter zusammen mit dem Befestigungsglied ein gebäudeseitig
befestigtes Lager für die zumindest eine Seitenführungsschiene bildet.
3. Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Seitenführungsschiene (2) lediglich an zwei Lagerstellen, einer
oberhalb und einer unterhalb der Seitenführungsschiene (2) gebäudeseitig befestigt
sind.
4. Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Seitenführungsschiene (2) jeweils aus einem oder mehreren Profilen,
insbesondere Kunststoffprofilen besteht und eine zum Behang hin hinterschnittene Führungsnut
(5) aufweist, in der der Behang (3) geführt und gehalten ist.
5. Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Befestigungsglied ober- und/oder unterhalb der zumindest einen Seitenführungsschiene
über ein Dämpfer-, Gummi- oder Federelement wie z.B. einen Federtopf an dem Halter
auf Spannung gehalten befestigt ist.
6. Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der oberseitige Halter an einem Seitenteil eines Wickelwellenkastens angebracht oder
einstückig damit ausgebildet ist.
7. Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Befestigungsglieder (1) ein in dem zugeordneten Kanal (5) oder
der zugeordneten Einstecköffnung der zumindest einen Seitenführungsschiene (2) verlaufendes
Seil (1), insbesondere Stahlseil (1) ist.
8. Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Seil elastisch ist.
9. Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Seil ober- und/oder unterhalb der Seitenführungsschiene an einem Dämpfer-, Gummi-
oder Federelement angebunden ist, welches bevorzugt in einem an dem Halter angebrachten
Topf aufgenommenen ist.
10. Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Befestigungsglieder ein in dem zugeordneten Kanal oder der zugeordneten
Einstecköffnung der zumindest einen Seitenführungsschiene verlaufender Stab, insbesondere
Rundstab, vorzugsweise aus Stahl ist.
11. Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das die zumindest eine Seitenführungsschiene als Befestigungsglieder jeweils einen
in die obere und einen in die untere Einstecköffnung eingesteckten Zapfen aufweist.
12. Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung als Senkrechtmarkise einen als Tuchbahn
(3) mit sich längs seiner Seitenränder erstreckenden Kederabschnitten (4) ausgeführten
Behang (3) aufweist, wobei der Behang (3) mittels der Kederabschnitte (4) in den hinterschnittenen
Führungsnuten (5) der beiden Seitenführungsschienen (2) geführt und auf Zug gehalten
ist.
13. Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am unteren Ende des Behangs ein Endstab befestigt ist, der an seinen beiden den Führungsschienen
zugewandten Seiten jeweils zwei gabelförmig zur jeweiligen Führungsschiene hin vorstehende
und in Normalrichtung zur Behangebene um zumindest die Breite der Führungsschiene
beabstandete Flankenstege aufweist, die auf zumindest einer Seite des Behangs die
dortige Führungsschiene umgreifen.
14. Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Endstab auf zumindest einer Seite des Behangs einen die beiden gabelförmig vorstehenden
Flankenstege auf der dem Behang abgewandten Rückseite der Führungsschiene miteinander
verbindenden Verbindungssteg aufweist.
15. Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Führungsschienen auf der der Führungsnut gegenüberliegenden Seite
des Kanals eine Zusatzführungsnut für einen Behang einer weiteren, seitlich neben
der Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung angeordneten, weiteren Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung
aufweist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung mit einem vor einer Gebäudeöffnung aufzieh-
und ablassbaren Behang (3), der zu seinen beiden Seiten jeweils in einer Führungsnut
(5) einer Seitenführungsschiene (2) geführt ist, wobei
zumindest eine der beiden Seitenführungsschienen (2) von zumindest einem parallel
zur Führungsnut in Längsrichtung verlaufenden Kanal (6) durchdrungen ist, durch den
zumindest ein längserstrecktes Befestigungsglied (1) hindurchgeführt ist, welches
ober- und unterhalb der Seitenführungsschiene (2) gebäudeseitig befestigt ist,
oder dass
zumindest eine der beiden Seitenführungsschienen oben und unten jeweils zumindest
eine sich parallel zur Führungsnut in Längsrichtung in die Seitenführungsschiene hinein
erstreckende Einstecköffnung aufweist, wobei in die obere und die untere Einstecköffnung
jeweils zumindest ein längserstrecktes Befestigungsglied eingesteckt ist, welches
ober- bzw. unterhalb der Seitenführungsschiene gebäudeseitig befestigt ist, und wobei
oberhalb und unterhalb der zumindest einen Seitenführungsschiene jeweils ein Halter
vorgesehen ist, an dem das eine hindurchgeführte oder das in die jeweilige Einstecköffnung
eingesteckte Befestigungsglied auf Zug gespannt angebracht ist.
2. Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Befestigungsglied einstückig mit dem Halter ausgebildet ist, wobei
der Halter zusammen mit dem Befestigungsglied ein gebäudeseitig befestigtes Lager
für die zumindest eine Seitenführungsschiene bildet.
3. Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Seitenführungsschiene (2) lediglich an zwei Lagerstellen, einer
oberhalb und einer unterhalb der Seitenführungsschiene (2) gebäudeseitig befestigt
sind.
4. Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Seitenführungsschiene (2) jeweils aus einem oder mehreren Profilen,
insbesondere Kunststoffprofilen besteht und eine zum Behang hin hinterschnittene Führungsnut
(5) aufweist, in der der Behang (3) geführt und gehalten ist.
5. Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Befestigungsglied ober- und/oder unterhalb der zumindest einen Seitenführungsschiene
über ein Dämpfer-, Gummi- oder Federelement wie z.B. einen Federtopf an dem Halter
auf Spannung gehalten befestigt ist.
6. Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der oberseitige Halter an einem Seitenteil eines Wickelwellenkastens angebracht oder
einstückig damit ausgebildet ist.
7. Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Befestigungsglieder (1) ein in dem zugeordneten Kanal (5) oder
der zugeordneten Einstecköffnung der zumindest einen Seitenführungsschiene (2) verlaufendes
Seil (1), insbesondere Stahlseil (1) ist.
8. Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Seil elastisch ist.
9. Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Seil ober- und/oder unterhalb der Seitenführungsschiene an einem Dämpfer-, Gummi-
oder Federelement angebunden ist, welches bevorzugt in einem an dem Halter angebrachten
Topf aufgenommenen ist.
10. Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Befestigungsglieder ein in dem zugeordneten Kanal oder der zugeordneten
Einstecköffnung der zumindest einen Seitenführungsschiene verlaufender Stab, insbesondere
Rundstab, vorzugsweise aus Stahl ist.
11. Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das die zumindest eine Seitenführungsschiene als Befestigungsglieder jeweils einen
in die obere und einen in die untere Einstecköffnung eingesteckten Zapfen aufweist.
12. Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung als Senkrechtmarkise einen als Tuchbahn
(3) mit sich längs seiner Seitenränder erstreckenden Kederabschnitten (4) ausgeführten
Behang (3) aufweist, wobei der Behang (3) mittels der Kederabschnitte (4) in den hinterschnittenen
Führungsnuten (5) der beiden Seitenführungsschienen (2) geführt und auf Zug gehalten
ist.
13. Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am unteren Ende des Behangs ein Endstab befestigt ist, der an seinen beiden den Führungsschienen
zugewandten Seiten jeweils zwei gabelförmig zur jeweiligen Führungsschiene hin vorstehende
und in Normalrichtung zur Behangebene um zumindest die Breite der Führungsschiene
beabstandete Flankenstege aufweist, die auf zumindest einer Seite des Behangs die
dortige Führungsschiene umgreifen.
14. Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Endstab auf zumindest einer Seite des Behangs einen die beiden gabelförmig vorstehenden
Flankenstege auf der dem Behang abgewandten Rückseite der Führungsschiene miteinander
verbindenden Verbindungssteg aufweist.
15. Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Führungsschienen auf der der Führungsnut gegenüberliegenden Seite
des Kanals eine Zusatzführungsnut für einen Behang einer weiteren, seitlich neben
der Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung angeordneten, weiteren Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung
aufweist.