[0001] Die Erfindung betrifft eine Dunstabzugshaube.
[0002] Um Abluft und Gerüche insbesondere aus Küchen zu entfernen, werden Dunstabzugshauben
verwendet, so dass die dort entstandenen Kochdünste und die damit verbundenen Gerüche
abgeführt werden können. Derartige Dunstabzugshauben weisen in der Regel eine Abscheideeinrichtung
zur Abscheidung fester und flüssiger Bestandteile der Abluft und eine Gebläseeinrichtung
zur Erzeugung eines Luftstroms auf. Die Abscheidung der Schmutzpartikel kann mittels
Abscheidungselementen, wie beispielsweise auswaschbaren Fettfiltern oder aber durch
eine geeignete Führung des Luftstroms erfolgen. Die Abscheideeinrichtung entfernt
aus der Abluft nahezu alle enthaltenen festen und flüssigen Bestandteile, wie Fetttröpfchen,
Schmutzpartikel und auskondensiertes Wasser, bevor die Abluft in die Gebläseeinrichtung
eintritt. Solche Dunstabzugshauben können in zwei Kategorien eingeteilt werden.
[0003] Bei den so genannten Ablufthauben wird die Abluft von einem Abluftauslass der Dunstabzugshaube
über eine Rohr- oder Schlauchleitung nach außen geführt und so dem Raum entzogen,
in dem sich die Kochstelle und die Dunstabzugshaube befinden. Dabei wird die mit Gerüchen
belastete Abluft an die Atmosphäre außerhalb des Gebäudes abgegeben.
[0004] Die oben genannte Abscheideeinrichtung ist bei den Ablufthauben dazu vorgesehen,
alle danach angeordneten Abluftführungen sauber und die Gebläseeinrichtung funktionsfähig
zu halten. Mit dieser Kategorie von Dunstabzugshauben lassen sich Geruchsbelästigungen
und Schmutzablagerungen im Kochraum und im Gebäude insgesamt vermeiden. Allerdings
führt das Abziehen von warmer Luft aus einem Raum zu einem erhöhten Energiebedarf,
da die Frischluft, die die abgezogene Abluft ersetzt, wieder aufgeheizt werden muss.
[0005] Bei den Umlufthauben wird die Abluft dagegen dem Raum wieder zugeführt. Zu diesem
Zweck müssen allerdings nicht nur Fetttröpfchen und feste Partikel entzogen werden,
sondern die Abluft muss auch von den anhaftenden Gerüchen gereinigt werden. Hierzu
ist üblicherweise ein Kohlefilter vorgesehen, der entweder in bestimmten Abständen
getauscht oder aber regeneriert werden muss. Der Austausch der Kohlefilter muss umso
schneller erfolgen, je mehr Fett in der Abluft nach der Abscheideeinrichtung noch
enthalten ist. Es ist deshalb ein möglichst hoher Fettabscheidegrad anzustreben.
[0006] Es hat sich herausgestellt, dass eine Abscheideeinrichtung, die die flüssigen und
festen Bestandteile des Abluftstroms über eine starke Umlenkung des Abluftstroms dazu
veranlasst, sich an der Innenwand der Abluftführung abzusetzen, nur dann zuverlässig
arbeitet, wenn die Fetttröpfchen eine gewisse Größe überschreiten und aufgrund ihrer
Massenträgheit an der Umlenkung des Abluftstroms nur verzögert teilnehmen. Sehr kleine
und leichte Bestandteile werden dagegen mitgerissen und können nicht abgeschieden
werden.
[0007] Es wurde daher bereits eine zweite Abscheidungsstufe eingeführt, in der auch sehr
kleine Bestandteile des Abluftstroms entfernt werden sollen, ohne dass die Abluft
durch einen Filter geführt werden muss. Ein solcher Filter würde den Strömungswiderstand
enorm erhöhen und so ein leistungsstärkeres und größeres Gebläse erfordern. Ein leistungsstärkeres
Gebläse und der hohe Strömungswiderstand würden aber zu einer hohen Geräuschbelastung
und zu einem höheren Energieverbrauch führen.
[0008] In dieser bekannten zweiten Abscheidungsstufe ist ein Einsatz in der Form eines flachen
Quaders vorgesehen, dessen große Seitenflächen aus Lochblech aufgebaut sind. Die Abluft
wird an diesen Seitenflächen vorbei geführt, so dass die kleinen noch enthaltenen
Fetttröpfchen über Kapillarkräfte dem Abluftstrom entzogen werden und sich an den
Lochblechen des Einsatzes sammeln können.
[0009] Die
WO 2013/183005 A1 beschreibt einen Trägheitsfilter zum Ausfiltern von Feststoffen, die in einem Fluid
enthalten sind, sowie ein Verfahren zum Herstellen eines solchen Trägheitsfilters.
Der Filter 10 umfasst ein Paar gegenüberliegender Leitblechplatten, die eine erste
Leitblechplatte 12 und eine zweite Leitblechplatte 14 umfassen und die in im Wesentlichen
parallelen Ebenen einander gegenüberliegend und in anstoßender Beziehung angeordnet
sind. Jede Leitblechplatte 12, 14 weist die Form eines Schichtgitters auf und umfasst
ein erstes inneres Filterelement 16 und ein zweites äußeres Filterelement 18.
[0010] Die
EP 2 287 534 A1 beschreibt einen Flammensperre-Ölfilter in beispielsweise einer Küchenabzugshaube.
Der Filter umfasst wenigstens zwei im Wesentlichen parallel beabstandete feuerfeste
Platten. Die Platten weisen perforierte Zonen auf und bilden zwischen sich wenigstens
einen Kanal aus, wobei der Kanal einen Abschnitt aufweist, der eine im Verhältnis
zum Gasfluss entgegengesetzte Richtung hat.
[0011] Die
CN 2 867 160 Y beschreibt einen Ölrauch-Abscheideschirm für einen Abgasrauch-Ventilator, der Teil
einer Luftreinigungsvorrichtung ist, insbesondere eines in Küchen verwendeten Ölrauch-Abscheideschirms.
Der Abscheideschirm ist konisch ausgebildet und hat eine Außenfläche mit Durchgangslöchern
sowie eine Innenfläche mit Durchgangs- und Blindlöchern. Am Boden des Abscheideschirms
ist eine Tasse für Öl angeordnet. Die Außen- und Innenflächen bilden gewundene Luftführungskanäle
aus, so dass der Gasfluss verwirbelt wird und Ölpartikel abgeschieden und in der Tasse
gesammelt werden.
Die
US 5 679 120 A beschreibt einen Fettfilter zum Abscheiden von Ölpartikeln mit hoher Effizienz trotz
Verwendung eines Gebläses mit niedriger Leistung. Der Filter weist einen Rahmen auf,
der eine Vielzahl von Leitblechen trägt, die in Reihen voneinander beabstandet sind.
Jedes Leitblech ist V-förmig und weist erste und zweite Wände auf, die einen spitzen
Winkel bilden. Die spitzen Winkel sind gegenüberliegend angeordnet und richten so
die ersten und zweiten Wände aus, die dadurch Eingangspassagen zwischen den ersten
Wänden benachbarter Leitbleche ausbilden und Ausgangspassagen zwischen deren zweiten
Wänden. Die Leitbleche sind so ausgestaltet, dass die Eingangspassagen eine Weite
haben, die in Richtung eines Ausgangsendes der Eingangspassage enger ist als ein Eingangsende
der Eingangspassage, und dass die Ausgangspassage eine Weite hat die größer ist als
die Weite der Eingangspassage an ihrem Ausgangsende.
Die
NL 1 014 251 C2 beschreibt ein Filterelement zum Entfernen von in der Luft enthaltenen Fett- oder
Farbpartikeln. Das Filterelement umfasst eine Deckenbahn sowie eine Bodenbahn. Luftströmungskanäle
sind zwischen den gefalteten Decken- und Bodenbahnen ausgebildet, die in alternierende
Streifen geteilt sind und Reihen von Ein- und Auslassöffnungen aufweisen, die an gegenüberliegenden
Seiten der Luftströmungskanäle angeordnet sind. Die Decken- und Bodenbahnen weisen
jeweils Decken- und Bodenfaltlinien auf, die für eine Zick-Zack-förmige Faltung sorgen
und dass Lambda-förmige und längliche Strömungskanäle ausgebildet werden, die einen
im Wesentlichen Zick-Zack-förmigen Querschnitt haben. Die Einlassöffnungen, die in
Bodenbahnabschnitten ausgebildet sind, sind in einer Bodenkanal-Wandregion angeordnet
und die Auslassöffnungen sind in Deckenbahnabschnitten ausgebildet, und zwar in einer
Deckenkanal-Wandregion, die auf der anderen Seite einer Kanalsymmetrieachse liegt.
Die
DE 10 2008 047595 A1 beschreibt eine Dunstabzugshaube zum Absaugen von Abluft und Abscheiden von Fetttröpfchen
aus Abluft, umfassend einen Ablufteinlass, ein Gebläse zum Erzeugen eines Abluftstroms
und einen Abluftauslass, wobei der Ablufteinlass einen Abluftführungskanal für eine
erste Abscheidung von Fetttröpfchen aus dem Abluftstrom aufweist und der Abluftführungskanal
ausgestaltet ist, den Abluftstrom progressiv umzulenken, derart, dass in dem Abluftstrom
enthaltene Fetttröpfchen, die eine bestimmte Masse überschreiten, aufgrund ihrer Massenträgheit
an einer Wand des Abluftführungskanals abgeschieden werden, sowie eine zweite Abscheidung
von Fetttröpfchen aus dem Abluftstrom in Form eines Prallelements.
[0012] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dunstabzugshaube weiter zu verbessern
und den Abscheidegrad insbesondere von flüssigem Fett weiter zu erhöhen.
[0013] Gelöst wird die Aufgabe gemäß der Erfindung durch eine Dunstabzugshaube mit den Merkmalen
von Anspruch 1.
[0014] Unter dem Begriff "V-förmig" ist eine winkelige Ausbildung der Ablagerungseinheiten
gemeint, ohne die Ausbildung auf einen bestimmten Winkel festlegen zu wollen. Insbesondere
weisen die Ablagerungseinheiten einen Knick entlang ihrer Mittel-Längsachse auf.
[0015] Da die Partialströme zwischen den Ablagerungseinheiten hindurchgeführt werden, werden
sie entsprechend der V-förmigen Ausbildung der Ablagerungseinheiten umgelenkt. Dabei
entstehen Verwirbelungen, die zu einer innigen Vermischung führen. Eine bemerkenswerte
Erhöhung des Strömungswiderstands ergibt sich durch diese Maßnahme aber nicht. Durch
die Verwirbelungen treffen sehr kleine Fetttröpfchen, die sich noch in der Abluft
befinden, aufeinander und lagern sich zu größeren Einheiten zusammen. Diese größeren
Einheiten können aufgrund der größeren Massenträgheit bei einer Richtungsänderung
des Abgasstroms wesentlich einfacher abgeschieden werden.
[0016] Durch die Verwirbelungen, die durch die Umlenkung der Partialströme entstehen, konglomerieren
folglich sehr kleine Fetttröpfchen zu größeren, die sich einfacher aus der Abluft
abscheiden lassen. Eine Abscheidung erfolgt immer dann, wenn ein Fettteilchen auf
eine Ablagerungseinheit trifft. Die Verwirbelungen sorgen auch dafür, dass mehr flüssige
oder feste Partikel auf die Ablagerungseinheiten treffen. Aber auch die Aufteilung
in Partialströme ist dafür verantwortlich, dass häufiger Fetttröpfchen auf Ablagerungseinheiten
treffen. Die Ablagerungseinheiten sind vorteilhaft parallel angeordnet.
[0017] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0018] Aufgrund der vorteilhaften Wirkung der Verwirbelungen, ist es erstrebenswert, einen
laminaren Strömungsanteil möglichst klein zu halten und einen möglichst hohen Grad
an Verwirbelungen zu erzeugen. Die Ablagerungseinheiten weisen deshalb besonders vorteilhaft
Lochbleche auf. Durch die Öffnungen der Lochbleche wird ein nur geringer Teil der
Abluft hindurch gedrückt, der aber ausreichend ist, den Aufbau einer laminaren Strömung
an der Rückseite der Ablagerungseinheit zu stören und für weitere Verwirbelung zu
sorgen. Die Öffnungen der Lochbleche entwickeln aber auch Kapillarkräfte, die dazu
führen, dass größere Fetttröpfchen aus der vorbei streichenden Abluft abgeschieden
werden und sich in den Öffnungen ablagern. Die Lochbleche sind bevorzugt aus Edelstahl
gefertigt, so dass auch Fettsäuren und andere aggressive Bestandteile der Abluft keinen
Schaden anrichten können.
[0019] Vorteilhaft ist das Flächenverhältnis der Lochbleche von offenen zu geschlossenen
Bereichen größer als 50%. Auf diese Weise stehen genügend Bereiche für die Abscheidung
von Fetttröpfchen zur Verfügung. Bleibt das oben genannte Flächenverhältnis unter
55%, ist auch sichergestellt, dass die Ablagerungseinheiten genügend Stabilität aufweisen,
ohne dass aufwändige Träger vorgesehen werden müssten.
[0020] Die Löcher in den Lochblechen sollen eine Größe aufweisen, bei der sich möglichst
hohe Kapillarkräfte entwickeln, bei der die Löcher aber trotzdem nicht schnell zusetzen.
Es hat sich herausgestellt, dass die Löcher der Lochbleche einen Durchmesser zwischen
1 und 5 mm aufweisen sollen. Dies führt zu einem guten Abscheideverhalten, gewährleistet
aber ebenso, dass flüssiges Fett aus den Löchern abläuft bevor es sich verfestigt.
Als besonders geeignet haben sich Lochbleche mit einem Lochdurchmesser von 3 mm erwiesen.
[0021] Der Winkel, um den die Partialströme der Abluft umgelenkt werden, sollte so ausgelegt
werden, dass sich möglichst viele Verwirbelungen bilden, ohne dass der Strömungswiderstand
zu sehr erhöht wird. Bei einem spitzen Winkel unterhalb von 90° würde sich eine Stauzone
ausbilden, in der verstärkt Abluft durch die Löcher der Ablagerungseinheiten hindurch
tritt, durch die aber auch der Strömungswiderstand erhöht würde. Vorteilhaft beträgt
der Winkel der V-förmigen Ausbildung der Ablagerungseinheiten deshalb zwischen 95
und 130°.
[0022] Bei einem kleineren Winkel würde sich der Strömungswiderstand, wie bereits oben angedeutet,
zu stark erhöhen. Bei einem größeren Winkel entstehen dagegen zu wenig Verwirbelungen,
so dass die Konglomeration kleiner Fetttröpfchen zu großen Fetttröpfchen zu gering
ist und auch die Auftreffrate von Fetttröpfchen auf die Ablagerungseinheiten leiden
würde. Als Folge wäre nur ein kleinerer Abscheidegrad erreichbar. Als besonders vorteilhaft
hat sich ein Winkel von 105° ergeben.
[0023] Vorteilhaft ist ein Abscheidemodul vorgesehen, das eine symmetrische Anordnung von
Ablagerungseinheiten aufweist, wobei die Scheitel der V-förmigen Ablagerungseinheiten
zur Mitte gerichtet sind. Dieses Abscheidemodul kann von zwei Seiten angeströmt werden.
Dabei bilden sich auch in der Mitte der Anordnung Verwirbelungen, da hier zwei Partialströme
auf einander treffen. Die inneren Ablagerungseinheiten der Anordnung weisen an ihren
Scheiteln einen Abstand auf, der groß genug ist, um für die beiden aufeinander treffenden
Partialströme einen Durchlass zu bilden.
[0024] Die Ablagerungseinheiten werden im Laufe der Zeit verschmutzen, so dass sie ihre
volle Funktionsfähigkeit einbüßen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt muss das Abscheidemodul
gereinigt werden. Das Abscheidemodul weist deshalb vorteilhaft zwei gegenüberliegende
Seitenteile auf, zwischen denen die Ablagerungseinheiten verankert sind. Auf diese
Weise wird ein eigenständiges Modul gebildet, welches aus der Dunstabzugshaube entnommen
und gereinigt werden kann.
[0025] Um ein einfaches Entnehmen und Wiedereinsetzen des Abscheidemoduls zu ermöglichen,
sind an den Seitenteilen Blattfedern vorgesehen, die mit entsprechenden Gegenstücken
der Dunstabzugshaube zusammenwirken.
[0026] Eine Reinigungsstufe mit den erfindungsgemäßen Ablagerungseinheiten ist hauptsächlich
dazu bestimmt, sehr kleine Fetttröpfchen aus der Abluft abzuscheiden. Um alle Fettpartikel,
auch diejenigen, die bereits in der für eine einfache Abscheidung notwendigen Größe
vorliegen, aus dem Abgasstrom entfernen zu können, ist diese Reinigungsstufe nicht
ausreichend. Es ist deshalb wenigstens eine Vorreinigungsstufe vorgesehen, in der
Partikel durch eine progressive Umlenkung des Abluftstroms nach außen gedrückt und
an der Wand eines Abluftführungskanals abgelagert werden. Diese Vorreinigungsstufe
erfasst alle Fetttröpfchen, die eine bestimmte Masse überschreiten, so dass nach der
Vorreinigung nur noch wenige Fetttröpfchen mit sehr geringer Masse in dem Abluftstrom
enthalten sind.
[0027] Insbesondere bei so genannten Inselhauben, also bei Dunstabzugshauben, die nicht
an einer Seitenwand eines Raums befestigt werden, sollte die Abluft sowohl an der
Front- als auch an der gegenüberliegenden Rückseite abgezogen werden. Zu diesem Zweck
können zwei gegenüberliegende Ablufteinlässe vorgesehen sein. Die Abluft aus jedem
Ablufteinlass wird einer Vorreinigung in einer separaten Vorreinigungsstufe unterzogen,
in der bereits die größeren Fetttröpfchen abgeschieden werden. Vorteilhaft mündet
an der Unterseite der Reinigungsstufe an zwei Seiten je ein Abluftführungskanal aus
einer Vorreinigungsstufe. Auf diese Weise werden die beiden Abluftströme zwar größtenteils
weiterhin getrennt behandelt, sie beeinflussen sich gegenseitig jedoch in so weit,
dass jeder der beiden Abluftströme zu einer besseren Verwirbelung des anderen Abgasstroms
beiträgt.
[0028] Die Fetttröpfchen, die an den Ablagerungseinheiten aus der Abluft abgeschieden werden,
tropfen entweder direkt von diesen ab oder rinnen bis zur unteren Kante der jeweiligen
Ablagerungseinheit und tropfen von dort ab. Dieses abtropfende Fett muss aufgefangen
werden. Es ist deshalb eine Unterschale vorgesehen, die die beiden Abluftführungskanäle
miteinander verbindet, wobei die Unterschale und die Abluftführungskanäle so angeordnet
sind, dass an den Abscheidemodulen abgeschiedene und von diesen abtropfende Flüssigkeiten
aufgefangen und gesammelt werden.
[0029] Um ein einfaches Auswischen des von den Ablagerungseinheiten herabtropfenden Fetts
zu ermöglichen, ist vorteilhaft wenigstens eine Reinigungsöffnung für die Unterschale
und Abluftführungskanäle vorgesehen. Die wenigstens eine Reinigungsöffnung weist besonders
vorteilhaft eine Klappe auf, mit der die Reinigungsöffnung verschließbar ist. Zu Reinigungszwecken
kann die Klappe geöffnet werden, so dass die abgeschiedenen Flüssigkeiten aus der
Unterschale und den Abluftführungskanälen ausgewischt werden können.
[0030] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels, das anhand der Zeichnung eingehend erläutert wird.
[0031] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Ansicht des Abscheidemoduls einer erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube,
- Fig. 2
- eine dreidimensionale Darstellung des Abscheidemoduls,
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung des Aufbaus der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube,
- Fig. 4
- einen vergrößerten Ausschnitt aus einer Ablagerungseinheit und
- Fig. 5
- eine vereinfachte schematische Darstellung des Strömungsverlaufs in dem Abscheidemodul
der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube.
[0032] Das in den Figuren 1 und 2 gezeigte Abscheidemodul 1 weist zwei Seitenteile 2 auf,
die über Spannstangen 3 miteinander verbunden sind. An den Innenseiten der Seitenteile
2 sind Halter 6 angebracht, zwischen die die Ablagerungseinheiten 7 eingeschoben sind.
Die Ablagerungseinheiten 7 bestehen aus einem rechteckigen Lochblech, welches um eine
Mittel-Längsachse gebogen ist. Der Winkel zwischen den beiden Schenkeln beträgt 105°.
Um den Ablagerungseinheiten 7 eine höhere Steifigkeit zu verleihen, sind die jeweils
freien Kanten mit einem Umschlag 8 versehen. Zusätzlich zu der Verbesserung der Stabilität,
wird aber auch die Sicherheit erhöht, da scharfe Kanten vermieden werden, durch die
sich eine Person bei der Entnahme des Abscheidemoduls 1 verletzen könnte.
[0033] Es sind jeweils drei parallel ausgerichtete Ablagerungseinheiten so angeordnet, dass
ihre Scheitel zur Mitte der Seitenteile 2 gerichtet sind und die Ablagerungseinheiten
7 im Querschnitt die Form von zwei gegeneinander gerichteten Dreifachpfeilen aufweisen.
[0034] Jedes Seitenteil 2 weist zusätzlich eine als Handgriff 5 ausgeformte Öffnung auf,
an der das Abscheidemodul 1 zum Entnehmen aus der Dunstabzugshaube gegriffen werden
kann. In der Dunstabzugshaube ist das Abscheidemodul 1 über zwei an den Seitenteilen
2 befestigte Blattfedern 4 gehalten, die über das Betätigen der Entriegelung 9 gelöst
werden können. Eine Entnahme des Abscheidemoduls 1 zu Reinigungszwecken ist so ohne
weiteres möglich.
[0035] Die Ablagerungseinheiten 7 sind aus einem Lochblech 10 gefertigt, wie es als Ausschnitt
in Fig. 4 dargestellt ist. Die Löcher 11 besitzen einen Durchmesser von 3 mm, der
Abstand zwischen den Mittelpunkten von zwei Löchern beträgt jeweils 4 mm, so dass
die Mittelpunkte von drei benachbarten Löchern jeweils ein gleichseitiges Dreieck
mit einer Seitenlänge von 4 mm bilden. Auf diese Weise ergibt sich ein Flächenverhältnis
der Löcher zu den geschlossenen Bereichen von 51,02%. Dieses Lochblech hat sich als
besonders vorteilhaft für den Einsatz in dem Abscheidemodul 1 erwiesen. Ohne einen
großen Strömungswiderstand zu bilden, ist die Leitfunktion doch ausreichend, um den
angestrebten Zweck zu erfüllen.
[0036] Fig. 3 zeigt den prinzipiellen Aufbau einer erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube mit
dem Gehäuse 19. Die Abluft wird durch die beiden schlitzförmigen Ablufteinlässe 18
von der Dunstabzugshaube angesaugt. In den Abluftführungskanälen 13 mit Vorreinigungsstufe
werden aus der Abluft über hier nicht sichtbare Umlenkungen alle Partikel entfernt,
die eine gewisse Masse überschreiten. Mit dem Bezugszeichen 20 ist eine Klappe oder
Abdeckung bezeichnet, die zu Reinigungszwecken geöffnet werden kann. Auf diese Weise
lassen sich die abgeschiedenen flüssigen und festen Bestandteile sehr einfach aus
den Abluftführungskanälen 13 auswischen.
[0037] Von den Abluftführungskanälen 13 mit den Vorreinigungsstufen gelangt die Abluft in
das Abscheidemodul 1, in dem die Nachreinigung durchgeführt wird. Dieser Vorgang soll
später noch ausführlich erläutert werden. Über die Abströmkanäle 15 verlässt die nun
von praktisch allen festen und flüssigen Bestandteilen befreite Abluft das Abscheidemodul
1 und gelangt zu dem Gebläse 14. Von hier wird die Abluft noch durch den Kohlefilter
16 gedrückt. Dabei werden die aromatischen Anteile der Abluft, wie z. B. Gerüche adsorbiert
und somit aus der Abluft entfernt. Die gereinigte Abluft wird dann durch den Abluftauslass
wieder an die Raumluft abgegeben.
[0038] Mit Hilfe von Fig. 5 soll nun die Funktion des Abscheidemoduls 1 näher erläutert
werden. Der aus den horizontalen Abluftführungskanälen 13 kommende Abluftstrom wird
noch in dem Abluftführungskanal 13 um etwa 45° umgelenkt. Diesem Abluftstrom wurden
in der Vorabscheidung bereits alle größeren Partikel entzogen, so dass er beim Eintritt
in die Reinigungsstufe mit dem Abscheidemodul 1 nur noch sehr kleine feste und flüssige
Bestandteile mit geringer Masse enthält.
[0039] Da sich der Querschnitt des Abluftführungskanals 13 an dieser Stelle erweitert, verlangsamt
sich die Geschwindigkeit des Abluftstromes. Beim Eintritt in das Abscheidemodul 1
wird der Abluftstrom durch die Ablagerungseinheiten 7 in jeweils vier Partialströme
aufgeteilt.
[0040] Da die beiden mittleren Partialströme direkt aufeinander treffen, wird der laminare
Anteil fast vollkommen aufgebrochen und es entstehen starke Verwirbelungen. Diese
Verwirbelungen führen dazu, dass sich die noch enthaltenen kleinen Partikel zusammen
lagern und dadurch sowohl ihre Größe als auch ihre Masse steigern. Solche größeren
Partikel lassen sich wesentlich einfacher aus dem Abluftstrom abscheiden. Durch die
Verwirbelungen wandern die nun schwereren Partikel nach außen und treffen mit hoher
Wahrscheinlichkeit während des Durchströmens des Abscheidemoduls 1 auf eine der Ablagerungseinheiten
7. Dort sammeln sich feste und flüssige Bestandteil, wobei die flüssigen Bestandteile
nach unten ablaufen können. Feste Bestandteile werden dabei von den flüssigen Bestandteilen
meist mitgeschwemmt.
[0041] Die restlichen Partialströme strömen zumindest anfangs entlang der parallel ausgerichteten
Eintrittsschenkel der Ablagerungseinheiten 7 des Abscheidemoduls 1. Diese relativ
laminare Strömung setzt sich fort bis zu dem Scheitel der Ablagerungseinheiten 7.
Hier werden die Partialströme nun durch die Austrittsschenkel der Ablagerungseinheiten
7 umgelenkt. Dabei werden erneut Verwirbelungen erzeugt, die wiederum zur Zusammenlagerung
von kleinen Partikeln und zum häufigen Auftreffen von Partikeln auf die Ablagerungseinheiten
7 führen.
[0042] In einer hier nicht gezeigten Ausführungsform eines Abscheidemoduls weist die jeweils
mittlere V-förmigen Ablagerungseinheit einen größeren Winkel als die beiden benachbarten
Ablagerungseinheiten auf. Das bedeutet, dass sich der Partialkanal zwischen der inneren
und der mittleren Ablagerungseinheit bis zum Scheitel hin erweitert, während sich
der Partialkanal zwischen der mittleren und der äußeren Ablagerungseinheit entsprechend
verjüngt. Dadurch steigt der Druck in dem einen Partialkanal bis zum Scheitel an und
fällt in dem benachbarten Partialkanal ab. Diese Druckunterschiede führen dazu, dass
auch bereits vor dem Scheitel gewisse Anteile der Partialströme durch die Löcher der
Ablagerungseinheiten hindurchtreten und für Verwirbelungen sorgen.
[0043] Gleiches gilt für die Partialkanäle nach dem Scheitel, da sich auch hier Druckunterschiede
ergeben. Die Verwirbelung hinter den Scheiteln wird folglich noch verstärkt.
[0044] Ein ähnlicher Effekt tritt ein, wenn der Winkel zwischen den Schenkeln der jeweiligen
mittleren V-förmigen Ablagerungseinheit kleiner als der Winkel der benachbarten Ablagerungseinheiten
gewählt wird. Allerding ist die Fertigung der Abscheidungsmodule mit Ablagerungseinheiten,
deren Schenkel unterschiedliche Winkel einnehmen, mit erhöhten Fertigungskosten verbunden.
[0045] Ein Anteil jedes Partialstromes wird an der Umlenkung jedoch nicht teilnehmen, sondern
im Auftreffbereich durch die Löcher 11 der Ablagerungseinheit 7 hindurchtreten. Dabei
werden die Verwirbelungen in dem jeweiligen benachbarten Partialstrom noch verstärkt.
Durch die Wirbel werden wiederum die zusammen gelagerten Partikel nach außen geschleudert
und auf den Ablagerungseinheiten 7 abgeschieden.
[0046] Die nächste Umlenkung der Partialströme erfolgt beim Ausströmen der Partialströme
aus dem Abscheidemodul 1 in die Abströmkanäle 15 durch deren obere Begrenzung. Auch
hier können die zusammen gelagerten Partikel aufgrund ihrer gesteigerten Masse nicht
an der Umlenkung teilnehmen und setzen sich an der oberen Wandung der Abströmkanäle
15 ab. Die flüssigen Bestandteile tropfen auf die Ablagerungseinheiten 7, bilden zusammen
mit den dort vorhandenen Ablagerungen größere Tropfen oder einen Film, und rinnen
an den Ablagerungseinheiten 7 nach unten. Von den Unterkanten der Ablagerungseinheiten
7 tropfen sie letztendlich in die Unterschale 12 oder die Abluftführungskanäle 13.
Durch ein Öffnen der Reinigungsklappe 20 (Fig. 3) können sie in einfacher Weise aus
der Dunstabzugshaube entfernt, z. B. ausgewischt, werden.
[0047] Die Größe der Löcher 11 und der Abstand zwischen den Löchern der Ablagerungseinheiten
7 sind so gewählt, dass sich die Löcher 11 nicht mit abgelagerten Partikeln zusetzen.
Es ist aber auch sichergestellt, dass die Adhäsionskräfte groß genug sind, um Partikel,
die mit den Ablagerungseinheiten 7 in Berührung kommen, auch festgehalten werden können,
unabhängig davon, ob es sich um feste oder flüssige Partikel handelt.
[0048] Die Eintritts- und die Austrittsschenkel der Ablagerungseinheiten 7 treffen in ihren
Scheiteln in einem Winkel von 105° aufeinander. Dieser Winkel ist so gewählt, dass
bei der Umlenkung der Partialströme Verwirbelungen gebildet werden. Ebenso werden
aber an den Austrittsschenkeln bereits nahe am Scheitel zusammen gelagerte Partikel
abgeschieden, da diese an der starken Umlenkung der Partialströme nicht teilnehmen
können.
[0049] Der Winkel ist aber auch so gewählt, dass der Strömungswiderstand gering bleibt.
Insbesondere im Vergleich mit in anderen Dunstabzugshauben eingesetzten Fettfiltern
ergibt sich hier ein wesentlich geringerer Strömungswiderstand. Das führt zu einer
geringeren Lautstärke der Dunstabzugshaube und zu einer erhöhten Absaugleistung, ohne
dass ein stärkeres Gebläse verwendet werden müsste. Auf diese Weise lässt sich auch
eine Energieeinsparung erreichen.
[0050] Das in dem gezeigten Ausführungsbeispiel gezeigte Prinzip der Nachreinigung ist selbstverständlich
nicht nur für Umlufthauben anwendbar. Die Reinigungsstufe mit dem Abscheidemodul 1
kann ebenso in Ablufthauben eingesetzt werden.
Bezugszeichenliste:
[0051]
- 1
- Abscheidemodul
- 2
- Seitenteil
- 3
- Spannstange
- 4
- Blattfeder
- 5
- Handgriff
- 6
- Halter
- 7
- Ablagerungseinheit
- 8
- Umschlag
- 9
- Entriegelung
- 10
- Lochblech
- 11
- Loch
- 12
- Unterschale
- 13
- Abluftführungskanal mit Vorreinigungsstufe
- 14
- Gebläse
- 15
- Abströmkanal
- 16
- Kohlefilter
- 17
- Abluftauslass
- 18
- Ablufteinlass
- 19
- Gehäuses
- 20
- Reinigungsklappe
1. Dunstabzugshaube zum Absaugen von Abluft und Abscheiden von Fetttröpfchen aus Abluft,
umfassend
wenigstens einen Ablufteinlass (18), ein Gebläse (14) zum Erzeugen eines Abluftstroms,
und wenigstens einen Abluftauslass (17),
wobei der wenigstens eine Ablufteinlass (18) einen Abluftführungskanal (13) für eine
erste Abscheidung von Fetttröpfchen aus dem Abluftstrom aufweist und der Abluftführungskanal
(13) ausgestaltet ist, den Abluftstrom progressiv umzulenken, derart, dass in dem
Abluftstrom enthaltene Fetttröpfchen, die eine bestimmte Masse überschreiten, aufgrund
ihrer Massenträgheit an einer Wand des Abluftführungskanals (13) abgeschieden werden;
dadurch gekennzeichnet, dass die Dunstabzugshaube zusätzlich eine Vielzahl von Ablagerungseinheiten (7) für eine
zweite Abscheidung von Fetttröpfchen aus dem Abluftstrom umfasst, wobei jede Ablagerungseinheit
(7) der Vielzahl von Ablagerungseinheiten (7) V-förmig ausgebildet ist und die Vielzahl
der Ablagerungseinheiten (7) so angeordnet ist, dass der Abluftstrom in mehrere Partialströme
aufgeteilt wird und zwischen den Ablagerungseinheiten (7) hindurchgeführt wird und
durch die V-förmige Ausbildung der Ablagerungseinheiten (7) in den Partialströmen
Verwirbelungen entstehen, die zu einem Konglomerieren der in dem Abluftstrom noch
enthaltenen Fetttröpfchen führen.
2. Dunstabzugshaube nach Anspruch 1, wobei die Ablagerungseinheiten (7) jeweils Lochbleche
(10) aufweisen.
3. Dunstabzugshaube nach Anspruch 2, wobei das Flächenverhältnis der Lochbleche (10)
von offenen zu geschlossenen Bereichen größer als 50% ist.
4. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Löcher (11) der Lochbleche
(10) einen Durchmesser zwischen 1 und 5 mm aufweisen.
5. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Winkel der V-förmigen
Ausbildung der Ablagerungseinheiten (7) zwischen 95 und 130° beträgt.
6. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Ablagerungseinheiten
(7) als ein Abscheidemodul (1) ausgebildet sind, das eine symmetrische Anordnung von
Ablagerungseinheiten (7) aufweist und wobei die Scheitel der V-förmigen Ablagerungseinheiten
(7) jeweils zur Mitte der Dunstabzugshaube gerichtet sind.
7. Dunstabzugshaube nach Anspruch 6, wobei das Abscheidemodul (1) zwei gegenüberliegende
Seitenteile (2) aufweist, zwischen denen die Ablagerungseinheiten (7) verankert sind.
8. Dunstabzugshaube nach Anspruch 7, wobei an den Seitenteilen (2) Blattfedern (4) vorgesehen
sind, die mit entsprechenden Gegenstücken der Dunstabzugshaube zusammenwirken.
9. Dunstabzugshaube nach Anspruch 1, wobei die Dunstabzugshaube zwei gegenüberliegende
Ablufteinlässe (18) aufweist und jeder Ablufteinlass (18) einen Abluftführungskanal
(13).
10. Dunstabzugshaube nach Anspruch 9, wobei die Dunstabzugshaube eine Unterschale (12)
aufweist, die die beiden Abluftführungskanäle (13) miteinander verbindet und die Unterschale
(12) und die Abluftführungskanäle (13) so angeordnet sind, dass an den Ablagerungseinheiten
(7) abgeschiedene und von diesen abtropfende Fetttröpfchen aufgefangen und gesammelt
werden.
11. Dunstabzugshaube nach Anspruch 10, wobei wenigstens eine Reinigungsöffnung für die
Unterschale (12) und Abluftführungskanäle (13) vorgesehen ist.
1. Extractor hood for extracting exhaust air and separating fat droplets from exhaust
air, comprising
at least one exhaust air inlet (18), a fan (14) for generating an exhaust air flow,
and at least one exhaust air outlet (17),
the at least one exhaust air inlet (18) having an exhaust air duct (13) for a first
separation of fat droplets from the exhaust air stream, and the exhaust air duct (13)
being configured to progressively deflect the exhaust air stream, such that fat droplets
contained in the exhaust air stream and having exceeded a certain mass, due to their
inertia, are deposited on a wall of the exhaust air duct (13), characterized in that
the extractor hood further comprises a plurality of deposition units (7) configured
for a second removal of fat droplets from the exhaust air stream,
wherein each deposition unit (7) of the plurality of deposition units (7) has a v-shaped
form and the plurality of deposition units (7) is such arranged that the exhaust air
flow is divided into a number of partial flow streams routed between the deposition
units (7) and that by way of the v-shaped form of the deposition units (7) turbulences
in the partial flows are established leading to a conglomeration of the fat droplets
still contained in the exhaust air stream.
2. Extractor hood according to claim 1, wherein the deposition units (7) each have perforated
plates (10).
3. Extractor hood according to claim 2, wherein the surface ratio open and closed areas
of the perforated plates (10) is greater than 50%.
4. Extractor hood according to one of claims 1 to 3, wherein the holes (11) of the perforated
plates (10) have a diameter between 1 and 5 mm.
5. Extractor hood according to one of claims 1 to 4, wherein the angle of the V-shaped
deposition units (7) is between 95 and 130°.
6. Extractor hood according to one of claims 1 to 5, wherein the deposition units (7)
are provided by way of a separation module (1) having a symmetrical arrangement of
deposition units (7) and wherein the peaks of the V-shaped deposition units (7) each
direct forward to the center of the extractor hood.
7. Extractor hood according to claim 6, wherein the separating module (1) has two opposite
side parts (2) between which the depositing units (7) are anchored.
8. Extractor hood according to claim 7, wherein leaf springs (4) are provided at the
side parts (2) which leaf springs cooperate with corresponding counterparts of the
extractor hood.
9. Extractor hood according to claim 1, wherein the extractor hood has two opposite exhaust
air inlets (18) and each exhaust air inlet (18) has an exhaust air duct (13).
10. Extractor hood according to claim 9, wherein the extractor hood has a subshell (12)
interconnecting the two exhaust air ducts (13), wherein the subshell (12) and the
exhaust air ducts (13) are such arranged that fat droplets collected at the deposition
units (7) and dripping therefrom are collected and accommodated by the subshell.
11. Extractor hood according to claim 10, wherein at least one opening for cleaning the
subshell (12) and the exhaust air ducts (13) is provided.
1. Hotte aspirante pour aspirer l'air sortant et extraire des gouttelettes de graisse
de l'air sortant, comprenant
au moins une admission d'air sortant (18), un ventilateur (14) pour produire un courant
d'air sortant, et au moins une sortie d'air sortant (17),
dans laquelle la au moins une admission d'air sortant (18) présente un canal de guidage
de l'air sortant (13) pour une première extraction de gouttelettes de graisse du courant
d'air sortant et le canal de guidage de l'air sortant (13) est configuré pour changer
progressivement de direction le courant d'air sortant, de manière telle que des gouttelettes
de graisse contenues dans le courant d'air sortant, qui dépassent une certaine masse,
sont extraites en raison de leur inertie de masse sur une paroi du canal de guidage
de l'air sortant (13);
caractérisée en ce que la hotte aspirante comprend, en outre,
une pluralité d'unités de dépôt (7) pour une deuxième extraction de gouttelettes de
graisse du courant d'air sortant,
dans laquelle chaque unité de dépôt (7) de la pluralité d'unités de dépôt (7) est
conçue en forme de V et la pluralité d'unités de dépôt (7) est disposée de manière
telle que le courant d'air sortant est divisé en plusieurs courants partiels et est
conduit entre les unités de dépôt (7), et par la configuration en forme de V des unités
de dépôt (7) se forment des tourbillons dans les courants partiels qui entraînent
une conglomération des gouttelettes de graisse encore contenues dans le courant d'air
sortant.
2. Hotte aspirante selon la revendication 1, dans laquelle les unités de dépôt (7) présentent
à chaque fois des tôles perforées (10).
3. Hotte aspirante selon la revendication 2, dans laquelle le rapport de surface des
tôles perforées (10) des zones ouvertes aux zones fermées est supérieur à 50 %.
4. Hotte aspirante selon l'une des revendications 1 à 3, dans laquelle les trous (11)
des tôles perforées (10) présentent un diamètre entre 1 et 5 mm.
5. Hotte aspirante selon l'une des revendications 1 à 4, dans laquelle l'angle de la
configuration en forme de V des unités de dépôt (7) se situe entre 95 et 130°.
6. Hotte aspirante selon l'une des revendications 1 à 5, dans laquelle les unités de
dépôt (7) sont conçues comme un module d'extraction (1) qui présente une disposition
symétrique des unités de dépôt (7) et dans laquelle les sommets des unités de dépôt
en forme de V (7) sont dirigés à chaque fois vers le milieu de la hotte aspirante.
7. Hotte aspirante selon la revendication 6, dans laquelle le module d'extraction (1)
présente deux parties latérales opposées (2), entre lesquelles sont ancrées les unités
de dépôt (7).
8. Hotte aspirante selon la revendication 7, dans laquelle sont prévus sur les parties
latérales (2) des ressorts à lames (4) qui interagissent avec des contre-pièces correspondantes
de la hotte aspirante.
9. Hotte aspirante selon la revendication 1, dans laquelle la hotte aspirante présente
deux admissions d'air sortant (18) et chaque admission d'air sortant (18) un canal
de guidage de l'air sortant (13).
10. Hotte aspirante selon la revendication 9, dans laquelle la hotte aspirante présente
une coque inférieure (12), qui relie ensemble les deux canaux de guidage de l'air
sortant (13) et la coque inférieure (12) et les canaux de guidage de l'air sortant
(13) sont disposés de manière telle que sur les unités de dépôt (7) sont interceptées
et collectées des gouttelettes de graisse extraites et s'égouttant de celles-ci.
11. Hotte aspirante selon la revendication 10, dans laquelle au moins une ouverture de
nettoyage est prévue pour la coque inférieure (12) et les canaux de guidage de l'air
sortant (13).