(19)
(11) EP 3 045 823 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
27.12.2017  Patentblatt  2017/52

(21) Anmeldenummer: 16150911.2

(22) Anmeldetag:  12.01.2016
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
F24C 15/20(2006.01)

(54)

DUNSTABZUGSHAUBE

EXTRACTOR HOOD

HOTTE ASPIRANTE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 16.01.2015 DE 102015200641

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
20.07.2016  Patentblatt  2016/29

(73) Patentinhaber: Berbel Ablufttechnik GmbH
48432 Rheine (DE)

(72) Erfinder:
  • Scholz, Berthold
    48496 Hopsten (DE)
  • Howest, Andreas
    48607 Ochtrup (DE)

(74) Vertreter: Vossius, Corinna 
Corinna Vossius IP Group Patent- und Rechtsanwaltskanzlei Widenmayerstrasse 43
80538 München
80538 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 2 287 534
CN-Y- 2 867 160
NL-C2- 1 014 251
WO-A1-2013/183005
DE-A1-102008 047 595
US-A- 5 679 120
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Dunstabzugshaube.

    [0002] Um Abluft und Gerüche insbesondere aus Küchen zu entfernen, werden Dunstabzugshauben verwendet, so dass die dort entstandenen Kochdünste und die damit verbundenen Gerüche abgeführt werden können. Derartige Dunstabzugshauben weisen in der Regel eine Abscheideeinrichtung zur Abscheidung fester und flüssiger Bestandteile der Abluft und eine Gebläseeinrichtung zur Erzeugung eines Luftstroms auf. Die Abscheidung der Schmutzpartikel kann mittels Abscheidungselementen, wie beispielsweise auswaschbaren Fettfiltern oder aber durch eine geeignete Führung des Luftstroms erfolgen. Die Abscheideeinrichtung entfernt aus der Abluft nahezu alle enthaltenen festen und flüssigen Bestandteile, wie Fetttröpfchen, Schmutzpartikel und auskondensiertes Wasser, bevor die Abluft in die Gebläseeinrichtung eintritt. Solche Dunstabzugshauben können in zwei Kategorien eingeteilt werden.

    [0003] Bei den so genannten Ablufthauben wird die Abluft von einem Abluftauslass der Dunstabzugshaube über eine Rohr- oder Schlauchleitung nach außen geführt und so dem Raum entzogen, in dem sich die Kochstelle und die Dunstabzugshaube befinden. Dabei wird die mit Gerüchen belastete Abluft an die Atmosphäre außerhalb des Gebäudes abgegeben.

    [0004] Die oben genannte Abscheideeinrichtung ist bei den Ablufthauben dazu vorgesehen, alle danach angeordneten Abluftführungen sauber und die Gebläseeinrichtung funktionsfähig zu halten. Mit dieser Kategorie von Dunstabzugshauben lassen sich Geruchsbelästigungen und Schmutzablagerungen im Kochraum und im Gebäude insgesamt vermeiden. Allerdings führt das Abziehen von warmer Luft aus einem Raum zu einem erhöhten Energiebedarf, da die Frischluft, die die abgezogene Abluft ersetzt, wieder aufgeheizt werden muss.

    [0005] Bei den Umlufthauben wird die Abluft dagegen dem Raum wieder zugeführt. Zu diesem Zweck müssen allerdings nicht nur Fetttröpfchen und feste Partikel entzogen werden, sondern die Abluft muss auch von den anhaftenden Gerüchen gereinigt werden. Hierzu ist üblicherweise ein Kohlefilter vorgesehen, der entweder in bestimmten Abständen getauscht oder aber regeneriert werden muss. Der Austausch der Kohlefilter muss umso schneller erfolgen, je mehr Fett in der Abluft nach der Abscheideeinrichtung noch enthalten ist. Es ist deshalb ein möglichst hoher Fettabscheidegrad anzustreben.

    [0006] Es hat sich herausgestellt, dass eine Abscheideeinrichtung, die die flüssigen und festen Bestandteile des Abluftstroms über eine starke Umlenkung des Abluftstroms dazu veranlasst, sich an der Innenwand der Abluftführung abzusetzen, nur dann zuverlässig arbeitet, wenn die Fetttröpfchen eine gewisse Größe überschreiten und aufgrund ihrer Massenträgheit an der Umlenkung des Abluftstroms nur verzögert teilnehmen. Sehr kleine und leichte Bestandteile werden dagegen mitgerissen und können nicht abgeschieden werden.

    [0007] Es wurde daher bereits eine zweite Abscheidungsstufe eingeführt, in der auch sehr kleine Bestandteile des Abluftstroms entfernt werden sollen, ohne dass die Abluft durch einen Filter geführt werden muss. Ein solcher Filter würde den Strömungswiderstand enorm erhöhen und so ein leistungsstärkeres und größeres Gebläse erfordern. Ein leistungsstärkeres Gebläse und der hohe Strömungswiderstand würden aber zu einer hohen Geräuschbelastung und zu einem höheren Energieverbrauch führen.

    [0008] In dieser bekannten zweiten Abscheidungsstufe ist ein Einsatz in der Form eines flachen Quaders vorgesehen, dessen große Seitenflächen aus Lochblech aufgebaut sind. Die Abluft wird an diesen Seitenflächen vorbei geführt, so dass die kleinen noch enthaltenen Fetttröpfchen über Kapillarkräfte dem Abluftstrom entzogen werden und sich an den Lochblechen des Einsatzes sammeln können.

    [0009] Die WO 2013/183005 A1 beschreibt einen Trägheitsfilter zum Ausfiltern von Feststoffen, die in einem Fluid enthalten sind, sowie ein Verfahren zum Herstellen eines solchen Trägheitsfilters. Der Filter 10 umfasst ein Paar gegenüberliegender Leitblechplatten, die eine erste Leitblechplatte 12 und eine zweite Leitblechplatte 14 umfassen und die in im Wesentlichen parallelen Ebenen einander gegenüberliegend und in anstoßender Beziehung angeordnet sind. Jede Leitblechplatte 12, 14 weist die Form eines Schichtgitters auf und umfasst ein erstes inneres Filterelement 16 und ein zweites äußeres Filterelement 18.

    [0010] Die EP 2 287 534 A1 beschreibt einen Flammensperre-Ölfilter in beispielsweise einer Küchenabzugshaube. Der Filter umfasst wenigstens zwei im Wesentlichen parallel beabstandete feuerfeste Platten. Die Platten weisen perforierte Zonen auf und bilden zwischen sich wenigstens einen Kanal aus, wobei der Kanal einen Abschnitt aufweist, der eine im Verhältnis zum Gasfluss entgegengesetzte Richtung hat.

    [0011] Die CN 2 867 160 Y beschreibt einen Ölrauch-Abscheideschirm für einen Abgasrauch-Ventilator, der Teil einer Luftreinigungsvorrichtung ist, insbesondere eines in Küchen verwendeten Ölrauch-Abscheideschirms. Der Abscheideschirm ist konisch ausgebildet und hat eine Außenfläche mit Durchgangslöchern sowie eine Innenfläche mit Durchgangs- und Blindlöchern. Am Boden des Abscheideschirms ist eine Tasse für Öl angeordnet. Die Außen- und Innenflächen bilden gewundene Luftführungskanäle aus, so dass der Gasfluss verwirbelt wird und Ölpartikel abgeschieden und in der Tasse gesammelt werden.
    Die US 5 679 120 A beschreibt einen Fettfilter zum Abscheiden von Ölpartikeln mit hoher Effizienz trotz Verwendung eines Gebläses mit niedriger Leistung. Der Filter weist einen Rahmen auf, der eine Vielzahl von Leitblechen trägt, die in Reihen voneinander beabstandet sind. Jedes Leitblech ist V-förmig und weist erste und zweite Wände auf, die einen spitzen Winkel bilden. Die spitzen Winkel sind gegenüberliegend angeordnet und richten so die ersten und zweiten Wände aus, die dadurch Eingangspassagen zwischen den ersten Wänden benachbarter Leitbleche ausbilden und Ausgangspassagen zwischen deren zweiten Wänden. Die Leitbleche sind so ausgestaltet, dass die Eingangspassagen eine Weite haben, die in Richtung eines Ausgangsendes der Eingangspassage enger ist als ein Eingangsende der Eingangspassage, und dass die Ausgangspassage eine Weite hat die größer ist als die Weite der Eingangspassage an ihrem Ausgangsende.
    Die NL 1 014 251 C2 beschreibt ein Filterelement zum Entfernen von in der Luft enthaltenen Fett- oder Farbpartikeln. Das Filterelement umfasst eine Deckenbahn sowie eine Bodenbahn. Luftströmungskanäle sind zwischen den gefalteten Decken- und Bodenbahnen ausgebildet, die in alternierende Streifen geteilt sind und Reihen von Ein- und Auslassöffnungen aufweisen, die an gegenüberliegenden Seiten der Luftströmungskanäle angeordnet sind. Die Decken- und Bodenbahnen weisen jeweils Decken- und Bodenfaltlinien auf, die für eine Zick-Zack-förmige Faltung sorgen und dass Lambda-förmige und längliche Strömungskanäle ausgebildet werden, die einen im Wesentlichen Zick-Zack-förmigen Querschnitt haben. Die Einlassöffnungen, die in Bodenbahnabschnitten ausgebildet sind, sind in einer Bodenkanal-Wandregion angeordnet und die Auslassöffnungen sind in Deckenbahnabschnitten ausgebildet, und zwar in einer Deckenkanal-Wandregion, die auf der anderen Seite einer Kanalsymmetrieachse liegt. Die DE 10 2008 047595 A1 beschreibt eine Dunstabzugshaube zum Absaugen von Abluft und Abscheiden von Fetttröpfchen aus Abluft, umfassend einen Ablufteinlass, ein Gebläse zum Erzeugen eines Abluftstroms und einen Abluftauslass, wobei der Ablufteinlass einen Abluftführungskanal für eine erste Abscheidung von Fetttröpfchen aus dem Abluftstrom aufweist und der Abluftführungskanal ausgestaltet ist, den Abluftstrom progressiv umzulenken, derart, dass in dem Abluftstrom enthaltene Fetttröpfchen, die eine bestimmte Masse überschreiten, aufgrund ihrer Massenträgheit an einer Wand des Abluftführungskanals abgeschieden werden, sowie eine zweite Abscheidung von Fetttröpfchen aus dem Abluftstrom in Form eines Prallelements.

    [0012] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dunstabzugshaube weiter zu verbessern und den Abscheidegrad insbesondere von flüssigem Fett weiter zu erhöhen.

    [0013] Gelöst wird die Aufgabe gemäß der Erfindung durch eine Dunstabzugshaube mit den Merkmalen von Anspruch 1.

    [0014] Unter dem Begriff "V-förmig" ist eine winkelige Ausbildung der Ablagerungseinheiten gemeint, ohne die Ausbildung auf einen bestimmten Winkel festlegen zu wollen. Insbesondere weisen die Ablagerungseinheiten einen Knick entlang ihrer Mittel-Längsachse auf.

    [0015] Da die Partialströme zwischen den Ablagerungseinheiten hindurchgeführt werden, werden sie entsprechend der V-förmigen Ausbildung der Ablagerungseinheiten umgelenkt. Dabei entstehen Verwirbelungen, die zu einer innigen Vermischung führen. Eine bemerkenswerte Erhöhung des Strömungswiderstands ergibt sich durch diese Maßnahme aber nicht. Durch die Verwirbelungen treffen sehr kleine Fetttröpfchen, die sich noch in der Abluft befinden, aufeinander und lagern sich zu größeren Einheiten zusammen. Diese größeren Einheiten können aufgrund der größeren Massenträgheit bei einer Richtungsänderung des Abgasstroms wesentlich einfacher abgeschieden werden.

    [0016] Durch die Verwirbelungen, die durch die Umlenkung der Partialströme entstehen, konglomerieren folglich sehr kleine Fetttröpfchen zu größeren, die sich einfacher aus der Abluft abscheiden lassen. Eine Abscheidung erfolgt immer dann, wenn ein Fettteilchen auf eine Ablagerungseinheit trifft. Die Verwirbelungen sorgen auch dafür, dass mehr flüssige oder feste Partikel auf die Ablagerungseinheiten treffen. Aber auch die Aufteilung in Partialströme ist dafür verantwortlich, dass häufiger Fetttröpfchen auf Ablagerungseinheiten treffen. Die Ablagerungseinheiten sind vorteilhaft parallel angeordnet.

    [0017] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

    [0018] Aufgrund der vorteilhaften Wirkung der Verwirbelungen, ist es erstrebenswert, einen laminaren Strömungsanteil möglichst klein zu halten und einen möglichst hohen Grad an Verwirbelungen zu erzeugen. Die Ablagerungseinheiten weisen deshalb besonders vorteilhaft Lochbleche auf. Durch die Öffnungen der Lochbleche wird ein nur geringer Teil der Abluft hindurch gedrückt, der aber ausreichend ist, den Aufbau einer laminaren Strömung an der Rückseite der Ablagerungseinheit zu stören und für weitere Verwirbelung zu sorgen. Die Öffnungen der Lochbleche entwickeln aber auch Kapillarkräfte, die dazu führen, dass größere Fetttröpfchen aus der vorbei streichenden Abluft abgeschieden werden und sich in den Öffnungen ablagern. Die Lochbleche sind bevorzugt aus Edelstahl gefertigt, so dass auch Fettsäuren und andere aggressive Bestandteile der Abluft keinen Schaden anrichten können.

    [0019] Vorteilhaft ist das Flächenverhältnis der Lochbleche von offenen zu geschlossenen Bereichen größer als 50%. Auf diese Weise stehen genügend Bereiche für die Abscheidung von Fetttröpfchen zur Verfügung. Bleibt das oben genannte Flächenverhältnis unter 55%, ist auch sichergestellt, dass die Ablagerungseinheiten genügend Stabilität aufweisen, ohne dass aufwändige Träger vorgesehen werden müssten.

    [0020] Die Löcher in den Lochblechen sollen eine Größe aufweisen, bei der sich möglichst hohe Kapillarkräfte entwickeln, bei der die Löcher aber trotzdem nicht schnell zusetzen. Es hat sich herausgestellt, dass die Löcher der Lochbleche einen Durchmesser zwischen 1 und 5 mm aufweisen sollen. Dies führt zu einem guten Abscheideverhalten, gewährleistet aber ebenso, dass flüssiges Fett aus den Löchern abläuft bevor es sich verfestigt. Als besonders geeignet haben sich Lochbleche mit einem Lochdurchmesser von 3 mm erwiesen.

    [0021] Der Winkel, um den die Partialströme der Abluft umgelenkt werden, sollte so ausgelegt werden, dass sich möglichst viele Verwirbelungen bilden, ohne dass der Strömungswiderstand zu sehr erhöht wird. Bei einem spitzen Winkel unterhalb von 90° würde sich eine Stauzone ausbilden, in der verstärkt Abluft durch die Löcher der Ablagerungseinheiten hindurch tritt, durch die aber auch der Strömungswiderstand erhöht würde. Vorteilhaft beträgt der Winkel der V-förmigen Ausbildung der Ablagerungseinheiten deshalb zwischen 95 und 130°.

    [0022] Bei einem kleineren Winkel würde sich der Strömungswiderstand, wie bereits oben angedeutet, zu stark erhöhen. Bei einem größeren Winkel entstehen dagegen zu wenig Verwirbelungen, so dass die Konglomeration kleiner Fetttröpfchen zu großen Fetttröpfchen zu gering ist und auch die Auftreffrate von Fetttröpfchen auf die Ablagerungseinheiten leiden würde. Als Folge wäre nur ein kleinerer Abscheidegrad erreichbar. Als besonders vorteilhaft hat sich ein Winkel von 105° ergeben.

    [0023] Vorteilhaft ist ein Abscheidemodul vorgesehen, das eine symmetrische Anordnung von Ablagerungseinheiten aufweist, wobei die Scheitel der V-förmigen Ablagerungseinheiten zur Mitte gerichtet sind. Dieses Abscheidemodul kann von zwei Seiten angeströmt werden. Dabei bilden sich auch in der Mitte der Anordnung Verwirbelungen, da hier zwei Partialströme auf einander treffen. Die inneren Ablagerungseinheiten der Anordnung weisen an ihren Scheiteln einen Abstand auf, der groß genug ist, um für die beiden aufeinander treffenden Partialströme einen Durchlass zu bilden.

    [0024] Die Ablagerungseinheiten werden im Laufe der Zeit verschmutzen, so dass sie ihre volle Funktionsfähigkeit einbüßen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt muss das Abscheidemodul gereinigt werden. Das Abscheidemodul weist deshalb vorteilhaft zwei gegenüberliegende Seitenteile auf, zwischen denen die Ablagerungseinheiten verankert sind. Auf diese Weise wird ein eigenständiges Modul gebildet, welches aus der Dunstabzugshaube entnommen und gereinigt werden kann.

    [0025] Um ein einfaches Entnehmen und Wiedereinsetzen des Abscheidemoduls zu ermöglichen, sind an den Seitenteilen Blattfedern vorgesehen, die mit entsprechenden Gegenstücken der Dunstabzugshaube zusammenwirken.

    [0026] Eine Reinigungsstufe mit den erfindungsgemäßen Ablagerungseinheiten ist hauptsächlich dazu bestimmt, sehr kleine Fetttröpfchen aus der Abluft abzuscheiden. Um alle Fettpartikel, auch diejenigen, die bereits in der für eine einfache Abscheidung notwendigen Größe vorliegen, aus dem Abgasstrom entfernen zu können, ist diese Reinigungsstufe nicht ausreichend. Es ist deshalb wenigstens eine Vorreinigungsstufe vorgesehen, in der Partikel durch eine progressive Umlenkung des Abluftstroms nach außen gedrückt und an der Wand eines Abluftführungskanals abgelagert werden. Diese Vorreinigungsstufe erfasst alle Fetttröpfchen, die eine bestimmte Masse überschreiten, so dass nach der Vorreinigung nur noch wenige Fetttröpfchen mit sehr geringer Masse in dem Abluftstrom enthalten sind.

    [0027] Insbesondere bei so genannten Inselhauben, also bei Dunstabzugshauben, die nicht an einer Seitenwand eines Raums befestigt werden, sollte die Abluft sowohl an der Front- als auch an der gegenüberliegenden Rückseite abgezogen werden. Zu diesem Zweck können zwei gegenüberliegende Ablufteinlässe vorgesehen sein. Die Abluft aus jedem Ablufteinlass wird einer Vorreinigung in einer separaten Vorreinigungsstufe unterzogen, in der bereits die größeren Fetttröpfchen abgeschieden werden. Vorteilhaft mündet an der Unterseite der Reinigungsstufe an zwei Seiten je ein Abluftführungskanal aus einer Vorreinigungsstufe. Auf diese Weise werden die beiden Abluftströme zwar größtenteils weiterhin getrennt behandelt, sie beeinflussen sich gegenseitig jedoch in so weit, dass jeder der beiden Abluftströme zu einer besseren Verwirbelung des anderen Abgasstroms beiträgt.

    [0028] Die Fetttröpfchen, die an den Ablagerungseinheiten aus der Abluft abgeschieden werden, tropfen entweder direkt von diesen ab oder rinnen bis zur unteren Kante der jeweiligen Ablagerungseinheit und tropfen von dort ab. Dieses abtropfende Fett muss aufgefangen werden. Es ist deshalb eine Unterschale vorgesehen, die die beiden Abluftführungskanäle miteinander verbindet, wobei die Unterschale und die Abluftführungskanäle so angeordnet sind, dass an den Abscheidemodulen abgeschiedene und von diesen abtropfende Flüssigkeiten aufgefangen und gesammelt werden.

    [0029] Um ein einfaches Auswischen des von den Ablagerungseinheiten herabtropfenden Fetts zu ermöglichen, ist vorteilhaft wenigstens eine Reinigungsöffnung für die Unterschale und Abluftführungskanäle vorgesehen. Die wenigstens eine Reinigungsöffnung weist besonders vorteilhaft eine Klappe auf, mit der die Reinigungsöffnung verschließbar ist. Zu Reinigungszwecken kann die Klappe geöffnet werden, so dass die abgeschiedenen Flüssigkeiten aus der Unterschale und den Abluftführungskanälen ausgewischt werden können.

    [0030] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, das anhand der Zeichnung eingehend erläutert wird.

    [0031] Es zeigt:
    Fig. 1
    eine schematische Ansicht des Abscheidemoduls einer erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube,
    Fig. 2
    eine dreidimensionale Darstellung des Abscheidemoduls,
    Fig. 3
    eine schematische Darstellung des Aufbaus der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube,
    Fig. 4
    einen vergrößerten Ausschnitt aus einer Ablagerungseinheit und
    Fig. 5
    eine vereinfachte schematische Darstellung des Strömungsverlaufs in dem Abscheidemodul der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube.


    [0032] Das in den Figuren 1 und 2 gezeigte Abscheidemodul 1 weist zwei Seitenteile 2 auf, die über Spannstangen 3 miteinander verbunden sind. An den Innenseiten der Seitenteile 2 sind Halter 6 angebracht, zwischen die die Ablagerungseinheiten 7 eingeschoben sind. Die Ablagerungseinheiten 7 bestehen aus einem rechteckigen Lochblech, welches um eine Mittel-Längsachse gebogen ist. Der Winkel zwischen den beiden Schenkeln beträgt 105°. Um den Ablagerungseinheiten 7 eine höhere Steifigkeit zu verleihen, sind die jeweils freien Kanten mit einem Umschlag 8 versehen. Zusätzlich zu der Verbesserung der Stabilität, wird aber auch die Sicherheit erhöht, da scharfe Kanten vermieden werden, durch die sich eine Person bei der Entnahme des Abscheidemoduls 1 verletzen könnte.

    [0033] Es sind jeweils drei parallel ausgerichtete Ablagerungseinheiten so angeordnet, dass ihre Scheitel zur Mitte der Seitenteile 2 gerichtet sind und die Ablagerungseinheiten 7 im Querschnitt die Form von zwei gegeneinander gerichteten Dreifachpfeilen aufweisen.

    [0034] Jedes Seitenteil 2 weist zusätzlich eine als Handgriff 5 ausgeformte Öffnung auf, an der das Abscheidemodul 1 zum Entnehmen aus der Dunstabzugshaube gegriffen werden kann. In der Dunstabzugshaube ist das Abscheidemodul 1 über zwei an den Seitenteilen 2 befestigte Blattfedern 4 gehalten, die über das Betätigen der Entriegelung 9 gelöst werden können. Eine Entnahme des Abscheidemoduls 1 zu Reinigungszwecken ist so ohne weiteres möglich.

    [0035] Die Ablagerungseinheiten 7 sind aus einem Lochblech 10 gefertigt, wie es als Ausschnitt in Fig. 4 dargestellt ist. Die Löcher 11 besitzen einen Durchmesser von 3 mm, der Abstand zwischen den Mittelpunkten von zwei Löchern beträgt jeweils 4 mm, so dass die Mittelpunkte von drei benachbarten Löchern jeweils ein gleichseitiges Dreieck mit einer Seitenlänge von 4 mm bilden. Auf diese Weise ergibt sich ein Flächenverhältnis der Löcher zu den geschlossenen Bereichen von 51,02%. Dieses Lochblech hat sich als besonders vorteilhaft für den Einsatz in dem Abscheidemodul 1 erwiesen. Ohne einen großen Strömungswiderstand zu bilden, ist die Leitfunktion doch ausreichend, um den angestrebten Zweck zu erfüllen.

    [0036] Fig. 3 zeigt den prinzipiellen Aufbau einer erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube mit dem Gehäuse 19. Die Abluft wird durch die beiden schlitzförmigen Ablufteinlässe 18 von der Dunstabzugshaube angesaugt. In den Abluftführungskanälen 13 mit Vorreinigungsstufe werden aus der Abluft über hier nicht sichtbare Umlenkungen alle Partikel entfernt, die eine gewisse Masse überschreiten. Mit dem Bezugszeichen 20 ist eine Klappe oder Abdeckung bezeichnet, die zu Reinigungszwecken geöffnet werden kann. Auf diese Weise lassen sich die abgeschiedenen flüssigen und festen Bestandteile sehr einfach aus den Abluftführungskanälen 13 auswischen.

    [0037] Von den Abluftführungskanälen 13 mit den Vorreinigungsstufen gelangt die Abluft in das Abscheidemodul 1, in dem die Nachreinigung durchgeführt wird. Dieser Vorgang soll später noch ausführlich erläutert werden. Über die Abströmkanäle 15 verlässt die nun von praktisch allen festen und flüssigen Bestandteilen befreite Abluft das Abscheidemodul 1 und gelangt zu dem Gebläse 14. Von hier wird die Abluft noch durch den Kohlefilter 16 gedrückt. Dabei werden die aromatischen Anteile der Abluft, wie z. B. Gerüche adsorbiert und somit aus der Abluft entfernt. Die gereinigte Abluft wird dann durch den Abluftauslass wieder an die Raumluft abgegeben.

    [0038] Mit Hilfe von Fig. 5 soll nun die Funktion des Abscheidemoduls 1 näher erläutert werden. Der aus den horizontalen Abluftführungskanälen 13 kommende Abluftstrom wird noch in dem Abluftführungskanal 13 um etwa 45° umgelenkt. Diesem Abluftstrom wurden in der Vorabscheidung bereits alle größeren Partikel entzogen, so dass er beim Eintritt in die Reinigungsstufe mit dem Abscheidemodul 1 nur noch sehr kleine feste und flüssige Bestandteile mit geringer Masse enthält.

    [0039] Da sich der Querschnitt des Abluftführungskanals 13 an dieser Stelle erweitert, verlangsamt sich die Geschwindigkeit des Abluftstromes. Beim Eintritt in das Abscheidemodul 1 wird der Abluftstrom durch die Ablagerungseinheiten 7 in jeweils vier Partialströme aufgeteilt.

    [0040] Da die beiden mittleren Partialströme direkt aufeinander treffen, wird der laminare Anteil fast vollkommen aufgebrochen und es entstehen starke Verwirbelungen. Diese Verwirbelungen führen dazu, dass sich die noch enthaltenen kleinen Partikel zusammen lagern und dadurch sowohl ihre Größe als auch ihre Masse steigern. Solche größeren Partikel lassen sich wesentlich einfacher aus dem Abluftstrom abscheiden. Durch die Verwirbelungen wandern die nun schwereren Partikel nach außen und treffen mit hoher Wahrscheinlichkeit während des Durchströmens des Abscheidemoduls 1 auf eine der Ablagerungseinheiten 7. Dort sammeln sich feste und flüssige Bestandteil, wobei die flüssigen Bestandteile nach unten ablaufen können. Feste Bestandteile werden dabei von den flüssigen Bestandteilen meist mitgeschwemmt.

    [0041] Die restlichen Partialströme strömen zumindest anfangs entlang der parallel ausgerichteten Eintrittsschenkel der Ablagerungseinheiten 7 des Abscheidemoduls 1. Diese relativ laminare Strömung setzt sich fort bis zu dem Scheitel der Ablagerungseinheiten 7. Hier werden die Partialströme nun durch die Austrittsschenkel der Ablagerungseinheiten 7 umgelenkt. Dabei werden erneut Verwirbelungen erzeugt, die wiederum zur Zusammenlagerung von kleinen Partikeln und zum häufigen Auftreffen von Partikeln auf die Ablagerungseinheiten 7 führen.

    [0042] In einer hier nicht gezeigten Ausführungsform eines Abscheidemoduls weist die jeweils mittlere V-förmigen Ablagerungseinheit einen größeren Winkel als die beiden benachbarten Ablagerungseinheiten auf. Das bedeutet, dass sich der Partialkanal zwischen der inneren und der mittleren Ablagerungseinheit bis zum Scheitel hin erweitert, während sich der Partialkanal zwischen der mittleren und der äußeren Ablagerungseinheit entsprechend verjüngt. Dadurch steigt der Druck in dem einen Partialkanal bis zum Scheitel an und fällt in dem benachbarten Partialkanal ab. Diese Druckunterschiede führen dazu, dass auch bereits vor dem Scheitel gewisse Anteile der Partialströme durch die Löcher der Ablagerungseinheiten hindurchtreten und für Verwirbelungen sorgen.

    [0043] Gleiches gilt für die Partialkanäle nach dem Scheitel, da sich auch hier Druckunterschiede ergeben. Die Verwirbelung hinter den Scheiteln wird folglich noch verstärkt.

    [0044] Ein ähnlicher Effekt tritt ein, wenn der Winkel zwischen den Schenkeln der jeweiligen mittleren V-förmigen Ablagerungseinheit kleiner als der Winkel der benachbarten Ablagerungseinheiten gewählt wird. Allerding ist die Fertigung der Abscheidungsmodule mit Ablagerungseinheiten, deren Schenkel unterschiedliche Winkel einnehmen, mit erhöhten Fertigungskosten verbunden.

    [0045] Ein Anteil jedes Partialstromes wird an der Umlenkung jedoch nicht teilnehmen, sondern im Auftreffbereich durch die Löcher 11 der Ablagerungseinheit 7 hindurchtreten. Dabei werden die Verwirbelungen in dem jeweiligen benachbarten Partialstrom noch verstärkt. Durch die Wirbel werden wiederum die zusammen gelagerten Partikel nach außen geschleudert und auf den Ablagerungseinheiten 7 abgeschieden.

    [0046] Die nächste Umlenkung der Partialströme erfolgt beim Ausströmen der Partialströme aus dem Abscheidemodul 1 in die Abströmkanäle 15 durch deren obere Begrenzung. Auch hier können die zusammen gelagerten Partikel aufgrund ihrer gesteigerten Masse nicht an der Umlenkung teilnehmen und setzen sich an der oberen Wandung der Abströmkanäle 15 ab. Die flüssigen Bestandteile tropfen auf die Ablagerungseinheiten 7, bilden zusammen mit den dort vorhandenen Ablagerungen größere Tropfen oder einen Film, und rinnen an den Ablagerungseinheiten 7 nach unten. Von den Unterkanten der Ablagerungseinheiten 7 tropfen sie letztendlich in die Unterschale 12 oder die Abluftführungskanäle 13. Durch ein Öffnen der Reinigungsklappe 20 (Fig. 3) können sie in einfacher Weise aus der Dunstabzugshaube entfernt, z. B. ausgewischt, werden.

    [0047] Die Größe der Löcher 11 und der Abstand zwischen den Löchern der Ablagerungseinheiten 7 sind so gewählt, dass sich die Löcher 11 nicht mit abgelagerten Partikeln zusetzen. Es ist aber auch sichergestellt, dass die Adhäsionskräfte groß genug sind, um Partikel, die mit den Ablagerungseinheiten 7 in Berührung kommen, auch festgehalten werden können, unabhängig davon, ob es sich um feste oder flüssige Partikel handelt.

    [0048] Die Eintritts- und die Austrittsschenkel der Ablagerungseinheiten 7 treffen in ihren Scheiteln in einem Winkel von 105° aufeinander. Dieser Winkel ist so gewählt, dass bei der Umlenkung der Partialströme Verwirbelungen gebildet werden. Ebenso werden aber an den Austrittsschenkeln bereits nahe am Scheitel zusammen gelagerte Partikel abgeschieden, da diese an der starken Umlenkung der Partialströme nicht teilnehmen können.

    [0049] Der Winkel ist aber auch so gewählt, dass der Strömungswiderstand gering bleibt. Insbesondere im Vergleich mit in anderen Dunstabzugshauben eingesetzten Fettfiltern ergibt sich hier ein wesentlich geringerer Strömungswiderstand. Das führt zu einer geringeren Lautstärke der Dunstabzugshaube und zu einer erhöhten Absaugleistung, ohne dass ein stärkeres Gebläse verwendet werden müsste. Auf diese Weise lässt sich auch eine Energieeinsparung erreichen.

    [0050] Das in dem gezeigten Ausführungsbeispiel gezeigte Prinzip der Nachreinigung ist selbstverständlich nicht nur für Umlufthauben anwendbar. Die Reinigungsstufe mit dem Abscheidemodul 1 kann ebenso in Ablufthauben eingesetzt werden.

    Bezugszeichenliste:



    [0051] 
    1
    Abscheidemodul
    2
    Seitenteil
    3
    Spannstange
    4
    Blattfeder
    5
    Handgriff
    6
    Halter
    7
    Ablagerungseinheit
    8
    Umschlag
    9
    Entriegelung
    10
    Lochblech
    11
    Loch
    12
    Unterschale
    13
    Abluftführungskanal mit Vorreinigungsstufe
    14
    Gebläse
    15
    Abströmkanal
    16
    Kohlefilter
    17
    Abluftauslass
    18
    Ablufteinlass
    19
    Gehäuses
    20
    Reinigungsklappe



    Ansprüche

    1. Dunstabzugshaube zum Absaugen von Abluft und Abscheiden von Fetttröpfchen aus Abluft, umfassend
    wenigstens einen Ablufteinlass (18), ein Gebläse (14) zum Erzeugen eines Abluftstroms, und wenigstens einen Abluftauslass (17),
    wobei der wenigstens eine Ablufteinlass (18) einen Abluftführungskanal (13) für eine erste Abscheidung von Fetttröpfchen aus dem Abluftstrom aufweist und der Abluftführungskanal (13) ausgestaltet ist, den Abluftstrom progressiv umzulenken, derart, dass in dem Abluftstrom enthaltene Fetttröpfchen, die eine bestimmte Masse überschreiten, aufgrund ihrer Massenträgheit an einer Wand des Abluftführungskanals (13) abgeschieden werden;
    dadurch gekennzeichnet, dass die Dunstabzugshaube zusätzlich eine Vielzahl von Ablagerungseinheiten (7) für eine zweite Abscheidung von Fetttröpfchen aus dem Abluftstrom umfasst, wobei jede Ablagerungseinheit (7) der Vielzahl von Ablagerungseinheiten (7) V-förmig ausgebildet ist und die Vielzahl der Ablagerungseinheiten (7) so angeordnet ist, dass der Abluftstrom in mehrere Partialströme aufgeteilt wird und zwischen den Ablagerungseinheiten (7) hindurchgeführt wird und durch die V-förmige Ausbildung der Ablagerungseinheiten (7) in den Partialströmen Verwirbelungen entstehen, die zu einem Konglomerieren der in dem Abluftstrom noch enthaltenen Fetttröpfchen führen.
     
    2. Dunstabzugshaube nach Anspruch 1, wobei die Ablagerungseinheiten (7) jeweils Lochbleche (10) aufweisen.
     
    3. Dunstabzugshaube nach Anspruch 2, wobei das Flächenverhältnis der Lochbleche (10) von offenen zu geschlossenen Bereichen größer als 50% ist.
     
    4. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Löcher (11) der Lochbleche (10) einen Durchmesser zwischen 1 und 5 mm aufweisen.
     
    5. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Winkel der V-förmigen Ausbildung der Ablagerungseinheiten (7) zwischen 95 und 130° beträgt.
     
    6. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Ablagerungseinheiten (7) als ein Abscheidemodul (1) ausgebildet sind, das eine symmetrische Anordnung von Ablagerungseinheiten (7) aufweist und wobei die Scheitel der V-förmigen Ablagerungseinheiten (7) jeweils zur Mitte der Dunstabzugshaube gerichtet sind.
     
    7. Dunstabzugshaube nach Anspruch 6, wobei das Abscheidemodul (1) zwei gegenüberliegende Seitenteile (2) aufweist, zwischen denen die Ablagerungseinheiten (7) verankert sind.
     
    8. Dunstabzugshaube nach Anspruch 7, wobei an den Seitenteilen (2) Blattfedern (4) vorgesehen sind, die mit entsprechenden Gegenstücken der Dunstabzugshaube zusammenwirken.
     
    9. Dunstabzugshaube nach Anspruch 1, wobei die Dunstabzugshaube zwei gegenüberliegende Ablufteinlässe (18) aufweist und jeder Ablufteinlass (18) einen Abluftführungskanal (13).
     
    10. Dunstabzugshaube nach Anspruch 9, wobei die Dunstabzugshaube eine Unterschale (12) aufweist, die die beiden Abluftführungskanäle (13) miteinander verbindet und die Unterschale (12) und die Abluftführungskanäle (13) so angeordnet sind, dass an den Ablagerungseinheiten (7) abgeschiedene und von diesen abtropfende Fetttröpfchen aufgefangen und gesammelt werden.
     
    11. Dunstabzugshaube nach Anspruch 10, wobei wenigstens eine Reinigungsöffnung für die Unterschale (12) und Abluftführungskanäle (13) vorgesehen ist.
     


    Claims

    1. Extractor hood for extracting exhaust air and separating fat droplets from exhaust air, comprising
    at least one exhaust air inlet (18), a fan (14) for generating an exhaust air flow, and at least one exhaust air outlet (17),
    the at least one exhaust air inlet (18) having an exhaust air duct (13) for a first separation of fat droplets from the exhaust air stream, and the exhaust air duct (13) being configured to progressively deflect the exhaust air stream, such that fat droplets contained in the exhaust air stream and having exceeded a certain mass, due to their inertia, are deposited on a wall of the exhaust air duct (13), characterized in that
    the extractor hood further comprises a plurality of deposition units (7) configured for a second removal of fat droplets from the exhaust air stream,
    wherein each deposition unit (7) of the plurality of deposition units (7) has a v-shaped form and the plurality of deposition units (7) is such arranged that the exhaust air flow is divided into a number of partial flow streams routed between the deposition units (7) and that by way of the v-shaped form of the deposition units (7) turbulences in the partial flows are established leading to a conglomeration of the fat droplets still contained in the exhaust air stream.
     
    2. Extractor hood according to claim 1, wherein the deposition units (7) each have perforated plates (10).
     
    3. Extractor hood according to claim 2, wherein the surface ratio open and closed areas of the perforated plates (10) is greater than 50%.
     
    4. Extractor hood according to one of claims 1 to 3, wherein the holes (11) of the perforated plates (10) have a diameter between 1 and 5 mm.
     
    5. Extractor hood according to one of claims 1 to 4, wherein the angle of the V-shaped deposition units (7) is between 95 and 130°.
     
    6. Extractor hood according to one of claims 1 to 5, wherein the deposition units (7) are provided by way of a separation module (1) having a symmetrical arrangement of deposition units (7) and wherein the peaks of the V-shaped deposition units (7) each direct forward to the center of the extractor hood.
     
    7. Extractor hood according to claim 6, wherein the separating module (1) has two opposite side parts (2) between which the depositing units (7) are anchored.
     
    8. Extractor hood according to claim 7, wherein leaf springs (4) are provided at the side parts (2) which leaf springs cooperate with corresponding counterparts of the extractor hood.
     
    9. Extractor hood according to claim 1, wherein the extractor hood has two opposite exhaust air inlets (18) and each exhaust air inlet (18) has an exhaust air duct (13).
     
    10. Extractor hood according to claim 9, wherein the extractor hood has a subshell (12) interconnecting the two exhaust air ducts (13), wherein the subshell (12) and the exhaust air ducts (13) are such arranged that fat droplets collected at the deposition units (7) and dripping therefrom are collected and accommodated by the subshell.
     
    11. Extractor hood according to claim 10, wherein at least one opening for cleaning the subshell (12) and the exhaust air ducts (13) is provided.
     


    Revendications

    1. Hotte aspirante pour aspirer l'air sortant et extraire des gouttelettes de graisse de l'air sortant, comprenant
    au moins une admission d'air sortant (18), un ventilateur (14) pour produire un courant d'air sortant, et au moins une sortie d'air sortant (17),
    dans laquelle la au moins une admission d'air sortant (18) présente un canal de guidage de l'air sortant (13) pour une première extraction de gouttelettes de graisse du courant d'air sortant et le canal de guidage de l'air sortant (13) est configuré pour changer progressivement de direction le courant d'air sortant, de manière telle que des gouttelettes de graisse contenues dans le courant d'air sortant, qui dépassent une certaine masse, sont extraites en raison de leur inertie de masse sur une paroi du canal de guidage de l'air sortant (13);
    caractérisée en ce que la hotte aspirante comprend, en outre,
    une pluralité d'unités de dépôt (7) pour une deuxième extraction de gouttelettes de graisse du courant d'air sortant,
    dans laquelle chaque unité de dépôt (7) de la pluralité d'unités de dépôt (7) est conçue en forme de V et la pluralité d'unités de dépôt (7) est disposée de manière telle que le courant d'air sortant est divisé en plusieurs courants partiels et est conduit entre les unités de dépôt (7), et par la configuration en forme de V des unités de dépôt (7) se forment des tourbillons dans les courants partiels qui entraînent une conglomération des gouttelettes de graisse encore contenues dans le courant d'air sortant.
     
    2. Hotte aspirante selon la revendication 1, dans laquelle les unités de dépôt (7) présentent à chaque fois des tôles perforées (10).
     
    3. Hotte aspirante selon la revendication 2, dans laquelle le rapport de surface des tôles perforées (10) des zones ouvertes aux zones fermées est supérieur à 50 %.
     
    4. Hotte aspirante selon l'une des revendications 1 à 3, dans laquelle les trous (11) des tôles perforées (10) présentent un diamètre entre 1 et 5 mm.
     
    5. Hotte aspirante selon l'une des revendications 1 à 4, dans laquelle l'angle de la configuration en forme de V des unités de dépôt (7) se situe entre 95 et 130°.
     
    6. Hotte aspirante selon l'une des revendications 1 à 5, dans laquelle les unités de dépôt (7) sont conçues comme un module d'extraction (1) qui présente une disposition symétrique des unités de dépôt (7) et dans laquelle les sommets des unités de dépôt en forme de V (7) sont dirigés à chaque fois vers le milieu de la hotte aspirante.
     
    7. Hotte aspirante selon la revendication 6, dans laquelle le module d'extraction (1) présente deux parties latérales opposées (2), entre lesquelles sont ancrées les unités de dépôt (7).
     
    8. Hotte aspirante selon la revendication 7, dans laquelle sont prévus sur les parties latérales (2) des ressorts à lames (4) qui interagissent avec des contre-pièces correspondantes de la hotte aspirante.
     
    9. Hotte aspirante selon la revendication 1, dans laquelle la hotte aspirante présente deux admissions d'air sortant (18) et chaque admission d'air sortant (18) un canal de guidage de l'air sortant (13).
     
    10. Hotte aspirante selon la revendication 9, dans laquelle la hotte aspirante présente une coque inférieure (12), qui relie ensemble les deux canaux de guidage de l'air sortant (13) et la coque inférieure (12) et les canaux de guidage de l'air sortant (13) sont disposés de manière telle que sur les unités de dépôt (7) sont interceptées et collectées des gouttelettes de graisse extraites et s'égouttant de celles-ci.
     
    11. Hotte aspirante selon la revendication 10, dans laquelle au moins une ouverture de nettoyage est prévue pour la coque inférieure (12) et les canaux de guidage de l'air sortant (13).
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente