[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kühl- und/oder Gefriergerät mit wenigstens
einem Gerätekorpus und mit wenigstens einem gekühlten Innenraum, der zumindest teilweise
von einer Ausschäumung umgeben ist und der sich in dem Gerätekorpus befindet, sowie
mit wenigstens einem Kältemittelkreislauf, der zumindest ein No-Frost-Verdampfermodul
umfasst, das sich in dem gekühlten Innenraum oder in einem mit diesem in Luftströmungsverbindung
stehenden Raum befindet.
[0002] Bei aus dem Stand der Technik bekannten Gefriergeräten ist es bekannt, dass der Verdampfer
bzw. ein Verdampfermodul nach dem Schäumen des Gerätegehäuses an der Decke des gekühlten
Innenraums montiert wird.
[0003] Aus dem Stand der Technik sind des Weiteren Geräte bekannt, bei denen sich der Verdampfer
auf der Rückseite des gekühlten Innenraums befindet. Die Saugleitung, die vom Verdampfer
zum Kompressor des Kältemittelkreislaufes führt, sowie Kabel verlaufen bei bekannten
Geräten offen zwischen dem Verdampfer und der Kartonrückwand des Gerätes. Zur Montage
wird zunächst das Gerätegehäuse ausgeschäumt und sodann erfolgt der Einbau des Verdampfermoduls
im Rahmen der Endmontage. Dabei werden die Versorgungsleitungen, wie beispielsweise
Kabel und das Saugrohr des im Innenraum liegenden Verdampfermoduls über Öffnungen
nach außen geführt, auf der Rückseite des Gerätes verlegt und mit den entsprechenden
Komponenten, wie beispielsweise einer Gerätesteuerung bzw. mit dem Kompressor verbunden.
Alle herzustellenden Verbindungen liegen im Außenbereich.
[0004] Das Dokument
WO 2012/104884 A2 offenbart ein Kühl- und Gefriergerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kühl- und/oder Gefriergerät
der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, dass eine kostengünstige und
fertigungstechnisch sichere Lösung für die Montage des Verdampfermoduls bereitgestellt
wird.
[0006] Diese Aufgabe wird durch ein Kühl- und/oder Gefriergerät mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Danach ist vorgesehen, dass das Verdampfermodul zumindest bereichsweise
in der genannten Ausschäumung angeordnet ist.
[0007] Diese Anordnung ermöglicht eine Vorgehensweise, bei der das Verdampfermodul bereits
in der Gerätevormontage, d.h. also vor dem Ausschäumen montiert wird.
[0008] Dadurch ist es möglich, die Saugleitung, die von dem Verdampfer zu dem Kompressor
führt sowie die Kapillare, die vom Verflüssiger des Kältemittelkreislaufes zu dem
Verdampfer führt direkt in den Schaum zu legen, ohne das zusätzliche Verbindungsstellen
entstehen. Die aus dem No-Frost-Verdampfermodul führenden Kabel können ebenfalls im
Schaum liegend zu den jeweiligen Schnittstellen beispielsweise am Geräteboden und
an der Gerätedecke verlegt werden.
[0009] Vorzugsweise befindet sich das No-Frost-Verdampfermodul, im Folgenden auch einfach
als "Verdampfermodul" bezeichnet, im oberen Bereich des gekühlten Innenraums und vorzugsweise
direkt unterhalb der Decke des Innenbehälters. Dadurch ist es möglich, die Geräterückwand
glatt auszuführen, d.h. ohne Komponenten des Verdampfermoduls und auch ohne Leitungen
und Kabel auszuführen, die vom bzw. zu dem Verdampfermodul verlaufen. Aufgrund der
Tatsache, dass diese Leitungen vorzugsweise innerhalb der Ausschäumung verlegt werden,
kann eine "glatte Geräterückwand", d.h. eine ohne diese Leitungen und Kabel versehende
Rückwand des Innenbehälters des Gerätes geschaffen werden.
[0010] Eine Ausführungsform betrifft des Weiteren ein Kühl- und/oder Gefriergerät mit den
Merkmalen des Anspruchs 2.
[0011] Danach ist vorgesehen, dass das Verdampfermodul eine Mehrzahl von Komponenten aufweist,
von denen eine oder mehrere zu Servicezwecken im Reparaturfall etc. aus dem Verdampfermodul
entnehmbar sind. Bei diesen Komponenten kann es sich beispielsweise um den Verdampfer
selbst, um die Abtauheizung für den Verdampfer, um einen Sicherheitsbegrenzer sowie
auch um Sensoren bzw. Temperaturfühler und um die Ventilatorbaugruppe handeln.
[0012] Es ist vorgesehen, dass das Verdampfermodul zumindest ein Gehäuse aufweist, von dem
sich wenigstens ein Abschnitt in der Ausschäumung bzw. angrenzend an die Ausschäumung
befindet. Vorzugsweise handelt es sich dabei um die Rückwand des Gehäuses des Verdampfermoduls.
[0013] Das Verdampfermodul ist mehrteilig ausgebildet, beispielsweise aus einem Oberteil
und einem relativ dazu bewegbaren Unterteil besteht, sodass das Verdampfermodul geöffnet
werden kann und fehlerhafte Bauteile ausgetauscht werden können.
[0014] Da gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung die Saugleitung, die die sich
vom Verdampfer bis zum Kompressor erstreckt, eingeschäumt ist, muss sie bei einem
ggf. erforderlichen Verdampfertausch im Gerät verbleiben. Um die erforderliche Zugänglichkeit
beim Trennen und Neuverbinden der Saugleitung und der Kapillare sicherzustellen, ist
vorzugsweise vorgesehen, dass die Saugleitung außen am Verdampfer liegend und vorzugsweise
nach hinten geführt wird.
[0015] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Verdampfermodul
eine Ventilatorbaugruppe aufweist, die den Ventilator umfasst, wobei die Ventilatorbaugruppe
durch eine formschlüssige oder kraftschlüssige oder sonstige Verbindung an dem Verdampfermodul
und vorzugsweise an dessen Gehäuse fixiert ist. Der Ventilator hat die Aufgabe, die
in dem Verdampfermodul produzierte Kaltluft in den gekühlten Innenraum des Gerätes
zu fördern.
[0016] Es ist Erfindungsgemäß vorgesehen, dass der gekühlte Innenraum von wenigsten einem
Innenbehälter begrenzt wird, der eine offene Vorderseite zur Entnahme und zum Einlegen
von Kühl- bzw. Gefriergut aufweist und der eine Rückseite aufweist, in der eine Öffnung
zum Einschieben des Verdampfermoduls in den Innenbehälter vorgesehen ist.
[0017] Die vorliegende Erfindung betrifft des Weiteren ein Verfahren zur Herstellung des
erfindungsgemäßen Kühl- bzw. Gefriergerätes, wobei das Verdampfermodul vor dem Ausschäumen
des Gerätes in den gekühlten Innenraum oder in einen damit in Verbindung (zum Luftaustausch)
stehenden Raum angeordnet wird und wobei im Anschluss an die Anordnung des Verdampfermoduls
die Ausschäumung vorgenommen wird. Das Verdampfermodul wird somit bereits in der Gerätevormontage,
d.h. vor dem Schäumprozess montiert. Dadurch kann die Saugleitung mit der Kapillare
direkt in den Schaum verlegt werden, ohne dass zusätzliche Verbindungsstellen entstehen
bzw. erforderlich sind.
[0018] Das Verdampfermodul kann durch eine auf der Rückseite des Innenbehälters befindliche
Öffnung eingeschoben werden, wobei diese Öffnung nach dem Einschieben des Verdampfermoduls
durch ein Gehäuseteil des Verdampfermoduls schaumdicht geschlossen wird. Somit dient
das Gehäuse des Verdampfermoduls nicht nur zur Begrenzung bzw. zur Aufnahme der Bauteile
des Verdampfermoduls, sondern zusätzlich zum Verschließen der vergleichsweise großen
Behälteröffnung, durch die das Verdampfermodul eingeschoben wird.
[0019] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine perspektivische Ansicht des Innenbehälters von hinten mit der Öffnung zum Einschieben
des Vedampfermoduls,
- Figur 2:
- eine perspektivische teilweise geschnittene Ansicht des auf die Öffnung aufgesetzten
Gehäuses des Verdampfermoduls,
- Figur 3:
- eine perspektivische Innenansicht auf das Oberteil des Verdampfermodulgehäuses,
- Figur 4:
- eine perspektivische Ansicht des Verdampfermoduls mit Gehäuseoberteil und Gehäuseunterteil,
wobei das Gehäuseunterteil nach unten verschwenkt ist,
- Figur 5:
- eine perspektivische Ansicht auf das Verdampfermodul mit außenliegender Saugleitung,
- Figur 6:
- eine perspektivische Ansicht des Verdampfermoduls mit Saugleitung und Ablaufrinne
für Kondensat,
- Figur 7:
- eine perspektivische Ansicht der Ventilatorbaugruppe,
- Figur 8:
- eine Detailansicht der Führungsschien im Gehäuseoberteil des Verdampfermoduls zur
Aufnahme der Ventilatorbaugruppe,
- Figur 9:
- eine vergrößerte Darstellung von Rasthaken zur Fixierung der Ventilatorbaugruppe,
- Figur 10:
- eine Darstellung des Ventilators mit Dämpfungsteilen,
- Figur 11, 12:
- perspektivische Detailansichten der Ventilatorbaugruppe im Bereich der Dämpfungsteile.
[0020] Figur 1 zeigt in einer perspektivischen Ansicht von schräg hinten den oberen Bereich
eines Innenbehälters 10 eines Kühl- und/oder Gefriergerätes gemäß der vorliegenden
Erfindung.
[0021] Der Innenbehälter weist eine Rückwand R, zwei gegenüber liegend angeordnete Seitenwände
S, einen nicht dargestellten Boden, eine Deckwand D sowie eine offene Vorderseite
zur Entnahme bzw. zum Einlegen von Kühlgut auf.
[0022] Wie dies aus Figur 1 hervorgeht, ist die Rückwand R des Innenbehälters 10 nicht bis
nach oben zur Deckwand D gezogen, sondern endet darunter. Zwischen dem oberen Endbereich
der Rückwand R und der Deckwand D besteht somit auf der Rückseite des Innenbehälters
10 eine Öffnung 12.
[0023] Diese Öffnung 12 erstreckt sich über die gesamte Breite des Innenbehälters, wie dies
aus Figur 1 hervorgeht.
[0024] Die Öffnung 12 weist einen umlaufend hochstehenden Rand 13 auf, der zur Schaumabdichtung
genutzt wird.
[0025] Das Verdampfermodul wird von der Rückseite aus durch die Öffnung 12 in den Innenbehälter
10 eingeschoben und mittels seitlicher Führungsnuten 14 positioniert. Die Führungsnuten
14 erstrecken sich in den beiden gegenüberliegenden Seitenwandungen S im Aufnahmebereich
für das Verdampfermodul.
[0026] Das Verdampfermodul ist ein No-Frost-Verdampfermodul, was bedeutet, dass es über
zumindest einen Ventilator verfügt, mittels dessen Luft über den Verdampfer gefördert
wird sowie zumindest eine Abtauheizung aufweist, mittels derer in regelmäßigen bzw.
bestimmten Zeitabständen eine Abtauung des Verdampfers erfolgt.
[0027] Das Verdampfermodul weist ein Verdampfermodulgehäuse auf, das aus einem Oberteil
21 und aus einem Unterteil 22 besteht.
[0028] Wie dies aus Figur 2 hervorgeht, weist das Oberteil 21 des Verdampfermodulgehäuses
eine Rückwand 21', die den Rand 13 umgreift bzw. die eine Nut aufweist, in der der
Rand 13 der Öffnung 12 angeordnet ist. Die Rückwand 21' des Oberteils des Modulgehäuses
dient somit abgesehen von den normalen Gehäusefunktionen, wie der Begrenzung zur Aufnahme
von Innenbauteilen etc. als Deckel zum schaumdichten Verschließen der großen Behälteröffnung
12.
[0029] Für die Schaumdichtheit sorgt ein Labyrinth, das aus dem hochstehenden Behälterrand
13 und einer speziellen Geometrie, vorzugsweise einer Nut an der Rückwand 21 des Gehäuses
besteht, wie dies aus Figur 2 hervorgeht. Nach dem Ausschäumen des Bereiches um den
Innenbehälter 10 herum ist das Oberteil 21 mittels des Schaumes fest mit dem Gerätegehäuse
bzw. mit dem Korpus verbunden. Dieser Zustand ist in Figur 3 dargestellt.
[0030] Das Verdampfermodulgehäuse weist außer dem Oberteil 21, das fest eingeschäumt ist,
auch ein Unterteil 22 auf, das nicht eingeschäumt ist und das relativ zu dem Oberteil
21 bewegbar ist.
[0031] Wie dies aus Figur 4 hervorgeht, kann das Gehäuseunterteil 20 nach vorne bzw. nach
unten abgeklappt werden. An dem Gehäuseunterteil 22 befinden sich der Verdampfer 30,
die Heizung 32, ein Sicherheitsbegrenzer zur Begrenzung der Temperatur der Heizung
sowie ein Temperaturfühler.
[0032] Das Bezugszeichen 34 kennzeichnet eine Abdeckung des Verdampfers 30, die oben auf
dem Verdampfer aufliegt.
[0033] Diese Komponenten ergeben sich insbesondere aus Figur 5 und aus Figur 6.
[0034] Damit Teile des Verdampfermoduls im Servicefall getauscht werden können, wurden zwei
oder mehr als zwei entnehmbare Baugruppen geschaffen.
[0035] Das Gehäuseunterteil 22 kann wie aus Figur 4 ersichtlich nach vorne bzw. nach unten
abgeklappt werden.
[0036] In dieser Position können Verdampfer, Heizung, Sicherheitsbegrenzer und - fühler
gewechselt werden. Die Anbindung des Gehäuseunterteils 22 relativ zum Gehäuseoberteil
22 kann dadurch erfolgen, dass das Unterteil mittels einer Aufnahmegeometrie links
und rechts drehbar gelagert ist, wobei sich die Drehpunkte vorzugsweise im hinteren
Bereich des Gehäuseunterteils 22 befinden. Vorne kann eine Arretierung des Gehäuseunterteils
22 z.B. durch beidseitige Verschraubung erfolgen.
[0037] Da die Saugleitung 40 eingeschäumt ist, muss sie bei einem erforderlichen Verdampfertausch
im Gerät verbleiben.
[0038] Um die erforderliche Zugänglichkeit zum Trennen und Neuverbinden der Saugleitung
der Kapillare sicherzustellen, wird die Saugleitung 40 wie aus Figur 5 und 6 ersichtlich
außen am Verdampfer liegend und nach hinten geführt. Da sich beim Abtauvorgang zwangsläufig
Kondensat an der Saugleitung niederschlägt und um zu verhindern, dass das Kondensat
in das Gehäuseunterteil 22 gelangen kann, wird es mittels eines an der Abdeckung 34
angeformten Rinne 35 aufgefangen und auf eine untere Wasserauffangwanne 36 geleitet,
von der es dann kontrolliert abschließen kann.
[0039] Das Verdampfermodul gemäß der Erfindung umfasst des Weiteren eine Ventilatorbaugruppe,
die als eigenständige Einheit ausgeführt sein kann. Diese Ventilatorbaugruppe ist
mit dem Bezugszeichen 50 in Figur 7 gekennzeichnet.
[0040] Die Ventilatorbaugruppe 50 wird durch eine Geometrie ähnlich einer Führungsschiene
60 im Oberteil 21 des Verdampfermodulgehäuses gehalten und durch Rasthaken, vorzugsweise
durch zwei seitliche Rasthaken in der finalen Position gesichert, wie dies aus Figur
9 hervorgeht. Dort sind die Rasthaken mit dem Bezugszeichen 70 gekennzeichnet. Sie
stehen über eine formflüssige Verbindung mit dem Gehäuseoberteil in Verbindung und
halten auf diese Weise die Ventilatorbaugruppe 50.
[0041] Die Ventilatorbaugruppe kann auch bei geschlossenem Gehäuseunterteil 22 entnommen
werden.
[0042] Die Ventilatorbaugruppe besteht aus dem Ventilatorgehäuse, einem Vorderdeckel mit
Blendenöffnung aus einem Isolationswerkstoff, aus dem Ventilator selbst, wobei der
Motor in das Laufrad integriert sein kann und wobei der Ventilator des Weiteren eine
Trägerplatte aufweisen kann. Weitere Bestandteile der Ventilatorbaugruppe sind ein
die Rückseite bildender Deckel, je drei Dämpfungsteile, Sicherungsstifte und -stopfen.
[0043] Die Montage des Ventilators auf dem rückseitigen Deckel wird anhand der Figuren 10
bis 12 beschrieben.
[0044] Zunächst werden Dämpfungsteile 80 in vorgesehene Einstecktaschen am Träger bzw. an
der Trägerplatte 90 eingeschoben. Diese aus Figur 10 ersichtliche Anordnung wird sodann
auf geschlitzte Haltebolzen 100, die an der Deckelinnenseite des Deckels 110 angeordnet
sind aufgeschoben.
[0045] Schließlich erfolgt eine Sicherung durch Einschieben von Sicherungsstiften, sodass
der Träger mit dem daran angeordneten Motor und Laufrad zuverlässig an dem Deckel
110, der die Rückseite der Ventilatorgruppe 50 bildet fixiert ist. Im Betrieb ist
der Ventilator derart angeordnet, dass er Luft von vorne nach hinten über das No-Frost-Verdampfermodul
fördert bzw. ansaugt und die auf diese Weise gekühlte Luft dann durch einen Luftführungkanal
etc. in den gekühlten Innenraum verteilt.
[0046] Die vorliegende Erfindung betrifft vorzugsweise ein Kühl- und/oder Gefriergerät das
als Standgerät ausgeführt ist. Auch ist von der Erfindung eine Ausführung des erfindungsgemäßen
Gerätes als Einbaugerät umfasst.
[0047] Wie bereits Eingangs ausgeführt, befindet sich das No-Frost-Verdampfermodul in bevorzugter
Ausgestaltung oben im Innenbehälter bzw. direkt unterhalb der Decke des Innenbehälters
und ist vorzugsweise liegend ausgeführt, wie dies auch aus den Figuren hervorgeht.
[0048] Die Luftführung erfolgt vorzugsweise von vorne nach hinten über das Verdampfermodul,
d.h. vergleichsweise warme Luft wird vorne über das Verdampfermodul geführt, dann
gekühlt und hinten wieder als Kaltluft abgegeben.
1. Kühl- und/oder Gefriergerät mit
einem Gerätekorpus,
einem gekühlten Innenraum, der zumindest teilweise von einer Ausschäumung umgeben
ist und der sich in dem Gerätekorpus befindet, sowie
einem Kältemittelkreislauf, der ein No-Frost-Verdampfermodul umfasst, das sich in
dem gekühlten Innenraum oder in einem damit in Verbindung stehenden Raum befindet,
wobei
das Verdampfermodul in der genannten Ausschäumung eingeschäumt ist, wobei der gekühlte
Innenraum von einem Innenbehälter (10) begrenzt wird, der eine offene Vorderseite
zur Entnahme und zum Einlegen von Kühl- bzw. Gefriergut aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der gekühlte Innenraum eine Rückseite (R) aufweist, die eine Öffnung (12) zur Durchführung
des Verdampfermoduls aufweist, und
das Verdampfermodul ein Gehäuse (21, 22) aufweist, das mehrteilig ausgebildet ist
und geöffnet werden kann.
2. Kühl- und/oder Gefriergerät nach Anspruch 1, wobei das Verdampfermodul eine Mehrzahl
von Komponenten aufweist, von denen eine oder mehrere aus dem Verdampfermodul entnehmbar
sind.
3. Kühl- und/oder Gefriergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdampfermodul ein Gehäuse (21, 22) aufweist, von dem sich ein Abschnitt in
der Ausschäumung befindet.
4. Kühl- und/oder Gefriergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine zu dem Verdampfer des Verdampfermoduls verlaufende Kapillare und eine von dem
Verdampfer wegführende Saugleitung (40) vorhanden sind, die wenigstens abschnittsweise
in der Ausschäumung verlaufen.
5. Kühl- und/oder Gefriergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kältemittelkreislauf einen Kompressor sowie eine Saugleitung (40) aufweist, die
von dem Verdampfer des Verdampfermoduls zu dem Kompressor verläuft und dass die Saugleitung
(40) wenigstens bereichsweise außenliegend am Verdampfer oder am Verdampfermodul angeordnet
ist.
6. Kühl- und/oder Gefriergerät nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den Komponenten des Verdampfermoduls um den Verdampfer (30) und/oder
die Abtauheizung (32) zur Abtauung des Verdampfers (30) und/oder um einen Temperaturfühler
und/oder um einen Sicherheitsbegrenzer und/oder um einen Ventilator handelt.
7. Kühl- und/oder Gefriergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdampfermodul eine Ventilatorbaugruppe (50) aufweist, die den Ventilator umfasst,
wobei die Ventilatorbaugruppe (50) durch eine formschlüssige oder kraftschlüssige
Verbindung an dem Verdampfermodul fixiert ist.
8. Verfahren zur Herstellung eines Kühl- und/oder Gefriergerätes gemäß einem der Ansprüche
1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdampfermodul vor dem Ausschäumen des Gerätes in dem gekühlten Innenraum oder
in einem damit in Verbindung stehenden Raum angeordnet wird und dass im Anschluss
daran die Ausschäumung vorgenommen wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdampfermodul durch eine auf der Rückseite (R) des Innenbehälters (10) befindliche
Öffnung (12) eingeschoben wird und dass diese Öffnung (12) nach dem Einschieben des
Verdampfermoduls durch ein Gehäuseteil des Verdampfermoduls schaumdicht geschlossen
wird.
1. A refrigerator unit and/or a freezer unit having
a unit carcass;
a cooled inner space that is at least partly surrounded by foaming and that is located
in the unit carcass; and
a refrigerant circuit that comprises a no-frost evaporator module that is located
in the cooled inner space or in a space in communication therewith, wherein the evaporator
module is foamed in said foaming, and
wherein the cooled inner space is bounded by an inner container (10) that has an open
front side for removing and inserting refrigerated and/or frozen goods,
characterized in that
the cooled inner space has a rear side (R) that has an opening (12) for leading through
the evaporator module; and
in that the evaporator module has a housing (21, 22) that is formed in multiple parts and
that can be opened.
2. A refrigerator unit and/or a freezer unit in accordance with claim 1, wherein the
evaporator module has a plurality of components of which one or more can be removed
from the evaporator module.
3. A refrigerator unit and/or a freezer unit in accordance with one of the preceding
claims, characterized in that the evaporator module has a housing (21, 22) of which a section is located in the
foaming.
4. A refrigerator unit and/or a freezer unit in accordance with one of the preceding
claims, characterized in that a capillary extending to the evaporator of the evaporator module and a suction line
(40) leading away from the evaporator are present that extend at least partly in the
foaming.
5. A refrigerator unit and/or a freezer unit in accordance with one of the preceding
claims, characterized in that the refrigerant circuit has a compressor and a suction line (40) that extends from
the evaporator of the evaporator module to the compressor; and in that the section line (40) is arranged at least partially outwardly disposed at the evaporator
or at the evaporator module.
6. A refrigerator unit and/or a freezer unit in accordance with one of the claims 2 to
5, characterized in that the components of the evaporator module are the evaporator (30) and/or the defrost
heating (32) for defrosting the evaporator (30) and/or a temperature sensor and/or
a safety delimiter and/or a fan.
7. A refrigerator unit and/or a freezer unit in accordance with one of the preceding
claims, characterized in that the evaporator module has a fan assembly (50) that comprises the fan, with the fan
assembly (50) being fixed to the evaporator module by a shape-matched or force-transmitting
connection.
8. A method of manufacturing a refrigerator unit and/or a freezer unit in accordance
with one of the claims 1 to 7, characterized in that the evaporator module is arranged in the cooled inner space or in a space in communication
therewith before the foaming of the unit; and in that the foaming is subsequently carried out.
9. A method in accordance with claim 8, characterized in that the evaporator module is inserted through an opening (12) located on the rear side
(R) of the inner container (10); and in that this opening (12) is closed in a foam-tight manner by a housing part of the evaporator
module after the insertion of the evaporator module.
1. Appareil de réfrigération et/ou de congélation comprenant un corps d'appareil,
un espace intérieur réfrigéré, qui est entouré au moins en partie d'une garniture
de mousse et qui se trouve dans le corps d'appareil, ainsi que
un circuit de réfrigérant, qui comprend un module d'évaporateur « no frost », qui
se trouve dans l'espace intérieur réfrigéré ou dans un espace en liaison avec celui-ci,
le module d'évaporateur étant enrobé de mousse dans ladite garniture de mousse,
l'espace intérieur étant limité par un contenant intérieur (10), qui comporte une
face avant ouverte pour le retrait et le placement de produits à réfrigérer et/ou
à congeler,
caractérisé en ce que
l'espace intérieur réfrigéré comporte une face arrière (R), qui comporte une ouverture
(12) pour le passage du module d'évaporateur, et
le module d'évaporateur comporte une enveloppe (21, 22), qui est réalisée en plusieurs
parties et qui peut être ouverte.
2. Appareil de réfrigération et/ou de congélation selon la revendication 1, dans lequel
le module d'évaporateur comporte une pluralité de composants, dont un ou plusieurs
peuvent être retirés du module d'évaporateur.
3. Appareil de réfrigération et/ou de congélation selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le module d'évaporateur comporte une enveloppe (21, 22), dont une partie se trouve
dans la garniture de mousse.
4. Appareil de réfrigération et/ou de congélation selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'il y a un tube capillaire allant jusqu'à l'évaporateur du module d'évaporateur et
une conduite d'aspiration (40) partant de l'évaporateur, qui s'étendent au moins sur
certaines parties dans la garniture de mousse.
5. Appareil de réfrigération et/ou de congélation selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le circuit de réfrigérant comporte un compresseur ainsi qu'une conduite d'aspiration
(40), qui s'étend de l'évaporateur du module d'évaporateur au compresseur et en ce que la conduite d'aspiration (40) est disposée au moins par endroits à l'extérieur sur
l'évaporateur ou sur le module d'évaporateur.
6. Appareil de réfrigération et/ou de congélation selon l'une des revendications 2 à
5, caractérisé en ce que les composants du module d'évaporateur sont l'évaporateur (30) et/ou le chauffage
de dégivrage (32) destiné au dégivrage de l'évaporateur (30) et/ou une sonde de température
et/ou un limiteur de sécurité et/ou un ventilateur.
7. Appareil de réfrigération et/ou de congélation selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le module d'évaporateur comporte un ensemble ventilateur (50), qui comprend le ventilateur,
l'ensemble ventilateur (50) étant fixé au module d'évaporateur par une liaison par
complémentarité de formes ou une liaison par adhérence.
8. Procédé de fabrication d'un appareil de réfrigération et/ou de congélation selon l'une
des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le module d'évaporateur est disposé dans l'espace intérieur réfrigéré ou dans un
espace en liaison avec celui-ci avant le garnissage de mousse de l'appareil, et en ce que le garnissage de mousse est effectué ensuite.
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce que le module d'évaporateur est inséré par une ouverture (12) se trouvant sur la face
arrière (R) du contenant intérieur (10) et en ce que, après l'insertion du module d'évaporateur, cette ouverture (12) est fermée de manière
étanche à la mousse par une partie d'enveloppe du module d'évaporateur.