[0001] Die Erfindung betrifft eine Schalt- und Schutzeinrichtung für Hochvolt-Bordnetze,
insbesondere für Hochvolt-Bordnetze in einem Kraftfahrzeug.
[0002] Schalt- und Schutzeinrichtungen für Hochvolt-Bordnetze dienen dazu, den Nennstrom
sowie einen gegebenenfalls vorübergehenden Überstrom des Hochvolt-Bordnetzes zu führen.
Über die Schalteinrichtung wird das Hochvolt-Bordnetz bei jedem Ausschaltvorgang vorzugsweise
allpolig getrennt. Die Schutzeinrichtung dient hingegen zur Trennung einer Hochvolt-Batterie
bei Fehlerströmen, die größer als die Überströme sind. Die Schutzeinrichtungen sind
dabei üblicherweise als Schmelzsicherungen ausgebildet. Die Schalteinrichtungen sind
vorzugsweise als Gleichspannungsschalter in Form eines Relais ausgebildet. Dabei sind
bei allpoligen Trennungen auch Ausführungsformen möglich, wo eine Schalteinrichtung
als Relais und eine Schalteinrichtung als Leistungshalbleiter ausgebildet ist.
[0003] Die üblicherweise eingesetzten Schmelzsicherungen sind hermetisch abgedichtete Sicherungen
mit Keramik- oder Kunststoffgehäusen, in denen mehrere Schmelzleiter mit definierten
Engstellen parallel geschaltet sind. Vorzugsweise sind die Gehäuse zusätzlich mit
einem Löschmedium wie beispielsweise Sand gefüllt.
[0004] Neben dem dadurch nicht zu vernachlässigenden Bauraum der Schmelzsicherungen stellen
insbesondere die Anforderungen in einem Hochvolt-Bordnetz für Kraftfahrzeuge bezüglich
der Auslösecharakteristik hohe Anforderungen. So können beispielsweise die zulässigen
Überströme relativ hoch sein. Des Weiteren sind durch die Parallelschaltung fertigungsbedingte
Bauteiltoleranzen zu berücksichtigen, was somit die zu erreichenden Ausschaltzeiten
vergrößert.
[0005] Aus der
DE 20 2012 013 107 U1 ist eine Lichtbogenlöscheinrichtung für ein elektrisches Installationsschaltgerät
bekannt, wobei das Installationsschaltgerät eine aus einem feststehenden und einem
beweglichen Kontraktstück gebildete Kontaktstelle umfasst. Dabei umfasst die Lichtbogenlöscheinrichtung
ein mehrere Lichtbogenlöschbleche aufweisendes Lichtbogenlöschpaket.
[0006] Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, eine Schalt- und Schutzeinrichtung
zu schaffen, die weniger Bauraum benötigt.
[0007] Die Lösung des technischen Problems ergibt sich durch eine Schalt- und Schutzeinrichtung
mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0008] Hierzu umfasst die Schalt- und Schutzeinrichtung für Hochvolt-Bordnetze einen Gleichspannungsschalter
und eine Schmelzsicherung. Der Gleichspannungsschalter weist ein Gehäuse, mindestens
zwei feststehende Kontakte und eine Brücke auf, wobei die Brücke beweglich zu den
feststehenden Kontakten ausgebildet ist, wobei die Brücke beispielsweise mittels eines
Gestänges gegen eine Feder bewegt wird. Das Gehäuse ist dabei vorzugsweise hermetisch,
d.h. gasdicht, ausgebildet. Die Brücke ist aus einem elektrischen Isolator gebildet,
wobei auf der Brücke zwei Kontakte angeordnet sind, die derart auf der Brücke angeordnet
sind, dass diese bei einer Bewegung der Brücke in Richtung der feststehenden Kontakte
diese kontaktieren, wobei die beiden Kontakte auf der Brücke durch die Schmelzsicherung
miteinander verbunden sind. Durch diese Ausgestaltung wird die Schmelzsicherung in
die Schalteinrichtung integriert, was zu einer geringfügigen Vergrößerung des Bauraums
der Schalteinrichtung führt, was aber durch den Wegfall der externen Schmelzsicherung
mit ihrem hermetischen Gehäuse zu einem insgesamt verringerten Bauraum führt. Ein
weiterer Vorteil ist, dass sich die Auslösecharakteristik der integrierten Schmelzsicherung
genauer einstellen lässt, sodass auch verringerte Ausschaltzeiten erreichbar sind.
Vorzugsweise sind die Kontakte mit der Brücke verschraubt oder vergossen oder eingespritzt.
[0009] In einer Ausführungsform ist die Schmelzsicherung als Draht ausgebildet, der oberhalb
der Brücke zwischen den Kontakten angeordnet ist. Beispielsweise ist der Draht aus
Kupfer. Wird während eines Fehlerstromflusses der Draht thermisch überlastet, verdampft
der Draht explosionsartig. Die hierbei auftretenden Druckwellen und Veränderungen
des Leitwertes des Drahtes bzw. des auftretenden Schaltlichtbogens führen aufgrund
des Explosionsvorganges zu einem Spannungssprung bzw. einer Zündspitze der Lichtbogenspannung.
Wenn der Sprung bzw. die Zündspitze der Lichtbogenspannung die treibende Spannung
übersteigt, führt dies im Fall ohmscher Lasten oder ohmsch-induktiver Lasten zu einem
Verlöschen des Schaltlichtbogens.
[0010] Alternativ kann die Schmelzsicherung auch auf der Brücke als Leiterbahnzug ausgebildet
sein.
[0011] In einer weiteren alternativen Ausführungsform ist die Schmelzsicherung teilweise
oder vollständig in die Brücke eingebettet. Vollständig eingebettet bedeutet dabei,
dass die Schmelzsicherung komplett von dem Isolierstoff der Brücke umschlossen ist
(mit Ausnahme der Kontaktierungsstellen zu den Kontakten). Die Einbettung in den Isolierstoff
der Brücke erlaubt dabei eine noch kompaktere Bauform. Zur Sicherstellung des Löschens
des Schaltlichtbogens sind dabei verschiedene ergänzende Maßnahmen möglich.
[0012] In einer Ausführungsform besteht die Brücke aus einem bei der Schmelztemperatur der
Schmelzsicherung stark ausgasenden Material wie vorzugsweise Plexiglas oder Polyoxymethylen.
Dies führt zu einem starken Druckanstieg aufgrund der Gasbildung sowie einer gleichzeitigen
Kühlung durch die chemischen Zersetzungsvorgänge in der Schalteinrichtung, was den
Löschvorgang bewirkt.
[0013] Alternativ kann die Brücke auch aus einer Keramik bestehen oder allgemeiner aus einem
abbrandfesten, elektrisch isolierenden und thermisch leitfähigen Material. Der Grundgedanke
dabei ist, dem Lichtbogen über die thermische Leitfähigkeit des Materials der Brücke
thermische Energie zu entziehen, um ihn so zum Verlöschen zu bringen.
[0014] In einer weiteren Ausführungsform, die vorzugsweise zum Einsatz kommt, wenn die Schmelzsicherung
nur teilweise eingebettet ist, sind parallel zu den feststehenden Kontakten elektrisch
leitende Laufschienen angeordnet, zwischen denen ein Isolierkörper angeordnet ist,
der gegenüber den Laufschienen jeweils einen Spalt aufweist. Das Grundprinzip ist
dabei analog dem stark ausgasenden Material. Durch die Laufschiene wird der Lichtbogen
in den engen Spalt gedrückt, wo sich dieser entlang erstreckt und den Isolierkörper
lokal stark erhitzt. Somit kommt es zu Ausgasungen, wobei der steigende Druck zu einem
Löschen des Lichtbogens führt.
[0015] Dabei können auf der Brücke Leitstrukturen, vorzugsweise keilförmige Strukturen,
angeordnet sein, die derart ausgebildet sind, dass diese den Lichtbogen zwischen die
Laufschiene und den Isolierkörper lenken, um so das Erlöschen zu beschleunigen.
[0016] In einer alternativen Ausführungsform sind oberhalb der Brücke Löschbleche angeordnet,
die vorzugsweise parallel angeordnet sind. Die Löschbleche sind weiter vorzugsweise
aus Messing oder Eisen, die dann sogenannte magnetische Löschblechpakete bilden. Aufgrund
der Magnetisierung saugen diese den Lichtbogen zwischen die Bleche, was zu einer Reihenschaltung
mehrerer Lichtbögen führt, die dann aufgrund der insgesamt höheren Bogenbrennspannung
den abzuschaltenden Strom zu Null zwingen. Dabei entziehen die relativ kalten Löschbleche
den Lichtbögen zusätzlich Wärmeenergie, was zu einer Widerstandserhöhung der Lichtbögen
führt. Dies führt zu einem schnellen Verlöschen der Lichtbögen.
[0017] In einer weiteren alternativen Ausführungsform ist ein Isolierkörper derart angeordnet,
dass dieser bei Schmelzen der Schmelzsicherung zwischen die Kontakte bewegt wird,
um so den Lichtbogen zu unterbrechen. Der Isolierkörper ist dabei vorzugsweise keilförmig
ausgebildet. Die Bewegung des Isolierkörpers kann dabei beispielsweise mittels eines
pyrotechnischen Treibsatzes ausgelöst werden. Alternativ kann eine vorgespannte Feder
zum Einsatz kommen, die beim Schmelzen der Schmelzsicherung entspannt.
[0018] Die Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Die Figuren zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Schnittdarstellung durch eine Schalt- und Schutzeinrichtung in einer
ersten Ausführungsform,
- Fig. 2
- eine schematische Schnittdarstellung durch eine Schalt- und Schutzeinrichtung in einer
zweiten Ausführungsform und
- Fig. 3
- eine schematische Schnittdarstellung durch eine Schalt- und Schutzeinrichtung in einer
dritten Ausführungsform.
[0019] In der Fig. 1 ist eine Schalt- und Schutzeinrichtung 1 in einer ersten Ausführungsform
dargestellt. Die Schalt- und Schutzeinrichtung 1 weist ein hermetisches Gehäuse 2
auf, aus dem zwei feststehende Kontakte 3 herausgeführt sind. An den feststehenden
Kontakten 3 können dann HV-Leitungen 4 angeschlossen werden, die dann beispielsweise
die Schalt- und Schutzeinrichtung 1 mit einer nicht dargestellten HV-Batterie und
einem Zwischenkreis verbinden. Weiter weist die Schalt- und Schutzeinrichtung 1 eine
Brücke 5 auf, die aus einem elektrischen Isolator besteht. Die Brücke 5 ist mit einem
Gestänge 6 verbunden, das nach unten aus dem Gehäuse 2 geführt ist. Das Gestänge 6
ist dabei durch eine magnetische Kraft gegen eine Feder oder einen ähnlichen Aktor
nach oben bewegbar. Die Brücke 5 ist mit zwei Kontaktelementen 7 verbunden. Die Kontaktelemente
7 weisen jeweils einen Kontakt 8 und einen Hohlzylinder 9 auf, die durch ein Basiselement
10 miteinander verbunden sind. Zwischen den Hohlzylindern 9 ist eine Schmelzsicherung
12 in Form eines Drahtes 11 elektrisch leitend angeordnet. Die Verbindung zwischen
Draht 11 und Hohlzylinder 9 kann beispielsweise eine Klemm- oder Schraubverbindung
sein. Andere Befestigungsarten sind möglich, wobei die Befestigung thermisch stabil
sein muss. Über den Hohlzylinder 9 wird dann das Kontaktelement 7 mit der Brücke verschraubt.
Auch die Verbindung zwischen Kontaktelement 7 und Brücke 5 kann durch alternative
Befestigungsverfahren erfolgen. In diesem Fall kann dann der Hohlzylinder 9 auch durch
ein anderes Element zur Aufnahme des Drahtes 11 ersetzt werden. Hohlzylinder 9 und
Basiselement 10 sind vorzugsweise einstückig. Der Kontakt 8 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel
als separates Teil in das Basiselement 10 eingesetzt, kann aber auch einstückig mit
diesem ausgebildet sein. Der Kontakt 8 ist dabei auf die Form und Lage der feststehenden
Kontakte 3 abgestimmt.
[0020] Der Draht 11 ist derart dimensioniert, dass dieser den Nennstrom als auch den betriebsbedingten
Überstrom führen kann, hingegen bei Fehlerströmen größer einem Schwellwert über den
Überströmen explosionsartig verdampft. Dabei lässt sich die Auslösecharakteristik
des Drahtes 11 im Vergleich zum Stand der Technik sehr gut einstellen, sodass die
Auslösung schneller und zuverlässiger erfolgen kann. Im regulären Betrieb wird beispielsweise
eine dem Gestänge 6 zugeordnete Spule (nicht dargestellt) bestromt und aufgrund einer
magnetischen Kraft das Gestänge 6 gegen eine Federkraft nach oben bewegt. Berühren
sich dann die Kontakte 8 und die feststehenden Kontakte 3, so ist die elektrische
Verbindung zwischen den feststehenden Kontakten 3 hergestellt. Kommt es dann zu einem
Fehlerstrom, verdampft der Draht 11, wobei ein sich bildender Lichtbogen mit Hilfe
der Druckerhöhung aufgrund der explosionsartigen Verdampfung gelöscht wird. Dabei
bleiben die Kontakte 8 und die feststehenden Kontakte 3 vorzugsweise in Kontakt, um
nicht einen weiteren Lichtbogen zu bilden.
[0021] In der Fig. 2 ist eine alternative Ausführungsform für die Schalt- und Schutzeinrichtung
1 dargestellt, wobei gleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sind. Dabei
ist anzumerken, dass der Schnitt im Vergleich zu Fig. 1 anders gelegt wurde.
[0022] Das Kontaktelement 7 weist wieder einen Kontakt 8 und ein Basiselement 10 auf, die
beispielsweise miteinander vernietet oder verlötet sind, was durch die Strichelung
angedeutet ist. Alternativ können diese einstückig ausgebildet sein oder aber der
Kontakt 8 ist in das Basiselement 10 eingesteckt. Das Basiselement 10 ist mit der
Brücke 5 vorzugsweise verschraubt, was ebenfalls durch die Strichelung angedeutet
ist. Zwischen den beiden Basiselementen 10 liegt die Schmelzsicherung 12, die teilweise
in die Brücke 5 eingebettet ist (ebenfalls durch Strichelung angedeutet). Die Verbindung
zwischen der Schmelzsicherung 12 und den Basiselementen 10 ist beispielsweise eine
Steckverbindung. Die Brücke 5 besteht vorzugsweise aus einem stark ausgasenden Material
wie beispielsweise Plexiglas oder POM (Polyoxymethylen).
[0023] Im Falle eines Fehlerstroms schmilzt die Schmelzsicherung 12, wobei aufgrund der
entstehenden Wärme zusätzlich die Brücke 5 ausgast. Dies führt zu einer Druckerhöhung
im hermetischen Gehäuse 2, sodass ein zwischen den Basiselementen 10 auftretender
Lichtbogen gelöscht wird.
[0024] In der Fig. 3 ist eine weitere alternative Ausführungsform für die Schalt- und Schutzeinrichtung
1 dargestellt, wobei wieder gleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sind.
Dabei ist die Schalteinrichtung im geschlossenen Zustand dargestellt, d.h. die Kontakte
8 kontaktieren die feststehenden Kontakte 3. Zusätzlich zu Fig. 2 weist die Schalt-
und Schutzeinrichtung 1 zwei Laufschienen 13 auf, die jeweils parallel zu den feststehenden
Kontakten 3 verlaufen und mit diesen verschraubt sind.
[0025] Zwischen den Laufschienen 13 ist ein Isolierkörper 14 angeordnet, der an den den
Laufschienen 13 gegenüberliegenden Seiten jeweils einen Spalt aufweist. Der Spalt
verläuft dabei parallel zu den Laufschienen 13. Der Isolierkörper 14 besteht dabei
aus einem stark gasenden Material wie Plexiglas oder POM. Der Isolierkörper 14 ist
dabei beispielsweise mit dem Gehäuse 2 verschraubt. Auf den Basiselementen 10 sind
weiter zwei Leitstrukturen 15 angeordnet, zwischen denen sich die Schmelzsicherung
12 erstreckt. Die Leitstrukturen 15 sind keilförmig ausgebildet und beispielsweise
mit den Basiselementen 10 verschraubt. Hierdurch wird ein entstehender Lichtbogen
beim Schmelzen der Schmelzsicherung 12 über die Leitstruktur 15 in einen Kanal 16
zwischen der Laufschiene 13 und dem Isolierkörper 14 mit dem Spalt geleitet. Der in
dem engen Spalt verlaufende Lichtbogen erhitzt den Isolierkörper 14, der dann auszugasen
beginnt. Die dadurch entstehende Druckerhöhung lässt dann den Lichtbogen erlöschen.
1. Schalt- und Schutzeinrichtung (1) für Hochvolt-Bordnetze, umfassend einen Gleichspannungsschalter
und eine Schmelzsicherung (12), wobei der Gleichspannungsschalter ein Gehäuse (2),
mindestens zwei feststehende Kontakte (3) und eine Brücke (5), die beweglich zu den
feststehenden Kontakten (3) ausgebildet ist, aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Brücke (5) aus einem elektrischen Isolator gebildet ist, wobei auf der Brücke
(5) zwei Kontakte (8) angeordnet sind, die derart auf der Brücke (5) angeordnet sind,
dass diese bei einer Bewegung der Brücke (5) in Richtung der feststehenden Kontakte
(3) die feststehenden Kontakte (3) kontaktieren, wobei die beiden auf der Brücke (5)
angeordneten Kontakte (8) durch die Schmelzsicherung (12) miteinander elektrisch verbunden
sind.
2. Schalt- und Schutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmelzsicherung (12) als Draht (11) ausgebildet ist, der oberhalb der Brücke
(5) zwischen den beiden Kontakten (8) angeordnet ist.
3. Schalt- und Schutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmelzsicherung (12) teilweise oder vollständig in die Brücke (5) eingebettet
ist.
4. Schalt- und Schutzeinrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Brücke (5) aus einem bei der Schmelztemperatur der Schmelzsicherung (12) stark
ausgasenden Material besteht.
5. Schalt- und Schutzeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Brücke (5) aus Plexiglas oder Polyoxymethylen besteht.
6. Schalt- und Schutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Brücke (5) aus einer Keramik besteht.
7. Schalt- und Schutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu den feststehenden Kontakten (3) elektrisch leitende Laufschienen (13)
angeordnet sind, zwischen denen ein Isolierkörper (14) angeordnet ist, der gegenüber
den Laufschienen (13) jeweils einen Spalt aufweist.
8. Schalt- und Schutzeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Brücke (5) Leitstrukturen (15) angeordnet sind, die derart ausgebildet sind,
dass diese einen Lichtbogen zwischen die Laufschiene (13) und den Isolierkörper (14)
lenken.
9. Schalt- und Schutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der Brücke (5) Löschbleche angeordnet sind.
10. Schalt- und Schutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Isolierkörper derart angeordnet ist, dass dieser bei Schmelzen der Schmelzsicherung
(12) zwischen die Kontakte (8) bewegt wird.