[0001] Die Erfindung betrifft ein Fluidfördersystem für ein Fluid, aufweisend ein Niederdruckfördersystem
mit einer Niederdruckpumpe und ein Hochdruckfördersystem mit einer Hochdruckpumpe,
die über eine Verbindungsleitung verbunden sind, und wobei das Fluidfördersystem einen
Druckdämpfer aufweist.
Stand der Technik
[0002] Ein derartiges Fluidfördersystem ist aus der
US 2010/212639 A1 bekannt. Dieses Fluidfördersystem ist als Kraftstofffördersystem eines Common-Rail-Einspritzsystems
für eine Brennkraftmaschine ausgebildet. Das Kraftstofffördersystem weist ein Niederdruckfördersystem
mit einer Niederdruckpumpe und ein Hochdruckfördersystem mit einer Hochdruckpumpe
auf. Dabei sind die beiden Systeme über eine Verbindungsleitung miteinander verbunden.
Weiterhin weist das Fluidfördersystem einen hydraulischen Druckdämpfer auf, der in
dem Niederdruckfördersystem angeordnet ist. Der Druckdämpfer weist einen in einem
Zylinder angeordneten und von einer Druckfeder kraftbeaufschlagten Kolben auf. Die
Druckfeder ist in einem Druckfederraum angeordnet und dem Druckfederraum liegt kolbenseitig
ein Dämpferraum gegenüber. Der Dämpferraum ist über eine Dämpferzuleitung mit der
Verbindungsleitung verbunden und der Druckfederraum ist über eine Druckfederraumleitung
mit der Verbindungsleitung verbunden. In der Dämpferzuleitung und der Druckfederraumleitung
ist jeweils ein zu diesem Raum hin öffnendes Rückschlagventil angeordnet, das bei
Überschreiten eines vorgegebenen Drucks in der Verbindungsleitung öffnet. Wenn das
in der Dämpferzuleitung angeordnete Rückschlagventil geöffnet ist wird der Kolben
gegen die Kraft der Druckfeder zum Druckfederraum hin verschoben. Bei Druckverringerung
in der Verbindungsleitung bewegt sich der Kolben durch die Druckfeder bewirkt in den
Dämpferraum wobei der Druckfederraum über das in der Druckfederraumleitung angeordnete
geöffnete Rückschlagventil mit Fluid befüllt wird. Der Druckfederraum ist somit ständig
mit Fluid befüllt. Der Kolben weist durchgehende Öffnungen auf, durch die der Druckfederraum
und der Dämpferraum miteinander verbunden sind. Hierdurch ist das Dämpfungsverhalten
des hydraulischen Druckdämpfers festgelegt.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fluidfördersystem mit einem hydraulischen
Druckdämpfer mit verbessertem Dämpfungsverhalten bereitzustellen.
Offenbarung der Erfindung
Vorteile der Erfindung
[0004] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gemäß Anspruch 1 gelöst, worin die Druckfederraumleitung
ein zu dem Druckfederraum schließendes Rückschlagventil und/oder eine Drossel aufweist,
so dass bei Bewegung des Kolbens in Richtung des Dämpferraums durch die Entspannung
im Druckfederraum durch Ausscheidung aus dem Fluid Dampf entsteht.
[0005] Infolge der Mengenwellen und/oder der Druckwellen wird durch in den Dämpferraum einströmendes
Fluid der Kolben gegen die Kraft der Druckfeder in Richtung des Druckfederraums verdrängt,
wodurch eine Dämpfung der Mengenwelle beziehungsweise der Druckwelle in dem Dämpferraum
und somit auch in der Verbindungsleitung und den in der Verbindungleitung eingebauten
Bauteilen erfolgt. Anschließend an die Druckwelle beziehungsweise Druckwelle bewegt
die Druckfeder und der in dem Druckfederraum herrschende (Fluid)-Druck den Kolben
in Richtung des Dämpferraums, während sich in dem vergrößernden Druckfederraum der
Druck auf den konstanten Dampfdruck, der beispielsweise zumindest angenähert dem Atmosphärendruck
entsprechen kann, absenkt. Durch diese Entspannung entsteht durch Ausscheidung aus
dem Fluid Dampf, der ein anderes Kompressionsverhalten als das Fluid aufweist und
die Mengenwellen beziehungsweise Druckwellen wirkungsvoll dämpft. Bei der Abstimmung
des Systems ist die Druckfeder so ausgelegt, dass diese (zusammen mit dem in dem Druckfederraum
herrschenden Druck) den Kolben schneller in Richtung des Dämpferraums zurückdrückt,
als die nächste Mengenwelle des Fluids den Dämpferraum erreicht und den Kolben wieder
in Richtung des Druckfederraums drückt. Durch diese Entspannung in dem Druckfederraum
entsteht Dampf in dem Druckfederraum, der bei der nächsten Mengenwelle das gewünschte
Dämpfungsverhalten bewirkt. Eine an dem Kolben in dem Druckfederraum vorbei strömende
Leckage ist im Verhältnis zu dem Volumen in dem Druckfederraum gering und daher für
die Dampfbildung nicht relevant. Eine Mengenwelle, welche durch die Verbindungsleitung
eilt, erzeugt durch Leitungsverluste oder eine optionale Drossel einen Differenzdruck
ΔP = P1-P2. Durch diesen Druck P1 in dem Dämpferraum wird der Kolben in dem hydraulischen
Dämpfer gegen die Druckfeder und den Atmosphärendruck entgegen der Kraftrichtung der
Druckfeder gedrückt, bis der durch die vorherige Entspannung in dem Druckfederraum
erzeugte Dampf wieder in Flüssigkeit übergeht. Durch die Kompression der Flüssigkeit
steigt der Druck in dem Druckfederraum an, so dass das Rückschlagventil öffnet und
das Fluid, im Wesentlichen die Leckage, in die Druckfederraumleitung gedrängt wird.
Der gleiche Effekt stellt sich beim Vorhandensein einer Abflussdrossel in der Druckfederraumleitung
ein. Dieser dynamische Vorgang stellt sicher, dass der Druckfederraum nicht allmählich
vollkommen von Leckage aufgefüllt wird. Eine Abflussdrossel kann insbesondere dann
verwendet werden, wenn der Rücklaufdruck gering ist und sehr nahe dem Dampfdruck des
Fluids ist und wenn die Druckpulsationen, also die Mengenwellen und/oder die Druckwellen,
sehr hochfrequent sind.
[0006] In Weiterbildung der Erfindung weist die Verbindungsleitung zwischen der Dämpferzuleitung
und der Druckfederraumleitung eine Drossel auf. Diese Drossel ist optional und stellt
sicher, dass sich die zuvor genannte Druckdifferenz ΔP einstellt.
[0007] In Weiterbildung der Erfindung ist das Fluidfördersystem ein Kraftstofffördersystem
und das Fluid Kraftstoff. Wenn auch der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bei
einem beliebigen Fluidfördersystem angewendet werden kann, ist die bevorzugte Anwendung
bei einem Kraftstofffördersystem gegeben. Dieses Kraftstofffördersystem ist beispielsweise
ein Common-Rail-Einspritzsystem, bei dem von dem Niederdruckfördersystem dem Hochdruckfördersystem
zugeführter Kraftstoff von der Hochdruckpumpe in einen Hochdruckspeicher gefördert
wird. Aus diesem Hochdruckspeicher entnehmen Kraftstoffinjektoren dort gespeicherten
Kraftstoff zur besteuerten Einspritzung in zugeordnete Brennräume einer Brennkraftmaschine,
an der das Kraftstofffördersystem verbaut ist.
[0008] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind der Zeichnungsbeschreibung
zu entnehmen, in der in den Figuren dargestellte Ausführungsbeispiele der Erfindung
näher beschrieben sind.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0009] Es zeigen:
- Figur 1
- Ein Systemschaubild eines Kraftstofffördersystems mit zwei optionalen Einbaumöglichkeiten
eines hydraulischen Druckdämpfers,
- Figur 2
- eine erste Variante einer Ausgestaltung eines hydraulischen Druckdämpfers und
- Figur 3
- eine zweite Variante einer Ausgestaltung eines hydraulischen Druckdämpfers.
Ausführungsformen der Erfindung
[0010] Figur 1 zeigt ein als Kraftstofffördersystem ausgebildetes Fluidfördersystem für
ein Common-Rail-Einspritzsystem. Das Kraftstofffördersystem weist ein Niederdruckfördersystem
auf, das eine in einen Tank 1 eingebaute Niederdruckpumpe 2 mit einem Vorfilter 3
und einem Rückschlagventil 5, einen Filter 4 und eine die zuvor genannten Komponenten
miteinander verbindende Verbindungsleitung in Form einer Zulaufleitung 6 aufweist.
Weiterhin gehört zu dem Niederdruckfördersystem eine Verbindungsleitung in Form einer
Rücklaufleitung 7, die in den Tank 1 einmündet und die zudem mit nicht dargestellten
Kraftstoffinjektoren verbunden ist, um Leckagekraftstoff abzuführen. Weiterhin ist
die Rücklaufleitung 7 mit dem Hochdruckfördersystem, insbesondere einer Hochdruckpumpe
8 verbunden, um von der Hochdruckpumpe 8 nicht benötigten Kraftstoff und Kraftstoff,
der zu Schmierungszwecken und Kühlzwecken durch die Hochdruckpumpe gefördert wird,
abzuführen. Die Hochdruckpumpe 8 weist ein schematisch dargestelltes Pumpengehäuse
9 auf, in dem ein Nockenwellenraum 10 gebildet ist. Der Nockenwellenraum 10 ist mit
der Zulaufleitung 6 verbunden und weist eine in Lagern 11a, 11b gelagerte Nockenwelle
12 auf, die beispielsweise als Doppelnockenwelle ausgebildet ist. Mit der Nockenwelle
12 wirkt zumindest ein Hochdruckpumpenelement zusammen, das im Wesentlichen aus einem
Rollenstößel, einem Pumpenkolben 13 und einem einstückig mit einem Pumpenzylinderkopf
ausgebildeten Pumpenzylinder, der Bestandteil des Pumpengehäuses ist oder in dieses
eingebaut ist, besteht. Bei einer Drehbewegung der Nockenwelle 12 wird der Pumpenkolben
13 in dem Pumpenzylinder abwechselnd auf und ab bewegt und fördert in einen Pumpenarbeitsraum
14 eingebrachten Kraftstoff über eine Hochdruckleitung 15 in einen Hochdruckspeicher
16, aus dem der dort unter hohem Druck gespeicherte Kraftstoff von den Kraftstoffinjektoren
zur Einspritzung in zugeordnete Brennräume einer Brennkraftmaschine entnommen wird.
[0011] Der in den Nockenwellenraum 10 eingespeiste Kraftstoff wird von einer Zumesseinheit
17 gesteuert in den Pumpenarbeitsraum 14 eingelassen, während von der Zumesseinheit
17 beispielsweise beim Leerlauf der Brennkraftmaschine nicht dem Pumpenarbeitsraum
14 zugeführter Kraftstoff über ein Absteuerventil 18 in die Rücklaufleitung 7 abgesteuert
wird. Ebenfalls mit der Rücklaufleitung 7 sind die Lager 11a, 11b verbunden, durch
die aus dem Nockenwellenraum 10 insbesondere zur Schmierung der Lager 11a, 11b eine
konstante Kraftstoffmenge hindurchgeführt wird.
[0012] In die Zulaufleitung 6 und/oder die Rücklaufleitung 7 ist ein hydraulischer Druckdämpfer
19 eingebaut. Der Druckdämpfer 19 kann dabei direkt in die Zulaufleitung 6 oder die
Rücklaufleitung 7 eingebaut sein, oder aber auch in das Pumpengehäuse 9 der Hochdruckpumpe
8 im Bereich der Anbindung der Zulaufleitung 6 oder der Rücklaufleitung 7 integriert
sein. Ausdrücklich ist es im Rahmen der Erfindung möglich, sowohl in die Zulaufleitung
6 als auch in die Rücklaufleitung 7 jeweils einen eigenständigen hydraulischen Druckdämpfer
einzubauen, oder aber entweder einen hydraulischen Druckdämpfer 19 in der Zulaufleitung
6 oder der Rücklaufleitung 7 anzuordnen.
[0013] Figur 2 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines solchen hydraulischen Druckdämpfers
19, der hier an eine Verbindungsleitung in Form der Zulaufleitung 6 oder der Rücklaufleitung
7 angeschlossen ist. Der hydraulische Druckdämpfer 19 weist ein Dämpfungsgehäuse in
Form eines Zylinders 20 auf, in den ein Kolben 21 eingesetzt ist. Der Kolben wird
von einer in einem Druckfederraum 22 angeordneten Druckfeder 23 kraftbeaufschlagt
und in Richtung eines Dämpferraums 24 gedrückt, der dem Druckfederraum 22 durch den
Kolben 21 getrennt gegenüberliegt. Der Dämpferraum 24 ist über eine Dämpferzuleitung
25 mit der Verbindungsleitung in Form der Zulaufleitung 6 oder der Rücklaufleitung
7 an einem Abzweig 26 verbunden.
[0014] Der Druckfederraum 22 ist gegenüberliegend zu dem Kolben 21 von einem Federhalter
27 begrenzt, an dem sich die Druckfeder 23 abstützt und in den eine Druckfederraumleitung
28 eingelassen ist. Die Druckfederraumleitung 28 setzt sich aus verschiedenen Leitungsabschnitten
zusammen und mündet stromabwärts des Abzweigs 26 wieder in die Verbindungsleitung
in Form der Zulaufleitung 6 oder der Rücklaufleitung 7 ein. In die Druckfederraumleitung
28 ist ein Rückschlagventil 29 eingesetzt, das die Druckfederraumleitung 28 in Richtung
zu dem Druckfederraum 22 absperrt. Bei einem vorgegebenen Druck in dem Druckfederraum
22 öffnet das Rückschlagventil 29 und in dem Druckfederraum 22 befindliches Fluid
wird über die weiterführende Druckfederraumleitung 28 in die Verbindungsleitung abgeführt.
In die Verbindungsleitung ist zwischen dem Abzweig 26 und der Einmündung der Druckfederraumleitung
28 eine Drossel 30 eingesetzt, die einen Differenzdruck ΔP = P1 - P2 an dem Abzweig
26 beziehungsweise der Einmündung der Druckfederraumleitung 28 erzeugt. Dabei steht
der Druck P1 über die Dämpferzuleitung 25 in dem Dämpferraum 24 an und drückt im stationären
Zustand den Kolben 21 gegen die Druckfeder 23. Im instationären Zustand treten periodisch
Mengenwellen beziehungsweise Druckwellen von Kraftstoff, die insbesondere von der
Hochdruckpumpe 8 erzeugt werden, über die Dämpferzuleitung 25 in den Dämpferraum 24
ein und drücken den Kolben 21 in Richtung des Druckfederraums 22 gegen die Kraft der
Druckfeder 23 und dem in dem Druckfederraum 22 herrschenden Druck, der im Ruhezustand
vorzugweise dem Atmosphärendruck zumindest angenähert entspricht. Dieser Zustand wird
durch die Aufwärtsbewegung des Pumpenkolbens 13 bewirkt. Bei der anschließenden Abwärtsbewegung
des Pumpenkolbens 13 wird aufgrund der dann nicht vorhandenen Mengenwelle der Kolben
21 von der Druckfeder 23 in Richtung des Dämpferraums 24 bewegt und der in dem Druckfederraum
22 komprimierte Kraftstoff entspannt sich unter Bildung beziehungsweise Ausscheidung
von Dampf. Dieser Dampf bildet zusammen mit dem Kraftstoff unter Einbezug der Druckfeder
23 ein gewünschtes Dämpfungsverhalten des hydraulischen Druckdämpfers.
[0015] Das Ausführungsbeispiel gemäß Figur 2 unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel
gemäß Figur 1 nur dadurch, dass in die Druckfederraumleitung 18 anstelle des Rückschlagventils
29 eine Abflussdrossel 31 eingesetzt ist. Die Abflussdrossel 31 beziehungsweise das
Rückschlagventil 29 bewirken, dass in den Druckfederraum 22 entlang des Kolbens 21
eingedrungene Leckage kontinuierlich beziehungsweise diskontinuierlich abgeführt wird.
1. Fluidfördersystem für ein Fluid, aufweisend ein Niederdruckfördersystem mit einer
Niederdruckpumpe (2) und ein Hochdruckfördersystem mit einer Hochdruckpumpe (8), die
über eine Verbindungsleitung verbunden sind, und wobei das Fluidfördersystem einen
Druckdämpfer (19) aufweist, der in dem Niederdruckfördersystem angeordnet und ein
hydraulischer Druckdämpfer (19) ist, wobei der hydraulische Druckdämpfer (19) einen
in einem Zylinder (20) angeordneten und von einer Druckfeder (23) kraftbeaufschlagten
Kolben (21) aufweist, wobei die Druckfeder (23) in einem Druckfederraum (22) angeordnet
ist und dem Druckfederraum (22) kolbenseitig ein Dämpferraum (24) gegenüberliegt,
dadurch gekennzeichnet, dass der Dämpferraum (24) über eine Dämpferzuleitung (25) mit der Verbindungsleitung verbunden
ist dass der Druckfederraum (22) über eine Druckfederraumleitung (28) direkt oder
indirekt mit der Verbindungsleitung stromabwärts eines Abzweigs (26) in die Dämpferzuleitung
(25) verbunden ist, und dass die Druckfederraumleitung (28) ein zu dem Druckfederraum
(22) schließendes Rückschlagventil (29) und/oder eine Drossel (31) aufweist, so dass
bei Bewegung des Kolbens (21) in Richtung des Dämpferraums (24) durch die Entspannung
im Druckfederraum (22) durch Ausscheidung aus dem Fluid Dampf entsteht.
2. Fluidfördersystem nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsleitung zwischen der Dämpferzuleitung (25) und der Druckfederraumleitung
(28) eine Drossel (30) aufweist.
3. Fluidfördersystem nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Fluidfördersystem ein Kraftstofffördersystem und das Fluid Kraftstoff ist.
1. Fluid delivery system for a fluid, having a low pressure delivery system with a low
pressure pump (2) and a high pressure delivery system with a high pressure pump (8)
which are connected via a connecting line, and the fluid delivery system having a
pressure damper (19) which is arranged in the low pressure delivery system and is
a hydraulic pressure damper (19), the hydraulic pressure damper (19) having a piston
(21) which is arranged in a cylinder (20) and is loaded with force by a compression
spring (23), the compression spring (23) being arranged in a compression spring space
(22), and a damper space (24) lying opposite the compression spring space (22) on
the piston side, characterized in that the damper space (24) is connected to the connecting line via a damper feed line
(25), in that the compression spring space (22) is connected via a compression spring space line
(28) directly or indirectly to the connecting line downstream of a branch (26) into
the damper feed line (25), and in that the compression spring space line (28) has a throttle (31) and/or a check valve (29)
which closes towards the compression spring space (22), with the result that, in the
case of a movement of the piston (21) in the direction of the damper space (24), steam
is produced by way of separation from the fluid as a result of the expansion in the
compression spring space (22).
2. Fluid delivery system according to one of the preceding claims, characterized in that the connecting line has a throttle (30) between the damper feed line (25) and the
compression spring space line (28).
3. Fluid delivery system according to either of the preceding claims, characterized in that the fluid delivery system is a fuel delivery system and the fluid is fuel.
1. Système de transport de fluide pour un fluide, présentant un système de transport
à basse pression comprenant une pompe à basse pression (2) et un système de transport
à haute pression avec une pompe à haute pression (8), qui sont connectés par le biais
d'une conduite de liaison et le système de transport de fluide présentant un amortisseur
de pression (19), qui est disposé dans le système de transport à basse pression et
un amortisseur de pression hydraulique (19), l'amortisseur de pression hydraulique
(19) présentant un piston (21) disposé dans un cylindre (20) et sollicité par force
par un ressort de pression (23), le ressort de pression (23) étant disposé dans un
espace de ressort de pression (22) et un espace d'amortissement (24) étant disposé
du côté du piston à l'opposé de l'espace de ressort de pression (22), caractérisé en ce que l'espace d'amortisseur (24) est connecté par le biais d'une conduite d'alimentation
d'amortisseur (25) à la conduite de liaison, en ce que l'espace de ressort de pression (22) est connecté par le biais d'une conduite d'espace
de ressort de pression (28) directement ou indirectement à la conduite de liaison
en aval d'une dérivation (26) dans la conduite d'alimentation d'amortisseur (25) et
en ce que la conduite d'espace de ressort de pression (28) présente un clapet antiretour (29)
et/ou un étranglement (31) fermant l'espace de ressort de pression (22), de telle
sorte qu'il se produise de la vapeur lors du déplacement du piston (21) dans la direction
de l'espace d'amortisseur (24) par détente dans l'espace de ressort de pression (22)
par séparation hors du fluide.
2. Système de transport de fluide selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la conduite de liaison présente un étranglement (30) entre la conduite d'alimentation
d'amortisseur (25) et la conduite d'espace de ressort de pression (28).
3. Système de transport de fluide selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le système de transport de fluide est un système de transport de carburant et le
fluide est du carburant.