[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zugangskontrollvorrichtung mit zumindest
einem beweglich gelagerten Barriereelement, das in eine den Zugang versperrende Sperrstellung
und eine den Zugang freigebende Zugangsstellung bewegbar ist.
[0002] Derartige Zugangskontrollvorrichtungen kontrollieren den Zugang zu hinter dem Barriereelement
liegenden Räumen und können beispielsweise an Gebäuden oder Plätzen Verwendung finden,
um den Zugang zu dem hinter der Vorrichtung liegenden Raum für Personen zu kontrollieren.
Beispielsweise können solche Zutrittskontrollvorrichtungen an sicherheitssensiblen
Gebäuden wie Banken, Casinos, Flughäfen oder auch eintrittspflichtigen Gebäuden und
Plätzen wie Vergnügungsparks, Stadien und dergleichen Verwendung finden. Neben der
Zugangskontrolle für Personen kommt grundsätzlich aber auch ein Einsatz zur Zugangskontrolle
für Fahrzeuge wie beispielsweise Kraftfahrzeuge oder Räder in Betracht, wie es beispielsweise
in Parkhäusern in Form von Parkschranken bekannt ist.
[0003] Aus der
WO 2007/136244 ist eine an verschiedenen Orten aufstellbare Zugangskontrollvorrichtung bekannt,
die beweglich gelagerte Barriereelemente vorsieht, wobei eine massive Beton- oder
Massivstahl-Bodenplatte vorgesehen ist, deren Gewicht ausreichend hoch sein soll,
um ein unbefugtes Versetzen oder Entfernen durch Vandalismus zu verhindern. Aus der
US 3,374,872 ist ferner eine Eintrittskontrolle für Theater bekannt, die gänzlich ohne Barriereelemente
auskommen soll, um ein Hängenbleiben teurer Kleider zu vermeiden, und bei unberechtigtem
Durchtritt lediglich ein Alarmsignal abgibt.
[0004] Das Barriereelement versperrt dabei in seiner Sperrstellung eine Zugangsbahn oder
Zugangsschleuse, die in den hinter der Vorrichtung liegenden Raum führt, während die
genannte Zugangsbahn in der Zugangsstellung vom Barriereelement freigegeben ist.
[0005] Das Barriereelement kann dabei beispielsweise den Arm eines Drehkreuzes bilden und
um die Drehachse des Drehkreuzes drehbar gelagert sein. Alternativ kann das Barriereelement
jedoch auch eine hin- und herschwenkbare Klappe sein, die bisweilen als Flap Gate
bezeichnet wird und beispielsweise um eine aufrecht stehende Schwenkachse, die neben
der Zugangsbahn angeordnet sein kann, hin- und hergeschwenkt werden kann. Das Barriereelement
kann aber auch nach Art einer Schranke um eine liegende Achse auf- und niederwippbar
ausgebildet sein, beispielsweise in Form eines Sperrarms, der aus einer liegenden,
quer über die Zugangsbahn verlaufenden Sperrstellung in eine aufrechte Zugangsstellung
verbracht werden kann, oder nach Art eines Schwerts translatorisch ein- und ausgefahren
werden.
[0006] Derartige Zugangskontrollvorrichtungen sollen einerseits möglichst sicher und manipulationsresistent
sein, insbesondere verhindern, dass sie unbefugterweise passiert werden. Andererseits
sollen sie eine möglichst intuitive, einfache Bedienbarkeit besitzen, die befugte
Personen nicht abschreckt, sondern einladend und einfach Zugang gewährt.
[0007] Herkömmliche Zugangsvorrichtungen wie etwa Personenvereinzelungs-Drehkreuze mit mannhohen
Drehsperren bieten zwar einen relativ hohen Schutz gegen unbefugten Zugang, sind jedoch
vergleichsweise groß, aufwändig, wenig bedienerfreundlich und wirken abschreckend.
Andererseits sind einfache Drehsperren mit beispielsweise einem einzelnen Sperrarm
leicht zu umgehen und entsprechen oft nicht einem geforderten Sicherheitslevel. Die
sperrigeren, höhere Sicherheit vermittelnden Zugagsvorrichtungen sind dabei auch kaum
variabel zu nutzen und müssen zumeist in Einzelfertigung bzw. -anpassung für den jeweiligen
Aufstellort zurechtgebaut werden. Zudem ist ihrer Verankerung in sensiblen Umgebungen
wie beispielsweise denkmalgeschützten Gebäuden mit kostbaren Böden kaum vermittelbar.
[0008] Aus der
EP 23 06 406 B1 ist eine Zugangskontrollvorrichtung für Skilifte bekannt, bei der in das Barriereelement
ein RFID-Modul integriert ist, um separate Anbauten zum Lesen von RFID-Zugangskarten
zu vermeiden und einen kompakten, kleinen Aufbau zu erzielen. Um Strom zu sparen und
unnötige Strahlung zu vermeiden, wird das RFID-Modul erst dann aktiviert, wenn mit
einem zusätzlichen Sensor die Annäherung einer Person an das Barriereelement erfasst
wird.
[0009] Aus der
EP 22 34 073 A1 ist eine ähnliche Zugangskontrollvorrichtung mit einem beweglichen Barriereelement
in Form eines einzelnen, hin- und herschwenkbaren Sperrarms bekannt. Um das Übersteigen
des Barriereelements und das hindurchkriechen unter dem Barriereelement zu unterbinden,
sind an dem pfostenförmigen Portal, an dem das Barriereelement bewegbar gelagert ist,
oberhalb und unterhalb des Barriereelements Sensoren beispielsweise in Form einer
Lichtschranke oder eines Radarsensors vorgesehen, die bei Überklettern oder Unterlaufen
des Barriereelements Alarm auslösen.
[0010] Aus der
AT 509 119 B1 ist eine Zugangskontrollvorrichtung für Skilifte bekannt, bei der rechts und links
der Zugangsbahn positionierte Trägerpfosten schwenkbare Barriereelemente tragen. Zusätzlich
sind an den genannten Trägerpfosten parallel zur Zugangsbahn vorspringende Plastikkörper
angebracht, in denen Lesegeräte für RFID-Chipkarten oder ähnliche Zugangsöffner untergebracht
sind. Um eine intuitive Bedienung zu unterstützen, sind an den Trägerpfosten weiterhin
Beleuchtungsmittel angebracht, um die genannten Aufnahmekörper für den Kartenleser
nach Art einer Ampel beleuchten zu können. Wird vom Lesegerät eine berechtigte Karte
erkannt, wird das Lesegerätegehäuse beispielsweise grün beleuchtet, während beim Lesen
einer ungültigen Karte das Lesegerätegehäuse rot beleuchtet werden kann.
[0011] Ferner ist aus der Schrift
DE 10 2010 024 108 A1 eine Karusselltür bekannt, deren aus Glaspaneelen bestehende Drehflügel zu einem
Drehkreuz zusammengefasst sind, das von einem Elektromotor angetrieben werden kann.
Um den Elektromotor in Gang zu setzen, ist einerseits an der die Karusselltür partiell
einfassenden, feststehend angeordneten Trommel ein Sensor zum Erfassen sich annähernder
Personen sowie andererseits ein Türbetätigungsschalter zum händischen Betätigen vorgesehen.
[0012] Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte
Zugangskontrollvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die Nachteile des
Standes der Technik vermeidet und Letzteren in vorteilhafter Weise weiterbildet. Insbesondere
soll eine variable Nutzbarkeit und reversible Verwendbarkeit an verschiedenen Orten
einschließlich veränderungssensiblen Gebäuden ohne dauerhafte Beeinträchtigung des
Aufstellorts bei gleichzeitig hoher Sicherheit gegen unbefugten Zugang erreicht werden.
[0013] Erfindungsgemäß wird die genannte Aufgabe durch eine Zugangskontrollvorrichtung gemäß
Anspruch 1 gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen
Ansprüche.
[0014] Es wird also vorgeschlagen, die Zugangskontrollvorrichtung nicht starr an einem Bodenfundament
zu verankern, sondern selbststehend auszubilden und bodenverschieblich aufzustellen.
Um eine variable Nutzung an verschiedenen Orten ohne aufwändige Montagearbeiten zu
ermöglichen, beispielsweise in einem Casino oder einem Veranstaltungsraum variabel
verschiedene Raumbereiche abgrenzen zu können, kann nach einem Aspekt der vorliegenden
Erfindung vorgesehen sein, dass das bewegliche Barriereelement an einem Barriereträger
gelagert ist, der freistehend ausgebildete, eigenstabile Bodenaufstandsmittel zum
verankerungsfreien, positionsvariablen Aufstellen des Barriereelements auf dem Boden
aufweist. Mittels eines solchen Barriereträgers mit den genannten Bodenaufstandsmitteln
kann die Zugangskontrollvorrichtung insbesondere auch ohne Verankerung im Boden funktionsfähig
genutzt werden, wobei die Bodenaufstandsmittel vorteilhafterweise auf dem Boden verschieblich
ausgebildet sein können, um die gesamte Zugangskontrollvorrichtung, zumindest aber
das Barriereelement auf dem Boden verrücken zu können. Eine solche fundamentlose,
verankerungsfreie Befestigung der Zugangsvorrichtung ermöglicht das Aufstellen auch
auf kostbaren Böden beispielsweise denkmalgeschützter Gebäude.
[0015] Dabei bildet die Zugangsvorrichtung eine mobile, werkzeugfrei versetzbare Baugruppe,
die je nach örtlichen Gegebenheiten passend aufgestellt und händisch, ggf. mit gewichtserleichternden
Hilfsmitteln wie Hebehilfen an andere Aufstellpositionen verrückt bzw. umgesetzt werden
kann.
[0016] Die Bodenaufstandsmittel tragen die Zugangsvorrichtung eigenstabil, kippfest sowie
statisch bestimmt und stabil und sind dabei frei von formschlüssigen Boden- oder Wandverriegelungsmittel
wie Bodenankern, Bodendübeln und - schrauben ausgebildet. Insbesondere können die
Bodenaufstandsmittel die Zugangsvorrichtung alleine reibschlüssig auf dem Boden fixieren
und in der gewünschten Ausrichtung und Position festhalten.
[0017] Insbesondere kann eine Bodenplatte vorgesehen sein, welche Bodenplatte mit den genannten
Bodenaufstandsmitteln verbunden sein kann. Beispielsweise kann die Bodenplatte unmittelbar
mit ihrer unterseitigen Oberfläche die Aufstandsfläche bilden, wobei die genannte
Aufstandsfläche zumindest näherungsweise eben ausgebildet sein kann. Alternativ zu
einer großflächigen, ebenen Aufstandsfläche kann die Bodenplatte an ihrer Unterseite
Aufstandsvorsprünge oder - auswölbungen besitzen und/oder gegebenfalls eine rutschfeste
und/oder dämpfende bzw. bodenschonende bzw. Kratzer vermeidende Beschichtung aufweisen,
so dass nicht die ganze Unterseite der Bodenplatte am Boden aufsteht, sondern nur
die genannten Aufstandsvorsprünge oder die bereichsweise Beschichtung, beispielsweise
um auch bei unebenen Böden einen sicheren Stand zu gewährleisten. Alternativ oder
zusätzlich können an besagter Bodenplatte Stützarme oder Ähnliches angebracht sein,
die die genannten Bodenaufstandsmittel bilden. Die genannte Bodenplatte muss dabei
nicht im engeren Sinn eine Platte im Sinne eines ebenen Paneels bilden, sondern kann
auch in Form einer Träger- oder Rahmenkonstruktion oder eines Fachwerkgebildes oder
einer ähnlichen formsteifen Struktur ausgebildet sein, deren Aufstandspunkte in einer
Ebene liegen oder vorteilhafterweise auch einstellbar ausgebildet sein können.
[0018] Um ein ungewolltes Verrutschen der Zugangsvorrichtung bei Betätigung des Barriereelements
zu vermeiden, besitzt die Aufstandsfläche der Bodenaufstandsmittel eine rutschfest
ausgebildete, gummierte oder weichkunststoffbeschichtete oder klebeflauschbeschichtete
oder in anderer Weise rutschsicher gemachte Oberfläche. Je nach Boden, auf dem die
Vorrichtung aufgestellt werden soll, ist auch eine rutschfeste Oberflächenstruktur,
beispielsweise in Form eine Riffellung oder dgl. vorgesehen.
[0019] Vorteilhafterweise kann die Bodenplatte mit einem ausreichend schweren Ballastgewicht
versehen sein, um Kippmomente zu kompensieren, die durch Druck-und Stoßkräfte gegen
das Barriereelement oder einen anderen Abschnitt der Zugangsvorrichtung eingeleitet
werden können, sicher zu kompensieren bzw. abzufangen. Ein solches Ballastgewicht
kann durch eine ausreichend schwere Ausbildung der Bodenplatte, beispielsweise aus
einem ausreichend dicken Metallpaneel, realisiert sein. Erfindungsgemäß ist das Ballastgewicht
ein abnehmbares Zusatzgewicht, das mit den Bodenaufstandsmitteln bzw. der Bodenplatte
lösbar verbunden ist. Hierdurch kann der Transport bzw. ein Versetzen der Zugangsvorrichtung
beträchtlich erleichtert werden.
[0020] Um ein Verkippen zu vermeiden, ist es auch vorteilhaft, wenn die Bodenaufstandsmittel
bezüglich des Ballastgewichts einen ausreichenden Hebelarm bereitstellen, beispielsweise
durch eine ausreichend groß bemessene Aufstandsfläche und/oder ausreichend weit voneinander
beabstandete Aufstandspunkte bzw. -flächenstücke. Beispielsweise kann die Bodenplatte
eine Erstreckung besitzen, die zumindest dem halben Drehkreuzurchmesser, dessen Arm
das Barriereelement bildet, entspricht.
[0021] Auf einer solchen Bodenplatte kann insbesondere ein das vorgenannte Barriereelement
tragender Träger, insbesondere in Form eines Drehkreuz- oder Schwenkpfostens, abgestützt
sein, so dass der genannte Träger, insbesondere Drehkreuz- oder Schwenkpfosten nicht
im Boden verankert werden muss.
[0022] Vorteilhafterweise kann die genannte Bodenplatte den das Barriereelement tragenden
Träger, insbesondere den Drehkreuz- oder Schwenkpfosten, mit einer den Zugang einfassenden
Seitenbegrenzung, insbesondere in Form eines Portalpfostens, verbinden, so dass der
Träger des Barriereelements und die Seitenbegrenzung über die Bodenplatte eine strukturelle
Einheit bilden, die in einfacher Weise aufgestellt werden kann.
[0023] Insbesondere kann der das Barriereelement tragende Drehkreuz- oder Schwenkpfosten
mit einem unteren Ende über die genannte Bodenplatte auf dem Boden abgestützt sein
und mit einem oberen Ende an einem Portalquerträger angelenkt sein, der mit dem genannten
Portalpfosten verbunden ist. Das Portal, die Bodenplatte und das Drehkreuz bzw. der
Schwenkpfosten mit dem daran befestigten Barriereelement können insbesondere eine
vormontierbare Baugruppe und/oder eine strukturelle Einheit bilden, die als solche
variabel positionierbar, insbesondere am Boden verschieblich versetzt werden kann,
um einen gewünschten Raumbereich abzugrenzen.
[0024] Die Bodenplatte kann zumindest in einem bestimmten Abschnitt vergleichsweise dünn
(beispielsweise im Bereich von ein paar Millimetern) sein, so dass im Durchgangsbereich
- insbesondere wenn eine Person auf der anderen Seite vom Drehpfosten durchgeht -
es keine Stolperfalle gibt. Die Bodenplatte kann in diesem Durchgangsbereich längsseitig
auf einer oder beiden Längsseiten abgeschrägt ausgebildet sein. Beispielsweise kann
die Bodenplatte in einem Durchgangsbereich, der von die Vorrichtung durchschreitenden
Personen überschritten wird, dünner und/oder randseitig angeschrägt sein und in Bereichen
ausserhalb dieses Überlauf-Bereichs dicker ausgebildet sein.
[0025] Um variabel verschiedene Raumbereiche abgrenzen zu können und eine Anpassung strukturelle
Raumelemente wie beispielsweise Wände und dergleichen zu ermöglichen, ist nach einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung eine das zumindest eine Barriereelement
seitlich einfassende und/oder fortsetzende Seitenabgrenzung vorgesehen, die einen
modularen Aufbau besitzt und aus mehreren Seitenteilen zusammensetzbar ist, die variabel
aneinandersetzbar sind und gemeinsam die genannte Seitenabgrenzung bilden. Eine solche
modulare Seitenabgrenzung der Zugangsvorrichtung mit zueinander winkelveränderbaren
bzw. knick- oder verschwenkbaren Seitenteilen kann deren Anschluss an gegebene Raumstrukturen
wie Raumwände in einfacher Weise ermöglichen, auch wenn verschiedene Raumabmessungen
gegeben sind.
[0026] Die Seitenabgrenzung kann dabei vorteilhafterweise mit der portalartigen Seiteneinfassung,
insbesondere dem seitlichen Portalpfosten derart biege- undoder verwindungssteif verbunden
sein, daß sich die Seitenabgrenzung und die Zugangsvorrichtung bzw. deren portalartige
Seiteneinfassung gegenseitig abstützen und abstreben. In Verbindung mit der Bodenplatte
bzw. den Bodenaufstandsmitteln des Barriereträgers kann dabei auch die Stützwirkung
dieser Bodenaufstandsmittel die Seitenbegrenzung abstützen. Umgekehrt kann die Seitenabgrenzung
den genannten Barriereträger weiter abstützen, insbesondere gegen seitliches Verkippen
in Richtung der Seitenabgrenzung abstützen.
[0027] In Weiterbildung der Erfindung können die Seitenteile durch Gelenkverbindungsmittel
gelenkig miteinander verbunden werden, so dass sie durch Verschwenken in verschiedenen
Winkelstellungen zueinander positionierbar sind. Die Gelenkverbindungsmittel sind
dabei vorteilhafterweise lösbar, um eine verschiedene Anzahl von Seitenteilen in der
genannten Weise miteinander verbinden zu können, je nachdem, wie weit die Seitenabgrenzung
reichen soll.
[0028] Die Gelenkverbindungsmittel können dabei insbesondere eine aufrechte Scharnierachse
realisieren, die benachbarte Seitenteile miteinander verbindet, so dass benachbarte
Seitenteile relativ zueinander um die sie verbindende, aufrechte Achsen scharnieren
können. Vorteilhafterweise ist die Seitenabgrenzung mittels entsprechender Gelenkverbindungsmittel
auch gelenkig an eine den Zugang, der vom Barriereelement versperrbar ist, einfassende
Seitenabgrenzung, insbesondere in Form eines Portalpfostens, anschließbar und gegenüber
dieser Seitenabgrenzung in verschiedene Winkelstellungen bringbar. Insbesondere kann
die Seitenabgrenzung vorteilhafterweise um eine aufrechte Achse gegenüber dem Portal,
das den Zugang einfasst, scharnieren.
[0029] Um die Kippstabilität des Durchgangsportals bzw. der Zugangsvorrichtung weiter zu
erhöhen, kann zumindest eines der Seitenteile in eine Winkelausrichtung gebracht werden,
in der sich das paneelartige Seitenteil spitz- oder stumpfwinklig zu der aufrechten
Durchgangsebene, durch die ein das Barriereelement passierender Benutzer hindurchschreitet,
geneigt erstreckt. Beispielsweise kann zumindest ein Seitenteil mit mehr als 30° Winkelversatz
schräg zum Durchgangsportal aufgestellt sein. Vorteilhafterweise können auch mehrere
kettenartig nebeneinander aufgestellte, miteinander verbundene Seitenteile zunehmend
schräger zum Durchgangsportal angeordnet werden.
[0030] Durch Verschränkung der Seitenteile zueinander können die Seitenteile auch stabil
freistehend aufgestellt werden. An den Seitenteilen angebrachte Fußteile können infolge
der abgeknickten Anordnung der Seitenteile zueinander eine stabile, beispielsweise
dreick- oder mehreckförmige Aufstandsflächenanordnung bilden.
[0031] Einige oder alle der Seitenteile der Seitenabgrenzung können vorteilhafterweise auch
freistehend ausgebildete, eigenstabile Fußteile ähnlich den beschriebenen Bodenaufstandsmitteln
des Barriereträgers zum verankerungsfreien, positionsvariablen Aufstellen der Seitenabgrenzung
auf dem Boden aufweisen. Mittels solcher Fußteile kann die Seitenabgrenzung auch ohne
Verankerung im Boden funktionsfähig genutzt werden, wobei die Fußteile vorteilhafterweise
auf dem Boden verschieblich ausgebildet sein können, um die gesamte Zugangskontrollvorrichtung
einschließlich dere Seitenabgrenzung auf dem Boden verrücken zu können.
[0032] Die genannten Fußteile können eine rutschfest ausgebildete, vorzugsweise gummierte
oder weichkunststoffbeschichtete oder klebeflauschbeschichtete oder in anderer Weise
rutschsicher gemachte Oberfläche besitzen. Je nach Boden, auf dem die Vorrichtung
aufgestellt werden soll, kann auch eine rutschfeste Oberflächenstruktur, beispielsweise
in Form eine Riffellung oder dgl. vorteilhaft sein.
[0033] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung können auch mehrere Barriereelemente
übereinander angeordnet sein und gemeinsam eine Zugangssperre bilden, wobei vorteilhafterweise
die genannten mehreren Barriereelemente zumindest näherungsweise in einer gemeinsamen,
insbesondere aufrechten Ebene angeordnet sein können.
[0034] Um die Sicherheit der Zugangskontrolle weiter zu verbessern und beispielsweise missbräuchliches
Übersteigen oder Unterlaufen des Barriereelements zu vermeiden, kann in vorteilhafter
Weiterbildung der Erfindung eine sensorische Überwachungsvorrichtung zum Überwachen
des von dem zumindest einen Barriereelement versperrbaren Zugangs vorgesehen sein,
wobei die Sensoreinrichtung insbesondere einen vom Barriereelement unversperrten Raumbereich
und/oder einen zu dem Barriereelement benachbarten Raumbereich überwachen kann. In
vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann die Sensoreinrichtung einen Raumbereich
oberhalb des zumindest einen Barriereelements in dessen Sperrstellung und/oder einen
Raumbereich unterhalb des genannten Barriereelements überwachen, wobei die Sensoreinrichtung
vorteilhafterweise derart beschaffen sein kann, dass bei Eindringen eines Objekts
in den genannten Raum ein Signal abgegeben wird, beispielsweise um Alarm auszulösen,
welcher beispielsweise von der zuvor genannten akustischen Vorrichtung abgegeben werden
kann.
[0035] Die Sensoreinrichtung kann dabei mit einer Steuervorrichtung der Zugangskontrollvorrichtung
gekoppelt sein, um ein Signal nur dann abzugeben, wenn das Barriereelement in seiner
Sperrstellung ist und/oder nicht freigeschaltet ist, um fehlerhafte Anzeigen beim
autorisierten Passieren des Zugangs zu vermeiden.
[0036] Die genannte Sensoreinrichtung kann hierbei grundsätzlich verschieden ausgebildet
sein, beispielsweise eine Lichtschrankensensorik und/oder einen Radarsensor umfassen.
Vorteilhafterweise kann die Sensoreinrichtung an einer Seitenbegrenzung und/oder einer
Oberbegrenzung angebracht sein, die den Zugang einfasst. Beispielsweise kann die Sensorik
in ein Portal integriert sein, welches den von dem Barriereelement gesteuerten Zugang
einfasst. Ist das Barriereelement in der zuvor beschriebenen Weise in ein Drehkreuz
integriert, kann die Sensoreinrichtung den Raum oberhalb des Drehkreuzes, der von
dem Portal eingefasst wird, überwachen. Die Zugangskontrollvorrichtung kann dabei
mehrere Zugangsschleusen umfassen, beispielsweise eine Zugangsschleuse für einen kontrollierten
Zugang in einen Raum sowie eine Ausgangsschleuse zum Austritt aus dem genannten Raum,
wobei die genannte Ausgangsschleuse beispielsweise als Notausgangsschleuse ausgebildet
sein kann. Die genannte Zugangsschleuse und die genannte Ausgangsschleuse können dabei
eine unterschiedliche Ausbildung besitzen, wobei beispielsweise in Weiterbildung der
Erfindung zumindest ein Zugangsdrehkreuz und zumindest ein Ausgangs-Flap-Gate oder
eine Ausgangs-Schranke vorgesehen sein kann. Das genannte Zugangsdrehkreuz sowie die
genannte Ausgangs-, insbesondere Notausgangsbarriere können jeweils zumindest ein
beleuchtbares Barriereelement wie zuvor beschrieben umfassen.
[0037] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels und
zugehöriger Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1:
- eine schematische, perspektivische Darstellung einer Zugangskontrollvorrichtung, die
neben einem Drehkreuz mit jeweils mehreren Sperrarmen eine Ausgangsschleuse mit hin-
und herschwenkbaren Barriereelementen umfasst,
- Fig. 2:
- eine Frontansicht der Zugangskontrollvorrichtung aus Fig. 1, die das Zugangsdrehkreuz
und die Ausgangsschleuse in gesperrter Stellung zeigt,
- Fig. 3:
- eine Seitenansicht der Zugangskontrollvorrichtung aus den vorhergehenden Figuren,
- Fig. 4:
- eine Draufsicht auf die Zugangskontrollvorrichtung aus den vorhergehenden Figuren,
- Fig. 5:
- eine ausschnittsweise Darstellung eines der Barriereelemente des Drehkreuzes, die
die Befestigung eines Leuchtpaneels am Drehkreuz und ein auf einer Schmalseite des
transparent und lichtleitend ausgebildeten Leuchtpaneels angeordnete LED-Leuchtenband
zeigt,
- Fig. 6:
- einen schematischen Schaltplan zur Ansteuerung der LED-Leuchtenbänder an den Barriereelementen,
- Fig. 7:
- eine schematische, perspektivische Darstellung einer Zugangskontrollvorrichtung ähnlich
Fig. 1, bei der das Drehkreuz auf einer mit dem Portal verbundenen Bodenplatte gelagert
ist und an das Portal eine modulartig aufgebaute, mehrere Seitenteile umfassende Seitenabsperrung
angeschlossen ist, und
- Fig. 8:
- eine perspektivische Draufsicht auf die das Drehkreuz tragende Bodenplatte aus Fig.
7.
[0038] Wie Fig. 1 bis 4 zeigen, kann die Zugangskontrollvorrichtung 1 als Personenzugangskontrolle
ausgebildet sein, die einen zugangskontrollierten Raum beispielsweise hinter der Zugangskontrollvorrichtung
1 von einem anderen Raum beispielsweise vor der Zugangskontrollvorrichtung 1 trennt.
Die Zugangskontrollvorrichtung 1 kann dabei ein Portal 2 umfassen, das zwei rechts
und links von einer Zugangsbahn angeordnete Portalpfosten umfasst, an die sich rechts
und links weitere Absperrmittel wie beispielsweise Wände, ein Zaun oder dergleichen
anschließen können. Wie Fig. 1 zeigt, kann das genannte Portal 2 eine Querstrebe umfassen,
die die Portalpfosten am oberen Ende miteinander verbindet, so dass das Portal 2 insgesamt
nach Art eines Türrahmens ausgebildet ist.
[0039] Den Zugang durch das genannte Portal 2 regelt dabei eine bewegliche Barriere, die
in Form eines Drehkreuzes 3 ausgebildet sein kann und sich in dem von dem Portal 2
eingefassten Durchgangsquerschnitt erstrecken kann. Insbesondere kann das genannte
Drehkreuz 3 eine aufrechte Drehachse 16 umfassen, entlang der sich ein zentraler Drehkreuzpfosten
17 erstreckt, der an seinem unteren und/oder oberen Ende drehbar gelagert ist und
von einem nicht näher dargestellten Antrieb in an sich bekannter Weise rotatorisch
angetrieben werden kann.
[0040] An dem genannten Drehkreuzpfosten 17 sind quer auskragend Barriereelemente 5 befestigt,
die in mehreren Gruppen - gemäß Fig. 3 in drei Gruppen - in Umfangsrichtung um den
Drehkreuzpfosten 12 verteilt angeordnet sein können, um den Raum um den Drehkreuzpfosten
12 herum in mehrere Sektoren zu unterteilen.
[0041] Vorteilhafterweise sind dabei jeweils mehrere Barriereelemente 5 übereinander angeordnet,
die in einer aufrechten Ebene liegen können, wie dies Fig. 1 zeigt, ggf. aber auch
einen leichten Versatz zueinander haben können, beispielsweise um mehr Bein- bzw.
Schrittfreiheit zu geben. Vorteilhafterweise erstrecken sich die näherungsweise in
einer Ebene angeordneten Barriereelemente 5 so nahe zum Boden, dass ein Unterlaufen
bzw. -kriechen verhindert ist, und andererseits so weit in die Höhe, dass ein Übersteigen
verhindert ist. Insgesamt kann eine etwa mannshohe Barriere gebildet sein, die sich,
wie Fig. 1 zeigt, aus mehreren übereinandergeordneten Barriereelementen 5 zusammensetzen
kann. Alternativ wäre es indes auch möglich, ein Barriereelement 5 so hoch auszubilden,
dass eine entsprechend mannshohe Barriere gebildet ist.
[0042] Das Drehkreuz 3 und dessen Barriereelemente 5 überstreichen einen näherungsweise
etwa zylindrischen Raum, der von näherungsweise trommelförmig angeordneten Begrenzungswänden
18 eingefasst sein kann. Wie Fig. 1 zeigt, können die genannten Begrenzungswände 18
von Glas- bzw. Kunststoffpaneelen gebildet sein, die an Begrenzungspfosten befestigt
sind.
[0043] Das genannte Drehkreuz 3 bildet insofern eine Zugangsschleuse und kontrolliert den
Zugang hierdurch. Beispielsweise kann das Drehkreuz 3 grundsätzlich gesperrt sein
und von Erfassungsmitteln 13 freigeschaltet werden, die eine Zugang suchende Person
erfassen und/oder die Berechtigung eines Zugang Suchenden erfassen. Beispielsweise
können die genannten Erfassungsmittel 13 ein Identifikationslesegerät 19 umfassen,
mittels dessen beispielsweise ein RFID-Chip, ein Personalausweis oder ähnliche Zugangscodemittel
eingelesen werden können. Gegebenenfalls sind hierbei auch Fingerabdruckleser, Irisleser
oder auch einfach nur Eintrittskartenlesegeräte denkbar.
[0044] Besitzt das Drehkreuz 3 einen rotatorischen Antrieb, kann der Antrieb von den Erfassungsmitteln
13 in Gang gesetzt werden, wenn eine zugangsberechtigte Person erfasst wird, um die
Barriereelemente 5 am Drehkreuz 3 weiter zu drehen und hierdurch den Zugang freizugeben.
[0045] Wie Fig. 1 zeigt, kann neben dem Drehkreuz 3 eine weitere Zugangs- bzw. Ausgangsschleuse
vorgesehen sein, die ebenfalls durch drei übereinander angeordnete Barriereelemente
5 gesperrt werden kann bzw. regelmäßig gesperrt ist und nur in ähnlicher Weise wie
beschrieben durch Erfassungsmittel 13 freigeschaltet werden können.
[0046] Die Barriereelemente 5 der Ausgangsschleuse 4 können dabei als schwenkbare Klappen
bzw. als Flap Gate ausgebildet sein, wobei die liegend angeordneten Barriereelemente
5 an einem ihrer Enden um aufrechte Schwenkachsen schwenkbar gelagert sein können.
Die genannte Ausgangsschleuse 4 kann insbesondere als Notausgang dienen.
[0047] Ähnlich wie für das Drehkreuz 3 beschrieben können auch die Barriereelemente 5 der
Ausgangsschleuse 4 eine im Wesentlichen mannshohe Barriere bilden, um sowohl ein Übersteigen
als auch ein Unterlaufen zu verhindern.
[0048] Wie Fig. 5 zeigt, können die Barriereelemente 5 jeweils ein transparentes und beleuchtbares
Leuchtpaneel 6 umfassen, das im Wesentlichen plattenförmig ausgebildet sein kann und
aus einem transparenten und lichtleitenden Werkstoff wie beispielsweise Glas oder
Kunststoff bestehen kann. Die genannten Leuchtpaneele 6 sind dabei jeweils an einem
ihrer Randabschnitte gehalten, beispielsweise durch zwei Befestigungsflansche 20,
zwischen denen ein Randabschnitt des jeweiligen Leuchtpaneels 6 sandwichartig aufgenommen
und eingespannt sein kann.
[0049] Die Beleuchtungsvorrichtung 7 zum Beleuchten der Leuchtpaneele 6 der Barriereelemente
5 kann LED-Leuchtenbänder 12 umfassen, die jeweils auf einer Schmalseite des Leuchtpaneels
6 angeordnet sein können, beispielsweise darauf aufgeklebt sein können, vgl. Fig.
5. Das genannte LED-Leuchtenband 12 kann sich dabei entlang zumindest einer der langen
Schmalseiten des Leuchtpaneels 6 erstrecken, ggf. aber auch umlaufend um mehrere Schmalseiten
des Leuchtpaneels 6 geführt sein oder jeweils stückweise auf der oberen und unteren
Schmalseite des Leuchtpaneels 6 angeordnet sein.
[0050] Insbesondere können die genannten LED-Leuchtenbänder 12 zwischen der jeweiligen Schmalseite
des Leuchtpaneels 6 und einer Randeinfassung angeordnet sein, die das jeweilige Leuchtpaneel
6 randseitig einfasst. Diese Randeinfassung kann beispielsweise von einem Randsteg
10 gebildet sein, der einen U-förmigen Querschnitt besitzen und die Ränder des jeweiligen
Leuchtpaneels 6 von drei Seiten her umgreifen kann, so dass das LED-Leuchtenband 12
im Boden der U-förmigen Ausnehmung des Randstegs 10 sitzt. Durch diesen Randsteg 10,
vgl. Fig. 5, ist das jeweilige LED-Leuchtenband 12 gegen äußere Einwirkungen geschützt.
[0051] Das von den LED-Leuchtenbändern 12 abgegebene Licht wird über die genannten Schmalseiten
in die Leuchtpaneele 6 eingeleitet bzw. eingestrahlt, so dass sich das Licht in den
Leuchtpaneelen 6 ausbreiten kann und diese im Wesentlichen vollständig beleuchtet.
Durch Brechung kann das Licht über die großflächigen Front- und Rückseiten des jeweiligen
Leuchtpaneels 6 austreten, so dass das Leuchtpaneel 6 großflächig von innen her leuchtet.
[0052] Zusätzlich oder ggf. alternativ zu einer solchen inneren Beleuchtung der Leuchtpaneele
6 können diese ggf. auch von außen her bestrahlt werden, insbesondere von einem Randabschnitt
des Leuchtpaneels 6 her, so dass das von der Beleuchtungsvorrichtung 7 abgegebene
Licht schleifend unter spitzem Winkel auf die Front- und/oder Rückseite fällt. Hierzu
kann die Beleuchtungsvorrichtung 7 beispielsweise im Bereich der genannten Befestigungsflansche
20, vgl. Fig. 5, weitere LEDs oder andere Lichtquellen umfassen.
[0053] Die Beleuchtungsvorrichtung 7 kann vorteilhafterweise verschiedenfarbige Lichtquellen
und/oder in der Farbtemperatur variable Lichtquellen umfassen, um die Barriereelemente
5 in verschiedenen Farben beleuchten zu können und verschiedene Lichteffekte erzielen
zu können. Beispielsweise können verschiedenfarbige LEDs in Form des zuvor beschriebenen
LED-Leuchtenbands 12 vorgesehen sein. Dabei können an einem Barriereelement 5 verschiedenfarbige
Lichtquellen vorgesehen sein und/oder an verschiedenen Barriereelementen 5 Lichtquellen
verschiedener Farbtemperatur angeordnet sein.
[0054] Je nach Einsatzort und -zweck der Zugangskontrollvorrichtung 1 kann die Beleuchtungsvorrichtung
7 in verschiedener Art und Weise angesteuert werden. Beispielsweise können bei Verwendung
in einem Casino oder einer Spielstätte grundsätzlich verschiedene Lichteffekte in
Form von Veränderungen der Farbe der Beleuchtung, Lichtpulse durch Ein- und Ausschalten
oder gepulster Veränderung der Lichtfarbe und/oder -intensität erzielt werden.
[0055] In vorteilhafter Weise kann die Beleuchtungsvorrichtung 7 auch von Steuermitteln
14 und 15 angesteuert werden, die die Bewegung des Drehkreuzes 3 bzw. der Barriereelemente
5 berücksichtigen und/oder Signale der Erfassungsmittel 13 berücksichtigen, vgl. Fig.
6. Beispielsweise können die Barriereelemente 5 des Drehkreuzes 3 in anderer Weise
beleuchtet werden, wenn sich das Drehkreuz dreht, als wenn das Drehkreuz 3 steht.
Beispielsweise kann eine gepulste bzw. blitzende Beleuchtung der Barriereelemente
5 vorgesehen sein, wenn sich das Drehkreuz 3 dreht, während eine statische oder gleichbleibende
Beleuchtung erzeugt werden kann, wenn das Drehkreuz 3 steht.
[0056] Alternativ oder zusätzlich kann die Beleuchtungsvorrichtung 7 in Abhängigkeit der
Erfassung eines Zugangssuchenden bzw. dessen Berechtigung variabel angesteuert werden.
Beispielsweise kann dann, wenn von dem Identifikationslesegerät 19 ein gültiges Ticket
bzw. eine gültige Eintrittskarte erfasst wird, eine grüne Beleuchtung der Barriereelemente
5 vorgesehen werden, während bei Erfassung einer ungültigen Eintrittskarte eine rote
Beleuchtung der Barriereelemente 5 vorgesehen werden kann.
[0057] Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführung der Zugangskontrollvorrichtung 1, die der Ausführung
nach den Figuren 1 bis 6 grundsätzlich in vielen Details, insbesondere der Ausbildung
der beleuchtbaren Barriereelemente 5 entspricht bzw. ähnlich ist, so dass grundsätzlich
auf die obige Beschreibung verwiesen wird. Grundsätzlich gelten alle Ausführungen
zu den Figuren 1 bis 6 auch für die Ausführung der Figuren 7 und 8. Die Ausführung
nach Fig. 7 und 8 besitzt folgende weitere Merkmale:
Wie Fig. 7 und 8 zeigen, kann vorteilhafterweise das Drehkreuz 3, insbesondere dessen
Drehkreuzpfosten 21 auf einer Bodenplatte 22 abgestützt sein, die vorteilhafterweise
mit dem den Zugang einfassenden Portal 2, insbesondere dessen Portalpfosten 2a verbunden
sein kann. Die genannte Bodenplatte 22 kann am unteren Ende des Portalpfostens 2a
starr mit diesem Portalpfosten 2a verbunden sein, beispielsweise verschraubt oder
in anderer Weise angebracht sein und sich bis zum unteren Ende des Drehkreuzpfostens
21 erstrecken, der beispielsweise über ein Rollen- oder Gleitlager oder ein anderes
Drehlager auf der Bodenplatte 22 drehbar abgestützt sein kann. Hierdurch braucht keine
Bodenverankerung für das Drehkreuz 3 vorgesehen sein. Zudem kann die ganze Zugangskontrollvorrichtung
1 in einfacher Weise an verschiedenen Orten aufgestellt, beispielsweise am Boden auch
verschoben oder verrückt werden, ohne dass das Portal 2 gegenüber dem Drehkreuz 3
justiert werden müsste.
[0058] Die Bodenplatte 22 bildet vorteilhafterweise freistehende, verankerungsfrei positionsvariabel
aufstellbare Bodenaufstandsmittel 23 für den Barriereträger des beweglichen Barriereelements
5, welcher Barriereträger in Form des gezeigten Drehkreuzes 3 ausgebildet sein kann.
Ferner kann, wie Fig. 7 zeigt, an das Portal 2 seitlich eine modular aufgebaute Seitenabsperrung
24 anschließen, die aus mehreren Seitenteilen 25 variabel in verschiedenen Konfigurationen
zusammengesetzt werden kann.
[0059] Die genannten Seitenteile 25 können beispielsweise Wandelemente bilden, beispielsweise
in Form von zumindest teilweise transparenten Paneelen aus einem zumindest teiltransparenten
Werkstoff wie Glas oder Plastik, beispielsweise Plexiglas, wobei anstelle solcher
flächiger Paneelelemente jedoch auch andere Seitenteile beispielsweise in Form eines
Gitters, eines Lattenzauns oder ähnlicher Ausbildungen vorgesehen sein können. Umfassen
die Seitenteile 25 teiltransparente und/oder lichtleitende Paneele wie zuvor genannt,
können die Seitenteile 25 grundsätzlich beleuchtet werden und mit einer Beleuchtungsvorrichtung
versehen werden, wie dies zuvor für die Barriereelemente 5 beschrieben wurde, um auch
im Bereich der Seitenteile 25 verschiedene Lichteffekte herbeiführen zu können. Insofern
wird auf die vorherige Beschreibung betreffend die Barriereelemente 5 verwiesen.
[0060] Die Seitenteile 25 sind lösbar miteinander verbindbar, und zwar vorteilhafterweise
in gelenkiger Weise, so dass die Seitenteile 25 in verschiedenen Winkelstellungen
zueinander aufstellbar sind. Insbesondere können zwischen benachbarten Seitenteilen
25 Gelenkverbindungsmittel vorgesehen sein, die eine aufrechte Scharnierachse realisieren,
so dass benachbarte Seitenteile 25 entlang ihrer einander zugewandten, benachbarten
Seitenkanten relativ zueinander scharnieren können.
[0061] Wie Fig. 7 zeigt, können zwischen den Seitenteilen 25 Verbindungspfosten 26 vorgesehen
sein, an denen die Seitenteile 25 jeweils um eine aufrechte Scharnierachse 26 schwenkbar
angelenkt sein können. Die genannten Verbindungspfosten 28 können dabei für jedes
anschließbare Seitenteil 25 eigene Gelenkverbindungsmittel 27 aufweisen, so dass die
benachbarten Seitenteile 25 um zwei separate Scharnierachsen schwenken können. Es
versteht sich aber, dass auch eine gemeinsame Scharnierachse 26 zwischen zwei benachbarten
Seitenteilen 25 vorgesehen sein kann.
[0062] Die Seitenabsperrung 24 ist vorteilhafterweise auch an das Portal 2 gelenkig angebunden,
und zwar vorteilhafterweise ebenfalls um eine aufrechte Scharnierachse 26. Hierzu
können an den Portalpfosten 2a und/oder an den Seitenteilen 25 entsprechende Gelenkverbindungsmittel
27 vorgesehen sein, vgl. Fig. 7.
[0063] Um ein Übersteigen des Drehkreuzes 3 und/oder der daneben vorgesehenen Ausgangsschleuse
und/oder ein Passieren bzw. Hindurchkriechen unter den untersten Barriereelementen
5 zu vermeiden, kann eine sensorische Überwachung des Raums oberhalb und unterhalb
des Drehkreuzes 3 bzw. des obersten und untersten Barriereelements 5 vorgesehen sein.
Eine entsprechende Sensoreinrichtung 29 kann beispielsweise in Form einer Lichtschranke
ausgebildet sein und/oder Radarsensoren umfassen, die den genannten Raumbereich überwachen.
Vorteilhafterweise kann die Sensoreinrichtung 29 in das Portal 2 integriert sein bzw.
daran angebracht sein. Beispielsweise können Lichtschrankensensorelemente an den einander
gegenüberliegenden Portalpfosten 2a angebracht sein, um oberhalb und/oder unterhalb
der obersten und untersten Barriereelemente miteinander zu kommunizieren und einen
unbefugten Durchgang zu erfassen, vgl. Fig. 7.
[0064] Ferner kann, wie Fig. 7 zeigt, eine akustische Vorrichtung vorgesehen, beispielsweise
an dem Portal 2 angebracht sein, um auch akustische Informationen und Signale ausgeben
zu können. Beispielsweise kann eine akustische Rückmeldung auf Aktionen im Zusammenhang
mit der Zugangskontrolle wie beispielsweise freischalten, Zugang ablehnen, Lichtschranke
aktivieren usw. erfolgen. Beispielsweise kann einem Benutzer mit der Meldung "Bitte
durchtreten" das Freischalten des Drehkreuzes 3 mitgeteilt werden. Alternativ oder
zusätzlich kann die akustische Vorrichtung mit der zuvor genannten Sensoreinrichtung
29 verbunden sein, um unbefugtes Übersteigen des Drehkreuzes mit einer Alarmmeldung
zu signalisieren. Die akustische Vorrichtung 30 kann einen Lautsprecher 31 beispielsweise
am Portal 2 umfassen, vgl. Fig. 7.
1. Zugangskontrollvorrichtung mit zumindest einem Barriereelement (5), das an einem Barriereträger
beweglich gelagert ist und in eine den Zugang versperrende Sperrstellung und eine
den Zugang freigebende Zugangsstellung bewegbar ist, wobei der Barriereträger freistehend
ausgebildete, kippstabile Bodenaufstandsmittel (23) zum verankerungsfreien, positionsvariablen
Aufstellen des Barriereelements (5) auf dem Boden aufweist, wobei die Zugangskontrollvorrichtung
eine mobile, werkzeugfrei händisch versetzbare Baugruppe zum variablen Abgrenzen verschiedener
Raumteile eines Veranstaltungsraums bildet, wobei die Bodenaufstandsmittel mit einem
abnehmbaren Zusatzgewicht zum Abfangen von Kippmomenten, die durch horizontale Betätigungskräfte
gegen das Barriereelement (5) erzeugbar sind, lösbar verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenaufstandsmittel (23) auf dem Boden verschieblich ausgebildet sind und deren
Aufstandsfläche eine gummierte und/oder weichkunststoffbeschichtete Oberfläche und/oder
eine rutschfeste Oberflächenstruktur in Form einer Riffelung aufweist.
2. Zugangskontrollvorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei der Barriereträger
eine Bodenplatte (22) umfasst, auf der ein das Barriereelement (5) tragender Drehkreuz-
oder Schwenkpfosten (21) abgestützt ist, wobei die Bodenplatte (22) mit den genannten
Bodenaufstandsmittel (23) verbunden ist.
3. Zugangskontrollvorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die genannte Bodenplatte
(22) den das Barriereelement (5) tragenden Drehkreuz- oder Schwenkpfosten (21) mit
einer den Zugang einfassenden Seitenbegrenzung in Form eines Portalpfostens (2a) verbindet,
wobei der das Barriereelement (5) tragende Drehkreuz- oder Schwenkpfosten (21) mit
einem unteren Ende über die Bodenplatte (22) auf dem Boden abgestützt und mit einem
oberen Ende an einem Portalquerträger (2b) angelenkt ist, der mit dem genannten Portalpfosten
(2a) verbunden ist.
4. Zugangskontrollvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine das
Barriereelement (5) seitlich einfassende und/oder fortsetzende Seitenabgrenzung (24)
einen modularen Aufbau besitzt und aus mehreren, gemeinsam die Seitenabsperrung (24)
bildenden Seitenteilen (25) zusammensetzbar ist, die variabel aneinandersetzbar in
verschiedene Winkelstellungen zueinander bringbar sind und bodenverschiebliche Fußteile
besitzen.
5. Zugangskontrollvorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Seitenteile
(25) jeweils durch Gelenkverbindungsmittel (27) miteinander gelenkig verbindbar und
durch Verschwenken um die genannten Gelenkverbindungsmittel in verschiedenen Winkelstellungen
zueinander positionierbar sind, wobei zwei benachbarte Seitenteile (25) durch eine
aufrechte Scharnierachse (26) miteinander verbunden sind.
6. Zugangskontrollvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 4 oder 5, wobei
die Seitenabsperrung (24) mit einer/der den Zugang einfassenden, portalartigen Seitenbegrenzung
(2) durch lösbare Verbindungsmittel biege- und verwindungssteif verbindbar ist, sodass
die Seitenabsperrung (24) und die portalartige Seitenbegrenzung einander abstützen
und gegenseitig Abstrebungen bilden, wobei die Verbindungsmittel Gelenkverbindungsmittel
(27) umfassen, durch die die Seitenabsperrung (24) gelenkig an die portalartige Seitenbegrenzung
anschließbar und gegenüber der genannten Seitenbegrenzung in verschiedene Winkelstellungen
positionierbar ist.
7. Zugangskontrollvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das zumindest
eine Barriereelement (5) einen Arm eines Drehkreuzes (3), eine hin- und herschwenkbare
Klappe oder eine auf- und niederwippbare Wippe bildet.
8. Zugangskontrollvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei mehrere
Barriereelemente (5) übereinander angeordnet sind und gemeinsam eine Zugangssperre
bilden, wobei die genannten mehrere Barriereelemente (5) vorzugsweise zumindest näherungsweise
in einer gemeinsamen, insbesondere aufrechten Ebene angeordnet sind.
9. Zugangskontrollvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zumindest
ein Zugangsdrehkreuz (3) und zumindest eine Notausgangsbarriere (11) vorgesehen, vorzugsweise
nebeneinander angeordnet sind, wobei das Zugangsdrehkreuz (3) und die Notausgangsbarriere
(11) jeweils zumindest ein Barriereelement (5) aufeisen.
10. Zugangskontrollvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zumindest
eine Sensoreinrichtung (29) zur Überwachung eines Raumbereiches oberhalb und/oder
unterhalb und/oder seitlich des zumindest einen Barriereelements (5) vorgesehen ist,
wobei die Sensoreinrichtung (29) in Abhängigkeit des Betriebszustands des zumindest
einen Barriereelements (5) ansteuerbar ist derart, dass ein Alarmsignal bei Erfassung
eines Objekts im überwachten Raumbereich bei freigeschalteten und/oder in der Zugangsstellung
befindlichem Barriereelement (5) unterdrückt wird.
1. Access control device with at least one barrier element (5), which is moveably mounted
on a barrier support and can be moved in to blocking position that blocks access and
an access position that allows access, wherein the barrier support has tilt-resistant
floor standing means (23) of a free-standing design for an anchor-free, position variable
positioning of the barrier element (5) on the floor, wherein the access control device
forms a mobile, offsetable assembly that can be handled without tools for a variable
delimitation of various room sections of an event room, wherein the floor standing
means are disconnectably connected with a removable additional weight for absorbing
tilting moments that can be generated by horizontal activation forces against the
barrier element (5), characterised in that the floor standing means (23) are designed to be displaced on the floor and their
standing surface has a rubberised and/or soft plastic coated surface and/or a non-slip
surface structure in the form of a corrugation.
2. Access control device according to the preceding claim, wherein the barrier support
comprises a floor plate (22), on which a turnstile or pivot post (21) bearing the
barrier element (5) is supported, wherein the floor plate (22) is connected with the
said floor standing means (23).
3. Access control device according to the preceding claim, wherein the said floor plate
(22) connects the turnstile or pivot post (21) bearing the barrier element (5) by
means of a side limit which surrounds the access in the form of a portal post (2a),
wherein the turnstile or pivot post (21) bearing the barrier element (5) is supported
on the floor with a lower end across the floor plate (22), and is hinged at an upper
end to a portal cross-member (2b), which is connected with the said portal post (2a).
4. Access control device according to one of the preceding claims, wherein a side delimitation
(24) enclosing and/or continuing the barrier element (5) at the side has a modular
superstructure and can be assembled from several side sections (25), together forming
the side barrier (24), which can be variably brought into different angular positions
to each other and have foot sections that can be displaced on the floor.
5. Access control device according to one of the preceding claims, wherein the side sections
(25) can each be connected with each other via joints through joint connection means
(27) and can be positioned at various angular positions to each other through pivoting
around the said joint connection means, wherein two adjacent side sections (25) are
connected to each other by an upright hinge axis (26).
6. Access control device according to one of the preceding claims 4 or 5, wherein the
side barrier (24) can be connected with a/the portal-like side delimitation (2) bordering
access through disconnectable connection means in a rigid and torsion-resistant way,
so that the side barrier (24) and the portal-like side delimitation support each other
and form reciprocal struts, wherein the connection means comprise joint connection
means (27), with which the side barrier (24) can be hinged to the portal-like side
delimitation and positioned at various angle positions to the said side delimitation.
7. Access control device according to one of the preceding claims, wherein the at least
one barrier element (5) forms an arm of a turnstile (3), a flap that can be moved
back and forth, or a rocker that can be moved up and down.
8. Access control device according to one of the preceding claims, wherein several barrier
elements (5) are arranged one above the other and together form an access barrier,
wherein the said several barrier elements (5) are preferably arranged at least approximately
on a common, in particular upright plane.
9. Access control device according to one of the preceding claims, wherein at least one
access turnstile (3) and at least one emergency exit barrier (11) are provided, preferably
arranged next to each other, wherein the access turnstile (3) and the emergency exit
barrier (11) each have at least one barrier element (5).
10. Access control device according to one of the preceding claims, wherein at least one
sensor means (29) for monitoring a room section is provided above and/or below and/or
to the side of the at least one barrier element (5), wherein the sensor means (29)
can be controlled depending on the operating condition of the at least one barrier
element (5) in such a way that an alarm signal is suppressed when an object is detected
in the monitored room section when the barrier element (5) is unlocked and/or located
in the access position.
1. Dispositif de contrôle d'accès avec au moins un élément de barrière (5) qui est logé
de manière mobile sur le support de barrière et peut être déplacé dans une division
de blocage obstruant l'accès et dans la position d'accès libérant l'accès, le support
de barrière présentant un moyen de contact au sol (23) stable conçu sur pied pour
la mise en place sans ancrage dans une position variable de l'élément de barrière
(5) sur le sol, le dispositif de contrôle d'accès formant un ensemble mobile, déplaçable
manuellement sans outillage pour une délimitation variable de différents espaces d'une
salle de conférence, les moyens de contact au sol au poids supplémentaire amovible
pour intercepter des couples de serrage, qui peuvent être générés par des forces d'actionnement
horizontales contre l'élément de barrière (5), étant raccordés de façon amovible,
caractérisé en ce que les moyens de contact au sol (23) sont formés pour être déplacés au sol et dont la
surface de contact présente une surface caoutchouteuse et/ou recouverte de plastique
souple et/ou une structure superficielle anti-dérapante sous la forme d'une cannelure.
2. Dispositif de contrôle d'accès selon la revendication précédente, le support de barrière
comprenant une plaque de base (22) sur laquelle est soutenu un poteau de rotation
ou pivotant (21) portant l'élément de barrière (5), la plaque de base (22) étant raccordée
avec lesdits moyens de contact au sol (23).
3. Dispositif de contrôle d'accès selon la revendication précédente, ledit support de
barrière (22) raccordant le poteau de rotation ou pivotant (21) portant l'élément
de barrière (5) avec une limitation latérale bordant l'accès sous la forme d'un poteau
de portique (2a), le poteau de rotation ou pivotant (21) portant l'élément de barrière
(5) étant soutenu sur le sol avec une extrémité inférieure par la plaque de base (22)
et articulé à la traverse de portique (2b) avec une extrémité supérieure qui est raccordée
audit poteau de portique (2a).
4. Dispositif de contrôle d'accès selon l'une des revendications précédentes, une limitation
latérale (24) bordant et/ou prolongeant latéralement l'élément de barrière (5) étant
dotée d'une structure modulaire et pouvant être assemblée en plusieurs pièces latérales
(25) formant ensemble la limitation latérale (24) qui peuvent être imbriquées les
unes dans les autres de manière variable dans différentes positions angulaires et
sont dotées de pieds déplaçables au sol.
5. Dispositif de contrôle d'accès selon la revendication précédente, les pièces latérales
(25) pouvant être raccordées entre elles de manière articulée respectivement par des
moyens de raccord articulés (27) et positionnées les unes par rapport aux autres dans
différentes positions angulaires en pivotant autour desdits moyens de raccord articulés,
deux pièces latérales adjacentes (25) étant raccordées entre elles par un axe de charnière
(26) droit.
6. Dispositif de contrôle d'accès selon l'une des revendications précédentes 4 ou 5,
la limitation latérale (24) étant raccordée de manière rigide à la torsion et à la
flexion à une/la limitation latérale en forme de portique (2) bordant l'accès par
des moyens de raccord détachables de telle sorte que la limitation latérale (24) et
la limitation latérale en forme de portique s'entre-appuient et forment des haubans
contraires, les moyens de raccord comprenant des moyens de raccord articulés (27)
grâce auxquels la limitation latérale (24) peut être raccordée de manière articulée
à la limitation latérale en forme de portique et positionnée dans différentes positions
angulaires par rapport à ladite limitation latérale.
7. Dispositif de contrôle d'accès selon l'une des revendications précédentes, l'au moins
un élément de barrière (5) formant un bras d'un tourniquet (3), un clapet faisant
un mouvement de va-et-vient ou une bascule basculante vers le haut et le bas.
8. Dispositif de contrôle d'accès selon l'une des revendications précédentes, plusieurs
éléments de barrière (5) étant superposés les uns sur les autres et formant ensemble
un blocage d'accès, lesdits plusieurs éléments de barrière (5) étant disposés de préférence
au moins approximativement dans un plan commun notamment droit.
9. Dispositif de contrôle d'accès selon l'une des revendications précédentes, au moins
un tourniquet d'accès (3) et au moins une barrière de sortie de secours (11) étant
prévus, de préférence disposés l'un à côté de l'autre, le tourniquet d'accès (3) et
la barrière de sortie de secours (11) présentant respectivement au moins un élément
de barrière (5).
10. Dispositif de contrôle d'accès selon l'une des revendications précédentes, au moins
un dispositif de détection (29) étant destiné à la surveillance d'une zone spatiale
en dessus et/ou en dessous de et/ou latéralement par rapport à l'au moins un élément
de barrière (5), le dispositif de détection (29) pouvant être commandé en fonction
de l'état de fonctionnement de l'au moins un élément de barrière (5) de telle sorte
qu'un signal d'alarme est supprimé lors de la saisie d'un objet dans la zone spatiale
surveillée alors que l'élément de barrière (5) est activé et/ou se trouve dans la
position d'accès.