[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Anschlussmodul für eine elektrische Direktsteckklemme
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, sowie die Direktsteckklemme.
[0002] Des weiteren wird in dem Anspruch 13 ein Verfahren zur Herstellung eines Anschlussmoduls
gemäß Anspruch 1 angegeben. Zum Anschluss elektrischer Leiter an eine elektrische
Baugruppe werden häufig Anschlussvorrichtungen verwendet, bei denen das abisolierte
Ende des elektrischen Leiters mittels einer Feder oder einem federbehafteten Druckstück
gegen eine Stromschiene gedrückt oder gezogen wird. Dabei ist die Stromschiene mit
der elektrischen Baugruppe verbunden oder verbindbar.
[0003] Solche Anschlussvorrichtungen werden zumeist in Modulbauweise hergestellt und weisen
dann einen Klemmkäfig auf, in dem sich die Klemmstelle befindet, an der die Feder
oder das Druckstück das Leiterende an die Stromschiene drückt oder zieht.
[0004] Für die Herstellung solcher Anschlussmodule ist eine Vielzahl von Ausführungen bekannt.
Die Ausführungen unterscheiden sich beispielsweise durch die verwendeten Materialien
für den Klemmkäfig, die Feder und die Stromschiene.
[0005] Häufig werden Klemmkäfig und Feder aus einem Material mit guten Federeigenschaften
einstückig hergestellt, beispielsweise aus einem Federstahl, und die Stromschiene
wird separat aus einem gut leitenden Material hergestellt, beispielsweise aus Kupfer.
Oder diese Bauelemente werden alle separat hergestellt, wobei für den Klemmkäfig gegebenenfalls
ein sehr kostengünstiges, vorzugsweise dünnwandiges, Material verwendbar ist. Solche
Anschlussvorrichtungen mit separat gefertigter Stromschiene zeigt beispielsweise die
Druckschrift
DE 20 2011 000 714 U1. Gattungsgemäße Vorrichtungen zeigen die
DE 102 53 858 A1 und
DE 10 2010 010262 A1. Es ist es auch bekannt, Stromschiene und Klemmkäfig, und gegebenenfalls zudem die
Feder, einstückig zu fertigen. Bei diesen Anschlussmodulen ist der Klemmkäfig aber
verhältnismäßig aufwändig und erfordert aufgrund dessen viel Material bei großem Verschnitt.
Zudem ist gut leitfähiges Material wie beispielsweise Kupfer teuer. Zudem erfordert
die einstückige Fertigung von Stromschiene und Klemmkäfig einen großen Abstand zwischen
mehreren hintereinander angeordneten Anschlussmodulen.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Anschlussmodul bereit zu stellen, bei
dem der Klemmkäfig zwar aus einem gut leitfähigen Material, insbesondere aus einem
kupferhaltigen Metall oder aus Kupfer, gefertigt, aber trotzdem kostengünstig herstellbar
ist, sowie eine Direktsteckklemme mit dem Anschlussmodul, eine Reihenanschlussvorrichtung
mit mehreren Anschlussmodulen und ein Verfahren zur Herstellung des Anschlussmoduls.
[0007] Diese Aufgabe wird durch ein Anschlussmodul mit den Merkmalen des Anspruchs 1, eine
Direktsteckklemme mit den Merkmalen des Anspruchs 9, einer Reihenanschlussvorrichtung
mit den Merkmalen des Anspruchs 12 sowie ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs
13 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind den abhängigen Ansprüchen zu
entnehmen.
[0008] Dafür wird ein Anschlussmodul für eine elektrische Anschlussvorrichtung zum Verbinden
eines elektrischen Leiters mit einer elektrischen Baugruppe geschaffen, welches einen
Klemmkäfig sowie eine Stromschiene umfasst. Der Klemmkäfig ist zur Bereitstellung
einer Klemmstelle für den elektrischen Leiter vorgesehen. Der Klemmkäfig und die Stromschiene
sind unabhängig voneinander jeweils einstückig aus einem gut elektrisch leitenden
Flachband hergestellt. Als gut elektrisch leitfähiges Flachbandmaterial wird für die
Flachbänder bevorzugt eine Kupferlegierung verwendet. Die Flachbänder, aus denen der
Klemmkäfig und die Stromschiene gefertigt sind, weisen jeweils zwei sich gegenüberliegende
Breitseiten und diese verbindende Schmalseiten auf. Der Klemmkäfig und die Stromschiene
sind für die Leitung eines elektrischen Stromes vorgesehen.
[0009] Es ist bevorzugt, dass der Klemmkäfig und/oder die Stromschiene als Stanzteile oder
als Stanzbiegeteile hergestellt sind. Die Schmalseiten des Flachbands der Stromschiene
bilden derart Schmalseiten der Stromschiene, und die Schmalseiten des Flachbands des
Klemmkäfigs bilden derart Schmalseiten des Klemmkäfigs.
[0010] Dabei ist sowohl eine Herstellung des Klemmkäfigs und der Stromschiene aus demselben
Flachband, als auch eine Herstellung des Klemmkäfigs und der Stromschiene aus verschiedenen
Flachbändern, insbesondere verschiedener Dicke, bevorzugt. Dabei ist die Dicke der
Stromschiene und des Klemmkäfigs so dimensioniert, dass sowohl die Stromschiene als
auch der Klemmkäfig eine ausreichende mechanische Stabilität sowie eine ausreichende
Stromtragfähigkeit aufweisen.
[0011] Der Klemmkäfig weist zumindest drei winkelig zueinander angeordnete Wände auf, die
sich parallel oder im Wesentlichen parallel zu einer Leitereinführrichtung erstrecken.
Dabei umfasst die Formulierung "im Wesentlichen parallel" einen Klemmkäfig, bei dem
zumindest eine der Wände in einem spitzen Winkel zur Leitereinführrichtung angeordnet
ist, insbesondere in einem Winkel von 0° - 60°. Es ist aber besonders bevorzugt, dass
sich alle Wände des Klemmkäfigs parallel der Leitereinführrichtung erstrecken. Dabei
sind die Wände vorzugsweise in einem rechten Winkel zueinander angeordnet.
[0012] Das Anschlussmodul zeichnet sich dadurch aus, dass der Klemmkäfig an einer Schmalseite
der Stromschiene unlösbar stoffschlüssig befestigt ist.
[0013] Im Vergleich zu einer einstückigen Herstellung des Klemmkäfigs mit Stromschiene fällt
bei dieser Ausbildung des Anschlussmoduls kaum Verschnitt an, so dass der Verschnittanteil
und damit der Materialverbrauch bei der Herstellung deutlich reduziert werden kann.
Obwohl die Herstellung dieses Anschlussmoduls einen zusätzlichen Verfahrensschritt
erfordert, in dem Klemmkäfig und Stromschiene unlösbar aneinander befestigt werden,
ist die Herstellung des Anschlussmoduls aufgrund der Einsparung an hochwertigem Flachbandmaterial
dennoch erheblich kostengünstiger möglich.
[0014] Da die Schmalseiten des Flachbands für den Klemmkäfig die Schmalseiten des Klemmkäfigs,
und da die Schmalseiten des Flachbands für die Stromschiene die Schmalseiten der Stromschiene
sind, weisen die Schmalseiten des Klemmkäfigs die Dicke des für den Klemmkäfig verwendeten
Flachbands auf, und die Schmalseiten der Stromschiene weisen die Dicke der Schmalseiten
des für die Stromschiene verwendeten Flachbands auf.
[0015] In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Klemmkäfig u- förmig ausgebildet. Dabei
ist es bevorzugt, dass zwei der Wände Schmalwände sind, die durch die dritte Wand,
die im Folgenden als Verbindungswand bezeichnet ist, miteinander verbunden sind. Vorzugsweise
ist die eine der Schmalwände zum Abstützen einer Feder vorgesehen. Weiterhin bevorzugt
ist zwischen der zweiten Schmalwand und der Feder eine Klemmstelle für den elektrischen
Leiter vorgesehen. In einer ebenfalls bevorzugten Ausführungsform ist der Klemmkäfig
im Querschnitt viereckig ausgebildet. In dieser Ausführungsform ist er vorzugsweise
umfangsgeschlossen, oder ebenfalls bevorzugt umfangsoffen ausgebildet.
[0016] In der Ausführungsform, in der der Klemmkäfig U- förmig ausgebildet ist, umschließt
er die Klemmstelle zu einem Großteil. In der Ausführungsform, in der der Klemmkäfig
im Querschnitt viereckig ausgebildet ist, umschließt er die Klemmstelle nahezu vollständig
oder sogar vollständig.
[0017] Es ist bevorzugt, dass der Klemmkäfig und die Stromschiene an einer linienförmigen
Verbindungnaht aneinander befestigt sind. Besonders bevorzugt sind sie stoffschlüssig
miteinander verbunden, ganz besonders bevorzugt durch Schweißen, insbesondere durch
Widerstandsschweißen oder durch Laserschweißen.
[0018] Der Klemmkäfig weist bevorzugt eine Längserstreckung auf. Es ist bevorzugt, dass
er einen Innenraum in einer Umfangsrichtung zur Längserstreckung zumindest teilweise
umschließt. Bevorzugt ist im Innenraum die Klemmstelle zum Verklemmen des elektrischen
Leiters am Klemmkäfig oder an der Stromschiene angeordnet.
[0019] In einer besonders materialsparenden Ausführungsform ist der Klemmkäfig an zwei gegenüberliegenden
Stirnseiten, die quer zur Längserstreckung angeordnet sind, zudem offen ausgebildet.
Es ist bevorzugt, dass die Stromschiene an einer der Stirnseiten und insbesondere
parallel zu dieser angeordnet ist. Der Innenraum des Klemmkäfigs bleibt auch in dieser
Ausführungsform zumindest von der gegenüberliegenden Stirnseite aus zugänglich.
[0020] Um die Stromschiene besonders einfach am Klemmkäfig befestigen zu können, ist vorgesehen,
dass der Klemmkäfig eine erste Wand aufweist, die gegenüber zumindest einer weiteren
Wand des Klemmkäfigs verlängert ist, so dass diese Wand eine Verlängerung aufweist.
Die Verlängerung ist bevorzugt als eine rechteckförmige Zunge ausgebildet. Vorzugsweise
ist die Verlängerung eine gegenüber zumindest einer Oberkante, einer Unterkante oder
einer Seitenkante einer Wand des Klemmkäfigs verlängert. Es ist die Stromschiene an
der Verlängerung am Klemmkäfig befestigt. Dadurch ist die Stromschiene gegenüber der
Oberkante, der Unterkante oder der Seitenkante beabstandet und im Anschlussmodul sehr
flexibel anwendungsspezifisch platzierbar.
[0021] Die Aufgabe wird weiterhin gelöst mit einer Direktsteckklemme, die ein solches Anschlussmodul
umfasst. Die Direktsteckklemme ist bevorzugt eine Federkraftklemme, die eine Feder
aufweist. Die Feder ist bevorzugt zumindest teilweise im Innenraum des Klemmkäfigs
angeordnet und dafür vorgesehen, einen elektrischen Leiter gegen die Stromschiene
zu drücken oder an die Stromschiene zu ziehen. Es ist bevorzugt, dass die Direktsteckklemme
ein Isolierstoffgehäuse umfasst. Das Isolierstoffgehäuse umgibt den Klemmkäfig bevorzugt
vollumfänglich. Zudem ist es bevorzugt, dass im Isolierstoffgehäuse eine Leitereinführöffnung
vorgesehen ist, durch die ein elektrischer Leiter in den Klemmkäfig, insbesondere
in die Klemmstelle, einführbar ist.
[0022] Die Aufgabe wird weiterhin gelöst mit einer Reihenanschlussvorrichtung mit zumindest
zwei solchen Anschlussmodulen. Die Reihenanschlussvorrichtung zeichnet sich dadurch
aus, dass die Anschlussmodule eine gemeinsame Stromschiene aufweisen und ein Abstand
zwischen benachbarten Klemmkäfigen der Anschlussmodule kleiner als eine Breite eines
der Klemmkäfige, insbesondere einer Schmalseite des Klemmkäfigs, ist. Im Vergleich
zu einer einstückigen Herstellung einer Reihenanschlussvorrichtung mit mehreren entlang
der Stromschiene benachbart angeordneten Anschlussmodulen sind die Klemmkäfige der
erfindungsgemäßen Reihenanschlussvorrichtung unabhängig von ihrer Breite, insbesondere
der Breite ihrer Schmalwände, herstellbar. Daher sind sie näher aneinander anordbar.
Bevorzugt beträgt ein Abstand zwischen benachbarten Klemmkäfigen der erfindungsgemäßen
Reihenanschlussvorrichtung weniger als die 0,7-fache Breite einer Schmalwand eines
der Klemmkäfige, besonders bevorzugt weniger als die 0,5-fache Breite der Schmalwand.
[0023] Die Aufgabe wird zudem mit einem Verfahren zum Herstellen eines solchen Anschlussmoduls
gelöst, nach dem Gegenstand des Anspruchs 13.
[0024] Das Befestigen erfolgt bevorzugt stoffschlüssig durch Schweißen, vorzugsweise durch
Widerstands- oder Laserschweißen.
[0025] Trotz der bei dieser Herstellungsweise mehreren erforderlichen Verfahrensschritte,
nämlich dem voneinander unabhängigen Herstellen von Klemmkäfig und Stromschiene und
ihrem anschließenden miteinander Verbinden, ist die Herstellung des Anschlussmoduls
bei Verwendung von hochwertigen Materialien aufgrund der erheblichen Materialersparnis
gegenüber einer einstückigen Herstellung des Anschlussmoduls deutlich kostengünstiger
möglich.
[0026] Anhand beispielhafter Ausführungsformen wird die Erfindung mit Bezug auf die beigefügten
Zeichnungen näher erläutert. Hierbei zeigen:
- Figur 1
- in (a) einen Ausschnitt aus einer Anschlussvorrichtung mit einer ersten Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Anschlussmoduls in einer perspektivischen Ansicht, in (b)
eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Anschlussmoduls mit einem Klemmkäfig
und einer Stromschiene, wobei zudem eine Feder und ein Druckstück dargestellt sind,
in einer perspektivischen Ansicht, in (c) eine Abwicklung der Stromschiene des Anschlussmoduls
aus (b), in (d) eine Abwicklung des Klemmkäfigs des Anschlussmoduls aus (b), und in
(e) eine Stirnseite des Anschlussmoduls aus (b);
- Figur 2 und 3
- jeweils eine weitere Ausführungsform eines nicht erfindungsgemäßen Anschlussmoduls
in einer Seitenansicht;
- Figur 4
- in (a) - (d) verschiedene Ausführungsformen von Reihenanschlussvorrichtungen mit mehreren
erfindungsgemäßen Anschlussmodulen jeweils ohne ein Gehäuse; und
- Figur 5
- in (a) die Reihenanschlussvorrichtung der Fig. 4 (c), sowie in (b) die Reihenanschlussvorrichtungen
der Fig. 4 (b) jeweils mit einem Gehäuse.
[0027] Figur 1 zeigt eine Anschlussvorrichtung 10 mit einem erfindungsgemäßen Anschlussmodul
1. Die Anschlussvorrichtung 10 ist als Direktsteckklemme (Push In) ausgebildet.
[0028] Dafür weist sie ein Gehäuse 12, das aus einem elektrisch isolierenden Material hergestellt
ist, auf mit einem Gehäuseinnenraum 13, in dem das Anschlussmodul 1 angeordnet ist.
Das Anschlussmodul 1 umfasst einen Klemmkäfig 2 und eine Stromschiene 3, die unabhängig
voneinander hergestellt und dann unlösbar aneinander befestigt sind. Ferner weist
die Anschlussvorrichtung 10 eine Feder 4 auf, die sich in einen Innenraum 24 des Klemmkäfigs
2 hinein erstreckt. Der Innenraum 24 des Klemmkäfigs 2 ist durch eine Leitereinführöffnung
11 aus zugänglich.
[0029] Der Klemmkäfig erstreckt sich in eine Längserstreckungsrichtung 60 hier entgegen
gesetzt zur Leitereinführrichtung 80. Die Stromschiene 3 ist bei dieser Ausführungsform
so am Klemmkäfig 2 angeordnet, dass sie sich quer zur Leitereinführrichtung 11 erstreckt.
[0030] Die Feder 4 ist hier etwa v- förmig ausgebildet und weist zwei Federschenkel 41,
42 auf. Sie ist um einen Gehäusezapfen 14 so gelagert, dass ein der Leitereinführöffnung
11 zugewandter erster Federschenkel 41 in und gegen eine Schwenkrichtung 141 um den
Gehäusezapfen 14 verschwenkbar ist. Mit dem zweiten, der Leitereinführöffnung 11 abgewandten
Federschenkel 42 stützt sich die Feder 4 beim Verschwenken des ersten Federschenkels
41 am Klemmkäfig 2 ab.
[0031] Zum Verschwenken des ersten Federschenkels 41 in die Schwenkrichtung 141 ist ein
Druckstück 5 vorgesehen, das manuell, insbesondere mit einem Werkzeug (nicht dargestellt),
betätigbar ist. Dabei wird der erste Federschenkel 41 durch Betätigen des Druckstücks
5 in eine Leitereinführrichtung 80 so betätigt, dass sich eine Klemmstelle (nicht
gezeigt), die im Innenraum 24 des Klemmkäfigs 2 angeordnet ist, öffnet. In diesem
Zustand ist ein elektrischer Leiter 8 in die Klemmstelle einführbar. Durch Loslassen
des Druckstücks 5 wird der erste Federschenkel 41 aufgrund der Rückstellkraft der
Feder 4 gegen die Schwenkrichtung 141 zurück geschwenkt und der in die Klemmstelle
eingeführte elektrischer Leiter 8 zwischen der Feder 4 und dem Klemmkäfig 2 verklemmt.
Der Klemmkäfig 2 ist hier daher zum Bereitstellen der Klemmstelle vorgesehen.
[0032] Der elektrische Leiter 8 ist in der Fig. 1 schematisch dargestellt. Er weist ein
abisoliertes Aderende 81 auf, mit dem er in die Klemmstelle einführbar ist.
[0033] In der Fig. 1 (b) ist eine weitere Ausführungsform eines Anschlussmoduls 1 für eine
solche Anschlussvorrichtung 10 gezeigt. Zudem sind in Fig. 1 (b) die Feder 4 und das
Druckstück 5 in der Position relativ zum Anschlussmodul 1 dargestellt, in der sie
in der Anschlussvorrichtung 10 angeordnet sind.
[0034] Fig. 1 (c) zeigt das Flachband 300, aus dem die Stromschiene 3 hergestellt ist. Es
weist zwei gegenüberliegende Breitseiten 320 auf, die durch Schmalseiten 310 miteinander
verbunden sind. Das Flachband 300 erstreckt sich in eine Abwicklungsrichtung 330,
wobei sich die Schmalseiten 310 quer und längs zur Abwicklungsrichtung 330 erstrecken.
Das Flachband 300 weist eine konstante Dicke D3 auf, die einer Höhe H3 der Schmalseiten
310 entspricht.
[0035] Um aus diesem Flachband 300 eine Stromschiene 3 für das Anschlussmodul 1 der Fig.
1 (b) herzustellen, wird das Flachband 300 hier lediglich abgelängt. Die Stromschiene
3 ist hier daher bevorzugt als Stanzteil hergestellt. Die Schmalseiten 310 des Flachbands
300 sind daher die Schmalseiten 31 der Stromschiene 3. Weiterhin sind die Breitseiten
320 des Flachbands 300 auch die Breitseiten 32 der Stromschiene 3.
[0036] In analoger Weise wird der Klemmkäfig 2 aus einem in Abwickelrichtung 230 abgewickelten
Flachband 200 hergestellt. Dabei wird die Form der Breitseiten 220, beispielsweise
durch Ausstanzen oder Sägen, angepasst. Anschließend wird das Flachband 200 zum Klemmkäfig
2 gebogen. Der Klemmkäfig 2 wird daher als Stanzbiegeteil hergestellt. Die Schmalseiten
210 des so angepassten und gebogenen Flachbands 200 sind die Schmalseiten 21 des Klemmkäfigs
2. Sie weisen eine Höhe H2 auf, die der Dicke D2 des Flachbands 200 entspricht. Die
Abwicklung des Klemmkäfigs 2 zeigt die Fig. 1 (d).
[0037] Der Klemmkäfig 2 der Fig. 1 (b), (e) ist im Querschnitt viereckig ausgebildet. Er
weist daher vier Wände 221 - 223 auf, von denen hier drei gezeigt sind. Die Wände
221 - 223 sind in einem etwa rechten Winkel (nicht bezeichnet) zueinander angeordnet.
Sie weisen jeweils eine Erstreckungskomponente 601 in Längserstreckungsrichtung 60
sowie eine Erstreckungskomponente 602 quer zur Längserstreckungsrichtung 60 des Klemmkäfigs
2 auf. Dabei erstreckt sich auch hier die Längserstreckungsrichtung 60 entgegen der
Leitereinführrichtung 80. Die Wände 221 - 223 sind daher parallel zur Leitereinführrichtung
80 vorgesehen.
[0038] Um die Direktsteckklemme 10 mit dem Anschlussmodul 1 möglichst schmal herstellen
zu können, weist der Klemmkäfig 2 zwei einander gegenüberliegende Wände 222, 223 auf,
die eine Breite Bw aufweisen, die hier einer Breite Bs der Stromschiene 3 zuzüglich
der Höhe H2 der Schmalseiten 21 des Klemmkäfigs 2 entspricht. Im Folgenden sind diese
einander gegenüberliegenden Wände 222, 223 als Schmalwände bezeichnet.
[0039] An einer ersten der beiden Schmalwände 223 stütz sich die Feder 4 ab. Die Klemmstelle
ist zwischen der Feder 4 und einer zweiten der beiden Schmalwände 222 angeordnet.
[0040] Die Schmalwände 222, 223 sind durch eine Verbindungswand 221 miteinander verbunden.
Die Verbindungswand 221 weist eine durch die Feder und einen Klemmwinkel 41 der Feder
4 bestimmte größere Breite Bv als die Schmalwände 222, 223 auf. Dabei ist eine erste
Wand 221 des Klemmkäfigs 2 gegenüber seinen anderen Wänden 222, 223 verlängert, so
dass diese Wand 221 eine als rechteckförmige Zunge ausgebildete Verlängerung 27 aufweist.
Die Begriffe Verlängerung 27 und Zunge werden im Folgenden synonym verwendet. Die
Zunge 27 erstreckt sich daher über eine in Leitereinführrichtung 80 gesehene Unterkante
281 des Klemmkäfigs 2 hinaus.
[0041] Im dargestellten Ausführungsbeispiel der Fig. 1 (b) und (e) ist die Stromschiene
3 an der Verlängerung 27 am Klemmkäfig 2 befestigt. Und zwar ist sie mit einer ihrer
Schmalseiten 31 an der Verlängerung 27 am Klemmkäfig 2 befestigt. Dabei ist sie bündig
zu einer Kante 271 der Verlängerung 27 vorgesehen. Dadurch ist sie gegenüber der Unterkante
281 beabstandet. Der Abstand A ist in der Fig. 1 (e) dargestellt.
[0042] Die Befestigung erfolgt bevorzugt stoffschlüssig, vorzugsweise durch Schweißen. Dadurch
ist eine Verbindungsnaht 7, entlang der die Stromschiene 3 am Klemmkäfig 2 angeordnet
ist, linienförmig ausgebildet. Durch Laser- oder Widerstandsschweißen ist die Herstellung
der Verbindungsnaht 7 sehr genau und exakt möglich.
[0043] Die Fig. 2 und 3 zeigen zwei weitere Ausführungsformen - nicht erfindungsgemäßer
- Anschlussmodule 1. Bei beiden Ausführungsformen ist im Gegensatz zu der Ausführungsform
der Fig. 1 (b) und (e) die Stromschiene 3 an einer Schmalseite 21 des Klemmkäfigs
2 angeordnet.
[0044] Dabei erstreckt sich die Stromschiene 3 der Fig. 2 quer zur Längserstreckungsrichtung
60 des Klemmkäfigs 2, also parallel zu den Stirnseiten 25, 26 des Klemmkäfigs 2, und
in der Fig. 3 in Längserstreckungsrichtung 60, also quer zu den Stirnseiten 25, 26
des Klemmkäfigs 2. Dadurch ist der Klemmkäfig 2 der Fig. 2 von einer der Stirnseiten
25 aus von außen zugänglich, der Klemmkäfig 2 der Fig. 3 von beiden Stirnseiten 25,
26 aus.
[0045] Bei beiden Ausführungsformen ist die erste Wand 221 verlängert. In der Ausführungsform
der Fig. 2 ist die erste Wand 221 so verlängert, dass sie in Leitereinführrichtung
80 gesehen gegenüber einer Unterkante 281 einer Wand 222, 223 des Klemmkäfigs 2 übersteht.
Die Stromschiene 3 ist dabei bündig zu einer Kante 271 der Verlängerung 27 vorgesehen.
Daher ist sie bei dieser Ausführungsform gegenüber der Unterkante 281 um den Abstand
A beabstandet.
[0046] In der Ausführungsform der Fig. 3 ist die erste Wand 221 hingegen so verlängert,
dass sie in Leitereinführrichtung 80 gesehen gegenüber einer Seitenkante 282 des Klemmkäfigs
2 übersteht. Die Stromschiene 3 ist daher bei dieser Ausführungsform gegenüber der
Seitenkante 282 um den Abstand A beabstandet.
[0047] Die so gefertigten Anschlussmodule 1 haben gegenüber bisher bekannten Anschlussmodulen
(nicht gezeigt) den Vorteil, dass bei ihrer Fertigung eine erhebliche Materialersparnis
von etwa 15% - 25% möglich ist.
[0048] Die Fig. 4 zeigt in (a) - (d) jeweils eine Reihenanschlussvorrichtung 100 mit zumindest
zwei solchen Anschlussmodulen 1 jeweils ohne ein Gehäuse 12. Die Anschlussmodule 1
weisen jeweils eine gemeinsame Stromschiene 3 auf, sowie zumindest zwei oder mehr
Klemmkäfige 2. In den Ausführungsformen der Fig. 4 (a) -(c) ist der Klemmkäfig 2 jeweils
an der Schmalseite 31 der Stromschiene 3 angeschweißt. Bei der Ausführungsform der
Fig. 4 (d) ist er hingegen mit seiner Schmalseite 21 an der Stromschiene 3 angeschweißt.
In beiden Fällen ist der Klemmkäfig 2 an seiner Zunge 27 mit der Stromschiene 3 verbunden.
[0049] Bei der Ausführungsform der Fig. 4 (a) sind zwei Anschlussmodule 1 vorgesehen. Die
Klemmkäfige 2 der beiden Anschlussmodule 1 sind an der gemeinsamen Stromschiene 3
angeordnet. Die Stromschiene 3 weist zwischen den Klemmkäfigen 2 einen Knick 32 auf,
so dass die Leitereinführrichtungen 80 eines elektrischen Leiters in die Klemmkäfige
2 in einem durch den Knick 32 bestimmten Winkel (nicht bezeichnet) zueinander angeordnet
sind.
[0050] Die beiden Klemmkäfige 2 sind hier zudem zu einer Symmetrieachse 9 spiegelsymmetrisch
angeordnet. Dadurch sind sie entgegen gesetzt zueinander orientiert. Ihre Leitereinführöffnungen
11 sind daher an der ihrem benachbarten Klemmkäfig 2 abgewandten Seite angeordnet.
[0051] Bei der Reihenanschlussvorrichtung 100 der Fig. 4 (b) sind jeweils zwei in dieselbe
Richtung orientierte Anschlussmodule 1 mit einem möglichst geringen Abstand A1 zueinander
gruppiert angeordnet. Die Reihenanschlussvorrichtung 100 weist zwei solcher Gruppen
von Anschlussmodulen 1 auf, wobei die Anschlussmodule 1 der beiden Gruppen spiegelsymmetrisch
zur Spiegelachse 9 angeordnet sind. Die Klemmkäfige 2 der beiden Gruppen sind daher
entgegen gesetzt zueinander orientiert.
[0052] Im Vergleich zu einer einstückigen Herstellung einer Reihenanschlussvorrichtung (nicht
gezeigt), bei der ein Abstand zwischen zwei benachbarten Anschlussmodulen (nicht gezeigt)
durch eine Breite der benachbarten Klemmkäfige (nicht gezeigt), insbesondere ihrer
Schmalwände, bestimmt ist, ermöglicht die erfindungsgemäße Reihenanschlussanordnung
100 aufgrund der unabhängig voneinander erfolgenden Fertigung der Stromschiene 3 und
der Klemmkäfige 2 eine sehr enge Platzierung der Klemmkäfige 2 an der Stromschiene
3 nebeneinander. Der Abstand A1 zwischen benachbarten 2 Klemmkäfigen kann daher sehr
klein gewählt werden. Er ist kleiner als die Summe der Breiten B der Schmalwände 223,
222 der benachbarten Klemmkäfige 2 wählbar.
[0053] Bei der Reihenanschlussvorrichtung 100 der Fig. 4 (c) sind vier in dieselbe Richtung
orientierte Anschlussmodule 1 mit einem möglichst geringen Abstand A1 zueinander gruppiert
angeordnet. Der Abstand A1 ist kleiner als die Summe der Breiten B der Schmalwände
2222, 223 der benachbarten Klemmkäfige 2. Zudem weist die Reihenanschlussvorrichtung
100 ein in die entgegen gesetzte Richtung orientiertes Anschlussmodul 1 auf, dass
von den vier gruppierten Anschlussmodulen 1 weiter beabstandet ist.
[0054] Die Reihenanschlussvorrichtung 100 der Fig. 4 (d) weist zwei zur Spiegelachse 9 spiegelsymmetrisch
angeordnete Anschlussmodule 1 auf, die weit voneinander beabstandet angeordnet sind.
[0055] Figur 5 zeigt in (a) die Reihenanschlussvorrichtung 100 der Fig. 4 (c), sowie in
(b) die Reihenanschlussvorrichtungen 100 der Fig. 4 (b), jeweils mit Gehäuse 12. Beide
Reihenanschlussvorrichtungen 100 weisen Rastfüße 101 auf, mit denen sie an einer Tragschiene
(nicht gezeigt) anordbar sind. Dadurch sind mehrere solche Reihenanschlussvorrichtungen
100 an derselben Tragschiene in einer Reihe nebeneinander anordbar.
Bezugszeichen
[0056]
- 1
- Anschlussmodul
- 10
- Direktsteckklemme
- 100
- Reihenanschlussanordnung
- 101
- Rastfuß
- 2
- Klemmkäfig
- 21
- Schmalseite des Klemmkäfigs
- 221 - 223
- Wand des Klemmkäfigs
- 24
- Innenraum des Klemmkäfigs
- 25, 26
- Stirnseite des Klemmkäfigs
- 27
- Verlängerung, Zunge
- 281
- Unterkante
- 282
- Seitenkante
- 200
- Flachband für den Klemmkäfig
- 210
- Schmalseite des Flachbands für den Klemmkäfig
- 220
- Breitseite des Flachbands für den Klemmkäfig
- 3
- Stromschiene
- 31
- Schmalseite der Stromschiene
- 300
- Flachband für die Stromschiene
- 310
- Schmalseite des Flachbands für die Stromschiene
- 320
- Breitseite des Flachbands für die Stromschiene
- 330
- Abwicklungsrichtung
- 4
- Feder
- 41,42
- Federschenkel
- 43
- Klemmwinkel
- 5
- Druckstück
- 60
- Längserstreckungsrichtung des Klemmkäfigs
- 601, 602
- Erstreckungskomponente
- 61
- Umfangsrichtung um die Längserstreckungsrichtung
- 7
- Verbindungsnaht
- 8
- elektrischer Leiter
- 81
- abisoliertes Ende des elektrischen Leiters
- 80
- Leitereinführrichtung
- 10
- Anschlussvorrichtung
- 11
- Leitereinführöffnung
- 12
- Gehäuse
- 13
- Gehäuseinnenraum
- 14
- Gehäusezapfen
- 141
- Schwenkrichtung
- D2, D3
- Dicke des Flachbands
- H2, H3
- Höhe des Flachbands
- A
- Abstand
- A1
- Abstand zwischen benachbarten Klemmkäfigen
- BS
- Breite der Stromschiene
- BW
- Breite der Schmalwand
- BV
- Breite der Verbindungswand
1. Anschlussmodul (1) für eine elektrische Anschlussvorrichtung (10) zum Verbinden eines
elektrischen Leiters mit einer elektrischen Baugruppe, umfassend
a. wenigstens einen Klemmkäfig (2),
b. sowie eine Stromschiene (3),
c. die jeweils aus einem elektrisch leitenden Flachband (200, 300) hergestellt sind,
wobei jedes Flachband (200, 300) jeweils zwei sich gegenüberliegende Breitseiten (220,
320) und diese verbindende Schmalseiten (210, 310) aufweist,
d. wobei die Schmalseiten (310) des Flachbands (300) der Stromschiene (3) Schmalseiten
(31) der Stromschiene (3), und die Schmalseiten (210) des Flachbands (200) des Klemmkäfigs
(2) Schmalseiten (21) des Klemmkäfigs (2) sind,
e. wobei der Klemmkäfig (2) zumindest drei winkelig, zueinander angeordnete Wände
(221 - 223) aufweist, die sich jeweils parallel oder im wesentlichen parallel zu einer
Leitereinführrichtung (80) erstrecken,
f. wobei der Klemmkäfig (2) eine erste Wand (221) aufweist, die gegenüber zumindest
einer weiteren Wand (222, 223) eine Verlängerung (27) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
g. der Klemmkäfig (2) an der Verlängerung an einer Schmalseite (31) der Stromschiene
(3) unlösbar stoffschlüssig befestigt ist.
2. Anschlussmodul (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmkäfig (2) durch Schweißen an der Schmalseite (31) der Stromschiene (3) unlösbar
stoffschlüssig befestigt ist.
3. Anschlussmodul (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände (221 - 223) in einem rechten Winkel zueinander angeordnet sind.
4. Anschlussmodul (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmkäfig (2) im Querschnitt U- förmig oder viereckig ausgebildet ist.
5. Anschlussmodul (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmkäfig (2) und die Stromschiene (3) an einer linienförmigen Verbindungnaht
(7) aneinander befestigt sind.
6. Anschlussmodul (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlängerung (27) eine rechteckförmige Zunge ist, an der die Stromschiene (3)
am Klemmkäfig (2) befestigt ist.
7. Anschlussmodul (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmkäfig (2) eine Längserstreckungsrichtung (60) entgegen der Leitereinführrichtung
(80) aufweist, und einen Innenraum (24) in einer Umfangsrichtung (61) zur Längserstreckungsrichtung
(60) zumindest teilweise umschließt.
8. Anschlussmodul (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmkäfig (2) an zwei gegenüberliegenden Stirnseiten (25, 26), die quer zur
Längserstreckungsrichtung (60) angeordnet sind, offen ausgebildet ist.
9. Direktsteckklemme (10) mit einem Anschlussmodul (1) nach einem der vorherigen Ansprüche.
10. Direktsteckklemme (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Federkraftklemme ist und ein isolierendes Gehäuse (12) aufweist.
11. Direktsteckklemme (10) nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Feder (4), insbesondere eine v- förmige Feder, aufweist, die zumindest teilweise
im Innenraum (24) des Klemmkäfigs (2), angeordnet und dafür vorgesehen ist, einen
elektrischen Leiter (8) gegen den Klemmkäfig (2) oder die Stromschiene (3) zu drücken
oder zu ziehen.
12. Reihenanschlussvorrichtung mit zumindest zwei Anschlussmodulen (2) nach einem der
Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine gemeinsame Stromschiene (3) aufweisen und ein Abstand (A1) zwischen benachbarten
Klemmkäfigen (2) kleiner als eine Breite (BW) eines der Klemmkäfige (2), insbesondere einer Schmalwand (222, 223) des Klemmkäfigs,
ist.
13. Verfahren zum Herstellen eines Anschlussmoduls (1) für eine elektrische Anschlussvorrichtung
(10) zum Verbinden eines elektrischen Leiters mit einer elektrischen Baugruppe, umfassend
a. Wenigstens einen Klemmkäfig (2),
b. Sowie eine Stromschiene (3),
c. die jeweils aus einem elektrisch leitenden Flachband (200, 300) hergestellt sind,
wobei jedes Flachband (200, 300) jeweils zwei sich gegenüberliegende Breitseiten (220,
320) und diese verbindende Schmalseiten (210, 310) aufweist,
d. wobei die Schmalseiten (310) des Flachbands (300) der Stromschiene (3) Schmalseiten
(31) der Stromschiene (3), und die Schmalseiten (210) des Flachbands (200) des Klemmkäfigs
(2) Schmalseiten (21) des Klemmkäfigs (2) sind,
e. wobei der Klemmkäfig (2) zumindest drei winkelig, zueinander angeordnete Wände
(221 - 223) aufweist, die sich jeweils parallel oder im wesentlichen parallel zu einer
Leitereinführrichtung (80) erstrecken,
f. wobei der Klemmkäfig (2) eine erste Wand (221) aufweist, die gegenüber zumindest
einer weiteren Wand (222, 223) eine Verlängerung (27) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmkäfig (2), sowie die Stromschiene (3) unabhängig voneinander jeweils einstückig
aus einem gut elektrisch leitenden Flachband (200, 300) hergestellt werden, und dass
dann der Klemmkäfig (2) an der Verlängerung an einer durch eine Schmalseite (310)
des Flachbands (300) der Stromschiene (3) gebildeten Schmalseite (31) stoffschlüssig
befestigt wird.
1. Connection module (1) for an electrical connection device (10) for connecting an electrical
conductor to an electrical assembly, comprising
a. at least one terminal cage (2),
b. and a busbar (3),
c. which are in each case produced from an electrically conductive flat strip (200,
300), wherein each flat strip (200, 300) has two broad sides (220, 320) facing one
another and narrow sides (210, 310) connecting said broad sides,
d. wherein the narrow sides (310) of the flat strip (300) of the busbar (3) are narrow
sides (31) of the busbar (3), and the narrow sides (210) of the flat strip (200) of
the terminal cage (2) are narrow sides (21) of the terminal cage (2),
e. wherein the terminal cage (2) has at least three walls (221 - 223) which are arranged
at an angle with respect to one another, and which are parallel or substantially parallel
to a conductor entry direction (80),
f. wherein the terminal cage (2) has a first wall (221), which has an extension (27)
relative to at least one additional wall (222, 223), characterized in that
g. the terminal cage (2) is fastened undetachably and firmly bonded on the extension
on a narrow side (31) of the busbar (3).
2. Connection module (1) according to Claim 1, characterized in that the terminal cage (2) is fastened undetachably and firmly bonded on the narrow side
(31) of the busbar (3) by welding.
3. Connection module (1) according to Claim 1 or 2, characterized in that the walls (221 - 223) are arranged at a right angle with respect to one another.
4. Connection module (1) according to any one of the preceding claims, characterized in that the terminal cage (2) is designed so that it is U-shaped or square in cross section.
5. Connection module (1) according to any one of the preceding claims, characterized in that the terminal cage (2) and the busbar (3) are fastened to one another at a linear
connection seam (7).
6. Connection module (1) according to any one of the preceding claims, characterized in that the extension (27) is rectangular tongue on which the busbar (3) is fastened to the
terminal cage (2).
7. Connection module (1) according to any one of the preceding claims, characterized in that the terminal cage (2) has a longitudinal direction (60) opposite the conductor entry
direction (80) and at least partially encloses an inner space (24) in a circumferential
direction (61) with respect to the longitudinal direction (60).
8. Connection module (1) according to any one of the preceding claims, characterized in that the terminal cage (2) is designed to be open on two facing end faces (25, 26) that
are arranged transversely to the longitudinal direction (60).
9. Direct plug-in terminal (10) with a connection module (1) according to any one of
the preceding claims.
10. Direct plug-in terminal (10) according to Claim 9, characterized in that it is a spring-loaded terminal and has an insulating housing (12).
11. Direct plug-in terminal (10) according to Claim 9 or 10, characterized in that it has a spring (4), in particular a v-shaped spring, which is arranged at least
partially in the interior space (24) of the terminal cage (2) and which is used for
pressing or pulling an electrical conductor (8) against the terminal cage (2) or the
busbar (3).
12. Series connection device with at least two connection modules (2) according to any
one of Claims 1-8, characterized in that they have a common busbar (3), and a distance (A1) between adjacent terminal cages
(2) is narrower than a width (BW) of one of the terminal cages (2), in particular
of a narrow wall (222, 223) of the terminal cage.
13. Method for producing a connection module (1) for an electrical connection device (10)
for connecting an electrical conductor to an electrical assembly, comprising
a. at least one terminal cage (2),
b. and a busbar (3),
c. which are in each case produced from an electrically conductive flat strip (200,
300), wherein each flat strip (200, 300) has two broad sides (220, 320) facing one
another and narrow sides (210, 310) connecting said broad sides,
d. wherein the narrow sides (310) of the flat strip (300) of the busbar (3) are narrow
sides (31) of the busbar (3), and the narrow sides (210) of the flat strip (200) of
the terminal cage (2) are narrow sides (21) of the terminal cage (2),
e. wherein the terminal cage (2) has at least three walls (221 - 223) which are arranged
at an angle with respect to one another, and which are parallel or substantially parallel
to a conductor entry direction (80),
f. wherein the terminal cage (2) has a first wall (221), which has an extension (27)
relative to at least one additional wall (222, 223),
characterized in that the terminal cage (2) and the busbar (3) are produced independently of one another
in each case as a single part made of a satisfactorily electrically conductive flat
strip (200, 300), and
in that then the terminal cage (2) is fastened firmly bonded on a narrow side (31), which
is formed by a narrow side (310) of the flat strip (300) of the busbar (3).
1. Module de connexion (1) pour un dispositif de connexion électrique (10) servant à
relier un conducteur électrique à un sous-ensemble électrique, comprenant :
a. au moins une cage de serrage (2),
b. et une barre conductrice (3)
c. qui sont fabriquées chacune à partir d'une bande plate (200, 300) électriquement
conductrice, chaque bande plate (200, 300) présentant deux grands côtés (220, 320)
opposés reliés par des petits côtés (210, 310),
d. les petits côtés (310) de la bande plate (300) de la barre conductrice (3) étant
des petits côtés (31) de la barre conductrice (3) et les petits côtés (210) de la
bande plate (200) de la cage de serrage (2) des petits côtés (21) de la cage de serrage
(2),
e. la cage de serrage (2) présentant au moins trois parois (221 - 223), disposées
à angle les unes par rapport aux autres, qui s'étendent chacune parallèlement ou sensiblement
parallèlement à une direction d'insertion du conducteur (80),
f. la cage de serrage (2) présentant une première paroi (221) qui présente un prolongement
(27) par rapport à au moins une autre paroi (222, 223),
caractérisé en ce que
g. la cage de serrage (2) est fixée de manière inamovible par liaison de matière au
prolongement sur un petit côté (31) de la barre conductrice (3).
2. Module de connexion (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la cage de serrage (2) est fixée de manière inamovible par liaison de matière sur
un petit côté (31) de la barre conductrice (3) par soudage.
3. Module de connexion (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les parois (221 - 223) sont disposées à angle droit les unes par rapport aux autres.
4. Module de connexion (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la cage de serrage (2) est réalisée en forme de U ou de rectangle en coupe transversale.
5. Module de connexion (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la cage de serrage (2) et la barre conductrice (3) sont fixées l'une à l'autre à
un joint de raccordement linéaire (7).
6. Module de connexion (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le prolongement (27) est une languette rectangulaire à laquelle la barre conductrice
(3) est fixée à la cage de serrage (2).
7. Module de connexion (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la cage de serrage (2) présente une direction d'extension longitudinale (60) opposée
à la direction d'insertion du conducteur (80) et entoure, au moins partiellement,
un espace intérieur (24) dans une direction circonférentielle (61) par rapport à la
direction d'extension longitudinale (60).
8. Module de connexion (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la cage de serrage (2) est conçue ouverte sur deux faces frontales opposées (25,
26) qui sont disposées transversalement à la direction d'extension longitudinale (60).
9. Bloc de jonction à enfichage direct (10) comprenant un module de connexion (1) selon
l'une des revendications précédentes.
10. Bloc de jonction à enfichage direct (10) selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'il est un bloc de jonction à ressort et présente un boîtier isolant (12).
11. Bloc de jonction à enfichage direct (10) selon l'une des revendications 9 ou 10, caractérisé en ce qu'il présente un ressort (4), en particulier un ressort en forme de V qui est disposé
au moins partiellement dans l'espace intérieur (24) de la cage de serrage (2) et prévu
pour pousser ou pour tirer un conducteur électrique (8) contre la cage de serrage
(2) ou la barre conductrice (3).
12. Dispositif de connexion en série présentant au moins deux modules de connexion (2)
selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'ils présentent une barre conductrice (3) commune et une distance (A1) entre des cages
de serrage (2) adjacentes inférieure à une largeur (Bw) d'une des cages de serrage
(2), en particulier d'un petit côté (222, 223) de la cage de serrage.
13. Procédé de fabrication d'un module de connexion (1) pour un dispositif de connexion
électrique (10) servant à relier un conducteur électrique à un sous-ensemble électrique,
comprenant :
a. au moins une cage de serrage (2),
b. et une barre conductrice (3)
c. qui sont fabriquées chacune à partir d'une bande plate (200, 300) électriquement
conductrice, chaque bande plate (200, 300) présentant deux grands côtés (220, 320)
opposés reliés par des petits côtés (210, 310),
d. les petits côtés (310) de la bande plate (300) de la barre conductrice (3) étant
des petits côtés (31) de la barre conductrice (3) et les petits côtés (210) de la
bande plate (200) de la cage de serrage (2) des petits côtés (21) de la cage de serrage
(2),
e. la cage de serrage (2) présentant au moins trois parois (221 - 223), disposées
à angle les unes par rapport aux autres, qui s'étendent chacune parallèlement ou sensiblement
parallèlement à une direction d'insertion du conducteur (80),
f. la cage de serrage (2) présentant une première paroi (221) qui présente un prolongement
(27) par rapport à au moins une autre paroi (222, 223),
caractérisé en ce que
la cage de serrage (2) et la barre conductrice (3) sont fabriquées indépendamment
l'une de l'autre d'une seule pièce à partir d'une bande plate (200, 300) bonne conductrice
de l'électricité et qu'ensuite la cage de serrage (2) est fixée par liaison de matière
au prolongement sur un petit côté (31) formé par un petit côté (310) de la bande plate
(300) de la barre conductrice (3).