(19)
(11) EP 3 048 942 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
13.01.2021  Patentblatt  2021/02

(21) Anmeldenummer: 13766311.8

(22) Anmeldetag:  24.09.2013
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47L 9/00(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2013/069794
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2015/043617 (02.04.2015 Gazette  2015/13)

(54)

REINIGUNGSGERÄT

CLEANING DEVICE

DISPOSITIF DE NETTOYAGE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
03.08.2016  Patentblatt  2016/31

(73) Patentinhaber: Alfred Kärcher SE & Co. KG
71364 Winnenden (DE)

(72) Erfinder:
  • BENSING, Felix
    70437 Stuttgart (DE)
  • ROBIEU, Thomas
    71397 Leutenbach (DE)
  • EBERT, Florian
    71394 Kernen (DE)

(74) Vertreter: Hoeger, Stellrecht & Partner Patentanwälte mbB 
Uhlandstrasse 14c
70182 Stuttgart
70182 Stuttgart (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A2- 1 969 984
JP-Y1- S4 212 280
DE-A1- 3 815 320
US-A- 4 970 753
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Reinigungsgerät, umfassend eine Basis, eine Luftführungseinrichtung, welche an der Basis angeordnet ist, und mindestens eine Kammer mit einer Wandung, welche einen Hohlraum begrenzt, wobei an der Wandung eine Einlasseinrichtung für einen Fluidstrom und eine Auslasseinrichtung angeordnet sind, und wobei zwischen der Einlasseinrichtung und der Auslasseinrichtung in dem Hohlraum mindestens ein Fluidkanal verläuft, und in dem Hohlraum mindestens eine Trennwand angeordnet ist, welche eine akustische Abschattung zwischen der Einlasseinrichtung und der Auslasseinrichtung bewirkt.

    [0002] Die JP S42-12280 Y offenbart einen Staubsauger.

    [0003] Aus der JP 2004279779 ist ein Lärmreduzierungsgerät bekannt, welches eine Lärmreduktionsplatte aufweist.

    [0004] Aus der US 4,617,034 ist ein Reinigungsgerät bekannt, welches eine Lärmunterdrückungseinrichtung aufweist.

    [0005] Aus der EP 1 726 244 A2 ist ein Staubsauger bekannt, welcher Mittel zur Luftdiffusion aufweist.

    [0006] Aus der JP 4-218127 ist ein Staubsauger bekannt.

    [0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Reinigungsgerät der eingangs genannten Art auszubilden, welches bei effektiver Schallreduktion auf konstruktiv günstige Weise ausgebildet ist.

    [0008] Diese Aufgabe wird bei dem eingangs genannten Reinigungsgerät erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass an der mindestens einen Kammer eine Flüssigkeits-Auslasseinrichtung angeordnet ist und/oder dass der mindestens einen Kammer mindestens ein Kanal zur Abführung von Flüssigkeit zugeordnet ist.

    [0009] Die mindestens eine Trennwand in dem Hohlraum sorgt für eine Fluidführung innerhalb der mindestens einen Kammer zwischen der Einlasseinrichtung und der Auslasseinrichtung. Sie ist dabei insbesondere so ausgebildet, dass der Druckverlust der Strömung innerhalb des Hohlraums minimiert ist.

    [0010] Die Kammer bewirkt ferner eine akustische Abschattung zwischen der Einlasseinrichtung und der Auslasseinrichtung, so dass an der mindestens einen Kammer eine Schallreduzierung auftritt.

    [0011] Die mindestens eine Trennwand ist insbesondere so ausgestaltet, dass innerhalb des Hohlraums Schall reflektiert wird. Der Schall wird dabei insbesondere an der Wandung und der mindestens einen Trennwand reflektiert. Dies bedeutet, dass die Schallintensität, welche über die Einlasseinrichtung in die mindestens eine Kammer eingekoppelt wird, in der Kammer reduziert wird und die Schallintensität, welche über die Auslasseinrichtung aus der mindestens einen Kammer austreten kann, gegenüber der Intensität von eintretendem Schall reduziert ist.

    [0012] Es ist günstig, wenn die mindestens eine Kammer an der Basis angeordnet ist und eine Stützwand für eine oder mehrere Komponenten der Reinigungsgeräte bildet und/oder eine Gehäusewand eines Gehäuses des Reinigungsgeräts bildet, welche einen Gehäuseinnenraum begrenzt, und/oder mindestens teilweise die Basis bildet. Die Kammer, über die sich eine effektive Schallreduzierung erreichen lässt, kann dann weitere Funktionen an dem Reinigungsgerät übernehmen. Dadurch lässt sich ein Reinigungsgerät mit kompakter Bauweise mit minimierter Schallabgabe realisieren.

    [0013] Beispielsweise bildet die mindestens eine Kammer eine Rückwand oder Vorderwand oder Seitenwand eines Gehäuses der Reinigungsmaschine. Dadurch lässt sich die Kammer, welche als Kammerschalldämpfer ausgebildet ist, auf einfache und vorteilhafte Weise in ein Gehäuse des Reinigungsgeräts integrieren.

    [0014] Insbesondere ist in einem Gehäuseinnenraum des Gehäuses eine Gebläseeinrichtung angeordnet. Die Gebläseeinrichtung stellt beispielsweise Abluft bereit, welche durch die Kammer durchgeführt wird, um für eine Schallreduzierung zu sorgen.

    [0015] Bei einem Ausführungsbeispiel ist es vorgesehen, dass die mindestens eine Kammer abnehmbar an der Basis positioniert ist, wobei bei an der Basis positionierter mindestens einen Kammer diese über die Einlasseinrichtung fluidwirksam mit der Luftführungseinrichtung verbunden ist. Dadurch kann die mindestens eine Kammer zusätzlich zu der Fluidführung und der Schalldämpfung an dem Reinigungsgerät eine oder mehrere weitere Funktionen erfüllen wie beispielsweise eine abnehmbare Gehäusewand bilden. Durch die Abnehmbarkeit lässt sich auf einen Gehäuseinnenraum zugreifen.

    [0016] Bei einem Ausführungsbeispiel weist die mindestens eine Kammer eine Tiefe auf, welche kleiner ist als eine Breite und/oder eine Höhe der mindestens einen Kammer, wobei insbesondere die Breite mindestens fünffach größer ist und beispielsweise mindestens zehnfach größer ist als die Tiefe und/oder die Höhe mindestens fünffach größer ist und beispielsweise mindestens zehnfach größer ist als die Tiefe. Dadurch lässt sich eine effektive Schallreduzierung erreichen.

    [0017] Bei einem Ausführungsbeispiel umfasst die Wandung eine erste Wand und eine gegenüberliegende zweite Wand, welche in einer Tiefenrichtung beabstandet sind, wobei zwischen der ersten Wand und der zweiten Wand Seitenwände angeordnet sind und insbesondere zwischen der ersten Wand und der zweiten Wand eine Boden-Seitenwand, eine Decken-Seitenwand und gegenüberliegende laterale Seitenwände angeordnet sind. Es lässt sich dadurch auf einfache Weise eine Kammer mit einem Hohlraum realisieren.

    [0018] Bei einem Ausführungsbeispiel ist die Einlasseinrichtung an der ersten Wand angeordnet. Dadurch lässt sich die Kammer auf einfache Weise beispielsweise als Rückwand eines Gehäuses des Reinigungsgeräts ausbilden. Die gegenüberliegende zweite Wand hat eine Reflexionswirkung für über die Einlasseinrichtung eingekoppelte Schallwellen.

    [0019] Aus dem gleichen Grund ist es vorteilhaft, wenn eine Außenseite der zweiten Wand eine Außenseite des Reinigungsgeräts bildet. Dadurch lässt sich bei effektiver Schallreduzierung die Anzahl der Bauteile des Reinigungsgeräts gering halten.

    [0020] Es ist dann günstig, wenn die Auslasseinrichtung an der zweiten Wand oder an einer Seitenwand wie beispielsweise an einer Boden-Seitenwand angeordnet ist. Dadurch ergibt sich ein kompakter Aufbau.

    [0021] Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn die Auslasseinrichtung bezogen auf die Schwerkraftrichtung unterhalb der Einlasseinrichtung angeordnet ist, wenn das Reinigungsgerät auf einer Unterlage in einem Betriebsmodus aufgestellt ist. Es lässt sich dadurch ein relativ langer Strömungsweg für eine Fluidströmung innerhalb des Hohlraums der mindestens einen Kammer bereitstellen mit effektiver Schalldämpfung an der Kammer. Weiterhin kann Fluid abströmen (und insbesondere Flüssigkeit ablaufen), auch wenn ein Gebläse einer Gebläseeinrichtung nicht aktiviert ist.

    [0022] Aus dem gleichen Grund ist es günstig, wenn die Auslasseinrichtung an einer Boden-Seitenwand angeordnet ist, welche von den Seitenwänden der mindestens einen Kammer nächstliegend zu der Unterlage ist. Dadurch ergibt sich ein langer Strömungsweg mit effektiver Schalldämpfung.

    [0023] Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn die mindestens eine Kammer eine selbstständige Einheit ist, welche an der Basis als Ganzes fixierbar oder fixiert ist. Die Kammer lässt sich dann als Ganzes abnehmen und kann so beispielsweise die Wand eines Gehäuses bilden.

    [0024] Günstig ist es, wenn mindestens ein erster Fluidkanal und ein zweiter Fluidkanal vorgesehen sind, welche von einer Einlassöffnung der Einlasseinrichtung ausgehen. Es lässt sich dadurch bei effektiver Schallreduzierung beispielsweise auch eine Luft-Flüssigkeit-Trennung an der mindestens einen Kammer durchführen.

    [0025] Vorteilhafterweise führen der erste Fluidkanal und der zweite Fluidkanal an der Einlassöffnung voneinander weg, um eine effektive Trennung zu bewirken.

    [0026] Um insbesondere Flüssigkeit wie Wasser abführen zu können, ist es günstig, wenn der zweite Fluidkanal bezogen auf die Schwerkraftrichtung nach unten führt, wenn das Reinigungsgerät in einem Betriebsmodus auf einer Unterlage aufgestellt ist. Dadurch lässt sich auf einfache Weise eine "Phasentrennung" erreichen.

    [0027] Insbesondere ist der zweite Fluidkanal durch eine Boden-Seitenwand der mindestens einen Kammer begrenzt. Es lässt sich dadurch auf einfache Weise Flüssigkeit abführen.

    [0028] Es ist ferner günstig, wenn der erste Fluidkanal von der Einlassöffnung bezogen auf die Schwerkraftrichtung nach oben weggeführt ist. Es lässt sich dadurch ein langer Strömungsweg mit effektiver Schallreduzierung erreichen.

    [0029] Insbesondere ist der erste Fluidkanal durch eine Decken-Seitenwand der mindestens einen Kammer begrenzt. Es ergibt sich dadurch ein einfacher konstruktiver Aufbau bei effektiver Fluidführung und effektiver Schallreduzierung.

    [0030] An der mindestens einen Kammer ist eine Flüssigkeits-Auslasseinrichtung angeordnet. Es lässt sich dadurch Flüssigkeit abscheiden und trennen und abführen.

    [0031] Alternativ oder zusätzlich ist der mindestens einen Kammer mindestens ein Kanal zur Abführung von Flüssigkeit zugeordnet.

    [0032] Vorteilhafterweise bildet die mindestens eine Trennwand eine Wandung zur Bildung des mindestens einen Fluidkanals. Die Trennwand bildet einen Teil einer Schalldämpfereinrichtung und sorgt für eine Fluidführung. Über die Trennwand lässt sich bei konstruktiv einfacher Ausbildung eine effektive Fluidführung und insbesondere Luftführung mit gleichzeitig effektiver Schallreduzierung erreichen.

    [0033] Bei einer Ausführungsform hat die Trennwand einen in sich zusammenhängenden geschlossenen Verlauf und verläuft insbesondere zwischen der ersten Wand und der zweiten Wand der Wandung. Es ergibt sich dadurch eine effektive Strömungsführung.

    [0034] Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn eine Einlassöffnung der Einlasseinrichtung zwischen der Trennwand und einer Seitenwand der mindestens einen Kammer angeordnet ist. Es lässt sich dadurch eine Schallreflexion an der Trennwand und einer Seitenwand der mindestens einen Kammer schon beim Eintritt von Schallwellen in die Kammer erreichen beziehungsweise es wird eine effektive Reflexion von Schallwellen erreicht, welche an der Einlassöffnung entstehen. Es liegt außerdem eine Reflexionswirkung beim Eintritt in die mindestens eine Kammer an einer der Eintrittseinrichtung gegenüberliegenden (Rück-)Wand vor.

    [0035] Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn die Trennwand eine Einbuchtung aufweist, wobei in einem durch die Einbuchtung begrenzten Einbuchtungsraum eine Einlassöffnung der Einlasseinrichtung mindestens teilweise angeordnet ist. Durch die Einbuchtung ist ein Reflexionsbereich bereitgestellt, über welchen Schallwellen reflektierbar sind. Es werden Schallwellen im Bereich der Einlassöffnung reflektiert, um eine effektive Schallreduktion zu erreichen.

    [0036] Günstig ist es, wenn ausgehend von der Einlassöffnung in einem ersten Bereich ein Fluidkanal einen hydraulischen Kanalquerschnitt aufweist, welcher sich verengt, in einem zweiten Bereich der Fluidkanal eine Strömungsumlenkung mindestens näherungsweise um 90° bewirkt und in einem dritten Bereich der Fluidkanal eine weitere Strömungsumlenkung um mindestens näherungsweise 90° bewirkt. Es lässt sich dadurch an der Einlassöffnung zunächst eine Querschnittserhöhung erreichen, um eine effektive Schalldämpfung zu bewirken. Durch die Umlenkungen wird eine effektive Strömungsführung mit langem Strömungsweg erzielt. Durch einen längeren Strömungsweg wiederum lässt sich eine effektive Schalldämpfung erreichen.

    [0037] Es ist günstig, wenn die Trennwand in dem ersten Bereich und/oder zweiten Bereich und/oder dritten Bereich und/oder an einem Übergang zwischen dem ersten Bereich und dem zweiten Bereich und/oder an einem Übergang zwischen dem zweiten Bereich und dem dritten Bereich einen gekrümmten Verlauf hat. Dadurch lässt sich eine effektive Strömungsführung erreichen. Weiterhin wird eine große Trennwandfläche für die akustische Abschattung bereitgestellt und es wird auch eine große Fläche zur Schalldämpfung bereitgestellt.

    [0038] Es kann vorgesehen sein, dass der Fluidkanal am dritten Bereich eine Ausbuchtung aufweist. Durch die Ausbuchtung, die insbesondere einem Bereich bereitgestellt ist, in dem ein relativ großer Strömungsquerschnitt bereitsteht, lässt sich eine zusätzliche Schallreflexion und damit Abschattung realisieren.

    [0039] Bei einem Ausführungsbeispiel ist die Einlasseinrichtung an eine Abluftführungseinrichtung einer Gebläseeinrichtung und/oder eine Kühlluftführungseinrichtung gekoppelt. Es wird beispielsweise Abluft eines Saugstroms durch die mindestens eine Kammer durchgeführt, um die Abluft an die Umgebung abzugeben und dabei eine effektive Schallreduzierung zu erreichen.

    [0040] Insbesondere ist die Auslasseinrichtung an einer Außenseite des Reinigungsgeräts angeordnet, um entsprechend Abluft an den Außenraum abzugeben.

    [0041] Günstig ist es, wenn an der Auslasseinrichtung eine poröse Einrichtung zur Wirbelverkleinerung angeordnet ist. Dadurch wird eine weitere Schallreduzierung erreicht.

    [0042] Das Reinigungsgerät ist insbesondere als Sprühextraktionsgerät oder als Sauggerät und insbesondere Nass-Trocken-Sauggerät ausgebildet.

    [0043] Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen dient im Zusammenhang mit den Zeichnungen der näheren Erläuterung der Erfindung. Es zeigen:
    Figur 1
    eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Reinigungsgeräts mit Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel einer Kammer mit Schalldämpfungseigenschaften;
    Figur 2
    eine Draufsicht auf die Kammer gemäß Figur 1 gelöst von der Reinigungsmaschine;
    Figur 3
    eine Seitenansicht der Kammer gemäß Figur 2;
    Figur 4
    eine Schnittansicht längs der Linie 4-4 gemäß Figur 3;
    Figur 5
    eine Schnittansicht ähnlich wie in Figur 4 für ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Kammer; und
    Figur 6
    eine Schnittansicht ähnlich wie in Figur 4 für ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Kammer.


    [0044] Ein Ausführungsbeispiel eines Reinigungsgeräts, welches in Figur 1 gezeigt und dort mit 10 bezeichnet ist, ist beispielsweise ein Sprühextraktionsgerät oder ein Sauggerät wie ein Nass-Trocken-Sauger. Das Reinigungsgerät 10 umfasst eine Gebläseeinrichtung 12, über welche ein Unterdruck-Luftstrom (Saugstrom) erzeugbar ist. Über eine entsprechende Luftführungseinrichtung 14 lässt sich insbesondere eine Saugdüse mit Saugstrom beaufschlagen, um einen Saugeffekt zu erzielen.

    [0045] Die Luftführungseinrichtung 14 umfasst ferner eine Abluftführungseinrichtung 16, über welche Abluft der Gebläseeinrichtung 12 geführt ist. Die Abluft der Abluftführungseinrichtung 16 ist Saugluft, welche insbesondere durch eine Filtereinrichtung gereinigt wurde.

    [0046] Das Reinigungsgerät 10 weist eine Basis 18 auf, über welche das Reinigungsgerät 10 auf einer Unterlage 20 aufstellbar ist.

    [0047] Bei dem in Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Reinigungsgerät 10 fahrbar. An der Basis 18 ist eine Hinterradeinrichtung 22 mit einem linken Hinterrad 24a und einem rechten Hinterrad 24b angeordnet. An der Basis 18 ist ferner eine Vorderradeinrichtung 26 angeordnet. Diese umfasst bei einem Ausführungsbeispiel ein oder mehrere Lenkrollen.

    [0048] An der Basis ist eine Handgriffeinheit 28 angeordnet, über welche insbesondere ein Bediener das Reinigungsgerät 10 schieben oder ziehen kann.

    [0049] Die Gebläseeinrichtung 12 ist an der Basis 18 positioniert. Sie kann dabei direkt an der Basis 18 montiert sein oder an einer Einrichtung montiert sein, welche wiederum direkt an der Basis 18 montiert ist.

    [0050] An der Basis 18 ist ferner ein Sammelbehälter 30 angeordnet, welcher insbesondere ein Schmutzsammelbehälter ist. In diesen wird Schmutz eingesaugt; der Saugstrom durchströmt den Sammelbehälter 30. Dem Sammelbehälter 30 ist eine Filtereinrichtung 32 zugeordnet.

    [0051] Das Reinigungsgerät 10 hat ein Gehäuse 34. Das Gehäuse 34 umgibt einen Gehäuseinnenraum 36, in welchem Komponenten des Reinigungsgeräts 10 geschützt angeordnet sind. Insbesondere sind die Gebläseeinrichtung 12 und die Luftführungseinrichtung 14 in dem Gehäuseinnenraum 36 angeordnet.

    [0052] Die Basis 18 ist ebenfalls Teil des Gehäuses 34 und insbesondere bildet sie einen Gehäuseboden für das Gehäuse 34.

    [0053] Das Reinigungsgerät 10 weist eine Kammer 38 auf, welche zur Schalldämpfung dient. Die Kammer 38 (Figuren 2 bis 4) umfasst eine Wandung 40, welche einen Hohlraum 42 umgibt.

    [0054] Die Wandung 40 hat dabei eine erste Wand 44 und eine gegenüberliegende zweite Wand 46. Die erste Wand 44 und die zweite Wand 46 sind in einer Tiefenrichtung 48 zueinander beabstandet. Die Kammer 38 weist in der Tiefenrichtung 48 eine Tiefe T (Figur 3) auf.

    [0055] Die erste Wand 44 und die zweite Wand 46 sind zur Schließung des Hohlraums 42 durch Seitenwände miteinander verbunden. Diese Seitenwände umfassen eine Boden-Seitenwand 50 und eine Decken-Seitenwand 52. Die Boden-Seitenwand 50 und die Decken-Seitenwand 52 sind in einer Höhenrichtung gegenüberliegend. Die Kammer 38 hat eine Höhe H, welcher der Abstand zwischen der Boden-Seitenwand 50 und der Decken-Seitenwand 52 ist.

    [0056] Bei einem Ausführungsbeispiel ist, wenn die Kammer 38 an dem Reinigungsgerät 10 fixiert ist und das Reinigungsgerät 10 in einem Betriebsmodus auf der Unterlage 20 aufgestellt ist, die Decken-Seitenwand 52 bezogen auf die Schwerkraftrichtung g oberhalb der Boden-Seitenwand 50 angeordnet.

    [0057] Lateral ist der Hohlraum 42 durch eine erste laterale Seitenwand 54 und durch eine gegenüberliegende beabstandete zweite laterale Seitenwand 56 geschlossen. Die Kammer 38 hat eine Breite B senkrecht zur Höhenrichtung (und senkrecht zur Tiefenrichtung 48), welche der Abstand zwischen der ersten lateralen Seitenwand 54 und der zweiten lateralen Seitenwand 56 ist.

    [0058] Im Querschnitt hat der Hohlraum 42 bei einer Ausführungsform eine näherungsweise rechteckförmige Gestalt (vgl. Figur 4).

    [0059] Bei an dem Reinigungsgerät 10 positionierter Kammer 38 weist die erste Wand 44 dem Gehäuseinnenraum 36 zu und die zweite Wand 46 weist zum

    [0060] Außenraum. Die zweite Wand 46 bildet eine Außenseite des Reinigungsgeräts 10 und des Gehäuses 34.

    [0061] Die Kammer 38 bildet selber als Ganzes eine Einheit, welches eine Gehäusewand ist und das Gehäuse 34 verschließt, das heißt den Gehäuseinnenraum 36 abdeckt.

    [0062] Bei dem in Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiel bildet die Kammer 38 eine Rückwand für das Gehäuse 34, welche oberhalb der Hinterradeinrichtung 22 und unterhalb eines Haltebereichs der Handgriffeinheit 28 liegt.

    [0063] Es ist grundsätzlich auch möglich, dass die Kammer 38 beispielsweise eine Vorderwand oder Seitenwand für das Gehäuse 34 bildet.

    [0064] Es ist ferner auch möglich, dass die Kammer 38 eine Wand bildet, welche Zusatzfunktionen wie Haltefunktionen oder Stützfunktionen für weitere Komponenten des Reinigungsgeräts 10 hat.

    [0065] Die Kammer 38 umfasst eine Einlasseinrichtung 58 mit einer Einlassöffnung 60 für einen Fluidstrom. Die Einlassöffnung 60 ist fluidwirksam an die Luftführungseinrichtung 14 und insbesondere an die Abluftführungseinrichtung 16 gekoppelt.

    [0066] Es ist auch möglich, dass die Einlassöffnung 60 beispielsweise an eine Kühlluftabführung gekoppelt ist.

    [0067] Über die Einlasseinrichtung 58 lässt sich ein Fluidstrom und insbesondere Luftstrom, welcher flüssigkeitsbeaufschlagt sein kann, in den Hohlraum 42 einkoppeln.

    [0068] Die Einlassöffnung 60 ist insbesondere an der ersten Wand 44 angeordnet. Beispielsweise ist an der ersten Wand 44 ein Einlassstutzen 62 zur Ankopplung insbesondere an die Abluftführungseinrichtung 16 vorgesehen. An dem Einlassstutzen 62 ist eine entsprechende Dichtungseinrichtung angeordnet.

    [0069] Die Kammer 38 weist ferner eine Auslasseinrichtung 64 auf, über welche ein Fluidstrom aus dem Hohlraum 42 auskoppelbar ist.

    [0070] Bei einem Ausführungsbeispiel umfasst die Auslasseinrichtung 64 eine oder mehrere Auslassöffnungen 66, welche an der Boden-Seitenwand 50 angeordnet sind. Über die Auslasseinrichtung 64 ist ein Fluidstrom und insbesondere Luftstrom an einen Außenraum abgebbar. Die Auslassöffnung oder Auslassöffnungen 66 liegen an einer Außenseite des Reinigungsgeräts 10 (vgl. Figur 1).

    [0071] Es kann dabei vorgesehen sein, dass an der Auslasseinrichtung 64 eine poröse Platte 68 angeordnet ist, um beim Austritt eine Wirbelverkleinerung zu erreichen.

    [0072] Die Kammer 38 ist als Kammerschalldämpfer ausgebildet, welcher zur Schalldämpfung dient. Luft und insbesondere Abluft eines Saugstroms beziehungsweise Abluft einer Luftkühlung des Reinigungsgeräts 10 werden an den Außenraum nach Durchlaufen der Kammer 38 abgegeben.

    [0073] Die Kammer 38 ist dabei insbesondere abnehmbar an dem Reinigungsgerät 10 und insbesondere an der Basis 18 fixiert. Bei abgenommener Kammer 38 ist ein Zugang zu dem Gehäuseinnenraum 36 möglich.

    [0074] Die Kammer 38 ist über ihre Wandung 40 fluiddicht ausgebildet mit einem definierten Strömungspfad zwischen der Einlasseinrichtung 58 und der Auslasseinrichtung 64.

    [0075] In dem Hohlraum 42 ist eine Schalldämpfereinrichtung 70 angeordnet. Es werden Schallwellen innerhalb des Hohlraums 42 reflektiert. Reflektierte Schallwellen werden innerhalb des Hohlraums 42 gedämpft und der Anteil von Schallwellen, welcher durch die Auslasseinrichtung 64 in den Außenraum austritt, wird verringert; die Gesamtenergie von Schallwellen, welche an der Auslasseinrichtung 64 in den Außenraum austreten, ist kleiner (und insbesondere erheblich kleiner) als die Gesamtenergie von Schallwellen, welche durch die Einlasseinrichtung 58 in den Hohlraum 42 eintreten.

    [0076] In der Kammer 38 ist in dem Hohlraum 42 eine Trennwand 72 angeordnet. Die Trennwand 72 ist bei einem Ausführungsbeispiel als in sich zusammenhängendes geschlossenes Gebilde ausgebildet, welches von entsprechenden Fluidströmen, welche über die Einlassöffnung 60 eintreten, umströmt wird. Die Trennwand 72 selber ist fluiddicht ausgebildet und ein Innenraum 74, welcher von der Trennwand 72 umgeben ist, ist nicht fluidbeaufschlagt (die Trennwand 72 kann auch massiv ausgebildet sein, so dass der Innenraum 74 im Vollmaterial der Trennwand 72 liegt).

    [0077] Die Trennwand 72 erstreckt sich zwischen der ersten Wand 44 und der zweiten Wand 46 und ist mit diesen verbunden.

    [0078] Durch die Trennwand 72 ist in dem Hohlraum ein erster Fluidkanal 76 und ein zweiter Fluidkanal 78 gebildet. Sowohl der erste Fluidkanal 76 als auch der zweite Fluidkanal 78 gehen von der Einlassöffnung 60 aus und sowohl der erste Fluidkanal 76 als auch der zweite Fluidkanal 78 laufen von dieser Einlassöffnung 60 zu der Auslasseinrichtung 64.

    [0079] Der erste Fluidkanal 76 dient im Wesentlichen dazu, Luft in dem Hohlraum 72 von der Einlassöffnung 60 zu der Auslasseinrichtung 64 zu führen und an den Außenraum abzugeben.

    [0080] Der zweite Fluidkanal 78 dient im Wesentlichen dazu, eventuell in dem Fluid, welches über die Einlassöffnung 60 eingekoppelt wird, enthaltene Flüssigkeit und insbesondere Wasser abzutrennen und abzuführen.

    [0081] Bei einem Ausführungsbeispiel läuft der erste Fluidkanal 76 ausgehend von der Einlassöffnung 60 entgegen der Schwerkraftrichtung g nach oben. Der zweite Fluidkanal 78 läuft in Richtung der Schwerkraft nach unten.

    [0082] Die Trennwand 72 weist im Bereich der Einlassöffnung 60 eine Einbuchtung 80 auf. Die Einbuchtung 80 definiert einen Einbuchtungsraum 82. In dem Einbuchtungsraum 82 liegt zumindest teilweise die Einlassöffnung 60.

    [0083] Der erste Fluidkanal 76 verjüngt sich in seinem hydraulischen Querschnitt ausgehend von der Einlassöffnung 60.

    [0084] Die Einbuchtung 80 weist insbesondere eine gekrümmte Wandung auf. Durch sie ist an der Einlassöffnung 60 ein Schallspiegel gebildet. Die Einlassöffnung 60 liegt zwischen der Einbuchtung 80 und der ersten lateralen Seitenwand 54.

    [0085] Bei einem Ausführungsbeispiel ist die erste laterale Seitenwand 54 im Bereich der Einlassöffnung 60 beispielsweise in einem Winkel zu einer Mittelachse 84 der Kammer 38 angeordnet. Dieser Winkel 86 ist ein kleiner spitzer Winkel.

    [0086] Bei an dem Reinigungsgerät 10 positionierter Kammer 38 liegt die Mittelachse 84 insbesondere parallel zur Schwerkraftrichtung g.

    [0087] Schallwellen, welche über die Einlassöffnung 60 eintreten beziehungsweise an dieser entstehen, werden an dem Bereich der Trennwand 72 an der Einbuchtung 80 reflektiert und dabei in Richtung der ersten lateralen Seitenwand 54 reflektiert. Ferner werden Schallwellen an der ersten lateralen Seitenwand 54 reflektiert. Dies ist in Figur 4 durch das Bezugszeichen 88 angedeutet. Weiterhin werden Schallwellen an der zweiten Wand 46 reflektiert.

    [0088] Es erfolgt dann eine Dämpfung der entsprechenden Schallwellen an der Wandung 40 und der Trennwand 72. Es wird dann innerhalb der Kammer 38 Schallenergie absorbiert.

    [0089] Die Trennwand 72 bewirkt eine akustische Abschattung, das heißt es werden Schallwellen, welche über Einlasseinrichtung 58 eintreten oder dort entstehen, gegenüber der Auslasseinrichtung 64 abgeschattet, das heißt ein Teil der Schallwellen erreicht die Auslassöffnung nicht oder nur mit reduzierter Intensität.

    [0090] An die Einbuchtung 80 der Trennwand 72 schließt sich ein erster Bereich 90 an, an dem die Trennwand 72 wie unten erwähnt so ausgestaltet ist, dass eine Verjüngung des Strömungsquerschnitts erfolgt.

    [0091] An dem ersten Bereich 90 schließt sich ein zweiter Bereich 92 an, welcher dazu dient, eine Strömungsumlenkung um circa 90° zu bewirken. Ausgehend von der Einlassöffnung 60 strömt Fluid mit einem hohen Luftanteil zunächst entgegen der Schwerkraftrichtung nach oben. Durch den zweiten Bereich 92 wird die Strömung um 90° in eine näherungsweise horizontale Richtung umgeleitet.

    [0092] Auf den ersten Bereich 92 folgt ein dritter Bereich 94, welcher bei einer weiteren Strömungsumlenkung um circa 90° sorgt, um eine Ablenkung nach unten in Richtung auf die Auslasseinrichtung 64 zu bewirken. Es folgt dann ein vierter Bereich 96, welcher der zweiten lateralen Seitenwand 56 gegenüberliegt. In diesem Bereich liegt die Strömung in ihrer Hauptrichtung entgegen der Schwerkraftrichtung und ist zu der Auslasseinrichtung 64 geführt.

    [0093] In Figur 4 ist eine Stromlinie 98 für einen entsprechenden Luftstrom angedeutet.

    [0094] Die Trennwand 72 ist dabei insbesondere gekrümmt ausgebildet, um einen möglichst druckverlust-armen Strömungsverlauf zu erzielen.

    [0095] Die Trennwand 72 kann eine Ausbuchtung 100 aufweisen. Die Ausbuchtung 100 ist insbesondere an dem dritten Bereich 94 und/oder vierten Bereich 96 angeordnet. Durch diese Ausbuchtung 100 wird ein zusätzlicher Schallspiegel bereitgestellt.

    [0096] Wie oben bereits erwähnt, dient der zweite Fluidkanal 78 im Wesentlichen zur Abführung von Flüssigkeit in Schwerkraftrichtung g nach unten.

    [0097] Im Bereich der Boden-Seitenwand 50 sind ein oder mehrere Kanäle 102 zur Flüssigkeitsabfuhr angeordnet, welche mit dem zweiten Fluidkanal 78 in fluidwirksamer Verbindung stehen. Der oder die Kanäle 102 münden in eine Flüssigkeits-Auslasseinrichtung 104, über welche Flüssigkeit auskoppelbar ist.

    [0098] Die Flüssigkeits-Auslasseinrichtung 104 liegt insbesondere an einem bezogen auf die Schwerkraftrichtung g tiefsten Punkt der Kammer 38.

    [0099] Bei einem Ausführungsbeispiel ist die Breite B größer als die Tiefe T und insbesondere um das mindestens Fünffache und beispielsweise um das mindestens Zehnfache größer.

    [0100] Ferner ist die Höhe H größer als die Tiefe T und insbesondere um das mindestens Fünffache und beispielsweise um das mindestens Zehnfache größer.

    [0101] Der erste Fluidkanal 76 definiert einen Durchlass für einen Fluidstrom in dem Hohlraum 42. Dieser Durchlass ist in seiner hydraulischen Querschnittsfläche mindestens so groß wie eine hydraulische Querschnittsfläche der Einlassöffnung 60 beziehungsweise der hydraulischen Querschnittsfläche der Auslasseinrichtung 64, das heißt an dem ersten Fluidkanal 76 tritt im Vergleich zu der Einlassöffnung 60 keine Verengung auf.

    [0102] An der Einlassöffnung 60 selber tritt über die Einbuchtung 80 ein Querschnittsprung auf, um eine effektive Schallreflexion zu ermöglichen.

    [0103] Das Reinigungsgerät 10 funktioniert wie folgt:
    Abluft wird über die Abluftführungseinrichtung 16 über die Einlasseinrichtung 58 und die Kammer 38 eingekoppelt. Die Abluft kann dabei Saugabluft oder Kühlabluft sein.

    [0104] Grundsätzlich ist es auch möglich, dass beispielsweise Zuluft in die Kammer 38 eingekoppelt wird.

    [0105] Saugluft kann beispielsweise auch noch Flüssigkeit enthalten.

    [0106] In dem Hohlraum 42 strömt Fluid, wobei die Strömungsführung über die Trennwand 72 eingestellt ist.

    [0107] In dem Hohlraum 42 ist die Schalldämpfereinrichtung 70 angeordnet, welche für eine akustische Abschattung innerhalb der Kammer 38 sorgt. Dies bewirkt eine Geräuschreduktion.

    [0108] Die Kammer 38 selber hat an dem Reinigungsgerät eine Zusatzfunktion. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist sie selber als Wand ausgebildet, welche abnehmbar ist, um einen Zugang zu dem Gehäuseinnenraum 36 zu ermöglichen. Die Kammer 38 bildet eine Rückwand des Gehäuses 34 des Reinigungsgeräts 10.

    [0109] Die Kammer 38 bildet einen Kammerschalldämpfer, mit dem sich eine effektive Schallreduktion erreichen lässt, ohne dass beispielsweise Absorbermaterialien und dergleichen vorgesehen werden müssen. Die Kammer 38 lässt sich dadurch auf vorteilhafte Weise auch bei Nassbedingungen wie beispielsweise bei einem Nass-Trocken-Sauger oder Sprühextraktionsgerät einsetzen.

    [0110] In der Kammer 38 kann über das Vorsehen des zweiten Fluidkanals 78 auch eine "Phasentrennung" von Luftstrom und Flüssigkeit erfolgen und Flüssigkeit kann über den oder die Kanäle 102 (Wasserablaufkanal) abgeführt werden.

    [0111] Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel einer Kammer 38', welche in Figur 5 in einer Schnittansicht ähnlich der Schnittansicht gemäß Figur 4 gezeigt ist, ist eine Trennwand 72' vorgesehen, welche im Vergleich zu der Trennwand 72 gemäß Figur 4 nicht geschlossen ist. Die Trennwand 72' weist wie die Trennwand 72 eine Einbuchtung 80' auf, einen ersten Bereich 90' und einen zweiten Bereich 92'. Es sind ein erster Fluidkanal 76' und ein zweiter Fluidkanal 78' gebildet.

    [0112] Die Trennwand 72' weist eine mindestens näherungsweise einheitliche Dicke auf.

    [0113] Die entsprechende Kammer 38' funktioniert ansonsten wie die Kammer 38. Für gleiche Elemente wie bei der Kammer 38 werden bei der Kammer 38' gemäß Figur 5 gleiche Bezugszeichen verwendet.

    [0114] Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel einer Kammer 106 (Figur 6) ist die Wandung grundsätzlich gleich ausgebildet wie bei der Kammer 38 und es werden gleiche Bezugszeichen verwendet.

    [0115] Es ist eine Einlasseinrichtung 108 vorgesehen, welche eine Einlassöffnung 110 aufweist, die bezogen auf die Schwerkraftrichtung g im Bereich eines oberen Ecks der Wandung 40 liegt. Die Einlassöffnung 110 liegt beispielsweise in der Nähe der ersten lateralen Seitenwand 54 unterhalb der Decken-Seitenwand 52.

    [0116] Der Einlassöffnung 110 gegenüber liegt eine Trennwand 112. Die Trennwand 112 erstreckt sich dabei zwischen der entsprechenden ersten Wand 44 und der zweiten Wand 46 der Kammer 106. Die Trennwand 112 verläuft von der Decken-Seitenwand 52 beispielsweise mindestens näherungsweise parallel zu der Mittelachse 84 in Richtung der Boden-Seitenwand 50 und weist beabstandet zu der Boden-Seitenwand 50 einen Bogen 114 auf. Dadurch ist ein Fluidkanal 116 gebildet, welcher zu der Auslasseinrichtung 64 führt.

    [0117] Es ist nur ein einziger Fluidkanal 116 vorgesehen. In ihm kann Fluid ausgehend von der Einlassöffnung 110 bezogen auf die Schwerkraftrichtung g nach unten strömen und an dem Bogen 114 vorbei mindestens näherungsweise in horizontaler Richtung zu der Auslasseinrichtung 64 strömen.

    [0118] Die Trennwand 112 ist so ausgebildet, dass eine akustische Abschattung bewirkt wird.

    [0119] Schallwellen, welche durch die Einlassöffnung 110 eintreten, werden an der zweiten Wand 46 reflektiert. Ferner werden sie an der Trennwand 112 im Bereich der Einlassöffnung 110 reflektiert und an der lateralen Seitenwand 54 reflektiert.

    [0120] Der Abschattungseffekt tritt für Schallwellen in Bezug auf den Wellenverlauf zwischen der Einlasseinrichtung 108 und der Auslasseinrichtung 64 auf.

    [0121] Es erfolgt eine Schallreduzierung.

    [0122] Über die Einlassöffnung 110 eintretende Flüssigkeit kann im Bereich der Boden-Seitenwand 50 ablaufen. Insbesondere ist ein entsprechender Kanal vorgesehen, welcher zu einer Flüssigkeits-Auslasseinrichtung führt.

    [0123] Ansonsten funktioniert die Kammer 106 wie die Kammer 38.

    Bezugszeichenliste



    [0124] 
    10
    Reinigungsgerät
    12
    Gebläseeinrichtung
    14
    Luftführungseinrichtung
    16
    Abluftführungseinrichtung
    18
    Basis
    20
    Unterlage
    22
    Hinterradeinrichtung
    24a
    Linkes Hinterrad
    24b
    Rechtes Hinterrad
    26
    Vorderradeinrichtung
    28
    Handgriffeinheit
    30
    Sammelbehälter
    32
    Filtereinrichtung
    34
    Gehäuse
    36
    Gehäuseinnenraum
    38, 38'
    Kammer
    40
    Wandung
    42
    Hohlraum
    44
    Erste Wand
    46
    Zweite Wand
    48
    Tiefenrichtung
    50
    Boden-Seitenwand
    52
    Decken-Seitenwand
    54
    Erste laterale Seitenwand
    56
    Zweite laterale Seitenwand
    58
    Einlasseinrichtung
    60
    Einlassöffnung
    62
    Einlassstutzen
    64
    Auslasseinrichtung
    66
    Auslassöffnung
    68
    Poröse Platte
    70
    Schalldämpfereinrichtung
    72, 72'
    Trennwand
    74
    Innenraum
    76, 76'
    Erster Fluidkanal
    78, 78'
    Zweiter Fluidkanal
    80, 80'
    Einbuchtung
    82
    Einbuchtungsraum
    84
    Mittelachse
    86
    Winkel
    88
    "Reflexion"
    90, 90'
    Erster Bereich
    92, 92'
    Zweiter Bereich
    94, 94'
    Dritter Bereich
    96
    Vierter Bereich
    98
    Stromlinie
    100
    Ausbuchtung
    102
    Kanal
    104
    Flüssigkeits-Auslasseinrichtung
    106
    Kammer
    108
    Einlasseinrichtung
    110
    Einlassöffnung
    112
    Trennwand
    114
    Bogen
    116
    Fluidkanal



    Ansprüche

    1. Reinigungsgerät, umfassend eine Basis (18), eine Luftführungseinrichtung (14), welche an der Basis (18) angeordnet ist, und mindestens eine Kammer (38; 38'; 106) mit einer Wandung (40), welche einen Hohlraum (42) begrenzt, wobei an der Wandung (40) eine Einlasseinrichtung (58; 108) für einen Fluidstrom und eine Auslasseinrichtung (64) angeordnet sind, und wobei zwischen der Einlasseinrichtung (58; 108) und der Auslasseinrichtung (64) in dem Hohlraum (42) mindestens ein Fluidkanal (76; 78; 76'; 78'; 116) verläuft, und in dem Hohlraum (42) mindestens eine Trennwand (72; 72'; 112) angeordnet ist, welche eine akustische Abschattung zwischen der Einlasseinrichtung (58; 108) und der Auslasseinrichtung (64) bewirkt, dadurch gekennzeichnet, dass an der mindestens einen Kammer (38; 38'; 106) eine Flüssigkeits-Auslasseinrichtung (104) angeordnet ist und/oder dass der mindestens einen Kammer (38; 38'; 106) mindestens ein Kanal (102) zur Abführung von Flüssigkeit zugeordnet ist.
     
    2. Reinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Kammer (38; 38'; 106) an der Basis (18) angeordnet ist und eine Stützwand für eine oder mehrere Komponenten des Reinigungsgeräts bildet und/oder eine Gehäusewand eines Gehäuses (34) des Reinigungsgeräts bildet, welche einen Gehäuseinnenraum (36) begrenzt, und/oder die mindestens eine Kammer (38; 38'; 106) die Basis (18) zumindest teilweise bildet, und insbesondere dass in dem Gehäuseinnenraum (36) eine Gebläseeinrichtung (12) angeordnet ist.
     
    3. Reinigungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Kammer (38; 38'; 106) eine Rückwand oder Vorderwand oder Seitenwand eines Gehäuses (34) der Reinigungsmaschine bildet, und insbesondere dass in einem Gehäuseinnenraum (36) des Gehäuses (34) eine Gebläseeinrichtung (12) angeordnet ist.
     
    4. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Kammer (38; 38'; 106) abnehmbar an der Basis (18) positioniert ist, wobei bei an der Basis (18) positionierter mindestens einen Kammer (38; 38'; 106) diese über die Einlasseinrichtung (58; 108) fluidwirksam mit der Luftführungseinrichtung (14) verbunden ist.
     
    5. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Kammer (38; 38'; 106) eine Tiefe (T) aufweist, welche kleiner ist als eine Breite (B) und/oder eine Höhe (H) der mindestens einen Kammer (38; 38'; 106).
     
    6. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung (40) eine erste Wand (44) und eine gegenüberliegende zweite Wand (46) umfasst, welche in einer Tiefenrichtung (48) beabstandet sind, wobei zwischen der ersten Wand (44) und der zweiten Wand (46) Seitenwände (50, 52, 54, 56) angeordnet sind und insbesondere zwischen der ersten Wand (44) und der zweiten Wand (46) eine Boden-Seitenwand (50), eine Decken-Seitenwand (52) und gegenüberliegende laterale Seitenwände (54, 56) angeordnet sind, und insbesondere dass die Einlasseinrichtung (58; 108) an der ersten Wand (44) angeordnet ist, und insbesondere dass eine Außenseite der zweiten Wand (46) eine Außenseite des Reinigungsgeräts bildet, und insbesondere dass die Auslasseinrichtung (64) an der zweiten Wand oder an einer Seitenwand (50) angeordnet ist.
     
    7. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslasseinrichtung (64) bezogen auf die Schwerkraftrichtung (g) unterhalb der Einlasseinrichtung (58; 108) angeordnet ist, wenn das Reinigungsgerät auf einer Unterlage (20) in einem Betriebsmodus aufgestellt ist, und insbesondere dass die Auslasseinrichtung (64) an einer Boden-Seitenwand (50) angeordnet ist, welche von den Seitenwänden (50, 52, 54, 56) der mindestens einen Kammer (38; 38'; 106) nächstliegend zu der Unterlage (20) ist.
     
    8. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Kammer (38; 38'; 106) eine selbstständige Einheit ist, welche an der Basis als Ganzes fixierbar oder fixiert ist.
     
    9. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein erster Fluidkanal (76; 76') und ein zweiter Fluidkanal (78; 78') vorgesehen sind, welche von einer Einlassöffnung (60; 110) der Einlasseinrichtung (58; 108) ausgehen, und insbesondere dass der erste Fluidkanal (76; 76') und der zweite Fluidkanal (78; 78') an der Einlassöffnung (60) voneinander weg führen, und insbesondere dass der zweite Fluidkanal (78; 78') bezogen auf die Schwerkraftrichtung (g) nach unten führt, wenn das Reinigungsgerät in einem Betriebsmodus auf einer Unterlage (20) aufgestellt ist, und insbesondere dass der zweite Fluidkanal (78; 78') durch eine Boden-Seitenwand (50) der mindestens einen Kammer (38; 38') begrenzt ist, und insbesondere dass der erste Fluidkanal (76; 76') von der Einlassöffnung (60) bezogen auf die Schwerkraftrichtung (g) nach oben weggeführt ist, und insbesondere dass der erste Fluidkanal (76; 76') durch eine Decken-Seitenwand (52) der mindestens einen Kammer (38) begrenzt ist.
     
    10. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Trennwand (72; 72'; 112) eine Wandung des mindestens einen Fluidkanals (76; 78; 76'; 78'; 116) bildet, und insbesondere dass die Trennwand (72) einen in sich zusammenhängenden geschlossenen Verlauf hat, und insbesondere dass eine Einlassöffnung (60; 110) der Einlasseinrichtung (58; 108) zwischen der Trennwand (72; 72'; 112) und einer Seitenwand (54) der mindestens einen Kammer (38; 38'; 106) angeordnet ist, und insbesondere dass die mindestens eine Trennwand (72; 72') eine Einbuchtung (80; 80') aufweist, wobei in einem durch die Einbuchtung (80; 80') begrenzten Einbuchtungsraum (82) eine Einlassöffnung (60) der Einlasseinrichtung (58) mindestens teilweise angeordnet ist, und insbesondere dass ausgehend von der Einlassöffnung (60) in einem ersten Bereich (90; 90') ein Fluidkanal (76; 76') einen hydraulischen Kanalquerschnitt aufweist, welcher sich verengt, in einem zweiten Bereich (92; 92') der Fluidkanal (76; 76') eine Strömungsumlenkung um mindestens näherungsweise 90° bewirkt und in einem dritten Bereich (94; 94') der Fluidkanal (76) eine weitere Strömungsumlenkung um mindestens näherungsweise 90° bewirkt, und insbesondere dass die Trennwand (72; 72') in dem ersten Bereich (90; 90') und/oder zweiten Bereich (92; 92') und/oder dritten Bereich (94; 94') und/oder an einem Übergang zwischen dem ersten Bereich (90; 90') und dem zweiten Bereich (92; 92') und/oder an einem Übergang zwischen dem zweiten Bereich (92; 92') und dem dritten Bereich (94; 94') einen gekrümmten Verlauf hat.
     
    11. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlasseinrichtung (58) an eine Abluftführungseinrichtung (16) einer Gebläseeinrichtung (12) und/oder eine Kühlluftführungseinrichtung gekoppelt ist.
     
    12. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslasseinrichtung (64) an einer Außenseite des Reinigungsgeräts angeordnet ist.
     
    13. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Auslasseinrichtung (64) eine poröse Einrichtung (68) zur Wirbelverkleinerung angeordnet ist.
     
    14. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Ausbildung als Sprühextraktionsgerät oder als Sauggerät.
     


    Claims

    1. Cleaning device, comprising a base (18), an air-conduit device (14) which is arranged on the base (18), and at least one chamber (38; 38'; 106) with a wall (40) which delimits a cavity (42), an inlet device (58; 108) for a fluid stream and an outlet device (64) being arranged on the wall (40), and at least one fluid channel (76; 78; 76'; 78'; 116) running in the cavity (42) between the inlet device (58; 108) and the outlet device (64), wherein at least one partition wall (72; 72'; 112) is arranged in the cavity (42), said partition wall (72; 72'; 112) producing an acoustic shielding effect between the inlet device (58; 108) and the outlet device (64), characterized in that a liquid outlet device (104) is arranged on the at least one chamber (38; 38'; 106) and/or in that at least one channel (102) for discharging liquid is associated with the at least one chamber (38; 38'; 106).
     
    2. Cleaning device in accordance with claim 1, characterized in that the at least one chamber (38; 38'; 106) is arranged on the base (18) and forms a retaining wall for one or more components of the cleaning device and/or forms a housing wall of a housing (34) of the cleaning device, which housing wall delimits a housing interior (36), and/or the at least one chamber (38; 38'; 106) forms the base (18) at least in part, and in particular in that a fan device (12) is arranged in the housing interior (36).
     
    3. Cleaning device in accordance with claim 1 or 2, characterized in that the at least one chamber (38; 38'; 106) forms a rear wall or front wall or side wall of a housing (34) of the cleaning device, and in particular in that a fan device (12) is arranged in a housing interior (36) of the housing (34).
     
    4. Cleaning device in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the at least one chamber (38; 38'; 106) is positioned removably on the base (18), this chamber being fluidically connected to the air-conduction device (14) via the inlet device (58; 108) in the case of at least one chamber (38; 38'; 106) being positioned on the base (18).
     
    5. Cleaning device in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the at least one chamber (38; 38'; 106) has a depth (T) which is smaller than a width (B) and/or a height (H) of the at least one chamber (38; 38'; 106).
     
    6. Cleaning device in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the wall (40) comprises a first wall (44) and an opposing second wall (46) which are spaced apart in a depth direction (48), side walls (50, 52, 54, 56) being arranged between the first wall (44) and the second wall (46), and in particular a base-side wall (50), a ceiling-side wall (52) and opposing lateral side walls (54, 56) being arranged between the first wall (44) and the second wall (46), and in particular in that the inlet device (58; 108) is arranged on the first wall (44), and in particular in that an outer side of the second wall (46) forms an outer side of the cleaning device, and in particular in that the outlet device (64) is arranged on the second wall or on a side wall (50).
     
    7. Cleaning device in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the outlet device (64) is arranged in relation to the direction of gravity (g) below the inlet device (58; 108) when the cleaning device is set up on a support (20) in an operating mode, and in particular in that the outlet device (64) is arranged on a floor-side wall (50) which, of the side walls (50, 52, 54, 56) of the at least one chamber (38; 38'; 106), is nearest to the support (20).
     
    8. Cleaning device in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that the at least one chamber (38; 38'; 106) is an independent unit which is fixable or is fixed as a whole on the base.
     
    9. Cleaning device in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that at least a first fluid channel (76; 76') and a second fluid channel (78; 78') are provided, which run from an inlet opening (60; 110) of the inlet device (58; 108), and in particular in that the first fluid channel (76; 76') and the second fluid channel (78; 78') at the inlet opening (60) lead away from one another, and in particular in that the second fluid channel (78; 78') leads downward in relation to the direction of gravity (g) when the cleaning device is set up in an operating mode on a support (20), and in particular in that the second fluid channel (78; 78') is delimited by a floor-side wall (50) of the at least one chamber (38; 38'), and in particular in that the first fluid channel (76; 76') is led away from the inlet opening (60) upward in relation to the direction of gravity (g), and in particular in that the first fluid channel (76; 76') is delimited by a ceiling-side wall (52) of the at least one chamber (38).
     
    10. Cleaning device in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the at least one partition wall (72; 72'; 112) forms a wall of the at least one fluid channel (76; 78; 76'; 78'; 116), and in particular in that the partition wall (72) has a self-connected closed course, and in particular in that an inlet opening (60; 110) of the inlet device (58; 108) is arranged between the partition wall (72; 72'; 112) and a side wall (54) of the at least one chamber (38; 38'; 106), and in particular in that the at least one partition wall (72; 72') has an indentation (80; 80'), an inlet opening (60) of the inlet device (58) being arranged at least in part in an indentation space (82) delimited by the indentation (80; 80'), and in particular in that, starting from the inlet opening (60), in a first region (90; 90') a fluid channel (76; 76') has a hydraulic channel cross section which narrows, in a second region (92; 92') the fluid channel (76; 76') causes a flow deflection of at least approximately 90°, and in a third region (94; 94') the fluid channel (76) causes a further flow deflection of at least approximately 90°, and in particular in that the partition wall (72; 72') has a curved course in the first region (90; 90') and/or second region (92; 92') and/or third region (94; 94') and/or at a transition between the first region (90; 90') and the second region (92; 92') and/or at a transition between the second region (92; 92') and the third region (94; 94').
     
    11. Cleaning device in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the inlet device (58) is coupled to an exhaust air-conduit device (16) of a fan device (12) and/or a cold air-conduit device.
     
    12. Cleaning device in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the outlet device (64) is arranged on an outer side of the cleaning device.
     
    13. Cleaning device in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that a porous device (68) for reducing turbulence is arranged on the outlet device (64).
     
    14. Cleaning device in accordance with any one of the preceding claims, characterized by a configuration as a spray extraction device or suction device.
     


    Revendications

    1. Appareil de nettoyage, comprenant une base (18), un dispositif de guidage d'air (14), lequel est disposé sur la base (18), et au moins une chambre (38 ; 38' ; 106) avec une paroi (40), laquelle délimite une cavité (42), dans lequel un dispositif d'entrée (58 ; 108) pour un courant de fluide et un dispositif de sortie (64) sont disposés sur la paroi (40), et dans lequel au moins un canal de fluide (76 ; 78 ; 76' ; 78' ; 116) s'étend dans la cavité (42) entre le dispositif d'entrée (58 ; 108) et le dispositif de sortie (64), et au moins une cloison (72 ; 72' ; 112), laquelle provoque un effet d'ombre acoustique entre le dispositif d'entrée (58 ; 108) et le dispositif de sortie (64), est disposée dans la cavité (42), caractérisé en ce qu'un dispositif de sortie de liquide (104) est disposé sur l'au moins une chambre (38 ; 38' ; 106) et/ou qu'au moins un canal (102) destiné à évacuer le liquide est associé à l'au moins une chambre (38 ; 38' ; 106).
     
    2. Appareil de nettoyage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'au moins une chambre (38 ; 38' ; 106) est disposée sur la base (18) et forme une paroi d'appui pour un ou plusieurs composants de l'appareil de nettoyage et/ou une paroi de boîtier d'un boîtier (34) de l'appareil de nettoyage, laquelle délimite un espace intérieur de boîtier (36), et/ou l'au moins une chambre (38 ; 38' ; 106) forme au moins en partie la base (18), et en particulier qu'un dispositif de soufflante (12) est disposé dans l'espace intérieur de boîtier (36).
     
    3. Appareil de nettoyage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'au moins une chambre (38 ; 38' ; 106) forme une paroi arrière ou paroi avant ou paroi latérale d'un boîtier (34) de la machine de nettoyage, et en particulier qu'un dispositif de soufflante (12) est disposé dans un espace intérieur de boîtier (36) du boîtier (34).
     
    4. Appareil de nettoyage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins une chambre (38 ; 38' ; 106) est positionnée sur la base (18) de manière amovible, dans lequel, lorsqu'au moins une chambre (38 ; 38' ; 106) est positionnée sur la base (18), celle-ci est en liaison fluidique avec le dispositif de guidage d'air (14) par l'intermédiaire du dispositif d'entrée (58 ; 108).
     
    5. Appareil de nettoyage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins une chambre (38 ; 38' ; 106) présente une profondeur (T), laquelle est inférieure à une largeur (B) et/ou une hauteur (H) de l'au moins une chambre (38 ; 38' ; 106).
     
    6. Appareil de nettoyage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la paroi (40) comprend une première paroi (44) et une deuxième paroi (46) opposée, lesquelles sont espacées dans une direction de profondeur (48), dans lequel des parois latérales (50, 52, 54, 56) sont disposées entre la première paroi (44) et la deuxième paroi (46) et une paroi latérale de fond (50), une paroi latérale de plafond (52) et des parois latérales (54, 56) opposées sont disposées entre la première paroi (44) et la deuxième paroi (46), et en particulier que le dispositif d'entrée (58 ; 108) est disposé sur la première paroi (44), et en particulier qu'une face extérieure de la deuxième paroi (46) forme une face extérieure de l'appareil de nettoyage, et en particulier que le dispositif de sortie (64) est disposé sur la deuxième paroi ou sur une paroi latérale (50).
     
    7. Appareil de nettoyage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de sortie (64) est disposé par rapport au sens de la gravité (g) au-dessous du dispositif d'entrée (58 ; 108), lorsque l'appareil de nettoyage est posé sur un support (20) dans un mode de fonctionnement, et en particulier que le dispositif de sortie (64) est disposé sur une paroi latérale de fond (50), laquelle, des parois latérales (50, 52, 54, 56) de l'au moins une chambre (38 ; 38' ; 106), est la plus proche du support (20).
     
    8. Appareil de nettoyage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins une chambre (38 ; 38' ; 106) est une unité autonome, laquelle peut être fixée ou est fixée sur la base dans son intégralité.
     
    9. Appareil de nettoyage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un premier canal de fluide (76 ; 76') et un deuxième canal de fluide (78 ; 78') sont prévus, lesquels partent d'un orifice d'entrée (60 ; 110) du dispositif d'entrée (58 ; 108), et en particulier que le premier canal de fluide (76 ; 76') et le deuxième canal de fluide (78 ; 78') s'écartent l'un de l'autre sur l'orifice d'entrée (60), et en particulier que le deuxième canal de fluide (78 ; 78') mène vers le bas par rapport au sens de la pesanteur (g) lorsque l'appareil de nettoyage est posé sur un support (20) dans un mode de fonctionnement, et en particulier que le deuxième canal de fluide (78 ; 78') est délimité par une paroi latérale de fond (50) de l'au moins une chambre (38 ; 38'), et en particulier que le premier canal de fluide (76 ; 76') est écarté vers le haut de l'orifice d'entrée (60) par rapport au sens de la pesanteur (g), et en particulier que le premier canal de fluide (76 ; 76') est délimité par une paroi latérale de fond (52) de l'au moins une chambre (38).
     
    10. Appareil de nettoyage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins une cloison (72 ; 72' ; 112) forme une paroi de l'au moins un canal de fluide (76 ; 78 ; 76' ; 78' ; 116), et en particulier que la cloison (72) présente un tracé fermé sur lui-même continu, et en particulier qu'un orifice d'entrée (60 ; 110) du dispositif d'entrée (58 ; 108) est disposé entre la cloison (72 ; 72' ; 112) et une paroi latérale (54) de l'au moins une chambre (38 ; 38' ; 106), et en particulier que l'au moins une cloison (72 ; 72') présente un creux (80 ; 80'), dans lequel un orifice d'entrée (60) du dispositif d'entrée (58) est disposé au moins en partie dans un espace de creux (82) délimité par le creux (80 ; 80'), et en particulier qu'à partir de l'orifice d'entrée (60), dans une première zone (90 ; 90'), un canal de fluide (76 ; 76') présente une section transversale de canal hydraulique, laquelle se rétrécit, dans une deuxième zone (92 ; 92'), le canal de fluide (76 ; 76') provoque une déviation d'écoulement d'au moins approximativement 90° et dans une troisième zone (94 ; 94'), le canal de fluide (76) provoque une autre déviation d'écoulement d'au moins approximativement 90°, et en particulier que la cloison (72 ; 72') présente dans la première zone (90 ; 90') et/ou deuxième zone (92 ; 92') et/ou troisième zone (94 ; 94') et/ou sur une transition entre la première zone (90 ; 90') et la deuxième zone (92 ; 92') et/ou sur une transition entre la deuxième zone (92 ; 92') et la troisième zone (94 ; 94') un tracé courbé.
     
    11. Appareil de nettoyage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif d'entrée (58) est accouplé à un dispositif de guidage d'air vicié (16) d'un dispositif de soufflante (12) et/ou un dispositif de guidage d'air de refroidissement.
     
    12. Appareil de nettoyage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de sortie (64) est disposé sur une face extérieure de l'appareil de nettoyage.
     
    13. Appareil de nettoyage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un dispositif poreux (68) permettant la réduction de tourbillon est disposé sur le dispositif de sortie (64).
     
    14. Appareil de nettoyage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par une réalisation sous la forme d'un appareil d'extraction à pulvérisation ou sous la forme d'un appareil d'aspiration.
     




    Zeichnung























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente