[0001] Die Erfindung betrifft ein Reinigungsgerät, umfassend eine Basis, eine Luftführungseinrichtung,
welche an der Basis angeordnet ist, und mindestens eine Kammer mit einer Wandung,
welche einen Hohlraum begrenzt, wobei an der Wandung eine Einlasseinrichtung für einen
Fluidstrom und eine Auslasseinrichtung angeordnet sind, und wobei zwischen der Einlasseinrichtung
und der Auslasseinrichtung in dem Hohlraum mindestens ein Fluidkanal verläuft, und
in dem Hohlraum mindestens eine Trennwand angeordnet ist, welche eine akustische Abschattung
zwischen der Einlasseinrichtung und der Auslasseinrichtung bewirkt.
[0003] Aus der
JP 2004279779 ist ein Lärmreduzierungsgerät bekannt, welches eine Lärmreduktionsplatte aufweist.
[0004] Aus der
US 4,617,034 ist ein Reinigungsgerät bekannt, welches eine Lärmunterdrückungseinrichtung aufweist.
[0005] Aus der
EP 1 726 244 A2 ist ein Staubsauger bekannt, welcher Mittel zur Luftdiffusion aufweist.
[0006] Aus der
JP 4-218127 ist ein Staubsauger bekannt.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Reinigungsgerät der eingangs genannten
Art auszubilden, welches bei effektiver Schallreduktion auf konstruktiv günstige Weise
ausgebildet ist.
[0008] Diese Aufgabe wird bei dem eingangs genannten Reinigungsgerät erfindungsgemäß dadurch
gelöst, dass an der mindestens einen Kammer eine Flüssigkeits-Auslasseinrichtung angeordnet
ist und/oder dass der mindestens einen Kammer mindestens ein Kanal zur Abführung von
Flüssigkeit zugeordnet ist.
[0009] Die mindestens eine Trennwand in dem Hohlraum sorgt für eine Fluidführung innerhalb
der mindestens einen Kammer zwischen der Einlasseinrichtung und der Auslasseinrichtung.
Sie ist dabei insbesondere so ausgebildet, dass der Druckverlust der Strömung innerhalb
des Hohlraums minimiert ist.
[0010] Die Kammer bewirkt ferner eine akustische Abschattung zwischen der Einlasseinrichtung
und der Auslasseinrichtung, so dass an der mindestens einen Kammer eine Schallreduzierung
auftritt.
[0011] Die mindestens eine Trennwand ist insbesondere so ausgestaltet, dass innerhalb des
Hohlraums Schall reflektiert wird. Der Schall wird dabei insbesondere an der Wandung
und der mindestens einen Trennwand reflektiert. Dies bedeutet, dass die Schallintensität,
welche über die Einlasseinrichtung in die mindestens eine Kammer eingekoppelt wird,
in der Kammer reduziert wird und die Schallintensität, welche über die Auslasseinrichtung
aus der mindestens einen Kammer austreten kann, gegenüber der Intensität von eintretendem
Schall reduziert ist.
[0012] Es ist günstig, wenn die mindestens eine Kammer an der Basis angeordnet ist und eine
Stützwand für eine oder mehrere Komponenten der Reinigungsgeräte bildet und/oder eine
Gehäusewand eines Gehäuses des Reinigungsgeräts bildet, welche einen Gehäuseinnenraum
begrenzt, und/oder mindestens teilweise die Basis bildet. Die Kammer, über die sich
eine effektive Schallreduzierung erreichen lässt, kann dann weitere Funktionen an
dem Reinigungsgerät übernehmen. Dadurch lässt sich ein Reinigungsgerät mit kompakter
Bauweise mit minimierter Schallabgabe realisieren.
[0013] Beispielsweise bildet die mindestens eine Kammer eine Rückwand oder Vorderwand oder
Seitenwand eines Gehäuses der Reinigungsmaschine. Dadurch lässt sich die Kammer, welche
als Kammerschalldämpfer ausgebildet ist, auf einfache und vorteilhafte Weise in ein
Gehäuse des Reinigungsgeräts integrieren.
[0014] Insbesondere ist in einem Gehäuseinnenraum des Gehäuses eine Gebläseeinrichtung angeordnet.
Die Gebläseeinrichtung stellt beispielsweise Abluft bereit, welche durch die Kammer
durchgeführt wird, um für eine Schallreduzierung zu sorgen.
[0015] Bei einem Ausführungsbeispiel ist es vorgesehen, dass die mindestens eine Kammer
abnehmbar an der Basis positioniert ist, wobei bei an der Basis positionierter mindestens
einen Kammer diese über die Einlasseinrichtung fluidwirksam mit der Luftführungseinrichtung
verbunden ist. Dadurch kann die mindestens eine Kammer zusätzlich zu der Fluidführung
und der Schalldämpfung an dem Reinigungsgerät eine oder mehrere weitere Funktionen
erfüllen wie beispielsweise eine abnehmbare Gehäusewand bilden. Durch die Abnehmbarkeit
lässt sich auf einen Gehäuseinnenraum zugreifen.
[0016] Bei einem Ausführungsbeispiel weist die mindestens eine Kammer eine Tiefe auf, welche
kleiner ist als eine Breite und/oder eine Höhe der mindestens einen Kammer, wobei
insbesondere die Breite mindestens fünffach größer ist und beispielsweise mindestens
zehnfach größer ist als die Tiefe und/oder die Höhe mindestens fünffach größer ist
und beispielsweise mindestens zehnfach größer ist als die Tiefe. Dadurch lässt sich
eine effektive Schallreduzierung erreichen.
[0017] Bei einem Ausführungsbeispiel umfasst die Wandung eine erste Wand und eine gegenüberliegende
zweite Wand, welche in einer Tiefenrichtung beabstandet sind, wobei zwischen der ersten
Wand und der zweiten Wand Seitenwände angeordnet sind und insbesondere zwischen der
ersten Wand und der zweiten Wand eine Boden-Seitenwand, eine Decken-Seitenwand und
gegenüberliegende laterale Seitenwände angeordnet sind. Es lässt sich dadurch auf
einfache Weise eine Kammer mit einem Hohlraum realisieren.
[0018] Bei einem Ausführungsbeispiel ist die Einlasseinrichtung an der ersten Wand angeordnet.
Dadurch lässt sich die Kammer auf einfache Weise beispielsweise als Rückwand eines
Gehäuses des Reinigungsgeräts ausbilden. Die gegenüberliegende zweite Wand hat eine
Reflexionswirkung für über die Einlasseinrichtung eingekoppelte Schallwellen.
[0019] Aus dem gleichen Grund ist es vorteilhaft, wenn eine Außenseite der zweiten Wand
eine Außenseite des Reinigungsgeräts bildet. Dadurch lässt sich bei effektiver Schallreduzierung
die Anzahl der Bauteile des Reinigungsgeräts gering halten.
[0020] Es ist dann günstig, wenn die Auslasseinrichtung an der zweiten Wand oder an einer
Seitenwand wie beispielsweise an einer Boden-Seitenwand angeordnet ist. Dadurch ergibt
sich ein kompakter Aufbau.
[0021] Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn die Auslasseinrichtung bezogen auf die Schwerkraftrichtung
unterhalb der Einlasseinrichtung angeordnet ist, wenn das Reinigungsgerät auf einer
Unterlage in einem Betriebsmodus aufgestellt ist. Es lässt sich dadurch ein relativ
langer Strömungsweg für eine Fluidströmung innerhalb des Hohlraums der mindestens
einen Kammer bereitstellen mit effektiver Schalldämpfung an der Kammer. Weiterhin
kann Fluid abströmen (und insbesondere Flüssigkeit ablaufen), auch wenn ein Gebläse
einer Gebläseeinrichtung nicht aktiviert ist.
[0022] Aus dem gleichen Grund ist es günstig, wenn die Auslasseinrichtung an einer Boden-Seitenwand
angeordnet ist, welche von den Seitenwänden der mindestens einen Kammer nächstliegend
zu der Unterlage ist. Dadurch ergibt sich ein langer Strömungsweg mit effektiver Schalldämpfung.
[0023] Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn die mindestens eine Kammer eine selbstständige
Einheit ist, welche an der Basis als Ganzes fixierbar oder fixiert ist. Die Kammer
lässt sich dann als Ganzes abnehmen und kann so beispielsweise die Wand eines Gehäuses
bilden.
[0024] Günstig ist es, wenn mindestens ein erster Fluidkanal und ein zweiter Fluidkanal
vorgesehen sind, welche von einer Einlassöffnung der Einlasseinrichtung ausgehen.
Es lässt sich dadurch bei effektiver Schallreduzierung beispielsweise auch eine Luft-Flüssigkeit-Trennung
an der mindestens einen Kammer durchführen.
[0025] Vorteilhafterweise führen der erste Fluidkanal und der zweite Fluidkanal an der Einlassöffnung
voneinander weg, um eine effektive Trennung zu bewirken.
[0026] Um insbesondere Flüssigkeit wie Wasser abführen zu können, ist es günstig, wenn der
zweite Fluidkanal bezogen auf die Schwerkraftrichtung nach unten führt, wenn das Reinigungsgerät
in einem Betriebsmodus auf einer Unterlage aufgestellt ist. Dadurch lässt sich auf
einfache Weise eine "Phasentrennung" erreichen.
[0027] Insbesondere ist der zweite Fluidkanal durch eine Boden-Seitenwand der mindestens
einen Kammer begrenzt. Es lässt sich dadurch auf einfache Weise Flüssigkeit abführen.
[0028] Es ist ferner günstig, wenn der erste Fluidkanal von der Einlassöffnung bezogen auf
die Schwerkraftrichtung nach oben weggeführt ist. Es lässt sich dadurch ein langer
Strömungsweg mit effektiver Schallreduzierung erreichen.
[0029] Insbesondere ist der erste Fluidkanal durch eine Decken-Seitenwand der mindestens
einen Kammer begrenzt. Es ergibt sich dadurch ein einfacher konstruktiver Aufbau bei
effektiver Fluidführung und effektiver Schallreduzierung.
[0030] An der mindestens einen Kammer ist eine Flüssigkeits-Auslasseinrichtung angeordnet.
Es lässt sich dadurch Flüssigkeit abscheiden und trennen und abführen.
[0031] Alternativ oder zusätzlich ist der mindestens einen Kammer mindestens ein Kanal zur
Abführung von Flüssigkeit zugeordnet.
[0032] Vorteilhafterweise bildet die mindestens eine Trennwand eine Wandung zur Bildung
des mindestens einen Fluidkanals. Die Trennwand bildet einen Teil einer Schalldämpfereinrichtung
und sorgt für eine Fluidführung. Über die Trennwand lässt sich bei konstruktiv einfacher
Ausbildung eine effektive Fluidführung und insbesondere Luftführung mit gleichzeitig
effektiver Schallreduzierung erreichen.
[0033] Bei einer Ausführungsform hat die Trennwand einen in sich zusammenhängenden geschlossenen
Verlauf und verläuft insbesondere zwischen der ersten Wand und der zweiten Wand der
Wandung. Es ergibt sich dadurch eine effektive Strömungsführung.
[0034] Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn eine Einlassöffnung der Einlasseinrichtung
zwischen der Trennwand und einer Seitenwand der mindestens einen Kammer angeordnet
ist. Es lässt sich dadurch eine Schallreflexion an der Trennwand und einer Seitenwand
der mindestens einen Kammer schon beim Eintritt von Schallwellen in die Kammer erreichen
beziehungsweise es wird eine effektive Reflexion von Schallwellen erreicht, welche
an der Einlassöffnung entstehen. Es liegt außerdem eine Reflexionswirkung beim Eintritt
in die mindestens eine Kammer an einer der Eintrittseinrichtung gegenüberliegenden
(Rück-)Wand vor.
[0035] Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn die Trennwand eine Einbuchtung aufweist,
wobei in einem durch die Einbuchtung begrenzten Einbuchtungsraum eine Einlassöffnung
der Einlasseinrichtung mindestens teilweise angeordnet ist. Durch die Einbuchtung
ist ein Reflexionsbereich bereitgestellt, über welchen Schallwellen reflektierbar
sind. Es werden Schallwellen im Bereich der Einlassöffnung reflektiert, um eine effektive
Schallreduktion zu erreichen.
[0036] Günstig ist es, wenn ausgehend von der Einlassöffnung in einem ersten Bereich ein
Fluidkanal einen hydraulischen Kanalquerschnitt aufweist, welcher sich verengt, in
einem zweiten Bereich der Fluidkanal eine Strömungsumlenkung mindestens näherungsweise
um 90° bewirkt und in einem dritten Bereich der Fluidkanal eine weitere Strömungsumlenkung
um mindestens näherungsweise 90° bewirkt. Es lässt sich dadurch an der Einlassöffnung
zunächst eine Querschnittserhöhung erreichen, um eine effektive Schalldämpfung zu
bewirken. Durch die Umlenkungen wird eine effektive Strömungsführung mit langem Strömungsweg
erzielt. Durch einen längeren Strömungsweg wiederum lässt sich eine effektive Schalldämpfung
erreichen.
[0037] Es ist günstig, wenn die Trennwand in dem ersten Bereich und/oder zweiten Bereich
und/oder dritten Bereich und/oder an einem Übergang zwischen dem ersten Bereich und
dem zweiten Bereich und/oder an einem Übergang zwischen dem zweiten Bereich und dem
dritten Bereich einen gekrümmten Verlauf hat. Dadurch lässt sich eine effektive Strömungsführung
erreichen. Weiterhin wird eine große Trennwandfläche für die akustische Abschattung
bereitgestellt und es wird auch eine große Fläche zur Schalldämpfung bereitgestellt.
[0038] Es kann vorgesehen sein, dass der Fluidkanal am dritten Bereich eine Ausbuchtung
aufweist. Durch die Ausbuchtung, die insbesondere einem Bereich bereitgestellt ist,
in dem ein relativ großer Strömungsquerschnitt bereitsteht, lässt sich eine zusätzliche
Schallreflexion und damit Abschattung realisieren.
[0039] Bei einem Ausführungsbeispiel ist die Einlasseinrichtung an eine Abluftführungseinrichtung
einer Gebläseeinrichtung und/oder eine Kühlluftführungseinrichtung gekoppelt. Es wird
beispielsweise Abluft eines Saugstroms durch die mindestens eine Kammer durchgeführt,
um die Abluft an die Umgebung abzugeben und dabei eine effektive Schallreduzierung
zu erreichen.
[0040] Insbesondere ist die Auslasseinrichtung an einer Außenseite des Reinigungsgeräts
angeordnet, um entsprechend Abluft an den Außenraum abzugeben.
[0041] Günstig ist es, wenn an der Auslasseinrichtung eine poröse Einrichtung zur Wirbelverkleinerung
angeordnet ist. Dadurch wird eine weitere Schallreduzierung erreicht.
[0042] Das Reinigungsgerät ist insbesondere als Sprühextraktionsgerät oder als Sauggerät
und insbesondere Nass-Trocken-Sauggerät ausgebildet.
[0043] Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen dient im Zusammenhang
mit den Zeichnungen der näheren Erläuterung der Erfindung. Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Reinigungsgeräts mit
Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel einer Kammer mit Schalldämpfungseigenschaften;
- Figur 2
- eine Draufsicht auf die Kammer gemäß Figur 1 gelöst von der Reinigungsmaschine;
- Figur 3
- eine Seitenansicht der Kammer gemäß Figur 2;
- Figur 4
- eine Schnittansicht längs der Linie 4-4 gemäß Figur 3;
- Figur 5
- eine Schnittansicht ähnlich wie in Figur 4 für ein weiteres Ausführungsbeispiel einer
Kammer; und
- Figur 6
- eine Schnittansicht ähnlich wie in Figur 4 für ein weiteres Ausführungsbeispiel einer
Kammer.
[0044] Ein Ausführungsbeispiel eines Reinigungsgeräts, welches in Figur 1 gezeigt und dort
mit 10 bezeichnet ist, ist beispielsweise ein Sprühextraktionsgerät oder ein Sauggerät
wie ein Nass-Trocken-Sauger. Das Reinigungsgerät 10 umfasst eine Gebläseeinrichtung
12, über welche ein Unterdruck-Luftstrom (Saugstrom) erzeugbar ist. Über eine entsprechende
Luftführungseinrichtung 14 lässt sich insbesondere eine Saugdüse mit Saugstrom beaufschlagen,
um einen Saugeffekt zu erzielen.
[0045] Die Luftführungseinrichtung 14 umfasst ferner eine Abluftführungseinrichtung 16,
über welche Abluft der Gebläseeinrichtung 12 geführt ist. Die Abluft der Abluftführungseinrichtung
16 ist Saugluft, welche insbesondere durch eine Filtereinrichtung gereinigt wurde.
[0046] Das Reinigungsgerät 10 weist eine Basis 18 auf, über welche das Reinigungsgerät 10
auf einer Unterlage 20 aufstellbar ist.
[0047] Bei dem in Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Reinigungsgerät 10 fahrbar.
An der Basis 18 ist eine Hinterradeinrichtung 22 mit einem linken Hinterrad 24a und
einem rechten Hinterrad 24b angeordnet. An der Basis 18 ist ferner eine Vorderradeinrichtung
26 angeordnet. Diese umfasst bei einem Ausführungsbeispiel ein oder mehrere Lenkrollen.
[0048] An der Basis ist eine Handgriffeinheit 28 angeordnet, über welche insbesondere ein
Bediener das Reinigungsgerät 10 schieben oder ziehen kann.
[0049] Die Gebläseeinrichtung 12 ist an der Basis 18 positioniert. Sie kann dabei direkt
an der Basis 18 montiert sein oder an einer Einrichtung montiert sein, welche wiederum
direkt an der Basis 18 montiert ist.
[0050] An der Basis 18 ist ferner ein Sammelbehälter 30 angeordnet, welcher insbesondere
ein Schmutzsammelbehälter ist. In diesen wird Schmutz eingesaugt; der Saugstrom durchströmt
den Sammelbehälter 30. Dem Sammelbehälter 30 ist eine Filtereinrichtung 32 zugeordnet.
[0051] Das Reinigungsgerät 10 hat ein Gehäuse 34. Das Gehäuse 34 umgibt einen Gehäuseinnenraum
36, in welchem Komponenten des Reinigungsgeräts 10 geschützt angeordnet sind. Insbesondere
sind die Gebläseeinrichtung 12 und die Luftführungseinrichtung 14 in dem Gehäuseinnenraum
36 angeordnet.
[0052] Die Basis 18 ist ebenfalls Teil des Gehäuses 34 und insbesondere bildet sie einen
Gehäuseboden für das Gehäuse 34.
[0053] Das Reinigungsgerät 10 weist eine Kammer 38 auf, welche zur Schalldämpfung dient.
Die Kammer 38 (Figuren 2 bis 4) umfasst eine Wandung 40, welche einen Hohlraum 42
umgibt.
[0054] Die Wandung 40 hat dabei eine erste Wand 44 und eine gegenüberliegende zweite Wand
46. Die erste Wand 44 und die zweite Wand 46 sind in einer Tiefenrichtung 48 zueinander
beabstandet. Die Kammer 38 weist in der Tiefenrichtung 48 eine Tiefe T (Figur 3) auf.
[0055] Die erste Wand 44 und die zweite Wand 46 sind zur Schließung des Hohlraums 42 durch
Seitenwände miteinander verbunden. Diese Seitenwände umfassen eine Boden-Seitenwand
50 und eine Decken-Seitenwand 52. Die Boden-Seitenwand 50 und die Decken-Seitenwand
52 sind in einer Höhenrichtung gegenüberliegend. Die Kammer 38 hat eine Höhe H, welcher
der Abstand zwischen der Boden-Seitenwand 50 und der Decken-Seitenwand 52 ist.
[0056] Bei einem Ausführungsbeispiel ist, wenn die Kammer 38 an dem Reinigungsgerät 10 fixiert
ist und das Reinigungsgerät 10 in einem Betriebsmodus auf der Unterlage 20 aufgestellt
ist, die Decken-Seitenwand 52 bezogen auf die Schwerkraftrichtung g oberhalb der Boden-Seitenwand
50 angeordnet.
[0057] Lateral ist der Hohlraum 42 durch eine erste laterale Seitenwand 54 und durch eine
gegenüberliegende beabstandete zweite laterale Seitenwand 56 geschlossen. Die Kammer
38 hat eine Breite B senkrecht zur Höhenrichtung (und senkrecht zur Tiefenrichtung
48), welche der Abstand zwischen der ersten lateralen Seitenwand 54 und der zweiten
lateralen Seitenwand 56 ist.
[0058] Im Querschnitt hat der Hohlraum 42 bei einer Ausführungsform eine näherungsweise
rechteckförmige Gestalt (vgl. Figur 4).
[0059] Bei an dem Reinigungsgerät 10 positionierter Kammer 38 weist die erste Wand 44 dem
Gehäuseinnenraum 36 zu und die zweite Wand 46 weist zum
[0060] Außenraum. Die zweite Wand 46 bildet eine Außenseite des Reinigungsgeräts 10 und
des Gehäuses 34.
[0061] Die Kammer 38 bildet selber als Ganzes eine Einheit, welches eine Gehäusewand ist
und das Gehäuse 34 verschließt, das heißt den Gehäuseinnenraum 36 abdeckt.
[0062] Bei dem in Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiel bildet die Kammer 38 eine Rückwand
für das Gehäuse 34, welche oberhalb der Hinterradeinrichtung 22 und unterhalb eines
Haltebereichs der Handgriffeinheit 28 liegt.
[0063] Es ist grundsätzlich auch möglich, dass die Kammer 38 beispielsweise eine Vorderwand
oder Seitenwand für das Gehäuse 34 bildet.
[0064] Es ist ferner auch möglich, dass die Kammer 38 eine Wand bildet, welche Zusatzfunktionen
wie Haltefunktionen oder Stützfunktionen für weitere Komponenten des Reinigungsgeräts
10 hat.
[0065] Die Kammer 38 umfasst eine Einlasseinrichtung 58 mit einer Einlassöffnung 60 für
einen Fluidstrom. Die Einlassöffnung 60 ist fluidwirksam an die Luftführungseinrichtung
14 und insbesondere an die Abluftführungseinrichtung 16 gekoppelt.
[0066] Es ist auch möglich, dass die Einlassöffnung 60 beispielsweise an eine Kühlluftabführung
gekoppelt ist.
[0067] Über die Einlasseinrichtung 58 lässt sich ein Fluidstrom und insbesondere Luftstrom,
welcher flüssigkeitsbeaufschlagt sein kann, in den Hohlraum 42 einkoppeln.
[0068] Die Einlassöffnung 60 ist insbesondere an der ersten Wand 44 angeordnet. Beispielsweise
ist an der ersten Wand 44 ein Einlassstutzen 62 zur Ankopplung insbesondere an die
Abluftführungseinrichtung 16 vorgesehen. An dem Einlassstutzen 62 ist eine entsprechende
Dichtungseinrichtung angeordnet.
[0069] Die Kammer 38 weist ferner eine Auslasseinrichtung 64 auf, über welche ein Fluidstrom
aus dem Hohlraum 42 auskoppelbar ist.
[0070] Bei einem Ausführungsbeispiel umfasst die Auslasseinrichtung 64 eine oder mehrere
Auslassöffnungen 66, welche an der Boden-Seitenwand 50 angeordnet sind. Über die Auslasseinrichtung
64 ist ein Fluidstrom und insbesondere Luftstrom an einen Außenraum abgebbar. Die
Auslassöffnung oder Auslassöffnungen 66 liegen an einer Außenseite des Reinigungsgeräts
10 (vgl. Figur 1).
[0071] Es kann dabei vorgesehen sein, dass an der Auslasseinrichtung 64 eine poröse Platte
68 angeordnet ist, um beim Austritt eine Wirbelverkleinerung zu erreichen.
[0072] Die Kammer 38 ist als Kammerschalldämpfer ausgebildet, welcher zur Schalldämpfung
dient. Luft und insbesondere Abluft eines Saugstroms beziehungsweise Abluft einer
Luftkühlung des Reinigungsgeräts 10 werden an den Außenraum nach Durchlaufen der Kammer
38 abgegeben.
[0073] Die Kammer 38 ist dabei insbesondere abnehmbar an dem Reinigungsgerät 10 und insbesondere
an der Basis 18 fixiert. Bei abgenommener Kammer 38 ist ein Zugang zu dem Gehäuseinnenraum
36 möglich.
[0074] Die Kammer 38 ist über ihre Wandung 40 fluiddicht ausgebildet mit einem definierten
Strömungspfad zwischen der Einlasseinrichtung 58 und der Auslasseinrichtung 64.
[0075] In dem Hohlraum 42 ist eine Schalldämpfereinrichtung 70 angeordnet. Es werden Schallwellen
innerhalb des Hohlraums 42 reflektiert. Reflektierte Schallwellen werden innerhalb
des Hohlraums 42 gedämpft und der Anteil von Schallwellen, welcher durch die Auslasseinrichtung
64 in den Außenraum austritt, wird verringert; die Gesamtenergie von Schallwellen,
welche an der Auslasseinrichtung 64 in den Außenraum austreten, ist kleiner (und insbesondere
erheblich kleiner) als die Gesamtenergie von Schallwellen, welche durch die Einlasseinrichtung
58 in den Hohlraum 42 eintreten.
[0076] In der Kammer 38 ist in dem Hohlraum 42 eine Trennwand 72 angeordnet. Die Trennwand
72 ist bei einem Ausführungsbeispiel als in sich zusammenhängendes geschlossenes Gebilde
ausgebildet, welches von entsprechenden Fluidströmen, welche über die Einlassöffnung
60 eintreten, umströmt wird. Die Trennwand 72 selber ist fluiddicht ausgebildet und
ein Innenraum 74, welcher von der Trennwand 72 umgeben ist, ist nicht fluidbeaufschlagt
(die Trennwand 72 kann auch massiv ausgebildet sein, so dass der Innenraum 74 im Vollmaterial
der Trennwand 72 liegt).
[0077] Die Trennwand 72 erstreckt sich zwischen der ersten Wand 44 und der zweiten Wand
46 und ist mit diesen verbunden.
[0078] Durch die Trennwand 72 ist in dem Hohlraum ein erster Fluidkanal 76 und ein zweiter
Fluidkanal 78 gebildet. Sowohl der erste Fluidkanal 76 als auch der zweite Fluidkanal
78 gehen von der Einlassöffnung 60 aus und sowohl der erste Fluidkanal 76 als auch
der zweite Fluidkanal 78 laufen von dieser Einlassöffnung 60 zu der Auslasseinrichtung
64.
[0079] Der erste Fluidkanal 76 dient im Wesentlichen dazu, Luft in dem Hohlraum 72 von der
Einlassöffnung 60 zu der Auslasseinrichtung 64 zu führen und an den Außenraum abzugeben.
[0080] Der zweite Fluidkanal 78 dient im Wesentlichen dazu, eventuell in dem Fluid, welches
über die Einlassöffnung 60 eingekoppelt wird, enthaltene Flüssigkeit und insbesondere
Wasser abzutrennen und abzuführen.
[0081] Bei einem Ausführungsbeispiel läuft der erste Fluidkanal 76 ausgehend von der Einlassöffnung
60 entgegen der Schwerkraftrichtung g nach oben. Der zweite Fluidkanal 78 läuft in
Richtung der Schwerkraft nach unten.
[0082] Die Trennwand 72 weist im Bereich der Einlassöffnung 60 eine Einbuchtung 80 auf.
Die Einbuchtung 80 definiert einen Einbuchtungsraum 82. In dem Einbuchtungsraum 82
liegt zumindest teilweise die Einlassöffnung 60.
[0083] Der erste Fluidkanal 76 verjüngt sich in seinem hydraulischen Querschnitt ausgehend
von der Einlassöffnung 60.
[0084] Die Einbuchtung 80 weist insbesondere eine gekrümmte Wandung auf. Durch sie ist an
der Einlassöffnung 60 ein Schallspiegel gebildet. Die Einlassöffnung 60 liegt zwischen
der Einbuchtung 80 und der ersten lateralen Seitenwand 54.
[0085] Bei einem Ausführungsbeispiel ist die erste laterale Seitenwand 54 im Bereich der
Einlassöffnung 60 beispielsweise in einem Winkel zu einer Mittelachse 84 der Kammer
38 angeordnet. Dieser Winkel 86 ist ein kleiner spitzer Winkel.
[0086] Bei an dem Reinigungsgerät 10 positionierter Kammer 38 liegt die Mittelachse 84 insbesondere
parallel zur Schwerkraftrichtung g.
[0087] Schallwellen, welche über die Einlassöffnung 60 eintreten beziehungsweise an dieser
entstehen, werden an dem Bereich der Trennwand 72 an der Einbuchtung 80 reflektiert
und dabei in Richtung der ersten lateralen Seitenwand 54 reflektiert. Ferner werden
Schallwellen an der ersten lateralen Seitenwand 54 reflektiert. Dies ist in Figur
4 durch das Bezugszeichen 88 angedeutet. Weiterhin werden Schallwellen an der zweiten
Wand 46 reflektiert.
[0088] Es erfolgt dann eine Dämpfung der entsprechenden Schallwellen an der Wandung 40 und
der Trennwand 72. Es wird dann innerhalb der Kammer 38 Schallenergie absorbiert.
[0089] Die Trennwand 72 bewirkt eine akustische Abschattung, das heißt es werden Schallwellen,
welche über Einlasseinrichtung 58 eintreten oder dort entstehen, gegenüber der Auslasseinrichtung
64 abgeschattet, das heißt ein Teil der Schallwellen erreicht die Auslassöffnung nicht
oder nur mit reduzierter Intensität.
[0090] An die Einbuchtung 80 der Trennwand 72 schließt sich ein erster Bereich 90 an, an
dem die Trennwand 72 wie unten erwähnt so ausgestaltet ist, dass eine Verjüngung des
Strömungsquerschnitts erfolgt.
[0091] An dem ersten Bereich 90 schließt sich ein zweiter Bereich 92 an, welcher dazu dient,
eine Strömungsumlenkung um circa 90° zu bewirken. Ausgehend von der Einlassöffnung
60 strömt Fluid mit einem hohen Luftanteil zunächst entgegen der Schwerkraftrichtung
nach oben. Durch den zweiten Bereich 92 wird die Strömung um 90° in eine näherungsweise
horizontale Richtung umgeleitet.
[0092] Auf den ersten Bereich 92 folgt ein dritter Bereich 94, welcher bei einer weiteren
Strömungsumlenkung um circa 90° sorgt, um eine Ablenkung nach unten in Richtung auf
die Auslasseinrichtung 64 zu bewirken. Es folgt dann ein vierter Bereich 96, welcher
der zweiten lateralen Seitenwand 56 gegenüberliegt. In diesem Bereich liegt die Strömung
in ihrer Hauptrichtung entgegen der Schwerkraftrichtung und ist zu der Auslasseinrichtung
64 geführt.
[0093] In Figur 4 ist eine Stromlinie 98 für einen entsprechenden Luftstrom angedeutet.
[0094] Die Trennwand 72 ist dabei insbesondere gekrümmt ausgebildet, um einen möglichst
druckverlust-armen Strömungsverlauf zu erzielen.
[0095] Die Trennwand 72 kann eine Ausbuchtung 100 aufweisen. Die Ausbuchtung 100 ist insbesondere
an dem dritten Bereich 94 und/oder vierten Bereich 96 angeordnet. Durch diese Ausbuchtung
100 wird ein zusätzlicher Schallspiegel bereitgestellt.
[0096] Wie oben bereits erwähnt, dient der zweite Fluidkanal 78 im Wesentlichen zur Abführung
von Flüssigkeit in Schwerkraftrichtung g nach unten.
[0097] Im Bereich der Boden-Seitenwand 50 sind ein oder mehrere Kanäle 102 zur Flüssigkeitsabfuhr
angeordnet, welche mit dem zweiten Fluidkanal 78 in fluidwirksamer Verbindung stehen.
Der oder die Kanäle 102 münden in eine Flüssigkeits-Auslasseinrichtung 104, über welche
Flüssigkeit auskoppelbar ist.
[0098] Die Flüssigkeits-Auslasseinrichtung 104 liegt insbesondere an einem bezogen auf die
Schwerkraftrichtung g tiefsten Punkt der Kammer 38.
[0099] Bei einem Ausführungsbeispiel ist die Breite B größer als die Tiefe T und insbesondere
um das mindestens Fünffache und beispielsweise um das mindestens Zehnfache größer.
[0100] Ferner ist die Höhe H größer als die Tiefe T und insbesondere um das mindestens Fünffache
und beispielsweise um das mindestens Zehnfache größer.
[0101] Der erste Fluidkanal 76 definiert einen Durchlass für einen Fluidstrom in dem Hohlraum
42. Dieser Durchlass ist in seiner hydraulischen Querschnittsfläche mindestens so
groß wie eine hydraulische Querschnittsfläche der Einlassöffnung 60 beziehungsweise
der hydraulischen Querschnittsfläche der Auslasseinrichtung 64, das heißt an dem ersten
Fluidkanal 76 tritt im Vergleich zu der Einlassöffnung 60 keine Verengung auf.
[0102] An der Einlassöffnung 60 selber tritt über die Einbuchtung 80 ein Querschnittsprung
auf, um eine effektive Schallreflexion zu ermöglichen.
[0103] Das Reinigungsgerät 10 funktioniert wie folgt:
Abluft wird über die Abluftführungseinrichtung 16 über die Einlasseinrichtung 58 und
die Kammer 38 eingekoppelt. Die Abluft kann dabei Saugabluft oder Kühlabluft sein.
[0104] Grundsätzlich ist es auch möglich, dass beispielsweise Zuluft in die Kammer 38 eingekoppelt
wird.
[0105] Saugluft kann beispielsweise auch noch Flüssigkeit enthalten.
[0106] In dem Hohlraum 42 strömt Fluid, wobei die Strömungsführung über die Trennwand 72
eingestellt ist.
[0107] In dem Hohlraum 42 ist die Schalldämpfereinrichtung 70 angeordnet, welche für eine
akustische Abschattung innerhalb der Kammer 38 sorgt. Dies bewirkt eine Geräuschreduktion.
[0108] Die Kammer 38 selber hat an dem Reinigungsgerät eine Zusatzfunktion. Bei dem gezeigten
Ausführungsbeispiel ist sie selber als Wand ausgebildet, welche abnehmbar ist, um
einen Zugang zu dem Gehäuseinnenraum 36 zu ermöglichen. Die Kammer 38 bildet eine
Rückwand des Gehäuses 34 des Reinigungsgeräts 10.
[0109] Die Kammer 38 bildet einen Kammerschalldämpfer, mit dem sich eine effektive Schallreduktion
erreichen lässt, ohne dass beispielsweise Absorbermaterialien und dergleichen vorgesehen
werden müssen. Die Kammer 38 lässt sich dadurch auf vorteilhafte Weise auch bei Nassbedingungen
wie beispielsweise bei einem Nass-Trocken-Sauger oder Sprühextraktionsgerät einsetzen.
[0110] In der Kammer 38 kann über das Vorsehen des zweiten Fluidkanals 78 auch eine "Phasentrennung"
von Luftstrom und Flüssigkeit erfolgen und Flüssigkeit kann über den oder die Kanäle
102 (Wasserablaufkanal) abgeführt werden.
[0111] Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel einer Kammer 38', welche in Figur 5 in einer
Schnittansicht ähnlich der Schnittansicht gemäß Figur 4 gezeigt ist, ist eine Trennwand
72' vorgesehen, welche im Vergleich zu der Trennwand 72 gemäß Figur 4 nicht geschlossen
ist. Die Trennwand 72' weist wie die Trennwand 72 eine Einbuchtung 80' auf, einen
ersten Bereich 90' und einen zweiten Bereich 92'. Es sind ein erster Fluidkanal 76'
und ein zweiter Fluidkanal 78' gebildet.
[0112] Die Trennwand 72' weist eine mindestens näherungsweise einheitliche Dicke auf.
[0113] Die entsprechende Kammer 38' funktioniert ansonsten wie die Kammer 38. Für gleiche
Elemente wie bei der Kammer 38 werden bei der Kammer 38' gemäß Figur 5 gleiche Bezugszeichen
verwendet.
[0114] Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel einer Kammer 106 (Figur 6) ist die Wandung
grundsätzlich gleich ausgebildet wie bei der Kammer 38 und es werden gleiche Bezugszeichen
verwendet.
[0115] Es ist eine Einlasseinrichtung 108 vorgesehen, welche eine Einlassöffnung 110 aufweist,
die bezogen auf die Schwerkraftrichtung g im Bereich eines oberen Ecks der Wandung
40 liegt. Die Einlassöffnung 110 liegt beispielsweise in der Nähe der ersten lateralen
Seitenwand 54 unterhalb der Decken-Seitenwand 52.
[0116] Der Einlassöffnung 110 gegenüber liegt eine Trennwand 112. Die Trennwand 112 erstreckt
sich dabei zwischen der entsprechenden ersten Wand 44 und der zweiten Wand 46 der
Kammer 106. Die Trennwand 112 verläuft von der Decken-Seitenwand 52 beispielsweise
mindestens näherungsweise parallel zu der Mittelachse 84 in Richtung der Boden-Seitenwand
50 und weist beabstandet zu der Boden-Seitenwand 50 einen Bogen 114 auf. Dadurch ist
ein Fluidkanal 116 gebildet, welcher zu der Auslasseinrichtung 64 führt.
[0117] Es ist nur ein einziger Fluidkanal 116 vorgesehen. In ihm kann Fluid ausgehend von
der Einlassöffnung 110 bezogen auf die Schwerkraftrichtung g nach unten strömen und
an dem Bogen 114 vorbei mindestens näherungsweise in horizontaler Richtung zu der
Auslasseinrichtung 64 strömen.
[0118] Die Trennwand 112 ist so ausgebildet, dass eine akustische Abschattung bewirkt wird.
[0119] Schallwellen, welche durch die Einlassöffnung 110 eintreten, werden an der zweiten
Wand 46 reflektiert. Ferner werden sie an der Trennwand 112 im Bereich der Einlassöffnung
110 reflektiert und an der lateralen Seitenwand 54 reflektiert.
[0120] Der Abschattungseffekt tritt für Schallwellen in Bezug auf den Wellenverlauf zwischen
der Einlasseinrichtung 108 und der Auslasseinrichtung 64 auf.
[0121] Es erfolgt eine Schallreduzierung.
[0122] Über die Einlassöffnung 110 eintretende Flüssigkeit kann im Bereich der Boden-Seitenwand
50 ablaufen. Insbesondere ist ein entsprechender Kanal vorgesehen, welcher zu einer
Flüssigkeits-Auslasseinrichtung führt.
[0123] Ansonsten funktioniert die Kammer 106 wie die Kammer 38.
Bezugszeichenliste
[0124]
- 10
- Reinigungsgerät
- 12
- Gebläseeinrichtung
- 14
- Luftführungseinrichtung
- 16
- Abluftführungseinrichtung
- 18
- Basis
- 20
- Unterlage
- 22
- Hinterradeinrichtung
- 24a
- Linkes Hinterrad
- 24b
- Rechtes Hinterrad
- 26
- Vorderradeinrichtung
- 28
- Handgriffeinheit
- 30
- Sammelbehälter
- 32
- Filtereinrichtung
- 34
- Gehäuse
- 36
- Gehäuseinnenraum
- 38, 38'
- Kammer
- 40
- Wandung
- 42
- Hohlraum
- 44
- Erste Wand
- 46
- Zweite Wand
- 48
- Tiefenrichtung
- 50
- Boden-Seitenwand
- 52
- Decken-Seitenwand
- 54
- Erste laterale Seitenwand
- 56
- Zweite laterale Seitenwand
- 58
- Einlasseinrichtung
- 60
- Einlassöffnung
- 62
- Einlassstutzen
- 64
- Auslasseinrichtung
- 66
- Auslassöffnung
- 68
- Poröse Platte
- 70
- Schalldämpfereinrichtung
- 72, 72'
- Trennwand
- 74
- Innenraum
- 76, 76'
- Erster Fluidkanal
- 78, 78'
- Zweiter Fluidkanal
- 80, 80'
- Einbuchtung
- 82
- Einbuchtungsraum
- 84
- Mittelachse
- 86
- Winkel
- 88
- "Reflexion"
- 90, 90'
- Erster Bereich
- 92, 92'
- Zweiter Bereich
- 94, 94'
- Dritter Bereich
- 96
- Vierter Bereich
- 98
- Stromlinie
- 100
- Ausbuchtung
- 102
- Kanal
- 104
- Flüssigkeits-Auslasseinrichtung
- 106
- Kammer
- 108
- Einlasseinrichtung
- 110
- Einlassöffnung
- 112
- Trennwand
- 114
- Bogen
- 116
- Fluidkanal
1. Reinigungsgerät, umfassend eine Basis (18), eine Luftführungseinrichtung (14), welche
an der Basis (18) angeordnet ist, und mindestens eine Kammer (38; 38'; 106) mit einer
Wandung (40), welche einen Hohlraum (42) begrenzt, wobei an der Wandung (40) eine
Einlasseinrichtung (58; 108) für einen Fluidstrom und eine Auslasseinrichtung (64)
angeordnet sind, und wobei zwischen der Einlasseinrichtung (58; 108) und der Auslasseinrichtung
(64) in dem Hohlraum (42) mindestens ein Fluidkanal (76; 78; 76'; 78'; 116) verläuft,
und in dem Hohlraum (42) mindestens eine Trennwand (72; 72'; 112) angeordnet ist,
welche eine akustische Abschattung zwischen der Einlasseinrichtung (58; 108) und der
Auslasseinrichtung (64) bewirkt, dadurch gekennzeichnet, dass an der mindestens einen Kammer (38; 38'; 106) eine Flüssigkeits-Auslasseinrichtung
(104) angeordnet ist und/oder dass der mindestens einen Kammer (38; 38'; 106) mindestens
ein Kanal (102) zur Abführung von Flüssigkeit zugeordnet ist.
2. Reinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Kammer (38; 38'; 106) an der Basis (18) angeordnet ist und eine
Stützwand für eine oder mehrere Komponenten des Reinigungsgeräts bildet und/oder eine
Gehäusewand eines Gehäuses (34) des Reinigungsgeräts bildet, welche einen Gehäuseinnenraum
(36) begrenzt, und/oder die mindestens eine Kammer (38; 38'; 106) die Basis (18) zumindest
teilweise bildet, und insbesondere dass in dem Gehäuseinnenraum (36) eine Gebläseeinrichtung
(12) angeordnet ist.
3. Reinigungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Kammer (38; 38'; 106) eine Rückwand oder Vorderwand oder Seitenwand
eines Gehäuses (34) der Reinigungsmaschine bildet, und insbesondere dass in einem
Gehäuseinnenraum (36) des Gehäuses (34) eine Gebläseeinrichtung (12) angeordnet ist.
4. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Kammer (38; 38'; 106) abnehmbar an der Basis (18) positioniert
ist, wobei bei an der Basis (18) positionierter mindestens einen Kammer (38; 38';
106) diese über die Einlasseinrichtung (58; 108) fluidwirksam mit der Luftführungseinrichtung
(14) verbunden ist.
5. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Kammer (38; 38'; 106) eine Tiefe (T) aufweist, welche kleiner
ist als eine Breite (B) und/oder eine Höhe (H) der mindestens einen Kammer (38; 38';
106).
6. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung (40) eine erste Wand (44) und eine gegenüberliegende zweite Wand (46)
umfasst, welche in einer Tiefenrichtung (48) beabstandet sind, wobei zwischen der
ersten Wand (44) und der zweiten Wand (46) Seitenwände (50, 52, 54, 56) angeordnet
sind und insbesondere zwischen der ersten Wand (44) und der zweiten Wand (46) eine
Boden-Seitenwand (50), eine Decken-Seitenwand (52) und gegenüberliegende laterale
Seitenwände (54, 56) angeordnet sind, und insbesondere dass die Einlasseinrichtung
(58; 108) an der ersten Wand (44) angeordnet ist, und insbesondere dass eine Außenseite
der zweiten Wand (46) eine Außenseite des Reinigungsgeräts bildet, und insbesondere
dass die Auslasseinrichtung (64) an der zweiten Wand oder an einer Seitenwand (50)
angeordnet ist.
7. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslasseinrichtung (64) bezogen auf die Schwerkraftrichtung (g) unterhalb der
Einlasseinrichtung (58; 108) angeordnet ist, wenn das Reinigungsgerät auf einer Unterlage
(20) in einem Betriebsmodus aufgestellt ist, und insbesondere dass die Auslasseinrichtung
(64) an einer Boden-Seitenwand (50) angeordnet ist, welche von den Seitenwänden (50,
52, 54, 56) der mindestens einen Kammer (38; 38'; 106) nächstliegend zu der Unterlage
(20) ist.
8. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Kammer (38; 38'; 106) eine selbstständige Einheit ist, welche
an der Basis als Ganzes fixierbar oder fixiert ist.
9. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein erster Fluidkanal (76; 76') und ein zweiter Fluidkanal (78; 78') vorgesehen
sind, welche von einer Einlassöffnung (60; 110) der Einlasseinrichtung (58; 108) ausgehen,
und insbesondere dass der erste Fluidkanal (76; 76') und der zweite Fluidkanal (78;
78') an der Einlassöffnung (60) voneinander weg führen, und insbesondere dass der
zweite Fluidkanal (78; 78') bezogen auf die Schwerkraftrichtung (g) nach unten führt,
wenn das Reinigungsgerät in einem Betriebsmodus auf einer Unterlage (20) aufgestellt
ist, und insbesondere dass der zweite Fluidkanal (78; 78') durch eine Boden-Seitenwand
(50) der mindestens einen Kammer (38; 38') begrenzt ist, und insbesondere dass der
erste Fluidkanal (76; 76') von der Einlassöffnung (60) bezogen auf die Schwerkraftrichtung
(g) nach oben weggeführt ist, und insbesondere dass der erste Fluidkanal (76; 76')
durch eine Decken-Seitenwand (52) der mindestens einen Kammer (38) begrenzt ist.
10. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Trennwand (72; 72'; 112) eine Wandung des mindestens einen Fluidkanals
(76; 78; 76'; 78'; 116) bildet, und insbesondere dass die Trennwand (72) einen in
sich zusammenhängenden geschlossenen Verlauf hat, und insbesondere dass eine Einlassöffnung
(60; 110) der Einlasseinrichtung (58; 108) zwischen der Trennwand (72; 72'; 112) und
einer Seitenwand (54) der mindestens einen Kammer (38; 38'; 106) angeordnet ist, und
insbesondere dass die mindestens eine Trennwand (72; 72') eine Einbuchtung (80; 80')
aufweist, wobei in einem durch die Einbuchtung (80; 80') begrenzten Einbuchtungsraum
(82) eine Einlassöffnung (60) der Einlasseinrichtung (58) mindestens teilweise angeordnet
ist, und insbesondere dass ausgehend von der Einlassöffnung (60) in einem ersten Bereich
(90; 90') ein Fluidkanal (76; 76') einen hydraulischen Kanalquerschnitt aufweist,
welcher sich verengt, in einem zweiten Bereich (92; 92') der Fluidkanal (76; 76')
eine Strömungsumlenkung um mindestens näherungsweise 90° bewirkt und in einem dritten
Bereich (94; 94') der Fluidkanal (76) eine weitere Strömungsumlenkung um mindestens
näherungsweise 90° bewirkt, und insbesondere dass die Trennwand (72; 72') in dem ersten
Bereich (90; 90') und/oder zweiten Bereich (92; 92') und/oder dritten Bereich (94;
94') und/oder an einem Übergang zwischen dem ersten Bereich (90; 90') und dem zweiten
Bereich (92; 92') und/oder an einem Übergang zwischen dem zweiten Bereich (92; 92')
und dem dritten Bereich (94; 94') einen gekrümmten Verlauf hat.
11. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlasseinrichtung (58) an eine Abluftführungseinrichtung (16) einer Gebläseeinrichtung
(12) und/oder eine Kühlluftführungseinrichtung gekoppelt ist.
12. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslasseinrichtung (64) an einer Außenseite des Reinigungsgeräts angeordnet ist.
13. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Auslasseinrichtung (64) eine poröse Einrichtung (68) zur Wirbelverkleinerung
angeordnet ist.
14. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Ausbildung als Sprühextraktionsgerät oder als Sauggerät.
1. Cleaning device, comprising a base (18), an air-conduit device (14) which is arranged
on the base (18), and at least one chamber (38; 38'; 106) with a wall (40) which delimits
a cavity (42), an inlet device (58; 108) for a fluid stream and an outlet device (64)
being arranged on the wall (40), and at least one fluid channel (76; 78; 76'; 78';
116) running in the cavity (42) between the inlet device (58; 108) and the outlet
device (64), wherein at least one partition wall (72; 72'; 112) is arranged in the
cavity (42), said partition wall (72; 72'; 112) producing an acoustic shielding effect
between the inlet device (58; 108) and the outlet device (64), characterized in that a liquid outlet device (104) is arranged on the at least one chamber (38; 38'; 106)
and/or in that at least one channel (102) for discharging liquid is associated with the at least
one chamber (38; 38'; 106).
2. Cleaning device in accordance with claim 1, characterized in that the at least one chamber (38; 38'; 106) is arranged on the base (18) and forms a
retaining wall for one or more components of the cleaning device and/or forms a housing
wall of a housing (34) of the cleaning device, which housing wall delimits a housing
interior (36), and/or the at least one chamber (38; 38'; 106) forms the base (18)
at least in part, and in particular in that a fan device (12) is arranged in the housing interior (36).
3. Cleaning device in accordance with claim 1 or 2, characterized in that the at least one chamber (38; 38'; 106) forms a rear wall or front wall or side wall
of a housing (34) of the cleaning device, and in particular in that a fan device (12) is arranged in a housing interior (36) of the housing (34).
4. Cleaning device in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the at least one chamber (38; 38'; 106) is positioned removably on the base (18),
this chamber being fluidically connected to the air-conduction device (14) via the
inlet device (58; 108) in the case of at least one chamber (38; 38'; 106) being positioned
on the base (18).
5. Cleaning device in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the at least one chamber (38; 38'; 106) has a depth (T) which is smaller than a width
(B) and/or a height (H) of the at least one chamber (38; 38'; 106).
6. Cleaning device in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the wall (40) comprises a first wall (44) and an opposing second wall (46) which
are spaced apart in a depth direction (48), side walls (50, 52, 54, 56) being arranged
between the first wall (44) and the second wall (46), and in particular a base-side
wall (50), a ceiling-side wall (52) and opposing lateral side walls (54, 56) being
arranged between the first wall (44) and the second wall (46), and in particular in that the inlet device (58; 108) is arranged on the first wall (44), and in particular
in that an outer side of the second wall (46) forms an outer side of the cleaning device,
and in particular in that the outlet device (64) is arranged on the second wall or on a side wall (50).
7. Cleaning device in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the outlet device (64) is arranged in relation to the direction of gravity (g) below
the inlet device (58; 108) when the cleaning device is set up on a support (20) in
an operating mode, and in particular in that the outlet device (64) is arranged on a floor-side wall (50) which, of the side walls
(50, 52, 54, 56) of the at least one chamber (38; 38'; 106), is nearest to the support
(20).
8. Cleaning device in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that the at least one chamber (38; 38'; 106) is an independent unit which is fixable or
is fixed as a whole on the base.
9. Cleaning device in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that at least a first fluid channel (76; 76') and a second fluid channel (78; 78') are
provided, which run from an inlet opening (60; 110) of the inlet device (58; 108),
and in particular in that the first fluid channel (76; 76') and the second fluid channel (78; 78') at the inlet
opening (60) lead away from one another, and in particular in that the second fluid channel (78; 78') leads downward in relation to the direction of
gravity (g) when the cleaning device is set up in an operating mode on a support (20),
and in particular in that the second fluid channel (78; 78') is delimited by a floor-side wall (50) of the
at least one chamber (38; 38'), and in particular in that the first fluid channel
(76; 76') is led away from the inlet opening (60) upward in relation to the direction
of gravity (g), and in particular in that the first fluid channel (76; 76') is delimited by a ceiling-side wall (52) of the
at least one chamber (38).
10. Cleaning device in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the at least one partition wall (72; 72'; 112) forms a wall of the at least one fluid
channel (76; 78; 76'; 78'; 116), and in particular in that the partition wall (72) has a self-connected closed course, and in particular in that an inlet opening (60; 110) of the inlet device (58; 108) is arranged between the
partition wall (72; 72'; 112) and a side wall (54) of the at least one chamber (38;
38'; 106), and in particular in that the at least one partition wall (72; 72') has an indentation (80; 80'), an inlet
opening (60) of the inlet device (58) being arranged at least in part in an indentation
space (82) delimited by the indentation (80; 80'), and in particular in that, starting from the inlet opening (60), in a first region (90; 90') a fluid channel
(76; 76') has a hydraulic channel cross section which narrows, in a second region
(92; 92') the fluid channel (76; 76') causes a flow deflection of at least approximately
90°, and in a third region (94; 94') the fluid channel (76) causes a further flow
deflection of at least approximately 90°, and in particular in that the partition wall (72; 72') has a curved course in the first region (90; 90') and/or
second region (92; 92') and/or third region (94; 94') and/or at a transition between
the first region (90; 90') and the second region (92; 92') and/or at a transition
between the second region (92; 92') and the third region (94; 94').
11. Cleaning device in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the inlet device (58) is coupled to an exhaust air-conduit device (16) of a fan device
(12) and/or a cold air-conduit device.
12. Cleaning device in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the outlet device (64) is arranged on an outer side of the cleaning device.
13. Cleaning device in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that a porous device (68) for reducing turbulence is arranged on the outlet device (64).
14. Cleaning device in accordance with any one of the preceding claims, characterized by a configuration as a spray extraction device or suction device.
1. Appareil de nettoyage, comprenant une base (18), un dispositif de guidage d'air (14),
lequel est disposé sur la base (18), et au moins une chambre (38 ; 38' ; 106) avec
une paroi (40), laquelle délimite une cavité (42), dans lequel un dispositif d'entrée
(58 ; 108) pour un courant de fluide et un dispositif de sortie (64) sont disposés
sur la paroi (40), et dans lequel au moins un canal de fluide (76 ; 78 ; 76' ; 78'
; 116) s'étend dans la cavité (42) entre le dispositif d'entrée (58 ; 108) et le dispositif
de sortie (64), et au moins une cloison (72 ; 72' ; 112), laquelle provoque un effet
d'ombre acoustique entre le dispositif d'entrée (58 ; 108) et le dispositif de sortie
(64), est disposée dans la cavité (42), caractérisé en ce qu'un dispositif de sortie de liquide (104) est disposé sur l'au moins une chambre (38
; 38' ; 106) et/ou qu'au moins un canal (102) destiné à évacuer le liquide est associé
à l'au moins une chambre (38 ; 38' ; 106).
2. Appareil de nettoyage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'au moins une chambre (38 ; 38' ; 106) est disposée sur la base (18) et forme une
paroi d'appui pour un ou plusieurs composants de l'appareil de nettoyage et/ou une
paroi de boîtier d'un boîtier (34) de l'appareil de nettoyage, laquelle délimite un
espace intérieur de boîtier (36), et/ou l'au moins une chambre (38 ; 38' ; 106) forme
au moins en partie la base (18), et en particulier qu'un dispositif de soufflante
(12) est disposé dans l'espace intérieur de boîtier (36).
3. Appareil de nettoyage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'au moins une chambre (38 ; 38' ; 106) forme une paroi arrière ou paroi avant ou
paroi latérale d'un boîtier (34) de la machine de nettoyage, et en particulier qu'un
dispositif de soufflante (12) est disposé dans un espace intérieur de boîtier (36)
du boîtier (34).
4. Appareil de nettoyage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins une chambre (38 ; 38' ; 106) est positionnée sur la base (18) de manière
amovible, dans lequel, lorsqu'au moins une chambre (38 ; 38' ; 106) est positionnée
sur la base (18), celle-ci est en liaison fluidique avec le dispositif de guidage
d'air (14) par l'intermédiaire du dispositif d'entrée (58 ; 108).
5. Appareil de nettoyage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins une chambre (38 ; 38' ; 106) présente une profondeur (T), laquelle est
inférieure à une largeur (B) et/ou une hauteur (H) de l'au moins une chambre (38 ;
38' ; 106).
6. Appareil de nettoyage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la paroi (40) comprend une première paroi (44) et une deuxième paroi (46) opposée,
lesquelles sont espacées dans une direction de profondeur (48), dans lequel des parois
latérales (50, 52, 54, 56) sont disposées entre la première paroi (44) et la deuxième
paroi (46) et une paroi latérale de fond (50), une paroi latérale de plafond (52)
et des parois latérales (54, 56) opposées sont disposées entre la première paroi (44)
et la deuxième paroi (46), et en particulier que le dispositif d'entrée (58 ; 108)
est disposé sur la première paroi (44), et en particulier qu'une face extérieure de
la deuxième paroi (46) forme une face extérieure de l'appareil de nettoyage, et en
particulier que le dispositif de sortie (64) est disposé sur la deuxième paroi ou
sur une paroi latérale (50).
7. Appareil de nettoyage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de sortie (64) est disposé par rapport au sens de la gravité (g) au-dessous
du dispositif d'entrée (58 ; 108), lorsque l'appareil de nettoyage est posé sur un
support (20) dans un mode de fonctionnement, et en particulier que le dispositif de
sortie (64) est disposé sur une paroi latérale de fond (50), laquelle, des parois
latérales (50, 52, 54, 56) de l'au moins une chambre (38 ; 38' ; 106), est la plus
proche du support (20).
8. Appareil de nettoyage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins une chambre (38 ; 38' ; 106) est une unité autonome, laquelle peut être
fixée ou est fixée sur la base dans son intégralité.
9. Appareil de nettoyage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un premier canal de fluide (76 ; 76') et un deuxième canal de fluide (78
; 78') sont prévus, lesquels partent d'un orifice d'entrée (60 ; 110) du dispositif
d'entrée (58 ; 108), et en particulier que le premier canal de fluide (76 ; 76') et
le deuxième canal de fluide (78 ; 78') s'écartent l'un de l'autre sur l'orifice d'entrée
(60), et en particulier que le deuxième canal de fluide (78 ; 78') mène vers le bas
par rapport au sens de la pesanteur (g) lorsque l'appareil de nettoyage est posé sur
un support (20) dans un mode de fonctionnement, et en particulier que le deuxième
canal de fluide (78 ; 78') est délimité par une paroi latérale de fond (50) de l'au
moins une chambre (38 ; 38'), et en particulier que le premier canal de fluide (76
; 76') est écarté vers le haut de l'orifice d'entrée (60) par rapport au sens de la
pesanteur (g), et en particulier que le premier canal de fluide (76 ; 76') est délimité
par une paroi latérale de fond (52) de l'au moins une chambre (38).
10. Appareil de nettoyage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins une cloison (72 ; 72' ; 112) forme une paroi de l'au moins un canal de
fluide (76 ; 78 ; 76' ; 78' ; 116), et en particulier que la cloison (72) présente
un tracé fermé sur lui-même continu, et en particulier qu'un orifice d'entrée (60
; 110) du dispositif d'entrée (58 ; 108) est disposé entre la cloison (72 ; 72' ;
112) et une paroi latérale (54) de l'au moins une chambre (38 ; 38' ; 106), et en
particulier que l'au moins une cloison (72 ; 72') présente un creux (80 ; 80'), dans
lequel un orifice d'entrée (60) du dispositif d'entrée (58) est disposé au moins en
partie dans un espace de creux (82) délimité par le creux (80 ; 80'), et en particulier
qu'à partir de l'orifice d'entrée (60), dans une première zone (90 ; 90'), un canal
de fluide (76 ; 76') présente une section transversale de canal hydraulique, laquelle
se rétrécit, dans une deuxième zone (92 ; 92'), le canal de fluide (76 ; 76') provoque
une déviation d'écoulement d'au moins approximativement 90° et dans une troisième
zone (94 ; 94'), le canal de fluide (76) provoque une autre déviation d'écoulement
d'au moins approximativement 90°, et en particulier que la cloison (72 ; 72') présente
dans la première zone (90 ; 90') et/ou deuxième zone (92 ; 92') et/ou troisième zone
(94 ; 94') et/ou sur une transition entre la première zone (90 ; 90') et la deuxième
zone (92 ; 92') et/ou sur une transition entre la deuxième zone (92 ; 92') et la troisième
zone (94 ; 94') un tracé courbé.
11. Appareil de nettoyage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif d'entrée (58) est accouplé à un dispositif de guidage d'air vicié (16)
d'un dispositif de soufflante (12) et/ou un dispositif de guidage d'air de refroidissement.
12. Appareil de nettoyage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de sortie (64) est disposé sur une face extérieure de l'appareil de
nettoyage.
13. Appareil de nettoyage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un dispositif poreux (68) permettant la réduction de tourbillon est disposé sur le
dispositif de sortie (64).
14. Appareil de nettoyage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par une réalisation sous la forme d'un appareil d'extraction à pulvérisation ou sous
la forme d'un appareil d'aspiration.