[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Behandlung von strangförmiger Textilware
in Form eines endlosen Warenstrangs, der zumindest während eines Teils seiner Behandlung
in Umlauf versetzt wird.
[0002] Für die Veredelung und allgemein die Behandlung, insbesondere synthetischer strangförmiger
Textilware, werden in der diskontinuierlichen Stückveredelung in weiten Bereichen
so genannte Langspeichermaschinen eingesetzt. Diese Langspeichermaschinen weisen einen
länglichen, im Wesentlichen rohrförmigen Behandlungsbehälter und eine in diesem angeordnete
Transportdüsenanordnung auf, die mit einem flüssigen und/oder gasförmigen Transportmediumsstrom
beaufschlagbar ist. An die Transportdüsenanordnung schließt sich eine Transportstrecke
an, die auf einer Warenstrangeinlaufseite in einem ein abgetafeltes Warenstrangpaket
aufnehmenden Speicherabschnitt des Behandlungsbehälters mündet. Der Speicherabschnitt
enthält in der Regeleinen im Abstand oberhalb der darunterliegenden Behälterwandung
verlaufenden Gleitboden, der von der Warenstrangeinlaufseite des Speicherabschnitts
zu einer Warenstrangauslaufseite in der Nähe der Transportdüsenanordnung sich erstreckt.
[0003] Beispiele solcher Langspeichermaschinen sind in der
DE 2 207 679 A, der
DE 36 13 364 C2, der
DE 10 2007 036 408 B3 und der
FR 2 681 346 beschrieben, um nur einige Beispiele zu nennen. Diese Maschinen werden in der Regel
mit einem relativ hohen Flottenverhältnis (1:8 bis 1:12) in der Behandlungsflotte
schwimmend behandelt. Der Warenstrangantrieb besteht aus einer Haspel und einer Transportdüse.
In vielen Fällen ist die Haspel eine Quelle für Warenschädigungen in Form von Schleifstellen
oder Gewebeverschiebungen. Bedingt durch geringe Kontaktkräfte zwischen Warenstrang
und Haspel sowie durch glatte Haspeloberflächen und durch einen Flüssigkeitsfilm zwischen
Warenstrang und Haspel ist die Zugwirkung der Haspel häufig eher gering. Außerdem
ist die Abstimmung der durch die Transportdüse erzeugten Warenstranggeschwindigkeit
und der Haspelumfangsgeschwindigkeit in vielen Fällen problematisch. Durch die Verwendung
von in Warenstrangtransportrichtung freilaufenden Haspeln wird versucht, die durch
die Bremswirkung der Haspel verursachten Oberflächenschäden an der behandelten Textilware
zu verringern.
[0004] Aus der
US 5 850 651 ist auch eine Langspeichermaschine bekannt, bei der in einer Ausführungsform auf
eine Haspel verzichtet ist und der Antrieb des umlaufenden Warenstrangs durch Luft
oder ein Luft-/Flüssigkeitsgemisch als Transportmedium erfolgt, mit dem eine Transportdüse
beaufschlagbar ist. Eine im Prinzip ähnliche Konstruktion einer Langspeichermaschine
ist aus der
JP 07 305261 A bekannt. Diese Maschine arbeitet ebenfalls ohne Haspel. Der Warentransport erfolgt
durch eine Transportdüsenanordnung, die wahlweise mit gasförmigem und/oder flüssigem
Transportmedium betrieben ist. Maschinen dieser Bauart kommen mit einer verhältnismäßig
kurzen Abzugshöhe aus, über deren Länge der Warenstrang am Ausgang des Warenspeicherabschnitts
bis zum Einlaufen in die Transportdüse angehoben werden muss. Damit sind auch die
auf den umlaufenden Warenstrang in diesem Bereich ausgeübten Zugkräfte entsprechend
geringer, was für die Behandlung empfindlicher Textilwaren vorteilhaft ist.
[0005] Abhängig von der Art der zu behandelnden Textilware werden in der Praxis Maschinen
mit unterschiedlichen Bauformen eingesetzt. Für sehr empfindliche Textilwaren werden
zum Beispiel Maschinen mit oberhalb des Warenstrangspeichers angeordneten Transportstrecken
im Overflow-Betrieb verwendet. Die dabei zum Einsatz kommenden Düsenspalte der Transportdüsen
sind verhältnismäßig groß und die verwendeten Düsendrücke des Transportmediumstroms
sind entsprechend klein. Die Warenstranggeschwindigkeit beträgt circa 100 m bis 200
m/min. Andererseits sind zur Behandlung von Textilwaren, die einer hohen Warenstranggeschwindigkeit
bedürfen, in solchen Maschinen hohe Transportmediumsdrücke bei verhältnismäßig kleinen
Düsenspalten erforderlich. Die typischen Warengeschwindigkeiten betragen hier circa
200 m bis 600 m/min. Zur Behandlung von Textilwaren mit unterschiedlichen Warengewichten
werden deshalb Transportdüsen mit unterschiedlichen Düsenquerschnitten eingesetzt.
Der Wechsel der Transportdüsen ist aber sehr aufwendig.
[0006] Aus der
DE 37 34 260 C1 ist ein Nassbehandlungsapparat für Textilgut in Strangform mit in einem Behandlungsbehälter
angeordneter Düseneinheit bekannt, bei der sowohl die Weite der für die Einführung
der Behandlungsflotte vorgesehenen Schlitze der Düseneinheit als auch der für die
zentrale Hindurchführung des Textilguts und der Behandlungsflotte dienende freie Querschnitt
der Düseneinheit über deren lichte Weite in ihrer Größe verstellbar sind. Die Verstellung
der Weite der üblicherweise als Düsenspalte bezeichneten Schlitze der Düseneinheit
wie auch des Querschnitts der Düseeinheit ist jedoch nur in einem verhältnismäßig
kleinen konstruktiv vorgegebenen Verhältnis möglich. Die Einstellung eines großen
Querschnitts und eines kleinen Düsenspaltes für einen mit hoher Geschwindigkeit umlaufenden
Warenstrang eines schweren Textilguts ist ebenso problematisch wie die Einstellung
eines großen Düsenspaltes in Verbindung mit einem kleinen Querschnitt, wie es für
eine Overflowbehandlung eines leichten Textilgutes erforderlich ist. Außerdem sind
nur zwei der vier Seiten der rechteckig ausgeführten Düseneinheit mit einem Düsenspalt
oder -schlitz versehen. Dadurch ist die Zugwirkung der Düseneinheit auf den durchlaufenden
Warenstrang begrenzt.
[0007] Grundsätzlich Gleiches gilt auch für eine aus der EP 0 531 868 A1 bekannten Vorrichtung zur Nassbehandlung von Textilmaterial.
[0008] Bei einer aus der
DE 10 2007 036 408 B3 bekannten Vorrichtung zum Behandeln von strangförmiger Textilware in Gestalt einer
Langspeichermaschine ist eine Transportdüsenanordnung vorgesehen, die mit einem gasförmigen
Transportmediumstrom beaufschlagbar ist, so dass die Vorrichtung nach dem aerodynamischen
Prinzip arbeitet. Die Transportdüsenanordnung weist eine Venturi-Transportdüse mit
einem zylindrischen Transportdüsengehäuse auf, in dem ein Düsenringspalt ausgebildet
ist, der von einer Gebläseeinheit mit einem Transportgasstrom beaufschlagt ist. Die
radiale Weite des Düsenringspalts kann durch axiale Verschiebung eines Düsenformteils
in dem Transportdüsengehäuse verändert werden. Der Düsenringspalt ist radial innen
und außen jeweils kreisbogenförmig begrenzt. An ihn schließt sich eine im Wesentlichen
zylindrische Mischstrecke für die Behandlungsmittel- oder -flottenströme und die Transportgasströmungen
an. Eine grundsätzlich ähnliche Transportdüsenausbildung mit verstellbarem Düsenringspalt
ist auch aus der
EP 1 985 738 A1 für sogenannte Kurzspeichermaschinen bekannt. Dabei handelt es sich um Hochtemperatur(HT)-Stückfärbemaschinen
mit einem Behandlungsbehälter in Gestalt eines druckfesten, im Wesentlichen zylindrischen
Kessels, in dem der Warenstrangspeicher durchweg U-förmig mit nach oben weisenden
Schenkeln ausgebildet ist. Der auf der Auslaufseite mittels einer Haspel aus dem Speicher
fortlaufend entnommene Warenstrang wird durch eine Venturi-Transportdüse durchgeführt
und über eine der Transportdüse nachgeschaltete Transportstrecke auf der Wareneinlaufseite
fortlaufend in den Speicher eingeleitet. Die Maschine arbeitet mit einem gasförmigen
Transportmediumsstrom, d.h. nach dem aerodynamischen Prinzip. Für die Behandlung bestimmter
leichter Textilwaren, insbesondere bei Maschinen, die nach dem hydraulischen Prinzip
arbeiten, ist diese Gestaltung der Transportdüsen mit kreisförmigem Düsenspalt nicht
optimal.
[0009] Mit einer Hilfs-Transportdüse mit kreisförmigen Düsenspalt arbeitet auch eine aus
der US 3,924,424 A bekannte Langspeichermaschine, bei der der umlaufende Warenstrang über eine angetriebene
Haspel in ein vertikal angeordnetes Transportrohr eingeleitet wird. Das zylindrische
Transportrohr ist an seinem trichterförmig erweiterten oberen Rand nach außen zu eingerollt,
um gemeinsam mit einem den Rand übergreifenden ebenfalls eingerollten Endteil der
Wandung eines es umgebenden zylindrischen Hilfs-Flüssigkeitsvorratsbehälters einen
engen 180°-Umleitungskanal zur Zufuhr von Transportmüßigkeit zu einem kreisringförmigen
Düsenspalt auszubilden. Der kreisförmige Düsenspalt ist unverstellbar.
[0010] Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung
zur Behandlung von strangförmiger Textilware der eingangs genannten Art zu schaffen,
die sich durch ein weites Feld ihrer Einsatzmöglichkeiten auszeichnet, indem sie es
erlaubt, optimale Transportverhältnisse bei Warensträngen aus unterschiedlichen Textilwaren
zu erzielen, ohne dass dazu größere Umbauten oder Umrüstungen an der Maschine erforderlich
wären.
[0011] Zur Lösung dieser Aufgabe weist die Vorrichtung gemäß der Erfindung die Merkmale
des Patentanspruchs 1 auf.
[0012] Bei der neuen Vorrichtung weist die Transportdüsenanordnung eine Transportdüse mit
einer eckigen Düseneinlassöffnung und einem in seinen Abmessungen entsprechend angepassten
im Querschnitt eckigen Auslassteil für den Warenstrang auf, zwischen denen ein Düsenspalt
für das Transportmedium begrenzt ist. Dieser Düsenspalt ist einstellbar und außerdem
auf wenigstens einer Seite ringsum von geraden Düsenelementen begrenzt, die eine im
Wesentlichen teilzylindrische Querschnittsgestalt aufweisen.
[0013] Unter "teilzylindrischer Querschnittsgestalt" sind dabei Querschnittsgestaltungen
verstanden, die nicht auf mehr oder minder genau kreiszylindrische Formen beschränkt
sind, sondern darunter fallen ganz allgemein konvexe wulstartige Gebilde, deren den
Düsenspalt begrenzende Oberfläche nach Art eines Zylinders beliebiger Querschnittsgestalt
gekrümmt ist.
[0014] In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Düsenspalt in Strömungsrichtung konisch
zulaufend ausgebildet, während die Düseneinlassöffnung für den Warenstrang rechteckig
oder quadratisch sein kann, was in gleichem Maße für den Querschnitt des Auslassteils
gilt. Durch diese eckige Gestaltung Düseneinlassöffnung, die sich in dem anschließenden
Transportrohrabschnitt der Transportstrecke fortsetzt, wird ein gleichmäßiger Transport
des Warenstrangs im Bereiche der nach dem Venturi-Prinzip arbeitenden Transportdüse
erreicht. Es hat sich nämlich gezeigt, dass bei einer im Querschnitt kreisrunden Ausbildung
des sich an die entsprechend kreisrunde Düseneinlassöffnung anschließenden Transportrohrs
der Transportstrecke bestimmte leichte Textilwaren, die Tendenz haben u.a. durch die
Schwerkraft im unteren sich verjüngenden Teil des zylindrischen Transportrohres zusammengedrückt
zu werden, mit der Folge, dass sich Längsmarkierungen und Streifen in dem durchlaufenden
Warenstrang ausbilden können. Bei einer quadratischen oder rechteckigen Ausbildung
der Düseneinlassöffnung und des Querschnitts des daran anschließenden Transportrohrabschnitts
gleitet der Warenstrang zumindest über einen beträchtlichen Teil seiner Breite auf
einer ebenen Fläche, auf der er unter der Schwerkraftwirkung aufliegt. Die Breite
dieser ebenen Fläche kann mit Rücksicht auf das zu behandelnde Textilgut zweckentsprechend
gewählt werden. Grundsätzlich sind auch fünf- und mehreckige Querschnittsgestaltungen
möglich, solange eben die Auflagefläche für den darüberlaufenden Warenstrang breit
genug ist, den Warenstrang über seine Breite gleichmäßig abzustützen ohne ihn zusammenzudrängen.
[0015] Der Düsenspalt ist bei der neuen Vorrichtung einstellbar, so dass, abhängig von der
Art der zu behandelnden Textilware, die für die Behandlung günstigste Düsenspaltweite
gewählt werden kann. Die Vorrichtung kann damit sowohl im Overflow-Betrieb als auch
mit hoher Warenstranggeschwindigkeit betrieben werden, ohne dass dazu irgendwelche
Düsenteile ausgetauscht oder sonstige Umrüstungen vorgenommen werden müssten.
[0016] Die die Düseneinlassöffnung umgebenden geraden Düsenelemente ergeben optimale Einströmverhältnisse
für das Transportmedium in den Düsenspalt und die Düseneinlassöffnung. Der zum Transportmediumsaustrittspunkt
aus dem Düsenspalt hin konisch zulaufende Düsenspalt erzielt einen deutlich besseren
Wirkungsgrad als eine Transportdüse der Zuleitungswand zu dem Düsenspalt durch parallele
Seitenwände begrenzt ist. Durch diese konische Gestaltung werden eine Stahleinschnürung
ebenso wie die bei herkömmlichen Düsen bei hydraulischem Betrieb gelegentlich zu beobachtenden
Kavitationserscheinungen vermieden. Diese Kavitationserscheinungen rühren daher, dass
zwischen zueinander mehr oder minder parallelen Wänden, die den Düsenspalt seitlich
begrenzen, Zonen mit überhöhter Flüssigkeitsgeschwindigkeit auftreten, die Kavitationen
auslösen.
[0017] Durch die im Vorstehenden erwähnte Möglichkeit der unabhängigen Einstellung der Behandlungsintensität
durch entsprechende Einstellung des Düsenspalts können ohne Düsenwechsel intensive
Jetbehandlungen und schonende Overflow-Behandlungen ohne Wechsel der Düse für leichte
und schwere Textilwaren durchgeführt werden.
[0018] Die Erfindung ist sowohl für Langspeichermaschinen als auch für Kurzspeichermaschinen
geeignet. Ihre nach dem Venturi-Prinzip arbeitenden Transportdüsenanordnung kann für
den Betrieb mit gasförmigen und/oder flüssigen Transportmediumströmen eingerichtet
werden.
[0019] Weitere Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
Es zeigen:
Figur 1 eine Langspeichermaschine gemäß der Erfindung in schematischer Darstellung,
in einer Seitenansicht mit hoch geschwenktem Behandlungsbehälter,
Figur 2 die Langspeichermaschine nach Figur 1 in einer entsprechenden Seitenansicht
mit abgesenktem Behandlungsbehälter,
Figur 3 die Langspeichermaschine nach Figur 1 im Längsschnitt in einer Seitenansicht,
Figur 4 die Langspeichermaschine nach Figur 3 im Ausschnitt in einer vergrößerten
Seitenansicht unter Veranschaulichung der Warenstrangeinlaufseite des Speicherbereichs,
Figur 5 die Langspeichermaschine nach Figur 3 im Ausschnitt in einer vergrößerten
Seitenansicht unter Veranschaulichung der Warenstrangauslaufseite des Speicherbereichs,
Figur 6 die Transportstrecke der Langspeichermaschine nach Figur 2 in einer Seitenansicht
und in einem anderen Maßstab,
Figur 7 die Transportstrecke nach Figur 6 in einer Draufsicht,
Figur 8 den Warenstrangauslaufbogen der Transportstrecke nach Figur 6 in einer perspektivischen
Teildarstellung und in einem anderen Maßstab,
Figur 9 die Transportstrecke nach Figur 7 in einer Draufsicht unter Veranschaulichung
des Schwenkbereichs des Transportrohrs,
Figur 10 die Transportdüsenanordnung der Langspeichermaschine nach Figur 2 in einer
perspektivischen Teildarstellung und in einem anderen Maßstab,
Figur 11 die Transportdüsenanordnung nach Figur 10, in einem schematischen Längsschnitt
der Linie XI-XI der Figur 10 in einer schematischen Seitenansicht,
Figur 12 die Transportdüsenanordnung nach Figur 11 in einer anderen Ausführungsform
und in einer entsprechenden Schnittdarstellung,
Figur 13 die Transportdüsenanordnung nach Figur 11, geschnitten längs der Linie XIII-XIII
der Figur 11 in einer teilperspektivischen Darstellung und im Ausschnitt, und
Figur 14 eine Langspeichermaschine gemäß Figur 1 in einer teilweise aufgeschnittenen
Draufsicht und in einer abgewandelten Ausführungsform als Mehrstrang-Maschine.
[0020] Die in den Figuren 1 bis 3 dargestellte Langspeichermaschine dient zur Behandlung
von strangförmiger Textilware in Form eines endlosen Warenstrangs, der zumindest während
eines Teils der Behandlung in Umlauf versetzt wird.
[0021] Die Maschine weist einen länglichen, im Wesentlichen rohrförmigen Behandlungsbehälter
1 auf, der aus einem längeren zylindrischen Rohrabschnitt 2 und einem kürzeren ebenfalls
zylindrischen Rohrabschnitt 3 gleichen Durchmessers besteht, die über ein in der Seitenansicht
keilförmiges Zwischenrohrstück 4 miteinander verbunden und endseitig mit Böden beispielsweise
Klöpper- oder Korbbogenböden 5, 6 verschlossen sind. Der lösbar befestigte Korbbogenboden
6 ist mit einer in den Behälterinnenraum führenden Beladetür 7 versehen. Die Achsen
der beiden Rohrabschnitte 2, 3 schließen einen stumpfen Winkel von 165 Grad miteinander
ein. An seinem vorderen Ende ist der Behandlungsbehälter 1 durch zwei, auf einander
gegenüberliegenden Seiten an dem Rohrabschnitt 3 befestigte Standfüße 8 abgestützt,
die um eine horizontale Drehachse 9 begrenzt verschwenkbar auf ortsfesten Lagerböcken
10 verschwenkbar gelagert sind.
[0022] Am hinteren Ende des Behandlungsbehälters 1 ist eine an dem längeren Rohrabschnitt
2 außen angreifende, bei 11 schematisch veranschaulichte Hubvorrichtung vorgesehen,
die mit einer nicht weiter dargestellten Hubspindel oder mit ebenfalls nicht veranschaulichten
Hubzylindern arbeitet und Stellmittel für den Behandlungsbehälter 1 bildet. Mittels
der Hubvorrichtung 11 kann der Behandlungsbehälter 1 um seine Drehachse 9 verschwenkt
werden, so dass die Neigung des Behandlungsbehälters gegenüber der Horizontalen, beispielsweise
zwischen der Stellung nach Figur 1, in der der kurze Rohrabschnitt 3 etwa parallel
zur Horizontalen ausgerichtet ist und der Stellung nach Figur 2 verändert werden,
in der der an das Zwischenrohrstück 4 sich anschließende, im Wesentlichen gerade Mittelteil
2a des längeren Rohrabschnitts entweder genau parallel oder mit einer geringen Restneigung
zu der Horizontalen ausgerichtet. Wie aus den Figuren 1, 2 zu ersehen, ist ein den
Klöpperboden 5 tragender Endteil des längeren Rohrabschnittes 2b des längeren Rohrabschnittes
2 gegenüber dem anschließenden Rohrteil 2a, um einen kleinen Achswinkel von etwa 10
Grad nach oben zu verschwenkt, so dass bei in der abgesenkten Stellung nach Figur
2 stehendem Behandlungsbehälter in diesem enthaltene Flüssigkeit auf den Behälterboden
zu einem tiefsten Punkt 12 im Bereiche des Zwischenrohrteils 4 zusammenläuft und von
diesem tiefsten Punkt aus abgezogen werden kann.
[0023] Die Neigung des Behandlungsbehälters 1 ist durch entsprechende Verschwenkung um die
Drehachse 9 in der Regel innerhalb eines Bereiches von 6 Grad bis 14 Grad verstellbar,
doch sind für besondere Einsatzfälle auch andere, insbesondere größere Verstellbereiche
denkbar. In seiner jeweils eingestellten Neigungslage ist der Behandlungsbehälter
1 durch die Stellmittel der Hubvorrichtung 11 verriegelbar, was durch Rasten 13 angedeutet
ist. Die Verstellung der Neigung des Behandlungsbehälters 1 kann auch stufenlos erfolgen.
[0024] In dem Behandlungsbehälter 1 sind, wie insbesondere aus Figur 3 zu ersehen, eine
Transportdüsenanordnung 14, eine sich daran anschließende Transportstrecke 15 und
ein trog- oder wannenförmig ausgebildeter, länglicher Gleitboden 16 angeordnet, die
es erlauben, einen in Figur 4, 5 bei 17 schematisch angedeuteten endlosen Warenstrang
in Umlauf zu versetzen. Der von der Transportdüsenanordnung 14 angesaugte Warenstrang
gelangt durch die Transportstrecke 15 zur Warenstrangeinlaufseite 18 (Figur 4) eines
ein bei 19 angedeutetes abgetafeltes Warenstrangpaket aufnehmenden Speicherabschnitts
210 des Behandlungsbehälters 1, in dem von der Warenstrangeinlaufseite 18 zu einer
Warenstrangauslaufseite 20 (Figur 5) sich der das abgetafelte Warenstrangpaket 19
aufnehmende Gleitboden 16 erstreckt.
[0025] Der Gleitboden 16 verläuft in dem Behandlungsbehälter 1 im Abstand oberhalb der darunterliegenden
Behälterwand 21 und ist auf an der Behälterwand befestigten Haltern 22 fest abgestützt.
Bei einer Veränderung der Neigung des Behandlungsbehälters durch Verschwenkung um
die Drehachse 9 wird somit auch die Neigung des Gleitbodens 16 gegenüber der Horizontalen
entsprechend verändert. Alternativ sind auch Ausführungsformen denkbar, bei denen
der Gleitboden 16 in dem Behandlungsbehälter 1 auf Haltern 22 abgestützt ist, die
höhenverstellbar sind und es damit erlauben, die Neigung des Gleitbodens 16 gegenüber
der Behälterwand 21 zu verändern, während der Behandlungsbehälter 1 selbst seine einmal
eingestellte Neigung beibehält.
[0026] Der auf seinen dem durchlaufenden Warenstrangpaket 19 zugewandten Innenwänden gegenüber
dem Warenstrangpaket reibungsarm ausgebildete, beispielsweise mit Teflon beschichtete
oder mit besonderen Gleitelementen oder -rollen ausgeführte wannenförmige Gleitboden
16 ist doppelwandig mit einer flüssigkeitsundurchlässigen Außenwand 23 und einer im
Abstand davon angeordneten Innenwand 24 ausgebildet, die in einem von der Warenstrangeinlaufseite
18 ausgehenden Bereich 24a und in einem zu der Warenstrangauslaufseite 20 führenden
Bereich 24b jeweils perforiert und in einem dazwischen liegenden Wandbereich 24c flüssigkeitsundurchlässig
ist. Die perforierten Bereiche 24a, 24b sind in Figur 3 jeweils mit schwarzer Farbe
unterlegt. An ihren Enden sind Flüssigkeitsablassöffnungen 25 (Figuren 4, 5) vorgesehen,
die durch Verschlussklappen 26 verschlossen sind, welche wahlweise geöffnet werden
können, um durch die perforierten Innenwandbereiche 24a, 24b durchtretende Behandlungsflüssigkeit
in den Behandlungsbehälter 1 ablaufen lassen zu können.
[0027] In den wannenförmigen Gleitboden 16 mündet eine Füllleitung 260, die es erlaubt,
den Gleitboden bei einer Behandlungsbehältereinstellung nach Figur 2, in der der Gleitboden
im Wesentlichen horizontal ausgerichtet ist und bei geschlossenen Verschlussklappen
26 mit Behandlungsflüssigkeit zu befüllen. Eingefüllte Behandlungsflüssigkeit kann
schließlich über eine Entleerungsöffnung 27 in den Behälterinnenraum abgelassen werden.
Der Flüssigkeitsdurchlass durch die Entleerungsöffnung 27 ist durch ein Verschlussorgan
28 gesteuert, das von einem von außen ansteuerbaren Aktuator 29 betätigbar ist.
[0028] Der Gleitboden 16 ist über seine das Warenstrangpaket 19 aufnehmende Länge konkav,
vorzugsweise entsprechend einem Kreisbogen mit großem Radius (beispielsweise 20 m)
oder entsprechend einer Kettenlinie gekrümmt. Die Entleerungsöffnung 27 ist dabei
an der bei horizontal ausgerichteten Gleitboden 16 tiefsten Stelle des Gleitbodens
angeordnet. Anschließend an diesen konkav gekrümmten Bereich ist der Gleitboden 16
auf der Warenstrangeinlaufseite 18 und auf der Warenstrangauslaufseite 20 bei 16a
bzw. 16b hoch gewölbt, wobei die Hochwölbung 16a auf der Warenstrangeinlaufseite 18
bis in den Bereich der Mittelachse des Behandlungsbehälters reicht. Die sich daran
anschließende Randkante der Seitenwand des wannenförmigen Gleitbodens 16 ist bei 30
angedeutet.
[0029] Die in dem Behandlungsbehälter 1 oberhalb des Gleitbodens 16 angeordnete Transportstrecke
15 weist ein Transportrohr 31 auf, dessen Einzelheiten insbesondere aus den Figuren
6, 7 ersichtlich sind. Ausgehend von einem kurzen geraden Rohrabschnitt 31a mit konstantem
quadratischem Querschnitt, der mit der Transportdüsenanordnung 14 verbunden ist, weist
das Transportrohr 31 in einem langen Abschnitt 31b eine konische Verbreiterung des
von dem Transportrohr gebildeten Strömungskanals auf, dessen Querschnittsform demgemäß
zunehmend rechteckig wird. An das der Transportdüsenanordnung 14 abgewandte Ende des
Transportrohrabschnitts 31b schließt sich ein im Querschnitt rechteckiger Warenstrangauslaufbogen
32 an, dessen Einzelheiten aus Figur 8 hervorgehen. Der Warenstrangauslaufbogen 32
erstreckt sich über etwa 90 Grad und ist im Bereiche seiner Seitenwände und zumindest
seiner radialen Außenwand mit einer Perforierung 33 ausgebildet. Er mündet in der
aus Figur 4 ersichtlichen Weise in dem Gleitboden 16 auf dessen Warenstrangeinlaufseite
18. Unterhalb des perforierten Warenstrangauslaufbogens 32 befindet sich in dem Gleitboden
16 eine Warenstrangablagezone 330 (Figur 4), deren Breite etwa der Breite des Gleitbodens
16 entspricht und deren Tiefe lediglich 150 bis 200 mm beträgt. Diese Ablagezone 330
ist zu der Behandlungsbehälterinnenseite hin durch eine innere Begrenzungswand 34
(Figur 4) begrenzt, die gekrümmt ausgebildet ist, sich über die Breite des Gleitbodens
16 erstreckt und bis zu einem vorbestimmten Abstand zur Innenwand 24a des Gleitbodens
16 herab reicht. Die Warenstrangablagezone 330 ist deshalb auf allen vier Seiten von
Wänden begrenzt, wobei der hoch gewölbte Teil 16a verhältnismäßig nahe an den Warenstrangauslaufbogen
32 seitlich heran reicht. Der Rohrabschnitt 31a könnte auch mit konstantem rechteckigem
oder mehreckigem Querschnitt ausgebildet sein.
[0030] Die Einspeisung des Warenstrangs auf der Rückseite der Warenstrangablagezone 330
über die Höhe von etwa 150 bis 200 mm erteilt, im Zusammenwirken mit der Begrenzungswand
34, dem in den Gleitboden 16 einlaufenden Warenstrang 17 einen Impuls, der dazu führt,
dass der Warenstrang am Beginn des Speicherabschnitts mit schichtweise übereinanderliegenden
Falten derart abgelegt wird, dass auf der Warenstrangauslaufseite 20 der Warenstrang
17 immer von der zu oberst liegenden Lage 17a des Warenstrangpakets abgezogen wird,
wie dies in Figur 5 veranschaulicht ist. Wie in der Figur 4, 5 angedeutet, wird der
Warenstrangstapel 19 auf der Warenstrangeinlaufseite 18 so aufgebaut, dass die jeweils
später abgelegte Textilware unter die Falte der zuvor abgelegten Textilware zu liegen
kommt, d.h. die Falten des Strangs in dem Warenstrangpaket 19 zu der Warenstrangeinlaufseite
18 hin geneigt angeordnet sind und in dieser grundsätzlichen Lage beim Durchlaufen
des Speicherabschnitts verbleiben. Auf diese Weise wird ein hervorragender Warenstranglauf
erreicht, während beim Warenstrangabzug auf der Warenstrangauslaufseite 20 keine Gefahr
besteht, dass sich unerwünschte Warenstrangschlingen, etc. bilden.
[0031] Beim Eintritt in die Warenstrangablagezone 330 wird der Warenstrang 17 über die Breite
des wannenförmigen Gleitbodens 16 dadurch abgetafelt, dass dem Warenstrangauslaufbogen
32 über das Transportrohr 31 eine hin- und hergehende gleichmäßige Bewegung erteilt
wird. Zu diesem Zwecke ist das Transportrohr, gemeinsam mit der Transportdüsenanordnung
14 um eine Drehachse 340 schwenkbar gelagert (Figur 5, 9), die durch einen geraden
Rohrstutzen 35 der Behandlungsmittelzufuhrleitung 470 zu der Transportdüsenanordnung
14 verläuft. Der Rohrstutzen 35 ist bei 36 in einem an dem Behandlungsbehälter 1 befestigten
Drehlager abgedichtet drehbar gelagert. Der Schwenkbereich des Transportrohrs 31 ist
aus Figur 9 zu ersehen, wo seitlich des in einer Mittelstellung stehenden Transportrohres
31 die beidseitig zu dieser Mittelstellung liegenden beiden Endstellungen des Transportrohres
31 veranschaulicht sind, während der Schwenkbereich durch einen Pfeil 37 angedeutet
ist.
[0032] Wegen der verhältnismäßig großen Länge des Transportrohres 31 führt der Warenstrangauslaufbogen
32 bei der Warenstrangablage eine gleichmäßige, angenähert lineare Bewegung über die
Breite des Ablagebereichs 330 aus. Dadurch wird eine sehr schonende Ablage des Warenstranges
in dem Ablagebereich 330 erzielt, die insbesondere bei sehr empfindlichen Textilwaren
von Vorteil ist. Dies steht im Gegensatz zu solchen bekannten Ausführungsformen von
Abtaflungseinrichtungen, bei denen einem Warenstangenauslaufbogen eine Drehbewegung
um die Achse des Transportrohres erteilt wird, die eine entsprechende Verdrehung des
durchlaufenden Warenstrangs zur Folge hat, die bei einer Reihe von empfindlichen Textilwaren
zu Schwierigkeiten führen kann.
[0033] Die hin- und hergehende Schwenkbewegung wird dem Transportrohr 31 durch einen auf
den Behandlungsbehälter 1 aufgesetzten Antriebsmotor 38 (Figur 3) erteilt, der über
ein Hebelgetriebe 39 derart angekuppelt ist, dass das Transportrohr 31 mit gleichmäßiger
Geschwindigkeit über seinen Schwenkbereich 37 hin- und herbewegt wird.
[0034] Dadurch dass die ganze Transportstrecke 15 zusammen mit der Transportdüsenanordnung
14 innerhalb des Behandlungsbehälters 1 angeordnet ist, ergibt sich der Vorteil, dass
das Transportrohr 31 keiner druckfesten Ausbildung bedarf und somit verhältnismäßig
einfach und kostengünstig herstellbar ist. Wie beispielsweise aus Figur 3 zu entnehmen,
können die Transportstrecke 15 und die Transportdüsenanordnung 14 mit so geringen
Höhenabmessungen ausgebildet werden, dass sie durch die geöffnete Beladeöffnung bei
7 herausgenommen und wieder eingeführt werden können.
[0035] Die Transportstrecke 15 ist mit dem über seine Länge einen konstanten quadratischen
Querschnitt aufweisenden Rohrabschnitt 31a an eine Transportdüse 40 der Transportdüsenanordnung
15 angeschlossen, deren genauer Aufbau insbesondere aus den Figuren 10 bis 13 zu entnehmen
ist:
Auf den Rohrabschnitt 31a ist eine zylindrische Gehäuseplatte 41 aufgesetzt, die an
ihrem Umfang axial begrenzt verschieblich und durch Dichtungen 42 flüssigkeitsdicht
abgedichtet in einem Gehäuseringflansch 43 eines Düsengehäuses 44 geführt ist. Der
Ringflansch 43 weist eine Einlassöffnung 45 für Behandlungsflüssigkeit auf, die über
einen Rohrbogen 460 der Behandlungsflüssigkeitszuführleitung 470 (Figur 5) in das
Düsengehäuse 44 einströmen kann. In das Düsengehäuse 44 ragt der im Querschnitt quadratische
Rohrabschnitt 31a, der im axialen Abstand von der Gehäuseplatte 41 randseitig mit
vier geraden Düsenelementen 46 (Figur 11, 13) versehen ist. Jedes der Düsenelemente
46 ist im Wesentlichen halbzylinderförmig gebogen und erstreckt sich über die Länge
einer Seitenwand des Rohrabschnitts 31a, wobei die vier Düsenelemente 46 an den Enden
in der aus Figur 13 ersichtlichen Weise aneinander anstoßend miteinander verbunden
sind. Damit ergibt sich eine allseitig durch Zylinderflächen geradlinig begrenzte
Düseneinlassöffnung 47. Auf diese Düseneinlassöffnung 47 ist der in seinen Abmessungen
entsprechend angepasste, im Querschnitt quadratische Auslassteil 48 eines in das Düsengehäuse
44 führenden und mit diesem flüssigkeitsdicht verbunden trichterförmigen Warenstrangeinlassbogens
49 ausgerichtet. Der Warenstrangeinlassbogen 49 weist eine im Wesentlichen rechteckige
Warenstrangeinlassöffnung 50 auf, die ebenfalls von im Wesentlichen halbzylindrisch
gebogenen Leitflächen 51 begrenzt ist, wie dies aus den Figuren 10, 11 zu ersehen
ist.
[0036] Zwischen den die Düseneinlassöffnung 47 umgebenden, im Querschnitt halbzylindrischen
Düsenelementen 46 und dem Auslassteil 48 ist ein Düsenspalt 52 begrenzt über den die
über die Behandlungsflüssigkeitszufuhrleitung 470 zugeführte Behandlungsflüssigkeit
in den Rohrabschnitt 31a des Transportrohrs 31 eintritt. Durch die zylindrische Gestalt
der Düsenelemente 46 und die dieser Gestalt angepasste Gestaltung des Warenstrangauslassöffnung
des Auslassteils 48 wird eine im Wesentlichen wirbelfreie Einleitung der Behandlungsflüssigkeit
durch den konischen Düsenspalt 52 in die Düseneinlassöffnung 47 erreicht. Im Gegensatz
zu den Verhältnissen bei einer durch mehr oder minder parallele Flächen begrenzten
oder abrupten Gestaltung des Düsenspaltes werden hier weitgehend laminare Strömungsverhältnisse
erzielt, die auch bei hohen Behandlungstemperaturen Kavitation oder dergleichen der
Förderung des Warenstrangs abträgliche Erscheinungen vermeiden.
[0037] Die Durchlassweite des Düsenspalts 52 ist dadurch verstellbar, dass bei der Ausführungsform
nach Figur 11 die ganze Transportstrecke 15 in Richtung des Pfeils 53 axial verstellt
wird. Zu diesem Zwecke ist an der Transportdüse 40 ein Verstellmechanismus 54 (Figur
10) vorgesehen, der einen an dem Ringflansch 43 bei 55 schwenkbar gelagerten, L-förmigen
Stellhebel 56 aufweist, dessen jeweils gewählte Winkellage durch Rasten 57 feststellbar
ist. Der Stellhebel 56 ist über eine einen Teil eines Stellmechanismus bildende Lasche
58 gelenkig mit dem Rohrabschnitt 31a verbunden, derart dass eine Schwenkbewegung
des Stellhebels 56 um die Schwenkachse bei 55 eine durch den Pfeil 53 angedeutete
axiale Hin- und Herbewegung des Rohrabschnitts 31a und damit des ganzen Transportrohrs
31 bewirkt.
[0038] Der Stellhebel 56 kann von Hand betätigbar oder über einen nicht weiter dargestellten
Aktuator von einer Steuereinrichtung aus betätigbar sein. Er gestattet es, den zu
der Austrittsstelle aus dem Düsengehäuse 44 hin konisch zulaufenden Düsenspalt 52
wahlweise zu verändern. Auf diese Weise kann die Intensität der Behandlung des durchlaufenden
Warenstrangs mit der Behandlungsflüssigkeit zwischen einer intensiveren Behandlung
(enger Düsenspalt) und einer mehr schonenden Behandlung (großer Düsenspalt) verändert
werden.
[0039] Bei einer alternativen Ausführungsform, die in Figur 12 dargestellt ist, kann das
Düsengehäuse 44 entsprechend dem Pfeil 53a zur Verstellung des Düsenspaltes 52 gegenüber
dem in Axialrichtung unverschieblichen Transportrohr 31 und damit dessen Rohrstück
31a, in Rohrachsrichtung hin- und herverstellbar sein. Der zugehörige Stellmechanismus
ist in Figur 12 nicht weiter veranschaulicht. Er ist grundsätzlich ähnlich wie in
Figur 10 gezeigt, aufgebaut. Im Übrigen sind mit Figur 11 gleiche oder ähnliche Teile
mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet, so dass sich insoweit eine nochmalige Erläuterung
erübrigt. Die Einlassöffnung 45 ist in diesem Falle in der Gehäuseplatte 41 angeordnet.
Sowohl bei der Ausführungsform nach Figur 11 als auch jener nach Figur 12 ist eine
Verdrehsicherung zwischen der Gehäuseplatte 41 und dem Ringflansch 43 vorgesehen,
so dass keine Verdrehung zwischen den den Düsenspalt 52 begrenzenden Teilen 48 und
46, 31a stattfinden kann.
[0040] Die in soweit beschriebene Langspeichermaschine arbeitet wie folgt:
Bei bekannten Langspeichermaschinen werden die meisten Textilwaren mit einem verhältnismäßig
langen Flottenverhältnis, wie etwa 1:8 bis 1:15 behandelt, was einen entsprechend
hohen Aufwand an Energie, Chemikalien und reaktiven Farbstoffen bedingt.
[0041] Demgegenüber ist die hier beschriebene hydraulisch arbeitende Langspeichermaschine
für kürzest mögliche Flottenverhältnisse ausgelegt, die in der Größenordnung von 1:3
für synthetische und 1:4 für Baumwollwaren liegen.
[0042] Der zu behandelnde Warenstrang 17 wird in gebräuchlicher Weise bei geöffneter Behandlungstür
7 in den als druckfesten Kessel ausgebildeten Behandlungsbehälter 1 eingebracht und
dabei von der Transportdüsenanordnung 14 durch den Warenstrangeinlaufbogen 49 angesaugt.
Die Transportdüsenanordnung 14 ist mit Behandlungsflüssigkeit beaufschlagt, die u.a.
gegebenenfalls über eine bei 12 abgehende Abflussleitung 59 (Figur 3) aus dem Behandlungsbehälter
mit einer in einem der beiden Standfüße 8 angeordneten Drehdurchführung 90 mit der
Drehachse 9 von einer Pumpe 60 abgesaugt wird. Die Pumpe 60 leitet die Behandlungsflüssigkeit
über einen Wärmetauscher 61 und einen Flusenfilter 62 der Flottenzufuhrleitung 470
der Transportdüsenanordnung 14 zu. Die Rohrverbindung zwischen der Zufuhrleitung 470
und der Druckseite der Pumpe 60 geschieht über eine in einem der beiden Standfüße
8 angeordnete in der Zeichnung (Figur 3) nicht weiter dargestellte Drehdurchführung
mit der Drehachse 9, während die Abflussleitung 59 mit der Saugseite der Pumpe 60
über die Drehdurchführung 90 verbunden ist. Die Behandlungsmittelzugabegefäße und
-einrichtungen sind nicht weiter dargestellt.
[0043] Nachdem die Enden des Strangs miteinander vernäht sind und nach dem Schließen der
Beladetür 7 kann der Warenstrang 17 in dem gegebenenfalls unter Druck gesetzten Behandlungsbehälter
1 mit der auf die erforderliche Temperatur gebrachten Behandlungsflüssigkeit behandelt
werden. Die Langspeichermaschine gestattet es dabei, die Maschine je nach den Erfordernissen
der zu behandelnden Textilware im Nassbetrieb, im Halbtrockenbetrieb und im Trockenbetrieb
zu betreiben.
[0044] Der Warenstrang wird von der Transportdüsenanordnung 14 in Umlauf versetzt, durch
die Transportstrecke zu der Warenstrangeinlaufseite 18 in dem Behandlungsbehälter
1 transportiert und dort über den Warenstrangauslaufbogen 32 in der Ablagezone 330
in den wannenförmigen Gleitboden 16 eingebracht, wo er in dem Speicherabschnitt als
Warenstrangpaket 19 abgespeichert und zu der Warenstrangauslaufseite 20 befördert
wird. Hier wird er von neuem, nach Durchlaufen der so genannten Abzugshöhe, wieder
in die Transportdüsenanordnung 14 eingesaugt.
[0045] Hinter der Transportdüse 40 der Transportdüsenanordnung 14 durchläuft der Warenstrang
zunächst das Rohrstück 31a mit konstantem Querschnitt, dessen Länge etwa das Fünfbis
Zehnfache der Breite der Düseneinlassöffnung 47 beträgt. In dieser Zone wird der Impuls
des Behandlungsmittelstrahls mit hohem Wirkungsgrad auf das Textilgut des Warenstrangs
übertragen. Die von dem Strahl der Behandlungsflüssigkeit erzeugten Zugkräfte wirken
auf den durchlaufenden Warenstrang über eine Länge von etwa 600 bis 1000 mm ein, mit
der Folge, dass sich eine sehr schonende Behandlung der Textilware mit geringeren
Zugkräften erzielen lässt.
[0046] Anschließend an diese Intensivzone in dem Rohrstück 31a erweitert sich das Transportrohr
31 in seinem Rohrabschnitt 31b konisch. In diesem Rohrabschnitt wird die verbliebene
Strömungsenergie des Behandlungsmediums auf den Warenstrang übertragen. Gleichzeitig
wird die Textilware durch die konische Erweiterung auf die Austrittsbreite des Transportkanals
geöffnet. Die Intensivzone in dem Rohrabschnitt 31a und die konische Erweiterung in
dem Rohrabschnitt 31b bewirken eine sehr gute Zugwirkung des Warenstrangtransportsystems
auf den Warenstrang. Die geringe Geschwindigkeit der Behandlungsflüssigkeit am Ende
der Transportstrecke vermeidet Beeinträchtigungen der geförderten Textilware, wozu
auch der Umstand beiträgt, dass die Zugkräfte über einen verhältnismäßig langen Weg
der Transportstrecke auf den Warenstrang übertragen werden. Der Transport der Textilware
in dem Transportrohr 31 erfolgt schwimmend. Die Transportstrecke 15 ist mit einer
Steigung versehen, um die Textilware an die obere Position des Gleitbodens 16 und
der von diesem gebildeten Warenrutsche zu bringen. Der Querschnitt des Transportrohrs
31 ist rechteckig, was gegenüber einem zylindrischen Rohr den Vorteil mit sich bringt,
dass die Textilware nicht auf dem Rohrboden, auf dem sie aufliegt, zusammengedrängt
wird, wie dies bei einem zylindrischen Rohr der Fall ist.
[0047] Nach dem Durchlaufen den Transportrohrs 31 gelangt der Textilstrang in den am oberen
Ende des Transportrohrs 31 angeordneten perforierten rechteckigen Warenstrangauslaufbogen
32. Durch die Zentrifugalkraft und durch den Restdruck des Behandlungsmittels wird
hier ein Großteil des von dem Warenstrang mitgeführten Behandlungsmittels von dem
Warenstrang getrennt und gelangt in den hinteren Teil des Behandlungsbehälters 1.
Mit steigender Warenstranggeschwindigkeit wird eine überproportional große Menge des
Behandlungsmittels von dem Warenstrang getrennt. Das abgesonderte Behandlungsmittel
spritzt von dem Warenstrangauslaufbogen 32 aus gegen die benachbarten Wände im Hinterteil
des Behandlungsbehälters 1 und bewirkt auf diese Weise eine Reinigung dieser Wände.
Der Anteil der so abgetrennten Behandlungsflüssigkeit liegt in der Regel bei etwa
30 bis 70%.
[0048] Unterhalb des perforierten Warenstrangauslaufbogens 32 gelangt der Warenstrang 17
in die Warenstrangablagezone 330. Diese ist verhältnismäßig schmal ausgebildet und
bewirkt in bereits geschildeter Weise eine kontrollierte Ablage des Warenstrangs.
Durch die spezielle Gestaltung der Wandungen und der Begrenzungswand 34 wird der Warenstrang
bei der Ablage so gedreht, dass wie bereits erwähnt, am unteren Ende des Gleitbodens
16 auf der Warenstrangauslaufseite 20 der Warenstrang jeweils von der dort zu oberst
liegenden Falte 17a abgezogen wird.
[0049] Aus dem auf dem Gleitbogen 16 vorgeschobenen Warenstrangpaket 19 wird noch mitgeführte
Behandlungsflüssigkeit durch die Perforation in den Gleitbodenabschnitten 24a, 24b
abgeführt und bei geöffneten Klappen 26 in den Behandlungsbehälter 1 abströmen lassen.
Damit wird die Behandlungsmittelbeladung des Warenstrangs auf einen sehr geringen
Wert reduziert.
[0050] Zusammen mit der kurzen Abzugshöhe des Warenstrangs an der Warenstrangauslaufseite
20 ergibt diese geringe Behandlungsflüssigkeitsbeladung des Warenstrangs auch kleine
Zugkraftbeanspruchungen des Warenstrangs auf dem Weg zwischen dem Gleitboden und den
Transportdüsenanordnung 14. Da die Transportdüsenanordnung 14 nicht in dem aufsteigenden
Teil des Warenstrangumlaufwegs, d.h. anschließend an den Gleitboden 16 und hinter
dem Warenstrangeinlaufbogen 49 sondern in der Fortsetzung des geraden Rohrabschnitts
31a der Transportstrecke 14 angeordnet ist, ergeben sich sehr günstige Umlaufverhältnisse
für den Warenstrang, der besonders schonend behandelt wird.
[0051] Die Textilwarenschicht, d.h. die Höhe des Warenstrangpakets 19 auf dem Gleitboden
16 liegt in der Regel zwischen 10 und 15 cm. Auf diese Weise ist der am unteren Ende
des geneigten Gleitbodens 16 herrschende Kompressionsdruck auf die zutiefst liegende
Warenstrangfalte verhältnismäßig niedrig. Durch die bereits geschilderte Möglichkeit
des Abtropfens der freien Behandlungsflüssigkeit verbleibt nur die durch Kapillarwirkung
und Adhäsionskräfte in den Maschen oder Gewebelücken verbleibende Behandlungsflüssigkeit
in der Textilware. Die weit aus größte Gruppe von Textilwaren kann deshalb mit in
der angehobenen Stellung nach Figur 1 stehendem Behandlungsbehälter behandelt werden,
in der der Gleitboden 16 eine entsprechende Neigung aufweist. Zufolge der gleichmäßig
gebogenen Gestalt des Gleitbodens 16 bleibt, wie ebenfalls bereits erläutert, die
Dichte des Warenstrangpaketes auf dem gesamten Transportweg durch den Speicherbereich
verhältnismäßig niedrig und dies insbesondere auch in dem tieferliegenden Bereich
in der Nähe der Warenstrangauslaufseite 20.
[0052] Für eine bestimmte Gruppe von Textilwaren (z.B. Acetat) ist die Verdichtung des Warenstrangpakets
auf dem Gleitboden 16 bei der Einstellung des Behandlungsbehälters nach Figur 1 bereits
zu hoch, so dass sich Falten oder Krumpfungen oder andere Oberflächennachteile ausbilden
können. Für diese Artikelgruppe kann die Neigung des Behandlungsbehälters 1 bis in
die Stellung nach Figur 2 verringert werden, so dass der wannenförmige Gleitboden
16 mit Behandlungsmittel gefüllt ist und die Textilware darin schwimmend behandelt
wird. Der Raum unter dem Gleitboden 16 bleibt wegen der als Flottensammler wirkenden
Wand 23 unterhalb der perforierten Wand 24a, b mit Gas-/Luft-Dampfgemisch beaufschlagt.
Damit ist auch bei dieser Betriebsweise das Flottenverhältnis deutlich kürzer als
bei konventionellen Anlagen. Die Neigung des Behandlungsbehälters 1 kann im Übrigen
entsprechend den sich bei den verschiedenen Textilmaterialien ergebenden Reibungsbeiwerten
gewählt werden. Bei etwa waagerecht stehendem wannenförmigem Gleitboden 16 entsprechend
Figur 2 ist bei dieser Behandlung der Behandlungsmittelablass durch die Klappen 26
und das Ablassventil 27 verschlossen. Der durch den Warenstrangauslassbogen 32 in
dem Gleitboden 16 einströmende Anteil der Behandlungsflüssigkeit strömt mit dem Warenstrangpaket
zu der Warenstrangauslaufseite 20, wo er über den hochgezogenen Rand 16b des Gleitbodens
16 in den Behandlungsbehälter überläuft.
[0053] Selbstverständlich können alle Funktionen der neuen Langspeichermaschinen, einschließlich
der Verstellung des Düsenspaltes 52, von einem Steuergerät aus automatisch gesteuert
werden. Dies ist von Vorteil für die Lohnfärberei, der es die neue Langspeichermaschine
erlaubt, in einem weiten Bereich fast alle praktisch vorkommenden Gruppen und Bereiche
von unterschiedlichen Textilwaren zu behandeln.
[0054] Für leichte Textilwaren werden in der Regel die nominalen Beladungsgewichte für eine
Langspeichermaschine nicht erreicht. Um das nominale Behandlungsgewicht zu erzielen
und die Warenstrangumlaufzeit in vertretbaren Grenzen zu halten, kann die Maschine
mit mehreren Transportrohren 31 bestückt sein. Hierbei wird ein Transportrohr 31,
wie im Vorstehenden beschrieben, mit einer Transportdüse 40 mit verstellbarem Düsenspalt
52 ausgerüstet, während die anderen Transportrohre 31 für die leichteren Textilwaren
gegebenenfalls ohne Verstellung dimensioniert werden können, was jedoch nicht zwingend
ist. Ein Ausführungsbeispiel dieser Art ist in Figur 14 veranschaulicht. Mit den vorher
anhand der Figuren 1 bis 4 beschriebenen Ausführungsform gleiche Teile sind mit gleichen
Bezugszeichen versehen und nicht noch mal erläutert.
[0055] Die neue Langspeichermaschine wurde im Vorstehenden als hydraulische Maschine beschrieben,
bei der der Transport des Warenstranges 17 ausschließlich durch die Behandlungsflüssigkeit
erfolgt und die Transportdüsenanordnung dafür entsprechend ausgebildet ist. Grundsätzlich
lässt sich aber das Prinzip der Maschine auch auf Langspeichermaschinen anwenden,
die pneumatisch und/oder gemischt pneumatisch/hydraulisch arbeiten. In diesen Fällen
enthält die Transportdüsenanordnung 14 Transportdüsenmittel, die entweder mit einem
Transportgas und/oder sowohl mit einem Transportgas als auch mit einer Transportflüssigkeit
beaufschlagt werden können, wobei dem Transportgas Behandlungsmittel in geeigneter
Form, beispielsweise zerstäubt, zugesetzt werden, wie dies an sich bekannt ist.
[0056] Eine Vorrichtung zur Behandlung von strangförmiger Textilware in Form eines endlosen
Warenstrangs, der zumindest während eines Teils der Behandlung in Umlauf versetzt
wird, weist einen verschließbaren Behandlungsbehälter 1 und eine mit einem Transportmediumstrom
beaufschlagbare Transportdüsenanordnung 14 auf. Die Transportdüsenanordnung enthält
eine Transportdüse 40 mit einer eckigen geradlinig begrenzten Düseneinlassöffnung
47 und einem in seinen Abmessungen entsprechend angepassten, im Querschnitt eckigen
Auslassteil 48 für den Warenstrang, zwischen denen ein Düsenspalt für das Transportmedium
begrenzt ist. Der Düsenspalt 52 ist einstellbar und ringsum von geraden Düsenelementen
46 begrenzt, die eine im Wesentlichen teilzylindrische Querschnittsgestalt aufweisen.
1. Vorrichtung zur Behandlung von strangförmiger Textilware in Form eines endlosen Warenstrangs,
der zumindest während eines Teils der Behandlung in Umlauf versetzt wird, mit
- einem verschließbaren Behandlungsbehälter (1)
- einer Transportdüsenanordnung (14), die mit einem Transportmediumstrom beaufschlagbar
ist,
- einer an die Transportdüsenanordnung sich anschließenden Transportstrecke (15),
die auf einer Warenstrangeinlaufseite (18) in einem ein abgetafeltes Warenstrangpaket
(15) aufnehmenden Speicherabschnitt (21) des Behandlungsbehälters mündet, dadurch gekennzeichnet, dass
- die Transportdüsenanordnung eine Transportdüse (40) mit einer eckigen, geradlinig
begrenzten Düseneinlassöffnung (47) und einem in seinen Abmessungen entsprechend angepassten,
im Querschnitt eckigen Auslassteil (48) für den Warenstrang aufweist, zwischen denen
ein die Düseneinlassöffnung (47) umgebender Düsenspalt (52) für das Transportmedium begrenzt ist,
- der Düsenspalt (52) einstellbar ist und
- der Düsenspalt (52) auf wenigstens einer Seite ringsum von geraden Düsenelementen
(46) allseitig begrenzt ist, die eine im Wesentlichen teilzylindrische Querschnittsgestalt aufweisen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenspalt (52) in Strömungsrichtung konisch zulaufend ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Düseneinlassöffnung (47) rechteckig ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Düseneinlassöffnung (47) quadratisch ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Auslassteil (48) im Querschnitt rechteckig ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Auslassteil (48) im Querschnitt quadratisch ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Düseneinlassöffnung (47) an einem in ein Düsengehäuse (44) ragenden Rohrabschnitt
(31a) ausgebildet ist, der die Düsenelemente (46) aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenelemente (46) an ihren Enden mit einander verbunden sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Düseneinlassöffnung (47) an einem mit der Transportstrecke (15) verbundenen Teil
(31a) ausgebildet ist, das zur Einstellung des Düsenspaltes (52) bezüglich des Auslassteils
(48) verstellbar gelagert ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Auslassteil (48) zur Einstellung des Düsenspalts (52) bezüglich der Düseneinlassöffnung
(47) verstellbar gelagert ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Auslassteil (48) zumindest teilweise in einem Düsengehäuse (44) aufgenommen ist
und das Düsengehäuse (44) gemeinsam mit dem Auslassteil verstellbar ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Auslassteil (48) bezüglich der Düsenöffnung (47) gegen Verdrehung gesichert ist.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an die Transportdüse (40) einen Rohrabschnitt (31a) der Transportstrecke (14) angeschlossen
ist, der eine der Düsenöffnung (47) entsprechende eckige Querschnittsgestalt aufweist
und über wenigstens einen Teil seiner Länge einen konstanten Querschnitt hat.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass sich an dem Rohrabschnitt (31a) in Strömungsrichtung des Transportmediums ein sich
seitlich erweiternder Rohrabschnitt (31a) eines Transportrohrs (31) der Transportstrecke
(14) anschließt.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportdüse (40) um eine Achse (340) schwenkbar gelagert ist.
1. Device for treating strand-like textile fabric in the form of an endless fabric web
which is set in circulation at least during part of the treatment, with
- a closable treatment container (1),
- a transport nozzle arrangement (14) which can be loaded with a transport medium
flow,
- a transport line (15) adjoining the transport nozzle arrangement and opening onto
an inlet side (18) of the fabric web in a buffer portion (21) of the treatment container
which receives a folded packet (15) of fabric web,
characterised in that
- the transport nozzle arrangement comprises a transport nozzle (40) with an angular,
rectilinearly delimited nozzle inlet opening (47) and an outlet part (48) of angular
cross-section with correspondingly adapted dimensions for the fabric web, between
which a nozzle gap is defined, surrounding the nozzle inlet opening (47), for the
transport medium,
- the nozzle gap (52) is adjustable, and
- on at least one side, the nozzle gap (52) is delimited all round by straight nozzle
elements (46) on all sides which have a substantially partly cylindrical cross-sectional
form.
2. Device according to claim 1, characterised in that the nozzle gap (52) is formed tapering in the flow direction.
3. Device according to claim 1 or 2, characterised in that the nozzle inlet opening (47) is rectangular.
4. Device according to claim 1 or 2, characterised in that the nozzle inlet opening (47) is square.
5. Device according to claim 3, characterised in that the outlet part (48) has a rectangular cross-section.
6. Device according to claim 4, characterised in that the outlet part (48) has a square cross-section.
7. Device according to any of the preceding claims, characterised in that the nozzle inlet opening (47) is formed on a tube portion (31a) protruding into a
nozzle housing (44) and comprising the nozzle elements (46).
8. Device according to any of the preceding claims, characterised in that the nozzle elements (46) are connected together at their ends.
9. Device according to any of the preceding claims, characterised in that the nozzle inlet opening (47) is formed on a part (31a) connected to the transport
line (15) and mounted moveably relative to the outlet part (48) for adjustment of
the nozzle gap (52).
10. Device according to any of claims 1 to 8, characterised in that the outlet part (48) is mounted moveably relative to the nozzle inlet opening (47)
for adjustment of the nozzle gap (52).
11. Device according to claim 10, characterised in that the outlet part (48) is received at least partially in a nozzle housing (44), and
the nozzle housing (44) is moveable together with the outlet part.
12. Device according to any of the preceding claims, characterised in that the outlet part (48) is secured against twisting relative to the nozzle opening (47).
13. Device according to any of the preceding claims, characterised in that a tube portion (31a) of the transport line (14) is connected to the transport nozzle
(40) and has an angular cross-sectional form corresponding to the nozzle opening (47)
and has a cross-section which is constant over at least part of its length.
14. Device according to claim 13, characterised in that a laterally expanding tube portion (31a) of a transport tube (31) of the transport
line (14) adjoins the tube portion (31a) in the flow direction of the transport medium.
15. Device according to claim 13 or 14, characterised in that the transport nozzle (40) is mounted pivotably about an axis (340).
1. Dispositif de traitement de matières textiles en forme de boyau se présentant sous
la forme d'un boyau continu qui est mis en circulation au moins pendant une partie
du traitement, comprenant
- un récipient de traitement (1) pouvant être fermé,
- un agencement de buse de transport (14) qui peut être alimenté avec un courant de
fluide de transport,
- un chemin de transport (15) qui est placé à la suite à l'agencement de buse de transport
et qui, sur un côté d'entrée de boyau de matière (18), débouche dans une section de
stockage (21) du récipient de traitement recevant un paquet de boyau de matière (15)
déposé en plis, caractérisé en ce que
- l'agencement de buse de transport présente une buse de transport (40) dotée d'un
orifice d'entrée de buse (47) polygonal, délimité par des lignes droites, et d'une
partie de sortie (48) de section polygonale, dont les dimensions sont adaptées en
conséquence, pour le boyau de matière, entre lesquels est délimitée une fente de buse
(52) pour le fluide de transport, entourant l'orifice d'entrée de buse (47),
- la fente de buse (52) est réglable, et
- la fente de buse (52) est délimitée, au moins sur un côté, sur toute sa périphérie,
par des éléments de buse (46) rectilignes qui l'entourent de toutes parts et présentent
un profil transversal sensiblement partiellement cylindrique.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la fente de buse (52) est réalisée sous une forme conique convergente dans le sens
de l'écoulement.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'orifice d'entrée de buse (47) est rectangulaire.
4. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'orifice d'entrée de buse (47) est carré.
5. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que la partie de sortie (48) a une section transversale rectangulaire.
6. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que la partie de sortie (48) a une section transversale carrée.
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'orifice d'entrée de buse (47) est réalisé sur un tronçon de tube (31a) qui avance
dans un corps de buse (44) et présente les éléments de buse (46).
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments de buse (46) sont reliés entre eux par leurs extrémités.
9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'orifice d'entrée de buse (47) est réalisé sur une partie (31a) qui est reliée au
chemin de transport (15) et est montée avec possibilité de déplacement par rapport
à la partie de sortie (48), en vue du réglage de la fente de buse (52).
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la partie de sortie (48) est montée avec possibilité de déplacement par rapport à
l'orifice d'entrée de buse (47), en vue du réglage de la fente de buse (52).
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que la partie de sortie (48) est logée au moins en partie dans un corps de buse (44)
et le corps de buse (44) peut être déplacé conjointement avec la partie de sortie.
12. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie de sortie (48) est bloquée en rotation par rapport à l'orifice de buse
(47).
13. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'est raccordé à la buse de transport (40), un tronçon de tube (31a) du chemin de transport
(14), qui présente un profil transversal polygonal, correspondant à l'orifice de buse
(47), et a une section transversale qui est constante au moins sur une partie de sa
longueur.
14. Dispositif selon la revendication 13, caractérisé en ce qu'est raccordé au tronçon de tube (31a), dans le sens d'écoulement du fluide de transport,
un tronçon de tube (31a) d'un tube de transport (31) du chemin de transport (14),
qui s'élargit sur les côtés.
15. Dispositif selon la revendication 13 ou 14, caractérisé en ce que la buse de transport (40) est montée avec possibilité de pivotement autour d'un axe
(340).