[0001] Die Erfindung betrifft eine Tragvorrichtung für eine Betonschalung, insbesondere
eine Deckenschalung, mit zumindest einem zwei Längsträger aufweisenden Mehrfachträger,
wobei die Längsträger über zumindest ein Verbindungselement miteinander verbunden
sind.
[0002] Aus der
FR 2 955 877 A1 ist eine gattungsgemäße Tragvorrichtung für eine Schalungsstruktur aus Betonplatten
bekannt. Die Tragvorrichtung weist eine aus zwei Längsträgern zusammengesetzte Einheit
auf, welche über verstellbare Verbindungsstreben miteinander verbunden sind. In einer
ersten Ausführung bestehen die Verbindungsstreben aus zwei gelenkig miteinander verbundenen
Teilen, welche jeweils über ein Gelenk schwenkbar an dem zugehörigen Längsträger gelagert
sind. Durch Verschwenken der Teile zueinander kann der Abstand zwischen den Längsträgern
verändert werden. Darüber hinaus wird eine zweite Ausführung beschrieben, bei welcher
die Verbindungsstrebe gelenkig an dem einen Längsträger und in einer Längsführung
verschieblich an dem anderen Längsträger gelagert ist.
[0003] Bei diesem Stand der Technik kann daher bereits der Abstand zwischen den Längsträgern
durch verstellbare Verbindungselemente eingestellt werden. Nachteiligerweise sind
jedoch an die Längsträger fix angebrachte Achsen und Gelenke erforderlich, um die
Verstellung der Längsträger zu ermöglichen. Eine solche Ausführung ist konstruktiv
aufwendig und bringt hohe Fertigungskosten mit sich. Darüber hinaus ist es nachteilig,
dass durch Schmutzablagerungen an den Gelenken bzw. in der Längsführung Funktionseinbußen
auftreten können.
[0004] US 2 508 635 A beschreibt eine Tragvorrichtung mit zwei I-Trägern, welche über ein Verbindungselement
miteinander verbunden sind, das durch Öffnungen der I-Träger durchtritt.
[0005] DE 203 18 912 U1 beschreibt ein Verankerungselement, das mit einem Hammerkopf verspannt wird, um eine
Randschalung zu verankern.
In Dokument
FR 1 381 954 A ist eine Tragvorrichtung mit zwei Profilen gezeigt, wobei das eine Profil ein Langloch
aufweist, in welchem eine Mutter in Längsrichtung verschieblich angeordnet ist.
[0006] Dokument
DE 804 257 C bezieht sich ebenfalls auf eine Abstützung für eine Schalung, bei welcher Eisenprofilträger
paarweise in Längsrichtung gegeneinander verstellbar vorgesehen sind.
[0007] In der
JP S58 156 660 A ist eine Tragvorrichtung offenbart, bei welcher zwei Längselemente über Querverbinder
miteinander verbunden sind. Die Querverbinder sind über Muttern unbeweglich an den
Längsträgern angeordnet.
[0008] Dokument
FR 1 165 700 A bezieht sich auf Schalungsplatten bestehend aus einzelnen Lamellen, durch welche
Kabel gezogen sind.
[0009] Dokument
CH 364 891 A bezieht sich auf eine Abstützvorrichtung für Schalbretter, die eine Vielzahl von
parallelen nebeneinander angeordneten Balken aufweist. Die Holzbalken sind abwechselnd
mit der breiteren und mit der schmäleren Basisfläche nach unten gekehrt. Je zwei benachbarte
Balken sind an ihren Enden mittels Seil- bzw. Kabelzügen miteinander verbunden. In
den Endabschnitten der Balken sind je zwei Zugfedern untergebracht. An den einander
zugekehrten Federenden ist je eine Rolle angebracht. Zum Gebrauch der Vorrichtung
lassen sich die Balken federnd auseinanderziehen, wodurch ein Tragrost gebildet wird,
auf dem die beim Betonieren z.B. einer Decke verwendeten Schalbretter aufgelegt werden.
[0010] Aus der
FR 2 842 848 A1 und
FR 2 900 176 A1 sind weitere Tragvorrichtungen für Deckenschalungen bekannt, welche jedoch hinsichtlich
der Nachteile des oben diskutierten Standes der Technik keine darüber hinausgehenden
Lösungsansätze bieten.
[0011] Die
DE 102 34 445 A1 beschreibt ein Deckenschalungssystem aus Trägerpaketen, die über Holme miteinander
verbunden sind.
[0012] Die
US 3,841,597 offenbart eine Trageinrichtung für eine andersartige Bodenkonstruktion.
[0013] Demgegenüber besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine dauerhafte,
zuverlässig funktionierende Tragvorrichtung der eingangs angeführten Art zu schaffen,
welche eine Verstellung der Längsträger des Mehrfachträgers zueinander mit konstruktiv
einfachen Mitteln ermöglicht.
[0014] Diese Aufgabe wird durch eine Tragvorrichtung mit den Merkmalen von Anspruch 1 gelöst.
[0015] Erfindungsgemäß ist eine den Längsträger durchsetzende Durchtrittsöffnung vorgesehen,
wobei das Verbindungselement verschieblich in der Durchtrittsöffnung des Längsträgers
angeordnet ist. Die Durchtrittsöffnung erstreckt sich hierbei von der dem jeweils
anderen Längsträger zugewandten Seitenfläche bis zu der vom anderen Längsträger abgewandten
Seitenwand des Längsträgers, so dass das Verbindungselement den jeweiligen Längsträger
vollständig durchsetzt. Je nach eingestelltem Abstand zwischen den Längsträgern ragt
das Verbindungselement entsprechend weit aus dem Längsträger nach außen, weg von dem
jeweils anderen Längsträger, vor. Demnach kann der Längsträger zur Verringerung des
Abstands zwischen den Längsträgern entlang des Verbindungselements nach innen, in
Richtung des anderen Längsträgers, geschoben werden. Um den Abstand zwischen den Längsträgern
zu vergrößern, wird der Längsträger entlang des Verbindungselements nach außen verschoben.
Dabei wird das Verbindungselement zumindest in eine Richtung im Wesentlichen senkrecht
zur Längsrichtung des Längsträgers bzw. in Längsrichtung des Verbindungselements verschoben.
Erfindungsgemäß kann das Verbindungselement hierbei jedoch zugleich in Längsrichtung
eines der beiden Längsträger in der entsprechenden Durchtrittsöffnung verschoben werden.
Mittels der Durchtrittsöffnung zur verschieblichen Anordnung des Verbindungselements
kann der Abstand zwischen den Längsträgern des Mehrfachträgers auf besonders einfache
Weise verändert werden. Vorteilhafterweise kann bei der erfindungsgemäßen Ausführung
auf fix angebrachte Schwenkachsen zur Lagerung des Verbindungselements verzichtet
werden, welche beim Stand der Technik einerseits konstruktiv aufwendig und zudem anfällig
für Funktionseinbußen waren. Demgegenüber ist das erfindungsgemäße Verbindungselement
achsfrei, d.h. ohne fix am Längsträger angebrachte Achsen, in der Durchtrittsöffnung
des Längsträgers gehalten. Damit kann konstruktiv einfache Tragvorrichtung erzielt
werden, welche sich insbesondere auch durch geringe Fertigungskosten auszeichnet.
Der Mehrfachträger ist bevorzugt als Doppelträger mit genau zwei Längsträgern ausgeführt,
wobei bei einer alternativen Ausführung mehr als zwei Längsträger vorgesehen sind.
Die Längsträger weisen jeweils eine Durchtrittsöffnung zum Durchtritt des Verbindungselements
auf. Dabei sind an beiden Längsträgern Durchtrittsöffnungen ausgebildet, wobei das
Verbindungselement quer zur Längsrichtung des Längsträgers bzw. in Längsrichtung des
Verbindungselements verschieblich in den Durchtrittsöffnungen gehalten ist. Demnach
sind beide Längsträger verschieblich auf dem Verbindungselement angeordnet. Zur Einstellung
des gewünschten Abstands zwischen den Längsträgern wird zumindest einer der Längsträger
entlang des Verbindungselements verschoben, wobei das Verbindungselement um eine entsprechende
Strecke von der Halteöffnung des Längsträgers nach außen vorgeschoben wird. Je nach
Abstand zwischen den Längsträgern steht das Verbindungselement entsprechend weit von
der äußeren Seitenwand des Längsträgers nach außen vor.
Das Verbindungselement ist in zumindest einer der Durchtrittsöffnungen der Längsträger
im Wesentlichen passgenau angeordnet, so dass das Verbindungselement bei der Verschiebung
durch die Durchtrittsöffnung auf eine vorgegebene Richtung gezwungen werden kann.
Daher weisen die Durchtrittsöffnung und das Verbindungselement erfindungsgemäß entsprechende
Querschnittsflächen auf. Durch Verschieben des Längsträgers entlang des Verbindungselements
kann der Abstand zwischen den Längsträgern verändert werden.
Für diese Zwecke ist es günstig, wenn das Verbindungselement im Querschnitt im Wesentlichen
kreisförmig ist, wobei die Durchtrittsöffnung zur passgenauen Anordnung des Längsträgers
als Rundloch ausgebildet ist. Das Verbindungselement ist bevorzugt rohrförmig ausgebildet.
[0016] Andererseits ist das Verbindungselement in zumindest einer der Durchtrittsöffnungen
in Längsrichtung des Längsträgers verschieblich angeordnet. Dadurch kann nicht nur
der Abstand zwischen den Längsträgern, sondern zudem auch der Winkel zwischen den
Längsachsen der Längsträger eingestellt werden. Vorteilhafterweise kann damit die
Stellung des Winkelträgers auf besonders einfache Weise an die jeweiligen Bedingungen
auf der Baustelle angepasst werden.
Hierbei ist es günstig, wenn die Durchtrittsöffnung zur in Längsrichtung verschieblichen
Anordnung des Längsträgers als Langloch ausgebildet ist. Das Langloch weist in Längsrichtung
eine größere Erstreckung als das Verbindungselement auf, so dass das Verbindungselement
entlang des Langlochs verschieblich ist. Andererseits ist es günstig, wenn das Verbindungselement
in Querrichtung des Langlochs passgenau, d.h. ohne Spiel, in dem Langloch angeordnet
ist, so dass das Verbindungselement bei der Verschiebung entlang des Langlochs geführt
wird.
Um einerseits den Abstand zwischen den Längsträgern und andererseits die Winkelstellung
der Längsträger auf einfache Weise anpassen zu können, ist erfindungsgemäß das Verbindungselement
im Wesentlichen passgenau in der Durchtrittsöffnung des einen Längsträgers und in
Längsrichtung des Längsträgers verschieblich in der Durchtrittsöffnung des anderen
Längsträgers angeordnet.
Um die Längsträger in einer vorgegebenen Ebene zu fixieren, ist es günstig, wenn die
Längsträger jeweils zumindest zwei in Längsrichtung beabstandete Durchtrittsöffnungen
zum Durchtritt von zwei Verbindungselementen aufweisen. Gemäß dieser Ausführung sind
zwischen den Längsträgern zumindest zwei Verbindungselemente vorgesehen, welche die
gegenüberliegenden Durchtrittsöffnun gen der Längsträger durchsetzen.
[0017] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Verbindungselemente jeweils im Wesentlichen
passgenau in der einen Durchtrittsöffnung und in Längsrichtung des Längsträgers verschieblich
in der anderen Durchtrittsöffnung der in Längsrichtung beabstandeten Durchtrittsöffnungen
der Längsträger angeordnet sind. Hiermit kann vorteilhafterweise der Abstand und die
Winkelstellung der Längsträger zueinander eingestellt werden. Zur winkeligen Anordnung
der Längsträger können die Längsträger unterschiedlich weit auf die Verbindungselemente
aufgeschoben werden. Bei dieser Ausführung sind zudem die Längsträger in Längsrichtung
zueinander fixiert. Vorteilhafterweise können daher der Querabstand und der Winkel
zwischen den Längsträgern angepasst werden, ohne hierbei die Längsträger in Längsrichtung
zueinander zu verschieben.
[0018] Zur Einstellung eines maximalen Abstands bzw. eines maximalen Winkels zwischen den
Längsträgern ist es von Vorteil, wenn das Verbindungselement an einem durch die Durchtrittsöffnung
durchtretenden Ende mit einem äußeren Anschlagelement verbunden ist, mit welchem die
Verschiebung des Längsträgers nach außen begrenzbar ist. Das äußere Anschlagelement
ist hierbei auf der vom jeweils gegenüberliegenden Längsträger abgewandten Seite des
Längsträgers angeordnet. Um die Anschlagfunktion zu erfüllen, weist das Anschlagelement
eine größere Erstreckung als die zugehörige Durchtrittsöffnung des Längsträgers auf.
Bei Erreichen einer äußeren Anschlagstellung wird die Verschiebung des Längsträgers
entlang des Verbindungselements nach außen, d.h. weg von dem jeweils anderen Längsträger,
durch das äußere Anschlagelement blockiert. Somit wird durch das äußere Anschlagelement
der maximale Abstand zwischen den Längsträgern bzw. der maximale Winkel zwischen den
Längsträgern festgelegt.
[0019] Zur Begrenzung der Verschiebung des Längsträgers ist es günstig, wenn als äußeres
Anschlagelement ein aufgeweiteter Endbereich des Verbindungselements oder ein auf
dem Verbindungselement angeordnetes Scheibenelement oder ein durch eine Querbohrung
des Verbindungselements gestecktes Bolzenelement vorgesehen ist. Hierbei können verschiedenste
Ausführungen des äußeren Anschlagelements vorgesehen sein. Die Verwendung eines aufgeweiteten
Endbereichs als Anschlagelement ist hinsichtlich des Fertigungs- und Montageaufwands
besonders günstig. Wenn als Anschlagelement ein Scheibenelement oder ein Bolzenelement
vorgesehen ist, kann ein besonders einfaches, beispielsweise rohrförmiges, Verbindungselement
verwendet werden, auf welchem das scheiben- oder bolzenförmige Anschlagelement montiert
ist.
[0020] Zur Einstellung eines minimalen Abstands zwischen den Längsträgern ist es vorteilhaft,
wenn das Verbindungselement zwischen den Längsträgern mit einem inneren Anschlagelement
verbunden ist, mit welchem die Verschiebung des Längsträgers nach innen begrenzbar
ist. Bei Erreichen der inneren Anschlagstellung ist der Längsträger gegen eine weitere
Verschiebung nach innen, d.h. in Richtung des jeweils anderen Längsträgers, blockiert.
Wenn das Verbindungselement in beiden gegenüberliegenden Durchtrittsöffnungen verschieblich
ist, weist das innere Anschlagelement bevorzugt je eine Anschlagfläche zur Begrenzung
der Verschiebung des einen Längsträgers und eine weitere Anschlagfläche zur Begrenzung
der Verschiebung des anderen Längsträgers auf. Der minimale Abstand ist bevorzugt
so bemessen, dass in der inneren Anschlagstellung zwischen den Längsträgern des Mehrfachträgers
ein weiterer Längsträger eines anderen, in Längsrichtung folgenden Mehrfachträgers
anordenbar ist.
[0021] Zur Erzielung der inneren Anschlagstellung ist es günstig, wenn als inneres Anschlagelement
ein um das Verbindungselement angeordnetes Hülsenelement bzw. auch ein Scheiben- oder
Bolzenelement vorgesehen ist. Das Hülsenelement kann über eine Schweißverbindung mit
dem Verbindungselement verbunden sein. Gemäß einer alternativen Ausführung weist das
Verbindungselement zwischen den Längsträgern eine Querschnittsveränderung, beispielsweise
eine Stauchung, auf, mit welcher die Verschiebung des Längsträgers nach innen, über
die Querschnittsveränderung hinaus, blockierbar ist.
[0022] Um den Mehrfachträger gegen ein Verrutschen auf einem Primärträger zu sichern, ist
es günstig, wenn zumindest ein Längsträger an zumindest einer Stirnseite einen Anschlag
aufweist, welcher, bezogen auf die Betriebsstellung, von der Unterseite des Längsträgers
nach unten vorsteht. Hiermit kann die Sicherheit beim Aufbau der Tragvorrichtung erhöht
werden. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn auf der Tragvorrichtung eine
Schalungsplatte montiert wird. Darüber hinaus kann hiermit die Stirnseite des Längsträgers
geschützt werden. Der Anschlag kann leistenförmig an der stirnseitigen Unterkante
des Längsträgers ausgebildet sein. Alternativ kann der Anschlag am unteren Ende einer
Abdeckplatte ausgebildet sein, welche bevorzugt die Stirnseite des Längsträgers abdeckt.
Hiermit kann die Montage des Mehrfachträgers vereinfacht werden.
[0023] Darüber hinaus ist es günstig, wenn zumindest einer der Längsträger eine oberseitige
Ausnehmung zur insbesondere lösbaren Aufnahme einer Befestigungsleiste für eine Schalungsplatte
aufweist. Zur Befestigung der Schalungsplatte ist die Befestigungsleiste nagelbar,
d.h. mit Nägeln versehbar. Zur Ausbildung der Ausnehmung ist es insbesondere günstig,
wenn der Längsträger als Profilelement, insbesondere als Strangpressprofil, ausgebildet
ist. Das Profilelement weist Seitenwände auf, in welchen die Durchtrittsöffnung ausgebildet
ist. Bevorzugt weist das Profilelement zudem eine nach oben, d.h. in Richtung der
Auflagefläche für die Schalungsplatte, aufgeweitete Querschnittsform auf. Bevorzugt
ist das Profilelement aus Aluminium gefertigt. Das Verbindungselement kann ebenfalls
aus Aluminium hergestellt sein. Aus Festigkeitsgründen kann das Verbindungselement
aber auch aus Stahl gefertigt sein. Diese Ausführung ist aus Stabilitätsgründen vorteilhaft.
Zudem kann bei dieser Ausführung das Verbindungselement zur Ausbildung des inneren
Anschlagelements auf besonders einfache Weise eine Stauchung aufweisen. Nachteilig
an der Ausführung des Verbindungselements aus Stahl ist die Gewichtszunahme gegenüber
einer Ausführung aus Aluminium.
[0024] Zur Abstützung zumindest einer Schalungsplatte ist es günstig, wenn mehrere Mehrfachträger
vorgesehen sind, wobei die Mehrfachträger mit der Unterseite auf zumindest einem Primärträger
abstützbar sind. In der Betriebsstellung sind die Mehrfachträger in derselben horizontalen
Ebene angeordnet. Derartige Primärträger sind im Stand der Technik an sich bekannt.
Die Primärträger sind über Stützenelemente an einer Bodenstruktur abstützbar.
[0025] Die Erfindung wird nachstehend anhand von in den Zeichnungen dargestellten bevorzugten
Ausführungsbeispielen, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, noch weiters
erläutert. Im Einzelnen zeigen in den Zeichnungen:
Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht einer erfindungsgemäßen Tragvorrichtung zur Abstützung
einer Betonschalung mit Mehrfachträgern bestehend jeweils aus zwei Längsträgern mit
Durchtrittsöffnungen zum Durchtritt von Verbindungselementen, so dass eine Verschiebung
der Längsträger relativ zueinander möglich ist;
Fig. 2 eine Ansicht des im Wesentlichen gemäß Fig. 1 ausgebildeten Mehrfachträgers,
wobei die Längsträger in einem maximalen Abstand zueinander angeordnet sind;
Fig. 3 eine Ansicht des Mehrfachträgers gemäß Fig. 2, wobei die Längsträger in einem
minimalen Abstand zueinander angeordnet sind;
Fig. 4 eine Ansicht des im Wesentlichen gemäß Fig. 2, 3 ausgebildeten Mehrfachträgers,
wobei die Längsträger in einer winkeligen Stellung zueinander angeordnet sind; und
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V in Fig. 2.
[0026] Fig. 1 zeigt eine Tragvorrichtung 1 zur Abstützung einer herkömmlichen Deckenschalung
(nicht gezeigt); das Schalungselement kann aus ein oder mehreren Schalungsplatten
gebildet sein (nicht gezeigt). Die Tragvorrichtung 1 weist mehrere Mehrfachträger
2 auf, welche jeweils aus zwei in einem Abstand zueinander angeordneten Längsträgern
3 zusammengesetzt sind. Die Mehrfachträger 2 sind in derselben horizontalen Ebene
angeordnet. In der gezeigten Ausführung sind die Mehrfachträger 2 in zwei Reihen angeordnet,
wobei die einander zugewandten Enden der Längsträger 3 überlappend angeordnet sind.
Die Tragvorrichtung 1 weist weiters Primärträger 4 auf, auf welchen die Mehrfachträger
2 aufliegen. Die Primärträger 4 sind auf (nicht gezeigten) Stützenelementen abgestützt.
[0027] Wie aus Fig. 2 bis 4 ersichtlich, sind die Längsträger 3 über Verbindungselemente
5 miteinander, wobei in der gezeigten Ausführung jeder Mehrfachträger 2 genau zwei
Verbindungselemente 5 aufweist. Mittels der Verbindungselemente 5 kann, wie noch näher
erläutert wird, der Abstand und der Winkel zwischen den Längsträgern 3 der Mehrfachträger
2 eingestellt werden.
[0028] Wie aus Fig. 2 bis 4 ersichtlich, weisen die Längsträger 3 Durchtrittsöffnungen 6
zum Durchtritt der Verbindungselemente 5 auf. Die Verbindungselemente 5 sind innerhalb
der Durchtrittsöffnungen 6 senkrecht zur Längsrichtung der Längsträger 3 über eine
vorgegebene Strecke frei verschieblich. Die Verbindungselemente 5 sind in einander
gegenüberliegenden Durchtrittsöffnungen 6 der Längsträger 3 angeordnet, wobei die
Verbindungselemente 5 am einen Längsträger 3 im Wesentlichen passgenau in der Durchtrittsöffnung
6 und am jeweils anderen Längsträger 3 in Längsrichtung des Längsträgers 3 verschieblich
in der gegenüberliegenden Durchtrittsöffnung 6 angeordnet sind. Zu diesem Zweck weisen
die Längsträger 3 jeweils zwei in Längsrichtung beabstandete Durchtrittsöffnungen
6 auf, wobei die eine Durchtrittsöffnung 6 des Längsträgers 3 eine passgenaue Anordnung
des Verbindungselements 5 und die andere Durchtrittsöffnung 6 eine in Längsrichtung
des Längsträgers 3 verschiebliche Anordnung des Verbindungselements 5 ermöglicht.
Hiefür ist die eine Durchtrittsöffnung 6 als Rundloch 7 ausgebildet, in welchem das
eine Ende des Verbindungselements 5 angeordnet ist. Die andere Durchtrittsöffnung
6 ist als Langloch 8 ausgebildet, welche eine Längsverschiebung des Längsträgers 3
entlang des Langlochs 8 erlaubt.
[0029] Wie aus Fig. 2 bis 4 weiters ersichtlich, sind die Verbindungselemente 5 an den durch
die Durchtrittsöffnungen 6 durchtretenden Enden jeweils mit einem äußeres Anschlagelement
9 verbunden, mit welchem die Verschiebung des Längsträgers 3 nach außen, weg von dem
gegenüberliegenden Längsträger 3, begrenzbar ist.
[0030] Gemäß Fig. 2, 3 sind als äußere Anschlagelemente 9 Scheibenelemente 10 vorgesehen,
welche an äußeren Enden des Verbindungselements 5 aufgesteckt sind. Die Scheibenelemente
10 sind hierbei mittels des Verbindungselements 5 durchsetzenden Bolzenelementen 11
gesichert. Darüberhinaus können die Scheibenelemente 10 weggelassen werden, wobei
die äußeren Anschlagelemente 9 durch Bolzenelemente 11 gebildet sind (nicht gezeigt).
[0031] Gemäß Fig. 3 sind als äußere Anschlagelemente 9 aufgeweitete bzw. verbreiterte Enden
12 des Verbindungselements 5 vorgesehen. Bei dieser Ausführung sind die äußeren Anschlagelemente
9 einstückig mit dem Verbindungselement 5 gebildet.
[0032] Wie aus Fig. 2 bis 4 weiters ersichtlich, ist das Verbindungselement 5 zwischen den
Längsträgern 3 des Mehrfachträgers 2 zudem mit einem inneren Anschlagelement 13 verbunden,
mit welchem die Verschiebung des Längsträgers 3 nach innen, hin zum jeweils gegenüberliegenden
Längsträger 3, begrenzt wird. Als inneres Anschlagelement 13 ist ein das Verbindungselement
5 umgebendes Hülsenelement 14 (vgl. auch Fig. 5) vorgesehen, welches mit dem Verbindungselement
5 verschweißt oder verpresst ist.
[0033] Die Fig. 2 bis 4 zeigen den Mehrfachträger 2 der Tragvorrichtung 1 in verschiedenen
Stellungen. Gemäß Fig. 2 sind die Längsträger 3 in einem maximalen Abstand zueinander
angeordnet, wobei die Längsträger 3 in einer äußeren Anschlagstellung vorliegen. Gemäß
Fig. 3 sind die Längsträger 3 in einem minimalen Abstand zueinander angeordnet, wobei
die Längsträger 3 in einer inneren Anschlagstellung am Hülsenelement 14 vorliegen.
Die Verbindungselemente 5 ragen hierbei von den Längsträgern 3 nach außen vor. Gemäß
Fig. 4 sind die Längsträger 3 in einer winkeligen Stellung zueinander angeordnet.
Hierbei liegt das eine Verbindungselement 5 in der äußeren Anschlagstellung und das
andere Verbindungselement 5 in der inneren Anschlagstellung vor, so dass ein Winkel
zwischen den Längsrichtungen der Längsträger 3 ausgebildet ist
[0034] Wie aus Fig. 2 bis 4 weiters ersichtlich, weisen die Längsträger 3 an den Stirnseiten
jeweils einen Anschlag 15 auf, mit welchem eine Längsverschiebung des Mehrfachträgers
2 gegenüber den darunterliegenden Primärträgern 4 begrenzt wird.
[0035] Gemäß Fig. 2 bis 4 ist der Anschlag 15 leistenförmig ausgebildet, wobei der Anschlag
15 von der stirnseitigen Unterkante des Längsträgers 4 nach unten abgewinkelt ist.
[0036] Gemäß Fig. 1, 5 ist der Anschlag 15 am unteren Ende einer Abdeckplatte 16 ausgebildet,
wobei die Abdeckplatte 16 die Stirnseite des Längsträgers 3 abdeckt. Diese Ausführung
ist aus fertigungstechnischen und gebrauchstauglichen Gründen bevorzugt.
[0037] Fig. 5 zeigt den Mehrfachträger 2 im Querschnitt entlang des Verbindungselements
5. Die Längsträger 3 des Mehrfachträgers 2 sind hierbei als Profilelemente, insbesondere
aus Aluminium, ausgebildet. In der gezeigten Ausführung sind die Profilelemente der
Längsträger 3 im Querschnitt nach oben, d.h. in Richtung der Auflagefläche für die
(nicht gezeigte) Schalungsplatte, erweitert. An der Oberseite der Profilelemente sind
Ausnehmungen 17 ausgebildet, wobei die Befestigungsleiste 18 zur festen Verbindung
mit der (nicht gezeigten) Schalungsplatte vernagelbar ist. In der gezeigten Ausführung
ist aus Gewichts- und Kostengründen lediglich in dem einen Längsträger 3 eine Befestigungsleiste
18 vorgesehen, wobei die Ausnehmung 17 in dem anderen Längsträger 3 frei bleibt.
1. Tragvorrichtung (1) für eine Betonschalung, insbesondere eine Deckenschalung, mit
zumindest einem zumindest zwei Längsträger (3) aufweisenden Mehrfachträger (2), wobei
die Längsträger (3) über zumindest ein Verbindungselement (5) miteinander verbunden
sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsträger (3) jeweils eine Durchtrittsöffnung (6) zum Durchtritt des Verbindungselements
(5) aufweisen, wobei das Verbindungselement (5) jeweils im Wesentlichen senkrecht
zur Längsrichtung des Längsträgers (3), in Längsrichtung des Verbindungselements (5)
verschieblich in den Durchtrittsöffnungen (6) angeordnet ist, wobei das Verbindungselement
(5) im Wesentlichen passgenau in der Durchtrittsöffnung (6) des einen Längsträgers
(3) angeordnet ist, wobei die Durchtrittsöffnung (6) des einen Längsträgers (3) und
das Verbindungselement (5) entsprechende Querschnittsflächen aufweisen, und das Verbindungselement
(5) in Längsrichtung des Längsträgers (3) verschieblich in der Durchtrittsöffnung
(6) des anderen Längsträgers (3) angeordnet ist, so dass der Abstand zwischen den
Längsträgern (3) und die Winkelstellung der Längsträger (3) zueinander veränderbar
ist.
2. Tragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (5) im Querschnitt im Wesentlichen kreisförmig ist, wobei
die Durchtrittsöffnung (6) zur passgenauen Anordnung des Längsträgers (3) als Rundloch
(7) ausgebildet ist.
3. Tragvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchtrittsöffnung (6) zur in Längsrichtung verschieblichen Anordnung des Längsträgers
(3) als Langloch (8) ausgebildet ist.
4. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsträger (3) jeweils zumindest zwei in Längsrichtung beabstandete Durchtrittsöffnungen
(6) zum Durchtritt von zwei Verbindungselementen (5) aufweisen, wobei vorzugsweise
die Verbindungselemente (5) jeweils im Wesentlichen passgenau in der einen Durchtrittsöffnung
(6) und in Längsrichtung des Längsträgers (3) verschieblich in der anderen Durchtrittsöffnung
(6) der in Längsrichtung beabstandeten Durchtrittsöffnungen (6) der Längsträger (3)
angeordnet sind.
5. Tragvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (5) an einem durch die Durchtrittsöffnung (6) durchtretenden
Ende mit einem äußeren Anschlagelement (9) verbunden ist, mit welchem die Verschiebung
des Längsträgers (3) nach außen begrenzbar ist.
6. Tragvorrichtung (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass als äußeres Anschlagelement (9) ein aufgeweiteter Endbereich des Verbindungselements
(5) oder ein auf dem Verbindungselement (5) angeordnetes Scheibenelement (10) und/oder
ein durch eine Querbohrung des Verbindungselements (5) gestecktes Bolzenelement (11)
vorgesehen ist.
7. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (5) zwischen den Längsträgern (3) mit einem inneren Anschlagelement
(13) verbunden ist, mit welchem die Verschiebung des Längsträgers (3) nach innen begrenzbar
ist.
8. Tragvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass als inneres Anschlagelement (13) ein um den Längsträger (3) angeordnetes Hülsenelement
(14) vorgesehen ist.
9. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Längsträger (3) an zumindest einer Stirnseite einen Anschlag (15) aufweist,
welcher, bezogen auf die Betriebsstellung, von der Unterseite des Längsträgers (3)
nach unten vorsteht.
10. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Längsträger (3) eine oberseitige Ausnehmung (17) zur insbesondere
lösbaren Aufnahme einer Befestigungsleiste (18) für eine Schalungsplatte aufweist.
11. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Mehrfachträger (2) vorgesehen sind, wobei die Mehrfachträger (2) mit der
Unterseite auf zumindest einem Primärträger (4) abstützbar sind.
1. A support device (1) for concrete formwork, in particular ceiling formwork, having
at least one multiple-carrier (2) comprising at least two longitudinal carriers (3),
wherein the longitudinal carriers (3) are joined to one another by means of at least
one joining element (5), characterized in that the longitudinal carriers (3) comprise each a through-opening (6) permitting the
joining element (5) to pass through, wherein the joining element (5) is arranged in
the through-openings (6) so as to be relocatable in the longitudinal direction of
the joining element (5) substantially perpendicular to the longitudinal direction
of the longitudinal carrier (3), wherein the joining element (5) is arranged in the
through-opening (6) of the one longitudinal carrier (3) in a substantially exactly
fitting manner, wherein the through-opening (6) of the one longitudinal carrier (3)
and the joining element (5) comprise appropriate cross-section faces, and the joining
element (5) is arranged in the through-opening (6) of the other longitudinal carrier
(3) so as to be relocatable in the longitudinal direction of the longitudinal carrier
(3), such that the distance between the longitudinal carriers (3) and the angular
position of the longitudinal carriers (3) in relation to one another can be changed.
2. The support device (1) according to claim 1, characterized in that the joining element (5) has an essentially circular cross-section, wherein the through-opening
(6) is formed as a round hole (7) permitting the longitudinal carrier (3) to be arranged
in an exactly fitting manner.
3. The support device (1) according to claim 1 or 2, characterized in that the through-opening (6) is formed as elongated hole (8) for the relocatable arrangement
of the longitudinal carrier (3) in the longitudinal direction.
4. The support device (1) according to one of claims 1 to 3, characterized in that the longitudinal carriers (3) comprise each at least two through-openings (6) spaced
apart in the longitudinal direction and permitting two joining elements (5) to pass
through, wherein preferably the joining elements (5) are arranged each in the one
through-opening (6) in a substantially exactly fitting manner and are relocatably
arranged in the longitudinal direction of the longitudinal carrier (3) in the other
through-opening (6) of the through-openings (6) of the longitudinal carriers (3) which
through-openings (6) are spaced apart in the longitudinal direction.
5. The support device (1) according to one of claims 1 to 4, characterized in that the joining element (5) is connected to an outer stop element (9) on one end passing
through the through-opening (6), by means of which stop element (9) the outward relocation
of the longitudinal carrier (3) can be limited.
6. The support device (1) according to claim 5, characterized in that a widened end portion of the joining element (5) or a disk element (10) positioned
on the joining element (5) and/or a bolt element (11) put through a transverse hole
of the joining element (5) is provided as an outer stop element (9).
7. The support device (1) according to one of claims 1 to 6, characterized in that the joining element (5) is connected to an inner stop element (13) between the longitudinal
carriers (3), by means of which stop element (13) the inward relocation of the longitudinal
carrier (3) is limited.
8. The support device (1) according to claim 7, characterized in that a sleeve element (14) arranged around the longitudinal carrier (3) is provided as
inner stop element (13).
9. The support device (1) according to one of claims 1 to 8, characterized in that at least one longitudinal carrier (3) comprises a stop (15) on at least one front
side, which stop (15), in relation to the operating position, projects from the bottom
side of the longitudinal carrier (3) downwards.
10. The support device (1) according to one of claims 1 to 9, characterized in that at least one of the longitudinal carriers (3) comprises a recess (17) on the top
side, permitting a fixing strip (18) for a formwork plate to be accommodated in particular
detachably.
11. The support device (1) according to one of claims 1 to 10, characterized in that several multiple-carriers (2) are provided, wherein the multiple-carriers (2) can
be supported with their bottom side on at least one primary carrier (4).
1. Dispositif support (1) pour un coffrage à béton, en particulier un coffrage de plafond,
avec au moins un support multiple (2) présentant au moins deux longerons (3), dans
lequel les longerons (3) sont reliés l'un à l'autre via au moins un élément de liaison
(5), caractérisé en ce que les longerons (3) présentent respectivement une ouverture traversante (6) pour le
passage de l'élément de liaison (5), dans lequel l'élément de liaison (5) est disposé
déplaçable dans les ouvertures traversantes (6) dans la direction longitudinale de
l'élément de liaison (5), respectivement sensiblement perpendiculairement à la direction
longitudinale du longeron (3), dans lequel l'élément de liaison (5) est agencé sensiblement
exactement ajusté dans l'ouverture traversante (6) de l'un longeron (3), dans lequel
l'ouverture traversante (6) de l'un longeron (3) et l'élément de liaison (5) présentent
des sections transversales correspondantes, et l'élément de liaison (5) est agencé
déplaçable dans l'ouverture traversante (6) de l'autre longeron (3) dans la direction
longitudinale du longeron (3) de sorte que la distance entre les longerons (3) et
la position angulaire des longerons (3) soient variables l'une par rapport à l'autre.
2. Dispositif support selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de liaison (5) a une section transversale sensiblement circulaire, dans
lequel l'ouverture traversante (6) est réalisée en tant que trou rond (7) pour l'agencement
exactement ajusté du longeron (3).
3. Dispositif support selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'ouverture traversante (6) est réalisée en tant que trou oblong (8) pour l'agencement
déplaçable dans la direction longitudinale du longeron (3).
4. Dispositif support selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les longerons (3) présentent respectivement au moins deux ouvertures traversantes
(6) espacées dans la direction longitudinale pour le passage de deux éléments de liaison
(5), dans lequel de préférence les éléments de liaison (5) sont agencés respectivement
sensiblement exactement ajustés dans l'une ouverture traversante (6) et dans la direction
longitudinale du longeron (3) déplaçables dans l'autre ouverture traversante (6) des
ouvertures traversantes (6) espacées dans la direction longitudinale des longerons
(3).
5. Dispositif support (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'élément de liaison (5) est relié au niveau d'une extrémité traversant l'ouverture
traversante (6) à un élément de butée extérieur (9), avec lequel le déplacement du
longeron (3) est délimitable vers l'extérieur.
6. Dispositif support (1) selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'une zone d'extrémité élargie de l'élément de liaison (5) ou un élément de disque (10)
agencé sur l'élément de liaison (5) et/ou un élément de boulon (11) enfiché par un
alésage transversal de l'élément de liaison (5) est prévu en tant qu'élément de butée
extérieur (9).
7. Dispositif support selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'élément de liaison (5) est relié entre les longerons (3) à un élément de butée
intérieur (13), avec lequel le déplacement du longeron (3) est délimitable vers l'intérieur.
8. Dispositif support selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'un élément de douille (14) agencé autour du longeron (3) est prévu en tant qu'élément
de butée intérieur (13).
9. Dispositif support selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'au moins un longeron (3) présente une butée (15) au niveau d'au moins un côté frontal,
laquelle fait saillie de la face inférieure du longeron (3) vers le bas, par rapport
à la position de fonctionnement.
10. Dispositif support selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'au moins un des longerons (3) présente un évidement côté supérieur (17) pour le logement
en particulier amovible d'une barre de fixation (18) pour un panneau de coffrage.
11. Dispositif support selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que plusieurs supports multiples (2) sont prévus, dans lequel les supports multiples
(2) peuvent être supportés avec la face inférieure sur au moins un support principal
(4).