[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anschluss von Sanitärarmaturen mit einem
Einbaukasten, mit einem oder mehreren Befestigungsorganen, mit mindestens einem Armaturenblock,
mit einem Wasserzulauf und einem Wasserabgang, wobei der Armaturenblock mindestens
einen Anschluss für eine Verbindung mit dem Wasserzulauf und mindestens einen Anschluss
für eine Verbindung mit dem Wasserabgang aufweist, wobei der Armaturenblock Anschlüsse
für Funktionsteile aufweist und wobei die Verbindung zwischen dem Anschluss und dem
Wasserzulauf und zwischen dem Anschluss und dem Wasserabgang von flexiblen kanalartigen
Mitteln gebildet ist.
[0002] Bei der Installation von Sanitärarmaturen finden insbesondere bei Armaturen für Duschen
und Badewannen Unterputz-Installationen Anwendung. Hierbei kommen in der Regel Einbaukästen
aus Kunststoff zum Einsatz, die in eine im Mauerwerk vorgesehene Aussparung eingesetzt
werden. Die Einbaukästen sind mit Befestigungsorganen versehen, mit denen diese in
der Wand verschraubbar sind. In den jeweiligen Einbaukasten ist ein Armaturenblock
einsetzbar, der mit Zuläufen und Abläufen für das Wasser sowie einem Regelorgan versehen
ist. Nach der Anordnung in der Wand und dem Anschluss der Vorrichtung an die Gebäudeinstallation
wird die Aussparung in der Wand mit der eingesetzten Vorrichtung durch beispielsweise
eine Rosette oder ein Installationspaneel abgedeckt. Die Betätigungs- und Regelorgane
der Armatur durchsetzen dann in montiertem Zustand Öffnungen, die in den Rosetten
oder Paneelen vorgesehen sind. An den Betätigungs- und Regelorganen sind in montiertem
Zustand die Funktionsteile angebracht.
[0003] Grundsätzlich hat sich bei der Unterputz-Installation die Verwendung der Einbaukästen
mit integrierten Armaturenblöcken bewährt. Zunehmend finden jedoch großflächige Installationspaneele
Anwendung, bei denen eine sehr genaue Ausrichtung sowohl in Bezug auf den Neigungswinkel
als auch den Verdrehwinkel des Paneels erforderlich sind, da sich bei großflächigen
Paneelen auch kleinste Ungenauigkeiten über die Länge bzw. die Breite des Paneels
deutlich sichtbar auswirken. Diese Paneele sind an Rahmen befestigt, die auf der Wand
montiert sind. Die Passgenauigkeit bei der Anbindung des Paneels an die Betätigungs-
und Regelorgane ist unmittelbar abhängig von der Ausrichtung des Armaturenblocks,
welche wiederum abhängig ist von der Ausrichtung des Einbaukastens. Eine sehr genaue
Ausrichtung spielt folglich eine erhebliche Rolle, um die gewünschte Passgenauigkeit
bei der Anbindung der Betätigungs- und Regelorgane zu erreichen. Dies gilt sowohl
in Bezug auf die Einbautiefe des Armaturenblocks als auch in Bezug auf dessen horizontale
und vertikale Ausrichtung. Da jedoch die Einbaukästen in die Aussparung in dem Mauerwerk
eingesetzt sind und dort verschraubt sind, ist die erforderliche Passgenauigkeit aufgrund
der teilweise in das Mauerwerk gestemmten Aussparungen oftmals nicht gewährleistet.
Die Paneele können dann nur mit der gewünschten genauen Ausrichtung montiert werden,
wenn der jeweilige Installateur Ausgleichsmaßnahmen vornimmt, was bei manchen Konstruktionen
gar nicht, bei anderen nur mit erheblichem Aufwand möglich ist, beispielsweise durch
Verwendung von Distanzstücken, um zum Beispiel einen Ausgleich der Einbautiefe zu
ermöglichen. Zum Teil resultieren diese Ausgleichsmaßnahmen auch in einer unerwünscht
schrägen Anordnung der Paneele.
Aus der
DE 10 2007 002 235 A1 ist eine Vorrichtung zur Installation einer Sanitärkomponente mit einem Einbaukasten
entsprechend dem Oberbegriff von Anspruch 1 bekannt. Ein positionierbarer Grundkörper
zur Aufnahme einer Sanitärkomponente ist innerhalb des Einbaukastens angeordnet, wobei
Schläuche wie Panzerschläuche, Gummi- bzw. Kunststoffschläuche zur Verbindung verwendet
werden.
In der
DE 10 2008 013 694 B3 wird ein Einbaukasten für eine Mischeinheit mit einer Umlenkeinheit beschrieben.
Die Umlenkeinheit ist über Schläuche mit Stutzen zum Anschluss von Zuflussleitungen
verbunden.
[0004] Die
DE 11 2005 002 883 T5 betrifft eine Wasseranschlussbox zum Anschluss einer Armatur an Kalt- und Warmwasserleitungen
in einer Wand, wobei Wasser aus Zuleitungen über flexible Rohre bzw. Schläuche zu
einer Mischarmatur geleitet wird.
[0005] Die
US Re. 29,054 E offenbart ein Wandfitting, wobei zur Erleichterung der Installation verschiebbare
Leitungen mit konzentrischen Rohren im Fitting angeordnet sind.
[0006] In der
EP 0 596 833 A1 wird eine Einbaugarnitur für Sanitäranlagen beschrieben. Wasser wird aus jeweils
einer Zuleitung über Verteiler an mehrere Abgänge weitergeleitet, wobei die Position
der Verteiler in der Höhe verstellbar ist.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Anschluss von Sanitärarmaturen
zu schaffen, bei der eine Ausrichtung des Armaturenblocks unabhängig von der Einbaulage
des Einbaukastens erfolgen kann.
[0008] Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die flexiblen kanalartigen
Mittel als Teleskoprohre ausgebildet sind, die über Gelenke mit den Anschlüssen verbunden
sind.
[0009] Mit der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Anschluss von Sanitärarmaturen geschaffen,
bei der die Ausrichtung des Armaturenblocks unabhängig von der Einbaulage des Einbaukastens
vorgenommen werden kann. Dies ist durch die flexiblen Mittel zwischen dem Armaturenblock
und den Anschlüssen für Wasserzulauf und Wasserabgang hervorgerufen. Die kanalartigen
Mittel führen einerseits das Wasser zum Armaturenblock bzw. von diesem weg; andererseits
sind sie aufgrund ihrer flexiblen Ausgestaltung in der Lage, Ungenauigkeiten in der
Einbaulage des Einbaukastens auszugleichen, so dass die an dem Armaturenblock angeordnete
Sanitärarmatur in der gewünschten Art ausgerichtet werden kann. Das gilt sowohl in
Bezug auf die Einbautiefe des Armaturenblocks als auch in Bezug auf dessen horizontale
und vertikale Ausrichtung. Somit ist selbst bei einer gekippten, gedrehten oder zu
tiefen Anordnung des Einbaukastens eine exakte Ausrichtung des Armaturenblocks möglich,
so dass einerseits die Betätigungs-und Regelorgane die Öffnungen in den Rosetten oder
Paneelen in der gewünschten Weise durchsetzen, andererseits die gewünschte vertikale
Montage der Rosetten oder Paneele möglich ist. Somit ist es auch bei fehlerhafter
Ausrichtung des Einbaukastens möglich, die hohen Anforderungen, die heutzutage an
Badinstallationen gestellt werden, zu erfüllen.
[0010] Die flexiblen kanalartigen Mittel sind als Teleskoprohre ausgebildet. Somit lässt
sich die Position der Armatur durch ein Justieren der Länge der einzelnen Teleskoprohre
und deren Winkelposition relativ zur den Anschlüssen einstellen. Die Teleskoprohre
verbleiben in der eingestellten Position, ohne dass sie durch eine Durchbiegung Rückstellkräfte
auf die Armatur ausüben. Somit lässt sich die Position der Armatur relativ zum Einbaukasten
zuverlässig und dauerhaft einstellen.
Bevorzugt ist die Rückwand von den Längs-und Stirnseiten des Einbaukastens entkoppelt
und zwischen diesen verschieblich angeordnet. Hierdurch besteht zusätzlich die Möglichkeit,
einen Ausgleich bezogen auf die Einbautiefe des Armaturenblocks vorzunehmen und so
ebenfalls einen passgenauen Anschluss an die Paneele zu erzielen.
[0011] Andere Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den übrigen Unteransprüchen
angegeben. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt
und wird nachfolgend im Einzelnen beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine nicht erfindungsgemäße Vorrichtung zum Anschluss von Sanitärarmaturen mit flexiblen
Schläuchen,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung in minimaler Einbautiefe,
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung in maximaler Einbautiefe,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Anschluss von Sanitärarmaturen
mit Teleskoprohren in einer symmetrischen Winkel-Anordnung,
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf die in Fig. 4 dargestellte Vorrichtung mit Teleskoprohren in einer
asymmetrischen Winkel-Anordnung,
- Fig. 6
- eine geschnittene Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 4 mit einer zurückversetzten
Armatur und
- Fig. 7
- eine geschnittene Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 4 mit einer vorgeschobenen
Armatur.
[0012] Die Vorrichtung zum Anschluss von Sanitärarmaturen umfasst einen Einbaukasten 1,
in dem ein Armaturenblock 2 vorgesehen ist. Der Armaturenblock 2 verfügt über Anschlüsse
3 für einen Wasserzulauf 4 und Anschlüsse 5 für einen Wasserabgang 6. An dem Armaturenblock
2 sind - nicht dargestellte - Funktionsteile anbringbar.
[0013] Der Einbaukasten 1 ist im Ausführungsbeispiel aus Kunststoff hergestellt. Die Verwendung
anderer Materialien ist jedoch ebenfalls möglich. Er hat eine im Wesentlichen quaderförmige
Ausbildung und ist auf seiner Vorderseite offen gestaltet. An seiner Außenseite weist
der Einbaukasten 1 im Ausführungsbeispiel vier Befestigungsorgane 11 auf, die von
Laschen gebildet sind, in denen Löcher 12 zum Durchtritt von Schrauben vorgesehen
sind. Die Befestigungsorgane 11 sind im Ausführungsbeispiel in den Ecken des Einbaukastens
1 und damit am Übergang der Längsseiten 13 und 14 zu den Stirnseiten 15 und 16 angeordnet.
[0014] Die Längsseiten 13 und 14 und die Stirnseiten 15 und 16 sind im Ausführungsbeispiel
durch die Anordnung der Befestigungsorgane 11 zweigeteilt, nämlich jeweils in einen
Teil vor den Befestigungsorganen 11, der den der Vorderseite des Einbaukastens zugewandten
Bereich bildet, sowie einen
[0015] Teil hinter den Befestigungsorganen 11, der den der Rückwand 17 zugewandten Bereich
bildet. Im vorderen Bereich besteht die Möglichkeit, den Einbaukasten 1 einzukürzen,
um beispielsweise im Falle einer flachen Einbausituation in der Aussparung im Mauerwerk
einen bündigen Abschluss der Vorderseite des Einbaukastens 1 zu ermöglichen.
[0016] Die Rückwand 17 des Einbaukastens 1 ist im Ausführungsbeispiel fest an den Längs-und
Stirnseite angeordnet und bildet mit diesen einen bündigen Abschluss. In Abwandlung
des Ausführungsbeispiels kann die Rückwand 17 von den Längs- und Stirnseiten 13, 14,
15 und 16 entkoppelt und zwischen diesen verschieblich angeordnet sein.
[0017] Der Armaturenblock 2 ist in bekannter Weise aus Metall hergestellt. Er weist Betätigungs-
und Regelorgane auf. Im Ausführungsbeispiel sind diese von einem Regelventil 23 gebildet,
über das der Volumenstrom der Armatur in montiertem Zustand einstellbar ist. Benachbart
zum Regelventil 23 ist eine Absperreinheit 22 vorgesehen, mit deren Hilfe der Durchfluss
durch den Armaturenblock 2 freigegeben bzw. abgesperrt werden kann. Benachbart zur
Absperreinheit 22 ist eine weitere Regeleinheit 21 angeordnet, mit deren Hilfe die
Temperatur des aus der Armatur austretenden Wassers einstellbar ist. Das Regelventil
21 ist mit der Absperreinheit 22 mittels eines Kanals 24, die Absperreinheit 22 mit
der Regeleinheit 23 über einen Kanal 25 verbunden. In montiertem Zustand werden auf
die Ansichtsseiten der Regelventile 21 und 23 sowie der Absperreinheit 22 die Funktionsteile
aufgesetzt. Hierzu weisen die Regelventile 21 und 23 sowie die Absperreinheit 22 an
den freien Enden ihrer Spindeln Außenvielkante zur verdrehsicheren Anordnung der Funktionsteile
auf.
[0018] Die Anschlüsse 3 für den Wasserzulauf sind in dem Regelventil 21 angeordnet. Sie
sind in bekannter Weise von Gewindebohrungen 31 gebildet, in die Rohrstutzen 32 einschraubbar
sind. Vergleichbar gilt dies für die Anschlüsse 5 für den Wasserabgang, die in dem
Regelventil 23 angeordnet sind. Auch hier sind die Anschlüsse 5 von Gewindebohrungen
51 gebildet, in die Rohrstutzen 52 einschraubbar sind.
[0019] Der Wasserzulauf 4 ist in bekannter Weise an die wasserführende Gebäudeinstallation
angeschlossen. Im Ausführungsbeispiel ist der Wasserzulauf 4 in der Stirnseite 16
des Einbaukastens 1 angeordnet. Er ist von zwei Stutzen 41 und 42 gebildet, von denen
der Stutzen 42 den Anschluss an das Kaltwasser bildet, der Stutzen 41 den Anschluss
an das Warmwasser. Selbstverständlich kann der Wasserzulauf auch in einer der übrigen
Seiten des Einbaukastens 1 sowie der Rückwand 17 vorgesehen sein.
[0020] Der Wasserabgang 6 umfasst im Ausführungsbeispiel drei Auslauföffnungen 61, 62, 63,
die alle von Stutzen gebildet sind. Mehr oder weniger Auslauföffnungen sind in Abwandlung
möglich. Die Auslassöffnungen 61 und 62 sind in der Stirnseite 15 angeordnet, wohingegen
die Auslassöffnung 63 in der Längsseite 14 angeordnet ist.
[0021] Die Verbindung zwischen dem Armaturenblock 2 und dem Anschluss 3 für den Wasserzulauf
und dem Anschluss 5 für den Wasserabgang ist von flexiblen kanalartigen Mitteln 7
gebildet. Hier sind die flexiblen kanalartigen Mittel 7 von Schläuchen 71 gebildet.
In Abwandlung können die flexiblen rohrförmigen Mittel 7 auch beispielsweise von Flexrohren
gebildet sein. Andere Ausgestaltungen der flexiblen kanalartigen Mittel 7 sind möglich.
Die Schläuche 71 sind an ihren beiderseitigen Enden mit Press- oder Lötstutzen 72
versehen, die in montiertem Zustand mit den Gewindebohrungen 31, 51 sowie den in den
Einbaukasten ragenden Enden der Stutzen 41, 42 des Wasserzulaufs 4 sowie den in den
Einbaukasten ragenden Enden der Auslassöffnungen 61, 62, 63 des Wasserabgangs 6. Die
Schläuche 71 sind mit Überwurfmuttern 73 gesichert.
[0022] In Abwandlung der in den Figuren dargestellten Vorrichtung besteht auch die Möglichkeit,
den Armaturenblock 2 geteilt auszuführen. So ist im Falle eine vertikalen Teilung
des Armaturenblocks 2 die Möglichkeit geschaffen, den einen Teil im Bereich der Rückwand
17 zu montieren und den anderen Teil an der Sanitärarmatur. Die Verbindung zwischen
den beiden Teilen des Armaturenblocks erfolgt ebenfalls mit kanalartigen Mitteln,
die beispielsweise in Form von Teleskoprohren oder Schläuchen ausgebildet sein können.
[0023] Die Vorrichtung zum Anschluss von Sanitärarmaturen ermöglicht den passgenauen Anschluss
des Armaturenblocks 2 an die Funktionsteile der jeweiligen Armatur. Dieser Anschluss
kann unabhängig von der Einbautiefe des Einbaukastens 1 erfolgen, wie dies ein Vergleich
zwischen den Darstellungen in den Fig. 2 und Fig. 3 verdeutlicht. In Fig. 2 ist die
Lage des Armaturenblocks 2 in unmittelbarer Nähe zur Rückwand 17 dargestellt. In Fig.
3 ist dagegen eine Situation dargestellt, in der der Armaturenblock 2 bereichsweise
aus der Vorderseite des Einbaukastens 1 herausragt. Beide Einbaulagen sowie jede dazwischen
befindliche Lage ist mit der Vorrichtung realisierbar, ohne dass hierzu eine Veränderung
an der Vorrichtung vorzunehmen ist. Dies ist durch die flexible Verbindung zwischen
dem Armaturenblock 2 und dem Zulauf 4 bzw. dem Abgang 6. Die hierfür verwendeten flexiblen
kanalartigen Mittel 7 sind in der Lage, die je nach Einbausituation erforderliche
Verlagerung des Armaturenblocks 2 im Einbaukasten 1 auszugleichen. Somit ist eine
Anpassung bzw. ein Ausgleich mit Zwischenstücken oder dem Kürzen von Anschlussrohren
durch den Installateur, wie dies bei Vorrichtungen aus dem Stand der Technik erforderlich
ist, nicht mehr notwendig. Gleichzeitig ist im Falle einer nicht genau horizontal
oder vertikal erfolgten Ausrichtung des Einbaukastens 1 im Mauerwerk durch die flexiblen
Mittel 7 ein Ausgleich möglich, wodurch auch in diesem Fall ein passgenauer Anschluss
an die Armatur erfolgen kann.
[0024] Die Fig. 4 und 5 zeigen ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel, bei dem, wie zuvor
beschrieben, die flexiblen kanalartigen Mittel 7 als Teleskoprohre ausgebildet sind.
Dabei werden gleiche Bezugszeichen für gleiche Bauteile gemäß Fig. 1 verwendet, auch
wenn diese nicht identisch ausgebildet sind.
In Übereinstimmung mit der zuvor erläuterten Vorrichtung weist auch diese Vorrichtung
einen Einbaukasten 1, Befestigungsorgane 11 und einen Armaturenblock 2 auf. Weiterhin
ist ein zwei Stutzen 41 und 42 aufweisender Wasserzulauf 4 für die Zufuhr von kaltem
und warmen Wasser vorgesehen. Zusätzlich ist ein ebenfalls zwei
[0025] Stutzen 61 und 62 aufweisender Wasserabgang 6 für die Zuleitung des abgehenden Wasser
zu zwei verschiedenen Auslässen wie Handbrause und Kopfbrause einer Dusche vorgesehen.
Der Wasserzulauf 4 und der Wasserabgang 6 sind mit dem Einbaukasten 1 verbunden und
somit fest installiert.
[0026] Der Armaturenblock 2 weist zwei Anschlüsse 3 für eine Verbindung mit dem Wasserzulauf
4 und zwei Anschlüsse 5 für eine Verbindung mit dem Wasserabgang 6 auf. Des Weiteren
enthält der Armaturenblock 2 eine Regel- und Absperreinheit 80, die in einem Bauteil
sowohl die Funktion der Regeleinheit 21 als auch die Funktion der Absperreinheit 22
ermöglicht. Ferner enthält der Armaturenblock 2 ein Regelventil 23.
[0027] Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Verbindung zwischen dem
Anschluss 3 und dem Wasserzulauf 4 mit Stutzen 41 und 42 und zwischen dem Anschluss
5 und dem Wasserabgang 6 mit Stutzen 61 und 62 von flexiblen kanalartigen Mitteln
7 in Form von Teleskoprohren gebildet.
[0028] Wie sich zudem aus der Darstellung in den Fig. 6 und 7 ergibt, weisen die Teleskoprohre
7 zwei ineinander gesteckte und abgedichtete Rohrabschnitte 74 und 75 mit Dichtungsringen
76 auf, die über Gelenke 77 und 78 mit den Anschlüssen 3 und 4 bzw. 5 und 6 verbunden
sind. Durch diese Ausgestaltung können die flexiblen kanalartigen Mittel 7 in ihrer
Länge und Winkelstellung zu den Anschlüssen verändert werden. Der Vorteil dieser Ausgestaltung
besteht darin, dass in jeder eingestellten Position keine Rückstellkräfte wirken und
die Armatur 2 in ihrer eingestellten Position verbleibt.
[0029] Fig. 4 zeigt die Armatur 2 in einer symmetrischen Anordnung, so dass die Teleskoprohre
7 im Wesentlichen in einer Ebene und im rechten Winkel zueinander ausgerichtet sind.
Fig. 5 zeigt dagegen eine Ausrichtung der Armatur 2, die im Vergleich zu Fig. 4 verdreht
und nach vorne herausgezogen ist. Hierzu sind die Teleskoprohre 7 ein Stück weit ausgezogen
und somit verlängert, während die Gelenke 77 und 78 eine winklige Anordnung der Teleskoprohre
7 ermöglichen. Aus dem Vergleich der Fig. 4 und 5 wird daher deutlich, dass durch
die Teleskoprohre 7 ein Verdrehen und ein lineares Verstellen der Armatur 2 gegenüber
dem Gehäuse 1 möglich ist.
[0030] In den Schnittdarstellung gemäß Fig. 6 sind die Teleskoprohre 7 so eingestellt, dass
die Armatur 2 mit ihrer in der Darstellung nach unten gerichteten Rückwand an der
Rückwand 17 des Gehäuses 1 anliegt. Somit ist die Armatur maximal weit zurückgezogen
angeordnet. In der entsprechenden Fig. 7 sind die Teleskoprohre 7 im Wesentlichen
horizontal ausgerichtet, so dass ein Abstand zwischen der Rückwand der Armatur 2 und
der Rückwand 17 des Gehäuses 1 besteht. In dieser Position ist die Armatur 2 also
gegenüber dem Gehäuse vorgezogen. Aus dem Vergleich der Fig. 6 und 7 wird daher deutlich,
dass durch die Teleskoprohre 7 die Einbautiefe der Armatur 2 relativ zum Gehäuse 1
eingestellt werden kann.
1. Vorrichtung zum Anschluss von Sanitärarmaturen
- mit einem Einbaukasten (1),
- mit einem oder mehreren Befestigungsorganen (11),
- mit mindestens einem Armaturenblock (2) und
- mit einem Wasserzulauf (4) und einem Wasserabgang (6),
- wobei der Armaturenblock (2) mindestens einen Anschluss (3) für eine Verbindung
mit dem Wasserzulauf (4) und mindestens einen Anschluss (5) für eine Verbindung mit
dem Wasserabgang (6) aufweist,
- wobei der Armaturenblock (2) Anschlüsse für Funktionsteile aufweist und
- wobei die Verbindung zwischen dem Anschluss (3) und dem Wasserzulauf (4) und zwischen
dem Anschluss (5) und dem Wasserabgang (6) von flexiblen kanalartigen Mitteln (7)
gebildet ist.
dadurch gekennzeichnet,
- dass die flexiblen kanalartigen Mittel (7) als Teleskoprohre ausgebildet sind, die über
Gelenke (77, 78) mit den Anschlüssen (3, 5) verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Einbaukasten (1) Längs- und Stirnseiten (13,14,15,16) und eine Rückwand (17)
aufweist, die von den Längs- und Stirnseiten (13, 14, 15, 16) entkoppelt und zwischen
diesen verschieblich angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Armaturenblock (2) geteilt ausgeführt ist und die Verbindung zwischen den beiden
Teilen des Armaturenblocks (2) mit flexiblen kanalartigen Mitteln erfolgt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die flexiblen kanalartigen Mittel (7) in Form von Teleskoprohren ausgebildet sind.
1. Device for connecting sanitary fittings
- having an installation box (1),
- having one or a plurality of fixtures (11),
- having at least one fitting block (2) and
- having a water inlet (4) and a water outlet (6),
- wherein the fitting block (2) comprises at least one connector (3) for a connection
with the water inlet (4) and at least one connector (5) for a connection with the
water outlet (6),
- wherein the fitting block (2) comprises connectors for functional parts and
- wherein the connection between the connector (3) and the water inlet (4) and between
the connector (5) and the water outlet (6) is formed by flexible channel-like means
(7),
characterised in that
- the flexible channel-like means (7) are designed as telescopic pipes which are connected
to the connectors (3, 5) via joints (77, 78).
2. Device according to Claim 1, characterised in that the installation box (1) comprises longitudinal and end faces (13, 14, 15, 16) and
a rear wall (17) which is decoupled by the longitudinal and end faces (13,14,15,16)
and is arranged displaceably therebetween.
3. Device according to Claim 1 or 2, characterised in that the fitting block (2) is divided and the connection between the two parts of the
fitting block (2) takes place using flexible channel-like means.
4. Device according to Claim 3, characterised in that the flexible channel-like means (7) are designed in the shape of telescopic pipes.
1. Dispositif pour le raccordement de robinetteries sanitaires,
- avec un boîtier à encastrer (1),
- avec un ou plusieurs organes de fixation (11),
- avec au moins un bloc de robinetterie (2) et
- avec une alimentation en eau (4) et une évacuation d'eau (6),
- sachant que le bloc de robinetterie (2) comprend au moins un raccord (3) pour le
raccordement à l'alimentation en eau (4) et au moins un raccord (5) pour le raccordement
à l'évacuation d'eau (6),
- sachant que le bloc de robinetterie (2) présente des raccords pour des éléments
fonctionnels et
- sachant que la liaison entre le raccord (3) et l'alimentation en eau (4) et entre
le raccord (5) et l'évacuation d'eau (6) est établie par des moyens flexibles (7)
genre canal,
caractérisé en ce que
- les moyens flexibles (7) genre canal sont réalisés sous la forme de tubes télescopiques,
qui sont reliés aux raccords (3, 5) par l'intermédiaire d'articulations (77, 78).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le boîtier à encastrer (1) est doté de faces longitudinales ainsi que de faces latérales
(13, 14, 15, 16) et d'une paroi arrière (17), qui est découplée des faces longitudinales
et latérales (13, 14, 15, 16) et est agencée, de manière déplaçable, entre celles-ci.
3. Dispositif selon revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le bloc de robinetterie (2) est de conception divisée et que la liaison entre les
deux parties du bloc de robinetterie (2) est effectuée avec des moyens flexibles,
genre canal.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que les moyens flexibles (7) genre canal sont réalisés sous la forme de tubes télescopiques.