[0001] Die Erfindung betrifft ein mit einem Antriebsglied, einem am Antriebsglied um eine
Drehachse drehbar gelagerten Abtriebsglied und mit einem umschaltbaren Gesperre, das
einen in eine Verzahnung des Abtriebsgliedes eingreifenden Sperrkörper aufweist, der
mittels eines Schaltfortsatzes von einem um eine Schaltachse schwenkbaren Schaltglied
zwischen zwei Schaltstellungen umschaltbar ist, in denen die Drehbarkeit des Abtriebsgliedes
entweder in die eine oder die andere Drehrichtung gesperrt ist.
[0002] Ein gattungsgemäßes Schraubwerkzeug wird in der
US 6,575,060 B1 beschrieben. In einem ersten Ausführungsbeispiel dieser Druckschrift wird ein Schraubwerkzeug
beschrieben, bei dem der Schaltfortsatz in einen Freiraum des Schaltgliedes hineinragt.
In einem zweiten Ausführungsbeispiel besitzt das Schaltglied eine sich radial aufweitende
Spaltöffnung mit einem Spaltwinkel von etwa 90 Grad. Von den etwa rechtwinkelig zueinander
stehenden Spaltflächen ragt jeweils eine Druckfeder ab, die seitlich am Schaltfortsatz
angreift, um den Schaltfortsatz gegen einen Anschlag bzw. in Richtung der Verzahnung
zu beaufschlagen.
[0003] Gattungsgemäße Schraubwerkzeuge werden darüber hinaus in den
US 2013/ 0139655 A1,
DE 20 2013 101 262 U1,
DE 200 11 367 U1 und
DE 36 02 570 C1 offenbart. Die Schraubwerkzeuge besitzen umschaltbare Sperrkörper, wobei die Sperrkörper
auf ihrer Rückseite einen Fortsatz aufweisen, der federbeaufschlagt in eine Ausnehmung
eines Schaltgliedes hineinragt.
[0004] Das in der
DE 100 62 853 B4 beschriebene Schraubwerkzeug besitzt ein Antriebsglied, welches einen Griff und einen
am Ende des Griffes angeordneten Kopf aufweist. Im Kopf befindet sich eine Ringöffnung,
in der ein ringförmiges Abtriebsglied mit einer Außenverzahnung in einem Abtriebsprofil
einliegt. Die Ringöffnung, die das Abtriebsglied aufnimmt, setzt sich in eine Aussparung
fort, in der ein Sperrkörper einliegt, der in seiner Sperrstellung mit einer Verzahnung
in die Außenverzahnung des Abtriebsgliedes eingreift. Der Sperrkörper kann von einem
Schaltglied zwischen zwei Sperrstellungen hin und her geschaltet werden, in denen
der Sperrkörper jeweils an einem Anschlag der Aussparung anliegt und die Drehbarkeit
des Abtriebsgliedes entweder in der einen oder in der anderen Drehrichtung sperrt.
Das Schaltglied kann um eine Schaltachse geschwenkt werden. Es besitzt einen abgefederten
Schaltfortsatz, der in eine Betätigungsaussparung des Sperrkörpers eingreift, um den
Sperrkörper zwischen den beiden Anschlagstellungen zu verlagern. Bei der Schaltbetätigung
muss der Schaltfortsatz in eine Aufnahmeöffnung des Schaltgliedes eintreten, in der
sich eine Wendelgangdruckfeder befindet, die beim Umschalten zunächst gespannt wird,
sich dann wieder entspannt und mit einer Restspannung den Sperrkörper in seiner Anschlagstellung
hält. Der Schaltfortsatz ist sowohl gegenüber dem Schaltglied als auch gegenüber dem
Sperrkörper beweglich.
[0005] Die
DE 18 10 811 beschreibt einen ähnlich aufgebauten Ratschenschlüssel, bei dem der Schaltfortsatz
eine Hülse ausbildet, die in einer Einstecköffnung des Schaltgliedes steckt. Innerhalb
der Hülse befindet sich eine Druckfeder, die beim Umschalten zunächst gespannt wird
und sich dann wieder entspannt, um den Sperrkörper in einer Anschlagstellung zu halten.
Der Schaltfortsatz ist auch hier schwenkbeweglich dem Sperrkörper zugeordnet. Um das
Schaltglied in seinen beiden Schaltstellungen zu halten, ist eine zusätzlich federbeaufschlagte
Rastkugel erforderlich.
[0006] Die
EP 0 734 813 A1 beschreibt einen Ratschenschlüssel, bei dem das Schaltglied eine Schaltfeder trägt,
die einen Schaltfortsatz aufweist. Der Schaltfortsatz der Schaltfeder greift schwenkbeweglich
in eine Ausnehmung eines Sperrkörpers ein.
[0007] Die
US 2,957,377 beschreibt ein Schraubwerkzeug mit einem Gesperre, bei dem vom Sperrkörper eine Wendelgangdruckfeder
abragt. Die Wendelgänge der Druckfeder liegen derart eng aneinander, so dass die entspannte
Druckfeder die Form einer Röhre aufweist. Am freien Ende der Wendelgangfeder greift
ein Schaltglied an, um einen Sperrkörper zwischen zwei Schaltstellungen hin und her
zu schalten.
[0008] Das Schraubwerkzeug, welches die
US 3,265,171 beschreibt, besitzt ein Schaltglied, von dem ein Schaltfortsatz abragt, der zwar
drehfest mit dem Schaltkörper verbunden ist, sich beim Schalten aber axial gegenüber
dem Schaltglied verlagern muss. Der Schaltfortsatz greift schwenkbeweglich in eine
Schaltöffnung des Sperrkörpers ein.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Schraubwerkzeug herstellungstechnisch
und gebrauchsvorteilhaft zu verbessern. Gelöst wird die Aufgabe durch die in den Ansprüchen
angegebene Erfindung. Erfindungsgemäß ist ein Federelement vorgesehen, welchen in
beiden Schaltstellungen den Schaltfortsatz in unterschiedlichen Richtungen beaufschlagt.
Beim Umschalten muss eine Übertotpunktstellung bezogen auf das Federelement überwunden
werden. Das Federelement wirkt in der Übertotpunktstellung im Wesentlichen in Radialrichtung
bezogen auf die Drehachse des Schaltgliedes. Es braucht nur ein einziges Federelement
vorgesehen zu sein, welches sich in einem Freiraum des Schaltgliedes befindet. Die
Spaltöffnung, durch die der Schaltfortsatz in den Freiraum hinein ragt, braucht nur
wenig breiter zu sein als die Breite des Schaltfortsatzes. Das Federelement kann mit
einem Abschnitt am Schaltfortsatz angreifen, der eine größere Flächenerstreckung als
der Spalt besitzt, durch den der Schaltfortsatz in den Freiraum hinein ragt. Der vom
Sperrkörper abragende Schaltfortsatz greift bezogen auf das Schaltglied schwenkbeweglich
in eine Betätigungsaussparung des Schaltgliedes ein. Der bevorzugt biegesteif und/oder
materialeinheitlich vom Sperrkörper abragende Schaltfortsatz bildet gewissermaßen
den Zahn eines Treibstockgetriebes aus, der in eine von der Betätigungsaussparung
gebildete Zahnlücke des Schaltgliedes eingreift. Es ergibt sich eine Hebeltechnisch
günstige Anordnung des Schaltfortsatzes bezogen auf die Betätigungsaussparung. Der
radiale Abstand der Betätigungsaussparung zur Drehachse des Schaltgliedes ist relativ
gering. Das Schaltglied braucht keine über den Schaltgliedkörper hinaus ragende Elemente
aufzuweisen, die am Sperrkörper angreifen. Gleichwohl verwirklicht die erfindungsgemäße
Ausgestaltung einen Formschlusseingriff zwischen Schaltfortsatz und Betätigungsaussparung.
Die Seitenwände der Betätigungsaussparung beaufschlagen Seitenflanken des Schaltfortsatzes,
wenn der Sperrkörper zwischen seinen beiden Sperrstellungen hin- und hergeschaltet
wird. Das Federelement, welches den Schaltfortsatz beaufschlagt, greift an einem keilförmigen
freien Ende des Schaltfortsatzes an. Dabei wird das keilförmige Ende des Schaltfortsatzes
von zwei dachartig zueinander stehenden Schrägflanken ausgebildet, die in die Betätigungsaussparung
eingreifen. Die Richtung der Kraft, mit der das Federelement den Schaltfortsatz beaufschlagt,
ändert sich beim Umschalten, bei dem das Schaltglied um seine Schaltachse gedreht
wird. Das Federelement ist bevorzugt als Blattfeder ausgebildet und besitzt einen
Wirkbereich, mit dem es am freien Ende des Schaltfortsatzes angreift. Das Federelement
ist derart in dem Freiraum des Schaltgliedes angeordnet, dass sich die Wirkrichtung
der Feder relativ gegenüber dem Schaltfortsatz beim Drehen des Schaltgliedes ändert.
Dabei wird beim Umschalten etwa in der Mitte zwischen den beiden Schaltendstellungen
eine Totpunktlage überwunden, bei der der Schaltfortsatz in seiner Erstreckungsrichtung
kraftbeaufschlagt wird. Der Schaltfortsatz wälzt sich dabei an den Wänden der Betätigungsaussparung
ab. Das Federelement entfaltet in den Schaltstellungen zumindest eine Kraftkomponente
in Richtung der Verzahnung, so dass die Verzahnung der Sperrkörpers in die Verzahnung
des Abtriebsgliedes eingreift. Das Federelement entfaltet darüber hinaus eine Kraftkomponente
in Richtung eines Anschlages, der vorzugsweise von einem Wandungsabschnitt der Aussparung
ausgebildet ist, in der der Sperrkörper einliegt. Dieser Wandungs-abschnitt bildet
eine Schrägflanke aus, die den federbeaufschlagten Sperrkörper in seine Sperrstellung
beaufschlagt und an der der Sperrkörper beim Drehen des Antriebsgliedes in Freigaberichtung
des Gesperres entlang gleiten kann, damit die Verzahnung des Sperrkörpers aus der
Verzahnung des Abtriebsgliedes austreten kann. Durch eine Hin- und Herschwenkbewegung
des Antriebsgliedes um seine Drehachse kann somit das Abtriebsglied schrittweise in
eine Drehrichtung weiter gedreht werden, so dass mit dem Schraubwerkzeug eine Schraube
festgezogen oder beim Umschalten der Sperrrichtung des Gesperres gelöst werden kann.
Es wird als vorteilhaft angesehen, dass das Federelement sowohl das Schaltglied in
seinen Schaltstellungen hält als auch den Sperrkörper in seinen Anschlagstellungen.
Das Federelement ist bevorzugt derart dem Schaltglied zugeordnet, dass es eine in
Radialrichtung auf die Betätigungsaussparung gerichtete Kraft auf den Schaltfortsatz
ausübt, wobei die auf den Schaltfortsatz ausgeübte Kraftrichtung als Folge der Drehung
des Schaltgliedes beim Umschalten in den einzelnen Schaltendstellungen voneinander
verschieden ist. Relativ gegenüber der Betätigungsaussparung bleibt die Kraftrichtung
des Federelementes aber im Wesentlichen unverändert. In seinen Anschlagstellungen
liegt der Sperrkörper gewissermaßen ortsfest in der Aussparung ein, so dass der in
die Betätigungsaussparung eingreifende Schaltfortsatz das Schaltglied in seiner Schaltstellung
festhält. Das Schaltglied kann einen Freiraum aufweisen, in dem ein zu einem Ring
geformtes Blattfederelement einliegt. Das Blattfederelement kann zwei einen Spalt
zwischen sich belassene Schmalseiten aufweisen, die an einem Fortsatz des Schaltgliedes
anliegen. Dieser Fortsatz kann von einer Rippe eines Wandungsabschnitts gebildet sein.
Das Schaltglied kann einen topfförmigen Freiraum ausbilden, in dem das Federelement
angeordnet ist. Der topfförmige Freiraum besitzt eine auf einer Kreisbogenlinie angeordnete
Wandung, an der das Federelement mit Bewegungsspiel anliegt. Die Betätigungsaussparung
liegt dem Fortsatz diametral gegenüber. Alternativ dazu kann das Schaltglied aber
auch zwei sich diametral gegenüberliegende Wandungsabschnitte aufweisen. Diese beiden
Wandungsabschnitte verlaufen bevorzugt entlang des kreisförmigen Randes des Schaltgliedes,
welches einen kreisförmigen Grundriss aufweist und in einer kreisförmigen Lageröffnung
einliegt. Das Blattfederelement liegt zwischen den beiden als Kreisbogenstege ausgebildeten
Wandungsabschnitten. Der Fortsatz, der das ringförmige Blattfederelement in Position
hält, liegt vorzugsweise der als Spalt eines der Wandungsabschnitte ausgebildeten
Betätigungsaussparung diametral gegenüber, so dass radial innerhalb der Betätigungsaussparung
etwa die Mitte des Blattfederelementes liegt. Die Montage des Blattfederelementes
erfolgt dadurch, dass das zu einem Ring gebogene Blattfederelement in entspanntem
Zustand in den topfförmigen Freiraum eingesetzt wird. Hierdurch braucht das Federelement
nicht einmal gespannt zu werden. Der gekrümmt verlaufende Längsmittelabschnitt des
Federelementes liegt mit nur geringfügigem Abstand radialinnenseitig der Betätigungsaussparung.
Das Blattfederelement wird gespannt, wenn der Schaltfortsatz bei der Montage in die
Betätigungsaussparung hineingesteckt wird. Der gekrümmt verlaufende Längsmittelabschnitt
des Federelementes beaufschlagt dann das gerundete freie Ende des Schaltfortsatzes
im Wesentlichen in Radialauswärtsrichtung. Zwei sich gegenüberliegende Rundungsabschnitte
des Federelementes durchragen dabei Öffnungen der Wand des Schaltgliedes, wobei die
beiden sich diametral gegenüberliegenden Öffnungen von den Wandungsabschnitten flankiert
werden. Das Blattfederelement kann aus Kunststoff oder aus Federstahl bestehen. Gemäß
einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung verrastet das Schaltglied in
seinen beiden Schaltstellungen. Hierzu ist ein federkraftbeaufschlagtes Rastglied
vorgesehen, das in den beiden Schaltstellungen je in eine Rastausnehmung eintreten
kann. Das Rastglied kann eine Rastkugel sein, die dem Schaltglied zugeordnet ist.
Sie kann in einem Fenster der Wandung des Schaltgliedes einliegen. Die Rastausnehmungen
sind vorzugsweise Materialaussparungen im Bereich der Wandung der Lageröffnung, in
der das Schaltglied gelagert ist. Die Federkraft, die das Rastglied beaufschlagt,
kann von dem selben Federelement erzeugt werden, das auch den Schaltfortsatz beaufschlagt.
Das Federelement kann zwei sich gegenüber liegende Abschnitte aufweisen, wobei ein
Abschnitt den Schaltfortsatz und ein anderer Abschnitt das Rastglied beaufschlagt.
Bevorzugt wird das Federelement von einer gebogenen Blattfeder ausgebildet. Die beiden
Endabschnitte stützen sich am Rastglied ab. Die Endabschnitte können abgewinkelte
Endflanken aufweisen, die tangential an der Oberfläche der Rastkugel anliegen. Ein
mittlerer Abschnitt der Blattfeder greift am Schaltfortsatz an.
[0010] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand beigefügter Zeichnungen
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels eines Schraubwerkzeuges
in Form eines Ratschenschlüssels in einer ersten Schaltstellung, in der sich das ringförmige
Abtriebsglied 2 bezogen auf das Antriebsglied 1 im Uhrzeigersinn frei drehen lässt;
- Fig. 2
- vergrößert lediglich den Kopfabschnitt des Schraubwerkzeuges in einer zweiten Schaltstellung,
in der sich das Abtriebsglied 2 im Gegenuhrzeigersinn frei drehen kann;
- Fig. 3
- die Draufsicht auf das Schraubwerkzeug;
- Fig. 4
- die Seitenansicht des Schraubwerkzeuges;
- Fig. 5
- den Schnitt gemäß der Linie V - V in Fig. 4 in der in Fig. 1 dargestellten Schaltstellung;
- Fig. 6
- den Schnitt gemäß Fig. 5 beim Umschalten des Schaltgliedes in einer Mittelstellung
des Schaltgliedes;
- Fig. 7
- eine Darstellung gemäß Fig. 5 mit einem Schaltglied in der in Fig. 2 dargestellten
Schaltstellung;
- Fig. 8
- eine Explosionsdarstellung der Elemente des Schraubwerkzeuges;
- Fig. 9
- eine erste perspektivische Darstellung des Schaltgliedes 4 mit eingesetztem Federelement
10;
- Fig. 10
- eine zweite perspektivische Darstellung des Schaltgliedes 4, jedoch ohne eingesetztes
Federelement 10;
- Fig. 11
- eine Darstellung gemäß Fig. 3 eines zweiten Ausführungsbeispiels und
- Fig. 12
- eine Darstellung gemäß Fig. 5 des zweiten Ausführungsbeispiels.
- Fig. 13
- eine Darstellung gemäß Fig. 5 eines dritten Ausführungsbeispiels, bei dem das Schaltglied
4 eines Rastgliedes 25 in seinen beiden Schaltendstellungen verrasten kann.
[0011] Bei dem in den Zeichnungen eingesetzten Ausführungsbeispiel handelt es sich um einen
Schraubenschlüssel, der in seiner Gesamtheit ein Antriebsglied 1 aufweist mit einem
langgestreckten Griff 19. An einem Ende des Griffs 19 befindet sich ein Maulschlüssel.
Das andere Ende des Griffes 19 bildet einen Kopf 20 aus mit einer ringförmigen Öffnung,
in der ein ringförmiges Abtriebsglied 2 einliegt. Das Abtriebsglied 2 besitzt ein
Abtriebsprofil 18 in Form einer Vielzahl von Mehrkantrandöffnungen. Das Abtriebsglied
2 kann auf eine Sechskantmutter oder einen Sechskantschraubenkopf aufgesetzt werden,
wobei die Mehrkantecken der Mutter oder des Schraubenkopfes in die Mehrkantöffnungen
des Abtriebsprofiles 18 eingreifen.
[0012] Das Antriebsglied 1 lagert ein richtungsumkehrbares Gesperre mit einem Schaltglied
4 und einem Sperrkörper 3. Der Sperrkörper 3 besitzt eine in der Draufsicht im Wesentlichen
T-förmige Gestalt. Die beiden T-Schenkel bilden eine Verzahnung 6 aus, deren Zähne
in eine Umfangsverzahnung 5 des Abtriebsgliedes 2 eingreifen. Der T-Steg ragt von
der Rückseite der die Verzahnung 6 aufweisenden Seite des Sperrkörpers 3 ab und hat
die Form einer Rippe, deren freies Ende gerundet ist. Der so gestaltete Schaltfortsatz
7 ragt unter Ausbildung einer gekrümmten Übergangsflanke vom Rücken des Sperrkörpers
3 ab, wobei die gerundete Übergangsflanke einer Einbuchtung entspringt. Der Sperrkörper
3 ist insgesamt spiegelsymmetrisch bezogen auf den Schaltfortsatz 7 ausgebildet und
besitzt zwei von der Spiegelebene abragende Flügel 14, 15, die gekrümmt verlaufende
Wandungsabschnitte aufweisen, die zur Frontseite des Sperrkörpers 3 in die Verzahnung
6 übergehen und die zur Rückseite des Schaltkörpers 3 in Auswölbungen übergehen, welche
sich wiederum in die Einbuchtungen fortsetzen, aus denen der Schaltfortsatz 7 entspringt.
[0013] An die Aussparung 11 schließt eine kreisförmige Lageröffnung 22 an, in der ein Schaltglied
4 gelagert ist. Das Schaltglied 4 besitzt einen im Wesentlichen kreisrunden Grundriss
und einen Hebel 16, mit dem das Schaltglied 4 um eine Schaltachse S geschwenkt werden
kann.
[0014] In eine randseitige Aussparung 8 der Wand 23, 24 des Schaltgliedes 4 ragt das freie
Ende des Schaltfortsatzes 7 ein. Es wird von einem in einem Freiraum 9, der von der
Wand 23, 24 begrenzt ist, einliegenden Federelement 10 derart beaufschlagt, dass die
Zähne 6 des Sperrkörpers 3 in die Außenverzahnung 5 des Abtriebsgliedes 2 eingreifen.
Das Federelement 10 beaufschlagt den Schaltfortsatz 7 darüber hinaus mit einer Kraftkomponente
in Umfangsrichtung um die Drehachse D des Abtriebsgliedes 2, so dass in der in Figur
5 dargestellten Betriebsstellung der Flügel 14 an einem Wandungsabschnitt 12 der Aussparung
11 anliegt, der einen Anschlag ausbildet. Das Federelement 10 hält den Sperrkörper
3 so in seiner Schaltstellung und durch den treibstockartigen Zahneingriff des Schaltfortsatzes
7 in die Betätigungsaussparung 8 auch das Schaltglied 4 in seiner Schaltstellung.
[0015] Wird in der in Figur 5 dargestellten Schaltstellung auf das Antriebsglied 1 eine
Kraft in Pfeilrichtung (Uhrzeigersinn) ausgeübt, so entfernt sich der Flügel 14 vom
Wandungsabschnitt 12, wobei gleichzeitig der Schaltfortsatz 7 tiefer in die Betätigungsaussparung
8 hineinverlagert wird, so dass das Federelement 10 stärker gespannt wird. Die Zähne
6 treten dabei aus der Verzahnung 5 heraus, so dass das Antriebsglied 1 gegenüber
dem Abtriebsglied 2 verdreht wird. Bei einer Drehbeaufschlagung entgegen der Pfeilrichtung
(entgegen Uhrzeigersinn) wird der Sperrkörper 3 zufolge des schräg verlaufenden Wandungsabschnittes
12 in seine Sperrstellung verlagert. Aufgrund der damit einhergehenden Keilwirkung
werden die Zähne 6 in die Verzahnung 5 gepresst. Das Antriebsglied 1 schleppt jetzt
bei einer Drehbewegung das Abtriebsglied 2 um die Drehachse D mit.
[0016] Das Federelement 10 wird beim Ausführungsbeispiel von einer zu einer Ringform gebogenen
Blattfeder ausgebildet. Bei der Blattfeder handelt es sich um einen rechteckigen,
langgestreckten Federstahlstreifen, der zu einem Ring gebogen ist. Im entspannten
Zustand nimmt das Federelement die in der Figur 8 dargestellte Form an. Der Grundriss
des Federelementes 10 ist im Wesentlichen O- bzw. C-förmig. Er kann eine Kreisform
aufweisen. Die beiden Schmalseiten 10' des Federblattstreifens haben einen Spaltabstand
voneinander.
[0017] Das im Wesentlichen topfförmige Schaltglied 4 besitzt einen im eingebauten Zustand
nach außen weisenden Topfboden, von dem auch der Hebel 16 abragt. Die Topföffnung
weist im eingebauten Zustand zum Boden der Lageröffnung 22. In der Topföffnung liegt
das Federelement 10. Die Wandung des Schaltgliedes 4 wird von zwei sich diametral
gegenüberliegenden Wandungsabschnitten 23, 24 ausgebildet. Der Wandungsabschnitt 23
bildet einen Spalt 8, der die Betätigungsaussparung ausbildet, in die der Schaltfortsatz
7 eingreift. Diesem Wandungsabschnitt 23 liegt auf Seiten des Hebels 16 ein Wandungsabschnitt
24 gegenüber, der einen als Rippe 17 ausgestalteten Fortsatz ausbildet, der von der
Wandung 24 radial einwärts gerichtet ist. An diesem Fortsatz liegen die Schmalkanten
10' des Federelementes 10 an. Das Federelement 10 besitzt seitliche Rundungsabschnitte,
die durch Öffnungen 21 der Wand des Schaltgliedes 4 hindurchragen. Die Öffnungen 21
befinden sich zwischen den beiden Wandungsabschnitten 23, 24 und liegen sich diametral
gegenüber.
[0018] Ein mittlerer Rundungsabschnitt des Federelementes 10 beaufschlagt den durch die
Betätigungsaussparung 8 in den Freiraum 9 ragenden Schaltfortsatz 7. Der mittlere
Rundungsabschnitt des Federelementes 10 hat somit einen radialen Abstand zur Innenseite
der Wand 23 und besitzt eine von der Kreisringform abweichende Form. Da die Feder
das Bestreben hat, sich von der von der Kreisringform abweichenden Stellung in die
Kreisringform zurückzuverlagern, beaufschlagt sie das freie Ende des Schaltfortsatzes
7 bezogen auf die Schaltachse S in Radialrichtung nach außen. Hierdurch wirkt auf
den Sperrkörper 3 eine Kraft, die im Wesentlichen tangential zum Wandungsabschnitt
12 bzw. 13 verläuft, an dem der Flügel 14 oder der Flügel 15 in der jeweiligen Schaltstellung
anliegt.
[0019] Zum Umschalten von der in Figur 5 dargestellten Betriebsstellung in die in Figur
7 dargestellte Betriebsstellung wird das Schaltglied 4 um seine Schaltachse S verschwenkt.
Dies erfolgt durch Angriff am Hebel 16. Das Schaltglied 4 dreht dabei um die Schaltachse
S. Ein Wandungsabschnitt der Betätigungsaussparung 8 greift dabei an einer Seitenflanke
des Schaltfortsatzes 7 an und löst den Sperrkörper 3 von seiner Anschlagstellung am
Wandungsabschnitt 12. Einhergehend mit einer Drehung des Schaltgliedes 4 verschwenkt
sich der Schaltfortsatz 7 relativ gegenüber dem Schaltglied 4. Damit einhergehend
tritt auch das freie Ende des Schaltfortsatzes 7 tiefer in den Freiraum 9 ein und
verbiegt das Federelement 10. Das Federelement 10 kann dabei durch die Öffnungen 21
ausweichen. Es wird die in Figur 6 dargestellte Zwischenstellung erreicht, in der
der Schaltfortsatz 7 eine Totpunktstellung einnimmt. Wird das Schaltglied 4 weiter
in Richtung der in Figur 7 dargestellten Schaltstellung gedreht, so wechselt die Kraftrichtung,
die das Federelement 10 auf den Sperrkörper 3 ausübt, so dass der Sperrkörper 3 gegen
den Wandungsabschnitt 12 verlagert wird. Die auf Längsmitte des Federelementes 10
aufgebrachte Kraft wird in den Wandungsabschnitt 24 eingeleitet, der der Betätigungsaussparung
8 diametral gegenüber angeordnet ist.
[0020] In der in Figur 7 dargestellten Betriebsstellung wird das Abtriebsglied 2 bei einer
Drehung des Antriebsgliedes 1 im Uhrzeigersinn mitgedreht. Bei einer Drehung des Antriebsgliedes
1 im Gegenuhrzeigersinn tritt der Sperrkörper 3 mit seiner Verzahnung 6 aus der Verzahnung
5 des Abtriebsgliedes 2, so dass das Abtriebsglied 2 nicht mitgedreht wird.
[0021] Aus der Figur 8 ist zu entnehmen, dass der Sperrkörper 3 die Form eines Zylinders
mit einer im Wesentlichen T-förmigen Grundfläche aufweist. Der Schaltfortsatz 7 erhält
dadurch die Gestalt einer sich über die gesamte Höhe des Sperrkörpers 3 erstreckenden
Rippe.
[0022] Das im Ausführungsbeispiel dargestellte Gesperre zeichnet sich durch einen einfachen
Aufbau und eine robuste Funktionsfähigkeit aus. Ein einfach herzustellendes, die Form
eines Blattfederstreifens ausbildendes Federelement 10 liegt in einem im Wesentlichen
kreisförmigen Freiraum 9 des Schaltgliedes 4 ein und beaufschlagt mit einem mittleren
Breitseitenflächenabschnitt einen materialeinheitlich mit dem Sperrkörper 3 verbundenen
Schaltfortsatz 7, der durch eine spaltartige Betätigungsaussparung 8 in den Freiraum
9 hineinragt. Die Montage ist einfach, da das Federelement 10 in einem entspannten
Zustand in den Freiraum 9 eingesetzt werden kann. Das Federelement 10 wird erst gespannt,
wenn der Schaltfortsatz 7 durch die Betätigungsaussparung 8 hindurchgesteckt wird.
Aus der Figur 6 ergeben sich auch die hebeltechnisch günstigen Bemaßungen, wonach
der Radialabstand der Betätigungsaussparung 8 von der Schaltachse S etwa genau so
groß ist wie der Abstand der seitlichen Anlageflanken des Schaltfortsatzes 7, an denen
die Wandung der Betätigungsaussparung 8 angreift, von der Verzahnung 6.
[0023] Das in den Figuren 11 und 12 dargestellte zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet
sich vom ersten Ausführungsbeispiel im Wesentlichen durch die Ausgestaltung des Hebels
16. Dieser ist beim ersten Ausführungsbeispiel unstrukturiert. Beim zweiten Ausführungsbeispiel
besitzt er eine Strukturierung, die in größerer Skalierung auch mittig auf dem Handgriff
zu erkennen ist.
[0024] Wesentlich ist ferner, dass die Flügel 14, 15 des Sperrkörpers 3 spitzwinklig zur
Verzahnung 6 verlaufende Klemmflanken ausbilden, die in den Sperrstellungen an den
Wandungsabschnitten 12, 13 anliegen.
[0025] Ferner unterscheidet sich das zweite Ausführungsbeispiel vom ersten Ausführungsbeispiel
durch die Gestalt des freien Endes des Schaltfortsatzes 7. Dieses verläuft keilförmig.
Es besitzt eine Scheitellinie, in der sich dachförmig zueinander stehende Schrägflanken
treffen. Der keilförmige Endabschnitt greift in die Betätigungsaussparung 8 hinein,
so dass die Wandungsabschnitte der Betätigungsaussparung 8 an den Schrägflanken des
Schaltfortsatzes 7 angreifen können.
[0026] Im Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel besitzt das Schaltglied 4 eine im Wesentlichen
auf einer Kreisbogenlinie verlaufende Wandung, die lediglich einen Schlitz aufweist,
der die Betätigungsaussparung 8 ausbildet. In diametraler Gegenüberlage zum Spalt
8 befindet sich ein Fortsatz 17, an dem Enden des zu einem O gebogenen Blockfederelementes
10 anliegen. Das Blattfederelement 10 liegt im unbeaufschlagten Zustand lose in dem
Freiraum 9 ein. Es stützt sich mit seinen Schmalseiten 10' an der der Betätigungsaussparung
8 gegenüberliegenden Innenwandung des Freiraums 9 ab. Das Federelement 10 liegt mit
einem derartigen Bewegungsspiel im Freiraum 9 ein, dass es ausweichen kann, wenn es
vom Schaltfortsatz 7 beim Umschalten radial einwärts bezogen auf die Drehachse S verlagert
wird. Die radial nach außen weisende Breitseitenfläche des Federelementes 10 kann
dabei an der Innenseite der kreisbogenförmigen Wand des Freiraums 9 entlang gleiten.
Bei dem in der Figur 13 dargestellten dritten Ausführungsbeispiel besitzt die auf
einer Bogenlinie verlaufende Wand 24 des Schaltgliedes 4 einen Hohlraum, in dem eine
gebogene Blattfeder 10 einliegt. Einem Fenster 8 der Wand 24, durch das der Schaltfortsatz
7 in den Innenraum des Schaltgliedes 4 hinein ragt, liegt ein Fenster 28 gegenüber.
In dem Fenster 28 liegt eine Rastkugel 25 ein, deren Durchmesser in etwa der lichten
Weite des Fensters 28 entspricht und größer ist als die Breite der Wand 24.
[0027] Die Wandung der Lageröffnung 22, in der das Schaltglied 4 gelagert ist, besitzt zwei
Rastausnehmungen 26, 27, in die ein Oberflächenabschnitt der Rastkugel 25 in jeweils
einer der beiden Schaltstellungen eintreten kann.
[0028] Das Federelement 10 besitzt abgewinkelte Endabschnitte 10', die tangential an der
Oberfläche der Rastkugel 25 anliegen, um die Rastkugel 25 in jeweils eine der beiden
Rastausnehmungen 26, 27 zu beaufschlagen. Die Rastausnehmungen 26, 27 bilden schräge
Auslaufflanken, so dass die Rastkraft durch ein entsprechendes Drehmoment, welches
auf das Schaltglied 4 aufgebracht wird, überwunden werden kann. Die Rastkugel 25 tritt
dann aus der Rastausnehmung 26 bzw. 27 heraus, wobei die Blattfeder 10 verformt wird.
Ein mittlerer Abschnitt der Blattfeder 10 beaufschlagt den Schaltnocken 7.
[0029] Es ist ein Stützelement 30 vorgesehen, welches eine Stützschulter 31 ausbildet, gegen
die sich die vollständig in das Fenster 28 hinein getretene Rastkugel 25 abstützen
kann. Das Stützelement 30 bildet darüber hinaus eine Stützfläche 32 aus, an der sich
ein Ende einer nicht dargestellten, optionalen Wendelgangdruckfeder abstützen kann,
deren anderes Ende sich an der Blattfeder 10 abstützt und somit die Haltekraft vergrößert,
die die Blattfeder 10 auf den Stützfortsatz 7 ausübt. Das Federelement 10 erstreckt
sich über einen Kreisbogenwinkel von nahezu 360° und befindet sich in einer Höhlung
des Schaltgliedes 4, die einen kreisrunden Grundriss aufweist. Das Schaltglied 4 besitzt
eine kreisrunde Außenkontur und liegt im Wesentlichen spielfrei aber drehbar in der
Lageröffnung 22 ein. Zwischen den beiden sich diametral gegenüberliegenden Wänden
23, 24 befinden sich seitliche Ausweichräume, in die das Federelement 10 ausweichen
kann, wenn es verformt wird.
[0030] Die vorstehenden Ausführungen dienen der Erläuterung der von der Anmeldung insgesamt
erfassten Erfindungen, die den Stand der Technik zumindest durch die folgenden Merkmalskombinationen
jeweils eigenständig weiterbilden.
[0031] Ein Schraubwerkzeug mit einem Antriebsglied 1, einem am Antriebsglied 1 um eine Drehachse
D drehbar gelagerten Abtriebsglied 2 und mit einem umschaltbaren Gesperre, das einen
in eine Verzahnung 5 des Abtriebsgliedes 2 eingreifenden Sperrkörper 3 aufweist, der
mittels eines Schaltfortsatzes 7 von einem um eine Schaltachse S schwenkbaren Schaltglied
4 zwischen zwei Schaltstellungen umschaltbar ist, in denen die Drehbarkeit des Abtriebsgliedes
2 entweder in die eine oder die andere Drehrichtung gesperrt ist, wobei der vom Sperrkörper
3 abragende Schaltfortsatz 7 bezogen auf das Schaltglied 4 schwenkbeweglich in eine
Betätigungsaussparung 8 des Schaltgliedes 4 eingreift und ein im Schaltglied 4 angeordnetes
Federelement 10 den biegesteif vom Sperrkörper abragenden Schaltfortsatz 7 zumindest
mit einer Kraftkomponente in Richtung der Verzahnung 5 und/ oder gegen einen Anschlag
12, 13 beaufschlagt, das dadurch gekennzeichnet ist, dass das Federelement 10 derart
in einem Freiraum 9 des Schaltgliedes 4 angeordnet ist, dass es den Schaltfortsatz
7 in den beiden Schaltstellungen in voneinander verschiedenen Richtungen beaufschlagt.
[0032] Ein Schraubwerkzeug, das dadurch gekennzeichnet ist, dass beim Umschalten eine Übertotpunktstellung
bezogen auf das in Radialrichtung zur Drehachse S des Schaltgliedes 4 wirkenden Federelementes
10 überwunden werden muss.
[0033] Ein Schraubwerkzeug, das dadurch gekennzeichnet ist, dass der Sperrkörper vom Schaltglied
4 in Umfangsrichtung um die Drehachse D zwischen den beiden Schaltstellungen verlagerbar
ist in einer Aussparung 11 des Antriebsgliedes 1 einliegt, wobei die Außenwandung
Anschläge 12, 13 ausbildet, an denen der Sperrkörper 3 in einer Anlagestellung anliegt.
[0034] Ein Schraubwerkzeug, das dadurch gekennzeichnet ist, dass das Schaltglied 4 einen
im Wesentlichen kreisrunden Grundriss aufweist und in einer einen kreisrunden Querschnitt
aufweisenden Lageröffnung 22 des Antriebsgliedes 1 einliegt.
[0035] Ein Schraubwerkzeug, das dadurch gekennzeichnet ist, dass ein Schaltglied 4 einen
Freiraum 9 aufweist, in dem das O- oder C-förmig gebogene, insbesondere als Blattfederelement
ausgebildete Federelement 10 einliegt.
[0036] Ein Schraubwerkzeug, das dadurch gekennzeichnet ist, dass der bevorzugt einen kreisrunden
Grundriss aufweisende Freiraum 9 von einer kreisbogenförmigen Wand umgeben ist oder
zwischen zwei sich diametral gegenüberliegenden, am Rand des Grundrisses des Schaltgliedes
4 verlaufenden Wandabschnitten 23, 24 angeordnet ist.
[0037] Ein Schraubwerkzeug, das dadurch gekennzeichnet ist, dass das Federelement 10 mit
Bewegungsspiel an einer kreisbogenförmigen Innenwand der Wandung des Schaltgliedes
4 anliegt oder dass das Schaltglied 4 zwei sich gegenüberliegende Öffnungen 21 aufweist,
durch die Rundungsabschnitte des Federelementes 10 hindurchragen.
[0038] Ein Schraubwerkzeug, das dadurch gekennzeichnet ist, dass das Federelement 10 ein
zu einer Ringform gebogenes Blattfederelement ist, dessen Schmalseitenränder 10' sich
an einem Fortsatz 17 eines Wandungsabschnittes 24 des Schaltgliedes 4 abstützen und
welches etwa in seiner Mitte den Schaltfortsatz 7 beaufschlagt.
[0039] Ein Schraubwerkzeug, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Betätigungsaussparung
8 ein Spalt in einem Wandabschnitt 23 des Schaltelementes 4 ist, und/oder dass der
in die Betätigungsaussparung 8 hineinragende Endabschnitt des Schaltfortsatzes 7 dachförmig
aufeinander zu laufende Schrägflanken ausbildet.
[0040] Ein Schraubwerkzeug, das dadurch gekennzeichnet ist, dass das Abtriebsglied 2 ein
mit einer Außenverzahnung 5 ausgebildetes Ringteil ist, welches in einer Ringöffnung
eines Kopfes 20 des Antriebsgliedes 1 hineinragt, wobei vom Kopf 20 ein Griff 19 abragt
und das Abtriebsglied 2 ein Abtriebsprofil 18 aufweist.
[0041] Ein Schraubwerkzeug, das dadurch gekennzeichnet ist, dass das Schaltglied 4 in seinen
beiden Schaltstellungen durch den Eingriff eines federkraftbeaufschlagten Rastgliedes,
insbesondere einer Rastkugel 25 in je eine Rastausnehmung 26, 27 verrastet.
[0042] Ein Schraubwerkzeug, das dadurch gekennzeichnet ist, dass das Rastglied 25 von demselben
Federelement 10 beaufschlagt wird, das auch den Schaltfortsatz 7 beaufschlagt, welches
insbesondere von einer gebogenen Blattfeder ausgebildet ist, die Endabschnitte 10'
aufweist, die das Rastglied 25 beaufschlagen.
Bezugszeichenliste
| 1 |
Antriebsglied |
17 |
Rippe |
| 2 |
Abtriebsglied |
18 |
Abtriebsprofil |
| 3 |
Sperrkörper |
19 |
Griff |
| 4 |
Schaltglied |
20 |
Kopf |
| 5 |
Verzahnung |
21 |
Öffnung |
| 6 |
Verzahnung |
22 |
Lageröffnung |
| 7 |
Schaltfortsatz |
23 |
Wand |
| 8 |
Betätigungsaussparung/Spaltöffnung |
24 |
Wand |
| 9 |
Freiraum |
25 |
Rastkugel |
| 10 |
Federelement |
26 |
Rastausnehmung |
| 10' |
Schmalseiten |
27 |
Rastausnehmung |
| 11 |
Aussparung |
28 |
Fenster |
| 12 |
Wandungsabschnitt |
29 |
Anschlag |
| 13 |
Wandungsabschnitt |
30 |
Stützschulter |
| 14 |
Flügel |
31 |
Stützfläche |
| 15 |
Flügel |
32 |
Stützfläche |
| 16 |
Hebel |
|
|
| |
|
S |
Drehachse |
1. Schraubwerkzeug mit einem Antriebsglied (1), einem am Antriebsglied (1) um eine Drehachse
(D) drehbar gelagerten Abtriebsglied (2) und mit einem umschaltbaren Gesperre, das
einen in eine Verzahnung (5) des Abtriebsgliedes (2) eingreifenden Sperrkörper (3)
aufweist, der mittels eines vom Sperrkörper (3) abragenden Schaltfortsatzes (7) von
einem um eine Schaltachse (S) schwenkbaren Schaltglied (4) zwischen zwei Schaltstellungen
umschaltbar ist, in denen die Drehbarkeit des Abtriebsgliedes (2) entweder in die
eine oder die andere Drehrichtung gesperrt ist, wobei der Schaltfortsatz (7) bezogen
auf das Schaltglied (4) schwenkbeweglich in eine Betätigungsaussparung (8) des Schaltgliedes
(4) eingreift und ein im Schaltglied (4) angeordnetes Federelement (10) den Schaltfortsatz
(7) in einer Sperrstellung beaufschlagt, dadurch gekennzeichnet, dass der in die Betätigungsaussparung (8) hineinragende keilförmige Endabschnitt des Schaltfortsatzes
(7) dachförmig aufeinander zu laufende Schrägflanken ausbildet, wobei ein mittlerer
Rundungsabschnitt des Federelementes (10) an der Firstlinie der beiden Schrägflanken
angreift, so dass das Federelement (10) den Schaltfortsatz (7) in den beiden Schaltstellungen
in voneinander verschiedenen Richtungen beaufschlagt.
2. Schraubwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Umschalten eine Totpunktstellung bezogen auf das in Radialrichtung zur Drehachse
(S) des Schaltgliedes (4) wirkenden Federelementes (10) überwunden werden muss.
3. Schraubwerkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (10) eine Blattfeder ist, die mit einem Wirkabschnitt am Scheitel
des Schaltfortsatzes (7) angreift.
4. Schraubwerkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Blattfederelement O- oder C-förmig gebogen ist.
5. Schraubwerkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der bevorzugt einen kreisrunden Grundriss aufweisende Freiraum (9) von einer kreisbogenförmigen
Wand umgeben ist oder zwischen zwei sich diametral gegenüberliegenden, am Rand des
Grundrisses des Schaltgliedes (4) verlaufenden Wandabschnitten (23, 24) angeordnet
ist.
6. Schraubwerkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (10) mit Bewegungsspiel an einer kreisbogenförmigen Innenwand der
Wandung des Schaltgliedes (4) anliegt.
7. Schraubwerkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltglied (4) zwei sich gegenüberliegende Öffnungen (21) aufweist, durch die
Rundungsabschnitte des Federelementes (10) hindurchragen.
8. Schraubwerkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (10) ein zu einer Ringform gebogenes Blattfederelement ist, dessen
Schmalseitenränder (10') sich an einem Fortsatz (17) eines Wandungsabschnittes (24)
des Schaltgliedes (4) abstützen und welches etwa in seiner Mitte den Schaltfortsatz
(7) beaufschlagt.
9. Schraubwerkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsaussparung (8) ein Spalt in einem Wandabschnitt (23) des Schaltelementes
(4) ist.
10. Schraubwerkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrkörper vom Schaltglied (4) in Umfangsrichtung um die Drehachse (D) zwischen
den beiden Schaltstellungen verlagerbar ist und in der Aussparung (11) des Antriebsgliedes
(1) einliegt, wobei die Außenwandung der Aussparung (11) Anschläge (12, 13) ausbildet,
an denen der Sperrkörper (3) in einer Anlagestellung anliegt.
11. Schraubwerkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltglied (4) einen kreisrunden Grundriss aufweist und in einer einen kreisrunden
Querschnitt aufweisenden Lageröffnung (22) des Antriebsgliedes (1) einliegt.
12. Schraubwerkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abtriebsglied (2) ein mit einer Außenverzahnung (5) ausgebildetes Ringteil ist,
welches in einer Ringöffnung eines Kopfes (20) des Antriebsgliedes (1) hineinragt,
wobei vom Kopf (20) ein Griff (19) abragt und das Abtriebsglied (2) ein Abtriebsprofil
(18) aufweist.
13. Schraubwerkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (10) den Schaltfortsatz (7) zumindest mit einer Kraftkomponente
in Richtung der Verzahnung (5) oder gegen einen Anschlag (12,13) beaufschlagt.
14. Schraubwerkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltglied (4) in seinen beiden Schaltstellungen durch den Eingriff eines federkraftbeaufschlagten
Rastgliedes, insbesondere einer Rastkugel (25) in je eine Rastausnehmung (26, 27)
verrastet.
15. Schraubwerkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastglied (25) von demselben Federelement (10) beaufschlagt wird, das auch den
Schaltfortsatz (7) beaufschlagt, welches insbesondere von einer gebogenen Blattfeder
ausgebildet ist, die Endabschnitte (10') aufweist, die das Rastglied (25) beaufschlagen.
1. Screwing tool comprising a drive member (1), an output member (2) rotatably mounted
on a drive member (1) about an axis of rotation (D) and having a switchable locking
mechanism which comprises a locking body (3) engaging in a toothing (5) of the output
member (2), which locking body is switchable between two switching positions by means
of a switching extension (7) protruding from the locking body (3) by a switching element
(4) which is pivotable about a switching axis (S), in which the rotatability of the
output member (2) is blocked either in one or the other direction of rotation, wherein
the switching extension (7) pivotably engages in an actuation recess (8) of the switching
element (4) relative to the switching element (4) and a spring element (10) arranged
in the switching element (4) acts upon the switching extension (7) in a locking position,
characterized in that the wedge-shaped end section of the switching extension (7) protruding into the actuating
recess (8) forms oblique flanks extending towards one another in a roof shape, wherein
a central rounded portion of the spring element (10) engages the ridge line of the
two oblique flanks, so that the spring element (10) acts on the switching extension
(7) in the two switching positions in different directions.
2. Screwing tool according to claim 1, characterized in that, when switching, a dead centre position relative to the spring element (10) acting
in the radial direction to the axis of rotation (S) of the switching element (4) must
be overcome.
3. Screwing tool according to any one of the preceding claims, characterized in that the spring element (10) is a leaf spring which engages with an active portion on
the apex of the switching extension (7).
4. Screwing tool according to claim 3, characterized in that the leaf spring element is bent in an O- or C-shape.
5. Screwing tool according to any one of the preceding claims, characterized in that the free space (9), which preferably has a circular layout, is surrounded by an arcuate
wall or is arranged between two diametrically opposed wall sections (23, 24) extending
on the edge of the layout of the switching element (4).
6. Screwing tool according to any one of the preceding claims, characterized in that the spring element (10) rests with play on an arcuate inner wall of the wall of the
switching element (4).
7. Screwing tool according to any one of the preceding claims, characterized in that the switching element (4) comprises two opposing openings (21) through which the
rounded portions of the spring element (10) protrude.
8. Screwing tool according to any one of the preceding claims, characterized in that the spring element (10) is a leaf spring element bent into a ring shape, the narrow
side edges (10') of which are supported on an extension (17) of a wall section (24)
of the switching element (4) and which acts approximately in its centre on the switching
extension (7).
9. Screwing tool according to any one of the preceding claims, characterized in that the actuation recess (8) is a gap in a wall section (23) of the switching element
(4).
10. Screwing tool according to any one of the preceding claims, characterized in that the locking body of the switching element (4) is inserted in the in the recess (11)
of the drive member (1) and adapted to be displaceable between the two switching positions
in the circumferential direction about the axis of rotation (D), wherein the outer
wall of the recess (11) forms stops (12, 13) against which the locking body (3) rests
in a contact position.
11. Screwing tool according to any one of the preceding claims, characterized in that the switching element (4) comprises a circular layout and is inserted in a circular
cross-section bearing opening (22) of the drive member (1).
12. Screwing tool according to any one of the preceding claims, characterized in that the output member (2) is an annular part formed with an external toothing (5) which
protrudes into an annular opening of a head (20) of the drive member (1), wherein
a handle (19) protrudes from the head (20) and the output member (2) has an output
profile (18).
13. Screwing tool according to any one of the preceding claims, characterized in that the spring element (10) acts on the switching extension (7) at least with a force
component in the direction of the toothing (5) or against a stop (12, 13).
14. Screwing tool according to any one of the preceding claims, characterized in that the switching element (4) locks in a locking recess (26, 27), respectively, in its
two switching positions through the engagement of a spring-loaded locking member,
in particular a locking ball (25).
15. Screwing tool according to any one of the preceding claims, characterized in that the locking member (25) is acted upon by the same spring element (10) which also
acts on the switching extension (7), which is in particular formed by a curved leaf
spring, having end portions (10'), which act on the locking member (25).
1. Outil de vissage, comprenant un élément d'entrainement (1), un élément mené de sortie
(2) joint à rotation à l'élément d'entrainement (1) autour d'un axe de rotation (D)
et un cliquet commutable qui présente un organe de blocage (3) s'engageant dans une
denture (5) de l'élément mené de sortie (2) et pouvant être commuté au moyen d'un
appendice de commutation (7) faisant saillie de l'organe de blocage (3) par un élément
de commutation (4) pouvant pivoter autour d'un axe de commutation (S) entre deux positions
de commutation dans lesquelles la possibilité de rotation de l'élément mené de sortie
(2) est bloquée dans l'un ou l'autre sens de rotation, dans lequel l'appendice de
commutation (7) s'engage dans un évidement d'actionnement (8) de l'élément de commutation
(4) de manière à pouvoir pivoter par rapport à l'élément de commutation (4) et un
élément élastique (10) agencé dans l'élément de commutation (4) sollicite l'appendice
de commutation (7) dans une position de blocage, caractérisé en ce que le tronçon d'extrémité cunéiforme faisant saillie dans l'évidement d'actionnement
(8) de l'appendice de commutation (7), forme des flancs inclinés se rejoignant en
forme de toit, une partie arrondie médiane de l'élément élastique (10) contactant
la ligne de faîte des deux flancs inclinés de manière que l'élément élastique (10)
agisse sur l'appendice de commutation (7) dans les deux positions de commutation dans
des directions différentes l'une de l'autre.
2. Outil de vissage selon la revendication 1, caractérisé en ce que doit être dépassée, lors de la commutation, une position de point mort par rapport
à l'élément élastique (10) agissant dans la direction radiale à l'axe de rotation
(S) de l'élément de commutation (4).
3. Outil de vissage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément élastique (10) est un ressort à lame qui contacte avec une partie active
le sommet de l'appendice de commutation (7).
4. Outil de vissage selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'élément de ressort à lame est recourbé en forme de O ou de C.
5. Outil de vissage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'espace libre (9), qui présente de préférence un plan de base circulaire, est entouré
par une paroi en forme d'arc de cercle ou est agencé entre deux parties de paroi (23,
24) diamétralement opposés s'étendant au bord du plan de base de l'élément de commutation
(4).
6. Outil de vissage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément élastique (10) est en appui, avec un jeu de mouvement, contre une paroi
intérieure en forme d'arc de cercle de la paroi de l'élément de commutation (4).
7. Outil de vissage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de commutation (4) présente deux ouvertures opposées (21) à travers lesquelles
des tronçons arrondis de l'élément ressort (10) font saillie.
8. Outil de vissage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément élastique (10) est un élément de ressort à lame recourbé en forme d'anneau
dont les bords des côtés étroits (10') s'appuient sur un appendice (17) d'une partie
de paroi (24) de l'élément de commutation (4) et qui agit, approximativement en son
milieu, sur l'appendice de commutation (7).
9. Outil de vissage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'évidement d'actionnement (8) est une fente dans une partie de paroi (23) de l'élément
de commutation (4).
10. Outil de vissage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'organe de blocage est déplaçable par l'élément de commutation (4) dans la direction
périphérique autour de l'axe de rotation (D) entre les deux positions de commutation
et est placé dans l'évidement (11) de l'élément d'entrainement (1), la paroi extérieure
de l'évidement (11) formant des butées (12, 13) contre lesquelles l'organe de blocage
(3) repose dans une position d'appui.
11. Outil de vissage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de commutation (4) présente un plan de base circulaire et est placé dans
une ouverture de logement (22) à section circulaire de l'élément d'entrainement (1).
12. Outil de vissage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément mené de sortie (2) est une partie annulaire formée avec une denture extérieure
(5) et qui s'étend dans une ouverture annulaire d'une tête (20) de l'élément d'entrainement
(1), dans lequel une poignée (19) fait saillie de la tête (20) et l'élément mené de
sortie (2) présente un profil mené de sortie (18).
13. Outil de vissage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément élastique (10) agit sur l'appendice de commutation (7) au moins avec une
composante de force en direction de la denture (5) ou contre une butée (12, 13).
14. Outil de vissage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de commutation (4) s'encliquète, dans ses deux positions de commutation,
dans un évidement d'encliquetage respectif (26, 27) par l'engagement d'un organe d'encliquetage,
en particulier une bille d'encliquetage (25), qui est soumis à la sollicitation d'une
force élastique.
15. Outil de vissage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'organe d'encliquetage (25) est sollicité par le même élément élastique (10) qui
agit également sur l'appendice de commutation (7) et qui est formé en particulier
par un ressort à lame incurvé présentant des tronçons d'extrémité (10') qui agissent
sur l'organe d'encliquetage (25).