[0001] Die Erfindung betrifft ein Rollierwerkzeug zum Erzeugen einer Zahnstruktur in der
Wandung einer Vorformlings. Dabei geht es im Allgemeinen um das Herstellen einer Längsverzahnung
in der Wandung eines zylindrischen Rohlings, um ein Zahnrad herzustellen.
[0002] Ein solches Rollierwerkzeug umfasst scheibenartige Rollen, die drehbar gelagert sind.
Die Rollen sind derart angeordnet, dass ihre Umfangskanten entlang der Mantelfläche
des zylindrischen Rohlings abrollen, und zwar unter Ausüben eines Druckes auf die
Mantelfläche, sodass die Mantelfläche eingedrückt wird, wobei eine Zahnlücke gebildet
wird. Es ist eine Vielzahl von Rollen dem Vorformling zugeordnet. Die Rollen verlaufen
- in Draufsicht auf den zylindrischen Rohling gesehen - mehr oder minder radial zu
diesem. Gleichzeitig ist innerhalb des Rohlings ein sogenannter Stempel vorgesehen.
Dieser füllt den Innenraum des Rohlings aus. Der Stempel ist nach Art eines Zahnrades
verzahnt, sodass beim Erzeugen einer Zahnlücke durch eine der genannten scheibenförmigen
Rollen ein Zahn des Stempels von innen auf die Wandung des zylindrischen Rohlings
drückt dabei Material zwischen zwei einander benachbarten Rollen nach außen drückt
und damit am Rohling einen Zahn ausformt.
[0003] Auf
EP 2 282 854 B1 wird verwiesen, das ein Rollumformverfahren beschreibt.
[0004] Mit Rollierwerkzeugen der beschriebenen Bauart will man ein Endprodukt erzeugen,
das die Soll-Abmessungen mit hoher Genauigkeit einhält. Dies betrifft insbesondere
die Breite der Zahnlücken. Es zeigt sich jedoch immer wieder, dass diese Forderung
nicht eingehalten werden kann. Ursache für Abweichungen vom Soll-Maß sind vor allem
Qualitätsunterschiede des verwendeten Stahles. So kann es zu erheblichen Abweichungen
der Soll-Maße bei Verwendung qualitativ unterschiedlicher Stahlchargen kommen.
[0005] Im Falle solcher Abweichungen müssen Änderungen am Rollierwerkzeug vorgenommen werden.
Insbesondere ist es dann notwendig, die scheibenförmigen Rollen auszutauschen. Führt
der Rollierprozess zu übermäßig tiefen Zahnlücken, so muss man Rollen kleinen Durchmessers
wählen, und umgekehrt. Solche Änderungsvorgänge sind aufwändig und teuer. Insbesondere
benötigt man einen großen Vorrat von Rollierrollen. Bei Maßabweichungen des Werkstückes
müssen die aktuellen Rollen aus dem Rollierwerkzeug ausgebaut, geeignete Rollierrollen
aus dem Vorrat ausgewählt und diese eingebaut werden.
[0006] DE 2 017 709 beschreibt ein Werkzeug zum Einrollen von Längsnuten in zylindrische Werkstücke,
wobei die Profilrollen in Richtung der Einrollkraft beweglich gelagert sind. Jede
Profilrolle wird über zwei die Profilrolle an ihrem Umfang berührende Stützrollen
abgestützt, die in einem Aufnahmekörper gelagert sind. Zwischen jedem Aufnahmekörper
und einer Innenwand eines Armierungsringes ist ein Verstellkeil vorgesehen, der durch
jeweils zwei Zugschrauben eingestellt werden kann. Nachteilig an dieser Anordnung
ist, dass ein Austausch der Profilrollen, beispielsweise durch eine Rolle mit einer
neuen Außenkontur zur Herstellung einer andersartigen Verzahnung, nur mit einer gleichzeitigen
Anpassung, insbesondere einem Austausch der Stützrollen erfolgen kann und die gesamte
Anordnung einen großen Bauraumbedarf und eine ungünstige Lasteinleitung in die verschiedenen
Bauteile aufweist.
[0007] DE 10 2009 044 544 A1 beschreibt eine Umformvorrichtung und ein Einrichtverfahren zum Einbringen einer
Innen- und Außenverzahnung in ein zylindrisches Werkstück, bei welchem die Profilrollen
zur Verstellung auf Exzenterbuchsen gelagert sind. Zum weiteren Stand der Technik
wird auf
DE 10 2008 017 608 B3 und
DE 10 2007 062 361 A1 verwiesen.
[0008] EP 0 761 338 A1 offenbart ein Rollierwerkzeug zum Erzeugen einer Zahnstruktur in einer Wandung eines
zylindrischen Rohlings, wobei ein keilförmiger Zwischenkörper vorgesehen ist, und
wobei entstehende Radialkräfte ausschließlich von die Rollen radial abstützenden Widerlagern,
nicht aber von einem Käfig aufgenommen werden, der die Profilrollen in einer gemeinsamen
Ebene hält. Die zur Lagerung der Rollen dienenden Wellen oder Bolzen sind im Wesentlichen
kräftefrei.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Rollierwerkzeug gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1 derart zu gestalten, dass man kurzfristig und bei geringem Aufwand
auf Maßabweichungen des Werkstückes reagieren kann. Das Rollierwerkzeug soll insbesondere
eine hinsichtlich des Bauraumes und der Kosten sowie hinsichtlich der Lebensdauer
verbesserte Alternative zu der herkömmlichen Anpassung der Eindringtiefe oder des
Profils der Rollen zur Verfügung stellen.
[0010] Diese Aufgabe wird mit einem Rollierwerkzeug eines jeden der drei selbstständigen
Patentansprüche gelöst.
[0011] Bei allen drei Hauptgedanken wird vorteilhaft ein Zwischenkörper vorgesehen. Dieser
übt einen Druck auf die Lagerzapfen der Rollen aus, sodass diese gegen die Mantelfläche
des Rohlings verschoben werden. Jeder Zwischenkörper stützt sich an einer festen Umgebung
ab.
[0012] Gemäß dem ersten Hauptgedanken ist der Zwischenkörper keilförmig. Der Anpressdruck
lässt sich durch Einstellen der Position des keilförmigen Zwischenkörpers einstellen.
Die Position des Zwischenkörpers in einer Vorschubrichtung zum Erzeugen einer Relativbewegung
zwischen den Rollen und dem Rohling wird durch wenigstens einen austauschbaren Abstandshalter
bestimmt.
[0013] Beispielsweise wird der wenigstens eine Abstandshalter durch wenigstens einen austauschbaren
Positionierring oder ein austauschbares Positionierringsegment, in der Regel eine
Vielzahl von über dem Umfang verteilt angeordneten Positionierringsegmenten gebildet.
Beispielsweise kann der keilförmige Zwischenkörper in der genannten Vorschubrichtung
zum Erzeugen der Relativbewegung beidseitig von austauschbaren Abstandshaltern, insbesondere
von austauschbaren Positionierringen oder austauschbaren Positionierringsegmenten
eingeschlossen sein. Insbesondere liegt der keilförmige Zwischenkörper, der vorteilhaft
als Keilring ausgeführt ist, auf wenigstens einem Abstandselement, vorteilhaft wenigstens
einem Positionierring oder einer Vielzahl von Positionierringsegmenten auf und wird
hierdurch getragen.
[0014] Der Abstandshalter, insbesondere der wenigstens eine Positionierring oder die Positionierringsegmente,
können lösbar am Zwischenkörper angeschlossen, insbesondere angeschraubt sein.
[0015] Gemäß dem zweiten Hauptgedanken der Erfindung wird eine hydrostatische Druckkammer
vorgesehen. Durch Verändern des hydrostatischen Druckes lässt sich die Position der
Rollen relativ zum Rohling verändern. Bei Vorsehen eines Zwischenkörpers kann dieser
beispielsweise einen Raum aufweisen, der an ein hydrostatisches Druckmittel anschließbar
ist, um den genannten Raum mehr oder minder aufzublasen und damit die Abmessung des
Zwischenkörpers in Anpressrichtung zu verändern.
[0016] Gemäß dem dritten Hauptgedanken der Erfindung lässt sich der Zwischenkörper oder
ein anderes Element, das den Anpressdruck zumindest mittelbar ausübt, temperieren,
am besten mittels elektrischer Widerstandsheizung. Auch hiermit lässt sich der Abstand
der Rollen relativ zum Rohling verändern.
[0017] Besonders beim zweiten und beim dritten Hauptgedanken der Erfindung kann das Verändern
der Position der Rollen relativ zum Rohling sogar vorteilhaft während des Betriebes
erfolgen, zumindest ohne jeglichen Umbau oder Ausbau der Rollen.
[0018] Die Erfindung ist anhand der Figuren und einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Darin ist im Einzelnen Folgendes dargestellt:
- Figur 1
- zeigt in einem Axialschnitt die wesentlichen Bauteile eines Rollierwerkzeugs gemäß
einem Ausführungsbeispiels der Erfindung.
- Figur 2
- zeigt in perspektivischer Darstellung einen Ausschnitt aus dem Rollierwerkzeug gemäß
Figur 1.
- Figur 3
- zeigt wiederum in einer perspektivischen Darstellung einen weiteren Ausschnitt aus
dem Gegenstand von Figur 1.
[0019] Das in Figur 1 gezeigte Rollierwerkzeug umfasst die folgenden Bauteile: Eine von
zahlreichen Rollen 1 (Rollierrollen) ist auf einem Lagerzapfen 2 drehbar gelagert.
Der Lagerzapfen 2 ist seinerseits gelagert in einem Gehäuse 3. Das Gehäuse 3 ist fixiert
in einem sogenannten Kesselhaus 4, das einen Deckel 5 aufweist.
[0020] Ein Rohling 6 hat die Gestalt eines zylindrischen Hohlkörpers mit geschlossenem Boden
6.1 und einer zylindrischen Wand 6.2. Der Rohling 6 ist aus einer Platine durch Tiefziehen
hergestellt. Die Platine ist eine kreisförmige Stahlscheibe. Um aus dem Rohling 6
ein Zahnrad zu erzeugen, müssen durch Rollieren mittels der Rollen 1 Rillen in die
Wand 6.2 eingedrückt werden. Dies geschieht im vorliegenden Falle dadurch, dass der
Rohling 6 aus einer hier gezeigten oberen Position I in eine ebenfalls gezeigte untere
Position II verschoben wird. Wie man erkennt, ist die Rolle 1 derart gelagert und
angeordnet, dass sie beim Absenken des Rohlings 6 dessen Wand 6.2 nach innen drückt.
Jeweils zwei einander benachbarte Rollen 1 bilden dabei einen Zahn, der parallel zur
Vorschubrichtung 7 des Rohlings 6 verläuft.
[0021] Der Rohling 6 ist eingespannt zwischen einem Gegenhalter 8 und einem Stempel 9. Der
Gegenhalter 8 ist mit einer Pinole 10 fest verbunden, beispielsweise durch Verschrauben.
Der Stempel 9 befindet sich innerhalb des Rohlings 6. Er ist selbst wie ein Zahnrad
gestaltet. Die Zähne des Stempels 9 arbeiten beim Rollierverfahren mit den Rollen
1 zusammen, indem jeweils ein Zahn des Stempels 9 zwischen zwei einander benachbarter
Rollen 1 eingreift.
[0022] Gemäß dem ersten Hauptgedanken der Erfindung ist ein Zwischenkörper 11 vorgesehen.
Dieser ist vorzugsweise als Keilring gestaltet und umschließt sämtliche Rollen 1 mit
der Vielzahl von Gehäusen 3 sowie den im Zentrum angeordneten Rohling 6. Die Anordnung
des Keilringes ist aus Figur 2 ersichtlich. Der Zwischenkörper 11 kann in zahlreiche
Einzelkörper unterteilt sein oder einteilig ausgeführt sein.
[0023] Die Radialposition der Rollen 1 lässt sich mittels des keilförmigen Zwischenkörpers
11 einstellen. Wie man aus Figur 1 erkennt, befindet sich dieser in einem ebenfalls
ringförmigen und keilförmigen Aufnahmeraum 12. Je weiter der keilförmige Zwischenkörper
11 in den Aufnahmeraum 12 eingetrieben wird, umso tiefer dringt die Umfangskante der
einzelnen Rolle 1 in das Material des Rohlings 6 ein und umso größer wird damit die
Zahnhöhe.
[0024] Aus den Figuren 2 und 3 erkennt man noch genauer Gestalt und Anordnung der Rollen
1 und der zugehörenden Gehäuse 3. Jeweils zwei einander benachbarte Rollen 1 sind
in einem Gehäuse 3, hier zweiteilig ausgeführt, angeordnet. Zwischen zwei einander
benachbarten Paaren von Rollen 1 befindet sich ein Keilsegment 15. Dieses ist ortsfest
und bestimmt die Ausrichtung und die Lage der Gehäuse 3, und damit auch der Rollen
1.
[0025] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das Kesselhaus 4 mit den darin angeordneten
Gehäusen 3 und Rollen 1 ortsfest. Hingegen führt der Vorformling 6 die bereits erwähnte
translatorische Bewegung in Vorschubrichtung 7, hier von oben nach unten aus, gegebenenfalls
auch von unten nach oben. Der Rohling 6 nimmt bei seiner translatorischen Bewegung
die Rollen 1 durch Reibschluss mit und versetzt diese somit in Umlauf. Die Rollen
1 brauchen somit keinen eigenen Antrieb.
[0026] Die Position des Zwischenkörpers 11 in Vorschubrichtung 7 ist durch austauschbare
Positionierringe 14 definiert. Die Positionierringe 14 können als über dem Umfang
geschlossene Ringe ausgeführt sein. Sie können jedoch auch durch eine Vielzahl von
einzelnen mit Abstand zueinander oder aneinander anliegend positionierte Ringsegmente
gebildet werden. Schließlich können anstelle der Positionierringe 14 auch nicht ringförmige
Abstandshalter verwendet werden. Durch die Abstandshalter, hier die Positionierringe
14, wird mit der Position des Zwischenkörpers 11 in Vorschubrichtung 7 zugleich die
Eindringtiefe der scheibenförmigen Rollen 1 in das Material des Rohlings 6 definiert.
Somit lässt sich die Eindringtiefe verändern durch Einlegen entsprechend in ihrer
Dicke (Höhe) gestalteter Positionierringe 14. Wenn der Positionierring 14 in Vorschubrichtung
7 am schmaleren Ende des Aufnahmeraumes 12 vergleichsweise dünner ist, so taucht der
keilförmige Zwischenkörper 11 tiefer in den sich verjüngenden Aufnahmeraum 12 ein
und schiebt das an ihm anliegende Gehäuse 3 und damit über den Lagerzapfen 2 die Rolle
1 vergleichsweise weiter in Richtung des Rohlings 6. Wenn hingegen hier (in der Zeichnung
unten im Aufnahmeraum 12) ein vergleichsweise dickerer Positionierring 14 eingelegt
wird, wird der Zwischenkörper 11 in Richtung zum weiteren Abschnitt des Aufnahmeraumes
12 verschoben, damit kann das Gehäuse 3 mit der Rolle 1 weiter in Richtung der abstützenden
festen Umgebung, hier des Kesselhauses 4, drücken und die Rolle 1 taucht weniger in
die Wand 6.2 des Rohlings 6 ein.
[0027] In dem gezeigten Ausführungsbeispiel weisen die Lagerzapfen 2 eine besondere Form
auf, die auch unabhängig von den in diesem Ausführungsbeispiel weiteren beschriebenen
Merkmalen ausgeführt sein kann. So sind die Lagerzapfen 2, die jeweils eine Rolle
1, hier jeweils ein Paar von Rollen 1 tragen, an ihren axialen Abschnitten, die über
die Rollen 1 hinausstehen und in das Gehäuse 3 oder die Gehäuse 3 eingesetzt sind,
mit einer Abflachung 13 versehen. Diese Abflachung 13 ist in den Figuren 1, 2 und
3 ersichtlich. Die Abflachungen 13 sind auf dem Umfangsabschnitt der Lagerzapfen 2
vorgesehen, der in Richtung der festen Umgebung, an welcher sich die Gehäuse 3 über
den oder die Zwischenkörper 11 abstützen, positioniert. Hierdurch wird eine günstigere
Flächenpressung zwischen den Lagerzapfen 2 und den Gehäusen 3 erreicht, wenn die Druckkraft,
die aus dem Vorschieben der Rollen 6 in der Vorschubrichtung 7 resultiert, über die
Rollen 1, die Lagerzapfen 2, die Gehäuse 3, den oder die Zwischenkörper 11 in die
feste Umgebung, hier das Kesselhaus 4, abgeleitet wird. Eine Abflachung 13 kann beispielsweise,
wie aus der Figur 2 ersichtlich ist, über jeweils eine Anschrägung oder eine Fase
in Umfangsrichtung in den runden, insbesondere kreisrunden Umfangsbereich des Lagerzapfens
2 übergehen. Die Gegenkontur im Gehäuse 3 muss nicht identisch gestaltet sein, dort
ist beispielsweise ein runder beziehungsweise abgerundeter Übergang in Umfangsrichtung
vom Bereich der Abflachung in den runden beziehungsweise kreisrunden Umfangsabschnitt
möglich.
[0028] Bei der hier gezeigten Gestaltung sind die mit Ausnahme der Abflachungen 13 im Wesentlichen
zylinderförmigen Lagerzapfen mit abgeschrägten Stirnseiten versehen, siehe die Abschrägung
16. Die beiden stirnseitigen Abschrägungen 16 eines Lagerzapfens 2 verlaufen in Richtung
des Rohlings 6 aufeinander zu. Hierdurch können die Lagerzapfen 2 nach Art eines Vielecks
dichter über dem Umfang des Rohlings 6 aneinander positioniert werden. Vorteilhaft
weisen die die Lagerzapfen 2 aufnehmenden Gehäuse 3 auf den den von ihnen getragenen
Rollen 1 abgewandten Seiten eine entsprechende Abschrägung 17 auf, die insbesondere
bündig mit der Abschrägung 16 der Lagerzapfen 2 abschließt und/oder planparallel hierzu
positioniert ist.
[0029] In dem gezeigten Ausführungsbeispiel weisen die Gehäuse 3 auf ihrer dem Zwischenkörper
11 zugewandten Außenseite ebenfalls eine ebene Anlagefläche auf, im Unterschied zu
einer ringförmigen Auflagefläche. Auch dies führt zu einer günstigeren Flächenpressung.
Der oder die Zwischenkörper 11 weisen dementsprechend an ihrem inneren Umfang, welcher
dem Rohling 6 zugewandt ist, ebene Anlageflächen auf und bilden, wie aus der Figur
3 besonders gut ersichtlich ist, an ihrem inneren Umfang ein Vieleck. An ihrem äußeren
Umfang hingegen können der oder die Zwischenkörper 11 kreisringförmig ausgeführt sein,
was jedoch nicht zwingend ist, je nach Gestaltung der Anlagefläche der festen Umgebung,
hier des Kesselhauses 4.
[0030] Die Rollen 1 sind ausschließlich auf den Lagerzapfen 2 gelagert, demnach sind keine
Stützrollen oder dergleichen vorgesehen beziehungsweise Abstützbereiche auf dem äußeren
Umfang der Rollen 1. Somit ist es besonders leicht möglich, eine Rolle 1 mit einer
ersten äußeren Kontur, die eine erste Verzahnungsart bildet, durch eine andere Rolle
1 mit einer anderen Kontur für eine andere Verzahnungsart auszutauschen. Vorliegend
ist es ferner durch die Gestaltung der Gehäuse 3 leicht möglich, diese zusammen mit
den Rollen 1 aus den Bereichen zwischen den Keilsegmenten 15 herauszunehmen. So sind
immer zwei Gehäuse 3 oder Gehäuseteile winkelförmig, insbesondere L-förmig gestaltet
und bilden im zusammengesetzten Zustand eine U-Form, in welche jeweils eine Rolle
1 oder hier ein Paar von Rollen 1 aufgenommen ist. Am äußeren Ende stoßen die Schenkel
der L-förmigen Gehäuseteile aneinander an und am inneren Ende wird der Abstand durch
die eingesetzten Lagerzapfen 2 definiert und gesichert.
[0031] In die Lagerzapfen 2 kann eine Schmierölnut 18 eingebracht sein, die hier in der
Figur 2 ersichtlich ist und vorliegend oben auf dem Lagerzapfen 2 ausgeführt ist.
[0032] Die hier gezeigte paarweise Verwendung von Rollen 1, wobei jeweils zwei Rotten1 aneinander
anliegend in ein aus zwei Teilen gebildetes Gehäuse 3 beziehungsweise in zwei aneinander
anliegende Gehäuse 3 eingesetzt ist, bietet den Vorteil, dass in ihrem Durchmesser
vergleichsweise kleine Rollen 1 eingesetzt werden können, ohne dass die Gefahr einer
Kollision der sie tragenden Bauteile über dem Umfang des Rohlings 6 droht. Somit kann
eine besonders kompakte Ausführungsform geschaffen werden.
[0033] In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel sind zwei Abstandshalter, vorzugsweise
in Form von Positionierringen 14 oder zwei Gruppen von Abstandshaltern beziehungsweise
Positionierringsegmenten vorgesehen, nämlich ein Abstandshalter beziehungsweise eine
erste Gruppe unter dem oder den Zwischenkörpern 11 und ein zweiter Abstandshalter
beziehungsweise eine zweite Gruppe oberhalb von dem oder den Zwischenkörpern 11. Diese
beiden Abstandshalter beziehungsweise Gruppen von Abstandshaltern bilden zusammen
jeweils eine konstante Höhe aus, sodass ein Austausch des oder der Zwischenkörper
11 zur Einstellung verschiedener Eindringtiefen der Rollen 1 in den Rohling 6 nicht
notwendig ist. Bei einer anderen Befestigung des oder der Zwischenkörper 11 könnte
jedoch möglicherweise auf einen Abstandshalter oder eine Gruppe von Abstandshaltern
verzichtet werden.
[0034] Hier sind die Abstandshalter (Positionierringe 14) mit dem Zwischenkörper 11verschraubt.
Dies ist besonders günstig, wenn eine Vielzahl von Abstandshaltern über dem Umfang
eines Zwischenkörpers 11 oder eine Vielzahl von Zwischenkörpern 11 über dem Umfang
des Rohlings 6 verwendet wird. Allerdings kann gegebenenfalls auf eine solche Verschraubung
verzichtet werden oder eine andere formschlüssige und/oder reibschlüssige, jedoch
in der Regel lösbare Verbindung verwendet werden.
[0035] Die beiden anderen Hauptgedanken sind ebenfalls in der Praxis sehr interessant. Hierdurch
lässt sich nämlich das Maß des Zwischenkörpers (beziehungsweise einer Mehrzahl von
Zwischenkörpern) 11 in Andrückrichtung der Rollen 1 verändern. Dies geschieht im Falle
des zweiten Hauptgedankens mittels hydrostatischen Druckes. Zwischenkörper 11 kann
nämlich einen Raum aufweisen, der an ein hydrostatisches Druckmittel anschließbar
ist, beispielsweise an ein Drucköl, und das dem genannten Raum aufblasen und damit
die Abmessung des Zwischenkörpers 11 in Anpressrichtung vergrößern kann. Auch kann
man einen hydrostatischen Raum in das Kesselhaus oder in die Gehäuse integrieren.
Dann kann der Zwischenkörper 11 entfallen.
[0036] Man kann somit ohne Zwischenkörper 11 auskommen, indem man ganz einfach zwischen
den einzelnen Gehäusen 3 und dem Kesselhaus 4 einen hydrostatisch beaufschlagbaren
Raum vorsieht.
[0037] Gemäß dem dritten Hauptgedanken wird die Anpresskraft, die auf den Lagerzapfen 2
wirkt, und damit auf die Eindringtiefe der Rolle 1 in die Wandung 6.2 des Rohlings
6, durch Temperieren erzeugt, am besten mittels elektrischer Widerstandsheizung. Ob
man dabei einen Zwischenkörper oder ein anderes Element verwendet, das für den Anpressdruck
verantwortlich ist, ist eine untergeordnete Frage.
[0038] Die Erfindung lässt sich nicht nur bei der Herstellung von gradverzahnten Zahnrädern
anwenden, sondern auch bei Schrägverzahnungen. Es muss sich auch gar nicht um Zahnräder
handeln, sondern es kommen für die Anwendung der Erfindung jegliche Verzahnungen in
Betracht, auch an nichtrotierenden Bauteilen.
Bezugszeichen liste
[0039]
- 1
- Rolle
- 2
- Lagerzapfen
- 3
- Gehäuse
- 4
- Kesselhaus
- 5
- Deckel
- 6
- Rohling
- 6.1
- Boden
- 6.2
- Wand
- 7
- Vorschubrichtung
- 8
- Gegenhalter
- 9
- Stempel
- 10
- Pinole
- 11
- Zwischenkörper
- 12
- Aufnahmeraum
- 13
- Abflachung
- 14
- Positionierring
- 15
- Keilsegment
- 16
- Abschrägung
- 17
- Abschrägung
- 18
- Schmierölnut
1. Rollierwerkzeug zum Erzeugen einer Zahnstruktur in einer Wandung (6.2) eines zylindrischen
Rohlings (6), umfassend die folgenden Merkmale:
1.1 eine Einspannvorrichtung zum Halten des Rohlings (6);
1.2 einen Kranz von scheibenförmigen drehbar gelagerten Rollen (1), deren Umfangskanten
gegen die Wandung (6.2) des Rohlings gerichtet und gegen diese andrückbar sind;
1.3 Lagerzapfen (2) zum Lagern der Rollen (1);
1.4 einen Stempel (9) im Innenraum des Rohlings (6) mit einer Zahnstruktur als Gegenform;
1.5 einen Antrieb zum Erzeugen einer Relativbewegung in einer Vorschubrichtung (7)
zwischen den Rollen (1) und dem Rohling (6); gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
1.6 es ist ein keilförmiger Zwischenkörper (11) vorgesehen, der die Rollen (1) durch
Ausüben eines Druckes auf die Lagerzapfen (2) andrückt, sich an einer festen Umgebung
abstützt und dessen Position in der Vorschubrichtung (7) durch wenigstens einen austauschbaren
Abstandshalter bestimmt ist.
2. Rollierwerkzeug zum Erzeugen einer Zahnstruktur in einer Wandung (6.2) eines zylindrischen
Rohlings (6), umfassend die folgenden Merkmale:
2.1 eine Einspannvorrichtung zum Halten des Rohlings (6);
2.2 einen Kranz von scheibenförmigen drehbar gelagerten Rollen (1), deren Umfangskanten
gegen die Wandung (6.2) des Rohlings gerichtet und gegen diese andrückbar sind;
2.3 Lagerzapfen (2) zum Lagern der Rollen (1);
2.4 einen Stempel (9) im Innenraum des Rohlings (6) mit einer Zahnstruktur als Gegenform;
2.5 einen Antrieb zum Erzeugen einer Relativbewegung zwischen den Rollen (1) und dem
Rohlings (6);
gekennzeichnet durch das folgende Merkmal:
2.6 es ist eine hydrostatische Kammer zum Positionieren der Rollen (1) relativ zum
Rohling (1) vorgesehen.
3. Rollierwerkzeug zum Erzeugen einer Zahnstruktur in einer Wandung (6.2) eines zylindrischen
Rohlings (6), umfassend die folgenden Merkmale:
3.1 eine Einspannvorrichtung zum Halten des Rohlings (6);
3.2 einen Kranz von scheibenförmigen drehbar gelagerten Rollen (1), deren Umfangskanten
gegen die Wandung (6.2) des Rohlings gerichtet und gegen diese andrückbar sind;
3.3 Lagerzapfen (2) zum Lagern der Rollen (1);
3.4 einen Stempel (9) im Innenraum des Rohlings (6) mit einer Zahnstruktur als Gegenform;
3.5 einen Antrieb zum Erzeugen einer Relativbewegung zwischen den Rollen (1) und dem
Rohling (6);
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
3.6 es ist eine Temperiervorrichtung, insbesondere eine elektrische Widerstandsheizung
vorgesehen, um die Position der Rollen (1) relativ zum Rohling (1) einzustellen, und
zwar durch Temperieren eines die Rollen (1) mittelbar oder unmittelbar tragenden Bauteils
4. Rollierwerkzeug gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Abstandshalter durch wenigstens einen austauschbaren Positionierring
(14) oder austauschbare Positionierringsegmente gebildet wird.
5. Rollierwerkzeug gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der keilförmige Zwischenkörper (11) in Vorschubrichtung (7) beidseitig von austauschbaren
Abstandshaltern, insbesondere Positionierringen (14) oder Positionierringsegmenten,
eingeschlossen wird.
6. Rollierwerkzeug gemäß einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der keilförmige Zwischenkörper (11) auf wenigstens einem Abstandshalter, insbesondere
Positionierring (14) oder einer Vielzahl von Positionierringsegmenten aufliegt und
getragen wird.
7. Rollierwerkzeug gemäß einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandshalter, insbesondere der wenigstens eine Positionierring (14) oder die
Positionierringsegmente lösbar am Zwischenkörper (11) angeschlossen, insbesondere
angeschraubt sind.
8. Rollierwerkzeug gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenkörper (11) als Keilring ausgeführt ist.
9. Rollierwerkzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen (1) in einem Kesselhaus (4) gelagert sind.
10. Rollierwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils eine Rolle oder ein Paar von Rollen (1) in einem einteiligen oder mehrteiligen,
insbesondere zweiteiligen Gehäuse (3) angeordnet ist und mittels eines im Gehäuse
(3) gelagerten Lagerzapfens (2) getragen wird.
11. Rollierwerkzeug gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen (1) auf Lagerzapfen positioniert sind und durch diese getragen werden,
wobei die Rollen (1) insbesondere ausschließlich durch die Lagerzapfen (2) gelagert
sind.
12. Rollierwerkzeug nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerzapfen (2) an ihren beiden axialen Enden über dem Umfang eine Abschrägung
(16) aufweisen, über welche die auf die Rollen (1) wirkende Druckkraft in die Gehäuse
(3) abgeleitet wird.
13. Rollierwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerzapfen (2) auf ihren beiden Stirnseiten mit aufeinander zu verlaufenden
Abschrägungen (17) versehen sind und nach Art eines Vielecks über dem Umfang des Rohlings
(6) positioniert sind.
1. Roller burnishing tool for producing a toothed structure in a wall (6.2) of a cylindrical
blank (6), comprising the following features:
1.1 a clamping device for retaining the blank (6);
1.2 a rim of disk-shaped rotatably mounted rolls (1) whose peripheral edges are directed
against the wall (6.2) of the blank and are adapted to be pressed there against;
1.3 bearing pivots (2) for bearing the rolls (1);
1.4 a stamp (9) in the interior of the blank (6) with a toothed structure as a counter
mold;
1.5 a drive for generating a relative movement in a feed direction (7) between the
rolls (1) and the blank (6);
characterized by the following features:
1.6 a wedge-shaped intermediate body (11) is provided which presses the rolls (1)
by exerting a pressure on the bearing pivots (2), supports itself at a fixed environment,
and whose position in the feed direction (7) is determined by at least one exchangeable
spacer.
2. A roller burnishing tool for producing a toothed structure in a wall (6.2) of a cylindrical
blank (6), comprising the following features:
2.1 a clamping device for retaining the blank (6);
2.2 a rim of disk-shaped rotatably mounted rolls (1) whose peripheral edges are directed
against the wall (6.2) of the blank and are adapted to be pressed there against;
2.3 bearing pivots (2) for bearing the rolls (1);
2.4 a stamp (9) in the interior of the blank (6) with a toothed structure as a counter
mold;
2.5 a drive for generating a relative movement between the rolls (1) and the blank
(6);
characterized by the following feature:
2.6 a hydrostatic chamber is provided for positioning the rolls (1) relative to the
blank (1).
3. A roller burnishing tool for producing a toothed structure in a wall (6.2) of a cylindrical
blank (6), comprising the following features:
3.1 a clamping device for retaining the blank (6);
3.2 a rim of disk-shaped rotatably mounted rolls (1) whose peripheral edges are directed
against the wall (6.2) of the blank and are adapted to be pressed there against;
3.3 bearing pivots (2) for bearing the rolls (1);
3.4 a stamp (9) in the interior of the blank (6) with a toothed structure as a counter
mold;
3.5 a drive for generating a relative movement between the rolls (1) and the blank
(6);
characterized by the following features:
3.6 a tempering device, especially an electrical resistance heating, is provided to
adjust the position of the rolls (1) relative to the blank (1), namely by tempering
a component carrying the rolls (1) directly or indirectly.
4. The roller burnishing device according to claim 1, characterized in that the at least one spacer is formed by at least one exchangeable positioning ring (4)
or exchangeable positioning ring segments.
5. The roller burnishing device according to claim 4, characterized in that the wedge-shaped intermediate body (11) is enclosed in the feed direction (7) on
both sides by exchangeable spacers, especially positioning rings (14) or positioning
ring segments.
6. The roller burnishing device according to any of claims 4 or 5, characterized in that the wedge-shaped intermediate body (11) rests on and is carried by at least one spacer,
especially positioning ring (14), or a plurality of positioning ring segments.
7. The roller burnishing device according to any of claims 4 to 6, characterized in that the spacer, especially the at least one positioning ring (14) or the positioning
ring segments, is/are connected releasably with the intermediate body (11), in particular
screwed on.
8. The roller burnishing device according to any of claims 1 to 7, characterized in that the intermediate body (11) is designed as a tapered ring.
9. The roller burnishing device according to any or several of claims 1 to 8, characterized in that the rolls (1) are stored in a boiler house.
10. The roller burnishing device according to any of claims 1 to 9, characterized in that one roll or a pair of rolls (1) is each disposed in a single-part or multi-part,
in particular two-part housing (3) and is carried by means of a bearing pivot (2)
mounted in the housing (3).
11. The roller burnishing device according to any of claims 1 to 10, characterized in that the rolls (1) are positioned on bearing pivots and are carried thereby, wherein the
rolls (1) are especially mounted exclusively by the bearing pivots (2).
12. The roller burnishing device according to any of claims 10 or 11, characterized in that the bearing pivots (2) comprise, at the two axial ends thereof, a bevel (16) over
the circumference through which the pressure force acting on the rolls (1) is dissipated
into the housings (3).
13. The roller burnishing device according to any of claims 1 to 12, characterized in that the bearing pivots (2) are, on both of their front sides, provided with bevels (17)
approaching each other and are positioned over the circumference of the blank (6)
like a polygon.
1. Outil de galetage pour produire une structure dentée dans une paroi (6.2) d'une ébauche
cylindrique (6), comprenant les caractéristiques suivantes :
1.1 un dispositif de serrage pour maintenir l'ébauche (6) ;
1.2 une couronne de galets (1) en forme de disque montés rotatifs, dont les bords
périphériques sont dirigés vers la paroi (6.2) de l'ébauche et peuvent être pressés
contre celle-ci ;
1.3 des tourillons (2) pour supporter les galets (1) ;
1.4 un poinçon (9) à l'intérieur de l'ébauche (6) avec une structure dentée comme
contre-forme ;
1.5 un entraînement pour produire un mouvement relatif dans une direction d'avance
(7) entre les galets (1) et l'ébauche (6) ;
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
1.6 il est prévu un corps intermédiaire (11) en forme de coin, qui presse les galets
(1) en exerçant une pression sur les tourillons (2), s'appuie contre un environnement
fixe et dont la position dans la direction d'avance (7) est déterminée par au moins
une entretoise échangeable.
2. Outil de galetage pour produire une structure dentée dans une paroi (6.2) d'une ébauche
cylindrique (6), comprenant les caractéristiques suivantes :
2.1 un dispositif de serrage pour maintenir l'ébauche (6) ;
2.2 une couronne de galets (1) en forme de disque montés rotatifs, dont les bords
périphériques sont dirigés vers la paroi (6.2) de l'ébauche et peuvent être pressés
contre celle-ci ;
2.3 des tourillons (2) pour supporter les galets (1) ;
2.4 un poinçon (9) à l'intérieur de l'ébauche (6) avec une structure dentée comme
contre-forme ;
2.5 un entraînement pour produire un mouvement relatif entre les galets (1) et l'ébauche
(6) ;
caractérisé par la caractéristique suivante :
2.6 il est prévu une chambre hydrostatique pour positionner les galets (1) par rapport
à l'ébauche (1).
3. Outil de galetage pour produire une structure dentée dans une paroi (6.2) d'une ébauche
cylindrique (6), comprenant les caractéristiques suivantes :
3.1 un dispositif de serrage pour maintenir l'ébauche (6) ;
3.2 une couronne de galets (1) en forme de disque montés rotatifs, dont les bords
périphériques sont dirigés vers la paroi (6.2) de l'ébauche et peuvent être pressés
contre celle-ci ;
3.3 des tourillons (2) pour supporter les galets (1) ;
3.4 un poinçon (9) à l'intérieur de l'ébauche (6) avec une structure dentée comme
contre-forme ;
3.5 un entraînement pour produire un mouvement relatif entre les galets (1) et l'ébauche
(6) ;
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
3.6 il est prévu un dispositif de régulation de température, en particulier un chauffage
électrique à résistance, pour régler la position des galets (1) par rapport à l'ébauche
(1) par régulation de température d'un élément portant les galets (1) directement
ou indirectement.
4. Outil de galetage selon la revendication 1, caractérisé en ce que ladite au moins une entretoise est formée par au moins une bague de positionnement
échangeable (14) ou des segments de bague de positionnement échangeables.
5. Outil de galetage selon la revendication 4, caractérisé en ce que le corps intermédiaire (11) en forme de coin est entouré des deux côtés dans la direction
d'avance (7) par des entretoises échangeables, en particulier des bagues de positionnement
(14) ou des segments de bague de positionnement.
6. Outil de galetage selon l'une des revendications 4 ou 5, caractérisé en ce que le corps intermédiaire (11) en forme de coin repose et est porté sur au moins une
entretoise, en particulier une bague de positionnement (14) ou une pluralité de segments
de bague de positionnement.
7. Outil de galetage selon l'une des revendications 4 à 6, caractérisé en ce que l'entretoise, en particulier ladite au moins une bague de positionnement (14) ou
les segments de bague de positionnement sont reliés de manière amovible, en particulier
vissés, au corps intermédiaire (11).
8. Outil de galetage selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le corps intermédiaire (11) est réalisé sous la forme d'une bague conique.
9. Outil de galetage selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les galets (1) sont montés dans une chaufferie (4).
10. Outil de galetage selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'un galet ou une paire de galets (1) est disposé(e) dans un carter en une ou plusieurs
parties, en particulier en deux parties (3), et est porté(e) au moyen d'un tourillon
(2) monté dans le carter (3).
11. Outil de galetage selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que les galets (1) sont positionnés sur des tourillons et sont portés par ceux-ci, les
galets (1) étant supportés en particulier exclusivement par les tourillons (2).
12. Outil de galetage selon l'une des revendications 10 ou 11, caractérisé en ce que les tourillons (2) présentent à leurs deux extrémités axiales un chanfrein (16) sur
la périphérie, par lequel la force de pression agissant sur les galets (1) est dérivée
dans les carters (3).
13. Outil de galetage selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que les tourillons (2) sont pourvus sur leurs deux faces frontales de chanfreins (17)
qui s'étendent l'un vers l'autre et sont positionnés à la manière d'un polygone sur
la périphérie de l'ébauche (6).