[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung für ein Haushaltsgerät, mit einer Wäschetrommel
zur Aufnahme von Wäschestücken, und mit einer ringförmigen Unwuchtausgleichsvorrichtung,
welche an der Wäschetrommel drehfest angeordnet ist, wobei an einem radialen Umfang,
insbesondere einem Außenumfang, eines Gehäuses der Unwuchtausgleichsvorrichtung zumindest
ein Rastelement ausgebildet ist, welches in einer in einer Wandung der Wäschetrommel
ausgebildeten Rastöffnung eingerastet ist. Die Erfindung betrifft außerdem ein Haushaltsgerät
mit einer solchen Anordnung, eine Unwuchtausgleichsvorrichtung für eine Wäschetrommel
eines Haushaltsgeräts sowie ein Verfahren zum Befestigen einer Unwuchtausgleichsvorrichtung
an einer Wäschetrommel eines Haushaltsgeräts.
[0002] Während eines Waschprozesses einer Waschmaschine kommt es bekanntlich zu einer zufälligen
und unregelmäßigen Verteilung der Wäschestücke in der Wäschetrommel. Es resultieren
Unwuchten, die relativ große mechanische Schwingungen der Wäschetrommel und damit
auch große mechanische Belastungen des gesamten Haushaltsgeräts verursachen. Einerseits
werden durch die resultierenden Schwingungen für den Benutzer unangenehme Geräusche
erzeugt; andererseits kann dies auch zu einer mechanischen Beanspruchung des Bodenbelags
führen, auf welchem das Haushaltsgerät aufgestellt ist.
[0003] Um im Betrieb einer Waschmaschine die Schwingungen der Wäschetrommel zu verhindern
oder zumindest stark zu reduzieren, wird im Stand der Technik bereits vorgeschlagen,
eine ringförmige Unwuchtausgleichsvorrichtung - auch unter der Bezeichnung "Ball-Balancer"
bekannt - an der Wäschetrommel zu befestigen. Eine derartige Unwuchtausgleichsvorrichtung
weist ein ringförmiges, hohles Gehäuse auf, in welchem sich eine Ausgleichsmasse befindet,
die beispielsweise in Form von mehreren kugelförmigen Ausgleichselementen bereitgestellt
ist. Diese Ausgleichsmasse ist im Inneren des Gehäuses bewegbar gelagert und tendiert
im Betrieb der Waschmaschine dazu, sich auf eine der Unwuchtmasse - bezüglich eines
Durchmessers der Wäschetrommel - gegenüberliegende Seite zu verschieben, um somit
ein Gegengewicht für die Unwuchtmasse und folglich insgesamt ein Gleichgewicht herzustellen.
[0004] Vorliegend richtet sich das Interesse auf die Befestigung einer solchen Unwuchtausgleichsvorrichtung
an einer Wäschetrommel. Derartige Verfahren sind bereits aus dem Stand der Technik
in vielfältiger Ausgestaltung bekannt. So beschreibt beispielsweise die Druckschrift
US 2011/0203325 A1 eine Lösung, bei welcher das Gehäuse der Unwuchtausgleichsvorrichtung an eine axiale
Stirnwand der Wäschetrommel angespritzt wird.
[0005] Es ist außerdem bereits Stand der Technik, die Unwuchtausgleichsvorrichtung mit Hilfe
von Schrauben an der Wäschetrommel zu befestigen. In diesem Zusammenhang ist es beispielsweise
bekannt, an einer axialen Seite der Unwuchtausgleichsvorrichtung Fortsätze mit radialen
Bohrungen bzw. so genannte Schraubdome vorzusehen, welche jeweils zur Aufnahme einer
Schraube ausgebildet sind. Durch derartige Schraubdome wird jedoch relativ viel Bauraum
in axialer Richtung benötigt, wodurch in nachteiliger Weise das Nutzvolumen des Wäscheraums
der Trommel insgesamt deutlich reduziert werden muss. An diesem Stand der Technik
ist des Weiteren als nachteilig der Umstand anzusehen, dass zusätzliche Befestigungselemente
in Form von Schrauben bereitgestellt werden müssen und außerdem aufwendige Schraubvorgänge
erforderlich sind, die zu einer Verzögerung des Montageprozesses führen.
[0006] Eine Schraubverbindung zwischen einer Unwuchtausgleichsvorrichtung und einer Wäschetrommel
wird beispielsweise in der
EP 2 154 285 A1 vorgeschlagen.
[0007] Die Erfindung baut auf einer Anordnung auf, wie sie in der
KR 10 2008 037 420 A beschrieben ist und bei welcher eine Unwuchtausgleichsvorrichtung über eine Rastverbindung
an einer Wäschetrommel festgelegt ist. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 von diesem
Dokument sind an einem radialen Außenumfang eines Gehäuses der Unwuchtausgleichsvorrichtung
Rastelemente ausgebildet, welche in korrespondierenden Rastöffnungen der Wäschetrommel
eingerastet sind. Die Rastelemente liegen dabei an einer die jeweilige Rastöffnung
begrenzenden Kante axial an, sodass eine formschlüssige Verbindung in axialer Richtung
gebildet ist. Eine derartige Rastverbindung hat insbesondere den Nachteil, dass es
zu einem Lösen der Rastverbindung kommen kann.
[0008] Weitere Unwuchtausgleichsvorrichtungen, welche über eine Rastverbindung mit einer
Wäschetrommel verbunden sind, sind in
DE 10 2009 021 327 A1 und in
US 5 765 404 A offenbart.
[0009] Im Betrieb der Waschmaschine können nämlich radiale Verformungen der Wäschetrommel
- insbesondere eine Ovalisierung - auftreten, was zu einer radialen Verschiebung zwischen
dem Mantel der Wäschetrommel einerseits und dem Gehäuse der Unwuchtausgleichsvorrichtung
andererseits führen kann. Kommt es zu einer derartigen Verschiebung, so können sich
die Rastelemente der Unwuchtausgleichsvorrichtung von den jeweiligen Rastöffnungen
lösen, und es kann insgesamt zu einem Herausfallen der Unwuchtausgleichsvorrichtung
aus der axialen Vertiefung der Wäschetrommel kommen.
[0010] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Lösung aufzuzeigen, wie bei einer Anordnung der
eingangs genannten Gattung eine besonders betriebssichere Befestigung der Unwuchtausgleichsvorrichtung
an der Wäschetrommel ermöglicht werden kann, welche insbesondere auch radialen Verformungen
der Wäschetrommel im Betrieb des Haushaltsgeräts standhalten kann.
[0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Anordnung, durch ein Haushaltsgerät,
sowie durch ein Verfahren mit den Merkmalen gemäß den jeweiligen unabhängigen Patentansprüchen
gelöst. Vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Patentansprüche,
der Beschreibung und der Figuren.
[0012] Eine erfindungsgemäße Anordnung für ein Haushaltsgerät umfasst eine Wäschetrommel,
welche zur Aufnahme von Wäschestücken ausgebildet ist, sowie eine ringförmige Unwuchtausgleichsvorrichtung,
welche an der Wäschetrommel drehfest angeordnet ist. An einem radialen Umfang, insbesondere
einem Außenumfang, eines Gehäuses der Unwuchtausgleichsvorrichtung ist zumindest ein
Rastelement ausgebildet, welches in einer Rastöffnung eingerastet ist, die in einer
Wandung der Wäschetrommel ausgebildet ist. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass das
Rastelement eine hakenförmige Nase aufweist, welche an einer von der Unwuchtausgleichsvorrichtung
abgewandten Seite der Wandung einen an die Rastöffnung angrenzenden Randbereich der
Wandung hintergreift.
[0013] Anders als im Stand der Technik gemäß Fig. 1 von
KR 10 2008 037 420 A - dort liegt das Rastelement lediglich axial an einer axialen Kante der Rastöffnung
an - weist das zumindest eine Rastelement der erfindungsgemäßen Anordnung quasi einen
Hinterschnitt auf, durch welchen ein Haken bzw. eine hakenartige Nase ausgebildet
ist, welche an der gegenüberliegenden Seite der Wandung der Wäschetrommel radial anliegt.
Der die Rastöffnung begrenzende Randbereich der Wandung ist somit sandwich-artig von
dem Rastelement umgriffen. Eine derartige Ausgestaltung des zumindest einen Rastelements
sorgt für eine besonders rutschfeste und stabile Anordnung der Unwuchtausgleichsvorrichtung
an der Wäschetrommel, und zwar insbesondere auch bei größeren Belastungen und/oder
bei größeren Drehzahlen der Wäschetrommel und einer daraus resultierenden radialen
Verformung - etwa einer Ovalisierung - der Wäschetrommel. Auch eine radiale Verformung
der Wäschetrommel führt somit nicht zur Ausbildung eines Luftspalts zwischen der Wäschetrommel
und der Unwuchtausgleichsvorrichtung bzw. zu einem Lösen der Verbindung.
[0014] Unter einer Unwuchtausgleichsvorrichtung wird vorliegend eine Vorrichtung verstanden,
welche zum Ausgleich und somit zur Verhinderung von Unwuchten der Wäschetrommel ausgebildet
ist. Die Unwuchtausgleichsvorrichtung kann eine bewegbar in dem Gehäuse angeordnete
Ausgleichsmasse - beispielsweise in Form von mehreren kugelförmigen Elementen - aufweisen.
Eine derartige Unwuchtausgleichsvorrichtung kann auch als "Ball-Balancer" bezeichnet
werden.
[0015] Das Gehäuse der Unwuchtausgleichsvorrichtung ist vorzugsweise einstückig ausgebildet
und kann einen Grundkörper aufweisen, von welchem das Rastelement absteht. Während
in dem Grundkörper dann die Ausgleichsmasse der Unwuchtausgleichsvorrichtung beweglich
angeordnet ist, dient das Rastelement zur Befestigung des Gehäuses an der Wäschetrommel.
Das Gehäuse kann insgesamt als Spritzgussteil bereitgestellt sein.
[0016] Vorzugsweise weist die Wäschetrommel eine an ihrer axialen Stirnseite ausgebildete
axiale Vertiefung auf, welche durch die genannte Wandung radial begrenzt ist und in
welche die Unwuchtausgleichsvorrichtung axial aufgenommen ist. Das zumindest eine
Rastelement liegt somit bevorzugt sowohl an einer die Rastöffnung begrenzenden axialen
Kante der Wandung als auch an dem an die Rastöffnung angrenzenden Randbereich der
Wandung an, sodass eine Abstützwirkung der Unwuchtausgleichsvorrichtung an der Wäschetrommel
sowohl in radialer als auch in axialer Richtung gegeben ist.
[0017] Vorzugsweise ist die Rastöffnung in einem zylinderförmigen Mantel der Wäschetrommel
ausgebildet, sodass die Nase des zumindest einen Rastelements an einem Außenumfang
des Mantels bzw. der Wäschetrommel anliegt. Somit ist eine besonders feste Abstützung
in radialer Richtung gewährleistet.
[0018] Es erweist sich als vorteilhaft, wenn an einem axialen Ende des Mantels ein radialer
Falz, insbesondere eine Bördelung des Mantels mit einer axialen Stirnwandung der Wäschetrommel
ausgebildet ist, und dieser radiale Falz in radialer Richtung weiter reicht als die
Nase des Rastelements. Dies bedeutet, dass der radiale Falz in radialer Richtung über
das zumindest eine Rastelement hinaus übersteht. Das zumindest eine Rastelement ist
somit so gestaltet, dass es nicht in einen radialen Luftspalt zwischen der Wäschetrommel
einerseits und dem Laugebehälter andererseits eingreift. Weil an der axialen Stirnseite
einer Wäschetrommel üblicherweise die genannte Bördelung vorgesehen ist, welche bei
der Auslegung des radialen Luftspalts berücksichtigt wird, können bei der erfindungsgemäßen
Anordnung auch die bereits vorhandenen bzw. bestehenden Wäschetrommeln genutzt werden.
Lediglich das zumindest eine Rastelement wird hier vorzugsweise derart gestaltet,
dass es radial nicht über die Bördelung hinaus absteht.
[0019] Vorzugsweise ist die Wandung durch eine Wandstruktur gebildet, welche durch einen
Bereich eines zylinderförmigen Mantels der Wäschetrommel sowie einen mit dem Mantel
verbundenen Bereich einer axialen Stirnwandung der Wäschetrommel gebildet ist, sodass
die Rastöffnung in dieser doppelwandigen Wandstruktur ausgebildet ist. Der zylinderförmige
Mantel und die axiale Stirnwandung der Wäschetrommel sind dabei bevorzugt über die
oben bereits genannte Bördelung miteinander verbunden, sodass bereichsweise eine Sandwich-Struktur
bzw. eine doppelwandige Struktur ausgebildet ist, in welcher die Rastöffnung bereitgestellt
ist. Diese doppelwandige Struktur stellt eine besonders biegefeste Abstützfläche bzw.
Anlagefläche für das zumindest eine Rastelement dar.
[0020] Es kann auch vorgesehen sein, dass das Gehäuse der Unwuchtausgleichsvorrichtung -
insbesondere an seinem radialen Außenumfang - eine Anlagefläche aufweist, welche an
einer dem Gehäuse zugewandten und somit vor der Nase des Rastelements abgewandten
Seite der Wandung anliegt. Somit wird eine zusätzliche Stabilität in radialer Richtung
gewährleistet.
[0021] Ein erfindungsgemäßes Haushaltsgerät zur Pflege von Wäschestücken, insbesondere eine
Waschmaschine, umfasst eine erfindungsgemäße Anordnung.
[0022] Ein erfindungsgemäßes Verfahren dient zum Befestigen einer ringförmigen Unwuchtausgleichsvorrichtung
an einer Wäschetrommel eines Haushaltsgeräts, wobei zumindest ein an einem Gehäuse
der Unwuchtausgleichsvorrichtung ausgebildetes Rastelement in eine in einer Wandung
der Wäschetrommel ausgebildete Rastöffnung eingerastet wird, wobei bei dem Einrasten
ein an die Rastöffnung angrenzender Randbereich der Wandung an einer von der Unwuchtausgleichsvorrichtung
abgewandten Seite der Wandung durch eine hakenförmige Nase des Rastelements hintergriffen
wird.
[0023] Bei dem Verfahren kann auch vorgesehen sein, dass die Unwuchtausgleichsvorrichtung
in eine axiale Vertiefung der Wäschetrommel aufgenommen wird. Hierbei kann zunächst
ein an einem Außenumfang des Gehäuses ausgebildeter, von dem zumindest einen Rastelement
in seiner Form verschiedener und radial nach außen hin zeigender Positionierdom in
eine korrespondierende Aussparung der die Vertiefung radial begrenzenden Wandung der
Wäschetrommel aufgenommen werden, und anschließend kann die Unwuchtausgleichsvorrichtung
durch eine Kippbewegung um den Positionierdom in die Vertiefung aufgenommen und das
zumindest eine Rastelement in die Rastöffnung eingerastet werden.
[0024] Durch eine derartige Vorgehensweise wird einerseits die Positionierung der Unwuchtausgleichsvorrichtung
in der axialen Vertiefung und die Ausrichtung des zumindest einen Rastelements auf
die Rastöffnung erleichtert. Andererseits ermöglicht ein derartiger Positionierdom
überhaupt ein Einsetzen der Unwuchtausgleichsvorrichtung in die axiale Vertiefung,
ohne dass das Gehäuse der Unwuchtausgleichsvorrichtung bei der Montage zu stark verformt
bzw. gebogen und somit mechanisch beansprucht werden muss. Der Positionierdom gewährleistet
nämlich die für das Einkippen der Unwuchtausgleichsvorrichtung benötigte axiale Rückhaltekraft.
[0025] Die mit Bezug auf die erfindungsgemäße Anordnung vorgestellten bevorzugten Ausführungsformen
und deren Vorteile gelten entsprechend für das erfindungsgemäße Haushaltsgerät, für
die erfindungsgemäße Unwuchtausgleichsvorrichtung sowie für das erfindungsgemäße Verfahren
und umgekehrt.
[0026] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der
Figurenbeschreibung. Alle vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen
sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren
alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils
angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder aber in Alleinstellung
verwendbar.
[0027] Die Erfindung wird nun anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels sowie unter
Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
[0028] Es zeigen:
- Fig. 1
- in schematischer Darstellung eine Draufsicht auf eine axiale Stirnseite einer Unwuchtausgleichsvorrichtung
gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;
- Fig. 2
- in schematischer Darstellung eine Schnittansicht durch die Unwuchtausgleichsvorrichtung
gemäß Fig. 1 entlang einer in Fig. 1 angedeuteten Schnittlinie II-II;
- Fig.3
- in schematischer und vergrößerter Darstellung einen in Fig. 2 mit III bezeichneten
Bereich der Unwuchtausgleichsvorrichtung;
- Fig. 4
- in schematischer und vergrößerter Darstellung einen in Fig. 2 mit IV bezeichneten
Bereich der Unwuchtausgleichsvorrichtung;
- Fig. 5
- in schematischer Darstellung eine Draufsicht auf eine axiale Stirnseite einer Anordnung
mit einer Wäschetrommel und der Unwuchtausgleichsvorrichtung gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung;
- Fig. 6
- in schematischer Darstellung eine Schnittansicht durch die Anordnung gemäß Fig. 5
entlang einer in Fig. 5 angedeuteten Schnittlinie VI-VI;
- Fig. 7
- in vergrößerter Darstellung einen in Fig. 6 mit VII bezeichneten Bereich; und
- Fig. 8
- in vergrößerter Darstellung einen in Fig. 6 mit VIII bezeichneten Bereich.
[0029] In Fig. 1 ist in schematischer Darstellung eine Draufsicht auch eine axiale Stirnseite
einer Unwuchtausgleichsvorrichtung 1 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Die Unwuchtausgleichsvorrichtung 1 dient zum Ausgleich von Unwuchten einer Wäschetrommel.
Die Unwuchtausgleichsvorrichtung 1 umfasst ein beispielsweise aus Kunststoff gebildetes,
ringförmiges Gehäuse 2, in welchem eine Ausgleichsmasse bewegbar angeordnet ist, wie
beispielsweise eine Vielzahl von in Fig. 1 angedeuteten kugelförmigen Elementen 3.
[0030] An einem radialen Außenumfang 4 des Gehäuses 2 sind im Ausführungsbeispiel mindestens
zwei Rastelemente 5 ausgebildet, die in einem Winkelabstand von 120° voneinander beabstandet
angeordnet sind. Optional kann auch ein drittes Rastelement 5 vorgesehen sein, welches
dann ebenfalls jeweils um 120° zu den beiden Rastelementen 5 beabstandet angeordnet
ist. Im Ausführungsbeispiel ist statt eines dritten Rastelements 5 ein Positionierdom
6 vorgesehen, welcher ebenfalls an dem Außenumfang 4 des Gehäuses 2 ausgebildet ist
und in Richtung radial nach außen zeigt. Der Positionierdom 6 ist also jeweils in
einem Winkelabstand von 120° bezüglich der Rastelemente 5 angeordnet.
[0031] In Fig. 2 ist eine Schnittansicht der Unwuchtausgleichsvorrichtung 1 entlang einer
in Fig. 1 gezeigten Schnittlinie II-II dargestellt. Wie aus Fig. 2 hervorgeht, ist
das Gehäuse 2 im Querschnitt D-förmig ausgebildet und weist einen ebenen Bereich 7
sowie einen daran unmittelbar angrenzenden, bauchartigen und gewölbten Bereich 8 auf.
[0032] Bezug nehmend nun auf Fig. 3, welche einen Bereich III aus Fig. 2 zeigt, weist das
Rastelement 5 einen sich von dem Außenumfang 4 des Gehäuses 2 radial erhebenden Grundkörper
9 auf, von welchem in axialer Richtung und somit parallel zu einer in Fig. 1 mit 10
bezeichneten Drehachse der Unwuchtausgleichsvorrichtung 1 eine hakenförmige Nase 11
absteht. Die Nase 11 zeigt also in axialer Richtung und somit entlang der Drehachse
10. Das Rastelement 5 bzw. sein Grundkörper 9 weist außerdem eine Einführschräge 12
auf, welche beispielsweise in einem Winkel aus einem Wertebereich von 10° bis 20°,
insbesondere in einem Winkel von 15°, bezüglich der restlichen Fläche des Außenumfangs
4, angeordnet ist.
[0033] Die Nase 11 ist dadurch ausgebildet, dass der Grundkörper 9 des Rastelements 5 quasi
mit einem Hinterschnitt 13 versehen ist, der eine Aufnahme bzw. eine axiale Vertiefung
darstellt und somit einen radialen Zwischenraum zwischen der Nase 11 und dem Außenumfang
4 ausbildet.
[0034] Demgegenüber hat der Positionierdom 6 eine von der Form des Rastelements 5 abweichende
bzw. verschiedene geometrische Form. Bezug nehmend auf Fig. 4, welche einen in Fig.
2 angedeuteten Bereich IV in vergrößerter Darstellung zeigt, ist der von dem Außenumfang
4 radial nach außen abstehende Positionierdom 6 im Querschnitt rechteckig ausgebildet.
In einer dreidimensionalen Betrachtung kann der Positionierdom 6 die Form eines Quaders
oder Zylinders aufweisen. Die radiale Höhe des Positionierdoms 6 und somit der Abstand
zum Außenumfang 4 kann insbesondere in einem Wertebereich von 1mm bis 3 mm liegen
und beispielsweise 1,5 mm betragen. Die in axialer Richtung bemessene Breite des Positionierdoms
6 kann beispielsweise in einem Wertebereich von 2mm bis 3 mm liegen und insbesondere
2,5 mm betragen. Ein in Fig. 4 mit 14 bezeichneter Abstand des Positionierdoms 6 zu
einer axialen Kante 15 des ebenen Bereiches 7 kann in einem Wertebereich von 5 mm
bis 7 mm liegen, insbesondere 6 mm betragen.
[0035] In Fig. 5 ist eine axiale Stirnseite einer Anordnung 16 gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung näher dargestellt. Die Anordnung 16 beinhaltet eine Wäschetrommel 17,
an welcher die Unwuchtausgleichsvorrichtung 1 drehfest befestigt ist. Die Drehachse
10 der Unwuchtausgleichsvorrichtung 1 fällt mit einer Drehachse der Wäschetrommel
17 zusammen. Die Wäschetrommel 17 weist eine stirnseitige axiale Öffnung 18 auf, durch
welche Wäschestücke in einen Wäscheraum 19 eingebracht werden können.
[0036] Fig. 6 zeigt nun eine Schnittansicht der Anordnung 16 entlang einer in Fig. 5 angedeuteten
Schnittlinie VI-VI. Wie aus Fig. 6 hervorgeht, hat die Wäschetrommel 17 einen zylinderförmigen,
umlaufenden Mantel 20, welcher den Wäscheraum 19 radial außenumfänglich begrenzt.
Der Mantel 20 ist mit einer vorderen axialen Stirnwandung 21 sowie andererseits mit
einer hinteren axialen Stirnwandung 22 verbunden, welche den Wäscheraum 19 axial begrenzen.
Die Wäschetrommel 17 ist außerdem mit einer Welle 23 verbunden, über welche die Anordnung
16 in einem Laugebehälter einer Waschmaschine gelagert und mittels eines Antriebsmotors
drehbar um die Drehachse 10 angetrieben werden kann.
[0037] An der vorderen axialen Stirnseite der Wäschetrommel 17 ist eine axiale und umlaufende
Vertiefung 24 ausgebildet, in welche die Unwuchtausgleichsvorrichtung 1 axial aufgenommen
ist. Der bauchartige Bereich 8 des Gehäuses 2 ist dabei dem Wäscheraum 19 zugewandt.
[0038] Bezug nehmend nun auf Fig. 7, welche einen Bereich VII aus Fig. 6 in vergrößerter
Darstellung zeigt, erstreckt sich der Positionierdom 6 durch eine in einer Wandung
25 der Wäschetrommel 17 ausgebildete durchgängige Aussparung 26 hindurch und ragt
ein wenig aus der Aussparung 26 radial heraus. Die Aussparung 26 ist dabei in axialer
Richtung ein wenig breiter als der Positionierdom 6 ausgebildet. Die Wandung 25 ist
durch eine doppelwandige Wandstruktur 27 gebildet, welche einen Bereich des zylinderförmigen
Mantels 20 sowie einen Bereich der vorderen axialen Stirnwandung 21 umfasst, die am
axialen Ende mittels einer Bördelung 28 miteinander verbunden sind. Die Bördelung
28 stellt einen radialen und umlaufenden Falz dar.
[0039] Wie weiterhin aus Fig. 7 hervorgeht, reicht die Bördelung 28 in radialer Richtung
ein wenig weiter als der Positionierdom 6, sodass dieser in radialer Richtung nicht
über die Bördelung 28 hinaus übersteht.
[0040] Fig. 8 zeigt nunmehr in vergrößerter Darstellung einen in Fig. 6 angedeuteten Bereich
VIII. Hier ist das Rastelement 5 besonders gut erkennbar, welches nun in einer Rastöffnung
29 eingerastet ist, welche in der doppelten Wandung 25 ausgebildet ist. Die Rastöffnung
29 ist eine Durchgangsöffnung, welche in der Wandstruktur 27 ausgebildet ist. Die
hakenförmige Nase 11 des Rastelements 5 hintergreift dabei einen an die Rastöffnung
29 unmittelbar angrenzenden und axial zwischen der Bördelung 28 und der Rastöffnung
29 liegenden Randbereich 30 der Wandung 25, und zwar an einem radialen Außenumfang
31 bzw. einer radialen Außenseite des Mantels 20. Mit anderen Worten ist eine axiale
und die Rastöffnung 29 unmittelbar begrenzende Kante 32 der Wandung 25 in den axialen
Hinterschnitt 13 des Rastelements 5 aufgenommen, sodass die Nase 11 direkt an dem
Randbereich 30 an dem Außenumfang 31 anliegt. Die Nase 11 zeigt dabei in Richtung
zur Bördelung 28.
[0041] Das Gehäuse 2 der Unwuchtausgleichsvorrichtung 1 weist außerdem eine zwischen dem
Rastelement 5 und der axialen Kante 15 des ebenen Bereichs 7 angeordnete Anlagefläche
33 auf, welche durch einen Oberflächenbereich des Außenumfangs 4 des Gehäuses 2 (vgl.
Fig. 4) gebildet ist. Diese Anlagefläche 33 liegt im montierten Zustand an einer von
der Nase 11 abgewandten Seite 34 der Wandung 25 formschlüssig an. Dabei befindet sich
die Anlagefläche 33 direkt radial gegenüber der Bördelung 28.
[0042] Bei der Montage der Unwuchtausgleichsvorrichtung 1 wird zunächst der Positionierdom
6 in die Aussparung 26 aufgenommen und durch diese hindurch gesteckt. Nur dann ist
die nötige axiale Rückhaltekraft gewährleitstet, und die Unwuchtausgleichsvorrichtung
1 kann anschließend um den Positionierdom 6 in die Vertiefung 24 eingekippt werden.
Durch diese Kippbewegung um den Positionierdom 6 werden die beiden, gleich ausgebildeten
Rastelemente 5 auf die jeweiligen Rastöffnungen 29 ausgerichtet und rasten in diese
ein. Es kommt dabei gegebenenfalls zu einer leichten temporären Verformung des Gehäuses
2. Wie insbesondere aus Fig. 6 hervorgeht, wird bei dem Einkippen der Unwuchtausgleichsvorrichtung
1 in die axiale Vertiefung 24 um den Positionierdom 6 der bauchartige, abgerundete
Bereich 8 des Gehäuses 2 in axiale Anlage mit dem ebenfalls abgerundeten und an die
Form des Gehäuses 2 angepassten Boden der Vertiefung 24 gebracht, sodass der Positionierdom
6 - wie in Fig. 7 gezeigt - axial gegen die Kante der Wandung 25 bzw. der Bördelung
28 abgestützt wird. Ein Herausspringen der Unwuchtausgleichsvorrichtung 1 aus der
Vertiefung 24 ist somit durch den Positionierdom 6 verhindert.
Bezugszeichenliste
[0043]
- 1
- Unwuchtausgleichsvorrichtung
- 2
- Gehäuse
- 3
- kugelförmige Elemente
- 4
- Außenumfang
- 5
- Rastelement
- 6
- Positionierdom
- 7
- Bereich
- 8
- Bereich
- 9
- Grundkörper
- 10
- Drehachse
- 11
- Nase
- 12
- Einführschräge
- 13
- Hinterschnitt
- 14
- Abstand
- 15
- Kante
- 16
- Anordnung
- 17
- Wäschetrommel
- 18
- Öffnung
- 19
- Wäscheraum
- 20
- Mantel
- 21
- Stirnwandung
- 22
- Stirnwandung
- 23
- Welle
- 24
- Vertiefung
- 25
- Wandung
- 26
- Aussparung
- 27
- Wandstruktur
- 28
- Bördelung
- 29
- Rastöffnung
- 30
- Randbereich
- 31
- Außenumfang
- 32
- Kante
- 33
- Anlagefläche
- 34
- Seite
- II-II
- Schnittlinie
- III
- Bereich
- IV
- Bereich
- VI-VI
- Bereich
- VIII
- Bereich
1. Anordnung (16) für ein Haushaltsgerät, mit einer Wäschetrommel (17) zur Aufnahme von
Wäschestücken, und mit einer ringförmigen Unwuchtausgleichsvorrichtung (1), welche
an der Wäschetrommel (17) drehfest angeordnet und in eine umlaufende axiale Vertiefung
(24) der Wäschetrommel (17) aufgenommen ist, wobei an einem radialen Umfang, insbesondere
einem Außenumfang (4), eines Gehäuses (2) der Unwuchtausgleichsvorrichtung (1) zumindest
ein Rastelement (5) ausgebildet ist, welches in einer Rastöffnung (29) eingerastet
ist, die in einer die axiale Vertiefung (24) radial begrenzenden Wandung (25) der
Wäschetrommel (17) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (5) eine hakenförmige Nase (11) aufweist, welche an einer von der
Unwuchtausgleichsvorrichtung (1) abgewandten Seite (31) der Wandung (25) einen an
die Rastöffnung (29) angrenzenden Randbereich (30) der Wandung (25) hintergreift.
2. Anordnung (16) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastöffnung (29) in einem zylinderförmigen Mantel (20) der Wäschetrommel (17)
ausgebildet ist und die Nase (11) an einem radialen Außenumfang (31) des Mantels (20)
anliegt.
3. Anordnung (16) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an einem axialen Ende des Mantels (20) ein radialer Falz, insbesondere eine Bördelung
(28), ausgebildet ist, der in radialer Richtung weiter reicht als die Nase (11) des
Rastelements (5).
4. Anordnung (16) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung (25) durch eine, insbesondere axial angeordnete, doppelwandige Wandstruktur
(27) gebildet ist, welche durch einen Bereich eines zylinderförmigen Mantels (20)
der Wäschetrommel (17) und einen mit dem Mantel (20) verbundenen Bereich einer axialen
Stirnwandung (21) der Wäschetrommel (17) gebildet ist, wobei die Rastöffnung (29)
in der doppelwandigen Wandstruktur (27) ausgebildet ist.
5. Anordnung (16) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) der Unwuchtausgleichsvorrichtung (1) eine Anlagefläche (33) aufweist,
welche an einer von der Nase (11) abgewandten Seite (34) der Wandung (25) anliegt.
6. Haushaltsgerät zur Pflege von Wäschestücken, mit einer Anordnung (16) nach einem der
vorhergehenden Ansprüche.
7. Verfahren zum Befestigen einer ringförmigen Unwuchtausgleichsvorrichtung (1) an einer
Wäschetrommel (17) eines Haushaltsgeräts, wobei die Unwuchtausgleichsvorrichtung (1)
in eine umlaufende axiale Vertiefung (24) der Wäschetrommel (17) aufgenommen wird
und zumindest ein an einem radialen Umfang, insbesondere einem Außenumfang (4), eines
Gehäuses (2) der Unwuchtausgleichsvorrichtung (1) ausgebildetes Rastelement (5) in
eine Rastöffnung (29) eingerastet wird, die in einer die axiale Vertiefung (24) radial
begrenzenden Wandung (25) der Wäschetrommel (17) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem Einrasten ein an die Rastöffnung (29) angrenzender Randbereich (30) der Wandung
(25) an einer von der Unwuchtausgleichsvorrichtung (1) abgewandten radialen Seite
(31) der Wandung (25) durch eine hakenförmige Nase (11) des Rastelements (5) hintergriffen
wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem Aufnehmen der Unwuchtausgleichsvorrichtung (1) in die Vertiefung (24) zunächst
ein an dem Außenumfang (4) des Gehäuses (2) ausgebildeter, von dem zumindest einen
Rastelement (5) verschiedener und radial nach außen zeigender Positionierdom (6) in
eine korrespondierende Aussparung (26) der Wandung (25) aufgenommen wird und anschließend
die Unwuchtausgleichsvorrichtung (1) durch eine Kippbewegung um den Positionierdom
(6) in die Vertiefung (24) aufgenommen und das zumindest eine Rastelement (5) in die
Rastöffnung (29) eingerastet wird.
1. Arrangement (16) for a household appliance, having a laundry drum (17) for receiving
items of laundry and having an annular imbalance compensation device (1), which is
rotatably fixed on the laundry drum (17) and is received in a circumferential axial
recess (24) of the laundry drum (17), wherein at least one latching element (5) is
embodied on a radial circumference, in particular an outer circumference (4), of a
housing (2) of the imbalance compensation device (1), which latching element engages
in a latch opening (29), which is embodied in a wall (25) of the laundry drum (17)
radially delimiting the axial recess (24), characterised in that the latching element (5) has a hook-shaped lug (11), which engages behind an edge
region (30) of the wall (25) adjacent to the latch opening (29) on a side (31) of
the wall (25) facing away from the imbalance compensation device (1).
2. Arrangement (16) according to claim 1, characterised in that the latch opening (29) is embodied in a cylinder-shaped casing (20) of the laundry
drum (17) and the lug (11) rests on a radial outer circumference (31) of the casing
(20).
3. Arrangement (16) according to claim 2, characterised in that a radial seam, in particular a flanging (28), is embodied on an axial end of the
casing (20), which reaches radially further than the lug (11) of the latching element
(5).
4. Arrangement (16) according to one of the preceding claims, characterised in that the wall (25) is formed by a double-walled wall structure (27), arranged in particular
axially, which is formed by a region of a cylinder-shaped casing (20) of the laundry
drum (17) and a region of an axial end wall (21) of the laundry drum (17) connected
to the casing (20), wherein the latch opening (29) is embodied in the double-walled
wall structure (27).
5. Arrangement (16) according to one of the preceding claims, characterised in that the housing (2) of the imbalance compensation device (1) has a contact surface (33),
which rests on a side (34) of the wall (25) facing away from the lug (11).
6. Household appliance for the care of laundry items, having an arrangement (16) according
to one of the preceding claims.
7. Method for fixing an annular imbalance compensation device (1) to a laundry drum (17)
of a household appliance, wherein the imbalance compensation device (1) is received
in a circumferential axial recess (24) of the laundry drum (17) and at least one latching
element (5) embodied on a radial circumference, in particular an outer circumference
(4), of a housing (2) of the imbalance compensation device (1) is latched into a latch
opening (29), which is embodied in a wall (25) of the laundry drum (17) radially delimiting
the axial recess (24), characterised in that during the latching an edge region (30) of the wall (25) adjacent to the latch opening
(29) on a radial side (31) of the wall (25) facing away from the imbalance compensation
device (1) is engaged by means of a hook-shaped lug (11) of the latching element (5).
8. Method according to claim 7, characterised in that when the imbalance compensation device (1) is received in the recess (24), a positioning
pin (6) embodied on the outer circumference (4) of the housing (2) and differing from
the at least one latching element (5) and pointing radially outwards is first received
in a corresponding cutout (26) of the wall (25) and the imbalance compensation device
(1) is then received in the recess (24) by a tilting movement around the positioning
pin (6) and the at least one latching element (5) is latched into the latch opening
(29).
1. Agencement (16) pour un appareil ménager, comprenant un tambour à linge (17) destiné
à recevoir des pièces de linge, et comprenant un dispositif de compensation de déséquilibre
(1) de forme annulaire, lequel est disposé sur le tambour à linge (17) en étant solidaire
en rotation et est logé dans un approfondissement (24) axial périphérique du tambour
à linge (17), au moins un élément d'enclenchement (5) étant réalisé sur une circonférence
radiale, notamment sur une circonférence extérieure (4), d'un boîtier (2) du dispositif
de compensation de déséquilibre (1), lequel élément d'enclenchement est enclenché
dans une ouverture d'enclenchement (29) qui est réalisée dans une paroi (25) du tambour
à linge (17) délimitant radialement l'approfondissement axial (24), caractérisé en ce que l'élément d'enclenchement (5) présente un ergot (11) en forme de crochet, lequel,
sur un côté (31) de la paroi (25), détourné du dispositif de compensation de déséquilibre
(1), a prise par l'arrière sur une zone de bord (30) de la paroi (25), délimitant
l'ouverture d'enclenchement (29).
2. Agencement (16) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'ouverture d'enclenchement (29) est réalisée dans une enveloppe (20) cylindrique
du tambour à linge (17) et en ce que l'ergot (11) est adjacent à une circonférence extérieure (31) radiale de l'enveloppe
(20).
3. Agencement (16) selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'un pli radial, notamment un rebord (28), est réalisé sur une extrémité axiale de l'enveloppe
(20), lequel, en direction radiale, va plus loin que l'ergot (11) de l'élément d'enclenchement
(5).
4. Agencement (16) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la paroi (25) est formée par une structure de paroi (27) à double paroi, notamment
disposée axialement, laquelle est formée par une zone d'une enveloppe (20) cylindrique
du tambour à linge (17) et par une zone d'une paroi frontale (21) axiale du tambour
à linge (17), reliée à l'enveloppe (20), l'ouverture d'enclenchement (29) étant réalisée
dans la structure de paroi (27) à double paroi.
5. Agencement (16) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le boîtier (2) du dispositif de compensation de déséquilibre (1) présente une surface
d'appui (33) qui est adjacente à un côté (34) de la paroi (25), détourné de l'ergot
(11).
6. Appareil ménager destiné à l'entretien de pièces de linge, comprenant un agencement
(16) selon l'une quelconque des revendications précédentes.
7. Procédé de fixation d'un dispositif de compensation de déséquilibre (1) de forme annulaire
sur un tambour à linge (17) d'un appareil ménager, le dispositif de compensation de
déséquilibre (1) étant logé dans un approfondissement (24) axial périphérique du tambour
à linge (17), et au moins un élément d'enclenchement (5) réalisé sur une circonférence
radiale, notamment sur une circonférence extérieure (4), d'un boîtier (2) du dispositif
de compensation de déséquilibre (1) étant enclenché dans une ouverture d'enclenchement
(29) qui est réalisée dans une paroi (25) du tambour à linge (17) délimitant radialement
l'approfondissement axial (24), caractérisé en ce que lors de l'enclenchement, une zone de bord (30) de la paroi (25), délimitant l'ouverture
d'enclenchement (29), est prise par l'arrière par un ergot (11) en forme de crochet
de l'élément d'enclenchement (5) sur un côté radial (31) de la paroi (25), détourné
du dispositif de compensation de déséquilibre (1).
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce que lors du logement du dispositif de compensation de déséquilibre (1) dans l'approfondissement
(24), un dôme de positionnement (6) orienté radialement vers l'extérieur, réalisé
sur la circonférence extérieure (4) du boîtier (2), différent de l'au moins un élément
d'enclenchement (5), est d'abord logé dans un évidement (26) correspondant de la paroi
(25) et en ce qu'ensuite le dispositif de compensation de déséquilibre (1) est logé dans l'approfondissement
(24) au moyen d'un mouvement de basculement autour du dôme de positionnement (6) et
en ce que l'au moins un élément d'enclenchement (5) est enclenché dans l'ouverture d'enclenchement
(29).