| (19) |
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(11) |
EP 3 060 737 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.05.2018 Patentblatt 2018/18 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.09.2014 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2014/068801 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2015/058891 (30.04.2015 Gazette 2015/17) |
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| (54) |
FENSTER ODER TÜR MIT EINEM BESCHLAG
WINDOW OR DOOR WITH A HINGE
FENÊTRE OU PORTE ÉQUIPÉE D'UNE FERRURE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
23.10.2013 DE 202013009352 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.08.2016 Patentblatt 2016/35 |
| (73) |
Patentinhaber: SIEGENIA-AUBI KG |
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57234 Wilnsdorf (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- GROTH, Michael
57234 Wilnsdorf (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 175 098 EP-B1- 1 403 457
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EP-A2- 2 159 360 DE-A1-102010 043 739
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Fenster oder eine Tür nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Fenster oder Türen entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sind aus der
EP 1403457 B1 bereits bekannt. Ein solches Fenster ist mit einem Dreh-, Kipp- und/oder Dreh-Kipp-Beschlag
versehen. Über diesen Beschlag lässt sich der Flügel in Bezug auf den Rahmen um verschiedene
Achsen verschwenken. Flügel und Rahmen sind dazu über Scharniere und Verriegelungselemente
miteinander verbunden. Um bei einem Versagen eines der Scharnierteile zu vermeiden,
dass der Flügel durch Wegfall der Achse aus dem Rahmen herausfällt und beispielsweise
eine Person verletzt, ist vorgesehen, dass drehachsenseitig ein Sicherungselement
den Flügel an den Rahmen hält. Das Sicherungselement ist ein flexibles und im Normalbetrieb
des Fensters oder der Tür unbelastetes Seil.
[0003] Die Enden des Seils sind am Flügel und Blendrahmen über zwei unterschiedlich gestaltete
Halterungen im jeweiligen Falz befestigt. Die Halterungen müssen, um den nur beschränkten
Freiraum zwischen Flügel und Blendrahmen nicht einzuschränken, versetzt zueinander
angebracht werden und weisen jeweils das Seil straffende Aufwickelvorrichtungen auf.
[0004] Ein derartiges Fenster oder eine Tür mit einem solchen Beschlag ist auch aus der
EP 2159360 A2, die alle Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1 offenbart, bekannt. Dabei wird
ein Beschlagsystem für Fenster oder Türen mit zwischen Blendrahmen und Flügel ausgebildeter
Dreh-, Kipp- und/oder Dreh-Kipp-Achse offenbart, welcher zumindest aus einer Stulpschiene
geführten Treibstange, Riegelelementen, Schließteilen und/oder zumindest einer Ausstellschere
bestehenden Anordnung zum Umschalten des Beschlagsystems auf unterschiedlich wirksame
Achsen aufweist, wobei drehachsenseitig zwischen Flügel und Blendrahmen und an diesen
Rahmen ausreißfest gehaltert wenigstens ein flexibles, im Normalbetrieb des Beschlagsystems
funktionsloses und außerhalb der zulässigen Sollpositionen des Flügels relativ zum
Blendrahmen wirksam werdendes Sicherheitselement in reißfester Ausgestaltung vorgesehen
ist. Davon ausgehend sind die Enden des als Sicherungselementes vorgesehenen Seils
verdickt ausgeführt und der Durchmesser ist größer als die Bohrungen von Befestigungsplatten,
welche das Seil durchgreift. Des Weiteren ist ein Federelement bekannt, welches das
Seil spannt, so dass es zu einer verringerten kinetischen Energie kommt, wenn das
dadurch mit geringerem Spiel versehene Seil auf Zug beansprucht wird.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fenster oder eine Tür bereitzustellen,
bei der ein besonders einfach gestaltetes und kostengünstiges Sicherungselement vorgesehen
ist, welches keine Beeinträchtigung der Normalfunktion darstellt und das bei einem
Versagen des Beschlagsystems den Flügel am Blendrahmen hält.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe besteht die Erfindung aus einem Fenster oder einer Tür
mit einem Sicherungselement nach Anspruch 1. Vorzugsweise ist das Element dabei aus
einem elastischen Material, beispielsweise aus einem Kunststoffmaterial oder aus einem
metallischen Material, welches mit einem Kunststoffmaterial oder einem Gummimaterial
überzogen ist, gefertigt. Denkbar ist aber auch, dass das Element nur aus einem metallischen
Werkstoff hergestellt ist.
[0007] Um das Auffangen des Flügels und damit die Bewegungsgeschwindigkeit bei einem möglichen
Versagen der Scharnierbauteile kontrolliert zu reduzieren, sind bei Beaufschlagung
des Elements und mit ausreichender kinetischer Energie die Widerlagerstufen plastisch
verformbar, so dass durch die nacheinander in einem Abstand angeordneten Widerlagerstufen
eine stufenweise Minderung der kinetischen Energie bewirkt wird. Der zugleich auch
als zu bezeichnender dämpfender Abschnitt schmälert den Impuls der Stoßbelastung.
[0008] Um eine möglichst einfache Ausgestaltung des Sicherungselements zu erreichen, die
gleichzeitig einen Widerstand mittels einer Lagefixierung erzeugen kann, ist an den
Enden des Seils eine Verdickung angeordnet, deren Abmessung auf das lichte Maß der
am Widerlager angeordneten zylindrischen Aufnahme bzw. der Führung abgestimmt ist,
sodass die Verdickung in dieser nahezu spielfrei bewegbar ist und eine zur Bewegungsbegrenzung
bewirkende Anschlagkante aufweist. Die Verdickung kann eine zylindrische Form aufweisen
oder aber auch als Kugel ausgebildet sein.
[0009] Das Sicherungselement ist so ausgebildet, dass am Widerlager auf der vom Flügel oder
Blendrahmen abgewandten Seite die zylindrische Aufnahme angeordnet ist, die von dem
Seil durchgriffen ist, wobei in der Aufnahme die Widerlagerstufen angebracht sind.
Die sichtbare Seite der Aufnahme ermöglicht die einfache Montage oder Demontage des
Seils zum Widerlager ohne die Widerlager vom Flügel oder dem Blendrahmen zu lösen.
Ferner ist das Widerlager auf der Seite zum Flügel oder Blendrahmen flach ausgebildet,
was eine Montage ohne aufwendige Bearbeitung, beispielsweise Fräsarbeiten am Flügel
oder Blendrahmen, erlaubt. Des Weiteren erstreckt sich die zylindrische Aufnahme in
Längsrichtung des Widerlagers mit jeweils offenen Enden.
[0010] Wenn an jedem Ende des Seils eine Verdickung angebracht ist, kann das Seil spiegelsymmetrisch
ausgestaltet werden. Dies vereinfacht zum einen die Montage, die verwechselungsfrei
erfolgen kann und reduziert zum anderen die Anzahl der zur Herstellung benötigten
Bauteile und Maschinen.
[0011] Eine Weiterbildung sieht vor, dass jedem Ende des Seils ein Widerlager zugeordnet
ist und dass die Widerlager identisch ausgebildet sind, so dass das gesamte Sicherungselement
spiegelsymmetrisch ist.
[0012] Zur raumsparenden Lagerung des Seils und zur einfachen Montage in das Widerlager
entspricht das von den Widerlagerstufen entfernte Ende zum Einführen der Verdickung
des Seils dem Innendurchmesser der zylindrischen Aufnahme. Außerdem weist das den
Widerlagerstufen gegenüberliegend angrenzende Ende eine dem Seil eng umgreifend angepasste
durchmesserreduzierende Öffnung auf, welche die Verdickung bei Belastung sichernd
als Endanschlag bildend festhält. In der zylindrischen Aufnahme wird das Seil so auch
in seiner inaktiven Lage fixiert.
[0013] Um sich den Freiraum zwischen Flügel und Blendrahmen zu Nutze zu machen und die Montage
des Seils von der frei zugänglichen Seite des Widerlagers zu ermöglichen, ist weiterhin
vorgesehen, dass das Widerlager aus einer im Wesentlichen ebenen Platte und der Aufnahme
besteht, wobei sich in Längsrichtung über die gesamte Länge auf der Platte entfernten
freien Seite der zylindrischen Aufnahme eine Spaltöffnung erstreckt, die in der Breite
dem Durchmesser des Seils so abgestimmt ist, dass das Seil hindurchziehbar ist.
[0014] Zur Erreichung eines großen Ausreiswiderstandes und zur vereinfachten Positionierung
des Sicherungselementes ist vorgesehen, dass die Platte auf der zum Flügel oder Blendrahmen
gerichteten Seite einen Zapfen aufweist und an den zur Aufnahme von nicht dargestellten
Befestigungselementen, beispielsweise Befestigungsschrauben, vorgesehene Bohrung eine
zylindrische Verstärkung versehen ist. Dabei kann auch zweckmäßig eine Bohrlehre zur
Hilfe der Bohrung zum Fügen des Zapfens und der zylindrischen Verstärkung am Flügel
und am Blendrahmen genutzt werden. Je nach Beanspruchung können der Zapfen und die
zylindrische Verstärkung in der Länge variieren, was die mechanische Belastbarkeit
erhöht.
[0015] Damit ein und dasselbe Sicherungselement bei der Vielzahl von Profilen gerade bei
Kunststoffprofilen einsetzbar ist, sind am Flügel und/oder am Blendrahmen entsprechend
Unterlegplatten vorgesehen, die auf der Seite zum Widerlager bereits vorgefertigte
Ausnehmungen zum formschlüssigen Eingreifen für den Zapfen und für die zylindrische
Verstärkung aufweisen.
[0016] Die raumsparende Ausgestaltung des Sicherungselements erweist sich als besonders
vorteilhaft, dass das Sicherungselement verdeckt im Falzraum des Flügels und des Blendrahmens
angeordnet ist. Ermöglicht wird die verdeckte Lage auch dadurch, dass das Seil in
anliegender Stellung des Flügels zum Blendrahmen nahezu deckungsgleich in Längsrichtung
der Beschlagnut des Treibstangenbeschlags im Falzraum verläuft.
[0017] Zur Kostenersparnis und Vereinfachung der Herstellung ist das Widerlager vorzugsweise
aus einem Druckgussmaterial gefertigt.
[0018] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Zeichnungen.
Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Sicherungselement in einer Einzeldarstellung,
- Fig. 2
- das Sicherungselement nach Fig. 1 mit den jeweiligen Einzelteilen in einer Explosionsdarstellung
- Fig. 3
- einen Querschnitt der Holme eines Flügels und eines Blendrahmens eines Fensters entlang
der Scharnierseite des Fensters mit einem Sicherungselement,
- Fig. 4
- einen Querschnitt der Holme eines Flügels und eines Blendrahmens eines Fensters entsprechend
der Fig. 3 in einer Drehöffnungsstellung und
- Fig. 5
- eine Darstellung eines Widerlagers mit einem Seil in einer Vorderansicht und in einer
Schnittdarstellung einer Seitenansicht.
[0019] Zur grundsätzlichen Funktion des Sicherungselementes 1 und dessen Zusammenwirken
mit dem Fenster oder der Tür wird auf die
EP 1403457 B1 verwiesen, auf die diesbezüglich vollinhaltlich Bezug genommen wird. In der Fig.
1 ist ein Sicherungselement 1 dargestellt, das aus einem Seil 2 und zwei Widerlagern
3, 4 besteht. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Widerlager 3, 4 als ebene
Platten 21 ausgebildet, die zur Justierung der Montage einen auf der zum Flügel 15
oder Blendrahmen 16 gerichteten Seite einen Zapfen 5 und eine zylindrische Verstärkung
22 aufweisen, wobei die zylindrische Verstärkung 22 mittels nicht dargestellter Befestigungselemente,
beispielsweise Befestigungsschrauben in dafür vorgesehenen Bohrungen 6 durchsetzt
werden. Die Widerlager 3, 4 sind identisch und werden in einer zylindrischen Aufnahme
7, welche auf der vom Flügel 15 oder Blendrahmen 16 abgewandten Seite angeordnet ist,
von dem Seil 2 durchgriffen. Die zylindrische Aufnahme 7 erstreckt sich dabei in Längsrichtung
des Widerlagers 3, 4. Dabei ist die zylindrische Aufnahme 7 im Innendurchmesser so
ausgekleidet, dass sie dem Seil 2 eine nahezu spielfreie Führung 8 bietet.
[0020] Das aus dem Seil 2 und dem Widerlager 3, 4 bestehende Sicherungselement 1 umfasst
nach Fig. 2 dabei vorzugsweise ein Element 9, welches zumindest einem rahmenseitigen
und einem flügelseitigen Widerlager 3, 4 zugeordnet ist, wobei zumindest eines der
Widerlager 3, 4 eine Reihe von in Richtung des wirksam beanspruchten Seils 2 mindestens
ein in vorteilhafter Weise zwei oder mehr hintereinander angeordneten Widerlagerstufen
10 mit Sollbruchstellen besitzt, an denen sich das Element 9 abstützt. Die Widerlagerstufen
10 sind dazu im Innendurchmesser der zylindrischen Aufnahme 7 angeordnet und bilden
in den freien Raum weisende Stege. Je nach Ausführungsform können die Stege pro Abstufung
umlaufend die Form eines Kranzes annehmen, welche eine Widerlagerstufe 10 bilden.
Zur Bildung einer Sollbruchstelle ist die Anbindung der Stege an den Innendurchmesser
der zylindrischen Aufnahme 7 materialreduziert, beispielsweise durch eine Verjüngung
ausgestaltet. Das Element 9 kann dabei aus einem elastischen Material, beispielsweise
aus einem Kunststoffmaterial oder aus einem metallischen Material, welches mit einem
Kunststoffmaterial oder einem Gummimaterial überzogen ist, gefertigt sein. Denkbar
ist aber auch das Element 9 nur aus einem metallischen Werkstoff herzustellen.
[0021] Durch die nacheinander in einem Abstand angeordneten Widerlagerstufen 10 nach Fig.
1 erreicht man bei einem Versagen der nicht dargestellten Scharnierbauteile ein Auffangen
des Flügels 15 und damit eine kontrollierte Reduzierung der Bewegungsgeschwindigkeit.
Mit Beaufschlagung des Elements 9 und mit ausreichender kinetischer Energie sind die
Widerlagerstufen 10 plastisch verformbar, womit durch die nacheinander in einem Abstand
angeordneten Widerlagerstufen 10 eine stufenweise Minderung der kinetischen Energie
bewirken. Der zugleich auch als zu bezeichnender dämpfender Abschnitt schmälert so
den Impuls der Stoßbelastung.
[0022] Bei Beanspruchung des Sicherungselements 1 baut sich ein Widerstand mittels einer
Lagerfixierung auf, welche nach Fig. 2 und Fig. 5 durch eine an den Enden 11, 12 des
Seils 2 angeordnete Verdickung 13, 14 entsteht, deren Abmessung auf das lichte Maß
der am Widerlager 3, 4 angeordneten zylindrischen Aufnahme 7 bzw. der Führung 8 abgestimmt
ist, sodass die Verdickung 13, 14 in dieser nahezu spielfrei bewegbar ist und eine
zur Bewegungsbegrenzung bewirkende Anschlagkante aufweist.
[0023] Wenn an jedem Ende 11, 12 des Seils 2 eine Verdickung 13, 14 angebracht ist, kann
das Seil 2 spiegelsymmetrisch ausgestaltet werden. Dies vereinfacht zum einen die
Montage, die verwechselungsfrei erfolgen kann und reduziert zum anderen die Anzahl
der zur Herstellung benötigten Bauteile und Maschinen.
[0024] Nach Fig. 1 ist dargestellt, dass an jedem Ende 11, 12 des Seils 2 ein Widerlager
3, 4 zugeordnet ist und dass die Widerlager 3, 4 identisch ausgebildet sind, so dass
das gesamte Sicherungselement 1 spiegelsymmetrisch ist.
[0025] Die Fig. 3 und Fig. 4 zeigt die Flügel-/Blendrahmenanordnung 15, 16 in einer Schnittdarstellung
mit Angabe der Dreh-Kipp-Achse 17, wobei die Holme als Profilstäbe ausgebildet sind.
Ebenfalls kann ein Flügel und Blendrahmen aus einem Holz- oder Leichtmetallprofil
seinen Einsatz finden. Der Flügel 15 ist relativ zu dem Blendrahmen 16 um eine Achse
17 schwenkbar. Die Achse 17 wird durch ein hier nicht dargestelltes Scharnier gebildet,
welches Teil eines Beschlages des Fensters ist. Zwischen Flügel 15 und Blendrahmen
16 sind daneben noch weitere Beschlagteile des Fensters wirksam, die Teil eines Treibstangenbeschlages
sein können, der zwischen Blendrahmen 16 und Flügel 15 angeordnet ist und über den
sich verschiedene Achsen 17 einstellen lassen. Aus der Fig. 3 wird deutlich, dass
das Sicherungselement 1 drehachsenseitig zwischen dem Flügel 15 und Blendrahmen 16
angebracht ist. Es ist vorgesehen, dass das Sicherungselement 1 im Normalbetrieb des
Beschlags zunächst funktionslos ist und erst außerhalb einer zulässigen Sollposition
des Flügels 15 relativ zum Blendrahmen 16 wirksam wird.
[0026] Das Sicherungselement 1 ist so ausgebildet, dass am Widerlager 3, 4 auf der vom Flügel
15 oder Blendrahmen 16 abgewandten Seite die zylindrische Aufnahme 7 angeordnet ist.
In dieser Lage wird die Aufnahme 7 von dem Seil 2 durchgriffen. Des Weiteren sind
in der Aufnahme 7 die Widerlagerstufen 10 ersichtlich angebracht. Die sichtbare Seite
der Aufnahme 7 ermöglicht die einfache Montage oder Demontage des Seils 2 zum Widerlager
3, 4 ohne die Widerlager 3, 4 vom Flügel 15 oder dem Blendrahmen 16 zu lösen. Ferner
ist das Widerlager 3, 4 auf der Seite zum Flügel 15 oder Blendrahmen 16 flach ausgebildet,
was eine Montage ohne aufwendige Bearbeitung beispielsweise Fräsarbeiten am Flügel
15 oder Blendrahmen 16 ermöglicht.
[0027] Zur raumsparenden Lagerung des Seils 2 und zur einfachen Montage in das Widerlager
3, 4, erstreckt sich die zylindrische Aufnahme 7 nach Fig. 1 in Längsrichtung des
Widerlagers 3, 4 mit jeweils offenen Enden 18, 19, wobei das von den Widerlagerstufen
10 entfernte Ende 18 zum Einführen der Verdickung 13, 14 des Seils 2 dem Innendurchmesser
der zylindrischen Aufnahme 7 entspricht und wobei das den Widerlagerstufen 10 gegenüberliegend
angrenzende Ende 19 nach Fig. 2 eine dem Seil 2 eng umgreifend angepasste durchmesserreduzierende
Öffnung 20 aufweist, welche die Verdickung 13, 14 bei Belastung sichernd festhält.
In der zylindrischen Aufnahme 7 wird das Seil 2 so auch in seiner inaktiven Lage fixiert.
[0028] Um sich den Falzraum 24 zwischen Flügel 15 und Blendrahmen 16 nach Fig. 3 zu Nutze
zu machen und die Montage des Seils 2 von der frei zugänglichen Seite des Widerlager
3, 4 zu ermöglichen, ist weiterhin nach der perspektivischen Explosionsdarstellung
der Fig. 2 vorgesehen, dass das Widerlager 3, 4 aus einer im Wesentlichen ebenen Platte
21 und der Aufnahme 7 besteht, wobei sich in Längsrichtung über die gesamte Länge
auf der Platte 21 entfernten freien Seite der zylindrischen Aufnahme 7 vom Ende 18
bis zum Ende 19 eine Spaltöffnung 26 erstreckt, die in der Breite dem Durchmesser
des Seils 2 so abgestimmt ist, dass das Seil 2 hindurchziehbar ist.
[0029] Die Detaildarstellung im Schnitt nach Fig. 5 zeigt das Sicherungselement 1 mit der
Platte 21, welche auf der zum Flügel 15 oder Blendrahmen 16 gerichteten Seite einen
Zapfen 5 aufweist und an den zur Aufnahme 7 von nicht dargestellten Befestigungselementen
beispielsweise Befestigungsschrauben vorgesehene Bohrung 6 eine zylindrische Verstärkung
22 versehen ist. Damit werden ein großer Ausreiswiderstand und eine vereinfachte Positionierung
des Sicherungselementes 1 erreicht. Zweckmäßigerweise kann auch eine Bohrlehre zur
Hilfe der Bohrung zum Fügen des Zapfens 5 und der zylindrischen Verstärkung 22 am
Flügel 15 und am Blendrahmen 16 genutzt werden. Je nach Beanspruchung können der Zapfen
5 und die zylindrische Verstärkung 22 in der Länge variieren, was die mechanische
Belastbarkeit erhöht.
[0030] Damit ein und dasselbe Sicherungselement 1 bei der Vielzahl von Profilen gerade bei
Kunststoffprofilen einsetzbar ist, sind, wie in Fig. 2 und Fig. 3 gezeigt, am Flügel
15 und/ oder am Blendrahmen 16 entsprechend Unterlegplatten 23 vorgesehen, die auf
der Seite zum Widerlager 3, 4 bereits zeichnerisch nicht dargestellt vorgefertigte
Ausnehmungen zum formschlüssigen Eingreifen für den Zapfen 5 und für die zylindrische
Verstärkung 22 aufweisen.
[0031] Weiterhin wird noch darauf hingewiesen, dass sich die Ausgestaltung des Sicherungselements
1 als raumsparend erweist und dem zur Folge verdeckt im Falzraum 24 des Flügels 15
und des Blendrahmens 16 angeordnet ist. Ermöglicht wird die verdeckte Lage auch dadurch,
dass das Seil 2 in anliegender Stellung des Flügels 15 zum Blendrahmen 16 nahezu deckungsgleich
in Längsrichtung der Beschlagnut 25 des Treibstangenbeschlags im Falzraum 24 verläuft.
[0032] Abschließend wird auf die Ausgestaltung des Widerlagers 3, 4 Bezug genommen, dass
sich durch die Art und Weise des konzipierten Bauteils nach Fig. 1 und Fig. 2 besonders
einfach und somit kostengünstig herstellen lässt, wenn das Widerlager 3, 4 durch ein
Druckgussverfahren hergestellt ist. Dadurch lassen sich mögliche Kanten bei Übergängen
durch Radien gezielt ersetzen, welche ansonsten die Gefahr von Materialbrüchen bieten.
Insbesondere dieses Merkmal wirkt sich positiv hinsichtlich der zu erwartenden auftretenden
Kräfte bei einer Belastung des Sicherungselements 1 aus.
Bezugszeichenliste
[0033]
- 1
- Sicherungselement
- 2
- Seil
- 3
- Widerlager
- 4
- Widerlager
- 5
- Zapfen
- 6
- Bohrung
- 7
- Aufnahme
- 8
- Führung
- 9
- Element
- 10
- Widerlagerstufen
- 11
- Ende
- 12
- Ende
- 13
- Verdickung
- 14
- Verdickung
- 15
- Flügel
- 16
- Blendrahmen
- 17
- Dreh-Kipp-Achse
- 18
- Ende
- 19
- Ende
- 20
- Öffnung
- 21
- Platte
- 22
- Verstärkung
- 23
- Unterlegplatte
- 24
- Falzraum
- 25
- Beschlagnut
- 26
- Spaltöffnung
1. Fenster oder Tür mit einem Beschlag, der zwischen Flügel (15) und Blendrahmen (16)
Dreh-, Kipp- und/oder Dreh-Kipp-Achsen (17) bildet, bestehend zumindest aus einer
an Stulpschienen geführten Treibstange, Riegelelementen, Schließteilen und/oder zumindest
einer Ausstellschere bestehenden Anordnung zum Umschalten des Beschlags auf unterschiedlich
wirksame Achsen (17), wobei drehachsenseitig zwischen Flügel (15) und Blendrahmen
(16) und an diesen Blendrahmen (16) und Flügel (15) ausreißfest gehaltert wenigstens
ein Sicherungselement (1) vorgesehen ist, wobei das Sicherungselement (1) im Normalbetrieb
des Beschlags funktionslos ist, außerhalb der zulässigen Sollpositionen des Flügels
(15) relativ zum Blendrahmen (16) wirksam ist und wobei für das Sicherungselement
(1) eine reißfeste Ausgestaltung eines Seils (2) vorgesehen ist, wobei das Sicherungselement
(1) ein Element (9) umfasst, welches zumindest einem flügelseitigen und einem rahmenseitigen
Widerlager (3, 4) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Widerlager (3, 4) eine Reihe von in Richtung des wirksam beanspruchten
Elements (9) liegenden Widerlagerstufen (10) mit Sollbruchstellen besitzt, an denen
sich das Element (9) abstützt, wobei das Element (9) aus einer an den Enden (11, 12)
des Seils (2) angeordneten Verdickung (13, 14) besteht, deren Abmessung auf das lichte
Maß der am Widerlager (3, 4) angeordneten zylindrischen Aufnahme (7) abgestimmt ist,
sodass die Verdickung (13, 14) in dieser nahezu spielfrei bewegbar ist, wobei mit
Beaufschlagung des Elements (9) und mit ausreichender kinetischer Energie die Widerlagerstufen
(10) plastisch verformbar sind und damit eine stufenweise Minderung der kinetischen
Energie bewirkt, dass am Widerlager (3, 4) auf der vom Flügel (15) oder Blendrahmen
(16) abgewandten Seite die zylindrische Aufnahme (7) angeordnet ist, die von dem Seil
(2) durchgriffen ist, wobei in der Aufnahme (7) die Widerlagerstufen (10) angebracht
sind und dass sich die zylindrische Aufnahme (7) in Längsrichtung des Widerlagers
(3, 4) mit jeweils offenen Enden (18, 19) erstreckt, wobei das von den Widerlagerstufen
(10) entfernte Ende (18) dem Innendurchmesser der zylindrischen Aufnahme (7) entspricht
und das den Widerlagerstufen (10) angrenzende Ende (19) eine dem Seil (2) eng umgreifend
angepasste durchmesserreduzierende Öffnung (20) aufweist.
2. Fenster oder Tür nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Seil (2) symmetrisch ausgebildet ist.
3. Fenster oder Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass jedem Ende (11, 12) des Seils (2) ein Widerlager (3, 4) zugeordnet ist und dass die
Widerlager (3, 4) identisch ausgebildet sind.
4. Fenster oder Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Widerlager (3, 4) aus einer im Wesentlichen ebenen Platte (21) und der Aufnahme
(7) besteht, wobei sich in Längsrichtung über die gesamte Länge auf der Platte (21)
entfernten freien Seite der zylindrischen Aufnahme (7) vom Ende (18) bis zum Ende
(19) eine Spaltöffnung (26) erstreckt, die in der Breite dem Durchmesser des Seils
(2) so abgestimmt ist, dass das Seil (2) hindurchziehbar ist.
5. Fenster oder Tür nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Platte (21) auf der zum Flügel (15) oder Blendrahmen (16) gerichteten Seite einen
Zapfen (5) aufweist und an den zur Aufnahme von nicht dargestellten Befestigungselementen
beispielsweise Befestigungsschrauben vorgesehene Bohrung (6) eine zylindrische Verstärkung
(22) versehen ist.
6. Fenster oder Tür nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zylindrische Verstärkung (22) und der Zapfen (5) in eine Bohrung direkt am Flügel
(15) oder Blendrahmen (16) oder in eine am Flügel (15) oder Blendrahmen (16) angeordnete
Unterlegplatte (23) formschlüssig eingreift.
7. Fenster oder Tür nach einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Sicherungselement (1) verdeckt im Falzraum (24) des Flügels (15) und des Blendrahmens
(16) angeordnet ist und das Seil (2) in anliegender Stellung des Flügels (15) zum
Blendrahmen (16) nahezu deckungsgleich in Längsrichtung der Beschlagnut (25) des Treibstangenbeschlags
verläuft.
8. Fenster oder Tür nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Widerlager (3, 4) vorzugsweise aus einem Druckgussmaterial gefertigt ist.
1. Window or door with a hinge which forms turn axes, tilt axes, and/or tilt-turn axes
(17) between casement (15) and frame (16), consisting of at least one operating rod
guided on overlapping rails, latching elements, locking parts, and/or at least one
arrangement consisting of an opening stay for switching the hinge to differently operating
axes (17), wherein at least one safety element (1) is provided on the turning axis
side between casement (15) and frame (16) and secured on this frame (16) and casement
(15) in a manner resistant to being pulled out, wherein the safety element (1) has
no function in the normal operation of the hinge, is effective outside of the permissible
target positions of the casement (15) relative to the frame (16), and wherein a configuration
resistant to being pulled out of a cord (2) is provided for the safety element (1),
wherein the safety element (1) comprises an element (9) which is assigned to at least
one casement side and one frame side abutment (3, 4), characterized in that
at least one abutment (3, 4) comprises a series of abutment steps (10) with predetermined
breaking points, lying in the direction of the effectively stressed element (9), on
which the element (9) is supported, wherein the element (9) consists of a thickening
area (13, 14) arranged at the ends (11, 12) of the cord (2), the dimensions of which
are matched to the clear dimension of a cylindrical recess (7) arranged at the abutment
(3, 4), such that the thickening area (13, 14) can be moved in this almost free of
any play, wherein, with the imposition of load on the element (9) and with adequate
kinematic energy, the abutment steps (10) are plastically deformable, and therefore
incur a stepped reduction of the kinetic energy, that the cylindrical recess (7) is
arranged at the abutment (3, 4) on the side facing away from the casement (15) or
frame (16), which the cord (2) passes through, wherein the abutment steps (10) are
located in the recess (7), and that the cylindrical recess (7) extends in the longitudinal
direction of the abutment (3, 4) with open ends (18, 19) in each case, wherein the
end (18) remote from the abutment steps (10) corresponds to the inner diameter of
the cylindrical recess (7), and the end (19) adjoining the abutment steps (10) exhibits
a diameter-reducing opening (20) adjusted to enclose snugly around the cord (2).
2. Window or door according to claim 1,
characterized in that
the cord (2) is configured as symmetrical.
3. Window or door according to either of claims 1 to 2,
characterized in that
an abutment (3, 4) is allocated to each end (11, 12) of the cord (2), and that the
abutments (3, 4) are configured as identical.
4. Window or door according to any one of claims 1 to 3,
characterized in that
the abutment (3, 4) consists of an essentially flat plate (21) and the recess (7),
wherein a gap opening (26) extends in the longitudinal direction over the entire length
of the free side, remote from the plate (21), of the cylindrical recess (7), from
the end (18) to the end (19), which is matched in width to the diameter of the cord
(2) in such a way that the cord (2) can be dawn through it.
5. Window or door according to claim 4,
characterized in that
the plate (21) comprises a pin (5) on the side facing the casement (15) or frame (16),
and at the borehole (6), provided to accommodate securing elements, not shown, such
as, for example, securing screws, a cylindrical reinforcement (22) is provided.
6. Window or door according to claim 5,
characterized in that
the cylindrical reinforcement (22) and the pin (5) engage in a borehole directly at
the casement (15) or frame (16) or into an underlay plate (23) arranged at the casement
(15) or frame (16) in positive fit.
7. Window or door according to any of the preceding claims 1 to 6,
characterized in that
the safety element (1) is arranged covered in the rebate space (24) of the casement
(15) and of the frame (16), and the cord (2), with the casement (15) in the contact
position with the frame (16), runs almost congruently in the longitudinal direction
of the hinge groove (25) of the operating rod hinges.
8. Window or door according to claim 1,
characterized in that
the abutment (3, 4) is preferably made of a die-cast material.
1. Fenêtre ou porte équipée d'une ferrure qui forme, entre un battant (15) et un dormant
(16), des axes de rotation, de basculement et/ou de rotation et de basculement (17),
ladite fenêtre ou porte se composant au moins d'une tringle de commande guidée sur
des rails de têtière, se composant d'éléments de verrouillage, de pièces de fermeture
et/ou d'un agencement se composant au moins d'un entrebâilleur orientable servant
au changement de fonctionnement de la ferrure sur des axes (17) diversement actifs,
où il est prévu au moins un élément de sécurité (1) qui est situé côté axe de rotation,
entre le battant (15) et le dormant (16), et est maintenu en résistant à l'arrachement
au niveau de ce dormant (16) et de ce battant (15), où l'élément de sécurité (1) est
sans fonction en cas de fonctionnement normal de la ferrure, est actif en dehors des
positions théoriques admissibles du battant (15) par rapport au dormant (16), et où
il est prévu, pour l'élément de sécurité (1), une configuration - résistant à l'arrachement
- d'un câble (2), où l'élément de sécurité (1) comprend un élément (9) qui est associé
au moins à une contre-butée située côté battant et associé à une contre-butée située
côté dormant (3, 4),
caractérisée en ce qu'au moins une contre-butée (3, 4) comporte une rangée d'épaulements (10) de la contre-butée
comprenant des points destinés à la rupture, lesdits épaulements de la contre-butée
se trouvant dans la direction de l'élément (9) sollicité de façon active, épaulements
sur lesquels s'appuie l'élément (9), où l'élément (9) se compose d'un épaississement
(13, 14) disposé au niveau de l'une des extrémités (11, 12) du câble (2), épaississement
dont la dimension est ajustée par rapport à la dimension intérieure du logement cylindrique
(7) disposé au niveau de la contre-butée (3, 4), de sorte que l'épaississement (13,
14) peut être déplacé presque sans jeu dans ce logement, où sous l'effet de la sollicitation
de l'élément (9) et avec une énergie cinétique suffisante, les épaulements (10) de
la contre-butée sont déformables plastiquement et, par conséquent, il se produit une
diminution graduelle de l'énergie cinétique, caractérisée en ce que le logement cylindrique (7) est disposé sur la contre-butée (3, 4), en se trouvant
sur le côté placé à l'opposé du battant (15) ou du dormant (16), lequel logement est
traversé par le câble (2), où les épaulements (10) de la contre-butée sont fixés dans
le logement (7), et en ce que le logement cylindrique (7), ayant à chaque fois des extrémités ouvertes (18, 19),
s'étend dans la direction longitudinale de la contre-butée (3, 4), où l'extrémité
(18) éloignée des épaulements (10) de la contre-butée correspond au diamètre intérieur
du logement cylindrique (7), et l'extrémité (19) adjacente aux épaulements (10) de
la contre-butée présente une ouverture (20) se réduisant en diamètre et étant adaptée
au câble (2) en l'entourant étroitement.
2. Fenêtre ou porte selon la revendication 1, caractérisée en ce que le câble (2) est configuré de façon symétrique.
3. Fenêtre ou porte selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce qu'une contre-butée (3, 4) est associée à chaque extrémité (11, 12) du câble (2), et
en ce que les contre-butées (3, 4) sont configurées de façon identique.
4. Fenêtre ou porte selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la contre-butée (3, 4) se compose d'une plaque (21) pratiquement plane et du logement
(7), où une ouverture (26) formant une fente s'étend, dans la direction longitudinale,
sur la totalité de la longueur du côté dégagé - éloigné de la plaque (21) - du logement
cylindrique (7), depuis l'extrémité (18) jusqu'à l'extrémité (19), ouverture formant
fente qui, dans le sens de la largeur, est ajustée par rapport au diamètre du câble
(2), de manière telle que le câble (2) puisse être tiré à travers ladite ouverture.
5. Fenêtre ou porte selon la revendication 4, caractérisée en ce que la plaque (21) présente un tourillon (5) placé sur le côté tourné vers le battant
(15) ou vers le dormant (16), et un renfort cylindrique (22) est formé sur le perçage
(6) prévu pour le logement d'éléments de fixation non représentés, par exemple des
vis de fixation.
6. Fenêtre ou porte selon la revendication 5, caractérisée en ce que le renfort cylindrique (22) et le tourillon (5) s'engagent dans un perçage placé
directement sur le battant (15) ou sur le dormant (16), ou bien s'engagent, par complémentarité
de forme, dans une plaque de support (23) disposée sur le battant (15) ou sur le dormant
(16).
7. Fenêtre ou porte selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que l'élément de sécurité (1) est disposé en étant recouvert dans l'espace de feuillure
(24) du battant (15) et du dormant (16), et en ce que le câble (2), dans une position où le battant (15) est en appui par rapport au dormant
(16), s'étend de manière presque équivalente dans la direction longitudinale de la
gorge de ferrure (25) de la ferrure de la tringle de commande.
8. Fenêtre ou porte selon la revendication 1, caractérisée en ce que la contre-butée (3, 4) est fabriquée de préférence dans un matériau moulé sous pression.
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