[0001] Die Erfindung geht aus von einem Steckverbinder bestehend aus einem ersten Steckverbindergehäuse,
welches als Stecker mit einem Kabel verbindbar ist, und einem zweiten, korrespondierenden
Steckverbindergehäuse, welches als Anbaugehäuse auf einem Gerät oder Gehäuse montierbar
ist.
[0002] Derartige Steckverbinder werden benötigt, um ein signal- oder energieführendes Kabel
mit einem Gerät oder einer Maschine zu verbinden. Bei derartigen Geräten oder Maschinen
handelt es sich hier vorzugsweise um Motoren, auf welche im weiteren Bezug genommen
wird.
[0003] Die Erfindung ist jedoch auch auf andere Geräte, Maschinen und Vorrichtungen übertragbar
und beschränkt sich nicht ausschließlich auf Motoren.
[0004] Aufgabe derartiger Steckverbinder ist, alle Leitungen oder Adern des Kabels mit Anschlüssen
in einem Motor leitend zu verbinden. Dabei bestehen Steckverbinder vorzugsweise aus
zwei korrespondierenden, miteinander verbindbaren Gehäuseteilen.
[0005] Ein erstes der Gehäuseteile ist zur Aufnahme des Kabels vorgesehen. Die Leitungen
oder Adern des in das Gehäuse geführten Kabels werden mit Kontaktmitteln versehen,
welche im Gehäuse befestigt und - bei elektrischen Leitungen - gegeneinander elektrisch
isoliert sind.
[0006] Das zweite, auch als Anbaugehäuse bekannte Gehäuseteil ist am Motor vorgesehen und
mit diesem verbunden. Die Anschlüsse des Motors sind ebenfalls mit Kontaktmitteln
im zweiten Gehäuseteil verbunden.
[0007] Durch mechanisches Verbinden der beiden Gehäuseteile des Steckverbinders werden die
aufgenommen Kontaktmittel miteinander verbunden und stellen eine leitende Verbindung
zwischen dem Kabel und den Anschlüssen des Motors her.
[0008] Aus dem Stand der Technik sind viele Steckverbinder, bestehend aus einem Anbaugehäuse
und einem korrespondierenden Stecker bekannt. Diese können zweckmäßig auch zum Anschluss
eines Motors oder anderer Geräte genutzt werden.
[0009] Aus der
WO 2012/104172 A1 ist ein elektrisches Steckelement für eine elektrische Steckverbindung bekannt, umfassend
einen Leiteraufnahmeabschnitt für die Aufnahme mindestens eines elektrischen Leiters
und eine Kappe, die in einer Einbaustellung mindestens teilweise mit dem Leiteraufnahmeabschnitt
und / oder den Leiter.
[0010] Die
DE 36 34 695 A1 offenbart eine vielpolige elektrische Steckvorrichtung, bestehend aus einem Stecker
und einer Steckdose mit Gehäusen aus Kunststoff, welche mittels Schwenkgelenkverbindung
verbindbar sind. Dabei sind Kontakte aufgenommen, an welche Leitungen angeschlossen
sind. Eine Rastverbindung ist für die Verriegelung der Steckvorrichtung vorgesehen.
[0011] Die
DE 37 44 277 A1 zeigt einen mehrpoligen Steckverbinder mit einem Buchsenteil und einem Steckerteil,
die miteinander verrastet werden können, wobei durch die Verrastung ein Schwenkgelenk
zum positionsgenauen Zusammenstecken der Arbeitskontakte des Buchsenteils und des
Steckerteils entsteht. Es wird vorgeschlagen, eine Codierung des Buchsenteils und
des Steckerteils jeweils zwischen dem Schwenkgelenk und den Arbeitskontakten anzuordnen,
um zu verhindern, daß bei nicht zueinander passendem Buchsenteil und Steckerteil die
Arbeitskontakte miteinander in Eingriff gebracht werden können.
[0012] Aus der
US 4,877,409 A ist ein klappbarer elektronischer Steckverbinder für gedruckte Leiterkarten bekannt.
Der Steckverbinder besteht aus zwei Steckteilen die mittels Zapfen und Taschen klappbar
kontaktiert werden.
[0013] Die
JP 2011-049099 A zeigt eine Kabelanschlussstruktur bestehend aus einem Anschlusskopf und einem Buchsenkontakt,
welcher in einem Gehäuse aufgenommen ist und mit dem Anschlusskopf kontaktierbar ist.
Dazu hat das Gehäuse Öffnungen vorgesehen, in welche die Kontakte des Anschlusskopfes
eindringen können und die Buchsenkontakte im Gehäuse kontaktieren.
[0014] Nachteilig haben die bekannten Steckverbinder gemein, dass diese sehr hochbauend
sind. Das bedeutet, dass in Bezug auf die Fläche, auf der ein solcher Steckverbinder
angebracht wird, sich dieser sehr weit von der Fläche erstrecken. Also die Steckverbinder
eine sehr große Bauhöhe aufweisen.
[0015] Diese Eigenschaft wirkt sich vor allem dann negativ aus, wenn beispielsweise der
Motor, welcher mit dem Steckverbinder angeschlossen wird, in einer sehr engen, platzarmen
Umgebung eingesetzt ist. Hier sind sehr platzsparende Anschlüsse und Steckverbinder
am Motor hilfreich.
Aufgabenstellung
[0016] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Steckverbinder für den Anschluss von
Geräten und Maschinen vorzustellen, welcher sich durch eine sehr geringe Bauhöhe auszeichnet.
Neben der Bauhöhe soll auch der Steckvorgang platzsparend in Bezug auf den Bewegungsraum
der Steckverbinderteile sein. Ferner soll die Herstellung des Steckverbinders kosteneffizienter
gestaltet werden, indem spezielle Kontaktmittel der Bauteilreduzierung dienen.
[0017] Die Aufgabe wird durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst.
[0018] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0019] Die Erfindung betrifft einen Steckverbinder zur Herstellung einer leitenden Verbindung.
Die leitende Verbindung kann dabei elektrischer, pneumatischer, fluider oder auch
optischer Natur sein. Je nach Anwendungsfall kann ein anderes Medium übertragen werden.
[0020] Die vorliegende Erfindung bezieht sich in ihrer Hauptanwendung auf die Verbindung
elektrischer Leiter und die Übertragung von Elektrizität. Dies schließt jedoch nicht
die Übertragung der Erfindung auf andere Medien aus.
[0021] Naturgemäß besteht der Steckverbinder aus zwei Steckpartnern die miteinander gekoppelt
werden können. Einem ersten Steckverbindergehäuse, welches zum Anschluss eines Kabels
vorgesehen ist und ein zweites Steckverbindergehäuse welches zur Montage auf einem
Gerät, einer Maschine oder einem sonstigen Gehäuse vorgesehen ist. Das erste Steckverbindergehäuse
verfügt über einen Anschluss für das Kabel, wobei der Anschluss wie im Stand der Technik
bekannt, vorzugsweise aus einer Kabelverschraubung besteht. Die Kabelverschraubung
erlaubt das Einführen des Kabels in das Steckverbindergehäuse. Gleichzeitig fixiert
die Kabelverschraubung das Kabel mechanisch am ersten Steckverbindergehäuse. Zusätzlich
dichten die bekannten Kabelverschraubungen das Gehäuseinnere gegen das Eindringen
von Schmutz und Feuchtigkeit ab.
[0022] Im Inneren des Steckverbindergehäuses, welches vorzugsweise aus Metall hergestellt
ist, ist zumindest ein Isolierkörper mit darin aufgenommenen Kontaktmitteln vorgesehen.
Dabei dient der Isolierkörper der gegenseitigen Isolierung der Kontaktmittel zueinander.
[0023] Die Kontaktmittel, welche zweckmäßig als Kontaktstifte oder Kontaktbuchsen ausgebildet
sind, werden jeweils mit einer Ader oder einem Leiter des Kabels verbunden, welches
in das Steckverbindergehäuse geführt ist. Dies erlaubt die Weitergabe der einzelnen,
elektrischen Signale des Kabels über die Kontaktmittel an den zweiten Steckpartner.
[0024] Erfindungsgemäß sind die Kontaktmittel als dual-kontaktierbare Kontaktmittel ausgeführt.
Das bedeutet, dass die Kontaktmittel sowohl als Kontaktstift, als auch als Kontaktbuchse
ausgebildet sind.
[0025] Dabei weißen die Kontaktmittel an ihrem vorderen Ende eine Ausformung als Kontaktstift
auf. Im mittleren Bereich der Kontaktmittel ist eine Bohrung vorgesehen, welche es
ermöglicht, einen Kontaktstift mit dem Kontaktmittel zu kontaktieren. Vorzugsweise
ist die Bohrung in einem Winkel von ca. 90° zur Steckrichtung des Kontaktstifts an
der Vorderseite ausgerichtet.
[0026] Diese spezielle Ausführung der Kontaktmittel dient einerseits zur Bauteilreduzierung,
da in einem Steckverbinder eine Sorte von Kontaktmittel verwendet werden kann. Daneben
kann mit einem solchen Kontaktmittel neben der Kontaktierung eines weiteren Kontaktmittels
gleichzeitig beispielsweise das Steckverbindergehäuse kontaktiert werden.
[0027] Im Falle von metallischen Gehäusen kann so die benötigte Erdung vom Kabel auf das
Gehäuse übertragen werden. Eine zusätzliche Kontaktierung mittels einer Verschraubung
oder eine Schirmring an der Kabelverschraubung ist nicht nötig.
[0028] Das zweite Steckverbindergehäuse ist ebenfalls zur Aufnahme von zumindest einem Isolierkörper,
sowie in darin aufgenommenen Kontaktmitteln vorgesehen. Wie bereits erläutert, kann
durch zweckmäßige Anordnung von den Kontaktmitteln in den Steckverbindergehäusen auf
eine zweite Art von Kontaktmitteln verzichtet werden. Lediglich eine Sorte von Kontaktmitteln
- welche eine Kontaktstift sowie eine Kontaktbuchse aufweisen - wird für den Steckverbinder
benötigt.
[0029] Die beiden Steckverbindergehäuse sind an einer jeweils offenen Seite miteinander
zusammenfügbar. Die Kontaktmittel sind so in den Steckverbindergehäusen angeordnet,
dass bei zusammengefügten Steckverbindergehäusen die Kontaktmittel der beiden mechanisch
und elektrisch kontaktieren.
[0030] Erfindungsgemäß verfügen die beiden Steckverbindergehäuse über zumindest zwei Arten
von Verriegelungsmittel. Die Verriegelungsmittel ermöglichen es, die Steckverbindergehäuse
im kontaktierten Zustand dauerhaft miteinander zu verriegeln, so dass die Steckverbindung
nicht durch ungewollte, mechanische, äußere Einflüsse geöffnet werden kann.
[0031] Die erste Art von Verriegelungsmittel zeichnet sich dadurch aus, dass einem der Steckverbindergehäuse
zumindest ein, vorzugsweise zwei Drehzapfen angeformt sind. Diese Drehzapfen greifen
in Drehlager am anderen Steckverbindergehäuse ein. Durch die Drehzapfen in den Drehlagern
verhaken die Steckverbindergehäuse miteinander und bilden die erste Art von Verriegelungsmittel.
[0032] Zusätzlich bilden die Drehzapfen mit den Drehlagern eine Drehachse, welche es ermöglicht,
die beiden Steckverbindergehäuse zueinander, um die Drehachse zu bewegen. Durch diese
Kippbewegung kann der Steckverbinder geschlossen oder geöffnet werden.
[0033] Daneben weißt der Steckverbinder zumindest eine zweite Art von Verriegelungsmittel
auf. Diese ermöglicht es, die Steckverbindergehäuse des geschlossenen Steckverbinders
so miteinander zu verriegeln, dass ein Kippen der Steckverbindergehäuse um die Drehachse
nicht mehr möglich ist. Das Öffnen des Steckverbinders wird so verhindert.
[0034] Die zweite Art von Verriegelungsmittel kann dabei durch verschiedene technische Lösungen
gebildet werden. So ist beispielsweise eine Schraubverbindung der beiden Steckverbindergehäuse
denkbar. Auch eine Bajonettverschluss oder ein Verriegelungshebel, wie er aus dem
Bereich der schweren Steckverbinder bekannt ist, wäre zweckmäßig.
Ausführungsbeispiel
[0035] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird
im Folgenden näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erstes Steckverbindergehäuse;
- Fig. 2
- ein erstes Steckverbindergehäuse in räumlicher Ansicht mit Blick auf den Steckbereich;
- Fig. 3
- ein zweites Steckverbindergehäuse;
- Fig. 4
- ein zweites Steckverbindergehäuse in räumlicher Ansicht mit Blick auf den Steckbereich;
- Fig. 5
- einen erfindungsgemäßen Steckverbinder in geöffnetem Zustand;
- Fig. 6
- einen erfindungsgemäßen Steckverbinder in geschlossenem und verriegelten Zustand;
- Fig. 7
- einen weiteren erfindungsgemäßen Steckverbinder in geschlossenem und verriegelten
Zustand;
- Fig. 8
- den Steckverbinder aus Fig. 7 in Schnittdarstellung; und
- Fig. 9
- eine weiter Ausführungsform des Steckverbinders.
[0036] Die Figuren enthalten teilweise vereinfachte, schematische Darstellungen. Zum Teil
werden für gleiche, aber gegebenenfalls nicht identische Elemente identische Bezugszeichen
verwendet. Verschiedene Ansichten gleicher Elemente könnten unterschiedlich skaliert
sein.
[0037] Die Figur 1 zeigt ein erstes Steckverbindergehäuse 1 in seitlicher Ansicht. Das als
Hohlkörper, im Druckgussverfahren hergestellte Bauteil weißt an seiner Unterseite
einen Öffnung auf, welche als Steckbereich 15 dienst. In diesem Steckbereich 15 kann
das Steckverbindergehäuse 1 mit einem zweiten Steckverbindergehäuse 2 kontaktiert
werden.
[0038] Daneben weißt das Steckverbindergehäuse 1 einen Anschlussbereich 16 auf. Der Anschlussbereich
16 ist in diesem Ausführungsbeispiel als Kabelverschraubung ausgebildet. Ein Kabel
11 ist in der Kabelverschraubung aufgenommen und über den Anschlussbereich 16 in das
Steckverbindergehäuse 1 geführt.
[0039] In dieser besonders vorteilhaften Ausführungsform sind Steckbereich 15 und Anschlussbereich
16 des Steckverbindergehäuses 1 in etwa um 90° zueinander angeordnet. Das heißt, dass
der Anschlussbereich 16 sich auf einer direkt an den Steckbereich 15 anschließenden
Seite des Steckverbindergehäuses 1 angeordnet ist. Diese Anordnung von Steckbereich
15 und Anschlussbereich 16 ist besonders platzsparend. Eine sehr flache Bauform des
Steckverbinders wird so ermöglicht.
[0040] Das erste Steckverbindergehäuse 1 aus Fig. 1 ist in Fig. 2 erneut dargestellt, jedoch
in einer räumlichen Ansicht mit Blick auf den Steckbereich 15. Der offene Steckbereich
15 ermöglicht den Blick auf einen im Steckverbindergehäuse 1 angeordneten Isolierkörper
3.
[0041] Der Isolierkörper 3 weist in diesem Ausführungsbeispiel sechs Kontaktkammern auf,
in welchen jeweils ein Kontaktmittel 4 aufgenommen ist. Die Kontaktmittel 4 sind jeweils
mit einer Ader des in das Steckverbindergehäuse 1 geführten Kabels 11 verbunden.
[0042] Die Fig. 3 zeigt ein zweites, mit dem ersten Steckverbindergehäuse 1 korrespondierendes
Steckverbindergehäuse 2. Das als Anbaugehäuse ausgeführt zweite Steckverbindergehäuse
2 weist ebenfalls eine Steckbereich 15, sowie einen Anschlussbereich 16 auf.
[0043] Der Steckbereich 15 des zweiten Steckverbindergehäuses 2 ist stecckompatibel zum
Steckbereich 15 des ersten Steckverbindergehäuses 1 ausgeführt. Dadurch können die
Steckverbindergehäuse 1, 2 an ihren Steckbereichen 15 miteinander, formschlüssig verbunden
werden.
[0044] Der Anschlussbereich 16 des zweiten Steckverbindergehäuses 2 ist als offener Bereich
ausgebildet. Er ermöglicht das Aufsetzen des Steckverbindergehäuses 2 auf ein Gerät,
Gehäuse oder eine Maschine 10 als sogenanntes Anbaugehäuse. Durch eine Öffnung in
dem Gerät, dem Gehäuse oder der Maschine 10 können Leitungen in das, auf die Öffnung
gesetzte Steckverbindergehäuse 2 geführt werden.
[0045] Ebenfalls, wie auch im ersten Steckverbindergehäuse 1 ist im zweiten Steckverbindergehäuse
2 ein Isolierkörper 13 vorgesehen, welcher im Steckverbindergehäuse 2 aufgenommen
ist. Die Bauform als Anbaugehäuse ermöglicht es, den Isolierkörper 13 über den Anschlussbereich
16 heraus, aus dem Steckverbindergehäuse 2 ragen zu lassen. Der sich nicht mehr im
Steckverbindergehäuse 2 befindliche Teil des Isolierkörpers 13 wird von dem Gerät,
Gehäuse oder der Maschine 10 aufgenommen, auf welchem das Steckverbindergehäuse 2
angebaut ist.
[0046] Die in das Steckverbindergehäuse 2 geführten Leitungen werden, ebenso wie im ersten
Steckverbindergehäuse 1, mit Kontaktmitteln 14 verbunden. Diese sind im Isolierkörper
13 aufgenommen. Im Gegensatz zum ersten Steckverbindergehäuse 1, ragen die Kontaktmittel
14 jedoch aus dem Isolierköper 13 heraus, so dass sie im geschlossenen Zustand des
Steckverbinders in den Isolierkörper 3 des ersten Steckverbindergehäuses 1 eintauchen,
und die dort aufgenommenen Kontaktmittel 4 kontaktieren können.
[0047] Das zweite Steckverbindergehäuse 2 aus Fig. 3 ist in Fig. 4 erneut dargestellt, jedoch
in einer räumlichen Ansicht mit Blick auf den Steckbereich 15. Erkennbar sind die
hier sechs Kontaktmittel 14, die in dem Isolierkörper 13 aufgenommen sind.
[0048] Zudem sind dem zweiten Steckverbindergehäuse 2 Befestigungsbohrungen 12 eingeformt,
mittels welcher das Steckverbindergehäuse 2 auf einem Gerät, Gehäuse oder einer Maschine
10 befestigt werden kann. Hierzu sind beispielsweise Schrauben zweckmäßig: Jedoch
ist auch denkbar das Steckverbindergehäuse 2 mit Nieten zu befestigen.
[0049] Das erste Steckverbindergehäuse 1, sowie das zweite Steckverbindergehäuse 2 bilden
zusammen den erfindungsgemäßen Steckverbinder, welcher in Fig. 5 in einem geöffneten
Zustand dargestellt ist. Das zweite Steckverbindergehäuse 2 ist auf einem Gerät 10
befestigt.
[0050] Erfindungsgemäß verfügt der Steckverbinder über zwei Arten von Verriegelungsmitteln
5, 6, die zur Verriegelung der beiden Steckverbindergehäuse 1, 2 dienen. Die erste
Art von Verriegelungsmittel 5 wird aus einem Drehzapfen 8 am zweiten Steckverbindergehäuse
2, sowie einem Drehlager 9 am ersten Steckverbindergehäuse 1 gebildet.
[0051] Die Steckverbindergehäuse 1 und 2 weisen zwei Drehlager 9, bzw. Drehzapfen 8 auf.
In einer weiteren Ausführungsform wäre ebenfalls denkbar, die Drehlager 9 an das zweite
Steckverbindergehäuse 2 zu formen und die Drehzapfen 8 an das erste Steckverbindergehäuse
1.
[0052] In der in Fig. 5 dargestellten Stellung der Steckverbindergehäuse 1, 2 greifen die
Drehzapfen 8 in die Drehlager 9 ein. Dadurch wird eine Drehachse 7 gebildet, um welche
das erste Steckverbindergehäuse 1 geschwenkt werden kann. Gleichzeitig verhindern
die Drehzapfen 8 in Verbindung mit den Drehlagern 9 ein Öffnen des Steckverbinders
im geschlossenen Zustand.
[0053] Durch diese Art von Verriegelungsmitteln 6 und die Drehbewegung zum Öffnen und Schließen
ermöglicht die besonders vorteilhaft, Platz und Raum sparende Art von Steckverbinder.
[0054] In der Fig. 6 ist der Steckverbinder in einem geschlossenen, vollständig verriegelten
Zustand dargestellt. Neben der ersten Art von Verriegelungsmittel 5 (Drehzapfen 8
und Drehlager 9) ist der Steckverbinder mittels der zweiten Art von Verriegelungsmittel
6 verriegelt. In diesem Ausführungsbeispiel wird die zweite Art von Verriegelungsmittel
6 durch einen Verriegelungsbügel 6b sowie Verriegelungszapfen 6a gebildet. Diese sind
aus dem Bereich der schweren Steckverbinder aus dem Stand der Technik vielfach bekannt.
[0055] Der Verriegelungsbügel 6b ist am zweiten Steckverbindergehäuse 2 drehbar befestigt.
Durch schwenken des Verriegelungsbügels 6b greift diese über Verriegelungszapfen 6a
am ersten Steckverbindergehäuse 1. Ein öffnen des Steckerbinders ist so nicht mehr
möglich.
[0056] Die zweite Art von Verriegelungsmittel 6 kann auch anders ausgebildet sein. So zeigt
beispielsweise die Fig. 7 einen erfindungsgemäßen Steckverbinder in räumlicher Ansicht,
wobei die zweite Art Verriegelungsmittel 6 durch eine Schraube gebildet wird. Mit
dieser werden das erste Steckverbindergehäuse 1 und das zweite Steckverbindergehäuse
2 verschraub.
[0057] Auch eine Ausführung der Schraube als Bajonettverschluss wäre denkbar. Diese hätte
zum Vorteil, dass sie nicht mehrere Drehungen gedreht werden muss bis eine endgültige
Fixierung erreicht ist. Lediglich eine viertel oder halbe Drehung - je nach Auslegung
des Bajonettverschlusses - wäre nötig um den Steckverbinder zu verriegeln.
[0058] In der Fig. 7 ist zudem die Drehachse 7 eingezeichnet, welche von den Drehzapfen
8 und den Drehlagern 9 gebildet wird. Um diese Drehachse 7 kann das erste Steckverbindergehäuse
1 gedreht werden um den hier geschlossenen Steckverbinder zu öffnen.
[0059] Die Fig. 8 zeigt den Steckverbinder aus Fig. 7 in einer vollständig geschnittenen
Ansicht. Am rechts befindlichen Anschlussbereich 16 des Steckverbindergehäuses 1 ist
das Kabel 11 in das Steckverbindergehäuse 1eingeführt. Das Kabel 11 ist im Steckverbindergehäuse
1 in seine einzelnen Adern auf gesplittet, welche jeweils mit einem Kabelanschlussbereich
41 der Kontaktmittel 4 verbunden sind.
[0060] Der Kabelanschlussbereich 41 des Kontaktmittels 4 kann dabei als Crimp-, Schraub-,
Löt- oder Klemmanschluss ausgebildet werden. Je nach Dimension und Art der Kabeladern
kann hier eine andere Technik vorteilhaft sein.
[0061] Die Kontaktmittel 4 weisen jeweils einen Kabelanschlussbereich 41, einen ersten Kontaktbereich
42, sowie einen zweiten Kontaktbereich 43 auf. Der erste Kontaktbereich 42 ist dabei
als Stiftkontakt ausgebildet, wobei der zweite Kontaktbereich 43 als Buchsenkontakt
ausgeformt ist.
[0062] Die Kontaktmittel 14 des zweiten Steckverbindergehäuses 2 sind identisch der Kontaktmittel
4 gebildet, so dass vorteilhaft nur eine Sorte von Kontaktmitteln 4, 14 im Steckverbinder
verbaut werden kann.
[0063] Erkennbar in der gezeigten Schnittdarstellen ist, wie die Steckbereiche 15 der Steckverbindergehäuse
1, 2 formschlüssig ineinandergreifen. Dadurch dringen die ersten Kontaktbereiche 142
der Kontaktmittel 14 des zweiten Steckverbindergehäuses 2 in die zweiten Kontaktbereiche
43 der Kontaktmittel 4 des ersten Steckverbindergehäuses 1 ein.
[0064] In dieser speziellen Ausführungsform des Steckverbinders dienen die Kontaktmittel
4 des ersten Steckverbindergehäuses 1 jedoch nicht nur zur Kontaktierung der Kontaktmittel
14. Im Schnitt erkennbar ist, dass die ersten Kontaktbereiche 42 zudem zu Erdungszwecken
das metallische Steckverbindergehäuse 1 kontaktieren. So kann eine über Adern des
Kabels 11 geleitete Schutzerdung direkt mit einem metallischen Steckverbinder verbunden
werden.
[0065] Die Fig. 9 zeigt eine weitere, zweckmäßige Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Steckverbinders. In dieser Ausführungsform verfügt der Verriegelungsbügel 6b der zusammen
mit dem Verriegelungszapfen 6a das zweite Verriegelungsmittel 6 bildet eine kreissegmentförmige
Anformung. Mittels dieser Anformung wird beim Öffnen des Verriegelungsbügels 6b der
Verriegelungszapfen 6a angehoben.
[0066] Dadurch ist ein Öffnen des Steckverbinders um einen gewissen Winkel α möglich. Dies
ist besonders in räumlich eingeschränkten Einsatzbereichen hilfreich. Dort wo der
Steckverbinder nicht von Hand geöffnet werden kann oder kein Platz zum Greifen des
Steckverbinders ist, wird diese so zumindest teilweise geöffnet und ein vollständiges
Öffnen per Hand erleichtert.
Steckverbinder
Bezugszeichenliste
[0067]
- 1
- erstes Steckverbindergehäuse
- 2
- zweites Steckverbindergehäuse
- 3
- Isolierkörper
- 4
- Kontaktmittel
- 5
- Verriegelungsmittel erster Art
- 6
- Verriegelungsmittel zweiter Art
- 6a
- Verriegelungsbügel
- 6b
- Verriegelungszapfen
- 7
- Drehachse
- 8
- Drehzapfen
- 9
- Drehlager
- 10
- Gerät / Gehäuse / Maschine
- 11
- Kabel
- 12
- Befestigungsbohrung
- 13
- Isolierkörper
- 14
- Kontaktmittel
- 15
- Steckbereich
- 16
- Anschlussbereich
- 41 / 141
- Kabelanschlussbereich
- 42 / 142
- erster Kontaktbereich
- 43 / 143
- zweiter Kontaktbereich
1. Steckverbinder, bestehend aus einem ersten Steckverbindergehäuse (1), welches als
Stecker mit einem Kabel (11) verbindbar ist, und einem zweiten, korrespondierenden
Steckverbindergehäuse (2), welches als Anbaugehäuse auf einem Gerät oder Gehäuse montierbar
ist,
wobei in den Steckverbindergehäusen (1, 2) Isolierkörpern (3, 13) und darin aufgenommenen
Kontaktmitteln (4, 14) angeordnet sind,
wobei zur gegenseitigen Verriegelung der Steckverbindergehäuse (1, 2) zwei Arten von
Verriegelungsmitteln (5, 6) ausgebildet sind,
wobei an einem der Steckverbindergehäuse (1, 2) zumindest ein Drehzapfen (8) und an
dem anderen Steckverbindergehäuse (2, 1) zumindest ein korrespondierendes Drehlager
(9) vorgesehen ist, und der zumindest eine Drehzapfen (8) und das zumindest eine Drehlager
(9) eine Drehachse (7) bilden, um welche die Steckverbindergehäuse (1, 2) zueinander
beweglich sind,
wobei die Kontaktmittel (4, 14) jeweils einen Kabelanschlussbereich (41, 141), einen
ersten Kontaktbereich (42, 142) und einen mittigen, zwischen dem Kabelanschlussbereich
(41, 141) und dem ersten Kontaktbereich (42, 142) angeordneten zweiten Kontaktbereich
(43, 143) aufweisen,
wobei der erste Kontaktbereich (42, 142) als Stiftkontakt ausgebildet ist und der
zweite Kontaktbereich (43, 143) als Buchsenkontakt ausgebildet ist,
wobei die Kontaktmittel (14, 4) als dual-kontaktierbare Kontaktmittel ausgebildet
sind, und
wobei die ersten Kontaktbereiche (42, 142) der Kontaktmittel (4, 14) steckkompatibel
zu den zweiten Kontaktbereichen (143, 43) der Kontaktmittel (14, 4) sind,
wobei die ersten Kontaktbereiche (142) der Kontaktmittel (14) des zweiten Steckverbindergehäuses
(2) so ausgebildet sind, dass sie in die zweiten Kontaktbereiche (43) der Kontaktmittel
(4) des ersten Steckverbindergehäuses (1) eindringen können.
2. Steckverbinder nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, dass
der zumindest eine Drehzapfen (8) in das zumindest eine Drehlager (9) eingreift und
so die erste Art von Verriegelungsmittel (5) bilden.
3. Steckverbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die zweite Art von Verriegelungsmittel (6) von einer Schraube, einem Riegel, einem
Bajonett-Verschluss, einer Verrastung oder einer Verriegelung gebildet wird.
4. Steckverbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Kontaktmittel (4) des ersten Steckverbindergehäuses (1) in einem Winkel von ca.
90° zur Steckebene und zu den Kontaktmitteln (14) des zweiten Steckverbindergehäuses
(2) ausgerichtet sind.
5. Steckverbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Kontaktmittel (4) des ersten Steckverbindergehäuses (1) radial zur Drehachse (7)
ausgerichtet sind, und
die Kontaktmittel (14) des zweiten Steckverbindergehäuses (2) tangential zur Drehachse
(7) ausgerichtet sind.
6. Steckverbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der erste Kontaktbereich (42, 142) der Kontaktmittel (4, 14) in einem Winkel von ca.
90° zum zweiten Kontaktbereich (43, 143) ausgerichtet sind.
7. Steckverbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest eines der Kontaktmittel (4) des ersten Steckverbindergehäuses (1) mit dem
ersten Kontaktbereich (42) das erste Steckverbindergehäuse (1) kontaktiert.
8. Steckverbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Kontaktmittel (4) des ersten Steckverbindergehäuses (1) im zweiten Kontaktbereich
(43) mit den ersten Kontaktbereichen (142) der Kontaktmittel (14) des zweiten Steckverbindergehäuses
(2) kontaktiert.
9. Steckverbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Kabelanschlussbereich (41, 141) als Crimp-, Schraub-, Löt- oder Klemmanschluss
ausgebildet ist.
1. Plug connector, consisting of a first plug connector housing (1), which can be connected
as a plug to a cable (11), and a second, corresponding plug connector housing (2),
which can be assembled as an add-on housing on a device or housing,
wherein insulating bodies (3, 13) and contact means (4, 14) received therein are arranged
in the plug connector housings (1, 2),
wherein two types of locking means (5, 6) are configured for reciprocal locking of
the plug connector housings (1, 2),
wherein at least one rotary pin (8) is provided on one of the plug connector housings
(1, 2) and at least one corresponding rotary bearing (9) is provided on the other
plug connector housing (2, 1), and the at least one rotary pin (8) and the at least
one rotary bearing (9) form an axis of rotation (7), about which the plug connector
housings (1, 2) can move relative to one another,
wherein the contact means (4, 14) in each case have a cable connection region (41,
141), a first contact region (42, 142), and a middle second contact region (43, 143)
arranged between the cable connection region (41, 141) and the first contact region
(42, 142), wherein the first contact region (42, 142) is formed as a pin contact and
the second contact region (43, 143) is formed as a socket contact,
wherein the contact means (14, 4) are embodied as dual-contactable contact means,
and
wherein the first contact regions (42, 142) of the contact means (4, 14) are compatible
for plugging to the second contact regions (143, 43) of the contact means (14, 4),
wherein the first contact regions (142) of the contact means (14) of the second plug
connector housing (2) are formed such that they can be inserted into the second contact
regions (43) of the contact means (4) of the first plug connector housing (1).
2. Plug connector according to Claim 1 characterized in that
the at least one rotary pin (8) engages with the least one rotary bearing (9) and
thus forms the first type of locking means (5).
3. Plug connector according to one of the preceding claims,
characterized in that
the second type of locking means (6) is formed by a screw, a bolt, a bayonet closure,
a latched connection or a locked connection.
4. Plug connector according to one of the preceding claims,
characterized in that
the contact means (4) of the first plug connector housing (1) are oriented at an angle
of approximately 90° to the plug-in plane and to the contact means (14) of the second
plug connector housing (2).
5. Plug connector according to one of the preceding claims,
characterized in that
the contact means (4) of the first plug connector housing (1) are oriented radially
in relation to the axis of rotation (7), and
the contact means (14) of the second plug connector housing (2) are oriented tangentially
in relation to the axis of rotation (7).
6. Plug connector according to one of the preceding claims,
characterized in that
the first contact region (42, 142) of the contact means (4, 14) are oriented at an
angle of approximately 90° to the second contact region (43, 143).
7. Plug connector according to one of the preceding claims,
characterized in that
at least one of the contact means (4) of the first plug connector housing (1) contacts
the first plug connector housing (1) via the first contact region (42).
8. Plug connector according to one of the preceding claims,
characterized in that
the contact means (4) of the first plug connector housing (1), in the second contact
region (43), contacts the first contact regions (142) of the contact means (14) of
the second plug connector housing (2).
9. Plug connector according to one of the preceding claims,
characterized in that
the cable connection region (41, 141) is formed as a crimp, screw, solder or clamp
connection.
1. Connecteur, constitué d'un premier boîtier de connecteur (1) pouvant être connecté
à un câble (11) sous forme de fiche et d'un second boîtier de connecteur (2) correspondant
pouvant être monté sur un appareil ou un boîtier en tant que boîtier encastrable,
dans lequel des corps isolants (3, 13) sont disposés dans les boîtiers de connecteur
(1, 2) et dans des moyens de contact (4, 14) logés dans ceux-ci,
dans lequel deux types de moyens de verrouillage (5, 6) sont réalisés pour le verrouillage
mutuel des boîtiers de connecteur (1, 2),
dans lequel il est prévu sur au moins l'un des boîtiers de connecteurs (1, 2) un tourillon
(8) et il est prévu sur l'autre boîtier de connecteur (2, 1) au moins un palier de
pivotement (9) correspondant, et ledit au moins un tourillon (8) et ledit au moins
un palier de pivotement (9) forment un axe de pivotement (7) autour duquel les boîtiers
de connecteur (1, 2) sont mobiles l'un par rapport à l'autre,
dans lequel les moyens de contact (4, 14) comportent chacun une zone de raccordement
de câble (41, 141), une première zone de contact (42, 142) et une seconde zone de
contact centrale (43, 143), qui est disposée entre la région de raccordement de câble
(41, 141) et la première zone de contact (42, 142),
dans lequel la première zone de contact (42, 142) est réalisée sous la forme d'un
contact à broche et la seconde zone de contact (43, 143) est réalisée sous la forme
d'un contact à douille,
dans lequel les moyens de contact (14, 4) sont réalisés sous la forme de moyens de
contact à double-contacts, et dans lequel les premières zones de contact (42, 142)
des moyens de contact (4, 14) sont à enfichage compatible avec les secondes zones
de contact (143, 43) des moyens de contact (14, 4),
dans lequel les premières zones de contact (142) des moyens de contact (14) du second
boîtier de connecteur (2) sont réalisées de manière à pouvoir pénétrer dans les secondes
zones de contact (43) des moyens de contact (4) du premier boîtier de connecteur (1).
2. Connecteur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que ledit au moins un tourillon (8) s'engage sur ledit au moins un palier de pivotement
(9) pour former le premier type de moyen de verrouillage (5).
3. Connecteur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le second type de moyen de verrouillage (6) est constitué par une vis, un verrou,
une fermeture à baïonnette, un dispositif d'encliquetage ou un dispositif de verrouillage.
4. Connecteur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les moyens de contact (4) du premier boîtier de connecteur (1) sont orientés selon
un angle d'environ 90° par rapport au plan d'enfichage et aux moyens de contact (14)
du second boîtier de connecteur (2) .
5. Connecteur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les moyens de contact (4) du premier boîtier de connecteur (1) sont orientés radialement
par rapport à l'axe de pivotement (7), et les moyens de contact (14) du second boîtier
de connecteur (2) sont orientés tangentiellement par rapport à l'axe de pivotement
(7).
6. Connecteur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la première zone de contact (42, 142) des moyens de contact (4, 14) est orientée
selon un angle d'environ 90° par rapport à la seconde zone de contact (43, 143).
7. Connecteur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'au moins l'un des moyens de contact (4) du premier boîtier de connecteur (1) est en
contact avec la première zone de contact (42) du premier boîtier de connecteur (1).
8. Connecteur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les moyens de contact (4) du premier boîtier de connecteur (1), dans la seconde zone
de contact (43), sont en contact avec les premières zones de contact (142) des moyens
de contact (14) du second boîtier de connecteur (2).
9. Connecteur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la zone de raccordement de câble (41, 141) est réalisée sous la forme d'un raccordement
par sertissage, vissage, soudage ou serrage.