[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Duschabtrennung mit wenigstens einem schwenkbar
angeordneten Trennelement gemäß den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
[0002] Aus der
EP 2 241 234 A2 ist eine derartige Duschabtrennung mit einem Dichtprofil bekannt, welches an der
Unterkante des als Tür ausgebildeten Trennelements mittels eines Basisprofils lösbar
und bei Bedarf auswechselbar gekoppelt ist. Das Trennelement bzw. die Tür ist im Wesentlichen
vertikal angeordnet und ist als Platte, insbesondere als eine Glasplatte ausgebildet.
Das Basisprofil enthält eine im Wesentlichen horizontal verlaufende Nut, in welche
ein Verbindungskörper des Dichtprofils eingreift, wobei mittels Rastelementen eine
Fixierung erfolgt. Zwischen der Unterkante des Trennelements und dem genannten Verbindungskörper
befindet sich ein ebenfalls im Wesentlichen horizontal verlaufender Teil des Basisprofils.
Das Dichtprofil weist einen in einen Duschinnenraum gerichteten Ablenkkörper auf,
mittels welchem von der Innenfläche des Trennelements beim Duschen ablaufendes Wasser
in den Duschinnenraum abgelenkt wird. Hierbei sind zwei Übergangsbereiche vorhanden,
und zwar zwischen der Innenfläche des Trennelements und dem genannten Teil des Basisprofils
und ferner zwischen dem Teil des Basisprofils und den nach unten anschließenden Ablenkkörper
des Dichtprofils. Das derart ausgebildete und angeordnete Dichtprofil bedingt im Bereich
unter der Unterkante aufgrund der genannten horizontalen Nut des Basisprofils und
des in diesen eingreifenden Verbindungskörpers eine nicht unerhebliche Bauhöhe, zumal
das Basisprofil recht steif ausgebildet sein muss, damit der Verbindungskörper und
insgesamt das Dichtprofil funktionssicher und dauerhaft fixiert sind. Zwischen der
Unterkante und einem Wannenrand oder einem Boden eines Badezimmers ist ein recht großer
Spalt erforderlich. Ferner besteht die Gefahr, dass vor allem aufgrund von im Wesentlichen
horizontal einwirkenden Kräften das Dichtprofil unerwünscht aus dem Basisprofil gelöst
und von diesem getrennt wird.
[0003] Vor diesem Hintergrund zeigt die
DE 20 2005 021 480 U1 eine Platte mit einer bereichsweise konkav ausgebildeten Nut, in welcher eine Dichtung
aufgenommen ist. Die Dichtung ist mit einem verdickten Bereich in der Nut aufgenommen,
von welchem eine Dichtlippe abragt.
[0004] Weiter zeigt die
EP 1 354 545 B1 eine Duschabtrennung mit einer Glasscheibe, an welcher eine Dichtung mittels einer
Klebeverbindung angebracht ist. Die Dichtung kann mit einem Lappen in eine Nut hineinragen.
[0005] Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Duschabtrennung
der genannten Art mit geringem konstruktivem Aufwand dahingehend weiterzubilden, dass
die aufgezeigten Nachteile vermieden werden und / oder dass eine gleichwohl funktionssichere
sowie dauerhafte Festlegung des Dichtprofils erreicht wird, welches bei Bedarf vom
Trennelement in einfacher Weise gelöst und gegen ein entsprechend ausgebildetes anderes
Dichtprofil ausgetauscht werden kann. Ferner soll das Dichtprofil eine geringe Bauhöhe
aufweisen und / oder es soll die Ansammlung von Kalk, Schmutz oder dergleichen reduziert
werden. Weiterhin soll eine einfache Reinigung des Trennelements, und zwar insbesondere
im Bereich der Unterkante ermöglicht werden. Darüber hinaus soll die Herstellung der
Verbindung des Dichtprofils mit dem Trennelement in einfacher Weise durchführbar sein
und / oder das Auswechseln oder Lösen des Dichtprofils vom Trennelement soll ohne
Probleme in einfacher Weise erfolgen können.
[0006] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen.
Besondere Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0007] Die erfindungsgemäße Duschabtrennung und / oder deren bevorzugt als Tür ausgebildetes
Trennelement zeichnen sich durch eine einfache und funktionsgerechte Konstruktion
aus, wobei insbesondere im Bereich der Unterkante nur ein einziger Übergangsbereich
zwischen der Innenfläche des insbesondere als Glasplatte ausgebildeten Trennelements
und dem Dichtprofil vorhanden ist. Dies gilt gleichermaßen für die Außenseite des
Trennelements, zumal das Dichtprofil im Wesentlichen die gleiche Breite wie das bevorzugt
als Platte, insbesondere als Glasplatte, ausgebildete Trennelement aufweist. Bei Anordnung
des Dichtprofils an der Unterkante des Trennelements enthält das Dichtprofil zweckmäßig
eine Dichtlippe und weiterhin einen Abweiser für vom Trennelement herabfließendes
Wasser. Erfindungsgemäß kann das Dichtprofil auch zur Abdichtung eines Spaltes zwischen
einer vertikalen Längskante des Trennelements und einem feststehenden Element oder
einer Raumwand oder dergleichen angeordnet und / oder ausgebildet sein, wobei das
als Tür ausgebildete Trennelement mittels geeigneter Scharniere oder Beschläge mit
dem feststehendem Element oder einer Raumwand oder dergleichen schwenkbar verbunden
ist. Das Dichtprofil erstreckt sich im Wesentlichen über die gesamte Länge der Unterkante
bzw. der Längskante des Trennelements. Das Trennelement kann als eine plane Platte
oder gebogene Platte, insbesondere ohne Rahmen ausgebildet sein.
[0008] Im Gegensatz zur eingangs erwähnten Duschabtrennung ist erfindungsgemäß kein Basisprofil
vorhanden, sondern das Dichtprofil ist unmittelbar an der Unterkante und / oder an
der Längskante angeordnet. Das Dichtprofil enthält einen Träger mit einer Anlagefläche,
welche direkt und / oder unmittelbar an der genannten Unter- oder Längskante anliegt.
Der Träger weist einen von der Anlagefläche ausgehenden und / oder in einem rechten
Winkel abstehenden Verbindungskörper auf, welcher in eine Nut des Trennelements eingreift
und verankert ist. Nachfolgend werden der Einfachheit halber die Unterkante und die
Längskante als Stirnkante bezeichnet. Die Stirnkante enthält die hinterschnittig ausgebildete
Nut, in welche ein Verbindungskörper des Trägers zur direkten Festlegung des Dichtprofils
an der Stirnkante des Trennelements eingreift. Die in die Stirnkante des Trennelements,
welches insbesondere eine Glasplatte ist, eingebrachte Nut weist zwei Bereiche auf,
und zwar einen Durchgangsbereich und im Inneren des Trennelements eine hinterschnittene
Erweiterung. Bevorzugt enthält die Nut einen von der Stirnkante ausgehenden trichterförmigen
Eintrittsbereich, welcher sich zum Durchgangsbereich hin verjüngt, wodurch bei Herstellung
der Verbindung und / oder der Montage des Dichtprofils das Einführen und / oder Eindrücken
des Verbindungskörpers in die Nut erleichtert wird. Der Verbindungskörper enthält
einen Steg und ein Kopfteil, wobei der Steg dem Durchgangsbereich zugeordnet ist und
das Kopfteil sich in der hinterschnittenen Erweiterung befindet. In bevorzugter Weise
enthält das Kopfteil seitliche Ankerteile, welche auf zugeordneten Stützflächen der
Erweiterung abgestützt sind, um eine funktionssichere Verbindung und / oder Festlegung
des Dichtprofils an der Stirnkante des Trennelements sicherzustellen. Es sei hier
ausdrücklich festgehalten, dass das Dichtprofil aus einem federelastischen Material,
wie Elastomer, Kunststoff oder Gummi oder dergleichen besteht. Des Weiteren ist das
Dichtprofil mit dem Träger, dem Verbindungskörper und einer Dichtlippe bzw. einem
Dichtbalg oder dergleichen einteilig ausgebildet.
[0009] In vorteilhafter Weise ist zwischen dem Steg und den Innenflächen im Durchgangsbereich
der Nut zweckmäßig zu beiden Seiten hin ein Freiraum vorhanden, wobei die Breite des
Stegs um einen vorgegebenen Betrag kleiner ist als die Weite des Durchgangsbereichs.
Somit können bei der Montage und / oder beim Einführen und / oder Eindrücken des Verbindungskörpers
in die Nut die seitlichen Ankerteile in Richtung zum Steg verformt und / oder bewegt
werden, derart, dass nur ein vergleichweise geringer Widerstand zu überwinden ist
bzw. eine vergleichsweise geringe Einschubkraft erforderlich ist. Die Nut und der
Verbindungskörper sind derart aufeinander abgestimmt, dass nach der Montage und /
oder Herstellung der Verbindung das Kopfteil und insbesondere dessen seitliche Ankerteile
sich in der Erweiterung befinden und die Ankerteile auf den Stützflächen der Erweiterung
aufliegen und / oder abgestützt sind.
[0010] Der Träger weist im Wesentlichen die gleiche Breite wie das Trennelement auf und
enthält an seinen seitlichen Enden jeweils Anlagekörper mit abgeschrägten Flächen,
welche an den Fasen des Trennelements anliegen, wobei die genannten Fasen sich in
den Ecken des Trennelements zwischen der Stirnfläche und der Innenfläche bzw. der
Außenfläche des Trennelements befinden. Die seitlichen Endflächen des Trägers und
somit des Dichtprofils sind flächenbündig zur Innenfläche bzw. der Außenfläche des
Trennelements, wobei jeweils ein einziger glatter Übergang vorhanden ist und somit
die Ablagerung von Kalk, Schmutz oder dergleichen weitgehend vermieden wird.
[0011] Das Trennelement weist vorteilhaft eine Breite im Bereich 6 bis 10 mm, bevorzugt
im Bereich 8 bis 9 mm, auf. Insbesondere wenn das Trennelement aus Glas besteht, hat
sich eine Breite oder Dicke ab 8 mm als besonders geeignet erwiesen, um eine Nut in
das Glas einzufräsen. Hierfür kann ein Kugelfräser verwendet werden.
[0012] Das Dichtprofil ist vorteilhaft reversibel in die Nut einfügbar, wobei die Kraft,
die zum Einfügen oder Eindrücken des Dichtprofils erforderlich ist, geringer ist als
die Kraft, die zum Entnehmen oder Herausziehen des Dichtprofils erforderlich ist.
Hierdurch wird das Dichtprofil nicht so leicht vom Trennelement separiert, beispielsweise
wenn das Dichtprofil auf einem Boden gleitet.
[0013] Weiterbildungen und besondere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
sowie der nachfolgenden Beschreibung von zwei besonderen Ausführungsbeispielen angegeben
und ferner in der Zeichnung dargestellt.
[0014] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der dargestellten besonderen Ausführungsbeispiele
näher erläutert, ohne dass insoweit eine Beschränkung erfolgt. Es zeigen in schematischen
Darstellungen:
- Fig. 1
- teilweise in einer vertikalen Schnittebene das Trennelement, an dessen Unterkante
das Dichtprofil angeordnet ist,
- Fig. 2
- teilweise in einer horizontalen Schnittebene das Trennelement, an dessen Längskante
das Dichtprofil angeordnet ist, und
- Fig. 3
- teilweise in einer vertikalen Schnittebene das Trennelement, an dessen Unterkante
das Dichtprofil angeordnet ist.
[0015] Fig. 1 zeigt den unteren Teil des Trennelements 2, dessen Stirnkante 4 die Unterkante
ist. Im Bereich der Unterkante enthält das Trennelement 2 eine hinterschnittene Nut
6, welche einen Durchgangsbereich 8 und weiter im Inneren des Trennelements 2 eine
Erweiterung 10 mit einer insbesondere im Wesentlichen konkaven Innenkontur enthält.
Ausgehend von der Unterkante enthält die Nut 6 bevorzugt einen sich zum Durchgangsbereich
8 verjüngenden Eintrittsbereich 12. Ferner weist das Trennelement 2 an seinen Ecken
zwischen der Unterkante und einer Innenfläche 14 und einer Außenfläche 16 Fasen 18,
20 auf, wobei die Innenfläche 14 einem Duschinnenraum zugewandt ist, sofern mittels
des als schwenkbar angeordneten und als Tür ausgebildeten Trennelements 2 ein Durchgang
der Duschabtrennung vom Duschinnenraum zu einem Außenraum abgesperrt ist.
[0016] An der Unterkante ist unmittelbar das Dichtprofil 22 angeordnet, welches mit einer
Anlagefläche 24 direkt an der Unterkante anliegt. Das Dichtprofil 22 weist einen in
die Nut 6 eingreifenden Verbindungskörper 26 auf, welcher einen Steg 28 sowie ein
Kopfteil 30 besitzt. Der Verbindungskörper 26 ist orthogonal zur Anlagefläche 24 angeordnet.
Der Steg 28 durchdringt den Eintrittsbereich 12 und den Durchgangsbereich 8, und das
Kopfteil 30 befindet sich in der Erweiterung 10 der Nut 6. Zwischen dem Steg 28 und
den Innenwänden des Durchgangsbereichs 8 sind zu beiden Seiten des Stegs 28 Freiräume
32, 34 vorhanden. Erfindungsgemäß ist die Breite des Stegs 28 um einen vorgegebenen
Betrag kleiner als die Weite 36 bzw. der Abstand der einander gegenüber liegenden
Innenflächen des Durchgangsbereichs 8.
[0017] Das Kopfteil 30 des Verbindungskörpers 26 weist seitliche Ankerteile 38, 40 auf,
welche an Stützflächen 42, 44 der Erweiterung 10 anliegen und / oder darauf abgestützt
sind. Die Differenz zwischen der Weite 36 und der Breite des Stegs 28, also die Breiten
der Freiräume 32, 34 sind derart vorgegeben, dass bei der Montage und / oder beim
Eindrücken des Verbindungskörpers 26 in die Nut 6 die Ankerteile 38, 40 in Richtung
zum Steg 28 verformt und / oder gedrückt werden, bis nach der vollständigen Montage
die Ankerteile 38, 40 sich in der Erweiterung 10 befinden und an den Stützflächen
42, 44 bevorzugt mit vorgegebener Vorspannung derart anliegen, dass eine funktionssichere
Festlegung und / oder Verbindung des Dichtprofils 22 unmittelbar an der Unterkante
erreicht ist. Zur Demontage des Dichtprofils 22, insbesondere zwecks Auswechslung,
ist eine Auszugskraft erforderlich, welche wesentlich größer ist als die Kraft zur
Herstellung der Verbindung des Dichtprofils 22 mit dem Trennelement 2.
[0018] Ein wesentlicher Bestandteil des Dichtprofils 22 ist der Träger 46, dessen Breite
48 im Wesentlichen gleich groß ist wie die Breite des Trennelements 2. Der Träger
46 weist seitliche Anlagekörper 50, 52 auf, welche an den Fasen 18 bzw. 20 des Trennelements
2 anliegen. In besonders vorteilhafter Weise schließen die Endflächen 54, 56 der Anlagekörper
50, 52 unmittelbar und / oder in der gleichen Ebene liegend an die Innenfläche 14
bzw. die Außenfläche 16 des Trennelements 2 derart an, dass ein flächenbündiger Übergang
vom Trennelement 2 auf das Dichtprofil 22 erreicht ist.
[0019] Der Träger 46 liegt an der Stirnkante 4 mit der Anlagefläche 24 unmittelbar an und
der Verbindungskörper 26 ist in einem rechten Winkel zur Anlagefläche 24 angeordnet.
An der gegenüberliegenden, gemäß Zeichnung unteren Fläche des Trägers 46 ist ein Dichtkörper
58 angeordnet, welcher als Dichtlippe ausgebildet ist und im Wesentlichen orthogonal
zum Träger 46 nach unten angeordnet ist. Sofern das Trennelement 2 der Duschabtrennung
sich in der geschlossenen Position eines Durchgangs der Duschabtrennung befindet,
wird mittels des Dichtkörpers 58 bzw. der Dichtlippe ein Spalt zwischen dem Trennelement
2 und einem Rand einer Duschwanne oder dem Boden eines Badezimmers oder dergleichen
abgedichtet. Ferner ist am Träger 46 des Dichtprofils 22, und zwar anschließend an
die Endfläche 54 ein Ablenkkörper 60 angeordnet, mittels welchem von der Innenfläche
14 herab laufendes Wasser oder dergleichen in den Duschinnenraum abgelenkt wird.
[0020] Fig. 2 zeigt teilweise den Rand des Trennelements 2 mit der als vertikale Längskante
ausgebildeten Stirnkante 4, an welcher der Träger 46 mit der Anlagefläche 24 direkt
anliegt. Abgesehen von der Ausbildung des Dichtkörpers 58 als ein Balg ist das Dichtprofil
22 übereinstimmend mit dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ausgebildet, auf
deren Figurenbeschreibung zur Vermeidung von Wiederholungen Bezug genommen wird. Zur
Verdeutlichung der Zusammenhänge sind jedoch die Ankerteile 38, 40 nicht in der tatsächlichen
Position in der Erweiterung 10 dargestellt, sondern in der noch nicht vorgespannten
Position bevor das Dichtprofil 22 mittels des Verbindungskörpers in der Nut 6 fixiert
ist. Wie vorstehend erläutert, liegen nach der Herstellung der Verbindung des Dichtprofils
22 mit dem Trennelement 2 die Ankerteile 38, 40 unter Vorspannung an den zugeordneten
Stützflächen der Erweiterung 10 an.
[0021] Fig. 3 zeigt dies graphisch etwas deutlicher als Fig. 1. Die Ankerteile 38, 40, die
im nicht verbogenen Zustand analog zu Fig. 2 stehen würden, sind hier nach innen gebogen
dargestellt und liegen unter Vorspannung an den zugeordneten Stützflächen 42, 44 der
Erweiterung 10 an.
[0022] Fig. 3 zeigt insoweit ausschnittsweise eine Duschabtrennung mit wenigstens einem
schwenkbar angeordneten Trennelement 2, welches im Bereich einer Stirnkante 4 ein
Dichtprofil 22 mit einem Dichtkörper 58 aufweist, wobei das Dichtprofil 22 einen Träger
46 mit einer Anlagefläche 24 enthält, welche unmittelbar an der Stirnkante 4 anliegt,
wobei das Trennelement 2 eine hinterschnittene Nut 6 aufweist und wobei der Träger
46 des Dichtprofils 22 einen orthogonal von der Anlagefläche 24 abstehenden Verbindungskörper
26 aufweist, welcher in die Nut 6 eingreift und mittels eines Kopfteils 30 in einer
Erweiterung 10 der hinterschnittenen Nut 6 abgestützt ist.
[0023] Die Nut 6 weist einen Durchgangsbereich 8 und die Erweiterung 10 auf, welche wenigstens
eine Stützfläche 42, 44 für das Kopfteil 30 aufweist, welches unter Vorspannung in
der Erweiterung 10 auf den Stützflächen 42, 44 festgelegt und / oder abgestützt ist.
[0024] Das Kopfteil 30 weist zwei jeweils seitlich abstehende Ankerteile 38, 40 auf, welche
an den einander gegenüberliegenden Stützflächen 42, 44 anliegen und / oder aufliegen.
Das Kopfteil 30 weist zumindest teilweise eine konvexe Außenkontur auf.
[0025] Der Verbindungskörper 26 weist einen den Durchgangsbereich 8 durchdringenden Steg
28 auf, dessen Breite um einen vorgegebenen Betrag kleiner ist als der Abstand 36
der einander gegenüberliegenden Innenflächen des Durchgangsbereichs 8 derart, dass
zu beiden Seiten des Stegs 28 jeweils ein Freiraum 32, 34 vorhanden ist.
[0026] Die Nut 6 weist ausgehend von der Stirnkante 4 einen bevorzugt trichterförmigen Eintrittsbereich
12 auf, welcher in Richtung zum anschließenden Durchgangsbereich 8 verjüngt ausgebildet
ist. Der Träger 46 des Dichtprofils 22 weist im Wesentlichen die gleiche Breite 48
wie das Trennelement 2 auf. Der Träger 46 weist an seinen gegenüberliegenden Enden
Anlagekörper 50, 52 auf, welche an Fasen 18, 20 des Trennelements 2 anliegen. Der
Träger 46 und / oder dessen Anlagekörper 50, 52 weisen Endflächen 54, 56 auf, welche
flächenbündig an die Innenfläche 14 bzw. die Außenfläche 16 des Trennelements 2 anschließen.
[0027] Die Erweiterung 10 der Nut 6 weist eine im Wesentlichen konkave Innenkontur auf und
weist in Richtung und / oder anschließend an die Innenflächen des Durchgangsbereichs
8 die Stützflächen 42, 44 auf. Der Träger 46 weist an seiner der Anlagefläche 24 gegenüberliegenden
Außenfläche den Dichtkörper 58 auf, welcher als Dichtlippe ausgebildet ist. Bei Anordnung
des Dichtprofils 22 an der als Unterkante ausgebildeten Stirnkante 4 ist der Dichtkörper
58 als Dichtlippe ausgebildet. Das Dichtprofil 22 weist einen Ablenkkörper 60 auf,
welcher zu einem Duschinnenraum gerichtet ist. Das Dichtprofil 22 ist einteilig ausgebildet
und der Träger 46 weist über die Anlagefläche 24 herausragend den Verbindungskörper
26 auf. Gegenüberliegend an der Außenfläche des Trägers 46 ist der Dichtkörper 58
angeordnet.
[0028] Das Dichtprofil 22 ist reversibel in die Nut 6 einfügbar, wobei die Kraft, die zum
Einfügen des Dichtprofils 22 erforderlich ist, geringer ist als die Kraft, die zum
Entnehmen des Dichtprofils 22 erforderlich ist.
[0029] Die Anlagefläche 24 liegt unmittelbar an der Stirnkante 4 an, wobei hierdurch aber
auch erfasst sein soll, dass zwischen der Anlagefläche 24 und der Stirnkante 4 ein
Klebstoff oder eine Dichtmasse vorgesehen sein kann.
Bezugszeichen
[0030]
- 2
- Trennelement
- 4
- Stirnkante (Unterkante / Längskante)
- 6
- Nut
- 8
- Durchgangsbereich von 6
- 10
- Erweiterung von 6
- 12
- Eintrittsbereich von 6
- 14
- Innenfläche von 2
- 16
- Außenfläche von 2
- 18, 20
- Fase
- 22
- Dichtprofil
- 24
- Anlagefläche von 22 bzw. 46
- 26
- Verbindungskörper
- 28
- Steg von 26
- 30
- Kopfteil von 26
- 32, 34
- Freiraum
- 36
- Abstand / Weite von 8
- 38, 40
- Ankerteil von 30
- 42, 44
- Stützfläche in 10
- 46
- Träger von 22
- 48
- Breite von 46
- 50, 52
- Anlagekörper
- 54, 56
- Endfläche von 50, 52
- 58
- Dichtkörper (Dichtlippe / Balg)
- 60
- Ablenkkörper
1. Duschabtrennung mit wenigstens einem schwenkbar angeordneten Trennelement (2), welches
im Bereich einer Stirnkante (4) ein Dichtprofil (22) mit einem Dichtkörper (58) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtprofil (22) einen Träger (46) mit einer Anlagefläche (24) enthält, welche
unmittelbar an der Stirnkante (4) anliegt, dass das Trennelement (2) eine hinterschnittene
Nut (6) aufweist und dass der Träger (46) des Dichtprofils (22) einen von der Anlagefläche
(24) abstehenden oder einen im Wesentlichen orthogonal von der Anlagefläche (24) abstehenden
Verbindungskörper (26) aufweist, welcher in die Nut (6) eingreift und mittels eines
Kopfteils (30) in einer Erweiterung (10) der hinterschnittenen Nut (6) abgestützt
ist.
2. Duschabtrennung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (6) einen Durchgangsbereich (8) und die Erweiterung (10) enthält, welche
wenigstens eine Stützfläche (42, 44) für das Kopfteil (30) aufweist, welches insbesondere
unter Vorspannung in der Erweiterung (10) auf der Stützfläche (42, 44) festgelegt
und / oder abgestützt ist, und / oder dass das Trennelement (2) eine Glasplatte ist.
3. Duschabtrennung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfteil (30) zwei jeweils seitlich abstehende Ankerteile (38, 40) aufweist,
welche an den einander gegenüberliegenden Stützflächen (42, 44) anliegen und / oder
aufliegen, und / oder dass das Kopfteil (30) zumindest teilweise eine konvexe Außenkontur
aufweist.
4. Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungskörper (26) einen den Durchgangsbereich (8) durchdringenden Steg (28)
aufweist, dessen Breite um einen vorgegebenen Betrag kleiner ist als der Abstand (36)
der einander gegenüberliegenden Innenflächen des Durchgangsbereichs (8) derart, dass
zu beiden Seiten des Stegs (28) jeweils ein Freiraum (32, 34) vorhanden ist.
5. Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (6) ausgehend von der Stirnkante (4) einen bevorzugt trichterförmigen Eintrittsbereich
(12) aufweist, welcher in Richtung zum anschließenden Durchgangsbereich (8) verjüngt
ausgebildet ist.
6. Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (46) des Dichtprofils (22) im Wesentlichen die gleiche Breite (48) oder
die gleiche Breite (48) wie das Trennelement (2) aufweist.
7. Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (46) an seinen gegenüberliegenden Enden Anlagekörper (50, 52) aufweist,
welche an Fasen (18, 20) des Trennelements (2) anliegen.
8. Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (46) und / oder dessen Anlagekörper (50, 52) Endflächen (54, 56) aufweisen,
welche flächenbündig an die Innenfläche (14) bzw. die Außenfläche (16) des Trennelements
(2) anschließen.
9. Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Erweiterung (10) der Nut (6) eine im Wesentlichen konkave oder konkave Innenkontur
aufweist und in Richtung und / oder anschließend an die Innenflächen des Durchgangsbereichs
(8) die Stützflächen (42, 44) enthält.
10. Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (46) an seiner der Anlagefläche (24) gegenüberliegenden Außenfläche den
Dichtkörper (58) aufweist, welcher insbesondere als Dichtlippe oder Balg ausgebildet
ist.
11. Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anordnung des Dichtprofils (22) an der als Unterkante ausgebildeten Stirnkante
(4) der Dichtkörper (58) als Dichtlippe ausgebildet ist, und / oder dass das Dichtprofil
(22) einen Ablenkkörper (60) aufweist, welcher zu einem Duschinnenraum gerichtet ist.
12. Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ausbildung der Stirnkante (4) als vertikale Längskante des Trennelements (2)
der Dichtkörper (58) als Balg ausgebildet ist.
13. Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtprofil (22) einteilig ausgebildet ist und der Träger (46) über die Anlagefläche
(24) herausragend den Verbindungskörper (26) aufweist und gegenüberliegend an der
Außenfläche des Trägers (46) der Dichtkörper (58) angeordnet ist.
14. Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennelement (2) eine Breite im Bereich 6 bis 10 mm, bevorzugt im Bereich 8 bis
9 mm, aufweist.
15. Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtprofil (22) reversibel in die Nut (6) einfügbar ist, wobei die Kraft, die
zum Einfügen des Dichtprofils (22) erforderlich ist, geringer ist als die Kraft, die
zum Entnehmen des Dichtprofils (22) erforderlich ist.