[0001] Die Erfindung betrifft ein handgeführtes Arbeitsgerät der im Oberbegriff des Anspruchs
1 angegebenen Gattung und eine Führungsschiene für ein handgeführtes Arbeitsgerät
der im Oberbegriff des Anspruchs 16 angegebenen Gattung.
[0002] Insbesondere beim Schneiden von mineralischen oder metallischen Werkstoffen mit einem
handgeführten Arbeitsgerät mit einer Kette, beispielsweise ein Gesteinschneider, führt
der beim Schneiden entstehende abrasive Schlamm zu einem erhöhten Verschleiß an den
Gelenken der Kette, was zu einer Kettenlängung führt. Um den Verschleiß zu reduzieren,
ist bei den betreffenden handgeführten Arbeitsgeräten üblicherweise vorgesehen, im
Betrieb die Gelenke der Kette mit Wasser zu spülen. Hierfür ist ein Wasserkanal in
der Führungsschiene vorgesehen, der Wasser zur Längsseite der Führungsschiene in den
Bereich der Führungsnut und zum Umlenkbereich führt. Von dort umspült das Wasser die
Gelenke der Kette.
[0003] Aus der
US 2012/0176806 Al ist eine einen Hauptwasserkanal umfassende Führungsschiene für einen Gesteinschneider
bekannt. Die Führungsschiene besteht aus zwei Seitenplatten und einem Zwischenelement,
die den Hauptwasserkanal begrenzen. Der Hauptwasserkanal hat Wasserauslässe im Bereich
des Umlenksterns und an der Führungsnut.
[0004] Es hat sich gezeigt, dass zur optimalen Spülung der Sägekette vergleichsweise viel
Wasser benötigt wird.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein handgeführtes Arbeitsgerät der gattungsgemäßen
Art zu schaffen, das einen geringen Fluidverbrauch und einen geringen Verschleiß der
Kette besitzt.
[0006] Diese Aufgabe wird durch ein handgeführtes Arbeitsgerät mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst.
[0007] Ferner liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Führungsschiene für ein handgeführtes
Arbeitsgerät der gattungsgemäßen Art zu schaffen, die einen geringen Fluidverbrauch
und einen geringen Verschleiß der Kette ermöglicht.
[0008] Diese Aufgabe wird durch eine Führungsschiene mit den Merkmalen des Anspruchs 16
gelöst.
[0009] Für das Arbeitsgerät ist vorgesehen, dass die Seitenelemente einen Hauptfluidkanal
und einen Nebenfluidkanal mindestens teilweise begrenzen, wobei der Nebenfluidkanal
mindestens einen im Umlenkbereich mündenden ersten Nebenfluidauslass und mindestens
einen an einer zweiten Längsseite der Führungsschiene in die Führungsnut mündenden
zweiten Nebenfluidauslass aufweist. Durch die Verwendung von mindestens zwei Kanälen,
nämlich dem Hauptfluidkanal und dem Nebenfluidkanal, kann das zur Spülung der Kette
vorgesehene Fluid, insbesondere Wasser, einfach und gezielt an die vorgesehene Stelle
geleitet werden. Ein unnötiges Austreten von Wasser an Stellen, die zur Spülung der
Kette nicht wesentlich beitragen, kann unterbunden werden. Dabei sind der Hauptfluidkanal
und der Nebenfluidkanal vorteilhaft so gestaltet und mit einer Fluidversorgung verbunden,
dass im Betrieb mehr Fluid durch den Hauptfluidkanal strömt als durch den Nebenfluidkanal.
Dadurch können auf einfache Weise unterschiedliche Fluidmengen in unterschiedliche
Bereiche der Führungsschiene zugeführt werden.
[0010] Das Arbeitsgerät kann eine Motorsäge und die Kette eine Sägekette sein. Die Sägekette
besitzt dabei Schneidzähne zur spanenden Bearbeitung eines Werkstücks, das vorteilhaft
aus Holz ist. Das zur Sägekette durch die Fluidkanäle geförderte Fluid ist insbesondere
Öl. Besonders vorteilhaft ist das Arbeitsgerät ein Gesteinschneider, und die Kette
dient zum Schneiden von mineralischen und/oder metallischen Werkstoffen. Die Kette
besitzt dabei Schneidelemente, die das Werkstück abschleifen. Die Schneidelemente
sind vorteilhaft Schleifelemente, die Diamantpartikel enthalten.
[0011] Vorteilhaft ist der Nebenfluidkanal mit dem Hauptfluidkanal derart fluidisch verbunden,
dass im Betrieb ein Teil des im Hauptfluidkanal strömenden Fluids vom Hauptfluidkanal
in den Nebenfluidkanal strömt. Dadurch kann der Nebenfluidkanal über den Hauptfluidkanal
mit Fluid versorgt werden, ohne dass eine separate Versorgung des Nebenfluidkanals
erforderlich ist.
[0012] Zweckmäßig strömt im Betrieb mehr als die Hälfte des in den Hauptfluidkanal eintretenden
Fluidvolumenstroms zu den Hauptfluidauslässen, und weniger als die Hälfte des in den
Hauptfluidkanal eintretenden Fluidvolumenstroms strömt über den Nebenfluidkanal zu
den Nebenfluidauslässen. Vorzugsweise strömt im Betrieb mehr als 60%, insbesondere
mehr als 70%, vorteilhaft etwa 80% des in den Hauptfluidkanal eintretenden Fluidvolumenstroms
zu den Hauptfluidauslässen und weniger als 40%, insbesondere weniger als 30%, insbesondere
etwa 20% des in den Hauptfluidkanal eintretenden Fluidvolumenstroms strömt über den
Nebenfluidkanal zu den Nebenfluidauslässen. Dadurch wird der Großteil des Wassers
durch die Hauptfluidauslässe ausgelassen, wodurch die Kette gezielt an den Hauptfluidauslässen
gespült wird. Gleichzeitig wird mit dem kleineren Teil des Wassers die Kette im Bereich
der Nebenfluidauslässe gespült. In diesem Bereich ist die Kette weniger stark beansprucht
und/oder weniger stark verschmutzt, so dass die kleinere Wassermenge ausreichend ist.
[0013] Vorzugsweise verläuft in einem Längenabschnitt der Führungsschiene ein Trennsteg
direkt zwischen dem Hauptfluidkanal und dem Nebenfluidkanal. Der Trennsteg trennt
den Hauptfluidkanal und den Nebenfluidkanal und ermöglicht eine gute Führung des Fluids,
insbesondere mit geringem Druckverlust, innerhalb der jeweiligen Fluidkanäle. Dadurch
wird das Fluid einfach und sicher zu sämtlichen vorgesehenen Fluidauslässen geleitet.
Der Trennsteg bildet eine quer zur Ebene der Führungsschiene verlaufende Barriere
zwischen Hauptfluidkanal und Nebenfluidkanal. Dadurch können sich beide Kanäle in
dem Längenabschnitt über die gesamte Breite der Führungsschiene zwischen den Seitenelementen
erstrecken. Der Längenabschnitt ist dabei ein in Längsrichtung verlaufender, durch
zwei senkrecht zur Längsrichtung stehende Ebenen abgegrenzter Abschnitt der Führungsschiene.
[0014] Zweckmäßig verläuft in diesem Längenabschnitt der Führungsschiene ein Abschnitt des
Hauptfluidkanals bezogen auf eine Mittelebene im Wesentlichen spiegelsymmetrisch zu
einem Abschnitt des Nebenfluidkanals, wobei die Mittelebene eine Längsmittelachse
der Führungsschiene enthält und senkrecht zur Ebene der Führungsschiene steht. Durch
die spiegelsymmetrische Gestaltung ergibt sich ein einfacher Aufbau. Die unterschiedlichen
Fluidmengen, die im Betrieb durch Hauptfluidkanal und Nebenfluidkanal strömen, ergeben
sich aufgrund der indirekten Speisung des Nebenfluidkanals aus dem Hauptfluidkanal
und über die Drosselung der Verbindung der Kanäle. Eine unterschiedliche Geometrie
der Kanäle ist nicht vorgesehen. Beim Wenden der Führungsschiene werden Hauptfluidkanal
und Nebenfluidkanal vertauscht. Dadurch, dass der Hauptfluidkanal mit dem gehäuseseitigen
Wasserauslass verbunden ist und der Nebenkanal über eine Drosselstelle mit dem Hauptfluidkanal
verbunden ist, ergeben sich für jede Lage der Führungsschiene die gewünschten Fluidmengen
in Hauptfluidkanal und Nebenfluidkanal.
[0015] Zweckmäßig liegt das erste Seitenelement mindestens teilweise am zweiten Seitenelement
an, und die Seitenelemente begrenzen den Hauptfluidkanal und den Nebenfluidkanal.
Dadurch ist die Herstellung der Führungsschiene unter Ausbildung der Fluidkanäle einfach,
und gleichzeitig ist die Führungsschiene mechanisch stabil. Insbesondere liegen die
Seitenelemente vollständig aneinander an. Dadurch kann die Führungsschiene lediglich
durch zwei Seitenelemente gebildet werden. Es kann jedoch auch vorteilhaft sein, dass
zwischen den Seitenelementen ein Zwischenelement angeordnet ist, und der Hauptfluidkanal
und der Nebenfluidkanal jeweils mindestens teilweise vom Zwischenelement begrenzt
sind. Dadurch ist die Herstellung der Führungsschiene besonders einfach. Insbesondere
können die Seitenelemente und das Zwischenelement jeweils als Platten ausgeführt sein.
Die Fluidkanäle können beispielsweise aus den Platten ausgestanzt sein. Dabei sind
besonders vorteilhaft nur in dem Zwischenelement Ausstanzungen für die Fluidkanäle
vorgesehen. In den Seitenelementen ist vorteilhaft nur eine Ausstanzung zur Verbindung
des Fluidkanals mit dem gehäuseseitigen Wasseranschluss vorhanden. Die Seitenelemente
und das Zwischenelement sind beispielsweise durch Punktschweißung miteinander verbunden.
[0016] Vorzugsweise besitzt das Zwischenelement mindestens eine erste Durchbrechung, deren
Längsseiten den Hauptfluidkanal begrenzen, und mindestens eine zweite Durchbrechung,
deren Längsseiten den Nebenfluidkanal begrenzen. Durchbrechungen im Zwischenelement
sind einfach herstellbar, beispielsweise durch Ausstanzen. Eine Durchbrechung kann
mit nahezu beliebiger Kontur hergestellt werden, so dass die Fluidkanäle strömungsmechanisch
optimal geformt werden können.
[0017] Zweckmäßig sind der Hauptfluideinlass und der zweite Hauptfluidauslass auf unterschiedlichen
Seiten einer Mittelebene der Führungsschiene angeordnet, wobei die Mittelebene eine
Längsmittelachse der Führungsschiene enthält und senkrecht zur Ebene der Führungsschiene
steht. Zweckmäßig ist der Hauptfluideinlass bezogen auf das Arbeitsgerät in üblicher
Abstellposition oberhalb der Mittelebene angeordnet. Damit kann die Führungsschiene
am Gehäuse konstruktiv einfach eingespannt und gleichzeitig kann der Hauptfluideinlass
konstruktiv einfach mit Wasser versorgt werden.
[0018] Vorteilhaft ist die Kette um die Führungsschiene umlaufend angeordnet, wobei im Betrieb
ein erster Trum der Kette auf den Umlenkbereich zu läuft und ein zweiter Trum der
Kette vom Umlenkbereich weg läuft, und wobei der zweite Hauptfluidauslass auf der
gleichen Seite der Mittelebene angeordnet ist wie der zweite Trum der Kette. Der zweite
Trum der Kette ist der Trum, der üblicherweise den Schnitt ausführt. Der Hauptteil
des Fluids wird dadurch unterhalb der Mittelebene ausgelassen und damit dem Teil der
Kette zugeführt, der möglichst gut gespült werden muss. Durch den ersten, am Umlenkbereich
mündenden Hauptfluidauslass ist gleichzeitig eine ausreichende Spülung am Umlenkbereich
sichergestellt.
[0019] Vorzugsweise umfasst der Nebenfluidkanal einen im Einspannbereich angeordneten Nebenfluideinlass,
und der Nebenfluideinlass und der Hauptfluideinlass sind auf unterschiedlichen Seiten
der Mittelebene angeordnet. Der Nebenfluideinlass ist dabei vorteilhaft im Betrieb
nicht mit einer Wasserversorgung verbunden, so dass kein Fluid in den Nebenfluideinlass
zugeführt wird. Der Nebenfluidkanal wird vorteilhaft ausschließlich über den Hauptfluidkanal
mit Fluid versorgt. Zweckmäßig sind der zweite Nebenfluidauslass und der zweite Hauptfluidauslass
auf unterschiedlichen Seiten der Mittelebene angeordnet. Insbesondere sind die Ein-
und Auslässe symmetrisch zur Mittelebene angeordnet.
[0020] Zweckmäßig kreuzen sich der Hauptfluidkanal und der Nebenfluidkanal an einer ersten
Kreuzungsstelle, wobei an der ersten Kreuzungsstelle der Hauptfluidkanal vom Nebenfluidkanal
getrennt verläuft. Zweckmäßig kreuzen sich der Hauptfluidkanal und der Nebenfluidkanal
an einer zweiten Kreuzungsstelle, wobei an der zweiten Kreuzungsstelle der Hauptfluidkanal
vom Nebenfluidkanal getrennt verläuft. Dadurch können die Ein- und Auslässe der Fluidkanäle
jeweils auf unterschiedlichen Seiten der Mittelebene angeordnet sein, so dass die
Führungsschiene optimal mit Wasser befüllt und gleichzeitig die Kette optimal mit
Wasser versorgt ist.
[0021] Vorteilhaft ist die Führungsschiene wendbar ausgebildet. Dadurch kann die Führungsschiene
einfach montiert werden. Der Bediener muss die Lage der Führungsschiene beim Einbau
nicht beachten.
[0022] Für eine Führungsschiene für ein handgeführtes Arbeitsgerät ist vorgesehen, dass
die Seitenelemente einen Nebenfluidkanal mindestens teilweise begrenzen, wobei der
Nebenfluidkanal mindestens einen im Umlenkbereich mündenden ersten Nebenfluidauslass
und mindestens einen an einer zweiten Längsseite der Führungsschiene in die Führungsnut
mündenden zweiten Nebenfluidauslass aufweist. Durch die Verwendung von mindestens
zwei Kanälen, nämlich dem Hauptfluidkanal und dem Nebenfluidkanal, kann das zur Spülung
der Kette vorgesehene Fluid, insbesondere Wasser, einfach und gezielt an die vorgesehene
Stelle der Kette geleitet werden. Ein unnötiges Austreten von Wasser an Stellen, die
zur Spülung der Kette nicht wesentlich beitragen, kann weitgehend unterbunden werden.
[0023] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnung erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines Gesteinschneiders,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht einer Führungsschiene,
- Fig. 3
- eine perspektivische Darstellung der Führungsschiene,
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung der Führungsschiene mit Hauptfluidkanal und Nebenfluidkanal,
- Fig. 5
- eine schematische perspektivische Darstellung der Führungsschiene mit Hauptfluidkanal
und Nebenfluidkanal,
- Fig. 6
- einen Schnitt entlang der Linie VI-VI in Fig. 4,
- Fig. 7
- einen Schnitt entlang der Linie VII-VII in Fig. 4,
- Fig. 8
- eine Ansicht auf die Führungsschiene in Richtung des Pfeils VIII in Fig. 4,
- Fig. 9
- eine Seitenansicht der Führungsschiene in einem weiteren Ausführungsbeispiel, wobei
ein Seitenelement abgenommen ist,
- Fig. 10
- eine Ansicht in Richtung des Pfeils X in Fig. 9,
- Fig. 11
- einen Schnitt entlang der Linie XI-XI in Fig. 9,
- Fig. 12
- einen Schnitt entlang der Linie XII-XII in Fig. 9.
- Fig. 13
- eine perspektivische Darstellung des Seitenelements und des am Seitenelement angeordneten
Zwischenelements in einem weiteren Ausführungsbeispiel,
- Fig. 14
- eine Seitenansicht einer Führungsschiene in einem weiteren Ausführungsbeispiel,
- Fig. 15
- eine perspektivische Darstellung der Führungsschiene in dem Ausführungsbeispiel nach
Fig. 14,
- Fig. 16 und 17
- schematische Darstellungen des vorgesehenen Strömungsweges des Hauptfluidstroms in
der Führungsschiene in verschiedenen Ausführungsvarianten der Führungsschiene,
- Fig. 18
- eine Seitenansicht auf einen Abschnitt der Kette des Gesteinschneiders.
[0024] Die Fig. 1 zeigt als Ausführungsbeispiel für ein handgeführtes Arbeitsgerät einen
Gesteinschneider 1, der ähnlich einer Motorkettensäge aufgebaut ist. Der Gesteinschneider
1 besitzt ein Gehäuse 2, in dem ein Antriebsmotor 3 angeordnet ist. Der Antriebsmotor
2 ist als Verbrennungsmotor, insbesondere als gemischgeschmierter Verbrennungsmotor
ausgebildet und besitzt einen Abgasschalldämpfer 8, über den Abgase in die Umgebung
entweichen. Der Antriebsmotor 2 kann auch ein Elektromotor sein, der beispielsweise
über ein Stromkabel oder eine Batterie, insbesondere einen Akkumulator, mit Energie
versorgt sein kann. An dem Gehäuse 2 ist eine Führungsschiene 4 festgelegt, die in
Fig. 1 schematisch gezeigt ist. An der Führungsschiene 4 ist umlaufend eine Kette
5 angeordnet, die von dem Antriebsmotor 3 angetrieben wird. Die Kette 5 besitzt eine
Vielzahl von Schneidelementen 6. Die Schneidelemente 6 sind zum Durchtrennen von Metall
oder mineralischen Werkstoffen, wie Gestein, Beton, oder dgl., geeignet. Das handgeführte
Arbeitsgerät kann auch eine Motorsäge sein, an deren Führungsschiene eine Sägekette
mit Schneidzähnen angeordnet ist. Die Kette 5 ist von einem Antriebsritzel in einer
Laufrichtung 45 angetrieben. Das Antriebsritzel ist von einem am Gehäuse 2 festgelegten
Kettenraddeckel 7 abgedeckt. Die Kette 5 besitzt einen ersten Trum 46, der sich im
Betrieb vom Antriebsritzel zu einem Umlenkbereich 20 der Führungsschiene 4 (Fig. 2)
bewegt und einen zweiten Trum 47, der sich vom Umlenkbereich 20 zum Antriebsritzel
bewegt.
[0025] Am Gehäuse 2 sind ein hinterer Handgriff 9 sowie ein Griffrohr 10 festgelegt. Der
hintere Handgriff 9 ist an der dem Abgasschalldämpfer 8 und einer Gehäusevorderseite
11 abgewandten Gehäuseseite angeordnet. Das Griffrohr 10 überspannt das Gehäuse 2
mit Abstand. In dem Bereich zwischen dem Griffrohr 10 und der Führungsschiene 4 ist
ein fest am Gehäuse 2 gehaltener Handschutzbügel 12 angeordnet.
[0026] Im Betrieb wird die Kette 5 mit einem Fluid, im Ausführungsbeispiel mit Wasser, gespült.
Hierzu ist eine Wasserleitung 13 vorgesehen, die über einen Wasseranschluss 14 mit
einer Einrichtung zur Wasserversorgung zu verbinden ist. Der Wasseranschluss 14 ist
im hinteren Bereich des hinteren Handgriffs 9 angeordnet. Die Wasserleitung 13 führt
zu einem in den Figuren nicht sichtbaren Wasserauslass. Der Wasserauslass ist am Gehäuse
2 unter dem Kettenraddeckel 7 angeordnet und vom Kettenraddeckel 7 und von der Führungsschiene
4 abgedeckt. Am Wasserauslass liegt ein in Fig. 4 gezeigter Hauptfluideinlass 15 an
der Führungsschiene 4 an. Über den Hauptfluideinlass 15 tritt das Wasser aus dem Wasserauslass
in die Führungsschiene 4 ein. Wie weiter unten noch näher beschrieben wird, ist das
Wasser in Kanälen innerhalb der Führungsschiene 4 geführt und tritt an Längsseiten
16, 17 und am Umlenkbereich 20 der Führungsschiene 4 aus. Beim Austreten spült das
Wasser die Kette 5. Gleichzeitig bindet das Wasser den beim Schneiden entstehenden
Staub und transportiert den Abtrag ab. Außerdem kühlt das Wasser die Kette 5. Das
Wasser kann auch mit Zusatzstoffen versehen sein, so dass das Wasser beispielsweise
die Kette 5 schmiert. Anstelle von Wasser kann auch Öl als Fluid vorgesehen sein.
Der Einsatz von Öl eignet sich insbesondere dann, wenn das handgeführte Arbeitsgerät
als Motorkettensäge ausgebildet ist und die Kette 5 eine Sägekette ist.
[0027] Die Fig. 2 und 3 zeigen die Führungsschiene 4 im ausgebauten Zustand. Die Führungsschiene
4 besitzt eine Führungsnut 19, in der die Kette 5 (Fig. 1) geführt ist. Im Umlenkbereich
20 ist ein Umlenkstern 21 drehbar gelagert. Im Umlenkbereich 20 wird im Betrieb die
Kette 5 umgelenkt. Dabei ist die Kette 5 im Umlenkstern 21 geführt. Am anderen Ende
der Führungsschiene 4 besitzt die Führungsschiene 4 einen Einspannbereich 22. Der
Einspannbereich 22 ist zur Fixierung der Führungsschiene 4 am Gehäuse 2 (Fig. 1) vorgesehen.
Im Einspannbereich 22 ist der Hauptfluideinlass 15 (Fig. 4) angeordnet.
[0028] Die Führungsschiene 4 umfasst ein erstes Seitenelement 23 und ein zweites Seitenelement
24. Zwischen den Seitenelementen 23, 24 ist ein Zwischenelement 25 angeordnet. Wie
die Figuren 4 bis 7 zeigen, begrenzen die Seitenelemente 23, 24 und das Zwischenelement
25 einen Hauptfluidkanal 26 und einen Nebenfluidkanal 27. Hierzu besitzt das Zwischenelement
25 eine erste Durchbrechung, deren in Fig. 4 und 5 gezeigte Seitenwände 29, 30 den
Hauptfluidkanal 26 abschnittsweise begrenzen. Das Zwischenelement 25 besitzt eine
zweite Durchbrechung, deren Seitenwände 31, 32 den Nebenfluidkanal 27 abschnittsweise
begrenzen.
[0029] Der Hauptfluideinlass 15 ist in der Bildebene in Fig. 4 hinten angeordnet. Der Hauptfluideinlass
15 ist als Öffnung, beispielsweise als Bohrung, Aussparung oder dgl., im ersten Seitenelement
23 ausgebildet. Über den Hauptfluideinlass 15 wird im Betrieb Wasser in den Hauptfluidkanal
26 eingeführt. Der Hauptfluidkanal 26 weist einen im Umlenkbereich 20 mündenden ersten
Hauptfluidauslass 33 auf. Der Hauptfluidkanal 26 weist einen an der ersten Längsseite
16 der Führungsschiene 4 in die Führungsnut 19 mündenden zweiten Hauptfluidauslass
34 auf. Im Ausführungsbeispiel sind drei zweite Hauptfluidauslässe 34 vorgesehen,
die jeweils in Laufrichtung der Kette 5 (Fig. 1) einen Abstand zueinander aufweisen.
Bevorzugt sind die Fluidauslässe 34, 36 über nahezu die gesamte Länge der Führungsschiene
4 etwa gleichmäßig verteilt. Das Wasser tritt im Betrieb aus den Hauptfluidauslässen
33, 34 aus und wird der Kette 5 (Fig. 1) kontinuierlich zugeführt.
[0030] Im Ausführungsbeispiel sind der Hauptfluidkanal 26 und der Nebenfluidkanal 27 bezogen
auf eine Mittelebene 37 etwa symmetrisch, insbesondere etwa spiegelsymmetrisch, ausgebildet.
Die Mittelebene 37 enthält eine Längsmittelachse 38 der Führungsschiene 4 und steht
senkrecht zur Ebene der Führungsschiene 4. In Fig. 4 in der Bildebene vorne ist im
Einspannbereich 22 ein Nebenfluideinlass 28 angeordnet, der eine Öffnung zum Nebenfluidkanal
27 freigibt. Der Nebenfluideinlass 28 ist als Bohrung, Aussparung oder dgl. im zweiten
Seitenelement 24 ausgebildet. Im üblichen Betrieb wird über den Nebenfluideinlass
28 kein Wasser in den Nebenfluidkanal 27 eingeführt. Der Nebenfluideinlass 28 ist
für die Wendbarkeit der Führungsschiene 4 erforderlich, denn nach dem Wenden der Führungsschiene
4 liegt der Nebenfluideinlass 28 am gehäuseseitigen Wasserauslass an, und es wird
über den Nebenfluideinlass 28 Wasser in den Nebenfluidkanal 27 zugeführt, wobei in
diesem Fall in den Hauptfluideinlass 15 kein Wasser zugeführt wird. Der gehäuseseitige
Wasserauslass ist dabei der am Gehäuse 2 des Gesteinschneiders 1 ausgebildete Wasserauslass,
aus dem Wasser aus dem Gehäuse 2 in die Führungsschiene 4 übertritt. Der Nebenfluidkanal
27 weist mindestens einen im Umlenkbereich 20 mündenden ersten Nebenfluidauslass 35
auf. Der Nebenfluidkanal 27 weist mindestens einen an der zweiten Längsseite 17 der
Führungsschiene 4 in die Führungsnut 19 mündenden zweiten Nebenfluidauslass 36 auf.
Im Ausführungsbeispiel sind drei zweite Nebenfluidauslässe 36 vorgesehen, die jeweils
in Laufrichtung der Kette 5 (Fig. 1) einen Abstand zueinander aufweisen. Es kann insbesondere
benachbart zum Nebenfluideinlass 28 ein in den Figuren nicht dargestellter weiterer
Nebenfluidauslass angeordnet sein.
[0031] Der Hauptfluidkanal 26 verläuft stromab des Hauptfluideinlasses 15 zunächst geschwungen,
insbesondere etwa S-förmig, wobei das Fluid in diesem Abschnitt des Hauptfluidkanals
26 mehrfach, im Ausführungsbeispiel mindestens zweifach die Hauptströmungsrichtung
wechselt. Der geschwungene Verlauf des Hauptfluidkanals 26 erstreckt sich etwa vom
Hauptfluideinlass 15 bis zu der Stelle, an der der Hauptfluidkanal 26 die Mittelebene
37 schneidet. In einem Längenabschnitt 39 der Führungsschiene 4 umfasst der Hauptfluidkanal
26 einen Förderkanal 43 und mehrere Abzweigkanäle 44. Der Förderkanal 43 verläuft
etwa parallel zur Mittelebene 37. Damit die zweiten Hauptfluidauslässe 34 mit Fluid
versorgt werden können, zweigen vom Förderkanal 43 die Abzweigkanäle 44 ab. Die Abzweigkanäle
44 enden an den Hauptfluidauslässen 34. Die Abzweigkanäle 44 verlaufen zur Längsmittelachse
38 in Richtung zum Umlenkbereich 20 geneigt, so dass sich ein etwa fischgrätförmiger
Kanalverlauf ergibt. Der Strömungsquerschnitt eines jeden Abzweigkanals 44 verjüngt
sich in Strömungsrichtung. Stromab des Längenabschnitts 39 vergrößert sich der Abstand
zwischen Hauptfluidkanal 26 und Mittelebene 37 und bleibt anschließend etwa konstant.
Weiter stromab verjüngt sich der Strömungsquerschnitt des Hauptfluidkanals 26. Schließlich
mündet der Hauptfluidkanal 26 in den ersten Hauptfluidauslass 33.
[0032] Der Nebenfluidkanal 27 ist weitgehend symmetrisch zum Hauptfluidkanal 26 ausgebildet,
so dass das oben zum Hauptfluidkanal 26 Gesagte entsprechend für den Nebenkanal 27
gilt. Auch der Nebenkanal 27 besitzt einen Förderkanal 43 und Abzweigkanäle 44.
[0033] In dem Längenabschnitt 39 der Führungsschiene 4 verläuft zwischen dem Hauptfluidkanal
26 und dem Nebenfluidkanal 27 ein Trennsteg 40. Der Trennsteg 40 ist im Zwischenelement
25 ausgebildet. Beide Seitenelemente 23, 24 liegen mindestens teilweise am Trennsteg
40 an. Im Längenabschnitt 39 verlaufen der Förderkanal 43 des Hauptfluidkanals 26
und der Förderkanal 43 des Nebenfluidkanals 27 parallel zueinander. Die in Fig. 7
eingezeichnete Höhe a des Trennstegs 40 ist im Längenabschnitt 39 konstant. Wie Fig.
7 auch zeigt, besitzt der Trennsteg 40 eine Breite b, die der Breite des Zwischenelements
25 entspricht.
[0034] Der Hauptfluidkanal 26 ist mit dem Nebenfluidkanal 27 derart fluidisch verbunden,
dass im Betrieb ein Teil des im Hauptfluidkanal 26 strömenden Fluids vom Hauptfluidkanal
26 in den Nebenfluidkanal 27 strömt. Der Wasserübertritt findet insbesondere im Bereich
vor dem Trennsteg 40, also vor dem Längenabschnitt 39 statt. Aber auch im Bereich
des Trennstegs 40 und im Bereich nach dem Trennsteg 40 kann ein Wasserübertritt stattfinden.
Damit Wasser übertreten kann, ist im Ausführungsbeispiel konstruktiv vorgesehen, dass
die Seitenelemente 23, 24 und das Zwischenelement 25 nicht dichtend aneinander liegen.
Konstruktiv ist dies beispielsweise durch Punktschweißung der Elemente 23, 24, 25
umgesetzt, wobei die fluidische Verbindung aufgrund der Undichtheit zwischen den nicht
dichtend mit dem Zwischenelement 25 verbundenen Seitenelementen 23, 24 gebildet ist.
Die Undichtheit ist im Ausführungsbeispiel an den Stellen gegeben, an denen der Hauptfluidkanal
26 und der Nebenfluidkanal 27 bis an dasselbe Seitenelement 23, 24 heranreichen. Im
Betrieb wird nur dem Hauptfluidkanal 26 über den Hauptfluideinlass 15 Wasser zugeführt.
Der Nebenfluidkanal 27 wird nicht mit einer gehäuseseitigen Wasserzuführung verbunden.
Über die fluidische Verbindung der beiden Kanäle 26, 27 kann dennoch Wasser aus dem
Hauptfluidkanal 26 in den Nebenfluidkanal 27 eintreten und von dort aus den Nebenfluidauslässen
35, 36 austreten. Im Ausführungsbeispiel strömt im Betrieb mehr als die Hälfte des
in den Hauptfluidkanal 26 eintretenden Fluidvolumenstroms zu den Hauptfluidauslässen
33, 34, und weniger als die Hälfte des in den Hauptfluidkanal 26 eintretenden Fluidvolumenstroms
strömt über den Nebenfluidkanal 27 zu den Nebenfluidauslässen 35, 36. Vorzugsweise
strömt im Betrieb mehr als 60%, insbesondere mehr als 70%, vorteilhaft etwa 80% des
in den Hauptfluidkanal eintretenden Fluidvolumenstroms zu den Hauptfluidauslässen,
und weniger als 40%, insbesondere weniger als 30%, insbesondere etwa 20% des in den
Hauptfluidkanal eintretenden Fluidvolumenstroms strömt über den Nebenfluidkanal zu
den Nebenfluidauslässen.
[0035] Aufgrund der zur Mittelebene 37 weitgehend symmetrisch ausgebildeten Fluidkanäle
26, 27 sind die Nebenfluidauslässe 35, 36 und die Hauptfluidauslässe 33, 34 auf unterschiedlichen
Seiten der Mittelebene 37 und der Hauptfluideinlass 25 und der Nebenfluideinlass 28
auf unterschiedlichen Seiten der Mittelebene 37 angeordnet. Aufgrund der Anordnung
der Einlässe 15, 28 und Auslässe 33, 34, 35, 36 auf unterschiedlichen Seiten der Mittelebene
37 kreuzen sich der Hauptfluidkanal 26 und der Nebenfluidkanal 27 an einer ersten
Kreuzungsstelle 41. Im Ausführungsbeispiel ist die erste Kreuzungsstelle 41 in einem
Bereich etwa zwischen dem Einspannbereich 22 und dem Längenabschnitt 39 angeordnet.
An der ersten Kreuzungsstelle 41 verlaufen die Kanäle 26, 27 getrennt voneinander,
wie insbesondere in Fig. 6 gut erkennbar ist.
[0036] Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 und 5 sind der Hauptfluideinlass 15 und die
Hauptfluidauslässe 33, 34 auf unterschiedlichen Seiten der Mittelebene 37 der Führungsschiene
4 angeordnet. Im Betrieb läuft ein erster Trum 46 der Kette 5 (Fig. 1) auf den Umlenkbereich
21 zu, und ein zweiter Trum 47 der Kette 5 (Fig. 1) läuft vom Umlenkbereich 21 weg.
Die Hauptfluidauslässe 33, 34 sind auf der gleichen Seite der Mittelebene 37 angeordnet
wie der zweite Trum 47 der Kette 5 (Fig. 1). Aufgrund der Anordnung der Hauptfluidauslässe
33, 34 und dadurch, dass der Großteil des Wassers aus den Hauptfluidauslässen 33,
34 austritt, wird dem rücklaufenden Teil der Kette 5 (Fig. 1), der gleichzeitig in
üblicher Arbeitsposition des Gesteinschneiders 1 (Fig. 1) der den Werkstoff schneidende
Teil der Kette 5 (Fig. 1) ist, der größere Teil der insgesamt eingeleiteten Wassermenge
zugeführt. Damit wird die Kette 5 (Fig. 1) an der Stelle, an der aufgrund des Schneidens
der abrasive Schlamm entsteht, gespült.
[0037] Wie die Fig. 6 und 7 zeigen, ändert sich der Kanalquerschnitt der Fluidkanäle 26,
27 an unterschiedlichen Stellen der Fluidkanäle 26, 27. Der Kanalquerschnitt von jedem
der Fluidkanäle 26, 27 ist an der ersten Kreuzungsstelle 41 (Fig. 6) kleiner als der
Kanalquerschnitt des entsprechenden Fluidkanals 26, 27 an einer Stelle stromab der
ersten Kreuzungsstelle 41 (Fig. 7). An der ersten Kreuzungsstelle 41 ist eine am Zwischenelement
25 ausgebildete Trennwand 42 zwischen den Fluidkanälen 26, 27 vorgesehen. Somit ist
an der ersten Kreuzungsstelle 41 der Hauptfluidkanal 26 vom ersten Seitenelement 23
und vom Zwischenelement 25 begrenzt, und an der ersten Kreuzungsstelle 41 ist der
Nebenfluidkanal 26 vom zweiten Seitenelement 24 und vom Zwischenelement 25 begrenzt.
Fig. 7 zeigt, dass die Fluidkanäle 26, 27 stromab der ersten Kreuzungsstelle 41 jeweils
sowohl vom ersten Seitenelement 23, vom zweiten Seitenelement 24 und vom Zwischenelement
25 begrenzt sind. Stromauf der ersten Kreuzungsstelle 41 sind die Fluidkanäle 26,
27 entsprechend gestaltet.
[0038] Fig. 8 zeigt die Anordnung der zweiten Nebenfluidauslässe 36 an der Führungsschiene
4. Die Abstände a
1, a
2 von jeweils zwei benachbarten zweiten Nebenfluidauslässen 36 sind im Ausführungsbeispiel
unterschiedlich. Der Abstand a
1 der beiden zweiten Nebenfluidauslässe 36, die weiter hinten, also näher am Einspannbereich
22 liegen, ist kleiner als der Abstand a
2 der beiden zweiten Nebenfluidauslässe 36, die weiter vorn, also näher am Umlenkbereich
21 liegen. Entsprechendes gilt aufgrund der Symmetrie für die zweiten Hauptfluidauslässe
34.
[0039] Die Fig. 9 bis 12 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Seitenelements 123
für eine Führungsschiene 104 (Fig. 11 und 12). Die Führungsschiene 104 umfasst, wie
die Fig. 11 und 12 zeigen, das Seitenelement 123 sowie das Seitenelement 24. Gleiche
Bezugszeichen bezeichnen dabei in allen Figuren einander entsprechende Elemente. Das
in Fig. 9 bis 12 gezeigte Seitenelement 123 entspricht im Wesentlichen dem in den
Fig. 2 bis 8 gezeigten ersten Seitenelement 23. Am Seitenelement 123 nach den Fig.
9 bis 12 ist das Zwischenelement integral ausgebildet. Ein Zwischenelement 25 als
separates Bauteil der Führungsschiene kann in diesem Ausführungsbeispiel entfallen.
Das Seitenelement 123 liegt mindestens teilweise am zweiten Seitenelement 24 an. Die
Seitenelemente 123 und 24 begrenzen den Hauptfluidkanal 26 und den Nebenfluidkanal
27 (Fig. 9).
[0040] Fig. 13 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Zwischenelements 225, welches
im Wesentlichen dem in den Fig. 2 bis 8 gezeigten Zwischenelement 25 entspricht. Am
Zwischenelement 225 sind Fluidkanäle 226 und 227 ausgebildet. Ein wesentlicher Unterschied
zum Zwischenelement 25 besteht darin, dass im Bereich eines Längenabschnitts 239 an
einem zwischen den Fluidkanälen 226, 227 angeordneten Trennsteg 240 mindestens ein
Verbindungskanal 260 ausgebildet ist. Der Verbindungskanal 260 verbindet die beiden
Fluidkanäle 226, 227 fluidisch miteinander, so dass im Betrieb ein Austausch von Fluid
aus dem Hauptfluidkanal 226 über den Verbindungskanal 260 in den Nebenfluidkanal 227
erfolgt. Im Ausführungsbeispiel sind insgesamt drei Verbindungskanäle 260 vorgesehen.
Anstelle des Verbindungskanals 260 kann auch mindestens ein nicht dargestelltes Drosselelement
vorgesehen sein, welches einen Teil des im Hauptfluidkanal 226 strömenden Fluidstroms
in den Nebenfluidkanal 225 leitet. Das Drosselelement wirkt hierbei in beiden Anbaulagen
der Führungsschiene 4. So wird trotz geometrisch identischer Ausformung von Hauptfluidkanal
26 und Nebenfluidkanal 27 eine reduzierte Fluidabgabe des Nebenfluidkanals 27 erreicht.
Bei einer weiteren, nicht dargestellten Ausführungsform können die Querschnitte der
Nebenfluidauslässe 35, 36 kleiner sein als die Querschnitte der Hauptfluidauslässe
33, 34. In dieser Ausführungsform ist eine Wendbarkeit der Führungsschiene 4 nicht
gegeben.
[0041] Fig. 14 und 15 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Führungsschiene 304,
die in großen Teilen der in den Fig. 2 bis 8 gezeigten Führungsschiene 4 entspricht.
Der wesentliche Unterschied der in Fig. 14 und 15 gezeigten Führungsschiene 304 zur
in den Fig. 2 bis 8 gezeigten Führungsschiene 4 besteht darin, dass sich bei der in
den Fig. 14 und 15 gezeigten Führungsschiene 304 ein Hauptfluidkanal 326 und ein Nebenfluidkanal
327 an einer ersten Kreuzungsstelle 341 und an einer zweiten Kreuzungsstelle 361 kreuzen.
An der zweiten Kreuzungsstelle 361 verläuft der Hauptfluidkanal 326 vom Nebenfluidkanal
327 getrennt. Der Hauptfluidkanal 326 umfasst einen in einem Umlenkbereich 320 mündenden
ersten Hauptfluidauslass 333, der stromab der zweiten Kreuzungsstelle 361 angeordnet
ist. Der Hauptfluidauslass 333 ist auf derselben Seite einer Mittelebene 337 wie ein
Hauptfluideinlass 315 angeordnet. Durch den Hauptfluidauslass 333 austretendes Wasser
wird der Kette 5 (Fig. 1) in Laufrichtung 45 (Fig. 1) vor dem Passieren des Umlenkbereichs
320 zugeführt. Zusätzlich weist der Hauptfluidkanal 326 stromab der zweiten Kreuzungsstelle
361 einen an der zweiten Längsseite 17 (Fig. 3) der Führungsschiene 304 in die Führungsnut
19 (Fig. 3) mündenden dritten Hauptfluidauslass 362 auf. Der dritte Hauptfluidauslass
362 liegt auf derselben Seite der Mittelebene 337 wie der Hauptfluideinlass 315. Aufgrund
der Symmetrie gilt das oben zum Hauptfluidkanal 326 Gesagte entsprechend auch für
den Nebenfluidkanal 327. Insbesondere liegen ein erster Nebenfluidauslass 335, ein
dritter Nebenfluidauslass 363 und ein Nebenfluideinlass 328 auf derselben Seite der
Mittelebene 337.
[0042] Die Fig. 16 und 17 sollen schematisch den Lauf des Wassers 70, 370 im Hauptfluidkanal
26, 326 der Führungsschiene 4, 304 im Betrieb des Gesteinschneiders 1 (Fig. 1) visualisieren.
Zur besseren Übersicht wurde in den Fig. 16 und 17 der Übertritt von Wasser 70, 370
aus dem Hauptfluidkanal 26, 326 in den Nebenfluidkanal 27, 327 und das Fließen von
Wasser 70, 370 im Nebenfluidkanal 27, 327 nicht dargestellt.
[0043] Fig. 16 zeigt die Führungsschiene 4 im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 2 bis 8,
bei welchem sich der Hauptfluidkanal 26 und der Nebenfluidkanal 27 an der ersten Kreuzungsstelle
41 kreuzen. Das Wasser 70 tritt über den Hauptfluideinlass 15 in den Hauptfluidkanal
26 ein. Bis etwa zur ersten Kreuzungsstelle 41 strömt das Wasser 70 oberhalb der Mittelebene
37, und ab etwa der ersten Kreuzungsstelle 41 strömt das Wasser 70 unterhalb der Mittelebene
37. Das Wasser 70 tritt an dem ersten Hauptfluidauslass 33 und an den zweiten Hauptfluidauslässen
34 unterhalb der Mittelebene 37 aus dem Hauptfluidkanal 26 aus.
[0044] Fig. 17 zeigt die Führungsschiene 304 im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 14 und
15, bei welchem sich der Hauptfluidkanal 326 und der Nebenfluidkanal 327 an der ersten
Kreuzungsstelle 341 und an der zweiten Kreuzungsstelle 361 jeweils kreuzen. Das Wasser
370 tritt über den Hauptfluideinlass 315 in den Hauptfluidkanal 326 ein. Bis etwa
zur ersten Kreuzungsstelle 341 strömt das Wasser 370 oberhalb der Mittelebene 337,
etwa nach der ersten Kreuzungsstelle 341 bis etwa zur zweiten Kreuzungsstelle 361
strömt das Wasser 370 unterhalb der Mittelebene 337, und etwa ab der zweiten Kreuzungsstelle
361 strömt das Wasser 370 oberhalb der Mittelebene 337. Das Wasser 370 tritt an den
zweiten Hauptfluidauslässen 334 unterhalb der Mittelebene 337 aus dem Hauptfluidkanal
326 aus. Das Wasser 370 tritt am ersten Hauptfluidauslass 333 und am dritten Hauptfluidauslass
362 oberhalb der Mittelebene 337 aus dem Hauptfluidkanal 326 aus.
[0045] Fig. 18 zeigt die Gestaltung der Kette 5 im Einzelnen. Die Kette 5 ist aus mittigen
Verbindungsgliedern 501, 502 aufgebaut, die über seitliche Verbindungsglieder 503
miteinander verbunden sind. Alle Glieder der Kette 5 sind über Verbindungsbolzen 504
gelenkig miteinander verbunden. In Laufrichtung 45 der Kette 5 wechseln sich erste
mittige Verbindungsglieder 501 und zweite mittige Verbindungsglieder 502 ab. Die ersten
mittigen Verbindungsglieder 501 sind als Treibglieder ausgebildet und besitzen einen
Treibansatz 506, der in die an der Führungsschiene 4 (Fig. 1) ausgebildete Führungsnut
19 (Fig. 3) ragt. Am Treibansatz 506 werden die ersten mittigen Verbindungsglieder
501 vom Antriebsritzel angetrieben. An seiner in Laufrichtung 45 vorne liegenden Seite
besitzt jeder Treibansatz 506 eine Aussparung 507, die so geformt ist, dass sich in
der Führungsschiene 4 (Fig. 1) sammelnder Schlamm und Schmutz von den Treibansätzen
506 mitgefördert wird. Die Treibansätze 506 besitzen außerdem eine Bohrung 508, die
zur besseren Verteilung des Wassers 70, 370 (Fig. 16 und 17) dient.
[0046] Die seitlichen Verbindungsglieder 503 tragen jeweils Schneidsegmente 511. Dabei ist
jedes Schneidsegment 511 mit zwei in Laufrichtung 45 nebeneinander liegenden seitlichen
Verbindungsgliedern 503 fest verbunden, so dass die Schneidsegmente 511 die Kette
5 in ihrer gesamten Breite überragen und auch die mittigen Verbindungsglieder 501
und 502 teilweise übergreifen.
[0047] In sämtlichen Ausführungsbeispielen entsprechen gleiche Bezugszeichen gleichen Bauteilen.
Bei weitgehend ähnlichen Bauteilen sind in dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 9
bis 12 die Bezugszeichen um 100 gegenüber den Bezugszeichen der entsprechenden Bauteile
im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 2 bis 8 erhöht. Bei weitgehend ähnlichen Bauteilen
sind in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 13 die Bezugszeichen um 200 gegenüber den
Bezugszeichen der entsprechenden Bauteile im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 2 bis
8 erhöht. Bei weitgehend ähnlichen Bauteilen sind in dem Ausführungsbeispiel nach
den Fig. 14 bis 17 die Bezugszeichen um 300 gegenüber den Bezugszeichen der entsprechenden
Bauteile im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 2 bis 8 erhöht. Die einzelnen Ausführungsbeispiele
können geeignet miteinander kombiniert werden. Am Trennsteg 40 können in allen Ausführungsbeispielen
Öffnungen zwischen den Fluidkanälen vorgesehen sein. Bei allen Ausführungsbeispielen
können weitere Kreuzungsstellen der Fluidkanäle vorgesehen sein.
1. Handgeführtes Arbeitsgerät mit einer Führungsschiene (4, 104, 304), wobei die Führungsschiene
(4, 104, 304) eine Führungsnut (19) besitzt, in der eine Kette (5) geführt ist, wobei
die Führungsschiene (4, 104, 304) an einem Ende einen Umlenkbereich (20) zum Umlenken
der Kette (5) und am anderen Ende einen Einspannbereich (22) zur Fixierung an einem
Gehäuse (2) des Arbeitsgeräts besitzt, wobei die Führungsschiene (4, 104, 304) ein
erstes Seitenelement (23, 123) und ein zweites Seitenelement (24) umfasst, die einen
Hauptfluidkanal (26, 226, 326) mindestens teilweise begrenzen, wobei der Hauptfluidkanal
(26, 226, 326) im Einspannbereich (22) einen an dem ersten Seitenelement (23, 123)
angeordneten Hauptfluideinlass (15) umfasst, und wobei der Hauptfluidkanal (26, 226,
326) mindestens einen im Umlenkbereich (20) mündenden ersten Hauptfluidauslass (33)
und mindestens einen an einer ersten Längsseite (16) der Führungsschiene (4, 104,
304) in die Führungsnut (19) mündenden zweiten Hauptfluidauslass (34) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenelemente (23, 123, 24) einen Nebenfluidkanal (27, 227, 327) mindestens
teilweise begrenzen, wobei die im Betrieb durch den Hauptfluidkanal (26, 226, 326)
strömende Wassermenge größer als die durch den Nebenfluidkanal (27, 227, 327) strömende
Wassermenge ist, und dass der Nebenfluidkanal (27, 227, 327) mindestens einen im Umlenkbereich
(20) mündenden ersten Nebenfluidauslass (35) und mindestens einen an einer zweiten
Längsseite (17) der Führungsschiene (4, 104, 304) in die Führungsnut (19) mündenden
zweiten Nebenfluidauslass (36) aufweist.
2. Arbeitsgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Nebenfluidkanal (27, 227, 327) mit dem Hauptfluidkanal (26, 226, 326) derart
fluidisch verbunden ist, dass im Betrieb ein Teil des im Hauptfluidkanal (26, 226,
326) strömenden Fluids vom Hauptfluidkanal (26, 226, 326) in den Nebenfluidkanal (27,
227, 327) strömt.
3. Arbeitsgerät nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass im Betrieb mehr als die Hälfte des in den Hauptfluidkanal (26, 226, 326) eintretenden
Fluidvolumenstroms zu den Hauptfluidauslässen (33, 34, 362) strömt, und dass weniger
als die Hälfte des in den Hauptfluidkanal (26, 226, 326) eintretenden Fluidvolumenstroms
über den Nebenfluidkanal (27, 227, 327) zu den Nebenfluidauslässen (35, 36, 363) strömt.
4. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass in einem Längenabschnitt (39, 239) der Führungsschiene (4, 104, 304) ein Trennsteg
(40, 240) direkt zwischen dem Hauptfluidkanal (26, 226, 326) und dem Nebenfluidkanal
(27, 227, 327) verläuft.
5. Arbeitsgerät nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass in diesem Längenabschnitt (39, 239) der Führungsschiene (4, 104, 304) ein Abschnitt
des Hauptfluidkanals (26, 226, 326) bezogen auf eine Mittelebene (37, 337) im Wesentlichen
spiegelsymmetrisch zu einem Abschnitt des Nebenfluidkanals (27, 227, 327) verläuft,
wobei die Mittelebene (37, 337) eine Längsmittelachse (38) der Führungsschiene (4,
104, 304) enthält und senkrecht zur Ebene der Führungsschiene (4, 104, 304) steht.
6. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste Seitenelement (123) mindestens teilweise am zweiten Seitenelement (24)
anliegt, und dass die Seitenelemente (24, 123) den Hauptfluidkanal (26, 226, 326)
und den Nebenfluidkanal (27, 227, 327) begrenzen.
7. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Seitenelementen (23, 24) ein Zwischenelement (25, 225) angeordnet ist,
und dass der Hauptfluidkanal (26, 226, 326) und der Nebenfluidkanal (27, 227, 327)
jeweils mindestens teilweise vom Zwischenelement (25, 225) begrenzt sind.
8. Arbeitsgerät nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenelement (25, 225) mindestens eine erste Durchbrechung besitzt, deren
Seitenwände (29, 30) den Hauptfluidkanal (26, 226, 326) begrenzen, und dass das Zwischenelement
(25, 225) mindestens eine zweite Durchbrechung besitzt, deren Seitenwände (31, 32)
den Nebenfluidkanal (27, 227, 327) begrenzen.
9. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptfluideinlass (15) und der zweite Hauptfluidauslass (34) auf unterschiedlichen
Seiten einer Mittelebene (37, 337) der Führungsschiene (4, 104, 304) angeordnet sind,
wobei die Mittelebene (37, 337) eine Längsmittelachse (38) der Führungsschiene (4,
104, 304) enthält und senkrecht zur Ebene der Führungsschiene (4, 104, 304) steht.
10. Arbeitsgerät nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kette (5) um die Führungsschiene (4, 104, 304) umlaufend angeordnet ist, dass
im Betrieb ein erster Trum (46) der Kette (5) auf den Umlenkbereich (20) zu läuft
und ein zweiter Trum (47) der Kette (5) vom Umlenkbereich (20) weg läuft, und dass
der zweite Hauptfluidauslass (34) auf der gleichen Seite der Mittelebene (37, 337)
angeordnet ist wie der zweite Trum (47) der Kette (5).
11. Arbeitsgerät nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, dass der Nebenfluidkanal (27, 227, 327) einen im Einspannbereich (22) angeordneten Nebenfluideinlass
(28) umfasst, und dass der Nebenfluideinlass (28) und der Hauptfluideinlass (15) auf
unterschiedlichen Seiten der Mittelebene (37, 337) angeordnet sind.
12. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Nebenfluidauslass (36) und der zweite Hauptfluidauslass (34) auf unterschiedlichen
Seiten der Mittelebene (37, 337) angeordnet sind.
13. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass sich der Hauptfluidkanal (26, 226, 326) und der Nebenfluidkanal (27, 227, 327) an
einer ersten Kreuzungsstelle (41) kreuzen, wobei an der ersten Kreuzungsstelle (41)
der Hauptfluidkanal (26, 226, 326) vom Nebenfluidkanal (27, 227, 327) getrennt verläuft.
14. Arbeitsgerät nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass sich der Hauptfluidkanal (326) und der Nebenfluidkanal (327) an einer zweiten Kreuzungsstelle
(361) kreuzen, wobei an der zweiten Kreuzungsstelle (361) der Hauptfluidkanal (326)
vom Nebenfluidkanal (327) getrennt verläuft.
15. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (4, 104, 304) wendbar ausgebildet ist.
16. Führungsschiene für ein handgeführtes Arbeitsgerät, wobei die Führungsschiene (4,
104, 304) eine Führungsnut (19) besitzt, in der eine Kette (5) geführt ist, wobei
die Führungsschiene (4, 104, 304) an einem Ende einen Umlenkbereich (20) zum Umlenken
der Kette (5) und am anderen Ende einen Einspannbereich (22) zur Fixierung an einem
Gehäuse (2) des Arbeitsgeräts besitzt, wobei die Führungsschiene (4, 104, 304) ein
erstes Seitenelement (23, 123) und ein zweites Seitenelement (24) umfasst, die einen
Hauptfluidkanal (26, 226, 326) mindestens teilweise begrenzen, wobei der Hauptfluidkanal
(26, 226, 326) im Einspannbereich (22) einen an dem ersten Seitenelement (23, 123)
angeordneten Hauptfluideinlass (15) umfasst, und wobei der Hauptfluidkanal (26, 226,
326) mindestens einen im Umlenkbereich (20) mündenden ersten Hauptfluidauslass (33)
und mindestens einen an einer ersten Längsseite (16) der Führungsschiene (4, 104,
304) in die Führungsnut (19) mündenden zweiten Hauptfluidauslass (34) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenelemente (23, 123, 24) einen Nebenfluidkanal (27, 227, 327) mindestens
teilweise begrenzen, dass der Nebenfluidkanal (27, 227, 327) mindestens einen im Umlenkbereich
(20) mündenden ersten Nebenfluidauslass (35) und mindestens einen an einer zweiten
Längsseite (17) der Führungsschiene (4, 104, 304) in die Führungsnut (19) mündenden
zweiten Nebenfluidauslass (36, 26, 226, 326) aufweist.