[0001] Die Erfindung betrifft einen faltbaren Verpackungsbehälter, wie eine Faltschachtel,
sowie einen Zuschnitt für einen faltbaren Verpackungsbehälter.
[0002] Faltbare Verpackungsbehälter bzw. Faltschachteln sind industriell vorgefertigte Schachteln/Behälter,
d.h. zumeist handliche, quaderförmige Behälter für den alltäglichen Gebrauch, die
platzsparend in zusammengelegtem, d.h. ungefalteten, Zustand von einem Hersteller
an Dritte geliefert werden, um dort mit einfachen Handgriffen oder maschinell zur
(Falt-)Schachtel/Behälter aufgefaltet zu werden.
[0003] Faltbare Verpackungsbehälter bzw. Faltschachteln werden in/aus verschiedensten Materialien,
wie Karton, Vollpappe oder Wellpappe, Bauarten, wie geschlossene faltbare Verpackungsbehälter/Faltschachteln
oder einseitig offene bzw. fünfseitig geschlossene faltbare Verpackungsbehälter/Faltschachteln,
beispielsweise Einschub-Faltschachteln (Schiebeschachtel) oder Stülpschachteln, und/oder
Größen/Abmessungen, wie kleine Geschenkverpackungen oder große Transportverpackungen,
hergestellt.
[0004] Bei der Herstellung solcher faltbarer Verpackungsbehälter bzw. Faltschachteln werden
zunächst mit individuell angefertigten Stanzwerkzeugen aus großflächigen, gegebenenfalls
vorbearbeiteten, wie bereits bedruckten, Bögen, wie Kartonbögen, relativ (form-)komplizierte/(form-)komplexe
Zuschnitte ausgestanzt, Zwischen- und Randabfälle ausgebrochen und die einzelnen Zuschnitte
in einer Nutzentrennstation voneinander getrennt und abgestapelt. Das Ausbrechen,
Nutzentrennen und die Abstapelung können auch manuell durchgeführt werden. Anschließend
können die Zuschnitte - manuell oder maschinell - zu den faltbaren Verpackungsbehältern
bzw. Faltschachteln aufgefaltet werden.
[0005] Das Material, die Bauart und/oder die Größe/Abmessung für einen faltbaren Verpackungsbehälter
bzw. für eine Faltschachtel richtet sich nach deren Nutzungszweck.
[0006] Faltbare Verpackungsbehälter bzw. Faltschachteln, als Objekt der Verpackungstechnik,
können dabei vielfältig genutzt werden, wie für eine Aufbewahrung/Lagerung und/oder
Transport von Objekten bzw. einen Schutz von in den faltbaren Verpackungsbehälter
bzw. Faltschachteln aufbewahrten/transportierten Objekten.
[0007] Die Bauart des faltbaren Verpackungsbehälters bzw. der Faltschachtel ist eine faltbare
Schachtel/Behälter, die/der aus dem - den faltbaren Verpackungsbehälter bzw. die Faltschachtel
letztlich definierenden - auffaltbaren Zuschnitt besteht.
[0008] Der Zuschnitt stellt eine ein- oder mehrteilige, komplexe, mehrgliedrige (Flächen-)Konstruktion
dar, bei welcher Flächenelemente, die bei dem faltbaren Verpackungsbehälter bzw. der
Faltschachtel Wandteile, wie Boden, Deckel und/oder Seitenwände, ausbilden, an/über
Knick-/Faltlinien verbunden sind. Zusätzliche Flächenelemente, wie (Einsteck-/Einschub-/Klebe-)Laschen
u.a., können ebenfalls - auch an/über Knick-/Faltlinien mit den anderen Flächenelementen
verbunden - bei dem Zuschnitt vorgesehen sein. Auch können Schnitte und/oder Öffnungen
und/oder Aussparungen u.ä. bei dem Zuschnitt vorgesehen sein.
[0009] Wird der Zuschnitt - nach einer vorgegebenen Faltreihenfolge und Faltrichtung - an
den Knick-/Faltlinien aufgefaltet - und dabei gegebenenfalls vorhandene (Einsteck-/Einschub-)Laschen
u.ä. in dafür vorgesehene Schnitte und/oder Öffnungen und/oder Aussparungen u.ä. eingesteckt/eingeschoben
bzw. an den (Klebe-)Laschen verklebt, entsteht dadurch der faltbare Verpackungsbehälter
bzw. die Faltschachtel.
[0010] Die Herstellung solcher faltbaren Verpackungsbehälter bzw. solcher Faltschachteln
ist aufwändig und wenig flexibel und aufgrund des - bedingt durch die Formkomplexität
des Zuschnitts mit hohem Zuschnittsabfall - hohen Materialeinsatzes relativ teuer.
[0011] Können die faltbaren Verpackungsbehälter bzw. Faltschachteln auch der Lagerung/Aufbewahrung
von Objekten dienen - und können sie dadurch auch Bestandteil von Logistik- und/oder
Lagersystemen werden, bei welchen eine Vielzahl von (Größen/Form) unterschiedlichen
faltbaren Verpackungsbehälter bzw. Faltschachteln flexibel, sicher und platzsparend
gelagert (auch transportiert) werden müssen, so besteht hier insbesondere eine Anforderung
an die faltbaren Verpackungsbehälter bzw. Faltschachteln nach Standardisierung, Modularität
und/oder Lager-/Stapelfähigkeit.
[0012] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile und Einschränkungen im Stand
der Technik bei faltbaren Verpackungsbehälter, wie Faltschachteln, zu überwinden.
[0013] Insbesondere liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einfache, kostengünstige,
Zuschnittsabfall reduzierte und formstabile faltbare Verpackungsbehälter, wie Faltschachteln,
zur Verfügung zu stellen, welche sich auch flexibel, platzsparend und sicher in Lager-/Logistiksystemen
einsetzen lassen.
[0014] Diese Aufgaben werden durch einen faltbaren Verpackungsbehälter sowie einen Zuschnitt
für einen faltbaren Verpackungsbehälter mit den Merkmalen gemäß dem jeweiligen unabhängigen
Patentanspruch gelöst.
[0015] Der faltbare Verpackungsbehälter bildet einen zumindest annähernd quaderförmigen
Körper aus - mit einem Boden und einem Deckel sowie zumindest zwei, einander gegenüberliegenden
Seitenwände, welche einen Innenraum des Körpers begrenzen.
[0016] Der Innenraum bei dem faltbaren Verpackungsbehälter kann genutzt werden, um dort
Objekte, beispielsweise Einschübe, zu lagern.
[0017] An einander gegenüberliegenden Kanten des Deckels, an welchen jeweils eine der zumindest
zwei, einander gegenüberliegenden Seitenwände in einer Kantenlängsrichtung sich an
den Deckel anschließt, ist jeweils zumindest eine Stapelleiste ausgebildet, welche
sich zumindest abschnittsweise in der Kantenlängsrichtung der jeweiligen Kante erstreckt
und den Deckel überragt.
[0018] Unter einer "Stapelleiste" kann dabei ein schmales, längliches Element verstanden
werden, welches - wenn beispielsweise mit einem entsprechenden, "konträren Gegenelement",
wie einer ebenfalls schmalen, länglichen Aussparung und/oder Öffnung, in Eingriff
stehend bzw. bringbar - geeignet ist, die, insbesondere ausgerichtete und/oder rutschsichere,
Stapelfähigkeit des faltbaren Verpackungsbehälters zu bewirken.
[0019] Unter "überragt" kann - anschaulich ausgedrückt - verstanden werden, dass die Stapelleiste
aus einer durch den Deckel gebildeten Deckelfläche/Deckeloberfläche (bei horizontal
ausgerichtetem/-er Deckel/Deckelfläche vertikal) hervorsteht.
[0020] Die Stapelleiste wird aus einem ersten und einem zweiten Stapelleistenelement gebildet,
welche im Wesentlichen flächenparallel zueinander angeordnet sind.
[0021] Dabei kann "flächenparallel" meinen, dass (Ober-)Flächen des ersten und des zweiten
Stapelleistenelements parallel zueinander, insbesondere mit geringem Abstand, im Besonderen
ohne Abstand und/oder sich berührend zueinander, angeordnet sind.
[0022] Vereinfacht und anschaulich ausgerückt, bei dem faltbaren Verpackungsbehälter sind
- jeweils durch flächenparallele Anordnung des ersten und des zweiten Stapelleistenelements
- an zwei gegenüberliegenden Seitenkanten des Deckels "doppelt/zweifach verstärkte"
vertikal emporstehende Stapelleisten ausgebildet.
[0023] Ist eine solche - durch das erste und das parallel dazu angeordnete zweite Stapelleistenelement
- vertikal emporstehende Stapelleiste "doppelt/zweifach verstärkt" ausgebildet, verstärkt
sie einerseits eine Formstabilität des faltbaren Verpackungsbehälters und anderseits
die Rutschsicherheit bei dem faltbaren Verpackungsbehälter.
[0024] Ferner zeichnet sich so der faltbare Verpackungsbehälter durch eine hohe Stabilität
und eine hohe Biegesteifigkeit der Seitenwände - bei geringem Eigengewicht aus.
[0025] Auch lässt sich ein solcher faltbarer Verpackungsbehälter wiederum flexibel, platzsparend
und sicher in - insbesondere modular aufgebaute - (Regal-)Lager-/Logistiksystemen
einsetzen.
[0026] Der Zuschnitt für einen faltbaren Verpackungsbehälter besteht aus einer einteiligen,
mehrgliedrigen (Flächen-)Konstruktion (mit einer den Zuschnitt/die (Flächen-)Konstruktion
"außen" umlaufenden Außenkante) mit mehreren an ("inneren") Faltkanten miteinander
verbundenen Flächenelementen.
[0027] Dabei kann unter "für einen faltbaren Verpackungsbehälter" verstanden werden, dass
der Zuschnitt geeignet ist, dass aus ihm - durch Faltung des Zuschnitts an dafür vorgesehenen
Faltkanten nach einer vorgebbaren/-gegebenen Reihenfolge und Richtung - ein faltbarer
Verpackungsbehälter herstellbar ist.
[0028] Als die mehreren an Faltkanten miteinander verbundenen Flächenelemente sind bei dem
Zuschnitt bzw. der (Flächen-)Konstruktion zumindest ein Deckelflächenelement (, welches
eine/-n Deckelfläche/Deckel bei einem faltbaren Verpackungsbehälter ausbilden kann)
und ein Bodenflächenelement (, welches eine/-n Bodenfläche/Boden bei einem faltbaren
Verpackungsbehälter ausbilden kann) sowie zwei mit dem Bodenflächenelement verbundene
erste Seitenwandflächenelemente und zwei mit dem Deckelflächenelement verbundene zweite
Seitenwandflächenelemente (, welche Seitenwandflächen/Seitenwände bei einem faltbaren
Verpackungsbehälter ausbilden können) vorgesehen.
[0029] An im Wesentlichen parallel zu den Faltkanten zwischen den mit dem Bodenflächenelement
verbundenen ersten Seitenwandflächenelementen und dem Bodenflächenelement verlaufenden
Außenkanten der mit dem Bodenflächenelement verbundenen ersten Seitenwandflächenelemente
ist jeweils zumindest ein erstes Stapelleistenflächenelement, insbesondere mehrere,
im Besonderen zwei, erste Stapelleistenelemente, angeordnet.
[0030] An den Faltkanten zwischen den mit dem Deckelflächenelement verbundenen zweiten Seitenwandflächenelementen
und dem Deckelflächenelement ist jeweils zumindest ein zweites Stapelleistenflächenelement,
insbesondere mehrere, im Besonderen zwei, zweite Stapelleistenflächenelemente, ausgebildet.
[0031] Dabei kann unter einem Stapelleistenflächenelement ein flächiges Element, insbesondere
ein flächiges, schmales, langgestrecktes rechteckiges Element, verstanden werden,
welches geeignet ist, ein Stapelleistenelement für eine Stapelleiste, insbesondere
das Stapelleistenelement der Stapelleiste bei dem faltbaren Verpackungsbehälter, auszubilden
bzw. als Stapelleistenelement für eine Stapelleiste, insbesondere als das Stapelleistenelement
der Stapelleiste bei dem faltbaren Verpackungsbehälter, zu wirken.
[0032] Vereinfacht und anschaulich ausgedrückt, der Zuschnitt sieht eine - zu einem faltbaren
Verpackungsbehälter auffaltbare - einteilige, mehrgliedrige (Flächen-)Konstruktion
aus einer Deckelfläche, einer Bodenfläche und mehreren ersten bzw. zweiten Seitenwandflächen
vor. Jeweils zwei erste bzw. zweite Seitenwandflächen sind mit der Bodenfläche bzw.
der Deckelfläche verbunden.
[0033] An den Außenkanten der mit der Bodenfläche verbundenen ersten Seitenwandflächen ist
jeweils ein erstes Stapelleistenflächenelement sowie an den Faltkanten zwischen der
Deckelfläche und den mit der Deckelfläche verbundenen zweiten Seitenwandflächen ist
jeweils ein zweites Stapelleistenflächenelement ausgebildet, welches erste und welches
zweite Stapelleistenflächenelement bzw. welche (beide) an der Ausbildung einer Stapelleiste,
insbesondere an der "doppelt/zweifach verstärkten Stapelleiste des faltbaren Verpackungsbehälters,
mitwirken können.
[0034] Durch die - durch die bei dem einteiligen, mehrgliedrig flächenkonstruierten Zuschnitt
vorgesehenen mehreren an Faltkanten miteinander verbundenen - und insbesondere im
Wesentlichen selbst rechteckige - Flächenelementen ausbildbare - im Wesentlichen "geschlossene",
rechteckige Zuschnitts(-flächen-)form erweist sich der Zuschnitt als äußerst einfach,
weniger formkomplex und Zuschnittsabfall reduziert, was ihn (und so auch den aus ihm
(durch Auffaltung) herstellbaren faltbaren Verpackungsbehälter) wiederum kostengünstig
herstellbar macht - sowie mit einem geringen Transportvolumen einhergeht.
[0035] Darüber hinaus erweist sich der Zuschnitt als beliebig "flächig skalierbar", was
ihn für beliebige Größen und/oder Formen von faltbaren Verpackungsbehälter geeignet
macht.
[0036] Erfolgt die Auffaltung des Zuschnitts durch Faltung des Zuschnitts an den dafür vorgesehenen
Faltkanten - nach einer vorgebbaren Reihenfolge und Richtung - , so bildet sich eine
im Wesentlichen zueinander flächenparallele Anordnung eines ersten und eines zweiten
Stapelleistenflächenelements aus.
[0037] Dabei kann "flächenparallel" meinen, dass - ist der Zuschnitt aufgefaltet - (Ober-)Flächen
des ersten und des zweiten Stapelleistenflächenelements parallel zueinander, insbesondere
mit geringem Abstand, im Besonderen ohne Abstand und/oder sich berührend zueinander,
anordenbar sind.
[0038] Vereinfacht und anschaulich ausgedrückt, bei dem - zum faltbaren Verpackungsbehälter
aufgefalteten Zuschnitt - sind so jeweils durch das erste und das flächenparallel
dazu angeordnete zweite Stapelleistenelement an zwei gegenüberliegenden Seitenkanten
des Deckels "doppelt/zweifach verstärkte" vertikal emporstehende Stapelleisten ausbildbar,
welche einerseits die Formstabilität des faltbaren Verpackungsbehälters und anderseits
die Rutschsicherheit bei diesem verstärken.
[0039] D.h., der Zuschnitt ist so insbesondere für einen flexiblen, formstabilen und rutschsicheren
sowie auch flexibel, platzsparend und sicher in - insbesondere modular aufgebauten
- Lager-/Logistiksystemen einsetzbaren faltbaren Verpackungsbehälter geeignet.
[0040] Darüber hinaus ist der Zuschnitt (wie auch der faltbare Verpackungsbehälter) leicht
individualisierbar und/oder bedruckbar sowie sehr gut rezyklierbar.
[0041] Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich auch aus den abhängigen Ansprüchen.
Weiterbildungen beziehen sich sowohl auf den faltbaren Verpackungsbehälter als auch
auf den Zuschnitt.
[0042] Nach einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass das erste und das zweite Stapelleistenelement
im Wesentlichen form- und/oder flächengleich zueinander ausgebildet sind. Dadurch
lässt sich - bei deren flächenparallelen, insbesondere flächenberührenden Anordnung
- durch die dadurch erreichbare größtmögliche Flächenüberdeckung der beiden Stapelleistenelemente
eine große (Form-)Stabilität bei der Stapelleiste erreichen. Dies ermöglicht dann
wiederum eine hohe Rutsch-/Stapelstabilität bei - über diese Stapelleiste(-n) - (aufeinander-)gestapelten
faltbaren Verpackungsbehältern, wie beispielsweise bei durch solche gestapelten Verpackungsbehälter
gebildeten Regalsysteme.
[0043] Grundsätzlich kann die Stapelleiste in ihren (drei) Dimensionen, wie Länge (Erstreckung
der Stapelleiste in Kantenlängsrichtung) und Höhe (vertikale Erstreckung ("vertikales
Überragen") über die Deckelfläche) und Dicke (ergibt sich aus den Dicken des ersten
und zweiten Stapelleistenelement - sowie eines gegebenenfalls zwischen beiden ausgebildeten
Abstandes), weitestgehend beliebig ausgebildet sein.
[0044] Nach einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass eine Länge der Stapelleiste in der
Kantenlängsrichtung ungefähr 20% bis 30%, insbesondere ungefähr 25%, einer Länge der
Kante, an welcher sie ausgebildet ist, entspricht.
[0045] Nach einer weiteren Weiterbildung ist auch vorgesehen, dass eine Höhe der Stapelleiste,
um welche sie den Deckel überragt, ungefähr 75% bis 125%, insbesondere ca. 100%, einer
Dicke/Stärke eines eingesetzten Materials (Zuschnittsmaterial für Verpackungsbehälter)
entspricht.
[0046] Nach einer anderen weiteren Weiterbildung ist auch vorgesehen, dass eine Dicke der
Stapelleiste der doppelten Materialstärke des eingesetzten Materials (Zuschnittsmaterial
für Verpackungsbehälter)entspricht.
[0047] Weiterbildend kann auch vorgesehen sein, dass an einander gegenüberliegenden Kanten
des Bodens, an welchen jeweils eine der zumindest zwei, einander gegenüberliegenden
Seitenwände in einer Kantenlängsrichtung sich an den Boden anschließt, jeweils zumindest
eine Stapelleistenöffnung ausgebildet ist, welche sich zumindest abschnittsweise in
der Kantenlängsrichtung der jeweiligen Kante erstreckt.
[0048] Vereinfacht und anschaulich ausgedrückt, wo ("oben") an der Deckellängskante die
nach oben hervorstehende/überstehende Stapelleiste ausgebildet ist, ist ("unten")
an der Bodenlängskante eine - insbesondere zu der Stapelleiste korrespondierende -
Stapelleistenöffnung angeordnet.
[0049] Eine solche Stapelleistenöffnung kann - deshalb korrespondierend - derart dimensioniert
und/oder ausgebildet sein, dass sie zur Aufnahme eines zu der Stapelleiste im Wesentlichen
form- und/oder flächengleichen ausgebildeten Stapelelements, insbesondere einer Stapelleiste
eines anderen faltbaren Verpackungsbehälters, geeignet ist.
[0050] D.h., bei einem Stapeln von zwei solchen faltbaren Verpackungsbehältern (übereinander)
kann die Stapelleiste des unteren faltbaren Verpackungsbehälters in eine korrespondierende
Stapelleistenöffnung des oberen faltbaren Verpackungsbehälters eingreifen - und so
einen "rutschsicheren (und auch zentrierten) Stapel", beispielsweise bei einem Regalsystem
aus den faltbaren Verpackungsbehältern, gewährleisten.
[0051] Weiterbildend kann auch vorgesehen sein, dass im Boden weitere/andere Öffnungen,
insbesondere weitere Stapelleistenöffnungen (insbesondere für das Stapeln mit einem
anders dimensionierten faltbaren Verpackungsbehälter), ausgebildet sind. Entsprechendes
gilt für den Deckel, an welchem auch andere/weitere Elemente, insbesondere weitere
Stapelleisten, vorgesehen werden können.
[0052] Weiter kann bei einer Weiterbildung vorgesehen sein, dass an den einander gegenüberliegenden
Kanten des Deckels jeweils mehrere, insbesondere jeweils zwei, von der mindestens
einen Stapelleiste ausgebildet sind. Durch die mehreren von den Stapelleisten kann
so die Stapelfähigkeit, insbesondere die "Rutschsicherheit" bei einem aus aufeinander
gestapelten faltbaren Verpackungsbehältern gebildeten Stapel/Regalsystem und/oder
eine Zentrierung von aufeinanderzustapelnden faltbaren Verpackungsbehältern, erhöht
werden. Insbesondere auch hohe Stapel aus einer Vielzahl von gestapelten faltbaren
Verpackungsbehältern und/oder große Regalsysteme lassen sich so (stapel-)sicher realisieren.
[0053] Grundsätzlich können die mehreren, an einer Kante ausgebildeten Stapelleisten beliebig
(mit beliebigen Zwischenabständen zwischen jeweils zwei benachbart an der Kante ausgebildeten
Stapelleisten) über die Kantenlängsrichtung/-erstreckung verteilt sein.
[0054] Insbesondere eine regelmäßige und/oder symmetrische Verteilung der mehreren Stapelleisten
- mit gegebenenfalls gleichmäßigen Anständen zwischen jeweils benachbart an der Kante
ausgebildeten Stapelleisten - kann günstig sein.
[0055] Ein Abstand zwischen zwei benachbart an einer der Kanten ausgebildeten Stapelleisten
in der Kantenlängsrichtung kann - wie weiterbildend diesbezüglich auch vorgesehen
sein kann - ungefähr einer Länge (oder ein Vielfaches) einer der zwei benachbart an
der Kante ausgebildeten Stapelleisten in der Kantenlängsrichtung entsprechen.
[0056] Auch kann dieser Abstand - wie auch weiterbildend vorgesehen sein kann - ungefähr
20% bis 30%, insbesondere ungefähr 25%, einer Länge der Kante, an welcher die benachbart
ausgebildeten Stapelleisten ausgebildet sind, entsprechen.
[0057] Bei einer weiteren Weiterbildung ist vorgesehen, dass zumindest eine der zumindest
zwei einander gegenüberliegenden Seitenwänden, insbesondere jeder der zwei einander
gegenüberliegenden Seitenwänden, jeweils, zumindest zwei im Wesentlichen flächenparallel
zueinander angeordnete, insbesondere im Wesentlichen form- und/oder flächengleich
zueinander ausgebildete, Seitenwandelemente aufweist. Durch solche "doppelten Seitenwände"
lässt sich die Formstabilität (und so auch die Stapelfähigkeit) bei dem faltbaren
Verpackungsbehälter erheblich verbessern.
[0058] Ferner kann weiterbildend auch vorgesehen sein, dass alle bei dem faltbaren Verpackungsbehälter
ausgebildeten/realisierten Stapelleisten im Wesentlichen form- und/oder flächengleich
ausgebildet sind. Durch solche gleich an dem faltbaren Verpackungsbehälter ausgebildeten
Stapelleisten kann die großtechnische Herstellung des faltbaren Verpackungsbehälters
vereinfacht, wie auch die Modulfähigkeit des faltbaren Verpackungsbehälters erhöht
werden.
[0059] Ein (Grund-)Material des faltbaren Verpackungsbehälters, wie auch des Zuschnitts,
kann sich nach einem Nutzungszweck des faltbaren Verpackungsbehälters bzw. des aus
dem Zuschnitt aufgefalteten faltbaren Verpackungsbehälters richten. Beispielsweise
kann ein Grundmaterial des faltbaren Verpackungsbehälters bzw. Zuschnitts ein Faserstoff,
insbesondere ein Vollpappkarton oder ein Wellpappkarton (beispielsweise als Einfach-
oder Doppelwelle), oder Kunststoff sein.
[0060] Beschichtungen, aufgebrachte Folien und/oder Aufdrucke u.ä. wie auch andere (an dem
faltbaren Verpackungsbehälter angeordnete) Anbauteile/-elemente können bei dem faltbaren
Verpackungsbehälter bzw. dem Zuschnitt vorgesehen sein.
[0061] Nach einer weiteren Weiterbildung ist vorgesehen, dass der faltbare Verpackungsbehälter
als einseitig offene Einschub-Faltschachtel und/oder Schiebeschachtel ausgebildet
ist.
[0062] Entsprechendes gilt für den Zuschnitt. D.h., die einteilige, mehrgliedrige Flächenkonstruktion
des Zuschnitts ist derart gestaltet, dass sie in einem aufgefalteten Zustand eine
einseitig offene Einschub-Faltschachtel und/oder Schiebeschachtel ausbildet.
[0063] Anders und anschaulich ausgedrückt, ein solcher faltbarer Verpackungsbehälter bzw.
eine solche einseitig offene Einschub-Faltschachtel ist nicht vollständig (allseitig)
geschlossen ((wenn vollständig geschlossen) mit einem Deckel, einem Boden und (allen)
vier Seitenwänden (d.h. zwei Seitenwände, Front-/Vorderwand und Rückwand)), sondern
weist eine offene Seite, wie beispielsweise eine offene Vorderseite (ohne Vorderwand)
oder eine offene Rückseite (ohne Rückwand), auf (fünfseitig geschlossener faltbarer
Verpackungsbehälter).
[0064] Entsprechend sind die Flächenelemente bei dem Zuschnitt bzw. bei dessen einteiliger,
mehrgliedriger Flächenkonstruktion vorzusehen (mit dem Deckelflächenelement, dem Bodenflächenelement
und ersten und zweiten Seitenwandflächenelementen - ohne einem Vorder-/Frontwandflächenelement
bzw. ohne einem Rückwandflächenelement).
[0065] Über die offene Seite eines solchen faltbaren Verpackungsbehälters bzw. einer solchen
einseitig offenen Einschub-Faltschachtel kann dann ein Einschub, wie eine Einschubschachtel,
eingeschoben (und in der einseitig offenen Einschub-Faltschachtel gelagert) werden.
[0066] Weiterbildend kann hier auch vorgesehen sein, dass mindestens eine einen Öffnungsbereich
bei der offenen Seite einer solchen einseitig offenen Einschub-Faltschachtel begrenzende
Wand - zumindest im Öffnungsbereich - mindestens eine Dreifach-Seitenwandung aufweist.
Vorteilhaft ist es, wenn dies bei mehreren von solchen (Begrenzungs-)Seiten, beispielsweise
bei den zwei gegenüberliegenden Seitenwänden - beidseitig des Öffnungsbereichs - realisiert
ist.
[0067] Durch eine bzw. solche "dreifachen Seitenwände" (bei der Öffnung) lässt sich die
Formstabilität (und so auch die Stapelfähigkeit) bei einer solchen einseitig offenen
Einschub-Faltschachtel erheblich verbessern.
[0068] Nach einer anderen Weiterbildung ist vorgesehen, dass das erste Stapelleistenflächenelement
bei dem Zuschnitt durch einen Flächenfortsatz an der Außenkante des ersten Seitenwandflächenelements
bei dem Zuschnitt gebildet ist. Ein solcher Fortsatz kann geeigneter Weise - in seiner
Form - "leistenförmig" (vgl. Stapelleiste und deren Dimensionierung) geformt sein.
[0069] Damit kann durch das erste Stapelleistenflächenelement bei dem Zuschnitt dann das
erste Stapelleistenelement bei dem (aus dem Zuschnitt durch dessen Auffaltung gebildeten)
faltbaren Verpackungsbehälter entstehen bzw. dieses sein.
[0070] Nach einer weiteren Weiterbildung ist vorgesehen, dass das zweite Stapelleistenflächenelement
bei dem Zuschnitt durch einen gestuften Schnitt in der Faltkante zwischen dem Deckelflächenelement
und dem zweiten Seitenwandflächenelement gebildet ist. Ein solcher gestufter Schnitt
kann geeigneter Weise - in seinem Verlauf - entsprechend einer Kontur des Fortsatzes
(d.h. ebenfalls (verlaufsmäßig) "leistenförmig") ausgebildet sein.
[0071] Damit kann durch das zweite Stapelleistenflächenelement bei dem Zuschnitt dann das
zweite Stapelleistenelement bei dem (aus dem Zuschnitt durch dessen Auffaltung gebildeten)
faltbaren Verpackungsbehälter entstehen bzw. dieses sein.
[0072] Bei einer weiteren Weiterbildung ist vorgesehen, dass in der Faltkante zwischen dem
Bodenflächenelement und dem ersten Seitenwandflächenelement mindestens eine Stapelleistenöffnung
ausgebildet ist. Insbesondere kann hier vorgesehen sein, dass in der Faltkante zwischen
dem Bodenflächenelement und dem ersten Seitenwandflächenelement mehrere, im Besonderen
zwei, Stapelleistenöffnungen ausgebildet sind.
[0073] Diese Stapelleistenöffnung bei dem Zuschnitt kann dann zur Stapelleistenöffnung bei
dem (aus dem Zuschnitt durch dessen Auffaltung gebildeten) faltbaren Verpackungsbehälter
werden bzw. diese sein. Entsprechend kann deren Dimensionierung (als "Pendant" zur
Stapelleiste) auch bei dem Zuschnitt derart sein, dass sie zur Aufnahme eines zu der
Stapelleiste des faltbaren Verpackungsbehälters im Wesentlichen form- und/oder flächengleichen
ausgebildeten Stapelelements, insbesondere einer Stapelleiste eines anderen faltbaren
Verpackungsbehälters, geeignet ist.
[0074] Weiterbildend kann ferner diesbezüglich auch vorgesehen sein, dass der Flächenfortsatz
und die Stapelleistenöffnung symmetrisch zueinander an dem ersten Seitenwandflächenelements
ausgebildet sind.
[0075] Vereinfacht und anschaulich ausgedrückt, wo an der Außenkante des ersten Seitenwandflächenelements
der Flächenfortsatz angeordnet ist, kann - diesem symmetrisch gegenüberliegend - an
der (inneren) Faltkante des Seitenwandflächenelements bzw. bei dem ersten Seitenwandflächenelement
die (korrespondierende) Stapelleistenöffnung angeordnet sein.
[0076] Entsprechendes gilt auch, wenn mehrere Flächenfortsätze (an der Außenkante des ersten
Seitenwandflächenelements) und mehrere Stapelleistenöffnungen (an der (inneren) Faltkante
des ersten Seitenwandflächenelements) vorgesehen sind.
[0077] Nach einer weiteren Weiterbildung ist vorgesehen, dass an im Wesentlichen parallel
zu den Faltkanten zwischen den mit dem Deckelflächenelement verbundenen zweiten Seitenwandflächenelementen
und dem Deckelflächenelement verlaufenden Außenkanten der mit dem Deckelflächenelement
verbundenen zweiten Seitenwandflächenelemente jeweils zumindest ein Rücksprung, insbesondere
mehrere, im Besonderen zwei, Rücksprünge, angeordnet ist bzw. sind.
[0078] Der Schnitt und der Rücksprung können symmetrisch und/oder form-/verlaufsgleich zueinander
an dem zweiten Seitenwandflächenelement ausgebildet sein.
[0079] Vereinfacht und anschaulich ausgedrückt, wo an der Außenkante des zweiten Seitenwandflächenelements
der Rücksprung angeordnet ist, kann - diesem symmetrisch gegenüberliegend - an der
(inneren) Faltkante des bzw. bei dem zweiten Seitenwandflächenelement der (korrespondierende)
Schnitt angeordnet sein.
[0080] Bei einer weiteren Weiterbildung ist ein (über eine Faltkante, beispielsweise die
Faltkante in diesem Fall ausbildbar als Faltkante, welche eine Doppelrillung mit dazwischenliegendem
Flächenelement aufweist,) mit dem zweiten Seitenwandflächenelement verbundenes Seitenwandverstärkungsflächenelement
vorgesehen. Insbesondere kann hier vorgesehen sein, dass an beiden zweiten Seitenwandflächenelementen
jeweils ein solches Seitenwandverstärkungsflächenelement vorgesehen ist.
[0081] Mittels dieses Seitenwandverstärkungsflächenelements (an dem zweiten Seitenwandflächenelement)
bei dem Zuschnitt kann so (bei Auffaltung des Zuschnitts (eines als einseitig offene
Einschub-Faltschachtel ausgebildeten faltbaren Verpackungsbehälters)) die "dreifache
Seitenwand" (bei der Öffnung der einseitig offenen Einschub-Faltschachtel) realisiert
werden. Vereinfacht und anschaulich ausgedrückt, bei Auffaltung bilden das erste und
das "zugehörige" zweite Seitenwandflächenelement zusammen mit dem Seitenwandverstärkungsflächenelement
(an dem zweiten Seitenwandflächenelement) die "Dreifachwandung" aus. Neben der dadurch
erreichten erhöhten Formstabilität (und so auch Stapelfähigkeit) bei einer einseitig
offenen Einschub-Faltschachtel sorgt dieses Seitenwandverstärkungsflächenelement dafür,
dass das (bei der einseitig offenen Einschub-Faltschachtel) aufgefaltete zweite Seitenwandflächenelement
"an Ort und Stelle verbleibt".
[0082] Ferner ist weiterbildend auch vorgesehen, aus einer Mehrzahl bzw. Vielzahl von den
faltbaren Verpackungsbehältern (durch deren Stapelung über dortige Stapelleisten und
korrespondierende Stapelleistenöffnungen) ein Regalsystem aufzubauen. Hier können
beispielsweise die faltbaren Verpackungsbehälter auch Einschub-Faltschachteln sein.
[0083] Darüber hinaus kann dann für die faltbaren Verpackungsbehälter wiederum jeweils der
Zuschnitt vorgesehen sein. Durch Auffaltung des (jeweiligen) Zuschnitts werden die
faltbaren Verpackungsbehälter gebildet-, die dann zu dem Regalsystem gestapelt werden.
[0084] Die bisher gegebene Beschreibung vorteilhafter Ausgestaltungen der Erfindung enthält
zahlreiche Merkmale, die in den einzelnen Unteransprüchen teilweise zu mehreren zusammengefasst
wiedergegeben sind. Diese Merkmale wird der Fachmann jedoch zweckmäßigerweise auch
einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
[0085] Die oben beschriebenen Eigenschaften, Merkmale und Vorteile dieser Erfindung, sowie
die Art und Weise, wie diese erreicht werden, werden klarer und deutlicher verständlich
im Zusammenhang mit der folgenden Beschreibung von einem oder mehreren Ausführungsbeispielen,
das bzw. die im Zusammenhang mit den Figuren näher erläutert wird bzw. werden.
[0086] Die Erfindung ist jedoch nicht auf die in dem bzw. den Ausführungsbeispielen angegebene
Kombination von Merkmalen beschränkt, auch nicht in Bezug auf funktionale Merkmale.
So können dazu geeignete Merkmale eines jeden Ausführungsbeispiels auch explizit isoliert
betrachtet, aus einem Ausführungsbeispiel entfernt, in ein anderes Ausführungsbeispiel
zu dessen Ergänzung eingebracht werden.
[0087] Gleiche Bauteile, Komponenten u.ä. sind durch gleiche Bezugszeichen in den Figuren
gekennzeichnet. Strichpunktierte Linien verdeutlichen Schnitte; durchgezogene Linien
(Volllinien) weisen auf Faltkanten hin.
[0088] Es zeigen:
- FIG 1
- einen Zuschnitt für eine Einschub-Faltschachtel gemäß einem Ausführungsbeispiel,
- FIG 2
- einen teilweise zu einer Einschub-Faltschachtel aufgefalteten Zuschnitt für eine Einschub-Faltschachtel
gemäß einem Ausführungsbeispiel,
- FIG 3
- eine aus einem Zuschnitt für eine Einschub-Faltschachtel aufgefaltete Einschub-Faltschachtel
gemäß einem Ausführungsbeispiel und
- FIG 4
- eine aus einem Zuschnitt für eine Einschub-Faltschachtel aufgefaltete Einschub-Faltschachtel
mit einem teilweise eingeschobenen Einschub gemäß einem Ausführungsbeispiel.
Ausführungsbeispiel:
[0089] Einschub-Faltschachtel (FIGen 1 bis 4) FIG 1 zeigt einen Zuschnitt 20 für eine Einschub-Faltschachtel
1, d.h. eine an fünf Seiten geschlosse/an einer Seite offene faltbare Schachtel, über
deren offene Seite ein Einschub in die Einschub-Faltschachtel 1 einschiebbar ist.
FIG 2 zeigt die - aus dem Zuschnitt 20 durch dessen Auffaltung ausbildbare - Einschub-Faltschachtel
1 in einem teilaufgefalteten Zustand; FIG 3 zeigt die Einschub-Faltschachtel 1 vollständig
aufgefaltet. FIG 4 zeigt diese vollständig aufgefaltete Einschub-Faltschachtel 1 mit
einem teilweise eingeschobenen Einschub 83.
[0090] Wie FIG 1 verdeutlicht, weist der Zuschnitt 20 - ein aus Wellpappe bestehender Karton
- eine einteilige, mehrgliedrige (Flächen-)Konstruktion 21 (mit einer den Zuschnitt
20/die (Flächen-)Konstruktion 21 "außen" umlaufenden Außenkante 81) mit mehreren an
("inneren") Faltkanten 22 bis 31 miteinander verbundenen Flächenelementen 34 auf.
[0091] Wie FIG 1 verdeutlicht, ist die Zuschnittsform im Wesentlichen rechteckig bzw. weist
der Zuschnitt 20 bzw. die einteilige, mehrgliedrige (Flächen-)Konstruktion 21 eine
geschlossene Form auf, was zu einem reduzierten Zuschnittsabfall (bei Herstellung
des Zuschnitts 20 bzw. der einteiligen, mehrgliedrigen (Flächen-)Konstruktion 21)
führt.
[0092] Wie FIG 1 zeigt, sind bei dem Zuschnitt 20 bzw. der (Flächen-)Konstruktion 21 ein
Deckelflächenelement 35, welches (nach Auffaltung des Zuschnitts 20) eine/-n Deckelfläche/Deckel
3 bei der Einschub-Faltschachtel 1 ausbildet, und ein Bodenflächenelement 36, welches
(nach Auffaltung des Zuschnitts 20) eine/-n Bodenfläche/Boden 2 bei der Einschub-Faltschachtel
1 ausbildet, auf.
[0093] Ferner sieht der Zuschnitt 20 bzw. die (Flächen-)Konstruktion 21 ein - zwischen dem
Deckelflächenelement 35 und dem Bodenflächenelement 36 angeordnetes und über die Faltkanten
26 und 27 mit diesen verbundenes - Rückwandflächenelement 78 vor (FIG 1), welches
(nach Auffaltung des Zuschnitts 20) eine/-n Rückwandfläche/Rückwand 77 bei der Einschub-Faltschachtel
1 ausbildet (vgl. FIG 2 und FIG 3).
[0094] Ein Vorderseitenflächenelement, welches (nach Auffaltung) eine/-n Vorderwandfläche/Vorderwand
ausbilden könnte, ist bei dem Zuschnitt 20 bzw. der (Flächen-)Konstruktion 21 nicht
vorgesehen, soll aus diesem bzw. dieser die Einschub-Faltschachtel 1 (mit offener
Vorderseite 68) faltbar sein (vgl. FIG 2 und FIG 3).
[0095] Wie weiter FIG 1 verdeutlicht, sieht der Zuschnitt 20 bzw. die (Flächen-)Konstruktion
21 zwei mit dem Bodenflächenelement 36 (über die Faltkanten 22 und 23) verbundene
erste Seitenwandflächenelemente 37, 38 und zwei mit dem Deckelflächenelement 35 (über
die Faltkanten 24 und 25) verbundene zweite Seitenwandflächenelemente 39, 40 vor.
[0096] Jeweils ein erstes Seitenwandflächenelement 37 bzw. 38 bildet zusammen mit jeweils
einem zweiten Seitenwandflächenelement 39 bzw. 40 (nach Auffaltung des Zuschnitts
20) Seitenwandflächen/Seitenwände 4, 5 bei der Einschub-Faltschachtel 1 aus (d.h.
Seitenwandflächenelemente 37 und 39 bilden (nach Auffaltung des Zuschnitts 20) Seitenwand
4, Seitenwandflächenelemente 38 und 40 bilden (nach Auffaltung des Zuschnitts 20)
Seitenwand 5) (vgl. FIG 2 und FIG 3).
[0097] An jedem zweiten Seitenwandflächenelement 39 bzw. 40 sind ferner, wie FIG 1 auch
zeigt, weitere Flächenelemente 34 angeordnet, welche als "Verstärkungsflächenelemente
die aufgefaltete Einschub-Faltschachtel 1 bzw. dessen aufgefalteten Körper verstärken.
[0098] D.h., an jedem zweiten Seitenwandflächenelement 39 bzw. 40 sind (über die Faltkante
30 bzw. 31; hier die Faltkante 30 bzw. 31 ausgebildet als Faltkante, welche eine Doppelrillung
mit dazwischenliegendem (schmalem) Flächenelement aufweist, so dass um jede Rillung
ein Klappen um 90° möglich ist (Gesamtklappung/-faltung (bei dem Seitenwandverstärkungselement
69 bzw. 70) so hier um 180°,) ein Seitenwandverstärkungselement 69 bzw. 70 sowie (über
die Faltkante 28 bzw. 29) ein Rückwandverstärkungselement 79 bzw. 80 angeordnet, welche
(nach Auffaltung des Zuschnitts 20) die Einschub-Faltschachtel 1 im Bereich an der
offenen Vorderseite 68 (dort seitlich) und ihrer Rückwand 77 (dort im Eckbereich)
verstärken (vgl. FIG 2 und FIG 3).
[0099] Jeweils an der Außenkante 41 bzw. 42 der ersten Seitenwandflächenelemente 37 bzw.
38 sind, wie FIG 1 zeigt, zwei erste Stapelleistenflächenelemente 43 und 45 (erstes
Seitenwandflächenelement 37) bzw. 44 und 46 (erstes Seitenwandflächenelement 38) ausgebildet.
[0100] Jedes dieser ersten Stapelleistenflächenelemente 43, 44, 45 und 46 (alle sind form-/dimensionsgleich
- und form-/dimensionsgleich zu zweiten Stapelleistenflächenelemente 47, 48, 49 und
50 an den Faltkanten 24 und 25 - inklusive eine Handhabbarkeit (z.B. Einsteckbarkeit,
leichtere Stapelbarkeit) verbessernde Toleranzen) ist als einstückig an das jeweilige
erste Seitenwandflächenelement 37 bzw. 38 angeformter, leistenförmiger Fortsatz 32
ausgebildet (vgl. FIG 1), welcher (nach Auffaltung des Zuschnitts 20) ein erstes Stapelleistenelement
16 einer (zweiteiligen) Stapelleiste 12 bzw. 13 bzw. 14 bzw. 15 bei der Einschub-Faltschachtel
1 ausbildet (vgl. FIG 2 und FIG 3).
[0101] Jeweils an den Faltkanten 24 bzw. 25 zwischen den mit dem Deckelflächenelement 35
verbundenen zweiten Seitenwandflächenelementen 39 und 40 und dem Deckelflächenelement
35 sind, wie FIG 1 zeigt, zwei zweite Stapelleistenflächenelemente 47 und 49 bzw.
48 und 50 ausgebildet.
[0102] Jedes dieser zweiten Stapelleistenflächenelemente 47, 48, 49 und 50 (alle sind form-/dimensionsgleich
- und form-/dimensionsgleich zu den ersten Stapelleistenflächenelemente 43, 44, 45
und 46 - inklusive eine Handhabbarkeit (z.B. Einsteckbarkeit, leichtere Stapelbarkeit)
verbessernde Toleranzen) ist als gestufter, "leistenförmiger" Schnitt 33 (entsprechend
der Form des Fortsatzes 32) in der jeweiligen Faltkante 24 bzw. 25 ausgebildet, welches
(nach Auffaltung des Zuschnitts 20) ein zweites Stapelleistenelement 17 der (zweiteiligen)
Stapelleiste 12 bzw. 13 bzw. 14 bzw. 15 bei der Einschub-Faltschachtel 1 ausbildet
(vgl. FIG 2 und FIG 3).
[0103] Die form-/dimensionsgleichen ersten und zweiten Stapelleistenflächenelemente 43 bis
50 (Fortsätze 32 und Schnitte 33) sind in entsprechend gleicher Teilung an der jeweiligen
Außenkante 41 bzw. 42 und Faltkante 24 bzw. 25 angeordnet. D.h., ein Abstand 18 bzw.
19 zwischen jeweils den zwei ersten Stapelleistenelementen 43 und 45 bzw. 44 und 46
(Fortsätze 32) bzw. zwischen jeweils den zwei zweiten Stapelleistenflächenelementen
47 und 49 bzw. 48 und 50 (Schnitte 33) entspricht in etwa der Länge 51 des ersten
bzw. zweiten Stapelleistenelements 43 bis 50 (Fortsätze 32 und Schnitte 33); ein (End-)Abstand
82 des jeweiligen ersten und zweiten Stapelleistenflächenelements 43 bis 50 (Fortsätze
32 und Schnitte 33) zum jeweiligen Ende der jeweiligen Außen- 41 bzw. 42 bzw. Faltkante
24 bzw. 25 ist gleich und entspricht in etwa der halben Länge 51 des ersten bzw. zweiten
Stapelleistenelements 43 bis 50 (Fortsätze 32 und Schnitte 33) (vgl. FIG 1 und FIG
3).
[0104] Darüber hinaus sind auch die Höhen 53 aller ersten und zweiten Stapelleistenelemente
43 bis 50 (Fortsätze 32 und Schnitte 33) gleich und entsprechen jeweils einem Elftel
der Länge 51 des ersten bzw. zweiten Stapelleistenelements 43 bis 50 (Fortsätze 32
und Schnitte 33) (vgl. FIG 1 und FIG 3).
[0105] Wie weiter FIG 1 zeigt, sind jeweils an den Faltkanten 22 und 23 zwischen den mit
dem Bodenflächenelement 36 verbundenen ersten Seitenwandflächenelementen 37 und 38
und dem Bodenflächenelement 36 zwei Stapelleistenöffnungen 62 und 63 (an der Faltkante
22) bzw. 64 und 65 (an der Faltkante 23) ausgebildet.
[0106] Jede dieser Stapelleistenöffnungen 62, 63, 64 und 65 (alle sind form-/dimensionsgleich
- und längengleich zu den ersten und zweiten Stapelleistenflächenelementen 43, 44,
45 und 46 sowie 47, 48, 49 und 50 - inklusive eine Handhabbarkeit (z.B. Einsteckbarkeit,
leichtere Stapelbarkeit) verbessernde Toleranzen) ist als leistenförmige Aussparung/Öffnung
(entsprechend der Länge 51 der ersten und zweiten Stapelleistenflächenelemente 43,
44, 45 und 46 sowie 47, 48, 49 und 50 sowie einer Dicke der Stapelleisten 12, 13,
14 und 15 bzw. einer Dicke von jeweils einem ersten und einem zweiten Stapelleistenflächenelements
43, 44, 45 und 46 bzw. 47, 48, 49 und 50) in der jeweiligen Faltkante 22 bzw. 23 ausgebildet
(FIG 1).
[0107] Die Teilung der Stapelleistenöffnungen 62, 63, 64 und 65 in der jeweiligen Faltkante
22 bzw. 23 entspricht der der ersten (und zweiten) Stapelleistenflächenelemente 43,
44, 45 und 46 (sowie 47, 48, 49 und 50) an der jeweiligen Außenkante 41 bzw. 42 (bzw.
in der jeweiligen Faltkante 24 bzw. 25) (entspricht auch einer Teilung von Einrückungen
73, 74, 75 und 76 an der jeweiligen Außenkante 71 bzw. 72) (vgl. FIG 1, FIG 2 und
FIG 3).
[0108] Bei der - durch Auffaltung des Zuschnitts 20 gebildeten - Einschub-Faltschachtel
1 können so Stapelleisten (12, 13, 14 und 15) einer "unter der Einschub-Faltschachtel
1 gestapelten" "unteren" Einschub-Faltschachtel (1) in diese Stapelleistenöffnungen
62, 63, 64 und 65 bei der Einschub-Faltschachtel 1 eingreifen (vgl. FIG 3).
[0109] Jeweils an der Außenkante 71 bzw. 72 der zweiten Seitenwandflächenelemente 39 bzw.
40 sind, wie FIG 1 zeigt, zwei Einrückungen 73 und 74 (zweites Seitenwandflächenelement
39) bzw. 75 und 76 (erstes Seitenwandflächenelement 40) ausgebildet.
[0110] Jede dieser Einrückungen 73, 74, 75 und 76 (alle sind form-/dimensionsgleich - und
form-/dimensionsgleich zu den ersten und zweiten Stapelleistenflächenelementen 43,
44, 45 und 46 sowie 47, 48, 49 und 50 - inklusive eine Handhabbarkeit (z.B. Einsteckbarkeit,
leichtere Stapelbarkeit) verbessernde Toleranzen) ist als leistenförmiger Rücksprung
(entsprechend der Länge 51 der ersten und zweiten Stapelleistenflächenelemente 43,
44, 45 und 46 sowie 47, 48, 49 und 50 sowie der Höhe 53 der ersten und einem zweiten
Stapelleistenflächenelemente 43, 44, 45 und 46 bzw. 47, 48, 49 und 50) an der jeweiligen
Außenkante 71 bzw. 72 ausgebildet (FIG 1).
[0111] Die Teilung der Einrückungen 73, 74, 75 und 76 an der jeweiligen Außenkante 71 bzw.
72 entspricht der der zweiten (und ersten) Stapelleistenflächenelemente 47, 48, 49
und 50 (bzw. 43, 44, 45 und 46) in der jeweiligen Faltkante 24 bzw. 25 (bzw. an der
jeweiligen Außenkante 41 bzw. 42) (entspricht auch der Teilung der Stapelleistenöffnungen
62, 63, 64 und 65 in der jeweiligen Faltkante 22 bzw. 23) (vgl. FIG 1, FIG 2 und FIG
3).
[0112] Bei der - durch Auffaltung des Zuschnitts 20 gebildeten - Einschub-Faltschachtel
1 geben so diese Einrückungen 73, 74, 75 und 76 an der jeweiligen Außenkante 71 bzw.
72 die Stapelleistenöffnungen 62, 63, 64 und 65 "frei", sodass Stapelleisten (12,
13, 14 und 15) einer "unter der Einschub-Faltschachtel 1 gestapelten" "unteren" Einschub-Faltschachtel
(1) in diese Stapelleistenöffnungen 62, 63, 64 und 65 bei der Einschub-Faltschachtel
1 eingreifen können (vgl. FIG 3).
[0113] FIG 2 zeigt den Zuschnitt 20 während seiner Auffaltung zur Einschub-Faltschachtel
1. Dabei werden - wie FIG 2 verdeutlicht/andeutet - die Flächenelemente 34 der einteiligen,
mehrgliedrigen (Flächen-)Konstruktion 21 (erste Seitenwandflächenelemente 37 und 38,
Rückwandflächenelement 78, Deckelflächenelement 35, zweite Seitenwandflächenelemente
39 und 40, Rückwandverstärkungsflächenelemente 79 und 80 sowie Seitenwandverstärkungselemente
69 und 70) entsprechend der in FIG 2 angedeuteten und/oder ersichtlichen Faltrichtung
an den Faltkanten 22 bis 31 gefaltet.
[0114] FIG 3 zeigt den vollständig aufgefalteten Zuschnitt 20, d.h. die Einschub-Faltschachtel
1.
[0115] Wie FIG 3 verdeutlicht, spannt die Einschub-Faltschachtel 1 einen im Wesentlichen
quaderförmigen Körper 7 auf, dessen Innenraum 6 im Wesentlichen durch den Boden 2
- gebildet durch das Bodenflächenelement 36 -, den Deckel 3 - gebildet durch das Deckelflächenelement
35 -, die Rückwand 77 - gebildet durch das Rückwandflächenelement 78 - sowie die Seitenwand
4 - gebildet durch das erste Seitenwandflächenelement 37 und das zweite Seitenwandflächenelement
39 - und die Seitenwand 5 - gebildet durch das erste Seitenwandflächenelement 38 und
das zweite Seitenwandflächenelement 40 - begrenzt wird.
[0116] Nach vorne ist, wie FIG 3 auch zeigt, die Einschub-Faltschachtel 1 offen (offene
Vorderseite 68); d.h., der Einschub-Faltschachtel 1 fehlt eine Vorderwand. Über diese
offene Vorderseite 68 kann die Einschub-Faltschachtel 1 einen Einschub 83, wie FIG
4 verdeutlicht, aufnehmen.
[0117] Bilden jeweils ein erstes und ein zweites Seitenwandflächenelement 37 und 39 bzw.
38 und 40 (zusammen) eine Seitenwand 4 bzw. 5 aus (hier liegen nach Auffaltung dann
das erste und das zugehörige zweite Seitenwandflächenelement 37 und 39 bzw. 38 und
40 flächig aneinander und bilden so jeweils eine "doppelte Seitenwand" bzw. eine "doppelwandige
Seitenwand" aus), so erfährt die Einschub-Faltschachtel 1 hierdurch eine Seitenwandverstärkung.
[0118] Entsprechend erfährt die Rückwand 77 der Einschub-Faltschachtel 1 (dort im Bereich
der "hinteren" Ecken der Einschub-Faltschachtel 1) eine Verstärkung durch die (beim
Auffalten) "eingeklappten" Rückwandverstärkungsflächenelemente 79 und 80 (an den zweiten
Seitenwandflächenelementen 39 bzw. 40), welche dort im "eingeklappten" (flächig anliegend)
an der Rückwand dort ebenfalls eine "Doppelwandung" ausbilden.
[0119] Sind bei der Einschub-Faltschachtel 1, wie FIG 3 zeigt, die (an den zweiten Seitenwandflächenelementen
39 bzw. 40 angeordneten) Seitenwandverstärkungsflächenelemente "nach innen" umgeklappt,
so bilden die zwei Seitenwände 4 und 5 dort im Bereich der offenen Seite 68 der Einschub-Faltschachtel
1 eine "Dreifach-Seitenwandung" 66 bzw. 67 aus.
[0120] Wie weiter FIG 3 zeigt, bilden sich (durch die/bei der Auffaltung des Zuschnitts
20) an jeder (Deckel-)Kante 8 bzw. 9 - dort in der durch den Zuschnitt 20 vorgegebene
Teilung längs der Kantenlängsrichtung 10 bzw. 11 - die zwei (jeweils zweiteiligen
(d.h. jeweils aus dem ersten Stapelleistenelement 16 und dem zweiten Stapelleistenelement
17 gebildeten)) Stapelleisten 12 und 13 (an der (Deckel-)Kante 8) bzw. 14 und 15 (an
der (Deckel-)Kante 9) aus.
[0121] Jede dieser (zweiteiligen) Stapelleisten 12, 13, 14 und 15 wird gebildet aus dem
ersten Teil, d.h. dem jeweiligen ersten Stapelleistenelement 16 bzw. dem jeweiligen
ersten Stapelleistenflächenelemente 43, 44, 45 und 46 (Fortsatz 32), und dem jeweiligen
zugehörigen (form-/dimensionsgleichen) zweiten Stapelleistenelement 17 bzw. dem jeweiligen
zugehörigen (form-/dimensionsgleichen) zweiten Stapelleistenflächenelement 47, 48,
49 und 50 (Schnitt 33).
[0122] D.h., das erste Stapelleistenflächenelement 43 (erstes Stapelleistenelement 16, Fortsatz
32) bildet zusammen mit dem zweiten Stapelleistenflächenelement 49 (zweites Stapelleistenelement
17, Schnitt 33) die Stapelleiste 12 aus; das erste Stapelleistenflächenelement 45
(erstes Stapelleistenelement 16, Fortsatz 32) bildet zusammen mit dem zweiten Stapelleistenflächenelement
47 (zweites Stapelleistenelement 17, Schnitt 33) die Stapelleiste 13 aus; das erste
Stapelleistenflächenelement 44 (erstes Stapelleistenelement 16, Fortsatz 32) bildet
zusammen mit dem zweiten Stapelleistenflächenelement 50 (zweites Stapelleistenelement
17, Schnitt 33) die Stapelleiste 14 aus; das erste Stapelleistenflächenelement 46
(erstes Stapelleistenelement 16, Fortsatz 32) bildet zusammen mit dem zweiten Stapelleistenflächenelement
48 (zweites Stapelleistenelement 17, Schnitt 33) die Stapelleiste 15 aus.
[0123] Sind alle ersten und zweiten Stapelleistenflächenelemente 43 bis 50 bzw. ersten und
zweiten Stapelleistenelemente 16 und 17 form-/dimensionsgleich (vgl. gleiche Stapelleisten(-flächen-)elementlängen
51 und gleiche Höhen 53) sowie in gleicher/entsprechender Teilung an der jeweiligen
Außenkante 41 bzw. 42 und Faltkante 24 bzw. 25 (vgl. gleiche Abstände 18 bzw. 19 und
gleiche (End-)Abstände 82) angeordnet, so ergibt sich bei flächiger Anlage des jeweiligen
ersten Stapelleistenflächenelements 43 bis 46 an das jeweilige zweite Stapelleistenflächenelement
47 bis 50 (nach dem Auffalten) die größtmögliche Flächenüberdeckung - und so eine
hohe Stapelleistenstabilität.
[0124] Wie FIG 3 auch zeigt, sind an den zwei (Boden-)Kanten 58 und 59 - dort jeweils in
(Boden-)Kantenlängsrichtung 60 bzw. 61 und in entsprechender Teilung, wie die an den
Außenkanten 41 und 42 bzw. in den Faltkanten 24 und 25 angeordneten ersten und zweiten
Stapelleistenflächenelementen 43 bis 50 - die Stapelleistenöffnungen 62 und 63 (zusammenwirkend/-gehörend
mit den Einrückungen 73 und 74) (an der (Boden-)Kante 58 bzw. Stapelleistenöffnungen
64 und 65 (zusammenwirkend/-gehörend mit den Einrückungen 75 und 76) (an der (Boden-)Kante
59) ausgebildet/angeordnet.
[0125] D.h., die Stapelleistenöffnung 62 bildet zusammen mit der Einrückung 74 eine Eingriffsöffnung
(für einen Eingriff einer Stapelleiste eines anderen, entsprechend ausgebildeten faltbaren
Verpackungsbehälters/einer anderen, entsprechend ausgebildeten Einschub-Faltschachtel)
aus; die Stapelleistenöffnung 63 bildet zusammen mit der Einrückung 73 eine Eingriffsöffnung
(für einen Eingriff einer Stapelleiste eines anderen, entsprechend ausgebildeten faltbaren
Verpackungsbehälters/einer anderen, entsprechend ausgebildeten Einschub-Faltschachtel)
aus; die Stapelleistenöffnung 64 bildet zusammen mit der Einrückung 76 eine Eingriffsöffnung
(für einen Eingriff einer Stapelleiste eines anderen, entsprechend ausgebildeten faltbaren
Verpackungsbehälters/einer anderen, entsprechend ausgebildeten Einschub-Faltschachtel)
aus; die Stapelleistenöffnung 65 bildet zusammen mit der Einrückung 75 eine Eingriffsöffnung
(für einen Eingriff einer Stapelleiste eines anderen, entsprechend ausgebildeten faltbaren
Verpackungsbehälters/einer anderen, entsprechend ausgebildeten Einschub-Faltschachtel)
aus.
[0126] FIG 4 zeigt die (vollständig aufgefaltete) Einschub-Faltschachtel 1 mit einem - über
die offene Vorderseite 68 in dem Innenraum - teilweise eingeschobenen Einschub 83.
[0127] Obwohl die Erfindung im Detail durch das bzw. die bevorzugten Ausführungsbeispiele
näher illustriert und beschrieben wurde, so ist die Erfindung nicht durch die offenbarten
Beispiele eingeschränkt und andere Variationen können vom Fachmann hieraus abgeleitet
werden, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.
Bezugszeichenliste
[0128]
- 1
- faltbarer Verpackungsbehälter, (Einschub-)Faltschachtel
- 2
- Boden
- 3
- Deckel
- 4
- Seitenwand
- 5
- Seitenwand
- 6
- Innenraum
- 7
- quaderförmiger Körper
- 8
- (Deckel-)Kante
- 9
- (Deckel-)Kante
- 10
- Kantenlängsrichtung
- 11
- Kantenlängsrichtung
- 12
- Stapelleiste
- 13
- Stapelleiste
- 14
- Stapelleiste
- 15
- Stapelleiste
- 16
- erstes Stapelleistenelement
- 17
- zweites Stapelleistenelement
- 18
- Abstand
- 19
- Abstand
- 20
- Zuschnitt
- 21
- einteiligen, mehrgliedrigen Flächenkonstruktion
- 22
- Faltkante
- 23
- Faltkante
- 24
- Faltkante
- 25
- Faltkante
- 26
- Faltkante
- 27
- Faltkante
- 28
- Faltkante
- 29
- Faltkante
- 30
- Faltkante
- 31
- Faltkante
- 32
- Flächenfortsatz
- 33
- Schnitt
- 34
- Flächenelement
- 35
- Deckelflächenelement
- 36
- Bodenflächenelement
- 37
- erstes Seitenwandflächenelement
- 38
- erstes Seitenwandflächenelement
- 39
- zweites Seitenwandflächenelement
- 40
- zweites Seitenwandflächenelement
- 41
- Außenkante
- 42
- Außenkante
- 43
- erstes Stapelleistenflächenelement
- 44
- erstes Stapelleistenflächenelement
- 45
- erstes Stapelleistenflächenelement
- 46
- erstes Stapelleistenflächenelement
- 47
- zweites Stapelleistenflächenelement
- 48
- zweites Stapelleistenflächenelement
- 49
- zweites Stapelleistenflächenelement
- 50
- zweites Stapelleistenflächenelement
- 51
- (Stapelleisten-/Stapelleistenelement-)Länge
- 52
- (Kanten-)Länge
- 53
- Höhe
- 54
- Seitenwandelement
- 55
- Seitenwandelement
- 56
- Seitenwandelement
- 57
- Seitenwandelement
- 58
- (Boden-)Kante
- 59
- (Boden-)Kante
- 60
- Kantenlängsrichtung
- 61
- Kantenlängsrichtung
- 62
- (Stapelleisten-)Öffnung, Aussparung
- 63
- (Stapelleisten-)Öffnung, Aussparung
- 64
- (Stapelleisten-)Öffnung, Aussparung
- 65
- (Stapelleisten-)Öffnung, Aussparung
- 66
- Dreifach-Seitenwandung
- 67
- Dreifach-Seitenwandung
- 68
- offene Seite/Vorderseite
- 69
- Seitenwandverstärkungsflächenelement
- 70
- Seitenwandverstärkungsflächenelement
- 71
- Außenkante
- 72
- Außenkante
- 73
- Einrückung, Rücksprung
- 74
- Einrückung, Rücksprung
- 75
- Einrückung, Rücksprung
- 76
- Einrückung, Rücksprung
- 77
- Rückwand
- 78
- Rückwandflächenelement
- 79
- Rückwandverstärkungsflächenelement
- 80
- Rückwandverstärkungsflächenelement
- 81
- Außenkante
- 82
- (End-)Abstand
- 83
- Einschub
Strichpunkt-Linie Schnitt
Durchgezogene Linie (auch Faltkante)
1. Faltbarer Verpackungsbehälter (1) mit zumindest einem Boden (2) und einem Deckel (3)
sowie zumindest zwei einander gegenüberliegenden Seitenwänden (4, 5), welche einen
Innenraum (6) eines zumindest annähernd quaderförmigen Körpers (7) begrenzen,
dadurch gekennzeichnet,
dass an einander gegenüberliegenden Kanten (8, 9) des Deckels (3), an welchen jeweils
eine der zumindest zwei, einander gegenüberliegenden Seitenwände (4, 5) in einer Kantenlängsrichtung
(10, 11) sich an den Deckel (3) anschließt, jeweils zumindest eine Stapelleiste (12,
13, 14, 15) ausgebildet ist, welche sich zumindest abschnittsweise in der Kantenlängsrichtung
(10, 11) der jeweiligen Kante (8, 9) erstreckt und den Deckel (3) überragt, wobei
die Stapelleiste (12, 13, 14, 15) aus einem ersten und einem zweiten Stapelleistenelement
(16, 17) gebildet wird, welche im Wesentlichen flächenparallel zueinander angeordnet
sind.
2. Faltbarer Verpackungsbehälter (1) nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste und das zweite Stapelleistenelement (16, 17) im Wesentlichen form- und/oder
flächengleich zueinander ausgebildet sind und/oder alle Stapelleisten (12, 13, 14,
15) im Wesentlichen form- und/oder flächengleich ausgebildet sind.
3. Faltbarer Verpackungsbehälter (1) nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass an einander gegenüberliegenden Kanten (58, 59) des Bodens (2), an welchen jeweils
eine der zumindest zwei, einander gegenüberliegenden Seitenwände (4, 5) in einer Kantenlängsrichtung
(60, 61) sich an den Boden (2) anschließt, jeweils zumindest eine Stapelleistenöffnung
(62, 63, 64, 65) ausgebildet ist, welche sich zumindest abschnittsweise in der Kantenlängsrichtung
(60, 61) der jeweiligen Kante (58, 59) erstreckt.
4. Faltbarer Verpackungsbehälter (1) nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass an den einander gegenüberliegenden Kanten (8, 9) des Deckels (3) jeweils mehrere,
insbesondere jeweils zwei, von der mindestens einen Stapelleiste (12, 13, 14, 15)
ausgebildet sind.
5. Faltbarer Verpackungsbehälter (1) nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest eine der zumindest zwei einander gegenüberliegenden Seitenwänden (4, 5),
insbesondere jede der zwei einander gegenüberliegenden Seitenwänden (4, 5), jeweils
zumindest zwei im Wesentlichen flächenparallel zueinander angeordnete, insbesondere
im Wesentlichen form- und/oder flächengleich zueinander ausgebildete, Seitenwandelemente
(54, 55, 56, 57) aufweist.
6. Faltbarer Verpackungsbehälter (1) nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche,
ausgebildet als einseitig offene Einschub-Faltschachtel (1).
7. Faltbarer Verpackungsbehälter (1) nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche,
gekennzeichnet
durch mindestens eine Dreifach-Seitenwandung (66, 67) an der offenen Seite (68) der einseitig
offenen Einschub-Faltschachtel (1), insbesondere durch eine beidseitige Dreifach-Seitenwandung
(66, 67) an der offenen Seite (68) der einseitig offenen Einschub-Faltschachtel (1).
8. Zuschnitt (20) für einen faltbaren Verpackungsbehälter (1), insbesondere einen faltbaren
Verpackungsbehälter (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, aus einer einteiligen,
mehrgliedrigen Flächenkonstruktion (21) mit mehreren an Faltkanten (22 bis 31) miteinander
verbundenen Flächenelementen (34),
dadurch gekennzeichnet,
dass als die Flächenelemente (34) zumindest ein Deckelflächenelement (35) und ein Bodenflächenelement
(36) sowie zwei mit dem Bodenflächenelement (36) verbundene erste Seitenwandflächenelemente
(37, 38) und zwei mit dem Deckelflächenelement (35) verbundene zweite Seitenwandflächenelemente
(39, 40) vorgesehen sind,
wobei an im Wesentlichen parallel zu den Faltkanten (22, 23) zwischen den mit dem
Bodenflächenelement (36) verbundenen ersten Seitenwandflächenelementen (37, 38) und
dem Bodenflächenelement (36) verlaufenden Außenkanten (41, 42) der mit dem Bodenflächenelement
(36) verbundenen ersten Seitenwandflächenelementen (37, 38) jeweils zumindest ein
erstes Stapelleistenflächenelement (43, 44, 45, 46) angeordnet ist und
wobei an den Faltkanten (24, 25) zwischen den mit dem Deckelflächenelement (35) verbundenen
zweiten Seitenwandflächenelementen (39, 40) und dem Deckelflächenelement (35) jeweils
zumindest ein zweites Stapelleistenflächenelement (47, 48, 49, 50) ausgebildet ist.
9. Zuschnitt (20) nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Stapelleistenflächenelement (43, 44, 45, 46) durch einen Flächenfortsatz
(32) an der Außenkante (41, 42) des ersten Seitenwandflächenelements (37, 38) gebildet
ist.
10. Zuschnitt (20) nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass das zweite Stapelleistenflächenelement (47, 48, 49, 50) durch einen gestuften Schnitt
(33) in der Faltkante (24, 25) zwischen dem Deckelflächenelement (35) und dem zweiten
Seitenwandflächenelement (39, 40) gebildet ist.
11. Zuschnitt (20) nach mindestens einem der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der Faltkante (22, 23) zwischen dem Bodenflächenelement (36) und dem ersten Seitenwandflächenelement
(37, 38) mindestens eine Stapelleistenöffnung (62, 63, 64, 65) ausgebildet ist, insbesondere
dass in der Faltkante (22, 23) zwischen dem Bodenflächenelement (36) und dem ersten
Seitenwandflächenelement (37, 38) mehrere, im Besonderen zwei, Stapelleistenöffnungen
(62, 63, 64, 65) ausgebildet sind.
12. Zuschnitt (20) nach mindestens einem der Ansprüche 8 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass an den Außenkanten (41, 42) der mit dem Bodenflächenelement (36) verbundenen ersten
Seitenwandflächenelementen (37, 38) jeweils zwei erste Stapelleistenflächenelemente
(43, 44, 45, 46) angeordnet sind und/oder an den Faltkanten (24, 25) zwischen den
mit dem Deckelflächenelement (35) verbundenen zweiten Seitenwandflächenelementen (39,
40) und dem Deckelflächenelement (35) jeweils zwei zweite Stapelleistenflächenelemente
(47, 48, 49, 50) ausgebildet sind.
13. Zuschnitt (20) nach mindestens einem der Ansprüche 8 bis 12,
gekennzeichnet
durch ein mit dem zweiten Seitenwandflächenelement (39, 40) verbundenen Seitenwandverstärkungsflächenelement
(69, 70).
14. Zuschnitt (20) nach mindestens einem der Ansprüche 8 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die einteilige, mehrgliedrige Flächenkonstruktion (21) in einem aufgefalteten Zustand
eine einseitig offene Einschub-Faltschachtel (1) ausbildet.
15. Regalsystem gebildet aus einer Mehrzahl von gestapelten faltbaren Verpackungsbehältern
(1) nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüchen 1 bis 7, insbesondere deren
jeder durch Auffaltung des Zuschnitts nach mindestens einem der Ansprüche 8 bis 14
gebildet ist.