[0001] Für die Produktionssicherheit bei der Herstellung von Maschenstoffen auf Single-Rundstrickmaschinen
muss ein erheblicher Aufwand getrieben werden, damit beim Vorstoßen der Nadeln das
auf ihnen hängende Gestrick an der Abschlagkante verbleibt und nicht aufwärts mitgenommen
wird. Seit Jahrzehnten wird das mit in einem Platinenring gelagerten Platinen bewerkstelligt,
die extra von Platinenschlössern oberhalb des Nadelzylinders gesteuert werden. Um
die komplizierte Bauweise dieser Anordnung zu vereinfachen, sind bereits Überlegungen
angestellt worden, die gesteuerten Platinen vereinfachend zu ersetzen. So sind in
der
PCT Anmeldung WO 2008/145433 A1, in der europäischen Anmeldung
EP 2 360 303 A1 und in der
EP 2 372 002 A1 Ausführungen beschrieben, bei denen kein Platinenring vorhanden ist und statt bisheriger
Platinen in den Kanalseitenwänden des Nadelzylinders gelagerte schwenkbare Elemente
vorgesehen sind, die am oberen Ende Nasen aufweisen, die über die Abschlagkante bewegbar
sind und so die Maschen beim Vorwärtsbewegen der Nadeln zurückhalten. Diese Anordnung
erfordert aber ebenfalls andere komplizierte Bauteile, welche die ohnedies dünnen
Seitenwände durch Absetzungen weiter schwächen, so dass sie die Nutzung bei den wichtigen
feinsten Teilungen unmöglich macht und damit an die Grenze des sinnvoll Machbaren
stößt.
[0002] Wesentlich einfacher ist die Verwirklichung gemäß der Offenlegungsschrift
DE 2010 054 540 A1, die ebenfalls schwenkbare Elemente aufweist, diese aber außerhalb des Zylinders
in einer einfachen Lagerung aufgenommen sind, wobei sich die Schwenkelemente in einem
Gittersystem in den Nadellücken selbst ausrichten.
[0003] Die vorliegende Erfindung verfolgt dasselbe Ziel der oben genannten Ausführungen,
vereinfacht diesen Maschinentyp bedeutend weiter, in dem sie die auf engstem Raum
wirkenden Funktionselemente für die Bedienung zugänglicher macht, ihre Auswechselbarkeit
erleichtert und besseren Einblick bei gesicherter Maschenbildung gewährt, so dass
damit eine neue Konzeption für einen großen Anwendungsbereich dieser verbreiteten
Rundstrickmaschinen entsteht.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung nach Anspruch 1 besteht darin, eine Single-Rundstrickmaschine
anzugeben, bei der die Maschensicherung beim Vorstoßen der Nadeln durch vom Nadelrücken
her in die Nadellücken eingreifende Halteelemente erfolgt, die zur Zylinder-Abschlagkante
einen Spalt bilden, welcher die neu gebildete Masche hindurchschlüpfen lässt und bei
weiterer Vorbewegung der Nadeln die Maschen bei der Abschlagkante anhält.
[0005] Erfindungsgemäß sind die Halteelemente bei einer Bauart eine endlose zur Abschlagkante
fixierte Federringspirale, deren Windungen der Nadelteilung entsprechen und vom Nadelrücken
her in die Nadellücken eingreifen, wodurch der für die fortlaufend sichere Maschenbildung
erforderliche Haltespalt gebildet wird.
[0006] Durch den Spalt kann beim Vorstoßbeginn der Nadeln infolge des Warenabzuges zuerst
die neu gebildete Masche durchschlüpfen. Bei weiterem Vorstoßen der Nadeln wird das
Gestrick durch den Spalt an der Abschlagkante angehalten.
[0007] Ein Vorteil dieser Bauart ist, dass keine steuerbaren Funktionsteile, wie z.B. Platinen,
notwendig sind, sondern eine zusammenhängende Federringspirale vom Nadelrücken her
diese Aufgabe übernimmt. Die Fixierung der Federringspirale oberhalb des Nadelzylinders
lässt sich durch den bei Single-Rundstrickmaschinen mit Platinen vorgesehenen Trägerring
für die Platinenschlösser verwirklichen, an dem in diesem Fall statt der Platinenschlösser
Führungsfinger angeordnet sind, welche diese Federringspirale gleitend durchläuft.
Die Maschenbildung ist von vorne kontrollierbar frei zugänglich.
[0008] Bei einer alternativen Bauart ist zusätzlich um den Nadelzylinder ein Schlitzring
befestigt, in dem einfach strukturierte Elemente quer zu den Nadeln als Maschenschieber
ausgebildet und mittels oberhalb des Schlitzringes angeordneten ortsfesten Heber-
und Senkerteilen einzeln bewegbar sind, so dass nach dem Abschlagen der neu gebildeten
Masche der Maschenschieber sie hinter den Nadelkopf schiebt und beim Vorwärtsbewegen
der Nadeln mit Sicherheit durch Maschenanhaltung an den Nadelrücken bringt. Bei dichtem
Gestrick niederster Maschenhöhen ist das ein weiterer Beitrag zur Produktionssicherheit.
[0009] In einer Weiterentwicklung dieser Bauart üben die Maschenschieber eine Doppelfunktion
aus, in dem ihr Vorderteil als Haltenase ausgebildet ist, die durch eine kleine Vertikalbewegung
den Haltespalt bildet. Damit erübrigt sich das Federringspiralen-Element der anfangs
beschriebenen Bauart. Das kombinierte Schieber- und Halteelement ist mit dem Schaft
zwischen dem Schlitzgrund und seiner Abdeckung derart ausgebildet in den Ringschlitzen
aufgenommen, dass die Haltenasen die kleine Vertikalbewegung ausführen können, welche
den für die Maschensicherung benötigten Haltespalt bilden. Diese Bewegung bewirkt
beim Vorstoßen der Nadeln, analog der Zungenbewegung, die Anlage der Fadenschleifen
an den Halteelementen.
[0010] Die verschiedenen Maschenschieber/halter-Ausführungen lassen sich zusätzlich nützen,
um in die Abschlagkante des Zylinders ein Verschleißelement zu integrieren und darin
zu fixieren. Die bisherig aufwendige Maschinenkonzeption mit Platinen hat nämlich
den Vorteil, dass beim Bilden und Abschlagen der Maschen der Faden über auswechselbare
Platinen läuft und die Abschlagkante gegen den schädlichen Fadeneinlauf schützt. Das
lässt sich erfindungsgemäß vereinfacht mit einem Federdrahtring, welcher in einen
Einstich der Abschlagkante aufgenommen ist, erreichen, wobei seine Sitzfixierung bei
der Drehung des Zylinders phasenweise durch Berührungsdruck von den Haltenasen gesichert
ist. Der Federdrahtring kann eine Hartschicht gegen Verschleiß aufweisen.
[0011] Die Erfindung lässt sich grundsätzlich für alle Single-Rundstrickmaschinen-Varianten
vorteilhaft anwenden. Sie führt zu einem vereinfachenden, normierungsfähigen Maschinen-Aufbau,
dessen zentrale Funktionseinheiten weltweit durch einen Systemhersteller geliefert
werden können und die Maschinenbauer selbst von dieser Aufgabe entlastet.
[0012] Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen 6
bis 13 angegeben.
[0013] Die Weiterbildung nach Anspruch 6 beschreibt die Möglichkeit, die Öffnung des Haltespaltes
(Sp) selbsttätig fadengesteuert und die Schließung desselben maschinengesteuert vorzunehmen.
[0014] Die Weiterbildung nach Anspruch 7 schützt die Abschlagkante (A) des Nadelzylinders
(Z) vor schädlichem Einlaufen des Fadens bei der Maschenbildung.
[0015] Die Weiterbildung nach Anspruch 8 betrifft die Fixierung der Federringspirale (12)
zur Abschlagkante (A) des drehbaren Nadelzylinders (Z), die mittels eines oberhalb
des Zylinders (Z) fest angeordneten Haltesystems (H) erfolgt. (Fig. 3);
[0016] Die Weiterbildung nach Anspruch 9 ist die Ausführung des Trägerringes (13) zum Stufenring
verschiedener Anschraubdurchmesser von Elementen des Haltesystems (H)
[0017] Die Weiterbildung nach Anspruch 10 beschreibt die Möglichkeit, die Führungsfinger
(14) mittels eines Bügels (16) am Stricksystem (S) als Haltesystem G zu befestigen
und den Fadeneinlauf (F) in die Nadelköpfe (2) darin zu integrieren (Fig.8).
[0018] Die Weiterbildung nach Anspruch 11 bezieht sich auf die Anbringung des Betätigungsarmes
(25) für die Steuerung der Maschenschieber (22) am Stricksystem (S).
[0019] Die Weiterbildung nach Anspruch 12 ist die Verbindung verschiedener Funktionselemente
zu einer Funktionseinheit (E).
[0020] Die Weiterbildung nach Anspruch 13 betrifft die Zusammenfassung der Funktionsteile
für die Steuerung der Maschenschieber (22) in einem Segmentsteueraufsatz (29).
[0021] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Fig. 1 bis 19 erläutert. Diese
sind, wenn nicht anders angegeben, alle im vergrößerten Maßstab 5 : 1 ausgeführt.
Die Drehrichtung des Zylinders (Z) ist dabei im Uhrzeigersinn angenommen. Es zeigen:
Fig. 1 die Prinzipdarstellung der selbsttätigen Gestrickanhaltung, bei welcher während
der Vorbewegung der Nadeln (1) durch den Eingriff der Windungen (W) der Federringspirale
(12) vom Rücken der Nadeln (1) in die Nadellücken (L) das Gestrick an der Abschlagkante
(A) festgehalten wird;
Fig. 2 die Ansicht von oben auf eine Zylindersektion mit einem Schnitt durch einen
Führungsfinger (14) des Haltesystems H und einen Ausschnitt der zwischen den Nadeln
(1) sich bildenden Lücken (L) in denen die Windungen (W,Wä) der Federringspirale (12)
eingreifen;
Fig. 3 die Prinzipdarstellung des Haltesystems H mit dem oberhalb des rotierenden
Nadelzylinders (Z) fest angeordneten Trägerring (13), an welchem die Führungsfinger
(14) befestigt sind, die Gleitrillen (15) für die Federringspirale (12) aufweisen.
Die Anzahl der Führungsfinger (14) entspricht derjenigen der Nadelsteuerungs-Schlosssystemen;
Fig. 4 die übereinander dargestellten Grundelemente der vereinfachten Single-Strickmaschinen-Konzeption,
bestehend aus Nadelzylinder (Z) mit teilweise eingesetzten Nadeln (1), Haltesystem
H mit einem Führungsfinger (14), in welchem die Federringspirale (12) in der Gleitrille
(15) geführt ist
Fig. 5 ein Alternativ-Haltesystem (G) zur Fig. 1 und Fig.2 ohne den oberhalb des Nadelzylinders
(Z) angeordneten Trägerring (13) für die Führungsfinger (14). An seine Stelle treten
die in einer Seitendraufsicht gezeigten u-förmige Befestigungsbügel (16), welche auf
der Oberseite der Schlosssysteme (S) befestigt sind und über die Nadelköpfe (2) hinweg
in die abwärts gerichteten Führungsfinger (14) übergehen;
Fig. 6a und 6b die Darstellung einer Zusatzfunktion des Haltesystems H, bei welcher
zur sicheren Herstellung kleinster Maschenhöhen zusätzlich in den Nadellücken Maschenschieber
(22) vorgesehen sind, die in einer um den Nadelzylinder (Z) befestigten Schlitzscheibe
(20) in Schieberschlitzen (21) aufgenommen und mit ihrem Steuerzahn (24) zentrisch
bewegbar sind.
[0022] Dazu ist in Fig. 6a der feststehende Trägerring (13) als Stufenring mit einem kleineren
Durchmesser zur Anbringung der Führungsfinger (14) für die Federringspirale (12) und
einem größeren Durchmesser zur Anbringung der Halteschenkel (19) für den abgewinkelten
Betätigungsarm (25), an welchem die Schieberheber/senker (26) für den Steuerzahn (24)
befestigt sind. Im Halteschenkel (19) kann auch die Fadenführung (F) intengriert sein.
[0023] Fig. 6b ist die ergänzende 3 D Ansicht auf die Abschlagkante (A) des Zylinders (Z)
und der mit ihm befestigten Schlitzscheibe (20), in welcher die Maschenschieber (22)
mit Steuerzähnen (24) in Schieberschlitzen (21) angeordnet sind;
[0024] Fig. 7 in oberen Zylinderschnitten (Z) die Phasen a bis e der Maschenbildung nach
der Maschinenbauart in Figur 6a und Fig. 6b.
[0025] Fig. 8 die alternative Bauart des Haltesystems G, bei welchem der in der Fig.5 gezeigte,
u-förmige Befestigungsbügel (16), in einen waagrecht abgewinkelten Betätigungsarm
(25) für die Steuerung der Maschenschieber (22) mittels Schieberheber/senker (26)
übergeht, und mit seinem senkrecht abgewinkelten Haltearm (23) am Stricksystem (S)
befestigt ist.
[0026] Fig.9 und 10 die Weiterentwicklung der Ausführung nach Fig.8, bei welcher die den
Spalt (Sp) bildende Federringspirale (12) durch die Doppelfunktion eines Maschenschiebers
und Maschenhalters (22) mit Haltenase (17) ersetzt wurde. Durch den Wegfall des u-förmigen
Befestigungsbügels (16) ist diese Bauart noch zugänglicher, weil der Betätigungsarm
(25) über den abgewinkelten Haltearm (23) jeweils oben an den Stricksystemen (S) befestigt
ist.
[0027] Fig. 11 zwei Vertikalstellungen der Haltenasen (17) des Maschenschiebers/halters
(22), die gegenüber der Abschlagkante (A) den Spalt (Sp) bilden.
[0028] Fig. 12 bis 14 eine besonders kompakte und für den Benutzer vorteilhaft zugängliche
Konzeption mit oberhalb des Nadelzylinders niederst möglicher Bauhöhe, weil die Betätigung
der stabförmigen Maschenschieberelemente (22) von ihrem hinteren Ende her erfolgt.
[0029] Fig. 15 und Fig. 16 zusätzliche Erläuterungen der Bauart nach den Figuren 12 bis
14
[0030] Fig. 17 eine Teildraufsicht auf die Seitenfläche des Federstahlleitbandes (31).
[0031] Fig. 18 den Schutz der Abschlagkate (A) gegen abnützenden Fadeneinlauf
[0032] Fig. 19 eine Prinzipdarstellung der Zugänglichkeit zu den maschenbildenden Elementen
in Originalgröße.
Ausführliche Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
[0033] Die Figur 1 ist ein Schnitt im Bereich unterhalb der Abschlagkante (A) des Nadelzylinders
(Z) mit dem freigelegten Nadelkanal (K) in dem sich die Nadel (1) längsbeweglich befindet.
Über der Abschlagkante (A) ist eine Windung (W) der Federringspirale (12) teils hinter
dem Nadelrücken, teils in der Lücke (L) zur nächsten Nadel dargestellt. Oberhalb des
Nadelzylinder Z ist analog zum nicht mehr benötigten Platinenschloss-Befestigungsring
ein nicht dargestellter einfacher Trägerring (13), an welchem die Führungsfinger (14)
der Federringspirale (12) im Bezug zu den bekannten Schloss-Systemen (S) befestigt
sind. Diese weisen am unteren Ende eine Gleitrille (15) auf, in welcher die inneren
Windungshälften (Wi) der Federringspirale (12) gleitend fixiert sind. Auf diesem Weg
wird die Federringspirale (12) in ihrer Kreisbahn nach oben und unten geführt und
bildet zur Abschlagkante (A) mit der Unterkante (W) der Federringspirale (12) den
Haltespalt (Sp).
[0034] Die Fig. 2 stellt die Draufsicht eines Ausschnittes vom Nadelzylinders (Z) und der
Federringspirale (12), sowie eines Schnittes des Führungsfingers (14) oberhalb der
Federringspirale (12) dar. Die Federringspirale (12) wird dabei aus einem Spiralfederstrang
gebildet, mit einer Steigung ihrer Windungen, die etwa der Nadelteilung entspricht
und sich beim Eindringen in die Nadellücken (L) elastisch auf die Nadelteilung einstellt.
[0035] Die Figur 3 zeigt den anstelle des bisherigen Platinenschlossringes einfachen Trägerring
(13) für die Führungsfinger (14) deren Gleitrillen (15) für die Führung der Federringspirale
(12) vorgesehen ist.
[0036] Fig. 4 ist die Explosiv-Prinzipdarstellung des Kerns der Single-Rundstrickmaschinen-Konzeption
mit ortsfestem Trägerring (13) für die Führungsfinger (14) in deren Gleitrillen (15)
die Federringspirale (12) geführt wird, darunter den drehbaren Nadelzylinder (Z) mit
Nadeln (1) zwischen denen die mitdrehenden Windungen (W,Wä) der Federringspirale (12)
eingreifen.
[0037] Fig. 5 ist die Darstellung des Haltesystems G gegenüber dem vorher beschriebenen
Haltesystem H. Dabei wird der Trägerring (13) für die Führungsfinger (14) durch oberhalb
der Systeme (S) angeordnete u-förmige Befestigungsbügel (16) ersetzt.
[0038] Diese übergreifen die Nadeln (1) hinter den Nadelrücken und gehen abwärts gerichtet
in die Führungsfinger (14) über.
[0039] Fig. 6a und 6b ist eine alternative Maschinenbauart mit zusätzlichem Wegschieben
der frei werdenden Masche beim Kuliervorgang. Dabei ist 6b die 3-D - Darstellung der
drehbaren Baueinheit Nadelzylinder (Z) mit Nadeln (1), Schlitzscheibe (20) mit eingeführtem
Maschenschieber (22) und 6a der Schnitt durch den Nadelzylinder (Z) mit daran befestigter
Schlitzscheibe (20) und einem Maschenschieber (22). Darüber befindet sich ein angedeuteter
ortsfester Stufen-Trägering 13 mit einem kleineren Befestigungsdurchmesser für die
Anbringung der Führungsfinger (14) und einem äußeren Befestigungsdurchmesser zur Befestigung
der Halteschenkel (19), die unten zu einem waagrechten Betätigungsarm (25) ausgebildet
sind. Daran sind die Schieberheber/senker (26) für die Betätigung der Maschenschieber
(22) mittels Steuerzahn (24) angebracht.
[0040] Fig. 7 sind Darstellungen des Maschenbildungsvorganges der Maschinenbauart nach den
Fig. 6a und 6b. Diese beginnt bei Fig. 7a mit der hinter der geöffneten Zunge in der
Austriebstellung der Nadel (1) auf dem Nadelschaft gehaltenen letzten Masche. Beim
in Fig. 7b gezeigten Rückhub der Nadel (1) wird ein neuer Faden im Nadelkopf (2) eingefangen
und die Zunge beginnt mit ihrer Einschließbewegung, wodurch bei weiterer Rückbewegung
die alte Masche vom Nadelkopf (2) abgeworfen wird (Fig. 7c). Bei weiterer Rückbewegung
der Nadel (1) in die Kulierstellung, schiebt der Maschenschieber (22) die freigewordene
Masche über den Nadelkopf (Fig. 7d), so dass diese beim Vorwärtsbewegen der Nadel
bei engen Maschen mit Sicherheit an den Nadelrücken gelangt. (Fig. 7e)
[0041] Fig. 8 ist ein Schnitt der alternativen Bauart einer Single - Rundstrickmaschine
für besonders dichte Stoffe, mit Haltesystem G der Fig. 5 ohne Trägerring (13) für
die Führungsfinger (14), mit zusätzlicher Anbringung der Schlitzscheibe (20) am Zylinder
(Z) für die Maschenschieber (22) nach Fig. 6a und 6b. Dabei ist am sich drehenden
Zylinder (Z) die sich mitdrehende Schlitzscheibe (20) befestigt. Unterhalb der Schlitzscheibe
(20) sind die um den Zylinder (Z) fest angeordneten Schlosssysteme (S) angedeutet,
die auf der Maschinenplatte angeschraubt sind. An deren oberem Abschluss sind jeweils,
die in der Seitendraufsicht gezeigten Betätigungsarme (25) für die Maschenschieber
(22), mittels einer Abwinklung als Haltearm (23) mit dem ortsfesten Schlosssystem
(S) verbunden. Der Betätigungsarm (25) geht zum Zentrum abgewinkelt in den u-förmigen
Bügel (16) mit Fadenzuführung (F) und Führungsfinger (14) der Federringspirale (12)
über. In den Betätigungsarmen (25) sind die Schieberheber und -Senker (26) integriert.
Diese Ausführung ermöglicht die Funktionseinheit E für die Führung der Federringspirale
(12), der Fadenzuführung (F) und der Steuerung der Maschenschieber (22).
[0042] Fig. 9 und 10 ist die Weiterentwicklung der Fig. 8, in welcher die den Spalt bildende
Endlos-Federringspirale (12) von der Doppelfunktion der Maschenschieber/Halter-Elemente
(22) abgelöst wird. Neben der Maschenverschiebung wird damit die Aufgabe gelöst, das
Gestrick beim Vorstoßen der Nadeln an der Abschlagkante zu halten. Durch den damit
verbundenen Wegfall des u-förmigen Befestigungsbügels (16) ist diese Bauart noch zugänglicher,
weil der am Schlosssystem befestigte Haltearm (23) mit dem abgewinkelten Betätigungsarm
(25) nur noch für die Bewegung der Maschenschieber/Halter mittels Heber/Senkerteile
(26) und Steuerzahn (24) vorgesehen ist. Die Maschenschieber/Halter (22) sind dabei
in ihrem Schaft so ausgebildet, dass sie in den Schieberschlitzen (21) beim Vorstoßen
der Nadeln mittels Anlage der Fadenschleifen, die durch die Schlitzabdeckung begrenzte,
vertikale Mitnahme der Haltenasen (17) fadengesteuert ermöglichen. Dazu weist der
Rückenverlauf unterhalb des Steuerzahnes (24) eine geringfügige Abwinklung auf. Hingegen
geschieht die Abwärtsbewegung der Haltenasen (17) durch Kufe (27) an den Senkerteilen
(26) zwangsweise maschinengesteuert.
[0043] Fig. 11 sind zwei Darstellungen verschiedener Vertikal-Stellungen der Haltenasen
(17) des Maschenschiebers (22) im Bereich des Haltespaltes (Sp). Links drückt die
Haltenase (17) zwangsweise beim Durchlaufen der Maschenschieber (22) unterhalb des
Betätigungsarmes (25) oberhalb der Stricksysteme kurzzeitig durch die Kufe (27) am
Heberteil (26) auf die Abschlagkante (A). Rechts wurde die Haltenase (17) beim Vorstoßen
der Nadeln von den Fadenschleifen innerhalb der Bewegungsfreiheit des Schieberschaftes
unterhalb des Heberteils (26) zum Spalt (Sp) mitgenommen.
[0044] Fig. 12 bis 14 ist die Weiterentwicklung einer Bauart zu den Fig. 9 und 10, bei welcher
die Betätigung der Maschenschieber/Halter-Elemente (22) anstelle des am Schaft oben
angeordneten Steuerzahnes (24) am Schaftende erfolgt, so dass sich einfache stabförmige
Bauteile ergeben und die Zugänglichkeit der maschenbildenden Elemente weiter erhöht
wird. Auch hier weist der Rückenverlauf des Maschenschiebers (22) eine geringfügige
Abwinklung für die erforderliche Wippbewegung auf. Die Steuerung der Maschenschieber/Halter
Teile (22) erfolgt anstatt bisher von oben jetzt von der Maschinenvorderseite und
ermöglicht die Steuerungselemente in einem Segmentsteueraufsatz (29) fest verbunden
mit den Nadelsystemen (S) unterzubringen. Unterhalb der Aufsetzfläche auf die Nadelsysteme
(S) geht dieses in einen Fixierungsvorsprung V über, welcher radial an der Mantelfläche
der Schlosssysteme (S) anliegend dort von vorne angeschraubt werden kann. Der Segmentsteueraufsatz
(29) enthält in seiner Innenwand ringförmige Segmentaussparungen (R), in denen die
Steuerelemente aufgenommen sind und zwar für die Vorwärtsbewegung der Maschenschieber/Halter
(22) die Vorwärtsgleitscheibe (33) und für die Rückbewegung das im Gehäuse (32) montierte
Federstahl-Leitband (31). Eine weitere Segment-Aussparung (R) ist für die Federband-Abdeckung
(35) der Schieberschlitze (21) vorgesehen. Dazu erhalten die Maschenschieber (22)
einen Rückholausschnitt (30) in welchem das Federstahlleitband (31) gleitend eingreifen
kann.
[0045] Ein Vorteil dieser Bauart ist die Möglichkeit der Zusammenfassung aller Funktionsteile
für die Steuerung der Maschenschieber/Halter (22) in einem Segmentsteueraufsatz (29)
oberhalb der Stricksysteme (S) zu einer normierten Funktionseinheit, die von Strickmaschinenfabriken
aneinandergereiht, weltweit das Herz der Maschine bilden. Dabei ist die gezeigte Ausführung
ein Vorschlag, der als Funktionseinheit auch anders gelöst sein könnte.
[0046] Bei der Drehung des Nadelzylinders (Z) im Uhrzeigersinn durchlaufen die Nadelfüße
wie bekannt die Schlosssysteme (S) und bewegen die Nadeln (1) sowie die zugehörigen
Maschenschieber (22) mittels Segmentsteueraufsatz (29). Die erfindungsgemäße Anordnung
lässt die Bewegungen dieser Elemente zueinander auf die Erfordernisse der Praxis vorteilhaft
abstimmen. Zum besseren Verständnis der drei Figuren tragen folgende Erklärungen bei:
[0047] Die Fig. 12 ist die Darstellung des Blickes auf die Seitenfläche eines Maschenschiebers
(22), welcher sich durch die Vorwärtsgleitscheibe (33) des vorigen Systems in seiner
Vorwärtsstellung befindet. Beim Vorstoßen der Nadel (1) bildete die Haltenase (17)
durch die begrenzte Aufwärts-Mitnahme mittels der Maschenschleife zur Zylinderoberkante
einen Spalt (Sp), so dass die alte Masche hindurchschlüpfen konnte. Die abgebildete
Vorwärtsgleitscheibe (33) ist noch vom vorherigen System d.h. hier schon nicht mehr
wirksam vorhanden, so dass bei weiterer Drehung das Federstahlleitband (31) im Rückholausschnitt
(30) in Aktion tritt bis das Maschenschiebeelement (22) in seine in der Fig. 13 gezeigte
Rückwärtsendstellung gelangt. An dieser Stelle hat das Federstahlleitband (31) an
der oberen Seitenfläche eine Ausbuchtung (34) unter dieser Wirkung die Haltenase (17)
mittels der Wippbewegung des Schaftgrundes auf die Abschlagkante (A) gedrückt wird.
Danach ist etwa ab der Systemmitte bei weiterer Zylinderdrehung im Segmentsteueraufsatz
(29) kein Federstahlband- Gehäuse (32) mehr vorhanden und die Vorwärtsgleitscheibe
(33) tritt jetzt in Aktion, wie es in der Fig. 14 dargestellt ist.
[0048] Fig. 15 und Fig. 16 sind zusätzliche Erläuterungen der Bauart nach den Figuren 12
bis Figur 14 für den Segmentsteueraufsatz (29). Dieser enthält das Gehäuse (32) mit
Federstahlleitband (31) und die Aufnahme der Vorwärtsgleitscheibe (33). Das Gehäuse
(32) ist in der Fig. 15 im mittigen Aufriss-Schnitt des Steuerblockes (29) als Seitenansicht
gezeigt. Auch ein in den Schlitzring (20) eingesetzter Maschenschieber/Halter (22)
ist als Seitenansicht in Fig. 15 am rückwärtigen Ende in seiner hinteren Stellung
abgebildet. Dabei bewirkte beim Vorstoßen der Nadel (1) die von den Fadenschleifen
verursachte Mitnahme der Haltenase (17), durch die Abdeckschiene (35) begrenzt, den
Spalt (Sp) zur Abschlagkante (A) (Fig. 12). Das Federstahlleitband (31) ist im Eingriff
im Rückholausschnitt (30) des Maschenschiebers/Halters (22) der sich durch die Aufwärtsbewegung
der Haltenase (17) in der unteren Kippstellung befindet.
[0049] Fig. 16 ist die Draufsicht auf den rechtsdrehenden Schlitzring (20) in dem der hintere
Bereich eines Maschenschiebers/Halters (22) im Schieberschlitz (21) in der Rückwärtsposition
eingesetzt ist und den Blick auf den feststehenden Segmentsteueraufsatz (29) ohne
die Abdeckschiene (35), so dass in der oberen Hälfte das Gehäuse (32) und in der unteren
Hälfte die Vorwärtsgleitscheibe (33) in den Segmentsteueraufsatz (29) erkennbar montiert
ist. Eine Ausnehmung (36) im Gehäuse (32) ergibt zwei Seitenstege, deren Schlitze
(37) mit Abständen zur Drehachse dem Rückholweg der Maschenschieber/Halter (22) entsprechen.
Die Darstellung zeigt auch, dass das Federstahlleitband (31) über die Gehäuse (32)
Seitenstege in den Bereich der Vorwärtsgleitscheibe (33) ragt und dort das Federstahlleitband
(31) eine Ausbuchtung (34) aufweist, unter dieser Wirkung der Maschenschieber/Halter
(22) mit seiner Haltenase (17) auf die Abschlagkante (A) drückt (Fig. 13).
[0050] Fig. 17 ist die rechte Teildraufsicht auf die Seitenfläche des Federstahlleitbandes
(31), in der am rechten Ende die Ausbuchtung (34) auf der Oberkante erkennbar ist
[0051] Fig. 18 zeigt, wie in einen Einstich der Abschlagkante (A) ein Federdrahtring (40)
aufgenommen ist, der in einer Nute an der Stirnseite des Zylinders (Z) eingeführt
ist, wobei die Sitzfixierung durch phasenweise erfolgten Berührungsdruck von den Haltenasen
(17) gewährleistet ist.
[0052] Fig. 19 zeigt in einer 3D-Prinzipdarstellung den bedeutenden Fortschritt des freien
Zugangs zu den über der Abschlagkante (A) vorbewegten Nadeln (1) an einem Schlosssystem
(S) der erfindungsgemäßen Single-Rundstrickmaschine nach den Figuren 12 bis 16. Von
der auf der Maschinenplatte befestigten unteren System-Sektion (S) werden die Nadelfüße
in Kurvenbahnen bewegt und darüber befindet sich der Segmentsteueraufsatz (29) für
die Bewegung der Maschenschieber/Halter (22). Der Blick von der Maschinenvorderseite
geht ungehindert über die Federband-Abdeckung (35) zu den in Austriebstellung dargestellten
Nadeln (1). Die im Schlitzring (20) aufgenommenen Maschenschieber/Halter (22) (nicht
dargestellt) sind nach dem Abmontieren des Segmentsteueraufsatzes (29) frei zugänglich
und leicht auswechselbar.
1. Single-Rundstrickmaschine, umfassend einen zentralen, drehbaren und eine Abschlagkante
(A) aufweisenden Nadelzylinder (Z), um den herum Schlosssysteme (S) angeordnet sind,
die auf senkrecht auf- und ab-bewegbare Nadeln (1) des Nadelzylinders (Z) einwirken,
dadurch gekennzeichnet, dass die Single-Rundstrickmaschine ferner vom Nadelrücken her in die Nadellücken (L) eingreifende
Halteelemente umfasst, die zur Abschlagkante (A) einen Spalt (Sp) bilden, der neu
gebildete Maschen hindurchschlüpfen lässt und bei weiterem Vorstoßen der Nadeln (1)
die Maschen bei der Abschlagkante (A) anhält.
2. Single-Rundstrickmaschine nach Anspruch 1, bei der die Halteelemente als eine oberhalb
der Abschlagkante (A) angeordnete Federringspirale (12) ausgebildet sind, die mit
ihren inneren Windungshälften (Wi) ortsfeste Führungsfinger (14) gleitend durchläuft,
wobei der Außendurchmesser der Federringspirale (12) über den Innendurchmesser der
Nadelrücken reicht, wodurch ihre äußeren, der Nadelteilung angepassten Windungshälften
(Wä) in die Nadellücken (L) eingreifen, und die unteren Endabschnitte der Windungen
der Federringspirale (12) mit der Abschlagkante (A) den Spalt (Sp) bilden.
3. Single-Rundstrickmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass den Nadelzylinder (Z) ein Schlitzring (20) umgibt, in dem zum Zentrum der Single-Rundstrickmaschine
gerichtete Schieberschlitze (21) angeordnet sind, in denen Maschenschieber (22) vorgesehen
sind, die zwischen den Nadeln (1) mittels eines Steuerzahns (24) bewegbar sind.
4. Single-Rundstrickmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Single-Rundstrickmaschine ferner eine Schlitzabdeckung (25, 35) und Haltenasen
(17) umfasst, wobei die Maschenschieber (22) in ihrem Schaft so ausgebildet sind,
dass sie in den Schieberschlitzen (21) beim Vorstoßen der Nadeln (1) mittels Fadenschleifen
eine durch die Schlitzabdeckung (25, 35) begrenzte, vertikale Mitnahme der Haltenasen
(17) ermöglichen, wobei die Haltenasen (17) die Haltelemente bilden, die den Spalt
(Sp) zur Abschlagkante (A) bilden.
5. Single-Rundstrickmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschenschieber (22) entweder mit an einem Betätigungsarm (25) über dem Schlitzring
(20) angeordneten Schieberheber/senkern (26) bewegbar sind, oder mittels einer am
Ende der Maschenschieber (22) wirkenden Vorwärtsgleitscheibe (33) und eines Eingriffs
eines Federstahlleitbandes (31) im Rückholausschnitt (30) bewegbar sind, die in einem
oberhalb der Stricksysteme (S) befestigten Segmentsteueraufsatz (29) aufgenommen sind.
6. Single-Rundstrickmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass analog einer Zungensteuerung durch die Fadenschleifen die Bildung des Spaltes (Sp)
durch Anhalten der Fadenschleifen bei der Vorwärtsbewegung der Nadeln (1) fadengesteuert
erfolgt, während die Schließung des Spaltes (Sp) durch einen an den Maschenschiebern
(22) vorgesehenen Höcker (27) oder eine Ausbuchtung (34) am Federstahlleitband (31)
maschinengesteuert erfolgt.
7. Single-Rundstrickmaschine nach einem der Ansprüche 4 bis 6, gekennzeichnet durch einen Einstich in die Abschlagkante (A), in dem nahe eines Nadelschlitzgrundes ein
endloser Federdrahtring (40) eingelegt ist, der in seinem Sitz während der Drehung
des Nadelzylinders (Z) phasenweise beim Wegschieben der gebildeten Masche durch den Berührungsdruck der Haltenasen (17) gesichert ist, wobei der Federdrahtring (40)
vorzugsweise eine Hartschicht gegen Verschleiß aufweist.
8. Single-Rundstrickmaschine nach Anspruch 2 oder Anspruch 3 wie abhängig von Anspruch
2, gekennzeichnet durch einen oberhalb des Nadelzylinders (Z) fest angeordneten Trägerring (13), wobei der
Trägerring (13) die Führungsfinger (14) aufweist und die Führungsfinger (14) jeweils
am unteren Ende nahe der Abschlagkante (A) Gleitrillen (15) aufweisen, in denen die
inneren Windungshälften (Wi) der Federringspirale (12) gleiten.
9. Single-Rundstrickmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerring (13) als Stufenring ausgebildet ist, der Ringe mit verschieden großen
Durchmessern aufweist, wobei der Ring mit dem kleinsten Durchmesser die Führungsfinger
(14) für die Federringspirale (12) aufweist und der Ring mit dem größten Durchmesser
für Halteschenkel (19) mit daran angeordneten Betätigungsarmen (25) ausgebildet ist.
10. Single-Rundstrickmaschine nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsfinger (14) als vorderer Schenkel eines U-förmigen Haltesystems (G) ausgebildet
sind, wobei die Führungsfinger (14) mit einem hinteren Schenkel (16), in dem auch
eine Fadenführung (F) integriert sein kann, an Stricksystemen (S) befestigt sind.
11. Single-Rundstrickmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsarm (25) für die Maschenschieber (22) in einen abgewinkelten Haltearm
(23) übergeht, welcher an einer Systemmantelfläche (S) befestigt ist.
12. Single-Rundstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung der Federringspirale (12), eine Fadenzuführung (F) und die Maschenschieber
(22) in einer Funktionseinheit (E) integriert sind.
13. Single-Rundstrickmaschine nach Anspruch 3 oder einem der Ansprüche 4 bis 12 wie abhängig
von Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung der Maschenschieber (22) ein oberhalb der Stricksysteme (S) angeordneter
Segmentsteueraufsatz (29) vorgesehen ist, in dem eine Vorwärtsgleitscheibe (33), ein
Gehäuse (32) mit einmontiertem Federstahlleitband (31), sowie eine Federband-Abdeckung
(35) für die Schieberschlitze (21) eine zentrale Funktionseinheit der Single-Rundstrickmaschine
bilden.