[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Laufwagenanordnung für eine Schiebetür, insbesondere
eine Hebe-Schiebetür, mit mindestens einem Laufwagen, der eine Hubvorrichtung mit
einem entlang einer Kulissenführung bewegbar gelagerten Führungsteil zum Anheben und
Absenken eines Stützteils umfasst, auf dem ein Türflügel abstützbar ist, wobei auf
beiden Seiten der Hubvorrichtung mindestens eine Rolle drehbar gelagert ist, die auf
einer Führungsschiene verfahrbar sind, und die Rollen an gegenüberliegenden Seiten
der Hubvorrichtung an einem gemeinsamen Rollenhalter gehalten sind.
[0002] Die
EP 1 298 272 offenbart eine Laufwagenanordnung für eine Hebe-SchiebeTür, bei der an jedem Laufwagen
Rollenhalterbleche vorgesehen sind, die neben den Rollen auch einen Führungsbolzen
lagern, der innerhalb eines schräg verlaufenden Schlitzes bewegbar ist, um ein Lager
für einen Schiebeflügel anzuheben oder abzusenken. Der Laufwagen ist dabei über einen
Gelenkhebel bewegbar, um relativ zu dem Lager verfahren werden zu können. Solche Laufwagenanordnungen
ermöglichen zwar ein Anheben und Absenken eines Flügels, allerdings treten Probleme
auf, wenn besonders schwere Gewichte, beispielsweise durch Mehrfachverglasungen, angehoben
und abgesenkt werden sollen. In der Praxis hat sich gezeigt, das Laufrollen einem
ungleichmäßigen Verschleiß unterliegen, so dass es passieren kann, dass die Gewichtsbelastung
auf die Rollen ungleichmäßig verteilt wird und eine Schiebebewegung erschwert wird
oder sogar ein Defekt auftreten kann.
[0003] Zur Aufnahme hoher Gewichtslasten wird in der nachveröffentlichten
DE 10 2014 012 029 vorgeschlagen, die Anzahl der Laufrollen zu erhöhen, wobei auf jeder Seite einer
Hubeinrichtung ein Laufrollenpaar vorgesehen ist, so dass ein Laufwagen vier Rollen
umfasst. Bei dieser Konstruktion ist die große Baulänge nachteilig und die große Anzahl
an Bauteilen, die zur Herstellung eines einzelnen Laufwagens notwendig sind.
[0004] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Laufwagenanordnung für eine
Schiebetür zu schaffen, die eine gleichmäßigere Belastung der Rollen gewährleistet
und einen einfachen Aufbau besitzt.
[0005] Diese Aufgabe wird mit einer Laufwagenanordnung mit den Merkmalen des Anspruches
1 gelöst.
[0006] Erfindungsgemäß ist der Rollenhalter für die Rollen unabhängig von einer Betätigung
der Hubvorrichtung drehbar an dem Führungsteil gelagert, so dass die Rollen nur über
das Führungsteil mit einer Gewichtslast belastet werden, aber der Rollenhalter nicht
mit Kräften durch die Betätigungsvorrichtung belastet wird. Dadurch können die Rollenhalter
frei um das Führungsteil schwenken, so dass eine gleichmäßige Belastung der Rollen
gewährleistet wird, selbst wenn die Rollen einem unterschiedlichen Verschleiß ausgesetzt
sind. Der Erfindung liegt dabei die Erkenntnis zugrunde, dass durch die drehbare Lagerung
des Rollenhalters um das Führungsteil Unebenheiten an der Führungsschiene oder andere
Einflüsse kompensiert werden können, ohne dass dies zu Querkräften an dem Rollenhalter
führt.
[0007] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die Drehachse des Rollenhalters
im Wesentlichen mittig zwischen den Achsen der drehbar gelagerten Rollen angeordnet.
Dadurch können Gewichtslasten im Wesentlichen gleichmäßig auf die Rollen verteilt
werden.
[0008] Vorzugsweise umfasst der Rollenhalter mindestens einen Steg, an dem die Achsen zur
drehbaren Lagerung der Rollen und eine mit dem Führungsteil verbundene oder integral
ausgebildete Drehachse vorgesehen sind. Der Rollenhalter kann somit nur an dem Führungsteil
und den beiden Rollen fixiert sein, um entsprechende Schwenkbewegungen ausführen zu
können. Vorzugsweise sind an dem Rollenhalter nur zwei Rollen angeordnet, nämlich
in Verfahrrichtung der Rollen gesehen jeweils eine Rolle vor der Hubvorrichtung und
eine Rolle hinter der Hubvorrichtung.
[0009] Der Rollenhalter kann zwei Stege umfassen, die in axiale Richtung der Rollen auf
gegenüberliegenden Seiten der Rollen vorgesehen sind. Die Rollen sind somit zwischen
den beiden Stegen an dem Rollenhalter gehalten. Die Stege können für eine stabile
Aufnahme der Gewichtskräfte aus einem Metallblech hergestellt sein.
[0010] In einer weiteren Ausgestaltung ist das Führungsteil als Bolzen ausgebildet, der
zumindest die Kulissenführung und die Stege des Rollenhalters durchgreift. Der Bolzen
kann zusätzlich benachbart zu den Stegen des Rollenhalters jeweils mit einem Steuerelement
verbunden sein, mittels dem die Bewegung des Bolzens relativ zu der Kulissenführung
steuerbar ist. Das Steuerelement kann beispielsweise eine oder zwei Leisten aufweisen,
wobei vorzugsweise zwei Leisten vorgesehen werden und jeweils eine Leiste benachbart
zu einem Steg des Rollenhalters in axiale Richtung der Rollen gesehen außen angeordnet
ist. Die beiden Leisten des Steuerelementes umgreifen somit die beiden Rollenhalter.
[0011] Der Laufwagen kann somit zu einer mittleren vertikalen Ebene symmetrisch ausgebildet
sein, so dass eine besonders gute Gewichtsverteilung gewährleistet wird.
[0012] Die erfindungsgemäße Laufwagenanordnung kann einen oder mehrere Laufwägen umfassen,
die über Steuerelemente zum gemeinsamen Anheben und Absenken der Stützteile miteinander
verbunden sind. Für hohe Gewichtslasten können auch drei oder vier Laufwägen miteinander
gekoppelt werden.
[0013] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die
beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Laufwagenanordnung, bei der ein Teil der
Steuerelemente weggelassen wurde;
- Figur 2
- eine Ansicht der Laufwagenanordnung der Figur 1 mit angehobenen Stützteilen;
- Figur 3
- eine Ansicht gemäß Figur 2 mit verschwenkten Rollenhaltern;
- Figur 4
- eine perspektivische Detailansicht eines Laufwagens der Laufwagenanordnung der Figur
1 in der abgesenkten Position;
- Figur 5
- eine perspektivische Ansicht des Laufwagens der Figur 4 in der angehobenen Position;
- Figur 6
- eine perspektivische Ansicht des Laufwagens der Figur 4, und
- Figuren 7A und 7B
- zwei Ansichten des Laufwagens der Figur 4, teilweise im Schnitt.
[0014] Eine Laufwagenanordnung 1 dient zum Bewegen eines Flügels eines Fensters oder einer
Tür, beispielsweise für eine Hebe-Schiebetür oder eine Hebe-Schiebe-Kipptür. Innerhalb
eines Blendrahmens ist dabei an einer Unterseite eine Führungsschiene vorgesehen,
an der ein oder mehrere Laufwagen 2 und 2' verfahrbar gelagert sind.
[0015] Ein erster Laufwagen 2 umfasst ein Stützteil 3, und ein zweiter Laufwagen 2', der
beabstandet von dem ersten Laufwagen 2 auf der Führungsschiene angeordnet ist, umfasst
ebenfalls ein Stützteil 3. Auf den Stützteilen 3 der Laufwagen 2 und 2' ist der bewegbare
Flügel abgestützt.
[0016] An jedem Laufwagen 2 und 2' ist eine Hubvorrichtung 4 vorgesehen, mittels der das
Stützteil 3 von einer abgesenkten Position eine angehobene Position bewegbar ist.
Jeder Laufwagen 2 und 2' umfasst ferner zwei Rollen 5 und 6, die an gegenüberliegenden
Seiten der Hubvorrichtung 4 angeordnet sind. Die Rollen 5 und 6 sind dabei über einen
gemeinsamen Rollenhalter 7 miteinander verbunden.
[0017] Zur Betätigung der Hubvorrichtungen 4 ist eine Betätigungsvorrichtung mit einem Hebel
8 vorgesehen, der an einem Beschlag 9 des Flügels drehbar gelagert ist. Über den Hebel
8 kann eine Treibstange 10 in vertikale Richtung angehoben und abgesenkt werden, die
auf eine Eckumlenkung 11 wirkt. Über die Eckumlenkung 11 wird dann über ein Kettenglied
23 ein Steuerelement betätigt, um das Stützteil 3 über die Hubvorrichtung 4 anzuheben
oder abzusenken. Über die Betätigungsvorrichtung werden dabei gleichzeitig alle Stützteile
3 an den Laufwagen 2 und 2' angehoben oder abgesenkt. Hierfür ist das Steuerelement
an dem ersten Laufwagen 2 über eine Verbindungsstange 12 mit einem Steuerelement des
zweiten Laufwagens 2' verbunden. Auf diese Weise ist es möglich, auch mehr als zwei
Laufwägen 2, 2' an die Betätigungsvorrichtung anzuschließen, beispielsweise drei Laufwagen
oder vier Laufwagen.
[0018] In Figur 1 ist die abgesenkte Position der Stützteile 3 und in Figur 2 die angehobene
Position der Stützteile 3 dargestellt.
[0019] In Figur 3 ist gezeigt, dass die Rollenhalter 7 der Laufwagen 2 und 2' drehbar um
ein Führungsteil 20 der Hubvorrichtung 4 gelagert sind. Jeder Rollenhalter 7 trägt
an gegenüberliegenden Enden eine Rolle 5 bzw. 6, wobei zwischen den Drehachsen der
Rollen 5 und 6 das Führungsteil 20 angeordnet ist. Bei dem linken Laufwagen 2 wurde
der Rollenhalter 7 gegen den Uhrzeigersinn verschwenkt, während bei dem rechten Laufwagen
2' der Rollenhalter 7 im Uhrzeigersinn um das Führungsteil 20 verschwenkt wurde.
[0020] In Figur 4 ist der Laufwagen 2 in einer vergrößerten Darstellung gezeigt. Es ist
erkennbar, dass die Eckumlenkung 11 über einen Bolzen 26 mit dem Kettenglied 23 verbunden
ist, wobei das Kettenglied 23 über einen weiteren Bolzen 22 mit einem leistenförmigen
Steuerelement 13 verbunden ist. Das leistenförmige Steuerelement 13 kann als Streifen,
insbesondere als Metallstreifen, ausgebildet sein, der in einem mittleren Bereich
mit dem Führungsteil 20 verbunden ist, so dass durch Ziehen an dem Kettenglied 23
das Führungsteil 20 entlang einer schräg zur Horizontalen angeordneten Kulissenführung
21 verschoben wird, um das Stützteil 3 anzuheben . Das Absenken des Stützteils 3 erfolgt
durch Bewegen des Steuerelementes 13 in die gegenüberliegende Richtung.
[0021] Das Steuerelement 13 ist auf der zum Kettenglied 23 abgewandten Seite über eine Hülse
24 mit einem Kopplungsteil 25 verbunden, an das die Verbindungsstange 12 angeschlossen
wird. Über die Verbindungsstange 12 wird ein Steuerelement 13 an dem Laufwagen 2'
angekoppelt, so dass die Stützteile 3 der Laufwagen 2 und 2' gemeinsam bewegt werden.
Der Laufwagen 2' kann im Übrigen baugleich wie der Laufwagen 2 ausgebildet sein.
[0022] In Figur 5 wurde das Steuerelement 13 weggelassen, wie auch in den Figuren 1 bis
3, um die Aufhängung der Rollen 5 und 6 besser erkennen zu können. Der streifenförmige
Rollenhalter 7 ist an gegenüberliegenden Enden durch eine Achse 50 bzw. 60 einer der
Rollen 5 oder 6 durchsetzt, und zwischen den Achsen 50 und 60 ist etwa mittig das
Führungsteil 20 durch eine Öffnung in dem Rollenhalter 7 durchgeführt. Ferner ist
die schräg zur Horizontalen ausgerichtete Kulissenführung 21 für das Führungsteil
20 teilweise erkennbar, mittels der das Stützteil 3 angehoben und abgesenkt werden
kann. Benachbart zu der Rolle 6 ist das Kopplungsteil 25 vorgesehen, mittels dem der
Laufwagen 2 mit einem weiteren Laufwagen 2' verbunden werden kann.
[0023] In Figur 6 ist der Laufwagen 2 schräg von unten dargestellt. Es ist erkennbar, dass
der Laufwagen 2 zu einer vertikalen mittleren Ebene im Wesentlichen symmetrisch ausgebildet
ist. Die Rollen 5 und 6 können zusammen mit dem Rollenhalter 7 um das Führungsteil
20 verschwenkt werden, wobei der Rollenhalter 7 durch zwei Stege gebildet ist, die
die beiden Rollen 5 und 6 umgreifen. Ferner ist erkennbar, dass das Steuerelement
13 durch zwei streifenförmige Leisten gebildet ist, die jeweils an einer Außenseite
eines Steges des Rollenhalters 7 angeordnet sind, wobei die Leisten des Steuerelementes
13 länger ausgebildet sind als der Rollenhalter 7. Die beiden Leisten des Steuerelementes
13 sind über den Bolzen 22 mit dem Kettenglied 23 gekoppelt und können über das Kopplungsteil
25 eine Bewegung der Betätigungsvorrichtung an den benachbarten Laufwagen 2' sowie
an den Rollenhalter 7 weitergeben. Der Rollenhalter 7 ist allerdings unabhängig von
dem Steuerelement 13 an dem Führungsteil 20 verschwenkbar gelagert.
[0024] Wie in den Figuren 7A und insbesondere 7B gezeigt ist, durchgreift das Führungsteil
20 die Kulissenführung 21, die beiden Stege des Rollenhalters 7 sowie die beiden Leisten
des Steuerelementes 13. Das Führungselement 20 ist als Bolzen ausgebildet, beispielsweise
aus Metall oder einem harten Kunststoff, wobei das Führungsteil 20 zylindrisch oder
wie im dargestellten Ausführungsbeispiel mit zylindrischen Abschnitten ausgebildet
sein kann, die sich zu den Enden jeweils stufenförmig verjüngen. Dadurch kann das
Führungsteil zunächst an der Kulissenführung 21 montiert werden, wobei dann eine Öffnung
an dem Steg des Rollenhalters 7 auf einen stufenförmigen Abschnitt des Bolzens und
die Leiste des Steuerelementes 13 mit einer Öffnung auf eine weitere Stufe des Bolzens
aufgeschoben werden kann. Durch die Ausbildung von Stufen an dem Führungsteil 20 wird
gewährleistet, dass der Rollenhalter 7 mit Spiel zwischen der Kulissenführung 21 und
dem Steuerelement 13 gehalten ist und somit frei drehbar bleibt und nicht verklemmt.
In axiale Richtung können entsprechende Sicherungsmittel an dem Führungsteil 20 vorgesehen
sein, die eine dauerhafte Fixierung innerhalb der beiden Leisten des Steuerelementes
13 gewährleisten. Das Führungsteil 20 kann zudem auch mehrteilig ausgebildet sein.
[0025] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel werden zwei Laufwagen 2 und 2' eingesetzt,
um einen Schiebeflügel, insbesondere einen Hebe-Schiebeflügel, abzustützen. Es ist
natürlich auch möglich, mehr als zwei Laufwagen 2 und 2' bei einer erfindungsgemäßen
Laufwagenanordnung vorzusehen.
Bezugszeichenliste
[0026]
- 1
- Laufwagenanordnung
- 2, 2'
- Laufwagen
- 3
- Stützteil
- 4
- Hubvorrichtung
- 5
- Rolle
- 6
- Rolle
- 7
- Rollenhalter
- 8
- Hebel
- 9
- Beschlag
- 10
- Treibstange
- 11
- Eckumlenkung
- 12
- Verbindungsstange
- 13
- Steuerelement
- 20
- Führungsteil
- 21
- Kulissenführung
- 22
- Bolzen
- 23
- Kettenglied
- 24
- Hülse
- 25
- Kopplungsteil
- 26
- Bolzen
- 50
- Achse
- 60
- Achse
1. Laufwagenanordnung (1) für eine Schiebetür, insbesondere eine Hebe-Schiebetür, mit
mindestens einem Laufwagen (2, 2'), der eine Hubvorrichtung (4) mit einem entlang
einer Kulissenführung (21) bewegbar gelagerten Führungsteil (20) zum Anheben und Absenken
eines Stützteils (3) umfasst, auf dem ein Türflügel abstützbar ist, wobei auf beiden
Seiten der Hubvorrichtung (4) mindestens eine Rolle (5, 6) drehbar gelagert ist, die
auf einer Führungsschiene verfahrbar sind, und die Rollen (5, 6) an gegenüberliegenden
Seiten der Hubvorrichtung (4) an einem gemeinsamen Rollenhalter (7) gehalten sind,
dadurch gekennzeichnet, dass der Rollenhalter (7) unabhängig von einer Betätigungsvorrichtung der Hubvorrichtung
(4) drehbar an dem Führungsteil (20) gelagert ist.
2. Laufwagenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse des Rollenhalters (7) mittig zwischen den Achsen (50, 60) zur drehbaren
Lagerung der Rollen (5, 6) angeordnet ist.
3. Laufwagenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rollenhalter (7) mindestens einen Steg umfasst, an dem Achsen (50, 60) zur drehbaren
Lagerung der Rollen (5, 6) und eine mit dem Führungsteil (20) verbundene oder integral
ausgebildete Drehachse vorgesehen sind.
4. Laufwagenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rollenhalter (7) zwei Stege umfasst, die in axialer Richtung der Rollen (5, 6)
auf gegenüberliegenden Seiten der Rollen (5, 6) vorgesehen sind.
5. Laufwagenanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege des Rollenhalters (7) aus einem Metallblech hergestellt sind.
6. Laufwarenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Steuerelement (13) für die Hubvorrichtung (4) nur über das Führungsteil (20)
mit dem Rollenhalter (7) verbunden ist.
7. Laufwagenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsteil (20) als Bolzen ausgebildet ist, der zumindest die Kulissenführung
(21) und die Stege der Rollenhalter (7) durchgreift.
8. Laufwagenanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen benachbart zu den Stegen des Rollenhalters (7) jeweils mit einem leistenförmigen
Steuerelement (13) verbunden ist, mittels dem die Bewegung des Bolzens relativ zu
der Kulissenführung (21) steuerbar ist.
9. Laufwagenanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerelement (13) zwei Leisten aufweist und jede Leiste benachbart zu einem
Steg des Rollenhalters (7) in axiale Richtung der Rollen (5, 6) außen angeordnet ist.
10. Laufwagenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufwagenanordnung mehrere Laufwägen (2, 2') umfasst, die über Steuerelemente
(13, 25, 12) zum Anheben und Absenken der Stützteile (3) miteinander verbunden sind.