[0001] Die Erfindung betrifft eine Feststellanordnung für eine Tür. Die Tür umfasst insbesondere
einen Rahmen und zumindest einen Türflügel. Die Feststellanordnung umfasst eine Gleitschiene
zur Aufnahme eines Gleitelements, wobei das Gleitelement mit der Tür verbindbar ist
und ein Gehäuse für die Gleitschiene gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ferner
betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Montage einer Feststellanordnung gemäß dem
unabhängigen Anspruch 9.
[0002] Eine Gleitschiene einer Feststellanordnung hat einen hohen Raumbedarf. Aus dem Stand
der Technik sind Gehäuse für Gleitschienen bekannt, die die Gleitschiene zumindest
teilweise bedecken. Hierbei lässt das Gehäuse die zum Rahmen und/oder Türflügel gewandten
Seiten der Gleitschiene offen. Durch den hohen Raumbedarf der Gleitschiene ist es
schwierig, ein Gehäuse mit einer ausreichenden Stabilität zur Verfügung zu stellen.
Dieses gilt insbesondere, wenn zumindest ein weiteres Element der Feststellanordnung
in demselben Gehäuse angeordnet werden soll. Eine weitere Schwierigkeit kann sich
dadurch ergeben, wenn das weitere Element montage- oder wartungsfreundlich in einer
bestimmten Anordnung in Bezug auf die Gleitschiene innerhalb des Gehäuses befestigt
werden soll.
[0003] EP1101893A2 offenbart die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
DE8801896U offenbart eine Gleitschiene mit einem Gehäuse und einer Montageplatte. Es ist daher
die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Feststellanordnung und ein Verfahren
zur Montage einer Feststellanordnung bereit zu stellen, bei dem zumindest ein vorgenannter
Nachteil verringert wird, insbesondere eine Feststellanordnung und ein Verfahren zur
Montage einer Feststellanordnung zur Verfügung zu stellen, bei dem das Gehäuse für
die Gleitschiene auf einfache Weise eine hohe Stabilität erreicht und/oder eine einfache
Montage eines weiteren Elements zulässt.
[0004] Die Aufgabe wird gelöst durch den unabhängigen Anspruch 1. Vorteilhafte Weiterbildungen
der Feststellanordnung sind in den Vorrichtungsansprüchen, der Beschreibung und in
den Figuren angegeben. Ferner wird die Aufgabe auch durch die Merkmale des unabhängigen
Verfahrensanspruchs gemäß dem Anspruch 10 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen des
Verfahrens sind in den abhängigen Verfahrensansprüchen, der Beschreibung und in den
Figuren angegeben. Merkmale und Details, die in Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen
Feststellanordnung beschrieben sind, gelten dabei auch in Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen
Verfahren und umgekehrt.
[0005] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass das Gehäuse zumindest ein in das Innere der
Feststellanordnung ragendes Zusatzelement aufweist.
[0006] Im Folgenden werden Ortsangaben wie "vor", "hinter", "neben", "oben", "unten" "Vorder",
"Front", "Rück" so verwendet, wie ein entfernt stehender Betrachter die an der Tür
montierte Feststellanordnung wahrnimmt.
[0007] Das Gehäuse dient insbesondere zur zumindest mittelbaren Abdeckung der Gleitschiene
nach oben, nach vorne und zu den Seiten. Das Gehäuse ermöglicht eine Verbindung des
Gleitelements zur Tür, wobei das Gleitelement in der Gleitschiene bewegbar ist. Das
Gehäuse ist hierzu teilweise offen ausgestaltet. Das Zusatzelement kann insbesondere
zur Erhöhung der Stabilität des Gehäuses und/oder zur Anordnung, insbesondere Befestigung,
von zumindest einem weiteren Element im Inneren der Feststellanordnung dienen. Dadurch,
dass das Zusatzelement als ein Teil des Gehäuses ausgestaltet ist, kann zur Erhöhung
der Stabilität und/oder zur Anordnung, insbesondere Befestigung, von dem weiteren
Element auf ein separates Bauteil verzichtet werden. Durch die von dem Zusatzelement
erzeugte Stabilität kann z. B. ein weiterer Teil des Gehäuses wie z. B. eine obere
und/oder untere Abdeckung, materialsparend hergestellt sein. Ebenfalls ist es möglich,
das Gehäuse besonders langestreckt oder im besonderen Maße von der Tür abragend auszugestalten.
[0008] Das Zusatzelement ist vor der Gleitschiene angeordnet. Durch das Zusatzelement kann
somit ein weiteres Element montagefreundlich vor der Gleitschiene angeordnet, insbesondere
befestigt, werden. Hierbei kann das weitere Element nur mittelbar mit der Gleitschiene
verbunden sein. Somit wird durch die Verbindung das Gleiten des Gleitelements in der
Gleitschiene nicht beeinträchtigt. Ebenfalls kann eine Verbindung des weiteren Elements
zu einer, insbesondere sichtbaren, Außenfläche des Gehäuses entfallen. Ebenfalls ist
es denkbar, mehrere Zusatzelemente in der Feststellanordnung vorzusehen. Das Zusatzelement
ist insbesondere von außen unsichtbar.
[0009] Die Feststellanordnung umfasst eine Steuereinheit zum Ansteuern der Tür. Des Weiteren
ist eine Feststellvorrichtung der Feststellanordnung vorgesehen. Mittels der Feststellvorrichtung
kann der zumindest eine Türflügel in einer offenen Stellung gehalten werden. Die Steuereinheit
löst im Brandfall die Feststellvorrichtung, so dass sich der Türflügel schließt.
[0010] Für die Ausgestaltung der Feststellvorrichtung gibt es zwei bevorzugte Varianten:
Zum einen kann der Türflügel nicht erfindungsgemäß über einen Elektromagneten an der
Wand gehalten werden. In diesem Fall würde die Steuereinheit diesen Elektromagneten
ansteuern. In der erfindungsgemäßen Variante hält die Feststellvorrichtung das Gleitelement
fest. Auch hier kann beispielsweise durch die Ansteuerung z. B. eines Magneten der
Feststellvorrichtung die Feststellvorrichtung und somit das Gleitelement gelöst werden.
Das Gleitelement kann über einen Arm mit dem Türflügel verbindbar sein. Am Türflügel
befindet sich beispielsweise ein Türschließer.
[0011] Die Steuereinheit kann bevorzugt ein Signal eines Gefahrendetektors, insbesondere
eines Brandmelders, empfangen. Hierzu kann die Steuereinheit über eine Kommunikationsleitung
oder drahtlos mit dem Gefahrendetektor verbunden sein. Der Gefahrendetektor kann Teil
der Feststellanordnung sein.
[0012] Die Feststellanordnung weist eine Montageplatte zur Anordnung an die Tür, insbesondere
an den Rahmen, auf. Das Gehäuse kann eine Blende aufweisen. Die Blende kann zumindest
teilweise eine Vorderseite der Feststellanordnung bilden.
[0013] Vorzugsweise weist die Feststellanordnung einen elektrochemischen Energiespeicher
auf. Der elektrochemische Energiespeicher kann die Steuereinheit, die Feststellvorrichtung
und/oder den Gefahrendetektor mit elektrischem Strom versorgen. Die Feststellanordnung
kann eine Halterung zum Halten des elektrochemischen Energiespeichers umfassen.
[0014] Das Gehäuse nimmt neben der Gleitschiene die Feststellvorrichtung auf. Das Gehäuse
kann neben der Gleitschiene die Steuereinheit und/oder den Gefahrendetektor aufnehmen.
Ebenfalls ist es denkbar, den elektrochemischen Energiespeicher innerhalb des Gehäuses
anzuordnen. Bevorzugt sind der Gefahrendetektor und/oder der Energiespeicher vor der
Gleitschiene angeordnet. Hierbei umfasst "vor" auch eine Anordnung, in der der Gefahrendetektor
und/oder der Energiespeicher schräg vor der Gleitschiene angeordnet sind.
[0015] Das Gehäuse weist eine obere und eine untere Abdeckung auf. Die obere und die untere
Abdeckung sind jeweils für sich materialeinheitlich und/oder einstückig, insbesondere
monolithisch ausgebildet. So ist es denkbar, die Gleitschiene, die Feststellvorrichtung,
die Steuereinheit und/oder den Gefahrendetektor durch eine einheitliche obere und/oder
untere Abdeckung abzudecken.
[0016] Bevorzugt ist das Zusatzelement derart in dem Gehäuse integriert, dass bei einer
Demontage des Gehäuses zumindest eines der in dem Gehäuse angeordneten Elemente, insbesondere
die Gleitschiene, an der Tür verbleibt. Es ist denkbar, dass zumindest ein im Inneren
der Feststellanordnung angeordnetes Element sich außerhalb des Weges, den das Zusatzelement
bei der Demontage des Gehäuses zurücklegt, befindet. So können die Gleitschiene, die
Feststellvorrichtung und/oder die Steuereinrichtung auf der Montageplatte befestigt
sein. Das Gehäuse kann ohne Demontage der auf der Montageplatte befestigten Elemente
demontierbar sein. Das Gehäuse ist erfindungsgemäß ohne Demontage der Montageplatte
demontierbar.
[0017] Das Zusatzelement ist erfindungsgemäß mit der oberen und/oder der unteren Abdeckung
verbunden. Das Zusatzelement verbindet die obere und die untere Abdeckung miteinander.
Hierdurch kann eine besonders hohe Stabilität des Gehäuses erreicht werden. Zudem
entfällt die Notwendigkeit die obere und die untere Abdeckung anderweitig zu verbinden.
[0018] Erfindungsgemäß sind die obere Abdeckung, die untere Abdeckung und das Zusatzelement
einstückig und materialeinheitlich, insbesondere monolithisch, miteinander ausgebildet.
Hierdurch ist eine einfache und kostengünstige Herstellung möglich.
[0019] Erfindungsgemäß ist das Zusatzelement Teil eines Grundkörpers. Der Grundkörper kann
als ein Strangpressprofil gefertigt sein. Der Grundkörper kann aus einem Metall ausgebildet
sein.
[0020] Der Grundkörper ist als ein H-Trägers ausgebildet. Die obere und die untere Abdeckung
und das Zusatzelement bilden gemeinsam den Grundkörper, insbesondere den H-Träger.
Somit kann ein leicht herzustellendes Bauteil kostengünstig verwendet werden.
[0021] Es ist denkbar, dass das Zusatzelement den Grundkörper in einen ersten und einen
zweiten Aufnahmebereich unterteilt. Insbesondere können der erste und/oder der zweite
Aufnahmebereich als eine Schiene ausgebildet sein. Die Schiene kann in Längsrichtung
einseitig offen ausgebildet sein. Hierbei können an der offenen Seite der Schiene
zumindest einen Vorsprung, bevorzugt Vorsprünge, zur Führung und/oder formschlüssigen
Aufnahme vorgesehen sein. Beispielsweise kann die Montageplatte in dem ersten Aufnahmebereich
eingeclipst sein. Ebenfalls ist es denkbar, dass die Halterung durch die Vorsprünge
geführt ist.
[0022] Die Montageplatte kann zumindest teilweise den ersten Aufnahmebereich nach hinten
abdecken. Zusätzlich oder alternativ kann die Blende den zweiten Aufnahmebereich nach
vorne abdecken. Das Zusatzelement ist insbesondere parallel zu der Montageplatte und/oder
zur Blende ausgerichtet.
[0023] Das Gehäuse kann zumindest ein Seitenteil, bevorzugt sich gegenüberliegende Seitenteile,
umfassen. Das zumindest eine Seitenteil, insbesondere die gegenüberliegenden Seitenteile,
sind bevorzugt unmittelbar mit der oberen und/oder unteren Abdeckung und/oder mit
dem Zusatzelement und/oder mit der Montageplatte verbunden. Bevorzugt ist das zumindest
eine Seitenteil, insbesondere die gegenüberliegenden Seitenteile, reversibel lösbar
an der oberen und der unteren Abdeckung oder an dem Zusatzelement und an der Montageplatte
befestigt, insbesondere eingeclipst. Durch die unmittelbare Verbindung des Seitenteils
mit zumindest einer Abdeckung können durch Toleranzen auftretende Spalte zwischen
dem Seitenteil und der Abdeckung vermieden werden. Vielmehr liegt das zumindest eine
Seitenteil spielfrei an der oberen und/oder unteren Abdeckung an. Durch die unmittelbare
Verbindung des Seitenteils mit dem Zusatzelements und/oder der Montageplatte ist eine
Verbindung des Seitenteils mit von außen im eingebauten Zustand nicht sichtbaren Bauteilen
gewählt worden, so dass eine größere Gestaltungsfreiheit der Verbindung möglich ist.
Um das Seitenteil an dem Zusatzelement zu befestigen, kann das Zusatzelement und/oder
das Montagelement einen Vorsprung oder eine Öffnung aufweisen, in die das Seitenteil
hineinragt. Insbesondere im Falle einer Öffnung kann das Seitenteil kostengünstig
befestigt sein.
[0024] Das zumindest eine Seitenteil kann mit einen Hohlraum ausgeführt sein. Beispielsweise
kann das Seitenteil gerundet ausgeführt sein. In dem Hohlraum ist z. B. eine Sende-
und/oder Empfangseinheit angeordnet. Durch eine Ausführung des Seitenteils und/oder
der Blende aus Kunststoff, kann die Sende- und/oder Empfangseinheit kabellos übertragbare
Signale, besonders gut senden und/oder empfangen. Beispielsweise kann ein externes
Gerät über die Sende- und/oder Empfangseinheit Informationen mit der Steuereinheit
austauschen.
[0025] Das Zusatzelement kann nach vorne durch die Blende und/oder seitlich durch das Seitenteil
verdeckt sein. Ebenfalls kann aus einer Rückansicht das Zusatzelement durch eine Montageplatte
zumindest teilweise verdeckt sein.
[0026] Die Blende kann von dem Grundkörper separat ausgestaltet sein. Bevorzugt kann die
Blende von dem Grundkörper zumindest teilweise abnehmbar ausgestaltet sein. Die Blende
kann reversibel lösbar in der Feststellanordnung befestigt sein. Die Blende kann aus
einem von dem Grundkörper abweichenden Material, beispielsweise aus Glas oder Kunststoff,
hergestellt sein. Durch diese Ausgestaltung ist es möglich, die Feststellanordnung
flexibel an verschiedene Kundenbedürfnisse anzupassen.
[0027] Insbesondere kann die Blende mit dem Grundkörper in zumindest einer Raumrichtung,
insbesondere entgegen einer Montagerichtung, formschlussfrei ausgebildet sein. Dabei
kann es sein, dass die Blende nicht unmittelbar an dem Grundkörper befestigt ist.
Vielmehr liegt die Blende nur an dem Grundkörper an oder ist sogar von dem Grundkörper
beabstandet ausgebildet. Hierdurch ist es möglich, dass im Brandfall die Blende aus
dem Grundkörper herausbewegbar ist.
[0028] So kann es sein, dass die Halterung zur Befestigung des elektrochemischen Energiespeichers
federbelastet durch ein Auslöseelement in dem Gehäuse gehalten sein kann. Im Brandfall
deformiert das Auslöseelement, so dass die Halterung durch die Kraft der Feder aus
dem Gehäuse ausfahren oder ausklappen kann. Hierdurch wird der elektrochemischen Energiespeicher
aus Sicherheitsgründen von der Tür beabstandet. Die Halterung kann hinter der Blende
angeordnet sein. Durch die aus dem Grundkörper bewegbare Blende kann erst das Ausfahren
oder Ausklappen der Halterung ermöglicht werden. Hierbei entfernt sich zudem die Blende
zumindest teilweise von dem Grundkörper.
[0029] Vorzugsweise ist das Zusatzelement, insbesondere der Grundkörper, zumindest mittelbar
mit der Montageplatte verschraubt. Hierdurch kann das Gehäuse besonders gut an der
Montageplatte und damit indirekt an der Tür befestigt sein, ohne dass die Verschraubung
für einen Betrachter sichtbar wäre. Die Verschraubung kann insbesondere zusätzlich
zu einer Verclipsung des Gehäuses mit der Montageplatte vorgesehen sein. Zusätzlich
oder alternativ kann vorgesehen sein, dass das Zusatzelement, insbesondere der Grundkörper,
mit der Gleitschiene verschraubt ist. Hierbei kann die Verschraubung insbesondere
in einem Endstück der Gleitschiene, die zugleich die Bewegung des Gleitelements beschränkt,
erfolgen. Insbesondere ist das Zusatzelement mit der Montageplatte über die Gleitschiene
verschraubt.
[0030] Die Gleitschiene und eventuell die Feststellvorrichtung sind hinter einer Rückseite
des Zusatzelements angeordnet. Hierbei sind die Gleitschiene und/oder die Feststellvorrichtung
insbesondere in dem ersten Aufnahmebereich angeordnet. Die Gleitschiene ist erfindungsgemäß
zwischen dem Zusatzelement und der Montageplatte angeordnet. Die Feststellvorrichtung
ist bevorzugt zwischen dem Zusatzelement und der Montageplatte angeordnet. Insbesondere
sind die Gleitschiene und/oder die Feststellvorrichtung auf der Montageplatte befestigt.
Hierdurch kann das Zusatzelement die Gleitschiene und/oder die Feststellanordnung
schützen. Ebenfalls ist es dabei denkbar, dass die Feststellvorrichtung in der Gleitschiene
angeordnet ist.
[0031] Die Blende kann biegsam ausgestaltet sein, um insbesondere bei einem Ausklappen oder
Ausfahren der Halterung die Bewegung der Halterung teilweise nachzuvollziehen. An
der oberen und/oder unteren Abdeckung oder an dem zumindest einen Seitenteil kann
zumindest ein Stützelement angeordnet sein, um im Normalbetrieb die Blende eben anzuordnen.
[0032] Die Blende kann form- und/oder kraftschlüssig an der Halterung gehalten sein. Hierbei
ist eine magnetische Verbindung, eine Klettverschlussverbindung oder eine formschlüssige
Verbindung von Stiften, die an der Rückseite der Blende angeordnet sind, in Ausnehmungen
der Halterung denkbar. Die Ausnehmungen sind insbesondere derart ausgebildet, dass
bei der Verschiebung der Blende zu der Halterung, insbesondere bei einem Ausklappen
oder Ausfahren der Halterung, der Formschluss gelöst wird.
[0033] Bevorzugt sind der elektrochemische Energiespeicher und/oder der Gefahrendetektor
vor, insbesondere an, einer Frontseite des Zusatzelements angeordnet. Insbesondere
können der elektrochemische Energiespeicher und/oder der Gefahrendetektor in dem zweiten
Aufnahmebereich angeordnet sein. Der elektrochemische Energiespeicher und/oder der
Gefahrendetektor können zwischen dem Zusatzelement und der Blende angeordnet sein.
Hierdurch ergibt sich insbesondere bei einer abnehmbaren Blende eine einfache
[0034] Wartung der Feststellanordnung. So können der Gefahrendetektor überprüft oder der
elektrochemische Energiespeicher ausgetauscht werden, ohne einen Teil des Gehäuses,
insbesondere den Grundkörper, zu entfernen und ohne dass das Zusatzelement den Energiespeicher
und/oder den Gefahrendetektor verdeckt.
[0035] Die Halterung zum Halten des Energiespeichers kann in der Feststellanordnung, insbesondere
an dem Zusatzelement, zumindest mittelbar befestigt, insbesondere verschraubt sein.
Bevorzugt ist die Halterung dabei drehbar befestigt. Hierzu kann die Halterung Teil
eines Einschubkörpers sein, der die Halterung insbesondere drehbar lagert. Der Einschubkörper
kann in den zweiten Aufnahmebereich eingeschoben sein und dort fixiert sein. Zur Fixierung
kann eine Schraube dienen, die zugleich das Zusatzelement an der Gleitschiene und/oder
Montageplatte befestigt. Der Einschubkörper, insbesondere ein Einschubhalter, kann
Fortsätze aufweisen, durch die der Einschubkörper an den Vorsprüngen einer Schiene
anliegt.
[0036] Es ist denkbar, dass das Zusatzelement unterbrochen ist. Hierdurch kann ein genügend
großer Platz für räumlich große Elemente, insbesondere Kondensatoren der Steuereinrichtung,
zur Verfügung gestellt werden. Ebenfalls kann das Zusatzelement unterbrochen sein,
um verschraubt zu sein und/oder um das zumindest eine Seitenteil zu befestigen.
[0037] Bevorzugt weist das Gehäuse, insbesondere die untere Abdeckung, einen Durchbruch
auf, durch den das Gleitelement mit der Tür verbindbar ist. Hierbei wird unter einem
Durchbruch ein vollständig von dem Gehäuse umgebende Aussparung verstanden. Dadurch
dass nur ein Durchbruch vorgesehen ist, können weitere Elemente der Feststellanordnung
wie z. B. die Montageplatte durch das Gehäuse besonders gut geschützt werden.
[0038] Die Erfindung wird auch durch ein Verfahren zur Montage einer Feststellanordnung
gelöst. Das erfindungsgemäße Verfahren umfasst den Schritt:
- a. Montage zumindest eines Teils eines Gehäuses der Feststellanordnung, das ein ins
Innere der Feststellanordnung ragendes Zusatzelement aufweist.
[0039] Dadurch, dass als ein Teil eines Gehäuses zugleich ein Zusatzelement montiert wird,
kann ohne einen zusätzlichen Montageschritt eine das Gehäuse stabilisierende Maßnahme
und/oder eine Voraussetzung für eine einfache Montage eines weiteren Elementes, das
im Inneren der Feststellanordnung anzuordnen ist, erreicht werden. Bei dem Teil des
Gehäuses kann es sich um einen Grundkörper handeln.
[0040] Bevorzugt kann das ein im Inneren der Feststellanordnung anzuordnende Element an
dem Zusatzelement befestigt werden. Hierdurch ist eine einfache Montage des Elements
erreicht, ohne dass das Element an einer Außenfläche des Gehäuses oder an einer Montageplatte
befestigt werden müsste. Hierdurch wird die Möglichkeit, ein Element innerhalb der
Feststellanordnung anzuordnen, erhöht.
[0041] Insbesondere umfasst das erfindungsgemäße Verfahren den Schritt einer Anordnung des
im Inneren anzuordnenden Elements vor , insbesondere an, einer Frontseite des Zusatzelements.
Bei dem im Inneren anzuordnenden Element kann es sich insbesondere um einen elektrochemischen
Energiespeicher und/oder einen Gefahrendetektor handeln. Dadurch, dass der Energiespeicher
und/oder der Gefahrendetektor vor der Frontseite angeordnet sind, kann der Energiespeicher
und/oder der Gefahrendetektor leicht gewartet werden.
[0042] Erfindungsgemäß wird in Schritt a. der Teil des Gehäuses zumindest mittelbar an der
Montageplatte befestigt, insbesondere angeschraubt. Die Montageplatte dient zur Anordnung
an die Tür, insbesondere an einen Rahmen. Somit wird das Gehäuse über die Montageplatte
mit der Tür verbindbar. Bevorzugt wird das Zusatzelement mit der Montageplatte verschraubt.
Hierdurch kann eine stabile, tragfähige Verbindung geschaffen werden. Besonders bevorzugt
werden das Zusatzelement an der Gleitschiene und die Gleitschiene an der Montageplatte
befestigt.
[0043] Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Dabei
zeigen:
- Figur 1
- eine erfindungsgemäße Feststellanordnung im Normalzustand gemäß einem Ausführungsbeispiel,
- Figuren 2 und 3
- die erfindungsgemäße Feststellanordnung gemäß dem Ausführungsbeispiel während eines
Brandfalls,
- Figur 4
- eine Ansicht von unten gemäß Figur 3, und
- Figur 5
- eine geöffnete Darstellung der erfindungsgemäßen Feststellanordnung gemäß dem Ausführungsbeispiel,
in der ein Grundkörper eines Gehäuses und eine Gleitschiene fehlen,
- Figur 6
- eine Halterung einer erfindungsgemäßen Feststellanordnung,
- Figur 7
- eine weitere geöffnete Darstellung der erfindungsgemäßen Feststellanordnung, in der
ein Seitenteil des Gehäuses fehlt,
- Figur 8
- ein Einschubkörper der erfindungsgemäßen Feststellanordnung,
- Figur 9
- ein Gehäuse der erfindungsgemäßen Feststellanordnung,
- Figur 10
- einen Schnitt durch eine Feststellanordnung ohne ein Energiespeicherpaket, so dass
die Feststellanordnung mit einer geöffneten Gleitschiene und ohne eine obere Abdeckung
dargestellt ist, ,
- Figur 11
- ein Energiespeicherpaket der erfindungsgemäßen Feststellanordnung,
- Figur 12
- ein erfindungsgemäßes Verfahren.
[0044] Im Folgenden wird anhand der Figuren 1 bis 11 ein Ausführungsbeispiel der Feststellanordnung
1 beschrieben. Die Figur 12 zeigt ein erfindungsgemäßes Montageverfahren 100 zur Herstellung
einer Feststellanordnung gemäß den Figuren 1 bis 11.
[0045] Figur 1 zeigt die Feststellanordnung 1 im Normalzustand. Dabei ist in Figur 1 lediglich
das Gehäuse 8 der Feststellanordnung 1, ein Reset-Schalter 15 und ein Leuchtelement
16 zu sehen. Hierbei sind von dem Gehäuse 8 eine obere Abdeckung 82, eine Blende 9
und sich gegenüberliegende Seitenteile 86, 87 dargestellt. Die Feststellanordnung
1 dient zur Befestigung an einem Rahmen einer nicht dargestellten Tür. Über den gezeigten
Arm 6, der nicht Teil der Feststellanordnung 1 ist, erfolgt die Verbindung zum Türflügel.
[0046] Figur 9 zeigt das Gehäuse 8 perspektivisch von einer Rückseite, so dass die Blende
9 verdeckt ist. Hierbei ist ein Zusatzelement 83, das eine untere Abdeckung 81 und
die obere Abdeckung 82 verbindet, dargestellt. Wie insbesondere in Figur 7 dargestellt,
bilden die obere und die untere Abdeckung 81, 82 zusammen mit dem Zusatzelement 83
einen monolithisch ausgebildeten Grundkörper 80, der als H-Träger ausgestaltet ist.
Hierbei können die obere und die untere Abdeckung 81, 82 oberflächenbehandelt, beispielsweise
lackiert, sein, um eine Außenfläche der Feststellanordnung 1 zu bilden. Dadurch dass
ein Zusatzelement 83 vorhanden ist, weist das Gehäuse 8 eine hohe Stabilität auf.
[0047] Wie Figur 9 zeigt, sind die obere Abdeckung 81, die untere Abdeckung 82 und das Zusatzelement
83 verschiedentlich durchbrochen: Die obere und die untere Abdeckung 81, 82 weisen
Durchlassöffnungen 89 für einen Gefahrendetektor, der als ein Brandmelder 14 ausgebildet
ist, auf. Ferner sind Öffnungen 90, 91 für den Reset-Schalter 15 und das Leuchtmittel
16 in der oberen und der unteren Abdeckung 81, 82 vorgesehen. Der Reset-Schalter 15
und das Leuchtmittel 16 ragen sowohl auf der unteren als auch auf der oberen Abdeckung
81, 82 in die Öffnungen 90, 91. Hierdurch ist eine Montage nach DIN-rechts- als auch
nach DIN-links möglich. Der Reset-Schalter 15 und das Leuchtmittel 16 sind separat
zu der oberen und der unteren Abdeckung 81, 82 ausgebildet.
[0048] Um eine DIN-rechts als auch eine DIN-Links Montage zu ermöglichen, weist die obere
Abdeckung 82 einen vorperforierten Bereich 92 auf. Vor einer Endmontage umfasste ebenfalls
die untere Abdeckung 81 einen entsprechenden vorperforierten Bereich. Dieser wurde
bei der Endmontage durchbrochen, wobei sich ein Durchbruch 93 in der untere Abdeckung
81 gebildet hat. Wie in Figur 7 dargestellt, dient der untere Durchbruch 93 dazu,
ein Gleitelement 17 drehbar mit dem Arm 6 zu verbinden, so dass das Gleitelement 17
beim Öffnen und Schließen des Türflügels in einer in den Figuren 4, 7 und 10 dargestellten
Gleitschiene 5 bewegbar ist. Hierbei ist der Durchbruch 93 auf die für die Bewegung
des Gleitelements 17 in der Gleitschiene 5 benötigten Raumbedarf beschränkt. Insbesondere
ist die untere Abdeckung 81 hinter dem Durchbruch 93 weitergeführt. Hierdurch ist
die Feststellanordnung 1 besonders gut geschützt. Abgesehen davon, dass der vorperforierte
Bereich der unteren Abdeckung 81 herausgebrochen wurde, sind die obere und die untere
Abdeckung 81, 82 spiegelsymmetrisch zueinander aufgebaut.
[0049] Ebenfalls weist das Zusatzelement 83 Öffnungen 94 auf, um z. B. einem Platzbedarf
einer in den Figuren 2, 3, 5 und 10 dargestellten Steuereinheit 2 Rechnung zu tragen.
Ebenfalls sind Öffnungen 94 zum Durchführen von Schrauben vorgesehen. Zudem können
die Seitenteile 86, 87 in den Öffnungen 94 verclipst sein. Ebenfalls sind die Seitenteile
86, 87 in einer Montageplatte 7 verclipst.
[0050] Wie in den Figuren 5 und 10 dargestellt, weist die Feststellanordnung 1 eine Feststellvorrichtung
10 auf, in der das Gleitelement 17 festgesetzt werden kann. Im Brandfall steuert die
Steuereinheit 2 die Feststellvorrichtung 10 entsprechend zum Freigeben des Gleitelements
17 an, nachdem die Steuereinheit 2 ein entsprechendes Signal des Gefahrendetektors
14, insbesondere Brandmelders, empfangen hat. Dadurch schließt sich der nicht dargestellte
Türflügel z. B. durch einen nicht dargestellten Türschließer. Die Stromversorgung
der Steuereinheit 2 und der Feststellvorrichtung 10 erfolgt über Batterien 3 als elektrochemischen
Energiespeicher. Die Batterien 3 sind in einem Energiespeicherpaket 60, das in Figur
11 dargestellt ist, angeordnet.
[0051] Wie sich aus einer Zusammenschau der Figuren 5, 7 und 10 ergibt, sind sowohl die
Feststellvorrichtung 10, der Brandmelder 14, das Energiespeicherpaket 60, die Gleitschiene
5 mit dem Gleitelement 17 und die Steuereinheit 2 in dem Gehäuse 8 angeordnet. Hierbei
sind die obere Abdeckung 81 und die untere Abdeckung 82 jeweils für sich gesehen monolithisch
ausgestaltet.
[0052] Wie in den Figuren 7 und 10 dargestellt, weist der Grundkörper 80 einen ersten Aufnahmebereich
84 und einen zweiten Aufnahmebereich 85 auf. Der erste und der zweite Aufnahmebereich
84, 85 sind jeweils eine in Längsrichtung einseitig offene Schiene ausgeführt. Der
erste und der zweite Aufnahmebereich 84, 85 weisen jeweils Vorsprünge 50 auf.
[0053] In dem ersten Aufnahmebereich 84 ist die Montageplatte 7 angeordnet und durch die
Vorsprünge 50 formschlüssig gehalten. Die Montageplatte 7 dient zur Anordnung an einen
Rahmen der Tür. Auf der Montageplatte 7 und damit in dem ersten Aufnahmebereich 84
sind die Gleitschiene 5 mit dem Gleitelement 17, die Feststellvorrichtung 10 und die
Steuereinheit 2 angeordnet. Diese Elemente 5, 10, 2 sind somit hinter einer Rückseite
96 des Zusatzelements 83 angeordnet.
[0054] In dem zweiten Aufnahmebereich 85 sind das Energiespeicherpaket 60 und der Brandmelder
14 angeordnet. Somit sind die Batterien 3 und der Brandmelder 14 vor den Elementen
5, 10, 2 der Feststellanordnung 1 und zugleich vor einer Frontseite 95 des Zusatzelements
83 angeordnet. Die Figuren 5, 7 und 10 zeigen eine X- und Y-Richtung. Die X-Richtung
steht senkrecht auf der Ebene der Tür. Die Y-Richtung steht senkrecht auf der X-Richtung.
Vorteilhafterweise sind in X-Richtung nebeneinander die Gleitschiene 5, eine Halterung
4 für die Batterie 3 und die Batterie 3 angeordnet. In Y-Richtung nebeneinander befinden
sich die die Gleitschiene 5 mit der Feststellvorrichtung 10 und die Steuereinheit
2. Durch diese Anordnung ist ein sehr kompakter Aufbau gegeben.
[0055] Der zweite Aufnahmebereich 85 ist von der Blende 9 abgedeckt. Die Blende 9 ist abnehmbar
zu dem Grundkörper 80 und den Seitenteilen 86, 87 ausgestaltet. Hierdurch kann der
Brandmelder 14 gewartet und das Energiespeicherpaket 60 ausgetauscht werden, ohne
den Grundkörper 80 von der Tür zu entfernen. Vielmehr ist die Blende 9 zu entfernen,
um unmittelbar danach an den Brandmelder 14 und das Energiespeicherpaket 60 zu gelangen.
[0056] Die Blende 9 ist aus Kunststoff, Glas oder Metall ausgebildet. Der Grundkörper 80
ist aus Metall ausgebildet. Die Seitenteile 86, 87 sind aus Kunststoff ausgebildet.
Die Seitenteile 86, 87 sind unmittelbar mit dem Grundkörper 80 verclipst. Um die Blende
9 von dem Grundkörper 80 zu entfernen, kann eines der Seitenteile 86, 87 abgenommen
werden. Hierdurch kann eine Bedienperson hinter die Blende 9 gelangen und die Blende
9 nach vorne herausdrücken.
[0057] Die Blende 9 ist in dem zweiten Aufnahmebereich 85 nach vorne hin formschlussfrei
angeordnet. Hierdurch ist ein Ausklappen der Blende 9 im Brandfall möglich. Zusammen
mit der Blende 9 klappt das Energiespeicherpaket 60 aus. Hierzu ist das Energiespeicherpaket
60 auf der Halterung 4 angeordnet. Die Halterung 4 ist an einem ersten Ende 41 der
Halterung 4 drehbeweglich innerhalb der Feststellanordnung 1 angeordnet. An diesem
Ende ist auch eine Spiralfeder 12 vorgesehen, die die Halterung 4 federbelastet. An
einem zweiten Ende 42 ist die Halterung 4 über ein Auslöseelement 11 (s. Figur 5)
direkt oder indirekt mit der Montageplatte 7 verbunden. Im dargestellten Beispiel
ist das Auslöseelement 11 eine Kunststoffschraube. Das Auslöseelement 11 ist mit der
Montageplatte 7 verschraubt. Hierzu weist das Auslöseelement 11 ein Gewinde 32 auf.
Im Brandfall erwärmt sich der Rahmen, an dem die Montageplatte 7 befestigt ist. Bei
entsprechend großer Hitze erwärmt sich dabei auch das Auslöseelement 11. Dadurch schmilzt
oder deformiert sich das Auslöseelement 11 und gibt die Halterung 4 frei. Hierbei
dient das in der Montageplatte 7 angeordnete Gewinde 32 des Auslöseelements 11 als
Freigabezone 30, wie in Figur 5 angedeutet. Daraufhin kommt es zum Ausklappen der
Halterung 4, wie es in den Figuren 2 und 3 dargestellt ist, wobei die Figuren 2 und
3 den Ablauf bei einem Brandfall darstellen. Dadurch wird die Batterie 3 weitest möglich
von der Montageplatte 7 und somit vom Rahmen der Tür entfernt. Dabei löst sich gleichzeitig
die Blende 9. Die Blende 9 löst sich, indem ein Ende der Blende 9 im Inneren der Feststellanordnung
1 anschlägt. Dabei ist es nicht mehr ausschlaggebend, ob die Batterie 3 die Steuereinheit
2 mit Strom versorgt. Zu diesem Zeitpunkt ist die Feststellvorrichtung 10 bereits
gelöst und der Türflügel geschlossen.
[0058] Das Auslöseelement 10 weist ein Kopfelement 31 auf, das an der Halterung 4 anliegt
und wodurch die Halterung 4 in einem eingeklappten Zustand, der in Figur 5 ersichtlich
ist, gehalten ist. Das Auslöseelement 10 ist durch eine Öffnung 47 durch die Halterung
4 durchgeführt. Das Auslöseelement 10 kann während des Ausklappens in der Öffnung
47 verbleiben und mit der Halterung 4 ausklappen.
[0059] Wie beispielsweise Figur 5 zeigt, weist die Halterung 4 eine U-förmige Form auf.
An den beiden Schenkeln dieser Form sind auf Verbindungszonen 48 der Halterung 4 Verbindungselemente
13 vorgesehen. Diese Verbindungselemente 13 sind beispielsweise Klebepads, Klettverschlüsse
oder Magneten. Über die Verbindungselemente 13 wird die Blende 9 an der Halterung
4 gehalten.
[0060] Wie in Figur 6 dargestellt, weist die Halterung 4 eine Ausnehmung 43 auf, die zwischen
dem ersten Ende 41 und einer Batterieaufnahme 40 angeordnet ist. Durch die Ausnehmung
43 wird die Erwärmung der Batterie 3 verzögert.
[0061] Das Batteriepaket 60 ist in der Batterieaufnahme 40 der Halterung 4 befestigt. Die
in Figur 6 dargestellte Batterieaufnahme 40 weist sich gegenüberliegende Wandstücke
45 auf. Die Wandstücke 45 sind jeweils mit einem Durchgang 46 versehen, in der das
Energiespeicherpaket 60 mit den Batterien 3 befestigt, insbesondere eingeclipst, werden
kann, wie in Figur 2 dargestellt. Zwischen den Wandstücken 45 befindet sich ein Durchbruch
44 der Batterieaufnahme 40. Durch den Durchbruch 44 wird das seitliche Anliegen der
Batterie 3 an der Halterung 4 verhindert.
[0062] Wie in Figur 11 dargestellt, umfasst das Energiespeicherpaket 60 räumlich mehrere
hintereinander angeordnete Batterien 3, die eine Energiespeicheranordnung bilden.
Exemplarisch sind vier Batterien 3 hintereinander angeordnet, wobei elektrisch dabei
jeweils zwei Batterien in Reihe geschaltet, die wiederum zueinander parallel geschaltet
sind. An den Enden der Energiespeicheranordnung ist jeweils ein Federelement 62 angeordnet,
das in die Durchgänge 46 eingeclipst werden kann. Die Federelemente 62 und die Batterien
3 sind von einer Umhüllung 61 umgeben, aus der Anschlusskabel 63 herausgeführt sind.
Durch den kompakten Aufbau sind die Batterien 3 besonders schnell auswechselbar.
[0063] Um eine einfache Endmontage der Feststellanordnung 1 an eine Tür zu erreichen, ist
vorgesehen, die Feststellanordnung 1 teilweise vorzumontieren. Hierzu wird als eine
vormontierte Baugruppe auf der Montageplatte 7 die Gleitschiene 5 mit dem Gleitstück
17, die Feststellvorrichtung 10 und die Steuereinheit 2 befestigt, insbesondere verschraubt.
[0064] Eine weitere vormontierte Baugruppe weist den Grundkörper 80, den Brandmelder 14
und einen in Figur 8 dargestellten Einschubkörper 21 auf. Der Einschubkörper 21 umfasst
die Halterung 4 und eine Stift 22 als Achse, um die das erste Ende 41 der Halterung
4 drehbar ist. Um den Stift ist die Feder 12 angeordnet. Der Stift 22 ist an einem
Einschubhalter 24 befestigt. Der Einschubhalter 24 dient dazu, in den zweiten Aufnahmebereich
85 eingeschoben zu werden. Hierdurch kann die Halterung 4 über den Einschubhalter
24 an dem Grundkörper 80 angeordnet werden. Der Einschubhalter 24 und der Brandmelder
14 sind zunächst in dem zweiten Aufnahmebereich 85 verschiebbar angeordnet und können
bei der Endmontage in dem Aufnahmebereich 85 fixiert werden.
[0065] Der Einschubhalter 24 kann sich gegenüberliegende, in Figur 8 dargestellte Fortsätze
umfassen, die den Stift 22 aufnehmen. Ferner sind die Fortsätze derart lang ausgebildet,
dass die Fortsätze an den Vorsprüngen 50 des zweiten Aufnahmebereichs 85 anliegen.
[0066] Wie in Figur 11 dargestellt, ist der Brandmelder 14 an dem Zusatzelement 83 befestigt.
Das Energiespeicherpaket 60 ist über die Halterung 4 an dem Einschubhalter 24 drehbar
befestigt. Der Einschubhalter 24 ist über eine Schraube 25 an dem Zusatzelement 83
befestigt. Hierbei dient die Schraube 25 zugleich dazu, das Zusatzelement 83 und damit
den gesamten Grundkörper 80 an der Gleitschiene 5 und/oder an der Montageplatte 7
zu befestigen. Somit ist der Grundkörper 80 sowohl mit der Montageplatte 7 verclipst
als auch verschraubt. Hierbei kann eine weitere Schraube 26 formschlussfrei durch
eine Öffnung 49 der Halterung geführt sein.
[0067] In Fig. 12 ist ein Beispiel eines erfindungsgemäßen Verfahrens 100 dargestellt. Das
Verfahren 100 ist in eine Vormontage gemäß der Verfahrensschritte 101 bis 105 und
in eine Endmontage gemäß den Verfahrensschritten 106 bis 111 aufgeteilt. Das Verfahren
100 dient zur Montage der in den Figuren 1 bis 11 dargestellten erfindungsgemäßen
Feststellanordnung 1. In einem ersten Verfahrensschritt 101 werden die Steuereinheit
2, die Gleitschiene 5 mit dem Gleitstück 17 und mit der Feststellvorrichtung 10 auf
der Montageplatte 7 montiert, insbesondere angeschraubt. Hierdurch entsteht die erste
vormontierte Baugruppe. In einem zweiten Verfahrensschritt 102 wird der Einschubkörper
21 aus dem Einschubhalter 24, dem Stift 22, Zwischenelementen 23, der Feder 12 und
der Halterung 4 zusammengesetzt. In einem dritten Verfahrensschritt 103 wird der Einschubkörper
21 in den Grundkörper 80 eingeschoben. Hierbei wird der Einschubkörper 21 in dem zweiten
Aufnahmebereich 85 des Grundkörpers 80 verschiebbar eingeführt. In einem vierten Montageschritt
104 wird die Halterung 4 in den eingeklappten Zustand überführt und zugleich die Feder
12 gespannt, wobei eine nicht dargestellte Montagesicherung die Halterung 4 in den
eingeklappten Zustand hält. In einem fünften Verfahrensschritt 105 wird der Brandmelder
14 in den zweiten Aufnahmebereich 85 eingeschoben. Hierdurch entsteht eine zweite
vormontierte Baugruppe. Die erste und die zweite Baugruppe können gleichzeitig oder
in einer beliebigen Reihenfolge nacheinander montiert werden.
[0068] In einem sechsten Verfahrensschritt 106 wird die erste vormontierte Baugruppe an
dem Rahmen befestigt, insbesondere verschraubt. Nun wird in einem siebten Verfahrensschritt
107 die zweite vormontierte Baugruppe an der ersten vormontierten Baugruppe befestigt,
insbesondere verclipst und/oder u. a. durch die Schrauben 25, 26 verschraubt. In einem
achten Verfahrensschritt 108 werden die Batterien 3 in die Halterung 4 eingesetzt
und die Batterien 3 und der Brandmelder 14 mit der Steuereinheit 2 elektrisch verbunden.
In einem neunten Verfahrensschritt 109 werden Seitenteile 86, 87 des Gehäuses 8 an
dem Grundkörper 80 befestigt, insbesondere eingeclipst. In einem zehnten Verfahrensschritt
110 wird das Auslöseelement 11 an der Halterung 4 angeordnet und mit der Montageplatte
7 verschraubt. In einem elften Verfahrensschritt 111 wird die Montagesicherung entfernt
und die Blende 9 nur an der Halterung 4 befestigt. Die Verfahrensschritt 108 bis 110
können in einer beliebigen Reihenfolge durchgeführt werden. Ebenfalls ist es denkbar,
den Verfahrensschritt 109 am Ende vorzunehmen.
Bezugszeichenliste
[0069]
- 1
- Feststellanordnung
- 2
- Steuereinheit
- 3
- Batterie
- 4
- Halterung
- 5
- Gleitschiene
- 6
- Arm
- 7
- Montageplatte
- 8
- Gehäuse
- 9
- Blende, Teil von 8
- 10
- Feststellvorrichtung
- 11
- Auslöseelement
- 12
- Feder
- 13
- Verbindungselement
- 14
- Gefahrendetektor
- 15
- Reset-Schalter
- 16
- Leuchtelement
- 17
- Gleitelement
- 21
- Einschubkörper
- 22
- Stift
- 23
- Zwischenelement
- 24
- Einschubhalter
- 25
- Schraube
- 26
- Schraube
- 30
- Freigabezone
- 31
- Kopfelement
- 32
- Gewinde
- 40
- Batterieaufnahme
- 41
- erstes Ende der Halterung
- 42
- zweites Ende der Halterung
- 43
- Ausnehmung der Halterung
- 44
- Durchbruch der Halterung
- 45
- Wandstück der Batterieaufnahme
- 46
- Durchgang eines Wandstücks
- 47
- Öffnung
- 48
- Verbindungszone
- 49
- Öffnung
- 50
- Vorsprung
- 60
- Energiespeicherpaket
- 61
- Umhüllung
- 62
- Federelement
- 63
- Anschlusskabel
- 80
- Grundkörper, H-Träger
- 81
- untere Abdeckung
- 82
- obere Abdeckung
- 83
- Zusatzelement
- 84
- erster Aufnahmebereich
- 85
- zweiter Aufnahmebereich
- 86
- erstes Seitenteil
- 87
- zweites Seitenteil
- 89
- Durchlassöffnungen
- 90
- Öffnung
- 91
- Öffnung
- 92
- vorperforierter Bereich
- 93
- Durchbruch
- 94
- Öffnung
- 95
- Frontseite
- 96
- Rückseite
- 100
- Verfahren
- 101
- Verfahrenschritt
- 102
- Verfahrensschritt
- 103
- Verfahrensschritt
- 104
- Verfahrensschritt
- 105
- Verfahrensschritt
- 106
- Verfahrensschritt
- 107
- Verfahrensschritt
- 108
- Verfahrensschritt
- 109
- Verfahrensschritt
- 110
- Verfahrensschritt
- 111
- Verfahrensschritt
1. Feststellanordnung (1) für eine Tür, umfassend
eine Gleitschiene (5) zur Aufnahme eines Gleitelements (17), wobei das Gleitelement
(17) mit der Tür verbindbar ist,
ein Gehäuse (8) für die Gleitschiene (5),
wobei das Gehäuse (8) zumindest ein in das Innere der Feststellanordnung (1) ragendes
Zusatzelement (83) aufweist,
wobei eine Feststellvorrichtung (10) der Feststellanordnung (1) vorgesehen ist, um
zumindest einen Türflügel in einer offenen Stellung zu halten und um das Gleitelement
(17) festzusetzen, wobei die Feststellanordnung (1) eine Steuereinheit (2) umfasst,
wobei die Steuereinheit (2) die Feststellvorrichtung (10) im Brandfall löst, so dass
sich der Türflügel schließt,
wobei das Gehäuse neben der Gleitschiene die Feststellvorrichtung aufnimmt, da
durch gekennzeichnet, dass die Feststellanordnung (1) eine Montageplatte (7) zur Anordnung an die Tür aufweist
und die Gleitschiene (5) zwischen der Montageplatte (7) und dem Zusatzelement (83)
angeordnet ist, wobei das Gehäuse (8) eine obere und eine untere Abdeckung (81, 82)
aufweist und das Zusatzelement (83) die obere und die untere Abdeckung (81, 82) miteinander
verbindet und das Zusatzelement (83) Teil eines als H-träger ausgebildeten Grundkörpers
ist, wobei die obere und die untere Abdeckung (81, 82) und das Zusatzelement (83)
gemeinsam den H-Träger bilden,
wobei die obere Abdeckung (81) und die untere Abdeckung (82) und das Zusatzelement
(83) einstückig und materialeinheitlich miteinander ausgebildet sind, wobei das Gehäuse
ohne Demontage der Montageplatte demontierbar ist.
2. Feststellanordnung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zusatzelement (83) den Grundkörper (80) in einen ersten und einen zweiten Aufnahmebereich
(84, 85) unterteilt, wobei insbesondere der erste und/oder der zweite Aufnahmebereich
(84, 85) als eine Schiene ausgebildet ist.
3. Feststellanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zusatzelement (83) nach vorne durch eine Blende (9) des Gehäuses (8) und/oder
seitlich durch zumindest ein Seitenteil (86, 87) des Gehäuses (8) verdeckt ist.
4. Feststellanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zusatzelement (83), insbesondere der Grundkörper (80), mit der Montageplatte
(7) zumindest mittelbar verschraubt ist.
5. Feststellanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Feststellvorrichtung (10) hinter einer Rückseite (96) des Zusatzelements (3)
angeordnet ist.
6. Feststellanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Energiespeicher (3) und/oder ein Gefahrendetektor (14), insbesondere ein Brandmelder,
vor, insbesondere an, einer Frontseite (95) des Zusatzelements (83) angeordnet sind.
7. Feststellanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zusatzelement (83) unterbrochen ist.
8. Feststellanordnung (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Halterung (4) zum Halten des Energiespeichers (3) in der Feststellanordnung
(1), insbesondere an dem Zusatzelement (83) befestigt, insbesondere verschraubt, ist.
9. Verfahren (100) zur Montage einer Feststellanordnung (1) nach einem der Ansprüche
1 bis 8, umfassend den Schritt
a. Montage zumindest eines Teils des Gehäuses (8) der Feststellanordnung (1), das
das ins Innere der Feststellanordnung (1) ragendes Zusatzelement (83) aufweist, wobei
der Teil des Gehäuses (8) an der Montageplatte (7) befestigt wird.
10. Verfahren (100) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein im Inneren der Feststellanordnung (1) anzuordnende Element (14, 24) an dem Zusatzelement
(83) befestigt wird.
11. Verfahren (100) nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Frontseite (95) des Zusatzelements (83) ein im Inneren anzuordnende Element,
insbesondere ein Energiespeicher (3) und/oder ein Gefahrendetektor (14), angeordnet
wird.
12. Verfahren (100) nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt a. der Teil des Gehäuses (8) an der Montageplatte (7) angeschraubt wird.
1. A hold-open arrangement (1) for a door, comprising
a sliding rail (5) for accommodating a sliding element (17), wherein the sliding element
(17) is connectable to the door,
a housing (8) for the sliding rail (5),
wherein the housing (8) includes at least one additional element (83) protruding into
the inside of the hold-open arrangement (1),
wherein a hold-open device (10) of the hold-open arrangement (1) is provided, in order
to hold at least one door leaf in an opened position and to arrest the sliding element
(17), wherein the hold-open arrangement (1) comprises a control unit (2), wherein
the control unit (2) releases the hold-open device (10) in the event of a fire, so
that the door leaf closes,
wherein, in addition to the sliding rail, the housing accommodates the hold-open device,
characterized in
that the hold-open arrangement (1) includes a mounting plate (7) for the arrangement at
the door and the sliding rail (5) is disposed between the mounting plate (7) and the
additional element (83), wherein the housing (8) includes an upper and a lower coverings
(81, 82) and the additional element (83) connects the upper and the lower coverings
(81, 82) to each other; and the additional element (83) is a component of a basic
body, which is formed as an H-carrier, wherein the upper and the lower coverings (81,
82) and the additional element (83) together form the H-carrier,
wherein the upper covering (81) and the lower covering (82) and the additional element
(83) are formed integrally with each other and from the same material,
wherein the housing is dismountable without dismounting the mounting plate.
2. The hold-open arrangement (1) according to claim 1, characterized in that the additional element (83) subdivides the basic body (80) into a first and into
a second reception areas (84, 85), wherein in particular the first and/or the second
reception areas (84, 85) are/is formed as a rail.
3. The hold-open arrangement (1) according to any of the preceding claims, characterized in that the additional element (83) is concealed to the front by means of a screen (9) of
the housing (8) and/or laterally by means of at least one lateral part (86, 87) of
the housing (8).
4. The hold-open arrangement (1) according to any of the preceding claims, characterized in that the additional element (83), in particular the basic body (80), is screwed to the
mounting plate (7) at least indirectly.
5. The hold-open arrangement (1) according to any of the preceding claims, characterized in that the hold-open device (10) is disposed behind a rear side (96) of the additional element
(83).
6. The hold-open arrangement (1) according to any of the preceding claims, characterized in that an energy accumulator (3) and/or a hazard detector (14), in particular a fire detector,
are/is disposed in front of, in particular at a frontal side (95) of the additional
element (83).
7. The hold-open arrangement (1) according to any of the preceding claims, characterized in that the additional element (83) is interrupted.
8. The hold-open arrangement (1) according to claim 6, characterized in that a mount (4) for retaining the energy accumulator (3) in the hold-open arrangement
(1) is attached in particular to the additional element (83), in particular is screwed.
9. A method (100) for mounting a hold-open arrangement (1) according to any of the claims
1 to 8, comprising the step
a) mounting at least one part of the housing (8) of the hold-open arrangement (1),
which includes the additional element (83) protruding into the inside of the hold-open
arrangement (1), wherein the part of the housing (8) is attached to the mounting plate
(7).
10. The method (100) according to claim 9, characterized in that an element (14, 24) to be disposed on the inside of the hold-open arrangement (1)
is attached to the additional element (83).
11. The method (100) according to claim 9 or 10, characterized in that an element, in particular an energy accumulator (3) and/or a hazard detector (14),
to be disposed on the inside, are/is disposed at a frontal side (95) of the additional
element (83).
12. The method (100) according to any of the claims 9 to 11, characterized in that in step a) the part of the housing (8) is screwed to the mounting plate (7).
1. Agencement d'immobilisation (1) pour une porte, comportant
un rail de glissement (5) pour la réception d'un élément de glissement (17), dans
lequel l'élément de glissement (17) est connectable à la porte,
un boîtier (8) pour le rail de glissement (5),
dans lequel le boîtier (8) comprend un élément supplémentaire (83) projetant dans
l'intérieur de l'agencement d'immobilisation (1),
dans lequel un dispositif d'immobilisation (10) de l'agencement d'immobilisation (1)
est prévu, pour maintenir au moins un vantail de porte dans un emplacement ouvert
et pour arrêter l'élément de glissement (17), dans lequel l'agencement d'immobilisation
(1) comporte une unité de commande (2), dans lequel l'unité de commande (2) relâche
le dispositif d'immobilisation (10) en cas d'incendie, de sorte que le vantail de
porte ferme,
dans lequel, en plus du rail de glissement, le boîtier reçoit le dispositif d'immobilisation,
caractérisé en ce
que l'agencement d'immobilisation (1) comprend une plaque de montage (7) pour l'agencement
sur la porte, et le rail de glissement (5) est agencé entre la plaque de montage (7)
et l'élément supplémentaire (83), dans lequel le boîtier (8) comprend un recouvrement
supérieur et inférieur (81, 82), et l'élément supplémentaire (83) relie les recouvrements
supérieur et inférieur (81, 82) l'un à l'autre, et l'élément supplémentaire (83) est
une partie d'un corps de base aménagé en porteur en forme de H, dans lequel les recouvrements
supérieur et inférieur (81, 82) et l'élément supplémentaire (83) ensembles forment
le porteur en forme de H,
dans lequel le recouvrement supérieur (8&) et le recouvrement inférieur (82) et l'élément
supplémentaire (83) sont aménagés les uns avec les autres intégralement et de la même
matière, dans lequel le boîtier est démontable sans démonter la plaque de montage.
2. Agencement d'immobilisation (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément supplémentaire (83) subdivise le corps de base (80) en une première et
une deuxième région de réception (84, 85), dans lequel tout particulièrement la première
et/ou la deuxième région de réception (84, 85) sont aménagés/est aménagé comme un
rail.
3. Agencement d'immobilisation (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément supplémentaire (83) est recouvert vers l'avant par l'intermédiaire d'un
écran (9) du boîtier (8) et/ou latéralement par au moins une pièce latérale (86, 87)
du boîtier (8).
4. Agencement d'immobilisation (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément supplémentaire (83), tout particulièrement le corps de base (80), est vissé
à la plaque de montage (7) au moins indirectement.
5. Agencement d'immobilisation (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif d'immobilisation (10) est agencé derrière une face arrière (96) de
l'élément supplémentaire (83).
6. Agencement d'immobilisation (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un accumulateur d'énergie (3) et/ou un détecteur de danger (14), tout particulièrement
un détecteur de feu, sont agencés/est agencé devant, tout particulièrement sur un
face frontale (95) de l'élément supplémentaire (83).
7. Agencement d'immobilisation (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément supplémentaire (83) est interrompu.
8. Agencement d'immobilisation (1) selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'une fixation (4) pour retenir l'accumulateur d'énergie (3) dans l'agencement d'immobilisation
(1), est attaché tout particulièrement sur l'élément supplémentaire (83), tout particulièrement
vissée.
9. Méthode (100) pour le montage d'un agencement d'immobilisation (1) selon l'une des
revendications 1 à 8, comportant l'étape
a) monter au moins une partie du boîtier (8) de l'agencement d'immobilisation (1),
laquelle comprend l'élément supplémentaire (83) projetant dans l'intérieur de l'agencement
d'immobilisation (1), dans laquelle la partie du boîtier (8) est attachée sur la plaque
de montage (7).
10. Méthode (100) selon la revendication 9, caractérisée en ce qu'un élément (14, 24) à agencer à l'intérieur de agencement d'immobilisation (1) est
attaché sur l'élément supplémentaire (83).
11. Méthode (100) selon la revendication 9 ou 10, caractérisée en ce qu'un élément, tout particulièrement un accumulateur d'énergie (3) et/ou un détecteur
de danger (14), à agencer à l'intérieur, sont agencés/est agencé sur une face frontale
de l'élément supplémentaire (83).
12. Méthode (100) selon l'une des revendications 9 à 11, caractérisée en ce que, à l'étape a) la partie du boîtier (8) est vissée sur la plaque de montage (7).