[0001] Die Erfindung betrifft eine Volumenstromregleranordnung mit einem für den Einbau
in eine Lüftungsleitung ausgebildeten Volumenstromregler, der ein rohrförmiges Gehäuse,
ein beweglich in dem Gehäuse angeordnetes Drosselelement und eine außen an dem Gehäuse
angeordnete Einstelleinrichtung zum Einstellen des Drosselelements aufweist.
[0002] Aus
EP 2 784 406 A1 ist ein Volumenstromregler der oben genannten Art bekannt, der mit seinem Gehäuse
in ein Rohr der Lüftungsleitung einschiebbar ist. Die notwendigen Einstellungen für
das Drosselelement müssen vor dem Einbau vorgenommen werden, da der Volumenstromregler
nach dem Einbau nicht mehr ohne weiteres oder nur durch erhöhten Montageaufwand zugänglich
ist.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Volumenstromregleranordnung zu schaffen, die einen
erleichterten Zugang zu dem Volumenstromregler zum Zwecke der Überprüfung, Verstellung
und Reinigung auch nach dem Einbau ermöglicht.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Schiebehülse, die in einem Aufnahmeabschnitt
den Volumenstromregler verschiebbar aufnimmt und einen sich axial anschließenden Schiebeabschnitt
aufweist, der für ein verschiebbares Einsetzen in ein Rohr der Lüftungsleitung ausgebildet
ist, wobei die axiale Länge des Schiebeabschnitts größer ist als die axiale Länge
des Gehäuses des Volumenstromreglers.
[0005] Beim Einbau wird der Volumenstromregler in den Aufnahmeabschnitt der Schiebehülse
eingeschoben, und das Ende mit Schiebeabschnitt wird nur so weit in das Rohr der Lüftungsleitung
eingesteckt, dass es um eine Länge, die wenigstens größer ist als die Länge des Gehäuses
des Volumenstromreglers, aus dem Rohr herausragt. Das entgegengesetzte Ende am Aufnahmeabschnitt
der Schiebehülse wird an ein weiteres Rohr der Lüftungsleitung oder einen Anschlusskasten
angeschlossen, der beispielsweise einen Deckenauslass zur Be- oder Entlüftung eines
Raumes bildet.
[0006] Wenn nachträglich ein Zugang zu dem Volumenstromregler erforderlich ist, beispielsweise
um diesen zu reinigen, so wird die Verbindung zwischen dem Aufnahmeabschnitt der Schiebehülse
und dem angrenzenden Rohr bzw. Anschlusskasten gelöst, und die Schiebehülse wird mit
ihrem Schiebeabschnitt tiefer in das betreffende Rohr der Lüftungsleitung eingeschoben.
Auf diese Weise entsteht in der Lüftungsleitung eine Lücke, durch die der Volumenstromregler
entnommen werden kann, nachdem er aus dem Aufnahmeabschnitt der Schiebehülse herausgezogen
wurde.
[0007] Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0008] Im folgenden werden Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung näher erläutert.
[0009] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch einen Teil einer Lüftungsleitung mit einer erfindungsgemäßen
Volumenstromregleranordnung;
- Fig. 2
- eine Ansicht des in Fig. 1 gezeigten Teils der Lüftungsleitung nach Entnahme des Volumenstromreglers;
- Fig. 3
- eine vergrößerte Längsschnittdarstellung (durch verschiedene Ebenen und Bereiche)
des Volumenstromreglers;
- Fig. 4
- eine Ansicht einer Einstelleinrichtung des Volumenstromreglers;
- Fig. 5
- eine Ansicht des Volumenstromreglers aus Richtung der Pfeile V - V in Fig. 3, zusammen
mit einem Motorantrieb für den Volumenstromregler (explosionsartig dargestellt);
- Fig. 6
- einen Längsschnitt eines Teils einer Lüftungsleitung mit einer Volumenstromregleranordnung
gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel;
- Fig. 7
- einen Längsschnitt durch einen Teil einer Lüftungsleitung zur Illustration einer anderen
Einbauweise der Volumenstromregleranordnung;
- Fig. 8 bis 11
- verschiedene Schritte bei einem nachträglichen Einbau der Volumenstromregleranordnung
in eine bestehende Lüftungsleitung; und
- Fig. 12 und 13
- eine Volumenstromregleranordnung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel.
[0010] In Fig. 1 ist ein Teil einer Lüftungsleitung 10 gezeigt, die in einem Deckenhohlraum
oberhalb einer abgehängten Decke 12 eines Gebäudes verlegt ist und ein Rohr 14 für
die Zufuhr von Zuluft, eine Volumenstromregleranordnung 16 und einen Anschlusskasten
18 aufweist. Der Anschlusskasten 18 ist in die Decke 12 eingelassen und weist an der
Unterseite einen Luftauslass 20 auf.
[0011] Der Anschlusskasten 18 ist über die Volumenstromregleranordnung 16 luftströmungstechnisch
mit dem Rohr 14 verbunden, so dass die über das Rohr 14 zugeführte Zuluft nach unten
in den Raum unterhalb der Decke 12 abgegeben werden kann. In der Praxis weist der
Luftauslass 20 zumeist Luftleielemente, wie z.B. Drallelemente oder sonstige Ablenkelemente
auf, die für eine angemessene Verteilung der Luft sorgen.
[0012] Die Volumenstromregleranordnung 16 weist eine Schiebehülse 22 auf, die mit einem
Schiebeabschnitt 24 ein Stück weit in das Ende des Rohres 14 eingesteckt ist und in
einem im Durchmesser erweiterten Aufnahmeabschnitt 26 einen Volumenstromregler 28
aufnimmt. Das Ende des Aufnahmeabschnitts 26 ist an einen Stutzen 30 des Anschlusskastens
18 angeschlossen. Die Verbindungen zwischen dem Rohr 14 und dem Schiebeabschnitt 24
einerseits und dem Aufnahmeabschnitt 26 und dem Stutzen 30 andererseits sind in bekannter
Weise durch Dichtungen 32 abgedichtet.
[0013] Die axiale Länge L1 des Schiebeabschnitts 24 der Schiebehülse 22 ist um so viel größer
als die axiale Länge L2 des Volumenstromreglers 28, dass auch der Teil der Schiebehülse
24, der aus dem Rohr 14 herausragt, noch länger ist als der Volumenstromregler 28.
Das erlaubt es, den Volumenstromregler 28 auszubauen, indem, wie in Fig. 2 gezeigt
ist, die Schiebehülse 22 von dem Anschlusskasten 18 gelöst und tiefer in das Rohr
14 eingeschoben wird. Dadurch entsteht zwischen der Schiebehülse 22 und dem Anschlusskasten
18 eine Lücke mit der Länge L3 (L1 > L3 > L2), die es erlaubt, den Volumenstromregler
28 aus dem Aufnahmeabschnitt 26 herauszuziehen und nach unten zu entnehmen. Um Zugang
zu der Schiebehülse 22 und dem Volumenstromregler 28 zu erhalten, wird vorher eine
Deckenplatte 34 entfernt, so dass in der Decke 12 eine Öffnung 36 entsteht.
[0014] Der Aufbau des Volumenstromreglers 28 ist in Fig. 3 und 4 näher dargestellt.
[0015] In Fig. 3 ist in einem axialen Schnitt ein rohrförmiges Gehäuse 38 des Volumenstromreglers
28 gezeigt. Das Gehäuse 38 hat einen kreisförmigen Querschnitt und ist an seinen entgegengesetzten
Enden von umlaufenden Lippendichtungen 39 umgeben, die zur Abdichtung an der Innenwand
des Aufnahmeabschnitts 26 dienen. Wenn der Volumenstromregler in den Aufnahmeabschnitt
26 geschoben wird, so werden die Lippendichtungen 39 in der in Fig. 3 gezeigten Weise
umgebogen. In dieser Stellung erzeugen die Lippendichtungen eine hohe Haltekraft,
wenn der Volumenstromregler in Richtung des Pfeiles A von der Luft angeströmt wird.
So wird verhindert, dass der Volumenstromregler durch die Luftströmung mitgenommen
wird. Wenn der Volumenstromregler hingegen von Hand aus dem Aufnahmeabschnitt 26 heraus
gezogen wird, um Zugang zu der Einstelleinrichtung 50 zu erhalten, so wird auf das
Gehäuse 28 eine größere Kraft in Verschieberichtung ausgeübt, mit der Folge, dass
die Lippendichtungen 39 in die entgegengesetzte Stellung umschlagen, in der sie der
Ausziehbewegung einen geringeren Reibungswiderstand entgegensetzen.
[0016] Die Umfangswand des Gehäuses 38 bildet im Bereich des oberen Scheitels einen Einzug
40, der den Strömungsquerschnitt lokal verengt. An dem Einzug 40 ist im Inneren des
Gehäuses 38 ein Anschlag 42 für ein Drosselelement 44 angeordnet.
[0017] Das Drosselelement 44 hat die Form einer Klappe, die um eine Achse 46 schwenkbar
ist, die senkrecht zur Zeichenebene in Fig. 3 durch die Mitte des kreisförmigen Querschnitts
des Gehäuses 38 verläuft. Ein Ende der Achse 46 verläuft durch den oberen Teil einer
vom Inneren des Gehäuses 38 abgetrennten Kammer 48, die eine Einstelleinrichtung 50
sowie eine Rückstellmechanik als Regelmechanik für das Drosselelement 44 aufnimmt.
In Fig. 3 ist eine äußere Abdeckung der Kammer 48 fortgelassen, so dass man in das
Innere dieser Kammer blicken kann.
[0018] Zu der Rückstellmechanik für das Drosselelement gehören eine Biegefeder 52, die in
diesem Beispiel als Blattfeder ausgebildet ist, sowie ein Einstellelement 54, das
ebenfalls als Blattfeder ausgebildet ist. Ein oberes Ende der Biegefeder 52 ist starr
an der Achse 46 gehalten und schmiegt sich an eine Stützkontur eines Unterstützungskörpers
56 an, der ebenfalls starr an der Achse 46 gehalten ist. Das Einstellelement 54 ist
nach Art eines Auslegers an einem Tragkörper 58 gehalten und bildet mit einem klingeartigen
freien Ende einen Anschlag 60 für die Biegefeder 52, deren Länge jedoch so bemessen
ist, dass sie mit ihrem freien Ende etwas über den Anschlag 60 hinausragt.
[0019] Der Tragkörper 58 für das Einstellelement 54 ist um eine Achse 62 drehbar in der
Kammer 48 gehalten und mit Hilfe eines Fixierarmes 64 in der jeweils eingestellten
Winkelposition fixierbar.
[0020] Fig. 4 zeigt eine Abdeckung 66, die die äußere Verkleidung der Kammer 48 bildet und
an der eine Einstellmechanik für den Tragkörper 58 und das Einstellelement 54 angeordnet
ist. Die Achse 62 durchsetzt die Abdeckung 66 und trägt auf der Außenseite dieser
Abdeckung einen (Außen-) Sechskant 68 und einen Zeiger 70, die beide starr mit dem
Tragkörper 58 verbunden sind. Die Konturen des Sechskants 68 und des Zeigers 70 sind
auch in Fig. 3 strichpunktiert angedeutet.
[0021] Der Fixierarm 64 trägt am freien Ende eine Fixierschraube 72, die einen kreisbogenförmigen
Schlitz 74 der Abdeckung 66 durchsetzt und es so erlaubt, den Tragkörper 58 und damit
das Einstellelement 54 (Fig. 3) in der jeweils gewählten Winkelposition zu fixieren.
An der Abdeckung 66 ist eine Skala 76 angebracht, an der mit Hilfe des Zeigers 70
die jeweils gewählte Winkelposition bzw. zugehörig die Sollwertvorgabe für die Strömungsgeschwindigkeit
bzw. den Volumenstrom abgelesen werden kann.
[0022] Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch den Aufnahmeabschnitt 26 der Schiebehülse zusammen
mit einer Stirnansicht des Gehäuses 38 mit der im Schnitt dargestellten Kammer 48.
Das Drosselelement 44 hat einen annähernd T-förmigen Grundriss, mit seitlichen Aussparungen,
von denen eine Platz für die Kammer 48 bereit stellt. Die Aussparung auf der entgegengesetzten
Seite (rechts in Fig. 5) stellt Platz für ein weiteres Gehäuse 78 der entgegengesetzten
Seite (rechts in Fig. 5) stellt Platz für ein weiteres Gehäuse 78 bereit, in dem beispielsweise
ein Dämpfungsmechanismus für das Drosselelement untergebracht sein kann. Am oberen
Scheitel ist das Drosselelement 44 um die Höhe des Einzugs 40 gekürzt. An dem Einzug
ist der Anschlag 42 zu erkennen, an dem das Drosselelement in der vollständig geschlossenen
Stellung mit seinem oberen Rand anschlägt.
[0023] Außerdem erkennt man die Einstelleinrichtung 50 in der Kammer 48 sowie den auf der
Außenseite der Abdeckung 66 angeordneten Sechskant 68.
[0024] Der Aufnahmeabschnitt 26 der Schiebehülse weist an der Stelle der Einstelleinrichtung
50 eine Revisionsöffnung 80 auf, durch die hindurch der Sechskant 68 sowie auch der
Zeiger 70 und die Fixierschraube 72 zugänglich sind. Mit Hilfe eines auf den Sechskant
68 gesteckten Innensechskants 82 kann dann die Winkelstellung des Einstellelements
54 und damit die auf das Drosselelement 44 wirkende Rückstellkraft eingestellt werden.
Wenn die Zuluft den Volumenstromregler 28 in Richtung des Pfeils A in Fig. 1 durchströmt,
so übt sie auf das Drosselelement 44 ein Drehmoment aus, das die Tendenz hat, dieses
in Schließrichtung zu verschwenken. Die Rückstellkraft wirkt diesem Drehmoment entgegen,
so dass der Volumenstrom auf einen konstanten Wert geregelt wird, der der Gleichgewichtsposition
des Drosselelements 44 entspricht somit von der einstellbaren Rückstellkraft abhängig
ist.
[0025] Der Umriss der Revisionsöffnung 80 ist auch in Fig.1 strichpunktiert angedeutet.
Da auch der Zeiger 70 durch dies Öffnung sichtbar ist, lässt sich der eingestellte
Volumenstrom an der Skala 76 ablesen.
[0026] Während des Betriebs ist die Revisionsöffnung 80 durch ein Verschlusselement in der
Form eines lösbar eingesteckten und abdichtenden Stopfens 84 verschlossen (Fig. 5).
In einer anderen Ausführungsform könnte das Verschlusselement auch ein umlaufendes
Klebeband sein, dass die Revisionsöffnung überdeckt.
[0027] Wenn die Einstellung des Volumenstroms verändert werden soll, braucht lediglich der
Stopfen 84 vorübergehend entfernt zu werden. Die Einstellung kann dann verändert werden,
ohne dass der Volumenstromregler 28 aus der Schiebehülse 22 entnommen werden muss.
Ein vollständiger Ausbau des Volumenstromreglers 28 (wie in Fig. 2) ist deshalb nur
dann erforderlich, wenn der Volumenstromregler gereinigt werden soll oder sonstige
Wartungsarbeiten vorgenommen werden sollen.
[0028] In Fig. 5 ist weiterhin noch ein Stellmotor 86 gezeigt, der wahlweise - ggf. auch
als Nachrüstsatz - an den Aufnahmeabschnitt 26 der Schiebehülse angebaut werden kann.
Der Stopfen 84 wird dazu entweder entfernt oder von einem Adapter, z.B. dem Innensechskant
82 des Stellmotors an einer Sollbruchstelle durchstochen, so dass er als Dichtung
zwischen dem Stellmotor und dem Aufnahmeabschnitt wirkt. Die Einstelleinrichtung 50
ist dann über den Innensechskant 82 mit der Ausgangswelle des Stellmotors 86 verbunden,
so dass die Winkelstellung des Einstellelements 54 und damit der Volumenstrom auch
ferngesteuert mit Hilfe des Stellmotors 86 verändert werden kann. Die Fixierschraube
72 wird in diesem Fall gelöst oder ganz entfernt, da der Stellmotor 86 selbst den
Sechskant 68 in der jeweils eingestellten Position hält. Bei dem Stellmotor 86 kann
es sich um einen Servomotor oder einem Schrittmotor handeln, mit dem sich die Sollposition
des Einstellelements und damit der Soll-Volumenstrom präzise vorgeben lässt.
[0029] In einer anderen, hier nicht näher gezeigten Ausführungsform können im Gehäuse 38
des Volumenstromreglers auch Sensoren vorgesehen sein oder nachträglich eingebaut
werden, die eine Messung des tatsächlichen Volumenstroms erlauben, beispielsweise
Drucksensoren, die den Druckabfall vor und hinter dem Drosselelement messen, oder
Strömungssensoren, die unmittelbar die Strömungsgeschwindigkeit messen. Die Sensoren
können dann durch die Revisionsöffnung 80 hindurch elektrisch mit einer elektronischen
Regeleinrichtung im Gehäuse des Stellmotors 86 verbunden sein, so dass eine rückgekoppelte
Regelung des Volumenstroms möglich ist. In diesem Fall kann wahlweise die Funktion
der Rückstellmechanik auch umgangen werden, indem man die Ausgangswelle des Stellmotors
86 nicht mit dem Sechskant 68 sondern vielmehr direkt mit der Achse 46 der Drosseleinrichtung
44 verbindet, so dass mit Hilfe des Stellmotors 86 unmittelbar die Klappenblattstellung
verändert wird.
[0030] Während bei den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen nach Figur 1 und 2 der
Volumenstromregler 28 in einer Zuluftleitung angeordnet ist, illustriert Fig. 6 eine
Einbauweise, bei der das Rohr 14 eine Abluftleitung bildet, über die Luft durch einen
Lufteinlass 88 des Anschlusskastens 18 angesaugt und in Richtung des Pfeils B in Fig.
6 abtransportiert wird.
[0031] Der Volumenstromregler 28 ist in diesem Fall in umgekehrter Orientierung eingebaut,
so dass die Luft das Drosselelement 44 in derselben Richtung anströmt wie in Fig.
3. Damit die Revisionsöffnung 80 der Schiebehülse 22 (die mit der Schiebehülse nach
Fig. 1 baugleich ist) dennoch der Einstelleinrichtung 50 des Volumenstromreglers gegenüberliegt,
ist auch die Schiebehülse 22 in Fig. 6 in umgekehrter Stellung eingebaut, so dass
ihr Schiebeabschnitt 24 nunmehr zur Seite des Anschlusskastens 18 weist.
[0032] An den Stutzen 30 des Anschlusskastens 18 ist deshalb zunächst ein Rohr 90 als Zwischenstück
angekuppelt, das die Schiebehülse 24 verschiebbar aufnimmt. Das entgegengesetzte Ende
der Schiebehülse 22, also das Ende des Aufnahmeabschnittes 26, ist über einen Steckverbinder
92 mit dem Rohr 14 verbunden. Generell können zur dichten Verbindung der Schiebehülse
22 mit dem Rohr 14 einerseits und mit dem Stutzen 32 andererseits verschiedenste Formen
von Steckverbindungen oder auch Flanschverbindungen oder Spannbügelverbindungen vorgesehen
sein.
[0033] Fig. 7 illustriert eine Variante, bei der die Volumenstromregleranordnung 16 nicht
zwischen einem Anschlusskasten 18 und einem Rohr 14 der Lüftungsleitung eingebaut
ist, sondern zwischen zwei Rohren 14a und 14b der Lüftungsleitung. Der Schiebeabschnitt
24 der Schiebehülse greift in diesem Fall verschiebbar in das eine Rohr 14a ein, währende
der Aufnahmeabschnitt 26 durch den Steckverbinder 92 mit dem anderen Rohr 14b verbunden
ist.
[0034] Eine Entnahme des Reglers in den Anordnungen nach Fig. 6 und 7 erfolgt analog zu
Fig. 2.
[0035] Figuren 8 bis 11 illustrieren den nachträglichen Einbau einer Volumenstromregleranordnung
in der bestehenden Lüftungsleitung 14.
[0036] Gemäß Fig. 8 wird in der Decke 12 zunächst eine längere Öffnung 36 gebildet, die
Zugang zu einem längeren Abschnitt 14c der Lüftungsleitung 14 gibt. An Trennlinien
94 wird dann der Abschnitt 14c aus der Lüftungsleitung herausgetrennt. In die so entstehende
Lücke wird die Schiebehülse 22 eingesetzt, wie in Fig. 9 gezeigt ist. Die ursprüngliche
Lüftungsleitung 14 besteht nun aus zwei getrennten Rohren 14a und 14b.
[0037] Wie Fig. 10 zeigt, wird die Schiebehülse 22 mit ihrem Schiebeabschnitt 24 in das
Rohr 14a eingeschoben, wodurch zwischen der Schiebehülse und dem Rohr 14b eine Lücke
entsteht, in die zunächst ein Steckverbinder 96 eingeführt wird, der dann in das Ende
des Rohres 14b eingesteckt wird. Anschließend wird der Volumenstromregler 28 durch
die noch verbliebene Lücke hindurch in den Aufnahmeabschnitt 26 der Schiebehülse eingeführt.
Wahlweise kann der Volumenstromregler 28 auch schon in dem Aufnahmeabschnitt 26 aufgenommen
sein, bevor die Schiebehülse mit ihrem Schiebeabschnitt 24 in das Rohr 14a eingeschoben
wird. Danach wird die Schiebehülse 22 zusammen mit den Volumenstromregler in die in
Fig. 11 gezeigte Position zurückgezogen, in der sie dicht an den Steckverbinder 96
angeschlossen ist.
[0038] Die Länge des Steckverbinders 96 ist so gewählt, dass die Lücke zwischen den Rohren
14a und 14b auch dann noch überbrückt wird, wenn die Schiebehülse mit ihrem Schiebeabschnitt
24 in das Rohr 14a eingreift.
[0039] Figuren 12 und 13 zeigen eine Variante mit einer zweiteiligen Schiebehülse 22', die
einen Schiebeabschnitt 24' und einen davon getrennten Aufnahmeabschnitt 26' aufweist.
Der Aufnahmeabschnitt 26' ist auf dem Schiebeabschnitt 24 verschiebbar und über einen
Steckverbinder 98 mit dem Rohr 14b verbunden.
[0040] Um den Volumenstromregler 28 zu entnehmen, wird der Aufnahmeabschnitt 26 auf den
Schiebeabschnitt 24' geschoben, wie in Fig. 13 gezeigt ist. Das Gehäuse des Volumenstromreglers
bleibt dabei an dem Ende des Schiebeabschnitts 24' hängen und tritt so aus dem Aufnahmeabschnitt
26' aus, so dass er durch die entstehende Lücke entnommen werden kann.
1. Volumenstromregleranordnung mit einem für den Einbau in eine Lüftungsleitung ausgebildeten
Volumenstromregler (28), der ein rohrförmiges Gehäuse (38), ein beweglich in dem Gehäuse
angeordnetes Drosselelement (44) und eine außen an dem Gehäuse angeordnete Einstelleinrichtung
(50) zum Einstellen des Drosselelements auf weist, gekennzeichnet durch eine Schiebehülse (22; 22'), die in einem Aufnahmeabschnitt (26; 26') den Volumenstromregler
(28) verschiebbar aufnimmt und einen sich axial anschließenden Schiebeabschnitt (24;
24') aufweist, der für ein verschiebbares Einsetzen in ein Rohr (14; 14a; 90) der
Lüftungsleitung ausgebildet ist, wobei die axiale Länge (L1) des Schiebeabschnitts
(24) größer ist als die axiale Länge (L2) des Gehäuses (38) des Volumenstromreglers
(28).
2. Volumenstromregleranordnung nach Anspruch 1, bei der der Aufnahmeabschnitt (26) der
Schiebehülse (22) eine Revisionsöffnung (80) aufweist, die bei eingebautem Volumenstromregler
(28) dessen Einstelleinrichtung (50) gegenüberliegt.
3. Volumenstromregleranordnung nach Anspruch 2, bei der die Revisionsöffnung (80) durch
ein Verschlusselement (84) reversibel verschließbar ist.
4. Volumenstromregleranordnung nach Anspruch 3, bei der das Verschlusselement (84) ein
lösbarer Stopfen (84) ist.
5. Volumenstromregleranordnung nach Anspruch 2, mit einem Stellmotor (86), der so an
den Aufnahmeabschnitt (26) der Schiebehülse (22) anbaubar ist, dass er durch die Revisionsöffnung
(80) hindurch mit der Einstelleinrichtung (50) in Antriebsverbindung steht.
6. Volumenstromregleranordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei der die Schiebehülse
(22) in einer zwischen zwei Rohren (14a, 14b) der Lüftungsleitung (14) gebildeten
Lücke angeordnet ist, die länger ist als die Gesamtlänge der Schiebehülse (22), und
bei der der Aufnahmeabschnitt (26) der Schiebehülse mit dem angrenzenden Rohr (14b)
im eingebauten Zustand durch einen Steckverbinder (96) verbunden ist, dessen Länge
größer ist als die Differenz zwischen der Läng der Lücke und der Länge de Schiebehülse
(22).
7. Volumenstromregleranordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei der die Schiebehülse
(22') zweiteilig ausgebildet ist und einen Aufnahmeabschnitt (26') aufweist, der auf
dem Schiebeabschnitt (24') verschiebbar ist.