[0001] Die Erfindung betrifft einen elektrischen Verbinder zum elektrischen Kontaktieren
eines elektrischen Leiters mit einer Mantelklemme zum Einlegen des elektrischen Leiters.
[0002] Aus der Druckschrift
DE 683 862 A ist eine als Mantelklemme ausgebildete Klemme bekannt. Die Mantelklemme weist einen
als Überwurfmutter ausgebildeten Mantel auf. Das mit dem Mantel drehbar verbundene
Druckstück wird gegenüber einem Fußstück durch eine Schraubensicherung verriegelt.
Mit der Mantelklemme können zwei abisolierte Leitungsenden in antiparalleler Ausrichtung
fixiert werden. Jedoch lässt diese Form der Leiterzuführung einen Anschluss eines
weiteren Leiters in senkrechter Richtung bei geringem Bauraumbedarf nicht zu.
[0003] In der
US 7,559,810 B1 ist eine Basis mit Anschlussausnehmungen offenbart, wobei in die Anschlussausnehmungen
Halter eingeführt sind, welche jeweils eine Plattform mit einer Öffnung und einen
Anschlussstift aufweisen.
[0004] In der Druckschrift
DE 20 2011 103 484 U1 ist ein Kontaktelement mit einem länglichen, hohlzylinderartigen Aufnahmeabschnitt
und einer Klemmfeder offenbart, welche jeweils an einem Anschlussabschnitt befestigt
sind.
[0005] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen elektrischen Verbinder zum
elektrischen Kontaktieren von elektrischen Leitern bereitzustellen, der einen geringen
Bauraum in Anspruch nimmt und weitere Anschlüsse zulässt.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Gegenstände mit den Merkmalen nach den unabhängigen
Ansprüchen gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche,
der Beschreibung und der Zeichnungen.
[0007] Gemäß einem ersten Aspekt wird die Aufgabe durch einen elektrischen Verbinder zum
elektrischen Kontaktieren eines elektrischen Leiters mit einer Mantelklemme zum Einlegen
des elektrischen Leiters, einem Steckkontaktstift zum Aufstecken einer Buchse und
einer Kontaktbrücke gelöst, auf der die Mantelklemme und der Steckkontaktstift befestigt
sind, wobei die Mantelklemme ein Mantelklemmenunterteil und ein aufschraubbares Mantelklemmenoberteil
umfasst, wobei das Mantelklemmenoberteil eine Aufnahme für ein Drehwerkzeug, insbesondere
einen Schlitz, eine Nut, einen Sechskantkopf oder ein Sechskantloch zum Einsetzen
eines Drehwerkzeugs umfasst, wobei die Mantelklemme eine u-förmige Aussparung zum
Einlegen des elektrischen Leiters umfasst, wobei die Kontaktbrücke eine Mantelklemmenöffnung
zum elektrischen Verbinden mit der Mantelklemme umfasst, und wobei die Kontaktbrücke
eine Stiftöffnung zum Einsetzen des Steckkontaktstifts umfasst. Durch die Kombination
einer Mantelklemme mit einem Stift-Buchse-Kontakt mit einer Stromschiene als Kontaktbrücke
wird beispielsweise der technische Vorteil erreicht, dass die Anschluss- und Verteilerfunktionen
der Mantelklemme für die parallel eingeführten/durchgeführten flexiblen Leiter und
die Steckfunktionen des Stift-Buchse-Kontakts versetzt sind und sich in unterschiedlichen
Ebenen befinden, ohne sich gegenseitig bei der Montage zu stören. Der elektrische
Verbinder kann beispielsweise in einer Funktionskomponente der Automatisierungstechnik,
beispielsweise in einem Komponentenaufbausystem, insbesondere in einem Feldbussystem,
eingesetzt werden.
[0008] In einer vorteilhaften Ausführungsform des elektrischen Verbinders ist die Mantelklemme
auf der Kontaktbrücke elektrisch verbunden, insbesondere aufgeschraubt, genietet,
verpresst oder punktgeschweißt ist. Dadurch wird beispielsweise der technische Vorteil
erreicht, dass auf einfache technische Weise eine feste Verbindung zwischen der Mantelklemme
und der Kontaktbrücke hergestellt werden kann.
[0009] Der elektrische Verbinder umfasst eine Kontaktbrücke, die ihrerseits eine Mantelklemmenöffnung
zum elektrischen Verbinden mit der Mantelklemme umfasst. Dadurch wird beispielsweise
der technische Vorteil erreicht, dass die Mantelklemme in die Kontaktbrücke eingesetzt
werden kann.
[0010] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des elektrischen Verbinders umfasst
die Mantelklemme einen Gewindestift zum Befestigen der Mantelklemme an der Kontaktbrücke
mittels einer Mutter. Alternativ kann ein Befestigen mittels einer Niete, einer Verpressung
oder einer Punktverschweißung erreicht werden. Dadurch wird beispielsweise der technische
Vorteil erreicht, dass sich die eingesetzte Mantelklemme auf einfache Weise befestigen
lässt.
[0011] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des elektrischen Verbinders ist zwischen
der Mutter und der Kontaktbrücke eine Tellerfeder angeordnet. Dadurch wird beispielsweise
der technische Vorteil erreicht, dass ein unbeabsichtigtes Lösen der Mantelklemme
verhindert wird.
[0012] Der elektrische Verbinder umfasst eine Kontaktbrücke, die ihrerseits eine Stiftöffnung
zum Einsetzen des Steckkontaktstifts umfasst. Dadurch wird beispielsweise der technische
Vorteil erreicht, dass der Steckkontaktstifts auf einfache Weise befestigt werden
kann.
[0013] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des elektrischen Verbinders umfasst
die Stiftöffnung radiale Aussparungen. Dadurch wird beispielsweise der technische
Vorteil erreicht, dass nachgebende Abschnitte um die Stiftöffnung herum erzeugt werden,
die ein Einsetzen des Steckkontaktstifts erleichtern.
[0014] Die Mantelklemme umfasst ein Mantelklemmenunterteil und ein aufschraubbares Mantelklemmenoberteil.
Dadurch wird beispielsweise der technische Vorteil erreicht, dass sich der elektrische
Leiter auf einfache Weise befestigen lässt.
[0015] Das Mantelklemmenunterteil umfasst eine u-förmige Aussparung zum Einlegen des elektrischen
Leiters. Dadurch wird beispielsweise der technische Vorteil erreicht, dass der Leiter
von dem Mantelklemmenunterteil umgeben wird und zuverlässig eingeklemmt werden kann.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des elektrischen Verbinders ist die
u-förmige Aussparung oben abgeschrägt, um ein einfaches Einsetzen des Druckstückes
zu ermöglichen.
[0016] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des elektrischen Verbinders umfasst
das Mantelklemmenoberteil eine Aufnahme für ein Drehwerkzeug, insbesondere einen Schlitz,
eine Nut, einen Sechskantkopf oder ein Sechskantloch zum Einsetzen eines Drehwerkzeugs.
Dadurch wird beispielsweise der technische Vorteil erreicht, dass ein hoher Anpressdruck
auf die elektrischen Leiter erzeugt werden kann.
[0017] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des elektrischen Verbinders ist das
Mantelklemmenoberteil hülsenförmig zum Aufnehmen des Mantelklemmenunterteils ausgebildet.
Dadurch wird beispielsweise der technische Vorteil erreicht, dass eine zuverlässige
elektrische Verbindung zwischen den Leitern hergestellt werden kann.
[0018] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des elektrischen Verbinders umfasst
das Mantelklemmenoberteil ein drehbar im Inneren gelagertes Druckstück. Dadurch wird
beispielsweise der technische Vorteil erreicht, dass das Druckstück in der u-förmigen
Aussparung auf die elektrischen Leiter gedrückt werden kann.
[0019] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des elektrischen Verbinders umfasst
das Mantelklemmenoberteil einen festen Druckstift im Inneren. Dadurch wird beispielsweise
der technische Vorteil erreicht, dass der Druckstift auf die elektrischen Leiter gedrückt
werden kann.
[0020] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des elektrischen Verbinders umfasst
der Steckkontaktstift einen konisch zulaufenden Abschnitt zum Einsetzen in die Stiftöffnung.
Dadurch wird beispielsweise der technische Vorteil erreicht, dass ein Verklemmen bei
der Montage des Steckkontaktstifts verhindert wird.
[0021] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des elektrischen Verbinders umfasst
der Steckkontaktstift einen Anschlagsabschnitt zum Bilden eines Anschlags beim Einsetzen
des Steckkontaktstifts in die Stiftöffnung. Dadurch wird beispielsweise der technische
Vorteil erreicht, dass der Steckkontaktstift in der exakt vorgesehenen Position eingesetzt
werden kann.
[0022] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des elektrischen Verbinders erstreckt
sich der Steckkontaktstift parallel zu der Mantelklemme. Dadurch wird beispielsweise
der technische Vorteil erreicht, dass seitlich elektrische Leiter zu der Mantelklemme
zugeführt werden können und von oben eine Buchse zum Herstellen eines weiteren elektrischen
Kontaktes auf den Steckkontaktstift aufgesetzt werden kann.
[0023] Gemäß einem zweiten Aspekt wird die Aufgabe durch eine Anschlussvorrichtung mit einem
elektrischen Verbinder zum Verbinden von elektrischen Leitern, der eine Mantelklemme
und einen Steckkontaktstift, und einem Kontaktträger zum Aufnehmen des elektrischen
Verbinders gelöst, der eine Mantelklemmenöffnung zum Einlegen der elektrischen Leiter
in die Mantelklemme und eine Stecköffnung zum Aufstecken einer Buchse auf den Steckkontaktstift
umfasst. Die Anschlussvorrichtung umfasst einen Zuführkanal zwischen der Mantelklemmenöffnung
und der Mantelklemme. Dadurch wird beispielsweise der technische Vorteil erreicht,
dass die Anschluss- und Verteilerfunktionen der Mantelklemme für die eingeführten/durchgeführten
flexiblen Leiter kompakt angeordnet sind und eine größere Verdichtung des Verdrahtungsraums
gegenüber einer Verwendung von Installationsboxen mit mehrpoligen Standardklemmen
und Brücken erreicht wird.
[0024] Die Anschlussvorrichtung kann beispielsweise in einer Funktionskomponente der Automatisierungstechnik,
beispielsweise in einem Komponentenaufbausystem, insbesondere in einem Feldbussystem,
eingesetzt werden.
[0025] In einer vorteilhaften Ausführungsform der Anschlussvorrichtung ist die Mantelklemmenöffnung
an einer Seitenwand des Kontaktträgers angeordnet. Dadurch wird beispielsweise der
technische Vorteil erreicht, dass die elektrische Leitung auf einfache Weise zugeführt
werden kann, wenn die Anschlussvorrichtung an einer Wand montiert ist.
[0026] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Anschlussvorrichtung umfasst
der Kontaktträger eine erste Mantelklemmenöffnung an einer Seitenwand und eine zweite
Mantelklemmenöffnung an einer gegenüberliegenden Seitenwand. Dadurch wird beispielsweise
der technische Vorteil erreicht, dass ein durchgehender Zuführkanal zum Verbinden
von elektrischen Leitern erzeugt wird.
[0027] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Anschlussvorrichtung ist die
Stecköffnung an einer Oberseite des Kontaktträgers angeordnet. Dadurch wird beispielsweise
der technische Vorteil erreicht, dass eine Abzweigung in Stecktechnik senkrecht zur
Verdrahtungsebene ermöglicht wird.
[0028] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Anschlussvorrichtung umfasst
der Kontaktträger eine isolierende Markierungskappe zum Aufsetzen auf ein Mantelklemmenoberteil
der Mantelklemme. Dadurch wird beispielsweise der technische Vorteil erreicht, dass
farblich unterschiedliche Markierungskappen zur Kennzeichnung einzelner Anschlüsse
verwendet werden können und die Berührsicherheit erhöht wird.
[0029] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Anschlussvorrichtung umfasst
die isolierende Markierungskappe ein Rändelradprofil. Dadurch wird beispielsweise
der technische Vorteil erreicht, dass das Mantelklemmenoberteil von Hand betätigt
werden kann.
[0030] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Anschlussvorrichtung umfasst
die isolierende Markierungskappe eine Aussparung zum Freilegen einer Nut des Mantelklemmenoberteils
der Mantelklemme. Dadurch wird beispielsweise der technische Vorteil erreicht, dass
sowohl ein Drehwerkzeug als auch eine Messspitze zum Abgreifen einer Spannung in das
Mantelklemmenoberteil eingesetzt werden kann.
[0031] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Anschlussvorrichtung umfasst
der Kontaktträger einen Schraubkanal zum Einsetzen des drehbaren Mantelklemmenoberteils
der Mantelklemme. Dadurch wird beispielsweise der technische Vorteil erreicht, dass
das Mantelklemmenoberteil berührsicher in der Anschlussvorrichtung geführt wird.
[0032] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Anschlussvorrichtung umfasst
der Kontaktträger einen Farbmarkiereinsatz zum Einsetzen in den Schraubkanal. Dadurch
wird beispielsweise der technische Vorteil erreicht, dass eine benutzerspezifische
Farbkennzeichnung und Beschriftung der Anschlussbereiche erreicht wird.
[0033] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Anschlussvorrichtung umfasst
der Kontaktträger ein Gehäuseoberteil und ein Gehäuseunterteil. Dadurch wird beispielsweise
der technische Vorteil erreicht, dass ein modularer Aufbau der Anschlussvorrichtung
erreicht wird und das Gehäuseoberteil und Gehäuseunterteil als Spritzgussformteile
ausgebildet sein können.
[0034] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Anschlussvorrichtung ist der
elektrische Verbinder mit dem Steckkontaktstift in eine Aussparung in dem Gehäuseunterteil
eingesetzt. Dadurch wird beispielsweise der technische Vorteil erreicht, dass der
elektrische Verbinder beim Zusammensetzen der Anschlussvorrichtung vorgehaltert werden
kann.
[0035] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Anschlussvorrichtung sind das
Gehäuseoberteil und das Gehäuseunterteil miteinander verrastet. Dadurch wird beispielsweise
der technische Vorteil erreicht, dass die Anschlussvorrichtung auf einfache Weise
hergestellt werden kann.
[0036] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Anschlussvorrichtung ist der
elektrische Verbinder zwischen dem Gehäuseoberteil und dem Gehäuseunterteil fixiert.
Dadurch wird beispielsweise ebenfalls der technische Vorteil erreicht, dass die Anschlussvorrichtung
auf einfache Weise hergestellt werden kann.
[0037] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Anschlussvorrichtung umfasst
der Kontaktträger ein Elastomerelement zum Fixieren des elektrischen Leiters in der
Mantelklemmenöffnung. Dadurch wird beispielsweise der technische Vorteil erreicht,
dass der elektrische Leiter in einem Zuführkanal eingeklemmt werden kann.
[0038] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Anschlussvorrichtung weist der
Kontaktträger eine Mehrzahl von Aufnahmen für je einen elektrischen Verbinder auf.
Dadurch wird beispielsweise der technische Vorteil erreicht, dass eine mehrere elektrische
Leitungen mit einer einzigen Anschlussvorrichtung verbunden werden können.
[0039] Weitere Ausführungsbeispiele werden Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Ansicht einer Anschlussvorrichtung;
- Fig. 2
- eine Ansicht einer weiteren Anschlussvorrichtung;
- Fig. 3
- eine Explosionsansicht der Anschlussvorrichtung;
- Fig. 4
- eine weitere Ansicht der Anschlussvorrichtung mit eingesetzten elektrischen Leitern;
- Fig. 5
- eine vergrößerte Ansicht durch die Anschlussvorrichtung;
- Fig. 6
- eine vergrößerte Querschnittsansicht durch die Anschlussvorrichtung;
- Fig. 7
- eine Aufsicht auf die Anschlussvorrichtung;
- Fig. 8
- eine vergrößerte Aufsicht auf die Anschlussvorrichtung;
- Fig. 9
- eine Untersicht auf die Anschlussvorrichtung;
- Fig. 10
- eine Explosionsdarstellung eines elektrischen Verbinders;
- Fig. 11
- eine seitliche Explosionsdarstellung des elektrischen Verbinders;
- Fig. 12
- eine weitere seitliche Explosionsdarstellung des elektrischen Verbinders;
- Fig. 13
- eine Seitenansicht des elektrischen Verbinders;
- Fig. 14
- eine Ansicht des zusammengesetzten elektrischen Verbinders;
- Fig. 15
- eine Ansicht des zusammengesetzten elektrischen Verbinders mit eingesetzten Leitern;
- Fig. 16
- eine Ansicht einer Anordnung aus mehreren elektrischen Verbindern;
- Fig. 17
- eine Seitenansicht einer Anordnung aus mehreren elektrischen Verbindern;
- Fig. 18
- eine Aufsicht einer Anordnung aus mehreren elektrischen Verbindern; und
- Fig. 19
- eine Ansicht einer Anordnung aus mehreren elektrischen Verbindern mit entsprechenden
Leitern.
[0040] Fig. 1 zeigt eine Ansicht einer Anschlussvorrichtung 200. Die Anschlussvorrichtung
200 dient zum elektrischen Verbinden von elektrischen Leitern. Dazu umfasst die Anschlussvorrichtung
200 mehrere elektrische Verbinder, die im Inneren der Anschlussvorrichtung 200 in
einem speziell gestalteten Kontaktträger 201 und 203 angeordnet sind.
[0041] Der Kontaktträger 201 umfasst ein Gehäuseoberteil 201 und ein Gehäuseunterteil 203.
Zwischen dem Gehäuseoberteil 201 und dem Gehäuseunterteil 203 sind die elektrischen
Verbinder eingelegt und fixiert. In dem Gehäuseoberteil 201 und dem Gehäuseunterteil
203 sind Rastmittel zum Verrasten des Gehäuseoberteils 201 mit dem Gehäuseunterteil
203 angeordnet.
[0042] Die elektrischen Verbinder umfassen jeweils eine Mantelklemme und einen Steckkontaktstift
109. Die Mantelklemme ermöglicht den Anschluss mehrerer unkonfektionierter feindrahtiger
Leiter in unterschiedlichen Querschnitten ohne Einschränkung der Übersichtlichkeit
in einem Montagebereich.
[0043] Das Gehäuseoberteil 201 umfasst mehrere Mantelklemmenöffnungen 205, über die die
elektrischen Leiter seitlich in die Mantelklemmen der elektrischen Verbinder eingeführt
werden. Die Mantelklemmenöffnungen 205 sind der Seitenwand des Kontaktträgers angeordnet.
Die Anschlussvorrichtung 200 umfasst einen Zuführkanal zwischen der Mantelklemmenöffnung
205 und der Mantelklemme. An der Oberseite des Gehäuseoberteils 201 befinden sich
mehrere Stecköffnungen 207, die zum Herstellen einer elektrischen Verbindung mittels
des Steckkontaktstifts 109 dienen.
[0044] Um die im Inneren des Kontaktträgers 201 und 203 gelegene Mantelklemme zu öffnen
und zu schließen, ist eine drehbare Markierungskappe 209 vorgesehen, die auf ein Mantelklemmenoberteil
gesetzt ist. Die Markierungskappe 209 ist durch einen Benutzer ersetzbar, so dass
je nach einer verwendeten Farbe der Markierungskappe 209 ein Leitertyp gekennzeichnet
werden kann. Die Markierungskappe 209 ist aus einem elektrisch isolierenden Material
gebildet und dient zum Aufsetzen auf das Mantelklemmenoberteil 105 der Mantelklemme
103, 105.
[0045] Die Markierungskappe 209 umfasst einen Rand mit einem Rändelradprofil 211, so dass
diese griffig durch einen Benutzer von Hand gedreht werden kann. Daneben umfasst die
Markierungskappe 209 eine Aussparung 213 zum Freilegen einer Nut des Mantelklemmenoberteils
der Mantelklemme.
[0046] In einem Schraubkanal für die Mantelklemme ist ein Farbmarkiereinsatz 217 eingesetzt,
der je nach gewünschter Farbe durch einen Benutzer ersetzt werden kann. Durch die
Farbmarkiereinsätze 217 wird eine Farbkennzeichnung und Beschriftung der Anschlussbereiche
erreicht.
[0047] An der Eintrittsstelle der elektrischen Leiter in den Kontaktträger 201 sind zylinderförmige
Elastomerelemente 219 angeordnet, welche die Leiter in Position halten. Die Elastomerelemente
219 passen sich durch ihre besondere Formgebung und ihren inneren Aufbau an die unterschiedlichen
Leiterdurchmesser an. Durch die Wandung des nach oben abgehenden Stiftkontakts des
Doppelsteckabgangs wird eine Gegenkraft erzeugt.
[0048] Der Farbmarkiereinsatz 217 ist in dem Schraubkanal verschiebbar angeordnet, so dass
beim Zudrehen der Markierungskappe 209 der Farbmarkiereinsatz 217 zugleich in Richtung
eines Elastomerelement 219 bewegt wird. Der Farbmarkiereinsatz 217 dient somit zudem
als Kompressionseinrichtung für das Elastomerelement 219.
[0049] Das Elastomerelement 219 ist seitlich in der Mantelklemmenöffnung 205 angeordnet,
so dass sich ein eingesetzter Leiter zwischen einer Innenwand der Mantelklemmenöffnung
205 und dem Elastomerelement 219 befindet. Wird das Elastomerelement 219 von Oben
durch den Farbmarkiereinsatz 217 komprimiert, dehnt sich dieses seitlich aus und fixiert
dadurch den eingesetzten elektrischen Leiter. Eine zentrale Aussparung 221 im Inneren
des Elastomerelements 219 erleichtert die seitliche Ausdehnung des Elastomerelements
219.
[0050] Unter Elastomeren werden formfeste, aber elastisch verformbare Kunststoffe verstanden,
deren Glasübergangstemperatur sich unterhalb der Einsatztemperatur befindet. Die Elastomere
können sich bei Zug und Druck elastisch verformen, finden danach aber wieder in ihre
ursprüngliche, unverformte Form zurück. Das Elastomer kann aus einem Material gefertigt
sein, das Naturkautschuk und/oder Silikonkautschuk enthält.
[0051] Durch die Anschlussvorrichtung 200 werden ein Anschluss und eine Wiederverbindung
von zwei oder mehr geschnittenen, feindrahtigen elektrischen Leitern eines Hauptstromkreises
ohne relevanten Übergangswiderstand und mit geringer Verlustwärme ermöglicht. Zudem
entsteht durch den Steckkontaktstift 109 ein offener Klemmbereich, in dem die Leiterzuführungsrichtung
senkrecht zum Leiter statt in Leiterrichtung verläuft. Die Anordnung des Steckkontaktstifts
109 ermöglicht eine Kontaktierung zu weiteren Montage- und Installationsebenen. Die
Anschlussvorrichtung 200 umfasst jeweils fünf elektrische Anschlüsse mit den jeweiligen
Anschlussmöglichkeiten. Durch die Anschlussvorrichtung 200 wird eine Verdichtung des
Verdrahtungsraums gegenüber einer Verwendung von Installationsboxen mit mehrpoligen
Standardklemmen und Brücken erreicht und eine Abzweigung vom mehrpoligen Leiterklemmbereich
in Stecktechnik senkrecht zur Verdrahtungsebene ermöglicht.
[0052] Fig. 2 zeigt eine Ansicht einer weiteren Anschlussvorrichtung 200. Die Anschlussvorrichtung
200 umfasst zehn elektrische Verbinder mit den jeweiligen Anschlussmöglichkeiten.
Die elektrischen Verbinder sind abwechselnd entgegengesetzt im Inneren des Kontaktträgers
201 und 203 zueinander orientiert. Das Elastomerelement 219 ist zwischen zwei Mantelklemmenöffnungen
205 angeordnet, so dass beim Komprimieren des Elastomerelement 219 gleichzeitig je
ein oder zwei linke und rechte elektrischer Leiter fixiert werden können. Zudem umfasst
das Elastomerelement 219 ein seitliches Halteprofil 223, das die Haftung an dem eingesetzten
elektrischen Leiter erhöht. Das Elastomerelement 219 ist zwischen dem Farbmarkiereinsatz
217 und dem Kontaktträger 201, 203 angeordnet.
[0053] Eine erste Mantelklemmenöffnung 205 ist an einer Seitenwand und eine zweite Mantelklemmenöffnung
205 an einer gegenüberliegenden Seitenwand angeordnet, so dass diese einen durchgehenden
Zuführkanal zum Einlegen eines elektrischen Leiters in den Kontaktträger 201 bilden.
Der Kontaktträger 201 umfasst eine Mantelklemmenöffnung 205 mit einem ersten Elastomerelement
219 an dessen Seitenwand und eine zweite Mantelklemmenöffnung 205 mit einem zweiten
Elastomerelement 219 an der gegenüberliegenden Seitenwand.
[0054] Auf die im Kontaktträger 201 eingebettete Klemmstelle laufen daher beidseitig Zuführkanäle
für die isolierten Leiter zu. In die Zuführkanäle können feindrähtige und unkonfektionierte
Leitungen unterschiedlicher Querschnitte eingelegt werden. Ein in die offene Klemmstelle
eingelegter und abisolierter Leiter wird in dem Zuführkanal in Position gehalten,
während weitere Leiter in die Klemmstelle eingelegt werden können. Die Leiter können
von beiden Seiten eingelegt und gehalten werden
[0055] Fig. 3 zeigt eine Explosionsansicht der Anschlussvorrichtung 200. Die Anschlussvorrichtung
200 ist aus dem Gehäuseunterteil 203, den eingesetzten elektrischen Verbindern 100
mit einem Mantelklemmenunterteil 103 und dem Steckkontaktstift 109, dem Gehäuseoberteil
201, den Elastomerelementen 219, den Farbmarkiereinsätzen 217, den Mantelklemmenoberteilen
105 und den Markierungskappen 209 zusammengesetzt. Das Mantelklemmenoberteil 105 dient
zum hülsenförmigen Aufnehmen des Mantelklemmenunterteils 103.
[0056] Das Gehäuseoberteil 201 umfasst die Schraubkanäle 215, in die die Farbmarkiereinsätze
217 zusammen mit den Mantelklemmenoberteilen 105 und den Farbmarkiereinsätzen 217
eingesetzt werden. Der Kontaktträger 201, 203 umfasst daher den Schraubkanal 215 zum
Einsetzen des drehbaren Mantelklemmenoberteils 105 der Mantelklemme 103, 105.
[0057] Zudem umfasst das Gehäuseoberteil 201 Dorne 225 zum Aufsetzen der Elastomerelemente
219. Zu diesem Zweck weisen die Elastomerelemente 219 ebenfalls eine durchgehende
Aussparung 227 auf, in die die Dorne 225 eingesetzt werden. Die Dorne 225 und die
Aussparungen 227 sind im Querschnitt kreuzförmig, so dass ein Verdrehen der Elastomerelemente
219 verhindert wird. Die Elastomerelemente 219 weisen eine zylindrische Grundform
auf. Nach dem Zusammensetzen der Anschlussvorrichtung ragen die Dorne 225 in die Farbmarkiereinsätze
217 hinein. Hierzu weisen die Farbmarkiereinsätze 217 eine entsprechende Aussparung
auf. Dadurch kann ein Abknicken der Dorne 225 verhindert werden.
[0058] Das Gehäuseunterteil 203 umfasst zu jedem elektrischen Verbinder 100 eine Aussparung
229, in die ein unterer Abschnitt der Steckkontaktstifte 109 eingesetzt wird. Der
elektrische Verbinder 100 ist mit dem Steckkontaktstift 109 in das Gehäuseunterteil
(203) eingesetzt. Dadurch können die elektrischen Verbinder 100 in dem Gehäuseunterteil
203 vorgehaltert werden und die Montage der Anschlussvorrichtung 200 vereinfacht sich
beim Zusammensetzen der Einzelkomponenten.
[0059] Fig. 4 zeigt eine weitere Ansicht der Anschlussvorrichtung 200 mit eingesetzten elektrischen
Leitern 101. Die elektrischen Leiter 101 sind von beiden Seiten in die jeweilige Mantelklemmenöffnung
205 einsetzt und erstrecken sich bis zur Mantelklemme 103 und 105. In den Mantelklemmenöffnungen
205 laufen die elektrischen Leiter 101 seitlich an den Elastomerelementen 219 vorbei.
Beim Zusammendrücken der Elastomerelemente 219 werden die elektrischen Leiter 101
zwischen den Elastomerelementen 219 und einer nicht-gezeigten Seitenwand eingeklemmt.
[0060] Fig. 5 zeigt eine vergrößerte Ansicht durch die Anschlussvorrichtung 200 mit eingesetzten
elektrischen Leitern 101. Die abisolierten Enden der elektrischen Leiter 101 liegen
in einer u- förmigen Aufnahme 107 des Mantelklemmenunterteils 103 und werden durch
ein Druckstück 131 in dem Mantelklemmenoberteil 105 auf das Mantelklemmenunterteil
103 gedrückt, so dass ein elektrischer Kontakt entsteht. Zu diesem Zweck wird das
Mantelklemmenoberteil 105 gedreht, so dass sich dieses nach unten bewegt. Die Mantelklemme
103 und 105 ist mittels einer Mutter 117 befestigt.
[0061] An der Oberseite der Mantelklemmenöffnung 205 befindet sich eine Nut 128 oder Ähnliches
zum Einsetzen eines Drehwerkzeuges, wie beispielsweise einem Schraubendreher.
[0062] Fig. 6 zeigt eine vergrößerte Querschnittsansicht durch die Anschlussvorrichtung
200. Die Mantelklemme 103 und 105 befindet sich in der geöffneten Position. Die elektrischen
Leiter 101 befinden sich vor den jeweiligen Elastomerelementen 219. In der Markierungskappe
209 befindet sich die Aussparung 213 zum Freilegen der darunter liegenden Nut des
Mantelklemmenoberteils 105.
[0063] Fig. 7 zeigt eine Aufsicht auf die Anschlussvorrichtung 200. Die Markierungskappe
209 mit den darunter liegenden Mantelklemmen 103 und 105 sind abwechselnd links und
rechts auf der Oberseite des Gehäuseoberteils 203 angeordnet. Die Steckkontaktstifte109
befinden sich jeweils neben den zugehörigen Markierungskappen 209. Die elektrischen
Leiter 101 sind von links und rechts der Anschlussvorrichtung 200 in die Mantelklemmenöffnung
205 eingesetzt.
[0064] Fig. 8 zeigt eine vergrößerte Aufsicht auf die Anschlussvorrichtung 200. Das Elastomerelement
219 drückt seitlich auf den eingelegte elektrische Leiter 101 und fixiert diese, indem
das Halteprofil 223 an dem elektrischen Leiter 101 anliegt. Die Elastomerelemente
219 üben somit durch ihre besondere Oberflächengestaltung einen Grip auf die Oberfläche
der Leiterisolation aus.
[0065] Fig. 9 zeigt eine Untersicht auf das Gehäuseoberteil 201 der Anschlussvorrichtung
200. Die Mantelklemmen und die Steckkontaktstifte 109 sind über eine Kontaktbrücke
111 elektrisch miteinander verbunden und mit einem gegenseitigen Abstand auf der Kontaktbrücke
111 befestigt. Die Kontaktbrücken 111 sind diagonal im inneren des Kontaktträgers
201 und 203 angeordnet.
[0066] Fig. 10 zeigt eine Explosionsdarstellung eines elektrischen Verbinders 100. Der elektrische
Verbinder 100 ist aus dem Steckkontaktstift 109, der plattenförmigen Kontaktbrücke
111 und der Mantelklemme mit dem Mantelklemmenunterteil 103 und dem Mantelklemmenoberteil
105 zusammengesetzt. Die plattenförmige Kontaktbrücke 111 ist aus einem Metallstreifen
gebildet und umfasst eine Mantelklemmenöffnung 113 zum Einsetzen der Mantelklemme
103, 105 und eine Stiftöffnung 121 zum Einsetzen des Steckkontaktstifts 109. Die Kontaktbrücke
111 weist eine rechteckige Grundform auf, deren Seiten halbrund sind.
[0067] Der Steckkontaktstift 109 umfasst einen konisch zulaufenden Abschnitt 127 und einen
Anschlagsabschnitt 129. Der konisch zulaufende Abschnitt 127 verbreitert sich zum
Anschlagsabschnitt 129 hin, so dass dieser beim Einsetzen in die Stiftöffnung 121
zunehmend Halt findet. Der Anschlagsabschnitt 129 bildet einen Anschlag beim Einsetzen
des Steckkontaktstifts 109, so dass der Steckkontaktstift 109 in der vorgesehen Position
befestigt werden kann.
[0068] Radial um die Stiftöffnung 121 sind Aussparungen 123 angeordnet, durch die um die
Stiftöffnung 121 herum federnde Abschnitte in der Kontaktbrücke 111 erzeugt werden,
die beim Einsetzen des konisch zulaufenden Abschnitts 127 leicht nachgeben und den
Steckkontaktstift 109 an der Kontaktbrücke 111 fixieren.
[0069] Das Mantelklemmenunterteil 103 umfasst eine u-förmige Aufnahme 107 zum Einlegen der
elektrischen Leiter. Zudem umfasst das Mantelklemmenunterteil 103 einen Gewindestift
115 mit einem Außengewindeabschnitt, der in die Mantelklemmenöffnung 113 der Kontaktbrücke
111 eingesetzt wird. Anschließend wird das Mantelklemmenunterteil 103 mit einer Mutter
117 und einer Tellerfeder 119 an der Kontaktbrücke 111 befestigt.
[0070] Das Mantelklemmenoberteil 105 wird auf das Mantelklemmenunterteil 103 aufgeschraubt,
so dass die eingelegten elektrischen Leiter, zwischen beiden Teilen eingeklemmt werden.
Zum Festdrehen des Mantelklemmenoberteils 105 auf dem Mantelklemmenunterteil 103 ist
an der Oberseite die Nut 125 vorgesehen, in die ein Schraubendreher eingesetzt werden
kann.
[0071] Fig. 11 zeigt eine seitliche Explosionsdarstellung des elektrischen Verbinders 100.
An der Unterseite des Mantelklemmenoberteils 105 ragt das Druckstück 131 heraus. Das
Druckstück 131 ist drehbar in dem Inneren des hülsenförmigen Mantelklemmenoberteils
105 gelagert und wird beim Aufsetzen des Mantelklemmenoberteils 105 auf das Mantelklemmenunterteil
103 in die u-förmige Aufnahme eingesetzt. Beim Zusammendrehen des Mantelklemmenoberteils
105 und des Mantelklemmenunterteil 103 wird das Druckstück 131 auf die in der Aufnahme
107 liegenden elektrischen Leiter gedrückt, so dass zwischen diesen ein elektrischer
Kontakt hergestellt werden kann.
[0072] Fig. 12 zeigt eine weitere seitliche Explosionsdarstellung des elektrischen Verbinders
100. In dieser Ansicht ist der Steckkontaktstift 109 in die Stecköffnung 121 in der
Kontaktbrücke 111 eingesetzt. Zwischen dem Steckkontaktstift 109 und der Kontaktbrücke
111 entsteht eine leitende Verbindung. Der Steckkontaktstift 109 ragt senkrecht aus
der Kontaktbrücke 111 heraus.
[0073] Fig. 13 zeigt eine Seitenansicht des elektrischen Verbinders 100. In dieser Ansicht
ist das Mantelklemmenunterteil 103 mittels der Mutter 117 auf der Kontaktbrücke 111
aufgeschraubt. Dadurch entsteht eine leitende Verbindung zwischen der Kontaktbrücke
111 und dem Mantelklemmenunterteil 103. Die Tellerfeder 119 ist zwischen der Kontaktbrücke
111 und der Mutter 117 eingesetzt. Durch die Tellerfeder 119 wird die Schraubverbindung
unter Spannung gehalten und ein Lösen der Mutter 117 verhindert. Der Steckkontaktstift
109 erstreckt sich parallel zu der Mantelklemme 103, 105.
[0074] Fig. 14 zeigt eine Ansicht des zusammengesetzten elektrischen Verbinders 100. In
dieser Ansicht ist das Mantelklemmenoberteil 105 auf das Mantelklemmenunterteil 103
aufgeschraubt. Zwischen den beiden Teilen befindet sich die Aufnahme 107, in die elektrischen
Leiter eingelegt werden. Die Mantelklemme 103 und 105 ist derart ausgerichtet, dass
die Einsatzrichtung der Leiter in die Aufnahme 107 nicht durch den Steckkontaktstift
109 verdeckt oder behindert wird.
[0075] Bei der Montage des elektrischen Verbinder 100 in dem Kontaktträger 203 wird der
Anschlagsabschnitt 129 formschlüssig in die Aussparung 229 in dem Gehäuseunterteil
203 eingesetzt. Zu diesem Zweck weist der Anschlagsabschnitt 129 an der Unterseite
Federsegmente 133 auf, die beim Einsetzen zusammengedrückt werden und den Steckkontaktstift
109 in der Aussparung 229 halten.
[0076] Fig. 15 zeigt eine Ansicht des zusammengesetzten elektrischen Verbinders 100 mit
eingesetzten Leitern 101. Der elektrische Leiter 101 läuft seitlich an dem Kontaktstift
109 vorbei. Der elektrische Leiter 101 ist beispielsweis ein Kabel, dessen abisolierte
Enden in der Aufnahme 107 eingesetzt sind. Nach dem Zudrehen des Mantelklemmenoberteils
105 wird ein elektrischer Kontakt zwischen den elektrischen Leitern hergestellt.
[0077] Fig. 16 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Anordnung aus mehreren elektrischen
Verbindern 100, so wie diese in dem Kontaktträger 201 und 203 der Anschlussvorrichtung
200 angeordnet sind. Durch die gezeigte Anordnung lassen sich die elektrischen Leiter
räumlich dichter als durch eine Kombination von Klemmen mit ähnlicher Aufgabenstellung
zusammenfassen.
[0078] Fig. 17 zeigt eine Seitenansicht einer Anordnung aus mehreren elektrischen Verbindern
100, so wie diese in dem Kontaktträger 201 und 203 der Anschlussvorrichtung 200 angeordnet
sind. Die Mantelklemmen 105 und die Steckkontaktstifte 109 sin parallel zueinander
ausgerichtet.
[0079] Fig. 18 zeigt eine Aufsicht einer Anordnung aus mehreren elektrischen Verbindern
100, so wie diese in dem Kontaktträger 201 und 203 der Anschlussvorrichtung 200 angeordnet
sind. Die Kontaktbrücken 111 der äußeren elektrischen Verbinder 100 sind abgewinkelt.
Die elektrischen Verbinder 100 sind diagonal angeordnet.
[0080] Fig. 19 zeigt eine Ansicht einer Anordnung aus mehreren elektrischen Verbindern 100
mit entsprechenden Leitern 101, so wie diese in dem Kontaktträger 201 und 203 der
Anschlussvorrichtung 200 angeordnet sind.
[0081] Die Anschlussvorrichtung 200 kann als platzsparende Kabel-Installationstechnik für
Klein- und Niederspannungsgeräte im Feld verwendet werden. Zudem stellt diese einen
[0082] Steckanschluss und eine Potential-Übergabe für modulare und stapelbare Gehäuse bereit.
Durch die Anschlussvorrichtung 200 wird ein ganzheitliches Aufbaukonzept realisiert,
durch das eine vorteilhafte Energieverteilung im Feld erreicht wird, d.h. außerhalb
eines Schaltschranks.
[0083] Die Anschlussvorrichtung 200 mit dem Kontaktträger 201, 203 dient zum Führen und
Halten der Einzelleiter ohne Einschränkung der Übersichtlichkeit im Montagebereich.
Insbesondere wird ein von oben offener und beidseitig zugänglicher Klemmraum realisiert.
Es wird eine hohe Fehlersicherheit durch übersichtliche Leitungsführung und farbige
Kennzeichnungen erreicht und eine einfache visuelle Überprüfung nach erfolgter Installation
ermöglicht. Zudem ist eine Positionierung, Führung und Halterung der Einzelleiter
unterschiedlicher Querschnitte im Kontaktträger 201, 203 möglich.
[0084] Durch die Anschlussvorrichtung 200 entsteht eine hohe Berührsicherheit im installierten
Zustand mit berührsicheren Messstellen an allen Potentialen. Es wird eine Kombination
einer Mehrfach-Klemmstelle für unkonfektionierte Leitungen mit einer Doppel-Stecktechnik
realisiert. Der Kontaktträger 201, 203 ist einfach auf einen fünfpoligen Sternverteiler
für bis zu acht fünfpoligen Kabel erweiterbar. Insgesamt ergibt sich eine platzsparende
Kabelinstallationstechnik für allgemeine Anschluss- und Verteilerboxen. Zudem erfolgt
eine Montageunterstützung in Anschluss- und Verteilerboxen mit großer Leiteranzahl
und eine optimierte Leitungsführung.
[0085] Alle in Verbindung mit einzelnen Ausführungsformen der Erfindung erläuterten und
gezeigten Merkmale können in unterschiedlicher Kombination in dem erfindungsgemäßen
Gegenstand vorgesehen sein, um gleichzeitig deren vorteilhafte Wirkungen zu realisieren.
[0086] Der Schutzbereich der vorliegenden Erfindung ist durch die Ansprüche gegeben und
wird durch die in der Beschreibung erläuterten oder den Figuren gezeigten Merkmale
nicht beschränkt.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0087]
- 100
- Elektrischer Verbinder
- 101
- Elektrischer Leiter
- 103
- Mantelklemmenunterteil
- 105
- Mantelklemmenoberteil
- 107
- Aufnahme
- 109
- Steckkontaktstift
- 111
- Kontaktbrücke
- 113
- Mantelklemmenöffnung
- 115
- Gewindestift
- 117
- Mutter
- 119
- Tellerfeder
- 121
- Stiftöffnung
- 123
- Aussparungen
- 125
- Nut
- 127
- konisch zulaufender Abschnitt
- 129
- Anschlagsabschnitt
- 131
- Druckstück
- 133
- Federsegmente
- 200
- Anschlussvorrichtung
- 201
- Kontaktträger - Gehäuseoberteil
- 203
- Kontaktträger - Gehäuseunterteil
- 205
- Mantelklemmenöffnung
- 207
- Stecköffnung
- 209
- Markierungskappe
- 211
- Rändelradprofil
- 213
- Aussparung
- 215
- Schraubkanal
- 217
- Kompressionseinrichtung - Farbmarkiereinsatz
- 219
- Elastomerelement
- 221
- Aussparung
- 223
- Halteprofil
- 225
- Dorn
- 227
- Aussparung
- 229
- Aussparung
1. Elektrischer Verbinder (100) zum elektrischen Kontaktieren eines elektrischen Leiters
(101) mit einer Mantelklemme (103, 105) zum Einlegen des elektrischen Leiters (101),
einem Steckkontaktstift (109) zum Aufstecken einer Buchse und einer Kontaktbrücke
(111), auf der die Mantelklemme (103, 105) und der Steckkontaktstift (109) befestigt
sind, wobei die Mantelklemme (103, 105) ein Mantelklemmenunterteil (103) und ein aufschraubbares
Mantelklemmenoberteil (105) umfasst, und wobei das Mantelklemmenoberteil (105) eine
Aufnahme (125) für ein Drehwerkzeug, insbesondere einen Schlitz, eine Nut, einen Sechskantkopf
oder ein Sechskantloch zum Einsetzen eines Drehwerkzeugs umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass
die Mantelklemme (103, 105) eine u-förmige Aussparung zum Einlegen des elektrischen
Leiters (101) umfasst, dass
die Kontaktbrücke (111) eine Mantelklemmenöffnung (113) zum elektrischen Verbinden
mit der Mantelklemme (103, 105) umfasst, und dass
die Kontaktbrücke (111) eine Stiftöffnung (121) zum Einsetzen des Steckkontaktstifts
(109) umfasst.
2. Elektrischer Verbinder (100) nach Anspruch 1, wobei die Mantelklemme (103, 105) auf
der Kontaktbrücke (111) elektrisch verbunden, insbesondere aufgeschraubt, genietet,
verpresst oder geschweißt ist.
3. Elektrischer Verbinder (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Mantelklemme
(103, 105) einen Gewindestift (115) zum Befestigen der Mantelklemme (103, 105) an
der Kontaktbrücke (111) mittels einer Mutter (117) umfasst, und wobei zwischen der
Mutter (117) und der Kontaktbrücke (111) insbesondere eine Tellerfeder (119) angeordnet
ist.
4. Elektrischer Verbinder (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Stiftöffnung
(121) radiale Aussparungen (123) umfasst.
5. Elektrischer Verbinder (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Mantelklemmenoberteil
(105) hülsenförmig zum Aufnehmen des Mantelklemmenunterteils (103) ausgebildet ist.
6. Elektrischer Verbinder (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei Mantelklemmenoberteil
(105) ein drehbar im Inneren gelagertes Druckstück (131) umfasst oder wobei das Mantelklemmenoberteil
(105) einen festen Druckstift im Inneren umfasst.
7. Elektrischer Verbinder (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei sich der
Steckkontaktstift (109) parallel zu der Mantelklemme (103, 105) erstreckt.
8. Anschlussvorrichtung (200) mit einem elektrischen Verbinder (100) nach einem der vorangehenden
Ansprüche zum Verbinden von elektrischen Leitern (101), und einem Kontaktträger (201,
203) zum Aufnehmen des elektrischen Verbinders (100), der eine Mantelklemmenöffnung
(205) zum Einlegen der elektrischen Leiter (101) in die Mantelklemme (103, 105) und
eine Stecköffnung (207) zum Aufstecken einer Buchse auf den Steckkontaktstift (109)
umfasst.
9. Anschlussvorrichtung (200) nach Anspruch 8, wobei die Mantelklemmenöffnung (203) an
einer Seitenwand des Kontaktträgers (201) angeordnet ist, wobei der Kontaktträger
(201, 203) eine erste Mantelklemmenöffnung (205) an einer Seitenwand und eine zweite
Mantelklemmenöffnung (205) an einer gegenüberliegenden Seitenwand umfasst.
10. Anschlussvorrichtung (200) nach einem der vorangehenden Ansprüche 8 bis 9, wobei die
Stecköffnung (207) an einer Oberseite des Kontaktträgers (201) angeordnet ist.
11. Anschlussvorrichtung (200) nach einem der vorangehenden Ansprüche 8 bis 10, wobei
der Kontaktträger (201) eine isolierende Markierungskappe (209) zum Aufsetzen auf
ein Mantelklemmenoberteil (105) der Mantelklemme (103, 105) umfasst, wobei die isolierende
Markierungskappe (209) insbesondere ein Rändelradprofil (211) umfasst.
12. Anschlussvorrichtung (200) nach einem der vorangehenden Ansprüche 8 bis 11, wobei
der Kontaktträger (201, 203) einen Schraubkanal (215) zum Einsetzen des drehbaren
Mantelklemmenoberteils (105) der Mantelklemme (103, 105) umfasst, und wobei der Kontaktträger
(201) insbesondere einen Farbmarkiereinsatz (217) zum Einsetzen in den Schraubkanal
(215) umfasst.
13. Anschlussvorrichtung (200) nach einem der vorangehenden Ansprüche 8 bis 12, wobei
der Kontaktträger (201, 203) ein Gehäuseoberteil (201) und ein Gehäuseunterteil (203)
umfasst, wobei der elektrische Verbinder (100) insbesondere mit dem Steckkontaktstift
(109) in eine Aussparung (229) in dem Gehäuseunterteil (203) eingesetzt ist.
14. Anschlussvorrichtung (200) nach Anspruch 13, wobei das Gehäuseoberteil (201) und das
Gehäuseunterteil (203) miteinander verbunden sind.
15. Anschlussvorrichtung (200) nach Anspruch 13 oder 14, wobei der elektrische Verbinder
(100) zwischen dem Gehäuseoberteil (201) und dem Gehäuseunterteil (203) fixiert ist.
1. Electrical connector (100) for electrically contacting an electrical conductor (101),
the electrical connector comprising a sheath clamp (103, 105) for inserting the electrical
conductor (101), a plug contact pin (109) for the plug-on connecting a socket, and
a contact bridge (111), to which the sheath clamp (103, 105) and the plug contact
pin (109) are fastened, wherein the sheath clamp (103, 105) comprises a sheath clamp
bottom part (103) and a screw-on sheath clamp top part (105), and wherein the sheath
clamp top part (105) comprises a receptacle (125) for a turning tool, in particular
a slot, a groove, a hexagonal head or a hexagonal hole for insertion of a turning
tool, characterized in that the sheath clamp (103, 105) comprises a U-shaped cutout for inserting the electrical
conductor (101), in that
the contact bridge (111) comprises a sheath clamp aperture (113) for electrically
connecting to the sheath clamp (103, 105), and in that
the contact bridge (111) comprises a pin aperture (121) for inserting the plug contact
pin (109).
2. Electrical connector (100) according to claim 1, wherein the sheath clamp (103, 105)
is electrically connected to the contact bridge (111), in particular by screwing,
riveting, pressing-in or welding.
3. Electrical connector (100) according to one of the preceding claims, wherein the sheath
clamp (103, 105) comprises a threaded pin (115) for fastening the sheath clamp (103,
105) to the contact bridge (111) by means of a nut (117), and wherein in particular
a disc spring (119) is arranged between the nut (117) and the contact bridge (111).
4. Electrical connector (100) according to one of the preceding claims, wherein the pin
aperture (121) comprises radial cutouts (123).
5. Electrical connector (100) according to one of claims 1 to 4, wherein the sheath clamp
top part (105) is configured in a sleeve-like manner for receiving the sheath clamp
bottom part (103).
6. Electrical connector (100) according to one of claims 1 to 5, wherein the sheath clamp
top part (105) comprises a pressure piece (131) which is rotatably mounted in the
interior, or wherein the sheath clamp top part (105) comprises a fixed pressure pin
in the interior.
7. Electrical connector (100) according to one of the preceding claims, wherein the plug
contact pin (109) extends parallel to the sheath clamp (103, 105).
8. Connection device (200), comprising an electrical connector (100) according to one
of the preceding claims for connecting electrical conductors (101), and a contact
carrier (201, 203) for receiving the electrical connector (100), which contact carrier
comprises a sheath clamp aperture (205) for inserting the electrical conductors (101)
into the sheath clamp (103, 105) and a plug aperture (207) for plugging a socket onto
the plug contact pin (109).
9. Connection device (200) according to claim 8, wherein the sheath clamp aperture (203)
is arranged on a side wall of the contact carrier (201), wherein the contact carrier
(201, 203) comprises a first sheath clamp aperture (205) on one side wall and a second
sheath clamp aperture (205) on an opposite side wall.
10. Connection device (200) according to one of the preceding claims 8 to 9, wherein the
plug aperture (207) is arranged on a top side of the contact carrier (201).
11. Connection device (200) according to one of the preceding claims 8 to 10, wherein
the contact carrier (201) comprises an insulating marking cap (209) for placing onto
a sheath clamp top part (105) of the sheath clamp (103, 105), wherein the insulating
marking cap (209) comprises in particular a thumb wheel profile (211).
12. Connection device (200) according to one of the preceding claims 8 to 11, wherein
the contact carrier (201, 203) comprises a screw channel (215) for inserting the rotatable
sheath clamp top part (105) of the sheath clamp (103, 105), and wherein the contact
carrier (201) comprises in particular a colour marking insert (217) for inserting
into the screw channel (215).
13. Connection device (200) according to one of the preceding claims 8 to 12, wherein
the contact carrier (201, 203) comprises a housing top part (201) and a housing bottom
part (203), wherein the electrical connector (100) is inserted in particular with
the plug contact pin (109) into a cutout (229) in the housing bottom part (203).
14. Connection device (200) according to claim 13, wherein the housing top part (201)
and the housing bottom part (203) are connected to one another.
15. Connection device (200) according to claim 13 or 14, wherein the electrical connector
(100) is fixed between the housing top part (201) and the housing bottom part (203).
1. Connecteur électrique (100) pour la mise en contact électrique d'un conducteur électrique
(101) avec une borne à chemise (103, 105) pour la mise en place du conducteur électrique
(101), une fiche de contact (109) insérable dans une douille et un pont de contact
(111) sur lequel sont fixées la borne à chemise (103, 105) et la fiche de contact
(109), la borne à chemise (103, 105) comprenant une pièce inférieure (103) de borne
à chemise et une pièce supérieure (105) de borne à chemise vissable sur celle-ci,
et la pièce supérieure (105) de borne à chemise présentant une réception (125) pour
un outil rotatif, en particulier une fente, une rainure, une tête hexagonale ou un
trou hexagonal pour l'insertion d'un outil rotatif, caractérisé en ce que
la borne à chemise (103, 105) présente un évidement en U pour la mise en place du
conducteur électrique (101), en ce que
le pont de contact (111) présente une ouverture (113) de borne à chemise pour la connexion
électrique avec la borne à chemise (103, 105), et en ce que
le pont de contact (111) présente une ouverture pour fiche (121) pour l'insertion
de la fiche de contact (109).
2. Connecteur électrique (100) selon la revendication 1, où la borne à chemise (103,
105) sur le pont de contact (111) est électriquement connectée, en particulier vissée,
rivetée, emmanchée sous pression ou soudée.
3. Connecteur électrique (100) selon l'une des revendications précédentes, où la borne
à chemise (103, 105) comprend une broche filetée (115) pour la fixation de la borne
à chemise (103, 105) contre le pont de contact (111) au moyen d'un écrou (117), et
où une rondelle-ressort (119) est en particulier disposée entre l'écrou (117) et le
pont de contact (111).
4. Connecteur électrique (100) selon l'une des revendications précédentes, où l'ouverture
pour fiche (121) présente des évidements radiaux (123).
5. Connecteur électrique (100) selon l'une des revendications 1 à 4, où la pièce supérieure
(105) de borne à chemise est réalisée en forme de manchon pour la réception de la
pièce inférieure (103) de borne à chemise.
6. Connecteur électrique (100) selon l'une des revendications 1 à 5, où la pièce supérieure
(105) de borne à chemise comprend une pièce de pression (131) logée par rotation à
l'intérieur, ou où la pièce supérieure (105) de borne à chemise contient une tige
de pression fixe.
7. Connecteur électrique (100) selon l'une des revendications précédentes, où la fiche
de contact (109) s'étend parallèlement à la borne à chemise (103, 105).
8. Dispositif de connexion (200) avec un connecteur électrique (100) selon l'une des
revendications précédentes pour la connexion des conducteurs électriques (101), et
un porte-contact (201, 203) pour la réception du connecteur électrique (100) présentant
une ouverture (205) de borne à chemise pour la mise en place du conducteur électrique
(101) dans la borne à chemise (103, 105) et une ouverture d'enfichage (207) pour l'engagement
d'une douille sur la fiche de contact (109).
9. Dispositif de connexion (200) selon la revendication 8, où l'ouverture (205) de borne
à chemise est présentée sur une paroi latérale du porte-contact (201), où le porte-contact
(201, 203) présente une première ouverture (205) de borne à chemise sur une paroi
latérale et une deuxième ouverture (205) de borne à chemise sur une paroi latérale
opposée.
10. Dispositif de connexion (200) selon l'une des revendications précédentes 8 à 9, où
l'ouverture d'enfichage (207) est disposée sur le dessus du porte-contact (201).
11. Dispositif de connexion (200) selon l'une des revendications précédentes 8 à 10, où
le porte-contact (201) comprend un capuchon isolant à marquage (209) destiné à être
posé sur une pièce supérieure (105) de la borne à chemise (103, 105), le capuchon
isolant à marquage (209) comprenant en particulier un profilé à molette (211).
12. Dispositif de connexion (200) selon l'une des revendications précédentes 8 à 11, où
le porte-contact (201, 203) comporte un canal de vissage (215) pour la mise en place
de la pièce supérieure (105) rotative de la borne à chemise (103, 105), et où le porte-contact
(201) comporte en particulier un insert à marquage de couleur (217) à mettre en place
dans le canal de vissage (215).
13. Dispositif de connexion (200) selon l'une des revendications précédentes 8 à 12, où
le porte-contact (201, 203) comprend une pièce supérieure (201) de boîtier et une
pièce inférieure (203) de boîtier,
le connecteur électrique (100) étant en particulier mis en place avec la fiche de
contact (109) dans un évidement (229) de la pièce inférieure (203) de boîtier.
14. Dispositif de connexion (200) selon la revendication 13, où la pièce supérieure (201)
de boîtier et la pièce inférieure (203) de boîtier sont assemblées.
15. Dispositif de connexion (200) selon la revendication 13 ou 14, où le connecteur électrique
(100) est fixé entre la pièce supérieure (201) de boîtier et la pièce inférieure (203)
de boîtier.