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(11) |
EP 3 066 948 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.11.2017 Patentblatt 2017/48 |
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Anmeldetag: 09.03.2016 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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SCHUTZDACH
PROTECTIVE COVER
TOIT DE PROTECTION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
13.03.2015 DE 202015001958 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.09.2016 Patentblatt 2016/37 |
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Patentinhaber: GLATZ AG |
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CH-8500 Frauenfeld (CH) |
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Erfinder: |
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- Glatz, Gustav Adolf
8500 Frauenfeld (CH)
- Kaufmann, Ernst
8555 Müllheim (CH)
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| (74) |
Vertreter: Schmauder & Partner AG
Patent- & Markenanwälte VSP |
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Zwängiweg 7 8038 Zürich 8038 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 314 813 GB-A- 764 278 US-A- 5 390 685
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DE-U1- 20 217 857 US-A- 1 865 106
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein Schutzdach, insbesondere Dach einer Sonnen- und Wetterschutzvorrichtung,
mit einer flexiblen Schutzfläche und einem Trägerstab und beidseitig ausschwenkbaren
Spann- und Stützstreben.
Stand der Technik
[0002] Neben anderen Schirmkonstruktionen sind Sonnenschirme in Form eines Trägerstabes
mit Querstreben für eine Stoffbahn bekannt, beispielsweise aus
CH 314 813 (Albert Glatz),
CH 395 446 (Karl Strotz) und
CH 501798 (Albert Glatz). Die Vorteile dieser segelartigen Sonnenschirme sind unter anderem die rechteckige
Form und die Anpassbarkeit an den Sonnenstand. Nachteilig ist die aufwändige Montage
der separaten Stoffbahn auf den Trägerstab oder das Überlappen der gefalteten Stoffbahn
mit dem Hauptgelenk. Nachteilig ist auch, dass für die Nachführung des Daches an den
veränderten Sonnenstand mehrere Feststellvorrichtungen zu lösen und wieder zu fixieren
sind. Nachteilig sind auch zu schwache Klemmwirkungen und dadurch ungenügende Windfestigkeit.
In der
US 1 865 106 A ist ein zweibeiniges Schutzdach für einen Traktor mit einer flexiblen Dachfläche,
welche längsseitig von fixen Latten und querseitig von Drahtseilen eingerahmt wird.
Der dachmittige Trägerstab ist an den Dachenden beidseitig zu fixen Standbeinen abgebogen.
Die Streben für das Öffnen und Schliessen des Daches sind in der Höhe abgestuft angeordnet.
Die Tragstreben sind quer zur Öffnungs-/Schliessbewegung abgebogen, einerseits über
Läufer auf dem Trägerstab mit Zugfedern verschiebbar, während die Stützstreben mit
Höhenabstand zum waagrechten Trägerstab mit den senkrechten seitlichen Standbeinen
schwenkbar verbunden sind. In der
US 5 390 685 A wird die Schutzdecke mit Verstärkungs-Ösen auf Enddornen des nicht faltbaren, zusammengesteckten
Traggestelles aufgesteckt. Die Dornen und Ösen haben keine gegenseitige Drehfunktion.
Die schräg gestellten Dornen würden beim Abdrehen an Haltekraft verlieren.
Darstellung der Erfindung
[0003] Die Aufgabe der Erfindung ist es somit, die aufgezeigten Schwachstellen des Standes
der Technik zu beheben und dabei eine Lösung anzubieten, bei der das Dach bei Nichtgebrauch,
mit Schliessbewegungen innerhalb des Umrisses des aufgespannten Daches kompakt zusammengepackt
und die Stoffbahn in parallele Falten gelegt werden kann, welche auch beim zusammengelegten
Dach die Bedienung des Gelenkes erlaubt. Insbesondere soll das Schutzdach - im Gegensatz
zur
US 1 865 106 A - in leichter und einfacher Art durch Positionsänderung den Situationen von Sonnenlauf
und Windsituation angepasst werden können.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung wird durch ein Schutzdach mit einem Trägerstab gemäss Anspruch
1 gelöst.
[0005] Vorteilhaft ist es, wenn die Schutzfläche Ecken aufweist und die Ecken der Schutzfläche
an den Streben-Enden drehbar gelagert sind. Vorteilhafterweise weist der Trägerstab
Führungsnuten zur Verdrehsicherung der Schieber auf. Dabei können in den Führungsnuten
des Trägerstabes vorteilhafterweise Anschlagnocken für die Endstellungen der Schieber
angeordnet sein. Vorteilhaft ist es auch, wenn ein mit einer Feder versehener Kipphebel
mit Klaue in den Schiebern angebracht ist, welcher mit einer Gegenraste am Trägerstab
die ausgespannten Spannstreben in Position hält. Die langen Spannstreben können vorteilhafterweise
mit gefederten Verlängerungen zum Spannungsausgleich versehen sein. Zur Vermeidung
von Überdehnung von Teilen der Schutzfläche können die äusseren Enden der langen Spannstreben
in zusammengeklappter Stellung zurückliegend zum Trägerstabende angeordnet sein. Zur
zuverlässigeren Bedienung können die Streben mit Spreizfedern oder Abstand-Haltern
ausgestattet sein. Um zu vermeiden, dass die Schutzfläche sich beispielsweise im Wind
wölbt etc., kann sie ein- oder beidseitig vom Verstell-Gelenk zusätzliche Befestigungen
zum Trägerstab aufweisen. Um dabei sicherzustellen, dass der Trägerstab beim Verschieben
diese zusätzlichen Befestigungen nicht beinträchtigen, können diese von einem Schutzring
begleitet sein.
[0006] Die vorbenannten sowie die beanspruchten und in den nachfolgenden Ausführungsbeispielen
beschriebenen, erfindungsgemäss zu verwendenden Elemente unterliegen in ihrer Grösse,
Formgestaltung, Materialverwendung und ihrer technischen Konzeption keinen besonderen
Ausnahmebedingungen, so dass die in dem jeweiligen Anwendungsgebiet bekannten Auswahlkriterien
uneingeschränkt Anwendung finden können.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0007] Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale des Gegenstandes der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der dazu gehörenden Zeichnungen, in
denen - beispielhaft - ein erfindungsgemässes Schutzdach erläutert wird. In den Zeichnungen
zeigt:
- Figur 1
- eine schematische Darstellung einen Schirms mit einem Schutzdach gemäss einem ersten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung mit dem Kreuzgelenk, in zusammengeklapptem
Zustand, ohne Darstellung des Schutzdaches;
- Figur 2
- eine Darstellung des Schirms gemäss Figur 1, in aufgeklapptem Zustand, mit Darstellung
des Schutzdaches;
- Figur 3
- eine Darstellung des Schirms gemäss Figur 1, in zusammengeklapptem Zustand, mit Darstellung
des Schutzdaches
- Figur 4
- eine perspektivische Darstellung der Bedienelemente des Schirms gemäss Figur 1 bis
3; mit einem Kreuzgelenk gemäss einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung als zentralem Element, wobei der Trägerstab wie der Standstab eine senkrechte
Richtung einnehmen;
- Figur 5
- eine Darstellung des Kreuzgelenks gemäss Figur 4 als Schnittzeichnung, wobei der Trägerstab
wie der Standstab eine senkrechte Richtung einnehmen; und
- Figur 6
- eine perspektivische Darstellung des Kreuzgelenks gemäss Figur 4, wobei der Trägerstab
gegenüber dem Standstab um 90° verdrehte Richtung einnimmt; und
- Figur 7
- eine Darstellung des Kreuzgelenks gemäss Figur 4 als Explosionszeichnung, wobei der
Trägerstab wie der Standstab wiederum eine senkrechte Richtung einnehmen.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0008] Der in den Figuren 1 bis 3 als Ganzes mit 2 bezeichnete Schirm weist einen Standstab
4 auf, der im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus zwei ineinander teleskopartig verschiebbare
Teilrohre 6 und 8 aufweist, die mit einer ersten Befestigungsvorrichtung 9 mit einem
ersten Klemmgriff 10 arretiert und gelöst werden können.
[0009] Am oberen Ende des oberen Teilrohres 8 ist eine ein Gelenk, im Ausführungsbeispiel
ein Kreuzgelenk, aufweisende Halterung 20 gemäss einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung angeordnet. Weiterhin weist der Schirm aus Figur 1 einen
- in der Zeichnung waagerecht eingestellten Trägerstab 22 auf, der ebenfalls am Kreuzgelenk
angeordnet ist.
[0010] In Figur 4 ist die das Kreuzgelenk dargestellt, das einerseits den Standstab 4, nämlich
das obere Teilrohr 8 des Standstabes, und andererseits den Trägerstab 22, bei gelöstem
Klemmgriff 40, jeweils drehbar und den Trägerstab 22 verschiebbar und bei festgestelltem
Klemmgriff 40 des Kreuzgelenks jeweils arretiert aufnimmt. Grundsätzlich umfasst das
Kreuzgelenk in diesem Ausführungsbeispiel vier Funktionen, die alle mit gelöstem Klemmgriff
40 ermöglicht und mit arretiertem Klemmgriff 40 verhindert werden, nämlich die Verdrehbarkeit
des Standstabes 4 gegenüber dem Kreuzgelenk, die Verschiebbarkeit des Trägerstabes
22 im Kreuzgelenk, die Verdrehbarkeit des Trägerstabes 22 um seine eigene Achse im
Kreuzgelenk sowie die Verdrehbarkeit des Trägerstabes 22 gegenüber dem Standstab 4
- im Ausführungsbeispiel durch formschlüssig wirkende Verzahnungen in zwei Drehscheiben
42 und 44 im arretierten Zustand. In einem alternativen Ausführungsbeispiel - nicht
gesondert dargestellt - ist die Arretierung der Verdrehbarkeit des Trägerstabes 22
gegenüber dem Standstab 4 kraftschlüssig vorzugsweise dadurch gewährleistet, dass
die Drehscheiben 42 und 44 für die Einstellung des Winkels von Standstab 4 zu Trägerstab
22 als Konus ausgebildet sind. In einem weiteren alternativen Ausführungsbeispiel
- nicht gesondert dargestellt - ist die Arretierung der Verdrehbarkeit des Trägerstabes
22 gegenüber dem Standstab 4 quasi gemischt form- und kraftschlüssig dadurch gewährleistet,
dass die Drehscheiben 42 und 44 mit einer aufgerauten Oberfläche ausgebildet sind.
[0011] Dadurch, dass bei der vorgeschlagene Ausführungsform das Kreuzgelenk mittels zweier
Gelenkhälften mit geschlossenen Klemmschellen und zwei verzahnten Drehscheiben 42,
44 - bzw. bei der oben angegebenen alternativen Ausführung aus konischen oder aufgerauten
Drehscheiben - sowie einem Klemmbolzen 46 und einem Klemmgriff 40 ausgebildet ist,
können mit einem einzigen Klemmgriff 40 alle Bewegungsrichtungen fixiert und wieder
freigegeben werden, Die Klemmwirkung ist erhöht und Montageaufwand sowie Bestandteilanzahl
ist reduziert. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel besteht also das Kreuzgelenk im
Wesentlichen aus zwei Gelenkhälften in Form von Drehscheiben mit integrierten Klemmschellen
43, 45 sowie einem Klemmbolzen 46. Im dargestellten Ausführungsbeispiel weist sowohl
der Trägerstab 22 wie auch der Standstab 4 einen kreisrunden Aussenquerschnitt auf.
In alternativen Ausführungsbeispielen weisen der Trägerstab 22 und/oder der Standstab
4 einen abweichenden Aussenquerschnitt auf. Um die Verdrehbarkeit des Trägerstabes
22 bzw. des Standstabes 4 trotzdem zu gewährleisten, weist dann der entsprechende
ein Gelenkteil in seinem Klemmschellenteil Übergangselemente zu dem genannten Aussenquerschnitt
auf. Einsetzbar ist dabei ein zumindest abschnittsweise ovaler Aussenquerschnitt,
ein vieleckiger Aussenquerschnitt mit oder ohne Abrundung der Ecken oder ein Trägerstab
und/oder Standstab, der zumindest abschnittsweise eine Längsnut aufweist. Im Ausführungsbeispiel
sind - wie aus Figur 5 deutlich wird - gegenseitig übergreifende Zentrierhülsen 48
um das Zentrum der Drehscheiben 42 und 44 herum angeordnet.
[0012] An beiden Enden des Trägerstabes 22 sind, je gegenüberliegend, kurze Stützstreben
24, 24a mit ihrem einen Ende gelenkig angebracht und mit ihrem anderen Ende mit Gelenken
im Mittelbereich von langen Spannstreben 26, 26a angeordnet. Die langen Spannstreben
26, 26a sind einerseits mit auf dem Trägerstab 22 laufenden Schiebern 28 gelenkig
verbunden, während an den äusseren Enden der Spannstreben 26, 26a die Ecken 30, 30a
der flexiblen Schutzfläche 32 befestigt sind. Die beiden gegenläufigen Schieber 28
sind mit einem gefederten Kipphebel 29 mit Klaue ausgestattet, welche bei aufgespanntem
Dach an einer Raste einklinken. Durch Betätigung des Kipphebels 29 werden die Schieber
28 wieder gelöst und können zurückgeschoben werden. Diese Anordnung der Streben 24,
24a, 26, 26a bewirkt, dass sich die mit den Ecken 30, 30a der Schutzfläche 32 verbundenen
Enden der Spannstreben 26, 26a nahezu rechtwinklig linear zum Trägerstab 22 bewegen
und die Schutzfläche 32 in eine parallele Faltung 33 gelegt wird, was auch am geschlossenen
Dach die ungehinderte Bedienung des Kreuzgelenkes erlaubt. Vorteilhaft werden die
langen Spannstreben 26, 26a so angeordnet, dass in zusammengeklappter Stellung ihre
äusseren Enden im Verhältnis zu den Enden des Trägerstabes 22 zurückgestuft angeordnet
sind, um Überdehnungen der Schutzfläche 32 während dem Aufspann- oder Zusammenklapp-Vorgang
zu vermeiden.
[0013] Im dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Schutzfläche 32 Ecken 30, 30a auf,
wobei die Ecken 30, 30a der Schutzfläche 32 an den Streben-Enden drehbar gelagert
sind. Zum Aufspannen und zum Zusammenklappen ist jeweils ein mit einer Feder versehener
Kipphebel 29 mit Klaue 29a in den Schiebern 28 angebracht, welcher mit einer Gegenraste
am Trägerstab 22 die ausgespannten Spannstreben 26, 26a in Position hält. Die langen
Spannstreben 26, 26a sind mit gefederten Verlängerungen zum Spannungsausgleich versehen.
Die die äusseren Enden der langen Spannstreben 26, 26a sind in zusammengeklappter
Stellung zurückliegend zum Trägerstabende 22a angeordnet, wodurch eine Vermeidung
von Überdehnung von Teilen der Schutzfläche 32 erzielt wird. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
sind die Streben mit Spreizfedern (alternativ: Abstand-Haltern) ausgestattet. Weiterhin
weist die Schutzfläche 32 ein- oder beidseitig vom Verstellgelenk zusätzliche Befestigungen
25 zum Trägerstab 22 auf, der jeweils von einem Schutzring 25a begleitet ist.
Bezugszeichenliste
[0014]
- 2
- Standschirm
- 4
- Standstab
- 6
- unteres Teilrohr
- 8
- oberes Teilrohr
- 9
- erste Befestigungsvorrichtung
- 10
- erster Klemmgriff
- 20
- ein Gelenk aufweisende Halterung
- 22
- Trägerstab
- 22a
- Trägerstabende
- 24
- Stützstrebe
- 24a
- Stützstrebe
- 25
- zusätzliche Befestigungen
- 25a
- Schutzring
- 26
- Spannstrebe
- 26a
- Spannstrebe
- 28
- Schieber
- 29
- Kipphebel
- 30
- Ecke
- 30a
- Ecke
- 32
- Schutzfläche
- 33
- Faltung
- 40
- Klemmgriff des Kreuzgelenks
- 42
- Drehscheibe
- 43
- integrierte Klemmschelle
- 44
- Drehscheibe
- 45
- integrierte Klemmschelle
- 46
- Klemmbolzen
- 48
- Zentrierhülse
- 49
- Zentrierhülse
1. Schutzdach, insbesondere Sonnen- und Wetterschutzdach, mit einem Standstab (4), einer
flexiblen Schutzfläche (32) und einem Trägerstab (22) und beidseitig ausschwenkbaren
Spann- und Stützstreben (24, 24a ;26, 26a), die durch auf dem Trägerstab (22) gegenläufig
angebrachte Schieber (28) betätigbar sind und durch die die flexible Schutzfläche
(32), welche an beiden Enden (22a) des Trägerstabes (22) befestigt ist, aufspann-und
wieder zusammenfaltbar ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Trägerstab (22) in einer, ein Gelenk aufweisenden Halterung (20) auf dem Standstab
(4) dreh- und verschiebbar und auch fixierbar angeordnet ist,
die Spannstreben (26, 26a) mit ihrem einen Ende paarweise gelenkig mit einem Schieber
(28) verbunden sind und an ihrem äusseren Ende die flexible Schutzfläche (32) tragen
und dabei vom Mittelbereich der Spannstreben (26, 26a) zu den Trägerstabenden (22a)
je gelenkig verbundene Stützstreben (24, 24a) verlaufen.
2. Schutzdach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzfläche (32) Ecken (30, 30a) aufweist und die Ecken (30, 30a) der Schutzfläche
(32) an den Enden der Spannstreben (26, 26a) drehbar gelagert sind, wodurch eine Drehbewegung
zwischen den Ecken (30, 30a) der Schutzfläche und den Spannstreben (26) ermöglicht
wird und damit das Schutzdach mitsamt der Spannstreben (26) zusammen und auseinander
faltbar ist.
3. Schutzdach nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerstab (22) Führungsnuten zur Verdrehsicherung der Schieber (28) aufweist.
4. Schutzdach nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den Führungsnuten des Trägerstabes (22) Anschlagnocken für die Endstellungen der
Schieber (28) angeordnet sind.
5. Schutzdach nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit einer Feder versehener Kipphebel (29) mit Klaue in den Schiebern (28) angebracht
ist, welcher mit einer Gegenraste am Trägerstab (22) die ausgespannten Spannstreben
(26, 26a) in Position hält.
6. Schutzdach nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die langen Spannstreben (26, 26a) mit gefederten Verlängerungen zum Spannungsausgleich
versehen sind.
7. Schutzdach nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die äusseren Enden der langen Spannstreben (26, 26a) in zusammengeklappter Stellung
zurückliegend zum Trägerstabende (22a) angeordnet sind und dabei eine Vermeidung von
Überdehnung von Teilen der Schutzfläche (32) erzielt wird.
8. Schutzdach nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben (24, 24a; 26, 26a) mit Spreizfedern oder Abstand-Haltern ausgestattet
sind.
9. Schutzdach nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzfläche (32) ein- oder beidseitig vom Verstellgelenk zusätzliche Befestigungen
(25) zum Trägerstab (22) aufweist.
10. Schutzdach nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlichen Befestigungen (25) von einem Schutzring (25a) begleitet sind.
1. A protecting roof, particularly a sun and weather protecting roof, with a standing
rod (4), a flexible protecting surface (32) and a support rod (22) and with tensioning
struts (26, 26a) and support struts (24, 24a) which each can swivel in two directions
and which are operatable by slides (28) disposed on the support rod (22) in a counteracting
manner, wherein the flexible protecting surface (32), which is attached to the ends
(22a) of the support rod (22), is configured to be opened and folded by means of the
slides,
characterized in that
the support rod (22) is disposed rotatably and slidably, but also lockably, within
a mount (20) comprising a hinge on the standing rod (4),
the tensioning struts (26, 26a) are articulately attached pairwise with one end thereof
to a slide (28) and carry the flexible protecting surface at their outer end, and
supporting struts (24, 24a) are articulately attached to a central portion of the
tensioning struts (26, 26a) and to the ends (22a) of the support rod.
2. The protecting roof according to claim 1, characterized in that the protecting surface (32) comprises corners (30, 30a), the corners (30, 30a) of
the protecting surface (32) being rotatably mounted at the ends of the tensioning
struts (26, 26a), whereby a rotational motion between the corners (30, 30a) of the
protecting surface and the tensioning struts (26) is made possible so as to allow
folding and unfolding of the protecting roof together with the tensioning struts (26).
3. The protecting roof according to claim 1 or 2, characterized in that the support rod (22) has guiding grooves for securing the slide (28) against rotation.
4. The protecting roof according to claim 3, characterized in that the guiding grooves of the support rod (22) are provided with stopper pawls defining
end positions of the slides (28).
5. The protecting roof according to one of claims 1 to 4, characterized in that the slides (28) comprise a tilting lever (29) provided with a spring and a claw which
cooperates with a counter catch of the support rod (22), thereby keeping the extended
tensioning struts (26, 26a) in their position.
6. The protecting roof according to one of claims 1 to 5, characterized in that the long tensioning struts (26, 26a) are provided with spring-loaded extensions for
compensating tension.
7. The protecting roof according to one of claims 1 to 6, characterized in that the outer ends of the long tensioning struts (26, 26a) in the folded position thereof
are arranged in a recessed position relative to the end (22a) of the support rod so
as to avoid excessive stretching of any parts of the protecting surface (32).
8. The protecting roof according to one of claims 1 to 7, characterized in that the struts (24, 24a; 26, 26a) are provided with spreading springs or spacers.
9. The protecting roof according to one of claims 1 to 8, characterized in that the protecting surface (32) comprises additional attachments (25) to the support
rod (22) at one or both sides of the adjusting hinge.
10. The protecting roof according to claim 9, characterized in that the additional attachments (25) are provided with a protection ring (25a).
1. Toit de protection en particulier parasol ou toit de protection anti-intempéries,
comprenant une tige formant pied (4), une surface de protection flexible (32) et une
tige de support (22), ainsi que des entretoises de tension et d'appui (24, 24a ; 26,
26a) qui peuvent être actionnées par des coulisseaux (28), montées à l'opposé sur
la tige de support (22) et par lesquelles la surface de protection flexible (32) qui
est fixée aux deux extrémités (22a) de la tige de support (22) peut être déployée
et à nouveau repliée,
caractérisé en ce que
la tige de support (22) est montée mobile en rotation et en translation et également
de façon à pouvoir être fixée sur la ligne formant pied (4) dans un organe de fixation
(20) comportant une articulation,
les entretoises de tension (26, 26a) sont articulées par paire sur un coulisseau (28)
par l'une de leurs extrémités et portent la surface de protection flexible (32) à
leur extrémité externe, et des entretoises d'appui (24, 24a) s'étendent en y étant
articulées de la partie médiane des entretoises de tension (26, 26a) aux extrémités
de la tige de support (22a).
2. Toit de protection conforme à la revendication 1,
caractérisé en ce que
la surface de protection (32) comporte des coins (30, 30a) qui sont montés mobiles
en rotation aux extrémités des entretoises de tension (26, 26a) de façon à permettre
un mouvement de rotation entre les coins (30, 30a) de la surface de protection et
les entretoises de tension (26) et ainsi le repliement et le déploiement du toit de
protection avec les entretoises de tension (26).
3. Toit de protection conforme à la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la tige de support (22) comporte des rainures de guidage permettant d'empêcher une
torsion du coulisseau (28).
4. Toit de protection conforme à la revendication 3,
caractérisé en ce que
dans les rainures de guidage de la tige de support (22) sont montées des cames formant
butées pour les positions de fin de course du coulisseau (28).
5. Toit de protection conforme à l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce qu'
un levier basculant (29) équipé d'un ressort est monté dans les coulisseaux (28),
avec une griffe et maintient en position les entretoises de tension déployées (26,
26a) par une encoche antagoniste située sur la tige du support (22).
6. Toit de protection conforme à l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
les entretoises de tension longitudinales (26, 26a) sont équipées de prolongements
élastiques pour permettre une compensation de tension.
7. Toit de protection conforme à l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
les extrémités externes des entretoises de tension longitudinales (26, 26a), sont,
à l'état replié, rabattues vers les extrémités de la tige support (22a) de façon à
empêcher un allongement excessif de parties de la surface de protection (32).
8. Toit de protection conforme à l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
les entretoises (24, 24a, 26, 26a) sont équipées de ressorts écarteurs ou d'éléments
d'écartement.
9. Toit de protection conforme à l'une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que
la surface de protection (32) comporte, d'un côté ou de chaque côté de l'articulation
de réglage des organes de fixation supplémentaires (25) à la tige de support (22).
10. Toit de protection conforme à la revendication 9,
caractérisé en ce que
les organes de fixation supplémentaires (25) sont associés à une bague de protection
(25a).
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