[0001] Die Erfindung betrifft eine Absperrvorrichtung zum Verschließen eines Strömungskanals
für gasförmige Medien, insbesondere Brandschutzklappe, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1, sowie ein zugehöriges Verfahren gemäß Anspruch 13
[0002] Vorrichtungen in der Form von Brandschutzklappen werden in Strömungskanälen in der
Form von Großrohrleitungen, insbesondere in Lüftungs- und Abzugskanälen eingesetzt,
die einzelne Räume oder Gebäudeabschnitte miteinander verbinden und auch beispielsweise
mit einer Belüftungs- oder Klimaanlage in Verbindung stehen können.
[0003] Im Normalbetrieb soll die Strömung der Luft, oder ganz allgemein des gasförmigen
Mediums, durch eine im Strömungskanal eingebaute Brandschutzklappe möglichst wenig
behindert werden. Im Falle eines Brandes oder einer Rauchentwicklung in einem Raum
oder in einem Gebäudeabschnitt soll die Brandschutzklappe jedoch einen Austausch von
luft- oder gasförmigen Medien zwischen den durch den Strömungskanal miteinander verbundenen
Räumen unterbinden, so dass sich Hitze und/oder Rauch nicht von einem Raum zu einem
über den Strömungskanal mit diesem verbundenen Raum ausweiten bzw. ausbreiten kann.
[0004] Aus der
EP 2 642 167 A2 ist eine Absperrvorrichtung in Form einer Brandschutzklappe gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 bekannt. Der Klappenrahmen besteht dort aus einem rohrförmigen Blechgehäuse,
in dem der Klappenflügel schwenkbar gelagert ist. Problematisch ist hierbei, dass
in einem Brandfall sich der Klappenrahmen stark erhitzt und diese Hitze vom Klappenrahmen
auf umgebende Teile oder Bereiche, beispielsweise Wandbereiche, übertragen werden
kann. Hierdurch können die umgebenden Teile oder Bereiche beschädigt oder eine Ausbreitung
des Brandes in andere Räume unterstützt werden.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Absperrvorrichtung
der eingangs genannten Art sowie ein zugehöriges Verfahren zu deren Herstellung zu
schaffen, wobei sichergestellt sein soll, dass bei einer starken Erwärmung eines Strömungskanals
und/oder eines sich innerhalb des Strömungskanals befindenden gasförmigen Mediums
eine Wärmeübertragung von der Absperrvorrichtung auf umgebende Teile oder Bereiche
wirkungsvoll verhindert und die darüber hinaus auf möglichst einfache und kostengünstige
Weise herstellbar ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Absperrvorrichtung mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 und bezüglich eines Verfahrens zu deren Herstellung gemäß den Merkmalen
des Anspruches 13 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den
weiteren Ansprüchen beschrieben.
[0007] Bei der erfindungsgemäßen Absperrvorrichtung besteht der Klappenrahmen aus einem
feuerfesten und wärmeisolierenden, quer zur Längsrichtung des Strömungskanals angeordneten
Plattenelement, wobei der Klappenflügel dieselbe Materialbeschaffenheit wie der Klappenrahmen
hat.
[0008] Dadurch, dass der Klappenrahmen aus einem feuerfesten und wärmeisolierenden Material
besteht, wird auf einfache und wirkungsvolle Weise eine Erwärmung des Klappenrahmens
und eine Wärmeübertragung vom Strömungskanal auf die die Absperrvorrichtung umgebenden
Teile oder Bereiche verhindert. Eine Beschädigung der umgebenden Teile oder Bereiche
oder eine Brandausbreitung auf benachbarte Räume kann dadurch wirkungsvoll verhindert
werden. Die Herstellung des Klappenrahmens aus einem Plattenelement ermöglicht darüber
hinaus eine schmale, stabile Bauweise, die keinen großen Einbauraum benötigt.
[0009] Dadurch, dass der Klappenflügel bevorzugt dieselbe Dicke und Materialbeschaffenheit
wie der Klappenrahmen aufweisen kann, ergibt sich zudem gemäß einer bevorzugten Variante
die Möglichkeit, dass die gleichen oder dieselben Platten zur Herstellung sowohl des
Klappenrahmens als auch der Klappenflügel verwendet werden, so dass keine unterschiedlichen
Werkstoffe bevorratet und bearbeitet werden müssen.
[0010] Grundsätzlich können aber die Klappenrahmen und die Klappenflügel aus unterschiedlich
dickem Plattenmaterial hergestellt werden. Dies bietet zudem die Möglichkeit, dass
beispielsweise ein aus einem dickeren Plattenmaterial hergestellter Klappenflügel
auch in einem aus einem dünneren Plattenmaterial hergestellten zweiten Klappenrahmen
eingesetzt werden kann und umgekehrt. Dadurch wird gleichwohl der erfindungsgemäße
Vorteil erzielt, dass sowohl der Kappenrahmen als auch der Klappenflügel jeweils aus
einem flächigen Material bevorzugt geschnitten werden, beispielsweise mittels Laser-
oder Wasserstrahls etc. oder in sonstiger geeigneter Weise, wobei unter Umständen
das Ausschnittmaterial bezüglich des Klappenrahmens gleichzeitig zur Herstellung des
Klappenflügels verwendet werden kann. Da also wie erwähnt unterschiedlich dicke Plattenmaterialien
als Ausgangsmaterialien verwendet werden können, ist nicht zwingend notwendig, dass
die aus dem gleichen Plattenmaterial und/oder aus einem Plattenmaterial mit gleicher
Dicke hergestellte Klappenrahmen und Klappenflügel nur gemeinsam miteinander verwendet
werden können, sondern dass der Klappenrahmen und der Klappenflügel auch aus unterschiedlichem
Plattenmaterial oder aus unterschiedlichem Plattenmaterial mit gleicher oder unterschiedlicher
Materialstärke hergestellt werden können und beliebig unabhängig von der Materialwahl
und der Dicke des Plattenmaterials miteinander kombinierbar sind.
[0011] Weiterhin bietet die Ausbildung des Klappenrahmens als quer zum Strömungskanal angeordnetes
Plattenelement den Vorteil, dass in einem derartigen Plattenelement die Lagerung des
Klappenflügels auf besonders einfache und kostengünstige Weise, beispielsweise lediglich
durch Einbringen von Bohrungen, hergestellt werden kann.
[0012] Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform sind der Klappenrahmen und der
Klappenflügel aus einer einzigen Platte hergestellt, wobei der Klappenflügel aus einem
zur Bildung des Strömungsdurchlasses aus der Platte ausgeschnittenen Plattenausschnitt
und der Klappenrahmen aus dem den Plattenausschnitt umgebenden Plattenelement besteht.
Der zur Bildung des Strömungsdurchlasses ausgeschnittene Teil der Platte wird somit
als Klappenflügel verwendet. Dies ermöglicht eine optimale Materialverwertung, was
sowohl unter Kosten als auch unter Umweltgesichtspunkten besonders vorteilhaft ist.
Darüber hinaus besitzt der Plattenausschnitt bereits eine dem Strömungsdurchlass entsprechende
Form und passende Größe. Hierdurch kann der Klappenflügel auf besonders einfache und
kostengünstige Weise hergestellt werden.
[0013] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform bestehen der Klappenrahmen und der Klappenflügel
aus einer Leichtbetonplatte mit hitzebeständigen Zusatzfasern, insbesondere Glasfasern.
Ein derartiges Material hat besonders günstige, feuerfeste und wärmeisolierende Eigenschaften.
[0014] Für die erfindungsgemäße Absperrvorrichtung ist es weiterhin besonders vorteilhaft,
wenn die Dichtungsanordnung mindestens eine im Bereich der Schwenkachse getrennte
Dichtung aufweist, die einen am Klappenflügel befestigten schwenkbaren Dichtungsabschnitt
und einen am Klappenrahmen befestigten stationären Dichtungsabschnitt umfasst, der
im Bereich der Schwenkachse vom schwenkbaren Dichtungsabschnitt getrennt ist, wobei
beim Schließen des Klappenflügels der schwenkbare Dichtungsabschnitt mit einer Seitenfläche
des Klappenrahmens und eine Seitenfläche des Klappenflügels mit dem stationären Dichtungsabschnitts
des Klappenrahmens in dichte Anlage bringbar ist.
[0015] Eine derartige Dichtungsanordnung bietet den Vorteil, dass keinerlei Reibungskräfte
zwischen dem Klappenflügel und dem Klappenrahmen überwunden werden müssen, wenn der
Klappenflügel von der Offenstellung in die Verschlussstellung bzw. von der Verschlussstellung
in die Offenstellung überführt wird. Es sind daher sehr geringe Drehmomente ausreichend,
um das Verschwenken des Klappenflügels zu bewirken. Die zum Verschwenken eingesetzten
Antriebsmotore können klein, mit geringer Leistung und kostengünstig ausgeführt sein.
Gleichzeitig ist die erfindungsgemäße Dichtungsanordnung sehr variabel einsetzbar
und kann bei unterschiedlichsten Formen von Klappenflügeln bzw. Querschnittsformen
von Strömungsdurchlässen, beispielsweise bei eckigen, insbesondere drei-, vier- oder
anderen mehreckigen, runden, ovalen, elliptischen Querschnittsformen etc. verwendet
werden.
[0016] Vorteilhafterweise sind der schwenkbare Dichtungsabschnitt auf einer in Strömungsrichtung
vorderen Seitenfläche des Klappenflügels und der stationäre Dichtungsabschnitt auf
einer in Strömungsrichtung vorderen Seitenfläche des Klappenrahmens angeordnet. Diese
Anordnung empfiehlt sich insbesondere dann, wenn die Absperrvorrichtung nur einseitig
mit einer entsprechenden Dichtung versehen ist. Durch diese Anordnung wird gewährleistet,
dass der schwenkbare Dichtungsabschnitt durch das anströmende Medium gegen die Seitenfläche
des Klappenrahmens gedrückt wird, während der stationäre Dichtungsabschnitt durch
das anströmende Medium gegen die Seitenfläche des Klappenflügels gedrückt wird. Durch
das anströmende Medium wird damit der Anlagedruck der Dichtungsabschnitte an den Seitenflächen
erhöht, wodurch die Dichtwirkung nochmals unterstützt wird.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ist auf beiden in Strömungsrichtung hintereinander
liegenden Seiten des Klappenflügels und des Klappenrahmens eine Dichtung mit einem
schwenkbaren Dichtungsabschnitt und einem stationären Dichtungsabschnitt vorgesehen.
Hierdurch ist ein seitenverkehrter Einbau der Absperrvorrichtung ausgeschlossen. Weiterhin
wird durch die beidseitige Anordnung der Dichtungen eine besonders zuverlässige Abdichtung
unabhängig von der Strömungsrichtung des gasförmigen Mediums und damit in beiden Richtungen
sichergestellt.
[0017] Vorteilhafterweise liegt die Schwenkachse des Klappenflügels auf seiner Mittelachse,
wobei sich der schwenkbare Dichtungsabschnitt über eine Umfangshälfte des Klappenflügels
erstreckt, während sich der stationäre Dichtungsabschnitt über eine Umfangshälfte
des Strömungsdurchlasses erstreckt. Alternativ hierzu ist es jedoch auch möglich,
dass die Schwenkachse des Klappenflügels außermittig zu ihrer Mittelachse verläuft.
[0018] Vorteilhafterweise ist der schwenkbare und/oder stationäre Dichtungsabschnitt mittels
einer Klebe-, Formschluss- und/oder Kraftschlussverbindung am Klappenflügel bzw. am
Klappenrahmen befestigt.
[0019] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform besteht der schwenkbare Dichtungsabschnitt
und/oder stationäre Dichtungsabschnitt aus einer zumindest überwiegend ebenen Dichtungsleiste
oder -lippe aus elastomerem, d.h. gummielastischen Material. Anstelle von ebenen Dichtungsleisten,
die eine flache, rechteckige Querschnittsform haben, können jedoch auch Dichtungen
mit anderen Querschnittsformen verwendet werden, beispielsweise bogenförmige Querschnittsformen.
Weiterhin kann die Dichtung in ihren Befestigungsbereichen anders geformt sein als
in demjenigen Bereich, der über den Klappenflügel bzw. den Umfang des Strömungskanals
übersteht.
[0020] Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der Zeichnungen beispielhaft näher erläutert.
Es zeigen:
- Figur 1:
- eine Frontansicht der erfindungsgemäßen Absperrvorrichtung bei geschlossenem Klappenflügel,
- Figur 2:
- eine Frontansicht gemäß Figur 1, wobei in schematischer Weise die Befestigungsbereiche,
in denen die vordere Dichtung am Klappenrahmen bzw. an dem Klappenflügel befestigt
sind, mittels einer Kreuzschraffur gekennzeichnet sind,
- Figur 3:
- einen Schnitt längs der Linie III-III von Figur 1,
- Figur 4:
- einen Schnitt gemäß Figur 2, wobei sich der Klappenflügel in einer halb geöffneten
Stellung befindet,
- Figur 5:
- einen Schnitt durch die Absperrvorrichtung gemäß Figur 3, wobei sich der Klappenflügel
in einer vollständig geöffneten Stellung befindet, und mit beidseits der Absperrvorrichtung
angeordneten rohrförmigen Kanalanschlusselementen, und
- Figur 6:
- eine schematische Draufsicht auf die in einer Wand eingebaute Absperrvorrichtung.
[0021] Die in den Figuren 1 bis 6 dargestellte Absperrvorrichtung umfasst einen Klappenrahmen
1, der im dargestellten Ausführungsbeispiel in der in den Figuren 1 und 2 gezeigten
Frontansicht eine rechteckige äußere Form hat. Alternativ kann der Klappenrahmen 1
beliebige andere äußere Formen haben, beispielsweise eine Kreisform, ovale, elliptische,
dreieckige oder beliebig mehreckige Form.
[0022] Der Klappenrahmen 1 besteht aus einem Plattenelement aus feuerfestem und wärmeisolierendem
Material. Vorzugsweise besteht der Klappenrahmen 1 aus einer Leichtbetonplatte mit
hitzebeständigen Zusatzfasern, insbesondere Glasfasern. Der Klappenrahmen 1 besteht
somit vorzugsweise aus einem Vollmaterial.
[0023] Der Klappenrahmen 1 wird vorzugsweise aus einer Platte hergestellt, in der eine Aussparung
geeigneter Größe und Form, welche einen Strömungsdurchlass 6 für gasförmige Medien,
insbesondere für Luft, bildet, eingebracht ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel hat
der Strömungsdurchlass 6 eine sogenannte superelliptische Form, d.h. eine an ein Rechteck
etwas angenäherte elliptische Form, wie in der
EP 2 642 167 A2 beschrieben. Andere Formen für die Aussparung und damit für den Strömungsdurchlass
6, beispielsweise Rechteckformen, ovale, elliptische, dreieckige oder beliebig mehreckige
Formen, sind möglich.
[0024] Der geschlossen umlaufende Klappenrahmen 1 weist, wie insbesondere aus Figur 4 ersichtlich,
eine äußere Umfangsfläche 2, eine erste Seitenfläche 3a, eine gegenüberliegende, hierzu
parallele zweiten Seitenfläche 3b und eine innere Umfangsfläche 5 auf, die den Strömungsdurchlass
6 nach außen begrenzt.
[0025] Am Klappenrahmen 1 ist ein Klappenflügel 7 zum Öffnen und Schließen des Strömungsdurchlasses
6 schwenkbar gelagert. Der Klappenflügel 7 besteht in gleicher Weise wie der Klappenrahmen
1 aus einem feuerfesten und wärmeisolierenden Plattenelement und wird zweckmäßigerweise
aus der gleichen Platte hergestellt wie der Klappenrahmen 1. Vorzugsweise werden Klappenrahmen
1 und Klappenflügel 7 aus einer einzigen Platte hergestellt, wobei der Klappenflügel
7 aus demjenigen Plattenausschnitt besteht, der zur Bildung des Strömungsdurchlasses
6 aus der Platte ausgeschnitten wird. Der Klappenflügel 7 weist in diesem Ausführungsbeispiel
dieselbe Dicke auf und besteht aus dem gleichen Material wie der Klappenrahmen 1.
[0026] Abweichend von dem vorstehend genannten Ausführungsbeispiel ist es aber auch möglich,
dass aus einem ersten Plattenmaterial mit einer ersten Materialbeschaffenheit und/oder
einer ersten Materialdicke zunächst einmal ein erster Klappenrahmen 1 und ein erster
Klappenflügel 7 wie vorstehend beschrieben hergestellt werden, vorzugsweise ausgeschnitten
werden. Dieser Schneidvorgang kann beispielsweise mittels Laser- oder eines Wasserstrahls
etc. durchgeführt werden. Beschränkungen auf bestimmte Schneidverfahren gibt es insoweit
nicht. Genauso können aber aus einem zweiten Plattenmaterial ebenso zumindest ein
Klappenrahmen 1 und ein Klappenflügel 7 hergestellt werden, wobei dieses zweie Plattenelement
aus einer zum ersten Plattenelement unterschiedlicher Materialbeschaffenheit bestehen
kann und/oder eine unterschiedliche Materialdicke dazu aufweisen kann. Dabei ist im
Rahmen der Erfindung durchaus vorgesehen, dass nicht nur die aus einem gleichen Plattenmaterial
mit gleicher Materialbeschaffenheit und/oder Materialdicke hergestellte Klapprahmen
und zugehöriger Klappflügel miteinander kombinierbar sind, sondern dass auch ein Klappenrahmen
und ein Klappenflügel miteinander kombinierbar sind, die aus unterschiedlichen Plattenelementen
hergestellt sind, wie beispielsweise wie erwähnt unterschiedliche Materialbeschaffenheit
und/oder Materialdicke aufweisen. Gleichwohl wird der erfindungsgemäße Vorteil allerdings
realisiert, dass aus einem Plattenelement vorzugsweise gleichzeitig jeweils zumindest
ein Klappenrahmen 1 und ein Klappenflügel 7 hergestellt wird, die wie erwähnt unterschiedlich
kombinierbar sind.
[0027] Mit anderen Worten kann also festgehalten werden, dass im Rahmen der Erfindung in
jedem Falle der Klappenrahmen 1 und der Klappenflügel 7 aus einem feuerfesten und
einem wärmeisolierenden Plattenelement bestehen, die bevorzugt zumindest paarweise
in nur einem Verfahrensablauf, also in einem Verfahrensschritt aus einem flächigen
Vormaterial (Platte oder Plattenelement) bevorzugt ausgeschnitten werden, wobei bei
gleicher Dimensionierung und Mehrfachherstellung des Klappenrahmens 1 und des Klappenflügels
7 diese Elemente untereinander beliebig austauschbar sind. Die äußere Form des Klappenflügels
ist derart an die Querschnittsform des Strömungsdurchlasses 6 angepasst, dass in der
Verschlussstellung des Klappenflügels 7, die in den Figuren 1 bis 3 gezeigt ist, nur
ein relativ kleiner umlaufender Spalt 9 zwischen einer Umfangsfläche 8 des Klappenflügels
7 und der inneren Umfangsfläche des Klappenrahmens 1 vorhanden ist. Die Höhe des Spalts
ist von der Dicke des Klappenflügels 7 abhängig und so bemessen, dass beim Schwenken
des Klappenflügels 7 in die oder aus der Verschlussstellung die Kanten des Klappenflügels
7 nicht mit der inneren Umfangsfläche 5 des Klappenrahmens 1 in Kontakt kommen.
[0028] Der Klappenflügel 7 ist mittels beidseitiger, fluchtender Lagerstifte 10, die eine
Schwenkachse 11 definieren, schwenkbar am Klappenrahmen 1 gelagert. Die Schwenkachse
11 liegt auf der Längsmittelachse des Klappenflügels 7, die im gezeigten Ausführungsbeispiel
horizontal angeordnet ist. Die Schwenkachse 11 kann jedoch auch anders angeordnet
sein und beispielsweise auf der vertikalen Mittelachse 12 liegen. Weiterhin sind im
gezeigten Ausführungsbeispiel zwei getrennte Lagerstifte 10 vorgesehen, die sich nur
über eine relativ kurze Länge in den Klappenflügel 7 hinein erstrecken. Es ist jedoch
auch ohne weiteres möglich, einen einzigen durchgehenden Lagerstift 10 vorzusehen.
[0029] Zumindest einer der Lagerstifte 10 wird auch als Antriebswelle verwendet, um den
Klappenflügel 7 zwischen seiner Verschlussstellung und seiner Offenstellung zu bewegen.
Zu diesem Zweck ist dieser Lagerstift 10 drehfest einerseits mit dem Klappenflügel
7 und andererseits mit einem nicht dargestellten Getriebe verbunden, mit dem beispielsweise
ein Antriebsmotor zusammenwirkt oder das manuell betätigt werden kann.
[0030] Um den Strömungsdurchlass 6 in der Verschlussstellung des Klappenflügels 7 dicht
zu verschließen, weist die Absperrvorrichtung eine Dichtungsanordnung auf, die auf
jeder Seite der Absperrvorrichtung eine zweigeteilte, in der Verschlussstellung des
Klappenflügels 7 längs des umlaufenden Spalts 9 geschlossen umlaufende Dichtung 13a,
13b umfasst. Die Dichtung 13b ist gleich wie die Dichtung 13a ausgebildet, jedoch
bezüglich der Schwenkachse 11 punktsymmetrisch am Klappenflügel 7 und am Klappenrahmen
1 befestigt. Im Folgenden wird daher lediglich die Dichtung 13a näher beschrieben.
[0031] Die Dichtung 13a umfasst einen am Klappenflügel 7 befestigen schwenkbaren Dichtungsabschnitt
14a und einen am Klappenrahmen 1 befestigen stationären Dichtungsabschnitt 15a.
[0032] Der schwenkbare Dichtungsabschnitt 14a erstreckt sich nur längs einer der beiden
Klappenflügel-Umfangshälften, die durch die Schwenkachse 11 voneinander getrennt sind.
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel erstreckt sich der schwenkbare Dichtungsabschnitt
14a nur längs desjenigen Umfangsabschnitts des Klappenflügels 7, der sich unterhalb
der Schwenkachse 11 befindet. Weiterhin besteht der schwenkbare Dichtungsabschnitt
14a aus einer zumindest überwiegend ebenen Dichtungsleiste aus elastomerem, d.h. gummielastischen
Material, das beispielsweise Gummi oder ein gummiartiges Material sein kann. Der äußere
Rand der Dichtungsleiste ist in Figur 1 mit 26 bezeichnet, während der innere Rand
mit 27 bezeichnet ist. Die Dichtungsleiste ist parallel zum äußeren Rand des Klappenflügels
7 an einer Seitenfläche 16a des Klappenflügels 7 befestigt, beispielsweise aufgeklebt
oder anderweitig form- oder kraftschlüssig befestigt. Der Befestigungsbereich 28a
ist in Figur 4 schraffiert dargestellt und erstreckt sich unterhalb der Schwenkachse
11 U-förmig längs des Randes des Klappenflügels 7. Weiterhin steht der schwenkbare
Dichtungsabschnitt 14a nach außen derart über die äußere Umfangsfläche 8 des Klappenflügels
7 vor, dass in der Verschlussstellung, die in Figur 3 gezeigt ist, der Spalt 9 überbrückt
wird und sich der schwenkbare Dichtungsabschnitt 14a dicht an die Seitenfläche 3a
des Klappenrahmens 1 anlegen kann. In der Verschlussstellung überlappt daher der schwenkbare
Dichtungsabschnitt 14a teilweise die Seitenfläche 3a des Klappenrahmens 1 in derjenigen
Klappenrahmenhälfte, die unterhalb der Schwenkachse 11 angeordnet ist.
[0033] In der Frontansicht, die in Figur 1 gezeigt ist, weist der schwenkbare Dichtungsabschnitt
14a somit die Form eines U auf, dessen freie Schenkel sich bis zur Schwenkachse 11
erstrecken.
[0034] Der stationäre Dichtungsabschnitt 15a ist am inneren Rand des Klappenrahmens 1 befestigt
und in gleicher Weise wie der schwenkbare Dichtungsabschnitt 14a ausgebildet, jedoch
achsensymmetrisch zur Schwenkachse 11 ausschließlich in der oberen Hälfte des Klappenrahmens
1 angeordnet. Der Befestigungsbereich 29a ist in Figur 2 wiederum schraffiert dargestellt
und erstreckt sich oberhalb der Schwenkachse 11 umgekehrt U-förmig längs des Randes
des Klappenrahmens 1. Zweckmäßigerweise besteht der stationäre Dichtungsabschnitt
15a aus einer elastomeren Dichtungsleiste, die gleich zu derjenigen des schwenkbaren
Dichtungsabschnitts 14a ist. Der äußere Rand dieser Dichtungsleiste ist in Figur 1
mit 30 bezeichnet, während der innere Rand mit 31 bezeichnet ist. Der stationäre Dichtungsabschnitt
15a steht vom Klappenrahmen 1 soweit nach innen in den Strömungsdurchlass 6 vor, dass
er bei geschlossenem Klappenflügel 7 den umlaufenden Spalt 9 überbrückt, wobei die
Seitenfläche 16a des Klappenflügels 7 in ihrem Randbereich mit dem stationären Dichtungsabschnitt
15a in dichte Anlage gebracht werden kann.
[0035] Wie insbesondere aus Figur 1 ersichtlich, ergänzen sich somit der schwenkbare Dichtungsabschnitt
14a und der stationäre Dichtungsabschnitt 15a, die beide auf der gleichen Seite der
Absperrvorrichtung angeordnet sind, in der Verschlussstellung zu einer geschlossen
umlaufenden Dichtung 13a, welche in einer Ebene liegt, von der Seite her am Klappenrahmen
1 und dem Klappenflügel 7 anliegt und den umlaufenden Spalt 9 überbrückt.
[0036] Ist die Absperrvorrichtung derart in einem nicht dargestellten Lüftungs- oder Abzugskanal
angeordnet, dass das gasförmige Medium in den Figuren 3 bis 5 von links nach rechts
strömt, wird somit der schwenkbare Dichtungsabschnitt 14a bei geschlossenem Klappenflügel
7 durch den Strömungsdruck zusätzlich gegen den Klappenrahmen 1 gedrückt, während
der stationäre Dichtungsabschnitt 15a durch den Strömungsdruck zusätzlich gegen den
Klappenflügel 7 gedrückt wird. Dies unterstützt die Dichtungswirkung der Dichtung
13a.
[0037] Wie bereits ausgeführt, ist die auf der anderen Seite der Absperrvorrichtung angeordnete
Dichtung 13b gleich wie die Dichtung 13a ausgebildet, jedoch punktsymmetrisch zur
Schwenkachse 11 angeordnet. Dies bedeutet, dass der schwenkbare Dichtungsabschnitt
14b an der oberen Hälfte des Klappenflügels 7 auf der Seitenfläche 16b befestigt ist,
während der stationäre Dichtungsabschnitt 15b in der unteren Hälfte des Klappenrahmens
1 an der Seitenfläche 3b befestigt ist.
[0038] Die Lagerstifte 10 sind im Klappenrahmen 1 in zueinander fluchten Bohrungen gelagert,
die mittig auf beiden Seiten des Klappenrahmens 1 eingebracht sind. Mit diesen Bohrungen
fluchten gegenüberliegende Sacklochbohrungen des Klappenflügels 7, in die sich die
Lagerstifte 10 hinein erstrecken.
[0039] Figur 5 zeigt einen Zustand der Absperrvorrichtung, in welchem der Klappenflügel
7 vollständig geöffnet ist. In dieser Offenstellung liegt die Hauptmittelebene 17
des Klappenflügels 7 in einem Winkel von 90° Hauptmittelebene 18 des Klappenrahmens
1 und damit parallel zur Strömungsrichtung, so dass der Strömungsdurchlass 6 maximal
geöffnet ist.
[0040] Wie weiterhin aus Figur 5 ersichtlich, können an den Klappenrahmen 1 beidseitig rohrförmige
Kanalanschlusselemente 19a, 19b anschließen. Diese Kanalanschlusselemente 19a, 19b
stoßen - gegebenenfalls mittels zwischengelegter Dichtungen 20a, 20b - an die Seitenflächen
3a, 3b des Klappenrahmens 1 an und können dort mittels Winkelelementen 21a, 21b, die
über den Umfang der Kanalanschlusselemente 19a, 19b verteilt angeordnet sind, am Klappenrahmen
1 befestigt werden.
[0041] Die Kanalanschlusselemente 19a, 19b umschließen einen Raum, der zusammen mit dem
Strömungsdurchlass 6 der Absperrvorrichtung einen in der Offenstellung des Klappenflügels
7 durchgehenden Strömungskanal 22 bildet. Sind derartige Kanalanschlusselemente 19a,
19b nicht vorhanden, kann der Strömungskanal 22 auch allein durch den Strömungsdurchlass
6 gebildet werden.
[0042] In Figur 6 ist ein Einbaubeispiel für die Absperrvorrichtung in einer Rigipswand
gezeigt, wobei eine Ansicht von oben dargestellt ist.
[0043] Die Absperrvorrichtung ist zwischen zwei jeweils doppellagigen Rigipsbeplankungen
angeordnet, die erste Rigipsplatten 23a, 23b und zweite Rigipsplatten 24a, 24b umfassen.
Die ersten Rigipsplatten 23a, 23b liegen an den Seitenflächen 3a, 3b des Klappenrahmens
1 an, weisen jedoch im Bereich des Strömungsdurchlasses 6 entsprechende Aussparungen
auf, damit die Schwenkbewegung des Klappenflügels 7 nicht behindert wird und gegebenenfalls
auch Kanalanschlusselemente, beispielsweise die in Figur 5 dargestellten Kanalanschlusselemente
19a, 19b, angeschlossen werden können. Zweckmäßigerweise erfolgt die Befestigung der
Absperrvorrichtung innerhalb der Rigipswand an Blechprofilen, die auch zum Befestigen
der Rigipsplatten 23a, 23b, 24a, 24b verwendet werden. Im Zwischenraum zwischen den
Rigipsplatten 23a, 23b kann Dämmmaterial 25 vorgesehen sein, das den Klappenrahmen
1 umgibt.
1. Absperrvorrichtung zum Verschließen von Strömungskanälen für gasförmige Medien, insbesondere
Brandschutzklappe, wobei die Absperrvorrichtung folgende Merkmale umfasst:
- die Absperrvorrichtung umfasst einen Klappenrahmen (1), der mindestens einen Strömungsdurchlass
(6) aufweist, und mindestens einen Klappenflügel (7), der im Strömungsdurchlass (6)
angeordnet und am Klappenrahmen (1) um eine Schwenkachse (11) schwenkbar gelagert
ist,
- der Klappenflügel (7) ist zwischen einer Offenstellung, in welcher das gasförmige
Medium durch den Strömungsdurchlass (6) hindurchströmen kann, und einer Verschlussstellung
verschwenkbar, in welcher der Strömungsdurchlass (6) für das gasförmige Medium gesperrt
ist,
- es ist eine Dichtungsanordnung zum dichten Verschließen eines in der Verschlussstellung
zwischen dem Klappenflügel (7) und dem Klappenrahmen (1) vorhandenen umlaufenden Spalts
(9) vorgesehen,
gekennzeichnet durch die folgenden weiteren Merkmale
- der Klappenrahmen (1) besteht aus einem feuerfesten und wärmeisolierenden, quer
zur Längsrichtung des Strömungskanals (22) angeordneten Plattenelement,
- der Klappenrahmen (1) und der Klappenflügel (7) sind aus einem flächigen Material
hergestellt und/oder geschnitten.
2. Absperrvorrichtung nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale
- dass zumindest ein erster Klappenrahmen (1) und ein erster Klappenflügel (7) aus
einem ersten Plattenelement mit einer ersten Materialbeschaffenheit und/oder einer
ersten Materialdicke besteht,
- dass zumindest ein zweiter Klappenrahmen (1) und ein zweiter Klappenflügel (7) aus
einem zweiten Plattenelement mit einer zweiten Materialbeschaffenheit und/oder einer
zweiten Materialdicke besteht, und
- dass die Absperrvorrichtung entweder
a) den ersten Klappenrahmen (1) und den ersten Klappenflügel (7) oder
b) den zweiten Klappenrahmen (1) und den zweiten Klappenflügel (7) oder
c) den ersten Klappenrahmen (1) und den zweiten Klappenflügel (7) oder
d) den zweiten Klappenrahmen (1) und den ersten Klappenflügel (7)
umfasst.
3. Absperrvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Materialbeschaffenheit des Klappenrahmens (1) und des Klappenflügels (7) zumindest
aus 50 %, vorzugsweise aus zumindest 60 %, 70 %, 80 %, und/oder 90 % der gewichts-
und/oder volumenmäßigen Zusammensetzung identisch ist.
4. Absperrvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke des Klappenrahmens (1) und/oder des Klappenflügels (7) ≤ 60 mm, vorzugsweise
≤ 50 mm, 40 mm, 30 mm, 20 mm, 10 mm, 5 mm und vorzugsweise ≤ 2,5 mm ist, und/oder
dass die Dicke des Klappenrahmens (1) und/oder des Klappenflügels (7) vorzugsweise
≥ 0,5 mm, insbesondere ≥ 1 mm, 2,5 mm, 5 mm, 10 mm, 20 mm, 30 mm, 40 mm oder 50 mm
ist.
5. Absperrvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Klappenrahmen (1) und der Klappenflügel (7) aus einer einzigen Platte hergestellt
sind, wobei der Klappenflügel (7) aus einem zur Bildung des Strömungsdurchlasses (6)
aus der Platte ausgeschnittenen Plattenausschnitt und der Klappenrahmen (1) aus dem
den Plattenausschnitt umgebenden Plattenelement besteht.
6. Absperrvorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Klappenrahmen (1) und der Klappenflügel (7) aus einer Leichtbetonplatte mit hitzebeständigen
Zusatzfasern bestehen.
7. Absperrvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsanordnung mindestens eine im Bereich der Schwenkachse (11) geteilte
Dichtung (13a, 13b) aufweist, die einen am Klappenflügel (7) befestigten schwenkbaren
Dichtungsabschnitt (14a, 14b) und einen am Klappenrahmen (1) befestigten stationären
Dichtungsabschnitt (15a, 15b) umfasst, der im Bereich der Schwenkachse (11) vom schwenkbaren
Dichtungsabschnitt (14a, 14b) getrennt ist, und dass beim Schließen des Klappenflügels
(7) der schwenkbare Dichtungsabschnitt (14a, 14b) mit einer Seitenfläche (3a, 3b)
des Klappenrahmens (1) und eine Seitenfläche (16a, 16b) des Klappenflügels (7) mit
dem stationären Dichtungsabschnitt (15a, 15b) des Klappenrahmens (1) in dichte Anlage
bringbar ist.
8. Absperrvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der schwenkbare Dichtungsabschnitt (14a, 14b) auf einer in Strömungsrichtung vorderen
Seitenfläche (16a, 16b) des Klappenflügels (7) und der stationäre Dichtungsabschnitt
(15a, 15b) auf einer in Strömungsrichtung vorderen Seitenfläche (3a, 3b) des Klappenrahmens
(1) angeordnet sind.
9. Absperrvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf beiden in Strömungsrichtung hintereinander liegenden Seiten des Klappenflügels
(7) und des Klappenrahmens (1) eine Dichtung (13a, 13b) mit einem schwenkbaren Dichtungsabschnitt
(14a, 14b) und einem stationären Dichtungsabschnitt (15a, 15b) vorgesehen ist.
10. Absperrvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (11) des Klappenflügels (7) auf ihrer Mittelachse liegt und der
schwenkbare Dichtungsabschnitt (14a, 14b) sich über eine Umfangshälfte des Klappenflügels
(7) erstreckt, während sich der stationäre Dichtungsabschnitt (15a, 15b) über eine
Umfangshälfte des Strömungsdurchlasses (6) erstreckt.
11. Absperrvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der schwenkbare und/oder stationäre Dichtungsabschnitt (14a, 14b; 15a, 15b) mittels
einer Klebe-, Formschluss- und/oder Kraftschlussverbindung am Klappenflügel (7) bzw.
am Klappenrahmen (1) befestigt ist.
12. Absperrvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der schwenkbare Dichtungsabschnitt (14a, 14b) und/oder stationäre Dichtungsabschnitt
(15a, 15b) aus einer zumindest überwiegend ebenen Dichtungsleiste aus elastomerem
Material besteht.
13. Verfahren zur Herstellung einer Absperrvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
12, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein erster Klappenrahmen (1) und ein erster Klappenflügel (7) aus einem
gemeinsamen und/oder einzigen Plattenelement hergestellt, vorzugsweise geschnitten
sind.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Klappenrahmen (1) und der Klappenflügel (7) gleichzeitig aus einem gemeinsamen
und/oder einzigen Plattenelement hergestellt werden.
15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet,
- dass zumindest ein erster Klappenrahmen (1) und ein erster Klappenflügel (7) aus zumindest
einem ersten einzigen und/oder gemeinsamen Plattenelement mit einer ersten Materialbeschaffenheit
und/oder einer ersten Materialdicke hergestellt werden,
- dass zumindest ein zweiter Klappenrahmen (1) und ein zweiter Klappenflügel (7) aus einem
einzigen und/oder gemeinsamen Plattenelement mit einer zweiten Materialbeschaffenheit
und/oder einer zweiten Materialdicke vorzugsweise gleichzeitig hergestellt werden,
und
- dass die Absperrvorrichtung unter Kombination und Verwendung eines ersten Klappenrahmens
(1) und eines ersten Klappenflügels (7) oder unter Kombination eines zweiten Klappenrahmens
(1) und eines zweiten Klappenflügels (7) oder unter Kombination eines ersten Klappenrahmens
(1) und eines zweiten Klappenflügels (7) oder unter Kombination eines zweiten Klappenrahmens
(1) und eines ersten Klappenflügels (7) hergestellt wird.