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(11) |
EP 3 067 161 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.01.2018 Patentblatt 2018/03 |
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Anmeldetag: 11.03.2016 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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AUFBEWAHRUNGSVORRICHTUNG FÜR WERKZEUGEINSÄTZE
STORAGE DEVICE FOR TOOL INSERTS
DISPOSITIF DE STOCKAGE POUR ENSEMBLES D'OUTILS
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
11.03.2015 DE 202015101261 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.09.2016 Patentblatt 2016/37 |
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Patentinhaber: KWB Germany GmbH |
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28816 Stuhr (DE) |
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Erfinder: |
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- Brand, Gerrit
29320 Hermannsburg (DE)
- Böttcher, Torsten
28844 Weyhe (DE)
- Yi-Feng, Liu
Zhaotun (CN)
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| (74) |
Vertreter: Eisenführ Speiser |
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Patentanwälte Rechtsanwälte PartGmbB
Postfach 10 60 78 28060 Bremen 28060 Bremen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 2 361 733 US-A1- 2005 247 587 US-B1- 7 870 956
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US-A- 5 535 882 US-A1- 2013 118 939
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Aufbewahrungsvorrichtung für Werkzeugeinsätze,
insbesondere Schraubendrehereinsätze, und für ein mit dem Werkzeugeinsätzen koppelbaren
Handgriff, mit einem Gehäuse, wobei das Gehäuse eine äußere Kontur mit mindestens
einer Schmalseite und mindestens einer Breitseite aufweist.
[0002] Es sind Aufbewahrungsvorrichtungen für Werkzeugeinsätze und einen mit dem Werkzeugeinsätzen
koppelbaren Handgriff aus dem Stand der Technik bekannt, in denen die Werkzeugeinsätze
in Form eines Sets unter anderem im Handel zum Verkauf angeboten werden. Die bekannten
Aufbewahrungsvorrichtungen, welche relativ geringe Abmessungen aufweisen, haben die
Aufgabe, dass sich die Werkzeugeinsätze, wie beispielsweise Schraubendreher-Bits,
zusammen mit dem Handgriff als Komplett-Set einfach transportieren lassen. Zudem können
die Werkzeugeinsätze und der Hangriff für eine geschützte Lagerung vor äußeren Umwelteinflüssen,
wie Schmutz oder Feuchtigkeit, in der Aufbewahrungsvorrichtung einfach verstaut werden.
[0003] Bekannte Aufbewahrungsvorrichtungen weisen häufig ein Gehäuse mit einem vollständig
geschlossenen oder einem teilweise zugänglichen Aufnahmeraum auf. Bei einer Aufbewahrungsvorrichtung
mit einem geschlossenen Aufnahmeraum weist das Gehäuse üblicherweise ein Gehäuse-Unterteil
mit Aufnahmen für die Werkzeugeinsätze und den Handgriff auf, der mit den Werkzeugeinsätzen
koppelbar ist. Am Gehäuse-Unterteil ist ein Deckel in bekannter Ausgestaltung schwenkbar
angeordnet, der in einer Geschlossenstellung am Gehäuse-Unterteil gehalten wird. Der
Deckel ist in eine Offenstellung überführbar, wodurch der Aufnahmeraum zur Entnahme
der Werkzeugeinsätze und des Handgriffs zugänglich wird.
[0004] Aufbewahrungsvorrichtungen mit teilweise offenem Aufnahmeraum weisen ein Gehäuse
mit Aufnahmen für die Werkzeugeinsätze und den Handgriff auf, wobei sowohl die Werkzeugeinsätze
als auch der Handgriff bei geschlossenem Gehäuse berührt werden können, aber grundsätzlich
innerhalb des Gehäuses fest aufgenommen sind. Aus
DE 102 52 747 A1 ist eine Aufbewahrungsvorrichtung mit einem teilweise offenen Gehäuse bekannt. Das
Gehäuse weist ein erstes Gehäuseteil mit Aufnahmen für die Werkzeugeinsätze und ein
zweites Gehäuseteil auf, welches zwischen einer Geschlossen- und einer Offenstellung
zum ersten Gehäuseteil bringbar ist. In der Offenstellung des zweiten Gehäuseteils
können die Werkzeugeinsätze aus den Aufnahmen am ersten Gehäuseteil entnommen werden.
Am ersten Gehäuseteil ist zudem eine fensterartige Aussparrung vorgesehen, innerhalb
der der Handgriff für die Werkzeugeinsätze aufgenommen ist. Das Gehäuse der Aufbewahrungsvorrichtung
ist derart ausgebildet, dass der Handgriff über eine der Breitseiten in das Gehäuse
einlegbar und/oder entnehmbar ist.
[0005] An der der Entnahmeseite gegenüberliegenden Breitseite des Gehäuses ist ein Durchbruch
vorgesehen, über den auf die Rückseite des eingelegten Handgriff zugegriffen werden
kann. Um den Handgriff aus der Aussparrung zu entnehmen, ist eine Kraft auf die Rückseite
des Handgriffs und eine entgegengerichtete Kraft auf das Gehäuse aufzubringen. Bei
der Entnahme hat eine den Handgriff aus der Aussparrung entfernende Person jedoch
nur bedingt Kontrolle über den Handgriff, was den Entnahmevorgang unter Umständen
erschwert.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine Aufbewahrungsvorrichtung der
vorbezeichneten Gattung dahingehend zu verbessern, dass das Entnehmen und/oder Einsetzen
bzw. Einlegen des Handgriffs aus und in das Gehäuse kontrolliert und zugleich auf
einfache Weise erfolgen kann.
[0008] Die Erfindung löst die ihr zu Grunde liegende Aufgabe bei einer Aufbewahrungsvorrichtung
der eingangs genannten Art dadurch, dass das Gehäuse derart ausgebildet ist, dass
der Handgriff über eine Schmalseite in das Gehäuse einsetzbar und/oder aus dem Gehäuse
entnehmbar ist.
[0009] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zu Grunde, dass die Entnahme bzw. das Einlegen
des Handgriffs in das Gehäuse auf vorteilhafte Weise kontrolliert erfolgen kann, wenn
das Einsetzen und/oder das Entnehmen des Handgriffs in oder aus dem Gehäuse über eine
der Schmalseiten des Gehäuses erfolgt. Dadurch ist erreicht, dass der Handgriff für
die damit koppelbaren Werkzeugeinsätze während der gesamten jeweiligen Einsetz-und/oder
Entnahmebewegung bei geschlossenem Gehäuse dauerhaft von bevorzugt einander gegenüberliegenden
Flächenbereichen gegriffen werden kann. Der Handgriff kann an der erfindungsgemäßen
Aufbewahrungsvorrichtung aus dem Gehäuse entnommen oder in das Gehäuse eingesetzt
werden, ohne das Teile des Gehäuses aufgeklappt bzw. geöffnet werden. Bevorzugt weist
das Gehäuse an seinen die Breitseite des Gehäuses begrenzenden Gehäusewänden ein oder
mehrere Durchbrüche oder Aussparrungen auf, über die der Kontakt mit dem Handgriff
während des Einsetzens und/oder Entnehmens gewährleistet ist. Unter einer Breitseite
des Gehäuses der erfindungsgemäßen Aufbewahrungsvorrichtung ist vorliegend jeweils
die Gehäusewand zu verstehen, welche in ihren Hauptachsen die größten Abmessungen
aufweist und vorzugsweise als Vorder- und Rückseite des Gehäuses angesehen wird. Unter
Schmalseiten des Gehäuses sind bevorzugt die vier Wandbereiche des Gehäuses zu verstehen,
welche ein identisches Breiten- oder Tiefenmaß aufweisen, dass etwa dem Abstand der
die Breitseiten begrenzenden Gehäusewände zueinander entspricht. Vorzugsweise werden
die die Breitseiten begrenzenden Gehäusewände umlaufend durch die Schmalseiten begrenzt.
Erfindungsgemäß weist das Gehäuse eine Aufnahme mit einem Zugang an der Schmalseite
auf, wobei der Handgriff über die Öffnung in die und/oder Aufnahme am Gehäuse einsetzbar
bzw. entnehmbar ist. Über den Zugang an einer der Schmalseiten des Gehäuses erfolgt
das Einsetzen bzw. Entnehmen des Handgriffs in die oder aus der Aufnahme im Gehäuse.
Der Zugang zur Aufnahme für den Handgriff erstreckt sich, in Abhängigkeit von der
Art des Einsetzens des Handgriffs; also ob längs oder quer zur Schmalseite, über etwa
1/3 bis zu 4/5 der Länge der jeweiligen Schmalseite des Gehäuses. Der Zugang zur Aufnahme
kann an einer langen oder kurzen Schmalseite des Gehäuses ausgebildet werden.
[0010] Vorzugsweise ist ein Bereich des Gehäuses eingerichtet, den Handgriff in seiner Halteposition
im Gehäuse klemmend zu halten. Das klemmende Halten des Handgriffs in vorzugsweise
der Aufnahme am Gehäuse ist beispielsweise über eine Formschlussverbindung oder eine
Kraftschlussverbindung zwischen Wandflächen oder -abschnitten des Gehäuses und dem
Handgriff bevorzugt im Bereich der Aufnahme für den Handgriff bewirkt. Die Formschluss-
bzw. Kraftschlussverbindung zwischen Gehäuse und Handgriff kann durch Aufbringen einer
vorbestimmten Mindestkraft von einem Bediener während des Entnehmens oder des Einsetzens
des Handgriffs in die Aufnahme überwunden werden. Unter der Halteposition des Handgriffs
im Gehäuse ist vorliegend die Position des Handgriffs zu verstehen, die der Handgriff
als Endlagenstellung in der Aufnahme nach erfolgtem Einsetzen einnehmen kann.
[0011] Bevorzugt ist der Zugang zur Aufnahme für den Handgriff an einer langen Schmalseite
des Gehäuses ausgebildet. Damit ist das Einsetzen bzw. Entnehmen des Handgriffs in
oder aus der Aufnahme am Gehäuse vereinfacht. Die im Gehäuse ausgebildete Aufnahme
für den Handgriff ist so am Gehäuse ausgerichtet, dass der Handgriff nach dem Einsetzen
über den Zugang an der langen Schmalseite mit seiner Längsachse im Wesentlichen parallel
zur langen Schmalseite des Gehäuses angeordnet ist. Bei einer alternativen Ausgestaltung
des Zugangs an der kurzen Schmalseite des Gehäuses ist die Aufnahme als eine Art Steckaufnahme
ausgebildet. In eine solche Steckaufnahme wird der Handgriff vorzugsweise seiner Länge
nach in das Gehäuse eingeschoben, wobei die Längsachse bevorzugt weiterhin parallel
zur Schmalseite des Gehäuses verläuft.
[0012] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Handgriff in zumindest
einer ersten Phase der Einsetzbewegung des Handgriffs in das Gehäuse eine Linearbewegung
im Wesentlichen in Richtung seiner Längsachse und in einem Winkel zur Schmalseite
des Gehäuses ausführt. Das Gehäuse ist dazu eingerichtet, insbesondere ist die Aufnahme
derart am Gehäuse ausgebildet, dass der Handgriff zu Beginn der Einsetzbewegung des
Handgriffs in die Aufnahme vorzugsweise unter einem Winkel zwischen etwa 5 und 60
Grad zur Schmalseite des Gehäuses in die Aufnahme auf einer Geraden bewegt wird. Bevorzugt
weist die Gerade, entlang der der Handgriff während des Einsetzens bewegt wird, einen
Winkel im Bereich zwischen 10 und 45 Grad zur Schmalseite des Gehäuses auf. Korrespondierend
zur Einsetzbewegung erfolgt das Entnehmen des Handgriffs aus der Aufnahme, wobei der
Handgriff am Ende der Entnahmebewegung mit einer linearen Bewegung in Richtung der
Längsachse des Handgriffs aus der Aufnahme unter einem oben beschriebenen Winkel heraus
bewegt wird. Bevorzugt weist die Linearbewegung in der ersten Phase der Einsetzbewegung
eine Bewegungsrichtung auf, die in einer Ebene verläuft, welche im Wesentlichen parallel
zu den Breitseiten des Gehäuses ausgerichtet ist. Erfindungsgemäß führt der Handgriff,
während einer der ersten Phase nachfolgenden oder die erste Phase zumindest teilweise
überlagernden zweiten Phase der Einsetzbewegung, eine Schwenkbewegung aus. Über die
sich an die lineare Bewegung des Handgriffs während des Einsetzens anschließende oder
zumindest teilweise überlagernde Schwenkbewegung erfolgt das Überführen des Handgriffs
in seine Endlagenstellung in der Aufnahme. Damit nimmt der Handgriff seine Halteposition
in der Aufnahme am Gehäuse ein. Bei der Schwenkbewegung bzw. dem Einschwenkens des
Handgriffs in die Aufnahme wird der Handgriff in klemmende Halterung am Gehäuse gebracht
bzw. der Handgriff in den Klemmsitz am Gehäuse überführt. Bevorzugt wird die klemmende
Halterung zwischen Gehäuse und Handgriff mittels einer Formschluss- bzw. Rastverbindung
oder über einen Kraftschluss zwischen miteinander in Anlage stehenden Wandflächen
von Aufnahme und Handgriff bewirkt. Die während der zweiten Phase der Einsetzbewegung
mit dem Handgriff umgesetzte Schwenkbewegung weist eine Bewegungsrichtung auf, welche
in einer Ebene verläuft, die vorzugsweise ebenfalls parallel zu den Breitseiten des
Gehäuses für die Werkzeugeinsätze ausgerichtet ist.
[0013] Vorzugsweise weist das Gehäuse in mindestens einer die Breitseite des Gehäuses begrenzenden
Gehäusewand eine oder mehrere Aussparrungen auf, welche der Aufnahme für den Handgriff
zugeordnet sind. Die Aussparrungen sind an bevorzugt den Breitseiten des Gehäuses
in Richtung der Peripherie des Gehäuses; also zum Zugang der Aufnahme hin offen ausgebildet.
Somit kann der Handgriff beim Einsetzen in die Aufnahme durchgängig vom Bediener gehalten
werden, auch wenn die Breite des Gehäuses größer ist als die Abmessungen des Handgriffs
quer zu seiner Längsachse, also dessen Querschnitt in Längsrichtung. Ein Umgreifen
am Handgriff während der Entnahme oder des Einsetzens und ein damit möglicherweise
verbundener Kontrollverlust wird damit auf vorteilhafte Weise vermieden.
[0014] Bei einer anderen Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Gehäuse einen
Aufnahmebereich für die Werkzeugeinsätze aufweist, welche in einer oder mehreren Aufnahmeebenen
angeordnet sind. Je nach Anzahl der in der Aufbewahrungsvorrichtung aufgenommenen
Werkzeugeinsätze weist diese einen Aufnahmebereich mit ein oder mehreren Aufnahmeebenen
auf. Bevorzugt ist die eine oder sind die mehreren Aufnahmeebenen im Wesentlichen
parallel zu den die Breitseiten des Gehäuses ausbildenden Gehäusewänden ausgerichtet.
Die Werkzeugeinsätze weisen somit eine bevorzugte Einsteckrichtung in den Aufnahmebereich
auf, wobei die Einsteckrichtung im Zusammenhang mit der bevorzugten Ausrichtung der
Aufnahmeebene zwischen den Breitseiten des Gehäuses insbesondere parallel zu den die
Breitseiten ausbildenden Gehäusewänden verläuft.
[0015] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Aufbewahrungsvorrichtung
liegt die Längsachse des Handgriffs in dessen Halteposition in der Aufnahme in der
Aufnahmeebene oder zwischen den Aufnahmeebenen für die Werkzeugeinsätze. Die Längsachse
des Handgriffs verläuft in dessen Halteposition in der Aufnahmeebene für die Werkzeugeinsätze,
die, sofern nur eine Aufnahmeebene vorhanden ist, bevorzugt gleichmäßig beabstandet
zwischen den die Breitseiten des Gehäuses ausbildenden Gehäusewänden angeordnet ist.
Dadurch weist der Handgriff, insbesondere dessen Griffteil, einen gleichmäßigen Abstand
zu den die Breitseiten des Gehäuses begrenzenden Gehäusewänden auf bzw. steht zu beiden
Seiten mit dem Griffteil gleichmäßig über die Aussparrungen an den Breitseiten des
Gehäuses mit seinem Griffteil hervor. Das Greifen des Handgriffs während des Einsetz-
bzw. Entnahmevorgangs in oder aus der Aufnahme am Gehäuse ist damit auf vorteilhafte
Weise vereinfacht. Erfindungsgemäß weist die Aufnahme ein Aufnahmeelement zur Kopplung
mit einem Halter für die Werkzeugeinsätze am Handgriff während der ersten Phase der
Einsetzbewegung auf. Mit Hilfe des Aufnahmeelements ist eine Kopplung zwischen einem
Fixpunkt am Gehäuse der Aufbewahrungsvorrichtung und bevorzugt einem Ende des Handgriffs
erzeugt. Vorzugsweise ist das den Halter für die Werkzeugeinsätze aufweisende Ende
des Handgriffs über das Aufnahmeelement mit dem Gehäuse reversibel koppel- und entkoppelbar.
Unter reversibel koppelbar und entkoppelbar ist vorliegend zu verstehen, dass der
Handgriff mit dem Aufnahmeelement beliebig oft verbunden oder von diesem getrennt
werden kann.
[0016] Bevorzugt ist das Aufnahmeelement als Aufnahmezapfen ausgebildet, über den der Halter
des Handgriffs während der ersten Phase der Einsetzbewegung teilweise geschoben wird.
Mit der Ausgestaltung des Aufnahmeelements als Aufnahmezapfen ist eine einfache Verbindung
zwischen dem einen Ende des Handgriffs und dem Gehäuse ermöglicht. Bevorzugt weist
der Aufnahmezapfen eine an die Innenabmessungen des Halters zum Aufnehmen der Werkzeugeinsätze
angepasste Form und Größe auf, so dass der Halter durch das einfache Bewegen des Handgriffes
entlang einer Geraden über den Aufnahmezapfen geschoben wird. Bevorzugt weist der
Halter eine Steckaufnahme für die Werkzeugeinsätze auf, die vorzugsweise spielfrei
auf dem Aufnahmezapfen des Aufnahmeelements aufgeschoben wird. Erfindungsgemäß ist
das Aufnahmeelement drehbar am Gehäuse angeordnet und dazu eingerichtet, zusammen
mit dem Handgriff während der zweiten Phase der Einsetzbewegung in die Halteposition
für den Handgriff verschwenkt zu werden. Mit der schwenkbaren Anordnung des Aufnahmeelements
über bevorzugt ein Drehlager ist ein Fixpunkt für die zweite Phase der Einsetzbewegung
des Handgriffs ausgebildet. Über den Fixpunkt wird das erste, den Halter aufweisende
Ende des Handgriffs automatisch zum Gehäuse ausgerichtet bzw. fixiert. Ein unbeabsichtigtes
Entkoppeln von dem schwenkbar ausgebildeten Aufnahmeelement ist insbesondere in der
Halteposition des Handgriffs auf vorteilhafte Weise vermieden. Die Schwenkachse des
Aufnahmeelements verläuft bevorzugt senkrecht zu den die Breitseiten ausbildenden
Gehäusewänden der Aufbewahrungsvorrichtung.
[0017] Vorzugsweise weist die Aufnahme ein oder mehrere Verrastmittel für eine Formschluss-
bzw. Rastverbindung mit dem in seine Halteposition überführbaren Handgriff auf. Mit
dem Vorsehen von Verrastmitteln für das Halten des Handgriffs in seiner Halteposition
ist eine einfache und zugleich sichere Kopplung von Bereichen des Handgriffs mit vorbestimmten
Teilen des Gehäuses bewirkt. Vorzugsweise wird zumindest das zweite Ende des Handgriffs,
das gegenüberliegend zum ersten Ende des Handgriffs mit dem Halter für die Werkzeugeinsätze
angeordnet ist, über ein Verrastmittel in der Aufnahme klemmend gehalten. In einer
möglichen Ausführungsform der Erfindung, weist die Aufnahme zusätzlich Verrastmittel
auf, die mit Abschnitten des Handgriffs zwischen dem ersten und den zweiten Ende in
haltende Wirkverbindung bringbar sind. Bevorzugt sind an der Aufnahme zwei oder drei
Verrastmittel vorgesehen, wobei der Handgriff, bestehend aus insbesondere einem Griffteil
und einem mit dem Griffteil verbundenen Halter, im Klemmsitz am Gehäuse gehalten wird.
[0018] Bevorzugt ist das Verrastmittel eine mit dem Griffteil des Handgriffs korrespondierende
Hinterschneidung an der Aufnahme des Gehäuses. Mit Hilfe der mit dem Griffteil des
Handgriffs bevorzugt formschlüssig korrespondierenden Hinterschneidung ist eine einfache
Form der Ausgestaltung einer Rastverbindung zwischen Gehäuse und Handgriff bewirkt.
Über die Rastverbindung ist zudem ein Klemmsitz erzeugt, worunter die spielfreie Aufnahme
des Griffteils in der Aufnahme zu verstehen ist. Vorzugsweise weist jede der die Breitseiten
der Aufbewahrungsvorrichtung begrenzenden Gehäusewände eine mit dem Griffteil korrespondierende
Hinterschneidung auf.
[0019] Alternativ oder optional ist nach einer Weiterbildung der erfindungsgemäßen Aufbewahrungsvorrichtung
vorgesehen, dass das Verrastmittel schwenkbar am Gehäuse angeordnet und zwischen einer
Verraststellung und einer Freigabestellung für das Griffteil hin und her schwenkbar
ist. Mittels eines schwenkbar angeordneten Verrastmittels kann der Handgriff auf vorteilhafte
Weise in seiner Endlagenstellung in der Aufnahme gesichert oder für eine Entnahme
aus der Aufnahme freigegeben werden. Vorzugsweise wird das Verrastmittel aus Bereichen
oder Teilen der das Gehäuse für die Aufbewahrungsvorrichtung ausbildenden Gehäusewände
selbst ausgebildet. Der schwenkbar aufgenommene Gehäusebereich bildet zumindest Bereiche
der Schmalseite des Gehäuses aus. Bevorzugt ist das Gehäuseteil um eine Dreh- oder
Schwenkachse beweglich aufgenommen, die vorzugsweise senkrecht zu den die Breitseiten
des Gehäuses ausbildenden Gehäusewänden verläuft.
[0020] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist ein weiteres Verrastmittel
vorgesehen, das zwei den Halter des Handgriffs umgreifende, federnd ausgebildete Halteschenkel
aufweist. Zusätzlich zu dem das Griffteil in der Endlage der Aufnahme fixierende Verrastmittel
ist ein zusätzliches Verrastmittel am Gehäuse der erfindungsgemäßen Aufbewahrungsvorrichtung
angeordnet, mit dem der Halter für die Werkzeugeinsätze in der Endlagenstellung des
Handgriffs fixiert bzw. arretiert wird. Dazu weist das Verrastmittel bevorzugt parallel
zueinander verlaufende Halteschenkel auf, an deren freien Ende einander zugewandte
Materialvorsprünge angeordnet sind. Die federnd ausgebildeten Halteschenkel sind bevorzugt
Wandbereiche der die Breitseiten der erfindungsgemäßen Aufbewahrungsvorrichtung ausbildenden
Gehäusewände und begrenzen die Aufnahme für den Handgriff bereichsweise seitlich.
Mit Hilfe der Halteschenkel erfolgt gleichzeitig neben der Arretierung des Handgriffs
in der Aufnahme zudem eine Ausrichtung zwischen den Gehäusewänden der Vorrichtung.
[0021] Die erfindungsgemäße Aufbewahrungsvorrichtung wird ferner dadurch vorteilhaft weitergebildet,
dass der Aufnahmebereich für die Werkzeugeinsätze mehrere nebeneinander angeordnete
Aufnahmefächer aufweist. Je nach Anzahl der aufzunehmenden Werkzeugeinsätze kann die
Anzahl der Aufnahmefächer und der Aufnahmeebenen variieren. Bevorzugt sind mindestens
fünf, vorzugsweise acht, neun oder mehr Aufnahmefächer pro Aufnahmeebene für die Werkzeugeinsätze
vorgesehen. Die über die Aufnahmefächer aufnehmbaren Werkzeugeinsätze weisen bevorzugt
an ihren Halteabschnitten, die jeweils in den Aufnahmefächern aufgenommen sind, eine
identische Form auf. Vorzugsweise werden die Werkzeugeinsätze klemmend in einem jeweiligen
Aufnahmefach gehalten, was bevorzugt dadurch erreicht wird, dass die Aufnahmen geringfügig
kleinere Innenabmessungen aufweisen als die Halteabschnitte der in die Aufnahmefächer
einsetzbaren Werkzeugeinsätze. Der Aufnahmebereich für die Werkzeugeinsätze ist aus
einem elastischen Material ausgebildet, wodurch sich die Aufnahmefächer beim Einschieben
eines Werkzeugeinsatzes jeweils aufweiten und ein Werkzeugeinsatz in einem jeweiligen
Aufnahmefach klemmend gehalten wird.
[0022] Vorzugsweise ist am Gehäuse ein Sicherungselement zur Lagesicherung der Werkzeugeinsätze
im Gehäuse angeordnet, dass aus einer Sicherungsstellung in eine Entnahmestellung
überführbar ist. Mit Hilfe des Sicherungselements ist gewährleistet, dass die Werkzeugeinsätze
in ihren Aufnahmefächern am Gehäuse verbleiben, solang das Sicherungselement in seiner
Sicherungsstellung steht. Nach dem Überführen des Sicherungselements, welches beispielsweise
als ein den Aufnahmebereich am Gehäuse mindestens teilweise verschließendes Deckelsegment
sein kann, in seine Entnahmestellung, können die Werkzeugeinsätze aus dem Aufnahmebereich,
insbesondere den einzelnen Aufnahmefächern am Gehäuse entnommen werden.
[0023] Bevorzugt weist das Sicherungselement einen Bügel auf, der mit seinen Enden jeweils
schwenkbar am Gehäuse angeordnet ist. Der Bügel weist vorzugsweise einen Sicherungssteg
für die in den Aufnahmefächern im Aufnahmebereich des Gehäuses anordenbaren Werkzeugeinsätze
auf. Der Sicherungssteg steht in der Sicherungsstellung des Sicherungselements in
die Bewegungsrichtung der aus dem Aufnahmefächern entnehmbaren Werkzeugeinsätze vor.
Der Sicherungssteg ist über zwei im Wesentlichen senkrecht zum Sicherungssteg verlaufende
Verbindungsstege mit dem Gehäuse gekoppelt. An den die Enden des Bügels ausbildenden
Sicherungsstegen ist ein Drehlager angeordnet, über die das Sicherungselement mit
dem Gehäuse gekoppelt ist. Durch Verschwenken des Bügels um die Drehlager erfolgt
das Überführen von der Sicherungsstellung in die Offenstellung oder in umgekehrte
Richtung.
[0024] Gemäß einer Weiterbildung der erfindungsgemäßen Aufbewahrungsvorrichtung sind die
Enden des Bügels jeweils an einem verschieblich am Gehäuse aufgenommenen Lagerzapfen
angeordnet. Die Lagerzapfen sind vorzugsweise in Gleitführungen aufgenommen, deren
Führungsrichtungen bevorzugt parallel zueinander verlaufen und bevorzugt parallel
zu den kurzen Schmalseiten des Gehäuses ausgerichtet sind. Die verschieblich aufgenommenen
Lagerzapfen, an deren freien, nach außen gerichteten Enden die Drehlager für das schwenkbar
aufgenommene Sicherungselement angeordnet sind, können derart in Bereiche des Gehäuses
eingeschoben werden, dass einer selbsttätigen Bewegung des Sicherungselements in die
Offenstellung entgegengewirkt wird. Die Lagerzapfen sind geklemmt in den Führungen
gehalten, wodurch ein selbsttätiges Entriegeln des Sicherungselementes vermieden wird.
[0025] Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Sicherungselement
in seiner Offenstellung in einem Winkel geneigt, vorzugsweise in einem rechten Winkel,
zur Aufnahmeebene der Werkzeugeinsätze arretierbar ist. Mit dem Verschwenken des Sicherungselements
um vorzugsweise einem Winkel von 90 Grad aus der Sicherungsstellung in die Offenstellung
wird der Aufnahmebereich vollständig freigegeben. Somit wird eine einfache Entnahme
der Werkzeugeinsätze aus den Aufnahmefächern ermöglicht. Zum Arretieren des Sicherungselements
in der Offenstellung weisen die Drehlager, mit denen die Verbindungsstege des Bügels
an den Lagerzapfen angeordnet sind, ein oder mehrere Verraststellungen auf. Zudem
kann die erfindungsgemäße Aufbewahrungsvorrichtung mit dem sich in seiner Entnahmestellung
befindlichen Sicherungselement vorteilhaft abgelegt werden, wobei das Gehäuse der
Aufbewahrungsvorrichtung vorzugsweise geneigt zu einer Aufstellfläche ausgerichtet
ist, auf die die Aufbewahrungsvorrichtung bei Verwendung ablegbar ist.
[0026] Gemäß einer Weiterbildung der erfindungsgemäßen Aufbewahrungsvorrichtung ist vorgesehen,
dass der Aufnahmebereich für die Werkzeugeinsätze derart am Gehäuse angeordnet ist,
dass die Werkzeugeinsätze über eine der Schmalseiten in das Gehäuse einsetzbar und/oder
aus dem Gehäuse entnehmbar sind. Die Aufnahmeebene des Aufnahmebereiches für die Werkzeugeinsätze
ist vorzugsweise parallel zu den die Breitseiten des Gehäuses ausbildenden Gehäusewänden
der Aufbewahrungsvorrichtung ausgerichtet. Die Aufnahmefächer weisen jeweils parallel
zueinander verlaufende Einsteckrichtungen auf, wobei die Einsteckrichtungen für die
Werkzeugeinsätze bevorzugt quer zur langen Schmalseite des Gehäuses verlaufen. Entsprechend
werden die Werkzeugeinsätze über die lange Schmalseite der Aufbewahrungsvorrichtung
in den Aufnahmebereich eingesetzt bzw. aus diesem entnommen.
[0027] Vorzugsweise ist das Gehäuse so ausgebildet, dass der Handgriff und die Werkzeugeinsätze
an einander gegenüberliegenden Schmalseiten in das Gehäuse einsetzbar und/oder aus
dem Gehäuse entnehmbar sind. Bevorzugt sind der Aufnahmebereich für die Werkzeugeinsätze
und die Aufnahme für den Handgriff jeweils an den einander gegenüberliegenden langen
Schmalseiten des Gehäuses angeordnet bzw. ausgebildet. Dadurch ist eine optimale Ausnutzung
der Abmessungen des Gehäuses in Richtung seiner Hauptachsen gewährleistet, die somit
so gering wie möglich gewählt werden können.
[0028] Bevorzugt weist die Aufnahme für den Handgriff eine Kontur auf, die an Bereiche der
Formgebung des Handgriffes angepasst ist. Die Kontur der Aufnahme wird vorzugsweise
durch Wandbereich des Gehäuses bestimmt, welche die Breitseiten des Gehäuses ausbilden.
Die Kontur der Aufnahme ist auf die Formgebung des Handgriffes derart abgestimmt,
dass der Handgriff bevorzugt an der oder den die Aufnahme begrenzenden Gehäusewänden
bzw. deren jeweils zugewandten Kanten anliegt. Damit ist ein bevorzugt spaltfreier
Übergang von den die Aufnahme begrenzenden Kanten oder Rändern der Gehäusewände auf
das Griffteil des Handgriffes bewirkt. Damit ist der Rückhalt des Handgriffs innerhalb
der Aufnahme am Gehäuse weiter verbessert.
[0029] Vorzugsweise weist der Handgriff, insbesondere dessen Griffteil einen Abschnitt auf,
dessen Abmessungen quer zur Längsachse größer sind als der Abstand zwischen den die
Breitseiten des Gehäuses begrenzenden Gehäusewänden. Vorliegend entspricht der Abstand
zwischen den die Breitseiten des Gehäuses begrenzenden Seitenflächen oder Gehäusewänden
der Stärke bzw. dem Stärkenmaß des Gehäuses. Entsprechend ist zumindest ein Abschnitt
in Längsrichtung des Griffteiles breiter als die Stärke des Gehäuses, so dass das
Griffteil vorzugsweise bei einer gleichmäßig beabstandeten Anordnung zwischen den
Gehäusewänden auf beiden Breitseiten des Gehäuses im identischen Maße hervor steht.
Das Griffteil des Handgriffes steht insbesondere über den der Aufnahme zugeordneten
Aussparungen an den die Front- oder Rückseite begrenzenden Gehäusewänden seitlich
vor. Aufgrund des bevorzugt zu beiden Seiten vorstehenden Griffteiles ist ein bevorzugt
dauerhafter Kontakt mit dem Handgriff während des Entnehmens und des Wiedereinsetzens
in die Aufnahme gewährleistet. Damit ist die kontrollierte Handhabung des Handgriffes
weiter verbessert.
[0030] Bevorzugt ist der Halter für die Werkzeugeinsätze lösbar am Griffteil angeordnet,
wodurch das Griffteil auch mit anderen Werkzeugeinsätzen kombinierbar ist. Am Griffteil
ist vorzugsweise eine Steckaufnahme für einen Aufnahmeabschnitt des Halters für die
Werkzeugeinsätze ausgebildet. Der Aufnahmeabschnitt des Halters, der bevorzugt die
Form eines Sechskant aufweist, ist vorzugsweise drehfest in der Steckaufnahme am Griffteil
gehalten. Damit ist es auf vorteilhafte Weise möglich ein Drehmoment um die Längsachse
des Griffteils auf den Halter und ein im Halter aufgenommenen Werkzeugeinsatz zu übertragen.
Das Griffteil und/oder der Halter sind mit Arretierelementen ausgerüstet, die eingerichtet
sind, das Herausbewegen des Halters aus der Steckaufnahme unterhalb einer auf den
Halter wirkenden Mindestkraft entgegenzuwirken und damit ein selbsttätiges Herausrutschen
des Halters aus der Steckaufnahme am Griffteil zu vermeiden.
[0031] Vorzugsweise ist am Gehäuse ein Aufhängelement angeordnet, mit dem die erfindungsgemäße
Aufbewahrungsvorrichtung in einem Regalsystem an Hakenelementen des Regalsystems aufgehangen
werden kann. Bevorzugt ist das Aufhängelement beweglich am Gehäuse der erfindungsgemäßen
Aufbewahrungsvorrichtung angeordnet, wodurch die Stapelbarkeit bzw. der Transport
mit eingeschwenktem Aufhängelement erfolgen kann.
[0032] Das Aufhängelement weist ein Halteteil auf, wobei das Halteteil drehbar in einer
Aufnahmeöffnung am Gehäuse angeordnet ist. Das Aufhängelement greift bevorzugt in
eine Aufnahmeöffnung in einer der die Breitseite des Gehäuses ausbildenden Gehäusewand
mit einem Halteteil ein. Das Halteteil greift bevorzugt formschlüssig in die Aufnahmeöffnung
an einer der Gehäusewände, wodurch eine vorteilhaft feste Verbindung zwischen dem
Gehäuse und dem Aufhängelement gewährleistet wird. Mittels der Formschlussverbindung
zwischen dem Halteteil und der Gehäusewand ist die Dreh- bzw. Schwenkbarkeit des Aufhängelements
zum Gehäuse der erfindungsgemäßen Aufbewahrungsvorrichtung auf einfache Weise gewährleistet.
Das Aufhängelement wird über das Halteteil in die Aufnahmeöffnung am Gehäuse insbesondere
eingeklippt.
[0033] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung, aus dem sich weitere erfinderische
Merkmale ergeben, ist unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren näher beschrieben.
Hierbei zeigen:
- Figur 1:
- eine Ansicht eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Aufbewahrungsvorrichtung
mit einem eingesetzten Griffteil;
- Figuren 2 bis 3:
- Ansichten der Aufbewahrungsvorrichtung nach Figur 1 während des Entnehmens des Handgriffs;
- Figur 4:
- eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Handgriffs;
- Figur 5:
- eine perspektivische Darstellung der Aufbewahrungsvorrichtung nach Figur 1 ohne Handgriff
aber mit dargestellten Werkzeugeinsätzen;
- Figuren 6 und 7:
- perspektivische Darstellungen, welche das Öffnen des Aufnahmebereichs für die Werkzeugeinsätze
zeigen;
- Figur 8:
- eine perspektivische Ansicht der Aufbewahrungsvorrichtung während des Entnehmens eines
Werkzeugeinsatzes aus einem Aufnahmebereich und
- Figur 9:
- eine Ansicht auf einer Aufstellfläche abgelegten Aufbewahrungsvorrichtung bei geöffneten
Aufnahmebereich.
[0034] In Figur 1 ist eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Aufbewahrungsvorrichtung
1 gezeigt, welche ein Gehäuse 2 mit einem Aufnahmebereich 4 für nicht näher dargestellte
Werkzeugeinsätze 36, 36'(Figur 5) aufweist. Das Gehäuse 2 weist einander gegenüberliegende
Breitseiten begrenzende Gehäusewände 6, 6' und die Schmalseiten des Gehäuses begrenzende
Gehäusewände 8, 8' auf. Am Gehäuse 2 ist des Weiteren eine Aufnahme 10 für einen mit
den Werkzeugeinsätzen koppelbaren Handgriff 12 angeordnet, welche einen Zugang 14
aufweist, der an einer Schmalseite des Gehäuses 2 angeordnet ist, über den der Handgriff
12 in das Gehäuse 2 einsetzbar und/oder aus dem Gehäuse 2 entnehmbar ist. Wie aus
Figur 1 ersichtlich ist der Zugang 14 zur Aufnahme für den Handgriff an einer langen
Schmalseite des Gehäuses 2 ausgebildet.
[0035] Um den Handgriff 12, der bevorzugt im Klemmsitz bzw. klemmend in seiner in Figur
1 gezeigten Halteposition aus dem Gehäuse zu entnehmen, wird der Handgriff 12 in zumindest
einer ersten Phase der Entnahmebewegung aus der Aufnahme 10 um ein Schwenklager 16
verschwenkt. Anschließend führt, wie in Figur 3 gezeigt, der Handgriff 12 während
einer der ersten Phase nachfolgenden oder die erste Phase zumindest teilweise überlagernden
zweiten Phase der Entnahmebewegung eine lineare Bewegung im Wesentlichen in Richtung
seiner Längsachse 17 entlang einer Geraden aus. Dabei wird der Handgriff, insbesondere
sein Halter 18 für die Werkzeugeinsätze von einem als Aufnahmezapfen ausgebildeten
Aufnahmeelement 20 abgezogen. Das Aufnahmeelement 20 ist über das Schwenklager 16
drehbar am Gehäuse 2 angeordnet und dazu eingerichtet, zusammen mit dem Handgriff
12 während der Einsetz- bzw. Entnahmebewegung des Handgriffs in oder aus der Aufnahme
10 verschwenkt zu werden.
[0036] Der im Zusammenhang mit der Entnahme des Handgriffs 12 aus der Aufnahme 10 beschriebene
Bewegungsablauf läuft beim Einsetzen des Handgriffs 12 in die Aufnahme 10 üblicherweise
in umgekehrter Reihenfolge ab, sodass die erste Phase der Einsetzbewegung die lineare
Bewegung des Handgriffs 12 in Richtung seiner Längsachse 17 und das Aufschieben des
Halters 18 auf das Aufnahmeelement 20 entlang einer Geraden betrifft. Das Bewegen
entlang der Geraden erfolgt unter einem Winkel zwischen etwa 5 und 60 Grad zur Schmalseite
des Gehäuses. Die zweite Phase der Einsetzbewegung wird durch die gemeinsame Schwenkbewegung
des Aufnahmeelements 20 und des damit gekoppelten Handgriffs 12 umgesetzt, welche
aus der in Figur 2 gezeigten geneigten Ausrichtung zur Aufnahme 10 in die in Figur
1 gezeigte mit der Aufnahme 10 korrespondierende Ausrichtung gebracht werden.
[0037] Figur 4 zeigt den Handgriff 12 mit seinem Halter 18 und einem Griffteil 22, wobei
der Halter 18 mit seinem Aufnahmeabschnitt 24 lösbar in einer nicht näher dargestellten
Steckaufnahme am Griffteil 22 angeordnet bzw. aufgenommen ist. Der Aufnahmeabschnitt
weist eine sechseckige Form auf bzw. ist als Sechskant ausgebildet, wodurch eine drehfeste
Verbindung zwischen dem Griffteil 22 und dem Halter 18 bewirkt ist.
[0038] Die Aufnahme 10 weist eine an Bereiche der Formgebung des Handgriffs 12 angepasste
Kontur auf, sodass, wie Figur 1 verdeutlicht, ein nahezu spaltfreier Übergang zwischen
den Gehäusewänden 6, 6' und dem Griffteil 22 des Handgriffs 12 bewirkt ist. In einer
Ausführungsform der Erfindung weist das Griffteil 22 des Handgriffs 12 einen Abschnitt
auf, dessen Abmessungen quer zur Längsachse 17 des Handgriffs 12 größer sind als der
Abstand zwischen den die Breitseiten begrenzenden Gehäusewänden 6, 6'. Somit steht
das Griffteil bei einer symmetrischen Anordnung zwischen den Gehäusewänden 6, 6' durch
die Aussparrungen 14 an den beide seitlichen Gehäusewänden 6, 6' vor.
[0039] An der Aufnahme 10 sind, wie in Fig. 2 und 3 gezeigt, Verrastmittel 26, 28 für eine
Formschluss- bzw. Rastverbindung mit dem Handgriff 12 vorgesehen, wenn der Handgriff
12 in seiner Halteposition in der Aufnahme 10 angeordnet ist. Ein Verrastmittel 26
ist eine mit dem Griffteil 22 des Handgriffs 12 korrespondierende Hinterschneidung
30 an der Aufnahme 10 des Gehäuses 2. Zudem umfasst die erfindungsgemäße Aufbewahrungsvorrichtung
1 ein weiteres Verrastmittel 28, welches zwei den Halter 18 des Handgriffs 12 umgreifende,
federnd ausgebildete Halteschenkel 32 aufweist.
[0040] Wie in Figur 5 gezeigt, weist der Aufnahmebereich 4 des Gehäuses 2 mehrere nebeneinander
angeordnete Aufnahmefächer 34, 34' für die Werkzeugeinsätze 36, 36' auf, die in einer
Aufnahmeebene 38 angeordnet sind. Die Aufnahmeebene 38 verläuft insbesondere parallel
zu den die Breitseite des Gehäuses 2 begrenzenden Gehäusewänden 6, 6'. In der in Figur
5 gezeigten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Aufbewahrungsvorrichtung 1 ist der
Handgriff 12 vorliegend nicht in der Aufnahme 10 angeordnet. Um den Handgriff 12 kontrolliert
aus der Aufnahme über die lange Schmalseite am Gehäuse 2 entnehmen bzw. darin einsetzen
zu können, weist das Gehäuse 2 der Aufnahme 10 zugeordnete Aussparrungen 40 in den
die Aufnahme 10 seitliche begrenzenden Gehäusewänden 6, 6' auf. Die Werkzeugeinsätze
36 ,36' werden mittels eines als Bügel ausgebildeten Sicherungselements 42 in den
jeweils zugeordneten Aufnahmefächern 34, 34' fixiert. Das Sicherungselement 42 weist
einen parallel zur Schmalseite des Gehäuses 2 verlaufenden Sicherungssteg 44 und jeweils
an den Enden des Sicherungsstegs im Wesentlichen in einem rechten Winkel abstehenden
Verbindungsstegen 46, 46' auf. Das Sicherungselement 42 ist über die Verbindungsstege
46, 46' mit dem Gehäuse 2 derart gekoppelt, dass das Sicherungselement 42 aus einer
Sicherungsstellung (Figur 5) in eine Entnahmestellung zum Entnehmen der Werkzeugeinsätze
36 ,36' (Figur 7) überführbar ist.
[0041] Das freie Ende der Verbindungsstege 46, 46' ist dazu mit jeweils einem Lagerzapfen
48, 48' über ein Drehlager 56 gekoppelt. Die Lagerzapfen 48, 48' sind parallel entlang
der kurzen Schmalseite des Gehäuses 2 verschieblich aufgenommen. Um das Sicherungselement
42 aus seiner Sicherungsstellung in die Entnahmestellung zu überführen, ist das Sicherungselement
42 (Fig. 6) über die Lagerzapfen mittels einer Linearbewegung in Richtung des Bewegungspfeils
50 zum Aufnahmebereich 4 der Aufbewahrungsvorrichtung 1 im Abstand zu bringen. Anschließend
wird (Fig. 7) das Sicherungselement 42 dann durch eine Schwenkbewegung gemäß dem Bewegungspfeil
52 derart zur Seite verschwenkt wird, dass das Sicherungselement nicht mehr in der
Bewegungsrichtung für die Werkzeugeinsätze 36, 36' zum Entnehmen aus den bzw. zum
Einsetzen in die Aufnahmefächer vorsteht. Wie Figur 8 verdeutlicht, ist das Sicherungselement
in seiner Entnahmestellung in einem rechten Winkel zur Aufnahmeebene 38 der Werkzeugeinsätze
36, 36' ausgerichtet. Der Aufnahmebereich 4 für die Werkzeugeinsätze 36, 36' und die
Aufnahme 10 für den Handgriff 12 sind aneinander gegenüberliegenden Schmalseiten des
Gehäuses angeordnet.
[0042] Mit Hilfe des in eine abgewinkelte Ausrichtung zum Gehäuse 2 bringbaren Sicherungselements
42 lässt sich eine Aufstellfunktion an der erfindungsgemäßen Aufbewahrungsvorrichtung
1 umsetzen. Die Aufnahmeebene 38, in denen die Werkzeugeinsätze 36, 36' in den Aufnahmefächern
34, 34' der Aufbewahrungsvorrichtung 1 angeordnet ist, verläuft insbesondere geneigt
zu einer Aufstellfläche 54 auf der die Aufbewahrungsvorrichtung 1 abgelegt werden
kann. Das Sicherungselement 42 ist über das Drehlager 56 in seiner Freigabestellung
am Lagerzapfen arretierbar. Gleiche oder ähnliche Bauteile sind mit denselben Bezugszahlen
bezeichnet.
Bezuqszeichenliste
[0043]
- 1
- Aufbewahrungsvorrichtung
- 2
- Gehäuse
- 4
- Aufnahmebereich
- 6, 6'
- Gehäusewand
- 8, 8'
- Gehäusewand
- 10
- Aufnahme
- 12
- Handgriff
- 14
- Zugang
- 16
- Schwenklager
- 17
- Längsachse
- 18
- Halter
- 20
- Aufnahmeelement
- 22
- Griffteil
- 24
- Aufnahmeabschnitt
- 26, 28
- Verrastmittel
- 30
- Hinterschneidung
- 32
- Halteschenkel
- 34, 34'
- Aufnahmefach
- 36, 36'
- Werkzeugeinsatz
- 38
- Aufnahmeebene
- 40
- Aussparrung
- 42
- Sicherungselement
- 44
- Sicherungssteg
- 46, 46'
- Verbindungssteg
- 48, 48'
- Lagerzapfen
- 50, 52
- Bewegungspfeil
- 54
- Aufstellfläche
- 56
- Drehlager
1. Aufbewahrungsvorrichtung (1) für Werkzeugeinsätze (36, 36'), insbesondere Schraubendrehereinsätze,
und für ein mit den Werkzeugeinsätzen koppelbaren Handgriff (12), der einen Halter
(18) für die Werkzeugeinsätze aufweist, mit
einem Gehäuse (2), wobei das Gehäuse eine äußere Kontur mit mindestens einer Schmalseite
und mindestens einer Breitseite aufweist,
wobei das Gehäuse (2) derart ausgebildet ist, dass der Handgriff (12) über die Schmalseite
in das Gehäuse einsetzbar und/oder aus dem Gehäuse entnehmbar ist, wobei das Gehäuse
(2) eine Aufnahme (10) mit einem Zugang (14) an der Schmalseite aufweist, wobei der
Handgriff (12) über den Zugang (14) in die und/oder aus der Aufnahme (10) am Gehäuse
(2) einsetzbar bzw. entnehmbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (12) in einer ersten Phase der Einsetzbewegung des Handgriffes in das
Gehäuse eine lineare Bewegung im Wesentlichen in Richtung seiner Längsachse (17) und
in einem Winkel geneigt zur Schmalseite des Gehäuses (2) ausführt und während einer
der ersten Phase nachfolgenden oder die erste Phase zumindest teilweise überlagernden
zweiten Phase seiner Einsetzbewegung, eine Schwenkbewegung ausführt,
wobei die Aufnahme (10) ein Aufnahmeelement (20) zur Kopplung mit dem Halter (18)
für die Werkzeugeinsätze (36, 36') am Handgriff (12) während der ersten Phase der
Einsetzbewegung aufweist, und wobei das Aufnahmeelement (20) drehbar am Gehäuse (2)
angeordnet und eingerichtet ist, zusammen mit dem Handgriff (12) während der zweiten
Phase der Einsetzbewegung in die Halteposition für den Handgriff verschwenkt zu werden.
2. Aufbewahrungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) einen oder mehrere Bereiche aufweist, die eingerichtet sind, den
Handgriff (12) in einer Halteposition klemmend zu halten.
3. Aufbewahrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2,
dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) in mindestens einer die Breitseite des Gehäuses begrenzenden Gehäusewand
(6, 6') eine oder mehrere Aussparungen (40) aufweist, welche der Aufnahme (10) für
den Handgriff (12) zugeordnet sind.
4. Aufbewahrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) einen Aufnahmebereich (4) für die Werkzeugeinsätze (36, 36') aufweist,
wobei die Werkzeugeinsätze in einer oder mehreren Aufnahmeebenen (38) angeordnet sind;
und/oder der Aufnahmebereich (4) für die Werkzeugeinsätze (36, 36') mehrere nebeneinander
angeordnete Aufnahmefächer (34, 34') aufweist, wobei vorzugsweise die Längsachse (17)
des Handgriffes (12) in dessen Halteposition in der Aufnahme (10) in der Aufnahmeebene
(38) oder zwischen den Aufnahmeebenen für die Werkzeugeinsätze (36, 36') liegt.
5. Aufbewahrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmelement (20) als Aufnahmezapfen ausgebildet ist, über den der Halter (18)
während der ersten Phase der Einsetzbewegung teilweise geschoben wird.
6. Aufbewahrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (10) ein oder mehrere Verrastmittel (26, 28) für eine Formschluss- bzw.
Rastverbindung mit dem in seine Halteposition überführbaren Handgriff (12) aufweist,
wobei das Verrastmittel (26) bevorzugt eine mit dem Griffteil (22) des Handgriffes
(12) korrespondierende Hinterschneidung (30) an der Aufnahme (10) des Gehäuses (2)
ist; und/oder
vorzugsweise schwenkbar am Gehäuse (2) angeordnet und zwischen einer Verraststellung
und einer Freigabestellung für das Griffteil (22) hin und her schwenkbar ist.
7. Aufbewahrungsvorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass ein weiteres Verrastmittel (28) zwei den Halter (18) des Handgriffes (12) umgreifende,
federnd ausgebildete Halteschenkel (32) aufweist.
8. Aufbewahrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass am Gehäuse (2) ein Sicherungselement (42) zur Lagesicherung der Werkzeugeinsätze
(36, 36') im Aufnahmebereich (4) angeordnet ist, dass aus einer Sicherungsstellung
in eine Entnahmestellung überführbar ist, wobei vorzugsweise das Sicherungselement
(42) in seiner Entnahmestellung in einem Winkel geneigt, vorzugsweise in einem rechten
Winkel, zur Aufnahmeebene (38) der Werkzeugeinsätze (36, 36') arretierbar ist.
9. Aufbewahrungsvorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (42) einen Bügel aufweist, der mit seinen Enden jeweils schwenkbar
am Gehäuse (2) angeordnet ist, wobei bevorzugt die Enden des Bügels jeweils an einem
verschieblich am Gehäuse aufgenommenen Lagerzapfen (2) angeordnet sind.
10. Aufbewahrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmebereich (4) für die Werkzeugeinsätze (36, 36') derart am Gehäuse (2)
angeordnet ist, dass die Werkzeugeinsätze (36, 36') über eine Schmalseite in das Gehäuse
einsetzbar und/oder aus dem Gehäuse entnehmbar sind.
11. Aufbewahrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) so ausgebildet ist, dass der Handgriff (12) und die Werkzeugeinsätze
(36, 36') an einander gegenüberliegenden Schmalseiten in das Gehäuse einsetzbar und/oder
aus dem Gehäuse entnehmbar sind.
12. Aufbewahrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (10) eine Kontur aufweist, die an Bereiche der Formgebung des Handgriffes
(12) angepasst ist; und/oder
dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (12), insbesondere dessen Griffteil (12), einen Abschnitt aufweist,
dessen Abmessungen quer zur Längsachse (17) des Handgriffs (12) größer sind als der
Abstand zwischen den die Breitseiten des Gehäuses (2) begrenzenden Gehäusewänden (6,
6').
13. Aufbewahrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (18) für die Werkzeugeinsätze (36, 36') lösbar am Griffteil (22) angeordnet
ist.
14. Aufbewahrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass am Gehäuse (2) ein Aufhängelement angeordnet ist.
15. Aufbewahrungsvorrichtung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, dass das Aufhängelement ein Halteteil aufweist, wobei das Halteteil drehbar in einer Aufnahmeöffnung
am Gehäuse (2) angeordnet ist.
1. Storage device (1) for tool inserts (36, 36'), in particular screwdriver inserts,
and for a handle (12), which can be coupled to the tool inserts and has a holder (18)
for the tool inserts, having
a housing (2), the housing having an external contour with at least one narrow side
and at least one broad side,
the housing (2) being configured such that the handle (12) can be inserted into the
housing and/or can be removed from the housing via the narrow side, the housing (2)
having a receiving means (10) with an access (14) on the narrow side, the handle (12)
being able to be inserted into and/or removed from the receiving means (10) on the
housing (2) via the access (14),
characterised in that the handle (12) performs a linear movement substantially in the direction of the
longitudinal axis (17) thereof, in a first phase of the insertion movement of the
handle into the housing, and inclined at an angle relative to the narrow side of the
housing (2) and, during a second phase of the insertion movement thereof, which follows
the first phase or at least partially overlaps the first phase, performs a pivoting
movement,
the receiving means (10) having a receiving element (20) for coupling to the holder
(18) for the tool inserts (36, 36') on the handle (12) during the first phase of the
insertion movement, and the receiving element (20) being disposed rotatably on the
housing (2) and fitted, together with the handle (12), to be pivoted during the second
phase of the insertion movement into the retaining position for the handle.
2. Storage device according to claim 1,
characterised in that the housing (2) has one or more regions which are fitted to retain the handle (12)
clamped in a retaining position.
3. Storage device according to one of the claims 1 to 2,
characterised in that the housing (2) has one or more recesses (40), in at least one housing wall (6, 6')
which delimits the broad side of the housing, which are assigned to the receiving
means (10) for the handle (12).
4. Storage device according to one of the claims 1 to 3,
characterised in that the housing (2) has a receiving region (4) for the tool inserts (36, 36'), the tool
inserts being disposed in one or more receiving planes (38); and/or the receiving
region (4) for the tool inserts (36, 36') has a plurality of receiving compartments
(34, 34') which are disposed adjacent to each other, preferably the longitudinal axis
(17) of the handle (12) being situated, in the retaining position thereof in the receiving
means (10), in the receiving plane (38) or between the receiving planes for the tool
inserts (36, 36').
5. Storage device according to one of the claims 1 to 4,
characterised in that the receiving element (20) is configured as a receiving journal, over which the holder
(18) is pushed partially during the first phase of the insertion movement.
6. Storage device according to one of the claims 1 to 5,
characterised in that the receiving means (10) has one or more locking means (26, 28) for a form-fit- or
locking connection with the handle (12) which can be transferred into the retaining
position thereof, the locking means (26) preferably being an undercut (30) on the
receiving means (10) of the housing (2) corresponding to the gripping part (22) of
the handle (12); and/or
is preferably disposed pivotably on the housing (2) and is able to pivot to and fro
between a locked position and a released position for the gripping part (22).
7. Storage device according to claim 6,
characterised in that a further locking means (28) has two retaining legs (32) which grip around the holder
(18) of the handle (12) and are configured in a resilient manner.
8. Storage device according to one of the claims 1 to 7,
characterised in that a securing element (42) is disposed on the housing (2) for securing the position
of the tool inserts (36, 36') in the receiving region (4), and can be transferred
from a securing position into a removal position, preferably the securing element
(42) being able to be locked, in the removal position thereof inclined at an angle,
preferably at a right angle, to the receiving plane (38) of the tool inserts (36,
36').
9. Storage device according to claim 8,
characterised in that the securing element (42) has a bow which is disposed pivotably with the ends respectively
thereof on the housing (2), preferably the ends of the bow respectively being disposed
on a bearing journal (2) which is received displaceably on the housing.
10. Storage device according to one of the claims 5 to 9,
characterised in that the receiving region (4) for the tool inserts (36, 36') is disposed on the housing
(2) such that the tool inserts (36, 36') can be inserted into the housing and/or can
be removed from the housing via a narrow side.
11. Storage device according to one of the claims 1 to 10,
characterised in that the housing (2) is configured such that the handle (12) and the tool inserts (36,
36') can be inserted into the housing and/or can be removed from the housing on narrow
sides which are situated opposite each other.
12. Storage device according to one of the claims 1 to 11,
characterised in that the receiving means (10) has a contour which is adapted to regions of the shaping
of the handle (12); and/or
characterised in that the handle (12), in particular the gripping part (12) thereof, has a portion, the
dimensions of which, transversely relative to the longitudinal axis (17) of the handle
(12), are greater than the spacing between the housing walls (6, 6') which delimit
the broad sides of the housing (2).
13. Storage device according to one of the claims 1 to 12,
characterised in that the holder (18) for the tool inserts (36, 36') is disposed detachably on the gripping
part (22).
14. Storage device according to one of the claims 1 to 13,
characterised in that a hanger element is disposed on the housing (2).
15. Storage device according to claim 14,
characterised in that the hanger element has a retaining part, the retaining part being disposed rotatably
in a receiving opening on the housing (2).
1. Dispositif de stockage (1) pour ensembles d'outils (36, 36'), en particulier ensembles
de tournevis, et pour un manche (12) pouvant être couplé avec les ensembles d'outils,
qui présente un support (18) pour les ensembles d'outils, avec
un boîtier (2), dans lequel le boîtier présente un contour extérieur avec au moins
un côté étroit et au moins un grand côté,
dans lequel le boîtier (2) est réalisé de telle sorte que le manche (12) peut être
inséré via le côté étroit dans le boîtier et/ou être retiré du boîtier, dans lequel
le boîtier (2) présente un logement (10) avec un accès (14) au niveau du côté étroit,
dans lequel le manche (12) peut être inséré ou retiré dans et/ou du logement (10)
au niveau du boîtier (2) via l'accès (14),
caractérisé en ce que le manche (12) effectue, dans une première phase du mouvement d'insertion du manche
dans le boîtier, un mouvement linéaire sensiblement en direction de son axe longitudinal
(17) et incliné selon un angle par rapport au côté étroit du boîtier (2) et effectue
pendant une deuxième phase de son mouvement d'insertion suivant la première phase
ou se superposant au moins en partie à la première phase, un mouvement de pivotement,
dans lequel le logement (10) présente un élément de réception (20) pour le couplage
avec le support (18) pour les ensembles d'outils (36, 36') au niveau du manche (12)
pendant la première phase du mouvement d'insertion, et dans lequel l'élément de réception
(20) est agencé de manière rotative au niveau du boîtier (2) et aménagé pour être
pivoté conjointement avec le manche (12) pendant la deuxième phase du mouvement d'insertion
dans la position de retenue pour le manche.
2. Dispositif de stockage selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le boîtier (2) présente une ou plusieurs zones, qui sont aménagées pour retenir par
serrage le manche (12) dans une position de retenue.
3. Dispositif de stockage selon l'une quelconque des revendications 1 à 2,
caractérisé en ce que le boîtier (2) présente, dans au moins une paroi de boîtier (6, 6') délimitant le
grand côté du boîtier, un ou plusieurs évidements (40), lesquels sont affectés au
logement (10) pour le manche (12).
4. Dispositif de stockage selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que le boîtier (2) présente une zone de réception (4) pour les ensembles d'outils (36,
36'), dans lequel les ensembles d'outils sont disposés dans un ou plusieurs plans
de réception (38) ; et/ou la zone de réception (4) pour les ensembles d'outils (36,
36') présente plusieurs compartiments de réception (34, 34') disposés les uns à côté
des autres, dans lequel de préférence l'axe longitudinal (17) du manche (12) se trouve,
dans sa position de retenue dans le logement (10), dans le plan de réception (38)
ou entre les plans de réception pour les ensembles d'outils (36, 36').
5. Dispositif de stockage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que l'élément de réception (20) est réalisé en tant que broche de réception, via laquelle
le support (18) est glissé en partie pendant la première phase du mouvement d'insertion.
6. Dispositif de stockage selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que le logement (10) présente un ou plusieurs moyens d'enclenchement (26, 28) pour une
liaison par correspondance de forme ou par encliquetage avec le manche (12) pouvant
être amené dans sa position de retenue, dans lequel le moyen d'enclenchement (26)
est de préférence une contre-dépouille (30) correspondant à la partie de poignée (22)
du manche (12) au niveau du logement (10) du boîtier (2) ; et/ou
de préférence est monté de manière pivotante au niveau du boîtier (2) et est pivotant
entre une position d'enclenchement et une position de libération pour la partie de
poignée (22).
7. Dispositif de stockage selon la revendication 6,
caractérisé en ce qu'un autre moyen d'enclenchement (28) présente deux branches de retenue (32) réalisées
de manière élastique, entourant le support (18) du manche (12).
8. Dispositif de stockage selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce qu'un élément de blocage (42) pour le blocage en position des ensembles d'outils (36,
36') dans la zone de réception (4) est disposé au niveau du boîtier (2), qui peut
être amené d'une position de blocage à une position de prélèvement, dans lequel de
préférence l'élément de blocage (42) peut être arrêté incliné selon un angle dans
sa position de prélèvement, de préférence selon un angle droit, par rapport au plan
de réception (38) des ensembles d'outils (36, 36').
9. Dispositif de stockage selon la revendication 8,
caractérisé en ce que l'élément de blocage (42) présente un étrier, qui est monté avec ses extrémités respectivement
de manière pivotante au niveau du boîtier (2), dans lequel de préférence les extrémités
de l'étrier sont montées respectivement au niveau d'une broche de palier (2) reçue
de manière mobile au niveau du boîtier.
10. Dispositif de stockage selon l'une quelconque des revendications 5 à 9,
caractérisé en ce que la zone de réception (4) pour les ensembles d'outils (36, 36') est agencée au niveau
du boîtier (2) de telle sorte que les ensembles d'outils (36, 36') puissent être insérés
via un côté étroit dans le boîtier et/ou être retirés du boîtier.
11. Dispositif de stockage selon l'une quelconque des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce que le boîtier (2) est réalisé de telle sorte que le manche (12) et les ensembles d'outils
(36, 36') puissent être insérés au niveau de côtés étroits opposés l'un à l'autre
dans le boîtier et/ou être retirés du boîtier.
12. Dispositif de stockage selon l'une quelconque des revendications 1 à 11,
caractérisé en ce que le logement (10) présente un contour, qui est adapté à des zones du façonnage du
manche (12) ; et/ou
caractérisé en ce que le manche (12), en particulier sa partie de poignée (12), présente une section, dont
les dimensions transversales à l'axe longitudinal (17) du manche (12) sont supérieures
à la distance entre les parois de boîtier (6, 6') délimitant les grands côtés du boîtier
(2).
13. Dispositif de stockage selon l'une quelconque des revendications 1 à 12,
caractérisé en ce que le support (18) pour les ensembles d'outils (36, 36') est agencé de manière amovible
au niveau de la partie de poignée (22).
14. Dispositif de stockage selon l'une quelconque des revendications 1 à 13,
caractérisé en ce qu'un élément d'accrochage est disposé au niveau du boîtier (2).
15. Dispositif de stockage selon la revendication 14,
caractérisé en ce que l'élément d'accrochage présente un support, dans lequel le support est monté de manière
rotative dans une ouverture de réception au niveau du boîtier (2).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente