[0001] Die Erfindung betrifft einen Halterahmen zum Aufnehmen von modularen Kontakteinsätzen
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie einen Halterahmen zum Aufnehmen von modularen
Kontakteinsätzen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 6.
[0002] Ein derartiger Halterahmen umfasst eine Öffnung, in die zumindest ein Kontakteinsatz
in eine Einsetzrichtung einsetzbar ist. Die Öffnung ist zumindest abschnittsweise
begrenzt durch eine Rahmenwandung, die einen Rand und mindestens eine in den Rand
eingeformte Ausnehmung aufweist. In die Ausnehmung kann bei Einsetzen eines Kontakteinsatzes
in die Öffnung ein Vorsprungselement des Kontakteinsatzes eingeschoben waren.
[0003] Derartige Halterahmen dienen zum modularen Verwenden von Kontakteinsätzen beispielsweise
an Steckverbindern. An einem solchen Halterahmen können ein oder mehrere Kontakteinsätze
angeordnet werden, um zusammen mit dem Halterahmen in ein Gehäuse eines Steckverbinderteils
eingesetzt und mit dem Gehäuse verbunden zu werden. Auf diese Weise können Kontakteinsätze
in modularer Weise miteinander kombiniert und über den Halterahmen in oder an einem
Steckverbinderteil angeordnet werden.
[0004] Solche Kontakteinsätze können beispielsweise ein oder mehrere elektrische Kontakte
aufweisen. Die Kontakteinsätzen werden in diesem Fall einerseits mit elektrischen
Leitungen, die einem Steckverbinder zugeführt werden, verbunden und bilden andererseits
Steckkontakte aus, über die der Steckverbinder steckend zum elektrischen Kontaktieren
mit einem Gegensteckverbinderteil in Eingriff gebracht werden kann.
[0005] Solche modularen Kontakteinsätzen bieten den Vorteil flexibler Kombinierbarkeit und
somit variabler Einsetzbarkeit von Steckverbindern.
[0006] Sind Kontakteinsätze an einen Halterahmen angesetzt, so ist erforderlich, dass die
Kontakteinsätze an dem Halterahmen gehalten werden, um ein Anbringen des Halterahmens
beispielsweise an einem Steckverbinder zusammen mit den Kontakteinsätzen zu ermöglichen.
Bei einem aus der
DE 10 2012 110 907 A1 bekannten Halterahmen ist hierzu vorgesehen, dass an ein erstes Halterahmenteil,
das Ausnehmungen zum Aufnehmen von Vorsprungselementen von Kontakteinsätzen aufweist,
ein zweites Halterahmenteil angesetzt werden kann, um auf diese Weise in den Ausnehmungen
einliegende Vorsprungselemente zu sperren und somit an dem Halterahmen zu arretieren.
[0007] Bei einem aus der
DE 20 2012 103 360 U1 bekannten Halterahmen sind an Rahmenwandungen zweierlei Ausnehmungen vorgesehen.
In erste Ausnehmungen an einem oberen Rand der Rahmenwandungen können Vorsprungselemente
von Kontakteinsätzen eingreifend eingeschoben werden, während mit zweiten Ausnehmungen
in Form von Öffnungen zapfenartige Anformungen der Kontakteinsätze rastend in Eingriff
gebracht werden können.
[0008] Bei einem aus der
DE 20 2006 012 687 U1 bekannten Halterahmen sind an Rahmenwandungen Vorsprungselemente ausgebildet, die
rastend mit Rastvorrichtungen von Kontakteinsätzen in Eingriff gebracht werden können.
[0009] Bei einem aus der
EP 1 026 788 A1 bekannten Halterahmen können Rahmenwandungen zueinander verstellt werden, um den
Halterahmen zum Einsetzen von Kontakteinsätzen zu öffnen.
[0010] Aus der
US 2007/0249223 A1 ist ein Steckverbinder bekannt, bei welchem modulare Kontakteinsätze in einen Halterahmen
eingesetzt werden können, wobei an dem Halterahmen federnd ausgebildete Haltelaschen
angeformt sind, über welche die Kontakteinsätze an dem Halterahmen befestigt werden
können.
[0011] Eine Steckverbindung ist weiter aus der
DE 26 43 724 A1 bekannt, bei welcher Kontakte mittels einer Rastverbindung in einem Halterahmen befestigt
sind.
[0012] Aus der
EP 1 801 927 A1 ist ein Halterahmen zur Aufnahme von mehreren nebeneinander anzuordnenden Steckermodulen
bekannt, wobei der Halterahmen an seiner Steckseite mehrere durch Schlitze getrennte
Wandsegmente aufweist, von denen jeweils zwei symmetrisch gegenüberliegende Wandsegmente
einen Einfügebereich für ein Steckermodul bilden.
[0014] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Halterahmen zur Verfügung zu stellen,
der ein einfaches Ansetzen von Kontakteinsätzen an den Halterahmen und eine zuverlässige
Arretierung der Kontakteinsätze an dem Halterahmen bei gleichzeitig einfacher Entnehmbarkeit
der Kontakteinsätze von dem Halterahmen ermöglicht.
[0015] Diese Aufgabe wird durch einen Gegenstand mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und durch
einen Gegenstand mit den Merkmalen des Anspruchs 6 gelöst.
[0016] Gemäß einer Lösung der Erfindung ist das Sperrelement als gesondertes Element an
die Rahmenwandung angesetzt, wobei das Sperrelement derart an die Rahmenwandung angesetzt
ist, dass das Sperrelement die Rahmenwandung an einem zweiten Rand, der dem die mindestens
eine Ausnehmung aufweisenden, ersten Rand gegenüberliegt, umgreift, wobei das Sperrelement
mit einem ersten Flächenabschnitt an einer der Öffnung abgewandten Außenseite der
Rahmenwandung und mit einem zweiten Flächenabschnitt an einer der Öffnung zugewandten
Innenseite der Rahmenwandung anliegt und der Bügelabschnitt an dem ersten Flächenabschnitt
angeordnet ist.
[0017] Das Sperrelement ist als separates, zusätzliches Element zu der Rahmenwandung ausgestaltet.
Das Sperrelement begrenzt in einer Sperrstellung mit seinem Bügelabschnitt die Ausnehmung
entgegen der Einsetzrichtung, so dass ein in der Ausnehmung einliegendes Vorsprungselement
eines Kontakteinsatzes nicht ohne weiteres - zumindest nicht ohne Verstellen des Bügelabschnitts
- entgegen der Einsetzrichtung aus der Ausnehmung entfernt werden kann.
[0018] Zum Freigeben des Vorsprungselements kann der Bügelabschnitt relativ zu der Rahmenwandung,
an der das Sperrelement angeordnet ist, verstellt werden, um auf diese Weise die Ausnehmung
entgegen der Einsetzrichtung zu öffnen und somit ein Entnehmen des Vorsprungselements
und damit des Kontakteinsatzes entgegen der Einsetzrichtung aus dem Halterahmen zu
ermöglichen.
[0019] Der Bügelabschnitt ist quer zur Einsetzrichtung längserstreckt. Der Bügelabschnitt
erstreckt sich über die Ausnehmung hinweg und übergreift diese somit, so dass die
mindestens eine Ausnehmung entgegen der Einsetzrichtung durch den Bügelabschnitt begrenzt
ist. Ein in der Ausnehmung einliegendes Vorsprungselement ist auf diese Weise durch
den Bügelabschnitt entgegen der Einsetzrichtung gesperrt, so dass das Vorsprungselement
nicht ohne weiteres entgegen der Einsetzrichtung aus der Ausnehmung heraus bewegt
werden kann.
[0020] Das Sperrelement ist als Federelement und somit elastisch federnd ausgebildet. Ein
solches Federelement kann z.B. aus Federstahl hergestellt sein. Das Verstellen des
Bügelabschnitts kann somit elastisch federnd erfolgen, so dass nach Verstellen des
Bügelabschnitts aus der Sperrstellung heraus der Bügelabschnitt beispielsweise selbsttätig
in die Sperrstellung zurückgestellt wird.
[0021] Das Sperrelement ist als gesondertes Element an die Rahmenwandung angesetzt. Das
Sperrelement ist somit (verstellbar) an der Rahmenwandung gehalten und derart an der
Rahmenwandung befestigt, dass der Bügelabschnitt die zugeordnete Ausnehmung der Rahmenwandung
übergreift und somit ein Sperren eines Vorsprungselements eines Kontakteinsatzes in
der Ausnehmung ermöglicht.
[0022] Das Sperrelement ist derart an die Rahmenwandung angesetzt, dass das Sperrelement
die Rahmenwandung an einem zweiten Rand, der dem die mindestens eine Ausnehmung aufweisenden,
ersten Rand gegenüberliegt, umgreift. Das Sperrelement liegt mit einem ersten Flächenabschnitt
an einer der Öffnung abgewandten Außenseite der Rahmenwandung und mit einem zweiten
Flächenabschnitt an einer der Öffnung zugewandten Innenseite der Rahmenwandung an.
Das als Federelement aus einem Federstahl hergestellte Sperrelement umgreift somit
die Rahmenwandung und ist dadurch an der Rahmenwandung gehalten, wobei der Bügelabschnitt
an dem außenseitigen, ersten Flächenabschnitt angeordnet ist und im Bereich der zugeordneten
Ausnehmung der Rahmenwandung zu liegen kommt. Der Bügelabschnitt kann beispielsweise
an einem Endabschnitt des ersten Flächenabschnitts angeordnet sein und die Rahmenwandung
an dem oberen, ersten Rand, in den die mindestens eine Ausnehmung eingeformt ist,
überragen, so dass der Bügelabschnitt in seiner Sperrstellung die Ausnehmung entgegen
der Einsetzrichtung sperrt.
[0023] Das Sperrelement kann in einer Ausgestaltung eine Aussparung aufweisen, die mindestens
einer Ausnehmung der Rahmenwandung zugeordnet und zumindest teilweise mit dieser kongruent
ist. Die Aussparung kann beispielsweise am ersten Flächenabschnitt des Sperrelements
angeordnet sein und ist derart zu der zugeordneten Ausnehmung der Rahmenwandung angeordnet,
dass bei an den Halterahmen angesetztem Kontakteinsatz das Vorsprungselement sowohl
in der Ausnehmung der Rahmenwandung als auch in der Aussparung des Sperrelements einliegt.
Die Aussparung am ersten Flächenabschnitt wird entgegen der Einsetzrichtung durch
den Bügelabschnitt begrenzt, so dass bei in der Sperrstellung befindlichem Bügelabschnitt
das in der Aussparung einliegende Vorsprungselement nicht ohne weiteres aus der Aussparung
entfernt werden kann.
[0024] Der Bügelabschnitt begrenzt die Ausnehmung am Rand der Rahmenwandung entgegen der
Einsetzrichtung, so dass über den Bügelabschnitt der Kontakteinsatz an dem Halterahmen
gehalten ist. Der Bügelabschnitt kann sich hierbei stegartig erstrecken und übergreift
die Ausnehmung, so dass das zugeordnete Vorsprungselement des Kontakteinsatzes über
den Bügelabschnitt in seiner Stellung gesperrt ist und nicht entgegen der Einsetzrichtung
von dem Halterahmen entnommen werden kann.
[0025] In einer Variante kann hierbei an dem Bügelabschnitt ein Ausformungsabschnitt angeordnet
sein, der von dem Bügelabschnitt quer zur Einsetzrichtung vorsteht und in die zugeordnete
Ausnehmung am Rand der Rahmenwandung hineinragt. Ist das Sperrelement einstückig beispielsweise
als Federelement, zum Beispiel aus Federstahl, gefertigt, so kann der Ausformungsabschnitt
beispielsweise durch Umbiegen an den Bügelabschnitt angeformt sein. Der Ausformungsabschnitt
ragt in die Ausnehmung an der Rahmenwandung des Halterahmens hinein, so dass ein in
der Ausnehmung einliegendes Vorsprungselement mit dem Ausformungsabschnitt wechselwirken
kann und darüber in der Ausnehmung gesperrt ist.
[0026] Mittels eines solchen Ausformungsabschnitts kann das als Federelement ausgebildete
Sperrelement strukturell verstärkt sein. Zudem kann das Vorsprungselement des Kontakteinsatzes
bei Einsetzen auf den Ausformungsabschnitt auflaufen und den Bügelabschnitt somit
elastisch verstellen, so dass das Vorsprungselement in die Ausnehmung der Rahmenwandung
eingeführt und sperrend mit dem Bügelabschnitt in Eingriff gebracht werden kann.
[0027] In einer vorteilhaften Ausgestaltung kann der Bügelabschnitt, betrachtet in die Einsetzrichtung,
unterhalb einer Oberkante des Rands der Rahmenwandung angeordnet sein. Dies hat den
Vorteil, dass der Bügelabschnitt durch die Rahmenwandung geschützt ist, beispielsweise
wenn der Halterahmen herunterfällt. Bei einem Aufprall werden Kräfte über die Oberkante
der Rahmenwandung des Halterahmens abgefangen, so dass der Bügelabschnitt des beispielsweise
als Federelement ausgebildeten Sperrelements nicht beschädigt wird.
[0028] In anderer Ausgestaltung kann das Sperrelement insgesamt beweglich, insbesondere
verschwenkbar an der Rahmenwandung angeordnet sein. Auf diese Weise kann durch Verstellen,
insbesondere Verschwenken, des Sperrelements der Bügelabschnitt zwischen der Sperrstellung
und der Freigabestellung verstellt werden.
[0029] Gemäß einer weiteren Lösung der Erfindung kann - zur einfachen Betätigung des Sperrelements
- an einem Wandungsteil des Halterahmens ein Verstellelement angeordnet sein, das
verdreht werden kann und bei Verdrehen derart auf das Sperrelement einwirkt, dass
dieses zwischen seiner Sperrstellung und seiner Freigabestellung bewegt wird.
[0030] Der Bügelabschnitt kann sich in diesem Fall längst entlang der Rahmenwandung des
Halterahmens erstrecken und an einem Wandungsteil stirnseitig des Halterahmens mit
dem Verstellelement verbunden sein. Das stirnseitige Wandungsteil ist beispielsweise
unter rechtem Winkel zu Rahmenwandung angeordnet und begrenzt auf diese Weise die
Öffnung des Halterahmens stirnseitig. Durch Verschwenken des Verstellelements kann
der Bügelabschnitt in die Sperrstellung oder aus der Sperrstellung heraus bewegt werden,
um auf diese Weise an den Halterahmen angesetzte Kontakteinsätze zu sperren oder zum
Entnehmen freizugeben.
[0031] Bei dieser Ausgestaltung kann der Bügelabschnitt sich beispielsweise mäanderförmig
mit quer zur Einsetzrichtung und zur Längserstreckungsrichtung des Bügelabschnitts
zueinander versetzten Abschnitten ausgebildet sein. Der Bügelabschnitt weist somit
erste Abschnitte und zu den ersten Abschnitten versetzte, zweite Abschnitte auf. Die
ersten Abschnitte liegen in der Sperrstellung des Bügelabschnitts in Ausnehmungen
der Rahmenwandungen ein und dienen somit zum Sperren von in den Ausnehmungen angeordneten
Vorsprungselementen der Kontakteinsätze. Die zweiten Abschnitte hingegen liegen außenseitig
an der Rahmenwandung an und verbinden die ersten Abschnitte miteinander.
[0032] Die Rahmenwandung ist beispielsweise entlang einer Breitenrichtung quer zur Einsetzrichtung
erstreckt. An der Rahmenwandung können hierbei vorzugsweise mehrere Ausnehmungen angeordnet
sein, die entlang der Breitenrichtung periodisch zueinander versetzt sind. Auf diese
Weise werden - periodisch zueinander beabstandet - an dem Halterahmen mehrere Steckplätze
geschaffen, in die mehrere Kontakteinsätze nebeneinander eingesetzt werden können.
[0033] Der Halterahmen ist z.B. durch zwei parallel zueinander erstreckte, entlang einer
Tiefenrichtung quer zur Einsetzrichtung und quer zur Breitenrichtung zueinander beabstandete
Rahmenwandungen gebildet, die stirnseitig über Wandungsteile zum Schaffen eines rechteckigen
Rahmens miteinander verbunden sind. An den beiden Rahmenwandungen sind jeweils ein
oder mehrere Ausnehmungen angeordnet, in die Vorsprungselemente von einem oder mehreren
Kontakteinsätzen eingesetzt werden können. Die Ausnehmungen der beiden Rahmenwandungen
liegen sich beispielsweise jeweils paarweise gegenüber, unterscheiden sich aber in
ihren Abmessungen, so dass mit den Ausnehmungen eine Kodierung geschaffen wird, die
ein Einsetzen eines Kontakteinsatzes in den Halterahmen nur in einer einzigen vorbestimmten
Lage und Orientierung ermöglicht.
[0034] Insbesondere unterscheiden sich die Ausnehmungen der Rahmenwandungen in ihrer Breite
(gemessen entlang der Breitenrichtung) voneinander. An der ersten Rahmenwandung haben
die Ausnehmungen somit eine erste vorbestimmte Breite, während an der gegenüberliegenden,
zweiten Rahmenwandung die Ausnehmungen eine andere, zweite vorbestimmte Breite aufweisen.
[0035] In einer Ausgestaltung kann jeder Ausnehmung ein gesondertes Sperrelement zugeordnet
sein. Dadurch, dass jede Ausnehmung von einem gesonderten Sperrelement gesperrt ist,
wird möglich, jeden Kontakteinsatz gesondert an dem Halterahmen zu halten und insbesondere
gesondert, also unabhängig von anderen Kontakteinsätzen, zu entsperren und von dem
Halterahmen zu entnehmen. Hierzu kann das Sperrelement, das einer Ausnehmung, in der
ein Kontakteinsatz mit einem Vorsprungselement einliegt, zugeordnet ist, betätigt
werden, um den Bügelabschnitt des Sperrelements von seiner Sperrstellung in die Freigabestellung
zu verstellen, so dass der Kontakteinsatz aus der Ausnehmung entnommen werden kann.
Dies kann unabhängig von anderen Sperrelementen an anderen Ausnehmungen erfolgen,
so dass bei Lösen des Kontakteinsatzes aus einer Ausnehmung andere Kontakteinsätze
gesperrt bleiben können und somit weiterhin an dem Halterahmen gehalten werden.
[0036] Ein Steckverbinder kann beispielsweise ein Gehäuse und einen in das Gehäuse einsetzbaren
oder an das Gehäuse ansetzbaren Halterahmen der vorangehend beschriebenen Art aufweisen.
Ein solcher Steckverbinder kann zum steckenden Verbinden mit einem zugeordneten Gegensteckverbinderteil
und zum elektrischen Kontaktieren von Leitungen miteinander dienen. An dem Halterahmen
können hierbei mehrere Kontakteinsätze gehalten werden, wobei jeder Kontakteinsatz
ein oder mehrere Kontakte zum steckenden Verbinden und - insbesondere elektrischen
- Kontaktieren mit einem zugeordneten Gegensteckverbinderteil aufweisen kann.
[0037] Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke soll nachfolgend anhand der in den Figuren
gezeigten Ausführungsbeispiele näher erläutert werden. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Ansicht eines Halterahmens mit daran angesetzten Kontakteinsätzen;
- Fig. 2
- die Anordnung gemäß Fig. 1, betrachtet von oben;
- Fig. 3
- die Anordnung gemäß Fig. 1, mit an Rahmenwandungen des Halterahmens angeordneten Sperrelementen
zum Sperren der Kontakteinsätze an dem Halterahmen;
- Fig. 4
- eine Ansicht des Halterahmens mit daran angeordneten Sperrelementen, ohne Kontakteinsätze;
- Fig. 5A, 5B
- gesonderte Ansichten eines Sperrelements;
- Fig. 6
- eine Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines Halterahmens;
- Fig. 7
- eine Ansicht eines anderen Ausführungsbeispiels eines Halterahmens;
- Fig. 8
- eine Ansicht eines Halterahmens mit daran angeordneten Kontakteinsätzen, mit Sperrelementen
nach einem anderen Ausführungsbeispiel;
- Fig. 9
- eine gesonderte Ansicht der Sperrelemente, mit einem Verstellelement zum Verstellen
der Sperrelemente;
- Fig. 10A
- eine Ansicht des Halterahmens, mit den Sperrelementen in einer Freigabestellung;
- Fig. 10B
- die Ansicht gemäß Fig. 10A, mit den Sperrelementen in einer Sperrstellung;
- Fig. 11
- eine Ansicht eines Halterahmens mit daran angeordneten Kontakteinsätzen, mit Sperrelementen
nach einem weiteren Ausführungsbeispiel;
- Fig. 12
- eine gesonderte Ansicht der Sperrelemente, mit einem Verstellelement zum Verstellen
der Sperrelemente;
- Fig. 13A
- eine Ansicht des Halterahmens mit daran angeordneten Sperrelementen, in einer Freigabestellung;
- Fig. 13B
- die Ansicht gemäß Fig. 13A, mit den Sperrelementen in einer Sperrstellung;
- Fig. 14A
- eine Ansicht eines Halterahmens mit daran angeordneten Sperrelementen nach einem weiteren
Ausführungsbeispiel, mit den Sperrelementen in einer Freigabestellung;
- Fig. 14B
- die Ansicht gemäß Fig. 14A, mit den Sperrelementen in einer Sperrstellung;
- Fig. 15
- eine gesonderte Ansicht eines Sperrelements;
- Fig. 16
- eine schematische Ansicht eines Steckverbinders mit einem Gehäuse und einem in das
Gehäuse eingesetzten Halterahmen;
- Fig. 17A, 17B
- perspektivische Ansichten eines - gegenüber dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5A,
5B modifizierten - Ausführungsbeispiels eines Sperrelements;
- Fig. 18A, 18B
- perspektivische Ansichten eines anderen - gegenüber dem Ausführungsbeispiel gemäß
Fig. 5A, 5B modifizierten-Ausführungsbeispiels eines Sperrelements;
- Fig. 19
- eine perspektivische Ansicht eines anderen Ausführungsbeispiels eines Halterahmens;
- Fig. 20
- eine Ansicht des Halterahmens schräg von unten;
- Fig. 21A, 21B
- Ansichten des Sperrelements des Halterahmens;
- Fig. 22
- eine gesonderte Ansicht des Halterahmens ohne die Sperrelemente;
- Fig. 23
- eine Ansicht des Halterahmens mit eingesetzten Kontakteinsätzen; und
- Fig. 24
- eine Querschnittansicht entlang der Schnittebene S gemäß Fig. 23.
[0038] Fig. 16 zeigt in einer schematischen Ansicht einen Steckverbinder 1, der ein Gehäuse
10 und einen in das Gehäuse 10 eingesetzten Halterahmen 3 aufweist. In das Gehäuse
10 führt eine Leitung 2 hinein, in der mehrere elektrische Leitungsadern, die in dem
Gehäuse 10 münden, eingefasst sein können.
[0039] Der Halterahmen 3 dient zum Aufnehmen von modularen Kontakteinsätzen 4, wie sie schematisch
in Fig. 16 und in einem konkreten Ausführungsbeispiel in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellt
sind. Die Kontakteinsätze 4 sind an den Halterahmen 3 angesetzt und weisen - nach
außen vorstehend - Kontaktelemente 40 auf, die zum steckenden Verbinden und elektrischen
Kontaktieren mit zugeordneten Gegenkontaktelementen eines Gegensteckverbinderteils
5 dienen.
[0040] Zum Verbinden des Steckverbinders 1 mit dem zugeordneten Gegensteckverbinderteil
5 wird der Steckverbinder 1 in das Gegensteckverbinderteil 5 eingesteckt und somit
in Eingriff mit dem Gegensteckverbinderteil 5 gebracht, so dass die Kontaktelemente
40 der Kontakteinsätze 4 elektrisch kontaktierend mit den Kontaktelementen des Gegensteckverbinderteils
5 in Verbindung gelangen.
[0041] Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, sind die Kontakteinsätze 4 modular ausgebildet
und können unterschiedlich beschaffen sein. Die Kontakteinsätze 4 weisen jeweils einen
Gehäusekörper 42 auf, der an einer in das Gehäuse 10 des Steckverbinders 1 hinein
weisenden Seite Stecköffnungen 41 aufweist, in die Leitungsadern der Leitung 2 zum
elektrischen Kontaktieren eingesteckt werden können. An der gegenüberliegenden, nach
außen hin weisenden Seite stehen Kontaktelemente 40 von dem Gehäusekörper 42 vor,
die zum steckenden Ineingriffbringen mit dem Gegensteckverbinderteil 5 dienen.
[0042] Die Kontakteinsätze 4 können sich in der Form der Kontaktelemente 40, in der Anzahl
der Kontaktelemente 40 oder auch in ihrer grundsätzlichen Funktion unterscheiden.
Beispielsweise können über die Kontakteinsätze 4 nicht nur elektrische Kontakte, sondern
beispielsweise auch mechanische oder pneumatische Kontakte bereitgestellt werden.
[0043] Die Kontakteinsätze 4 können in modularer Weise in unterschiedlicher Kombination
an einen Halterahmen 3 angesetzt werden. Der Halterahmen 3 weist entlang einer Breitenrichtung
B parallel zueinander erstreckte Rahmenwandungen 31, 32 auf, die entlang einer Tiefenrichtung
Q zueinander beabstandet sind und zwischen sich die Kontakteinsätze 4 aufnehmen. Stirnseitig
sind die Rahmenwandungen 31, 32 über Wandungsteile 33, 34 miteinander verbunden, so
dass ein rechteckiger Rahmen mit einer Öffnung 30 gebildet ist, in die die Kontakteinsätze
4 in eine Einsetzrichtung E eingesetzt werden können.
[0044] Entlang der Breitenrichtung B weisen die Kontakteinsätze 4 ein gleiches Teilungsmaß,
insbesondere eine gleiche Breite auf.
[0045] An den Rahmenwandungen 31, 32 sind - paarweise gegenüberliegend - jeweils Ausnehmungen
310, 320 (siehe auch Fig. 6 und 7) gebildet, in die die Kontakteinsätze 4 mit Vorsprungselementen
420, 421 eingeschoben werden können, so dass bei in dem Halterahmen 3 angeordneten
Kontakteinsätzen 4 die Kontakteinsätze 4 mit ihren Vorsprungselementen 420, 421 jeweils
in einem Paar von gegenüberliegenden Ausnehmungen 310, 320 zu liegen kommen.
[0046] Die Ausnehmungen 310, 320 der gegenüberliegenden Rahmenwandungen 31, 32 weisen -
gemessen entlang der Breitenrichtung B - unterschiedliche Breiten x, y auf (siehe
Fig. 2). Auf diese Weise wird eine Kodierung geschaffen, die ein Einsetzen eines Kontakteinsatzes
4 nur in einer vorbestimmten Lage und Orientierung in einen zwischen den Rahmenwandungen
31, 32 geschaffenen Steckplatz ermöglicht. So kann ein erstes, gemessen entlang der
Breitenrichtung B schmales Vorsprungselement 24 in die Ausnehmungen 310 an der ersten
Rahmenwandlung 31 eingeschoben werden, während ein zweites, an der gegenüberliegenden,
anderen Seite des Gehäusekörper 42 angeordnetes Vorsprungselement 421 aufgrund seiner
Breite y nur in die Ausnehmung 320 an der zweiten Rahmenwandung 32 eingesetzt werden
kann.
[0047] An den stirnseitigen Wandungsteilen 33, 34 sind Befestigungsstellen 330, 331, 340,
341 vorgesehen, die zur Befestigung des Halterahmens 3 an dem Gehäuse 10 des Steckverbinders
1 dienen und beispielsweise mittels geeigneter Schraubverbindungen ein Festlegen des
Halterahmens 3 mit daran angeordneten Kontakteinsätzen 4 an dem Gehäuse 10 ermöglichen.
[0048] An den stirnseitigen Wandungsteilen 33, 34 sind zudem Anschlusseinrichtungen 332,
342 vorgesehen, über die beispielsweise ein Nullleiter mit dem Halterahmen 3 verbunden
werden kann.
[0049] Die Ausnehmungen 310, 320 sind in obere Ränder 313, 323 der gegenüberliegenden Rahmenwandungen
31, 32 eingeformt und somit entgegen der Einsetzrichtung E nach außen hin offen. Durch
Einsetzen eines Kontakteinsatzes 4 in die Einsetzrichtung E an den Halterahmen 3 können
die Vorsprungselemente 420, 421 beidseits des Gehäusekörpers 42 des Kontakteinsatzes
4 somit in paarweise gegenüberliegende Ausnehmungen 310, 320 der Rahmenwandungen 31,
32 eingeführt werden, um den Kontakteinsatz 4 an dem Halterahmen 3 anzuordnen, und
können umgekehrt entgegen der Einsetzrichtung E wiederum aus den Ausnehmungen 310,
320 entnommen werden, um den Kontakteinsatz 4 aus dem Halterahmen 3 zu entfernen.
[0050] Weil bei Montage des die Kontakteinsätze 4 aufnehmenden Halterahmens 3 an dem Gehäuse
10 des Steckverbinders 1 sowie auch im Einsatz des Steckverbinders 1 die Kontakteinsätze
4 fest an dem Halterahmen 3 gehalten werden sollen, sind an dem Halterahmen 3 Sperrelemente
vorgesehen, die in einer Sperrstellung auf die Vorsprungselemente 420, 421 der Kontakteinsätze
4 einwirken und somit ein Entfernen der Kontakteinsätze 4 aus ihrer an dem Halterahmen
3 angesetzten Stellung verhindern.
[0051] Ein erstes Ausführungsbeispiel solcher Sperrelemente 35 zeigen Fig. 3 bis 5A, 5B.
[0052] Die Sperrelemente 35 sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel als aus einem
Federstahl hergestellte Federelemente ausgebildet, die U-förmig ausgebildet sind und
mit Flächenabschnitten 352, 353 die Rahmenwandungen 31,32 an einem dem oberen Rand
113 abgewandten, unteren Rand 114 umgreifen. Jedes Sperrelement 35 ist hierbei genau
einer Ausnehmung 310, 320 einer Rahmenwandung 31, 32 zugeordnet und begrenzt die ihr
zugeordnete Ausnehmung 110,120 entgegen der Einsetzrichtung E mittels eines Bügelabschnitts
350. Der Bügelabschnitt 350 ist am äußeren Flächenabschnitt 352 angeordnet und ragt
über den oberen Rand 113, 123 der dem Sperrelement 35 zugeordneten Rahmenwandung 31,32
hinaus.
[0053] An dem äußeren Flächenabschnitt 352 ist eine Aussparung 351 angeordnet, die kongruent
ist mit der dem Sperrelement 35 zugeordneten Ausnehmung 310, 320.
[0054] Bei Einsetzen eines Kontakteinsatzes 4 in den Halterahmen 3 laufen die beidseits
des Gehäusekörpers 42 angeordneten Vorsprungselemente 420, 421 auf die dem Paar von
Ausnehmungen 310, 320 zugeordneten Bügelabschnitte 350 der Sperrelemente 35 auf, so
dass die Bügelabschnitte 350 entlang der Tiefenrichtung Q nach außen beiseite gedrängt
werden und die Vorsprungselemente 420, 421 mit den Ausnehmungen 310, 320 in Eingriff
gelangen. Im eingesetzten Zustand liegen die Vorsprungselemente 420, 421 in den Ausnehmungen
310, 320 der beidseitigen Rahmenwandungen 31, 32 und zudem in den Aussparungen 351
der beidseitig zugeordneten Sperrelemente 35 ein, wobei ein Entnehmen des Kontakteinsatzes
4 entgegen der Einsetzrichtung E über die Bügelabschnitte der 350 der Sperrelemente
35 gesperrt ist.
[0055] Weil jedem Steckplatz zwei gesonderte Sperrelemente 35 zugeordnet sind, kann jeder
Kontakteinsatz 4 gesondert an den Halterahmen 3 angesetzt und - durch Lösen der Bügelabschnitte
350 - auch wieder von dem Halterahmen 3 entnommen werden. In angesetztem Zustand werden
die Kontakteinsätze 4 entgegen der Einsetzrichtung E jeweils über zwei Bügelabschnitte
350 zweier gegenüberliegender Sperrelemente 35 entgegen der Einsetzrichtung E an dem
Halterahmen 3 festgelegt. Durch beispielsweise manuelles, federelastisches Biegen
der Bügelabschnitte 350 nach außen kann die Arretierung der Vorsprungselemente 420,
421 gelöst werden, so dass ein Kontakteinsatz 4 unabhängig von anderen Kontakteinsätzen
4 aus dem Halterahmen 3 entfernt werden kann.
[0056] Zur Verbesserung des Halts der Sperrelemente 35 an den Rahmenwandungen 31, 32 des
Halterahmens 3 greifen die Sperrelemente 35 jeweils mit einer Haltezunge 354, die
an den innenseitigen Flächenabschnitt 353 des Sperrelements 35 angeformt ist, in eine
zugeordnete Halteöffnung 311, 321 an der Rahmenwandung 31,32 ein. Auf diese Weise
sind die Sperrelemente 35 im Wesentlichen spielfrei an den Rahmenwandungen 31, 32
festgelegt.
[0057] Mit den Sperrelementen 35 wird - auf einfache und kostengünstige Weise - eine Arretierung
der Kontakteinsätze 4 an dem Halterahmen 3 bereitgestellt, die manuell und werkzeuglos
betätigt werden kann. Zum Ansetzen der Kontakteinsätze 4 an den Halterahmen 3 muss
auf die Sperrelemente 35 nicht eingewirkt werden. Zum Entnehmen eines Kontakteinsatzes
4 können die Bügelabschnitte 350 der paarweise gegenüberliegenden Sperrelemente 35
manuell gegriffen und nach außen gebogen werden, um auf diese Weise die Arretierung
des zugeordneten Kontakteinsatzes 4 an dem Halterahmen 3 zu lösen.
[0058] Eine Modifikation des Sperrelements 35 des vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispiels
zeigen Fig. 17A, 17B und Fig. 18A, 18B.
[0059] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 17A, 17B sind zwei Sperrelemente für 35A,
35B über ihre zweiten, innenseitigen Flächenabschnitte 353 zur Ausbildung eines zusammenhängenden
Sperrelements 35 miteinander verbunden. Die ersten, außenseitigen Flächenabschnitte
352 der Sperrelemente 35A, 35B sind nicht (unmittelbar) miteinander verbunden, und
auch deren Bügelabschnitte 353 sind voneinander getrennt, so dass die Sperrelemente
35A, 35B unabhängig voneinander betätigt werden können.
[0060] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 18A, 18B sind drei Sperrelemente 35A, 35B,
35C über ihre zweiten, innenseitigen Flächenabschnitte 353 miteinander verbunden,
so dass ein aus drei Sperrelementen 35A, 35B, 35C gebildetes, zusammenhängendes Sperrelement
35 geschaffen wird. Wiederum sind die ersten, außenseitigen Flächenabschnitte 352
der Sperrelemente 35A, 35B, 35C und auch deren Bügelabschnitte 350 voneinander getrennt,
so dass die Sperrelemente 35A, 35B, 35C unabhängig voneinander betätigt werden können.
[0061] Ansonsten sind die Sperrelemente 35 gemäß Fig. 17 A, 17 B und gemäß Fig. 18A, 18B
funktional identisch zu dem anhand von Fig. 5A, 5B geschilderten Sperrelement 35,
so dass auch auf die obigen Ausführungen verwiesen werden soll.
[0062] Fig. 6 und 7 zeigen Ausführungsbeispiele eines Halterahmens 3. Der Halterahmen 3
kann beispielsweise als Zink-oder Aluminiumdruckgussteil (Fig. 6) oder auch als Biegeteil
(Fig. 7) ausgebildet sein.
[0063] Fig. 19 bis 24 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Halterahmens 3 mit daran
angeordneten Sperrelementen 35 in Form von aus Federstahl gefertigten Federelementen.
[0064] Der Halterahmen 3 weist Rahmenwandungen 31, 32 auf, die stirnseitig über Wandungsteile
33, 34 miteinander verbunden sind und eine zentrale Öffnung 30 ausbilden, in die Kontakteinsätze
4 (Fig. 23) in eine Einsetzrichtung E eingesetzt werden können. Der Halterahmen 3
weist eine rechteckige Gestalt auf und bildet, bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel,
sechs Steckplätze zur Aufnahme von unterschiedlichen modularen Kontakteinsätzen 4
aus.
[0065] An die Rahmenwandungen 31,32 sind Sperrelemente 35 angesetzt, die dazu dienen, die
Kontakteinsätze 4 in ihrer Stellung in dem Halterahmen 3 zu verriegeln. Jeweils drei
Sperrelemente 35A, 35B, 35C sind hierbei, wie in Fig. 21A und 21B dargestellt, zu
einem zusammenhängenden Sperrelement 35 miteinander verbunden, wobei die Sperrelemente
35A, 35B, 35C jeweils separat voneinander ausgebildete äußere Flächenabschnitte 352
aufweisen, an ihren inneren Flächenabschnitten 353 hingegen miteinander verbunden
sind, so dass ein zusammenhängendes Sperrelement 35 geschaffen wird.
[0066] Wie für das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 bis 5A, 5B vorangehend bereits beschrieben,
ist an dem inneren Flächenabschnitt 353 eines jeden Sperrelements 35A, 35B, 35C eine
Haltezunge 354 angeordnet, die bei an die zugeordnete Rahmenwandung 31, 32 angesetztem
Sperrelement 35 sperrend in einer zugeordneten Halteöffnung 311, 321 einliegt. Das
zusammenhängende Sperrelement 35 wird hierbei entgegen der Einsetzrichtung E von unten
an die zugeordnete Rahmenwandung 31, 32 angesetzt, bis die Haltezunge 354 in die zugeordnete
Halteöffnung 311, 321 einrastet und das Sperrelement 35 somit zu der Rahmenwandung
31, 32 arretiert ist. In angesetzter Stellung umgreift das Sperrelement 35 die zugeordnete
Rahmenwandung 31, 32, so dass die Rahmenwandung 31,32 zwischen dem inneren Flächenabschnitt
353 und dem äußeren Flächenabschnitt 352 angeordnet ist.
[0067] Jedes Sperrelement 35A, 35B, 35C weist an seinem äußeren Flächenabschnitt 352 einen
Bügelabschnitt 350 auf, der über eine Aussparung 351 von dem äußeren Flächenabschnitt
352 freigeschnitten ist. Mit dem Bügelabschnitt 350 übergreift das Sperrelement 35A,
35B, 35C eine zugeordnete Ausnehmung 310, 320 an der Rahmenwandung 31, 32 und ragt
hierbei mit einem an den Bügelabschnitt 150 angeformten Ausformungsabschnitt 355 in
die Ausnehmung 310, 320 hinein. Das Sperrelement 35A, 35B, 35C liegt mit dem Ausformungsabschnitt
355 somit in der zugeordneten Ausnehmung 310, 320 der Rahmenwandung 31, 32 ein, wobei
der Bügelabschnitt 350 unterhalb der Oberkante des Rands 313, 323 der jeweiligen Rahmenwandung
31, 32 zu liegen kommt und somit durch die Rahmenwandung 31, 32 geschützt ist, beispielsweise
wenn der Halterahmen 3 herunterfällt.
[0068] Wie bei dem vorangehenden Ausführungsbeispiel weisen die Ausnehmungen 310, 320 der
Rahmenwandungen 31, 32 unterschiedliche Breiten x, y (siehe Fig. 21) auf, so dass
über die Ausnehmungen 310, 320 eine Kodierung für die Steckplätze geschaffen wird,
die ein Einsetzen eines Kontakteinsatzes 4 nur in genau einer Stellung ermöglicht.
[0069] Zum Einsetzen wird ein Kontakteinsatz 4 in die Einsetzrichtung E in die Öffnung 30
des Halterahmens 3 eingeführt und gelangt hierbei mit Vorsprungselementen 420, 421
in Eingriff mit den Ausnehmungen 310, 320 der Rahmenwandungen 31, 32. Dadurch, dass
die Ausnehmungen 310, 320 entlang der Einsetzrichtung E vergleichsweise lang gezogen
sind, gelangt der Kontakteinsatz 4 mit seinen Vorsprungselementen 420, 421 zunächst
in Eingriff mit den Ausnehmungen 310, 320 und läuft sodann auf die Ausformungsabschnitte
355 der Sperrelemente 35A, 35B, 35C beidseitig an den Rahmenwandungen 31, 32 auf,
so dass die äußeren Flächenabschnitte 352 elastisch nach außen gebogen werden, bis
die Vorsprungselemente 420, 421 die Ausformungsabschnitte 355 passiert haben und die
äußeren Flächenabschnitte 352 rastend mit den Vorsprungselementen 420, 421 in Eingriff
schnappen, wie dies in der Schnittansicht gemäß Fig. 24 dargestellt ist.
[0070] In der eingesetzten Stellung sind die Kontakteinsätze 4 in dem Halterahmen 3 verriegelt
und können insbesondere nicht entgegen der Einsetzrichtung E aus dem Halterahmen 3
entnommen werden, zumindest nicht ohne die Verriegelung über die Sperrelemente 35A,
35B, 35C zu lösen, was durch elastisches Biegen der zugeordneten Sperrelemente 35A,
35B, 35C nach außen manuell oder unter Verwendung eines geeigneten Werkzeugs möglich
ist.
[0071] Dadurch, dass die äußeren Flächenabschnitte 352 einzeln ausgebildet sind, kann grundsätzlich
jeder Kontakteinsatz 4 einzeln an den Halterahmen 3 angesetzt und auch wieder von
dem Halterahmen 3 entnommen werden.
[0072] Dadurch dass die Ausformungsabschnitte 355 in die zugeordneten Ausnehmungen 310,
320 an den beidseitigen Rahmenwandungen 31, 32 hineinragen, wird der Kontaktpunkt
zwischen den Sperrelementen 35A, 35B, 35C und den Vorsprungselementen 420, 421 eines
Kontakteinsatzes 4 nach innen verlagert, was eine sichere Verriegelung des Kontakteinsatzes
4 in seiner eingesetzten Stellung gewährleistet, auch bei einem etwaigen Spiel des
Kontakteinsatzes 4 in der Öffnung 30 des Halterahmens 3.
[0073] Die Rahmenwandungen 31, 32 weisen jeweils eine Mehrzahl von Halteöffnungen 311, 321
und Ausnehmungen 310, 320 auf, wobei die Ausnehmungen 310, 320 in die Einsetzrichtung
E vergleichsweise tief in die Rahmenwandungen 31, 32 eingeformt sind, um eine vorteilhafte
Führung für die Vorsprungselemente 420, 421 der Kontakteinsätze 4 bereitzustellen.
Um die mechanische Festigkeit der Rahmenwandungen 31, 32 zu verbessern, weisen die
flächig erstreckten Wandungen 333, 334 an den stirnseitigen Wandungsteilen 33, 34
im Vergleich zu den Rahmenwandungen 31, 32 eine zumindest geringfügig vergrößerte
Wandungsstärke auf, um die Rahmenwandungen 31, 32 stirnseitig miteinander zu verbinden
und die strukturelle Festigkeit des Halterahmens 3 zu erhöhen.
[0074] Ansonsten ist das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 19 bis 24 funktional ähnlich dem
Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 bis 5A, 5B, so dass auch auf die obigen Ausführungen
zu jenem Ausführungsbeispiel verwiesen werden soll.
[0075] Dadurch, dass die Haltezunge 354 eines jeden Sperrelements 35A, 35B, 35C derart schräg
zu dem innenseitigen Flächenabschnitt 353 gebogen ist, dass die Haltezunge 354 mit
ihrer Spitze in die Einsetzrichtung E in die zugeordnete Halteöffnung 311, 321 hineinragt,
hält die Haltezunge 354 das zugeordnete Sperrelement 35A, 35B, 35C in Position an
der zugeordneten Rahmenwandung 31, 32, wenn ein Kontakteinsatz 4 in die Einsetzrichtung
E in den Halterahmen 3 eingesetzt wird. In diesem Fall stößt die Haltezunge 354 in
die Einsetzrichtung E an die untere Begrenzungskante der zugeordneten Halteöffnung
311, 321 an, ohne dass sich das Sperrelement 35A, 35B, 35C von der Rahmenwandung 31,32
lösen kann.
[0076] Fig. 8 bis 10A, 10B zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Halterahmens 3
mit daran angeordneten Sperrelementen 36.
[0077] Bei diesem Ausführungsbeispiel ist an jeder Rahmenwandung 31, 32 ein Sperrelement
36 angeordnet, das mit Bügelabschnitten 361, 362 ausgehend von einer mittigen Befestigungsstelle
360, über die das Sperrelement 36 an der zugeordneten Rahmenwandung 31, 32 befestigt
ist, längserstreckt an der zugeordneten Rahmenwandung 31, 32 angeordnet ist, mit Endabschnitten
363, 364 die stirnseitigen Wandungsteile 33, 34 umgreift und mit Verstellelementen
37 in Verbindung steht. Die Endabschnitte 363, 364 weisen jeweils eine Öffnung 365,
366 auf, in der ein Verstellabschnitt 371 eines um einen Zapfen 370 verdrehbaren Verstellelements
37 einliegt.
[0078] Die Bügelabschnitte 361, 362 erstrecken sich längst entlang der Breitenrichtung B
an der jeweils zugeordneten Rahmenwandung 31, 32. Die Bügelabschnitte 361,362 liegen
hierbei in einer Sperrstellung in einer nutförmige Vertiefung 312 (siehe Fig. 10A)
der jeweils zugeordneten Rahmenwandung 31, 32 ein, so dass bei in der Sperrstellung
befindlichen Bügelabschnitten 361, 362 in den Halterahmen 3 eingesetzte Kontakteinsätze
4 über ihre Vorsprungselemente 420, 421 an dem Halterahmen 3 gesperrt sind, wie dies
in Fig. 8 dargestellt ist.
[0079] Durch Verdrehen der Verstellelemente 37 entlang einer Verdrehrichtung V (siehe Fig.
10B) können die Bügelabschnitte 361, 362 der Sperrelemente 36 jeweils paarweise aus
der Sperrstellung heraus verstellt werden, wie dies in Fig. 10A dargestellt ist. Die
entlang der Tiefenrichtung Q gegenüberliegenden Bügelabschnitte 361, 362 der Sperrelemente
36 können hierbei gemeinsam verstellt werden, indem das diesen Bügelabschnitten 361,
362 zugeordnete Verstellelement 37 in Eingriff steht mit den Endabschnitten 363, 364
der Bügelabschnitte 361, 362.
[0080] So können die in Fig. 10A links dargestellten Bügelabschnitte 361 über das linke
Verstellelement 37 gemeinsam verstellt werden, während die in Fig. 10A rechts dargestellten
Bügelabschnitte 362 über das rechte Verstellelement 37 verstellt werden können. Auf
diese Weise ist möglich, die in die linke Hälfte des Halterahmens 3 eingesetzten Kontakteinsätze
4 unabhängig von den rechts in den Halterahmen 3 eingesetzten Kontakteinsätzen 4 zu
entnehmen und umgekehrt.
[0081] Die Sperrelemente 36 können wiederum federelastisch aus einem Federstahl hergestellt
sein.
[0082] In Abwandlung des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 8 bis 10A, 10B sind bei dem Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 11 bis 13A, 13B Sperrelemente 38 mäanderförmig mit zueinander versetzten
Abschnitten 381, 382 ausgebildet.
[0083] Jedes Sperrelement 38 weist hierbei einen Bügelabschnitt 180 auf, der sich längst
entlang einer der Rahmenwandungen 31, 32 erstreckt. Nach innen versetzte Abschnitte
381 des Bügelabschnitts 380 liegen hierbei in der Sperrstellung der Sperrelemente
38 in den Ausnehmungen 310, 320 der Rahmenwandungen 31, 32 ein, so dass über diese
nach innen versetzten Abschnitte 381 an den Halterahmen 3 angesetzte Kontakteinsätze
4 relativ zu dem Halterahmen 3 arretiert sind, wie dies in Fig. 11 dargestellt ist.
[0084] Wiederum können durch Verdrehen der Verstellelemente 37 entlang einer Verdrehrichtung
V die Sperrelemente 38 gemeinsam aus ihrer Sperrstellung heraus bewegt werden, um
Kontakteinsätze 4 aus dem Halterahmen 3 zu entnehmen oder Kontakteinsätze 4 an den
Halterahmen 3 anzusetzen.
[0085] Die Sperrelemente 38 können federelastisch aus einem Federstahl hergestellt sein.
[0086] Ein wiederum anderes Ausführungsbeispiel zeigen Fig. 14A, 14B und 15.
[0087] Bei diesem Ausführungsbeispiel sind Sperrelemente 39 in Form von längserstreckten
Drähten verschwenkbar an den Rahmenwandungen 31, 32 angeordnet. Die Sperrelemente
39 sind über Lagerabschnitte 392 umgreifende Klammerelemente 396 verschwenkbar an
jeweils einer Rahmenwandung 31,32 festgelegt und liegen zudem mit Lagerabschnitten
393, 394 in Lageröffnungen an den stirnseitigen Wandungsteilen 33, 34 des Halterahmens
3 ein. Zu den Lagerabschnitten 392-394 sind Sperrabschnitte 391 quer versetzt, so
dass sich eine Mäanderform ergibt.
[0088] Durch Schwenken der Sperrelemente 39 können die Sperrabschnitte 391 in eine Sperrstellung
(Fig. 14B) oder in eine Freigabestellung (Fig. 14A) gebracht werden, um Kontakteinsätze
4 an den Ausnehmungen 310, 320 der Rahmenwandung 31, 32 zu sperren bzw. freizugeben.
[0089] Anschließend an den endseitigen Lagerabschnitt 394 an dem in Fig. 14A linken, stirnseitigen
Wandungsteil 33 ist bei jedem Sperrelement 39 ein Verstellabschnitt 395 angeordnet,
über den ein Nutzer manuell an dem Sperrelement 39 angreifen kann, um dieses zwischen
seiner Sperrstellung und seiner Freigabestellung zu verschwenken. In der Freigabestellung
können Kontakteinsätze 4 an den Halterahmen 3 angesetzt oder aus dem Halterahmen 3
entnommen werden. In der Sperrstellung sind an den Halterahmen 3 angesetzte Kontakteinsätze
4 an dem Halterahmen 3 arretiert und werden somit sicher und zuverlässig an dem Halterahmen
3 gehalten.
[0090] Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke ist nicht auf die vorangehend geschilderten
Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern lässt sich grundsätzlich auch bei gänzlich
anders gearteten Ausführungsformen verwirklichen.
[0091] Grundsätzlich kann ein Sperrelement einer oder mehreren Ausnehmungen zugeordnet sein,
so dass durch Betätigen eines Sperrelements ein oder mehrere Kontakteinsätze entriegelt
und aus dem Halterahmen entnommen werden können.
[0092] Weil die Sperrelemente als gesonderte Elemente zu den Rahmenwandungen des Halterahmens
ausgebildet sind, können die Rahmenwandungen aus einem festen, unelastischen Material
gefertigt sein und gewährleisten somit einen sicheren, zuverlässigen Sitz von Kontakteinsätzen
an dem Halterahmen. Die Federelemente können als kostengünstige Bauteile gefertigt
und in einfacher Weise an die Rahmenwandungen angesetzt werden.
Bezugszeichenliste
[0093]
- 1
- Steckverbinder
- 10
- Gehäuse
- 2
- Leitung
- 2
- Kontakteinsatz
- 3
- Halterahmen
- 30
- Öffnung
- 31, 32
- Rahmenwandung (Schenkel)
- 310, 320
- Ausnehmung
- 311, 321
- Halteöffnung
- 312
- Nutförmige Vertiefung
- 313, 323
- Rand
- 33, 34
- Wandungsteil
- 330, 331, 340, 341
- Befestigungsstellen
- 332, 342
- Anschlusseinrichtung
- 333, 343
- Verstärkungswandung
- 35
- Sperrelement
- 35A-C
- Sperrelementabschnitt
- 350
- Bügelabschnitt
- 351
- Aussparung
- 352
- Flächenabschnitt
- 353
- Flächenabschnitt
- 354
- Haltezunge
- 355
- Ausformungsabschnitt
- 36
- Sperrelement
- 360
- Befestigungsstelle
- 361, 362
- Bügelabschnitt
- 363, 364
- Endabschnitt
- 365, 366
- Öffnung
- 37
- Verstellelement
- 370
- Zapfen
- 371
- Verstellabschnitt
- 38
- Sperrelement
- 380
- Bügelabschnitt
- 381
- Nach innen versetzter Abschnitt
- 382
- Nach außenversetzter Abschnitt
- 383, 384
- Endabschnitt
- 385, 386
- Öffnung
- 39
- Sperrelement
- 390
- Bügelabschnitt
- 391
- Sperrabschnitt
- 392-394
- Lagerabschnitt
- 395
- Verstellabschnitt
- 396
- Klammerelement
- 4
- Modulare Kontakteinsätze
- 40
- Kontaktelemente
- 41
- Stecköffnungen
- 42
- Gehäusekörper
- 420, 421
- Vorsprungselement
- 5
- Gegensteckverbinderteil
- B
- Breitenrichtung
- E
- Einsetzrichtung
- Q
- Tiefenrichtung
- S
- Schnittebene
- V
- Verdrehrichtung
- x, y
- Breite
1. Halterahmen (3) zum Aufnehmen von modularen Kontakteinsätzen (4), mit
- einer Öffnung (30), in die zumindest ein Kontakteinsatz (4) in eine Einsetzrichtung
(E) einsetzbar ist,
- einer die Öffnung (30) zumindest abschnittsweise begrenzenden Rahmenwandung (31,
32), die einen Rand (313, 323) und mindestens eine in den Rand (313, 323) eingeformte
Ausnehmung (310, 320) aufweist, in die bei Einsetzen eines Kontakteinsatzes (4) in
die Öffnung (30) ein Vorsprungselement (420, 421) des Kontakteinsatzes (4) einschiebbar
ist, und
- einem an der Seitenwandung (31, 32) angeordneten Sperrelement (35, 36, 38, 39) mit
einem Bügelabschnitt (350, 360, 380, 390), der
- in einer Sperrstellung die mindestens eine Ausnehmung (310, 320) entgegen der Einsetzrichtung
(E) begrenzt, um das Vorsprungselement (420, 421) des Kontakteinsatzes (4) entgegen
der Einsetzrichtung (E) in der Ausnehmung (310, 320) zu halten, und
- zum Freigeben des Vorsprungselements (420, 421) zum Entnehmen des Kontakteinsatzes
(4) aus dem Halterahmen (3) quer zur Einsetzrichtung (E) aus der Sperrstellung heraus
in eine Freigabestellung bewegbar ist,
- wobei der Bügelabschnitt (350, 360, 380, 390) quer zur Einsetzrichtung (E) erstreckt
ist und die mindestens eine Ausnehmung (310, 320) in der Sperrstellung derart übergreift,
dass die mindestens eine Ausnehmung (310, 320) entgegen der Einsetzrichtung (E) durch
den Bügelabschnitt (350, 360, 380, 390) begrenzt ist, - wobei das Sperrelement (35,
36, 38, 39) elastisch federnd ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (35, 36, 38, 39) als gesondertes Element an die Rahmenwandung (31,
32) angesetzt ist, wobei das Sperrelement (35) derart an die Rahmenwandung (31, 32)
angesetzt ist, dass das Sperrelement (35) die Rahmenwandung (31, 32) an einem zweiten
Rand (314, 324), der dem die mindestens eine Ausnehmung (310, 320) aufweisenden, ersten
Rand (313, 323) gegenüberliegt, umgreift, wobei das Sperrelement (35) mit einem ersten
Flächenabschnitt (352) an einer der Öffnung (30) abgewandten Außenseite der Rahmenwandung
(31, 32) und mit einem zweiten Flächenabschnitt (353) an einer der Öffnung (30) zugewandten
Innenseite der Rahmenwandung (31, 32) anliegt und der Bügelabschnitt (350) an dem
ersten Flächenabschnitt (352) angeordnet ist.
2. Halterahmen (3) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Flächenabschnitt (352) eine Aussparung (351) zum Aufnehmen des Vorsprungselements
(420, 421) des Kontakteinsatzes (4) aufweist, wobei die Aussparung (351) entgegen
der Einsetzrichtung (E) durch den Bügelabschnitt (350) begrenzt ist.
3. Halterahmen (3) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Bügelabschnitt (350) eine quer zur Einsetzrichtung (E) von dem Bügelabschnitt
(350) vorstehender Ausformungsabschnitt (355) angeordnet ist, der in die Ausnehmung
(310, 320) am Rand (313, 323) der Rahmenwandung (31, 32) hineinragt.
4. Halterahmen (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügelabschnitt (350), betrachtet in die Einsetzrichtung (E), unterhalb einer
Oberkante des Rands (313, 323) angeordnet ist.
5. Halterahmen (3) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (36, 38, 39) quer zur Einsetzrichtung (E) beweglich, insbesondere
verschwenkbar an der Rahmenwandung (31, 32) angeordnet ist.
6. Halterahmen (3) zum Aufnehmen von modularen Kontakteinsätzen (4), mit
- einer Öffnung (30), in die zumindest ein Kontakteinsatz (4) in eine Einsetzrichtung
(E) einsetzbar ist,
- einer die Öffnung (30) zumindest abschnittsweise begrenzenden Rahmenwandung (31,
32), die einen Rand (313, 323) und mindestens eine in den Rand (313, 323) eingeformte
Ausnehmung (310, 320) aufweist, in die bei Einsetzen eines Kontakteinsatzes (4) in
die Öffnung (30) ein Vorsprungselement (420, 421) des Kontakteinsatzes (4) einschiebbar
ist, und
- einem an der Seitenwandung (31, 32) angeordneten Sperrelement (35, 36, 38, 39) mit
einem Bügelabschnitt (350, 360, 380, 390), der
- in einer Sperrstellung die mindestens eine Ausnehmung (310, 320) entgegen der Einsetzrichtung
(E) begrenzt, um das Vorsprungselement (420, 421) des Kontakteinsatzes (4) entgegen
der Einsetzrichtung (E) in der Ausnehmung (310, 320) zu halten, und
- zum Freigeben des Vorsprungselements (420, 421) zum Entnehmen des Kontakteinsatzes
(4) aus dem Halterahmen (3) quer zur Einsetzrichtung (E) aus der Sperrstellung heraus
in eine Freigabestellung bewegbar ist,
- wobei der Bügelabschnitt (350, 360, 380, 390) quer zur Einsetzrichtung (E) erstreckt
ist und die mindestens eine Ausnehmung (310, 320) in der Sperrstellung derart übergreift,
dass die mindestens eine Ausnehmung (310, 320) entgegen der Einsetzrichtung (E) durch
den Bügelabschnitt (350, 360, 380, 390) begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (36, 38, 39) über ein verdrehbar an einem Wandungsteil (33, 34)
des Halterahmens (3) angeordnetes Verstellelement (37) zwischen der Sperrstellung
und der Freigabestellung verstellbar ist.
7. Steckverbinder (1) mit einem Gehäuse (10) und einem in das Gehäuse (10) einsetzbaren
oder an das Gehäuse (10) ansetzbaren Halterahmen (3) nach einem der vorangehenden
Ansprüche.
8. Steckverbinder (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (1) eine Mehrzahl von an dem Halterahmen (2) gehaltenen Kontakteinsätzen
(4) aufweist, die jeweils ein oder mehrere Kontakte (40) zum steckenden Verbinden
und Kontaktieren mit einem zugeordneten Gegensteckverbinderteil (5) aufweisen.
1. Holding frame (3) for receiving modular contact inserts (4), comprising
- an opening (30) into which at least one contact insert (4) can be inserted in an
insertion direction (E),
- a frame wall (31, 32) which delimits the opening (30) at least in sections and which
has an edge (313, 323) and at least one recess (310, 320) which is formed in the edge
(313, 323) and into which a protruding element (420, 421) of the contact insert (4)
can be pushed when a contact insert (4) is inserted into the opening (30), and
- a blocking element (35, 36, 38, 39) which is arranged on the side wall (31, 32)
and has a clip section (350, 360, 380, 390) which
- delimits the at least one recess (310, 320) against the insertion direction (E)
in a blocking position, in order to hold the protruding element (420, 421) of the
contact insert (4) in the recess (310, 320) against the insertion direction (E), and
- can be moved out of the blocking position into a release position transversely in
relation to the insertion direction (E) for the purpose of releasing the protruding
element (420, 421) for the purpose of removing the contact insert (4) from the holding
frame (3),
- wherein the clip section (350, 360, 380, 390) extends transversely in relation to
the insertion direction (E) and engages over the at least one recess (310, 320) in
the blocking position in such a way that the at least one recess (310, 320) is delimited
against the insertion direction (E) by the clip section (350, 360, 380, 390),
wherein the blocking element (35, 36, 38, 39) is elastically resilient,
characterized in that the blocking element (35, 36, 38, 39) is attached to the frame wall (31, 32) as a
separate element, wherein the blocking element (35) is attached to the frame wall
(31, 32) in such a way that the blocking element (35) engages around the frame wall
(31, 32) at a second edge (314, 324) which is situated opposite the first edge (313,
323) which has the at least one recess (310, 320), wherein the blocking element (35),
by way of a first surface section (352), bears against an outer side of the frame
wall (31, 32), which outer side is averted from the opening (30), and, by way of a
second surface section (353), bears against an inner side of the frame wall (31, 32),
which inner side faces the opening (30), and the clip section (350) is arranged on
the first surface section (352).
2. Holding frame (3) according to Claim 1, characterized in that the first surface section (352) has a cutout (351) for receiving the protruding element
(420, 421) of the contact insert (4), wherein the cutout (351) is delimited against
the insertion direction (E) by the clip section (350).
3. Holding frame (3) according to Claim 1 or 2, characterized in that a moulded-out section (355) which protrudes from the clip section (350) transversely
in relation to the insertion direction (E) and protrudes into the recess (310, 320)
on the edge (313, 323) of the frame wall (31, 32) is arranged on the clip section
(350).
4. Holding frame (3) according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the clip section (350) is arranged below a top face of the edge (313, 323), as viewed
in the insertion direction (E).
5. Holding frame (3) according to one of the preceding claims, characterized in that the blocking element (36, 38, 39) is arranged on the frame wall (31, 32) such that
it can move, in particular in a pivotable manner, transversely in relation to the
insertion direction (E).
6. Holding frame (3) for receiving modular contact inserts (4), comprising
- an opening (30) into which at least one contact insert (4) can be inserted in an
insertion direction (E),
- a frame wall (31, 32) which delimits the opening (30) at least in sections and which
has an edge (313, 323) and at least one recess (310, 320) which is formed in the edge
(313, 323) and into which a protruding element (420, 421) of the contact insert (4)
can be pushed when a contact insert (4) is inserted into the opening (30), and
- a blocking element (35, 36, 38, 39) which is arranged on the side wall (31, 32)
and has a clip section (350, 360, 380, 390) which
- delimits the at least one recess (310, 320) against the insertion direction (E)
in a blocking position, in order to hold the protruding element (420, 421) of the
contact insert (4) in the recess (310, 320) against the insertion direction (E), and
- can be moved out of the blocking position into a release position transversely in
relation to the insertion direction (E) for the purpose of releasing the protruding
element (420, 421) for the purpose of removing the contact insert (4) from the holding
frame (3),
- wherein the clip section (350, 360, 380, 390) extends transversely in relation to
the insertion direction (E) and engages over the at least one recess (310, 320) in
the blocking position in such a way that the at least one recess (310, 320) is delimited
against the insertion direction (E) by the clip section (350, 360, 380, 390), characterized in that the blocking element (36, 38, 39) can be adjusted between the blocking position and
the release position by means of an adjusting element (37) which is arranged rotatably
on a wall part (33, 34) of the holding frame (3).
7. Plug-in connector (1) comprising a housing (10) and a holding frame (3) according
to one of the preceding claims which can be inserted into the housing (10) or can
be attached to the housing (10).
8. Plug-in connector (1) according to Claim 7, characterized in that the plug-in connector (1) has a plurality of contact inserts (4) which are held on
the holding frame (2) and each have one or more contacts (40) for plug-in connection
and contact-connection to an associated mating plug-in connector part (5).
1. Cadre de maintien (3) destiné à accueillir des inserts de contact (4) modulaires,
comprenant
- une ouverture (30), dans laquelle peut être inséré au moins un insert de contact
(4) dans une direction d'insertion (E),
- une paroi de cadre (31, 32) qui délimite l'ouverture (30) au moins dans certaines
portions, laquelle possède un bord (313, 323) et au moins un évidement (310, 320)
moulé dans le bord (313, 323), dans lequel peut coulisser un élément saillant (420,
421) d'un insert de contact (4) lors de l'insertion de l'insert de contact (4) dans
l'ouverture (30), et
- un élément de blocage (35, 36, 38, 39) disposé au niveau de la paroi latérale (31,
32) et pourvu d'une portion en étrier (350, 360, 380, 390) qui
- dans une position de blocage, délimite l'au moins un évidement (310, 320) à l'opposé
de la direction d'insertion (E) afin de maintenir l'élément saillant (420, 421) de
l'insert de contact (4) dans l'évidement (310, 320) à l'opposé de la direction d'insertion
(E), et
- pour libérer l'élément saillant (420, 421) en vue de retirer l'insert de contact
(4) hors du cadre de maintien (3), peut être déplacé transversalement par rapport
à la direction d'insertion (E) depuis la position de blocage dans une position de
libération,
- la portion en étrier (350, 360, 380, 390) s'étendant transversalement par rapport
à la direction d'insertion (E) et chevauchant l'au moins un évidement (310, 320) dans
la position de blocage de telle sorte que l'au moins un évidement (310, 320) est délimité
par la portion en étrier (350, 360, 380, 390) à l'opposé de la direction d'insertion
(E), l'élément de blocage (35, 36, 38, 39) étant à flexibilité élastique,
caractérisé en ce que l'élément de blocage (35, 36, 38, 39) est appliqué au niveau de la paroi de cadre
(31, 32) en tant qu'élément séparé, l'élément de blocage (35) étant appliqué au niveau
de la paroi de cadre (31, 32) de telle sorte que l'élément de blocage (35) chevauche
la paroi de cadre (31, 32) au niveau d'un deuxième bord (314, 324), qui se trouve
à l'opposé du premier bord (313, 323) possédant l'au moins un évidement (310, 320),
l'élément de blocage (35) reposant par une première portion de surface (352) contre
un côté extérieur de la paroi de cadre (31, 32) à l'opposé de l'ouverture (30) et
par une deuxième portion de surface (353) contre un côté intérieur de la paroi de
cadre (31, 32) qui fait face à l'ouverture (30), et la portion en étrier (350) étant
disposée au niveau de la première portion de surface (352).
2. Cadre de maintien (3) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la première portion de surface (352) possède un évidement (351) destiné à accueillir
l'élément saillant (420, 421) de l'insert de contact (4), l'évidement (351) étant
délimité par la portion en étrier (350) à l'opposé de la direction d'insertion (E)
.
3. Cadre de maintien (3) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'une portion façonnée (355) dépassant de la portion en étrier (350) transversalement
par rapport à la direction d'insertion (E) est disposée au niveau de la portion en
étrier (350), laquelle pénètre dans l'évidement (310, 320) au niveau du bord (313,
323) de la paroi de cadre (31, 32).
4. Cadre de maintien (3) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la portion en étrier (350), vue dans la direction d'insertion (E), est disposée au-dessous
d'une arête supérieure du bord (313, 323).
5. Cadre de maintien (3) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de blocage (36, 38, 39) est disposé mobile transversalement par rapport
à la direction d'insertion (E), notamment pivotant au niveau de la paroi de cadre
(31, 32).
6. Cadre de maintien (3) destiné à accueillir des inserts de contact (4) modulaires,
comprenant
- une ouverture (30), dans laquelle peut être inséré au moins un insert de contact
(4) dans une direction d'insertion (E),
- une paroi de cadre (31, 32) qui délimite l'ouverture (30) au moins dans certaines
portions, laquelle possède un bord (313, 323) et au moins un évidement (310, 320)
moulé dans le bord (313, 323), dans lequel peut coulisser un élément saillant (420,
421) d'un insert de contact (4) lors de l'insertion de l'insert de contact (4) dans
l'ouverture (30), et
- un élément de blocage (35, 36, 38, 39) disposé au niveau de la paroi latérale (31,
32) et pourvu d'une portion en étrier (350, 360, 380, 390) qui
- dans une position de blocage, délimite l'au moins un évidement (310, 320) à l'opposé
de la direction d'insertion (E) afin de maintenir l'élément saillant (420, 421) de
l'insert de contact (4) dans l'évidement (310, 320) à l'opposé de la direction d'insertion
(E), et
- pour libérer l'élément saillant (420, 421) en vue de retirer l'insert de contact
(4) hors du cadre de maintien (3), peut être déplacé transversalement par rapport
à la direction d'insertion (E) depuis la position de blocage dans une position de
libération,
- la portion en étrier (350, 360, 380, 390) s'étendant transversalement par rapport
à la direction d'insertion (E) et chevauchant l'au moins un évidement (310, 320) dans
la position de blocage de telle sorte que l'au moins un évidement (310, 320) est délimité
par la portion en étrier (350, 360, 380, 390) à l'opposé de la direction d'insertion
(E),
caractérisé en ce que l'élément de blocage (35, 36, 38, 39) peut être déplacée entre la position de blocage
et la position de libération par le biais d'un élément de positionnement (37) monté
pivotant au niveau d'une partir de paroi (33, 34) du cadre de maintien (3).
7. Connecteur à enficher (1) comprenant un boîtier (10) et un cadre de maintien (3) selon
l'une des revendications précédentes qui peut être inséré dans le boîtier (10) ou
monté au niveau du boîtier (10).
8. Connecteur à enficher (1) selon la revendication 7, caractérisé en ce que le connecteur à enficher (1) possède une pluralité d'inserts de contact (4) maintenus
au niveau du cadre de maintien (3), lesquels possèdent respectivement un ou plusieurs
contacts (40) destinés à la connexion par enfichage et à la mise en contact avec une
partie de connecteur à enficher homologue (5) associée.