[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen hydrodynamischen Wandler mit den Merkmalen
des Oberbegriffs des Anspruchs 1. Ein gattungsgemäßer Wandler ist bspw. aus
US 3,151,457 bekannt.
[0002] Hydrodynamische Wandler oder Drehmomentwandler weisen mindestens drei Schaufelräder
auf, d.h. ein Pumpenrad, ein Turbinenrad und ein Leitrad, die eine in einem Arbeitsraum
umlaufende Strömung umlenken. Diese Grundbauform wird als einstufig bezeichnet. Verfügt
der Wandler über eine Einrichtung, die eine Veränderung der Kreislaufströmung im Betrieb
ermöglicht, so handelt es sich um einen beeinflussbaren Wandler. Ein Beispiel für
einen solchen Wandler ist der Stellwandler, dessen Schaufeln im Betrieb von außen
verstellt werden können.
[0003] Das Pumpenrad, welches mit dem Antrieb gekoppelt ist, überträgt das vom Antrieb erzeugte
Pumpenradmoment auf das im Arbeitsraum strömende Betriebsmedium. Das Betriebsmedium
überträgt das Moment auf das Turbinenrad, welches mit dem Abtrieb gekoppelt ist. Zusätzlich
wird durch das im Arbeitsraum und mit dem Gehäuse fest verbundene Leitrad und dessen
Leitschaufeln ein Umlenken des Betriebsmediums erzeugt. Durch das Umlenken des Betriebsmediums
an den Leitschaufeln, wird das vom Betriebsmedium an das Turbinenrad abgegebene Moment
verstärkt. So kann das Ausgangsdrehmoment bis beispielsweise zum 2,5 bis 12-fachen
des Eingangsdrehmoments betragen.
[0004] Wandler mit starren Schaufeln weisen einen einzigen Betriebszustand auf, bei dem
eine optimale Anströmrichtung für die Schaufel aller Räder gegeben ist. Bei Abweichungen
von diesem Betriebszustand ergeben sich neben den Reibungsverlusten zusätzliche Strömungsverluste,
die umso größer werden, je größer die Abweichungen von dem optimalen Betriebszustand
sind. Aus diesem Grund werden verstellbare Leitrad- bzw. Pumpenradschaufeln verbaut.
[0005] Aus dem Stand der Technik sind hydrodynamische Wandler bekannt, die eine Verstellung
der Pumpenradschaufeln ermöglichen.
[0006] US 3,330,112 zeigt einen Drehmomentwandler, dessen Pumpenschaufeln drehbar gelagert sind. Der
Anstellwinkel der Schaufeln ist durch eine Umlenkeinrichtung veränderbar. Dazu sind
die Pumpenschaufeln jeweils über ein Gelenk mit einem gemeinsamen Verstellring verbunden,
so dass durch eine relative Rotationsbewegung des Verstellrings zum Pumpenrad der
Anstellwinkel der Pumpenschaufeln eingestellt werden kann. Der Verstellring ist mechanisch
über eine Verzahnung mit einem in Achsrichtung der Antriebswelle verschiebbaren Teilabschnitt
gekoppelt, wodurch die gewünschte relative Rotationsbewegung des Verstellrings erzeugt
werden kann. Die translatorische Verschiebung des Teilabschnitts wird durch zwei voneinander
getrennten Druckkammern gesteuert.
[0007] US 3,151,457 offenbart einen Wandler, wobei ein Teilbereich der Schaufel des Pumpenrads durch
eine Umlenkeinrichtung angestellt werden kann. Dazu wird ein Zylinder durch einen
Druckkanal, der in den Innenbereich des Pumpenrads geführt ist, mit Hydraulikflüssigkeit
versorgt. Der Zylinder verdreht durch eine Hubbewegung des Zylinderkolbens einen Verstellring.
Durch die Verdrehung des Verstellrings wird die gewünschte Änderung des Winkels der
Pumpenradschaufeln erzeugt.
[0008] Durch den Druckkanal muss über eine längere Strecke der erforderliche Druck aufgebaut
werden. Darüber hinaus muss in den rotierenden Bauteilen des Wandlers eine entsprechende
Abdichtung des Druckkanals gewährleistet werden, um dauerhaft eine Winkeländerung
des Teilbereichs der Pumpenradschaufeln im Betriebszustand des Wandlers sicherzustellen.
[0009] Die Druckschrift
US2,935,898 offenbart eine komplexe hydraulisch-mechanische Verstellvorrichtung (über Zahnräder)
für Pumpenschaufeln,
[0010] Verstelleinrichtungen für Schaufeln anderer Schaufelräder, beispielsweise Turbinenradschaufeln
zur Änderung des Übertragungsverhalten des Abtriebs sind
FR 1248173 A und
US 2,995,955 zu entnehmen.
[0011] Vor diesem Hintergrund besteht die Aufgabe der Erfindung darin, einen kompakt aufgebauten
und robusten hydrodynamischen Wandler anzugeben, der eine verschleißarme Verstelleinrichtung
zur Verstellung wenigstens einer Stellschaufel des Pumpenrades aufweist.
[0012] Die Erfindung wird mit Blick auf den hydrodynamischen Wandler durch den Gegenstand
des Anspruchs 1 gelöst.
[0013] Die Erfindung beruht demnach darauf, einen hydrodynamischen Wandler anzugeben, der
einen Arbeitsraum aufweist, der von einem Betriebsmedium durchströmbar ist.
[0014] Der Wandler umfasst ein Pumpenrad, das mit einer Antriebswelle verbunden ist, ein
Turbinenrad, das mit einer Abtriebswelle verbunden ist sowie ein Leitrad. Bei dem
erfindungsgemäßen Wandler handelt es sich um einen sogenannten Stellwandler, der wenigstens
eine Stellschaufel aufweist, die durch eine Verstelleinrichtung verstellbar ist. Der
erfindungsgemäße Wandler zeichnet sich dadurch aus, dass die Verstelleinrichtung einen
Stellantrieb mit Ringelementen aufweist, die jeweils koaxial zur Antriebswelle angeordnet
sind. Ein erstes Ringelement ist dabei mit der wenigstens einen Stellschaufel zur
Übertragung einer Stellkraft oder eines Stellmomentes wenigstens mittelbar, d.h. direkt
oder über weitere Übertragungseinrichtungen durch eine Umlenkeinrichtung verbunden.
Das erste Ringelement ist relativ zu einem zweiten Ringelement in Umfangsrichtung
der Antriebswelle verdrehbar.
[0015] Wenigstens mittelbar bedeutet direkt oder indirekt unter Zwischenordnung weiterer
Übertragungselemente.
[0016] Die Erfindung hat den Vorteil, dass nur wenig verschleißbehaftete, mechanische Bauteile
erforderlich sind, um eine Stellkraft oder ein Stellmoment zu erzeugen. Dies wird
allgemein dadurch erreicht, dass die Krafterzeugung, Einleitung und Übertragung im
Wesentlichen durch rotatorische Bewegungen der Verstelleinrichtung erfolgt.
[0017] Konkret wird dies bei der Erfindung dadurch erreicht, dass Ringelemente vorgesehen
sind, die den Stellantrieb bilden und die in Umfangsrichtung der Antriebswelle relativ
zueinander verdrehbar sind. Das erste Ringelement ist durch die Umlenkeinrichtung
mit der Stellschaufel gekoppelt. Das durch die Relativdrehung des ersten Ringelements
bezogen auf das zweite Ringelement erzeugte Stellmoment bzw. die Stellkraft wird durch
die Umlenkeinrichtung in die Stellschaufel eingeleitet und halten diese in der gewünschten
Stellung.
[0018] Die Ringelemente sind jeweils koaxial zur Antriebswelle angeordnet, was zu einem
kompakten Aufbau des Stellantriebs führt.
[0019] Vorzugsweise ist das erste Ringelement hydraulisch verdrehbar.
Stellantrieb und Umlenkeinrichtung werden gemäß einer ersten Ausbildung von separaten
Einrichtungen gebildet. Diese können in besonders vorteilhafter Ausbildung in bauraumsparender
Weise in einer axialen Ebene mit Versatz in radialer Richtung zueinander angeordnet
sein. Eine alternative Ausbildung besteht in der Anordnung in axialer Richtung mit
Versatz frei von Versatz in radialer Richtung oder mit Versatz.
[0020] In einer vorteilhaften Weiterbildung ist die Umlenkeinrichtung vom Stellantrieb gebildet.
Diese Lösung bietet den Vorteil einer besonders bauraumsparenden Anordnung und geringem
konstruktivem Aufwand.
[0021] Die Stellschaufel bildet einen Teil des Schaufelkranzes des Pumpenrades. Dabei kann
eine einzige Stellschaufel des Schaufelkranzes oder es können mehrere, insbesondere
alle Schaufeln des Schaufelkranzes verstellbar sein. Die verstellbare Pumpenschaufel
bewirkt eine Veränderung des Strömungswinkels des im Arbeitsraum strömenden Betriebsmediums
und drosselt den Volumenstrom. Dadurch kann das im Arbeitsraum abgegebene Pumpenmoment
verändert werden. Strömungstechnisch hat dies den Vorteil, dass sich das Pumpenmoment
stark ändert, weil sich bei verstärkter Neigung der Pumpenschaufeln Austritts- und
Eintrittsradius nähern. Außerdem wird die Umfangskomponente der Strömungsgeschwindigkeit
vermindert. Die Leistungsaufnahme kann durch die Verstellung von Schaufeln oder Schaufelbestandteilen
des Pumpenrades gezielt beeinflusst, insbesondere gesteuert werden.
[0022] Die Verstelleinrichtung ist vorzugsweise für hydrodynamische Gegenlaufwandler, insbesondere
einstufige Gegenlaufwandler in Kombination mit der Verstellung der Beschaufelung am
Pumpenrad geeignet. Diese bietet den Vorteil einer konstruktiv besonders einfachen
Einbindung der Verstelleinrichtung aufgrund der baumäßig bedingten guten Zugängigkeit
zum Pumpenrad. Andere Wandlertypen können ebenfalls mit der Verstelleinrichtung ausgerüstet
werden.
[0023] Die koaxiale Anordnung der Ringelemente zur Antriebswelle ermöglicht einen einfachen
und kompakten Aufbau der Verstelleinrichtung und somit des Wandlers, wodurch sowohl
der konstruktive Aufwand als auch das Verschleißrisiko verringert wird.
[0024] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das zweite Ringelement drehfest mit der
Antriebswelle verbunden und nimmt das erste Ringelement bei einer Drehung der Antriebswelle
mit. Diese Ausführungsform ist besonders für die Verstellung der Pumpenschaufel geeignet,
weil die Ringelemente mit derselben Drehzahl rotieren, wie das Pumpenrad. Durch eine
Einstellung der Winkellage zwischen dem ersten und zweiten Ringelement wird die Position
der Stellschaufel beeinflusst. Da beide Ringelemente mit der Antriebswelle mitdrehen,
kommt es zu einer Relativbewegung zwischen den Bauteilen nur während des Verstellvorganges.
Vor und nach dem Verstellvorgang findet keine Relativbewegung zwischen der Antriebswelle,
den Ringelementen und dem Pumpenrad statt, so dass die vorgenannten Elemente zusammen
eine rotierende Einheit bilden.
[0025] Das erste und zweite Ringelement bilden wenigstens zwei in Umfangsrichtung der Antriebswelle
angeordnete Druckkammern, die für die Relativdrehung zwischen dem ersten und zweiten
Ringelement jeweils mit Druck beaufschlagbar sind. Die Betätigung des ersten Ringelements
erfolgt hydraulisch. Damit werden mechanische Stellglieder, wie bspw. Rückstellfedern,
vermieden. Die Rückstellung bzw. allgemein die Positionsänderung des ersten Ringelements
erfolgt hydraulisch. Durch die beiden Druckkammern kann die Positionsänderung in beiden
Umfangsrichtungen vorgenommen werden.
[0026] Durch Einstellung geeigneter Drücke in den Druckkammern kann eine Winkellage der
beiden Ringelemente und somit ein gewünschter Anstellwinkel der Stellschaufel gehalten
werden. Ein weiterer Vorteil dieser Ausführung ist die stufenlose Verstellbarkeit
der Stellschaufel.
[0027] Das erste Ringelement kann ein zylinderförmiges Gehäuse bilden, in dem das zweite
Ringelement angeordnet ist. Damit wird eine besonders kompakte Ausgestaltung des Stellantriebs
erreicht.
[0028] Vorzugsweise weisen das erste und zweite Ringelement jeweils radial sich erstreckende,
gegengleich angeordnete Flügel auf, die die Druckkammern in Umfangsrichtung begrenzen.
Die gegengleich angeordneten Flügel greifen dabei ineinander ein und können in Umfangsrichtung
so voneinander beabstandet werden, dass Druckkammern mit veränderbarem Volumen gebildet
werden. Durch Beaufschlagung der Druckkammern mit unterschiedlichen Drücken, wird
das erste Ringelement bezogen auf das zweite Ringelement im Uhrzeigersinn oder im
Gegenuhrzeigersinn gedreht. Dadurch ist eine Verstellung der Stellschaufel in verschiedenen
Richtungen möglich.
[0029] Die Flügel können zur Abdichtung der Druckkammern radial angeordnete Dichteinrichtungen
und/oder axiale Dichteinrichtungen aufweisen. Die Dichteinrichtungen umfassen zumindest
ein Dichtelement oder können auch als berührungslose Dichteinrichtungen ausgeführt
sein.
[0030] Die Druckkammern weisen bei einer bevorzugten Ausführungsform in Umfangsrichtung
der Antriebswelle angeordnete Anschläge zur Begrenzung der Relativdrehung zwischen
dem ersten und zweiten Ringelement auf. Die Anschläge legen somit den Hub des ersten
Ringelements in Umfangsrichtung fest. Die Anschläge können austauschbar ausgebildet
sein, sodass zum einen bei Verschleiß die Anschläge ersetzt und zum anderen der Hub
bzw. Stellweg des ersten Ringelements eingestellt werden kann.
[0031] Das erste Ringelement kann allgemein als ein rotierender Zylinder aufgefasst werden,
dessen Hub in Umfangsrichtung wirkt.
[0032] Vorzugsweise sind in wenigstens einem Ringelement, insbesondere im zweiten Ringelement
Bohrungen ausgebildet, die zur Druckbeaufschlagung in die Druckkammern, insbesondere
im Bereich des Außendurchmessers münden. Die Ausbildung der Bohrungen im zweiten Ringelement
hat den Vorteil, dass die Zufuhrkanäle in der Antriebswelle gebildet sein können,
die mit den im zweiten Ringelement ausgebildeten Bohrungen fluidverbunden sind. Die
Mündung der Bohrungen im Bereich des Außendurchmessers des zweiten Ringelements hat
den Vorteil, dass dadurch eine Spülung der Druckkammern erreicht wird. Etwaige am
Außendurchmesser anhaftende Verunreinigungen, die sich im Betrieb dort ansammeln,
werden durch die Einleitung des Arbeitsmediums im Bereich des Außendurchmessers gelöst
bzw. vermieden.
[0033] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist die Umlenkeinrichtung einen
Verstellring auf, der koaxial zur Antriebswelle angeordnet und drehfest mit dem ersten
Ringelement verbunden ist. Der Verstellring ist mit der wenigstens eine Stellschaufel
zur Übertragung einer Stellkraft oder eines Stellmomentes gekoppelt.
[0034] Der Verstellring trägt zur kompakten Bauweise des Wandlers bei, da dieser, wie die
Ringelemente, koaxial zur Antriebwelle angeordnet ist. Durch die drehfeste Verbindung
des Verstellringes mit dem ersten Ringelement werden etwaige mechanische Koppelbauteile
vermieden. Vielmehr wird das für die Verstellung der Verstellschaufel erforderliche
Stellmoment direkt vom ersten Ringelement in den Verstellring eingeleitet. Die drehfeste
Verbindung zwischen dem Verstellring und dem Ringelement kann beispielsweise durch
eine stoffschlüssige Verbindung wie eine Schweißverbindung, oder durch form- oder
kraftschlüssige Verbindungen erreicht werden.
[0035] Die Kopplung des Verstellrings mit der Stellschaufel kann bei einer weiteren Ausführungsform
dadurch erfolgen, dass der Verstellring wenigsten einen Nocken aufweist, der mit einem
Kurbeltrieb zusammen wirkt. Der Kurbeltrieb ist mit der Stellschaufel gekoppelt. Die
Ansteuerung der Stellschaufel durch einen Kurbeltrieb ist an sich bekannt, sodass
diesbezüglich auf bereits vorhandene Konstruktionen zurückgegriffen werden kann. Die
Ausbildung des Nockens am Verstellring hat gegenüber dem Stand der Technik den Vorteil,
dass für die Krafteinleitung in den Kurbeltrieb keine gesonderten mechanischen Bauteile
erforderlich sind. Vielmehr wird der Kurbeltrieb direkt durch den Nocken betätigt.
Die Rückstellkraft wird durch das an der Stellschaufel anliegende Moment im Arbeitsraum
erzeugt. Vorzugsweise bildet der Kurbeltrieb ein radial angeordnetes Hebelelement,
das die Drehbewegung des Verstellrings in eine translatorische Bewegung umwandelt.
Durch die Kopplung des Hebelelements mit der Stellschaufel wird in an sich bekannte
Weise die Stellbewegung erreicht.
[0036] Bei einer alternativen Ausführungsform weist der Verstellring eine Außenverzahnung
auf, die mit der Außenverzahnung eines Zapfens der Stellschaufel kämmt. Der Zapfen
erstreckt sich parallel zur Mittelachse des Verstellringes. Diese Ausführung hat den
Vorteil, dass die rotatorische Bewegung des Verstellringes direkt in eine Drehbewegung
der Stellschaufel umgewandelt wird. Damit wird die Anzahl der mechanischen Bauteile
weiter reduziert.
[0037] Die Stellschaufel kann eine Verdrehschaufel oder eine mehrgliedrige Schaufel mit
wenigstens einem Verdrehsegment umfassen. Verdrehschaufeln und mehrgliedrige Schaufeln
sind an sich bekannt, wobei eine Verdrehschaufel eine einteilige Stellschaufel bedeutet,
die als Ganzes verstellbar ist. Bei einer mehrgliedrigen Schaufel steht ein Schaufelsegment
fest. Wenigstens ein weiteres Schaufelsegment ist verdrehbar. Der Antrieb für das
verdrehbare Schaufelsegment wird durch die Verstelleinrichtung bewirkt.
[0038] Bei den Verdrehschaufeln oder verstellbaren Schaufelsegmenten handelt es sich um
drehbar gelagerte Schaufeln beziehungsweise Schaufelteile, deren Winkellage gegenüber
einer durch die Erstreckung in radialer Richtung beschreibbaren Ausgangslage durch
Verdrehen um eine definierte Drehachse veränderbar ist. Die Ausgangslage beschreibt
eine erste Funktionsstellung, jede weitere aus dieser ausgelenkte Lage eine weitere
Funktionsstellung.
[0039] Die bevorzugte Ausführung, wonach ein Sensor zur Erfassung der Winkellage zwischen
dem ersten und zweiten Ringelement vorgesehen ist, ist besonders geeignet für Systeme,
bei denen die Aufnahmeleistung geregelt wird. Dazu wird das vom Sensor ausgegebene
Winkelsignal verwendet.
[0040] Die Erfindung betrifft ferner eine Verstelleinrichtung für einen hydrodynamischen
Wandler. Die Verstelleinrichtung weist einen Stellantrieb mit konzentrisch angeordneten
Ringelementen auf. Die Ringelemente sind zueinander konzentrisch angeordnet. Ein erstes
Ringelement ist dazu angepasst, mit wenigstens einer Stellschaufel des Wandlers zur
Übertragung einer Stellkraft oder eines Stellmoments durch eine Umlenkeinrichtung
verbunden zu werden. Für die Stellbewegung der Stellschaufel ist das erste Ringelement
relativ zu einem zweiten Ringelement in Umfangsrichtung der beiden Ringelemente verdrehbar.
Zu den weiteren Vorteilen einer solchen Verstelleinrichtung wird auf die Ausführung
im Zusammenhang mit dem hydrodynamischen Wandler verwiesen.
[0041] Beispielhafte Ausführungsformen der Verstelleinrichtung sind vorstehend im Zusammenhang
mit dem hydrodynamischen Wandler beschrieben. Die Verstelleinrichtung gemäß Anspruch
15 wird unabhängig von dem hydrodynamischen Wandler auch im Zusammenhang mit den in
den Ansprüchen 1 bis 14 angegebenen Ausführungsformen offenbart und beansprucht, soweit
diese die Verstelleinrichtung betreffen.
[0042] Die Erfindung wird nachfolgend mit weiteren Einzelheiten unter Bezug auf die beigefügten
Zeichnungen näher beschrieben. Darin zeigen:
- Fig. 1:
- einen Längsschnitt eines erfindungsgemäßen Wandlers entlang der Antriebwelle;
- Fig. 2:
- einen Querschnitt durch den Stellantrieb des Wandlers gemäß Figur 1; und
- Fig. 3:
- einen Ausschnitt des Stellantriebs gemäß Figur 2.
[0043] Figur 1 zeigt einen Längsschnitt durch einen hydrodynamischen Wandler nach einem
erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel. Derartige Wandler kommen beispielsweise bei
der Regelung von Pumpen oder Kompressoren zum Einsatz und können mit mechanischen
Getrieben, beispielsweise Planetengetrieben gekoppelt sein. Dabei sind unterschiedliche
Einsatzarten denkbar. Möglich sind Drehzahl geregelte Antriebe im Leistungsbereich
beispielsweise von 1 bis über 50 MW in der Öl- und Gasindustrie und in thermischen
Kraftwerken. Die Erfindung ist nicht auf derartige Einsatzarten eingeschränkt, sondern
bezieht sich allgemein auf hydrodynamische Wandler.
[0044] Bei dem in Figur 1 beispielhaft dargestellten Wandler handelt es sich konkret um
einen einphasigen Gegenlaufwandler mit einem Pumpenrad 11, einem Turbinenrad 13 und
einem Leitrad 14. Bei dem dargestellten Gegenlaufwandler drehen das Pumpenrad 11 und
das Turbinenrad 13 gegensinnig. Das Leitrad 14 ist fest mit dem Leitradgehäuse 32
verbunden (einphasiger Wandler). Das Leitrad 14 bildet bei dem Ausführungsbeispiel
gemäß Figur 1 ein Umkehrleitrad, das zwischen dem Pumpenrad 11 und dem Turbinenrad
13 angeordnet ist.
[0045] Die Erfindung ist nicht auf den dargestellten Gegenlaufwandler beschränkt. Alle anhand
von Fig. 1-3 beschriebenen Merkmale werden allgemein im Zusammenhang mit einem hydrodynamischen
Wandler offenbart und beansprucht.
[0046] Beispielsweise können mehrstufige Gegenlaufwandler erfindungsgemäß ausgebildet sein.
Es ist auch denkbar, die Erfindung bei Gleichlaufwandlern einzusetzen, bei denen das
Pumpenrad 11 und das Turbinenrad 13 gleichsinnig umlaufen. Es ist auch denkbar, die
Erfindung bei mehrphasigen hydrodynamischen Wandlern einzusetzen, bei denen ebenfalls
wiederrum einstufige oder mehrstufige Bauformen möglich sind.
[0047] Konkret weist der in Figur 1 dargestellte Wandler einen Arbeitsraum 10 auf, der von
einem Betriebsmedium durchströmbar ist. Der Wandler weist ein Pumpenrad 11 auf, das
mit einer Antriebswelle 12 verbunden ist, sowie ein Turbinenrad 13, das mit einer
Abtriebswelle (nicht dargestellt) verbunden ist. Das Turbinenrad 13 ist beispielsweise
drehbar auf der Antriebswelle 12 gelagert. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur
1 ist das Leitradgehäuse 32 mit dem Leitrad 14 ortsfest angeordnet. Umlaufende Leitradgehäuse
32 sind möglich. Das Leitradgehäuse 32 bildet zusammen mit dem Gehäuse des Turbinenrades
13 sowie mit dem Gehäuse des Pumprades 11 einen schalenförmig umschlossenen Arbeitsraum
10, in dem sich im Betrieb der Strömungskreislauf ausbildet.
[0048] Das Pumpenrad 11 ist drehfest mit der Antriebswelle 12 verbunden. Dazu ist eine Wellenschulter
in der Antriebswelle 12 ausgebildet, mit der das Pumpenrad 11 axial verschraubt ist.
Andere Wellen-Nabenverbindungen sind möglich.
[0049] Das Pumpenrad 11 weist wenigstens eine Stellschaufel 15 auf. Die weiteren Pumpenschaufeln
des Pumpenrades 11 können ebenfalls als Stellschaufeln 15 entsprechend ausgebildet
sein. Alternativ können die übrigen Pumpenschaufeln starr ausgebildet sein.
[0050] Der Stellschaufel 15 ist eine Verstelleinrichtung 16 zugeordnet, die im Betrieb des
Wandlers mit dem Pumpenrad 11 mitrotiert. Die Verstelleinrichtung 16 weist eine Umlenkeinrichtung
20 sowie einen Stellantrieb 17 auf. Die Umlenkeinrichtung 20 koppelt den Stellantrieb
17 mit der Stellschaufel 15.
[0051] Der Stellantrieb 17 weist Ringelemente 18, 19 auf, die jeweils koaxial zur Antriebswelle
12 angeordnet sind, d.h. die beiden Ringelemente 18, 19 sind auch konzentrisch angeordnet
(siehe auch Figur 2).
[0052] Das erste Ringelement 18 ist bezogen auf das zweite Ringelement 19 in Umfangsrichtung
der Antriebswelle 12 verdrehbar. Durch die Drehbewegungen des ersten Ringelements
18 wird die Umlenkeinrichtung 20 betätigt, die die Drehbewegung des Ringelements 18
auf die Stellschaufel 15 überträgt und den Anstellwinkel der Stellschaufel 15 ändert.
[0053] Konkret ist bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 das zweite Ringelement 19 innen
angeordnet und drehfest mit der Antriebswelle 12 verbunden. Dies kann beispielsweise
durch eine axiale Verschraubung des zweiten Ringelements 19 mit einer Wellenschulter
der Antriebswelle 12 erfolgen. Das zweite Ringelement 19 dreht mit der Antriebswelle
12 mit. Das drehbar gelagerte erste Ringelement 18 bildet ein zylinderförmiges Gehäuse
23, das das zweite Ringelement 19 umschließt. Mit anderen Worten ist das zweite Ringelement
19 im Gehäuse 23 des ersten Ringelements 18 angeordnet. Dazu weist das erste Ringelement
18 eine in axialer Richtung außen angeordnete erste Stirnwand 33 sowie eine in axialer
Richtung innen angeordnete zweite Stirnwand 34 auf, die das Gehäuse 23 in axialer
Richtung begrenzen. Das Gehäuse 23 weist einen Außenring 35 auf, der das Gehäuse 23
in radialer Richtung begrenzt und der zwischen den beiden Stirnwänden 33, 34 angeordnet
ist. Das Gegenstück zum Außenring 35 bildet der Innenring 36 des zweiten Ringelements
19, der direkt auf der Antriebswelle 12 sitzt und mit der Wellenschulter, wie vorstehend
beschrieben, verschraubt ist. Wie in Figur 1 zu erkennen, übergreifen die beiden Stirnwände
33, 34 den Innenring 36 so, dass zwischen dem ersten und zweiten Ringelement 18, 19
ein Ringraum gebildet ist. Die erste Stirnwand 33 bildet eine Dichtfläche zum Außenumfang
der Antriebswelle 12.
[0054] In Figur 2 ist ein Querschnitt der beiden montierten Ringelemente 18, 19 dargestellt,
aus dem der Ringraum sowie die darin angeordneten Einbauten ersichtlich ist. Die beiden
Ringelemente 18, 19 weisen jeweils radial angeordnete Flügel 24, 25 auf, die durch
die Relativdrehung zwischen dem ersten und zweiten Ringelement 18, 19 als Drehflügel
fungieren. Konkret weist das erste Ringelement 18 erste Flügel 24 auf, die am Außenring
35 befestigt sind und sich radial nach innen erstrecken. Das zweite Ringelement 19
weist zweite Flügel 25 auf, die am Innenring 36 ausgebildet sind und sich radial nach
außen erstrecken. Die Flügel 24, 25 der beiden Ringelemente 18, 19 sind somit gegengleich
angeordnet.
[0055] Zwischen den Flügeln 24, 25 der beiden Ringelemente 18, 19 sind Druckkammern 21,
22 ausgebildet, deren Volumen durch die Stellung der jeweiligen Flügel 24, 25 veränderbar
ist. Mit anderen Worten ist der Abstand der Flügel 24, 25 in Umfangsrichtung durch
eine Verdrehung des ersten Ringelements 18 veränderbar.
[0056] Jeweils ein Flügel 24 des ersten Ringelements 18 und ein weiterer Flügel 25 des zweiten
Ringelements 19 begrenzen zusammen eine erste Druckkammer 21. Dazu liegt der erste
Flügel 24 des ersten Ringelements 18 am Innenring 36 des zweiten Ringelements 19 dichtend
an. Dasselbe gilt für den zweiten Flügel 25 des zweiten Ringelements 19 in entsprechender
Weise, der am Innenumfang des Außenrings 35 des ersten Ringelements 18 dichtend anliegt.
Die beiden Flügel 24, 25 erstrecken sich überdies in axialer Richtung zwischen den
Stirnwänden 33 ,34, an denen die Flügel 24, 25 ebenfalls dichtend anliegen, sodass
insgesamt eine geschlossene Druckkammer 21 gebildet ist, die Umfangsrichtung von den
Flügeln 24, 25 und in radialer Richtung vom Außenring 35 und vom Innenring 36 begrenzt
ist.
In Umfangsrichtung der beiden Ringelemente 18, 19 ist eine weitere Druckkammer 22
ausgebildet, die in entsprechender Weise von den Flügeln 24, 25 der beiden Ringelemente
18, 19 begrenzt ist.
[0057] Mit anderen Worten ist ein erster Flügel 24 des ersten Ringelements 18 zwischen zwei
zweiten Flügeln 25 des zweiten Ringelements 19 angeordnet, so dass auf beiden Seiten
des ersten Flügels 24 jeweils ein Druckraum 21, 22 ausgebildet ist.
Wie in Figur 2 zu erkennen, sind auf dem Umfang der beiden Ringelemente 18, 19 mehrere
Druckkammern 21, 22 in entsprechender Weise ausgebildet, wobei jeweils ein erster
Flügel 24 des ersten Ringelements 18 und ein zweiter Flügel 25 des zweiten Ringelements
19 alternierend angeordnet sind. Dadurch werden auf dem Umfang verteilt angeordnete
Druckkammern 21, 22 gebildet, die sich auf beiden Seiten der ersten Flügel 24 des
ersten Ringelements 18 erstrecken.
[0058] Die Druckkammern 21, 22 sind zur Erzeugung der relativen Drehung zwischen den beiden
Ringelementen 18, 19 jeweils mit den Druck beaufschlagbar. Bei dem Ausführungsbeispiel
gemäß Figur 2 wird der Druck hydraulisch erzeugt. Bei dem in Figur 2 dargestellten
Betriebszustand herrscht in der ersten Druckkammer 21 ein höherer Druck als in der
zweiten Druckkammer 22, so dass der erste Flügel 24 und damit das Ringelement 18 im
Uhrzeigersinn verdreht ist. Durch eine Änderung der Druckverhältnisse in den beiden
Druckkammern 21, 22 ist eine Verstellung des ersten Ringelements 18 im Gegenuhrzeigersinn
möglich.
[0059] Das erste Ringelement 18 fungiert damit als Ringkolben.
[0060] Zur Begrenzung der Hubbewegung des ersten Ringelements 18 in Umfangsrichtung sind
Anschläge 27 vorgesehen, gegen die der erste Flügel 24 des ersten Ringelements 18
anschlägt (siehe Figur 2). Die Anschläge 27 können beispielsweise als austauschbare
Einstellsteine ausgebildet sein, die mit den zweiten Flügeln 25 des zweiten Ringelements
19 verschraubt oder anderweitig befestigt sind.
Die Anschläge 27 sind wie in Figur 2 dargestellt, sowohl auf beiden Seiten eines ersten
Flügels 24 des ersten Ringelements 18 angeordnet, um die Verstellbewegung in beiden
Umfangsrichtungen zu begrenzen. Außerdem sind weitere Anschläge 27 punktsymetrisch
auf der gegenüberliegenden Seite des ersten Ringelements 18 angeordnet. Die Anschläge
27 sind im Längsschnitt der Figur 1 zu sehen.
[0061] In der Detaildarstellung gemäß Figur 3 sind weitere Einzelheiten des Stellantriebs
17 zu erkennen. So ist beispielsweise Figur 3 zu entnehmen, dass im zweiten Ringelement
19 Bohrungen 28 ausgebildet sind, die als Druckkanäle zur Zufuhr der Hydraulikflüssigkeit
dienen. Konkret sind die Druckkanäle im Innenring 36 ausgebildet und erstrecken sich
durch die zweiten Flügel 25 radial nach außen. Die Bohrungen 28 münden in die jeweiligen
Druckkammern 21, 22 im Bereich des Außendurchmessers der Druckkammern 21, 22 (s.a.
Fig. 1). Mit anderen Worten ist der Abstand in den Mündungsöffnungen der Bohrungen
28 zum Außenring 35 sehr viel kleiner als der Abstand zum Innenring 36. Dadurch wird
eine Spülwirkung erreicht, mit der weitgehend eine Anlagerung von Verunreinigungen
am Außenring 35 verhindert wird.
[0062] Die Zufuhrkanäle, die die Bohrungen 28 des zweiten Ringelements 19 mit einer Zufuhreinrichtung
(nicht dargestellt) verbinden, sind direkt in der Antriebswelle 12 oder in einem der
Antriebswelle 12 zugeordneten Bauteil ausgebildet. Konkret ist zwischen dem Innenring
36 des zweiten Ringelements 19 und der Antriebswelle 12 eine Hülse 37 angeordnet,
in der die Zufuhrkanäle für die Versorgung der Druckkammern 21, 22 mit Hydraulikflüssigkeit
ausgebildet sind. Die Verbindung zwischen dem Innenring 36 und der Hülse 37 kann beispielsweise
kraftschlüssig erfolgen.
[0063] Zur Übertragung der Drehbewegung des ersten Ringelements 18 auf die Stellschaufel
15 ist die nachstehend beschriebene Umlenkeinrichtung 20 vorgesehen. Die Umlenkeinrichtung
20 ist drehfest mit dem ersten Ringelement 18 verbunden. Dadurch ist ein Drehmoment
in die Umlenkeinrichtung 20 einleitbar, das auf die Stellschaufel 15 übertragen wird.
Die Übertragung durch die Umlenkeinrichtung 20 kann durch eine überlagerte translatorische
/ rotatorische Bewegung oder durch eine ausschließlich rotatorische Bewegung erfolgen.
Das durch das erste Ringelement 18 eingeleitete Drehmoment versetzt die Stellschaufel
15 in eine Drehbewegung, wodurch der Anstellwinkel der Stellschaufel 15 verändert
wird.
[0064] Konkret weist die Umlenkeinrichtung 20 hierfür einen Verstellring 29 auf, der koaxial
angeordnet ist. Der Verstellring 29 sitzt auf dem Außendurchmessers der Antriebswelle
12 und ist relativ zu dieser drehbar. In axialer Richtung ist der Verstellring 29
beispielsweise am Gehäuse des Pumpenrades 11 abgestützt. Die drehfeste Verbindung
des Verstellringes 29 mit dem Ringelement 18 erfolgt durch die innen angeordnete zweite
Stirnwand 34 des Ringelements 18, die fest mit dem Verstellring 29 verbunden ist.
Die Verbindung kann beispielsweise stoffschlüssig (Schweißverbindung) oder form- oder
kraftschlüssig erfolgen. Die Wirkung der Verbindung besteht darin, den Verstellring
29 bei einer Drehung des ersten Ringelements 18 mitzunehmen.
[0065] Der Verstellring 29 weist einen Nocken oder Mitnehmer am axial innen angeordneten
Ende auf, der mit einem Kurbeltrieb 30 zusammen wirkt. Der Kurbeltrieb 30 ist mit
der Stellschaufel 15 gekoppelt. Konkret weist der Kurbeltrieb 30 ein Hebelelement
31 bzw. eine Schub- und Zugstange auf, an deren unteren Ende ein Bolzen 38 befestigt
ist. Die Drehachse des Bolzens verläuft parallel zur Mittelachse der Antriebswelle
12. Das obere Ende des Hebelelements 31 greift an der Stellschaufel 15, konkret an
einem exzentrisch angeordneten Zapfen 39 der Stellschaufel 15 an, der aus dem Gehäuse
des Pumpenrades 11 axial hervorsteht.
[0066] Der Mitnehmer bildet zusammen mit dem Bolzen 38 ein Drehgelenk, um das der Kurbeltrieb
30 verschwenkbar ist. Die Verschwenkbewegung erfolgt in Umfangsrichtung der Antriebswelle
12. Der Mitnehmer fungiert als Gleitlager, in dem der Bolzen 38 drehbeweglich angeordnet
ist.
[0067] Das vom Verstellring 29 eingeleitete Verstellmoment wird über den Bolzen 38, der
im Mitnehmer des Verstellrings 29 abgestützt wird, auf den Kurbeltrieb 30 übertragen.
Der Kurbeltrieb 30 wandelt die rotatorische Bewegung des Verstellrings 29 in eine
überlagerte translatorische / rotatorische Bewegung des Kurbeltriebs 30 um, die eine
Kippbewegung der Stellschaufel 15 bewirkt, so dass der gewünschte Anstellwinkel der
Stellschaufel 15 eingestellt werden kann.
[0068] Eine alternative Übertragung der Drehbewegungen des ersten Ringelements 18 auf die
Stellschaufel 15 kann durch eine Außenverzahnung erfolgen, die am axial inneren Ende
des Verstellrings 29 ausgebildet ist. Konkret kann das axial innere Ende des Verstellrings
29 ein Zahnrad oder Zahnradsegment bilden, das mit einer entsprechenden Außenverzahnung
eines Zapfens der Stellschaufel 15 kämmt. Der Zapfen erstreckt sich parallel zur Mittelachse
des Verstellrings 29. Andere mechanische Kopplungen des Verstellrings 29 mit der Stellschaufel
15 sind möglich. Ebenso kann die Stellschaufel 15 eine Verdrehschaufel bilden, wie
in Figur 1 dargestellt, die als Ganzes verdreht wird. Alternativ kann die Schaufel
15 eine mehrgliedrige Schaufel 15 sein, die wenigstens ein verstellbares Verdrehsegment
aufweist.
[0069] Wie in Figur 1 dargestellt weist der Wandler einen Sensor 40 zur Erfassung der Winkellage
zwischen dem ersten und zweiten Ringelement 18, 19 auf. Der Sensor 40 ermöglicht die
Regelung der Aufnahmeleistung des Pumpenrades. Zusammengefasst funktioniert der Wandler
gemäß Figur 1 wie folgt:
Zur Verstellung der Beschaufelung des Pumpenrades 11 wird der Stellantrieb 17 betätigt.
Dazu werden die Druckkammern 21, 22 mit unterschiedlichen Drücken beaufschlagt, so
dass das erste Ringelement 18 bezogen auf das zweite Ringelement 19 in Umfangsrichtung
verdreht wird. Durch die Drehbewegung wird der Verstellring 29 in Umfangsrichtung
verdreht, wodurch der Kurbeltrieb 30 betätigt wird. Der Kurbeltrieb 30 wandelt die
rotatorische Bewegung des Verstellrings 29 in eine überlagerte translatorische / rotatorische
Bewegung um, die eine Kippbewegung der Stellschaufel bewirkt, so dass der gewünschte
Anstellwinkel der Stellschaufel 15 eingestellt werden kann. Die Position der Stellschaufel
15 wird durch die Druckverhältnisse im Stellantrieb 17 gehalten.
Bezugszeichenliste
[0070]
- 10
- Arbeitsraum
- 11
- Pumpenrad
- 12
- Antriebswelle
- 13
- Turbinenrad
- 14
- Leitrad
- 15
- Stellschaufel
- 16
- Verstelleinrichtung
- 17
- Stellantrieb
- 18
- erstes Ringelement
- 19
- zweites Ringelement
- 20
- Umlenkeinrichtung
- 21
- Druckkammer
- 22
- Druckkammer
- 23
- zylindrisches Gehäuse
- 24
- Flügel
- 25
- Flügel
- 26
- Dichtelemente
- 27
- Anschläge
- 28
- Bohrungen
- 29
- Verstellring
- 30
- Kurbeltrieb
- 31
- Hebelelement
- 32
- Leitradgehäuse
- 33
- erste Stirnwand
- 34
- zweite Stirnwand
- 35
- Außenring
- 36
- Innenring
- 37
- Hülse
- 38
- Bolzen
- 39
- Zapfen
- 40
- Sensor
1. Hydrodynamischer Wandler mit
- einem Arbeitsraum (10), der von einem Betriebsmedium durchströmbar ist,
- einem Pumpenrad (11), das mit einer Antriebswelle (12) verbunden ist,
- einem Turbinenrad (13), das mit einer Abtriebswelle verbunden ist,
- einem Leitrad (14) und
- wenigstens einer Stellschaufel (15), die durch eine Verstelleinrichtung (16) verstellbar
ist, wobei die wenigstens eine Stellschaufel (15) eine Pumpenradschaufelist;
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verstelleinrichtung (16) einen Stellantrieb (17) mit Ringelementen (18,19) aufweist,
die jeweils koaxial zur Antriebswelle (12) angeordnet sind, wobei ein erstes Ringelement
(18) mit der wenigstens einen Stellschaufel (15) zur Übertragung einer Stellkraft
oder eines Stellmomentes wenigstens mittelbar durch eine Umlenkeinrichtung (20) verbunden
ist und das erste Ringelement (18) relativ zu einem zweiten Ringelement (19) in Umfangsrichtung
der Antriebswelle (12) verdrehbar ist, wobei
das erste und zweite Ringelement (18, 19) wenigstens zwei in Umfangsrichtung der Antriebswelle
(12) angeordnete Druckkammern (21, 22) bilden, die für die Relativdrehung zwischen
dem ersten und zweiten Ringelement (18, 19) jeweils mit Druck beaufschlagbar sind.
2. Hydrodynamischer Wandler nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Umlenkeinrichtung (20) vom Stellantrieb gebildet wird.
3. Hydrodynamischer Wandler nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Stellantrieb (17) und die Umlenkeinrichtung in einer axialen Ebene angeordnet
sind.
4. Hydrodynamischer Wandler nach einem der Ansprüche 1 bis 3;
dadurch gekennzeichnet,
dass das zweite Ringelement (19) drehfest mit der Antriebswelle (12) verbunden ist und
das erste Ringelement (18) bei einer Drehung der Antriebswelle (12) mitnimmt.
5. Hydrodynamischer Wandler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Ringelement (18) ein zylinderförmiges Gehäuse (23) bildet, in dem das zweite
Ringelement (19) angeordnet ist.
6. Hydrodynamischer Wandler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste und zweite Ringelement (18, 19) jeweils radial sich erstreckende, gegengleich
angeordnete Flügel (24, 25) aufweisen, die die Druckkammern (21, 22) in Umfangsrichtung
begrenzen.
7. Hydrodynamischer Wandler nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Flügel (24, 25) zur Abdichtung der Druckkammern (21, 22) radial angeordnete Dichtelemente
(26) aufweisen.
8. Hydrodynamischer Wandler nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Druckkammern (21, 22) in Umfangsrichtung der Antriebswelle (12) angeordnete Anschläge
(27) zur Begrenzung der Relativdrehung zwischen dem ersten und zweiten Ringelement
(18, 19) aufweisen.
9. Hydrodynamischer Wandler nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass Bohrungen (28) in wenigstens einem Ringelement, insbesondere im zweiten Ringelement
(19), ausgebildet sind, die zur Druckbeaufschlagung in die Druckkammern (21, 22),
insbesondere im Bereich des Außendurchmessers, münden.
10. Hydrodynamischer Wandler nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Umlenkeinrichtung (20) einen Verstellring (29) aufweist, der koaxial zur Antriebswelle
(12) angeordnet und drehfest mit dem ersten Ringelement (18) verbunden ist, wobei
der Verstellring (29) mit der wenigstens einen Stellschaufel (15) zur Übertragung
einer Stellkraft oder eines Stellmomentes gekoppelt ist.
11. Hydrodynamischer Wandler nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Verstellring (29) wenigstens einen Nocken aufweist, der mit einem Kurbeltrieb
(30), insbesondere einem radial angeordneten Hebelelement (31), zusammenwirkt, wobei
der Kurbeltrieb (30) mit der Stellschaufel (15) gekoppelt ist.
12. Hydrodynamischer Wandler nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Verstellring (29) eine Außenverzahnung aufweist, die mit der Außenverzahnung
eines Zapfens der Stellschaufel kämmt, der sich parallel zur Mittelachse des Verstellringes
erstreckt.
13. Hydrodynamischer Wandler nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stellschaufel (15) eine Verdrehschaufel oder eine mehrgliedrige Schaufel mit
wenigstens einem Verdrehsegment umfasst.
14. Hydrodynamischer Wandler nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass der hydrodynamische Wandler als Gegenlaufwandler ausgeführt ist und die Verstelleinrichtung
in axialer Richtung außerhalb des Wandlers, insbesondere dem Pumpenrad nebengeordnet
angeordnet ist.
15. Hydrodynamischer Wandler nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Sensor (40) zur Erfassung der Winkellage zwischen dem ersten und zweiten Ringelement
(18, 19) vorgesehen ist.
1. Hydrodynamic converter with
- a working space (10), through which an operating medium can flow,
- a pump impeller (11) which is connected to a drive shaft (12),
- a turbine wheel (13) which is connected to an output shaft,
- a diffuser (14), and
- at least one adjusting blade (15) which can be adjusted by way of an adjusting device
(16), the at least one adjusting blade (15) being a pump impeller blade;
characterized
in that the adjusting device (16) has an actuating drive (17) with ring elements (18, 19)
which are arranged in each case coaxially with respect to the drive shaft (12), a
first ring element (18) being connected at least indirectly by way of a deflecting
device (20) to the at least one adjusting blade (15) for the transmission of an actuating
force or an actuating torque, and it being possible for the first ring element (18)
to be rotated relative to a second ring element (19) in the circumferential direction
of the drive shaft (12),
the first and second ring element (18, 19) forming at least two pressure chambers
(21, 22) which are arranged in the circumferential direction of the drive shaft (12)
and can be loaded in each case with pressure for the relative rotation between the
first and second ring element (18, 19).
2. Hydrodynamic converter according to Claim 1,
characterized
in that the deflecting device (20) is formed by the actuating drive.
3. Hydrodynamic converter according to either of Claims 1 and 2,
characterized
in that the actuating drive (17) and the deflecting device are arranged in an axial plane.
4. Hydrodynamic converter according to one of Claims 1 to 3,
characterized
in that the second ring element (19) is connected fixedly to the drive shaft (12) so as to
rotate with it, and drives the first ring element (18) in the case of a rotation of
the drive shaft (12).
5. Hydrodynamic converter according to one of the preceding claims,
characterized
in that the first ring element (18) forms a cylindrical housing (23), in which the second
ring element (19) is arranged.
6. Hydrodynamic converter according to one of the preceding claims,
characterized
in that the first and second ring element (18, 19) in each case have radially extending vanes
(24, 25) which are arranged in a diametrically opposed manner and delimit the pressure
chambers (21, 22) in the circumferential direction.
7. Hydrodynamic converter according to Claim 6,
characterized
in that the vanes (24, 25) have radially arranged sealing elements (26) for sealing the pressure
chambers (21, 22).
8. Hydrodynamic converter according to one of Claims 1 to 5,
characterized
in that the pressure chambers (21, 22) have stops (27) which are arranged in the circumferential
direction of the drive shaft (12) for limiting the relative rotation between the first
and second ring element (18, 19).
9. Hydrodynamic converter according to one of Claims 1 to 8,
characterized
in that bores (28) are configured in at least one ring element, in particular in the second
ring element (19), which bores (28) open into the pressure chambers (21, 22), in particular
in the region of the external diameter, for the pressure loading.
10. Hydrodynamic converter according to one of Claims 1 to 9,
characterized
in that the deflecting device (20) has an adjusting ring (29) which is arranged coaxially
with respect to the drive shaft (12) and is connected fixedly to the first ring element
(18) so as to rotate with it, the adjusting ring (29) being coupled to the at least
one adjusting blade (15) for the transmission of an actuating force or an actuating
torque.
11. Hydrodynamic converter according to Claim 10,
characterized
in that the adjusting ring (29) has at least one cam which interacts with a crank drive (30),
in particular a radially arranged lever element (31), the crank drive (30) being coupled
to the adjusting blade (15).
12. Hydrodynamic converter according to Claim 10,
characterized
in that the adjusting ring (29) has an external toothing system which meshes with the external
toothing system of a tenon of the adjusting blade, which tenon extends parallel to
the centre axis of the adjusting ring.
13. Hydrodynamic converter according to one of Claims 1 to 12,
characterized
in that the adjusting blade (15) comprises a pivoted blade or a multiple-element blade with
at least one pivoted segment.
14. Hydrodynamic converter according to one of Claims 1 to 13,
characterized
in that the hydrodynamic converter is configured as a counter-rotating converter, and the
adjusting device is arranged outside the converter in the axial direction, in particular
in a manner which is arranged next to the pump impeller.
15. Hydrodynamic converter according to one of Claims 1 to 14,
characterized
in that a sensor (40) is provided for the detection of the angular position between the first
and second ring element (18, 19).
1. Convertisseur hydrodynamique comportant
- un espace de travail (10) qui peut être traversé par un fluide de fonctionnement,
- une roue de pompe (11) qui est reliée à un arbre d'entraînement (12),
- une roue de turbine (13) qui est reliée à un arbre de sortie,
- un stator (14) et
- au moins une aube de réglage (15) qui peut être réglée au moyen d'un dispositif
de réglage (16), dans lequel l'au moins une aube de réglage (15) est une aube de roue
de pompe ;
caractérisé en ce que
le dispositif de réglage (16) comprend un entraînement de réglage (17) doté d'éléments
annulaires (18, 19) qui sont disposés respectivement coaxialement à l'arbre d'entraînement
(12), un premier élément annulaire (18) étant relié à l'au moins une aube de réglage
(15) au moins indirectement par le biais d'un dispositif de déviation (20) pour la
transmission d'une force de réglage ou d'un moment de réglage et le premier élément
annulaire (18) pouvant être entraîné en rotation par rapport à un deuxième élément
annulaire (19) dans la direction périphérique de l'arbre d'entraînement (12),
les premier et deuxième éléments annulaires (18, 19) formant au moins deux chambres
de pression (21, 22) disposées dans la direction périphérique de l'arbre d'entraînement
(12), lesquelles peuvent être soumises respectivement à une pression pour la rotation
relative entre les premier et deuxième éléments annulaires (18, 19) .
2. Convertisseur hydrodynamique selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le dispositif de déviation (20) est formé par l'entraînement de réglage.
3. Convertisseur hydrodynamique selon l'une des revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce que
l'entraînement de réglage (17) et le dispositif de déviation sont disposés dans un
plan axial.
4. Convertisseur hydrodynamique selon l'une des revendications 1 à 3 ;
caractérisé en ce que
le deuxième élément annulaire (19) est relié de manière solidaire en rotation à l'arbre
d'entraînement (12) et entraîne le premier élément annulaire (18) lors d'une rotation
de l'arbre d'entraînement (12).
5. Convertisseur hydrodynamique selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le premier élément annulaire (18) forme un logement cylindrique (23) dans lequel le
deuxième élément annulaire (19) est disposé.
6. Convertisseur hydrodynamique selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les premier et deuxième éléments annulaires (18, 19) comprennent des ailes (24, 25)
s'étendant respectivement radialement et disposées de manière diamétralement opposée,
lesquelles limitent les chambres de pression (21, 22) dans la direction périphérique.
7. Convertisseur hydrodynamique selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
les ailes (24, 25) comprennent des éléments d'étanchéité (26) disposés radialement
pour réaliser l'étanchéité des chambres de pression (21, 22).
8. Convertisseur hydrodynamique selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
les chambres de pression (21, 22) comprennent des butées (27) disposées dans la direction
périphérique de l'arbre d'entraînement (12) pour la limitation de la rotation relative
entre le premier et le deuxième élément annulaire (18, 19).
9. Convertisseur hydrodynamique selon l'une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que
des alésages (28) sont formés dans au moins un élément annulaire, en particulier dans
le deuxième élément annulaire (19), lesquels alésages débouchent dans les chambres
de pression (21, 22), en particulier dans la région du diamètre extérieur, pour l'application
de pression.
10. Convertisseur hydrodynamique selon l'une des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que
le dispositif de déviation (20) comprend un anneau de réglage (29), lequel est disposé
coaxialement à l'arbre d'entraînement (12) et relié de manière solidaire en rotation
au premier élément annulaire (18), l'anneau de réglage (29) étant accouplé à l'au
moins une aube de réglage (15) pour la transmission d'une force de réglage ou d'un
moment de réglage.
11. Convertisseur hydrodynamique selon la revendication 10,
caractérisé en ce que
l'anneau de réglage (29) comprend au moins une came qui coopère avec une transmission
à manivelle (30), en particulier un élément levier (31) disposé radialement, la transmission
à manivelle (30) étant accouplée à l'aube de réglage (15).
12. Convertisseur hydrodynamique selon la revendication 10,
caractérisé en ce que
l'anneau de réglage (29) comprend une denture extérieure qui s'engrène avec la denture
extérieure d'un tenon de l'aube de réglage, lequel tenon s'étend parallèlement à l'axe
médian de l'anneau de réglage.
13. Convertisseur hydrodynamique selon l'une des revendications 1 à 12,
caractérisé en ce que
l'aube de réglage (15) comporte une aube orientable ou une aube à plusieurs éléments
dotée d'au moins un segment orientable.
14. Convertisseur hydrodynamique selon l'une des revendications 1 à 13,
caractérisé en ce que
le convertisseur hydrodynamique est réalisé sous forme de convertisseur contrarotatif
et le dispositif de réglage est disposé à l'extérieur du convertisseur dans la direction
axiale, en particulier de manière juxtaposée à la roue de pompe.
15. Convertisseur hydrodynamique selon l'une des revendications 1 à 14,
caractérisé en ce
qu'un capteur (40) pour la détection de la position angulaire est prévu entre le premier
et le deuxième élément annulaire (18, 19).