| (19) |
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(11) |
EP 3 069 079 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.05.2020 Patentblatt 2020/20 |
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Anmeldetag: 31.10.2014 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2014/002930 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2015/070953 (21.05.2015 Gazette 2015/20) |
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| (54) |
OFENWANDANORDNUNG
OVEN WALL ARRANGEMENT
AGENCEMENT DE FOUR MURAL
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
12.11.2013 DE 102013018936
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.09.2016 Patentblatt 2016/38 |
| (73) |
Patentinhaber: Saint-Gobain IndustrieKeramik Rödental GmbH |
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96472 Rödental (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- WEISS, Rainer
87439 Kempten (DE)
- SCHLAX, Jürgen
40549 Düsseldorf (DE)
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| (74) |
Vertreter: Bockhorni & Brüntjen Partnerschaft
Patentanwälte mbB |
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Elsenheimerstraße 49 80687 München 80687 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 310 731 GB-A- 338 684 US-A- 2 077 410 US-A1- 2012 043 065
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EP-A1- 1 443 269 US-A- 1 772 486 US-A- 5 107 798
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ofenwandanordnung eines industriellen Feuerungsofens
mit einer Ofenwand und mit wenigstens einem einseitig an einer Innenseite der Ofenwand
befestigten Schutzelement aus feuerfestem Material.
[0002] In einer solchen Ofenwandanordnung werden die Ofenwände durch die Schutzelemente
vor Hitze und Rauchgas geschützt, die in dem in dem Ofen oder Kessel innen liegenden
Brennraum entstehen. Die Ofenwand ist beispielsweise als geschlossene Kesselrohrwand
und gegebenenfalls am Boden als ein durch Lüftungsschlitze durchbrochener Rost ausgebildet.
Die Kesselrohrwand ist dabei beispielsweise aus parallelen miteinander über Rohrflossen
verbundenen Rohre oder einzeln stehenden, teilweise rückseitig fixierten Rohren ausgebildet.
Die Rohre sind üblicherweise von einem Kühlfluid durchströmbar. Als Kühlfluid wird
vorzugsweise Wasser verwendet, dessen Siedetemperatur durch einen entsprechend hohen
Druck auf über 250°C eingestellt werden kann.
[0003] Die aus einem feuerfesten Material bestehenden Schutzelemente werden beispielsweise
durch mechanische Haltevorrichtungen, wie z.B. Haken, und/oder durch Mörtel mit der
Ofenwandanordnung verbunden.
[0004] Eine unter die oben genannte Gattung fallende Ofenwandanordnung ist aus
DE 102 04 240 A1 bekannt. In der dort vorgestellten Lösung weist die Kesselrohrwand Halteelemente
auf und die Schutzelemente weisen Ausnehmungen auf, in denen die Halteelemente vorgesehen
sind. Über Bohrungen in den Schutzelementen können Verankerungselemente durch Löcher
der Halteelemente geschoben werden, um die Schutzelemente an den Halteelementen zu
verankern.
[0005] Der Spalt zwischen Ofenwand und Schutzelement wird im Stand der Technik beim Betrieb
des Feuerungsofens teilweise von einem Spülgas bzw. einem Spaltmedium, als sogenanntes
hinterlüftetes System, etwa Luft, durchströmt, um korrosive Gase, die im Brennraum
entstehen, von der Ofenwand möglichst gut zu trennen. An dieser Lösung ist ein schlechter
Wärmeübergang zwischen Schutzelement und Ofenwand nachteilig, da Wärme fast nur durch
Wärmestrahlung und kaum durch Wärmeleitung transportiert wird. In der Folge haben
die Schutzelemente auf der Brennraumseite eine hohe Oberflächentemperatur, die zu
einem vorzeitigen Verschleiß der Schutzelemente und zu einer geringen Wärmeentnahme
aus der jeweiligen Zone des Kessels führt.
[0006] Ein besserer Wärmeübergang zwischen dem Schutzelement und der Ofenwand wird durch
das Auffüllen des Zwischenraumes mit Mörtel oder durch das Ausgießen des Zwischenraums
mit Zement erreicht. In
DE 20 2004 020 448 U1 wird der Zwischenraum mit einem Kleber ausgefüllt, der gleichzeitig der Befestigung
der Schutzelemente an den Ofenwänden dient. Nachteilig an dieser Lösung ist ein relativ
hoher Montage- und Demontageaufwand bei Reparaturarbeiten.
[0007] Im Stand der Technik sind im allgemeinen nur einige Ofenwände nämlich die Seitenwände
und Decken mit Schutzelementen verkleidet.
[0008] Dokumente
EP1310731 und
US5107798 offenbaren eine Ofenwandanordnung eines industriellen Feuerungsofens mit einer Ofenwand
und mit wenigstens einem einseitig an einer Innenseite der Ofenwand befestigten Schutzelement
aus feuerfestem Material.
[0009] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Kesselwandanordnung vorzuschlagen,
die sich durch einen guten Wärmeübergang zwischen Schutzelement und Ofenwand auszeichnet.
[0010] Die Aufgabe wird durch eine Ofenwandanordnung gemässt dem Anspruch 1 gelöst.
[0011] Die Kühlrippen sorgen für eine gute Wärmeableitung von den Schutzelementen in die
Ofenwand. Dadurch sind die Schutzelemente von ihren Rückseiten her gekühlt, was sich
vorteilhaft auf die Lebensdauer der Schutzelemente auswirkt.
[0012] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Ofenwandanordnung sind
die Kühlrippen langgestreckte Profilstangen, die zumindest teilweise form- und/oder
kraftschlüssig in zu den Kühlrippen passenden Nuten, die in dem Schutzelement ausgebildet
sind, angeordnet sind.
[0013] Die Profilstangen sind in einem zweckmäßigen Ausführungsbeispiel lange quaderförmige
Vollprofile, insbesondere in Form von Streifen. In anderen Ausführungsbeispielen haben
die Profilstangen keinen gefüllten Querschnitt, sondern ihr Querschnitt belegt nur
Teile einer Fläche, beispielsweise belegt ein U-förmiges Profil drei Ränder einer
Fläche. Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel ist die Kühlrippe lagenweise aus einer
Grafitfolie bis zur gewünschten Stärke aufgebaut. Hierbei werden Streifen aus Graphitfolie
mit einer Dicke insbesondere im Bereich von 0,4 bis 1 mm lageweise aufeinandergelegt
und gegebenenfalls miteinander verklebt. Die stangenförmige Ausgestaltung der Kühlrippen
ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn auch die Ofenwand linear verlaufende Strukturen,
beispielsweise Rohre, aufweist. Die Kühlrippen werden in diesem Fall vorzugsweise
parallel zu den linear verlaufenden Strukturen der Ofenwand angeordnet, so dass sich
große Kontaktflächen zwischen der Ofenwand und den Kühlrippen ergeben, die wiederum
eine gute Wärmeleitung von den Kühlrippen in die Ofenwand bewirken. Die Nuten in den
Schutzelementen gewährleisen große Kontaktflächen zwischen den Schutzelementen und
den Kühlrippen und somit eine gute Wärmeleitung aus den Schutzelementen in die Kühlrippen.
Außerdem können die Kühlrippen in den Nuten vorteilhaft mechanisch befestigt oder
eingeklebt werden. Zwischen benachbarten sich linear erstreckenden Kühlrippen kann
ein Spülgas geleitet werden, wobei die Kühlrippen als Kanalwände eines Spülgaskanals
dienen. An Spülgaszuführungen und Spülgasableitungen des Feuerungsofens sind dabei
üblicherweise keinerlei Anpassungen erforderlich. In einigen Ausführungsbeispielen,
beispielsweise bei flächigen Ofenwänden, haben die Kühlrippen andere als langgestreckte
Formen, beispielsweise kreisförmige.
[0014] Gemäß bevorzugten Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Ofenwandanordnung haben die
die Profilstangen einen I-förmigen Querschnitt oder einen Querschnitt in Form eines
trapezförmig verjüngten "I"s, wobei die breitere Seite des Trapezes in Anlage an der
Ofenwand und die schmalere Seite des Trapezes in der Nut des Schutzelements vorgesehen
ist. In diesen Ausgestaltungen haben die Kühlrippen besonders einfache geometrische
Formen, die eine besonders einfache Herstellung und Bearbeitung der Kühlrippen ermöglichen.
Die Kühlrippen mit dem Querschnitt in Form eines trapezförmig verjüngten "I"s, also
leicht angespitzte Kühlrippen, erleichtern teilweise ein vollständiges Einführen der
Kühlrippen in die Nuten. Alternativ werden andere Profilstangen verwendet, beispielsweise
solche, deren Querschnitt sich aus einem Kreisbogen und von dem Kreisbogen radial
abstehenden geraden Rippen zusammensetzt oder aus lagenweise aufgebauter Graphitfolie.
[0015] In einigen vorteilhaften Varianten erfindungsgemäßer Ofenwandanordnungen sind die
Kühlrippen in dem Schutzelement eingeklebt. Der Kleber sorgt dabei für einen guten
thermischen Kontakt, für eine gasdichte Verbindung und außerdem für eine mechanische
Vormontage, die letztlich zu einer einfachen Montierbarkeit und Demontierbarkeit der
Ofenwandanordnung beiträt. In alternativen Ausführungsbeispielen der Erfindung sind
Kühlrippen an der Ofenwand befestigt, beispielsweise geklebt, verschraubt, geklemmt
oder gelötet.
[0016] Bei weiteren erfindungsgemäßen Ofenwandanordnungen bestehen die Kühlrippen aus einem
hitzebeständigen elastischen Material. Durch die auch bei Temperaturwechselbelastungen
vorhandene Elastizität bleiben solche Kühlrippen, wenn sie im montierten Zustand zwischen
der Ofenwand und dem Schutzelemente eingespannt sind, dauerhaft in einer mechanischen
Anlage an der Ofenwand und an dem Schutzelement. Das Kühlrippenmaterial ist weich
und übt bei einer elastischen Deformation nur kleine Kräfte auf die einspannenden
Bauteile aus. Von den an die Ofenwand angepressten Kühlrippen werden nur zulässige
kleine Druckkräfte auf die Schutzelemente ausgeübt, so dass die Schutzelemente nicht
beschädigt werden.
[0017] In einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Ofenwandanordnung ist das
hitzebeständige elastische Dichtungsmaterial expandierter Graphit. Dieser Werkstoff
zeichnet sich durch eine gute Wärmeleitfähigkeit, Elastizität und eine gute chemische
Beständigkeit gegen Korrosion durch Rauchgas aus. Die spezifische Wärmeleitfähigkeit
des verwendeten Werkstoffes ist vorzugsweise 100 W m
-1 K
-1 groß oder größer. Folglich ist dieser Werkstoff besonders gut zur Ausbildung der
Kühlrippen geeignet. In alternativen Ausbildungen kommen andere Werkstoffe, beispielsweise
Metallbalgen oder Metallschäume zum Einsatz.
[0018] In einer anderen vorteilhaften Variante der erfindungsgemäßen Ofenwandanordnung sind
die Kühlrippen lagenweise aus einer Graphitfolie aufgebaut. Graphitfolie ist wegen
ihrer geringen Dicke flexibel. Mehrlagige Anordnungen der Graphitfolie sind in Ausgestaltungen
der Erfindung, beispielsweise als lamellenförmiger Stapel oder als eine Einrollung,
insbesondere zu einer flexiblen Dichtung verarbeitet.
[0019] Vorzugsweise ist die erfindungsgemäße Ofenwandanordnung derart dimensioniert, dass
die auftretenden Temperaturen der Kühlrippen immer unter 600°C bleiben. Die Innenseiten
der Schutzelemente sind dem Brennraum zugewandt in dem hohe Temperaturen von beispielsweise
1150°C herrschen. Dadurch erwärmt sich die innere Oberfläche der Schutzelemente. Bei
Ofenwandanordnungen nach dem Stand der Technik wurden an den Oberflächen der Innenseite
der Schutzelemente Temperaturen bis zu größer als 1000°C gemessen. Die Außenseiten
der Schutzelemente sind gekühlt, so dass diese eine geringere Oberflächentemperatur
aufweisen. Entsprechend werden die Schutzelement in der erfindungsgemäßen Ofenwandanordnung
insgesamt gut gekühlt, so dass auftretende Temperaturen gering und die Haltbarkeit
der Schutzelemente hoch ist. Die Kühlrippen sind wärmeleitend mit den Außenseiten
der Schutzelemente verbunden, so dass diese zumindest in der Nähe der Grenzflächen
mit den Schutzelementen nahezu die gleichen Temperaturen annehmen. Zu hohe Temperaturen
können die Kühlrippen schädigen, beispielsweise kann Sauerstoff Graphit bei Temperaturen
über 600°C oxidieren. Dementsprechend werden Materialstärken und andere Parameter,
die die auftretenden Temperaturen beeinflussen, so eingestellt, dass vorgegebene Temperaturgrenzwerte
nicht überschritten werden.
[0020] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Ofenwandanordnung ist
an der Ofenwand wenigstens eine Graphitfolie angeordnet, wobei die Graphitfolie zwischen
benachbarte Kühlrippen geklemmt ist. In dieser Weiterbildung wird die gute chemische
Beständigkeit von Graphit ausgenutzt, um korrosionsgefährdete Bereiche der Ofenwand
abzudecken und vor chemischer Belastung durch Rauchgas zu schützen.
[0021] In zwei Varianten der erfindungsgemäßen Ofenwandanordnung ist die Ofenwand als Kesselrohrwand,
in der parallele Rohre über Rohrflossen miteinander verbunden sind, oder als Rost
ausgebildet. Seitenwände und Decken von Industrieöfen sind häufig als Kesselrohrwände
ausgebildet. Die Kesselrohrwände sind durch plattenförmige Schutzelemente verkleidet,
deren Seiten teilweise invers zu den Kesselrohrwänden profiliert sind, um konstante
Abstände zwischen der Ofenwand und dem Schutzelement sicherzustellen.
[0022] Überraschenderweise wurde gefunden, dass in erfindungsgemäßen Ofenwandanordnungen
durch die Kühlrippen nur so geringe Kräfte auf die Schutzelemente übertragen werden,
dass auch der Rost des Kessels mit passenden Schutzelementen verkleidet werden kann.
In einer solchen Anordnung ist also auch der Rost als eine Ofenwand zu verstehen,
der Bestandteil einer erfindungsgemäßen Ofenwandanordnung ist ebenso wie das Schutzelement
als solches.
[0023] Bei einzeln stehenden Rohren einer Ofenwandanordnung sind die Schutzelemente vorzugsweise
als taillierte Platten ausgebildet, das heißt als Platten, die an zwei gegenüberliegenden
Enden mit Ausnehmungen, insbesondere solche mit teilkreisförmigem Querschnitt ausgebildet
sind, wobei die Ausnehmungen die Rohre der Ofenwand mit Abstand umgreifen. Die Kühlrippen
sind vorzugsweise im Bereich dieser Ausnehmungen aufgenommen und durchgreifen den
spaltförmigen Ringraum zwischen Ausnehmung und Rohr. Die Platten werden über- und
nebeneinander zur Bildung der Ofenwandanordnung angeordnet und sind lose geführt,
so dass eine Befestigung an der Ofenwand entfallen kann.
[0024] Vorzugsweise durchgreifen diese Platten den Freiraum zwischen benachbarten Rohren
und stehen beidseits der Rohrebene vor. Im Übrigen sind die Platten aus demselben
Material aufgebaut, wie vorstehend beschrieben ist, was auch auf die Kühlrippen zutrifft.
[0025] Schließlich ist auszuführen, dass das Material der Kühlrippen geeignet gewählt werden
kann, wobei bevorzugt jedoch Graphit verwendet wird.
[0026] Der Vorteil der beschriebenen Ausführungsform besteht in einer sehr guten Schutzfunktion.
Ferner werden die Rohre mehr oder weniger insgesamt von den Kühlrippen umgeben. Auch
die Montage ist denkbar einfach und gesonderte Befestigungsmittel gegenüber der Ofenwand
sind entbehrlich.
[0027] Die vorliegende Erfindung soll im Folgenden an Hand von Figuren rein schematisch
näher erläutert werden, wobei,
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Wandanordnung,
Fig. 2 ein Schutzelement der Anordnung nach Figur 1 in einer perspektivischen Ansicht
auf seine Rückseite zeigt, sowie
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform einer Ofenanordnung in Perspektive zeigt.
[0028] Fig. 1 zeigt schematisch ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Ofenwandanordnung 1 im Querschnitt. Dargestellte Komponenten der Ofenwandanordnung
1 sind eine Ofenwand 2, Schutzelemente 3 und zwischen einer Innenseite 4 der Ofenwand
2 und Außenseiten 5 der Schutzelementen 3 eingespannte Kühlrippen 6.
[0029] Die Ofenwand 2 ist in der dargestellten Variante eine Kesselrohrwand, welche Rohre
12 und Rohrflossen 13 aufweist. Durch die Rohre 12 wird beim Betrieb des Ofens Wasser
geleitet, über welches Wärme aus der Ofenwand 2 abgeführt wird.
[0030] In den Schutzelementen 3 sind Aufhängausnehmungen 11 ausgebildet, mit denen die Schutzelemente
3 an Halteelementen 10 aufgehängt sind, wobei die Halteelemente 10 an der Ofenwand
3 angeordnet, insbesondere befestigt sind. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
sind die Schutzelemente 3 aus Siliziumcarbid hergestellte Platten. In anderen Ausführungsbeispielen
sind die Schutzelemente 3 aus anderen feuerfesten Materialien ausgebildet. Zwischen
benachbarten Schutzelementen 3 befinden sich Fugen 8, die mit geeignetem Mörtel 9,
beispielsweise einem SiC-Mörtel oder auch Zement, verfugt sind.
[0031] Zwischen die Ofenwand 2 und die Schutzelemente 3 sind Kühlrippen 6 eingespannt, die
in dem dargestellten Ausführungsbeispiel vorzugsweise elastische und insbesondere
aus expandiertem Graphit gebildete Stangen bzw. Streifen, hier beispielsweise und
bevorzugt quaderförmige Stangen mit einem I-förmigen Querschnitt sind. In der räumlichen
Dimension senkrecht zu der dargestellten Ebene haben die Kühlrippen 6 und die Nuten
7 deutlich größere lineare Längenausdehnungen als die dargestellten Querschnittskanten.
Die Kühlrippen 6 liegen geeignet an der Ofenwand 2 und an den Wandelementen an, so
dass eine gute Wärmeleitung aus den Wandelementen 3 über die Kühlrippen 6 in die Ofenwand
2 gewährleistet ist.
[0032] Fig. 2 zeigt schematisch eine perspektivische Ansicht auf die Außenseite 5 eines
Wandelements 3. Die vorn dargestellte Kante des Wandelements 3 ist eine Schnittkante,
an der gut die Struktur der Nuten 7 und der Aufhängausnehmung 11 zu erkennen sind.
[0033] In die Nuten bzw. Fugen 7 sind in einem bevorzugten nicht dargestellten Ausführungsbeispiel
als Kühlrippen Streifen mit einem trapezförmigen Querschnitt eingesetzt, wobei eine
zwischen den parallelen Seiten des Trapezes gemessene Breite 10 mm, eine an der breiten
Seite des Trapezes gemessene Länge 8 mm und eine an der schmalen Seite des Trapezes
gemessene Länge 7 mm beträgt, was bevorzugt, aber nur exemplarisch ist. Die Kühlrippen
bestehen in Ausführungsbeispielen bevorzugt aus dem expandierten Graphitwerkstoff
"Ecophit L".
[0034] Figur 3 zeigt wiederum rein schematisch und in perspektivischer Darstellung einen
Teil einer weiteren Ausführungsform einer Ofenwandanordnung nach der Erfindung. Hierbei
sind gleiche Bauelemente mit denselben Bezugszeichen wie in den Figuren 1 und 2 bezeichnet.
Dabei ist die Ofenwand durch beabstandete Rohre 12 gebildet, die sozusagen eine Kesselrohrwand
aufspannen, wobei im Betrieb des Ofens durch die Rohre Kühlwasser geleitet wird, um
Wärme abzuführen. Anstelle der Schutzelemente 3 nach der Ausführungsform in den Figuren
1 und 2 werden nunmehr Schutzelemente in Form von Taillensteinen 20 verwendet, die
anders als bei der vorhergehenden Ausführungsform nicht mehr unmittelbar an der Ofenwand
befestigt sind, sondern gegenüber bzw. an den Rohren 12 lose geführt sind. Diese Taillensteine
20 sind zur Bildung der Ofenwandanordnung über- und nebeneinander angeordnet, also
in Art einer Ziegelwand.
[0035] Wie Figur 3 zeigt, sind die als Taillensteine ausgebildeten Schutzelemente 3 an zwei
gegenüberliegenden Seiten, die den Rohren 12 zugewandt sind, mit Ausnehmungen 22 versehen,
ähnlich dem ersten Ausführungsbeispiel, die hier bevorzugt halbkreisförmigen Querschnitt
aufweisen. In diesen Ausnehmungen 22 sind analog dem ersten Ausführungsbeispiel auch
die entsprechenden Kühlrippen 6 aufgenommen. Diese Kühlrippen stehen wiederum in Kontakt
mit dem Rohr 12 und dem Taillenstein und sind ebenso ausgebildet, insbesondere materialmäßig
entsprechend der ersten Ausführungsform ausgelegt, das heißt vorzugsweise aus hitzebeständigem
Material, insbesondere expandiertem Graphit mit insbesondere elastischen Materialeigenschaften
ausgebildet.
[0036] Die Taillensteine sind plattenförmig ausgebildet und - wie weiter oben bereits ausgeführt
wurde, sind entsprechend der Höhe der Ofenwandordnung entsprechend viele Steine übereinander
stapelweise sowie auch nebeneinander angeordnet, so dass gegenüber der Ausbildung
der Schutzelemente in den Figuren 1 und 2 die Schutzelemente auch den Freiraum zwischen
den Rohren 12 durchgreifen und darüber hinaus ebenfalls beidseitig vorstehen und überdies
im Verbund mit den nebeneinander angeordneten Taillensteinen 20 das Rohr 12 im wesentlichen
vollumfänglich umschließen, so dass die Kühlrippen 6 sozusagen über den gesamten Umfang
der Rohre 12 verteilt angeordnet sind. Dadurch erhöht sich der Wirkungsgrad bei dieser
Ausführungsform. Die Taillensteine 20 sind materialmäßig entsprechend den im Zusammenhang
mit der ersten Ausführungsform erläuterten Stützelementen 3 ausgebildet. Vorteil dieser
Ausführungsform ist, dass die Platten nicht mehr einseitig an der Ofenwand befestigt
werden müssen, vielmehr lose längs der Rohre 12 geführt und angeordnet sind.
[0037] In einer bevorzugten, nicht zwingenden Ausgestaltung haben die Taillenplatten Abmessungen
von 147 x 176 mm in Länge und Breite und eine Dicke von 100 mn. Der Rohrabstand kann
150 mm bei einem Rohrdurchmesser von 57 mm sein. Bei einem Rohrabstand von 225 mm
und Rohrdurchmessern von 57 mm sind die Taillensteine bevorzugt mit 223 x 187 x 64
mm bemessen.
[0038] Vorteilhafte Eigenschaften von Graphit sind eine hohe Wärmeleitfähigkeit und eine
hohe chemische Beständigkeit gegen in dem Feuerungsofen freigesetzte aggressive Gase.
Die Hitzebeständigkeit von Graphit an Luft ist für die beschriebene Anwendung ausreichend
groß, da das Graphit durch die Rohrwand gekühlt wird. Durch die Ausrichtung der Kühlrippen,
bei denen es sich insbesondere um Graphitstreifen handelt, entlang der Rohre der Rohrwand
und entlang der sich entlang der Rohre ersteckenden Schutzelemente wird eine hohe
Wärmeübertragung aus dem Schutzelement in die Ofenwand gewährleistet. Dies trägt zu
einer erheblich höheren Effektivität der Feuerungsöfen, im Vergleich zu Feuerungsöfen
mit hinterlüfteten Schutzelementen, bei. Darüber hinaus ist die Oberflächentemperatur
an der Heißseite des Schutzelements kleiner als im Stand der Technik. In der Folge
haben die Schutzelemente eine erhöhte Lebensdauer. Außerdem ist das Anhaften von Flugaschen
und Schlacken schwächer ausgeprägt als im Stand der Technik.
1. Ofenwandanordnung (1) eines industriellen Feuerungsofens mit einer Ofenwand (2) und
mit wenigstens einem einseitig an einer Innenseite (4) der Ofenwand durch mechanische
Haltevorrichtungen befestigten Schutzelement (3) aus feuerfestem Material, dadurch gekennzeichnet, dass die Ofenwandanordnung zwischen der Innenseite (4) der Ofenwand und einer Außenseite
(5) des Schutzelements (3) angeordnete Kühlrippen (6) aufweist, wobei die Kühlrippen
(6) eine spezifische Wärmeleitfähigkeit besitzen, die größer als spezifische Wärmeleitfähigkeiten
eines zwischen der Ofenwand (2) und dem Schutzelement (3) befindlichen Spaltmediums
und/oder eines zwischen zwei Schutzelementen angeordneten Mörtels sowie des Schutzelements
(3) ist, und die spezifische Wärmeleitfähigkeit der Kühlrippen (6) größer als eine
spezifische Wärmeleitfähigkeit der Ofenwand (2) ist.
2. Ofenwandanordnung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlrippen (6) langgestreckte Profilstangen sind, die zumindest teilweise form-
und/oder kraftschlüssig in zu den Kühlrippen (6) passenden Nuten (7), die in dem Schutzelement
(3) ausgebildet sind, angeordnet sind.
3. Ofenwandanordnung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilstangen einen I-förmigen Querschnitt oder einen Querschnitt in Form trapezförmig
verjüngten "I"s haben, wobei die breitere Seite des Trapezes in Anlage an der Ofenwand
(2) und die schmalere Seite des Trapezes in der Nut des Schutzelements (3) vorgesehen
ist.
4. Ofenwandanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlrippen (6) in dem Schutzelement (3) eingeklebt sind.
5. Ofenwandanordnung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlrippen (6) aus einem hitzebeständigen elastischen Material bestehen.
6. Ofenwandanordnung (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das hitzebeständige, elastische Material expandierter Graphit ist.
7. Ofenwandanordnung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlrippen lagenweise aus Graphitfolien aufgebaut sind.
8. Ofenwandanordnung (1) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ofenwandanordnung (1) derart dimensioniert ist, dass die auftretenden Temperaturen
der Kühlrippen (6) immer unter 600°C bleiben.
9. Ofenwandanordnung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Ofenwand (2) wenigstens eine Graphitfolie angeordnet ist, wobei die Graphitfolie
zwischen benachbarte Kühlrippen (6) geklemmt ist.
10. Ofenwandanordnung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ofenwand (2) als Kesselrohrwand, in der parallele Rohre (12) über Rohrflossen
(13) miteinander verbunden sind, oder als Rost ausgebildet ist.
11. Ofenwandanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzelemente (3) durch Platten (20) gebildet sind, die innerhalb der Ofenwandanordnung
lose geführt sind, wobei jede Platte auf zwei gegenüberliegenden Seiten Ausnehmungen
(22), vorzugsweise in Teilkreisform, aufweist und in den Ausnehmungen (22) die Kühlrippen
(6) angeordnet sind.
12. Ofenwandanordnung mit einer durch beabstandete Kühlmittelrohre (12) gebildeten Ofenwand
nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (20) den Raum zwischen zwei Rohren (12) durchgreifen, beidseits seitlich
der durch die Rohre aufgespannten Ebene vorstehen, wobei vorzugsweise die Ausnehmungen
(22) benachbarter Platten (20) die Rohre (12) umgreifen.
13. Ofenwandanordnung nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (20) zur Bildung der Ofenwandanordnung über- und nebeneinander angeordnet
sind.
14. Ofenwand-Schutzelement gekennzeichnet durch Merkmale von wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche.
1. A furnace wall arrangement (1) of an industrial firing furnace with a furnace wall
(2) and with at least one protection element (3) out of fireproof material, the element
being fixed unilaterally to an inner side (4) of the furnace wall through mechanical
holding devices, characterized in that the furnace wall arrangement comprises cooling fins (6) which are arranged between
the inner side (4) of the furnace wall and an outer side (5) of the protection element
(3), with the cooling fins (6) having a specific thermal conductivity that is larger
than specific thermal conductivities of a splitting medium that is arranged between
the furnace wall (2) and the protection element (2) and/or of a mortar that is arranged
between two protection elements as well as of the protection element (3), and with
the specific thermal conductivity of the cooling fins (6) being larger than a specific
thermal conductivity of the furnace wall (2).
2. The furnace wall arrangement (1) according to claim 1, characterized in that the cooling fins (6) are elongated profile bars which are at least partially arranged
in a form-fit and/or force-fit manner in grooves (7) matching to the cooling fins
(6), the grooves being configured in the protection element (3).
3. The furnace wall arrangement (1) according to claim 2, characterized in that the profile bars have an I-shaped cross section or a cross section in form of a trapezoid-shaped,
conical "I", with the broader side of the trapeze attaching the furnace wall (2) and
the narrower side of the trapeze being provided in the groove of the protection element
(3).
4. The furnace wall arrangement according to claim 1, characterized in that the cooling fins (6) are glued into the protection element (3).
5. The furnace wall arrangement (1) according to claim 1, characterized in that the cooling fins (6) are made of a heat-proof elastic material.
6. The furnace wall arrangement (1) according to claim 5, characterized in that the heat-proof, elastic material is expanded graphite.
7. The furnace wall arrangement (1) according to claim 1, characterized in that the cooling fins are built up in layers out of graphite foils.
8. The furnace wall arrangement (1) according to claim 6 or 7, characterized in that the furnace wall arrangement (1) is dimensioned such that the occurring temperatures
of the cooling fins (6) always remain below 600°C.
9. The furnace wall arrangement (1) according to claim 1, characterized in that at least one graphite foil is arranged at the furnace wall (2), with the graphite
foil being clamped between neighbouring cooling fins (6).
10. The furnace wall arrangement (1) according to claim 1, characterized in that the furnace wall (2) is configured as a boiler tube wall, in which parallel tubes
(12) are connected via tubular fins (13) with one another, or are configured as a
grid.
11. The furnace wall arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that the protection elements (3) are configured by plates (20) which are loosely guided
within the furnace wall arrangement, each plate having including recesses (22) at
two opposite sides, preferably in the shape of pitch circles, and in that cooling fins (6) are arranged in the recesses (22).
12. The furnace wall arrangement with a furnace wall being formed by spaced cooling agent
tubes (12) according to one of the preceding claims, characterized in that the plates (20) reach into the space between two tubes (12), protruding at both sides
laterally from the plane formed by the tubes, with the recesses (22) of neighbouring
plates (20) preferably encompassing the tubes (12).
13. The furnace wall arrangement according to one of the claims 11 or 12, characterized in that the plates (20) are arranged upon one another or next to each other for forming the
furnace wall arrangement.
14. The furnace wall arrangement characterized by the features of at least one of the preceding claims.
1. Agencement de paroi de four (1) d'un four de cuisson industriel comprenant une paroi
de four (2) et au moins un élément de protection (3) en matériau réfractaire fixé
d'un côté à un côté intérieur (4) de la paroi de four par des dispositifs de maintien
mécaniques,
caractérisé en ce
que l'agencement de paroi de four présente des ailettes de refroidissement (6) disposées
entre le côté intérieur (4) de la paroi de four et un côté extérieur (5) de l'élément
de protection (3), les ailettes de refroidissement (6) présentant une conductivité
thermique qui est supérieure aux conductivités thermiques d'un milieu interstitiel
se trouvant entre la paroi de four (2) et l'élément de protection (3) et/ou d'un mortier
disposé entre deux éléments de protection ainsi que de l'élément de protection (3),
et la conductivité thermique des ailettes de refroidissement (6) étant supérieure
à une conductivité thermique de la paroi de four (2).
2. Agencement de paroi de four (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que les ailettes de refroidissement (6) sont des barres profilées allongées qui sont
disposées au moins partiellement par complémentarité de forme et/ou par force dans
des rainures (7) adaptées aux ailettes de refroidissement (6) qui sont formées dans
l'élément de protection (3).
3. Agencement de paroi de four (1) selon la revendication 2,
caractérisé en ce
que les barres profilées présentent une section transversale en forme de I ou une section
transversale en forme de « I » se rétrécissant en forme de trapèze, le côté le plus
large du trapèze étant prévu en contact avec la paroi de four (2) et le côté le plus
étroit du trapèze dans la rainure de l'élément de protection (3).
4. Agencement de paroi du four selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que les ailettes de refroidissement (6) sont collées dans l'élément de protection (3).
5. Agencement de paroi de four (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que les ailettes de refroidissement (6) sont constituées d'un matériau élastique résistant
à la chaleur.
6. Agencement de paroi de four (1) selon la revendication 5,
caractérisé en ce
que le matériau élastique résistant à la chaleur est du graphite expansé.
7. Agencement de paroi de four (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que les ailettes de refroidissement sont constituées de feuilles de graphite en couches
consécutives.
8. Agencement de paroi de four (1) selon la revendication 6 ou 7,
caractérisé en ce
que l'agencement de paroi de four (1) est dimensionné de telle sorte que les températures
des ailettes de refroidissement (6) restent toujours inférieures à 600 °C.
9. Agencement de paroi de four (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce
qu'au moins une feuille de graphite est disposée sur la paroi de four (2), la feuille
de graphite étant serrée entre des ailettes de refroidissement (6) voisines.
10. Agencement de paroi de four (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que la paroi de four (2) est réalisée sous la forme d'une paroi tubulaire de chaudière,
dans laquelle des tubes parallèles (12) sont reliés entre eux par des ailettes tubulaires
(13), ou sous la forme d'une grille.
11. Agencement de paroi de four selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que les éléments de protection (3) sont formés par des plaques (20) qui sont guidées
de façon lâche à l'intérieur de l'agencement de paroi de four, chaque plaque présentant
des évidements (22) sur deux côtés opposés, de préférence en forme de cercle partiel,
et les ailettes de refroidissement (6) étant disposées dans les évidements (22).
12. Agencement de paroi de four comprenant une paroi de four formée par des tubes d'agent
de refroidissement (12) espacés les uns des autres selon l'une des revendications
précédentes,
caractérisé en ce
que les plaques (20) couvrent l'espace entre deux tubes (12) et font saillie des deux
côtés latéralement par rapport au plan défini par les tubes, les évidements (22) de
plaques (20) voisines entourant de préférence les tubes (12).
13. Agencement de paroi de four selon l'une des revendications 11 ou 12,
caractérisé en ce
que les plaques (20) sont disposées les unes au-dessus des autres et les unes à côté
des autres pour former l'agencement de paroi de four.
14. Élément de protection de paroi de four
caractérisé par
les caractéristiques d'au moins l'une des revendications précédentes.


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