[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Schalenversiegelungsmaschine gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 sowie auf ein Verfahren gemäß dem Anspruch 6.
[0002] Die
EP 1 988 024 A1 offenbart eine Verpackungsmaschine mit einer Versiegelungsstation, wobei die Versiegelungsstation
ein Mittel zum Erfassen einer Fehlausrichtung einer Schale in einer Schalenaufnahme
umfasst. Beispielsweise ist das Mittel dabei eine Kamera, die nach der Aufnahme der
Schalen durch Anheben eines Siegelwerkzeugunterteils und vor dem Schließen mit einem
Siegelwerkzeugoberteil entlang der Oberseite bzw. Oberfläche des Siegelwerkzeugunterteils
auf eine nach oben über die Schalenaufnahme überstehende Schale prüft, damit es beim
Siegelvorgang einer Deckelfolie auf die Schale selbst nicht zu Schäden an den Werkzeugen
führt. Im Falle einer fehlerhaft eingelegten Schale löst die Kamera über die Steuerung
ein Stoppen der Schließbewegung des Siegelwerkzeugunterteils aus. Nachteilig an dieser
Ausführung ist, dass auch über den Schalenrand überstehende Produkte von der Kamera
fälschlicherweise als fehlerhaft eingelegte Schalen ausgewertet werden. Somit ist
es nicht möglich, diese Art der Überwachung bei überstehenden Produkten einzusetzen.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine alternative Schalenversiegelungsmaschine
bereitzustellen, die eine Überwachungseinrichtung nur für die Lageerkennung der Schale
in der Schalenaufnahme aufweist.
[0004] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Schalenversiegelungsmaschine mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 sowie durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 6. Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0005] Die erfindungsgemäße Schalenversiegelungsmaschine umfasst ein Siegelwerkzeugunterteil
und ein Greifersystem zum Transportieren von n Schalen, wobei das Siegelwerkzeugunterteil
n vertikal bewegbare Stützteller und eine Schalenaufnahme mit n Öffnungen für jeweils
eine Schale aufweist. Dabei ist n eine ganzzahlige Zahl größer gleich eins. Die erfindungsgemäße
Schalenversiegelungsmaschine zeichnet sich dadurch aus, dass jeder Stützteller eine
Prüfvorrichtung zur Erfassung einer Fehlausrichtung der Schale auf dem Stützteller
aufweist, um anhand einer korrekten Lage des Schalenbodens auf dem Stützteller auf
eine korrekte Lage der Schale in der Schalenaufnahme rückschließen zu können.
[0006] Das Einnehmen einer "korrekten Lage" der Schale in der Schalenaufnahme bedeutet in
diesem Zusammenhang, dass sämtliche dafür vorgesehenen Bereiche eines Randes oder
Flansches der Schale auf den dafür vorgesehenen Bereichen der Schalenaufnahme aufliegen.
Gleichzeitig nimmt der Schalenboden eine bestimmte Lage relativ zu dem ihm zugeordneten
Stützteller ein. Konsequenterweise wird das Einnehmen dieser Relativposition des Schalenbodens
zum Stützteller ebenfalls als "korrekte Lage" bezeichnet.
[0007] Es hat sich gezeigt, dass die erfindungsgemäße Schalenversiegelungsmaschine und ebenso
das erfindungsgemäße Verfahren nicht nur für Schalen aus Kunststoff geeignet sind,
sondern besonders vorteilhaft auch einsetzbar sind für Schalen aus Glas.
[0008] Vorzugsweise umfasst die Prüfvorrichtung eine Vakuumquelle und wenigstens ein Druckmessgerät,
wobei die Prüfeinrichtung dazu konfiguriert ist, einen Schalenboden der Schale mittels
Vakuum an den Stützteller anzusaugen, wobei sich die Stützteller in einer Prüfposition
befinden. Vorteilhaft daran ist der konstruktiv einfache und damit kostengünstige
Aufbau der Prüfvorrichtung, da die Schalenverschließmaschine zum Evakuieren der Schale
bereits eine Vakuumquelle aufweist, die vor dem Evakuiervorgang für die Prüfung auf
fehlerhaft eingelegte Schalen eingesetzt werden kann.
[0009] Dabei ist bevorzugt eine Steuerung vorgesehen, um die Werte des Unterdrucks vom Druckmessgerät
zu erfassen. Somit kann die Steuerung anhand des Unterdrucks oder nach dem Verlauf
des Unterdrucks nach dem Zuschalten der Vakuumquelle auswerten, ob sich alle Schalen
korrekt in der Schalenaufnahme befinden und damit alle auf dem jeweiligen Stützteller
korrekt aufliegen.
[0010] Beispielsweise erfolgt zu einem vorgegebenen Zeitpunkt nach dem Zuschalten der Vakuumquelle,
beispielsweise zu einem vorgegebenen Zeitpunkt von 0,2 bis 2 Sekunden nach dem Zuschalten
der Vakuumquelle, d.h. dem Beginn des Erzeugens von Unterdruck, eine Messung des Werts
des Drucks. Liegt dieser Wert oberhalb eines ebenfalls vorgegebenen Vergleichswerts,
wird dies dahingehend gewertet, dass mindestens eine Schale nicht korrekt auf dem
ihr zugeordneten Stützteller aufliegt. Liegt der gemessene Wert des Drucks hingegen
unter dem vorgegebenen Vergleichswert oder unterhalb eines zweiten, vorgegebenen Vergleichswerts,
wird dies dahingehend gewertet, dass alle Schalen korrekt auf den ihnen jeweils zugeordneten
Stütztellern aufliegen.
[0011] Vorzugsweise ist eine Steuerung vorgesehen, um die Stützteller mittels einer Hubeinrichtung
von einer Aufnahmeposition in eine Prüfposition zu bewegen. So kann noch vor dem eigentlichen
Siegelhub die Schale in die Schalenaufnahme eingefahren werden und diese Position
geprüft werden.
[0012] In einer besonderen Ausführungsform weisen die Stützteller an ihrer Oberseite eine
umlaufende Dichtung auf, um zusammen mit dem auf der Dichtung aufliegenden Schalenboden
einen evakuierbaren Raum zu bilden.
[0013] Ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Betrieb einer Schalenversiegelungsmaschine weist
folgende Schritte auf:
- Zuführen von Schalen in eine Siegelstation, die ein Siegelwerkzeugunterteil umfasst,
- Absetzen der Schalen auf Stützteller des Siegelwerkzeugunterteils, wobei sich die
Stützteller in einer oberen Aufnahmeposition befinden,
- Absenken der Stützteller in eine untere Prüfposition,
- Erfassen einer Fehlausrichtung der Schalen auf dem jeweiligen Stützteller mittels
einer Prüfeinrichtung der Stützteller.
[0014] So kann bereits vor dem Siegelvorgang und dem Schließvorgang des Siegelwerkzeugunterteils
und des Siegelwerkzeugoberteils eine fehlerhaft in der Schalenaufnahme befindliche
Schale erkannt werden, unabhängig davon, ob ein nach oben über den Schalenrand überstehendes
Produkt verpackt werden soll.
[0015] Vorzugsweise wird dabei an der Oberseite des Stütztellers ein Vakuum angelegt und
anschließend der Unterdruck im Raum zwischen dem Stützteller und der auf ihm befindlichen
Schale erfasst.
[0016] Der Unterdruck wird bevorzugt mittels eines Druckmessgeräts erfasst, das in einer
Leitung zwischen dem Stützteller und der Vakuumquelle angeordnet ist.
[0017] Die Vakuumquelle kann eine Vakuumpumpe sein und in der Leitung zum Stützteller kann
sich ein Ventil befinden, das über die Steuerung geschaltet wird, um die Vakuumquelle
zu- und abschalten zu können.
[0018] Im Folgenden wird ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer
Zeichnung näher erläutert. Im Einzelnen zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Schalenversiegelungsmaschine,
- Fig. 2
- eine schematische Schnittansicht des Siegelwerkzeugunterteils mit angehobenen Stütztellern,
- Fig. 3
- eine schematische Schnittansicht des Siegelwerkzeugunterteils mit abgesenkten Stütztellern,
- Fig. 4
- eine Ansicht wie Fig. 3 aber mit einer fehlerhaft eingelegten Schale,
- Fig. 5
- eine erste alternative Ausführung einer Prüfeinrichtung und
- Fig. 6
- eine zweite alternative Ausführung einer Prüfeinrichtung.
[0019] Gleiche Komponenten sind in den Figuren durchgängig mit gleichen Bezugszeichen versehen.
[0020] Figur 1 zeigt eine Schalenversiegelungsmaschine 1 mit einer Siegelstation 2, die
Schalen 20 mit einer Deckelfolie 3 versiegelt, und einem Greifersystem 4, das die
Schalen 20 in einer Transportrichtung P von einem Zuführförderer 5 in die Siegelstation
2 bewegt. Die Siegelstation 2 weist ein Siegelwerkzeugunterteil 6 und ein darüber
angeordnetes Siegelwerkzeugoberteil 7 auf. Eine Steuerung 18 steuert und überwacht
alle Vorgänge in der Schalenversiegelungsmaschine 1.
[0021] Figur 2 zeigt die Siegelstation 2 in einer Schnittdarstellung des Siegelwerkzeugunterteils
6. Das Siegelwerkzeugunterteil 6 umfasst eine Schalenaufnahme 8 zur Aufnahme von n
Schalen, hier bspw. von zwei Schalen 20. Die Schalen 20 werden vom Zuführförderer
5 mittels des Greifersystems 4 auf Stützteller 9, die sich in einer angehobenen Stellung
befinden, umgesetzt, wobei für jede Schale 20 jeweils ein Stützteller 9 und jeweils
eine Öffnung 10 in der Schalenaufnahme 8 vorgesehen sind. Die Stützteller 9 sind gemeinsam
über eine Vorrichtung 11 verbunden und von einer Hubeinrichtung 12 vertikal beweg-
und positionierbar. Die Hubeinrichtung 12 weist vorzugsweise einen Servoantrieb auf.
Der Stützteller 9 weist eine Prüfeinrichtung 21 auf, um die Lage eines auf dem Stützteller
9 aufliegenden Schalenbodens 20a der Schale 20 zu ermitteln. In einer ersten Ausführung
ist in Fig. 2 die Prüfeinrichtung 21 als Vakuumeinrichtung bzw. Unterdruckeinrichtung
dargestellt. Der Stützteller 9 weist eine umlaufende Dichtung 13 auf und innerhalb
dieser Dichtung 13 sind eine oder mehrere Öffnungen 14 an der Oberseite 9a des Stütztellers
9 vorgesehen, die mittels einer Leitung 15 mit einem Druckmessgerät 16 und einer nachgeordneten
Vakuumquelle 17 verbunden sind. Die Vakuumquelle 17, das Druckmessgerät 16 und die
Hubeinrichtung 12 bzw. dessen Antrieb sind mit einer Steuerung 18 verbunden.
[0022] Figur 3 zeigt das Siegelwerkzeugunterteil 6 mit abgesenkten Stütztellern 9, wobei
die Hubeinrichtung 12 mittels der Steuerung 18 die Stützteller 9 auf eine abgesenkte
Stellung positioniert, in der eine Prüfung der Schale 20 über den Schalenboden 20a
möglich ist, im folgenden Text als Prüfstellung benannt. Hierzu sind die Abmessungen
der Schale 20, vorzugsweise die Höhe H vom Schalenboden 20a zur Unterseite eines Schalenrands
20b, in der Steuerung 18 eingeb- und abspeicherbar. In dieser Prüfstellung wird mittels
der Vakuumquelle 17 ein Unterdruck P zwischen dem Schalenboden 20a und dem Stützteller
9 innerhalb der Dichtung 13 erzeugt. Sind die Schalen 20, wie in Fig. 3 gezeigt, einwandfrei
in der Schalenaufnahme 8 aufgenommen, so entsteht in sehr kurzer Zeit ein Unterdruck,
der von dem Druckmessgerät 16 erfasst und der Messwert an die Steuerung 18 weitergeleitet
wird. Die Steuerung 18 ist somit in der Lage, anhand des Vakuumverlaufs oder anhand
von einzelnen Werten Rückschlüsse zu ziehen auf die Korrektheit der Lage des Schalenbodens
20a auf dem Stützteller 9 und damit implizit auch eine korrekte Lage der Schale 20
in der Schalenaufnahme 8 und somit im Siegelwerkzeugunterteil 6 festzustellen. Die
Bewegung des Siegelwerkzeugunterteils 6 nach oben zum Siegelwerkzeugoberteil 7 kann
freigegeben werden, da die Schalen 20 korrekt auf ihren Stützstellen 9 aufliegen.
[0023] Im Gegensatz zu Figur 3 zeigt die Figur 4 eine in der Schalenaufnahme 8 verkantet
und damit nicht korrekt bzw. fehlerhaft aufgenommene Schale 20 oberhalb des linken
Stütztellers 9, während die Schale 20 oberhalb des rechten Stütztellers 9 eine korrekte
Lage aufweist. Ein mittels der Vakuumquelle 17 erzeugtes Vakuum an den Stütztellern
9 führt zu einem anderen Druckverlauf bzw. zu anderen Druckwerten gegenüber Figur
3, da am linken Stützteller 9 Luft L aus dem Inneren des Siegelwerkzeugunterteils
6 angezogen wird. Die Steuerung 18 erkennt anhand der vom Druckmessgerät 16 übermittelten
Druckwerte, konkret an dem langsameren Druckabfall im Vergleich zur "korrekten" Situation
in Figur 3, dass wenigstens ein Schalenboden 20a nicht korrekt auf dem dazugehörenden
Stützteller 9 aufliegt. Die Ursache dafür liegt in einer fehlerhaft in der Schalenaufnahme
8 liegenden Schale 20. Die Bewegung des Siegelwerkzeugunterteils 6 nach oben zum Siegelwerkzeugoberteil
7 wird nicht gestartet.
[0024] Figur 5 zeigt eine erste alternative Ausführungsform der Prüfeinrichtung 21 des Stütztellers
9, wobei die Lage der Schalen 20 wie in Figur 4 vorliegt. Die Prüfeinrichtung 21 ist
hierbei als optischer Sensor 30, vorzugsweise als Reflexlichtschranke, ausgeführt.
Mittels der Steuerung 18 und der Hubeinrichtung 12 werden die Stützteller 9 in Abhängigkeit
von der Höhe H und dem Prüfabstand des optischen Sensors 30 nach unten in die Prüfstellung
positioniert. Anschließend wertet die Steuerung 18 die Signale der optischen Sensoren
30, die den Schalenboden 20a überwachen, aus und erkennt eine fehlerhaft eingelegte
Schale 20 auf der linken Seite (da hier der Lichtreflex vom Schalenboden nicht oder
weniger stark auf dem Sensor 30 zurück reflektiert wird) und eine korrekt eingelegte
Schale 20 auf der rechten Seite. Die Bewegung des Siegelwerkzeugunterteils 6 nach
oben zum Siegelwerkzeugoberteil 7 wird in diesem Fall auch verhindert.
[0025] Figur 6 zeigt eine zweite alternative Ausführungsform der Prüfeinrichtung 21 des
Stütztellers 9, wobei die Lage der Schalen 20 wie in Figur 4 oder 5 vorliegt. Die
Prüfeinrichtung 21 ist hierbei ein Stößel 40, der im Stützteller 9 geführt und vertikal
relativ zu diesem bewegbar aufgenommen ist. Zwischen der Unterseite des Stößels 40
und dem Stützteller 9 ist eine Feder 41 vorgesehen, die den Stößel 40 in einer vorgesehen
Grundstellung hält. Ein Sensor 42 ist am Ende einer Führung 43 des Stößels 40 vorgesehen,
um eine aktivierte Stellung zu erkennen, in der die Schale 20 den Stößel 40 in die
Führung 43 bewegt. Dabei wertet die Steuerung 18 die Signale der Sensoren 42, die
den Stößel 40 überwachen, aus und erkennt anhand der vom Sensor 42 ermittelten Position
des Stößels 40 eine fehlerhaft eingelegte Schale 20 auf der linken Seite und eine
korrekt eingelegte Schale 20 auf der rechten Seite.
1. Schalenversiegelungsmaschine (1), umfassend ein Siegelwerkzeugunterteil (6) und ein
Greifersystem (4) zum Transportieren von n Schalen (20), wobei das Siegelwerkzeugunterteil
(6) n vertikal bewegbare Stützteller (9) und eine Schalenaufnahmen (8) mit n Öffnungen
(10) für jeweils eine Schale (20) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Stützteller (9) eine Prüfvorrichtung (21) zur Erfassung einer Fehlausrichtung
der Schale (20) auf dem jeweiligen Stützteller (9) aufweist.
2. Schalenversiegelungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfvorrichtung (21) eine Vakuumquelle (17) und wenigstens ein Druckmessgerät
(16) umfasst, wobei die Prüfeinrichtung (21) dazu konfiguriert ist, einen Schalenboden
(20a) der Schale (20) mittels Vakuum an den Stützteller (9) anzusaugen, wobei sich
die Stützteller (9) in einer Prüfposition befinden.
3. Schalenversiegelungsmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerung (18) vorgesehen ist, um die Werte des Unterdrucks vom Druckmessgerät
(16) zu erfassen.
4. Schalenversiegelungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder die Steuerung (18) vorgesehen ist, um die Stützteller (9) mittels einer
Hubeinrichtung (12) von einer Aufnahmeposition in eine Prüfposition zu bewegen.
5. Schalenversiegelungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützteller (9) an ihrer Oberseite (9a) eine umlaufende Dichtung (13) aufweisen.
6. Verfahren zum Betrieb einer Schalenversiegelungsmaschine (1), folgende Schritte aufweisend:
- Zuführen von Schalen (20) mittels eines Greifersystems (4) in eine Siegelstation
(2), die ein Siegelwerkzeugunterteil (6) umfasst,
- Absetzen der Schalen (20) auf Stützteller (9) des Siegelwerkzeugunterteils (6),
wobei sich die Stützteller (9) in einer oberen Aufnahmeposition befinden,
- Absenken der Stützteller (9) in eine untere Prüfposition,
- Erfassen einer Fehlausrichtung jeder Schale (20) auf dem jeweiligen Stützteller
(9) mittels einer Prüfeinrichtung (21) des Stütztellers (9).
7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberseite (9a) des Stütztellers (9) ein Vakuum angelegt wird und anschließend
der Wert des Unterdrucks erfasst wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass mittels eines Druckmessgeräts (16), das in einer Leitung (15) zwischen dem Stützteller
(9) und der Vakuumquelle (17) angeordnet ist, der Unterdruck erfasst wird.