[0001] Wäschespinne mit Schutzschirm zum zumindest abschnittweisen Abdecken des von den
aufgespannten Tragstangen abgedeckten Bereichs sowie mit einem Mast, einem an dem
Mast verschiebbar gelagerten und in einer oberen Stellung arretierbaren Gleitgelenk,
das über ein Aufzugsmittel von einer unteren Ruhestellung in eine obere Aufspannstellung
bewegbar ist, Tragstangen für Wäscheleinen, die mit einem Endbereich gelenkig am Gleitgelenk
gelagert sind, wobei sich der Schutzschirm zumindest in Aufspannstellung mit einem
zentralen Bereich auf einer oberen Mastverlängerung abstützt und mit außen liegenden
Bereichen an den Tragstangen längs der Tragstangen beweglich gelagert ist.
[0002] Wäschespinnen mit Schutzschirm dieser Art sind aus der
DE 10 2008 052 049 bekannt. Bei diesen Wäschespinnen ist im Vergleich zur herkömmlichen Wäschespinne
ohne Schutzschirm der Mast im oberen Bereich etwas verlängert. Von diesem verlängerten
Bereich erstrecken sich nach außen bei der geöffneten Wäschespinne Tragstangen eines
Schirmgestänges. Dieses Schirmgestänge ist dann mit der eigentlichen Schutzschicht
aus Stoff oder Kunststoff belegt und gleicht einem üblichen, allerdings überdimensionierten
Regenschirm. Die gattungsgemäßen Schutzschirme werden nicht nur zum Schutz vor Regen
sondern auch zum Schutz vor UV-Licht verwendet, da dieses UV-Licht die aufgehängte
Wäsche ausbleichen kann.
[0003] Die Stangen des Schirmgestänges des Schutzschirms sind an den unteren Enden mit den
Tragstangen der Wäschespinne verbunden. Damit die Wäschespinne ohne Verklemmen geöffnet
bzw. geschlossen werden kann, sind die Stangen des Schirmgestänges längs der Tragstangen
verschiebbar an diesen Tragstangen gelagert. Dies kann beispielsweise über kleine
Lagerelemente geschehen, die mit den Stangen des Schirmgestänges verbunden sind und
die Seite der Tragstangen, die im geöffneten Zustand der Wäschespinne oben liegt,
umgreifen. Hier sind natürlich alle anderen Möglichkeiten von Führungen ebenfalls
verwendbar.
[0004] Die gattungsgemäßen Wäschespinnen haben den Vorteil, dass sie simultan mit dem Öffnen
der Wäschespinne auch den Schutzschirm öffnen. Ferner ist vorteilhaft, dass dieser
Schutzschirm einen guten und effektiven Schutz vor Regen und UV-Licht bietet. Der
Nachteil der bekannten Wäschespinnen besteht aber darin, dass beim Öffnen der Wäschespinne
die Tragstangen ebenso wie die Stangen des Schirmgestänges weitgehend parallel zum
Mast angeordnet sind und durch den Druck des von unten nach oben geschoben Gleitgelenkes
gespreizt werden müssen. Aufgrund der ungünstigen Winkelverhältnisse ist die nach
außen gerichtete Kraftkomponente vergleichsweise gering, so dass eine hohe Kraft aufgewendet
werden muss, um das Gleitgelenk nach oben zu drücken und die Wäschespinne zu öffnen.
[0005] Unabhängig davon, dass das Aufbringen einer hohen Kraft für viele Benutzer mit Schwierigkeiten
oder zumindest Unannehmlichkeiten verbunden ist, führt es auch dazu, dass die üblicherweise
verwendete Aufzugsleine und die hiermit im Zusammenhang stehende Mechanik vergleichsweise
stark belastet wird, was wiederum zu einer höheren Ausfallwahrscheinlichkeit führt.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Wäschespinne mit Schutzschirm zu schaffen,
die bei möglichst langer Lebensdauer des Öffnungsmechanismus leicht zu Öffnen und
Schließen ist.
[0007] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass die Mastverlängerung von
einer Hubstange gebildet ist, die längs der Mittelachse des Mastes gegen einen oberen
Anschlag verschiebbar gelagert und über das Aufzugsmittel nach oben bewegbar ist,
wobei das Aufzugsmittel derart ausgebildet ist, dass es nacheinander zunächst die
Hubstange nachfolgend das Gleitgelenk in die obere Stellung zu bewegen vermag. Insbesondere
ist dabei die Bewegungsmöglichkeit der Hubstange durch einen oberen Anschlag begrenzt,
so dass nach Anliegen eines Widerlagerabschnittes der Hubstange am Anschlag, diese
nicht weiter verfahren werden kann und nachfolgend die Bewegung des Gleitgelenks erfolgt.
[0008] Die vom Aufzugsmittel aufgebrachte Kraft wird also auf die im Kraftfluss in Reihe
geschalteten Bauteile Hubstange einerseits und Gleitgelenk andererseits. Durch die
erfindungsgemäße Ausgestaltung der Wäschespinne mit Schutzdach und oberer Hubstange
wird nun das Kräfteverhältnis beim Öffnen deutlich verbessert. Der Benutzer betätigt
zunächst das Aufzugsmittel. Hierdurch wird die Hubstange, die im oder am Mast ausziehbar
oder verschiebbar angeordnet, insbesondere gelagert, ist, nach oben bewegt. Mit dieser
Bewegung bewegt sich auch der zusammengefaltete Schutzschirm nach oben.
[0009] Da die Stangen des Schirmgestänges des Schutzschirms mit ihren im geschlossenen Zustand
der Wäschespinne unteren Enden an den Tragstangen längsbeweglich geführt und in Querrichtung
befestigt sind, gleiten die verbindenden Lagerelemente beim Hochfahren des Schutzschirms
längs der Tragstangen in Richtung der unteren Enden des Schirmgestänges, wodurch eine
geringe Vorspreizung sowohl des Schirmgestänges als auch der Tragstange erfolgen kann.
Darüber hinaus ist der Kraftangriffspunkt für die Tragstange wesentlich günstiger,
die die Stangen des Schirmgestänges auseinander drücken müssen. Da die Tragstangen
nun weiter unten an den Stangen des Schirmgestänges angreifen kann mit geringer Kraft
der Öffnungsprozess eingeleitet werden.
[0010] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist das Aufzugsmittel eine Aufzugsleine.
Solche Aufzugsleinen werden auch bei den in der Einleitung genannten bekannten Wäschespinnen
bereits verwendet. Sie werden üblicherweise innerhalb des Mastes angeordnet und im
Bereich des Gleitgelenks aus dem Mast und dem Gleitgelenk herausgeführt. Das freie
Ende weist in der Regel ein Griffstück auf, das der Benutzer greifen kann um die Wäschespinne
zu öffnen. Im Inneren der Wäschespinne verläuft die Aufzugsleine zu einem oberen Ende
des Mastes, wird hier umgelenkt und ist dann entweder am oberen Ende des Mastes befestigt
oder verläuft dann wiederum zum Gleitgelenk zurück, wo das dem Griffstück gegenüberliegende
Ende dann befestigt ist.
[0011] Zieht der Benutzer nun die Aufzugsleine aus dem Gleitgelenk und Mast heraus, drückt
er über die Spannung der Aufzugsleine das Gleitgelenk nach oben, wenn die Aufzugsleine
am oberen Endbereich des Mastes befestigt ist. Ist die Aufzugsleine dagegen am Gleitgelenk
befestigt, zieht er das Gleitgelenk durch den Zug an der Aufzugsleine nach oben. Natürlich
kann die Aufzugsleine nicht nur am oberen Ende des Mastes, sondern auch an einer anderen
Position weiter unten umgelenkt sein. Ferner können flaschenzugartige Konstruktionen
das Aufziehen erleichtern.
[0012] Bei einer Ausgestaltung verläuft die Aufzugsleine seitlich am Mast, das heißt, sie
ist im oberen Bereich durch ein Auslassfenster aus dem Mast herausgeführt verläuft
parallel zum Mast nach unten. Unteren ist sie dann durch einen im Gleitgelenk vorgesehen
Durchlass hindurchgeführt, so dass der Benutzer beim Ziehen der Aufzugsleine das Gleitgelenk
nach oben zieht, wenn die Zugkraft vom Gleitgelenk gesehen nach oben gerichtet ist.
[0013] Natürlich kann die Aufzugsleine auch vollständig zusammen mit der ersten Umlenkung
und dem Krafteinleitungspunkt außerhalb des Mastes angeordnet sein. In diesem Fall
könnte sich beispielsweise die Hubstange mit einem hebelartigen Ausleger durch das
dann schlitzartig ausgebildete Auslassfenster nach außen erstrecken, oberhalb des
Auslassfensters wäre dann zum Beispiel die erste obere Umlenkung vorgesehen, so dass
von dort das Ende der Aufzugsleine zu dem Ausleger geführt sein kann, der den Krafteinleitungspunkt
bildet. Bei einer anderen Ausgestaltung läuft die Aufzugsleine durch das Gleitgelenk
in das Innere des Mastes, von dort nach oben zu einer oberen Umlenkung, die von einer
im Mast gelagerten Umlenkrolle oder auch nur von einer einfachen Öse gebildet sein
kann. Hier ist dann ein sich über den Bewegungsbereich des Gleitgelenks beim Öffnen
bzw. Schließen der Wäschespinne erstreckender Längsschlitz vorgesehen, so dass sich
die Aufzugsleine mit dem Gleitgelenk nach oben bewegen kann und so das Gleitgelenk
bei entsprechend gerichtetem Zug an der Aufzugsleine nach oben drückt.
[0014] Von der oberen Umlenkung verläuft die Aufzugsleine dann zur bevorzugt Mast gelagerten
Hubstange. Diese Hubstange weist einen Krafteinleitungspunkt auf, an dem die von der
Aufzugsleine aufzubringende Kraft, die beim Öffnungsprozess vor der ersten Bewegung
des Gleitgelenks von unten nach oben gerichtet ist, angreift. Dieser Krafteinleitungspunkt
kann auch als Umlenkrolle ausgebildet sein, alternativ können hier auch Ösen oder
Durchgangsöffnungen in der Hubstange vorgesehen sein, durch die die Aufzugsleine hindurchgeführt
ist.
[0015] Die Aufzugsleine verläuft vom Krafteinleitungspunkt der Hubstange dann wieder nach
oben zum oberen Mastende. Hier kann sie bereits befestigt sein. Alternativ kann sie
aber auch am Mastende über eine weitere Umlenkung wieder nach unten zum Gleitgelenk
geführt sein, wo sie dann befestigt ist. Zieht der Benutzer nun die Aufzugsleine über
das Griffstück aus dem Mast heraus, wird in beiden Fällen zunächst durch die Zugkraft
in der Aufzugsleine der Krafteinleitungspunkt an der Hubstange mit einer nach oben
gerichteten Druckkraft belastet. Da die Hubstange längsbeweglich im oder am Mast gelagert
ist, bewegt sich diese nach oben und sorgt für das Anheben des noch zusammengefalteten
Schutzschirms bei gleichzeitiger leichter Vorspreizung der Tragstangen bzw. der Stangen
des Spreizgestänges.
[0016] Während der oben beschriebenen ersten Phase der Öffnungsbewegung, in der die Hubstange
den zusammengefalteten Schutzschirm anhebt, ist das ja ebenfalls beweglich am Mast
gelagerte Gleitgelenk noch in Ruhe. Dies liegt daran, dass zu dieser Zeit durch die
eingangs beschriebenen ungünstigen Kraftverhältnisse die Kraft zum Bewegen des Gleitgelenks
deutlich größer ist als die zum Anheben des Schutzschirms notwendige Kraft. Sollte
das Kräfteverhältnis wider Erwarten nicht die sequentielle Verlagerung der Bauteile
Hubstange und dann Gleitgelenk erlauben, können am Gleitgelenk Bremsmittel in Form
einer Widerstandsbremse vorgesehen sein. Diese kann von der Passung, mit der der Mast
durch das Gleitgelenk geführt ist, oder einer zwischen Gleitgelenk und Mast angeordneten
Hülse aus elastischem Material, zum Beispiel einem Kunststoff, gebildet sein.
[0017] Die durch den Benutzer aufgebaute Spannung in der Aufzugsleine wird somit zunächst
dazu führen, dass der Krafteinleitungspunkt an der Hubstange nach oben bewegt wird.
Zieht der Benutzer nun weiter an der Aufzugsleine, schlägt die Hubstange an deren
Anschlag an, so dass eine weitere Bewegung hier nicht möglich ist. Zu diesem Zeitpunkt
hat bereits die Verlagerung des zusammengefalteten Schutzschirms mit der leichten
Aufspreizung der Tragstange stattgefunden, so dass nun mit vergleichsweise geringer
Kraft der Benutzer mit der gleichen Aufzugsleine das Gleitgelenk nach oben ziehen
kann. Hierdurch öffnen sich dann Wäschespinne und Schutzschirm.
[0018] Die oben beschriebenen Umlenkungen können auf die üblichen Weisen erfolgen. Dies
können Umlenkrolle in sein, die drehfest befestigt sind, sodass die Aufzugsleine über
eine entsprechende Gleitfläche geleitet. Alternativ können diese Rollen auch beweglich
sein, was die Ausdruckskraft reduziert.
[0019] Die Hubstange kann in Längsrichtung verschiebbar innerhalb oder außerhalb des Mastes
gelagert sein. Auch ist es möglich, dass der Mast selbst nach der Art einer Teleskopstange
ausgebildet ist, wobei dann zum Beispiel die Hubstange sich hülsenartig über das obere
Ende des Mastes stülpt. Bei dieser Ausgestaltung kann, wenn der Antriebsmechanismus
für das Bewegen der Hubstange im Inneren des Mastes angeordnet werden soll, im Mast
ein Schlitz vorgesehen sein, durch den die Hülse mit einem Kraftübertragungsstift
hineinragt. Am Ende dieses Kraftübertragungsstiftes ist dann der Krafteinleitungspunkt
in Form einer Öse oder Rolle vorgesehen.
[0020] Schließlich kann die Hubstange auch jede Form aufweisen, insbesondere können Querschnittssprünge
oder Anbauteile vorgesehen sein. Wichtig ist ausschließlich die Tatsache, dass die
Hubstange mit einem Druckbereich aus dem Mast herausgefahren werden kann um den zusammengefalteten
Schutzschirm anzuheben.
[0021] Der Benutzer wird nach Öffnen der Wäschespinne die Aufzugsleine wieder loslassen.
Dies bedeutet, dass nun keine Spannung mehr in der Aufzugsleine vorhanden ist. Das
Gleitgelenk ist bei üblichen Wäschespinnen in der oberen Position lösbar verrastet.
Es ist also auch bei Wegfall der Spannung in der Aufzugsleine davor gesichert, wieder
nach unten herab zu gleiten.
[0022] Da der Mast üblicherweise höher ist als das oberste Niveau der Wäscheleinen, kann
bei Wegfall der Zugkraft in der Aufzugsleine ein Herunterrutschen der Hubstange durchaus
toleriert werden. Eine alternative Ausgestaltung der Erfindung vermeidet allerdings
dieses Herunterrutschen. Hierzu kann zum Beispiel am Gleitgelenk ein Distanzstück
vorgesehen sein, dass sich nach oben innerhalb des Mastes bis zum Bereich der Hubstange
erstreckt. Hier kann es sich an einen seitlich hervorspringenden Flansch der Hubstange
abstützen. Durch diese Ausgestaltung wird verhindert, dass die Hubstange nach Verlagerung
des Gleitgelenks in die Aufspannstellung der Wäschespinne wieder herunterfällt, da
das Gleitgelenk in der oberen Position verrastet ist und die Hubstange mit dem Flansch
auf den Distanzstück aufliegt. Löst der Benutzer die Verrastung des Gleitgelenks,
gleitet dieses wieder herunter und gibt somit automatisch auch die Hubstange wieder
frei, die ebenfalls absinkt.
[0023] Ein weiterer Vorteil des Distanzstückes ist die Tatsache, dass bei Wäschespinnen
mit gedämpftem Absinken des Gleitgelenks gleichzeitig auch verhindert wird, dass die
Hubstange spontan in den Mast fällt. Diese Weise erhält der Schließvorgang einen wesentlich
beruhigteren Charakter, was vom Benutzer üblicherweise als hochwertig empfunden wird.
[0024] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
zweier bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen.
[0025] In den Zeichnungen zeigt:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Wäschespinne,
- Fig. 2
- die Wäschespinne aus Figur 1 in zusammengeklappter Ruhestellung,
- Fig. 3
- die Wäschespinne aus den Figuren 1 und 2 nach einem ersten Teil der Öffnungsbewegung
- Fig. 4
- die Wäschespinne aus den Figuren 1 bis 3 in fast geöffnetem Zustand,
- Fig. 5
- die Wäschespinne aus den Figuren 1 bis 4 in vollständig geöffnetem Zustand
- Fig. 6
- eine Detailansicht des oberen Teils des Mastes einer ersten Ausführungsform der Erfindung
in Ruhestellung mit dem als Aufzugsleine ausgebildeten Aufzugsmittel, wobei die Aufzugsleine
hier am oberen Endbereich des Mastes befestigt ist,
- Fig. 7
- die Wäschespinne nach Figur 6 in einer geöffneten Aufspannstellung und
- Fig. 8
- eine Detailansicht des oberen Teils des Mastes einer zweiten Ausführungsform der Erfindung
in Ruhestellung, ebenfalls mit dem als Aufzugsleine ausgebildeten Aufzugsmittel, wobei
hier aber die Aufzugsleine am Gleitgelenk befestigt ist.
[0026] In Figur 1 ist eine erfindungsgemäße Wäschespinne mit Schutzschirm 8 dargestellt.
Die Wäschespinnen weist einen Mast 1 auf, an dem an Gleitgelenk 2 von einer unteren
Position in eine obere Aufspannstellung hin und her beweglich gelagert ist. Am Gleitgelenk
2 sind Tragstangen 3 mit einem Ende schwenkbar gelagert, wobei zwischen den Tragstangen
3 Wäscheleinen 4 verlaufen.
[0027] Im oberen Bereich ist ein Spreizstangenlager 6 vorgesehen, an dem Spreizstangen 7
schwenkbar gelagert sind, die zu den Tragstangen 3 verlaufen. Beim Hochschieben des
Gleitgelenks 2 werden über die Spreizstangen 7 die Tragstangen 3 vom Mast 1 abgewinkelt
und die Wäscheleinen 4 gespannt. Zum Öffnen ist eine Aufzugsleine 5 vorgesehen, die
durch das Gleitgelenk 2 und einen Längsschlitz 18 (vgl. Figur 6) aus dem Mast 1 herausgeführt
ist und über die das Gleitgelenk 2 nach oben gezogen werden kann. Diese Funktion entspricht
dem Öffnungsmechanismus der meisten bekannten Wäschespinnen.
[0028] Oberhalb der Wäscheleinen 4 weist die Wäschespinne das Schutzdach 8 auf, das mittig
an einer Mastverlängerung in Form einer Hubstange 9 und an den äußeren Rändern an
den Enden der Tragstangen 3 befestigt ist. Dabei ist die Befestigung mit den Tragstangen
3 als Längsführung mit Verbindungslagern 11 ausgebildet, so dass der Befestigungspunkt
beim Schließen der Wäschespinne in Richtung des Gleitgelenks 2 an den Tragstangen
3 abgleiten kann.
[0029] Die Figuren 2-5 zeigen in schematischer Darstellung den Öffnungsvorgang der in Figur
1 dargestellten Wäschespinne. Figur 2 zeigt dabei die noch vollständig geschlossene
Wäschespinne. Zu erkennen ist hier, dass der Schutzschirm auch im zusammengefalteten
Zustand eine Funktion besitzt, nämlich eine Schutzfunktion nach der Art einer Schutzhülle
für die zusammengefalteten Tragstangen 3 und die hiervon herunterhängenden Wäscheleinen
4 (in Figur 2-5 zugunsten einer übersichtlicheren Darstellung nicht dargestellt).
Der Schutzschirm kann an der Oberseite wenigstens eine Öse oder einen Haken aufweisen.
So dass nach Schließen der Wäschespinne die Aufzugsleine hier nach wenigstens einmaligem
Umwickeln der so gebildeten Schutzhülle befestigt werden kann. So erhält die Aufzugsleine
eine zusätzliche Funktion und liegt gleichzeitig in der Ruhestellung nicht auf dem
Boden.
[0030] Zum Öffnen zieht der Benutzer in Pfeilrichtung an der Aufzugsleine 5. Wie aus Figur
3 ersichtlich ist, führt dieser Zug an der Aufzugsleine 5 zunächst dazu, dass sich
die Hubstange 9 anhebt. Der noch zusammengefaltete Schutzschirm 8 weist einen oberen
zentralen Bereich auf, der hier in Form einer steifen Mittelplatte 12 ausgebildet
ist. Dies ist aber für die Funktion des erfindungsgemäßen Schutzschirms 8 nicht notwendig.
[0031] Durch das Anheben der Hubstange 9 ist der zusammengefaltete Schutzschirm 8 ebenfalls
angehoben worden. Zu erkennen ist, dass die Verbindungsstelle zwischen den Tragstangen
3 und dem Schirmgestänge 10 des Schutzschirms 8 ebenfalls nach oben gewandert ist.
In der in Figur 3 dargestellten Stellung befindet sich die Hubstange 9 an ihrem Anschlag
und kann nicht weiter nach oben geschoben werden.
[0032] Zieht der Benutzer nun weiter an der Aufzugsleine 5 wird statt einer weiteren Bewegung
der am Anschlag 17 anliegenden Hubstange 9 nun das Gleitgelenk 2 nach oben gezogen.
Dies erfolgt über einen im Innern des Mastes 1 enthaltenen Aufzugsmechanismus, der
weiter hinten noch im Detail beschrieben wird.
[0033] In Figur 4 ist eine Zwischenstellung dargestellt, in der die Wäscheleinen 4 noch
nicht gespannt sind. Zu erkennen ist hier, dass während des Öffnens die Verbindungslager
11, über die die Enden der Tragstangen 3 längsbeweglich an dem Schirmgestänge 10 gelagert
sind, in Richtung der äußeren Enden des Schirmgestänges 10 wandern.
[0034] Figur 5 zeigt dann die Aufspannstellung der Wäschespinne, in der das Gleitgelenk
2 eingerastet ist. Diese Rastfunktion des Gleitgelenks 2 ist von den bekannten Wäschespinnen
bereits bekannt, so dass sie hier nicht weiter beschrieben wird. Die Tragstangen 3
haben ihren maximalen Spreizwinkel erreicht, die Wäscheleinen 4 sind je nach Wunsch
mehr oder weniger gespannt. Auf der Oberseite hat sich der Schutzschirm 8 vollständig
ausgebreitet, wobei auf dem Schirmgestänge 10 eine Stoffabdeckung oder eine Folienabdeckung
aufliegt.
[0035] Das Material des Schutzschirms 8 kann unterschiedlich sein, je nachdem, welchen Zweck
der Schutzschirm 8 erfüllen soll. So kann beispielsweise eine transparente Folie verwendet
werden, wenn Strahlungsenergie durch die Sonne an die Wäsche gelangen soll. In diesem
Fall würde der Schutzschirm 8 im Wesentlichen als Regenschutz dienen. Ein lichtundurchlässiger
oder UV-Licht filternder Schutzschirm 8 aus entsprechendem Material kann verhindern,
dass die Sonnenstrahlung die Wäsche ausbleicht. Auch kann der Schutzschirm 8 Bereiche
mit unterschiedlichen Eigenschaften aufweisen, so dass der Benutzer zum Beispiel unter
einem transparenten Bereich weiße Wäsche mit direkter Strahlungseinwirkung trocknen
kann, während ein anderer, nicht transparenter Bereich mit vollständigem Schutz vor
Sonnenstrahlung für empfindliche, in der Regel eher dunkle Wäsche verwendet werden
kann.
[0036] Der Schutzschirm kann auch zweiteilig ausgebildet sein, so dass der Benutzer eine
obere, lichtundurchlässige Lage bei Bedarf entfernen oder zur Seite schieben kann.
Diese obere Lage kann auch blendenartig aufgebaut sein, bei jedes Kreissegment von
einem an einer Tragstange des Schirmgestänges 10 befestigten stangenartigen Träger
gebildet sein kann, der im Bereich der Mitte des Schirmgestänges 10 drehbar gelagert
ist, wobei längs seiner Längsseite der lichtundurchlässige Stoff befestigt ist. Der
gegenüberliegende Rand des Stoffes kann dann an der Tragstange des Schirmgestänges
10 befestigt sein, so dass ein Verdrehen des Trägers diesen Stoffabschnitt über den
überstrichenen Winkelbereich legt.
[0037] In Figur 6 ist der obere Bereich des Mastes 1 mit dem Aufzugsmittel in einer Detailansicht
dargestellt. Dieser Mechanismus soll nur als Beispiel verstanden werden, wie das erfindungsgemäße
Prinzip des vorauseilenden Anhebens des noch geschlossenen Schutzschirms 8 durch die
Hubstange 9 umgesetzt werden kann. Ein weiteres Beispiel zeigt Figur 8. Figur 7 zeigt
die in Figur dargestellte Variante nach Öffnen der Wäschespinne.
[0038] Zur besseren Darstellung wurde der mittlere Bereich des Mastes 1 in allen drei Figuren
herausgeschnitten, erkennbar durch die gestrichelten Linien oberhalb des Gleitgelenks
2. Im unteren Bereich ist das Gleitgelenk 2 mit den geschnitten dargestellten Tragstangen
3 angeordnet. Zu erkennen ist hier, dass das Gleitgelenk 2 eine Durchgangsöffnung
aufweist, durch die die Aufzugsleine 5 seitlich in das Gleitgelenk 2 eingeführt ist.
Im Falle der ausführungsform nach Figur 6 ist dies ein gekrümmter Seildurchlass für
die Aufzugsleine 5. Hier ist es vorteilhaft, wenn ein am benutzerseitigen Ende vorgesehenes
Greifstück zum Anfassen der aufzugsleine so groß ist, dass nicht durch den Durchlass
hindurchpasst. Dies sichert den mastseitigen Abschnitt der Aufzugsleine 5 und verhindert,
dass diese bei Sturm hin und her flattert.
[0039] Bei der in Figur 8 dargestellten Ausgestaltung ist die Aufzugsleine 5 durch den Mast
1 geführt und tritt durch die Wandung des Mastes 1 und das Gleitgelenk 2 nach außen.
Damit das Gleitgelenk 2 trotz der Aufzugsleine 5 nach oben geschoben werden kann,
ist in die Wandung des Mastes 1 ein Längsschlitz 18 eingebracht, der sich über den
gesamten Verschiebeweg des Gleitgelenks 2 von der Ruheposition in die Aufspannstellung
erstreckt.
[0040] Die Aufzugsleine 5 verläuft bei beiden Ausgestaltungen vom Gleitgelenk 2 nach oben
zum oberen Teil des Mastes 1, wo sie über eine feste Umlenkrolle 15 wieder nach unten
umgelenkt ist. In diesem Bereich ist auch die Hubstange 9 verschiebbar im Mast 1 gelagert.
Die Hubstange 9 ist hier beispielhaft als dünne Stange ausgebildet, die im unteren
Bereich eine flanschartige Erweiterung 19 aufweist. Diese flanschartige Erweiterung
19 begrenzt den Bewegungsspielraum der Hubstange 9. Im unteren Bereich ist im Mast
1 eine Auflage vorgesehen, auf der die flanschartige Erweiterung 19 in der Ruhestellung
bei heruntergelassen Hubstange 9 aufliegt. Diese Auflage weist Durchlässe für die
Aufzugsleine 5 und das später noch zu beschreibende Distanzstück 16 auf.
[0041] Im oberen Bereich ist die Beweglichkeit der Hubstange 9 durch Anschläge 17 begrenzt.
Diese Anschläge 17 sind hier von einem nach innen hervorspringenden Steg an der Innenwandung
des Mastes 1 realisiert. Solche Anschläge 17 sind nicht unbedingt notwendig, wenn
sich der Krafteinleitungspunkt auf Höhe der ersten Umlenkung befindet, könnte die
Hubstange 9 ohnehin nicht weiter angehoben werden. Sie haben aber den Vorteil, dass
zum Beispiel bei Schrägstellen der aus dem Ständer oder der Bodenhülse entfernten
Wäschespinne die Hubstange 9 nicht aus dem Mast herausrutschen kann. Alternativ oder
zusätzlich kann die Hubstange 9 auch über leichte Federmittel (nicht dargestellt)
nach unten gedrückt sein.
[0042] Der Mast 1 weist ferner bei beiden Ausgestaltungen eine Schlitzführung 14 auf, in
der eine bewegliche Umlenkrolle 13 vertikal verschiedentlich gelagert ist. Diese bewegliche
Umlenkrolle 13 ist zusätzlich an der Hubstange 9 befestigt. Sie bildet somit den Krafteinleitungspunkt
zum Einleiten der zum Heben der Hubstange 9 notwendigen Kraft, die über die Aufzugsleine
5 aufgebracht wird. Oberhalb des Anschlags 17 ist bei der in den Figuren 6 und 7 dargestellten
Ausgestaltung eine feste Umlenkrolle 15 und bei der in Figur 8 gezeigten Variante
zwei feste Umlenkrollen 15 vorgesehen.
[0043] Die Aufzugsleine 5 verläuft in beiden Fällen von der rechts dargestellten, festen
Umlenkrolle 15 nach unten zur vertikal beweglich gelagerten, aber mit der Hubstange
9 fest verbundenen, beweglichen Umlenkrolle 13. Von der beweglichen Umlenkrolle 13
verläuft die Aufzugsleine 5 im Falle der Variante nach den Figuren 6 und 7 zum oberen
Ende des Mastes 1. Bei der in Figur 8 dargestellten Ausgestaltung wiederum verläuft
die Aufzugsleine dann wieder zur linken, festen Umlenkrolle 15 und von dort durch
die flanschartige Erweiterung 19 und die Auflage zum Gleitgelenk 2, wo sie mit ihrem
Ende befestigt ist.
[0044] Durch einen Zug an der Aufzugsleine 5 in Pfeilrichtung wird nun zunächst die bewegliche
Umlenkrolle 13 innerhalb der Schlitzführung 14 nach oben verlagert, bis die Hubstange
9 mit der flanschartigen Erweiterung 19 an den Anschlägen 17 anliegt. Dieser Zustand
ist für die erste Variante in Figur 7 gezeigt.
[0045] Nachdem die Anschläge 17 erreicht sind, kann eine weitere Zugkraft dann das im Vergleich
zu Hubstange 9 schwerer zu bewegende Gleitgelenk 2 anheben und damit die Tragstangen
3 spreizen. Das Gleitgelenk 2 wird bei der gezeigten Ausführungsform so weit nach
oben geschoben, bis das Distanzstück 16 durch die Auflage hindurchragt und an der
Unterseite der flanschartigen Erweiterung 19 positioniert ist. Ein unmittelbarer Kontakt
ist dabei nicht notwendig. Das Distanzstück 16 hat die Funktion, dass dann, wenn der
Benutzer die Aufzugsleine 5 wieder loslässt, die Hubstange 9 nur bis zum Distanzstück
16 absinken kann, somit also im Wesentlichen in der oberen Stellung verbleibt. Dies
verhindert ein Absenken des mittleren Bereiches des Schutzschirms 8 mit der Mittelplatte
12 nach dem Aufspannen der Wäschespinne.
[0046] Alternativ zum Distanzstück 16 könnte auch die Hubstange 9, ähnlich wie das Gleitgelenk
2, in der oberen Stellung über eine Rastmöglichkeit gehalten werden. Das Lösen dieser
Rastmittel kann dann über die gleiche Lösebewegung erfolgen, wie das Lösen des Gleitgelenks
2 zum Schließen der Wäschespinnen. Hierzu kann etwa eine schmale Lösestange parallel
zum Mast 1 an diesem verschiebbar gelagert sein, die Rastmittel der Rastverbindung
des Gleitgelenks und der Rastverbindung der Hubstange aus den jeweiligen Rastausnehmungen
beim Verschieben um einen kleinen Löseweg herauszudrücken vermag.
[0047] Die gezeigte Ausgestaltung der Erfindung ist eine beispielhafte Möglichkeit, den
Erfindungsgedanken umzusetzen. Allerdings soll die Erfindung nicht auf diese konkreten
Mittel beschränkt sein, anstelle der dargestellten Umlenkrollen 13, 15 können auch
andere Umlenkmittel verwendet werden, die Anschläge 17 können auf andere Weise realisiert
sein und die Aufzugsleine 5 kann beispielsweise auch außerhalb des Mastes 1 vorgesehen
sein.
Bezugszeichenliste:
[0048]
- 1
- Mast
- 2
- Gleitgelenk
- 3
- Tragstange
- 4
- Wäscheleine
- 5
- Aufzugsleine
- 6
- Spreizstangenlager
- 7
- Spreizstange
- 8
- Schutzschirm
- 9
- Hubstange
- 10
- Schirmgestänge
- 11
- Verbindungslager
- 12
- Zentraler Bereich des Schutzschirms
- 13
- Bewegliche Umlenkrolle
- 14
- Schlitzführung
- 15
- Feste Umlenkrolle
- 16
- Distanzstück
- 17
- Anschlag
- 18
- Längsschlitz
- 19
- Flanschartige Erweiterung der Hubstange
1. Wäschespinne mit Schutzschirm (8) zum zumindest abschnittweisen Abdecken des von den
aufgespannten Tragstangen (3) abgedeckten Bereichs sowie mit einem Mast (1), einem
an dem Mast (1) verschiebbar gelagerten und in einer oberen Aufspannstellung arretierbaren
Gleitgelenk (2), das über ein Aufzugsmittel von einer unteren Ruhestellung in die
Aufspannstellung bewegbar ist, Tragstangen (3) für Wäscheleinen (4), die mit einem
Endbereich gelenkig am Gleitgelenk (2) gelagert sind, wobei sich der Schutzschirm
(8) zumindest in Aufspannstellung mit einem zentralen Bereich auf einer oberen Mastverlängerung
abstützt und mit außen liegenden Bereichen an den Tragstangen (3) längs der Tragstangen
(3) beweglich gelagert ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Mastverlängerung von einer Hubstange (9) gebildet ist, die längs der Mittelachse
des Mastes (1) verschiebbar angeordnet und über das Aufzugsmittel nach oben bewegbar
ist, wobei das Aufzugsmittel derart ausgebildet ist, dass es nacheinander zunächst
die Hubstange (9) in Richtung des oberen Anschlags und nachfolgend das Gleitgelenk
(2) in die obere Stellung zu bewegen vermag.
2. Wäschespinne mit Schutzschirm (8) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Hubstange (9) um eine Hublänge nach während der Öffnung der Wäschespinne nach
oben verlagerbar ist, wobei das Aufzugsmittel von einer Aufzugsleine (5) gebildet
ist, die
• von unten kommend in Richtung des oberen Endes des Mastes (1) und längs des Mastes
(1) zu einer am Mast (1) angeordneten ersten oberen Umlenkung,
• von der ersten oberen Umlenkung unter Richtungsumkehr zu einem an der Hubstange
(9) angeordneten und mit der Hubstange (9) beweglichen ersten Krafteinleitungspunkt,
der wenigstens um die Hublänge unterhalb der ersten oberen Umlenkung angeordnet ist,
und
• von dem ersten Krafteinleitungspunkt zu einem zu einer am Mast (1) wenigstens um
die Hublänge oberhalb des ersten Krafteinleitungspunktes angeordneten, zum Mast (1)
feststehenden, zweiten Krafteinleitungspunkt verläuft,
wobei ein Zug an der Aufzugsleine (5) den ersten Krafteinleitungspunkt und damit die
Hubstange (9) nach oben zu verlagern vermag.
3. Wäschespinne mit Schutzschirm (8) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Krafteinleitungspunkt von einer an der Hubstange (9) angeordneten, mit
der Hubstange (9) längsbeweglichen Umlenkrolle (13) gebildet ist.
4. Wäschespinne mit Schutzschirm (8) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Umlenkrolle (13) drehbar an der Hubstange (9) und die feste Umlenkrolle
(15) drehbar an dem Mast (1) gelagert sind.
5. Wäschespinne mit Schutzschirm (8) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Umlenkrolle (13) und/oder die Hubstange (9) in Längsrichtung des Mastes
verschiebbar am Mast (1) gelagert sind, insbesondere in einer am Mast (1) angeordneten
Schlitzführung (14).
6. Wäschespinne mit Schutzschirm (8) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung der Hubstange (9) durch einen im Mast (1) vorgesehenen Anschlag (17)
begrenzt ist.
7. Wäschespinne mit Schutzschirm (8) nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzugsleine (5) mit ihrem mastseitigen Ende am zweiten Krafteinleitungspunkt
befestigt ist.
8. Wäschespinne mit Schutzschirm (8) nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erste obere Umlenkung von einer am Mast (1) drehbar gelagerten, nicht in Längsrichtung
des Mastes (1) verschiebbaren festen Umlenkrolle (15) gebildet ist.
9. Wäschespinne mit Schutzschirm (8) nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Krafteinleitungspunkt von einer zweiten oberen Umlenkung gebildet ist
und die Aufzugsleine (5) von der zweiten oberen Umlenkung zum Gleitgelenk (2) geführt
und am Gleitgelenk (2) befestigt ist.
10. Wäschespinne mit Schutzschirm (8) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite obere Umlenkung von einer weiteren, am Mast (1) drehbar angeordneten,
nicht in Längsrichtung des Mastes (1) verschiebbaren festen Umlenkrolle (15) gebildet
ist.
11. Wäschespinne mit Schutzschirm (8) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand des Gleitgelenks (2) gegen eine Bewegung längs des Mastes (1) größer
ist als der Widerstand der Hubstange (9) gegen die Bewegung in Richtung des Anschlags
(17).
12. Wäschespinne mit Schutzschirm (8) nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzugsleine (5) im Bereich des oberen Endes des Mastes (1) durch eine, insbesondere
von einem Längsschlitz (18) gebildetes Auslassfenster aus dem Mast (1) herausgeführt
ist und parallel zum Mast (1) zum Gleitgelenk (2) verläuft und dort durch eine von
einem Durchlass im Gleitgelenk (2) gebildete Führung geführt ist.
13. Wäschespinne mit Schutzschirm (8) nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Krafteinleitungspunkt, die erste obere Umlenkung und die zweite oberen Umlenkung
im Mast (1) angeordnet sind und die Aufzugsleine (5) mit Ausnahme eines durch das
Gleitgelenk (2) austretenden Zugendes innerhalb des Mastes (1) verläuft, wobei der
Mast (1) einen sich wenigstens über den Verfahrweg beim Öffnen der Wäschespinne erstreckenden
Längsschlitz (18) aufweist, durch den die Aufzugsleine (5) bei Anheben des Gleitgelenks
(2) geführt ist.
14. Wäschespinne mit Schutzschirm (8) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Hubstange (9) in der bei aufgespannter Wäschespinne oberen Position des
Mastes (1) auf dem Gleitgelenk (2) oder einem am Gleitgelenk (2) angeordneten Distanzstück
(16) abstützt.
15. Wäschespinne mit Schutzschirm (8) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schirmgestänge (10) von Stangen gebildet ist, wobei die Stangen jeweils oberhalb
einer Tragstange (3) angeordnet sind und mit ihren Enden längs der Tragstange (3)
über ein Verbindungslager (11) beweglich an der Tragstange (3) gelagert sind, wobei
der Schutzschirm (8) eine oberhalb der Hubstange (9) angeordnete und mit der Hubstange
(9) verbundene Mittelplatte (12) und eine Bespannung aufweist.