(19)
(11) EP 3 070 242 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
21.09.2016  Patentblatt  2016/38

(21) Anmeldenummer: 16000621.9

(22) Anmeldetag:  16.03.2016
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E05D 15/06(2006.01)
E05F 1/16(2006.01)
E05F 5/00(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME
Benannte Validierungsstaaten:
MA MD

(30) Priorität: 17.03.2015 DE 102015003425

(71) Anmelder:
  • Zimmer, Günther
    77866 Rheinau (DE)
  • Zimmer, Martin
    77866 Rheinau (DE)

(72) Erfinder:
  • Zimmer, Günther
    77866 Rheinau (DE)
  • Zimmer, Martin
    77866 Rheinau (DE)

(74) Vertreter: Thämer, Wolfgang 
Zürn & Thämer Patentanwälte Hermann-Köhl-Weg 8
76571 Gaggenau
76571 Gaggenau (DE)

   


(54) SCHIEBETÜR MIT TÜRMASSENUNABHÄNGIGEM TÜRBESCHLAG


(57) Die Erfindung betrifft eine Schiebetür mit einem in Längsrichtung der Schiebetür orientierten ersten Profilelement und mit einem normal hierzu angeordneten, am ersten Profilelement befestigten zweiten Profilelement, wobei in einer Aufnahmeausnehmung zumindest des ersten Profilelements ein Türbeschlag sitzt, der eine in einem Gehäuse gelagerte Laufrolle sowie einen relativ zum Gehäuse von einer Ruhelage in eine Betriebslage verstellbaren Hubstößel umfasst. Der Türbeschlag weist einen von der Laufrolle beabstandeten Anschlag auf. Der Hubstößel hat in der Ruhelage den geringsten Abstand zur Laufrolle. Außerdem umfasst die Schiebetür ein zugbelastetes Einstellelement, das den Hubstößel entgegen einer Rückstellvorrichtung belastet.
Mit der vorliegenden Erfindung wird eine problemlos zu montierende Schiebetür mit einem höhenverstellbaren Türbeschlag entwickelt, der weitgehend unabhängig von der Masse der Schiebetür ist.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft eine Schiebetür mit einem in Längsrichtung der Schiebetür orientierten ersten Profilelement und mit einem normal hierzu angeordneten, am ersten Profilelement befestigten zwelten Profilelement, wobei in einer Aufnahmeausnehmung zumindest des ersten Profilelements ein Türbeschlag sitzt, der eine in einem Gehäuse gelagerte Laufrolle sowie einen relativ zum Gehäuse von einer Ruhelage in eine Betriebslage verstellbaren Hubstößel umfasst.

[0002] Elemente eines derartigen Türbeschlags sind aus der DE 693 06 287 T2 bekannt. Bei der Höhenverstellung kann der Hubstößel kippen oder die Keilbahn verlassen.

[0003] Aus der CN 102 619 425 A ist eine Schiebetür mit einem Türbeschlag bekannt, der beim Einbau der Schiebetür manuell oder mittels einer Hilfsvorrichtung zusammengedrückt werden muss. Beim Lösen dieser Arretierung während des Einbaus kann sich das Gehäuse mit der Laufrolle relativ zum Hubstößel frei bewegen.

[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine problemlos zu montierende Schiebetür mit einem höhenverstellbaren Türbeschlag zu entwickeln, der weitgehend unabhängig von der Masse der Schiebetür ist.

[0005] Diese Problemstellung wird mit den Merkmalen des Hauptanspruches gelöst. Dazu weist der Türbeschlag einen von der Laufrolle beabstandeten Anschlag auf. Der Hubstößel hat in der Ruhelage den geringsten Abstand zur Laufrolle. Außerdem umfasst die Schiebetür ein zugbelastetes Einstellelement, das den Hubstößel entgegen einer Rückstellvorrichtung belastet.

[0006] Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung schematisch dargestellter Ausführungsformen.
Figur 1:
Schiebetür mit Türbeschlag;
Figur 2:
Stirnansicht der Schiebetür bei abgenommenen vertikalem Profilelement;
Figur 3:
Unteransicht des Türbeschlags;
Figur 4:
Längsschnitt des Türbeschlags.


[0007] Die Figur 1 zeigt eine Schiebetür (1) mit einem Türbeschlag (20) in einer isometrischen Ansicht. Derartige Schiebetüren (1) werden beispielsweise zum Verschluss eines Schrankes, zum Abtrennen eines Raumes, etc. eingesetzt. Hierbei ist die Schiebetür (1) in ihrer Längsrichtung (15) zwischen einer geöffneten Stellung und einer geschlossenen Stellung verschiebbar. Die Schiebetür (1) umfasst einen Tragrahmen (3), von dem in der Darstellung der Figur 1 ein horizontales Profilelement (4) und ein vertikales Profilelement (11) dargestellt sind. Die beiden Profilelemente (4, 11) liegen aneinander an und sind mittels einer Verbindungsschraube (18) miteinander verbunden. Die in der Figur 1 untenliegende Unterseite beider Profilelemente (4, 11) ist beispielsweise bündig.

[0008] Der Tragrahmen (3) ist symmetrisch zu einer vertikalen Mittenlängsebene der Schiebetür (1) ausgebildet. Das horizontale Profilelement (4) hat beispielsweise einen zumindest annähernd H-förmigen Querschnitt. Die beiden Seitenstege (9) sind parallel zueinander angeordnet, vgl. Figur 2. Sie begrenzen in den Figuren 1 und 2 eine nach unten hin offene Profilöffnung (5). Diese Profilöffnung (5) ist an ihrer Oberseite mittels eines Querstegs (6) verschlossen. In der Profilöffnung (5) ist eine in Längsrichtung (15) orientierte Gewindehülse (7) angeformt. Diese kann entlang der gesamten Länge des horizontalen Profilelements (4) oder entlang eines Teilabschnitts des horizontalen Profilelements (4) angeordnet sein. Die Gewindehülse (7), in die die Verbindungsschraube (18) eingeschraubt ist, kann einen Längsschlitz aufweisen.

[0009] In der obenliegenden Blattausnehmung (8) ist ein Schiebetürblatt (2) angeordnet. Dies kann beispielsweise eine Platte aus Holz, Glas, Metall, einem Verbundwerkstoff, etc. sein. Auch ein Aufbau aus zwei Decklagen mit dazwischen angeordneter Stützstruktur ist denkbar.

[0010] Das vertikale Profilelement (11) hat im Ausführungsbeispiel ein zumindest annähernd rechteckförmiges, hohles Kastenprofil (164) und zwei auskragende Seitenteile (19). Hierbei verlängern die z.B. entgegen der Schließrichtung (16) orientierten Seitenteile (19) die in der Längsrichtung (15) orientierten Teile des Kastenprofils (164). Die beiden Seitenteile (19) begrenzen zusammen mit dem das Kastenprofil entgegen der Schließrichtung (16) abschließenden Vertikalsteg (13) eine Stirnausnehmung (12). Die der Stirnausnehmung (12) abgewandte Innenseite des Vertikalstegs (13) bildet eine Anlagefläche, an der beispielsweise der Schraubenkopf (161) der den Vertikalsteg (13) durchdringenden Verbindungsschraube (18) anliegt. An der den Vertikalsteg (13) abgewandten Stirnseite (162) hat das vertikale Profilelement (11) eine Durchgangsbohrung (163) zur Montage der Verbindungsschraube (18). Oberhalb des horizontalen Profilelements (4) ist in der Stirnausnehmung (12) das Schiebetürblatt (2) aufnehmbar.

[0011] Die Profilöffnung (5) und der untere Bereich der Stirnausnehmung (12) bilden eine Aufnahmeausnehmung (165). In dieser Aufnahmeausnehmung (165) ist ein Türbeschlag (20) angeordnet. Es ist auch denkbar, dass die Aufnahmeausnehmung (165) nur die Profilöffnung (5) umfasst. Der Türbeschlag (20) umfasst ein Gehäuse (31), in dem eine Laufrolle (41) gelagert ist sowie einen Hubstößel (61). Der Hubstößel (61) ist relativ zum Gehäuse (31) und zur Laufrolle (41) von einer in den Figuren 1 und 2 dargestellen Ruhelage (24) in eine Betriebslage verstellbar.

[0012] Die Figur 4 zeigt einen Längsschnitt des Türbeschlag (20) in einer Betriebslage. Das Gehäuse (31) hat zwei mittels Abstandsstiften (34) verbundene Seitenwangen (32, 33). Die in der Schließrichtung (16) zeigenden Stirnflächen (35) des Gehäuses sind beispielsweise Anlageflächen (35). Angrenzend an die Oberseite (37) des Gehäuses (31) haben die Seitenwangen (32, 33) nutenförmige Keilbahnen (51). In den nach oben hin offenen Keilbahnnuten (51) ist der Hubstößel (61) geführt. Im Ausführungsbeispiel schließen die Keilbahnnuten (51) mit einer horizontalen Ebene einen Winkel von 25 Grad ein. Sie haben jeweils einen oberen Anschlag (57) und einen unteren Anschlag (56).

[0013] Der Hubstößel (61) hat zwei parallel zueinander angeordnete Längsstege (62). Auf den Außenseiten dieser Längsstege (62) sind jeweils zwei Führungselemente (65) angeordnet. In der Darstellung der Figur 1 sitzen diese Führungselemente (65) in den Keilbahnnuten (51) des Gehäuses (31). Diese Führungselemeute (65) haben beispielsweise eine ovale Querschnittsfläche. Beim Verstellen des Hubstößels (61) wird dieser mittels der Führungselemente (65) entlang der Keilbahnnuten (51) geführt.

[0014] Die Längsstege (62) sind im oberen Bereich zumindest bereichsweise als Anlagestege (63) ausgebildet. Im Ausführungsbeispiel hat jeder Längsstege (62) zwei in Längsrichtung (15) zueinander beabstandete Anlagestege (63). Die Oberseiten (66) der Anlagestege (63) liegen in einer gemeinsamen Ebene.

[0015] Am Gehäuse (31) und am Hubstößel (61) ist als Rückstellvorrichtung (23) eine Zugfeder (23) angeschlagen. Diese belastet den Hubstößel (61) in Richtung der eingefahrenen Ruhelage.

[0016] Am Hubstößel (61) ist weiterhin ein Gewindeeinsatz (69) angeordnet. Die Gewindeöffnung ist in der Längsrichtung (15) orientiert. In diesen Gewindeeinsatz (69) ist in der Darstellung der Figur 1 eine Einstellvorrichtung (21) in der Bauart einer Einstellschraube (21) eingeschraubt. Die Einstellvorrichtung (21) ist unterhalb der Verbindungsschraube (18) im vertikalen Profilelement (11) angeordnet. Der Kopf der Einstellschraube (21) liegt am Vertikalsteg (13) an.

[0017] Im unteren Bereich des Gehäuses (31) ist eine Beschleunigungsund Verzögerungseinrichtung (81) angeordnet, vgl. Figur 3. Diese umfasst ein Mitnahmeelement (91), das mit einem wiederholt wiederaufladbaren Federenergiespeicher (121) und mit einer Zylinder-Kolben-Einheit (111) verbunden ist. Das Mitnahmeelement (91) ist hierbei entlang einer Führungsfläche (83) eines Tragteils (82) von einer kraft- und/oder formschlüssig arretierten Parkposition in eine Endposition und zurück verfahrbar. Beim Verfahren von der Parkposition in die Endposition wird das Mitnahmeelement (91) mittels des sich entladenden Federenergiespeichers (121) beschleunigt und mittels der Zylinder-Kolben-Einheit (111) verzögert. Aus der Überlagerung dieser beiden Beschleunigungsbewegungen ergibt sich ein langsames, kontrolliertes Anfahren der Endposition. In der Endposition bleibt das Mitnahmeelement (91) stehen, ohne anzuschlagen.

[0018] Am Tragteil (82) ist weiterhin ein Anschlag (89) angeordnet. Dieser steht in den Darstellungen der Figuren 1 und 4 quer zur Längsrichtung (15) über das Gehäuse (31) über.

[0019] Die Laufrolle (41) ist im Ausführungsbeispiel entlang einer Türschiene (140) verfahrbar. In Längsrichtung (15) ist vor und hinter der Laufrolle (41) jeweils eine Abstreiferbürste (48, 131) angeordnet. Die Abstreiferbürsten (48, 131) sind im Gehäuse (31) angeordnet und kontaktieren die Türschiene (140).

[0020] An der Türschiene (140) ist beispielsweise ein Mitnehmer (150) befestigt. Dieser ist z.B. symmetrisch zu einer Mittenquerebene aufgebaut. Auf jeder Seite der Symmetrieebene hat er zwei voneinander beabstandete Mitnahmenasen (151, 152).

[0021] Bei der Montage der Schiebetür (1) wird beispielsweise zunächst der Tragrahmen (3) mit dem darin eingesetzten Schiebetürblatt (2) zusammengebaut. Die in das vertikale Profilclcment (11) eingesetzte Verbindungsschraube (18) sichert die Lage der beiden Profilelemente (4, 11) zueinander. Auch ein zusätzlicher Formschluß des vertikalen Profilelements (11) und des horizontalen Profilelements (4) ist denkbar.

[0022] In die Aufnahmeausnehmung (165) des Tragrahmen (3) wird der Türbeschlag (20) eingesetzt. Das seitliche Spiel des Türbeschlags (20) in der Aufnahmeausnehmung (165) ist beeispielsweise geringer als 0,5 Millimeter. Der Türbeschlag (20) wird in die Aufnahmeausnehmung (165) z.B. derart eingesetzt, dass die stirnseitigen Anlageflächen (35) des Gehäuses (31) am Vertikalsteg (13) anliegen. Das Einschieben in die Aufnahmeausnehmung (165) erfolgt, bis entweder der Anschlag (89) am horizontalen Profilelement (4) anliegt oder bis die Anlagestege (63) des Hubstößels (61) am Quersteg (6) anliegen. Die Anlagestege (63) umgreifen hierbei die Gewindehülse (7). Der Türbeschlag (20) steht in der Ruhelage (24). Nach dem Einsetzen der Einstellschraube (21) ist die Schiebetür (1) bereit zur Montage am Schrank oder in einem Raum.

[0023] Die so vormontierte Schiebetür (1) wird z.B. in eine Zarge montiert. Da die Schiebetür (1) in ihrer untersten Stellung steht, kann dieser Einbau ohne Schwierigkeiten erfolgen. Zum Einstellen der Höhe des Schiebetürblattes (2) relativ zur Türschiene (140) wird diese mittels der Einstellvorrichtung (21) verstellt. Hierzu wird die z.R. als Innensechskantschraube ausgebildete Einstellschraube (21) mittels eines Imbusschlüssels in den Gewindeeinsatz (69) eingedreht. Die Einstellschraube (21) wird auf Zug beansprucht. Der Hubstößel (61) wird entlang der Keilbahnnuten (51) in Richtung des vertikalen Profilelements (11) gezogen. Er stützt sich mittels der Anlagestege (63) am horizontalen Profilelement (4) ab. Hierbei wird der Tragrahmen (3) relativ zum Gehäuse (31) und zur Laufrolle (41) angehoben. Das vertikale Profilelement (11) gleitet entlang der Stirnflächen (35) des Gehäuses (31). Der Anschlag (89) löst sich vom horizontalen Profilelement (4).

[0024] Das Einstellen der Höhe ist beendet, wenn die Schiebetür (1) sowohl in ihrer oberen als auch in ihrer unteren Führung geführt ist und ohne größeren Widerstand verschiebbar ist.

[0025] Zum Abschluss der Montage wird beispielsweise der Mitnehmer (150) montiert. Dieser wird z.B. mittels einer Schablone im Innenraum des Schrankes ausgerichtet. Hierbei kann die Türzarge, an der die geschlossene Schiebetür (1) anliegt, eine Bezugsfläche bilden. Der Mitnehmer (150) wird beispielsweise derart montiert, dass bei geschlossener Schiebetür (1) das Mitnahmeelement (91) wenige Millimeter vor dem endpositionsseitigen Ende der Führungsfläche (82) steht.

[0026] Beispielsweise beim Schließen der Schiebetür (1) wird diese manuell oder motorisch in die Schließrichtung (16) verfahren. Die Laufrolle (41) wälzt und/oder rollt auf der Türschiene (140) ab. Vor dem Erreichen der geschlossenen Endlage der Schiebetür (1) kontaktiert der Mitnehmer (150) das in der Parkposition stehende Mitnahmeelement (91). Das Mitnahmeelement (91) wird aus der Arretierung gelöst. Die Schiebetür (1) wird nun unter dem Einfluss der Beschleunigung und der Verzögerung der Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (81) in ihre geschlossene Endlage geführt.

[0027] Es ist auch denkbar, dass die Schiebetür (1) zwei Türbeschläge (20) aufweist, wobei beispielsweise einer in Schließrichtung (16) und der andere in der Öffnungsrichtung (17) orientiert ist. So kann dann beispielsweise sowohl die geschlossene als auch die offene Endlage der Schiebetür gesteuert angefahren werden. Die Bauteile der beiden Türbeschläge (20) sind bis auf die spiegelbildlich ausgeführte Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (81) identisch.

[0028] Um die Schiebetür (1) auszubauen, wird die Einstellvorrichtung (21) gelöst. Die Schwerkraft des Schiebetürblatts (2) und die Zugkraft der ersten Zugfeder (23) belasten den Hubstößel (61) in Richtung der Ruhelage (24). Das Schiebetürblatt (2) senkt sich relativ zum Gehäuse (31) ab. Sobald der Anschlag (89) am horizontalen Profilelement (4) anliegt oder der Hubstößel (61) an den ruhelagenseitigen Anschlägen (56) anliegt, kann die Schiebetür (1) ausgebaut werden.

[0029] Der beschriebene Türbeschlag (20) ist bei Schiebetüren (1) einsetzbar, deren Tragrahmen (3) unterschiedliche Profilformen haben. Auch kann der Türbeschlag (20) sowohl in Schiebetüren großer Masse als auch in Schiebetüren kleiner Masse eingesetzt werden.

[0030] Auch Kombinationen der einzelnen Ausführungsbeispiele sind denkbar.

Bezugszeichenliste:



[0031] 
1
Schiebetür
2
Schiebetürblatt
3
Tragrahmen
4
Profilelement, horizontal
5
Profilöffnung von (4)
6
Profilsteg, Quersteg
7
Gewindehülse
8
Blattausnehmung
9
Seitenstege
11
Profilelement, vertikal
12
Profilöffnung von (11); Stirnausnehmung
13
Vertikalsteg
15
Längsrichtung
16
Schließrichtung
17
Öffnungsrichtung
18
Befestigungsschraube, Verbindungsschraube
19
Seitenteile
20
Türbeschlag
21
Einstellvorrichtung, Einstellschraube
23
erste Zugfeder, Rückstellvorrichtung
24
Endlage, eingefahren, Ruhelage
31
Gehäuse
32
Seitenwange, rechts
33
Seitenwange, links
34
Abstandsstifte
35
Stirnflächen von (31), Anlageflächen
37
Oberseite von (32, 33), Körpergrenzfläche
41
Laufrolle
48
Abstreiferbürste
51
Nuten, Keilbahnnuten
56
Anschlag
57
Anschlag, obere Hublage
61
Hubstößel
62
Längsstege
63
Erhöhungen, Anlagestege
65
Führungselemente
66
Oberseite
69
Gewindeeinsatz
81
Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung
82
Tragteil
83
Führungsfläche
89
Anschlag
91
Mitnahmeelement
111
Zylinder-Kolben-Einheit
121
Energiespeicher, Zugfeder
131
Abstreiferbürste
140
Türschiene
150
Mitnehmer
151
Mitnahmenasen
152
Mitnahmenasen
161
Schraubenkopf
162
Stirnseite
163
Durchgangsbohrung
164
Kastenprofil
165
Aufnahmeausnehmung



Ansprüche

1. Schiebetür (1) mit einem in Längsrichtung (15) der Schiebetür (1) orientierten ersten Profilelement (4) und mit einem normal hierzu angeordneten, am ersten Profilelement (4) befestigten zweiten Profilelement (11), wobei in einer Aufnahmeausnehmung (165) zumindest des ersten Profilelements (4) ein Türbeschlag (20) sitzt, der eine in einem Gehäuse (31) gelagerte Laufrolle (41) sowie einen relativ zum Gehäuse (31) von einer Ruhelage (24) in eine Betriebslage verstellbaren Hubstößel (61) umfasst, dadurch gekennzeichnet,

- dass der Türbeschlag (20) einen von der Laufrolle (41) beabstandeten Anschlag (89) aufweist,

- dass der Hubstößel (61) in der Ruhelage (24) den geringsten Abstand zur Laufrolle (41) hat und

- dass die Schiebetür (1) ein zugbelastetes Einstellelement (21) umfasst, das den Hubstößcl (61) entgegen einer Rückstellvorrichtung (23) belastet.


 
2. Schiebetür (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellelement (21) das zweite Profilelement (11) in Richtung des Türbeschlags (20) belastet.
 
3. Schiebetür (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (89) an das erste Profilelement (4) anlegbar ist.
 
4. Schiebetür (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hubstößel (61) in einem Gehäuse (31) entlang gehäuseseiziger, offener Keilbahnnuten (51) von der Ruhelage (24) in die Betriebslage verstellbar ist.
 
5. Schiebetür (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Türbeschlag (20) eine Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (81) umfasst.
 
6. Schiebetür (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (31) des Türbeschlags (20) am zweiten Profilelement (11) anlegbar ist.
 
7. Schiebetür (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hubstößel (61) eine in Längsrichtung (15) der Schiebetür (1) am ersten Profilelement (4) angeordnete Gewindehülse (7) umgreift und an einem Quersteg (6) des ersten Profilelements (4) anlegbar ist.
 
8. Schiebetüranordnung mit einer Schiebetür (1) nach Anspruch 1, wobei die Laufrolle (41) entlang einer Türschiene (140) der Schiebetüranordnung abwälzbar und/oder abrollbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass an der Laufschiene (140) ein mit der Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (81) kontaktierbarer Mitnehmer (150) angeordnet ist.
 
9. Schiebetüranordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (150) symmetrisch zu seiner Mittelquerebene aufgebaut ist.
 




Zeichnung













Recherchenbericht









Recherchenbericht




Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente