[0001] Die Erfindung betrifft eine Schiebetür mit einem in Längsrichtung der Schiebetür
orientierten ersten Profilelement und mit einem normal hierzu angeordneten, am ersten
Profilelement befestigten zwelten Profilelement, wobei in einer Aufnahmeausnehmung
zumindest des ersten Profilelements ein Türbeschlag sitzt, der eine in einem Gehäuse
gelagerte Laufrolle sowie einen relativ zum Gehäuse von einer Ruhelage in eine Betriebslage
verstellbaren Hubstößel umfasst.
[0002] Elemente eines derartigen Türbeschlags sind aus der
DE 693 06 287 T2 bekannt. Bei der Höhenverstellung kann der Hubstößel kippen oder die Keilbahn verlassen.
[0003] Aus der
CN 102 619 425 A ist eine Schiebetür mit einem Türbeschlag bekannt, der beim Einbau der Schiebetür
manuell oder mittels einer Hilfsvorrichtung zusammengedrückt werden muss. Beim Lösen
dieser Arretierung während des Einbaus kann sich das Gehäuse mit der Laufrolle relativ
zum Hubstößel frei bewegen.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine problemlos zu montierende
Schiebetür mit einem höhenverstellbaren Türbeschlag zu entwickeln, der weitgehend
unabhängig von der Masse der Schiebetür ist.
[0005] Diese Problemstellung wird mit den Merkmalen des Hauptanspruches gelöst. Dazu weist
der Türbeschlag einen von der Laufrolle beabstandeten Anschlag auf. Der Hubstößel
hat in der Ruhelage den geringsten Abstand zur Laufrolle. Außerdem umfasst die Schiebetür
ein zugbelastetes Einstellelement, das den Hubstößel entgegen einer Rückstellvorrichtung
belastet.
[0006] Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden
Beschreibung schematisch dargestellter Ausführungsformen.
- Figur 1:
- Schiebetür mit Türbeschlag;
- Figur 2:
- Stirnansicht der Schiebetür bei abgenommenen vertikalem Profilelement;
- Figur 3:
- Unteransicht des Türbeschlags;
- Figur 4:
- Längsschnitt des Türbeschlags.
[0007] Die Figur 1 zeigt eine Schiebetür (1) mit einem Türbeschlag (20) in einer isometrischen
Ansicht. Derartige Schiebetüren (1) werden beispielsweise zum Verschluss eines Schrankes,
zum Abtrennen eines Raumes, etc. eingesetzt. Hierbei ist die Schiebetür (1) in ihrer
Längsrichtung (15) zwischen einer geöffneten Stellung und einer geschlossenen Stellung
verschiebbar. Die Schiebetür (1) umfasst einen Tragrahmen (3), von dem in der Darstellung
der Figur 1 ein horizontales Profilelement (4) und ein vertikales Profilelement (11)
dargestellt sind. Die beiden Profilelemente (4, 11) liegen aneinander an und sind
mittels einer Verbindungsschraube (18) miteinander verbunden. Die in der Figur 1 untenliegende
Unterseite beider Profilelemente (4, 11) ist beispielsweise bündig.
[0008] Der Tragrahmen (3) ist symmetrisch zu einer vertikalen Mittenlängsebene der Schiebetür
(1) ausgebildet. Das horizontale Profilelement (4) hat beispielsweise einen zumindest
annähernd H-förmigen Querschnitt. Die beiden Seitenstege (9) sind parallel zueinander
angeordnet, vgl. Figur 2. Sie begrenzen in den Figuren 1 und 2 eine nach unten hin
offene Profilöffnung (5). Diese Profilöffnung (5) ist an ihrer Oberseite mittels eines
Querstegs (6) verschlossen. In der Profilöffnung (5) ist eine in Längsrichtung (15)
orientierte Gewindehülse (7) angeformt. Diese kann entlang der gesamten Länge des
horizontalen Profilelements (4) oder entlang eines Teilabschnitts des horizontalen
Profilelements (4) angeordnet sein. Die Gewindehülse (7), in die die Verbindungsschraube
(18) eingeschraubt ist, kann einen Längsschlitz aufweisen.
[0009] In der obenliegenden Blattausnehmung (8) ist ein Schiebetürblatt (2) angeordnet.
Dies kann beispielsweise eine Platte aus Holz, Glas, Metall, einem Verbundwerkstoff,
etc. sein. Auch ein Aufbau aus zwei Decklagen mit dazwischen angeordneter Stützstruktur
ist denkbar.
[0010] Das vertikale Profilelement (11) hat im Ausführungsbeispiel ein zumindest annähernd
rechteckförmiges, hohles Kastenprofil (164) und zwei auskragende Seitenteile (19).
Hierbei verlängern die z.B. entgegen der Schließrichtung (16) orientierten Seitenteile
(19) die in der Längsrichtung (15) orientierten Teile des Kastenprofils (164). Die
beiden Seitenteile (19) begrenzen zusammen mit dem das Kastenprofil entgegen der Schließrichtung
(16) abschließenden Vertikalsteg (13) eine Stirnausnehmung (12). Die der Stirnausnehmung
(12) abgewandte Innenseite des Vertikalstegs (13) bildet eine Anlagefläche, an der
beispielsweise der Schraubenkopf (161) der den Vertikalsteg (13) durchdringenden Verbindungsschraube
(18) anliegt. An der den Vertikalsteg (13) abgewandten Stirnseite (162) hat das vertikale
Profilelement (11) eine Durchgangsbohrung (163) zur Montage der Verbindungsschraube
(18). Oberhalb des horizontalen Profilelements (4) ist in der Stirnausnehmung (12)
das Schiebetürblatt (2) aufnehmbar.
[0011] Die Profilöffnung (5) und der untere Bereich der Stirnausnehmung (12) bilden eine
Aufnahmeausnehmung (165). In dieser Aufnahmeausnehmung (165) ist ein Türbeschlag (20)
angeordnet. Es ist auch denkbar, dass die Aufnahmeausnehmung (165) nur die Profilöffnung
(5) umfasst. Der Türbeschlag (20) umfasst ein Gehäuse (31), in dem eine Laufrolle
(41) gelagert ist sowie einen Hubstößel (61). Der Hubstößel (61) ist relativ zum Gehäuse
(31) und zur Laufrolle (41) von einer in den Figuren 1 und 2 dargestellen Ruhelage
(24) in eine Betriebslage verstellbar.
[0012] Die Figur 4 zeigt einen Längsschnitt des Türbeschlag (20) in einer Betriebslage.
Das Gehäuse (31) hat zwei mittels Abstandsstiften (34) verbundene Seitenwangen (32,
33). Die in der Schließrichtung (16) zeigenden Stirnflächen (35) des Gehäuses sind
beispielsweise Anlageflächen (35). Angrenzend an die Oberseite (37) des Gehäuses (31)
haben die Seitenwangen (32, 33) nutenförmige Keilbahnen (51). In den nach oben hin
offenen Keilbahnnuten (51) ist der Hubstößel (61) geführt. Im Ausführungsbeispiel
schließen die Keilbahnnuten (51) mit einer horizontalen Ebene einen Winkel von 25
Grad ein. Sie haben jeweils einen oberen Anschlag (57) und einen unteren Anschlag
(56).
[0013] Der Hubstößel (61) hat zwei parallel zueinander angeordnete Längsstege (62). Auf
den Außenseiten dieser Längsstege (62) sind jeweils zwei Führungselemente (65) angeordnet.
In der Darstellung der Figur 1 sitzen diese Führungselemente (65) in den Keilbahnnuten
(51) des Gehäuses (31). Diese Führungselemeute (65) haben beispielsweise eine ovale
Querschnittsfläche. Beim Verstellen des Hubstößels (61) wird dieser mittels der Führungselemente
(65) entlang der Keilbahnnuten (51) geführt.
[0014] Die Längsstege (62) sind im oberen Bereich zumindest bereichsweise als Anlagestege
(63) ausgebildet. Im Ausführungsbeispiel hat jeder Längsstege (62) zwei in Längsrichtung
(15) zueinander beabstandete Anlagestege (63). Die Oberseiten (66) der Anlagestege
(63) liegen in einer gemeinsamen Ebene.
[0015] Am Gehäuse (31) und am Hubstößel (61) ist als Rückstellvorrichtung (23) eine Zugfeder
(23) angeschlagen. Diese belastet den Hubstößel (61) in Richtung der eingefahrenen
Ruhelage.
[0016] Am Hubstößel (61) ist weiterhin ein Gewindeeinsatz (69) angeordnet. Die Gewindeöffnung
ist in der Längsrichtung (15) orientiert. In diesen Gewindeeinsatz (69) ist in der
Darstellung der Figur 1 eine Einstellvorrichtung (21) in der Bauart einer Einstellschraube
(21) eingeschraubt. Die Einstellvorrichtung (21) ist unterhalb der Verbindungsschraube
(18) im vertikalen Profilelement (11) angeordnet. Der Kopf der Einstellschraube (21)
liegt am Vertikalsteg (13) an.
[0017] Im unteren Bereich des Gehäuses (31) ist eine Beschleunigungsund Verzögerungseinrichtung
(81) angeordnet, vgl. Figur 3. Diese umfasst ein Mitnahmeelement (91), das mit einem
wiederholt wiederaufladbaren Federenergiespeicher (121) und mit einer Zylinder-Kolben-Einheit
(111) verbunden ist. Das Mitnahmeelement (91) ist hierbei entlang einer Führungsfläche
(83) eines Tragteils (82) von einer kraft- und/oder formschlüssig arretierten Parkposition
in eine Endposition und zurück verfahrbar. Beim Verfahren von der Parkposition in
die Endposition wird das Mitnahmeelement (91) mittels des sich entladenden Federenergiespeichers
(121) beschleunigt und mittels der Zylinder-Kolben-Einheit (111) verzögert. Aus der
Überlagerung dieser beiden Beschleunigungsbewegungen ergibt sich ein langsames, kontrolliertes
Anfahren der Endposition. In der Endposition bleibt das Mitnahmeelement (91) stehen,
ohne anzuschlagen.
[0018] Am Tragteil (82) ist weiterhin ein Anschlag (89) angeordnet. Dieser steht in den
Darstellungen der Figuren 1 und 4 quer zur Längsrichtung (15) über das Gehäuse (31)
über.
[0019] Die Laufrolle (41) ist im Ausführungsbeispiel entlang einer Türschiene (140) verfahrbar.
In Längsrichtung (15) ist vor und hinter der Laufrolle (41) jeweils eine Abstreiferbürste
(48, 131) angeordnet. Die Abstreiferbürsten (48, 131) sind im Gehäuse (31) angeordnet
und kontaktieren die Türschiene (140).
[0020] An der Türschiene (140) ist beispielsweise ein Mitnehmer (150) befestigt. Dieser
ist z.B. symmetrisch zu einer Mittenquerebene aufgebaut. Auf jeder Seite der Symmetrieebene
hat er zwei voneinander beabstandete Mitnahmenasen (151, 152).
[0021] Bei der Montage der Schiebetür (1) wird beispielsweise zunächst der Tragrahmen (3)
mit dem darin eingesetzten Schiebetürblatt (2) zusammengebaut. Die in das vertikale
Profilclcment (11) eingesetzte Verbindungsschraube (18) sichert die Lage der beiden
Profilelemente (4, 11) zueinander. Auch ein zusätzlicher Formschluß des vertikalen
Profilelements (11) und des horizontalen Profilelements (4) ist denkbar.
[0022] In die Aufnahmeausnehmung (165) des Tragrahmen (3) wird der Türbeschlag (20) eingesetzt.
Das seitliche Spiel des Türbeschlags (20) in der Aufnahmeausnehmung (165) ist beeispielsweise
geringer als 0,5 Millimeter. Der Türbeschlag (20) wird in die Aufnahmeausnehmung (165)
z.B. derart eingesetzt, dass die stirnseitigen Anlageflächen (35) des Gehäuses (31)
am Vertikalsteg (13) anliegen. Das Einschieben in die Aufnahmeausnehmung (165) erfolgt,
bis entweder der Anschlag (89) am horizontalen Profilelement (4) anliegt oder bis
die Anlagestege (63) des Hubstößels (61) am Quersteg (6) anliegen. Die Anlagestege
(63) umgreifen hierbei die Gewindehülse (7). Der Türbeschlag (20) steht in der Ruhelage
(24). Nach dem Einsetzen der Einstellschraube (21) ist die Schiebetür (1) bereit zur
Montage am Schrank oder in einem Raum.
[0023] Die so vormontierte Schiebetür (1) wird z.B. in eine Zarge montiert. Da die Schiebetür
(1) in ihrer untersten Stellung steht, kann dieser Einbau ohne Schwierigkeiten erfolgen.
Zum Einstellen der Höhe des Schiebetürblattes (2) relativ zur Türschiene (140) wird
diese mittels der Einstellvorrichtung (21) verstellt. Hierzu wird die z.R. als Innensechskantschraube
ausgebildete Einstellschraube (21) mittels eines Imbusschlüssels in den Gewindeeinsatz
(69) eingedreht. Die Einstellschraube (21) wird auf Zug beansprucht. Der Hubstößel
(61) wird entlang der Keilbahnnuten (51) in Richtung des vertikalen Profilelements
(11) gezogen. Er stützt sich mittels der Anlagestege (63) am horizontalen Profilelement
(4) ab. Hierbei wird der Tragrahmen (3) relativ zum Gehäuse (31) und zur Laufrolle
(41) angehoben. Das vertikale Profilelement (11) gleitet entlang der Stirnflächen
(35) des Gehäuses (31). Der Anschlag (89) löst sich vom horizontalen Profilelement
(4).
[0024] Das Einstellen der Höhe ist beendet, wenn die Schiebetür (1) sowohl in ihrer oberen
als auch in ihrer unteren Führung geführt ist und ohne größeren Widerstand verschiebbar
ist.
[0025] Zum Abschluss der Montage wird beispielsweise der Mitnehmer (150) montiert. Dieser
wird z.B. mittels einer Schablone im Innenraum des Schrankes ausgerichtet. Hierbei
kann die Türzarge, an der die geschlossene Schiebetür (1) anliegt, eine Bezugsfläche
bilden. Der Mitnehmer (150) wird beispielsweise derart montiert, dass bei geschlossener
Schiebetür (1) das Mitnahmeelement (91) wenige Millimeter vor dem endpositionsseitigen
Ende der Führungsfläche (82) steht.
[0026] Beispielsweise beim Schließen der Schiebetür (1) wird diese manuell oder motorisch
in die Schließrichtung (16) verfahren. Die Laufrolle (41) wälzt und/oder rollt auf
der Türschiene (140) ab. Vor dem Erreichen der geschlossenen Endlage der Schiebetür
(1) kontaktiert der Mitnehmer (150) das in der Parkposition stehende Mitnahmeelement
(91). Das Mitnahmeelement (91) wird aus der Arretierung gelöst. Die Schiebetür (1)
wird nun unter dem Einfluss der Beschleunigung und der Verzögerung der Beschleunigungs-
und Verzögerungsvorrichtung (81) in ihre geschlossene Endlage geführt.
[0027] Es ist auch denkbar, dass die Schiebetür (1) zwei Türbeschläge (20) aufweist, wobei
beispielsweise einer in Schließrichtung (16) und der andere in der Öffnungsrichtung
(17) orientiert ist. So kann dann beispielsweise sowohl die geschlossene als auch
die offene Endlage der Schiebetür gesteuert angefahren werden. Die Bauteile der beiden
Türbeschläge (20) sind bis auf die spiegelbildlich ausgeführte Beschleunigungs- und
Verzögerungsvorrichtung (81) identisch.
[0028] Um die Schiebetür (1) auszubauen, wird die Einstellvorrichtung (21) gelöst. Die Schwerkraft
des Schiebetürblatts (2) und die Zugkraft der ersten Zugfeder (23) belasten den Hubstößel
(61) in Richtung der Ruhelage (24). Das Schiebetürblatt (2) senkt sich relativ zum
Gehäuse (31) ab. Sobald der Anschlag (89) am horizontalen Profilelement (4) anliegt
oder der Hubstößel (61) an den ruhelagenseitigen Anschlägen (56) anliegt, kann die
Schiebetür (1) ausgebaut werden.
[0029] Der beschriebene Türbeschlag (20) ist bei Schiebetüren (1) einsetzbar, deren Tragrahmen
(3) unterschiedliche Profilformen haben. Auch kann der Türbeschlag (20) sowohl in
Schiebetüren großer Masse als auch in Schiebetüren kleiner Masse eingesetzt werden.
[0030] Auch Kombinationen der einzelnen Ausführungsbeispiele sind denkbar.
Bezugszeichenliste:
[0031]
- 1
- Schiebetür
- 2
- Schiebetürblatt
- 3
- Tragrahmen
- 4
- Profilelement, horizontal
- 5
- Profilöffnung von (4)
- 6
- Profilsteg, Quersteg
- 7
- Gewindehülse
- 8
- Blattausnehmung
- 9
- Seitenstege
- 11
- Profilelement, vertikal
- 12
- Profilöffnung von (11); Stirnausnehmung
- 13
- Vertikalsteg
- 15
- Längsrichtung
- 16
- Schließrichtung
- 17
- Öffnungsrichtung
- 18
- Befestigungsschraube, Verbindungsschraube
- 19
- Seitenteile
- 20
- Türbeschlag
- 21
- Einstellvorrichtung, Einstellschraube
- 23
- erste Zugfeder, Rückstellvorrichtung
- 24
- Endlage, eingefahren, Ruhelage
- 31
- Gehäuse
- 32
- Seitenwange, rechts
- 33
- Seitenwange, links
- 34
- Abstandsstifte
- 35
- Stirnflächen von (31), Anlageflächen
- 37
- Oberseite von (32, 33), Körpergrenzfläche
- 41
- Laufrolle
- 48
- Abstreiferbürste
- 51
- Nuten, Keilbahnnuten
- 56
- Anschlag
- 57
- Anschlag, obere Hublage
- 61
- Hubstößel
- 62
- Längsstege
- 63
- Erhöhungen, Anlagestege
- 65
- Führungselemente
- 66
- Oberseite
- 69
- Gewindeeinsatz
- 81
- Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung
- 82
- Tragteil
- 83
- Führungsfläche
- 89
- Anschlag
- 91
- Mitnahmeelement
- 111
- Zylinder-Kolben-Einheit
- 121
- Energiespeicher, Zugfeder
- 131
- Abstreiferbürste
- 140
- Türschiene
- 150
- Mitnehmer
- 151
- Mitnahmenasen
- 152
- Mitnahmenasen
- 161
- Schraubenkopf
- 162
- Stirnseite
- 163
- Durchgangsbohrung
- 164
- Kastenprofil
- 165
- Aufnahmeausnehmung
1. Schiebetür (1) mit einem in Längsrichtung (15) der Schiebetür (1) orientierten ersten
Profilelement (4) und mit einem normal hierzu angeordneten, am ersten Profilelement
(4) befestigten zweiten Profilelement (11), wobei in einer Aufnahmeausnehmung (165)
zumindest des ersten Profilelements (4) ein Türbeschlag (20) sitzt, der eine in einem
Gehäuse (31) gelagerte Laufrolle (41) sowie einen relativ zum Gehäuse (31) von einer
Ruhelage (24) in eine Betriebslage verstellbaren Hubstößel (61) umfasst,
dadurch gekennzeichnet,
- dass der Türbeschlag (20) einen von der Laufrolle (41) beabstandeten Anschlag (89) aufweist,
- dass der Hubstößel (61) in der Ruhelage (24) den geringsten Abstand zur Laufrolle (41)
hat und
- dass die Schiebetür (1) ein zugbelastetes Einstellelement (21) umfasst, das den Hubstößcl
(61) entgegen einer Rückstellvorrichtung (23) belastet.
2. Schiebetür (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellelement (21) das zweite Profilelement (11) in Richtung des Türbeschlags
(20) belastet.
3. Schiebetür (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (89) an das erste Profilelement (4) anlegbar ist.
4. Schiebetür (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hubstößel (61) in einem Gehäuse (31) entlang gehäuseseiziger, offener Keilbahnnuten
(51) von der Ruhelage (24) in die Betriebslage verstellbar ist.
5. Schiebetür (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Türbeschlag (20) eine Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (81) umfasst.
6. Schiebetür (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (31) des Türbeschlags (20) am zweiten Profilelement (11) anlegbar ist.
7. Schiebetür (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hubstößel (61) eine in Längsrichtung (15) der Schiebetür (1) am ersten Profilelement
(4) angeordnete Gewindehülse (7) umgreift und an einem Quersteg (6) des ersten Profilelements
(4) anlegbar ist.
8. Schiebetüranordnung mit einer Schiebetür (1) nach Anspruch 1, wobei die Laufrolle
(41) entlang einer Türschiene (140) der Schiebetüranordnung abwälzbar und/oder abrollbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass an der Laufschiene (140) ein mit der Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung
(81) kontaktierbarer Mitnehmer (150) angeordnet ist.
9. Schiebetüranordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (150) symmetrisch zu seiner Mittelquerebene aufgebaut ist.