[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, insbesondere für eine Duschkabine,
mit einer Scheibe und einer Halteeinrichtung bzw. einem Klemmbeschlag gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 sowie eine Verwendung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 15.
[0002] Unter dem Begriff "Halteeinrichtung" ist bei der vorliegenden Erfindung vorzugsweise
eine konstruktive Einrichtung zu verstehen, die insbesondere dazu ausgebildet ist,
eine Scheibe, insbesondere Glasscheibe, bzw. eine Tür form-, kraftund/oder stoffschlüssig,
insbesondere klemmend, zu halten, zu lagern und/oder an oder mit einer Wand und/oder
einer weiteren Scheibe zu befestigen. Insbesondere ist eine Halteeinrichtung im Sinne
der vorliegenden Erfindung ein vorzugsweise längliches und/oder zumindest im Wesentlichen
U-förmiges Profil, insbesondere ein Anschlussprofil, und/oder ein Beschlag, insbesondere
ein Klemmbeschlag, vorzugsweise aus Aluminium, Kunststoff, Keramik, Glas o. dgl.
[0003] Eine "Vorrichtung" im Sinne der vorliegenden Erfindung ist vorzugsweise Teil einer
Türanordnung und/oder einer Dusche bzw. Duschkabine und/oder dazu ausgebildet, einen
Raum, insbesondere eine Dusche bzw. Duschkabine, zu verschließen, vorzugsweise derart,
dass diese insbesondere gegen Austritt von Spritzwasser zumindest im Wesentlichen
abgedichtet ist. Der Begriff "Vorrichtung" ist folglich vorzugsweise breit zu verstehen
und auszulegen. Insbesondere ist es möglich, dass eine Vorrichtung im Sinne der vorliegenden
Erfindung als Tür, Trennwand und/oder Fassade ausgebildet ist und/oder dazu ausgebildet
ist, ein Kohlmöbel oder einen Kühlraum des Kühlmöbeis zu verschließen, vorzugsweise
derart, dass ein Wärmeaustausch zwischen dem Kühlmöbel und einem Außenbereich reduziert
wird.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Vorrichtung
sowie eine verbesserte Duschkabine anzugeben, vorzugsweise wobei eine einfache, schnelle,
flexible und/oder kostengünstige Montage und/oder Justierung einer Scheibe relativ
zu einer zugeordneten Halteeinrichtung der Vorrichtung bzw. der Duschkabine, eine
einfache, kostengünstige, sichere, pflegeleichte und/oder stabile Bauweise und/oder
eine sichere, insbesondere verdreh- und/oder verschiebesichere, und/oder flexibel
verstellbare Lagerung bzw. Halterung einer Scheibe mittels einer Halteeinrichtung
der Vorrichtung bzw. der Duschkabine ermöglicht oder unterstützt,
[0005] Die obige Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gemäß Anspruch 1 oder eine Verwendung
gemäß Anspruch 15 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0006] Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung liegt darin, dass die Vorrichtung eine Scheibe,
insbesondere eine Glasscheibe, und eine Halteeinrichtung aufweist, wobei die Scheibe
und/oder die Halteeinrichtung in einem Kontakt- bzw. Auflagebereich mindestens einen
Haftabschnitt bzw. Reibabschnitt zur Erhöhung der Haftung bzw. Haftreibung, insbesondere
Adhäsion, zwischen der Scheibe und der Halteeinrichtung aufweist.
[0007] Vorzugsweise weist der Haftabschnitt Erhöhungen und/oder Vertiefungen und/oder eine
gegenüber der sonstigen bzw. normalen Scheiben- und/oder Halteeinrichtungsoberfläche
erhöhte Rauheit, Adhäsionen und/oder Haftung auf und/oder ist der Haftabschnitt durch
einen gegenüber dem sonstigen bzw. normalen Scheibenund/oder Halteeinrichtungswerkstoff
unterschiedlichen Werkstoff, wie Kunststoff, gebildet. In vorteilhafter Weise wird
so die Lagerung, Sicherung und/oder Halterung der Scheibe mittels der Halteeinrichtung
verbessert. Insbesondere wird auf diese Weise eine kraft-, form- und/oder stoffschlüssige
Verbindung zwischen der Scheibe und der Halteeinrichtung ermöglicht oder unterstützt,
die insbesondere ein Verdrehen und/oder Verschieben der Scheibe relativ zur Halteeinrichtung
verhindert.
[0008] Aufgrund der kraftschlüssigen, insbesondere klemmenden, Verbindung zwischen der Scheibe
und der Halteeinrichtung entsteht innerhalb des Kontakt- bzw. Auflagebereichs ein
Kraft- bzw. Reibschluss, der insbesondere von den aneinander auf liegenden Werkstoffen,
der Oberflächenbeschaffenheit des Kontakt- bzw. Auflagebereichs - insbesondere von
dessen Rauheit -, von der Flächenpressung und von der Größe der Klemm- bzw. Normalkraft
abhängt. Dieser Kraft- bzw. Reibschluss bestimmt somit maßgeblich die Halte- bzw.
Reibkraft der gesamten Vorrichtung und insbesondere die Widerstandsfähigkeit, die
die Halteeinrichtung einem möglichen Verdrehen und/oder Verschieben der Scheibe relativ
zur Halteeinrichtung vermag.
[0009] Vorzugsweise sind die Klemm- bzw. Normalkraft einerseits und die Oberflächenbeschaffenheit
des Auflagebereichs andererseits die zentralen Kenngrößen zur Beeinflussung der Halte-
bzw. Reibkraft der Vorrichtung. Wird beispielsweise die Rauheit des Auflagebereichs
erhöht, weist die Halteeinrichtung somit bei unveränderter Klemm- bzw. Normalkraft
eine höhere Halte- bzw. Reibkraft auf. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass die erfindungsgemäße
Lösung im Vergleich zu einer unbehandelten bzw. herkömmlichen Kontakt- bzw. Auflageoberfläche
zur Erzielung einer erforderlichen Halte- bzw. Reibkraft eine geringere Klemm- bzw.
Normalkraft benötigt wird. Eine Reduzierung der Klemm- bzw. Normalkraft ist dabei
insbesondere aufgrund der niedrigeren Flächenpressung und Belastung der Scheibe und/oder
der Halteeinrichtung prinzipiell wünschenswert.
[0010] Gemäß einem weiteren, auch unabhängig realisierbaren Aspekt der vorliegenden Erfindung
ist der Haftabschnitt, insbesondere der Halteeinrichtung, zumindest teilweise durch
Kunststoff gebildet und/oder weist der Haftabschnitt, insbesondere der Halteeinrichtung,
Kunststoff auf. Vorzugsweise ist der Haftabschnitt durch einen geeigneten Kunststoff
spritzgegossen, insbesondere mehrkomponentenspritzgegossen.
[0011] Besonders bevorzugt weist der Haftabschnitt eine erste Schicht bzw. Trägerschicht
und eine zweite Schicht bzw. Haftschicht aus Kunststoff auf, vorzugsweise wobei die
erste Schicht härter als die zweite Schicht ist. Eine derartige Konstruktionsweise
ermöglicht eine einfache, kostengünstige, sichere, pflegeleichte und/oder stabile
Bauweise sowie eine sichere Lagerung und/oder Halterung der Scheibe.
[0012] Gemäß einem weiteren auch unabhängig realisierbaren Aspekt der vorliegenden Erfindung
ist der Haftabschnitt als vorzugsweise adhäsive Beschichtung, insbesondere auf der
Scheibe, ausgebildet. In vorteilhafter Weise wird so die Rauheit, Haftung bzw. Adhäsion
im Kontakt- bzw. Auflagebereich erhöht und/oder die notwendige Klemm- bzw. Normalkraft
reduziert.
[0013] Gemäß einem weiteren, ebenfalls unabhängig realisierbaren Aspekt der vorliegenden
Erfindung ist der Haftabschnitt der Scheibe durch ein - vorzugsweise strukturiertes
- Klebeband oder Gewebeband gebildet. Dies ermöglicht eine besonders einfache, schnelle,
flexible und/oder kostengünstige Montage und/oder einen einfachen, kostengünstigen,
sicheren und/oder stabilen Aufbau der Vorrichtung.
[0014] Eine erfindungsgemäße Duschkabine bzw. Verwendung zeichnet sich dadurch aus, dass
die Duschkabine eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit einer Scheibe und einer Halteeinrichtung
zum Halten der Scheibe aufweist, wobei die Halteeinrichtung mit oder an einer zugeordneten
Wand befestigt oder befestigbar ist. Auf diese Weise können entsprechende Vorteile
realisiert werden.
[0015] Zusätzliche Vorteile, Merkmale, Eigenschaften und Aspekte der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus den Ansprüchen der folgenden Beschreibung bevorzugte Ausführungsformen
anhand der Zeichnungen. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Seitenansicht einer vorschlagsgemäßen Duschkabine mit einer vorschlagsgemäßen
Vorrichtung;
- Fig. 2
- eine schematische Draufsicht der vorschlagsgemäßen Vorrichtung mit einer Scheibe,
einer Halteeinrichtung und einem Klemmelement gemäß einer ersten Ausführungsform;
- Fig. 3
- eine schematische Draufsicht der Vorrichtung gemäß Fig. 2 im montierten Zustand;
- Fig. 4
- eine schematische Draufsicht einer vorschlagsgemäßen Vorrichtung mit einer Scheibe,
einer Halteeinrichtung und einem Klemmelement gemäß einer zweiten Ausführungsform;
und
- Fig. 5
- eine schematische Draufsicht der Vorrichtung gemäß Fig. 4 im montierten Zustand.
[0016] In den teilweise nicht maßstabsgerechten nur schematischen Figuren werden für ähnliche
oder gleiche Teile dieselben Bezugszeichen verwendet, wobei entsprechende oder vergleichbare
Eigenschaften und Vorteile erreicht werden auch wenn eine wiederholte Beschreibung
weggelassen ist.
[0017] Fig. 1 zeigt eine vorschlagsgemäße Duschkabine 1, wobei die Duschkabine 1 vorzugsweise
eine vorschlagsgemäße Vorrichtung 2 aufweist.
[0018] Die Duschkabine 1 ist vorzugsweise mit bzw. an einer Wand W befestigt oder befestigbar.
[0019] Die Vorrichtung 1 ist vorzugsweise als Duschabtrennung ausgebildet, wie insbesondere
Fig. 1 veranschaulicht. Die Vorrichtung 1 kann jedoch auch als Tür, Trennwand, Wandabtrennung,
Fassade o. dgl, ausgebildet sein. Die folgenden Ausführungen gelten in diesem Fall
insbesondere entsprechend.
[0020] Die Vorrichtung 2 weist vorzugsweise mindestens eine Scheibe 3 und einen Kfemmbeschlag
bzw. eine Halteeinrichtung 4 auf, vorzugsweise wobei die Halteeinrichtung 4 dazu ausgebildet
ist, die Scheibe 3 form-, kraft- und/oder stoffschlüssig, insbesondere klemmend, zu
halten und/oder an bzw. mit der Wand W oder einer weiteren Scheibe (nicht dargestellt)
zu befestigen.
[0021] Vorzugsweise ist die Scheibe 3 mittels der Halteeinrichtung 4 an bzw. mit der Wand
W starr bzw. unbeweglich befestigt oder befestigbar und/oder feststehend ausgebildet.
Hier sind jedoch auch andere konstruktive Lösungen möglich. Insbesondere kann die
Scheibe 3 mittels der Halteeinrichtung 4 auch schwenkbar gelagert und/oder beweglich
bzw. schwenkbar mit der Wand W oder einer weiteren Scheibe befestigt oder befestigbar
sein.
[0022] Die Halteeinrichtung 4 ist vorzugsweise als Hohlkörper und/oder längliches Profil,
insbesondere Klemmprofil bzw. Anschlussprofil, ausgebildet, vorzugsweise wobei der
Querschnitt der Halteeinrichtung 4 zumindest im Wesentlichen U-förmig ausgebildet
ist, wie insbesondere Fig. 2 bis 5 veranschaulichen.
[0023] Vorzugsweise weist die Halteeinrichtung 4 einen zumindest im Wesentlichen rechteckigen
Querschnitt bzw. eine zumindest rechteckige Außen- bzw. Innenkontor auf. Hier sind
jedoch auch andere Lösungen möglich, insbesondere bei denen die Außenkontur zumindest
im Wesentlichen rund oder oval ausgebildet ist.
[0024] Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Halteeinrichtung 4 länglich ausgebildet
und/oder erstreckt sich die Halteeinrichtung 4 zumindest im Wesentlichen über die
gesamte Höhe der Scheibe 3. Hier sind jedoch auch andere konstruktive Lösungen möglich,
insbesondere bei denen sich die Halteeinrichtung 4 abschnittsweise und/oder partiell
über die Höhe der Scheibe 3 erstreckt und/oder die Halteeinrichtung 4 die Scheibe
3 abschnittsweise hält. Insbesondere sind auch konstruktive Lösungen möglich, bei
denen die Halteeinrichtung 4 als Klemmbeschlag ausgebildet ist.
[0025] Vorzugsweise ist die Halteeinrichtung 4 mittels eines Verschlusselements 5, insbesondere
einer Kappe, verschließbar, insbesondere derart, dass die Halteeinrichtung 4 gegen
Eindringen von Wasser bzw. axial, vorzugsweise sowohl oben als auch unten, abgedichtet
ist.
[0026] Besonders bevorzugt ist das Verschlusselement 5 axial auf bzw. in die Halteeinrichtung
4 steckbar.
[0027] Die Halteeinrichtung 4 ist vorzugsweise dazu ausgebildet, die Scheibe 3 mittels einer
Klemm- bzw. Normalkraft und/oder mittels Adhäsion bzw. Kleben, insbesondere schraubenlos,
- vorzugsweise seitlich - zu halten.
[0028] Die Halteeinrichtung 4 weist vorzugsweise ein Bodenteil 6, einen ersten Schenkel
7 und einen zweiten Schenkel 8 auf, vorzugsweise wobei der Bodenteil 6 den ersten
Schenkel 7 mit dem zweiten Schenkel 8 verbindet.
[0029] Das Bodenteil 6, der erste Schenkel 7 und der zweite Schenkel 8 sind vorzugsweise
einstückig ausgebildet oder bilden eine Baueinheit.
[0030] Vorzugsweise ist der erste Schenkel 7 zumindest im Wesentlichen parallel und/oder
beabstandet zum zweiten Schenkel 8 angeordnet. Besonders bevorzugt ist das Bodenteil
6 zumindest im Wesentlichen orthogonal zum ersten Schenkel 7 und/oder zum zweiten
Schenkel 8 angeordnet.
[0031] Das Bodenteil 6 ist vorzugsweise dazu ausgebildet, die Halteeinrichtung 4 bzw. die
Vorrichtung 2 mit bzw. an der Wand W (in Fig. 2 bis 5 nicht dargestellt) oder einer
weiteren Scheibe (nicht dargestellt) zu befestigen. Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten
ersten Ausführungsform weist das Bodenteil 6 vorzugsweise eine Aufnahmenut 6A zur
Aufnahme eines Verbindungsmittels (nicht dargestellt), wie eine Schraube bzw. einen
Schraubenkopf, auf. Hier sind jedoch auch andere konstruktive Lösungen möglich.
[0032] Die Halteeinrichtung 4 weist vorzugsweise einen Aufnahme- bzw. Freiraum 9 zur Aufnahme
der Scheibe 3 auf. Insbesondere bilden, definieren oder begrenzen das Bodenteil 6,
der erste Schenkel 7 und der zweite Schenkel 8 den Aufnahmeraum 9.
[0033] Die Scheibe 3 ist vorzugsweise in die Halteeinrichtung 4, insbesondere den Auf nahmeraum
9, einsetzbar oder einschiebbar, vorzugsweise derart, dass der erste Schenkel 7 und
der zweite Schenkel 8 zumindest im Wesentlichen parallel zur Scheibe 3, insbesondere
einer ersten Flachseite 3A der Scheibe 3 und/oder einer zweiten Flachseite 3B der
Scheibe 3, angeordnet sind oder auf dieser anliegen.
[0034] Die Halteeinrichtung 4 weist vorzugsweise eine Aufnahmeöffnung 10 auf, durch die
die Scheibe 3 in die Halteeinrichtung 4 bzw. den Aufnahmeraum 9 geführt bzw. eingesetzt
werden kann.
[0035] Vorzugsweise ist die Aufnahmeöffnung 10 größer bzw. breiter als die Scheibe 3 bzw.
die Breite der Scheibe 3. Besonders bevorzugt ist die Aufnahmeöffnung 10 derart breit,
sind die Schenkel 7 und 8 derart zueinander beabstandet und/oder ist der Aufnahmeraum
9 derart groß, dass die Scheibe 3 ohne Erzeugung einer Klemmkraft bzw. ohne elastische
und/oder plastische Verformung der Halteeinrichtung 4 in die Halteeinrichtung 4 einsetzbar
bzw. einschiebbar ist. Dies ist einer einfachen und/oder schnellen Montage und/oder
Ausrichtung der Scheibe 3 relativ zur Halteeinrichtung 4 zuträglich. Es sind jedoch
auch andere konstruktive Lösungen möglich, insbesondere bei denen die Aufnahmeöffnung
10 zumindest im Wesentlichen genauso breit wie die Scheibe 3 oder kleiner bzw. schmaler
als die Scheibe 3 ist.
[0036] Die Vorrichtung 2 weist vorzugsweise ein Klemmelement 11, insbesondere einen Klemmkeil
oder eine Klemmleiste, auf, vorzugsweise wobei das Klemmelement 11 zwischen der Scheibe
3, insbesondere einer der Flachseiten 3A oder 3B der Scheibe 3, und der Halteeinrichtung
4, insbesondere einem der Schenkel 7 oder 8 der Halteeinrichtung 4, zur Erzeugung
und/oder Erhöhung der Klemm- bzw. Reibkraft einbringbar oder eingebracht ist. Besonders
bevorzugt ist das Klemmelement 11 bei in die Halteeinrichtung 4 eingesetzter Scheibe
3 in die Halteeinrichtung 4, insbesondere zwischen die Scheibe 3 und einem der Schenkel
7 und 8, durch die Aufnahmeöffnung 10 und/oder in den Aufnahmeraum 9 eintreibbar.
[0037] Das Klemmelement 11 ist vorzugsweise zumindest teilweise durch Kunststoff gebildet
und/oder spritzgegossen. Hier sind jedoch auch andere Materialien einsetzbar.
[0038] Vorzugsweise ist das Klemmelement 11 - zumindest im Gebrauchszustand - zwischen der
Scheibe 3, insbesondere einer der Flachseiten 3A und 3B, und der Halteeinrichtung
4, insbesondere einem der Schenkel 7 und 8 und/oder dem Federelement 11 eingeklemmt
oder einklemmbar.
[0039] Vorzugsweise ist das Klemmelement 11 dazu ausgebildet, eine Klemm- bzw. Normalkraft
zu erzeugen bzw. zu erhöhen und/oder die Halteeinrichtung 4, insbesondere den ersten
Schenkel 7 und/oder den zweiten Schenkel 8, derart plastisch und/oder elastisch zu
verformen, dass eine Klemm- bzw. Normalkraft erzeugt und/oder erhöht wird.
[0040] Vorzugsweise weisen/weist der erste Schenkel 7 und/oder der zweite Schenkel 8 ein
Federelement 12 auf und/oder sind/ist der erste Schenkel 7 und/oder zweite Schenkel
8 als Federelement 12 ausgebildet. Vorzugsweise ist die Klemm- bzw. Normalkraft durch
Verbiegen des Federelements 12, insbesondere mittels des Klemmelements 11, erzeugbar.
[0041] Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform weist der zweite Schenkel 8
das Federelement 12 auf bzw. ist das Federelement 12 durch den zweiten Schenkel 8
gebildet.
[0042] Vorzugsweise ragt das Federelement 12 in den Aufnahmeraum 9 und/oder bildet bzw.
begrenzt das Federelement 12 die Aufnahmeöffnung 10. Besonders bevorzugt ist das Federelement
12 als in Richtung des Aufnahmeraums 9 gebogene Kante des zweiten Schenkels 8 ausgebildet.
Hier sind jedoch auch andere konstruktive Lösungen möglich.
[0043] Vorzugsweise ist das Klemmelement 11 keilartig und/oder schräg ausgebildet. Vorzugsweise
ist das Klemmelement 11 auf einer der Scheibe 3 zugewandten Seite zumindest im Wesentlichen
eben ausgebildet und/oder bildet das Klemmelement 11 auf einer der Scheibe 3 zugewandten
Seite eine zumindest im Wesentlichen ebene Auflagefläche für die Scheibe 3. Vorzugsweise
weist das Klemmelement 11 auf einer der Scheibe 3 abgewandten und/oder dem Federelement
12 zugewandten Seite eine Schräge 11A auf. In vorteilhafter Weise vereinfacht dies
das Einführen des Klemmelements 11 in die Halteeinrichtung 4.
[0044] Besonders bevorzugt ist das Klemmelement 11 dazu ausgebildet - insbesondere mittels
der Schräge 11A - bei Einführung des Klemmelements 11 in die Halteeinrichtung 4 eine
stetig zunehmende Klemmkraft zu erzeugen.
[0045] Vorzugsweise weist das Klemmelement 11 ein an die Schräge 11A anschließende zumindest
im Wesentlichen ebene Fläche auf, insbesondere sodass das Klemmelement 11 nach der
Montage nicht selbsttätig und/oder durch die erzeugte Klemmkraft aus der Halteeinrichtung
4 herausgedrückt werden kann. Besonders bevorzugt weist das Klemmelement 11 auf der
dem Federelement 12 zugewandten Seite eine Erhöhung und/oder Vertiefung auf, vorzugsweise
derart, dass das Klemmelement 11 am oder mit dem Federelement 12 arretierbar bzw.
einrastbar ist.
[0046] Vorzugsweise liegt die Scheibe 3 im Gebrauchszustand seitlich an dem Klemmelement
11 und zumindest mittelbar an der Halteeinrichtung 4, insbesondere dem ersten Schenkel
7 oder dem zweiten Schenkel 8, an bzw. ist die Scheibe 3 zwischen dem Klemmelement
11 und der Halteeinrichtung 4, insbesondere einem der Schenkel 7 oder 8 der Halteeinrichtung
4, eingeklemmt.
[0047] Vorzugsweise ist die Scheibe 3 mit der Halteeinrichtung 4, insbesondere dem ersten
Schenkel 7 und/oder dem zweiten Schenkel 8, in einem Kontakt- bzw. Auflagebereich
13 verbunden oder verbindbar. Besonders bevorzugt wird durch die Auflage bzw. den
Kontakt der Scheibe 3 auf der Halteeinrichtung 4, insbesondere einem der Schenkel
7 oder 8 bzw. der Innenseite 7A bzw. 7B einer der Schenkel 7 oder 8, ein Kontakt-
bzw. Auflagebereich 13 gebildet.
[0048] Unter dem Begriff "Kontaktbereich" bzw. "Auflagebereich" ist vorzugsweise eine Kontakt-
bzw. Auflagefläche der Scheibe 3 auf der Halteeinrichtung 4, insbesondere einem der
Schenkel 7 oder 8 bzw. der Innenseite 7A des ersten Schenkels 7 oder der Innenseite
8A des zweiten Schenkels 8, zu verstehen. Folglich bildet der Kontakt- bzw. Auflagebereich
13 im Sinne der vorliegenden Erfindung einen Teilbereich der Scheibe 3, insbesondere
einer der Flachseiten 3A oder 3B, und/oder der Halteeinrichtung 4, insbesondere der
Innenseite 7A des ersten Schenkels 7 oder der Innenseite 8A des zweiten Schenkels
8. Dabei ist die Gestalt des Kontakt- bzw. Auflagebereichs 13 nicht auf eine flachseitige
und/oder ebene Ausbildung beschränkt. Insbesondere kann der Auflagebereich 13 auch
eine Schräge aufweisen oder bilden.
[0049] Vorzugsweise ist die Scheibe 3 und/oder die Halteeinrichtung 4, insbesondere der
erste Schenkel 7 und/oder der zweite Schenkel 8, zumindest im Auflagebereich 13 mit
mindestens einem Reib- bzw. Haftabschnitt 14 zur Erhöhung der Haftreibung bzw. Haftung
bzw, Adhäsion versehen.
[0050] Vorzugsweise erstreckt sich der Haftabschnitt 14 zumindest im Wesentlichen entlang
der gesamten Höhe der Scheibe 3 und/oder der Länge der Halteeinrichtung 4 und/oder
ist der Haftabschnitt 14 über die Höhe der Scheibe 3 und/oder die Länge der Halteeinrichtung
4 zumindest im Wesentlichen durchgehend ausgebildet. Hier sind jedoch auch andere
konstruktive Lösungen möglich, insbesondere bei denen der Haftabschnitt 14 sich abschnittsweise
und/oder partiell über die Höhe der Scheibe 3 und/oder die Länge der Halteeinrichtung
4 erstreckt.
[0051] Besonders bevorzugt ist der Haftabschnitt 14 zumindest im Wesentlichen vollflächig
im Auflagebereich 13 ausgebildet. Hier sind jedoch auch andere konstruktive Lösungen
möglich
[0052] Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform ist der Haftabschnitt 14 vorzugsweise
ausschließlich an der Halteeinrichtung 4, insbesondere dem ersten Schenkel 7 bzw.
der Innenseite 7A des ersten Schenkels 7, angeordnet. Bei der in Fig. 4 und 5 dargestellten
zweiten Ausführungsform weisen sowohl die Scheibe 3 als auch die Halteeinrichtung
5, insbesondere der erste Schenkel 7 bzw. die Innenseite 7A des ersten Schenkels 7,
jeweils einen Haftabschnitt 14 auf. Darüber hinaus sind auch konstruktive Lösungen
möglich, bei denen ausschließlich die Scheibe 3, insbesondere eine der Flachseiten
3A oder 3B, den Haftabschnitt 14 aufweist.
[0053] Der Haftabschnitt 14 ist vorzugsweise weicher, elastischer, adhäsiver und/oder rauer
als die Oberfläche der angrenzenden Bauteile bzw. Abschnitte. Insbesondere weist der
Haftabschnitt 14 einen höheren Reibungskoeffizienten, eine höhere Haftreibung bzw.
Haftung und/oder eine höhere Adhäsion auf als die angrenzenden oder übrigen Bauteile
bzw. Abschnitte der Vorrichtung 2, insbesondere der Scheibe 3 und/oder Halteeinrichtung
4.
[0054] Bei der ersten Ausführungsform ist der Haftabschnitt 14 vorzugsweise durch Kunststoff
gebildet und/oder spritzgegossen, besonders bevorzugt mehrkomponentenspritzgegossen,
insbesondere zweikomponentenspritzgegossen.
[0055] Besonders bevorzugt ist der Haftabschnitt 14 durch ein Auflageelement 15, insbesondere
eine Auflageleiste, gebildet und/oder weist die Vorrichtung 2 bzw. die Halteeinrichtung
4 ein Auflageelement 15, insbesondere eine Auflageleiste, auf, vorzugsweise wobei
das Auflageelement 15 zur Auflage der Scheibe 3 ausgebildet ist und/oder den Auflagebereich
13 und/oder Haftabschnitt 14 aufweist oder bildet.
[0056] Das Auflageelement 15 ist vorzugsweise form-, kraft- und/oder stoffschlüssig, insbesondere
durch Einrasten und/oder Einschieben, mit der Halteeinrichtung 4, insbesondere einem
der Schenkel 7 oder 8, verbunden oder verbindbar.
[0057] Bei der in Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsform ist das Auflageelement 15 vorzugsweise
als Auflageleiste ausgebildet, insbesondere wobei die Auflageleiste in die Halteeinrichtung
4 einschiebbar ist.
[0058] Vorzugsweise weist die Halteeinrichtung 4, insbesondere der erste Schenkel 7, eine
Aufnahmenut 7B auf und/oder bildet die Halteeinrichtung 4, insbesondere der ersten
Schenkel 7, eine Aufnahmenut 7B, vorzugsweise wobei das Auflageelement 15 in die Aufnahmenut
7B einsetzbar, insbesondere einsteckbar bzw. einclipsbar oder einschiebbar, ist. Vorzugsweise
ragt das Auflageelement 15 in den Aufnahmeraum 9 der Halteeinrichtung 4 und/oder erstreckt
sich das Auflageelement 15 in den Aufnahmeraum 9 der Halteeinrichtung 4.
[0059] Vorzugsweise weist das Auflageelement 15 einen Vorsprung 15C auf, vorzugsweise wobei
das Auflageelement 15 mittels des Vorsprungs 15C form- und/oder kraftschlüssig, insbesondere
durch Einclipsen, in einem der Schenkel 7 oder 8, insbesondere in der Aufnahmenut
7B, aufgenommen, gelagert oder geführt ist.
[0060] Vorzugsweise weist der Haftabschnitt 14 bzw. das Auflageelement 15 eine erste Schicht
bzw. Trägerschicht 15A und eine zweite Schicht bzw. Haftschicht 15B auf, insbesondere
wobei die Trägerschicht 15A härter als die Haftschicht 15B ist.
[0061] Vorzugsweise ist die Trägerschicht 15A mit der Halteeinrichtung 4, insbesondere dem
ersten Schenkel 7, und die Haftschicht 15B mit der Scheibe 3, insbesondere der Flachseite
3A oder 3B der Scheibe 3, verbunden oder verbindbar.
[0062] Vorzugsweise ist das Auflageelement 15, insbesondere die Trägerschicht 15A und/oder
die Haftschicht 15B, durch Kunststoff gebildet und/oder spritzgegossen, insbesondere
mehrkomponentenspritzgegossen. Das Auflageelement 15 und/oder der Haftabschnitt 14,
insbesondere die Haftschicht 15B, sind/ist vorzugsweise elastisch und/oder plastisch
verformbar. In vorteilhafter Weise werden so Unebenheiten ausgeglichen und/oder eine
punktuelle Krafteinwirkung in die Scheibe 3 vermieden.
[0063] Wie insbesondere Fig. 2 veranschaulicht, liegt die Scheibe 3 im Gebrauchszustand
mit der ersten Flachseite 3A am Haftabschnitt 14 und mit der zweiten Flachseite 3B
am Klemmelement 11 an und/oder ist die Scheibe 3 zwischen dem Haftabschnitt 14 bzw.
dem Auflageelement 15 und dem Klemmelement 11 eingeklemmt. Besonders bevorzugt ist
die Halteeinrichtung 4 dazu ausgebildet, die Scheibe 3 derart mittels des Klemmelements
11 und des Haftabschnitts 14 bzw. des Auflageelement 15 zu halten, dass die Scheibe
ausschließlich mittelbar und/oder nicht unmittelbar mit dem ersten Schenkel 7 und/oder
dem zweiten Schenkel 8 in Verbindung steht.
[0064] Bei der in Fig. 4 und 5 dargestellten zweiten Ausführungsform ist der Haftabschnitt
14 als - vorzugsweise adhäsive und/oder aufgeraute - Beschichtung auf die Scheibe
3, insbesondere eine der Flachseiten 3A oder 3B der Scheibe 3, und/oder die Halteeinrichtung
4, insbesondere einen der Schenkel 7 oder 8 der Halteeinrichtung 4, aufgebracht oder
durch eine Beschichtung auf die Scheibe 3 und/oder die Halteeinrichtung 4 gebildet.
[0065] Besonders bevorzugt ist der Haftabschnitt 14 als Erhöhung der Scheibe 3 und/oder
der Halteeinrichtung 4 ausgebildet. In vorteilhafter Weise wird so ein unmittelbarer
Kontakt zwischen der Scheibe 3 und der Halteeinrichtung 4 vermieden.
[0066] Bei der zweiten Ausführungsform ist der Haftabschnitt 14 vorzugsweise durch ein Klebeband
16, insbesondere ein Gewebeband, gebildet. Insbesondere ist auf einer der Flachseiten
3A oder 3B der Scheibe 3 ein Klebeband 16 aufgeklebt, das den Haftabschnitt 14 aufweist
oder bildet.
[0067] Zusätzlich oder alternativ weist die Halteeinrichtung 4, insbesondere einer der Schenkel
7 oder 8 der Halteeinrichtung 4, einen (weiteren) Haftabschnitt 14 auf. Bei der zweiten
Ausführungsform ist der erste Schenkel 7 der Halteeinrichtung 4 bzw. die Innenseite
7A des ersten Schenkels 7 profiliert, aufgeraut und/oder strukturiert, insbesondere
mikrostrukturiert, und/oder ist ein (weiterer) Haftabschnitt 14 durch einen der Schenkel
7 oder 8 gebildet. In vorteilhafter Weise wird so die Haftung bzw. Haftreibung zwischen
der Scheibe 3 und der Halteeinrichtung 4 erhöht bzw. verstärkt.
[0068] Zusätzlich oder alternativ ist der Haftabschnitt 14 und/oder das Klebeband 16 als
Polsterung ausgebildet, vorzugsweise wobei die Halteeinrichtung 4, insbesondere einer
der Schenkel 7, unter Einwirkung einer Klemmkraft den Haftabschnitt 14 bzw. das Klebeband
16 zusammendrückt und/oder in den Haftabschnitt 14 bzw. das Klebeband 16 - zumindest
teilweise - eindringt.
[0069] Ganz besonders bevorzugt ist die Oberfläche bzw. Innenseite 7A des ersten Schenkels
7 und/oder die Oberfläche bzw. Innenseite 8A des zweiten Schenkels 8 derart aufgeraut
und/oder profiliert, dass diese im Gebrauchszustand form-und/oder kraftschlüssig in
den Haftabschnitt 14, das Klebeband 15 und/oder eine Beschichtung der Scheibe 3 eingreift.
[0070] Ganz besonders bevorzugt ist die Vorrichtung 2 dazu ausgebildet, zusätzlich zu einem
Kraftschluss zwischen der Scheibe 3 und der Halteeinrichtung 4 auch einen Formschluss
und/oder einen Stoffschluss zu erzeugen. Vorzugsweise ist der Haftabschnitt 14 der
Scheibe 3 und/oder der Haftabschnitt 14 der Halteeinrichtung 4 verformbar, adhäsiv
bzw. klebend und/oder rau ausgebildet.
[0071] Einzelne Aspekte und Merkmal der vorschlagsgemäßen Erfindung und der unterschiedlichen
Ausführungsformen können unabhängig voneinander, aber auch in beliebiger Kombination
bzw. Reihenfolge miteinander realisiert werden.
Bezugszeichenliste:
| 1 |
Duschkabine |
9 |
Aufnahmeraum |
| 2 |
Vorrichtung |
10 |
Aufnahmeöffnung |
| 3 |
Scheibe |
11 |
Klemmelement |
| 3A |
erste Flachseite |
11A |
Schräge (Klemmelement) |
| 3B |
zweite Flachseite |
12 |
Federelement |
| 4 |
Halteeinrichtung |
13 |
Auflagebereich |
| 5 |
Verschlusselement |
14 |
Haftabschnitt |
| 6 |
Bodenteil |
15 |
Auflageelement |
| 6A |
Aufnahmenut (Bodenteil) |
15A |
Trägerschicht |
| 7 |
erster Schenkel |
15B |
Haftschicht |
| 7A |
Innenseite (erster Schenkel) |
15C |
Vorsprung (Auflageelement) |
| 7B |
Aufnahmenut (erster Schenkel) |
16 |
Klebeband |
| 8 |
zweiter Schenkel |
|
|
| 8A |
Innenseite (zweiter Schenkel) |
W |
Wand |
1. Vorrichtung (2), insbesondere für eine Duschkabine (1), mit einer Scheibe (3) und
einer Halteeinrichtung (4), wobei die Halteeinrichtung (4) dazu ausgebildet ist, die
Scheibe (3) vorzugsweise klemmend zu halten,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Scheibe (3) und/oder die Halteeinrichtung (4) in einem Kontakt- bzw. Auflagebereich
(13) mindestens einen Haftabschnitt (14) zur Erhöhung der Haftung, insbesondere Adhäsion,
zwischen der Scheibe (3) und der Halteeinrichtung (4) aufweist,
wobei der Haftabschnitt (14) zumindest teilweise durch Kunststoff gebildet, vorzugsweise
spritzgegossen, ist,
wobei der Haftabschnitt (14) als vorzugsweise adhäsive Beschichtung ausgebildet ist,
und/oder
wobei der Haftabschnitt (14) der Scheibe (3) durch ein Klebeband (16) gebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (4) als - vorzugsweise zumindest im Wesentlichen U-förmiger
- Klemmbeschlag oder als - vorzugsweise längliches und/oder zumindest im Wesentlichen
U-förmiges - Klemmprofil ausgebildet ist und/oder die Halteeinrichtung (4) die Scheibe
(3) - vorzugsweise U-förmig - umgreift.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (4) dazu ausgebildet ist, die Scheibe (3) kraft- und/oder stoffschlüssig,
vorzugsweise mittels einer Klemmkraft und/oder mittels Adhäsion, insbesondere schraubenlos,
zu halten.
4. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein Klemmelement (11), insbesondere einen Klemmkeil oder eine Klemmleiste,
aufweist, wobei das Klemmelement (11) zwischen der Scheibe (3), insbesondere einer
Flachseite (3A, 3B) der Scheibe (3), und der Halteeinrichtung (4), insbesondere einem
Schenkel (7, 8) der Halteeinrichtung (4), zur Erhöhung der Haftung, insbesondere einer
Klemmkraft, einbringbar oder eingebracht ist.
5. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (3), insbesondere eine Flachseite (3A, 3B) der Scheibe (3), im Gebrauchszustand
in dem Auflagebereich (13) an der Halteeinrichtung (4), insbesondere einem Schenkel
(7, 8) der Halteinrichtung (4), anliegt.
6. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Haftabschnitt (14) sich zumindest im Wesentlichen vollflächig über den Auflagebereich
(13) erstreckt.
7. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Haftabschnitt (14) als - vorzugsweise adhäsive und/oder aufgeraute - Beschichtung
auf die Scheibe (3), insbesondere eine Flachseite (3A, 3B) der Scheibe (3), und/oder
die Halteeinrichtung (4), insbesondere einem Schenkel (7, 8) der Halteeinrichtung
(4), aufgebracht oder durch eine solche gebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Haftabschnitt (14) als Erhöhung der Scheibe (3), insbesondere einer Flachseite
(3A, 3B), und/oder der Halteeinrichtung (4), insbesondere einem Schenkel (7, 8) der
Halteeinrichtung (4), ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Haftabschnitt (14) profiliert und/oder mikrostrukturiert ist.
10. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Haftabschnitt (14) Kunststoff aufweist oder durch Kunststoff gebildet und/oder
sprifizgegossen, insbesondere mehrkomponentenspritzgegossen, ist.
11. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Haftabschnitt (14) eine erste Schicht bzw. Trägerschicht (15A) und eine zweite
Schicht bzw. Haftschicht (15B) aufweist, vorzugsweise wobei die erste Schicht (15A)
härter als die zweite Schicht (15B) ist.
12. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Vorrichtung (2) bzw. die Halteeinrichtung (4) ein Auflageelement (15), insbesondere
eine Auflageleiste, aufweist und/oder der Auflagebereich (13) bzw. der Haftabschnitt
(14) durch ein Auflageelement (15), insbesondere eine Auflageleiste, gebildet ist.
13. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (2) als Tür oder Trennwand, vorzugsweise einer Duschkabine (1), oder
als Duschabtrennung ausgebildet ist.
14. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (2) als Fassade ausgebildet ist.
15. Verwendung einer Vorrichtung (2) für eine Duschkabine (1), mit einer Scheibe (3),
die mit einer zugeordneter Halteeinrichtung (4) bzw. einem Klemmbeschlag verbunden
oder verbindbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorrichtung (2) nach einem der voranstehenden Ansprüche ausgebildet ist, wobei
die Halteeinrichtung (4) mit einer zugeordneten Wand (W) befestigt wird, und/oder
dass die Scheibe (3) in einem Kontakt- bzw. Auflagebereich (13) für den zugeordneten Klemmbeschlag
bzw. der zugeordneten Halteeinrichtung (4) mit mindestens einem Reibabschnitt bzw.
Haftabschnitt (14) zur Erhöhung der Haftreibung bzw. Haftung versehen ist,
wobei der Reibabschnitt bzw. Haftabschnitt (14) mikrostrukturiert ist, und/oder
wobei der Reibabschnitt bzw. Haftabschnitt (14) durch eine Beschichtung aufgebracht
oder gebildet ist.