[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Trinkbehälter mit einem Trinkgefäß und einem
Trinkaufsatz. Das Trinkgefäß ist vorzugsweise eine Trinkflasche und der Trinkaufsatz
ist vorzugsweise ein Trinksauger mit einem Schraubring.
[0002] Trinkaufsätze weisen einen umlaufenden Ringflansch zur Befestigung am Öffnungsrand
des Trinkgefäßes mittels eines Schraubringes und ein nach außen vorstehendes Mundstück
mit mindestens einer Trinköffnung in der Außenseite auf. Die Trinköffnung ist über
einen Durchgangskanal mit der Innenseite des Mundstücks verbunden. Durch Saugen am
Mundstück wird im Trinkgefäß ein Unterdruck erzeugt, der abgebaut werden muss. Hierfür
weisen Trinkaufsätze Belüftungsventile auf.
[0003] Bei Ausführung des Trinkaufsatzes als Trinksauger ist ein Sauger über eine Saugertülle
mit dem Ringflansch verbunden. Der Trinksauger ist einteilig aus einem elastomeren
Material hergestellt. Die Trinköffnung ist ein Loch oder ein Schlitz oder mehrere
Löcher oder Schlitze im oberen Ende des Saugers. Zur Belüftung ist beispielsweise
ein Schlitzventil am Umfang der Saugertülle vorhanden, das bei einem Unterdruck in
der Trinkflasche öffnet. Bekannt sind auch radiale Nuten in der Unterseite des Ringflansches,
durch die zwischen Ringflansch und Öffnungsrand des Trinkgefäßes Luft nachströmen
kann.
[0004] Trinksauger mit Schlitzventil sind aufwendig in der Herstellung. Radial nach außen
verlaufende Nuten in der Dichtfläche sind sehr kurz, sodass eine gute Belüftung schwer
mit einer hinreichenden Abdichtung gegen das Auslaufen von Flüssigkeit vereinbar ist.
Unterschiedliche Anzugsmomente des Schraubringes führen zu unterschiedlichen Verformungen
der Belüftungsnuten, die deren Funktion beeinträchtigen.
[0005] Unter der Produktbezeichnung "Lactalis" werden ein Trinksauger aus thermoplastischem
Elastomer (TPE) vermarktet, die zur Belüftung an der Unterseite des Ringflansches
radial verlaufende, erhabene Stege aufweisen. Wird der Schraubring zu fest aufgeschraubt,
werden die Stege verquetscht und die Trinkflasche nicht mehr belüftet. Ist der Schraubring
zu lose auf die Trinkflasche aufgeschraubt, funktioniert zwar die Belüftung sehr gut,
ist jedoch der Trinkbehälter undicht.
[0006] Die
US 2,737,180 beschreibt einen Trinksauger aus flexiblem Material, der vor einem Kollabieren aufgrund
des Saugunterdruckes geschützt ist. Hierfür hat der Trinksauger in der Unterseite
eines Ringflansches einen spiralförmigen Kanal, der von Rippen an der Unterseite des
Ringflansches begrenzt ist. Der Trinksauger ist vorzugsweise aus einem elastischen
Material oder synthetischem Gummi sowie Silikongummi geformt. Aufgrund der Elastizität
des Trinksaugers ändert sich der Luftstrom mit dem Querschnitt des Kanals, der durch
mehr oder weniger festes Anziehen eines Schraubringes zum Fixieren des Ringflansches
an einer Trinkflasche änderbar ist. Die Veränderlichkeit des Kanalquerschnittes wird
durch die Ausbildung des Kanals zwischen leicht deformierbaren Rippen gefördert.
[0007] Die
FR 2 548 894 A1 beschreibt einen einstückigen Trinksauger aus einem weichen Elastomer. Der Trinksauger
weist mehrere Kanäle auf, welche die Form eines Spiralabschnittes haben und als Nut
in der Unterseite eines Ringflansches ausgebildet sind. Die Spiralabschnitte erstrecken
sich jeweils um etwa 240° um ihr gemeinsames Zentrum herum. Die Kanäle sollen leicht
Luft nachströmen lassen, wenn ein Unterdruck in der Trinkflasche herrscht, und den
Austritt von Flüssigkeit verhindern. Auch bei diesem Trinksauger hängt das Ausmaß
der Belüftung von der auf den Schraubring ausgeübten Anzugskraft ab.
[0008] Die bekannten Ernährungssauger mit spiralförmigen Kanälen haben permanent geöffnete
Trinköffnungen, sodass ein Schutz gegen Auslaufen der umgekippten Trinkflasche nicht
möglich ist. Die Kanäle dienen der Belüftung der Trinkflasche und sollen ein Kollabieren
des weichen Saugers beim Trinken verhindern. Bei fest angezogenem Schraubring sind
sie weitgehend zusammengepresst, wodurch die Belüftung stark reduziert ist. Um auch
bei starker Kompression eine hinreichende Belüftung sicherzustellen, haben die Kanäle
einen großen Querschnitt. Bei geringen Anzugskräften ist ein Flüssigkeitsaustritt
leicht möglich.
[0009] Ferner bekannt sind Trinkaufsätze in der Ausführung als Trinktülle
(spout). Hierbei läuft der Ringflansch um eine Bodenwand um. Das Mundstück steht von der Bodenwand
nach außen vor und ist exzentrisch bezüglich des Ringflansches angeordnet. In das
Mundstück ist ein Trinkventil integriert, das beim Anlegen eines Unterdruckes öffnet.
Ferner ist in die Bodenwand ein Belüftungsventil integriert, das öffnet, wenn sich
ein Unterdruck im Trinkgefäß aufbaut. Durch die Ventile sind Trinktüllen auslaufsicher.
Bevorzugt sind Mundstück, Bodenwand und Ringflansch einteilig aus hartem Kunststoff
ausgebildet (
hard spout). Es gibt auch weiche Trinktüllen (
soft spouts), die einteilig aus Silikon oder Naturkautschuk hergestellt sind und im Mundstück ein
Schlitzventil und in der Bodenwand ein weiteres Schlitzventil zur Belüftung aufweisen.
Nachteilig bei den bekannten
Spouts ist der hohe Herstellungsaufwand.
[0010] Ferner sind Trinkaufsätze in der Ausführung als Push-Pull-Verschluss (Druck-Zug-Verschluss)
bekannt. Dieser weist ein von außen zugängliches Mundstück auf, das axial verschieblich
in einem mit dem Trinkbehälter verbindbaren Mundstückhalter angeordnet ist. Das Mundstück
ist mit den Zähnen oder von Hand zwischen einer geöffneten und einer geschlossenen
Stellung hin- und herbewegbar. Dadurch, dass die Hände im Allgemeinen nicht für das
Öffnen und Schließen des Verschlusses benötigt werden, sind diese Trinkaufsätze insbesondere
im Bereich des Sports, bei Freizeitaktivitäten und an Trinkbehältern für Kinder beliebt.
Bei einfachen Ausführungen strömt Luft durch das geöffnete Mundstück nach, wofür der
Anwender die Trinkflasche absetzen muss. Bei aufwendigen Ausführungen kann Luft durch
ein Belüftungsventil in einer Bodenwand des Mundstückhalters nachströmen.
[0011] Zudem sind Trinkaufsätze mit einem Trinkhalm bekannt. Diese weisen einen Trinkhalmhalter
mit einer Durchgangsöffnung auf, in die ein Trinkhalm abdichtend eingesetzt ist. Ein
oberer Teil des Trinkhalmes steht über die Oberseite des Trinkhalmhalters empor und
ein unterer Teil ragt von der Unterseite des Trinkhalmhalters in das Trinkgefäß hinein,
um beim Saugen am oberen Teil Getränk aus dem Trinkgefäß abzuziehen. Der Trinkhalm
kann beispielsweise durch Umknicken und Fixieren des geknickten Trinkhalm mittels
eines auf den Trinkhalmhalter aufgeklemmten Deckels abgedichtet werden. Zusätzlich
oder stattdessen kann in den Trinkhalm ein Saugventil integriert sein. Der Trinkhalm
kann sich über einen konischen Flansch an einem Konus der Bodenwand des Trinkhalmhalters
abstützen. Der Konus kann mit Belüftungslöchern versehen sein. Bei einem Unterdruck
im Trinkgefäß kann der Flansch des Trinkhalm von den Belüftungslöchern abheben, sodass
Luft von außen nachströmen kann. Dies erfordert einen hohen Unterdruck.
[0012] Die
EP 2 818 153 A1 beschreibt einen Trinkbehälter, wobei in der Unterseite eines Ringflansches eines
Trinkaufsatzes oder in der Oberseite des Öffnungsrandes eines Trinkgefäßes ein Belüftungskanal
vorhanden ist. Der Belüftungskanal erstreckt sich von einer radial weiter innenliegenden
und zum Innenraum des Trinkgefäßes hin offenen inneren Kanalöffnung aus bis zu einer
radial weiter außenliegenden und zur Umgebung hin offenen äußeren Kanalöffnung. Zwischen
den beiden Kanalöffnungen läuft der Belüftungskanal mindestens 0,75-fach um das Zentrum
der Gefäßöffnung um. Er weist eine Querschnittsfläche im Bereich von 0,02 bis 0,08
mm
2 auf und ist in einem steifen Material mit einem Elastizitätsmodul von mindestens
0,2 kN/mm
2 ausgebildet. Gemäß einer Ausgestaltung ist er spiralförmig. Die Querschnittsfläche
des Belüftungskanals ermöglicht eine hinreichende Belüftung und verhindert ein ungehindertes
Auslaufen von Flüssigkeit. Die Ausbildung in einem steifen Material verhindert ein
Komprimieren des Belüftungskanals beim Anziehen des Schraubringes. Durch den spiralförmigen
Verlauf wird sichergestellt, dass auch bei einer üblichen Montagetoleranz ein Abschnitt
des Belüftungskanals von einem schmalen Öffnungsrand abgedeckt wird, sodass eine hinreichende
Belüftung erreicht und ein Auslaufen von Flüssigkeit vermieden wird. Diese Erfindung
eignet sich besonders für Trinkgefäße, die einen schmalen Öffnungsrand aufweisen.
[0013] Flaschen mit dünnem Öffnungsrand sind insbesondere durch Spritzblasen aus Kunststoff
hergestellte Flaschen und Einweg-Glasflaschen. Flaschen mit breitem Öffnungsrand sind
insbesondere aus Kunststoff im Extrusionsblasverfahren mit verlorenem Kopf hergestellte
Flaschen und Mehrweg-Glasflaschen. Bei diesen Flaschen hat der Öffnungsrand eine große
Toleranz. Dementsprechend ist der vom Öffnungsrand überdeckte, wirksame Teil des spiralförmigen
Belüftungskanals unterschiedlich lang. Der Druckverlust und damit der Druckausgleich
bei der Belüftung ändern sich mit der wirksamen Länge des Belüftungskanals. Zudem
wird die Flüssigkeit in unterschiedlichem Ausmaß an einem Auslaufen aus dem Trinkbehälter
gehindert.
[0014] Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Trinkbehälter zu
schaffen, der bei einem Trinkgefäß mit breitem Öffnungsrand eine verbesserte Belüftung
ermöglicht und ein Auslaufen von Flüssigkeit vermeidet.
[0015] Die Aufgabe wird durch einen Trinksauger mit den Merkmalen von Anspruch 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des Trinksaugers sind in Unteransprüchen angegeben.
[0016] Der erfindungsgemäße Trinkbehälter umfasst ein Trinkgefäß, einen Trinkaufsatz und
einen Schraubring, wobei
- das Trinkgefäß einen Innenraum, eine kreisrunde Gefäßöffnung, einen die Gefäßöffnung
umgebenden Öffnungsrand und ein Außengewinde neben der Gefäßöffnung aufweist,
- der Trinkaufsatz einen umlaufenden Ringflansch zur Anlage am Öffnungsrand des Trinkgefäßes
und ein nach außen vorstehendes Trinkelement aufweist,
- mindestens eine teilkreisförmig um die Gefäßöffnung umlaufende Belüftungsnut in der
Unterseite des Ringflansches angeordnet und von der Oberseite des Öffnungsrandes abgedeckt
ist oder in der Oberseite des Öffnungsrandes angeordnet und von der Unterseite des
Ringflansches abgedeckt ist und in der Unterseite des Ringflansches oder in der Oberseite
des Öffnungsrandes zusätzlich zu der Belüftungsnut eine mit dem einen Ende der Belüftungsnut
verbundene, radial nach außen erstreckte Einlassnut und eine mit dem anderen Ende
der Belüftungsnut verbundene, radial nach innen erstreckte Auslassnut vorhanden ist
und
- der Schraubring mit einem Innengewinde auf das Außengewinde aufgeschraubt ist und
mit einem Schraubringflansch den Ringflansch gegen den Öffnungsrand drückt.
[0017] Bei dem erfindungsgemäßen Trinkbehälter ist die Belüftungsnut in der Unterseite des
Ringflansches angeordnet und von der Oberseite des Öffnungsrandes abgedeckt. Alternativ
ist sie in der Oberseite des Öffnungsrandes angeordnet und von der Unterseite des
Ringflansches abgedeckt. Infolgedessen hat der durch die abgedeckte Belüftungsnut
gebildete Belüftungskanal stets eine definierte Länge, sodass eine hinreichende Belüftung
sichergestellt und das ungehinderte Auslaufen von Flüssigkeit vermieden wird. Die
Erfindung eignet sich besonders für Trinkgefäße, die einen breiten Öffnungsrand haben,
insbesondere wenn der breite Öffnungsrand große Toleranzen aufweist. Durch den breiten
Öffnungsrand kann sichergestellt werden, dass die teilkreisförmige Belüftungsnut vollständig
abgedeckt ist. Messtoleranzen des Öffnungsrandes und Lagetoleranzen von Ringflansch
und Öffnungsrand wirken sich nicht auf die Länge der Belüftungsnut aus, die abgedeckt
den Belüftungskanal bildet. Der radial nach außen erstreckte Einlasskanal und der
radial nach innen erstreckte Auslasskanal können zwar aufgrund von Toleranzen in unterschiedlichem
Ausmaß abgedeckt werden. Aufgrund der geringen Abmessungen von Einlass- und Auslasskanal
wirkt sich dies jedoch praktisch nicht auf die Gesamtlänge des Belüftungskanals aus.
Das Auslaufen von Flüssigkeit wird bei geeigneter Wahl des Querschnittes der Belüftungsnut
zusätzlich durch einen Grenzflächenspannungseffekt bzw. einen Kapillareffekt verhindert.
Hierbei verhindert die Grenzflächenspannung zwischen Flüssigkeit und Oberfläche der
Belüftungsnut, dass die Flüssigkeit aufgrund der Schwerkraft durch die Belüftungsnut
abströmt.
[0018] Hierfür hat die Belüftungsnut gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung eine Breite im
Bereich von 0,1 bis 1,0 mm, vorzugsweise von 0,4 mm bis 0,6 mm, und eine Höhe im Bereich
von 0,1 mm bis 1,0 mm, vorzugsweise von 0,4 mm bis 0,6 mm. Bevorzugt ist eine Belüftungsnut
mit einer Breite von 0,5 mm und einer Höhe von 0,5 mm. Bevorzugt haben Einlassnut
und Auslassnut dieselbe Breite und Höhe wie die Belüftungsnut.
[0019] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung ist die Belüftungsnut halbkreisförmig. Die
halbkreisförmige Belüftungsnut verhindert, dass aufgrund der Schwerkraft Flüssigkeit
aus dem Trinkgefäß in die Einlassnut eintritt und aus der Auslassnut ausströmt, wenn
das Trinkgefäß horizontal ausgerichtet ist. Zusätzlich kann das freie Ausströmen von
Flüssigkeit durch einen Grenzflächenspannungseffekt verhindert werden. Die Erfindung
bezieht aber auch Ausgestaltungen ein, bei denen die Belüftungsnut kleiner oder größer
als halbkreisförmig ist.
[0020] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung sind zwei teilkreisförmige Belüftungsnuten
vorhanden, die symmetrisch bezüglich eines Durchmessers des Ringflansches oder der
Gefäßöffnung angeordnet sind. Durch die beiden Belüftungsnuten wird sichergestellt,
dass eine Belüftung auch dann erfolgt, wenn eine der beiden Belüftungsnuten verstopft
oder beschädigt ist. Durch unterschiedliche Platzierungen der Einlassnuten am Öffnungsrand
kann erreicht werden, dass zumindest eine Einlassnut nicht in Kontakt mit Flüssigkeit
kommt und die damit verbundene Belüftungsnut durchlässig ist.
[0021] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist der Ringflansch an der Unterseite und/oder
der Öffnungsrand an der Oberseite ganz oder teilweise eben. Die Belüftungsnut ist
in der ebenen Unterseite bzw. Oberseite angeordnet. Dies ist bevorzugt bei Trinkgefäßen
der Fall, die im Extrusionsblasverfahren mit verlorenem Kopf hergestellt werden. Ferner
bei Trinkgefäßen, die für Mehrfachverwendung aus Glas hergestellt werden.
[0022] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist der Ringflansch an der Unterseite und der
Öffnungsrand an der Oberseite ganz oder teilweise konisch. Die Belüftungsnut ist in
der konischen Unterseite oder Oberseite angeordnet. Dies ist bevorzugt bei Gefäßen
mit einem dünnen Öffnungsrand der Fall, um eine große Abdeckfläche für die Belüftungsnut
zur Verfügung zu stellen, welche die Belüftungsnut unabhängig von Toleranzen abdeckt.
[0023] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung hat der Ringflansch an der Unterseite und/oder
der Öffnungsrand an der Oberseite außen angrenzend an den konischen Teil einen ebenen
Teil.
[0024] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung mündet die Auslassnut am Innenumfang des Ringflansches
und/oder die Einlassnut am Außenumfang des Ringflansches. Hierdurch kann eine Belüftung
über den Innenumfang und/oder den Außenumfang des Ringflansches und damit unabhängig
von Toleranzen sichergestellt werden.
[0025] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist das Trinkgefäß eine Trinkflasche oder ein
Trinkbecher und/oder der Trinkaufsatz ein Trinksauger oder eine Trinktülle oder ein
Trinkaufsatz mit einem Push-Pull-Ventil oder ein Trinkaufsatz mit einem Trinkhalm.
Das bevorzugte Einsatzgebiet sind Trinkbehälter mit Trinkflasche und Trinksauger.
Die Erfindung ist aber auch auf andere Trinkbehälter anwendbar, insbesondere wenn
diese einen großen Öffnungsrand mit großen Toleranzen aufweisen. Bei zumindest teilweise
konischer Ausführung von Ringflansch und Öffnungsrand ist die Erfindung auch auf beliebige
Trinkgefäße mit schmalen Öffnungsrändern anwendbar.
[0026] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung umfasst der Trinkaufsatz ein Trinkventil. Hierdurch
wird ein auslaufsicherer Trinkbehälter erreicht. Das Trinkventil ist beispielsweise
ein Schlitzventil im Ende des Mundstückes (Sauger) eines Trinksaugers. Es kann aber
auch ein beliebiges Ventil (z.B. Schlitzventil oder Kugelrückschlagventil) in einer
Trinktülle oder ein Push-Pull-Ventil oder ein abknickbarer Trinkhalm sein.
[0027] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist der Schraubring ein von dem Trinkaufsatz getrenntes
Bauteil. Schließlich bezieht die Erfindung Ausgestaltungen ein, bei denen der Schraubring
einteilig mit dem Trinkaufsatz ausgeführt ist.
[0028] Bei einer Ausgestaltung als Trinkflasche mit einem Trinksauger kann der Trinksauger
insbesondere aus Silikon oder thermoplastischem Elastomer hergestellt sein.
[0029] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der anliegenden Zeichnungen von Ausführungsbeispielen
näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- ein Trinksauger mit ebenem Ringflansch am Oberbereich einer Trinkflasche in einem
Vertikalschnitt;
- Fig. 2
- dieselbe Anordnung in einer teilweise geschnittenen Perspektivansicht von oben;
- Fig. 3
- den Trinksauger in Perspektivansicht von unten;
- Fig. 4
- den Trinksauger mit markierter Abdichtfläche in einer Perspektivansicht von unten;
- Fig. 5
- den Trinksauger in Perspektivansicht von oben;
- Fig. 6
- Oberbereich der Trinkflasche mit markierter Abdichtfläche in einer teilweise geschnittenen
Perspektivansicht von oben;
- Fig. 7
- Trinksauger mit teilweise konischem Ringflansch am Oberbereich einer Trinkflasche
mit teilweise konischem Öffnungsrand in einem Vertikalschnitt;
- Fig. 8
- dieselbe Anordnung in einer teilweise geschnittenen Perspektivansicht von oben;
- Fig. 9
- derselbe Trinksauger in einer Perspektivansicht von unten;
- Fig. 10
- derselbe Trinksauger in einer Perspektivansicht von oben.
[0030] In der vorliegenden Anmeldung beziehen sich die Angaben "oben" sowie "unten" sowie
davon abgeleitete Begriffe auf eine Ausrichtung des Trinkbehälters, bei der das Trinkgefäß
unten und der Trinkaufsatz oben angeordnet und die Mittelachse der Gefäßöffnung und
des Ringflansches vertikal ausgerichtet ist.
[0031] Gemäß Fig. 1 und 2 weist ein erfindungsgemäßer Trinkbehälter 1 ein Trinkgefäß 2 und
einen Trinksauger 3 auf. Ferner weist der Trinkbehälter 1 einen Schraubring 4 auf,
der den Trinksauger 3 oben am Trinkgefäß 2 festhält.
[0032] Gemäß Figuren 3 bis 6 hat der Trinksauger 3 ein Saugteil 5, das unten mit einem Ringflansch
6 verbunden ist.
[0033] Das Saugteil 5 umfasst eine balgartige Saugertülle 7 und einen Sauger 8. Das untere
Ende der Saugertülle 7 ist mit dem Ringflansch 6 verbunden und das obere Ende der
Saugertülle 7 ist mit dem Sauger 8 verbunden. Ausgehend von dem Ringflansch 6 hat
die Saugertülle 7 einen sich nach oben erweiternden unteren Konusabschnitt 9 und ist
im Bereich ihres maximalen Durchmessers über einen Radius mit einem nach oben sich
verjüngenden oberen Konusabschnitt 10 verbunden. An das obere Ende des oberen Konusabschnittes
10 schließt sich über einen weiteren Radius der Sauger 8 an.
[0034] Der Sauger 8 weist einen Saugerhals 11 und einen Saugerkopf 12 auf. Der Saugerkopf
12 ist auf einer Seite mit einer schräg zur Mittelachse des Ringflansches 6 geneigten
Anschrägung 13 versehen. Auf der gegenüberliegenden Seite weist er mindestens eine
Trinköffnung 14 für flüssige Nahrung auf. Die Trinköffnung 14 ist vorzugsweise durch
mindestens einen Schlitz oder mindestens ein Loch in der Wand des Saugers 8 gebildet.
Der Ringflansch 6 steht bezüglich der Saugertülle 7 radial nach außen vor.
[0035] Zwischen Ringflansch 6 und unterem Konusabschnitt 9 weist der Trinksauger 3 eine
umlaufende Einschnürung 15 auf.
[0036] In einem kleinen Abstand vom Ringflansch 6 läuft auf der Außenseite des unteren Konusabschnitts
9 ein oberer Wulst 16 um, und begrenzt seitlich eine auf dem Außenumfang des unteren
Konusabschnitts 9 umlaufende äußere Ringnut 17.
[0037] Der Ringflansch 6 ist im Wesentlichen eben. Gemäß Fig. 3 hat er in der Unterseite
18 zwei halbkreisförmige Belüftungsnuten 19, die symmetrisch bezüglich eines Durchmessers
des Ringflansches 6 angeordnet sind. Jede Belüftungsnut 19 ist an einem Ende mit einer
radial nach außen erstreckten Einlassnut 20 und am anderen Ende mit einer radial nach
innen erstreckten Auslassnut 21 verbunden. Dabei ist jeweils die mit der einen Belüftungsnut
19 verbundene Einlassnut 20 neben der mit der anderen Belüftungsnut 20 verbundenen
Auslassnut 21 angeordnet. Die Einlassnut 20 der einen Belüftungsnut 19 ist um ca.
180° gegenüber der Einlassnut 20 der anderen Belüftungsnut 19 versetzt. Die Belüftungsnuten
19 sowie die Einlassnuten 19 und die Auslassnuten 20 haben z.B. einen Querschnitt
von jeweils 0,5 mm x 0,5 mm.
[0038] Der Trinksauger 3 ist einteilig aus Silikon, thermoplastischem Elastomer oder einem
anderen weichelastischen Material hergestellt. Vorzugsweise ist das Material spritzgießbar.
[0039] Das Trinkgefäß 2 ist eine Trinkflasche, die gemäß Fig. 6 einen hohlzylindrischen
Flaschenkörper 21 mit einem Flaschenboden am unteren Ende aufweist. Am oberen Ende
ist der Flaschenkörper über eine Flaschenschulter 22 mit einem Flaschenhals 23 verbunden.
Der Flaschenhals 23 trägt ein Außengewinde 24 zum Aufschrauben des Schraubringes 4.
Oben weist der Flaschenhals 23 einen nach innen abgewinkelten Öffnungsrand 25 auf,
der eine kreisrunde Gefäßöffnung 26 umgibt. Angrenzend an die Gefäßöffnung 26 hat
der Öffnungsrand 25 an der Oberseite 27 eine kreisringscheibenförmige Öffnungsrandfläche
28, deren innerer Teil eine Dichtfläche 29 ist. Zwischen Öffnungsrandfläche 28 und
Flaschenhals 23 hat der Öffnungsrand eine konische Öffnungsrandfläche 30.
[0040] Die Trinkflasche 2 ist einteilig aus einem harten Kunststoff hergestellt, beispielsweise
aus Polypropylen, Polyethylen oder Polycarbonat. Sie ist vorzugsweise im Extrusionsblasverfahren
mit verlorenem Kopf hergestellt.
[0041] Der Schraubring 4 hat einen kreiszylindrischen Mantel 31 mit einem Innengewinde 32
an der Innenseite. Der obere Rand des Mantels 31 ist mit einem nach innen vorstehenden
Schraubringflansch 33 versehen. Der Schraubringflansch 33 weist ein zentrales Durchgangsloch
34 auf. Zwischen Schraubringflansch 33 und Innengewinde 32 läuft am Innenumfang des
Mantels 21 ein unterer Wulst 35 um. Schraubringflansch 33 und unterer Wulst 35 begrenzen
seitlich eine auf dem Innenumfang des Mantels 31 umlaufende innere Ringnut 36.
[0042] Auf der Unterseite des Schraubringflansches 33 laufen mehrere Rippen 37 um das Durchgangsloch
34 um.
[0043] Der Trinksauger 3 ist von unten mit dem Saugteil 5 in das Durchgangsloch 34 einsetzbar,
bis der innere Rand des Schraubringflansches 33 in die äußere Ringnut 17 des Trinksaugers
3 und der äußere Rand des Ringflansches 6 in die innere Ringnut 36 des Schraubringes
4 eingreift. Die vormontierte Einheit aus Trinksauger 3 und Schraubring 4 ist auf
das Außengewinde 24 der Trinkflasche 2 aufschraubbar, bis die Unterseite 18 des Ringflansches
6 an der Dichtfläche 29 anliegt. Alternativ wird der Ringflansch 6 auf die Öffnungsrandfläche
28 aufgesetzt und dann der Schraubring 4 über den Trinksauger 3 gestülpt und an der
Trinkflasche 2 festgeschraubt.
[0044] Trinksauger 3, Schraubring 4 und Trinkflasche 2 sind so aufeinander abgestimmt, dass
bei Anlage des Ringflansches 6 auf der Dichtfläche 29 des Öffnungsrandes 25 die Belüftungsnuten
19 in dem in Fig. 3 markierten, kreisringscheibenförmigen Abdichtbereich 37 von der
Dichtfläche 29 abgedeckt sind. Wenn der Benutzer an dem Trinksauger 3 saugt und durch
die Trinköffnung 14 Flüssigkeit ausströmt, bildet sich im Trinkgefäß 2 ein Unterdruck.
Durch die Belüftungskanäle 19 erfolgt ein Druckausgleich mit der Umgebung.
[0045] Hierbei tritt die nachströmende Luft durch die außerhalb des Öffnungsrands 25 freiliegenden
Einlassnuten 20 in die Belüftungsnuten 19 ein und tritt durch die innerhalb des Öffnungsrandes
25 freiliegenden Auslassnuten 21 in das Trinkgefäß 2 ein. Zu den Einlassnuten 20 gelangt
die nachströmende Luft beispielsweise durch die Spalte zwischen Innengewinde 32 und
Außengewinde 24 oder zwischen Trinksauger 3 und Schraubring 4.
[0046] Durch die Kapillarwirkung kann jedoch kein Wasser oder eine andere Flüssigkeit aus
dem Trinkgefäß 2 durch die Belüftungsnuten 19 austreten. Zudem wird ein freies Ausströmen
von Flüssigkeit dadurch verhindert, dass bei liegendem Trinkgefäß 2 die Einlassnut
20 oberhalb der mit demselben Belüftungskanal 19 verbundenen Auslassnut 21 angeordnet
ist, wenn die Flüssigkeit im Trinkgefäß an der Auslassnut 21 ansteht. Aufgrund des
geringen Querschnitts und der im Verhältnis dazu großen Länge setzt darüber hinaus
die Belüftungsnut 19 eindringender Flüssigkeit einen hohen Strömungswiderstand entgegen.
Infolgedessen kann allenfalls ein geringer, tolerierbarer Leckmassenstrom austreten.
Für die nachströmende Luft ist der Strömungswiderstand jedoch viel geringer, sodass
ein relativ ungehinderter Druckausgleich mit der Umgebung erfolgen kann. Der Querschnitt
der Belüftungsnut 19 verändert sich praktisch nicht, wenn der Schraubring 4 mit unterschiedlichem
Anzugsmoment angezogen wird.
[0047] Vorstehende Belüftung und Auslaufsicherung funktioniert besonders gut bei Trinkgefäßen
2 mit breiten Öffnungsrändern 25, bei denen sichergestellt werden kann, dass der Belüftungskanal
19 umlaufend mittig über dem Öffnungsrand 25 sitzt.
[0048] Das Ausführungsbeispiel von Fig. 7 bis 10 ist besonders für Flaschen mit schmalen
Öffnungsrändern geeignet. Aufgrund von Toleranzen ist es bei schmalen Öffnungsrändern
kaum möglich, die Belüftungskanäle 19 an der Unterseite eines ebenen Ringflansches
6 mittig über dem Öffnungsrand 25 zu positionieren.
[0049] Gemäß Fig. 7 und 8 unterscheidet sich dieses Ausführungsbeispiel von dem zuvor Beschriebenen
dadurch, dass der Ringflansch 6 zusätzlich zu einem ebenen Flanschabschnitt 38 einen
sich nach unten verjüngenden, konischen Flanschabschnitt 39 aufweist. Die Belüftungsnuten
19 sind auf der Außenseite des konischen Flanschabschnittes 39 angeordnet. Gemäß Fig.
9 erstrecken sich die Einlassnuten 20 jeweils vom äußeren Rand des ebenen Flanschabschnittes
37 bis zum konischen Flanschabschnitt 39 und auf dem konischen Flanschabschnitt 39
bis zu einem Ende einer Belüftungsnut 19. Die Auslassnuten 21 erstrecken sich jeweils
vom anderen Ende des Belüftungskanals 19 bis zum inneren Rand des konischen Flanschabschnittes
39.
[0050] Gemäß Fig. 7 und 8 weist zudem der Öffnungsrand 25 des Trinkgefäßes 2 oben eine ebene
Öffnungsfläche 28 und daran innen angrenzend einen nach oben sich erweiternde, konische
Öffnungsrandfläche 30 auf. Der Konuswinkel der konischen Öffnungsrandfläche 30 stimmt
mit dem Konuswinkel des konischen Flanschabschnittes 39 überein.
[0051] Der Trinksauger 3 wird mittels des Schraubringes 4 in der oben beschriebenen Weise
an dem Trinkgefäß 2 befestigt. Hierbei liegt der konische Flanschabschnitt 39 abdichtend
an der konischen Öffnungsrandfläche 38 an. Über die Einlassnuten 20, die damit verbundenen
Belüftungsnuten 15 und die damit verbundenen Auslassnuten 21 kann ein Druckausgleich
mit Umgebung erfolgen. Zugleich verhindern die Belüftungsnuten 19 Flüssigkeitsleckagen.
[0052] Durch den konischen Flanschabschnitt 39 und die konische Öffnungsrandfläche 30 wird
sichergestellt, dass nach der Montage die Belüftungskanäle 19 vom Öffnungsrand 25
abgedeckt werden.
Bezugszeichenliste
[0053]
- 1
- Trinkbehälter
- 2
- Trinkgefäß,
- 3
- Trinksauger
- 4
- Schraubring
- 5
- Saugteil
- 6
- Ringflansch
- 7
- Saugertülle
- 8
- Sauger
- 9
- unterer Konusabschnitt
- 10
- oberer Konusabschnitt
- 11
- Saugerhals
- 12
- Saugerkopf
- 13
- Anschrägung
- 14
- Trinköffnung
- 15
- Einschnürung
- 16
- oberer Wulst
- 17
- äußere Ringnut
- 18
- Unterseite
- 19
- Belüftungsnuten
- 20
- Einlassnut
- 21
- Auslassnut
- 22
- Flaschenschulter
- 23
- Flaschenhals
- 24
- Außengewinde
- 25
- Öffnungsrand
- 26
- Gefäßöffnung
- 27
- Oberseite
- 28
- Öffnungsrandfläche
- 29
- Dichtfläche
- 30
- konische Öffnungsrandfläche
- 31
- Mantel
- 32
- Innengewinde
- 33
- Schraubringflansch
- 34
- Durchgangsloch
- 35
- unterer Wulst
- 36
- innere Ringnut
- 37
- Rippen
- 38
- ebener Flanschabschnitt
- 39
- konischer Flanschabschnitt
1. Trinkbehälter mit einem Trinkgefäß, einem Trinkaufsatz und einem Schraubring, wobei
- das Trinkgefäß (2) einen Innenraum, eine kreisrunde Gefäßöffnung (26), einen die
Gefäßöffnung umgebenden Öffnungsrand (25) und ein Außengewinde (24) neben der Gefäßöffnung
aufweist,
- der Trinkaufsatz (3) einen umlaufenden Ringflansch (6) zur Anlage am Öffnungsrand
(25) des Trinkgefäßes und ein nach außen vorstehendes Trinkelement (5) aufweist,
- mindestens eine teilkreisförmig um die Gefäßöffnung (26) umlaufende Belüftungsnut
(19) in der Unterseite (18) des Ringflansches (6) angeordnet und von der Oberseite
des Öffnungsrandes (25) abgedeckt ist oder in der Oberseite des Öffnungsrandes (25)
angeordnet und von der Unterseite des Ringflansches (6) abgedeckt ist und in der Unterseite
des Ringflansches (6) oder der Oberseite des Öffnungsrandes (25) zusätzlich zu der
Belüftungsnut (19) eine mit dem einen Ende der Belüftungsnut verbundene, radial nach
außen erstreckte Einlassnut (20) und eine mit dem anderen Ende der Belüftungsnut verbundene,
radial nach innen erstreckte Auslassnut (21) vorhanden ist und
- der Schraubring (4) mit einem Innengewinde (32) auf das Außengewinde (24) aufgeschraubt
ist und mit einem Schraubringflansch (33) den Ringflansch (6) gegen den Öffnungsrand
(25) drückt.
2. Trinkbehälter nach Anspruch 1, bei dem die Belüftungsnut (19) halbkreisförmig ist.
3. Trinkbehälter nach Anspruch 1 oder 2, bei dem zwei teilkreisförmige Belüftungsnuten
(19) vorhanden sind, die symmetrisch bezüglich eines Durchmessers des Ringflansches
(6) oder der Gefäßöffnung (26) angeordnet sind.
4. Trinkbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, der zwei halbkreisförmige Belüftungsnuten
(19) aufweist, wobei die Einlassnut (20) und die Auslassnut (21) der beiden Belüftungsnuten
(19) jeweils nebeneinander angeordnet sind.
5. Trinkbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem der Ringflansch (6) an der
Unterseite (18) und/oder der Öffnungsrand (25) an der Oberseite (27) ganz oder teilweise
eben ist.
6. Trinkbehälter nach Anspruch 5, bei dem das Trinkgefäß aus Kunststoff im Extrusionsblasverfahren
mit verlorenem Kopf hergestellt ist.
7. Trinkbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem der Ringflansch an der Unterseite
und bei dem der Öffnungsrand an der Oberseite (27) ganz oder teilweise konisch ist.
8. Trinkbehälter nach Anspruch 7, bei dem das Trinkgefäß (2) aus Kunststoff durch Spritzblasen
hergestellt ist.
9. Trinkbehälter nach einem der Ansprüche 5 bis 8, bei dem der Ringflansch (6) an der
Unterseite (18) und/oder der Öffnungsrand (25) an der Oberseite (27) außen angrenzend
an den konischen Teil einen ebenen Teil aufweist.
10. Trinkbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem die Auslassnut (21) am Innenumfang
des Ringflansches (6) mündet und/oder bei dem die Einlassnut (20) am Außenumfang des
Ringflansches (6) mündet.
11. Trinkbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, bei dem das Trinkgefäß (2) eine Trinkflasche
oder ein Trinkbecher ist und/oder der Trinkaufsatz ein Trinksauger oder eine Trinktülle
oder ein Trinkaufsatz mit einem Push-Pull-Ventil oder ein Trinkaufsatz mit einem Trinkhalm
ist.
12. Trinkbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, bei dem der Trinkaufsatz (3) ein
Trinkventil umfasst.
13. Trinkbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 12, bei dem der Schraubring (4) ein von
dem Trinkaufsatz (3) getrenntes Bauteil ist oder bei dem der Schraubring (4) einteilig
mit dem Trinkaufsatz (3) ausgeführt ist.