[0001] Die Erfindung betrifft ein Einsatzstück für den Ausgussstutzen eines Behälters für
Flüssigkeit mit einem Behältervolumen, einem Ausgusskanal, einem davon getrennten
Befüllkanal und einem Belüftungskanal, die in den Ausgussstutzen münden, wobei das
Einsatzstück einen Verschlusskörper für den Befüllkanal des Behälters aufweist und
einen Durchströmungskanal für die auszugießende Flüssigkeit bildet.
[0002] Die Erfindung betrifft weiterhin einen Behälter zur Bevorratung und zum Ausgießen
von Flüssigkeiten mit einem Ausgussstutzen, mit einem Behältervolumen, mit einem Ausgusskanal
und einem davon getrennten Befüllkanal und mit einem Belüftungskanal, wobei der Ausgusskanal,
der Befüllkanal und der Belüftungskanal in den Ausgussstutzen münden, wobei der Ausgussstutzen
ein Einsatzstück aufnimmt, welches den Befüllkanal verschließt und einen Durchströmungskanal
bildet, der den Ausgusskanal mit dem Ausgussstutzen verbindet.
[0003] Ein Einsatzstück der vorstehend genannten Art ist beispielsweise aus der
EP 2 179 932 A1 bekannt. Die
EP 2 179 932 A1 betrifft eine Verschlusseinrichtung zum Verschließen eines Behälters zur Bevorratung
von Flüssigkeiten, mit einem Behältervolumen und mit einer damit in Flüssigkeitsverbindung
stehenden Ausgießöffnung, wobei der Behälter wenigstens eine Belüftungsleitung aufweist,
die sich vom Bereich der Ausgießöffnung aus erstreckt und in das Bahältervolumen mündet.
Die Verschlusseinrichtung weist einen der Ausgießöffnung zugeordneten Einsatz auf,
der mit einer Verschlusskappe abdeckbar ist. Der Einsatz weist eine mit dem Behältervolumen
in Flüssigkeitsverbindung bringbare Durchströmungsöffnung und zumindest eine mit der
Belüftungsleitung in Luftleitungsverbindung bringbare Belüftungsöffnung auf.
[0004] Die
EP 2 179 932 A1 beschreibt auch einen gattungsgemäßen Behälter zur Bevorratung und zum Ausgießen
von Flüssigkeiten.
[0005] Ein solcher Behälter ist darüber hinaus auch aus der
DE 101 59 988 A1 bekannt. Die
DE 101 59 988 A1 beschreibt eine Flasche zur Bevorratung und zum Ausgießen von Flüssigkeiten mit einem
inneren Volumen und einer Ausgießöffnung, wobei das innere Volumen in ein Vorratsvolumen
und ein Entnahmevolumen unterteilt ist, die miteinander in Verbindung stehen, sodass
bei einer normalen vertikalen Stellposition des Behälters das Entnahmevolumen oberhalb
des Vorratsvolumens angeordnet ist und ein Überströmen von Flüssigkeit aus dem Vorratsvolumen
in das Entnahmevolumen verhindert ist, bis der Behälter über einen vorgegebenen Grenzwinkel
aus der vertikalen Position gekippt wird.
[0006] Ein vergleichbarer Behälter ist beispielsweise auch aus der
WO 2007/048173 A1 bekannt. Solche Behälter finden häufig als Motoröl-Nachfüllgebinde für Kfz Anwendung.
Ebenso bekannt ist die Verwendung derartiger Behälter oder Flaschen für die Bevorratung
von Kühlflüssigkeit oder Frostschutzmittel oder dergleichen.
[0007] Bei herkömmlichen Flaschen besteht normalerweise das Problem, dass bei einer Vollständig
gefüllten Flasche schon bei einer geringen Verkippung der Flasche Öl aus dem Ausgießvolumen
austritt, obwohl der Ausgussstutzen der Ölflasche noch nicht hinreichend genau über
dem Öleinfüllstutzen des Motors positioniert ist. In diesem Fall kann es vorkommen,
dass Öl neben den Öleinfüllstutzen des Motors fließt, was sowohl aus ökonomischer
als auch ökologischer Sicht bedenklich ist.
[0009] Um bei der Entleerung des Entnahmevolumens eine im Wesentlichen gluckerfreie Entleerung
zu ermöglichen, ist es grundsätzlich bekannt, Behälter, wie sie beispielsweise in
der
DE 101 59 988 A1 beschrieben sind, mit einer Belüftungsleitung zu versehen, die sich vom Bereich der
Ausgießöffnung in das Behältervolumen erstreckt. Die Belüftungsleitung sorgt dafür,
dass bei Entnahme von Flüssigkeit für eine Belüftung des Vorratsvolumens gesorgt wird.
Dabei strömt Luft im Bereich der Ausgießöffnung in die Belüftungsleitung ein, die
dann unmittelbar in das Vorratsvolumen eingeleitet wird. Dadurch wird insgesamt eine
vergleichmäßigte Strömung bei Entnehmen einer Flüssigkeitsmenge aus dem Vorratsbehälter
beziehungsweise aus der Flasche gewährleistet.
[0011] Bei der Entnahme von Flüssigkeit aus einer Flasche beziehungsweise aus einem Behälter
der zuvor beschriebenen Art muss, wie eingangs bereits erwähnt, der Behälter über
einen vorgegebenen Grenzwinkel gekippt werden, bis die Flüssigkeit aus diesem austritt.
Zur vollständigen Entleerung des Behälters ist es erforderlich, den Behälter vollständig
über Kopf zu positionieren, sodass der Ausgussstutzen in Gewichtskraftrichtung senkrecht
nach unten zeigt. Dabei ist es erforderlich, den Behälter etwa zwischen einem Grenzwinkel
von 90° bis zur vollständigen Überkopflage verhältnismäßig schnell zu kippen, um einen
kontrollieren Austritt der Flüssigkeit aus dem Ausgussstutzen beziehungsweise aus
dem Mundloch des Ausgussstutzens zu erzielen. Insbesondere durch die in der Regel
rotationssymmetrische Ausbildung der Mündungsöffnung des Ausgussstutzens kommt es
gelegentlich zur Verwirbelung der aus dem Behälter austretenden Flüssigkeit mit der
in den Belüftungskanal einströmenden Luft. Durch die in den Belüftungskanal einströmende
Luft entsteht ein Sog beziehungsweise Unterdruck, der den aus dem Ausgussstutzen austretenden
Flüssigkeitsstrahl beeinträchtigt. Im Ergebnis kommt es dazu, dass der aus dem Behälter
austretende Flüssigkeitsstrahl nur zeitweise senkrecht austritt und teilweise unkontrolliert
abgelenkt wird, was je nach Abstand der Flasche zu der Einfüllöffnung beziehungsweise
zu der Zielöffnung dazu führen kann, dass Flüssigkeit verschüttet wird.
[0012] Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Einsatzstück
für einen Ausgussstutzen eines Behälters sowie einen entsprechenden Behälter bereitzustellen,
bei dessen Entleerung durch Kippen des Behälters, insbesondere in der Überkopfposition
des Behälters ein konzentrierter und kontrollierter Strahl an austretender Flüssigkeit
erzeugbar ist.
[0013] Die Aufgabe wird gelöst mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0014] Die Aufgabe wird weiterhin gelöst durch einen Behälter zur Bevorratung und zum Ausgießen
von Flüssigkeiten nach einem nebengeordneten Anspruch.
[0015] Nach einem Gesichtspunkt der Erfindung ist ein Einsatzstück für den Ausgussstutzen
eines Behälters für Flüssigkeiten vorgesehen, wobei der Behälter ein Behältervolumen,
einen Ausgusskanal, einen davon getrennten Befüllkanal und einen Belüftungskanal umfasst,
die in den Ausgussstutzen münden, wobei das Einsatzstück einen Grundkörper mit einem
Verschlusskörper für den Befüllkanal des Behälters aufweist und einen Durchströmungskanal
für die auszugießende Flüssigkeit bildet, wobei das Einsatzstück eine Ausgusstülle
umfasst, die Ausgusstülle sich in den Ausgussstutzen des Behälters und etwa koaxial
zu dem Ausgussstutzen des Behälters erstreckt und die Ausgusstülle einen mit dem Belüftungskanal
des Behälters verbundenen, offenen Ringraum bildet. Die Ausgusstülle erstreckt sich
zweckmäßigerweise nur über eine Teillänge des Ausgussstutzens.
[0016] Die Ausgusstülle bildet also erfindungsgemäß einen Teil des Durchströmungskanals,
vorzugsweise die Mündung des Durchströmungskanals in den Ausgussstutzen. Die Ausgusstülle
kann etwa zylindrisch ausgebildet sein und zu dem Ausgussstutzen, der vorzugsweise
etwa ebenfalls zylindrisch ausgebildet ist, konzentrisch angeordnet sein.
[0017] Durch den zwischen der Ausgusstülle und einer Umfassungswand des Ausgussstutzens
gebildeten Ringraum kann der Belüftungsvolumenstrom erfindungsgemäß zumindest über
einen Teil des Ausgießweges von dem Flüssigkeitsstrahl beziehungsweise von dem Entleerungsvolumenstrom
getrennt werden, sodass im Bereich der Ausgusstülle eine Bündelung der Flüssigkeit
bei Entnahme aus der Flasche erzielt wird. Das Einsatzstück kann im Wesentlichen als
Kunststoffstopfen ausgebildet sein, der formschlüssig und/oder kraftschlüssig in dem
Ausgussstutzen des Behälters fixiert ist.
[0018] Der Einsatzstutzen ist so ausgebildet, dass er innerhalb des Ausgussstutzens einen
Füllgutkanal definiert, der über eine Teillänge des Ausgussstutzens eine Trennung
des Füllguts von der entgegengesetzten Belüftungsströmung bewirkt.
[0019] Zweckmäßigerweise erstreckt sich die Ausgusstülle nicht bis in den Mündungsquerschnitt
des Ausgussstutzens.
[0020] Bei einer bevorzugten Variante des Einsatzstücks gemäß der Erfindung ist vorgesehen,
dass die Ausgusstülle als zylindrischer Kragen ausgebildet ist, dessen Höhe wenigstens
so bemessen ist, dass dieser eine Mündung des Belüftungskanals in den Ausgussstutzen
des Behälters verdeckt.
[0021] Zweckmäßigerweise münden der Ausgusskanal und der Belüftungskanal seitlich beziehungsweise
umfänglich in den Ausgussstutzen. Der Durchströmungskanal des Einsatzstücks erstreckt
sich im Wesentlichen senkrecht dazu.
[0022] Zweckmäßigerweise umfasst der Grundkörper des Einsatzstücks wenigstens eine Einströmöffnung
in den Durchströmungskanal, die mit dem Ausgusskanal des Behälters kommuniziert und
die ein Einströmen der Flüssigkeit quer zu der durch die Ausgusstülle vorgegebenen
Ausgussrichtung ermöglicht.
[0023] Bei einer besonders vorteilhaften Variante des Einsatzstücks gemäß der Erfindung
ist vorgesehen, dass der Grundkörper mehrere umfänglich angeordnete Fenster als Einströmöffnungen
aufweist.
[0024] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Fenster gleichmäßig über den Umfang des Grundkörpers
verteilt angeordnet sind, sodass bei der Bestückung des Behälters mit dem Einsatzstück
keine genaue Positionierung des Einsatzstücks erforderlich ist.
[0025] Die Fenster können beispielsweise von sich in Durchströmungsrichtung erstreckenden
länglichen, stabförmigen oder säulenförmigen Stützen begrenzt sein, wobei die Stützen
einen käfigartigen zylindrischen Abschnitt des Grundkörpers bilden.
[0026] Die als Stäbe ausgebildeten Stützen können beispielsweise ein etwa dreieckiges Querschnittsprofil
aufweisen, wobei jeweils eine Spitze dieses Querschnittsprofils radial auswärts zeigt,
woraus sich ein verringerter Strömungswiderstand der die Fenster begrenzenden Stützen
ergibt.
[0027] Bei einer zweckmäßigen und vorteilhaften Variante des Einsatzstücks sind als Einströmöffnungen
insgesamt sechs Fenster gleichmäßig über den Umfang des Grundkörpers verteilt angeordnet,
wobei jedes Fenster von zwei Stäben begrenzt wird.
[0028] Das Querschnittsprofil der Stäbe ist zweckmäßigerweise so ausgebildet, dass der jeweils
radial nach außen weisende Winkel des Querschnittsprofils etwa 60° bis 66° beträgt.
[0029] Die Stäbe zwischen den Fenstern weisen ein etwa dreieckiges Querschnittsprofil mit
einer radial auswärts zeigenden Profilkante und einer leicht gekrümmten Profilseite
auf, die einen Radius bildet, der einem Innenradius des Durchströmungskanals entspricht.
[0030] Der Verschlusskörper des Einsatzstücks bildet einen Boden des Einsatzstücks. Die
durch die Fenster eintretende Flüssigkeit wird in dem Einsatzstück um circa 90° in
Richtung der Längserstreckung der Ausgusstülle umgelenkt.
[0031] Bei einer Variante des Einsatzstücks gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass der
Grundkörper einen Dichtsitz innerhalb des Auslaufstutzens des Behälters bildet, der
eine Abdichtung zwischen dem Ausgusskanal und dem Befüllkanal erzeugt. Der Dichtsitz
kann beispielsweise vollständig umlaufend ausgebildet sein, vorzugsweise in Form eines
umlaufenden Bundes der auf einem entsprechend gestalteten Absatz des Ausgussstutzens
aufliegt. Der Bund kann beispielsweise konisch ausgestaltet sein, um einen Dichtsitz
ohne ein zusätzliches Dichtmittel zu bilden.
[0032] Darüber hinaus kann der Grundkörper einen weiteren oder zweiten umlaufenden Dichtsitz
mit dem Befüllkanal bilden. Dieser Dichtsitz kann beispielsweise in Form eines zylindrischen
Stopfens ausgebildet sein, der den Befüllkanal ausfüllt.
[0033] Bei einer besonders zweckmäßigen Ausgestaltung des Einfüllstutzens gemäß der Erfindung
ist der Grundkörper mit Rastmitteln zur rastenden Festlegung in dem Ausgussstutzen
des Behälters versehen. Beispielsweise kann der Grundkörper hierzu Federzungen oder
Schnapphaken aufweisen, die den Ausgussstutzen beispielsweise im Bereich des Befüllkanals
hintergreifen.
[0034] Die Federzungen oder Schnapphaken können beispielsweise paarweise jeweils diametral
gegenüberliegend angeordnet sein, wobei beispielsweise ein erstes Paar eine andere
Eingriffslänge als ein zweites Paar aufweisen kann, sodass auf diese Art und Weise
ein Toleranzausgleich für einen etwa uneben ausgebildeten Oberboden des Behälters
erzielt wird. Unter Eingriffslänge ist die Höhe oder Lage einer wirksamen Rastfläche
zu verstehen.
[0035] Bei einer besonders bevorzugten Variante der Erfindung ist vorgesehen, dass der Verschlusskörper
einen Boden des Einsatzstücks bildet und mit dem Grundkörper umlaufend über eine Sollbruchlinie
verbunden ist.
[0036] Dadurch ist der Verschlusskörper aus dem Boden des Einsatzstücks herauslösbar, beispielsweise
mittels eines Werkzeugs, mit dem der Boden des Grundkörpers durchstoßen werden kann.
Die umlaufende Sollbruchlinie kann beispielsweise als umlaufende Dünnstelle nach Art
eines Filmscharniers ausgebildet sein.
[0037] Die Sollbruchlinie muss nicht vollständig umlaufend ausgebildet sein, vielmehr kann
diese durch eine Materialbrücke unterbrochen sein, sodass beim Durchstoßen des Stopfend
gewährleistet ist, dass der Verschlusskörper nicht in das Behältervolumen fällt.
[0038] Bei einer vorteilhaften Variante des Einsatzstücks gemäß der Erfindung ist dieser
aus thermoplastischem Kunststoff ausgebildet und wurde beispielsweise durch Spritzgießen
von thermoplastischem Kunststoff erhalten.
[0039] Nach einem weiteren Gesichtspunkt der Erfindung ist ein Behälter zur Bevorratung
und zum Ausgießen von Flüssigkeit mit einem Ausgussstutzen und mit einem Behältervolumen
vorgesehen, wobei der Behälter einen Ausgusskanal und einen davon getrennten Befüllkanal
und einen Belüftungskanal umfasst, wobei der Ausgusskanal, der Befüllkanal und der
Belüftungskanal in den Ausgussstutzen münden, wobei der Ausgussstutzen ein Einsatzstück
aufweist, welches den Befüllkanal verschließt und einen Durchströmungskanal bildet,
der den Ausgusskanal mit dem Ausgussstutzen verbindet, wobei das Einsatzstück eine
Ausgusstülle umfasst, die sich in den Ausgussstutzen erstreckt und koaxial zu diesem
angeordnet ist, wobei die Ausgusstülle einen mit dem Belüftungskanal verbundenen,
offenen Ringraum bildet und sich vorzugsweise die Ausgusstülle nur über eine Teillänge
des Ausgussstutzens erstreckt.
[0040] Eine vorteilhafte Variante des Behälters gemäß der Erfindung zeichnet sich dadurch
aus, dass das Behältervolumen in ein Vorratsvolumen und in ein Entnahmevolumen unterteilt
ist, die miteinander kommunizieren, wobei der Ausgusskanal mit dem Entnahmevolumen
kommuniziert oder ein Entnahmevolumen bildet, der Befüllkanal mit dem Vorratsvolumen
kommuniziert und der Belüftungskanal mit dem Vorratsvolumen kommuniziert.
[0041] Der Behälter gemäß der Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass das
Entnahmevolumen bei einer vertikalen Stellposition des Behälters oberhalb des Vorratsvolumens
so angeordnet ist, dass ein Überströmen von Flüssigkeit aus dem Vorratsvolumen in
das Entnahmevolumen erst dann möglich ist, wenn der Behälter über einen vorgegebenen
Grenzwinkel hinaus aus der vertikalen Position gekippt wird. Das Entnahmevolumen kann
beispielsweise über den Ausgusskanal so in den Ausgussstutzen münden, dass die Mündung
des Ausgusskanals bei einer Verkippung des Behälters zwischen dem Grenzwinkel und
der Überkopfposition des Behälters jeweils die tiefste Stelle des Entnahmevolumens
bildet.
[0042] Der Behälter gemäß der Erfindung umfasst vorzugsweise ein Einsatzstück mit einem
oder mehreren Merkmalen des zuvor beschriebenen Einsatzstücks.
[0043] Der Behälter gemäß der Erfindung kann beispielsweise aus thermoplastischem Kunststoff
ausgebildet sein. Der Behälter gemäß der Erfindung kann beispielsweise als extrusionsblasgeformter
Behälter ausgebildet sein.
[0044] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den Zeichnungen beschriebenen Ausführungsbeispiels
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert.
[0045] Es zeigen:
Figur 1: eine Abbildung eines Behälters gemäß der Erfindung,
Figur 2: eine Teilschnittansicht des Behälters gemäß der Erfindung aus Richtung des
Pfeils II in Figur 1,
Figur 3: eine Teilschnittansicht des Behälters gemäß der Erfindung von der Seite,
Figur 4: eine perspektivische Ansicht des Einsatzstücks gemäß der Erfindung,
Figur 5a: eine Draufsicht auf das Einsatzstück gemäß der Erfindung von oben,
Figur 5b: eine Seitenansicht des Einsatzstücks gemäß der Erfindung und
Figur 5c: eine Draufsicht auf das Einsatzstück gemäß der Erfindung von unten, wobei
die Unterseite die dem Vorratsvolumen des Behälters zugekehrte Seite ist und die Oberseite
die einer Ausgussöffnung des Behälters zugekehrte Seite ist.
Figur 1 zeigt einen Behälter 1 zur Bevorratung und zum Ausgießen von Flüssigkeiten
nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung. Der Behälter 1 umfasst ein Einsatzstück
2 für einen Ausgussstutzen 3 des Behälters 1.
[0046] Der Behälter 1 ist beispielsweise als Flasche zur Aufnahme von Motoröl eines Kfz
ausgebildet, beispielsweise als sogenanntes Nachfüllgebinde, wie es an Tankstellen
erhältlich ist. Der Behälter 1 besteht beispielsweise aus thermoplastischem Kunststoff
und kann durch Extrusionsblasformen hergestellt worden sein.
[0047] Der Behälter 1 umfasst ein Vorratsvolumen 4, welches beispielsweise ein Fassungsvermögen
von etwa einem Liter aufweisen kann.
[0048] Der Behälter 1 umfasst weiterhin oberhalb des Vorratsvolumens 4 einen sich parallel
zu dem Vorratsvolumen 4 erstreckenden Ausgusskanal 5, der in das Vorratsvolumen 4
mündet und über eine Trennwand 6 von dem Vorratsvolumen 4 getrennt ist.
[0049] Figur 1 zeigt den Behälter 1 in aufrecht stehender Anordnung, bei der der Ausgusskanal
5 sich oberhalb des Vorratsvolumens 4 und quer zu einer Ausgussrichtung erstreckt.
Die Ausgussrichtung wird durch eine Längsmittelachse des Ausgussstutzens 3 definiert.
[0050] In den Ausgussstutzen 3 münden seitwärts der Ausgusskanal 5 und ein darüber angeordneter
Belüftungskanal 7.
[0051] Der Ausgusskanal 5 mündet in das Vorratsvolumen 4 im Bereich der oberseitig verlaufenden
Trennwand 6 auf dem von dem Ausgussstutzen 3 abgewandten Ende des Ausgusskanals 5.
[0052] Wird der Behälter 1 von der in Figur 1 gezeigten aufgestellten Lage in eine gekippte
Lage verbracht, beispielsweise in eine Überkopflage, bildet der Ausgusskanal 5 als
Entnahmevolumen die tiefste Stelle des Behältervolumens, und zwar im Bereich der Einmündung.
[0053] Ein Austritt von Flüssigkeit aus dem Ausgussstutzen 5 findet nur dann statt, wenn
der Behälter 1 von der in Figur 1 gezeigten Lage über einen vorgegebenen Grenzwinkel
hinaus aus der vertikalen Position gekippt wird.
[0054] Der Belüftungskanal 7 ist von dem Ausgusskanal 5 und von dem oberen Teil des Vorratsvolumens
4 getrennt, dieser erstreckt sich parallel zu dem Ausgusskanal 5 über einen Oberboden
14 des Behälters 1 und entlang einer Seite des Behälters 1 bis zu einem Boden 8 des
Behälters 1, wo der Belüftungskanal 7 in das Vorratsvolumen 4 mündet. Beim Ausgießen
von Flüssigkeit aus dem Behälter 1 kann somit Luft über den Ausgussstutzen 3 in den
Belüftungskanal 7 und in das Vorratsvolumen 4 eintreten, und zwar in gleichem Maße
wie ein Flüssigkeitsvolumen aus dem Behälter 1, entnommen wird. Wie insbesondere aus
der Figur 3 zu entnehmen ist, umfasst der Behälter 1 einen Befüllkanal 9, der eine
unmittelbare Fluidverbindung des Ausgussstutzens 3 mit dem Vorratsvolumen 4 herstellt.
Der Befüllkanal 9 dient in erster Linie zur Erstbefüllung beziehungsweise Abfüllung
des Behälters 1. Nach Abfüllung des Behälters 1 durch den Befüller wird der Befüllkanal
9 mit dem Einsatzstück 2 gemäß der Erfindung zunächst dauerhaft verschlossen.
[0055] Das Einsatzstück 2 umfasst einen etwa zylindrischen Grundkörper 10, der, wie dies
in Figur 3 dargestellt ist, einerseits einen Stopfen 11 für den Befüllkanal 9 und
andererseits eine Ausgusstülle 12 bildet, die sich in den Ausgusskanal 5 erstreckt.
Im Bereich des Stopfens 11 des Grundkörpers 10 ist dieser mit Rasthaken 13 in dem
Befüllkanal 9 gesichert, wobei die Rasthaken 13 in der in Figur 3 gezeigten Einbaulage
des Einsatzstücks den das Vorratsvolumen 4 begrenzenden Oberboden 14 (siehe Figur
2) des Behälters 1 hintergreifen.
[0056] Insgesamt sind vier Rasthaken 13 mit gleichmäßigem Abstand zueinander an dem Stopfen
11 angeordnet, wobei ein erstes Paar Rasthaken 13, die gegenüberliegend angeordnet
sind, eine erste Länge oder Eingriffslänge aufweist und ein zweites Paar Rasthaken
13 eine zweite Länge oder Eingriffslänge (Oberkante Rastung) aufweist, sodass mit
dem Oberboden 14 des Behälters 1 ein Toleranzausgleich erzielbar ist.
[0057] In dem Stopfen 11 des Grundkörpers 10 des Einsatzstücks 3 ist ein heraustrennbarer
Verschlusskörper 15 vorgesehen, der über eine Sollbruchlinie 16 mit dem Grundkörper
10 verbunden ist.
[0058] Der Verschlusskörper 15 ist mittels eines Werkzeugs unter Zerstörung des Einsatzstücks
aus diesem herauslösbar beziehungsweise herausdrückbar, was zwecks Reinigung und Entsorgung
des gebrauchten Behälters 1 sinnvoll und wünschenswert ist.
[0059] In der in Figur 3 gezeigten Einbaulage des Einsatzstücks ist der Befüllkanal 9 des
Behälters 1 dicht verschlossen, sodass Flüssigkeit aus dem Vorratsvolumen 4 nicht
unmittelbar durch den Befüllkanal 9 in den Ausgussstutzen 3 gelangen kann.
Wie dies beispielsweise der Figur 5b entnehmbar ist, ist dazu der Grundkörper 10 im
Bereich des Stopfens 11 mit einstückig angeformten, umlaufenden Dichtlippen 17 versehen.
[0060] Auf seinem von dem Stopfen 11 abgewandten Ende ist der Grundkörper 10 des Einsatzstückes
2 mit der zuvor erwähnten Ausgusstülle 12 versehen, die als zylindrischer Kragen ausgebildet
ist, der sich in der Einbaulage ein Stück in den Ausgussstutzen 3 erstreckt und konzentrisch
sowie koaxial zu dem etwa zylindrischen Ausgussstutzen 3 angeordnet ist. Der Ausgussstutzen
3 ist in bekannter Art und Weise mit einer kreisrunden Ausgussöffnung 18 versehen
und weist ein Außengewinde 19 zur Aufnahme einer Verschlusskappe mit einem Überwurfgewinde
auf.
[0061] Eine solche Verschlusskappe kann unverlierbar an dem Behälter 1 angeordnet sein.
Aus Gründen der Vereinfachung ist eine solche Verschlusskappe in den Zeichnungen nicht
dargestellt.
[0062] In dem von der Ausgussöffnung 18 abliegenden Bereich des Ausgussstutzens 3 weist
dieser einen im Querschnitt bezüglich der Einfüllöffnung 18 vergrößerten Halsbereich
auf, in welchen der Belüftungskanal 7 einmündet.
[0063] Die Ausgusstülle 12 erstreckt sich im Wesentlichen in diesem Bereich des Ausgussstutzens
3, wobei die Höhe der Ausgusstülle, die eine umlaufend geschlossene Wand bildet, geringfügig
größer als der Durchmesser des Belüftungskanals 7 ist und die Ausgusstülle 12 den
Belüftungskanal 7 abschirmt.
[0064] Die Ausgusstülle 12 bildet innerhalb des Ausgussstutzens 3 einen umlaufenden Ringraum
20, der in Richtung des Flüssigkeitsaustritts geöffnet ist und innerhalb welchem die
beim Ausgießen der Flüssigkeit in den Belüftungskanal 7 einströmende Luft von der
durch die Ausgusstülle 12 austretenden Flüssigkeit getrennt ist.
[0065] Wie dies insbesondere der Figur 4 zu entnehmen ist, umfasst der Grundkörper 10 des
Einsatzstücks 2 einen umlaufenden Bund 21, an den sich einerseits die Ausgusstülle
12 anschließt und an den andererseits mehrere Stäbe 22 angeformt sind, die den Stopfen
11 und den Bund 21 miteinander verbinden.
[0066] Das Einsatzstück 2 ist vorzugsweise als einstückiges Kunststoffspritzgussteil ausgebildet.
[0067] Zwischen den Stäben 22 sind insgesamt sechs Fenster 23 ausgebildet, die seitliche
Einströmöffnungen in den von dem Grundkörper 10 definierten Durchströmungskanal des
Einsatzstückes 2 bilden. Durch die Fenster 23 kann die Flüssigkeit bei Kippen des
Behälters 1 aus der in Figur 1 dargestellten aufrechten Lage über den Ausgusskanal
5 durch die Fenster 23 in das Einsatzstück 2 eintreten. In dem Einsatzstück 2 wird
die Flüssigkeit um etwa 90° umgelenkt und gelangt bei gekippter oder Überkopflage
des Behälters 1 in die Ausgusstülle 12, in welcher der Flüssigkeitsstrahl gebündelt
wird. Im Bereich der Ausgusstülle 12 kann eine solche Strahlbündelung ohne Störung
durch einströmende Luft vonstatten gehen.
[0068] Dadurch, dass die Fenster 23 mit gleichmäßigem Abstand über den Umfang des Grundkörpers
10 verteilt angeordnet sind und lediglich durch die Stäbe 23 unterbrochen sind, kann
das Einsatzstück 2, welches vorzugsweise rotationssymmetrisch ausgebildet ist, in
jeder Winkellage in den Ausgussstutzen 3 eingepresst werden.
[0069] Wie dies insbesondere den Figuren 2 und 3 zu entnehmen ist, bildet der Bund 21 auf
seiner dem Stopfen 11 zugekehrten Seite einen umlaufend abgeschrägten Dichtsitz 24
aus, der gegen eine entsprechend schräge Wand des verbreiterten Halsbereichs des Ausgussstutzens
3 anliegt, sodass dadurch eine Trennung von Belüftungskanal 7 und Ausgusskanal 5 innerhalb
des Ausgussstutzens 3 erzielt wird. Der Dichtsitz 24 ist dabei so gestaltet, dass
ein separates Dichtmittel nicht erforderlich ist.
[0070] Die Rasthaken 13 sind zweckmäßigerweise als im Querschnitt etwa U-förmige Federzungen
ausgebildet, sodass das Einsatzstück 2 verhältnismäßig einfach durch die Ausgussöffnung
18 in den Ausgussstutzen 3 eingesetzt werden kann und innerhalb des Befüllkanals 9
verrastet werden kann. Ein Lösen des Einsatzstücks 2 ist danach nicht mehr zerstörungsfrei
möglich.
[0071] Wie dies insbesondere aus der Figur 4 ersichtlich ist, haben die Stäbe 22 ein etwa
dreieckiges Querschnittsprofil, wobei jeweils eine Kante des Querschnittsprofils radial
auswärts ausgerichtet ist, wobei eine Basis des dreieckigen Querschnittsprofils einen
Radius bildet, der dem Innenradius des Durchströmungskanals auf der Höhe des Bundes
21 entspricht.
Bezugszeichenliste
[0072]
- 1
- Behälter
- 2
- Einsatzstück
- 3
- Ausgussstutzen
- 4
- Vorratsvolumen
- 5
- Ausgusskanal
- 6
- Trennwand
- 7
- Belüftungskanal
- 8
- Boden des Behälters
- 9
- Befüllkanal
- 10
- Grundkörper
- 11
- Stopfen
- 12
- Ausgusstülle
- 13
- Rasthaken
- 14
- Oberboden
- 15
- Verschlusskörper
- 16
- Sollbruchlinie
- 17
- Dichtlippen
- 18
- Ausgussöffnung
- 19
- Außengewinde
- 20
- Ringraum
- 21
- Bund
- 22
- Stäbe
- 23
- Fenster
- 24
- Dichtsitz
1. Einsatzstück (2) für den Ausgussstutzen (3) eines Behälters (1) für Flüssigkeiten
mit einem Behältervolumen, einem Ausgusskanal (5), einem davon getrennten Befüllkanal
(9) und einem Belüftungskanal (7), die in den Ausgussstutzen (3) münden, wobei das
Einsatzstück (2) einen Grundkörper (10) mit einem Verschlusskörper (15) für den Befüllkanal
(9) des Behälters (1) aufweist und einen Durchströmungskanal für die auszugießende
Flüssigkeit bildet, wobei das Einsatzstück (2) eine Ausgusstülle (12) umfasst, die
Ausgusstülle (12) sich in den Ausgussstutzen (3) des Behälters (1) und etwa koaxial
zu diesem erstreckt und die Ausgusstülle (12) einen mit dem Belüftungskanal (7) des
Behälters (1) verbundenen, offenen Ringraum (20) bildet.
2. Einsatzstück (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Ausgusstülle (12) nur über eine Teillänge des Ausgussstutzens (3) erstreckt.
3. Einsatzstück (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgusstülle (12) als zylindrischer Kragen ausgebildet ist, dessen Höhe wenigstens
so bemessen ist, dass dieser eine Mündung des Belüftungskanals (7) in dem Ausgussstutzen
(3) des Behälters (1) verdeckt.
4. Einsatzstück (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (10) wenigstens eine Einströmöffnung in den Durchströmungskanal aufweist,
die mit dem Ausgusskanal (3) des Behälters (1) kommuniziert und die ein Einströmen
der Flüssigkeit quer zu der durch die Ausgusstülle (12) vorgegebenen Ausgussrichtung
ermöglicht.
5. Einsatzstück (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (10) mehrere umfänglich angeordnete Fenster (23) als Einströmöffnungen
aufweist.
6. Einsatzstück (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (10) einen Dichtsitz (24) innerhalb des Ausgussstutzens (3) des Behälters
(1) bildet, der eine Abdichtung zwischen dem Ausgusskanal (5) und dem Belüftungskanal
(7) erzeugt.
7. Einsatzstutzen (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (10) einen umlaufenden Dichtsitz mit dem Befüllkanal (9) bildet.
8. Einsatzstutzen (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (10) Rastmittel zur rastenden Festlegung des Einsatzstutzens (2)
in dem Ausgussstutzen (3) des Behälters (1) aufweist.
9. Einsatzstutzen (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlusskörper (15) einen Boden des Einsatzstücks (2) bildet und mit dem Grundkörper
(10) umlaufend über eine Sollbruchlinie (16) verbunden ist.
10. Behälter (1) zur Bevorratung und zum Ausgießen von Flüssigkeiten, mit einem Ausgussstutzen
(3) mit einem Behältervolumen, mit einem Ausgusskanal (5) und einem davon getrennten
Befüllkanal (9) und mit einem Belüftungskanal (7), die in den Ausgussstutzen (3) münden,
wobei der Ausgussstutzen (3) ein Einsatzstück (2) aufnimmt, welches den Befüllkanal
(9) verschließt und einen Durchströmungskanal bildet, der den Ausgusskanal (5) mit
dem Ausgussstutzen (3) verbindet, wobei das Einsatzstück (2) eine Ausgusstülle (12)
umfasst, die sich in den Ausgussstutzen (3) erstreckt und koaxial zu diesem angeordnet
ist und wobei die Ausgusstülle (12) einen mit dem Belüftungskanal (7) verbundenen,
offenen Ringraum (20) bildet.
11. Behälter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Ausgusstülle (12) nur über eine Teillänge des Ausgussstutzens (3) erstreckt.
12. Behälter (1) nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Behältervolumen in ein Vorratsvolumen (4) und in ein Entnahmevolumen unterteilt
ist, die miteinander kommunizieren, wobei der Ausgusskanal (5) ein Entnahmevolumen
bildet oder mit einem Entnahmevolumen kommuniziert, der Befüllkanal (9) mit dem Vorratsvolumen
(4) und der Belüftungskanal (7) mit dem Vorratsvolumen (4) kommuniziert.
13. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Entnahmevolumen bei einer vertikalen Stellposition des Behälters oberhalb des
Vorratsvolumens (4) so angeordnet ist, dass ein Überströmen von Flüssigkeit aus dem
Vorratsvolumen (4) in das Entnahmevolumen erst dann möglich ist, wenn der Behälter
über einen vorgegebenen Grenzwinkel hinaus aus der vertikalen Position gekippt wird.
14. Behälter (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatzstück (2) die Merkmale eines der Ansprüche 2 bis 8 aufweist.