[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kabelstecker mit den Merkmalen des Anspruches
1. Die vorliegende Erfindung betrifft demnach einen Kabelstecker, der ausgebildet
ist eine Kontaktanordnung (z. B. Leiterplatte) mit mehreren nebeneinander liegenden
Kontaktreihen auf einfache und kostengünstige Weise zu kontaktieren.
[0002] Im Stand der Technik sind diverse Steckverbinder bekannt, die unmittelbar ein Kabel
aufnehmen können. Aus
DE 32 40 873 A1 ist ein derartiger Steckverbinder in Form einer Drahthalterung bekannt, die das Anlöten
von Kabeln an eine Leiterplatte erleichtert, wobei die Kabel mit abisolierten Enden
in entsprechende Öffnungen der Halterung verklemmt werden. Die entsprechende Drahthalterung
kann an einer ganz bestimmten Position auf der Leiterplatte fixiert werden, wodurch
die Kabelenden positioniert werden. Nachteilig ist hierbei, dass eine Vorkonfektionierung
zwischen der vorgeschlagenen Drahthalterung und dem Kabel vor dem Anbringen der Drahthalterung
an der Leiterplatte nicht erfolgt. Wegen dem fehlenden Drahtschutz ist eine solche
Ausführung nicht sicher transportabel und verursacht hohen Montageaufwand.
[0003] Weiterhin ist es aus
FR 2 537 349 A1 bekannt, Steckkontaktelemente abzuwinkeln, und aus
GB 398 146 sind zum Beispiel Einrastbuchten bekannt, um ein Kabel am Grunde von Einführöffnungen
zu fuhren. Das Einsetzen von nicht positionierten und nicht vorsortierten Leitungen
auf eine Platine wird durch diese Lösungen demnach nicht vereinfacht.
[0004] Hierzu schlägt die
DE 196 14 697 A1 zum Beispiel einen Steckverbinder vor aus einem isolierten Kabel, welches in einen
Halteclip eingeführt und aus diesem abisoliert und gebogen wieder herausgeführt wird.
Durch den Halteclip wird eine Positionierung des Kabels gewährleistet. Das abisolierte
Kabel wird in Einrastbuchten weitergeführt, die sich aus der Form des einstückigen
Halteclips ergeben. Dabei bildet das aus dem Halteclip herausragende Kabelende den
eigentlichen Steckkontakt insbesondere zum Raum sparenden Anschluss an eine Kontaktanordnung.
[0005] Nachteilig bei dieser Ausführungsform bleibt die Transportproblematik. Obwohl das
über die Einrastbuchten hinausragende Kabelende nur so lang ist, dass es eine Steckfunktion
übernehmen kann, ist es bei Transportvorgängen stark schädigungsgefährdet. Weiterhin
sind die geometrischen Abmessungen immer auch im Hinblick auf die Kriechstromfestigkeit
zu optimieren. Maßgeblich für die möglichen Einsatzbedingungen bei einer bestimmten
Isolierstoffgruppe sind unter anderem die konstruktiv herzustellenden Luft- und Kriechstrecken,
die durch die Isolierkörpergeometrie definiert werden. Näheres zur Beurteilung und
Bewertung von Luft- und Kriechstrecken kann der Fachmann aus den international gültigen
Standards IEC 60664-1 und der IEC 60004-5 entnehmen. Bei dem vorgenannten Steckverbinder
liegen die aus dem Halteclip austretenden, abisolierten Kabelenden bereits vor dem
Einführen in die Einrastbuchten dicht nebeneinander, so dass stets die Gefahr von
Kurzschlüssen gegeben ist.
[0007] Allerdings besteht auch ein Bedürfnis darin, dass eine oder mehrere Reihen von Kontaktpunkten
auf einer Kontaktanordnung kostengünstig mit einem mehrpoligen Kabel zu verbinden
sind.
[0008] In der
DE 10324259 B4 wird ein Steckverbinder insbesondere als Löthilfe eingesetzt, der wenigstens ein
Kabel mit Isolierung umfasst, dessen abisoliertes, ggf. mit Lot überzogenes Ende als
Steckkontaktelement zur Kontaktierung mit einem anderen Element mit gegengleichen
Kontaktelementen wie z.B. einer Leiterplatte ausgebildet ist. Das abisolierte Kabel
ist durch einen Halteclip positioniert hindurchgeführt, wobei nach dem Austritt durch
eine Austrittsöffnung aus dem Halteclip das verbleibende Kabelende in einem stumpfen
oder rechten Winkel, gebogen ist.
[0009] Um eine wie zuvor genannte mehrreihige Kontaktierung vorzunehmen, wird in dieser
Druckschrift vorgeschlagen eine Vielzahl von Steckverbindern kaskadierend anzuordnen.
Nachteilig ist dabei, dass eine kaskadierende Ausführung nicht platzsparend ist und
bei vielen Anwendungen daher nicht eingesetzt werden kann. Hierzu schlägt die
DE 10324259 B4 weiter vor auf der Oberseite des Halteclips Vertiefungen einzubringen, die an die
Rundung des Kabelquerschnitts adaptiert sind. Dies ermöglicht das kaskadierte Anordnen
mehrere solcher Steckverbinder unmittelbar hintereinander, so dass die jeweils vorderen
Kabel eines Steckverbinders in den Vertiefungen des Halteclips eines hinterenSteckverbinders
zu liegen kommen.
[0010] Es besteht allerdings ein Bedürfnis danach, fertig konfektionierte Lösungen anzubieten,
welche den Montageaufwand weiter verringern, die zunehmend kompakter gebaut sind und
zudem einen sicheren Transport ermöglichen.
[0011] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe
zugrunde, einen mehrreihigen vorkonfektionierbaren Kabelstecker zu schaffen, der auch
bei beengten Platzverhältnissen verwendet werden kann, sicher transportiert werden
kann und universell einsetzbar ist. Ferner liegt die Aufgabe zu Grunde einen in Punkto
elektrischer Sicherheit optimierten Kabelstecker zu schaffen, bei dem ein optimales
Einsatzgebiet betreffend der Bemessungsspannung möglich ist, bei gleichzeitig platzsparender
Bauweise.
[0012] Diese Aufgabe wird durch einen Steckverbinder mit den Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
[0013] Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, dass ein Kabelstecker mit spezifisch
ausgebildeten und angeordneten Durchgangsöffnungen geschaffen wird, die in einem vorzugsweise
im Diagonalversatz angeordneten Raster in zwei L-förmig angeordneten Schenkel eingebracht
sind, wobei eine Öffnung zum Durchschieben eines abisolierten Endes einer Einzelleitung
bestimmt ist, während die in Flucht mit dieser Öffnung liegenden Öffnung im zweiten
Schenkel stirnseitig offen ausgebildet ist, um das hervorstehende abisolierte Ende
der besagten Einzelleitung umzubiegen und in eine dafür vorgesehene Klemmposition
zu bringen, bei der ein überstehender Endabschnitt aus der Unterseite des Isolierkörpers
des Kabeisteckers hervorsteht. Durch den wechselseitigen Diagonalversatz sowohl in
dem einen als auch im Wechsel wiederum in dem anderen Schenkel erhält man eine besonders
kompakte Bauform, bei der die Isolationscharakteristika wie Luft- und Kriechstrecken
im Verhältnis zur gesamten Bauteilgröße optimiert sind. Ein weiterer Vorteil liegt
darin, dass man in einem festen Raster ohne zusätzliche Kontaktelemente mit einer
korrespondierenden Kontaktanordnung kontaktieren kann. Bei der erfindungsgemäßen Konfiguration
benötigt man auch keine Stege zwischen den einzelnen Einzelleitungen, da die Leitungen
jeweils nahe benachbart bzw. entlang der Oberfläche des jeweils benachbarten Schenkels
verlaufen, so dass eine Beschädigung konstruktiv vermieden wird.
[0014] Erfindungsgemäß ist demnach ein Kabelstecker zum direkten Anschluss wenigstens einer
mehradrigen Leitung aus isolierten Einzelleitungen oder zum Anschluss eines Verbunds
von isolierten Einzelleitungen vorgesehen, wobei der Kabelstecker aus einen Isolierkörper
aus zwei einstückig miteinander verbundenen Schenkeln ausgebildet ist, und sich der
eine Schenkel in eine Vertikalrichtung V erstreckt, während sich der andere Schenkel
in eine Horizontalrichtung H erstreckt, wobei der sich in Vertikalrichtung V erstreckende
Schenkel mehrere nebeneinander angeordnete Durchtrittsöffnungen aufweist, die in Vertikalrichtung
V in zwei zueinander beabstandeten Horizontalbenen H1, H2 vorgesehen sind und wobei
der sich in Horizontalrichtung H erstreckende zweite Schenkel mehrere nebeneinander
angeordnete Durchtrittsöffnungen aufweist, die in Horizontalrichtung H in zwei zueinander
beabstandeten Vertikalebenen V1, V2 vorgesehen sind.
[0015] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist demnach vorgesehen,
dass die unteren Durchtrittsöffnungen des ersten Schenkels unmittelbar angrenzend
an die Oberseite des zweiten Schenkels angeordnet sind und/oder die hinteren Durchtrittsöffnungen
des zweiten Schenkels unmittelbar angrenzend an die Vorderseite des ersten Schenkels
angeordnet sind. Auf diese Weise kann ein besonders einfacher, aber effektiver Kabelschutz
gewährleistet werden.
[0016] Weiter vorteilhaft ist es, wenn der Isolierkörper eine im Westlichen L-förmige Schenkelanordnung
der beiden Schenkel aufweist, so dass eine kompakte Bauform erzielt wird, die eine
untere Montageauflage aufweist.
[0017] Weiter vorteilhaft ist es, wenn die Durchtrittsöffnungen im zweiten Schenkel als
zum vorderen Schenkelrand einseitig offene Durchtrittsöffnungen ausgebildet sind,
so dass eine Bestückung und die Kabelmontage besonders einfach von statten gehen.
Erfindungsgemäß ist mit Vorteil ferner vorgesehen, dass die Durchtrittsöffnungen im
ersten Schenkel als zylinderförmig umfangsgeschlossene Durchtrittsöffnungen ausgebildet
sind.
[0018] In einer weiter vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die
Durchtrittsöffnung(en) in der unteren Vertikalebene V1 der beiden Vertikalebene V1,
V2 im ersten Schenkel jeweils in einer Flucht mit je einer Durchtrittsöffnung in der
vorderen Horizontalebene H2 der beiden Horizontalebenen H1, H2 im zweiten Schenkel
angeordnet sind. In einer ebenfalls weiter vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
ist vorgesehen, dass die Durchtrittsöffnung(en) in der oberen Vertikalebene V2 der
beiden Vertikalebene im ersten Schenkel jeweils in einer Flucht mit je einer Durchtrittsöffnung
in der hinteren Horizontalebene H2 der beiden Horizontalebenen H1, H2 im zweiten Schenkel
angeordnet sind.
[0019] Forteilhaft ist ferner eine Ausgestaltung, bei der zwischen wenigstens zwei stirnseitig
offenen Durchtrittsöffnungen in der vorderen Horizontalebene H2 eine in der hinteren
Horizontalebene H1 stirnseitig offene Durchtrittsöffnung angeordnet ist, wobei bevorzugt
der Abstand der oberen Durchtrittsöffnung(en) der oberen Vertikalebene V2 zur Oberseite
des zweiten Schenkels entlang der Oberfläche des Isolierkörpers in etwa gleich dem
Abstand der vorderen Durchtrittsöffnung(en) der vorderen Horizontalebene H2 zur angrenzenden
Vorderseite des ersten Schenkels entlang der Oberfläche des Isolierkörpers ist.
[0020] Erfindungsgemäß kann in vorteilhafter Weise weiter vorgesehen werden, dass die Durchtrittsöffnungen
und/oder die Durchtrittsöffnungen im Diagonalversatz im jeweiligen Schenkel, vorzugsweise
in einem symmetrisch angeordneten Diagonalversatz angeordnet sind.
[0021] In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass
die Breite B der stirnseitigen Öffnungen der vorderen Durchtrittsöffnungen im zweiten
Schenkel eintrittsseitig kleiner oder gleich dem Durchmesser D des zylinderförmigen
Aufnahmebereiches der Durchtrittsöffnungen ist, der für das abisolierte Ende der aufzunehmenden
abisolierten Einzelleitung bestimmt ist und vorzugsweise in Richtung des zylinderförmigen
Aufnahmebereiches zunimmt oder konstant bleibt. In gleicher Weise kann vorgesehen
sein, dass die Breite B der stirnseitigen Öffnungen der hinteren Durchtrittsöffnungen
im zweiten Schenkel eintrittseitig größer als der Durchmesser D des zylinderförmigen
Aufnahmebereiches der Durchtrittsöffnungen ist, der für das abisolierte Ende der aufzunehmenden
abisolierten Einzelleitung bestimmt ist.
[0022] Andere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet
bzw. werden nachstehend zusammen mit der Beschreibung der bevorzugten Ausführung der
Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt.
[0023] Es zeigen:
- Fig.1
- eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;
- Fig.2
- eine Aufsicht auf das Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 und ,
- Fig.2
- eine stirnseitige Ansicht auf das Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 bzw.2.
[0024] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines lediglich beispielhaften Ausführungsbeispiels
mit Bezug auf die Figuren 1 bis 3, wobei gleiche Bezugszeichen in den Figuren auf
gleiche funktionale und/oder strukturelle Merkmale hinweisen.
[0025] In den Figuren 1 bis 3 ist eine kleinste Einheit eines zweireihigen Kabeisteckers
1 zum direkten Anschluss wenigstens einer mehradrigen Leitung aus isolierten Einzelleitungen
10 oder zum Anschluss eines Verbunds von isolierten Einzelleitungen 10 mit einem Leiter
10a, der von einem Isoliermantel umgeben ist, gezeigt. Der Kabelstecker 1 besteht
aus einen Isolierkörper 2 aus zwei einstückig miteinander verbundenen Schenkeln 20a,
20b.
[0026] Der eine (erste) Schenkel 20a erstreckt sich in eine Vertikalrichtung V, während
sich der andere (zweite) Schenkel 20b in die Horizontalrichtung H erstreckt. Der Isolierkörper
2 hat demnach eine im Westlichen L-förmige Schenkelanordnung der beiden Schenkel 20a,
20b.
[0027] Der sich in Vertikalrichtung V erstreckende Schenkel 20a zeigt hier drei nebeneinander
angeordnete Durchtrittsöffnungen 21u, 21o, die in Vertikalrichtung V in zwei zueinander
beabstandeten Horizontalbenen H1, H2 vorgesehen sind.
[0028] Die Horizontalebenen H1 und H2 stellen in der Höhe beabstandete gedachte Ebenen durch
den Schenkel 20a dar, welche die Lage der Durchtrittsöffnungen definieren (vorzugsweise
der Mittelebenen durch die Durchtrittsöffnungen).
[0029] Der sich in Horizontalrichtung H erstreckende zweite Schenkel 20b zeigt ebenfalls
drei nebeneinander angeordnete Durchtrittsöffnungen 21v, 21 h, die in Horizontalrichtung
H in zwei zueinander beabstandeten Vertikalebenen V1, V2 vorgesehen sind, welche ebenfalls
als Mittelebenen durch die Durchtrittsöffnungen zu betrachten sind.
[0030] In den Figuren ist ferner erkennbar, dass die vorderen und hinteren Durchtrittsöffnung(en)
21v, 21h im zweiten Schenkel 20b als zum vorderen Schenkelrand 22 einseitig offene
Durchtrittsöffnungen ausgebildet sind. Weiter zu erkennen ist, dass die Durchtrittsöffnungen
21u, 21o im ersten Schenkel 20a als zylinderförmig umfangsgeschlossene Durchtrittsöffnungen
ausgebildet sind. Die beiden Durchtrittsöffnung(en) 21 u in der unteren Vertikalebene
V1 der beiden Vertikalebene V1, V2 im ersten Schenkel 20a sind jeweils in einer Flucht
mit je einer der Durchtrittsöffnungen 21v in der vorderen Horizontalebene H2 der beiden
Horizontalebenen H1, H2 im zweiten Schenkel 20b angeordnet. Die obere Durchtrittsöffnung
21 o in der oberen Vertikalebene V2 der beiden Vertikalebene V1, V2 im ersten Schenkel
20a ist in einer Flucht mit der hinteren Durchtrittsöffnung 21 h in der hinteren Horizontalebene
H2 der beiden Horizontalebenen H1, H2 im zweiten Schenkel 20b angeordnet.
[0031] Es versteht sich von selbst, dass eine Mehrzahl von derart angeordneten Öffnungen
vorgesehen werden kann, je nach Breite und gewünschter Anzahl von Leiteraufnahmen
des Isolierkörpers.
[0032] Der gewählte Abstand der oberen Durchtrittsöffnung 21 o der oberen Vertikalebene
V2 zur Oberseite 23b des zweiten Schenkels 20b entlang der Oberfläche des Isolierkörpers
ist in etwa gleich dem Abstand der vorderen Durchtrittsöffnungen 21v der vorderen
Horizontalebene H2 zur angrenzenden Vorderseite 23a des ersten Schenkels 20a entlang
der Oberfläche des Isolierkörpers 2.
[0033] Ferner ist zu erkennen, dass die Durchtrittsöffnungen 21 u, 21 o sowie die Durchtrittsöffnungen
21 v, 21h im Diagonalversatzmuster im jeweiligen Schenkel 20a, 20b angeordnet sind,
insbesondere, wenn man eine breitere Ausführungsform in Betracht zieht, bei der die
hier gezeigte Einheit als kleinste Einheit zu sehen ist und sich in der Breitenrichtung
so im Diagonalversatz fortsetzt.
[0034] Die Breite B der stirnseitigen Öffnungen 25v der vorderen Durchtrittsöffnungen 21v
im zweiten Schenkel 20b ist eintrittsseitig etwas kleiner dem Durchmesser D des zylinderförmigen
Aufnahmebereiches 25a der Durchtrittsöffnungen 21v ist, der für das abisolierte Ende
der aufzunehmenden abisolierten Einzelleitung bestimmt ist.
und vorzugsweise in Richtung des zylinderförmigen Aufnahmebereiches zunimmt oder konstant
bleibt. Ferner ist noch zu erkennen, dass die Breite B der stirnseitigen Öffnungen
25h der hinteren Durchtrittsöffnungen 21 h im zweiten Schenkel 20b eintrittseitig
größer als der Durchmesser D des zylinderförmigen Aufnahmebereiches der Durchtrittsöffnungen
21 h ist, der für das abisolierte Ende der aufzunehmenden abisolierten Einzelleitung
bestimmt ist. Durch diese zuvor genannten Merkmale lässt sich eine besonders vorteilhafte
Leitungsbestückung vornehmen, bei anschließend gutem Leitungssitz.
[0035] Die Erfindung beschränkt sich in ihrer Ausführung nicht auf die vorstehend angegebenen
bevorzugten Ausführungsbeispiele. Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar,
welche von der dargestellten Lösung auch bei grundsätzlich anders gearteten Ausführungen
Gebrauch macht.
1. Kabelstecker (1) zum direkten Anschluss wenigstens einer mehradrigen Leitung aus isolierten
Einzelleitungen (10) oder zum Anschluss eines Verbunds von isolierten Einzelleitungen
(10), wobei der Kabelstecker (1) aus einen Isolierkörper (2) aus zwei einstückig miteinander
verbundenen Schenkeln (20a, 20b) ausgebildet ist, und sich der eine Schenkel (20a)
in eine Vertikalrichtung (V) erstreckt, während sich der andere Schenkel (20b) in
eine Horizontalrichtung (H) erstreckt,
wobei der sich in Vertikalrichtung (V) erstreckende Schenkel (20a) mehrere nebeneinander
angeordnete Durchtrittsöffnungen (21u, 21o) aufweist, die in Vertikalrichtung (V)
in zwei zueinander beabstandeten Horizontalbenen (H1, H2) vorgesehen sind und
wobei der sich in Horizontalrichtung (H) erstreckende zweite Schenkel (20b) mehrere
nebeneinander angeordnete Durchtrittsöffnungen (21v, 21h) aufweist, die in Horizontalrichtung
(H) in zwei zueinander beabstandeten Vertikalebenen (V1, V2) vorgesehen sind.
2. Kabelstecker (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper (2) eine im Westlichen L-förmige Schenkelanordnung der beiden Schenkel
(20a, 20b) aufweist.
3. Kabelstecker (1) gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchtrittsöffnungen (21v, 21h) im zweiten Schenkel (20b) als zum vorderen Schenkelrand
(22) einseitig offene Durchtrittsöffnungen ausgebildet sind.
4. Kabelstecker (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchtrittsöffnungen (21 u, 21o) im ersten Schenkel (20a) als zylinderförmig
umfangsgeschlossene Durchtrittsöffnungen ausgebildet sind.
5. Kabelstecker (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchtrittsöffnung(en) (21 u) in der unteren Vertikalebene (V1) der beiden Vertikalebene
(V1, V2) im ersten Schenkel (20a) jeweils in einer Flucht mit je einer Durchtrittsöffnung
(21 v) in der vorderen Horizontalebene (H2) der beiden Horizontalebenen (H1, H2) im
zweiten Schenkel (20b) angeordnet sind.
6. Kabelstecker (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchtrittsöffnung(en) (21o) in der oberen Vertikalebene (V2) der beiden Vertikalebene
(V1, V2) im ersten Schenkel (20a) jeweils in einer Flucht mit je einer Durchtrittsöffnung
(21 h) in der hinteren Horizontalebene (H2) der beiden Horizontalebenen (H1, H2) im
zweiten Schenkel (20b) angeordnet sind.
7. Kabelstecker (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen wenigstens zwei stirnseitig offenen Durchtrittsöffnungen (21 v) in der vorderen
Horizontalebene (H2) eine in der hinteren Horizontalebene (H1) stirnseitig offene
Durchtrittsöffnung angeordnet ist.
8. Kabelstecker (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der oberen Durchtrittsöffnung(en) (21o) der oberen Vertikalebene (V2)
zur Oberseite (23b) des zweiten Schenkels (20b) entlang der Oberfläche des Isolierkörpers
in etwa gleich dem Abstand der vorderen Durchtrittsöffnung(en) (21v) der vorderen
Horizontalebene (H2) zur angrenzenden Vorderseite (23a) des ersten Schenkels (20a)
entlang der Oberfläche des Isolierkörpers ist.
9. Kabelstecker (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchtrittsöffnungen (21 u, 21o) und/oder die Durchtrittsöffnungen (21 v, 21h)
im Diagonalversatz im jeweiligen Schenkel (20a, 20b), vorzugsweise in einem symmetrisch
angeordneten Diagonalversatz angeordnet sind.
10. Kabelstecker (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite B der stirnseitigen Öffnungen (25v) der vorderen Durchtrittsöffnungen
(21v) im zweiten Schenkel (20b) eintrittsseitig kleiner oder gleich dem Durchmesser
D des zylinderförmigen Aufnahmebereiches der Durchtrittsöffnungen (21 v) ist, der
für das abisolierte Ende der aufzunehmenden abisolierten Einzelleitung bestimmt ist
und vorzugsweise in Richtung des zylinderförmigen Aufnahmebereiches zunimmt oder konstant
bleibt.
11. Kabelstecker (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite B der stirnseitigen Öffnungen (25h) der hinteren Durchtrittsöffnungen
(21 h) im zweiten Schenkel (20b) eintrittseitig größer als der Durchmesser D des zylinderförmigen
Aufnahmebereiches der Durchtrittsöffnungen (21 h) ist, der für das abisolierte Ende
der aufzunehmenden abisolierten Einzelleitung bestimmt ist.
12. Kabelstecker (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die unteren Durchtrittsöffnungen (21 u) des ersten Schenkels (20a) unmittelbar angrenzend
an die Oberseite des zweiten Schenkels (20b) angeordnet sind und/oder die hinteren
Durchtrittsöffnungen (21 h) des zweiten Schenkels (20b) unmittelbar angrenzend an
die Vorderseite des ersten Schenkels (20a) angeordnet sind.