[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Erweiterung der bisherigen Funktion
der Honigschleuder, die bislang nur monofunktionell zum Honigschleudern benutzt wurde,
und der Erweiterung der Funktion zur Verringerung des Wassersgehalts im Honig, also
zum Honigeindicken, vor allem schon bei dem Prozess des Honigschleuderns von Honigwaben,
betrifft aber auch die Verringerung des Wassers schon im geschleuderten Honig im Zusammenhang
mit der Honigreinigung.
[0002] Zur Honiggewinnung von Honigwaben wird eine Honigschleuder benutzt, die die Schleuderkraft
nutzt, die bei der Drehung der Honigwaben in der Honigschleuder entsteht. Zurzeit
werden die Honigschleudern nur als monofunktionelles Gerät zur Honiggewinnung von
Honigwaben benutzt. Oft enthält der vom Schleudern gewonnene Honig einen höheren Anteil
an Wasser, mehr als es optimal ist oder sogar mehr als es von den Qualitätskriterien
bestimmt ist. In einem solchen Fall wird eine Wasserreduktion im nächsten Arbeitsschritt
angeordnet, und zwar geschieht dies in einer kostspieligen und technisch komplizierten
Anlage, die zum wirkungsvollen Funktionieren eine relativ größere Menge an Honig und
auch eine eigene Antriebseinheit (Motor) benötigt.
[0003] Die obigen Nachteile werden im Wesentlichen durch die Erfindung einer Honigschleuder
zur Verringerung des Wassers im Honig beseitigt. Das Prinzip der Erfindung liegt darin,
dass es in der Schleudertrommel, also beim Honigschleudern der Honigwaben, schon zur
Wasserreduktion im Honig kommt. Dieser Prozess der Honigverdickung betrifft gleichzeitig
auch den beim Schleudern gewonnen Honig. Die ganze Vorrichtung kann von nur einem
Motor der Honigschleuder angetrieben werden. Zum störungsfreien Betrieb der Anlage
wird beim Prozess der Verringerung des Wassers im Honig auch die Honigreinigung eingeschlossen.
Diese findet beim Durchgang des gewonnen Honigs durch Siebe statt, bei dem vor allem
die Bienenwachstrümmer aufgefangen werden, die während des Honigschleuderns in den
Honig gelangen. Die Kombination dreier verschiedener technologischer Prozesse, d.
h. der Honiggewinnung, der Verringerung des Wassergehalts im Honig und der Honigreinigung
mittels Sieben, im Rahmen eines Arbeitsgangs in einer einzigen Anlage, zudem angetrieben
von nur einem Motor der Honigschleuder stellt eine erhebliche Einsparung an Zeit,
Energie und Arbeitsaufwand bei der Gewinnung von hochwertigem Honig dar. Darüber hinaus
erlaubt die Vorrichtung die Angliederung eines Tisches zum Abdeckeln der Honigwaben.
Die Verwendung der Vorrichtung ist nicht auf eine minimale notwendige Menge an Honig
limitiert, die für die Technologie zur Verringerung des Wassergehalts im Honig gebraucht
wird. Das heißt, dass diese Vorrichtung auch für die Kleinimker von Nutzen ist, die
eine kleinere Menge Honig produzieren. In solchen Fällen wird die erforderliche Kapazität
meistens mittels der Größe und Art der verwendeten Honigschleuder bestimmt, was die
vorgeschlagene technische Lösung ermöglicht. Die eigentliche Bedeutung der Erfindung
hebt die Tatsache hervor, dass die Reduzierung des Wassergehalts im Honig bereits
im Prozess der Honiggewinnung stattfindet, wenn der Honig durch die Zentrifugalkraft
in Form von Tröpfchen aus den Waben an die Innenseite der Honigschleudertrommel gelangt,
wobei er dann von der Innerseite der Trommel in einer dünner Schicht nach unten fließt.
Das heißt, dass die Honigoberfläche der Tröpfchen und die dünne Honigschicht, die
in Kontakt mit der Luft ist, an diesem Punkt am größten sind und sich bei keinem anderen
Behandlungsverfahren von Honig wiederholen. Dies macht die Verringerung des Wassergehalts
im Honig bereits im Prozess des Schleuderns am effektivsten.
[0004] Die Vorrichtung ergibt auch zusätzliche Vorteile für den Prozess der Honiggewinnung
an sich. Die herkömmlich betriebene unabhängige Honigschleuder schwingt oft und ist
wegen einer großen Rotation des Schleuderkorbs und der häufig exzentrischen Menge
von Honig in den einzelnen geschleuderten Waben instabil. Bei der Vorrichtung gemäß
der Erfindung stabilisiert das Gewicht des Honigs im Sammelbehälter die dynamischen
Verhaltensweisen des Schleuderns. Die benutzte erwärmte Luft zur Verringerung des
Wassers im Honig ist teilweise hilfreich, auch beim einzelnen Prozess des Honigschleuderns,
da der ausgekühlte Honig schwieriger geschleudert wird und es dabei zu einer geringeren
Entleerung der geschleuderten Honigwaben kommt.
[0005] Es ist nicht unbedingt notwendig, alle technologischen Prozesse gleichzeitig anzuwenden.
Das heißt, dass es möglich ist, nur das Honigschleudern mit der möglichen Reinigung
von Honig durchzuführen, und zwar ohne das Reduzieren des Wassers im Honig, oder es
ist möglich, das Wasser im schon geschleuderten Honig einzeln zu reduzieren usw.
[0006] Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist so entworfen, dass die bisher üblichen Honigschleudern,
egal ob radiale, tangentiale oder halbtangentiale, reflexive Honigschleudern mit mindestens
einer Luftzufuhr vorgesehen sind, wobei die Luft zur Erhöhung der Effizienz von mindestens
einem Luftheizkörper erwärmt werden kann.
[0007] Dabei wird die zugeführte Luft in der Honigschleudertrommel mit Wasser aufgefüllt,
das sich in dem von Bienenwaben geschleuderten Honig oder dem schon gewonnen Honig
befindet. Wenn der dünne, extrahierte Honig sich bereits im Honigbehälter befindet,
ist es möglich, ihn einfach durch die Trommel in die Honigschleuder oder durch den
Honigauslauf vom Tisch zum Abdeckeln direkt in den Sammelbehälter zu gießen. Mit Hilfe
einer Honigpumpe mit mindestens einem Rohr für den Honig kommt es wiederum zum Rückpumpen
von Honig aus dem Honigbehälter in den Raum der Honigschleuder, wo er auf die Innenseite
der Trommel gesprüht wird, um die strömende Luft mit Wasser aufzufüllen. Die Luft,
die einen Teil des Wassers des Honigs enthält, wird außerhalb der Honigschleuder abgelassen
oder in eine Kondensationseinheit injiziert, um das Wasser aus der Luft in Form von
Kondensationswasser zu trennen. Dadurch wird eine Verringerung des Wassergehalts im
Honig erreicht.
[0008] Der Motor der Honigschleuder mit einer Verlängerung der Honigschleuderachse dient
auch zum Antrieb der Honigpumpe. Die Honigschleuderachse kann gleichzeitig als Rohr
für den Honig genutzt werden. Die Betätigung der Honigpumpe erlaubt auch der Pumpenhaube,
die Honigströmung zu regulieren, wobei die exzentrisch geformten Pumpenschaufeln zur
Achse der Honigschaufel gedrückt werden. Die Schaufeln drehen sich bei der Drehveränderung
der Honigpumpe selbständig in die richtige Betriebsstellung, und zwar aufgrund des
Widerstands des Honigs. Das Befestigen der Schaufeln in einen Winkel des möglichen
Umkippens der Schaufel bei der Veränderung der Drehrichtung der Pumpe sichern Sperrbolzen,
die eine freie Drehung der Schaufel auf der Achse nur in diesem Bereich ermöglichen.
[0009] Um die Leistung der Honigpumpe zu verbessern, kann das Rohr für den Honig von der
Drehachse abgeneigt werden, d. h. in die Richtung der Honigschleuderachse. Der aus
der Honigpumpe austretende Honig, der unter der Wirkung der Zentrifugalkraft auf der
Schrägfläche oder im Rohr in Richtung der Zentrifugalkraft steht, wird noch mehr in
die richtige Richtung angetrieben.
[0010] Um die exzentrischen Schaufeln des Eingangsgebläses anzutreiben, und zwar zur Achse
der Schaufeln des Eingangsgebläses sowie der exzentrischen Schaufeln des Ausgangsgebläses
zur Achse der Schaufeln des Ausgangsgebläses, wird auch der Motor der Honigschleuder
eingesetzt. Bei einer Änderung der Drehrichtung des Korbs der Honigschleuder drehen
sich die Schaufeln allein in die richtige Betriebsstellung, und zwar auf Grund des
Luftwiderstands. Das Befestigen der Schaufeln in einem Winkel des möglichen Umkippens
der Schaufel bei der Veränderung der Drehrichtung des Korbs der Honigschleuder sichern
Sperrbolzen, die eine freie Drehung der Schaufel auf der Achse nur in diesem Bereich
ermöglichen.
[0011] Insbesondere für das störungsfreie Rückpumpen des Honigs vom Honigsammelbehälter
zurück in die Honigschleudertrommel ist der Honigsammelbehälter mit mindestens einem
Honigsieb ausgestattet. Hier erfolgt eine Reinigung des Honigs. Verstopfte Siebe können
auch während einer Betriebspause aufgrund einer größeren Anzahl von Sperrbolzen für
die Siebe als es die Anzahl der Siebe in Betrieb ist, ausgetauscht werden. Der Austausch
der Siebe wird durchgeführt, wenn die Honigschleuder auf Gelenke angehoben wird. Auf
diese Weise wird die Trennung der Honigschleuder vom Honigsammelbehälter erreicht.
[0012] An den Honigsammelbehälter kann ein Tisch zum Abdeckeln angereiht werden, damit der
Honig, der von den abgedeckelten Honigwaben tropft, direkt durch einen Honigauslauf
des Tisches zum Abdeckeln in den Honigsammelbehälter gelangt. So kommt es zu einer
direkten Einfügung der abzudeckelnden Honigwaben in die Honigschleuder.
[0013] In dem Honigsammelbehälter kann zwischen der Honigmenge, die von der Honigschleuder
kommt, und der Honigmenge, die sich hinter dem Sieb befindet, mindestens ein Überlaufrohr
für den Honig angeordnet sein. So wird bei der Verstopfung der Siebe verhindert, dass
die obere Menge des am stärksten vom Honigwachs verschmutzten Honigs zu der Honigpumpe
gelangt. Im Falle einer Verstopfung der Siebe und damit der daraus entstehenden Anhebung
des Honigniveaus fließt der Honig durch das Überlaufrohr weg. Dieser Honig fließt
von der Eintrittsöffnung des Überlaufrohrs von der unteren Honigschicht, in der sich
der sauberste Honig befindet. Dadurch wird eine Absetzung des Honigniveaus auf das
Niveau des Betriebsspiegels bei der Honigreinigung erreicht, wobei das Niveau von
der Höhe der Tauchwand bestimmt wird.
[0014] In der Mitte des Korbs der Honigschleuder befindet sich ein Führungsrohr für die
Zufuhrluft. Diese bestimmt den Luftstrom und verhindert die Vermischung der erwärmten
Zuluft mit der Luft, die in die Kondensatoreinheit fließt. In dem Teil des Honigsammelbehälters
befinden sich zur Erhöhung der Effizienz der Vorrichtung Streuschaufeln. Bei deren
Bewegung strömt der Luftstrom mehr um die Honigmenge im Honigsammelbehälter, wodurch
die Effizienz der Verringerung des Wassergehalts im Honig erhöht wird.
Ausführunctsbeispiele
[0015] Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen, die in den beigefügten Zeichnungen
dargestellt sind, näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Vertikalschnitt durch die Vorrichtung, der den Luftstrom bei der Verringerung
des Wassergehalts im Honig zeigt,
- Fig. 2
- einen Horizontalschnitt durch die Vorrichtung, der vor allem das Reinigen des geschleuderten
Honigs im Honigsammelbehälter in Bezug auf die Honigpumpe zeigt,
- Fig. 3
- ein Detaildiagramm des Betriebs der Honigpumpe,
- Fig. 4
- ein Detaildiagramm des Betriebs von Schaufeln des Eingangsgebläses,
- Fig. 5
- ein Detaildiagramm des Betriebs von Schaufeln des Ausgangsgebläses,
- Fig. 6
- ein Detaildiagramm des Betriebs eines Überlaufrohrs für den Honig in einem senkrechten
Schnitt und
- Fig. 7
- ein Detaildiagramm des Betriebs des Überlaufrohrs für den Honig mit Sperrbolzen für
die Siebe in einem waagerechten Schnitt.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0016] Die Honigschleuder nach den Figuren 1 und 2 besteht aus einer klassischen bisher
genutzten Rückhonigschleuder 1. Im Gegensatz zum üblichen Honigschleudern, bei dem
die abgedeckelten Honigwaben in eine Trommel 4 der Honigschleuder gelegt werden, ist
die Vorrichtung gemäß der Erfindung noch mit einer Luftzufuhr 2 versehen. Die Luft
wird dabei zur Erhöhung der Effizienz von mindestens einem Luftheizkörper 3 erwärmt.
Dabei wird die zugeführte Luft in der Honigschleudertrommel 4 vom Wasser aufgefüllt,
das sich in dem von Bienenwaben geschleuderten Honig befindet. Die Luft wird auch
vom Wasser in solchen Honig aufgefüllt, der nach dem Schleudern in einen Honigsammelbehälter
7 geflossen ist, aber mittels einer Honigpumpe 5 eines Rohrs 6 für den Honig vom Honigsammelbehälter
7 in den Raum der Honigschleuder 1 fließt, wo er auf die Innenseite der Trommel 4
gesprüht wird. Die Luft, die einen Teil des Honigwassers enthält, wird in eine Kondensationseinheit
8 injiziert, um das Wasser aus der Luft in Form von Kondensationswasser zu trennen.
[0017] Dadurch wird eine Verringerung des Wassergehalts im Honig erreicht.
[0018] Ein Motor 12 der Honigschleuder mit einer verlängerten Honigschleuderachse 10, die
gleichzeitig als Rohr 6 für den Honig genutzt wird, dient auch zum Antrieb der Honigpumpe
5. Detailliert zeigt dies Fig. 3, in der die Honigpumpe eine Betätigung einer Pumpenhaube
31 gewährleistet. In der Pumpenhaube 31 wird die Honigströmung mittels der exzentrisch
geformten Pumpenschaufeln 32 zur Achse 34 der Honigschaufel reguliert, die bei der
Drehänderung der Honigpumpe 5 selbständig aufgrund des Widerstands des Honigs in die
richtige Betriebsstellung gelangen. Das Befestigen der Schaufeln in einem Winkel 36
des möglichen Umkippens der Schaufel bei der Änderung der Drehrichtung der Pumpe sichern
Sperrbolzen.
[0019] Um die Leistung der Honigpumpe 5 zu verbessern, ist ein Rohr 6 für den Honig von
der Drehachse abgeneigt, d. h. in der Richtung der Honigschleuderachse. Der von der
Honigpumpe 5 austretende Honig, der unter der Wirkung der Zentrifugalkraft auf der
Schrägfläche oder im Rohr in Richtung der Zentrifugalkraft steht, wird dabei noch
mehr in die richtige Richtung angetrieben.
[0020] Um die Schaufeln des Eingangsgebläses 11 der exzentrische Form anzutreiben, und zwar
zur Achse der Schaufeln eines Eingangsgebläses 37 sowie der Schaufeln eines Ausgangsgebläses
13 der exzentrischen Form zur Achse der Schaufeln eines Ausgangsgebläses 41, wird
ein Motor 9 der Honigschleuder eingesetzt. Detailliert zeigen dies die Figuren 4 und
5. Bei einer Änderung der Drehrichtung eines Korbs 12 der Honigschleuder drehen sich
die Schaufeln allein in die richtige Betriebsstellung, und zwar auf Grund des Luftwiderstands.
Das Befestigen der Schaufeln in einem Winkel 40 des möglichen Umkippens der Schaufel
bei der Änderung der Drehrichtung des Korbs der Honigschleuder sichern Sperrbolzen.
[0021] Insbesondere für das störungsfreie Rückpumpen des Honigs vom Honigsammelbehälter
7 zurück in die Honigschleudertrommel 4 ist der Honigsammelbehälter 7 mit Honigsieben
15 ausgestattet. Verstopfte Siebe können auch während der Betriebspause auf Grund
der größeren Anzahl von Sperrbolzen 16 für die Siebe ausgetauscht werden, als es die
Anzahl der in Betrieb befindlichen Siebe ist. Der Austausch der Siebe wird durchgeführt,
wenn die Honigschleuder auf den Gelenken angehoben wird, und in dieser Weise wird
eine Trennung der Honigschleuder 1 vom Honigsammelbehälter 7 erreicht.
[0022] An den Honigsammelbehälter 7 ist ein Tisch 25 zum Abdeckeln angeschlossen, damit
der Honig, der von den abgedeckelten Honigwaben tropft, direkt durch den Honigauslauf
26 des Tisches zum Abdeckeln in den Honigsammelbehälter 7 gelangt. Im Honigsammelbehälter
7 befindet sich zwischen der Honigmenge, die von der Honigschleuder gewonnen wird,
und der Honigmenge, die sich hinter dem Sieb befindet, ein Überlaufrohr 17 für den
Honig. Detailliert zeigen das Funktionieren des Überlaufrohrs die Figuren 6 und 7.
Im Falle einer Verstopfung der Siebe verhindert das Überlaufrohr, dass die obere Menge
des am stärksten vom Honigwachs verschmutzten Honigs zur Honigpumpe 5 gelangt. Durch
das Überlaufrohr 43 fließt der Honig von der Eintrittsöffnung des Überlaufrohrs 42
von der unteren Honigschicht, wodurch das Niveau des Betriebsspiegels 20 bei der Honigreinigung
erreicht wird und wobei das Niveau von der Höhe der Tauchwand 19 bestimmt wird.
[0023] In der Mitte des Korbs 12 der Honigschleuder befindet sich ein Führungsrohr 18 für
die Zufuhrluft. Diese bestimmt den Luftstrom vom Luftheizkörper 3 durch die Luftzufuhr
2 in dem Raum der Honigschleudertrommel 4 in den Raum des Honigsammelbehälters 7,
in der sich die Streuschaufeln 22 befinden, bei deren Bewegung der Luftstrom mehr
um die Honigmenge strömt. Erst dann fließt die feuchte Luft durch das Führungsrohr
18 auf die Luft in die Kondensationseinheit 8, wodurch der Vorgang der Verringerung
des Wassergehalts im Honig erfüllt wird.
[0024] Die Honigschleuder zur Verringerung des Wassergehalts im Honig ist sowohl für Kleinimker
als auch Großimker bestimmt. Der Vorteil dieser Vorrichtung liegt darin, dass sie
alle drei einzelne technologische Vorgangsweisen verbindet, nämlich das Honigschleudern,
die Honigreinigung mittels Sieben und die Verringerung des Wassergehalts im Honig.
Vor allem für die Kleinimker ist es vorteilhaft, dass in einem einfachen Arbeitsprozess
alles ausgeführt werden kann, um ein hochwertiges Imkerprodukt zu erreichen.
1. Honigschleuder zur Verringerung des Wassergehalts im Honig, die aus einer bisher üblichen
Honigschleuder (1), egal ob einer radialen, tangentialen oder halbtangentialen Rückhonigschleuder,
besteht, die einen Motor (9) der Honigschleuder, eine Honigschleudertrommel (4), einen
Korb (12) der Honigschleuder und eine Honigschleuderachse (10) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass sie mit mindestens einer Luftzufuhr (2), einem Luftheizkörper (3), einer Honigpumpe
(5) mit einem Rohr (6) für den Honig zum Rückpumpen des Honigs von einem Honigsammelbehälter
(7) in den Raum der Honigschleuder zum Streuen des Honigs auf die Innenseite der Honigschleudertrommel
(4), mit Schaufeln (11) eines Eingangsgebläses (11), Schaufeln (13) eines Ausgangsgebläses
und mit einer Kondensationseinheit (8) zur Wassertrennung von der Luft versehen ist.
2. Honigschleuder nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Honigpumpe eine Pumpenhaube (31), exzentrisch zur Achse der Honigschaufeln (34)
geformte Pumpenschaufeln (32), befestigt in einem Winkel (36) des möglichen Umkippens
der Schaufel bei der Änderung der Drehrichtung der Pumpe, umfasst.
3. Honigschleuder nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Rohr (6) für den Honig eine schiefe Form aufweist oder senkrecht von der Drehachse
abgeneigt ist
4. Honigschleuder nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schaufeln (11) des Eingangsgebläses eine exzentrische Form aufweisen, und zwar
zur Achse (37) der Schaufeln des Eingangsgebläses sowie der Schaufeln (13) des Ausgangsgebläses
der exzentrischen Form zur Achse (41) der Schaufeln des Ausgangsgebläses, und durch
die Befestigung der Schaufeln in einem Winkel (40) des möglichen Umkippens der Schaufeln
bei einer Änderung der Drehrichtung gesichert sind.
5. Honigschleuder nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Honigsammelbehälter (7) mit mindestens einem Honigsieb (13) und einer größeren
Anzahl von Sperrbolzen (16) für die Siebe, als es die Anzahl der in Betrieb befindlichen
Siebe sind, ausgestattet ist.
6. Honigschleuder nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass an den Honigsammelbehälter (7) ein Tisch (25) zum Abdeckeln angeschlossen ist.
7. Honigschleuder nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Honigsammelbehälter (7) zwischen der Honigmenge, die von der Honigschleuder gewonnen
wird, und der Honigmenge, die sich hinter dem Sieb befindet, ein Überlaufrohr (17)
für den Honig angeordnet ist, wobei das Rohr mit einer Eintrittsöffnung des Überlaufrohrs
(42) und einem Überlaufrohr (43), das von der Höhe der Tauchwand (19) bestimmt wird,
versehen ist.
8. Honigschleuder nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich in der Mitte des Korbs (12) der Honigschleuder ein Führungsrohr (18) für die
Zufuhrluft befindet, die den Luftstrom bestimmt und die Vermischung der erwärmten
Zuluft mit der feuchten Luft verhindert, die in die Kondensatoreinheit (8) gelangt,
wobei sich in einem Teil des Honigsammelbehälters (7) Streuschaufeln (22) befinden.