[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verriegelung des Paketfachs
eines Briefkastens nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Es gibt eine Vielzahl von Vorrichtungen zur Aufnahme von Briefen und Zeitungen sowie
von Paketen, allgemein bekannt als Hausbriefkästen. In der DIN 32617 sind die Mindestanforderungen
festgelegt, um die Verwendung ausreichend grosser und funktionsfähiger Hausbriefkästen
zu standardisieren. Es soll beispielsweise neben dem Format DIN C4 quer auch noch
die Zeitung in den Briefkasten passen, und die Norm legt auch die Kastentiefe fest.
Ein Diebstahlschutz für eingelegte Pakete wird nicht erwähnt.
[0003] Der Kauf von Waren über das Internet und damit verbunden die Auslieferung der Waren
über Paketlieferdienste wie beispielsweise die Post oder Kuriere hat in den letzten
Jahren massiv zugenommen. Falls der Warenwert solcher Pakete eher gering ist, werden
die Pakete aus Kostengründen nicht eingeschrieben versandt und durch den zustellenden
Post- oder Paketboten im Paketfach des Briefkastens deponiert, ohne Benachrichtigung
des Empfängers. Da in der Regel nur das Brieffach durch ein Schloss abgesichert ist,
besteht bei einem frei zugänglichen Paketfach die Gefahr, dass ein Paket vor der Entleerung
des Briefkastens durch den Empfänger von einer dritten Person gestohlen wird.
[0004] Es gibt verschiedene Lösungen zum Verriegeln eines Paketfachs und damit zum Schutz
vor unerlaubtem Zugriff durch Dritte. So wird beispielsweise in der Patentschrift
CH 597 809 ein Briefkasten mit zwei Fächern beschrieben, der nach Einlegen eines Paketes verriegelt
wird. Die Entriegelung beider Fächer erfolgt durch das gemeinsame Schloss des Brieffachs.
Die Nachteile der vorgeschlagenen Lösung sind vor allem die Abhängigkeit der Funktion
von Grösse und ev. Gewicht des Pakets, sowie die Mechanik, welche einen alternden
Federmechanismus enthält.
[0005] In der Offenlegungsschrift des Deutschen Patentamtes mit der Nummer
DE 198 23 312 A1 wird eine Vorrichtung mit automatischer mechanischer Diebstahlsicherung beschrieben,
bei welcher das Paketfach aufgrund des Paketgewichts verriegelt wird und dann nur
noch mittels Schlüssel zu öffnen ist. Diese Lösung funktioniert nicht bei leichten
Paketen und basiert zudem auf Federn, deren Kraft nach ein paar Jahren nachlassen
und eine Wartung notwendig machen.
[0006] Die internationale Anmeldung
WO 2012/084433 A1 beschreibt eine Paketbox zur diebstahlsicheren Aufbewahrung von Paketen. Die Verriegelung
erfolgt wiederum aufgrund des Paketgewichts. Nachteilig bei dieser Lösung sind die
aufwändige mechanische Konstruktion, die Abhängigkeit vom Paketgewicht und allenfalls
dessen Form, sowie die notwendige Wartung aufgrund der stark beanspruchten Schnur.
Bekannt ist weiter eine in der Europäischen Patentschrift
EP 2 241 226 A1 beschriebene Box zur diebstahlgesicherten Aufnahme und Aufbewahrung von Paketen.
Wiederum ist die Mechanik recht aufwändig und die Funktion abhängig vom Gewicht und
allenfalls der Paketform.
[0007] In der Patentschrift
CH 597 810 werden vier Lösungen zur Verriegelung eines Paketfachs beschrieben. Diese sind aber
alle relativ aufwändig und entweder vom Gewicht oder von der Grösse des Pakets abhängig.
Das Paketfach muss bei drei Varianten durch einen Knopf im Brieffach entriegelt werden,
bei der vierten Variante geschieht dies automatisch beim Öffnen des Brieffachs.
[0008] In der
EP 2 835 479 A1 wird ein Mechanismus für ein Schliessfach beschrieben. In einem ersten Schritt wird
ein in der Türe platzierter Schieber manuell von einer ersten Position in eine zweite
Position verschoben. Anschliessend kann in einem zweiten Schritt die Türe zugemacht
und in einem dritten Schritt mittels einem Schlüssel verriegelt werden. Der Nachteil
dieser Lösung ist vor allem, dass der Schieber beim Schliessen des Paketfachs durch
den Anwender einen zusätzlichen Bedienungsschritt erfordert.
[0009] Die
US 5 407 126 A offenbart einen eintürigen Briefkasten, der es in einem anfänglichen Zustand einer
Vor-Verriegelung dem Briefträger ermöglicht, die Türe zu öffnen, Poststücke einzulegen
und sodann die Türe aktiv endgültig zu verriegeln. Ein Entriegeln ist erst mithilfe
eines Schlüssels möglich, wobei zugleich wieder der anfängliche Zustand der Vor-Verriegelung
hergestellt wird.
[0010] Die
US 5 692 674 beschreibt einen selbstverriegelnden Briefkasten mit einem Rastmechanismus, der von
einem Ausgangszustand aus ein einmaliges Öffnen und Schliessen der Briefkastentür
ermöglicht, bevor diese verriegelt ist.
[0011] Die
US 2008 / 0142522 A1 offenbart einen Briefkasten, der eine Klappe aufweist, welche ausgehend von einem
Ausgangszustand ebenfalls einmal geöffnet und wieder geschlossen werden kann, danach
aber verriegelt ist.
[0012] Wichtige Kriterien für Briefkästen mit Brieffach und Paketfach sind Sicherheit gegen
Diebstahl, einfache Konstruktion, kostengünstige Herstellung und Montage, möglichst
keine während der Lebensdauer zu ersetzenden Verschleissteile und ganz wichtig: Die
einfache Bedienung durch den Besitzer und den Postboten. Alle bekannten Briefkästen,
wie oben erwähnt, genügen diesen Kriterien nur teilweise oder aber in ungenügender
Weise.
[0013] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung anzugeben,
bei dem die vorstehend genannten Nachteile eliminiert sind.
[0014] Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Eine vorteilhafte
Ausführungsvariante ist in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0015] Die hier vorgestellte Erfindung erlaubt das kostengünstige Herstellen eines diebstahlgesicherten
Briefkastens mit zwei Fächern. Die Mechanik ist bewusst einfach ausgelegt. So werden
für die Konstruktion ausschliesslich günstige Standard-Profile eingesetzt und es wird
bewusst darauf geachtet, dass diese nach Möglichkeit nur einseitig bearbeitet werden
müssen. Für die einfache Montage werden keine komplizierten Werkzeuge und Vorrichtungen
benötigt.
[0016] Durch den Verzicht auf ermüdende Bauteile wie beispielsweise Federn ergibt sich ein
wartungsfreier Betrieb.
[0017] Insgesamt ergibt sich mit der hier vorgestellten Erfindung ein Schutz gegen Diebstahl
von ausgelieferten Paketen bei geringen Herstellkosten, geringen Montagekosten und
praktisch keinen Service- und Unterhaltskosten. Ebenso ist gegenüber den in den Druckschriften
EP 2 835 479,
US 5692674 A sowie
US 2008/ 0142522 A1 beschriebenen Erfindung keine zusätzliche Bedienung notwendig. Der hier vorgestellte
Mechanismus funktioniert zudem unabhängig von Grösse und Gewicht des Pakets.
[0018] Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter
Bezugnahme auf Zeichnungen weiter erläutert. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- Eine Anordnung von Bestandteilen für einen erfinderischen Briefkasten mit einem Brieffach
und einem Paketfach mit Diebstahlschutz.
- Fig. 2
- Erfinderischer Briefkasten: Einbau in einen handelsüblichen Briefkasten mit Brief-
und Paketfach. Für eine bessere Sichtbarkeit des Mechanismus wurde hier ein sehr kleiner
Briefkasten gezeichnet.
- Fig. 3
- Erfinderischer Briefkasten: Verriegelungsvorrichtung bei geschlossenem Paketfach vor
dem Einlegen eines Pakets.
- Fig. 4
- Erfinderischer Briefkasten: Öffnen des Paketfachs zum Einlegen eines Pakets.
- Fig. 5
- Erfinderischer Briefkasten: Schliessen des Paketfachs nach dem Einlegen eines Pakets.
- Fig. 6
- Erfinderischer Briefkasten: Verriegeltes Paketfach nach dem Einlegen eines Pakets.
- Fig. 7
- Erfinderischer Briefkasten: Geöffnetes Brieffach und damit entriegeltes Paketfach
zur Entnahme eines Pakets.
- Fig. 8
- Erfinderischer Briefkasten: Schliessen des Paketfachs nach dem Abschliessen des Brieffachs.
[0019] Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung die Bestandteile eines erfinderischen Briefkastens
mit einem ersten Mechanismus 20 und einem zweiten Mechanismus 21 und einem dritten
Mechanismus 22. Fig. 1 zeigt ein langes Profil 1, dessen unteres Ende in die Führungsplatten
2 ragt. Nicht gezeichnet ist hier die zweite Führungsplatte, welche spiegelsymmetrisch
zur ersten aufgebaut ist. In Fig. 2 sind beide Führungsplatten dargestellt. Am unteren
Ende des Profils 1 ist ein Pendelhalter 7 angebracht, an dem das Pendel 6 frei drehbar
ist. Der untere Zapfen des Pendels, 6b, ragt in die Vertiefungen 5 der Führungsplatten
2. Die Distanzhalter 3a resp. 3b positionieren die beiden Führungsplatten. Der Haken
4 ist an der Türe des Paketfachs angebracht und befindet sich bei geschlossener Türe
zwischen den Führungsplatten. Die Stifte 8 begrenzen die unterste Position des Profils
1 in den Führungsplatten. Der Bolzen 11 wird beispielsweise aber nicht ausschliesslich
durch das Öffnen des Schlosses 9 und der damit verbundenen Bewegung des Hebels 10
angehoben.
Der gesamte Mechanismus ist im Innern des Briefkastens, vorzugsweise an der Seitenwand
montiert.
Fig. 2 zeigt den Mechanismus, eingebaut in einem Briefkasten. Damit der Einbau gut
zu erkennen ist, wurde hier ein sehr kleiner Briefkasten gezeichnet. Der Mechanismus
wird beispielsweise mit einer Abstandsplatte 12 an der Innenwand montiert, der Haken
4 an der PaketfachTüre 13. Der Griff 14 an der Paketfachtüre dient hier nur der Illustration.
Die Brieffachtüre 15 trägt das Schloss mit dem Bolzen.
[0020] Die Fig. 3 bis 8 zeigen verschiedene Phasen beim Öffnen und Schliessen des Brieffachs
respektive des Paketfachs eines erfinderischen Briefkastens.
[0021] Fig. 3 zeigt die Situation bei geschlossenem Brief- und Paketfach, vor dem Einlegen
eines Pakets. Beispielsweise kann ein Kurier nun ein Paket zustellen.
Der Zapfen des Pendels 6 liegt auf der Ebene der Vertiefung 5 und trägt das Profil
1, der Haken 4 befindet sich hinter dem Pendel.
[0022] Fig. 4 zeigt, was beim ersten Öffnen des Paketfachs, beispielsweise durch einen Kurier,
geschieht. Der Haken 4 wird in Pfeilrichtung bewegt und nimmt das Pendel 6 mit, das
Profil 1 fällt runter.
[0023] In Fig. 5 wurde das Paketfach vollständig geöffnet, das Profil 1 liegt auf dessen
Stiften 8 auf und das Pendel 6 ist gekippt. Beispielsweise legt ein Kurier nun Ware
in das Paketfach. Beim nachfolgenden Schliessen des Paketfachs gleitet der Haken 4
in Pfeilrichtung unter dem Pendel, dem Pendelhalter und dem Profil 1 durch, welche
dabei leicht angehoben werden.
[0024] Fig. 6 zeigt das nun abgesperrte Paketfach. Beim Versuch, dieses zu öffnen, steht
der Haken 4 am Profil 1 an. Es kann nur durch das Öffnen des Brieffachs entsperrt
werden.
[0025] Es versteht sich, dass nicht zwingend ein Gegenstand im Paketfach deponiert werden
muss, um das Paketfach zu verriegeln.
[0026] Fig. 7 zeigt die Entriegelung des Paketfachs beim Öffnen des Brieffachs durch den
Besitzer. Durch den Bolzen 11 am Schloss 9 des Brieffachs wird das Profil 1 nach oben
gezogen und die Türe des Paketfachs kann dank des freigegebenen Hakens 4 geöffnet
werden.
[0027] Fig. 8 zeigt das Paketfach nach dem Schliessen des Brieffachs mit dem Schloss 9,
beim darauffolgenden Schliessen des Paketfachs. Der Haken 4 gleitet dabei unter dem
Pendel 6 hindurch. Die Vorrichtung befindet sich damit wieder in der Position gemäss
Fig. 3. Dieselbe Position wird erreicht, wenn das Paketfach vor dem Brieffach geschlossen
oder gar nicht geöffnet wird.
1. Vorrichtung für einen Briefkasten bestehend aus mindestens einem Brieffach und einem
Paketfach, mit einem ersten Mechanismus (20) und einem zweiten Mechanismus (21) und
einem dritten Mechanismus (22), dadurch gekennzeichnet, dass der erste Mechanismus (20) mindestens aus einem Profil (1) und einem Pendel(6) mit
einem oberen und einem unteren Zapfen (6b) besteht, der dritte Mechanismus (22) ein
mit dem Brieffach fest verbundenes Schloss (9) enthält und der zweite Mechanismus
(21) zwei Führungsplatten (2) mit jeweils einer ausgesparten Vertiefung (5) enthält,
und weiter mit einem mit der Paketfachtüre (13) fest verbundenen Haken (4), wobei
das Pendel (6) mittels seines oberen Zapfens drehbar mit dem ersten Mechanismus (20)
verbunden und mittels seines unteren Zapfens (6b) in der im zweiten Mechanismus (21)
ausgesparten Vertiefung (5) drehbar gelagert ist , sodass eine Betätigung der Vorrichtung
ermöglicht ist, bei der in einem ersten Schritt durch das Öffnen des Brieffachs mittels
des Schlosses (9) das Profil (1) angehoben wird, bis das Pendel (6) senkrecht auf
dessen unterem Zapfen (6b) steht, und in einem zweiten Schritt das leere Paketfach
geschlossen wird, wobei der Haken (4) horizontal unter dem Pendel (6) durchgeschoben
wird und in einem dritten Schritt durch Öffnen des leeren Paketfachs der Haken (4)
sich in entgegengesetzter Richtung horizontal bewegt unter gleichzeitiger Mitnahme
des Pendels (6), wobei sich das Profil (1) weiter nach unten bewegt bis es mit den
Stiften (8) auf den Führungsplatten (2) aufliegt, und in einem vierten Schritt durch
Schliessen des mit einem Gegenstand belegten Paketfachs der Haken (4) sich unter dem
Profil (1) hindurch horizontal bewegt und das belegte Paketfach solange verriegelt
bleibt, bis das Brieffach mittels des Schlosses (9) geöffnet wird, sodass also ein
Entriegeln und Öffnen des Paketfachs nur durch Entriegeln des Brieffachs möglich ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der dritte Mechanismus (22) aus mindestens einem mechanischen Element und einem elektronischen
Schloss besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine optische Anzeige dem Benutzer signalisiert, ob das Paketfach sich im Zustand
"entriegelt" oder "verriegelt" befindet.
1. A device for a mail box comprising at least a letter compartment and a parcel compartment,
with a first mechanism (20), a second mechanism (21) and a third mechanism (22), characterised in that the first mechanism (20) comprises at least a profile (1) and a pendulum (6) with
an upper and a lower pivot pin (6b), the third mechanism (22) comprises a lock (9)
firmly attached to the letter compartment and the second mechanism (21) comprises
two guide plates (2) each with a recessed slot (5), and also with a hook (4) firmly
attached to the parcel compartment door (13), wherein the pendulum (6) is pivotably
connected by means of its upper pivot pin with the first mechanism (20) and is pivotably
mounted by means of its lower pivot pin (6b) in the recessed slot (5) in the second
mechanism (21), so that operation of the device is rendered possible, wherein, in
a first step, the profile (1) is raised by opening the letter compartment using the
lock (9), until the pendulum (6) is perpendicular to its lower pivot pin (6b) and,
in a second step, the empty parcel compartment is closed, whereby the hook (4) is
pushed horizontally beneath the pendulum 6) and, in a third step, by opening the empty
parcel compartment, the hook (4) moves horizontally in the opposite direction simultaneously
taking the pendulum (6) with it wherein the profile (1) moves further down until it
rests with the pins (8) on the guide plates (2) and, in a fourth step, by closing
the parcel compartment containing an item, the hook (4) moves horizontally beneath
the profile (1) and the parcel compartment containing an item remains locked until
the letter compartment is opened using the lock (9), therefore meaning that unlocking
and opening the parcel compartment is only possible by unlocking the letter compartment.
2. A device according to one of the Claims 1, characterised in that the third mechanism (22) comprises at least one mechanical element and an electronic
lock.
3. A device according to Claim 1, characterised in that a visual display indicates to the user whether the parcel compartment's status is
"unlocked" or "locked".
1. Dispositif pour une boîte aux lettres comprenant au minimum un compartiment à lettres
et un compartiment à colis, avec un premier mécanisme (20), un deuxième mécanisme
(21) et un troisième mécanisme (22), caractérisé en ce que le premier mécanisme (20) se compose au minimum d'un profilé (1) et d'un pendule
(6) avec une tige supérieure et une tige inférieure (6b), que le troisième mécanisme
(22) comprend une serrure (9) fixée solidement au compartiment à lettres et que le
deuxième mécanisme (21) comprend deux plaques de guidage (2) présentant chacune un
renfoncement (5) dégagé, et en outre un crochet (4) fixé solidement à la porte du
compartiment à colis (13) où le pendule (6) est relié par pivotement au premier mécanisme
(20) grâce à sa tige supérieure et entreposé dans le renfoncement (5) dégagé lors
du deuxième mécanisme (21) à l'aide de sa tige inférieure (6b) afin qu'un actionnement
du dispositif soit rendu possible : dans une première étape, le profilé (1) est soulevé
par l'ouverture du compartiment à lettres à l'aide de la clé de la serrure (9), jusqu'à
ce que le pendule (6) se trouve perpendiculaire à sa tige inférieure (6b) ; dans une
deuxième étape, le compartiment à colis vide est fermé et le crochet (4) glisse horizontalement
sous le pendule (6) ; dans une troisième étape, le crochet (4), lors de la fermeture
du compartiment à colis vide, glisse horizontalement dans la direction opposée en
emportant le pendule (6), et le profilé (1) s'abaisse davantage jusqu'à ce qu'il soit
situé avec les tiges (8) sur les plaques de guidage (2); et dans une quatrième étape,
le crochet (4), lors de la fermeture du compartiment à colis comprenant un envoi postal,
se déplace horizontalement sous le profilé (1) ; le compartiment à colis rempli reste
verrouillé jusqu'à ce que le compartiment à lettres soit ouvert à l'aide de la clé
de la serrure (9) ; le déverrouillage et l'ouverture du compartiment à colis sont
alors uniquement possibles en déverrouillant le compartiment à lettres.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le troisième mécanisme (22) est constitué d'au moins un élément mécanique et une
serrure électronique.
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un affichage optique signale à l'utilisateur si le compartiment à colis se trouve
à l'état « déverrouillé » ou « verrouillé ».