TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von elektrolytischem
Aluminium, und insbesondere betrifft sie ein Verfahren zur Herstellung von elektrolytischem
Aluminium unter Verwendung von Kaliumkryolith mit einem niedrigeren Molekularverhältnis
als Zusatzsystem.
HINTERGRUND
[0002] Derzeit wird noch der herkömmliche Hall-Heroult-Prozeß in der industriellen Aluminiumelektrolyse
verwendet. Elektrolyt nimmt immer ein Kryolith-Aluminiumoxid als Basissystem an und
das Kryolith nimmt im Allgemeinen Natriumfluoaluminat an. In der Aluminiumproduktion
ist die Elektrolysetemperatur ein sehr wichtiger technischer Parameter. Die Elektrolysetemperatur
bezieht sich auf die Temperatur des Elektrolyten, welche in einem Temperaturbereich
liegt, der in der Regel im Bereich von 950 bis 970°C ist, und ist im Allgemeinen höher
als die Liquidustemperatur des Elektrolyten von 20 bis 30°C. Der Schmelzpunkt von
Aluminium ist 660°C. Um flüssiges Aluminium herzustellen, muss die Elektrolysetemperatur
um 100 bis 150°C höher als der Schmelzpunkt von Aluminium eingestellt werden. In anderen
Worten heißt das, dass die ideale Elektrolysetemperatur im Bereich von 750 bis 800°C
liegt. Jedoch hat der derzeit verwendete Elektrolyt mit Kryolith-Aluminiumoxid als
Basissystem eine hohe Liquidustemperatur. Daher ist die Elektrolysetemperatur entsprechend
hoch. Im Ergebnis nimmt der Lösungsverlust im elektrolytischen Tank zu, die Stromausbeute
verringert sich und in der Zwischenzeit erhöhen sich auch Verbrauch der elektrischen
Energie und des Materials, was nachteilig für die Produktion ist. Daher wird in der
modernen Aluminiumindustrie Elektrolyte mit einem niedrigen Schmelzpunkt bevorzugt
verwendet, um die Elektrolysetemperatur abzusenken. So wird beispielsweise Magnesiumfluorid
oder Lithiumfluorid oder Lithium-Hexafluoaluminat zugegeben und das Verhältnis von
NaF zu AlF
3 im Kryolith wird reduziert. Somit kann die Elektrolysetemperatur abgesenkt werden.
[0003] Mit dem Aufkommen des Hall-Heroult-Verfahrens wurde für die industrielle Aluminiumelektrolyse
das Kryolith-Aluminiumoxid-Schmelzsalz als Basiselektrolytsystem eingeführt. Obwohl
Experimente zum Ersatz des Kryolits durch Chlorid, Carbonat, Sulfid, Sulfat, Aluminat
durchführt wurden, hat ein solcher Austausch keine Wirkung erzielt. Daher sind Verbesserungen
erwünscht, um durch Hinzugeben einiger Salze in die Kryolith-Aluminiumoxid-Lösung
die physikalischen und chemischen Eigenschaften derselben zu verbessern und um die
wirtschaftlichen und technischen Indikatoren in der Aluminium-Elektrolyse-Produktion
zu verbessern. Solche Salze werden als Additive bezeichnet.
[0004] Die Salzadditive sollten die folgenden Anforderungen erfüllen: Die Additive zerfallen
in der Elektrolyse nicht, wodurch die Qualität des Aluminiumprodukts gewährleistet
ist; die Additive können die physikalischen und chemischen Eigenschaften der Kryolith-Aluminiumoxid-Lösung
verbessern (beispielsweise die Verringerung der Schmelzpunkts, die Verbesserung der
Leitfähigkeit, eine Senkung der Löslichkeit von Aluminium oder Reduzierung des Dampfdrucks
oder dergleichen); die Additive beeinträchtigen nicht wesentlich die Löslichkeit des
Aluminiumoxids in der Kryolith-Lösung; und die Additive können einfach aus umfangreichen
Quellen gewonnen werden und sind günstig.
[0005] Bisher weisen die in Versuchen und in der Praxis verwendeten Additive die folgenden
Komponenten auf: Calciumfluorid, Magnesiumfluorid, Lithiumfluorid oder Lithiumhexafluorophosphat.
Durch Zugabe solcher Komponenten kann die Elektrolysetemperatur von Aluminium gesenkt
werden. Innerhalb einem Zugabebereich von 10% wird die Liquidustemperatur des geschmolzenen
Kryolith-Salzsystems um einen Durchschnittswert (°C/1% zugesetzte Menge) in der folgenden
Reihenfolge gesenkt:
| LiF 7,8 |
AlF3 5,0 |
NaCl 4.6 |
| MgF2 6.0 |
KF 4,8 |
CaF2 2.4 |
| BaCl2 5,6 |
Al2O3 4,6 |
NaF 1,8 |
[0006] Oben Genanntes basiert auf reinem Kryolith, wobei der Schmelzpunkt des reinen Kryoliths
1010°C ist. Jedoch reduzieren die Zusatzstoffe, welche in der modernen Aluminiumindustrie
häufig verwendet werden, die Löslichkeit und Lösungsgeschwindigkeit des Aluminiumoxid
in der Kryolith-Lösung.
[0007] Wenn die Konzentration der Additive 5% (Gewicht) beträgt, kann beispielsweise die
Löslichkeit des Aluminiumoxids im Kryolith von 13,5% auf 11,6% (mit LiF als Zusatz),
auf 11% (mit CaF
2 als Zusatz) und auf 10,2% (mit MgF
2 als Zusatz) reduziert werden. Die Wirkung durch die Additive auf die Lösungsgeschwindigkeit
des Aluminiumoxids ist ähnlich. Jedoch hat der Erfinder überraschenderweise festgestellt,
dass, wenn Kaliumkryolith mit niedrigem Molekularverhältnis als Zusatz verwendet wird,
um die oben genannte Substanz zu ersetzen, werden die Löslichkeit und Lösungsgeschwindigkeit
des Aluminiumoxids in der Kryolith-Lösung erheblich verbessert (wenn der Gehalt des
Kaliums im Elektrolyt 5% beträgt, wird die Löslichkeit des Aluminiumoxids im Kryolith
von 13,5% auf 17% verbessert, und die Erhöhung der Lösungsgeschwindigkeit ist ähnlich).
[0008] Bei der Anwendung des Kaliumkryolith in der industriellen Aluminiumelektrolyse ist
ein anderes Thema, womit man sich befasst, die Durchlässigkeit des Kathodenkohlenstoffmaterials
oder - unter allgemeiner Bezeichnung - die Korrosivität. Es wird traditionell angenommen,
dass die korrodierende Wirkung des Kaliumelements größer als die des Natriumelements.
Jeoch hängt die Korrosion des Kaliumelements auf das Kohlenstoffmaterial nicht nur
von dem Element selbst ab, sondern ist eng mit dem Status, den Eigenschaften und der
Temperatur der koexistierenden Anionen verbunden. Beispielsweise hat Natrium-Fluoaluminat
mit einem hohem Molekularverhältnis (NaF/AlF
3 = 3,0) eine Korrosivität größer als die von Natrium-Fluoaluminat mit niedrigem Molekularverhältnis
(NaF/AlF
3 = 2,0-2,5). Wenn jedoch das Additiv eine größere Korrosivität hat, kann die Lebensdauer
der Elektrolysebehälter verkürzt sein, und somit können sich die umfassende Kosten
der Aluminiumelektrolyse erhöhen. Jedoch hat der Erfinder weiterhin überraschenderweise
herausgefunden, dass Kaliumkryolith weniger Korrosion an Kohlenstoffen versursacht,
als es von Natriumkryolith verursacht wird, wenn Kaliumkryolith mit niedrigem Molekularverhältnis
als Zusatzstoff verwendet wird. Die Versuchsergebnisse haben gezeigt, dass unter den
gleichen Bedingungen die korrodierende Wirkung der Komponenten am Kohlenstoffmaterial
wie folgt sequenziert wird:
[0009] KF > K
3AlF
6 (3.0KF • AlF
3) > Na
3AlF
6 (3.0NaF • AlF
3) > mKF • AlF (m = 1,0 bis 1,5) > nNaF • AlF (n = 1,0 bis 1,5)
[0010] Das Verfahren zur industriellen Herstellung des Kaliumkryolith verwendet im Allgemeinen
ein Syntheseverfahren, bei dem eine wasserfreie Fluorwasserstoffsäure mit einem Aluminiumhydroxid
reagiert, um ein Fluoaluminsäure zu bilden; dann reagiert die Fluoaluminsäure bei
einer hohen Temperatur mit einem Kaliumhydroxid; nach Filtrieren, Trocknen, Schmelzen
und Zerkleinern ist der Kaliumkryolith hergestellt. Das Kaliumkryolith, welches mittels
dieses Verfahrens synthetisiert wird, hat jedoch ein Molekularverhältnis m in einem
Bereich von 2,0 bis 3,0, und der Schmelzpunkt ist hoch. Der Kryolith (unabhängig von
Natriumkryolith oder Kaliumkryolith), welche gemäß herkömmlichen industriellen Syntheseverfahren
synthetisiert wird, hat ein Molekularverhältnis 8 in einem Bereich von 2,0 bis 3,0,
und es ist schwierig, die relativ reine Kryolith mit niedrigem Molekularverhältnis
mit einem molekularen Verhältnis m im Bereich von 1,0 bis 1,5 zu erhalten.
ZUSAMMENFASSUNG
[0011] Um die technischen Probleme des Standes der Technik zu lösen, hat der Erfinder einen
Großteil der Forschung in der Auswahl und Herstellung eines Elektrolytenzusatzsystems
erledigt und hat - unerwartet - festgestellt, dass durch Ersetzen des herkömmlichen
Elektrolytzusatzsystems durch ein Kryolithelektrolytenzusatzsystem mit einem niedrigem
Molekularverhältnis für die Aluminiumelektrolyse die Elektrolysetemperatur während
der Aluminiumelektrolyse, insbesondere ohne die Notwendigkeit, das herkömmliche Elektrolyseverfahren
zu modifizieren, wesentlich gesenkt wird, wodurch der elektrische Energieverbrauch
gesenkt und die Stromausbeute verbessert sowie die umfassenden Produktionskosten reduziert
werden.
[0012] Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zur Herstellung von elektrolytischem Aluminium
zur Verfügung gestellt, welches die folgenden Schritte umfasst:
[0013] Schritt A: Start der Elektrolyse in einem elektrolytischen Tank mit einem Na
3AlF
6-Al
2O
3-System oder einem gemischten System aus Natrium-Kryolith Na
3AlF
6, Kaliumkryolith mKF • AlF
3 und Al
2O
3, kontinuierliche Durchführung der Elektrolyse und Hinzufügen voin Na
3AlF
6-AlF
3 bis ein Ofen ist regelgerecht läuft.
[0014] Das oben genannte Verfahren umfasst weiterhin: Vermischen des Kaliumkryolith mKF
• AlF
3 und des Natriumkryolith Na
3AlF
6 nach einem bestimmten Verhältnis und Schaffen eines Systems mit Al
2O
3, und anschließend direktes Einsetzen des Systems in den elektrolytischen Tank, um
die Elektrolyse darin zu starten.
[0015] Schritt B: Hinzufügen eines Elektrolytzusatzsystems umfassend den Kaliumkryolith
mKF • AlF
3, AlF
3 und Na
3AlF
6 und Vor-Ort-Überwachung eines Masseprozentgehalts eines Kaliumelements im Elektrolyten
im Elektrolysebehälter, so dass der Masseprozentgehalt des Kaliumelements im Bereich
von 5% bis 10% liegt.
[0016] Der Kaliumkryolith mit einem niedrigem Molekularverhältnis ist mKF • AlF
3 und m reicht von 1,0 bis 3,0.
[0017] In Schritt A wird, nachdem die Elektrolyse in dem Elektrolysebehälter unter Verwendung
eines Na
3AlF
6-Al
2O
3-Systems gestartet wurde, die Elektrolyse kontinuierlich durchgeführt, wobei Na
3AlF
6 -AlF
3 als Elektrolytzusatzsystem zugegeben wird, bis der Ofen regelrecht läuft. Allerdings
kann die Elektrolyse im Elektrolysebehälter auch unter Verwendung eines Na
3AlF
6 - mKF • AlF
3-Al
2O
3-Systems gestartet werden, wobei m von 1,0 bis 3,0 reicht. Bezüglich der Inbetriebnahme
der Elektrolyse unter Verwendung des Na
3AlF
6 - mKF • AlF
3-Al
2O
3-Systems reicht m vorzugsweise von 1,0 bis 1,5.
[0018] Die Zugabe eines Elektrolysezusatzsystems, umfassend den Kaliumkryolith mKF • AlF
3, AlF
3 und Na
3AlF
6, umfasst weiterhin: Hinzufügen einer Mischung aus Kaliumkryolith mKF • AlF
3, AlF
3 und Na
3AlF
6, oder Hinzufügen eines Elektrolytzusatzsystems, welches eine Mischung aus Kaliumkryolith
AlF
3, Na
3AlF
6 und Kaliumkryolith mKF • AlF
3 umfasst.
[0019] Die Zugabe des Zusatzsystem umfasst auch eine Erhöhung des Kaliumgehalts in dem Elektrolyten
im Elektrolysebehälter von einem Anteil von 3% bis 5% bis zu einem Anteil von 5% bis
15% oder einem noch höheren Anteil. Eine Erhöhung des Gehalts an Kalium kann zu einer
weiteren Verringerung der Elektrolysetemperatur führen, jedoch sollte die Elektrolysetemperatur
nicht unter 750°C gesenkt werden. Andernfalls kann die normale Produktion fehlschlagen,
da der Schmelzpunkt des flüssigen Aluminiums bei 660°C liegt.
[0020] Wenn das Elektrolytenzusatzsystem gemäß der vorliegenden Offenbarung mit der obigen
technischen Lösung in der industriellen Aluminiumelektrolyse angewandt wird, verbessert
sich die Löslichkeitseigenschaft des Aluminiumoxids, so dass die Elektrolysetemperatur
abgesenkt wird, der elektrische Energieverbrauch reduziert wird, die Effizienz der
Elektrolyse verbessert wird und die umfassenden Produktionskosten reduziert werden.
[0021] Der Komponentenbestandteil des Kaliumkryolith mit einem niedrigem Molekularverhältnis
bezieht sich auf die folgenden Kategorien: Der K-Gehalt ist von 28 bis 38%, der Al-Gehalt
ist von 13 bis 21%, und der F-Gehalt ist von 38 bis 52%.
[0022] Vorzugsweise wird die Elektrolyse in Schritt A im Elektrolysetank unter Verwendung
eines Systems mit einer Mischung von Natriumkryolith Na
3AlF
6 und Kaliumkryolith mKF • AlF
3 und Al
2O
3 begonnen, wobei das Massenverhältnis des Natriumkryolith Na
3AlF
6 zum Kaliumkryolith mKF • AlF
3 zwischen 1,5 und 5 liegt.
[0023] Die Elektrolyse kann im Elektrolysetank unter Verwendung des Na
3AlF
6 - mKF • AlF
3-Al
2O
3-Systems begonnen werden. In einem solchen Startmodus, ist das Massenverhältnis von
Na
3AlF
6 zu mKF • AlF
3 anzumerken, wobei bevorzugte Mengenverhältnisse bei 7:3, 9:1 und 10,5:0,5 liegen.
[0024] Vorzugsweise reicht m von 1,0 bis 1,5. Wenn das Kaliumkryolith mit einem niedrigem
Molekularverhältnis, wobei m von 1,0 bis 1,5 reicht, mit dieser technischen Lösung
bei der industriellen Aluminiumelektrolyse angewendet wird, kann die Löslichkeit des
Aluminiumoxids verbessert werden, wobei die Elektrolysetemperatur deutlich gesenkt
wird, der elektrische Energieverbrauch reduziert wird, die Elektrolyseeffizienz verbessert
wird und die umfassenden Produktionskosten reduziert werden.
[0025] Es ist zweckmäßig und von Vorteil, dass der Masseprozentgehalt des Kaliumelements
in jedem Stapel um 0,2% bis 0,3% gegenüber einem vorherigen Stapel erhöht wird.
[0026] Dementsprechend stellt die vorliegende Offenbarung ferner ein Verfahren zur Herstellung
von Kaliumkryolith im Elektrolytzusatzsystem zur Verfügung, das die folgenden Schritte
umfasst:
[0027] Schritt A: Bereitstellen von Aluminium in einem Reaktor, Einspritzen eines inerten
Gases nach der Vakuumisierung, Erhitzen des Reaktors auf eine Temperatur von 700 bis
850°C, Zugabe einer oder mehrerer von Kaliumfluotitanat, Kaliumtetrafluorborat und
Kaliumfluorozirconat; und
[0028] Schritt B: Umrühren für 4 bis 6 Stunden, Pumpen der aufliegenden Schicht geschmolzener
Flüssigkeit, um Kaliumkryolith zu erhalten; während die Grundsubstanz Bor erzeugt
wird, wird das Kaliumkryolith mit niedrigem
[0029] Molekularverhältnis hergestellt.
[0031] Das Herstellungsverfahren gemäß der vorliegenden Offenbarung hat solche Vorteile
wie milde Reaktionsbedingungen, einfache Steuerung, einfacher Prozess, komplette Reaktion
und hohe Qualität des Reaktionsprodukts.
[0032] Als weitere Verbesserung der vorliegenden Offenbarung umfasst das Verfahren zur Herstellung
des Elektrolytzusatzsystems in der Aluminiumelektrolyse die folgenden Schritte:
[0033] Schritte A: Bereitstellung von Aluminium in einem Reaktor, Einspritzen eines inerten
Gases nach der Vakuumisierung, Erhitzen des Reaktors auf eine Temperatur von 700 bis
850°C und Zugabe von Kaliumfluozirconat; und
[0034] Schritt B: Umrühren für 4 bis 6 Stunden, Pumpen der aufliegenden Schicht geschmolzener
Flüssigkeit, um Kaliumkryolith 1,5 KF • AlF
3 zu erhalten.
[0035] Die beteiligte Reaktionsformel ist: K
2ZrF
6 + Al = Zr + KF • AlF
3.
[0036] Als weitere Verbesserung der vorliegenden Offenbarung umfasst das Verfahren zur Herstellung
des Elektrolytzusatzsystem in der Aluminiumelektrolyse die folgenden Schritte:
[0037] Schritt A: Wenn Aluminium in einem Reaktor, Einspritzen eines inerten Gases nach
der Vakuumisierung, Erhitzen des Reaktors auf eine Temperatur von 700 bis 850°C und
Zugabe von Kaliumfluotitanat; und
[0038] Schritt B: Umrühren für 4 bis 6 Stunden, Pumpen der aufliegenden Schicht geschmolzener
Flüssigkeit, um Kaliumkryolith 1,5 KF • AlF
3 zu erhalten.
[0039] Die beteiligte Reaktionsformel ist: K
2TiF
6 + Al = Ti + KF • AlF
3.
[0040] Als weitere Verbesserung der vorliegenden Offenbarung umfasst das Verfahren zur Herstellung
des Elektrolytzusatzsystems in der Aluminiumelektrolyse die folgenden Schritte:
[0041] Schritt A: Bereitstellen von Aluminium in einem Reaktor, Einspritzen eines inerten
Gases nach der Vakuumisierung, Erhitzen des Reaktors auf eine Temperatur von 700 bis
850°C und Zugabe von Kaliumfluorborat; und
[0042] Schritt B: Umrühren für 4 bis 6 Stunden, Pumpen der aufliegenden Schicht geschmolzener
Flüssigkeit, um Kaliumkryolith KF • AlF
3 zu erhalten.
[0043] Die beteiligte Reaktionsformel ist: KBF
4 + Al = B + KF • AlF
3.
[0044] Als eine Verbesserung der vorliegenden Offenbarung umfasst das Verfahren zur Herstellung
des Elektrolytzusatzsystems in der Aluminiumelektrolyse die folgenden Schritte:
[0045] Schritt A: Bereitstellen von Aluminium in einem Reaktor, Einspritzen eines inerten
Gases nach der Vakuumisierung, Erhitzen des Reaktors auf eine Temperatur von 700 bis
850°C und Zugabe einer Mischung aus Kaliumfluorborat und Kaliumfluozirconat bei einem
molaren Verhältnis von 2:1; und
[0046] Schritt B: Umrühren für 4 bis 6 Stunden, Pumpen der aufliegenden Schicht geschmolzener
Flüssigkeit, um Kaliumkryolith KF • AlF
3 zu erhalten.
[0047] Die beteiligte Reaktionsformel ist: K
2ZrF
6 + 2KBF
4 + Al = ZrB
2 + [KF • AlF
3].
[0048] Als weitere Verbesserung der vorliegenden Offenbarung umfasst Verfahren zur Herstellung
des Elektrolytzusatzsystems in der Aluminiumelektrolyse die folgenden Schritte:
[0049] Schritt A: Bereitstellen von Aluminium in einem Reaktor, Einspritzen eines inerten
Gases nach der Vakuumisierung, Erhitzen des Reaktors auf eine Temperatur von 700 bis
850°C und Zugabe einer Mischung aus Kaliumfluorborat und Kaliumfluozirconat bei einem
molaren Verhältnis von y:x; und
[0050] Schritt B: Umrühren für 4 bis 6 Stunden, Pumpen der aufliegenden Schicht geschmolzener
Flüssigkeit, um Kaliumkryolith KF • AlF
3 zu erhalten.
[0051] Das Aluminium wird im Überschuss zugegeben, und x und y sind nicht gleichzeitig 0.
[0052] Die beteiligte Reaktionsformel ist: Al (übermäßig) + x KZrF
6 + y KBF
4 → Al • Zr • B (Legierung) + KF • AlF
3.
[0053] Das Aluminium wird im Überschuss zugegeben, und x und y sind nicht gleichzeitig 0.
[0054] Als weitere Verbesserung der vorliegenden Offenbarung umfasst das Verfahren zur Herstellung
des Elektrolytzusatzsystems in der Aluminiumelektrolyse die folgenden Schritte:
[0055] Schritt A: Bereitstellen von Aluminium in einem Reaktor, Einspritzen eines inerten
Gases nach der Vakuumisierung, Erhitzen des Reaktors auf eine Temperatur von 700 bis
850°C und Zugabe einer Mischung aus Kaliumfluoborat und Kaliumfluotitanat bei einem
molaren Verhältnis von 2:1; und
[0056] Schritt B: Umrühren für 4 bis 6 Stunden, Pumpen der aufliegenden Schicht geschmolzener
Flüssigkeit, um Kaliumkryolith KF • AlF
3 zu erhalten.
[0057] Die beteiligte Reaktionsformel ist:
AlF3].
[0058] Als weitere Verbesserung der vorliegenden Offenbarung umfasst das Verfahren zur Herstellung
des Elektrolytzusatzsystems in der Aluminiumelektrolyse die folgenden Schritte:
[0059] Schritt A: Bereitstellung von übermäßig viel Aluminium in einem Reaktor, Erhitzen
des Reaktors auf eine Temperatur von 700 bis 800°C und Zugabe einer Mischung aus Kaliumfluorborat
und Kaliumfluotitanat bei einem molaren Verhältnis von y:x; und Umrühren für 0,5 bis
6 Stunden, Pumpen der aufliegenden Schicht geschmolzener Flüssigkeit, um Kaliumkryolith
KF • AlF
3 zu erhalten.
[0060] Die beteiligte Reaktionsformel ist:
AlF3.
[0061] Das Aluminium wird im Überschuss zugegeben, und x und y sind nicht gleichzeitig 0.
[0062] Im Vergleich zum Stand der Technik erzielt die vorliegende Erfindung die folgenden
vorteilhaften Wirkungen:
[0063] Durch Anwendung des Kaliumkryolith mit niedrigem Molekularverhältnis als Elektrolytergänzungssystem
für den Einsatz in der industriellen Aluminiumelektrolyse gemß der vorliegenden Erfindung
kann die Elektrolysetemperatur während der Aluminiumelektrolyse, insbesondere ohne
die Notwendigkeit, das herkömmliche Elektrolyseverfahren zu modifizieren, erheblich
reduziert werden, wodurch der elektrische Energieverbrauch gesenkt, die Stromausbeute
in der Produktion verbessert und die umfassenden Produktionskosten verringert werden
können.
[0064] Entsprechend der vorliegenden Offenbarung hat die Anwendung des Kaliumkryolith mit
niedrigem Molekularverhältnis als Elektrolytergänzungssystem für den Einsatz in der
industriellen Aluminiumelektrolyse die folgenden Vorteile: (1) Die herkömmliche Struktur
des elektrolytischen Tanks, das Elektrolyseverfahren und verschiedene Materialausführungen
müssen nicht verändert werden und die Elektrolysetemperatur kann während der Aluminiumelektrolyse
erheblich gesenkt werden (durchschnittlich um 10 ° C); verglichen mit der herkömmlichen
Aluminiumelektrolyse wird die Stromausbeute um 1% verbessert, d.h, 500 bis 700 kWh
elektrische Energie wird während der Erzeugung jeder Tonne Aluminium gespart; (2)
die Zugabe von Kaliumkryolith mit niedrigem Molekularverhältnis kann insbesondere
die Löslichkeit und die Lösungsgeschwindigkeit von Al2O3 im Elektrolyten verbessern,
wobei üblicherweise gefundene oder verschiedene verwendete Komponenten zur Senkung
der Elektrolysetemperatur von Aluminium umfassen: CaF
2, MgF
2, LiF
2, Li
3AlF
6 und dergleichen, die alle in der Lage sind, die Löslichkeit von Al
2O
3 im Elektrolyten zu reduzieren; die Verbesserung der Löslichkeit von Al
2O
3 im Elektrolyten kann die Ausbeute des Aluminiumelektrolytentanks deutlich erhöhen,
wobei die Ausbeute im Vergleich zur herkömmlichen Ausbeute um 5% bis 30% verbessert
wird; (3) das Kaliumkryolith als Zusatzsystem der Aluminiumelektrolyse wird in den
Elektrolysebehälter gegeben und die Elektrolyse wird für eine lange Zeit durchgeführt,
was im Vergleich zum Natriumkryolith zu einer verarmten Korrosivität am Kohlenstoffkathodenmaterial
führt oder derart dargestellt werden kann, dass keine Änderungen in der Durchlässigkeit
des Kohlenstoffkathodenmaterials im Vergleich zur herkömmlichen Natriumkryolith auftreten.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
[0065] Die vorliegende Erfindung wird im Detail unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
und Ausführungsbeispiele beschrieben.
Ausführungsbeispiel 1
[0066] 1 Tonne Aluminium wurde gewogen und in einen Reaktor gegeben, nach der Vakuumisierung
wurde Argon in den Reaktor zum Schutz injiziert, der Reaktor wurde auf eine Temperatur
von 780°C erhitzt, trockenes Kaliumtetrafluoroborat wurde langsam in den Reaktor gegeben,
und zwar, entsprechend einem für die Reaktion spezifizierten Verhältnis, und schnell
für 5 Stunden umgerührt, Bor und Kaliumkryolith KF • AlF
3 wurden zugegeben, der Deckel des Reaktors wurde geöffnet, und eine aufliegende Schicht
geschmolzener Flüssigkeit Kaliumkryolith KF • AlF
3 wurde mit einer Hebepumpe gepumpt.
[0067] Die Elektrolyse besteht aus folgenden Schritten:
[0068] Schritt A: Beginn der Elektrolyse in einem Elektrolysebehälter unter Verwendung eines
Systems von Na
3AlF
6, AlF
3 und Al
2O
3, Durchführung der Elektrolyse für 3 Monate oder mehr als 3 Monate bis ein Ofen regelrecht
läuft; und
[0069] Schritt B: Zugabe eines Elektrolytzusatzsystems während der Aluminiumelektrolyse
gemäß einer zusätzlichen Regel, dass der Kaliumelementgehalt, der in jeden Stapel
zugegeben wurde, um 0,2% bis 0,3% gegenüber einem früheren Stapel erhöht wurde, Zugabe
von Aluminiumfluorid, Na
3AlF
6 und Kaliumkryolith KF AlF
3 und Vor-Ort-Überwachung des Masseprozentgehalts des Kaliumelements im Elektrolyten
im Elektrolysebehälter, wobei sich mit der Erhöhung der Konzentration von Kalium auch
die Löslichkeit von Al
3O
3 im Elektrolyten erhöht und wobei der Masseprozentgehalt des Kaliumelements innerhalb
eines Bereichs von 5% bis 10% geregelt wird.
Vergleichsbeispiel 1
[0070] Die Elektrolyse wurde in einem Elektrolysetank unter Verwendung des Systems von Na
3AlF
6, AlF
3 und Al
2O
3 gestartet und die Elektrolyse wurde für 3 Monate oder mehr als 3 Monate durchgeführt,
bis ein Ofen regelmäßigen läuft; wobei das Zusatzsystem Na
3AlF
6 und AlF
3 umfasst und andere Bedingungen denjenigen im Ausführungsbeispiel 1 gleichen.
Ausführungsbeispiel 2
[0071] 1 Tonne Aluminium wurde gewogen und in einen Reaktor gegeben, nach der Vakuumisierung
wurde Argon in den Reaktor zum Schutz injiziert, der Reaktor wurde auf eine Temperatur
von 800°C erhitzt, trockenes Kaliumfluotitanat wurde langsam dem Reaktor entsprechend
einem für die Reaktion spezifischen Verhältnis zugegeben und für 5 Stunden schnell
umgerührt, Titanschwamm und Kaliumkryolith KF • AlF
3 wurden zugegeben, der Deckel des Reaktors wurde geöffnet, und eine aufliegende Schicht
geschmolzener Flüssigkeit Kaliumkryolith KF • AlF
3 wurde mit einer Hebepumpe gepumpt.
[0072] Ein Elektrolytzusatzsystem KF • AlF
3 wurde während der Aluminiumelektrolyse in den regulären Ofen entsprechend der zusätzlichen
Regel zugegeben, dass der Kaliumelementgehalt, welcher in jeden Stapel zugegeben wurde,
um 0,2% bis 0,3% gegenüber einem vorherigen Stapel erhöht wurde, und Aluminiumfluorid,
Na
3AlF
6 und Kaliumkryolith KF AlF
3 zugegeben wurden. Die Zugabe wurde jeden Tag durchgeführt und ein Masseprozentgehalt
des Kaliumelements im Elektrolyten im Elektrolysebehälter wurde vor Ort überwacht,
so dass der Masseprozentgehalt des Kaliumelements innerhalb eines Bereichs von 5%
bis 10% geregelt wurde.
Vergleichsbeispiel 2
[0073] Die Elektrolyse wurde in einem Elektrolysetank begonnen unter Verwendung eines Systems
von Na
3AlF
6, AlF
3 und Al
2O
3 und die Elektrolyse wurde für 3 Monate oder mehr als 3 Monate durchgeführt bis ein
Ofen regelmäßigen läuft; wobei das Zusatzsystem Na
3AlF
6 und AlF
3 umfasst und andere Bedingungen denjenigen im Ausführungsbeispiel 2 gleichen.
Ausführungsbeispiel 3
[0074] 1 Tonne Aluminium wurde gewogen und in einen Reaktor gegeben, nach der Vakuumisierung
wurde Argon in den Reaktor zum Schutz injiziert, der Reaktor wurde auf eine Temperatur
von 780°C erhitzt, trockenes Kaliumtetrafluoroborat wurde langsam dem Reaktor entsprechend
einem für die Reaktion spezifischen Verhältnis zugegeben und für 5 Stunden schnell
umgerührt, Bor und Kaliumkryolith KF • AlF
3 wurden zugegeben, der Deckel des Reaktors wurde geöffnet, und eine aufliegende Schicht
geschmolzener Flüssigkeit Kaliumkryolith KF • AlF
3 wurde mit einer Hebepumpe gepumpt.
[0075] Aluminiumfluorid, Na
3AlF
6 und Kaliumkryolith KF • AlF
3 wurden gemäß einer zusätzlichen Regel zugegeben, dass der Kaliumelementegehalt, welcher
in jeden Stapel zugegeben wurde, um 0,2% bis 0,3% gegenüber einem vorherigen Stapel
erhöht wurde. Die Zugabe wurde jeden Tag durchgeführt wird und ein Masseprozentgehalt
des Kaliumelements im Elektrolyten im Elektrolysebehälter wurde vor Ort überwacht,
so dass der Masseprozentgehalt des Kaliumelements innerhalb eines Bereichs von 5%
bis 10% geregelt wurde.
Vergleichsbeispiel 3
[0076] Die Elektrolyse wurde in einem Elektrolysetank unter Verwendung eines Systems von
Na
3AlF
6, AlF
3 und Al
2O
3 begonnen und die Elektrolyse wurde für 3 Monate oder mehr als 3 Monate fortgeführt,
bis ein Ofen regelmäßigen läuft; wobei das Zusatzsystem Na
3AlF
6 und AlF
3 umfasst und andere Bedingungen denjenigen im Ausführungsbeispiel 3 gleichen.
Ausführungsbeispiel 4
[0077] 5 Tonnen Aluminium wurden gewogen und in einen Reaktor gegeben, der Reaktor wurde
auf einer Temperatur von 750°C erhitzt, 2 Tonnen trockene Mischung aus Kaliumfluorborat
und Kaliumfluotitanat wurden langsam dem Reaktor gemäß einem für die Reaktion bestimmten
Verhältnis zugegeben, wobei das Molekularverhältnis von Kaliumtetrafluoroborat zu
Kaliumfluozirconat 2:1 ist, und die Reaktanten wurden für 4 Stunden schnell umgerührt
wurden, um eine Legierung aus Aluminium, Titan und Bor sowie Kaliumkryolith KF • AlF
3 aufgrund übermäßigen Aluminium zu erhalten, wobei der Deckel des Reaktors geöffnet
wurde, und eine aufliegende Schicht geschmolzener Flüssigkeit Kaliumkryolith KF •
AlF
3 mit einer Hebepumpe gepumpt wurde.
[0078] Das erhaltene Kaliumkryolith KF • AlF
3 wurde während der Aluminiumelektrolyse als Elektrolytergänzungssystem verwendet,
wobei ein Elektrolytergänzungssystem, welches Aluminiumfluorid, Na
3AlF
6 und Kaliumkryolith KF • AlF
3 umfasst, entsprechend einer zusätzliches Regel zugegeben wurde, dass sich der Kaliumelementegehalt,
welcher in jeden Stapel zugegeben wurde, um 0,2% bis 0,3% gegenüber einem früheren
Stapel erhöht. Ein Masseprozentgehalt des Kaliumelements im Elektrolyten im Elektrolysebehälter
wurde vor Ort überwacht, so dass der Masseprozentgehalt des Kaliumelements innerhalb
eines Bereichs von 5% bis 10% gehalten wurde.
[0079] Mit der konstanten Zugabe des Elektrolytenzusatzsystems zum ständig verbrauchte Elektrolytenbasissystem
kann die Elektrolysetemperatur erheblich gesenkt, schließlich bis einem Bereich von
850 bis 880°C gesenkt werden. Da das Kaliumkryolith KF • AlF
3 eine starke Korrosivität hat, müssen zur Verlängerung der Lebensdauer des Elektrolytentanks
die Anode und die Kathode des Elektrolytentanks einer Oberflächenbehandlung mit sowohl
einem Inertgas oder als auch einem Element unterzogen werden.
Vergleichsbeispiel 4
[0080] Die Elektrolyse wurde unter Verwendung des Systems von Na
3AlF
6, AlF
3 und Al
2O
3 in einem Elektrolysetank begonnen und die Elektrolyse wurde für 3 Monate oder mehr
als 3 Monate fortgeführt, bis ein Ofen regelmäßigen läuft; wobei das Zusatzsystem
Na
3AlF
6 und AlF
3 umfasst und andere Bedingungen denjenigen in Ausführungsbeispiel 4 gleichen.
Ausführungsbeispiel 5
[0081] 1 Tonne Aluminium wurde gewogen und in einen Reaktor gegeben, nach der Vakuumisierung
wurde Argon in den Reaktor zum Schutz injiziert, der Reaktor wurde auf eine Temperatur
von 750°C erhitzt, eine Trockenmischung umfassend Kaliumfluorborat und Kaliumfluotitanat
langsam zum Reaktor gemäß einem für die Reaktion bestimmten Verhältnis zugegeben,
wobei ein Molekularverhältnis von Kaliumtetrafluoroborat zu Kaliumfluozirconat 2:1
ist, und die Reaktanten wurden für 5 Stunden schnell umgerührt wurden, um Titanborid
und Kaliumkryolith KF • AlF
3 zu erhalten, wobei die Abdeckung des Reaktors geöffnet wurde und eine aufliegende
Schicht geschmolzener Flüssigkeit Kaliumkryolith KF • AlF
3 mit einer Hebepumpe gepumpt wurde.
[0082] Das erhaltene Kaliumkryolith KF • AlF
3 wurde während der Aluminiumelektrolyse als Elektrolytzusatzsystem verwendet; Aluminiumfluorid,
Na
3AlF
6 und Kaliumkryolith KF • AlF
3 wurden nach einer zusätzlichen Regel zugegeben, dass der Kaliumelementegehalt, welcher
in jeden Stapel zugegeben wurde, um 0,2% bis 0,3% gegenüber einem vorherigen Stapel
erhöht wurde. Ein Masseprozentgehalt des Kaliumelements im Elektrolyten im Elektrolysebehälter
wurde vor Ort überwacht, so dass der Masseprozentgehalt des Kaliumelements innerhalb
eines Bereichs von 5% bis 10% gehalten wurde.
[0083] Mit der konstanten Zugabe des Elektrolytenzusatzsystems zum ständig verbrauchte Elektrolytenbasissystem
kann die Elektrolysetemperatur erheblich gesenkt, schließlich bis einem Bereich von
870 bis 890°C gesenkt werden. Da das Kaliumkryolith KF • AlF
3 eine starke Korrosivität hat, müssen zur Verlängerung der Lebensdauer des Elektrolytentanks
die Anode und die Kathode des Elektrolytentanks einer Oberflächenbehandlung mit sowohl
einem Inertgas oder als auch einem Element unterzogen werden.
Vergleichsbeispiel 5
[0084] Die Elektrolyse wurde in einem Elektrolytentank unter Verwendung eines Systems von
Na
3AlF
6, AlF
3 und Al
2O
3 begonnen uns die Elektrolyse wurde für 3 Monate oder mehr als 3 Monaten durchgeführt,
bis ein Ofen regulär läuft.
[0085] Das Zusatzsystem umfasst Na
3AlF
6, AlF
3 und KF • AlF
3 und das Zusatzsystem wurde jeden Tag nach einer zusätzlichen Regel, dass der Kaliumelementgehalt,
welcher in jeden Stapel zugegeben wurde, um 3% bis 5% gegenüber einem früheren Stapel
erhöht wird, bis der Kaliumelementgehalt 5% erreicht und andere Bedingungen denjenigen
in Ausführungsbeispiel 5 gleichen.
Ausführungsbeispiel 6
[0086] 1 Tonne Aluminium wurde gewogen und in einen Reaktor gegeben, nach der Vakuumisierung
wurde Argon in den Reaktor zum Schutz injiziert, der Reaktor wurde auf eine Temperatur
von 850°C erhitzt, trockenes Kaliumfluotitanat wurde dem Reaktor langsam gemäß einem
für die Reaktion bestimmten Verhältnis zugegeben und schnell für 6 Stunden umgerührt,
die Abdeckung des Reaktors wurde geöffnet und eine aufliegende Schicht geschmolzener
Flüssigkeit Kaliumkryolith 1,5 KF • AlF
3 wurde mit einer Hebepumpte gepumpt.
[0087] Die Elektrolyse besteht aus folgenden Schritten:
[0088] Schritt A: Start der Elektrolyse in einem Elektrolysebehälter unter Verwendung eines
Mischsystems aus Natriumkryolith Na
3AlF
6, Kaliumkryolith 1.5KF • AlF
3 und Al
2O
3, Durchführung der Elektrolyse für 3 Monate oder mehr als 3 Monate bis ein Ofen regelmäßig
ist; und
[0089] Schritt B: Zugabe eines Elektrolytenzusatzsystems während der Aluminiumelektrolyse,
umfassend Aluminiumfluorid, Na
3AlF
6 und Kaliumkryolith 1,5 KF AlF
3 gemäß einer zusätzlichen Regel, dass sich Kaliumelementgehalt, welcher in jeden Stapel
zugegeben wurde, um 0,2% auf 0,3% gegenüber einem früheren Stapel erhöht, wobei das
Masseverhältnis von Na
3AlF
6 zu AlF
3 129:42 ist; und Vor-Ort-Überwachung des Masseprozentgehalts des Kaliumelements im
Elektrolyten im Elektrolysebehälter, so dass der Masseprozentgehalt des Kaliumelements
in einem Bereich von 5% bis 10% gehalten wird.
Vergleichsbeispiel 6
[0090] Die Elektrolyse wurde in einem Elektrolysetank unter Verwendung eines Systems von
Na
3AlF
6, AlF
3 und Al
2O
3 begonnen, die Elektrolyse wurde für 3 Monate oder mehr als 3 Monate fortgeführt,
bis ein Ofen regelmäßig läuft; wobei das Zusatzsystem Na
3AlF
6, AlF
3 und Kaliumkryolith 1,5 KF • AlF
3 umfasst; das Zusatzsystem wurde täglich nach einer zusätzlichen Regel, dass sich
der Kaliumelementegehalt, welcher in jeden Stapel zugegeben wurde, um 3% bis 5% gegenüber
einem vorherigen Stapel erhöht, bis der Kaliumelementegehalt 5% erreichte; und andere
Bedingungen denjenigen des Ausführungsbeispiels 6 glichen.
Tabelle 1: Vergleich der wirtschaftlichen und technischen Indikatoren der Ausführungsbeispiele
1 bis 3 und der Vergleichsbeispiele 1 bis 3:
| Indikator |
Vergleichs beispiel 1 |
Ausführung sbeispiel 1 |
Vergleich sbeispiel 2 |
Ausführu ngsbeispi el 2 |
Vergleich sbeispiel 3 |
Ausführu ngsbeispi el 3 |
| Durchschnittliche Stromaufnahme (A) |
96.26 |
96.26 |
96.242 |
96.242 |
96.23 |
96.23 |
| Mittlere Spannung |
4.324 |
4.19 |
4.307 |
4.144 |
4.28 |
4.03 |
| Tagesertrag des Tanks |
703.382 |
714.313 |
702.630 |
713.388 |
700.567 |
710.36 |
| Stromausbeute des Aluminiumblocks (%) |
90.73 |
92.14 |
90.65 |
92.038 |
90.54 |
92.12 |
| DC Stromverbrauch (kWh / t.Al) |
14204 |
13854 |
14161 |
13417 |
14134 |
13406 |
| AC-Stromverbrauch (kWh / t.Al) |
14749 |
13854 |
14701 |
13957 |
14687 |
13943 |
| Fluoridsalz / Kaliumsalz (kg) * |
40/0 |
20/9 |
35/0 |
18/3 |
36/0 |
23/4 |
| Anodenblock Verlust (kg) |
536 |
536 |
531 |
531 |
531 |
531 |
Tabelle 2 Vergleich der wirtschaftlichen und technischen Indikatoren in den Beispielen
4 bis 6 und Vergleichsbeispiele 4 bis 6
| Indikator |
Vergleichsbeispiel 4 |
Ausführungsbeispiel 4 |
Vergleichsbeispiel 5 |
Ausführungsbeispiel 5 |
Vergleichsbeispiel 6 |
Ausführungsbeispiel 6 |
| Durchschnittliche Stromaufnahme (A) |
96.38 |
96.38 |
96.25 |
96.25 |
96.35 |
96.35 |
| Mittlere Spannung |
4.45 |
4.23 |
4.35 |
4.13 |
4.42 |
4.18 |
| Tagesertrag des Tanks |
702.23 |
714.313 |
701.35 |
712.34 |
702.38 |
712.76 |
| Stromausbeute des Aluminiumblocks (%) |
90.32 |
91.98 |
90.23 |
92.13 |
90.34 |
92.18 |
| DC Stromverbrauch (kWh / t.Al) |
14187 |
13834 |
14136 |
13409 |
14130 |
13401 |
| AC-Stromverbrauch (kWh / t.Al) |
14723 |
13845 |
14689 |
13945 |
14680 |
13940 |
| Fluoridsalz / Kaliumsalz (kg) * |
36/0 |
20/9 |
36/0 |
19/8 |
38/0 |
20/3 |
| Anodenblock Verlust (kg) |
532 |
532 |
533 |
533 |
534 |
534 |
| * indiziert das Fluoridsalz oder Kaliumsalz, welches von einer Tonne Aluminiumwasser
aufgenommen wird, wobei das Fluoridsalz ein Gemisch aus Na3AlF6 und AlF3 ist und das Kaliumsalz der Kaliumkryolith mit einem niedrigen molekularen Verhältnis
ist, welches gemäß der vorliegenden Offenbarung zur Verfügung gestellt wurde. |
[0091] Wie aus Tabelle 1 und Tabelle 2 ersichtlich ist, werden mit dem Verfahren und Zusatzsystem
gemäß der vorliegenden Offenbarung bei der Herstellung und bezogen auf die gleiche
Menge an verbrauchtem Anodenmaterial weniger Fluoridsalz/Kaliumsalz verbraucht und
die Stromausbeute verbessert. Als solche werden Energie gespart und damit die Wirkungen
der Energieeinsparung und Emissionsminderung erreicht.
[0092] Obige Beschreibung der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf einige bevorzugte
Ausführungsformen dient nicht dazu, den Umfang der vorliegenden Erfindung in Bezug
auf die Umsetzung in den Ausführungsbeispielen zu begrenzen. Der Fachmann wird verstehen,
dass andere einfache Änderungen und Ersatz möglich sind, ohne von dem erfinderischen
Konzept der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Diese Änderungen und Ersatz werden
als vom Schutzumfang der vorliegenden Erfindung umfasst angesehen.