[0001] Die Erfindung betrifft eine Abschlussleiste, insbesondere eine Abschlussprofilleiste,
auf dem Gebiet der Gebäudetechnik, insbesondere des Gebäudefassadenaufbaus. Die Abschlussleiste
kann auch als Profilsockelleiste bezeichnet werden. Eine Abschlussleiste dient dazu,
eine Abdeckplatte oder eine Abdeclcplattenanordnung für Gebäudewände, insbesondere
Gebäudeaußenwände, an deren schmalen Stirnseite aufzunehmen und abzustützen, um sie
an der Gebäudewand zu halten. Die Abschlussleiste insbesondere aus einem starren Material,
wie Metall oder Kunststoff, verstärkt den Randbereich der Abdeckplatten, der von der
Abschlussleiste umgriffen wird.
[0002] Die Abdeckplatte kann eine Wärmedämmplatte sein, welche zum Vollwärmeschutz an Gebäudefassaden
eingesetzt wird. Die Abdeckplatte insbesondere rechteckiger Form hat Schmalseiten,
welche die Abschlussleiste umgreift, insbesondere die untere Schmalseite. Die Abdeckplatte
kann aus schaumförmigem Kunststoff hergestellt werden und/oder aus einem biologisch
abbaubarem Material bestehen. Eine biologische Wärmedämmplatte kann beispielsweise
eine Holzfaserplatte sein, welche gute Wärmedämmeigenschaften aufweist.
[0003] Eine Abschlussleiste ist aus
DE 100 33 364 B4 bekannt, die einen Auflagesteg zum Stoßaufnehmen einer schmalen Seite der Abdeckplatte
und einen der Gebäudewand zuzuwendenden Montagesteg aufweist. Zusätzlich hat die bekannte
Abschlussleiste einen von der Gebäudewand abzuwendenden Putzsteg oder Putzschenkel,
der vertikal gestellt ist und an dessen Ende eine Schneidkante bildet, wodurch eine
saubere Anbindung von der Gewebeauflagenabdeckplatte sowie Spachtelkleber und Putz
gewährleistet werden soll. Es zeigte sich bei den bekannten Abschlussleisten der Nachteil,
dass eine Beschädigung von Abdeckplatten einhergehen kann, wenn in den Wandaufbau,
der die Abdeckplatten integriert hat, durch starkes und dauerndes Beaufschlagen Wasser
wider Erwarten eindringen sollte. So ist zwar festzustellen, dass bei einer sachgerechten
Montage der Abdeckplatten und Abschlussleiste ein Wassereintritt zwischen der Gebäudefassade
und den Abdeckplatten ausgeschlossen werden kann, allerdings kann nicht ausgeschlossen
werden, sollte ein Wassereintrag vorliegen, dass sich Wasser im Profilbereich ansammelt
und somit die Abdeckplatte beschädigen könnte.
[0004] Um ein sicheres Entfernen von Wasser, das insbesondere wegen fehlerhafter Montage
der Abschlussleiste und/oder der Abdeckplatten eindringen kann, insbesondere von der
Abschlussleiste abfließen zu lassen, ist es bekannt, in Auflagestege mehrere Drainageöffnungen
auszubilden, über die sich auf dem Auflagesteg sammelndes Wasser ablaufen kann.
[0005] Es zeigte sich allerdings, dass insbesondere bei Fehlmontage von Anschlussteilen
an andere Bauteile, wie Fensteranschlüsse, Rolladenkästen oder Durchdringungen aller
Art (z.B. Wasserhähne) ein unerwünschter Wassereintritt in die Abdeckplatten erfolgt.
Dieses Wasser kann sich in den Sockelschienen sammeln. Bei unsachgemäßer Montage kann
das Wasser zwar über die Drainageöffnungen an dem Auflagesteg abfließen, allerdings
zeigte sich, dass bei häufig mit Regen einhergehenden starken Winden Wasser am Ablaufen
durch die Drainageöffnung gehindert wird und sogar zurück in das Mauerwerk und in
den Zwischenbereich zwischen Mauerwerk und Abdeckplatte gelangen kann, wodurch es
zu Bauschäden an der Fassade kommen kann.
[0006] Es ist Aufgabe der Erfindung, die Nachteile des Stands der Technik zu überwinden,
insbesondere bei unsachgemäßer Montage von Abdeckplatten und/oder Abschlussleiste
eine sichere Drainagefünktion gegebenenfalls für an den Abdeckplatten eintretendes
Wasser sicherzustellen.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale von Anspruch 1 gelöst.
[0008] Danach ist eine Abschlussleiste, insbesondere eine Abschlussprofilleiste für Abdeckplatten
insbesondere der oben beschriebenen Art, für Gebäudewände, insbesondere für Wärmedämmplatten,
insbesondere in oben beschriebener Art, vorgesehen. Die erfindungsgemäßen Abschlussleiste
hat einen Auflagesteg zum Aufnehmen einer Schmalseite einer Abdeckplatte, einen der
Gebäudewand zuzuwendenden Montagesteg, der vorzugsweise in einem Winkel von größer
60° in Vertikalrichtung absteht und insbesondere Durchgangsöffnungen aufweist, um
die Abschlussleisten an dem Mauerwerk des Gebäudes befestigen zu können. Zusätzlich
hat die Abschlussleiste eine von der Gebäudewand abzuwendenden Putzsteg, wobei der
Montagesteg und der Putzsteg über den Auflagesteg aneinander gekoppelt sind. Auch
der Putzsteg steht im Wesentlichen in Vertikalrichtung in einem Winkel größer 60°,
vorzugsweise größer 60° von dem Auflagesteg weg. In dem Auflagesteg sind mehrere Drainageöffnungen
ausgebildet, die in einem wiederkehrenden Muster angeordnet sein können. Über die
Drainageöffnungen kann sich sammelndes Wasser, das sich insbesondere aufgrund von
Fehlmontage an oben liegenden Gebäudeeinrichtungen, wie Regenrinnen, etc., sammelt,
ablaufen, wobei auch Spritzwasser, das von unten in die Abdeckplattenanordnung gelangt,
ablaufen kann. Erfindungsgemäß ist unterhalb des Auflagestegs ein zusätzlicher Ablaufkanalsteg
angeordnet, der mit dem Auflagesteg einen sich in Längsrichtung der Abschlussleiste
erstreckenden, im Wesentlichen sich horizontal erstreckenden Ablaufkanal bildet. Dadurch
kann der Ablaufkanal durch eine zusätzliche, insbesondere im Wesentlichen parallel
zum Auflagesteg oder zumindest in einer geringfügigen Neigung dazu angeordnete Unterkanalplatte
begrenzt sein, die an der Abschlussleiste angebracht ist.
[0009] Mit der erfindungsgemäßen Maßnahme des Ausbildens eines Ablaufkanals werden Windeinflüsse
oder andere die Drainage behindernde Einflüsse, wie der Befall von Ungeziefer, abgeschirmt,
wodurch ein ungehindertes Ablaufen des Sammelwassers von dem Auflagesteg weg sichergestellt
wird, wodurch die auf der Abschlussleiste stehenden Abdeckplatten von stehendem Wasser
stets befreit bleiben. Es zeigte sich, dass selbst bei groben Montagefehlern von wasserleitenden
Einrichtungen an den Gebäuden und einer großen Feuchtigkeitsbeaufschlagung an der
Abdeckplatte, das Wasser sicher von der Abschlussleiste ablaufen kann, wodurch Bauschäden,
beispielsweise durch Schimmel, ausreichend sicher vermieden werden können.
[0010] Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist der Ablaufkanal derart bezüglich
der Drainageöffnungen angeordnet, dass sämtliches Wasser von den mehreren Drainageöffnungen
abgeleitet werden kann und von dem Ablaufkanal empfangen wird. Der Ablaufkanal kann
zumindest gebäudewandseitig geschlossen sein und bildet vorzugsweise auf der Putzstegseite
einen sich in Längsrichtung erstreckenden Ablaufdurchgang, an dem das empfangene Wasser
von der Abschlussleiste und dem Abdeckplattensystem abfließen kann. Vorzugsweise ist
der Ablaufdurchgang sowohl durch die Ablauflängskante des Ablaufkanalstegs als auch
durch eine Längskante des Putzstegs oder Putzstegsabschnitts begrenzt. Bei dem Putzstegabschnitt
handelt es sich um einen im Wesentlichen vertikal und/oder in einem gegenüber der
Horizontalen liegenden Winkel von über 60° nach unten erstreckenden Stegabschnitt,
dessen nach unten weisender Rand zusammen mit dem axialen Endrand des Ablaufkanalstegs
den sich in Längsrichtung der Abschlussleiste insbesondere mit konstantem Querschnitt
erstreckenden Ablaufdurchgang begrenzt.
[0011] Der Längsrand des Putzstegabschnitts ist von der Gebäudewand weggeneigt und ist vorzugsweise
gegenüber dem Rest des insbesondere plattenförmigen Putzstegabschnitts nach außen
von der Gebäudewand weg gebogen. Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist der Ablaufkanalsteg,
der insbesondere eine unterste Stegplatte der Abschlussleiste bildet, insbesondere
derart ausgeführt, dass sie an einem Sockelvorsprung der Gebäudewand plan aufliegen
kann und gegenüber einer horizontalen Ebene leicht geneigt, wobei ein Neigungswinkel
von weniger als 20° gegenüber der horizontalen Ebene angedacht ist. Vorzugsweise ist
die das abgelaufene Wasser empfangene Oberfläche des Ablaufkanalstegs derart geneigt,
dass das über die mehrere Drainageöffnungen empfangene Wasser hin zu dem Ablaufdurchgang
des Ablaufkanals unter dem Einfluss der Schwerkraft ablaufen kann. Das Wasser, das
zum Ablaufdurchgang geführt ist, wird über den Ablaufdurchgang von der Abschlussleiste
abgeleitet. Der Ablaufdurchgang ist insbesondere an einem putzstegseitigen Längsrand
des Ablaufkanalstegs oder an einem stirnseitigen Ende des Ablaufkanalstegs ausgebildet.
An dem Ablaufdurchgang verlässt das Drainagewasser die Abschlussleiste unter dem Einfluss
der Schwerkraft. Auch wenn Winddruck das Wasser von dem Ablaufdurchgang weg zurück
in den Ablaufkanalstegs drücken sollte, dient der Ablaufkanal als Raumtrenner zu der
Aufnahme der Abdeckplatte auf der Oberseite des Auflagestegs. Versuche zeigten, dass
auch starke Winde das Wasser von dem Ablaufkanal nicht zurück in die Abdeckplattenaufnahme
drücken können.
[0012] Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist der Ablaufkanalsteg an der Montagstegseite,
also der der Gebäudewand zugewandten Seite, fest mit dem Auflagesteg verbunden. Zusätzlich
oder alternativ können der Auflagesteg, der Putzsteg, der Montagesteg sowie der Ablaufkanalsteg
aus einem Stück, insbesondere einem Metall- oder Kunststoffstück, gefertigt sein.
Insbesondere beschichtete Blechteile können in Betracht gezogen werden.
[0013] Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist der Ablaufkanalsteg gegenüber dem Auflagesteg
in Axialrichtung der Abschlussleiste translatorisch verschiebbar gelagert, wobei insbesondere
eine Axialgleitlagerung vorgesehen ist, durch welche der Ablaufkanalsteg in Axialrichtung
relativ zum Auflagesteg translatorisch verstellbar ist. Insbesondere hat ein Lagerelement
in Längsrichtung einen konstanten Profilquerschnitt in wenigstens einem Hinterschnitt,
um ein sicheres Verschieben der Bauteile zueinander in einer einzigen Dimensionsrichtung,
nämlich der Längsrichtung der Abschlussleiste, sicherzustellen. Auf diese Weise ist
eine Art Gleitlager realisiert. Des Weiteren kann ein Lagergegenelement zu dem profilierten
Lagerelement formkomplementär, also mit einem Negativprofil ausgebildet sein, so dass
die ineinander greifenden Lagerelemente eine Gleitlagerung mit translatorischer Verschiebbarkeit
insbesondere nur in Längsrichtung der Abschlussleiste realisieren.
[0014] Aufgrund der Verschiebbarkeit des Auflagekanalstegs relativ zu dem Auflagesteg, ist
es möglich, dass Monate-Schnittstellen-Übergänge auf axialer Höhe des Auflagestegs,
wie des Ablaufkanalstegs, vermieden werden, wodurch ein ungewollter Wassereintritt,
insbesondere von der Unterseite der Abschlussleiste durch Spritzwasser, zumindest
in den Abdeckplattenaufnahmeraum vermieden ist.
[0015] Vorzugsweise lässt die Axialgleitlagerung zusätzlich ein zulässiges Verschwenken
des Auflagekanalstegs relativ zu dem ortsfesten Auflagesteg und/oder Montagesteg,
insbesondere eine Verschwenkbarkeit um weniger als 20°, um eine parallel zur Längsrichtung
der Abschlussleiste erstreckende Längsachse zu. Eine Schwenkbewegungsamplitude der
Axialgleitlagerung ist vorzugsweise auf weniger als 20°, vorzugsweise weniger als
10°, begrenzt.
[0016] Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist ein Schwenkanschlag für das schwenkbare
Axialgleitlager vorgesehen, so dass der Auflagekanalsteg bei einer Winkelstellung
gegenüber der Horizontalebene von weniger als 10°, vorzugsweise von 1° bis 5°, ortsfest
bezüglich dem Auflagesteg und/oder Montagesteg positioniert bleibt, wobei insbesondere
unter dem Einfluss der Schwerkraft der Auflagekanalsteg gegen den Schwenkanschlag
stößt. Auf diese Weise ist einerseits eine stabile Abschlussleistenkonstruktion realisiert,
wobei andererseits ein ausreichender Neigungswinkel des Auflagekanalstegs zuverlässig
eingestellt werden kann, um das Ablaufen von Drainagewasser von der Abschlussleiste
und von den zu schützenden Abdeckplatten weg sicher zu gewährleisten.
[0017] Bei einer Weiterbildung der Erfindung hat der Ablaufkanalsteg ein vorzugsweise vertikales
Anschlussstück zur Realisierung eines Lagerelements für die Axiallagerung zwischen
dem Ablaufkanalstegs und dem Auflagesteg. Die der Gebäudewand zugewandte Außenseite
des Abschlussstücks fluchtet mit der der Gebäudewand zugewandten Montagefläche des
Montagestegs, wobei insbesondere das Abschlussstück eine größere Materialstärke als
der Ablaufkanalsteg, insbesondere die restlichen Bestandteile der insbesondere einstückig
ausgebildeten Abschlussleiste, aufweist.
[0018] Bei einer Weiterbildung der Erfindung erstreckt der Ablaufkanalsteg derart weit in
Längsrichtung der Abschlussleiste senkrecht in Querrichtung hin zu einem sich von
dem Auflagesteg im Wesentlichen vertikal nach unten ersteckenden Putzstegabschnitt,
dass ein Abtropflängsrand des Ablaufkanalstegs mit einem Längsendrand des Putzstegs
einen sich in Längsrichtung der Abschlussleiste erstreckenden Ablaufspalt bildet,
dessen Spaltbreite insbesondere in Längsrichtung der Abschlussleiste konstant ist
und/oder zumindest größer als 1 mm und vorzugsweise kleiner als 1 cm oder 2 cm ist.
Insbesondere erstreckt sich der Ablaufkanalsteg in Querrichtung der Abschlussleiste
über wenigstens die Hälfte der Quergesamterstreckung der Abschlussleiste hin zum Puztsteg,
um als Blende an der Unterseite der Abschlussleiste und zur weiteren Abschirmung des
Aufnahmeraums der Abdeckplatten zu fungieren.
[0019] Bei einer Weiterbildung der Erfindung sind in dem Auflagesteg die mehreren Drainagelöcher
in einer der Gebäudewand zugewandten Axialhälfte des Auflagestegs angeordnet. Dies
bedeutet, dass bei einer Querrichtungs-Einteilung des Auflagestegs in zwei Hälften
die Drainagelöcher ausschließlich in der der Gebäudewand zugewandten Längshälfte liegen.
Bei einer derartigen Anordnung ist der Auflagesteg zumindest teilweise von der Gebäudewand
weg geneigt, wobei an einer Auflagestegsenke die Drainagelöcher konzentriert sind
und in der der Gebäudewand zugewandten Längshälfte liegen. Eine montagestegseitiger
Abschnitt des Auflagestegs hat eine Neigung von der Gebäudewand weg hin zu der Auflagestegsenke,
von dem ein putzstegseitiger Abschnitt des Auflagestegs eine entgegengesetzte Neigung
hin zur Gebäudewand aufweist, wobei insbesondere die montagestegseitige Neigung größer
als die putzstegseitige Neigung ist. Sämtliches Wasser, das zu der Abschlussleiste
gelangt, wird hin zur Auflagestegsenke geführt, von wo es unter dem Einfluss der Schwerkraft
in den Ablaufkanal über die Drainagelöcher ablaufen kann. Der putzstegseitige Übergangsstegabschnitt
kann insbesondere einen kontinuierlichen Neigungswinkel von weniger als 20°, insbesondere
10°, umfassen.
[0020] Bei einer Weiterbildung der Erfindung hat die Senke einen Senkenboden, der im Wesentlichen
in eine Horizontalebene liegt. Der Senkenboden hat eine plane Streifenform, in der
die Drainageöffnungen eingearbeitet sind.
[0021] Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist am Übergang zwischen dem Auflagesteg und
dem Putzsteg ein insbesondere geschlossenes Hohlprofil zur Versteifung der Abschlussleisten
ausgebildet.
[0022] Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist an dem Auflagesteg, insbesondere
im Bereich der Drainagelöcher eine insbesondere die Drainagelöcher abdeckende Barriere
gegen Kleintiere, wie Insekten, angeordnet. Die Barriere kann beispielsweise durch
ein entsprechend dimensioniertes Gitter gebildet sein, das auf der Oberseite oder
der Unterseite des Auflagestegs befestigt ist. Die Barriere kann alternativ oder zusätzlich
durch eine Membran gebildet sein, die insbesondere zumindest die mehreren Drainagelöcher
abdeckt. Die Membran ist dazu geeignet, Flüssigkeit durch den Ablaufkanal hindurch
unter dem Einfluss der Schwerkraft abfließen zu lassen, wobei ein Rückfluss hin zu
den Abdeckplatten blockiert ist. Die Membran kann auch an der Oberseite oder der Unterseite
des Auflagestegs befestigt sein. Auch eine Kombination aus einem Gitter und einer
Membran kann vorzugsweise angeordnet werden.
[0023] Des Weiteren kann ein unterer Abschnitt des Putzstegs einen Längsrand aufweisen,
der sich in Vertikalrichtung über den Ablauflängsrand des Ablaufkanalstegs nach unten
hinaus erstreckt und/oder ein Bördelende umfasst, das sich in Querrichtung von der
Gebäudewand weg erstreckt.
[0024] Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Montieren einer Abschlussleiste,
die insbesondere gemäß der oben genannten Beschreibung ausgestaltet sein kann. Die
Abschlussleiste dient für Abdeckplatten von Gebäudewänden, insbesondere von Wärmedämmplatten,
bei denen die Abschlussleiste mit einem Auflagesteg zum Aufnehmen und/oder Abstützen
der Abdeckplatte ausgebildet wird. Zumindest der Auflagesteg wird in Axialrichtung
mit einer gewünschten Axiallänge vorgesehen, insbesondere auf die gewünschte Axiallänge
abgeschnitten. In Vertikalrichtung wird unterhalb des Auflagestegs ein Ablaufkanalsteg
vorgesehen, der derart positioniert und/oder axial dimensioniert wird, dass er ein
oder beide axiale Stirnenden des Auflagestegs in Längsrichtung der Abschlussleiste,
insbesondere vollständig in Axial- und in Querrichtung überlappend überragt.
[0025] Zwei Übergangsbereiche des Auflagestegs und des Ablaufkanalstegs auf ein und derselben
Axialhöhe können ohne weiteres verhindert werden.
[0026] Weitere bevorzugte Ausführungen sind in den Unteransprüchen angegeben. Weitere Eigenschaften,
Vorteile und Merkmale der Erfindung werden durch die folgende Beschreibung einer bevorzugten
Ausführung der Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen deutlich, in denen zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Abschlussleiste;
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Abschlussleiste nach Figur 1.
[0027] In den Figuren 1 und 2 ist die erfindungsgemäße Abschlussleiste im Allgemeinen mit
der Bezugsziffer 1 versehen. Die Abschlussleiste 1 oder die Abschlussprofilsleiste
dient zur Aufnahme einer Abdeckplatte zum Abdecken einer Gebäudewand, wobei die Abdeckplatte
und die Gebäudewand in den Figuren nicht näher dargestellt sind. Die Abschlussleiste
1 hat eine Abdeckplattenaufnahme 3, die derart dimensioniert ist, dass eine Schmalseite
der Abdeckplatte (nicht näher dargestellt) formpassend aufgenommen ist.
[0028] Zur Aufnahme der Abdeckplatte hat die Abschlussleiste 1 einen Aufnahmesteg 5, an
dem sich die Schmalseite der vertikal darauf stehenden Abdeckplatte abstützt. Des
Weiteren hat die Abschlussleiste 1 einen der Gebäudewand zuzuwendenden Montagesteg
7, der im Wesentlichen in Vertikalrichtung, das heißt parallel zur Gebäudewand, montiert
wird. Der Montagesteg 7 und der Aufnahmesteg 5 können aus demselben Material aus einem
Stück gefertigt sein. An einem Eckübergangsbereich 11 zwischen dem Auflagesteg 5 und
dem Montagesteg 7 ist ein im Querschnitt pfeilförmiger Gleitlagervorsprung 13 ausgebildet,
der zwei Eingriffshinterschnitte benachbart dem Auflagesteg 5 aufweist. Der Auflagesteg
5 hat einen dem Eckbereich 11 naheliegenden Abstandshalterabschnitt 15, von dem sich
der Gleitlagervorsprung 13 in Vertikalrichtung nach unten weg erstreckt und der bezüglich
der Vertikalausrichtung des Montagestegs 7 senkrecht steht. Von diesem erstreckt sich
ein montagestegseitiger Neigungsabschnitt 17 in einem Winkel größer als 10° gegenüber
dem horizontalen Abstandhalterabschnitt 15 nach unten, um in einen Senkenabschnitt
21 zu münden, der sich in Längsrichtung L der Abschlussleisten 1 mit im Wesentlichen
gleichbleibender Querausdehnung erstreckt. In dem Senkenabschnitt 21, der im Wesentlichen
in einer Horizontalebene liegt, sind Drainageöffnungen 23 durch den plattenförmigen
Auflagesteg 5 hindurch ausgebildet. Es ist eine Reihe von nebeneinander angeordneten
Drainageöffnungen 23 vorgesehen, deren Abstand zueinander sowie der Reihenabschnitt
konstant und insbesondere gleich groß sind.
[0029] Von dem Senkenabschnitt 21 erstreckt sich im Wesentlichen über den Rest der Gesamtbreite
des Auflagestegs 5 ein leicht geneigter, putzstegseitiger Ablaufabschnitt 25, dessen
Neigungswinkel gegenüber der Horizontalebene kleiner als der des Abschnitts 17 ist
und kleiner als 10° ist.
[0030] Der Ablaufabschnitt 25 mündet in einen Verstärkungsabschnitt 27 des Auflagestegs
5, der in Längsrichtung L der Abschlussleiste 1 ein verstärktes Hohlprofil definiert.
An dem Verstärkungsabschnitt 27 ist ein plattenförmiger Putzsteg 31 einstückig ausgebildet,
der einen nach oben ragenden Halterabschnitt 33 aufweist, um insbesondere die aufzunehmende
Abdeckplatte seitlich zu halten. Des Weiteren hat der Putzsteg 31 einen nach unten
ragenden Abschlussabschnitt 35, der in einen bördelartigen Endrand 37 mündet. Der
Putzsteg 31 erstreckt sich im Wesentlichen parallel zu dem Montagesteg 7. Der nach
oben ragende Abschnitt 33 ist kürzer als der nach unten ragende Abschnitt 35. Die
von der Gebäudewand abgewandte Außenseite des Putzstegs 31 ist geriffelt, wobei die
Riffelung in Längsrichtung L der Abschlussleiste ausgerichtet ist.
[0031] Die Oberkante des Oberabschnitts 33 ist mit einer Abreißkante 41 ausgestattet. An
der geriffelten Außenseite des Putzstegs 31 ist ein Gittergewebe 43 für die Abdeckplatte
zum Auftragen von Putzmaterial über eine Befestigungsschiene 45 angebracht.
[0032] Unterhalb des Auflagestegs 5 ist ein Ablaufkanalsteg 51 beweglich angeordnet, so
dass durch die Drainageöffnungen 23 ablaufendes Wasser von dem Ablaufkanalsteg 51
empfangen wird. In der dargestellten Ausführung ist der Ablaufkanalsteg 51 nicht aus
einem Stück wie die restlichen Bestandteile, Auflagesteg, Putzsteg, Montagesteg, der
Abschlussleisten 1 ausgebildet, sondern zweiteilig mit einem der Gebäudewand zugewandten
Lagerendrand 53, der materialstark genug ausgebildet ist, um eine zu dem Lagervorsprung
13 formkomplementäre Lageraufnahme 55 abzubilden. Die Lageraufnahme 55 empfängt den
Lagervorsprung 13, um eine in Längsrichtung L frei bewegliche Gleitlagerung zu bilden.
Auf diese Weise kann der Ablaufkanalsteg 51 in Längsrichtung L bezüglich des Auflagestegs
verschoben werden. Es können auf gleicher, axialer Höhe liegende, fluchtende Übergangsstellen
zweier Abschlussleisten vermieden werden.
[0033] Die Gleitlagerung 13, 15 ist derart ausgebildet, dass eine Schwenkbeweglichkeit um
eine Schwenkachse, die sich in Längsrichtung L erstreckt, bereitzustellen. Der Ablaufkanalsteg
51 lässt die gewünschte Neigung des Ablaufkanalstegs 51 gegenüber der Horizontalebene
zu, was Montagearbeiten an einem Sockel (nicht dargestellt) der Gebäudewand vereinfacht.
Dabei erreicht die Freibeweglichkeit des Ablaufkanalstegs 51 um die Schwenkachse,
dass die Abschlussleiste 1, insbesondere die Oberseite des Ablaufkanalstegs 51 stets
in einem Neigungswinkel zur Horizontalebene angeordnet wird und dass das durch die
Drainageöffnung ablaufende Wasser von der Gebäudewand weg abgeleitet wird. Der Ablaufkanalsteg
51 mündet in einen Ablaufdurchgang 61, der durch die Axiallängsränder 63 des Ablaufkanalstegs
51 und dem Längsrand 37 des unteren Abschnitts 35 des Putzstegs 31 begrenzt ist. Vorzugsweise
ist der Ablaufdurchgang 61 in dessen lichten Weite deutlich kleiner als die Breite
der in Figur 1 gezeigten Abschlussleiste, wodurch das Eindringen von Luft, Spritzwasser
sowie auch Ungeziefer in den von dem Ablaufkanalsteg 51 und dem Auflagesteg 5 begrenzten
Ablaufkanal 71 vermieden wird, allerdings ein Abfluss von Drainagewasser ungehindert
erfolgen kann.
[0034] Der axiale Längsrand 63 ist nach unten hin umgebogen, um den Ablauf des Drainagewassers
sicher zu gewährleisten.
[0035] Die in der vorstehenden Beschreibung, den Figuren und den Ansprüchen offenbarten
Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Realisierung
der Erfindung in den verschiedenen Ausgestaltungen von Bedeutung sein.
Bezugszeichenliste
[0036]
- 1
- Abschlussleiste
- 3
- Abdeckplattenaufnahme
- 5
- Auflagesteg
- 7
- Montagesteg
- 11
- Eckübergangsbereich
- 13
- Gleitlagervorsprung
- 15
- Abstandshalterabschnitt
- 17
- Neigungsabschnitt
- 21
- Senkenabschnitt
- 23
- Drainageöffnungen
- 25
- Ablaufabschnitt
- 27
- Verstärkungsabschnitt
- 31
- Putzsteg
- 33
- nach oben ragender Abschnitt
- 35
- nach unten ragender Abschnitt
- 37
- Endrand
- 41
- Abreißkante
- 43
- Gittergewebe
- 45
- Befestigungsschiene
- 51
- Ablaufkanalsteg
- 53
- Lagerendrand
- 55
- Lageraufnahme
- 61
- Ablaufdurchgang
- 63
- Längsrand
- 71
- Ablaufkanal
- L
- Längsrichtung
1. Abschlussleiste (1), insbesondere Abschlussprofilleiste, für Abdeckplatten von Gebäudewänden,
insbesondere von Wärmedämmplatten, umfassend: einen Auflagesteg (5) zum Aufnehmen
der Schmalseite einer Abdeckplatte (3), einen der Gebäudewand zuzuwendenden Montagesteg
(7) und einen von der Gebäudewand abzuwendenden Putzsteg (31), wobei der Montagesteg
(7) und der Putzsteg (31) über den Auflagesteg (5) miteinander fest verbunden sind,
wobei in dem Auflagesteg (5) mehrere Drainageöffnungen (23) ausgebildet sind, über
die sich an dem Auflagesteg (5) sammelndes Wasser ablaufen kann,
dadurch gekennzeichnet, dass
unterhalb des Auflagestegs (5) ein zusätzlicher Ablaufkanalsteg (51) angeordnet ist,
der mit dem Auflagesteg (5) einen sich in Längsrichtung (L) der Abschlussleiste (1)
erstreckenden Ablaufkanal (71) bildet.
2. Abschlussleiste (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablaufkanal (71) Wasser über die mehreren Drainageöffnungen (23) in dem Auflagesteg
(5) empfängt und/oder der Ablaufkanal (71) zumindest gebäudewandseitig geschlossen
ist und vorzugsweise auf der Putzstegseite (31) einen sich in Längsrichtung (L) erstreckenden
Ablaufdurchgang (61) bildet, der vorzugsweise sowohl durch eine Ablauflängskante des
Ablaufkanalstegs (51) als auch durch eine Längskante des Putzstegs (31) begrenzt ist.
3. Abschlussleiste (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablaufkanalsteg (51) insbesondere dessen Wasser empfangende Oberfläche gegenüber
einer Horizontalebene derart geneigt ist, dass das über die mehreren Drainageöffnungen
(23) abgeleitete Wasser hin zu einem Ablaufdurchgang (61) des Ablaufkanals (71) geführt
ist, der insbesondere an einem putzstegseitigen Längsrand des Ablaufkanalstegs (51)
oder an einem stirnseitigen Ende des Ablaufkanalstegs (51) angeordnet ist.
4. Abschlussleiste (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablaufkanalsteg (51) an der Montagestegseite (7) fest mit dem Auflagesteg (5)
verbunden ist und/oder der Auflagesteg (5), der Putzsteg (31), der Montagesteg (7)
sowie der Ablaufkanalsteg (51) aus einem Stück gefertigt ist, insbesondere aus einem
Metall- oder Kunststoffstück.
5. Abschlussleiste (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch ge-kennzeichnet, dass der Ablaufkanalsteg (51) gegenüber dem Auflagesteg (5) in Axialrichtung der
Abschlussleiste (1) translatorisch verschiebbar gelagert ist, wobei insbesondere eine
Axialgleitlagerung vorgesehen ist, durch welche der Ablaufkanalsteg (51) in Axialrichtung
relativ zum Auflagesteg (5) translatorisch verschiebbar ist, wobei insbesondere ein
Lagerelement in Längsrichtung (L) einen konstanten Profilquerschnitt mit wenigstens
einem Hinterschnitt aufweist und ein Lagergegenelement einen zu dem Profilquerschnitt
des ersten Lagerelements formkomplementären Negativprofilhohlraumquerschnitt aufweist,
so dass die ineinandergreifenden Lagerelemente eine Gleitlagerung mit translatorischer
Verschiebbarkeit realisieren.
6. Abschlussleiste (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Axialgleitlagerung zusätzlich eine Verschwenkbarkeit um einen parallel zur Längsrichtung
(L) der Abschlussleiste (1) erstreckenden Schwenkachse zulässt, wobei eine zugelassene
Schwenkbewegungsamplitude durch die Axialgleitlagerung auf weniger als 20°, vorzugsweise
weniger als 10°, begrenzt ist, wobei insbesondere ein Schwenkanschlag ein Verschwenken
des Ablaufkanalstegs (51) bei einer Winkelstellung gegenüber der Horizontalebene von
weniger als 10°, vorzugsweise etwa 1° bis 5°, begrenzt.
7. Abschlussleiste nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn-zeichnet, dass der Ablaufkanalsteg (51) ein vertikales Anschlussstück zur Realisierung eines
Lagerelements der Axiallagerung zwischen dem Ablaufkanalstegs (51) und dem Auflagesteg
(5) aufweist, wobei die der Gebäudewand zugewandte Außenseite des Vertikalstücks mit
der der Gebäudewand zugewandten Montagefläche des Montagestegs (7) fluchtet, wobei
insbesondere das Vertikalstück eine größere Materialstärke aufweist, als der Ablaufkanalsteg
(51), insbesondere die restlichen Bestandteile der Abschlussleiste (1).
8. Abschlussleiste (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch ge-kennzeichnet, dass der Ablaufkanalsteg (51) sich derart weit in zur Längsrichtung (L) der Abschlussleiste
(1) senkrechten Querrichtung hin zu einem sich von dem Auflagesteg (5) im Wesentlichen
vertikal nach unten erstreckenden Putzstegabschnitt (25) erstreckt, dass ein Abtropflängsrand
des Ablaufkanalstegs (51) mit einem Längsendrand des Putzstegs (31) einen sich in
Längsrichtung (L) der Abschlussleiste (1) erstreckenden Ablaufspalt bildet, der insbesondere
größer als 1 mm und kleiner als 1 cm oder 2 cm ist, wobei insbesondere der Ablaufkanalsteg
(51) sich in Querrichtung wenigstens über die Hälfte der Quergesamterstreckung der
Abschlussleiste (1) hin zum Putzsteg (31) ausdehnt.
9. Abschlussleiste (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch ge-kennzeichnet, dass in dem Auflagesteg (5) die mehreren Drainagelöcher (23) in einer der Gebäudewand
zugewandten Axialhälfte angeordnet sind, wobei insbesondere die mehreren Drainagelöcher
(23) in einer Senke des Auflagestegs (5) ausgebildet sind, wobei insbesondere einerseits
eine Oberseite des Anschlussbereichs des Auflagestegs (5) hin zum Montagesteg (7)
und andererseits eine Oberseite des Anschlussbereichs des Auflagestegs (5) hin zum
Putzsteg (31) in Vertikalrichtung höher positioniert sind, als die Senke des Auflagestegs
(5).
10. Abschlussleiste (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Senke mit dem Montagesteg (7) zu verbindenden Übergangsstegabschnitt des
Auflagestegs (5) zumindest teilweise eine Neigung zur Horizontalebene aufweist, als
ein die Senke mit dem Putzsteg (31) verbindenden Übergangsstegabschnitt, insbesondere
ein Neigungswinkel des montagestegseitigen Übergangsstegabschnitts zumindest abschnittsweise
größer als 20° oder 25° ist, wobei insbesondere der putzstegseitige Übergangsstegabschnitt
(25) einen insbesondere kontinuierlichen Neigungswinkel von weniger als 20°, insbesondere
10°, umfasst.
11. Abschlussleiste nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Senke einen Senkenboden aufweist, der im Wesentlichen in horizontaler Ebene liegt
und in Querrichtung größer als die maximale Abmessung der mehreren Drainagebohrungen
(23) ist.
12. Abschlussleiste (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekenn-zeichnet, dass am Übergang zwischen dem Auflagesteg (5) und dem Putzsteg (31) eine insbesondere
geschlitzte Hohlprofilierung zur Versteifung ausgebildet ist.
13. Abschlussleiste (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Auflagesteg (5) insbesondere im Bereich der mehreren Drainagelöcher (23) eine
Strukturbarriere gegen Ungeziefer, wie Kleintiere, beispielsweise Insekten, vorgesehen
ist, welche Barriere insbesondere durch ein Gitter und/oder durch eine semipermeable
Membran ausgebildet ist.
14. Abschlussleiste (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch g e-kennzeichnet, dass ein unterer Abschnitt des Putzstegs einen Längsrand aufweist, der sich in Vertikalrichtung
über den Ablauflängsrand des Ablaufkanalstegs (51) nach unten hinaus erstreckt und/oder
ein Knickende umfasst, das sich in Querrichtung von der Gebäudewand weg erstreckt.
15. Verfahren zum Montieren einer insbesondere nach einem der vorstehenden Ansprüche ausgebildeten
oder einzustellenden Abschlussleiste (1) für Abdeckplatten von Gebäudewänden, insbesondere
von Wärmedämmplatten, bei dem die Abschlussleiste (1) mit einem Auflagesteg (5) zum
Aufnehmen und/oder Abstützen einer Abdeckplatte ausgebildet wird, wobei zumindest
der Auflagesteg (5) in Axialrichtung mit einer gewünschten Axiallänge vorgesehen wird,
insbesondere auf die gewünschte Axiallänge abgeschnitten wird, wobei in Vertikalrichtung
unterhalb des Auflagestegs (5) ein Ablaufkanalsteg (51) vorgesehen wird, der derart
positioniert und/oder axial dimensioniert wird, dass er ein oder beide axiale Stirnende
des Auflagestegs (5) in Längsrichtung (L) der Abschlussleiste (1) insbesondere vollständig
axial und in Querrichtung überlappend überragt.