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<ep-patent-document id="EP15000963A1" file="EP15000963NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="3075936" kind="A1" date-publ="20161005" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-5">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSKBAHRIS..MTNORSMESMMA................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>JDIM360 Ver 1.28 (29 Oct 2014) -  1100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>3075936</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>20161005</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>15000963.7</B210><B220><date>20150402</date></B220><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B400><B405><date>20161005</date><bnum>201640</bnum></B405><B430><date>20161005</date><bnum>201640</bnum></B430></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>E06B   1/34        20060101AFI20151001BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>E06B   1/62        20060101ALI20151001BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="3"><text>E04B   1/76        20060101ALI20151001BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>DÄMMPLATTENELEMENT ZUR DÄMMUNG EINER FENSTER- ODER TÜRLAIBUNG UND VERFAHREN ZUR BILDUNG EINER FENSTER-ODER TÜRLAIBUNG</B542><B541>en</B541><B542>INSULATING REVEAL PANEL ELEMENT FOR INSULATION OF A WINDOW OR DOOR APPERTURE AND METHOD FOR INSTALLING THE SAME</B542><B541>fr</B541><B542>ÉLÉMENT DE PLAQUE ISOLANTE DESTINÉ À ISOLER UNE OUVERTURE DE FENÊTRE OU DE PORTE ET MÉTHODE D'INSTALLATION</B542></B540><B590><B598>1</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>Pavatex SA</snm><iid>100196587</iid><irf>P166315EP00</irf><adr><str>Route de la Pisciculture 37</str><city>1701 Fribourg</city><ctry>CH</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Mosch, Martin</snm><adr><str>Sandäcker 7</str><city>88299 Leutkirch</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Brombacher, Volker</snm><adr><str>Mühlauerstrasse 12</str><city>5644 Auw</city><ctry>CH</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Münch, Martin Walter</snm><sfx>et al</sfx><iid>101081877</iid><adr><str>E. Blum &amp; Co. AG 
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<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft ein Dämmplattenelement (1) zur Dämmung einer Fenster- oder Türlaibung, welches über seine Längserstreckung einen gleichmässigen L-förmigen Querschnitt aufweist. Der lange Schenkel (2) des L- förmigen Querschnitts wird von einer Dämmplatte (3) gebildet. Der kurze Schenkel (5) des L-förmigen Querschnitts wird von einer sich entlang einer der Begrenzungskanten der Dämmplatte (3) erstreckenden, senkrecht von einer der beiden Plattenseiten (4b) der Dämmplatte (3) wegstehenden flanschartigen Körperlichkeit (6) gebildet. Die Dämmplatte (3) weist im Querschnitt gesehen eine erste Schicht (7) und mindestens eine zweite Schicht (8a, 8b) auf, wobei die erste Schicht (7) aus einem Material besteht, welches eine höhere mechanische Festigkeit aufweist als das Material der zweiten Schicht (8a, 8b). Das Material der zweiten Schicht (8a, 8b) weist eine bessere Wärmedämmfähigkeit auf als das Material der ersten Schicht (7). Die flanschartige Körperlichkeit (6) ist aus einem Material gebildet, welches eine höhere mechanische Festigkeit aufweist als das Material der zweiten Schicht (8a, 8b). Sie ist mit der ersten Schicht (7) stoffschlüssig über Materialien, welche eine höhere mechanische Festigkeit aufweisen als das Material der zweiten Schicht (8a, 8b), verbunden.</p>
<p id="pa02" num="0002">Mit dem erfindungsgemässen Dämmplattenelement lassen sich auf einfache und effiziente Weise fachgerechte Laibungsdämmungen erstellen.
<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="78" he="88" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<heading id="h0001"><u>TECHNISCHES GEBIET</u></heading>
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft ein Dämmplattenelement zur Dämmung einer Fenster- oder Türlaibung, Laibungseckelemente umfassend ein derartiges Dämmplattenelement, eine Fenster- oder Türlaibung umfassend ein solches Dämmplattenelement, einen Material-Kit zur Herstellung der Fenster- oder Türlaibung sowie ein Verfahren zur Bildung einer Fenster- oder Türlaibung mit dem Material-Kit gemäss den Oberbegriffen der unabhängigen Patentansprüche.</p>
<heading id="h0002"><u>STAND DER TECHNIK</u></heading>
<p id="p0002" num="0002">Im Lichte von steigenden Energiekosten und immer strenger werdenden Vorschriften bezüglich der Wärmeisolation der Gebäudehülle ist die Wärmedämmung der Fenster- und Türlaibungen von Gebäuden heute ein aktuelles Thema, sowohl beim Erstellen von Neubauten als auch bei der Sanierung bestehender Gebäude. Hierfür werden die Laibungsflächen der Fenster- bzw. Türöffnung auf der Gebäudeaussenseite mit Dämmplatten versehen, welche je nach Fassadengestaltung zusätzlich noch verputzt oder anderweitig verkleidet werden können.</p>
<p id="p0003" num="0003">Das Anbringen der Dämmplatten geschieht gemäss dem Stand der Technik derart, dass vor Ort aus einem plattenförmigen Dämmstoff den jeweiligen Laibungsflächen entsprechende Abschnitte zugeschnitten werden, welche dann direkt, z.B. durch Aufkleben, oder mittels einer zuvor erstellten Tragkonstruktion, z.B. aus Holzlatten, auf bzw. vor den Laibungsflächen befestigt werden.</p>
<p id="p0004" num="0004">Dieses Vorgehen weist jedoch den Nachteil auf, dass es viele zeitaufwendige Arbeitsschritte braucht und ein hohes Mass an handwerklichem Geschick erforderlich ist, um zu einem bauphysikalisch guten Ergebnis zu gelangen. Dies wiederum verursacht hohe Kosten und führt<!-- EPO <DP n="2"> --> zudem oftmals dazu, dass die Laibungsdämmung nicht fachgerecht ausgeführt wird und kein schlagregendichter Anschluss an den Fenster- oder Türrahmen erreicht wird.</p>
<heading id="h0003"><u>DARSTELLUNG DER ERFINDUNG</u></heading>
<p id="p0005" num="0005">Es stellt sich deshalb die Aufgabe, eine technische Lösung zur Verfügung zu stellen, welche die zuvor erwähnten Nachteile des Standes der Technik nicht aufweist oder zumindest teilweise vermeidet.</p>
<p id="p0006" num="0006">Diese Aufgabe wird durch die Gegenstände der unabhängigen Patentansprüche gelöst.</p>
<p id="p0007" num="0007">Gemäss diesen betrifft ein erster Aspekt der Erfindung ein Dämmplattenelement zur Dämmung einer Fenster- oder Türlaibung, welches über seine Längserstreckung einen gleichmässigen oder zumindest im Wesentlichen gleichmässigen L- oder T-förmigen Querschnitt aufweist.</p>
<p id="p0008" num="0008">Der lange Schenkel des L- oder T-förmigen Querschnitts des Dämmelements wird von einer Dämmplatte mit parallelen Plattenseiten gebildet.</p>
<p id="p0009" num="0009">Je nach Ausführungsform wird der kurze Schenkel bei einem L-förmigen Querschnitt des Dämmplattenelements oder zumindest einer der kurzen Schenkel bei einem T-förmigen Querschnitt des Dämmplattenelements von einer sich entlang einer der Begrenzungskanten der Dämmplatte erstreckenden, bevorzugterweise senkrecht von einer der beiden Plattenseiten der Dämmplatte wegstehenden flanschartigen Körperlichkeit gebildet.</p>
<p id="p0010" num="0010">Die Dämmplatte, welche den langen Schenkel des L- oder T-förmigen Querschnitts des Dämmelements bildet, weist im Querschnitt gesehen zumindest über einen Teilbereich ihrer Erstreckung und bevorzugterweise über ihre gesamte Erstreckung eine erste Schicht und mindestens eine zweite Schicht auf, wobei die erste Schicht aus einem Material besteht, welches eine höhere mechanische Festigkeit aufweist als das Material der mindesten einen zweiten Schicht. Das Material der mindestens einen zweiten<!-- EPO <DP n="3"> --> Schicht weist eine bessere Wärmedämmfähigkeit auf als das Material der ersten Schicht.</p>
<p id="p0011" num="0011">Die flanschartige Körperlichkeit, welche den kurzen Schenkel bei einem L-förmigen Querschnitt des Dämmplattenelements oder zumindest einen der kurzen Schenkel bei einem T-förmigen Querschnitt des Dämmplattenelements bildet, ist aus einem Material gebildet oder weist im Querschnitt gesehen im Wesentlichen über ihre gesamte Erstreckung eine dritte Schicht aus einem Material auf, welches eine höhere mechanische Festigkeit als das Material der mindestens einen zweiten Schicht der Dämmplatte besitzt.</p>
<p id="p0012" num="0012">Die erste Schicht der Dämmplatte, also die Schicht mit der höheren mechanischen Festigkeit, ist mit der flanschartigen Körperlichkeit bzw. mit der allfälligen dritten Schicht der flanschartigen Körperlichkeit einstückig ausgebildet oder ist, über ein oder mehrere Materialien welche eine höhere mechanische Festigkeit aufweisen als das Material der zweiten Schicht der Dämmplatte, stoffschlüssig mit dieser verbunden.</p>
<p id="p0013" num="0013">Auf diese Weise bilden die erste Schicht der Dämmplatte und die flanschartige Körperlichkeit bzw. die dritte Schicht der flanschartigen Körperlichkeit eine Tragstruktur, welche die mindestens eine zweite Schicht der Dämmplatte trägt und eine einfache Befestigung des Dämmplattenelements mittels der flanschartigen Körperlichkeit am Rahmen einer Tür oder eines Fensters ermöglicht, z.B. mit Hilfe von durch die flanschartige Körperlichkeit in den Rahmen eingeschraubten Befestigungsschrauben.</p>
<p id="p0014" num="0014">Entsprechend lässt sich mit dem erfindungsgemässen Dämmplattenelement auf einfache und effiziente Weise eine fachgerechte Laibungsdämmung erstellen.</p>
<p id="p0015" num="0015">Unter einer ersten bzw. dritten "Schicht" im anspruchsgemässen Sinne wird hier nicht nur eine geschlossenen Materialschicht verstanden, sondern auch strukturell verwandte Formen, wie z.B. durchbrochene bzw.<!-- EPO <DP n="4"> --> perforierte Schichten, also beispielsweise auch Lochplatten oder Gitterstrukturen.</p>
<p id="p0016" num="0016">Je nach Ausführungsform des Dämmplattenelements kann eine anspruchsgemässe zweite Schicht auf der der flanschartigen Körperlichkeit abgewandten Seite oder auf der der flanschartigen Körperlichkeit zugewandten Seite der ersten Schicht angeordnet sein, oder auch auf beiden Seiten der ersten Schicht.</p>
<p id="p0017" num="0017">Dabei ist es bevorzugt, dass sämtliche der anspruchsgemässen zweiten Schichten aus dem gleichen Material sind.</p>
<p id="p0018" num="0018">Bevorzugterweise sind die anspruchsgemässen zweiten Schichten der Dämmplatte, also die eigentlichen Wärmedämmschichten, aus einem Fasermaterial gebildet, bevorzugterweise aus Naturfasermaterial, noch bevorzugter aus Holzfasermaterial, insbesondere aus Weichfaserplatten. Derartige Materialien haben sich als Dämmstoffe bestens bewährt, sind umweltverträglich und lassen sich einfach verarbeiten.</p>
<p id="p0019" num="0019">Die anspruchsgemässe erste Schicht der Dämmplatte, also die Tragschicht der Dämmplatte, ist bevorzugterweise aus einem auf Holz basierenden Material gebildet, bevorzugterweise aus einer Hartfaserplatte oder Sperrholzplatte.</p>
<p id="p0020" num="0020">Auch die flanschartige Körperlichkeit oder gegebenenfalls die dritte Schicht der flanschartigen Körperlichkeit ist bevorzugterweise aus einem auf Holz basierenden Material gebildet, bevorzugterweise aus einer Hartfaserplatte, einer Sperrholzplatte oder einem Vollholz- oder Hartfaserprofil.</p>
<p id="p0021" num="0021">Derartige Materialien weisen eine hohe Festigkeit bei geringem Gewicht auf sowie eine relativ schlechte Wärmeleitfähigkeit, was für die erste und die allfällige dritte Materialschicht wünschenswert ist.</p>
<p id="p0022" num="0022">Besonders bevorzugt ist dabei eine Kombination der zuvor erwähnten beiden Ausführungsformen des Dämmplattenelements, bei der die anspruchsgemässe erste Materialschicht<!-- EPO <DP n="5"> --> der Dämmplatte von einer Hartfaserplatte oder Sperrholzplatte gebildet ist und die flanschartige Körperlichkeit von einem Vollholz- oder Hartfaserprofil gebildet ist, bevorzugterweise mit rechteckigem Querschnitt, welches mit der ersten Schicht der Dämmplatte durch Verleimen stoffschlüssig verbunden ist. Derartige Dämmplattenelemente lassen sich auf einfache Weise aus handelsüblichen Halbzeugmaterialien herstellen.</p>
<p id="p0023" num="0023">In einer anderen bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Dämmplattenelements ist die flanschartige Körperlichkeit bzw. die allfällige anspruchsgemässe dritte Schicht der flanschartigen Körperlichkeit aus einem Kunststoffmaterial, insbesondere Kunststoffprofilmaterial gebildet ist, bevorzugterweise aus PVC oder PU. Derartigen Materialien lassen sich kostengünstig in alle erdenklichen Formen herstellen, sind undurchlässig für Wasser und Wasserdampf und weisen zudem eine gewisse Elastizität auf, was insbesondere dann vorteilhaft ist, wenn eine gewisse Winkeltoleranz der flanschartigen Körperlichkeit bezüglich ihrer Ausrichtung zur Dämmplatte gewünscht ist. Auch kann die flanschartige Körperlichkeit bei Ausbildung aus solchen Materialien einstückig mit dieser ausgeformte weitere Funktionselemente bereitstellen, wie. Z.B. Dichtlippen, Versiegelungsfugen oder Begrenzungskanten für die Applikation einer Putzschicht.</p>
<p id="p0024" num="0024">In noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die Dämmplatte des Dämmplattenelements auf ihrer der flanschartigen Körperlichkeit abgewandten Seite ein Armierungsgitter oder ein Armierungsnetz auf, bevorzugterweise aus Kunststoff.</p>
<p id="p0025" num="0025">Ein zweiter Aspekt der Erfindung betrifft ein erstes Laibungseckelement, bestehend aus oder gebildet mit zwei unter einem Winkel von bevorzugterweise 90° aneinander angrenzenden Dämmplattenelementen gemäss dem ersten Aspekt der Erfindung. Mit derartigen Laibungseckelemente lassen sich die Eckbereiche von Fenster- oder Türlaibungsdämmungen auf einfache und schnelle Weise und<!-- EPO <DP n="6"> --> ohne kostenintensive Maschinen in fachgerechter Qualität erstellen.</p>
<p id="p0026" num="0026">In einer bevorzugten Ausführungsform des ersten Laibungseckelements sind die anspruchsgemässen ersten Materialschichten der unter einem Winkel aneinander angrenzenden Dämmplattenelemente einstückig miteinander ausgebildet. Noch bevorzugter ist es, wenn nicht nur die ersten Materialschichten sondern alle Materialschichten der beiden Dämmplattenelemente jeweils einstückig miteinander ausgebildet sind. Derartige Laibungseckelemente weisen eine hervorragende Stabilität auf und sind im Angrenzungsbereich der beiden Dämmplattenelemente absolut schlagregendicht.</p>
<p id="p0027" num="0027">In einer anderen bevorzugten Ausführungsform des ersten Laibungseckelements stossen die zwei unter einem Winkel aneinander angrenzenden Dämmplattenelemente auf Gehrung aneinander an und sind im Gehrungsstoss stoffschlüssig miteinander verbunden, bevorzugterweise durch Verleimen bzw. Verkleben. Diese Variante weist den Vorteil auf, dass sie durch entsprechenden Gehrungszuschnitt und anschliessendes Verbinden der Dämmplattenelemente einfach herstellbar ist.</p>
<p id="p0028" num="0028">Ein dritter Aspekt der Erfindung betrifft ein zweites Laibungseckelement bestehend aus oder gebildet mit einem ersten Dämmplattenelement gemäss dem ersten Aspekt der Erfindung und einem unter einem Winkel von bevorzugterweise 90° an das erste Dämmplattenelement angrenzenden zweiten Dämmplattenelement, welches zwei nicht parallel zueinander verlaufenden Plattenseiten aufweist, also keilförmig ist. Dieses Laibungseckelement eignet sich besonders zur Bildung der unteren Eckbereiche von Fensterlaibungsdämmungen, wobei das keilförmige zweite Dämmplattenelement dann als Dämmkeil unter der Fensterbank dient. Es ermöglicht die Erstellung solcher Eckbereiche auf einfache und schnelle Weise und ohne kostenintensive Maschinen in fachgerechter Qualität.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0029" num="0029">Bevorzugterweise ist dieses zweite Laibungseckelement derartig ausgebildet, dass das anspruchsgemässe zweite Dämmplattenelement mit einer seiner beiden nicht parallel zueinander verlaufenden Plattenseiten an eine Stirnseite des ersten Dämmplattenelements angrenzt, oder, mit anderen Worten ausgedrückt, die Stirnseite des ersten Dämmplattenelements an eine der Keilflächen des zweiten Dämmplattenelements angrenzt.</p>
<p id="p0030" num="0030">Alternativ ist es bevorzugt, dass dieses zweite Laibungseckelement derartig ausgebildet ist, dass das anspruchsgemässe zweite Dämmplattenelement mit einer Stirnseite an eine der Plattenseiten der Dämmplatte des ersten Dämmplattenelements angrenzt.</p>
<p id="p0031" num="0031">Dabei ist es weiter bevorzugt, dass die beiden Dämmplattenelemente stoffschlüssig miteinander verbunden sind, bevorzugterweise durch Verleimen bzw. Verkleben.</p>
<p id="p0032" num="0032">Derartige Laibungseckelemente lassen sich auf einfache und kostengünstige Weise herstellen.</p>
<p id="p0033" num="0033">Ein vierter Aspekt der Erfindung betrifft eine Fenster- oder Türlaibung, umfassend eine oder mehrere Laibungsseiten bestehend aus oder gebildet mit einem Dämmplattenelement gemäss dem ersten Aspekt der Erfindung.</p>
<p id="p0034" num="0034">Bevorzugterweise umfasst die Fenster- oder Türlaibung zudem ein oder mehrere Laibungseckelemente gemäss dem zweiten und/oder dem dritten Aspekt der Erfindung.</p>
<p id="p0035" num="0035">Bevorzugterweise erstrecken sich dabei die Laibungseckelemente jeweils nur über einen Teil der jeweiligen von ihnen miteinander verbundenen Laibungsseiten, so dass die Abstände zwischen ihnen mit Dämmplattenelementen gemäss dem ersten Aspekt der Erfindung gefüllt sind. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, dass ein exaktes Einpassen der Fenster- oder Türlaibung vor Ort vereinfacht wird, da zuerst die Laibungsecken fertig montiert werden können und anschliessend die Lücken zwischen diesen<!-- EPO <DP n="8"> --> durch gerade Zuschnitte aus den erfindungsgemässen Dämmplattenelementen gefüllt werden können. Auch ergibt sich der Vorteil, dass das Transportmass der Laibungsecken relativ klein gehalten werden kann.</p>
<p id="p0036" num="0036">Die Bildung derartiger Fenster- oder Türlaibungsdämmungen stellt die bevorzugte Verwendung der erfindungsgemässen Dämmplattenelemente und Laibungseckelemente dar.</p>
<p id="p0037" num="0037">Ein fünfter Aspekt der Erfindung betrifft einen Material-Kit zur Herstellung einer Fenster- oder Türlaibung gemäss dem vierten Aspekt der Erfindung, umfassend mindestens zwei Laibungseckelemente gemäss dem zweiten und/oder dritten Aspekt der Erfindung und mindesten ein Dämmplattenelement gemäss dem ersten Aspekt der Erfindung. Derartige Material-Kits stellen eine bevorzugte Handelsform der Erfindung dar.</p>
<p id="p0038" num="0038">Ein sechster Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bildung einer Fenster- oder Türlaibung mit dem Material-Kit gemäss dem fünften Aspekt der Erfindung, umfassend die Schritte:
<ol id="ol0001" ol-style="">
<li>a) Befestigen der mindestens zwei Laibungseckelemente jeweils mittels der daran gebildeten flanschartigen Körperlichkeiten in der gewünschten Position in der Fenster- oder Türöffnung einer Gebäudewand; und sodann</li>
<li>b) Befestigen von Dämmplattenelementen gemäss dem ersten Aspekt der Erfindung, gegebenenfalls nach vorherigem Zuschnitt derselben aus dem mindestens einen Dämmplattenelement des Material-Kits, im Bereich der Laibungsdecke und der Laibungsseiten mittels der daran gebildeten flanschartigen Körperlichkeiten in der gewünschten Position in der Fenster- oder Türöffnung derart angrenzend an die Laibungseckelemente, dass die von der flanschartigen Körperlichkeit wegzeigenden Plattenseiten der Dämmplatten der Dämmplattenelemente in einer Ebene mit den entsprechenden Plattenseiten der Dämmplatten der angrenzenden Laibungseckelemente liegen.</li>
</ol><!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0039" num="0039">Dabei erfolgt das Befestigen der Laibungseckelemente und der Dämmplattenelemente bevorzugterweise jeweils durch Verschrauben der flanschartigen Körperlichkeiten mit dem Rahmen eines oder einer in der Fenster- oder Türöffnung angeordneten Fensters oder Tür.</p>
<p id="p0040" num="0040">Mit dem erfindungsgemässen Verfahren lässt sich auf einfache und effiziente Weise eine fachgerechte Laibungsdämmung erstellen.</p>
<heading id="h0004"><u>KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN</u></heading>
<p id="p0041" num="0041">Weitere bevorzugte Ausführungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen sowie aus der nun folgenden Beschreibung anhand der Figuren. Dabei zeigen:
<ul id="ul0001" list-style="none" compact="compact">
<li><figref idref="f0001">Fig. 1</figref> eine perspektivische Draufsicht auf ein erstes erfindungsgemässes Dämmplattenelement;</li>
<li><figref idref="f0002">Fig. 2</figref> eine perspektivische Draufsicht auf ein erstes erfindungsgemässes Laibungseckelement;</li>
<li><figref idref="f0003">Fig. 3</figref> eine perspektivische Draufsicht auf ein zweites erfindungsgemässes Laibungseckelement.</li>
<li><figref idref="f0004">Fig. 4</figref> eine perspektivische Draufsicht auf ein zweites erfindungsgemässes Dämmplattenelement;</li>
<li><figref idref="f0005">Fig. 5</figref> eine perspektivische Draufsicht auf ein drittes erfindungsgemässes Laibungseckelement;</li>
<li><figref idref="f0006">Fig. 6</figref> eine perspektivische Draufsicht auf ein viertes erfindungsgemässes Laibungseckelement;</li>
<li><figref idref="f0007">Fig. 7</figref> eine perspektivische Draufsicht auf ein drittes erfindungsgemässes Dämmplattenelement;</li>
<li><figref idref="f0008">Fig. 8</figref> eine perspektivische Draufsicht auf ein fünftes erfindungsgemässes Laibungseckelement;</li>
<li><figref idref="f0009">Fig. 9</figref> eine perspektivische Draufsicht auf ein sechstes erfindungsgemässes Laibungseckelement; und</li>
<li><figref idref="f0010">Fig. 10</figref> eine perspektivische Draufsicht auf ein viertes erfindungsgemässes Dämmplattenelement.</li>
</ul><!-- EPO <DP n="10"> --></p>
<heading id="h0005"><u>WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG</u></heading>
<p id="p0042" num="0042"><figref idref="f0001">Fig. 1</figref> zeigt ein erstes erfindungsgemässes Dämmplattenelement 1 zur Dämmung einer Fenster- oder Türlaibung in einer perspektivischen Ansicht.</p>
<p id="p0043" num="0043">Wie zu ersehen ist, weist das Dämmplattenelement 1 über seine gesamte Längserstreckung einen gleichmässigen L-förmigen Querschnitt auf, wobei der lange Schenkel 2 des L-förmigen Querschnitts von einer Dämmplatte 3 mit parallelen Plattenseiten 4a, 4b gebildet ist und der kurze Schenkel 5 des L-förmigen Querschnitts von einem sich entlang einer der Begrenzungskanten der Dämmplatte 3 erstreckenden, senkrecht von einer 4b der beiden Plattenseiten 4a, 4b der Dämmplatte 3 wegstehenden flachen Profilflansch 6 (anspruchsgemässe flanschartige Körperlichkeit) gebildet ist.</p>
<p id="p0044" num="0044">Die Dämmplatte 3 weist im Querschnitt gesehen praktisch über ihre gesamte Erstreckung eine mittlere Schicht 7 aus einem auf Holz basierenden Hartfasermaterial auf (anspruchsgemässe erste Schicht) und zwei äussere Schichten 8a, 8b aus einem auf Holz basierenden Weichfasermaterial (anspruchsgemässe mindestens eine zweite Schicht), welche fest miteinander verbunden sind. Das Hartfasermaterial der mittleren Schicht 7 weist eine höhere mechanische Festigkeit auf als das Weichfasermaterial der äusseren Schichten 8a, 8b, hat jedoch eine schlechtere Wärmedämmfähigkeit als das Weichfasermaterial der äusseren Materialschichten 8a, 8b. Auf diese Weise bildet die innere Materialschicht 7 eine Art Tragstruktur für die weniger stabilen äusseren Materialschichten 8a, 8b, welche die eigentlichen Wärmedämmschichten der Dämmplatte 3 darstellen.</p>
<p id="p0045" num="0045">Der Profilflansch 6 ist Teil eines Kunststoffprofiles 14 mit T-förmigem Querschnitt, welches sich entlang der Begrenzungskante der Dämmplatte 3, an welcher der Profilflansch 6 weg steht, erstreckt und dabei mit dem vertikalen Schenkel 15 seines T-förmigen Profilquerschnitts, angrenzend an eine Seite der inneren Materialschicht<!-- EPO <DP n="11"> --> 7, senkrecht in die Stirnseite der Dämmplatte 3 eindringt. Der linke Schenkel des T-förmigen Querschnitts des Kunststoffprofiles 14 weist auf seiner der Stirnseite des Dämmplatte 3 abgewandten Seite einen Dichtungsstreifen 16 aus einem elastischen Kunststoffschaummaterial auf, im vorliegenden Fall aus Moosgummi, und an seiner äusseren Begrenzungskante einen abziehbaren Folienstreifen 17, welcher bei einem späteren Verputzen der daran angrenzenden Aussenseite 4a der Dämmplatte 3 ein vorübergehendes Schützen der angrenzenden Bauteile, wie z.B. des Fenster- oder Türrahmens, durch Abkleben mit Folie und Klebeband deutlich erleichtert.</p>
<p id="p0046" num="0046">Das Kunststoffprofil 14 ist aus einem Kunststoffmaterial gebildet, z.B. PVC oder PU, welches eine höhere mechanische Festigkeit aufweist als das Weichfasermaterial der äusseren Materialschichten 8a, 8b der Dämmplatte 3. Es ist mit dem vertikalen Schenkel 15 seines T-förmigen Querschnitts über eine Kleberschicht (nicht dargestellt), welche ebenfalls eine höhere mechanische Festigkeit aufweist als das Weichfasermaterial der äusseren Materialschichten 8a, 8b der Dämmplatte 3, flächig mit der inneren Materialschicht 7 verbunden.</p>
<p id="p0047" num="0047">Auf diese Weise bilden die innere Materialschicht 7 der Dämmplatte und der Profilflansch 6 eine Tragstruktur, welche die beiden äusseren weniger stabilen Wärmedämmschichten 8a, 8b der Dämmplatte 3 trägt und eine einfache Befestigung des Dämmplattenelements 1 mittels des Profilflansches 6 am Rahmen einer Tür oder eines Fensters ermöglicht, z.B. mit Hilfe von durch den Profilflansch 6 in den Rahmen eingeschraubten Befestigungsschrauben.</p>
<p id="p0048" num="0048">Entsprechend lässt sich mit dem erfindungsgemässen Dämmplattenelement 1 auf einfache und effiziente Weise eine fachgerechte Laibungsdämmung erstellen.</p>
<p id="p0049" num="0049"><figref idref="f0002">Fig. 2</figref> zeigt ein erstes erfindungsgemässes Laibungseckelement 10 in einer perspektivischen Ansicht, welches aus zwei unter einem Winkel von 90° aneinander<!-- EPO <DP n="12"> --> angrenzenden Dämmplattenelementen 1 gemäss <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> gebildet ist. Die beiden Dämmplattenelemente 1 stossen auf Gehrung aneinander an und sind im Gehrungsstoss mittels einer flächigen Leimschicht (nicht dargestellt) stoffschlüssig miteinander verbunden.</p>
<p id="p0050" num="0050"><figref idref="f0003">Fig. 3</figref> zeigt ein zweites erfindungsgemässes Laibungseckelement 11 in einer perspektivischen Ansicht, welches aus einem Dämmplattenelement 1 gemäss <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> (anspruchsgemässes erstes Dämmplattenelement) und einem unter einem Winkel von 90° an dieses Dämmplattenelement 1 angrenzenden keilförmigen Dämmplattenelement 12 (anspruchsgemässes zweites Dämmplattenelement), welches einschichtig aus einem auf Holz basierenden Weichfasermaterial gebildet ist. Dabei grenzt das keilförmige Dämmplattenelement 12 mit der oberen 13a seiner beiden nicht parallel zueinander verlaufenden Plattenseiten 13a, 13b an die untere Stirnseite des Dämmplattenelements 1 gemäss <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> an. In diesem Angrenzungsbereich sind die beiden Dämmplattenelemente 1, 12 mittels einer flächigen Leimschicht (nicht dargestellt) stoffschlüssig miteinander verbunden.</p>
<p id="p0051" num="0051">Die <figref idref="f0004">Figuren 4</figref>, <figref idref="f0005">5</figref> und <figref idref="f0006">6</figref> zeigen Darstellungen wie die <figref idref="f0001">Figuren 1</figref>, <figref idref="f0002">2</figref> und <figref idref="f0003">3</figref> eines weiteren erfindungsgemässen Dämmplattenelements 1 und damit gebildeter erfindungsgemässer Laibungseckelemente 10, 11, welche sich von den in den <figref idref="f0001">Figuren 1</figref>,<figref idref="f0002">2</figref> und <figref idref="f0003">3</figref> gezeigten jeweils lediglich dadurch unterscheiden, dass der Profilflansch 6 hier von einem ersten Schenkel eines Kunststoffprofiles 14 mit L-förmigem Querschnitt gebildet ist, welches sich entlang der Begrenzungskante der Dämmplatte 3, an welcher der Profilflansch 6 weg steht, erstreckt und dabei mit dem zweiten Schenkel 15 seines L-förmigen Querschnitts, angrenzend an eine Seite der inneren Materialschicht 7, senkrecht in die Stirnseite der Dämmplatte 3 eindringt und dort über eine Kleberschicht (nicht gezeigt), welche eine höhere mechanische Festigkeit aufweist als das Weichfasermaterial der äusseren Materialschichten 8a, 8b<!-- EPO <DP n="13"> --> der Dämmplatte 3, flächig mit der inneren Materialschicht 7 der Dämmplatte 3 verbunden ist. Der Dichtungsstreifen 16 ist hier direkt auf die Stirnseite der Dämmplatte 3 aufgeklebt. Ein weiterer Unterschied besteht zudem darin, dass die von dem Profilflansch 6 wegzeigende Plattenseite 4a der Dämmplatte 3 in Angrenzung an den abziehbaren Folienstreifen 17 ein Armierungsgitter 9 trägt.</p>
<p id="p0052" num="0052">Die <figref idref="f0007">Figuren 7</figref>, <figref idref="f0008">8</figref> und <figref idref="f0009">9</figref> zeigen Darstellungen wie die <figref idref="f0001">Figuren 1</figref>, <figref idref="f0002">2</figref> und <figref idref="f0003">3</figref> noch eines weiteren erfindungsgemässen Dämmplattenelements 1 sowie damit gebildeter erfindungsgemässer Laibungseckelemente 10, 11, welche sich von den in den <figref idref="f0001">Figuren 1</figref>,<figref idref="f0002">2</figref> und <figref idref="f0003">3</figref> gezeigten jeweils lediglich dadurch unterscheiden, dass der Profilflansch 6 hier von einem rechteckigen Massivholzprofil 18 gebildet ist, welches über eine Kleberschicht (nicht gezeigt), welche eine höhere mechanische Festigkeit aufweist als das Weichfasermaterial der äusseren Materialschichten 8a, 8b der Dämmplatte 3, flächig mit der inneren Materialschicht 7 der Dämmplatte 3 verbunden ist.</p>
<p id="p0053" num="0053"><figref idref="f0010">Fig. 10</figref> zeigt eine perspektivische Draufsicht auf noch ein weiteres erfindungsgemässes Dämmplattenelement 1, welches sich von dem in <figref idref="f0007">Fig. 7</figref> dargestellten Dämmplattenelement 1 lediglich dadurch unterscheidet, dass es weder einen Dichtungsstreifen noch einen abziehbaren Folienstreifen aufweist.</p>
<p id="p0054" num="0054">Während in der vorliegenden Anmeldung bevorzugte Ausführungen der Erfindung beschrieben sind, ist klar darauf hinzuweisen, dass die Erfindung nicht auf diese beschränkt ist und auch in anderer Weise innerhalb des Umfangs der folgenden Patentansprüche ausgeführt werden kann. Insbesondere sei auch darauf hingewiesen, dass für die ersten und zweiten Schichten auch andere als die erwähnten Materialien zum Einsatz kommen können. So ist es z.B. auch vorgesehen, die anspruchsgemässe erste Schicht aus einem Kunststoffmaterial oder aus Metall zu bilden und für die anspruchsgemässen zweiten Schichten Kunststoffschaummaterialien (z.B. XPS, EPS oder PU-Schaum),<!-- EPO <DP n="14"> --> auf Mineralfasern basierende Dämmmaterialien (z.B. Glaswolle oder Steinwolle) oder auch Schaumbeton zu verwenden.</p>
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<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="15"> -->
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Dämmplattenelement (1) zur Dämmung einer Fenster- oder Türlaibung, mit einem über seine Längserstreckung im Wesentlichen gleichmässigen L- oder T-förmigen Querschnitt,<br/>
wobei der lange Schenkel (2) des L- oder T-förmigen Querschnitts von einer Dämmplatte (3) mit im Wesentlichen parallelen Plattenseiten (4a, 4b) gebildet ist und der kurze Schenkel (5) des L-förmigen Querschnitts oder zumindest einer der kurzen Schenkel des T-förmigen Querschnitts von einer sich entlang einer der Begrenzungskanten der Dämmplatte (3) erstreckenden, insbesondere im Wesentlichen senkrecht von einer (4b) ihrer beiden Plattenseiten (4a, 4b) wegstehenden flanschartigen Körperlichkeit (6) gebildet ist,<br/>
wobei die Dämmplatte (3) im Querschnitt gesehen zumindest über einen Teilbereich ihrer Erstreckung eine erste Schicht (7) und mindestens eine zweite Schicht (8a, 8b) aufweist, wobei die erste Schicht (7) aus einem Material ist welches eine höhere mechanische Festigkeit aufweist als das Material der mindesten einen zweiten Schicht (8a, 8b) und wobei das Material der mindestens einen zweiten Schicht (8a, 8b) eine bessere Wärmedämmfähigkeit aufweist als das Material der ersten Schicht (7),<br/>
wobei die flanschartige Körperlichkeit (6) aus einem Material gebildet ist oder im Querschnitt gesehen im Wesentlichen über ihre gesamte Erstreckung eine dritte Schicht aus einem Material aufweist, welches eine höhere mechanische Festigkeit aufweist als das Material der mindestens einen zweiten Schicht (8a, 8b),<br/>
und wobei die erste Schicht (7) der Dämmplatte (3) mit der flanschartigen Körperlichkeit (6) oder mit der dritten Schicht der flanschartigen Körperlichkeit (6) einstückig ausgebildet ist oder stoffschlüssig mit dieser verbunden ist über ein oder mehrere Materialien, welche<!-- EPO <DP n="16"> --> eine höhere mechanische Festigkeit aufweisen als das Material der zweiten Schicht (8a, 8b).</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Dämmplattenelement (1) nach Anspruch 1, wobei sich die erste Schicht (7) im Querschnitt gesehen über die gesamte Erstreckung der Dämmplatte (3) erstreckt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Dämmplattenelement (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die zweite Schicht (8a) auf derjenigen Seite der ersten Schicht (7) angeordnet ist, welche der flanschartigen Körperlichkeit (6) abgewandt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Dämmplattenelement (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die zweite Schicht (8b) auf derjenigen Seite der ersten Schicht angeordnet ist, welche der flanschartigen Körperlichkeit zugewandt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Dämmplattenelement (1) nach Anspruch 3 und nach Anspruch 4, wobei auf beiden Seiten der ersten Schicht (7) eine zweite Schicht (8a, 8b) angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Dämmplattenelement (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei sämtliche zweite Schichten (8a, 8b) aus dem gleichen Material sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="0007">
<claim-text>Dämmplattenelement (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei sämtliche zweite Schichten (8a, 8b) aus einem Fasermaterial sind, insbesondere aus Naturfasermaterial sind, insbesondere aus Holzfasermaterial sind, insbesondere aus Weichfaserplatten gebildet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="0008">
<claim-text>Dämmplattenelement (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die erste Schicht (7) aus einem auf Holz basierenden Material ist, insbesondere von einer Hartfaserplatte oder Sperrholzplatte gebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="0009">
<claim-text>Dämmplattenelement (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die flanschartige Körperlichkeit (6) oder die dritte Schicht der flanschartigen Körperlichkeit aus einem auf Holz basierenden Material ist, insbesondere von einer Hartfaserplatte, einer Sperrholzplatte<!-- EPO <DP n="17"> --> oder einem Vollholz- oder Hartfaserprofil gebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0010" num="0010">
<claim-text>Dämmplattenelement (1) nach Anspruch 8 und nach Anspruch 9, wobei die erste Schicht der Dämmplatte (3) von einer Hartfaserplatte oder Sperrholzplatte gebildet ist und die flanschartige Körperlichkeit (6) von einem Vollholz- oder Hartfaserprofil (18) gebildet ist, insbesondere mit rechteckigem Querschnitt, welches mit der ersten Schicht (7) der Dämmplatte (3) durch Verleimen stoffschlüssig verbunden ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0011" num="0011">
<claim-text>Dämmplattenelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die flanschartige Körperlichkeit (6) oder die dritte Schicht der flanschartigen Körperlichkeit (6) aus einem Kunststoffprofilmaterial (14) gebildet ist, insbesondere aus PVC oder PU.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0012" num="0012">
<claim-text>Dämmplattenelement (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Dämmplatte (3) auf ihrer der flanschartigen Körperlichkeit (6) abgewandten Seite ein Armierungsgitter (9) oder ein Armierungsnetz trägt, insbesondere aus Kunststoff.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0013" num="0013">
<claim-text>Laibungseckelement (10) bestehend aus oder gebildet mit zwei unter einem Winkel von insbesondere 90° aneinander angrenzenden Dämmplattenelementen (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 12.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0014" num="0014">
<claim-text>Laibungseckelement nach Anspruch 13, wobei die ersten Schichten der unter einem Winkel aneinander angrenzenden Dämmplattenelemente einstückig miteinander ausgebildet sind, und insbesondere, wobei sämtliche Schichten der beiden Dämmplattenelemente jeweils einstückig miteinander ausgebildet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0015" num="0015">
<claim-text>Laibungseckelement (10) nach Anspruch 13, bestehend aus oder gebildet mit zwei auf Gehrung aneinander anstossenden und im Gehrungsstoss stoffschlüssig miteinander verbundenen, insbesondere miteinander verleimten Dämmplattenelementen (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 12.<!-- EPO <DP n="18"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0016" num="0016">
<claim-text>Laibungseckelement (11) bestehend aus oder gebildet mit einem ersten Dämmplattenelement (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 12 und einem unter einem Winkel von insbesondere 90° an das Dämmplattenelement (1) angrenzenden zweiten Dämmplattenelement (12) mit zwei nicht parallel zueinander verlaufenden Plattenseiten (13a, 13b).</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0017" num="0017">
<claim-text>Laibungseckelement (11) nach Anspruch 16, wobei das zweite Dämmplattenelement (12) mit einer (13a) seiner beiden nicht parallel zueinander verlaufenden Plattenseiten (13a, 13b) an eine Stirnseite des ersten Dämmplattenelements (1) angrenzt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0018" num="0018">
<claim-text>Laibungseckelement nach Anspruch 16, wobei das zweite Dämmplattenelement mit einer Stirnseite an eine der Plattenseiten der Dämmplatte des ersten Dämmplattenelements angrenzt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0019" num="0019">
<claim-text>Laibungseckelement (11) nach einem der Ansprüche 16 bis 18, wobei das erste (1) und das zweite Dämmplattenelement (12) stoffschlüssig miteinander verbunden sind, insbesondere miteinander verleimt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0020" num="0020">
<claim-text>Fenster- oder Türlaibung, umfassend eine oder mehrere Laibungsseiten bestehend aus oder gebildet mit einem Dämmplattenelement (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 12.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0021" num="0021">
<claim-text>Fenster- oder Türlaibung nach Anspruch 20, des Weiteren umfassend ein oder mehrere Laibungseckelemente (10, 11) nach einem der Ansprüche 13 bis 19.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0022" num="0022">
<claim-text>Fester- oder Türlaibung nach Anspruch 21, wobei sich die Laibungseckelemente (10, 11) jeweils nur über einen Teil der jeweiligen von ihnen miteinander verbundenen Laibungsseiten erstrecken.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0023" num="0023">
<claim-text>Material-Kit zur Herstellung einer Fenster- oder Türlaibung nach Anspruch 22, umfassend mindestens zwei Laibungseckelemente (10, 11) nach einem der Ansprüche 13 bis 19 und mindestens ein Dämmplattenelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12.<!-- EPO <DP n="19"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0024" num="0024">
<claim-text>Verfahren zur Bildung einer Fenster- oder Türlaibung mit dem Material-Kit nach Anspruch 23, umfassend die Schritte:
<claim-text>a) Befestigen der mindestens zwei Laibungseckelemente (10, 11) jeweils mittels der flanschartigen Körperlichkeiten (6) in der gewünschten Position in der Fenster- oder Türöffnung einer Gebäudewand; und</claim-text>
<claim-text>b) Befestigen von Dämmplattenelementen (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 12, gegebenenfalls nach vorherigem Zuschnitt derselben aus dem mindestens einen Dämmplattenelement (1) des Material-Kits gemäss Anspruch 22, im Bereich der Laibungsdecke und der Laibungsseiten mittels der flanschartigen Körperlichkeiten (6) in der gewünschten Position in der Fenster- oder Türöffnung derart angrenzend an die Laibungseckelemente (10, 11), dass die von der flanschartigen Körperlichkeit (6) wegzeigenden Plattenseiten (4a) der Dämmplatten (3) der Dämmplattenelemente (1) in einer Ebene mit den entsprechenden Plattenseiten (4a) der Dämmplatten (3) der angrenzenden Laibungseckelemente (10, 11) liegen.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0025" num="0025">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 24, wobei das Befestigen jeweils durch Verschrauben der flanschartigen Körperlichkeit (6) mit dem Rahmen eines oder einer in der Fenster- oder Türöffnung angeordneten Fensters oder Tür erfolgt.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="20"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="155" he="167" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="21"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="165" he="167" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="22"> -->
<figure id="f0003" num="3"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="162" he="194" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="23"> -->
<figure id="f0004" num="4"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="165" he="170" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="24"> -->
<figure id="f0005" num="5"><img id="if0005" file="imgf0005.tif" wi="165" he="177" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="25"> -->
<figure id="f0006" num="6"><img id="if0006" file="imgf0006.tif" wi="153" he="208" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="26"> -->
<figure id="f0007" num="7"><img id="if0007" file="imgf0007.tif" wi="156" he="179" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="27"> -->
<figure id="f0008" num="8"><img id="if0008" file="imgf0008.tif" wi="165" he="172" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="28"> -->
<figure id="f0009" num="9"><img id="if0009" file="imgf0009.tif" wi="160" he="203" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="29"> -->
<figure id="f0010" num="10"><img id="if0010" file="imgf0010.tif" wi="160" he="210" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
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