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(11) |
EP 3 078 082 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.02.2018 Patentblatt 2018/07 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.12.2014 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2014/100423 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2015/081929 (11.06.2015 Gazette 2015/23) |
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| (54) |
STECKVERBINDER MIT STECKKRAFTBEGRENZUNG
PLUG-TYPE CONNECTOR HAVING PLUG-IN FORCE LIMITATION
CONNECTEUR POURVU D'UN LIMITEUR DE FORCE D'INSERTION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
06.12.2013 DE 102013113631
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.10.2016 Patentblatt 2016/41 |
| (73) |
Patentinhaber: HARTING Electronics GmbH |
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32339 Espelkamp (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- LÜCKEMEIER, Martin
31603 Diepenau (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 906 492 FR-A1- 2 875 957 US-B1- 7 553 185
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DE-A1-102012 100 615 US-B1- 6 491 542
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Steckverbinder nach dem Oberbegriff des unabhängigen
Anspruch 1.
[0002] Derartige Steckverbinder werden benötigt, um Leitungen für Signale oder Leistung
miteinander zu verbinden. Die vorliegende Erfindung betrifft Steckverbinder für vorzugsweise
elektrische oder optische Leitungen. Dabei können über derartige Steckverbinder -
und Leitungen - sowohl Signale und Informationen, als auch Leistung in Form von beispielsweise
elektrischer Spannung oder pneumatischem Druck, übertragen werden.
[0003] Die Erfindung betrifft vorzugsweise einen sogenannten Push-Pull-Steckverbinder. Diese
Gattung von Steckverbindern wird durch bloßes Aufstecken des Steckers auf einen Gegenstecker
kontaktiert und verrastet mit diesem selbsttätig. Durch Ziehen am Steckverbinder wird
die Verrastung mit dem Gegensteckverbinder gelöst und eine Dekontaktierung ist möglich.
Auf Grund der einfachen Handhabung durch Aufstecken und Abziehen des Steckverbinders,
sind diese als Push-Pull-Steckverbinder bekannt.
[0004] Aus dem Stand der Technik ist bereits eine Vielzahl von sogenannten Push-Pull-Steckverbindern
bekannt. Alle offenbarten Lösungen haben gemein, dass beim Aufstecken des Steckverbinders
auf den Gegensteckverbinder ein Rastpunkt erreicht wird, an welchem die Verrastung
der Steckverbinder spürbar und meist auch hörbar ist. Es ist somit deutlich erkennbar,
ob der Steckverbinder mit dem Gegensteckverbinder sicher verrastet ist oder nicht.
[0005] In der Druckschrift
DE 24 47 088 A1 wird eine Kupplung offenbart, die eine Verbindung zwischen einem feststehenden Teil
und einem beweglichen Teil mittels einer Kugel, die in eine Lageranordnung eingreift,
beschrieben. Ein Schieber hält die Kugel in der Lageranordnung oder gibt diese aus
der Lageranordnung zum Lösen der Verbindung frei.
[0006] Die Druckschrift
DE 20 2006 005 177 U1 zeigt einen metallischen Steckverbinder, der mittels Rastblechen mit daran befindlichen
Verbindungshaken in einem Gegensteckverbinder verrasten kann. Durch eine verschiebbare,
unverlierbare Hülse am Steckverbinder können die Rastbleche angehoben und die Verbindungshaken
aus dem Gegensteckverbinder gehoben werden, wodurch die Verriegelung der Steckverbinder
gelöst wird.
[0007] Nachteilig wirkt sich bei den aus dem Stand der Technik bekannten Steckverbindern
aus, dass diese für eine einfache Verriegelung ausgelegt sind, die lediglich einen
verriegelten und einen nicht verriegelten Zustand kennen.
[0008] Aus der Druckschrift
DE 10 2012 100 615 A1 ist ein Steckverbindungssystem bekannt, umfassend mehrere gestaffelte Rasteinheiten,
die ebenfalls durch einen Schiebemechanismus entrastet werden können. Durch die gestaffelten
Rasteinheiten, oder auch Raststufen oder Rastpunkte genannt, ist ein Niveauausgleich
zwischen den Kontaktmitteln eines Steckverbinders und eines Gegensteckverbinders möglich.
[0009] Bei Steckverbindern, die mehrere Raststufen oder Rastpunkte aufweisen, um beispielsweise
einen Längenausgleich zwischen den Kontaktmitteln von Steckverbinder und Gegensteckverbinder
zu schaffen, ist für den Nutzer nicht klar erkennbar, ob die Verrastung korrekt getätigt
wurde. Oder ob noch eine Raststufe weiter gesteckt werden muss.
[0010] Dies ist vor allem dann nachteilig, wenn durch eine zu große Steckkraft die Kontaktmittel
von Steckverbinder und Gegensteckverbinder übersteckt und somit beschädigt werden.
Eine Beschädigung und Beeinträchtigung der Kontaktmittel oder anderen Bauteilen der
Steckverbinder muss verhindert werden.
[0011] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Steckverbinder so auszubilden, dass
beim Steckvorgang eine Beschädigung und Beeinträchtigung der Kontaktmittel und Bauteile
des Steckverbinders vermieden wird. Zudem soll eine Übersteckung der Kontaktmittel
verhindert werden. Dabei soll sichergestellt werden, dass kraftregulierende Einrichtungen
des Steckverbinders im ungesteckten Zustand des Steckverbinders nicht absichtlich
oder unabsichtlich manipuliert werden können.
[0012] Die Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des unabhängigen Anspruchs 1
gelöst.
[0013] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0014] Bei der Erfindung handelt es sich um einen Steckverbinder der eingangs beschriebenen
Art, die als sogenannte Push-Pull-Steckverbinder bekannt sind. In dieser speziellen,
beschriebenen Variante bezieht sich die Erfindung auf solche Steckverbinder, welche
mehr als nur eine Raststufe oder einen Rastpunkt aufweisen.
[0015] Diese vorteilhafte Ausgestaltung von Steckverbindern ermöglicht es, einen Längenausgleich
zwischen den Kontaktmitteln von Steckverbinder und zu kontaktierendem Gegensteckverbinder
zu schaffen. Je nachdem wie die Toleranzen der Bauteile von den Steckverbindern ausfallen
- welche von Hersteller zu Hersteller sehr unterschiedlich sein können - kann die
Differenz durch eine variable Verrastung der Steckverbinder ausgeglichen werden.
[0016] Erfindungsgemäß weist der Steckverbinder eine Kraftbegrenzung auf, welche es dem
Nutzer erlaubt, den Steckverbinder nur mit einer definierten Kraft mit dem Gegensteckverbinder
zu kontaktieren. So kann ein Längenausgleich zwischen Steckverbinder und Gegensteckverbinder
ermöglicht werden und gleichzeitig ist sichergestellt, dass keine Bauteile durch eine
zu große Kontaktierungskraft beschädigt werden.
[0017] Dazu weist der Steckverbinder ein zweites Betätigungsmittel auf, mittels welchem
der Benutzer den Steckverbinder auf den Gegensteckverbinder aufschieben und kontaktieren
kann. Die durch den Benutzer auf das zweite Betätigungsmittel ausgeübte Kraft wird
dabei mittels Mitnehmern am zweiten Betätigungsmittel und Grundkörper auf den Steckverbinder
übertragen.
[0018] Zweckmäßig sind die Mitnehmer am zweiten Betätigungsmittel und Grundkörper des Steckverbinders
so ausgebildet, dass sie ineinandergreifen und die Kraft vom zweiten Betätigungsmittel
auf den Grundkörper übertragen. Durch eine spezielle Ausgestaltung der Mitnehmer als
Rampen ist die Kraftübertragung auf einen bestimmten Wert - bedingt durch die Steigung
der Rampen - begrenzt.
[0019] Wird die definierte Kraft überschritten, gleiten die Rampen übereinander und das
axial in Steckrichtung verschiebbare zweite Betätigungsmittel wird ohne weiter Kraft
auf den Steckverbinder zu übertragen bis an den Gegensteckverbinder als Anschlag geschoben.
Ein weiteres Aufstecken von Steckverbinder und Gegensteckverbinder ist nicht möglich.
[0020] Eine Beschädigung oder Beeinträchtigung der Kontaktmittel, sowie anderer Bauteile
des Steckverbinders und Gegensteckverbinders, kann so verhindert werden.
[0021] Im Weiteren weist der erfindungsgemäße Steckverbinder alle weiteren Bauteile auf,
die von ähnlichen Steckverbindern aus dem Stand der Technik bereits bekannt sind.
Neben einem Rastmittel, welches in Rastungen des Gegensteckverbinders einrastbar ist,
verfügt der Steckverbinder über ein erstes Betätigungselement, welches axial gegen
die Steckrichtung des Steckverbinders verschiebbar ist.
[0022] Dieses erste Betätigungsmittel hebt mittels entsprechender, bereits bekannter An-
oder Ausformungen die Rastmittel des Steckverbinders aus den Rastungen des Gegensteckverbinders.
So ist ein Lösen der Verrastung zwischen den Steckverbindern möglich.
[0023] In einer speziellen Ausführungsform sind die beiden Betätigungsmitteldas bereits
bekannte erste Betätigungsmittel zum Entrasten der Verriegelung und das zweite Betätigungsmittel
zum Verriegeln der Steckverbinder - einteilig ausgeformt. So verfügt der Steckverbinder
lediglich über ein Betätigungsmittel, welches zum Kontaktieren und Dekontaktieren
der Steckverbinder dient.
[0024] In einer weiteren speziellen Ausführungsform umgibt das zweite Betätigungsmittel
hülsenartig den Steckverbinder, dass der Steckverbinder vom Benutzer nur am zweiten
Betätigungsmittel gegriffen werden kann. Das Zuführen einer zu hohen Steckkraft auf
Steckverbinder und Gegensteckverbinder ist so nicht möglich.
[0025] Der erfindungsgemäße Steckverbinder verfügt zudem über ein Sperrelement, welches
verhindert, dass ein Auslösen der Kraftbegrenzung des zweiten Betätigungsmittels ungewollt
im ungesteckten Zustand möglich ist. Dazu sperrt das Sperrelement die Bewegung des
zweiten Betätigungsmittels in Steckrichtung und gibt diese nur frei, wenn ein Gegensteckverbinder
mit dem Steckverbinder verbunden ist.
[0026] Die von der Erfindung erzielten Vorteile bestehen im Wesentlichen darin, dass ein
Steckverbindersystem, bestehend aus Steckverbinder und Gegensteckverbinder mit variabler
Einstecktiefe, nicht mehr übersteckt werden kann. Eine Beschädigung von Kontakten
oder Bauteilen der Steckverbinder kann so verhindert werden. Des Weiteren können minimale,
erforderliche Steckkräfte sichergestellt werden. Durch Stecken des Steckverbinders
"bis die Kraftbegrenzung auslöst" kann bei passend gewählten Kräftewerten eine Mindeststeckkraft
gewährleistet werden, bei gleichzeitiger, nicht überschreitbarer Maximalsteckkraft.
[0027] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird
im Folgenden näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Explosionsansicht eines Steckverbinders;
- Fig. 2a / 2b
- eine Schnittdarstellung des Steckverbinders im Grundzustand;
- Fig. 3a / 3b
- eine Schnittdarstellung des Steckverbinders im kraftbegrenzenden Zustand;
- Fig. 4a /4b
- eine Schnittdarstellung des Steckverbinders im entriegelnden Zustand,
- Fig. 5
- einen Teilschnitt des Steckverbinders im Grundzustand,
- Fig. 6
- einen Teilschnitt des Steckverbinders im kraftbegrenzenden Zustand;
- Fig. 7
- eine Schnittdarstellung des Steckverbinders mit Sperrelement im nicht gesteckten Zustand;
und
- Fig. 8
- eine Schnittdarstellung des Steckverbinders mit Sperrelement im gesteckten Zustand.
[0028] Die Figur 1 zeigt einen Steckverbinder 1 nach der vorliegenden Erfindung in einer
Explosionsansicht. Abgebildet sind die wichtigsten Bauteile des Steckverbinders 1:
ein Grundkörper 2, hier zwei Rastmittel 3, sowie das erste Betätigungsmittel 4 und
das zweite Betätigungsmittel 4a, welche in dieser speziellen Ausführungsform einteilig
ausgeführt sind. Zudem ist ein Gegensteckverbinder 5 gezeigt.
[0029] Der Übersicht halber ist vom Gegensteckverbinder 5 nur der Aufnahmeflansch dargestellt.
Die restlichen Bauteile sind erfindungsmäßig nicht von Relevanz und können hier vernachlässigt
werden. Im Weiteren wird der abgebildete Aufnahmeflansch stellvertretend als Gegensteckverbinder
5 bezeichnet.
[0030] Der Grundkörper 2 weist eine Steckseite sowie eine Anschlussseite auf. Die in Steckrichtung
S zeigende Steckseite entspricht der aufzunehmenden Aufnahme des Gegensteckverbinders
5. Der Grundkörper 2 und der Gegensteckverbinder 5 sind zur Aufnahme von Kontaktelementen
vorgehen, die miteinander kontaktierbar sind. Der Übersichtlichkeit halber wurde in
den Figuren auf die Darstellung der Kontaktelemente verzichtet. Diese sind nicht von
der vorliegenden Erfindung abhängig und können entsprechend dem Stand der Technik
variieren. Es sei nur so viel gesagt, dass die Kontaktelemente sowohl elektrischer,
pneumatischer, optischer oder hydraulischer Art sein können.
[0031] In der speziellen, gezeigten Ausführungsform sind zwei Rastmittel 3 vorgesehen, welche
am Grundkörper 2 zu befestigen sind. Die hier rechts und links vom Grundkörper 2 dargestellten
Rastmittel 3 verfügen über federnde Rastarme, an dessen Enden jeweils Rasthaken 3.1
sowie Entrastungsnasen 3.2 vorgesehen sind.
[0032] Die Rasthaken 3.1 der Rastmittel 3 sind vorgesehen um in Rastaufnahmen 5.1 im Gegensteckverbinder
5 zu verrasten. Der Gegensteckverbinder 5 verfügt über mehrere, aus mehreren Rastaufnahmen
5.1 gebildete Rastbereiche. Je nach Einstecktiefe des Steckverbinder 1 in den Gegensteckverbinder
5 verrasten die Rasthaken 3.1 in weiter vorne oder hinten liegenden Rastaufnahmen
5.1.
[0033] Die an den Rastmitteln 3 vorgesehenen Entrastungsnasen 3.2 sind zur Entriegelung
von Steckerbinder 1 und Gegensteckverbinder 5 vorgesehen. Sie werden durch entsprechende
Entrastungsschrägen 4.2 auf der Innenseite des ersten Betätigungsmittels 4 angehoben,
wenn das erste Betätigungsmittel 4 entgegen der Steckrichtung S betätigt wird.
[0034] Durch Betätigung des ersten Betätigungsmittels 4 entgegen der Steckrichtung S greifen
die Entrastungsschrägen 4.2 unter die Entrastungsnasen 3.2 und heben so die Rastarme
an. Dies bewirkt ein Heben der Rasthaken 3.1 aus den Rastaufnahmen 5.1, wodurch der
Steckverbinder 1 und Gegensteckverbinder 5 freigegeben werden: Dies entspricht dem
im Stand der Technik bekannten und gängigen Push-Pull-Prinzip.
[0035] Wie bereits erwähnt ist in dieser speziellen Ausführungsform das erste Betätigungsmittel
4 und das zweite Betätigungsmittel 4a einteilig ausgeführt. Durch das zweite Betätigungsmittel
4a wird die erfindungsgemäße Kraftbegrenzung im Steckvorgang möglich. Dieses Prinzip
ist in den Schnittdarstellungen der Fig. 2 bis Fig. 4 besser erkennbar und dargestellt.
[0036] Die Fig. 2 bis Fig. 4 zeigen jeweils den Steckverbinder 1 der Fig. 1 in geschnittener
Darstellung. Dabei sind die Ansichten der Fig. 2a, 3a und 4a jeweils in der Ebene
der Mitnehmer 2.1 / 4.1 geschnitten und die Ansichten der Fig. 2b, 3b und 4b jeweils
in der Ebene der Rasthaken 3.1 und Entrastungsnasen 3.2, sowie der Entrastungsschrägen
4.2 und der Rastaufnahmen 5.1.
[0037] In Fig. 2a und Fig. 2b ist der Steckverbinder in einem verriegelten Grundzustand
gezeigt. Dabei rasten die Rasthaken 3.1 in Rastausnehmungen 5.1 des Gegensteckverbinder
5 ein. Ein Lösen der Steckverbindung wird so verhindert.
[0038] Ein weiteres Aufstecken des Steckverbinders 1 auf den Gegensteckverbinder 5 ist mittels
des zweiten Betätigungsmittels 4a möglich. Die am zweiten Betätigungsmittel 4a angeformten
Mitnehmer 4.1 (im Schnitt nur ein Mitnehmer 4.1 sichtbar) übertragen eine auf das
zweite Betätigungsmittel 4a ausgeübte Kraft auf die Mitnehmer 2.1 (im Schnitt ebenfalls
nur ein Mitnehmer 2.1 sichtbar) des Grundkörpers 2.
[0039] Ein weiteres Ineinanderschieben von Steckverbinder 1 und Gegensteckverbinder 5 wird
so ermöglicht. Je nach Einschubtiefe rasten die Rasthaken 3.1 in weiter vorne oder
hinten liegende Rastausnehmungen 5.1 des Gegensteckverbinders 5 ein.
[0040] Wird im weiteren Steckvorgang die definierte Steckkraft überschritten, gleiten die
Mitnehmer 4.1 und 2.1 durch elastische Verformung des zweiten Betätigungsmittels 4a
sowie des Grundkörper 2 übereinander. Eine weitere Kraftübertragung auf den Grundkörper
2 wird verhindert. Dieser Zustand ist in den Fig. 3a und Fig. 3b gezeigt.
[0041] Die Mitnehmer 4.1 und 2.1 sind übereinander geglitten und eine Kraftübertragung auf
den Grundkörper 2, und somit ein weiteres Stecken von Steckverbinder 1 und Gegensteckverbinder
5 wird verhindert. Das zweite Betätigungsmittel 4a kann maximal bis an den Gegensteckverbinder
5 - wie in den Fig. 3a und Fig. 3b gezeigt - geschoben werden. Der Grundkörper 2 des
Steckverbinders 1 ist in diesem Zustand unabhängig von Steckkräften des zweiten Betätigungsmittels
4a mit dem Gegensteckverbinder 5 verrastet.
[0042] Um eine Entriegelung von Steckverbinder 1 und Gegensteckverbinder 5 zu bewirken,
muss das erste Betätigungsmittel 4 entgegen der Steckrichtung S bewegt werden. Dabei
muss eine gewisse Kraft aufgebracht werden, um die Mitnehmer 4.1 / 2.1 wieder in die
Ausgangsstellung aus Fig. 2a / Fig. 2b zu bringen.
[0043] Dann kann das erste Betätigungsmittel 4 noch weiter gegen die Steckrichtung S bewegt
werden (Fig. 4a und Fig. 4b), bis die Entrastungsschrägen 4.2 unter die Entrastungsnasen
3.2 der Rastmittel 3 greifen und diese radial nach außen anheben. Mittels der Entrastungsschrägen
4.2 und der Entrastungsnasen 3.2 werden die Rasthaken 3.1 aus den Rastausnehmungen
5.1 gehoben und lösen so die Verriegelung zwischen Steckverbinder 1 und Gegensteckverbinder
5. Ein Abziehen des Steckverbinders 1 vom Gegensteckverbinder 5 ist möglich.
[0044] Die Figur 5 zeigt einen weiteren erfindungsgemäßen Steckverbinder im Grundzustand
- wie die Figuren 2a und 2b - jedoch mit einer weiteren Ausführungsform der Mitnehmer
2.1, 4.1. Hier sind ist der Mitnehmer 2.1 durch eine Federklemme ausgebildet. Die
Federklemme ist an einem Zapfen am Grundkörper 2 fixiert. Der Mitnehmer 4.1 ist als
Zapfen ausgebildet. Dieser läuft in einem Auge des als Federklemme ausgebildeten Mitnehmers
2.1. Dadurch kann die Entriegelung zwischen Steckverbinder 1 und Gegensteckverbinder
5 realisiert werden.
[0045] Bei Überschreiten der Betätigungskraft vom zweiten Betätigungsmittel 4a auf den Grundkörper
2 in Steckrichtung wird der als Federklemme ausgebildete Mitnehmer 2.1 von dem Mitnehmer
4.1 gespreizt und der Mitnehmer 4.1 gleitet in Steckrichtung aus dem Auge des Mitnehmers
2.1. Dieser kraftbegrenzte Zustand ist in Figur 6 dargestellt. Erkennbar ist der Mitnehmer
4.1, der sich in Steckrichtung vor dem Mitnehmer 2.1 befindet.
[0046] In den Figuren 7 und 8 ist jeweils in einer Schnittdarstellung des Steckverbinders
1 die erfindungsgemäße Funktion eines Sperrelements 6 gezeigt. Dazu stellt die Figur
7 den Steckverbinder 1 in einem nicht gesteckten Zustand dar. Erkennbar ist das Sperrelement
6, welches in dieser Ausführungsform als Wippe ausgebildet und im Grundkörper 2 gelagert
ist.
[0047] Ein erster Bereich des Sperrelements 6 ist als Sperrbereich 6.1 vorgesehen, während
der zweite Bereich des Sperrelements 6 einen Hebelbereich 6.2 bildet. Im nicht gesteckten
Zustand liegt der Hebelbereich 6.2 im Steckbereich des Gegensteckverbinders 5. Der
Sperrbereich 6.1 befindet sich in der Bewegungsbahn des zweiten Betätigungsmittels
4a. Eine Bewegung des zweiten Betätigungsmittels 4a in Steckrichtung ist so nicht
möglich.
[0048] Durch Stecken eines Gegensteckverbinders 5 in den Steckbereich des Steckverbinders
1 wird der Hebelbereich 6.2 angehoben. Durch die Drehung des Sperrelements 6 wird
so der Sperrbereich 6.1 aus der Bewegungsbahn des zweiten Betätigungsmittels 4a geschwenkt.
Dieser gesteckte Zustand ist in der Figur 8 dargestellt.
[0049] Der Hebelbereich 6.2 des Sperrelements 6 wurde vom Gegensteckverbinder 5 aus dem
Steckbereich gehebelt. Dadurch wurde der Sperrbereich 6.1 aus der Bewegungsbahn des
zweiten Betätigungsmittels 4a bewegt. Bei Erreichen einer maximalen Steckkraft kann
nun die Kraftbegrenzung entsprechend den Figuren 2a - 3a, oder den Figuren 5 - 6 auslösen,
ohne dass der Sperrbereich 6.1 des Sperrelements 6 das zweite Betätigungsmittel 4a
sperrt.
Steckverbinder mit Steckkraftbearenzung
Bezugszeichenliste
[0050]
- 1
- Steckverbinder
- 2
- Grundkörper
- 2.1
- Mitnehmer
- 3
- Rastmittel
- 3.1
- Rasthaken
- 3.2
- Entrastungsnase
- 4
- Erste Betätigungsmittel
- 4a
- Zweites Betätigungsmittel
- 4.1
- Mitnehmer
- 4.2
- Entrastungsschräge
- 5
- Gegensteckverbinder
- 5.1
- Rastaufnahme
- 6
- Sperrelement
- 6.1
- Sperrbereich
- 6.2
- Hebelbereich
- S
- Steckrichtung
1. Steckverbinder (1) bestehend aus einem Grundkörper (2), mindestens einem Rastmittel
(3) sowie einem ersten Betätigungsmittel (4) und einem zweiten Betätigungsmittel (4a),
wobei der Grundkörper (2) zur Aufnahme von Kontaktmitteln vorgesehen ist und das mindestens
eine Rastmittel (3) zur Verriegelung des Steckverbinders (1) mit einem Gegensteckverbinder
(5) vorgesehen sind,
wobei das erste Betätigungsmittel (4) in Steckrichtung (S) axial verschiebbar am Grundkörper
(2) angeordnet ist und das erste Betätigungsmittel (4) bei Verschieben entgegen der
Steckrichtung (S) so auf das mindestens eine Rastmittel (3) einwirkt, dass eine Verriegelung
zum Gegensteckverbinder (5) gelöst wird,
wobei mittels des zweiten Betätigungsmittel (4a) eine axiale, in Steckrichtung (S)
wirkende Kraft auf den Grundkörper (2) übertragbar ist,
wobei das zweite Betätigungsmittel (4a) in Steckrichtung (S) axial verschiebbar am
Grundkörper (2) des Steckverbinders (1) angeordnet ist,
und wobei das erste Betätigungsmittel (4) und das zweite Betätigungsmittel (4ä) einteilig
ausgeführt sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
die übertragbare Kraft von dem zweiten Betätigungsmittel (4a) auf den Grundkörper
(2) begrenzt ist,
wobei am Steckverbinder (1) ein Sperrelement (6) vorgesehen ist, welches eine Bewegung
des zweiten Betätigungsmittels (4a) in Steckrichtung (S), ohne kontaktierten Gegensteckverbinder
(5) verhindert.
2. Steckverbinder (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das zweite Betätigungsmittel (4a) hülsenartig ausgebildet ist und den Grundkörper
(2) umgibt.
3. Steckverbinder (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
das zweite Betätigungsmittel (4a) mindestens einen Mitnehmer (4.1) aufweist und der
Grundkörper (2) mindestens einen Mitnehmer (2.1) aufweist,
wobei die Mitnehmer (4.1, 2.1) so ineinandergreifen, dass die axial, in Steckrichtung
(S) wirkende Kraft vom zweiten Betätigungsmittel (4a) auf den Grundkörper (2) übertragbar
ist,
wobei die Mitnehmer (4.1, 2.1) so ausgelegt sind, dass sie nur bis zu einer Kraft
von maximal 150 N ineinandergreifen.
4. Steckverbinder (1) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die vom zweiten Betätigungsmittel (4a) auf den Grundkörper (2) übertragbare Kraft
bevorzugt maximal 120 N, besonders bevorzugt maximal 90 N beträgt.
5. Steckverbinder (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Mitnehmer (4.1, 2.1) als rampenförmige Anformungen an Grundkörper (2) und zweitem
Betätigungsmittel (4a) ausgebildet sind.
6. Steckverbinder (1) nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
jeweils ein Mitnehmerpaar (4.1, 2.1) über den Umfang des Steckverbinders (1) am Grundkörper
(2) und dem ersten Betätigungsmittel (4) als Ring verlaufend angeordnet ist.
7. Steckverbinder (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
einer der Mitnehmer (4.1, 2.1) als eine, am Grundkörper (2) oder am zweiten Betätigungsmittel
(4a) fixierte Federklemme ausgeführt ist, wobei der zweite der Mitnehmer (2.1, 4.1)
als ein, entsprechend am zweiten Betätigungsmittel (4a) oder am Grundkörper (2) fixierter
Zapfen ausgeführt ist, und
dass der Zapfen in der Federklemme verrastbar ist.
8. Steckverbinder (1) nach Anspruch 5 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
mehrere Mitnehmerpaare (4.1, 2.1) über den Umfang des Steckverbinders (1) am Grundkörper
(2) und dem ersten Betätigungsmittel (4) verteilt angeordnet sind.
9. Steckverbinder (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
zwischen dem Steckverbinder (1) und dem Gegensteckverbinder (5) mehrere, axial in
Steckrichtung (S) hintereinander liegende Rastpositionen vorgesehen sind, in welchen
das Rastmittel (3) in den Gegensteckverbinder (5) einrasten kann.
10. Steckverbinder (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Sperrelement (6) einen Sperrbereich (6.1) und einen Hebelbereich (6.2) aufweist.
11. Steckverbinder (1) nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Sperrbereich (6.1) im nicht gesteckten Ausgangszustand des Steckverbinders (1)
in der Bewegungsbahn des zweiten Betätigungsmittels (4a) steht und eine Bewegung des
zweiten Betätigungsmittels (4a) in Steckrichtung verhindert.
12. Steckverbinder (1) nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Hebelbereich (6.2) im nicht gesteckten Ausgangszustand des Steckverbinders (1)
in den Steckbereich des Gegensteckverbinders (5) ragt.
13. Steckverbinder (1) nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Hebelbereich (6.2) so ausgebildet ist, um von deinem kontaktierenden Gegensteckverbinder
(5) aus dessen Steckbereich bewegt zu werden.
14. Steckverbinder (1) nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
durch eine Bewegung des Hebelbereichs (6.2) aus dem Steckbereich des Gegensteckverbinders
(5) der Sperrbereich (6.1) das zweiten Bestätigungsmittel (4a) freigibt.
1. Plug connector (1) embodied from a base body (2), at least one latching means (3)
and also a first actuating means (4) and a second actuating means (4a), wherein the
base body (2) is provided so as to receive contact means and the at least one latching
means (3) are provided so as to lock the plug connector (1) to a mating plug connector
(5),
wherein the first actuating means (4) is arranged on the base body (2) in such a manner
that said actuating means can be displaced axially in the plugging direction (S) and
the first actuating means (4) when being displaced in the opposite direction to the
plugging direction (S) acts with a force upon the at least one latching means (3)
in such a manner that a locking arrangement with respect to the mating plug connector
(5) is released,
wherein an axial force that acts in the plugging direction (S) can be transferred
to the base body (2) by means of the second actuating means (4a),
wherein the second actuating means (4a) is arranged on the base body (2) of the plug
connector (1) in such a manner that it can be displaced axially in the plugging direction
(S),
and wherein the first actuating means (4) and the second actuating means (4a) are
embodied as one part, characterized in that
the force that can be transferred from the second actuating means (4a) to the base
body (2) is limited, wherein a blocking element (6) is provided on the plug connector
(1), said blocking element preventing the second actuating means (4a) from moving
in the plugging direction (S) without the contacted mating plug connector (5).
2. Plug connector (1) according to Claim 1, characterized in that
the second actuating means (4a) is embodied in a sleeve-like manner and surrounds
the base body (2).
3. Plug connector (1) according to either of the preceding claims,
characterized in that
the second actuating means (4a) comprises at least one carrier (4.1) and the base
body (2) comprises at least one carrier (2.1),
wherein the carriers (4.1, 2.1) engage in one another in such a manner that the force
that acts axially in the plugging direction (S) can be transferred from the second
actuating means (4a) to the base body (2), wherein the carriers (4.1, 2.1) are designed
in such a manner that said carriers only engage in one another with a force up to
a maximum of 150 N.
4. Plug connector (1) according to Claim 3,
characterized in that
the force that can be transferred from the second actuating means (4a) to the base
body (2) preferably amounts to a maximum 120 N, particularly preferably to a maximum
90 N.
5. Plug connector (1) according to either of Claims 3 and 4,
characterized in that
the carriers (4.1, 2.1) are embodied as ramp-shaped formations on the base body (2)
and second actuating means (4a).
6. Plug connector (1) according to Claim 5,
characterized in that
in each case a carrier pair (4.1, 2.1) is arranged extending over the circumference
of the plug connector (1) on the base body (2) and the first actuating means (4) as
a ring.
7. Plug connector (1) according to either of Claims 3 and 4,
characterized in that
one of the carriers (4.1, 2.1) is embodied as a resilient clamp that is fixed to the
base body (2) or to the second actuating means (4a),
wherein the second of the carriers (2.1, 4.1) is embodied as a pin that is fixed accordingly
to the second actuating means (4a) or to the base body (2),
and
that the pin can be latched in the resilient clamp.
8. Plug connector (1) according to Claim 5 or 7,
characterized in that
multiple carrier pairs (4.1, 2.1) are arranged distributed over the circumference
of the plug connector (1) on the base body (2) and the first actuating means (4).
9. Plug connector (1) according to any one of the preceding claims,
characterized in that
multiple latching positions are provided, said latching positions lying axially one
behind the other in the plugging direction (S) between the plug connector (1) and
the mating plug connector (5), and the latching means (3) can latch in the mating
plug connector (5) in said latching positions.
10. Plug connector (1) according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the blocking element (6) comprises a blocking region (6.1) and a lever region (6.2).
11. Plug connector (1) according to Claim 10,
characterized in that
the blocking region (6.1) in the non-plugged initial state of the plug connector (1)
stands in the movement path of the second actuating means (4a) and prevents the second
actuating means (4a) from moving in the plugging direction.
12. Plug connector (1) according to Claim 11,
characterized in that
the lever region (6.2) in the non-plugged initial state of the plug connector (1)
protrudes into the plugging region of the mating plug connector (5).
13. Plug connector (1) according to Claim 12,
characterized in that
the lever region (6.2) is embodied so as to be moved by its contacting mating plug
connector (5) out of the plugging region of said contacting mating plug connector.
14. Plug connector (1) according to Claim 13,
characterized in that
the blocking region (6.1) releases the second actuating means (4a) by means of a movement
of the lever region (6.2) out of the plugging region of the mating plug connector
(5).
1. Fiche (1) constituée d'un corps de base (2), d'au moins un moyen d'encliquetage (3)
ainsi que d'un premier moyen d'actionnement (4) et qu'un deuxième moyen d'actionnement
(4a),
le corps de base (2) étant prévu pour reprendre des moyens de contact et le ou les
moyens d'encliquetage (3) étant prévus pour verrouiller la fiche (1) sur une fiche
complémentaire (5),
le premier moyen d'actionnement (4) étant disposé sur le corps de base (2) de manière
à pouvoir coulisser axialement dans la direction d'enfichage (S) et le premier moyen
d'actionnement (4) agissant sur le ou les moyens d'encliquetage (3) lors d'un coulissement
en direction opposée à la direction d'enfichage (S) de manière à déclencher un verrouillage
sur la fiche complémentaire (5),
le deuxième moyen d'actionnement (4a) permettant de transférer sur le corps de base
(2) une force axiale agissant dans la direction d'enfichage (S),
le deuxième moyen d'actionnement (4a) étant disposé sur le corps de base (2) de la
fiche (1) de manière à voir qu'il a coulissé axialement dans la direction d'enfichage
(S),
le premier moyen d'actionnement (4) et le deuxième moyen d'actionnement (4a) étant
réalisés d'une seule pièce,
caractérisée en ce que
la force qui peut être transférée par le deuxième moyen d'actionnement (4a) sur le
corps de base (2) est limitée, un élément de blocage (6) étant prévu sur la fiche
(1) et empêchant un déplacement du deuxième moyen d'actionnement (4a) dans la direction
d'enfichage (S) en l'absence d'un contact avec une fiche complémentaire (5) .
2. Fiche (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que le deuxième moyen d'actionnement (4a) est configuré en douille et entoure le corps
de base (2).
3. Fiche (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le deuxième moyen d'actionnement (4a) présente au moins un dispositif d'entraînement
(4.1) et le corps de base (2) au moins un dispositif d'entraînement (2.1), les dispositifs
d'entraînement (4.1, 2.1) s'engageant l'un dans l'autre de telle sorte que la force
agissant axialement dans la direction d'enfichage (S) et exercée par le deuxième moyen
d'actionnement (4a) puisse être transmise sur le corps de base (2), les dispositifs
d'entraînement (4.1, 2.1) étant conçus de manière à ne s'engager l'un dans l'autre
que jusqu'à une force d'au plus 150 N.
4. Fiche (1) selon la revendication 3, caractérisée en ce que la force qui peut être transmise par le deuxième moyen d'actionnement (4a) sur le
corps de base (2) vaut de préférence au plus 120 N et de façon particulièrement préférable
au plus 90 N.
5. Fiche (1) selon l'une des revendications 3 à 4, caractérisée en ce que les dispositifs d'entraînement (4.1, 2.1) sont configurés comme pentes formées sur
le corps de base (2) et le deuxième moyen d'actionnement (4a) .
6. Fiche (1) selon la revendication 5, caractérisée en ce qu'une paire (4.1, 2.1) de dispositifs d'entraînement est disposée sur la périphérie
de la fiche (1) sous la forme d'un anneau qui s'étend sur le corps de base (2) et
sur le premier moyen d'actionnement (4).
7. Fiche (1) selon l'une des revendications 3 à 4, caractérisée en ce que l'un des dispositifs d'entraînement (4.1, 2.1) est configuré comme pince élastique
fixée sur le corps de base (2) ou sur le deuxième moyen d'actionnement (4a), le deuxième
dispositif d'entraînement (2.1, 4.1) étant configuré comme tourillon fixé de manière
correspondante sur le deuxième moyen d'actionnement (4a) ou sur le corps de base (2),
le tourillon pouvant être encliqueté dans la pince élastique.
8. Fiche (1) selon les revendications 5 ou 7, caractérisée en ce que plusieurs paires (4.1, 2.1) de dispositifs d'entraînement sont réparties sur la périphérie
de la fiche (1) sur le corps de base (2) et sur le premier moyen d'actionnement (4).
9. Fiche (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que plusieurs positions d'encliquetage situées les unes derrière les autres axialement
dans la direction d'enfichage (S) sont prévues entre la fiche (1) et la fiche complémentaire
(5), dans lesquelles le moyen d'encliquetage (3) peut s'encliqueter dans la fiche
complémentaire (5).
10. Fiche (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de blocage (6) présente une plage de blocage (6.1) et une plage de relèvement
(6.2).
11. Fiche (1) selon la revendication 10, caractérisée en ce que la plage de blocage (6.1) est située dans le parcours de déplacement du deuxième
moyen d'actionnement (4a) lorsque la fiche (1) se trouve en position initiale non
enfichée et empêche un déplacement du deuxième moyen d'actionnement (4a) dans la direction
d'enfichage.
12. Fiche (1) selon la revendication 11, caractérisée en ce que la plage de relèvement (6.2) déborde dans la plage d'enfichage de la fiche complémentaire
(5) lorsque la fiche (1) est en position initiale non enfichée.
13. Fiche (1) selon la revendication 12, caractérisée en ce que la plage de relèvement (6.2) est configurée pour être déplacée hors de la plage d'enfichage
de la fiche complémentaire (5) mise en contact avec elle.
14. Fiche (1) selon la revendication 13, caractérisée en ce que par un déplacement de la zone de relèvement (6.2) hors de la zone d'enfichage de
la fiche complémentaire (5), la zone de blocage (6.1) libère le deuxième moyen d'actionnement
(4a).
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