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(11) |
EP 3 078 463 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.06.2019 Patentblatt 2019/25 |
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Anmeldetag: 23.02.2016 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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WERKZEUG MIT EINEM STIEL UND EINEM AM STIEL BEFESTIGTEN WERKZEUGTEIL
TOOL WITH A SHAFT AND A TOOL PART FIXED TO THE SHAFT
OUTIL DOTE D'UN MANCHE ET PARTIE D'OUTIL FIXEE AU MANCHE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
07.04.2015 AT 502752015
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.10.2016 Patentblatt 2016/41 |
| (73) |
Patentinhaber: Ing. Johann
Hoertnagl-Werkzeuge GmbH |
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6166 Fulpmes (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Hörtnagl, Johann
6166 Fulpmes (AT)
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| (74) |
Vertreter: Torggler & Hofinger Patentanwälte |
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Postfach 85 6010 Innsbruck 6010 Innsbruck (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A2-00/24299 DE-U1-202009 001 850 US-A1- 2003 084 545
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DE-U1- 20 018 803 US-A- 5 425 176
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Werkzeug, insbesondere ein Beil, mit den Merkmalen
des Oberbegriffs des Anspruchs 1 sowie ein Verfahren zur Herstellung eines Werkzeugs.
[0002] Gattungsgemäße Werkzeuge verfügen über einen Stiel und ein am Stiel befestigtes Werkzeugteil,
insbesondere einen Axtkopf.
[0003] Dabei sind im Wesentlichen Stiele aus Holz und Stiele aus Kunststoff bekannt.
[0004] Stiele aus Kunststoff werden zur Gewichtsersparnis hohl gefertigt. Der entsprechende
Hohlraum wird entweder durch ein Begasungsverfahren oder durch einen herausziehbaren
Kern eines Spritzgießwerkzeugs hergestellt. Bei dem Begasungsverfahren ist nachteilig,
dass sich variierende Wandstärken ergeben, was natürlich für die Sicherheit des Werkzeugs
nachteilig ist. Die Herstellung mittels eines Kerns, welcher aus dem Stiel herausgezogen
wird, ist auch nicht optimal, da der Stiel so gerade geformt sein muss, dass der Kern
auch tatsächlich herausgezogen werden kann.
[0005] Geschwungene Formen, wie sie von hölzernen Stielen bekannt sind, können daher auf
diese Weise nicht erreicht werden.
[0006] Aus der
US 2003/0084545 A1 ist ein Werkzeug bekannt, dessen Stiel aus einer unteren Halbschale und einer oberen
Halbschale besteht, wobei der Stiel mit einem TPR-Material ummantelt ist.
[0007] In der
WO 00/24299 A2 und der
DE 20018803 U1 werden eine Gabel beziehungsweise ein Kratzeisen offenbart, wobei obere und untere
Halbschalen der Stiele jeweils mittels Steckzapfen aneinander befestigt sind.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es ein Werkzeug sowie ein Verfahren zur Herstellung eines
Werkzeugs anzugeben, wobei der Stiel zum einen hohl sein kann und zum anderen eine
gegenüber dem Stand der Technik freiere Formgebung möglich ist.
[0009] Diese Aufgabe wird hinsichtlich des Werkzeugs mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Hinsichtlich des Verfahrens wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruchs 17
gelöst.
[0010] Hinsichtlich des Werkzeugs geschieht dies, indem der Stiel durch zumindest zwei Stielteile
gebildet ist, die untereinander verbunden sind und von denen zumindest eines mit dem
Werkzeugteil verbunden ist, wobei die zumindest zwei Stielteile von einer Hülle umgeben
sind.
[0011] Hinsichtlich des Verfahrens geschieht dies, indem zumindest zwei Stielteile eines
Stieles aneinander befestigt werden und ein Werkzeugteil, vorzugsweise ein Axtkopf,
am Stiel befestigt wird.
[0012] Die Erfindung kann nicht nur bei Äxten, sondern auch beispielsweise bei Schaufeln
und Hämmern, sowie sonstigen Handwerkzeugen und dergleichen eingesetzt werden.
[0013] Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
[0014] Für eine besonders einfache Fertigung können die zumindest zwei Stielteile als Halbschalen
ausgeführt sein. Die Halbschalen können bevorzugt durch eine Ebene getrennt sein,
welche eine Mittellinie längs des Stiels enthält. Erfindungsgemäß kann diese Mittellinie
gekrümmt sein. Die angesprochene Ebene kann im Wesentlichen entlang einer Ebene des
Werkzeugteils ausgerichtet sein. Beim Beispiel eines Axtkopfes kann die trennende
Ebene also parallel zur Ebene der Schneide ausgerichtet sein und vorzugsweise im Wesentlichen
mittig in Bezug auf die Schneide angeordnet sein. Dies kann eine einfache Fertigung
ermöglichen.
[0015] Die Stielteile können aber auch asymmetrisch bzw. "3D-geformt" sein. In diesem Fall
ist es nicht notwendig, dass die trennende Ebene mittig in Bezug auf das Werkzeugteil
ist. Außerdem kann die trennende Ebene selbst gekrümmt sein.
[0016] Der Stiel kann innen hohl sein, wobei die zumindest zwei Stielteile einen Hohlraum
einschließen. Dieser Hohlraum kann leer (das heißt luft- oder gasgefüllt) sein oder
mit einem Schaumstoff ausgeschäumt sein, was dem Einbringen von Feuchtigkeit entgegenwirken
kann.
[0017] Um eine besonders hohe Stabilität des Stieles zu erreichen, werden im Inneren der
Halbschalen Stege angeordnet, wobei die Stege bei Verbindung der Halbschalen stabilitätsunterstützend
zusammenwirken. Somit wird eine Beschädigung des Stiels vermieden, die bei Einwirkung
einer äußeren Kraft hervorgerufen wird.
[0018] Besonders wichtig sind die innenliegenden Stege der Halbschalen auch beim Herstellungsprozess,
bei dem die beiden Halbschalen zunächst zusammengefügt werden und anschließend eine
Hülle in einer Spritzgießmaschine mit hohem Druck umspritzt wird. Wenn innen keine
Stege vorhanden sind, besteht die Gefahr, dass unter Einwirkung des hohen Drucks der
Hohlraum kollabiert und in sich zusammenfällt. Durch die aneinander liegenden Stege
der beiden Halbschalen, die so ausgebildet sind, dass sich die beiden Stege der gegenüberliegenden
Halbschalen treffen, kann das verhindert werden.
[0019] Besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform, bei der zumindest zwei Stielteile mit
dem Werkzeugteil verbunden sind. Dies kann ebenfalls der leichteren Herstellung dienen.
Denn bei der Herstellung einer solchen Ausführungsform kann ein Befestigungsbereich
des Werkzeugteils vor der Befestigung der zumindest zwei Stielteile aneinander zwischen
die zumindest zwei Stielteile eingebracht werden. Dabei können Öffnungen des Befestigungsbereichs
beim Einbringen zwischen die zumindest zwei Stielteile auf zumindest zwei Bolzen aufgesetzt
werden. Des Weiteren kann das Werkzeugteil durch die Befestigung der zumindest zwei
Stielteile aneinander gleichzeitig an den zumindest zwei Stielteilen befestigt werden.
[0020] Bei einer weiteren Ausführungsform sind die Bolzen jeweils zweiteilig ausgeführt,
wobei ein Bolzenteil am ersten Stielteil befestigt, vorzugsweise angeformt, ist und
der zweite Bolzenteil am zweiten Stielteil befestigt, vorzugsweise angeformt, ist.
Ein erstes Bolzenteil wird dabei so ausgeführt, dass ein hohler Steckzapfen im Inneren
eines Einstecklochs positioniert ist. Dabei entsteht ein ringförmiges Einsteckloch.
Das zweite Bolzenteil ist ein hohler Steckzapfen, in dessen Hohlraum der Steckzapfen
des ersten Bolzenteils, bei Verbindung der beiden Stielteile, eingebracht wird. Der
hohle Steckzapfen des zweiten Bolzenteils wirkt mit dem ringförmigen Einsteckloch
des ersten Bolzenteils zusammen. Somit greifen die beiden Bolzenteile ineinander,
um eine bessere Verbindung zu gewährleisten.
[0021] Diese Maßnahmen können jeweils eine einfachere Herstellung erlauben.
[0022] Insbesondere kann dies eine vereinfachte Fertigung eines erfindungsgemäßen Werkzeugs
erlauben, bei dem das Werkzeugteil einen Befestigungsbereich aufweist, welcher zur
Befestigung des Werkzeugteils am Stiel zwischen den zumindest zwei Stielteilen - vorzugsweise
formschlüssig - befestigt ist. In einer Weiterbildung kann der Befestigungsbereich
mittels zumindest zweier in Öffnungen des Befestigungsbereichs greifender Bolzen zwischen
den zumindest zwei Stielteilen befestigt sein. Diese Befestigung zwischen den Stielteilen,
insbesondere mit Bolzen, stellt eine besonders sichere Befestigung dar.
[0023] Ebenfalls einer einfacheren Herstellung zuträglich kann es sein, dass die zumindest
zwei Bolzen an zumindest einem der zumindest zwei Stielteile angeformt sind. Dies
reduziert außerdem die für die Herstellung benötigte Anzahl der separaten Teile.
[0024] Für eine verbesserte Ergonomie kann zumindest eine Längsseite des Werkzeugs in einer
Seitenansicht gekrümmt sein. Dies kann besonders dann gelten, wenn beide Längsseiten
des Werkzeugs gekrümmt sind.
[0025] Ganz besonders bevorzugt ist dabei eine Ausführungsform, bei der die zumindest eine
Längsseite in der Seitenansicht einen ersten Abschnitt mit konvexer Krümmung und einen
zweiten Abschnitt mit auch konkaver Krümmung aufweist. Hierdurch kann ein besonders
ergonomisch geformter Stiel realisiert werden.
[0026] Der Stiel kann auch so geformt sein, dass die gedachte Mittellinie M des Stiels einen
ersten Abschnitt mit konvexer Krümmung und einen zweiten Abschnitt mit konkaver Krümmung
aufweist. Somit weisen nicht nur die Längsseiten in der Seitenansicht Krümmungen auf,
sondern der Stiel selbst ist gekrümmt.
[0027] Eine weitere Ausführungsform des Stiels weist mehrere Krümmungen auf, bei der die
gedachte Mittellinie M des Stiels zwei Abschnitte mit konvexer Krümmung und einen
konkaven Abschnitt, der zwischen den konvexen Abschnitten liegt, besitzt. Hier ist
anzumerken, dass dies betrachtungsabhängig ist. Bei Draufsicht auf den Stiel von der
gegenüberliegenden Seite weist die gedachte Mittellinie M des Stiels zwei Abschnitte
mit konkaver Krümmung und einen dazwischen liegenden konvexen Abschnitt auf. Dadurch
wird ein weitaus ergonomischerer Stiel realisiert.
[0028] Die Mittellinie M des Stieles ist so definiert, dass sie in einer Seitenansicht von
den beiden Längsseiten, die gegenüberliegen, immer den gleichen Abstand hat.
[0029] Die Hülle kann durch Umspritzen, Umschäumen und/oder Beschichten des Stiels gefertigt
werden. Dies ist zum einen technisch leicht zu realisieren und verbessert außerdem
die Befestigung der Stielteile aneinander und in weiterer Folge die Befestigung des
Werkzeugteils am Stiel.
[0030] Um den Stiel einen ästhetischen und gleichzeitig technischen Effekt zu verleihen
können an der Außenseite der Stielteile Vorsprünge angeordnet werden, die nach Umspritzen,
Umschäumen und/oder Beschichten des Stiels sichtbar bleiben. Außerdem werden die Vorsprünge
so ausgebildet, dass diese mit der Außenfläche der Hülle fluchten, wobei sich die
Farbe der Vorsprünge von jener der Hülle unterscheiden kann.
[0031] Die verschiedenen Farben sind sowohl für den ästhetischen, als auch für den technischen
Effekt verantwortlich. Man kann nämlich anhand der bis an die Außenseite der Hülle
reichenden, vorzugsweise verschiedenfarbigen, Vorsprünge Produktionsungenauigkeiten
leicht feststellen.
[0032] Die zumindest zwei Stielteile können aus Kunststoff gefertigt sein, der vorzugsweise
schlagzähmodifiziert ist. Als Kunststoff kann beispielsweise Polyamid verwendet werden.
[0033] Das Werkzeugteil kann vorzugsweise aus Metall gefertigt sein.
[0034] Es kann bevorzugt vorgesehen sein, dass die zumindest zwei Stielteile formschlüssig
und/oder kraftschlüssig untereinander verbunden sind. Stoffschlüssige Verbindungen
(Kleben) können ebenfalls verwendet werden. Formschlüssige und/oder kraftschlüssige
Verbindungen sind jedoch im Allgemeinen schneller und einfacher.
[0035] Als Beispiel für eine sowohl formschlüssige als auch kraftschlüssige Verbindung der
zumindest zwei Stielteile kann zumindest ein Steckzapfen vorgesehen sein, welcher
mit zumindest einem Einsteckloch zusammenwirkt. Dadurch ergibt sich eine kraftschlüssige
Verbindung auf Zug in Richtung des Steckzapfens und eine formschlüssige in den übrigen
Richtungen.
[0036] Bei dieser Ausführungsform kann der zumindest eine Steckzapfen an einem der zumindest
zwei Stielteile angeordnet sein und das zumindest eine Einsteckloch an einem anderen
Stielteil.
[0037] Das Einsteckloch kann vorzugsweise als Sackloch ausgeführt sein. Das zumindest eine
Einsteckloch kann erhaben ausgeführt sein, das heißt, die Öffnung des Einstecklochs
muss nicht plan mit einer Oberfläche der Stielteile sein. Dies kann beispielsweise
durch einen angeformten Hohlzylinder erreicht werden.
[0038] Der zumindest eine Steckzapfen kann einen Hohlraum im inneren des Stiels durchsetzen.
Der Steckzapfen kann dadurch stärker ausgeführt werden, als bei einer Anordnung nur
an den berührenden Oberflächen der Stielteile.
[0039] Außerdem kann eine rein formschlüssige Befestigung der Stielteile aneinander vorgesehen
sein, beispielsweise über zumindest eine Rastverbindung, vorzugsweise mit einem Haken.
[0040] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind anhand der Figuren sowie der
dazugehörigen Figurenbeschreibung ersichtlich. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäßes Werkzeug,
- Fig. 2a bis 2h
- mehrere Schritte in einem erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren,
- Fig. 3a bis 3c
- drei Schnittdarstellungen einer für die Herstellung verwendeten Form mit eingelegtem
Stiel bzw. Werkzeugteil,
- Fig. 4a bis 4f
- eine Seitendarstellung sowie verschiedene perspektivische Schnitte eines erfindungsgemäßen
Werkzeugs,
- Fig. 5
- die mehrfach gekrümmten Stielteile und das auf die Bolzen eines Stielteils aufgesetzte
Werkzeugteil vor Verbindung der beiden Stielteile miteinander,
- Fig. 6
- eine Ausführungsform des fertigen Werkzeugs,
- Fig. 7a bis 7c
- eine Ausführungsform der Bolzen die im vorderen Bereich der Stielteile angeordnet
sind und die Öffnungen des Werkzeugteils durchsetzen, sowie
- Fig. 8
- die beiden Stielteile mit mehreren Vorsprüngen, die den Stiel in der Herstellungsform
zentrieren.
[0041] Figur 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Werkzeug 1 mit einem Stiel 2 und einem Werkzeugteil
3. Das Werkzeugteil 3 ist in diesem Fall als Axtkopf ausgebildet. Der Stiel 2 ist
außerdem von einer Hülle 5 umgeben.
[0042] Ein Beispiel für ein erfindungsgemäßes Herstellungsverfahren für dieses Werkzeug
1 wird im Folgenden beschrieben.
[0043] In Figur 2a sind die benötigten Einzelteile zur Herstellung dargestellt. Dies sind
zwei Stielteile 4 sowie ein Werkzeugteil 3. Das Werkzeugteil 3 verfügt über einen
Befestigungsbereich 12. In diesem Befestigungsbereich 12 sind Öffnungen 13 vorgesehen.
Im montieren Zustand reichen die Bolzen 14 in die Öffnungen 13, wodurch die Befestigung
des Werkzeugteils 3 am Stiel 2 erreicht wird. Die Bolzen 14 sind jeweils an den Stielteilen
4 angeformt. Dies ist deutlicher in Figur 2b zu erkennen, welche das Detail J aus
Figur 2a darstellt.
[0044] Die Stielteile 2 verfügen außerdem über Steckzapfen 10 sowie Einstecklöcher 11. (Die
Einstecklöcher 11 sind in Figur 3c besser zu erkennen.) In den folgenden Abbildungen
sind die Einsteckzapfens 10 nicht immer mit Bezugszeichen versehen, was der Übersichtlichkeit
dient. Bei der Herstellung wird zunächst der Befestigungsbereich 12 des Werkzeugteils
3 auf die Bolzen 14 eines Stielteils 4 aufgesetzt, sodass die Bolzen 14 in die Öffnungen
13 treten. Dies ist in Figur 2c dargestellt. Das zweite Stielteil 4 wird dann aufgesetzt,
was in den Figuren 2d und 2e dargestellt ist. Das zweite Stielteil 4 verfügt über
analoge Bolzen 14, welche ebenfalls in die Öffnungen 13 des Befestigungsbereichs 12
treten. Die Befestigung aneinander funktioniert über die erwähnten Steckzapfen, die
beim Aufeinandersetzen in die Einstecklöcher 11 eingeführt werden. Hierdurch ergibt
sich eine formschlüssige und kraftschlüssige Befestigung der Stielteile 4 aneinander,
wobei gleichzeitig - über die Bolzen 14 - das Werkzeugteil 3 am Stiel 2 befestigt
wird.
[0045] Nun kommt eine Form 15 zum Einsatz (Figur 2f), in welche die montierten Stielteile
samt Werkzeugteil 3 eingelegt werden, was in Figur 2f dargestellt ist.
[0046] Mit einer analog geformten Form 15, welche auf die in den Figuren 2g und 2f dargestellte
Form 15 aufgesetzt wird, wird ein Hohlraum um die Stielteile 4 herum gebildet.
[0047] Einige Erhebungen 17 stützen dabei die Stielteile 4 im Werkzeug ab. Dadurch wird
überall die nötige Wandstärke erreicht. Die Erhebungen 17 können eine Schrift bilden
(bspw. Name des Herstellers oder des Modells). Sie könne aber auch Noppen bilden,
die ein Aus-der Hand-Rutschen des Stiels verhindern.
[0048] Die Erhebungen 17 können auch dazu verwendet werden, das aneinander Befestigen der
Stielteile 4 (Fig. 2e) in einem Formwerkzeug, insbesondere Spritzgießwerkzeug, durchzuführen.
Dies stellt eine verfahrenstechnisch besonders einfache Befestigung der Stielteile
4 aneinander dar.
[0049] Der Übersichtlichkeit halber sind in den Figuren nicht alle Erhebungen 17 mit Bezugszeichen
versehen.
[0050] Über den Kanal 16 wird in die Kavität ein Kunststoff oder - falls ein reaktiver Prozess
verwendet wird - Vorprodukte für einen Kunststoff eingebracht. Nach dem Aushärten
der dadurch entstehenden Hülle 5 kann das fertige Werkzeug 1 aus der Form entnommen
werden.
[0051] In Figur 2h ist die Form 15 noch einmal in einem Längsschnitt dargestellt. Eingezeichnet
sind drei Ebenen A-A, B-B sowie C-C. Entsprechende Schnitte sind in den Figuren 3b,
3a sowie 3c (in dieser Reihenfolge) dargestellt. In den Figuren 3a und 3c sind zunächst
die beiden Stielteile 4 sowie die Hülle 5 zu erkennen. Des Weiteren zeigen diese Abbildungen
die Steckzapfen 10, welche in die Einstecklöcher 11 eingeführt sind.
[0052] Figur 3b zeigt einen Schnitt durch das Werkzeugteil 3, wobei die Bolzen 14 zu erkennen
sind, mittels welchen das Werkzeugteil 3 (über den Befestigungsbereich 12) am Stiel
2 befestigt ist.
[0053] Figur 4a zeigt das hergestellte Werkzeug 1 in einer Seitenansicht. Durch das erfindungsgemäße
Herstellungsverfahren kann dem Werkzeug 1 eine besondere Formgebung verliehen werden.
Deutlich zu erkennen ist, dass die beiden Längsseiten 7 in der Seitenansicht gekrümmt
sind. Dabei gibt es für beide jeweils einen ersten Abschnitt 8 mit konvexer Krümmung
und einen zweiten Abschnitt 9 mit konkaver Krümmung. Mit einem Herstellungsverfahren
gemäß des Standes der Technik kann diese Formgebung in Verbindung mit einem innen
hohlen Stiel 2 nur schwierig bzw. unzuverlässig erreicht werden.
[0054] Weitere Schnittebenen sind in Figur 4a angedeutet, wobei Figur 4b der Ebene H-H,
Figur 4c der Ebene G-G, Figur 4d der Ebene F-F, Figur 4e der Ebene E-E sowie Figur
4f der Ebene D-D entspricht. Durch diese Figuren wird noch einmal die Struktur des
erfindungsgemäßen Werkzeugs 1 verdeutlicht. Insbesondere zeigen Figur 4b, 4c und 4d
den Stiel 2 mit der Hülle 5. In Figur 4c ist außerdem noch einmal der Steckzapfen
10 zu erkennen. Die Figuren 4e und 4f zeigen noch einmal die Befestigung des Werkzeugteils
3 am Stiel 2.
[0055] Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform des Stiels 2, wobei im Inneren der halbschalenförmigen
Stielteile 4 Stege 18 angeordnet sind. Die Stege 18 bilden eine Struktur, welche im
Wesentlichen spiegelsymmetrisch auch im anderen Stielteil 4 ausgebildet ist, wobei
die Endkanten 18a der Stege 18 bei Verbindung der beiden Stielteile 4 aneinander anliegen
und stabilitätsgebend zusammenwirken. Auf der Außenseite der Stielteile 4 sind ebenfalls
stegartige Vorsprünge 19 angeordnet, die nach Ummantelung des Stiels 2 mit der Hülle
5 sichtbar bleiben und für einen ästhetischen und technischen Effekt sorgen. Weiters
zeigt Fig. 5 und insbesondere Fig. 6 die ergonomische Form des Stiels 2, wobei die
Mittellinie M in Betrachtungsrichtung 20 zwei konkave Abschnitte 9 und einen dazwischen
liegenden konvexen Abschnitt 8 aufweist.
[0056] Fig. 6 zeigt außerdem die stegartigen Vorsprünge 19, wobei deren Außenfläche nach
Ummantelung des Stiels 2 mit der Hülle 5 sichtbar bleibt und mit der Außenfläche der
Hülle 5 fluchten. Der Einfachheit halber wurden nicht alle Stege 19 mit einem Bezugszeichen
versehen. Somit wird das ästhetische Design des Stiels 2 und der technische Effekt
sichergestellt.
[0057] Fig. 7a und Fig. 7c zeigen eine weitere Ausführungsform der Bolzen 14, die eine besonders
feste Verbindung der Stielteile 4, zwischen denen das Werkzeugteil 3 befestigt wird,
gewährleisten.
[0058] Fig. 7a zeigt eine der beiden Stielteile 4 des Stiels 2, auf der ringförmige Einstecklöcher
21 und konusförmige Steckzapfen 22 mit einem Hohlraum 23 angeordnet sind. Die Steckzapfen
22 werden jeweils von einem ringförmigen Einsteckloch 21 umgeben.
[0059] Fig. 7b zeigt das Werkzeugteil 3 mit den Öffnungen 13.
[0060] Fig. 7c zeigt das andere Stielteil 4 mit den hohlen Bolzen 14. Diese Bolzen 14 durchsetzen
die Öffnungen 13 des Werkzeugteils 3. Die Stirnseiten 24 der Bolzen 14 passen in die
ringförmigen Einstecklöcher 21. Die Steckzapfen 22 werden bei Verbindung der beiden
Stielteile 4 in den Hohlraum 24a eingebracht. Durch die Konusförmigkeit der Steckzapfen
22 ergibt sich beim Zusammenstecken ein Verklemmen der Steckzapfen 22 mit der Innenfläche
der hohlen Bolzen 14. Dadurch wird das Werkzeugteil 3 über die Öffnungen 13, die Bolzen
14 und die Steckzapfen 22 samt Einstecklöcher 21 fest zwischen und an den Stielteilen
4 gehalten.
[0061] Fig. 8 zeigt die beiden halbschalenförmigen Stielteile 4 mit mehreren Vorsprüngen
19 in einer zusammenwirkenden Form 25. Die in der Form befindlichen Stielteile 4 werden
mit der Hülle 5 ummantelt. Hierbei kann man den zuvor genannten technischen Effekt
erkennen. Die Vorsprünge 19 zentrieren die Stielteile 4, sodass die Hülle 5 eine gleichmäßige
Dicke entlang des Stiels 2 aufweist.
1. Werkzeug mit einem Stiel (2) und einem am Stiel (2) befestigten Werkzeugteil (3),
insbesondere einem Axtkopf, wobei der Stiel (2) durch zumindest zwei Stielteile (4)
gebildet ist, die untereinander verbunden sind und von denen zumindest eines mit dem
Werkzeugteil (3) verbunden ist, und die zumindest zwei Stielteile (4) von einer Hülle
(5) umgeben sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mittellinie (M) des Stiels (2) einen konkav gekrümmten Abschnitt (9) und einen
konvex gekrümmten Abschnitt (8) aufweist, und so eine S-Form bildet.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest zwei Stielteile (4) als Halbschalen ausgeführt sind.
3. Werkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stiel (2) innen hohl ist, wobei die zumindest zwei Stielteile (4) zumindest einen
Hohlraum (6) einschließen, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass der zumindest eine
Hohlraum (6) leer ist oder mit einem Schaumstoff ausgeschäumt ist.
4. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass beide Längsseiten (7) des Werkzeugs (1) in der Seitenansicht gekrümmt sind, wobei
vorzugsweise vorgesehen ist, dass die zumindest eine Längsseite (7) in der Seitenansicht
einen ersten Abschnitt (8) mit konvexer Krümmung und einen zweiten Abschnitt (9) mit
konkaver Krümmung aufweist.
5. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle (5) durch Umspritzen, Umschäumen und/oder Beschichten des Stiels (2) gefertigt
ist.
6. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest zwei Stielteile (4) aus Kunststoff, vorzugsweise aus Polyamid (PA),
gefertigt sind.
7. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung der zumindest zwei Stielteile (4) zumindest ein Steckzapfen (10) vorgesehen
ist, welcher mit zumindest einem Einsteckloch (11) zusammenwirkt.
8. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeugteil (3) einen Befestigungsbereich (12) aufweist, welcher zur Befestigung
des Werkzeugteils (3) am Stiel (2) zwischen den zumindest zwei Stielteilen (4) - vorzugsweise
formschlüssig über Bolzen (14)- befestigt ist.
9. Werkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Bolzen (14) jeweils zweiteilig ausgeführt sind, wobei ein Bolzenteil am ersten
Stielteil (4) befestigt, vorzugsweise angeformt, ist und der zweite Bolzenteil am
zweiten Stielteil (4) befestigt, vorzugsweise angeformt, ist, wobei die Bolzenteile
ineinander greifen.
10. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite der Stielteile (4) Stege (18) angeordnet sind, wobei die Endkanten
(18a) der Stege (18) gegenüberliegender Stielteile (4) im zusammengebauten Zustand
vorzugsweise in einer Ebene aneinander liegen und sich gegenseitig abstützen.
11. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittellinie (M) des Stiels (2) zwei konkav gekrümmte Abschnitte (9) und einen
dazwischen liegenden konvex gekrümmten Abschnitt (8) aufweist, und so eine Doppel-S-Form
bildet.
12. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Stielteile (4) an ihrer Außenseite mehrere Vorsprünge (19) aufweisen, die vorzugsweise
alle dieselbe Höhe aufweisen und/oder vorzugsweise als längliche Stege ausgebildet
sind.
13. Werkzeug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (19) des fertigen Werkzeugs mit der Außenfläche der Hülle (5) bündig
liegen.
14. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle (5) aus Kunststoff, vorzugsweise aus schlagzäh modifiziertem Polyamid (PA),
gefertigt ist.
15. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Material von den Stielteilen (4) und jenes der Hülle (5) verschieden ist, wobei
vorzugsweise vorgesehen ist, dass die Farbe der Stielteile (4) und jene der Hülle
(5) verschieden ist.
16. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Stielteile (4) im zusammengebauten Zustand eine durchgehende Bohrung aufweisen,
die vorzugsweise im Bereich des Stielendes angeordnet ist und als Vorsprung (19) bis
zu der Außenfläche der Hülle reicht.
17. Verfahren zur Herstellung eines Werkzeugs, insbesondere nach einem der Ansprüche 1
bis 16, wobei zumindest zwei Stielteile (4) eines Stieles (2) aneinander befestigt
werden und ein Werkzeugteil (3), vorzugsweise ein Axtkopf, am Stiel (2) befestigt
wird dadurch gekennzeichnet, dass ein Stiel (2) verwendet wird, der eine Mittellinie (M) mit einem konkav gekrümmten
Abschnitt (9) und einem konvex gekrümmten Abschnitt (8) aufweist, und so eine S-Form
gebildet wird.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeugteil (3) durch die Befestigung der zumindest zwei Stielteile (4) aneinander
gleichzeitig an den zumindest zwei Stielteilen (4) befestigt wird.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest zwei Stielteile (4) nach der Befestigung aneinander umspritzt, umschäumt
und/oder beschichtet werden.
1. A tool comprising a shaft (2) and a tool portion (3) fixed to the shaft (2), in particular
an axe head, wherein the shaft (2) is formed by at least two shaft portions (4) which
are connected together and of which at least one is connected to the tool portion
(3) and the at least two shaft portions (4) are enclosed by a cover (5), characterised in that a centre line (M) of the shaft (2) has a concavely curved portion (9) and a convexly
curved portion (8) and thus forms an S-shape.
2. A tool according to claim 1 characterised in that the at least two shaft portions (4) are in the form of half-shells.
3. A tool according to claim 1 or claim 2 characterised in that the shaft (2) is internally hollow, wherein the at least two shaft portions (4) enclose
at least one cavity (6), wherein it is preferably provided that the at least one cavity
(6) is empty or is filled with a foam.
4. A tool according to one of claims 1 to 3 characterised in that both longitudinal sides (7) of the tool (1) are curved in the side view, wherein
it is preferably provided that the at least one longitudinal side (7) in the side
view has a first portion (8) with a convex curvature and a second portion (9) with
a concave curvature.
5. A tool according to one of claims 1 to 4 characterised in that the cover (5) is produced by injection moulding around the shaft (2), foaming around
the shaft (2) and/or coating the shaft (2).
6. A tool according to one of claims 1 to 5 characterised in that the at least two shaft portions (4) are made from plastic, preferably polyamide (PA).
7. A tool according to one of claims 1 to 6 characterised in that provided for connecting the at least two shaft portions (4) is at least one push-in
pin (10) which cooperates with at least one insertion hole (11).
8. A tool according to one of claims 1 to 7 characterised in that the tool portion (3) has a fixing region (12) which for fixing the tool portion (3)
to the shaft (2) is fixed between the at least two shaft portions (4) - preferably
in positively locking relationship by way of bolts (14).
9. A tool according to claim 8 characterised in that the bolts (14) are each of a two-part structure, wherein one bolt part is fixed,
preferably formed, on the first shaft portion (4) and the second bolt part is fixed,
preferably formed, on the second shaft portion (4), wherein the bolt parts are in
interengaging relationship.
10. A tool according to one of claims 1 to 9 characterised in that bars (18) are arranged at the inside of the shaft portions (4), wherein the end edges
(18a) of the bars (18) of mutually opposite shaft portions (4) in the assembled state
preferably bear against each other in a plane and mutually support each other.
11. A tool according to one of claims 1 to 10 characterised in that the centre line (M) of the shaft (2) has two concavely curved portions (9) and a
convexly curved portion (8) disposed therebetween and thus form a double S-shape.
12. A tool according to one of claims 1 to 11 characterised in that at their outside the shaft portions (4) have a plurality of projections (19) which
are preferably all of the same height and/or are preferably in the form of elongate
bars.
13. A tool according to claim 12 characterised in that the projections (19) of the finished tool lie flush with the outside surface of the
cover (5).
14. A tool according to one of claims 1 to 13 characterised in that the cover (5) is made from plastic, preferably impact resistance-modified polyamide
(PA).
15. A tool according to one of claims 1 to 14 characterised in that the material of the shaft portions (4) and that of the cover (5) is different, wherein
it is preferably provided that the colour of the shaft portion (4) and that of the
cover (5) is different.
16. A tool according to one of claims 1 to 15 characterised in that in the assembled state the two shaft portions (4) have a through bore which is preferably
arranged in the region of the shaft end and extends in the form of a projection (19)
to the outside surface of the cover.
17. A method of manufacturing a tool, in particular according to one of claims 1 to 16,
wherein at least two shaft portions (4) of a shaft (2) are fixed to each other and
a tool portion (3), preferably an axe head, is fixed to the shaft (2), characterised in that a shaft (2) is used, which has a centre line (M) having a concavely curved portion
(9) and a convexly curved portion (8) and thus forms an S-shape.
18. A method according to claim 17 characterised in that by fixing of the at least two shaft portions (4) to each other the tool portion (3)
is simultaneously fixed to the at least two shaft portions (4).
19. A method according to one of claims 17 and 18 characterised in that the at least two shaft portions (4) after being fixed together are injection moulded
around same, foamed around same and/or coated.
1. Outil avec un manche (2) et une partie d'outil (3) fixée au manche (2), plus particulièrement
une tête de hache, dans lequel le manche (2) est formé par au moins deux parties de
manche (4) qui sont reliées entre elles et dont au moins une est reliée à la partie
d'outil (3), et les au moins deux parties de manche (4) sont entourées d'une gaine
(5), caractérisé en ce qu'une ligne médiane (M) du manche (2) présente une section recourbée de façon concave
(9) et une section recourbée de façon convexe (8) et forme ainsi une forme de S.
2. Outil selon la revendication 1, caractérisé en ce que les au moins deux parties de manche (4) sont réalisées comme des demi-coques.
3. Outil selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le manche (2) est creux à l'intérieur, dans lequel les au moins deux parties d'outil
(4) renferment au moins une cavité (6), dans lequel il est prévu, de préférence, que
l'au moins une cavité (6) soit vide ou soit moussée avec un produit alvéolaire.
4. Outil selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les deux côtés longitudinaux (7) de l'outil (1) sont recourbés en vue latérale, dans
lequel il est prévu, de préférence, que l'au moins un côté longitudinal (7), en vue
longitudinale, présente une première section (8) avec une courbure convexe et une
deuxième section (9) avec une courbure concave.
5. Outil selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la gaine (5) est fabriquée par extrusion, moussage et / ou enduction du manche (2).
6. Outil selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les au moins deux parties de manche (4) sont fabriquées en matière synthétique, de
préférence, en polyamide (PA).
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que pour relier les au moins deux parties de manche (4) est prévue au moins une broche
enfichable (10) qui interagit avec au moins un trou d'insertion (11).
8. Outil selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la partie d'outil (3) présente une zone de fixation (12) laquelle, pour la fixation
de la partie d'outil (3) est fixée au manche (2) entre les au moins deux parties de
manche (4) - de préférence, par engagement positif par des boulons (14).
9. Outil selon la revendication 8, caractérisé en ce que les boulons (14) sont réalisés chacun en deux parties, dans lequel une partie de
boulon est fixée, de préférence formée, à la première partie de manche (4), et la
deuxième partie de boulon est fixée, de préférence formée, à la deuxième partie de
manche (4), dans lequel les parties de boulon engrènent les unes dans les autres.
10. Outil selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que sur le côté interne des parties de manche (4) sont disposées des entretoises (18),
dans lequel les arêtes terminales (18a) des entretoises (18) des parties de manche
opposées (4), à l'état monté, se trouvent de préférence ensemble dans un plan et se
soutiennent mutuellement.
11. Outil selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que la ligne médiane (M) du manche (2) présente deux sections recourbées de façon concave
(9) et une section recourbée de façon convexe (8), située entre les deux, et forme
ainsi un double S.
12. Outil selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que les parties de manche (4) présentent sur leur côté externe plusieurs parties en saillie
(19) qui présentent toutes, de préférence, la même hauteur et / ou sont constituées,
de préférence, comme des entretoises oblongues.
13. Outil selon la revendication 12, caractérisé en ce que les parties en saillie (19) de l'outil fini se trouvent à fleur avec la surface externe
de la gaine (5).
14. Outil selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que la gaine (5) est fabriquée en matière synthétique, de préférence, en polyamide (PA)
à résistance élevée aux chocs.
15. Outil selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que la matière des parties de manche (4) et celle de la gaine (5) sont différentes, dans
lequel il est prévu, de préférence, que la couleur des parties de manche (4) et celle
de la gaine (5) sont différentes.
16. Outil selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que les deux parties de manche (4) présentent à l'état monté un alésage traversant qui
est disposé, de préférence, dans la zone de l'extrémité de manche et atteint comme
partie en saillie (19) la surface externe de la gaine.
17. Procédé de fabrication d'un outil, plus particulièrement selon l'une des revendication
1 à 16, dans lequel au moins deux parties de manche (4) d'un manche (2) sont fixées
l'une à l'autre et une partie d'outil (3), de préférence une tête de hache, est fixée
au manche (2), caractérisé en ce qu'un manche (2) est utilisé qui présente une ligne médiane (M) avec une section recourbée
de façon concave (9) et une section recourbée de façon convexe (8), et forme ainsi
une forme de S.
18. Procédé selon la revendication 17, caractérisé en ce que la partie d'outil (3) est fixée, par la fixation l'une à l'autre des au moins deux
parties de manche (4) simultanément aux au moins deux parties de manche (4).
19. Procédé selon l'une des revendications 17 ou 18, caractérisé en ce que les au moins deux parties de manche (4), après la fixation l'une à l'autre, sont
extrudées, moussées et / ou enduites.
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