Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schwingankerpumpe nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Aus der
EP 2 122 167 ist bereits eine Schwingankerpumpe, mit einer Pumpraumwandung, die einen Pumpeninnenraum
begrenzt, der zumindest in einem Betriebszustand von einem zu fördernden Fluid durchströmt
wird, mit einem magnetischen Flussleitelement, das zur Leitung eines von einem Magnetaktor
erzeugten magnetischen Flusses vorgesehen ist, bekannt.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine besonders effiziente und
kostengünstige Schwingankerpumpe bereitzustellen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß
durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen
und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
Vorteile der Erfindung
[0004] Die Erfindung geht aus von einer Schwingankerpumpe mit einer Pumpraumwandung, die
einen Pumpeninnenraum begrenzt, der zumindest in einem Betriebszustand von einem zu
fördernden Fluid durchströmt wird, mit einem magnetischen Flussleitelement, das zur
Leitung eines von einem Magnetaktor erzeugten magnetischen Flusses vorgesehen ist,
und mit einem Kolbenelement, das dazu vorgesehen ist, infolge eines von dem Magnetaktor
erzeugten Magnetfelds zu einer Schwingbewegung angeregt zu werden.
[0005] Es wird vorgeschlagen, dass das Flussleitelement dazu vorgesehen ist, eine magnetische
Kraft auf das Kolbenelement zumindest zeitweise zu vergrößern, wobei die Pumpraumwandung
einen verjüngten Bereich aufweist, in dem das Flussleitelement angeordnet ist. Durch
das Flussleitelement kann ein Magnetfeld in einem Pumpeninnenraum vorteilhaft verstärkt
werden. Eine Magnetspule zu einem Antrieb der Schwingankerpumpe kann entsprechend
klein dimensioniert werden und es kann eine besonders kostengünstige Schwingankerpumpe
bereitgestellt werden. Es kann eine besonders effiziente Schwingankerpumpe erreicht
werden. Unter einem "Magnetaktor" soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine Vorrichtung
verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, eine elektrische Leistung mittels eines
Magnetfelds in eine mechanische Leistung umzuwandeln. Vorzugsweise umfasst der Magnetaktor
zumindest eine Spule. Vorzugsweise weist die Schwingankerpumpe ein Kolbenelement auf,
das infolge des von dem Magnetaktor erzeugten Magnetfelds zu einer Schwingbewegung
angeregt wird. Vorzugsweise ist das Flussleitelement dazu vorgesehen, eine magnetische
Kraft auf das Kolbenelement zumindest zeitweise zu vergrößern. Bevorzugt weist das
Flussleitelement ein magnetisch leitfähiges Material auf. Besonders bevorzugt weist
das Flussleitelement ein ferromagnetisches Material wie Kobalt, Eisen, magnetisierbaren
Edelstahl und/oder ein Ferrit auf. Besonders bevorzugt ist das Flussleitelement dazu
vorgesehen, das Kolbenelement zumindest zeitweise anzuziehen. Vorzugsweise ist das
Flussleitelement einlassseitig relativ zu dem Kolbenelement angeordnet. Bevorzugt
ist das Flussleitelement in einem montierten Zustand gehäusefest angeordnet. Vorzugsweise
ist die Schwingankerpumpe zur Förderung einer Flüssigkeit und bevorzugt zur Förderung
von Wasser vorgesehen. Vorzugsweise weist die Schwingankerpumpe zumindest in einem
Betriebszustand eine Hauptströmrichtung der zu fördernden Flüssigkeit auf. Vorzugsweise
weist die Schwingankerpumpe eine Längsachse auf, die zumindest im Wesentlichen parallel
zu der Hauptströmrichtung der zu fördernden Flüssigkeit angeordnet ist. Bevorzugt
ist die Längsachse zentral in der Schwingankerpumpe angeordnet. Vorzugsweise ist die
Pumpraumwandung zumindest im Wesentlichen in Form eines Hohlzylinders ausgebildet,
dessen Achse mit der Längsachse der Schwingankerpumpe zusammenfällt. Vorzugsweise
weist das Kolbenelement eine Bewegungsachse auf, die zumindest im Wesentlichen parallel
zur der Hauptströmrichtung angeordnet ist. Bevorzugt liegen die Längsachse und die
Bewegungsachse des Kolbenelements aufeinander. Richtungsangaben wie "axial", "radial"
und "in Umfangsrichtung" sollen in diesem Zusammenhang insbesondere bezogen auf die
Längsachse der Schwingankerpumpe bezogen verstanden werden. Die Bezeichnungen "einlassseitig"
und "auslassseitig" sollen in diesem Zusammenhang insbesondere bezogen auf die Hauptströmrichtung
verstanden werden. Unter einem "verjüngten Bereich" der Pumpraumwandung soll in diesem
Zusammenhang insbesondere ein axialer Abschnitt der Pumpraumwandung verstanden werden.
Vorzugsweise ist der verjüngte Bereich einlassseitig von dem Kolbenelement angeordnet.
Vorzugsweise weist die Schwingankerpumpe eine Kolbenführung auf, die von der Pumpraumwandung
ausgebildet wird. Bevorzugt weist die Kolbenführung einen senkrecht zu der Längsachse
angeordneten Querschnitt auf, der größer ist als ein senkrecht zu der Längsachse angeordneter
Querschnitt des verjüngten Bereichs. Unter einer "Kolbenführung" soll dabei insbesondere
ein Bereich der Pumpenraumwandung verstanden werden, der zur Führung des Kolbenelements
in axialer Richtung vorgesehen ist. Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell
programmiert, ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein
Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden,
dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand
erfüllt und/oder ausführt.
[0006] Vorzugsweise ist das Flussleitelement dazu vorgesehen, einen Verlauf des Magnetfelds
in einem Bereich eines Umkehrpunkts zwischen Druckhub und Füllhub des Kolbenelements
zu verändern. Dadurch kann erreicht werden, dass eine Verstärkung der auf das Kolbenelement
wirkenden magnetischen Kraft von einer aktuellen Position des Kolbenelements abhängt.
Die auf das Kolbenelement wirkende magnetische Kraft hängt damit insbesondere von einem
Weg des Kolbenelements ab.
[0007] In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das Flussleitelement außerhalb des Pumpeninnenraums
angeordnet. Dadurch kann das Flussleitelement getrennt von der zu fördernden Flüssigkeit
angeordnet werden. Es kann ein besonders kostengünstiges Material für das Flussleitelement
verwendet werden. Ein vorhandener Bauraum kann besonders günstig genutzt werden. Es
kann eine besonders kompakte Schwingankerpumpe bereitgestellt werden. Darunter, dass
das Flussleitelement außerhalb des Pumpeninnenraums angeordnet ist, soll in diesem
Zusammenhang insbesondere verstanden werden, dass die Pumpraumwandung zumindest radial
zwischen dem Pumpeninnenraum und dem Flussleitelement angeordnet ist. Vorzugsweise
ist das Flussleitelement in dem verjüngten Bereich radial außerhalb des Pumpraums
angeordnet. Darunter, dass das Flussleitelement radial außerhalb des Pumpeninnenraums
angeordnet ist, soll in diesem Zusammenhang insbesondere verstanden werden, dass die
Pumpraumwandung radial zwischen dem Flussleitelement und dem Pumpeninnenraum angeordnet
ist. Vorzugsweise ist die Pumpraumwandung radial zwischen dem Flussleitelement und
der Längsachse der Schwingankerpumpe angeordnet. Bevorzugt weist die Schwingankerpumpe
zumindest einen senkrecht zu der Längsachse angeordneten Querschnitt auf, in dem das
Flussleitelement radial außerhalb der Pumpraumwandung angeordnet ist.
[0008] Bevorzugt weist die Schwingankerpumpe eine Vorkammer auf, wobei der verjüngte Bereich
als ein axialer Abschnitt zwischen einer Einlassöffnung in die Vorkammer und einer
Kolbenführung ausgebildet ist. Dadurch kann erreicht werden, dass das Flussleitelement
das Magnetfeld insbesondere in einem Bereich verstärkt, in dem der Umkehrpunk zwischen
dem Druckhub und dem Füllhub des Kolbenelements liegt.
[0009] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Pumpraumwandung eine radiale Stufe aufweist,
die den verjüngten Bereich der Pumpraumwandung axial begrenzt. Dadurch kann ein kleiner
Wert für einen Minimalabstand zwischen dem Flussleitelement und dem Kolbenelement
erreicht werden. Eine Effizienz der Schwingankerpumpe kann weiter gesteigert werden.
Unter einer "radialen Stufe" soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine Formgebung
der Pumpraumwandung verstanden werden, in deren Bereich sich ein senkrecht zu der
Längsachse ausgerichteter Querschnitt der Pumpraumwandung bezogen auf eine axiale
Richtung sprunghaft ändert. Verzugsweise bildet die radiale Stufe einen Übergang zwischen
dem verjüngten Bereich und einer Kolbenführung der Schwingankerpumpe aus. Vorzugsweise
weist die Pumpraumwandung einen Durchmesser auf, der sich in einem Bereich der radialen
Stufe sprunghaft ändert. Alternativ kann die Pumpraumwandung auch einen Übergang zwischen
dem verjüngten Bereich und der Kolbenführung aufweisen, in dem sich der Querschnitt
der Pumpraumwandung kontinuierlich vergrößert.
[0010] Weiter wird vorgeschlagen, dass die radiale Stufe einen Übergang zwischen dem verjüngten
Bereich und der Kolbenführung ausbildet. Dadurch kann erreicht werden, dass das Flussleitelement
und die Kolbenführung axial beabstandet zueinander angeordnet sind. Es kann eine besonders
vorteilhafte Verstärkung des Magnetfelds erreicht werden. Unter "axial beabstandet"
soll in diesem Zusammenhang insbesondere verstanden werden, dass die Schwingankerpumpe
zumindest eine senkrecht zu der Längsachse angeordnete Querschnittsebene aufweist,
die zwischen der Kolbenführung und dem Flussleitelement angeordnet ist.
[0011] Vorzugsweise weist die Stufe der Pumpraumwandung eine axiale Anlagefläche für das
Flussleitelement auf. Dadurch kann das Flussleitelement gut fixiert werden.
[0012] In vorteilhafter Weise umfasst die Schwingankerpumpe einen magnetisch isolierenden
Spalt, bezüglich dessen das Flussleitelement einlassseitig angeordnet ist. Dadurch
kann das Flussleitelement besonders wirkungsvoll eine von der Magnetspule erzeugte
magnetische Kraft verstärken. Unter einem "magnetisch isolierenden Spalt" soll in
diesem Zusammenhang ein in Umfangsrichtung den Pumpeninnenraum umgebender Bereich
verstanden werden, der mit einem para- oder diamagnetischen Material erfüllt ist.
Vorzugsweise trennt der magnetisch isolierende Spalt zwei magnetisch leitende Polschuhelemente.
Bevorzugt ist der magnetisch isolierende Spalt in axialer Richtung zwischen den Polschuhelementen
angeordnet.
[0013] Bevorzugt ist die radiale Stufe der Pumpraumwandung bezogen auf den magnetisch isolierenden
Spalt einlassseitig angeordnet. Dadurch kann eine besonders vorteilhafte Anordnung
und Fixierung des Flussleitelements erreicht werden.
[0014] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Schwingankerpumpe zumindest ein Polschuhelement
aufweist, das getrennt von dem Flussleitelement ausgebildet ist und axial überlappend
zu dem Flussleitelement angeordnet ist. Dadurch kann eine konstruktiv einfache Schwingankerpumpe
bereitgestellt werden. Vorzugsweise ist das Polschuhelement dazu vorgesehen, einen
von der Magnetspule erzeugten magnetischen Fluss zu bündeln und/oder zu leiten. Vorzugsweise
weist die Schwingankerpumpe ein weiteres Polschuhelement auf. Darunter, dass zwei
Elemente "axial überlappend" angeordnet sind, soll in diesem Zusammenhang insbesondere
verstanden werden, dass die Schwingankerpumpe zumindest eine senkrecht zu der Längsachse
angeordnete Querschnittsebene aufweist, die beide Elemente schneidet. In einer alternativen
Ausgestaltung können das Flussleitelement und das Polschuhelement einstückig miteinander
ausgebildet sein. Vorzugsweise weisen das Polschuhelement und das Flussleitelement
einander zugewandte Grenzflächen auf, die zumindest in einem Betriebszustand von einem
gleichen magnetischen Fluss durchdrungen werden.
[0015] In einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Schwingankerpumpe zumindest einen
axialen Querschnitt auf, in dem das Polschuhelement und die Pumpraumwandung das Flussleitelement
radial zwischen sich einschließen. Dadurch kann ein magnetischer Fluss besonders effizient
in den Pumpeninnenraum geleitet werden.
[0016] Ferner wird vorgeschlagen, dass das Flussleitelement als eine Hülse ausgebildet ist.
Dadurch kann ein kostengünstiges Flussleitelement bereitgestellt werden. Es kann eine
einfache Montage der Schwingankerpumpe erreicht werden. Unter einer "Hülse" soll in
diesem Zusammenhang insbesondere ein zumindest im Wesentlichen in Form eines Hohlzylinders
ausgebildetes Element verstanden werden. Vorzugsweise weist das Flussleitelement einen
kreisringförmigen Querschnitt auf. Alternativ kann das Flussleitelement einen elliptischen,
beispielsweise einen eckigen, insbesondere einen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt
aufweisen. Vorzugsweise weist das Flussleitelement einen Schlitz senkrecht zur Umfangsrichtung
auf.
[0017] In einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Schwingankerpumpe eine Pumpfeder auf,
die zumindest in einem Betriebszustand eine Betätigungskraft auf ein Kolbenelement
bereitstellt. Dadurch kann ein Aufbau und/oder eine Steuerung der Schwingankerpumpe
weiter vereinfacht werden. Unter einer "Betätigungskraft" soll in diesem Zusammenhang
insbesondere eine Kraft verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, einen Druckhub
zu bewirken. Unter einem "Druckhub" soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine
Bewegung des Kolbenelements verstanden werden, bei der zu fördernde Flüssigkeit aus
dem Pumpeninnenraum verdrängt und/oder ein Druck an einem Auslass der Schwingankerpumpe
erhöht wird.
[0018] Ferner wird vorgeschlagen, dass das Flussleitelement dazu vorgesehen ist, zumindest
zeitweise eine Kraft auf das Kolbenelement auszuüben, die der Betätigungskraft der
Pumpfeder entgegenwirkt. Dadurch kann eine notwendige Maximalleistung der Magnetspule
verringert werden.
[0019] In einer vorteilhaften Ausgestaltung weist das Flussleitelement einen Außendurchmesser
und eine Wanddicke auf, die einen Wert aufweist, der kleiner ist als 10% eines Werts
des Außendurchmessers. Dadurch kann ein großer Durchmesser der Pumpfeder erreicht
werden. Es kann eine Schwingankerpumpe mit einer besonders robusten Pumpfeder bereitgestellt
werden. Bevorzugt beträgt der Wert der Wanddicke weniger als 8,5%, besonders bevorzugt
weniger als 7% des Außendurchmessers.
[0020] Die erfindungsgemäße Schwingankerpumpe soll hierbei nicht auf die oben beschriebene
Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann die erfindungsgemäße
Schwingankerpumpe zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine
von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten
abweichende Anzahl aufweisen.
Zeichnungen
[0021] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der einzigen
Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die
Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann
wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0022] Figur 1 zeigt einen Längsschnitt durch eine Schwingankerpumpe 10 für ein Haushaltsgerät.
Die Schwingankerpumpe 10 ist als eine Schwingkolbenpumpe ausgebildet. Die Schwingankerpumpe
10 ist in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel zur Förderung einer Flüssigkeit, beispielsweise
Wasser, unter einem Druck von zumindest 10 bar vorgesehen. Insbesondere bei einer
Verwendung der Schwingankerpumpe 10 in einem Kaffeeautomaten kann ein Gegendruck größer
als 15 bar auftreten. Die Schwingankerpumpe 10 umfasst eine Pumpraumwandung 11, die
einen Pumpeninnenraum 12 begrenzt, der zumindest in einem Betriebszustand von einer
zu fördernden Flüssigkeit durchströmt wird. Die Schwingankerpumpe 10 weist in einem
Betriebszustand eine Hauptströmrichtung der zu fördernden Flüssigkeit auf. Die Schwingankerpumpe
10 weist eine Längsachse 21 auf, die parallel zu der Hauptströmrichtung der zu fördernden
Flüssigkeit angeordnet ist. Die Längsachse 21 ist zentral in der Schwingankerpumpe
10 angeordnet. Die Schwingankerpumpe 10 ist im Wesentlichen symmetrisch zu einer Ebene
ausgebildet, welche die Längsachse 21 umfasst.
[0023] Die Schwingankerpumpe 10 weist einen Magnetaktor 14 auf, der eine Magnetspule 22,
ein Spulengehäuse 23 und ein Kolbenelement 20 umfasst. Die Magnetspule 22 ist dazu
vorgesehen, ein Magnetfeld zu erzeugen, das teilweise den Pumpeninnenraum 12 durchsetzt.
Das Spulengehäuse 23 umfasst ein Kastenjoch 24, das die Magnetspule 22 umgibt. Das
Kastenjoch 24 ist dazu vorgesehen, einen von der Magnetspule 22 erzeugten magnetischen
Fluss zu bündeln und/oder zu leiten. Die Magnetspule 22 ist in axialer Richtung vollständig
innerhalb des Kastenjochs 24 angeordnet. Zur Führung des von der Magnetspule 22 erzeugten
Magnetfeldes umfasst der Magnetaktor 14 ein einlassseitiges Polschuhelement 18 und
ein auslassseitiges Polschuhelement 25, zwischen deren Enden ein magnetisch isolierender
Spalt 17 angeordnet ist. Die Polschuhelemente 18, 25 sind zueinander fluchtend angeordnet.
Die Polschuhelemente 18, 25 sind axial beabstandet zueinander angeordnet. In dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel ist der magnetisch isolierende Spalt 17 lufterfüllt. Alternativ
kann der magnetisch isolierende Spalt 17 mit einem anderen diamagnetischen oder paramagnetischen
Material erfüllt sein, wie beispielsweise einem Kunststoff. Das einlassseitige Polschuhelement
18 ist radial innerhalb der Magnetspule 22 angeordnet. Das auslassseitige Polschuhelement
25 ist radial innerhalb der Magnetspule 22 angeordnet. Die Magnetspule 22 ist in radialer
Richtung zwischen dem Kastenjoch 24 und den Polschuhelementen 18, 25 angeordnet.
[0024] Weiter umfasst die Schwingankerpumpe 10 eine auf das Kolbenelement 20 wirkende Pumpfeder
19 und eine Dämpfungsfeder 26. Die Pumpfeder 19 stellt zumindest in einem Betriebszustand
eine Betätigungskraft auf das Kolbenelement 20 bereit. Die Pumpfeder 19 ist in dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel als eine Schraubendruckfeder ausgebildet. Die Pumpfeder
19 ist zwischen der fest mit dem Spulengehäuse 23 verbundenen Pumpraumwandung 11 und
dem Kolbenelement 20 abgestützt. Die Pumpfeder 19 ist koaxial zu der Längsachse 21
der Schwingankerpumpe 10 angeordnet. Das Kolbenelement 20 weist eine ringförmige Nut
27 auf, die einen auslassseitigen Federsitz der Pumpfeder 19 ausbildet. Die Nut 27
ist beabstandet von einem Außenumfang des Kolbenelements 20 angeordnet. Die Pumpraumwandung
11 weist eine innere Stirnfläche auf, die einen einlassseitigen Federsitz der Pumpfeder
19 ausbildet.
[0025] Zudem umfasst die Schwingankerpumpe 10 eine Kolbenführung 28, die das Spulengehäuse
23 mit der Magnetspule 22 durchsetzt und die einen Bereich des Pumpeninnenraums 12
umschließt, in dem das Kolbenelement 20 axial beweglich geführt ist. Die Pumpraumwandung
11 bildet die Kolbenführung 28 aus. Die Pumpraumwandung 11 ist in dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel aus Kunststoff ausgebildet. Die Kolbenführung 28 ist in dem dargestellten
Ausführungsbeispiel getrennt von dem Spulengehäuse 23 ausgeführt. Die Kolbenführung
28 ist in Form eines langgestreckten Zylinders ausgebildet. Die Kolbenführung 28 weist
eine Zylinderachse auf. Die Zylinderachse und die Längsachse 21 der Schwingankerpumpe
10 liegen aufeinander. Die Schwingankerpumpe 10 umfasst eine Vorkammer 29, die in
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel von der Kolbenführung 28 umschlossen wird. Die
Vorkammer 29 ist als ein Teil des Pumpeninnenraums 12 ausgebildet. Die Kolbenführung
28 selbst kann auch mehrteilig ausgebildet sein.
[0026] Die Schwingankerpumpe 10 umfasst ein Gehäuseelement 30, das als ein Einlasselement
ausgebildet ist und das zu einem Anschluss einer Zuleitung für die zu fördernde Flüssigkeit
vorgesehen ist. Das Gehäuseelement 30 umfasst einen Anschlussstutzen 31. In dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel ist das Gehäuseelement 30 einstückig mit der Pumpraumwandung 11
ausgebildet. Die Schwingankerpumpe 10 umfasst ferner ein weiteres Gehäuseelement 32,
das als ein Auslasselement ausgebildet ist. Das weitere Gehäuseelement 32 ist zu einem
Anschluss einer Ausleitung für die zu fördernde Flüssigkeit vorgesehen. Das weitere
Gehäuseelement 32 umfasst einen Druckkammerzylinder 33. Die Schwingankerpumpe 10 umfasst
ferner eine Dichtscheibe 34, die den Pumpeninnenraum 12 auslassseitig begrenzt. Die
Dichtscheibe 34 bildet eine auslassseitige Stirnfläche des Pumpeninnenraums 12 aus.
[0027] Der Druckkammerzylinder 33 bildet eine zylindrische Druckkammer aus und weist eine
Einschnürung 35 auf, welche die Druckkammer in axialer Richtung in eine Kompressionskammer
36 und eine Ventilkammer 37 unterteilt. Die Einschnürung 35 ragt in einer radialen
Richtung in die Druckkammer hinein. In einem Betriebszustand der Schwingankerpumpe
10 durchströmt die zu fördernde Flüssigkeit nacheinander das als Einlasselement ausgebildete
Gehäuseelement 30, die Vorkammer 29, die Kompressionskammer 36 und die Ventilkammer
37. Die Schwingankerpumpe 10 umfasst ein Auslassventil 38, das in der Ventilkammer
37 des Auslasselements angeordnet ist. Das Auslassventil 38 ist als ein Rückschlagventil
ausgebildet, welches eine Durchlassrichtung von der Kompressionskammer 36 zu einem
Auslass 39 aufweist. Die Einschnürung 35 bildet einen Ventilsitz des Auslassventils
38 aus. Das Auslassventil 38 umfasst ein axial beweglich gelagertes Verschlussteil
und eine Schließfeder, die in einem montierten Zustand das Verschlussteil gegen den
Ventilsitz drückt.
[0028] Das Kolbenelement 20 umfasst ein Ankerelement 40 und ein Druckkolbenelement 41 sowie
ein Übergangselement 42, welches das Ankerelement 40 mit dem Druckkolbenelement 41
verbindet. Das Ankerelement 40 ist vollständig in der Vorkammer 29 angeordnet und
dazu vorgesehen, eine magnetische Kraft aufgrund des von der Magnetspule 22 erregten
Magnetfelds in eine mechanische Kraft zu übersetzen. Zur Erzielung einer Pumpwirkung
wird die Magnetspule 22 mit einer pulsförmigen Spannung bestromt, wodurch sich im
Bereich 15 des Pumpeninnenraums 12 ein sich periodisch veränderndes Magnetfeld einstellt.
Das sich periodisch verändernde Magnetfeld bewirkt, dass das Kolbenelement 20 mit
ansteigender Stärke des Magnetfelds zunächst aus einer Ruhestellung gegen die Kraft
der Pumpfeder 19 ausgelenkt wird. Eine Bewegung des Kolbenelements 20 entgegen der
Kraft der Pumpfeder 19 entspricht einem Füllhub. Das Kolbenelement 20 überbrückt einen
magnetischen Fluss im Bereich 15 des magnetisch isolierenden Spalts 17 zwischen den
Polschuhelementen 18, 25. Wird das Magnetfeld maximal, ist auch das Kolbenelement
20 maximal ausgelenkt. Sobald ein Strom durch die Magnetspule 22 reduziert wird und
damit die Stärke des Magnetfelds wieder abfällt, wird das Kolbenelement 20 durch die
Betätigungskraft der Pumpfeder 19 wieder in Richtung der Ruhestellung bewegt. Eine
Bewegung des Kolbenelements 20 aufgrund der Betätigung der Pumpfeder 19 entspricht
einem Druckhub. Der Magnetspule 22 ist dabei vorzugsweise eine Diodeneinheit vorgeschaltet,
wodurch die Magnetspule 22 lediglich mit einer Halbwelle einer Wechselspannung bestromt
wird. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Magnetspule 22 für eine Wechselspannung
von 230 V bei 50 Hz vorgesehen.
[0029] Die Dämpfungsfeder 26 ist dazu vorgesehen, eine Bewegung des Kolbenelements 20 an
einem Umkehrpunkt jeweils zwischen Druckhub und Füllhub zu dämpfen. Die Dämpfungsfeder
26 ist als eine Schraubendruckfeder ausgebildet. Die Dämpfungsfeder 26 ist räumlich
axial zwischen dem Ankerelement 40 und der Dichtscheibe 34 angeordnet. Die Dichtscheibe
34 ist in das als Auslasselement ausgebildete Gehäuseelement 32 eingesetzt. Die Pumpfeder
19, das Kolbenelement 20 und die Dämpfungsfeder 26 sind koaxial zu einer Bewegungsachse
des Kolbenelements 20 angeordnet. Die Bewegungsachse und die Längsachse 21 der Schwingankerpumpe
10 fallen zusammen. Das Ankerelement 40 und die Dichtscheibe 34 bilden jeweils einen
Federsitz der Dämpfungsfeder 26 aus. Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass die Schwingankerpumpe
10 keine Dämpfungsfeder 26 aufweist. Der Umkehrpunkt zwischen Druckhub und Füllhub
wird dann durch die zu fördernde Flüssigkeit bestimmt.
[0030] Das Ankerelement 40 ist in Form eines Hohlzylinders ausgebildet und weist einen Außendurchmesser
und einen Innendurchmesser auf. Der Innendurchmesser beträgt etwas mehr als ein Drittel
des Außendurchmessers. Das Übergangselement 42 schließt sich auslassseitig an das
Ankerelement 40 an und weist einen im Vergleich zu dem Außendurchmesser des Ankerelements
40 kleineren Außendurchmesser auf. Das Kolbenelement 20 weist im Bereich des Übergangselements
42 eine Mehrzahl von Durchbrüchen 43, 44 auf, die zu einem Flüssigkeitsaustausch zwischen
den beiden axialen Seiten des Ankerelements 40 vorgesehen sind.
[0031] Das Druckkolbenelement 41 schließt sich auslassseitig an das Übergangselement 42
an und weist einen gegenüber dem Außendurchmesser des Übergangselements 42 nochmals
verkleinerten Außendurchmesser auf. Das Druckkolbenelement 41 umfasst ein Kolbenventil
45, das strömungstechnisch zwischen der Vorkammer 29 und der Kompressionskammer 36
angeordnet ist. Das Kolbenventil 45 ist in Form eines Rückschlagventils ausgebildet,
welches eine Durchlassrichtung von der Vorkammer 29 in die Kompressionskammer 36 aufweist.
Das Kolbenventil 45 umfasst ein Verschlussteil und eine Schließfeder. Das Verschlussteil
ist an einem auslassseitigen Ende des Druckkolbenelements 41 angeordnet. In dem Füllhub,
bei dem das Kolbenelement 20 durch das Magnetfeld entgegen der Kraft der Pumpfeder
19 bewegt wird, strömt Flüssigkeit von der Vorkammer 29 durch das Kolbenventil 45
in die Kompressionskammer 36. In dem anschließenden Druckhub, bei dem das Kolbenelement
20 durch die Kraft der Pumpfeder 19 bewegt wird, wird die Flüssigkeit aus der Kompressionskammer
36 herausgedrückt. Der Maximaldruck, der dabei auf die Flüssigkeit wirkt, hängt insbesondere
von der Kraft der Pumpfeder 19 ab. Ein Weg, um den das Kolbenelement 20 dabei bewegt
wird, hängt von einer Ausgestaltung der Schwingankerpumpe 10 ab. In einem montierten
Zustand greift das Druckkolbenelement 41 in die Kompressionskammer 36 ein. Das Auslasselement
weist in einem Übergangsbereich zwischen der Vorkammer 29 und der Kompressionskammer
36 einen Dichtbereich auf. Der Dichtbereich weist ein Dichtelement 46 auf, das dazu
vorgesehen ist, eine Innenwandung des Druckkammerzylinders 33 gegenüber einer Außenwandung
des Druckkolbenelements 41 abzudichten und die Kompressionskammer 36 gegenüber der
Vorkammer 29 dichtend zu verschließen.
[0032] Die Schwingankerpumpe 10 umfasst ein magnetisches Flussleitelement 13, das zur Leitung
eines von einem Magnetaktor 14 erzeugten magnetischen Flusses vorgesehen ist. Das
Flussleitelement 13 ist dazu vorgesehen, einen Verlauf des Magnetfelds in dem Pumpeninnern
insbesondere im Bereich 15 eines Umkehrpunkts zwischen Druckhub und Füllhub des Kolbenelements
20 zu verändern und eine magnetische Kraft, die von dem Magnetaktor 14 hervorgerufen
wird, auf das Kolbenelement 20 zu vergrößern. Das Flussleitelement 13 ist dazu vorgesehen,
das Kolbenelement 20 magnetisch anzuziehen. Das Flussleitelement 13 ist dazu vorgesehen,
zumindest zeitweise eine Kraft auf das Kolbenelement 20 auszuüben, die der Betätigungskraft
der Pumpfeder 19 entgegenwirkt. Das Flussleitelement 13 ist aus einem magnetisierbaren
Material ausgebildet. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das Flussleitelement
13 aus magnetisierbarem Edelstahl ausgebildet.
[0033] Die Pumpraumwandung 11 weist einen verjüngten Bereich 15 auf, in dem das Flussleitelement
13 angeordnet ist. Der verjüngte Bereich 15 weist einen senkrecht zu der Längsachse
21 der Schwingankerpumpe 10 angeordneten Querschnitt auf. Die Kolbenführung 28 weist
einen senkrecht zu der Längsachse 21 angeordneten Querschnitt auf, der größer ist
als der Querschnitt des verjüngten Bereichs 15. Die Pumpraumwandung 11 weist in dem
verjüngten Bereich 15 in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel einen konischen Innenumfang
auf. Der verjüngte Bereich 15 weist an einem einlassseitigen Rand einen kleineren
Querschnitt auf als an einem auslassseitigen Rand. Der verjüngte Bereich 15 ist als
ein axialer Abschnitt zwischen einer Einlassöffnung 47 in die Vorkammer 29 und der
Kolbenführung 28 ausgebildet. Die Einlassöffnung 47 der Vorkammer 29 und ein Rand
der Kolbenführung 28 begrenzen den verjüngten Bereich 15 in axialer Richtung. Die
Pumpfeder 19 durchsetzt in einem montierten Zustand den verjüngten Bereich 15 der
Pumpraumwandung 11. Die Pumpraumwandung 11 weist in dem verjüngten Bereich 15 einen
zylindrischen Außenumfang auf. Der verjüngte Bereich 15 ist bezogen auf die Längsachse
21 der Schwingankerpumpe 10 axial zwischen einer Einlassöffnung 47 in der Vorkammer
29 und der Kolbenführung 28 angeordnet. Das Flussleitelement 13 umgibt in einem montierten
Zustand die Vorkammer 29.
[0034] Das Flussleitelement 13 ist außerhalb des Pumpeninnenraums 12 angeordnet. Das Flussleitelement
13 ist radial außerhalb der Pumpraumwandung 11 angeordnet. Das Flussleitelement 13
ist außerhalb eines Bereichs angeordnet, der in einem Betriebszustand von dem zu fördernden
Fluid erfüllt ist. Die Pumpraumwandung 11 ist in einem montierten Zustand radial zwischen
dem Flussleitelement 13 und der Längsachse 21 der Schwingankerpumpe 10 angeordnet.
Die Schwingankerpumpe 10 weist in dem verjüngten Bereich 15 einen axialen Querschnitt
auf, in dem das Flussleitelement 13 radial außerhalb der Pumpraumwandung 11 angeordnet
ist. Der Außenumfang der Pumpraumwandung 11 bildet eine Anlagefläche für das Flussleitelement
13 aus. Das Flussleitelement 13 umgibt in einem montierten Zustand die Pumpraumwandung
11 in dem verjüngten Bereich 15.
[0035] Die Pumpraumwandung 11 weist eine radiale Stufe 16 auf, die den verjüngten Bereich
15 der Pumpraumwandung 11 axial begrenzt. Die radiale Stufe 16 ist axial zwischen
dem verjüngten Bereich 15 und der Kolbenführung 28 angeordnet. Die Stufe 16 der Pumpraumwandung
11 weist eine axiale Anlagefläche für das Flussleitelement 13 auf. Die axiale Anlagefläche
ist ringförmig ausgebildet. Die Stufe 16 bildet eine axiale formschlüssige Verbindung
mit dem Flussleitelement 13 aus. Die Stufe 16 begrenzt einen Bauraum des Flussleitelements
13 in auslassseitiger Richtung. Das Flussleitelement 13 ist gehäusefest angeordnet.
Das Flussleitelement 13 ist bezogen auf den magnetisch isolierenden Spalt 17 einlassseitig
angeordnet. Das Flussleitelement 13 ist axial beabstandet zu dem magnetisch isolierenden
Spalt 17 angeordnet. Die radiale Stufe 16 ist bezogen auf das Kolbenelement 20 einlassseitig
angeordnet. Die radiale Stufe 16 der Pumpraumwandung 11 ist bezogen auf den magnetisch
isolierenden Spalt 17 einlassseitig angeordnet. Die radiale Stufe 16 der Pumpraumwandung
11 ist axial beabstandet zu dem magnetisch isolierenden Spalt 17 angeordnet. Die Pumpfeder
19 durchsetzt in einem montierten Zustand das Flussleitelement 13.
[0036] Das einlassseitige Polschuhelement 18 und das Flussleitelement 13 sind in dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel getrennt voneinander ausgebildet. Es ist auch denkbar, dass das
Flussleitelement 13 und das einlassseitige Polschuhelement 18 einstückig miteinander
ausgebildet sind. Das einlassseitige Polschuhelement 18 und das Flussleitelement 13
sind in einem montierten Zustand in einem flächigen Kontakt miteinander. Das einlassseitige
Polschuhelement 18 weist einen Innenumfang auf. Das Flussleitelement 13 weist einen
Außenumfang auf. Der Innenumfang des einlassseitigen Polschuhelements 18 und der Außenumfang
des Flussleitelements 13 sind in einem montierten Zustand miteinander in einem flächigen
Kontakt. Das einlassseitige Polschuhelement 18 ist axial überlappend zu dem Flussleitelement
13 angeordnet. Das Flussleitelement 13 ist in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
vollständig innerhalb einer axialen Erstreckung des einlassseitigen Polschuhelements
18 angeordnet. Eine axiale Erstreckung des Flussleitelements 13 ist kleiner als die
axiale Erstreckung des einlassseitigen Polschuhelements 18. Das einlassseitige Polschuhelement
18 ist dazu vorgesehen, einen magnetischen Fluss in das Flussleitelement 13 einzuleiten.
Die Schwingankerpumpe 10 weist einen axialen Querschnitt auf, in dem das Polschuhelement
18 und die Pumpraumwandung 11 das Flussleitelement 13 radial zwischen sich einschließen.
[0037] Das Flussleitelement 13 ist in Form eines Hohlzylinders ausgebildet. Das Flussleitelement
13 weist zwei einander gegenüberliegende Stirnflächen auf, die in Form von Kreisringen
ausgebildet sind. Eine einlassseitig ausgerichtete Stirnfläche des Flussleitelements
13 ist in einem montierten Zustand unmittelbar benachbart zu dem Kastenjoch 24 angeordnet.
Eine auslassseitig ausgerichtete Stirnfläche des Flussleitelements 13 ist in einem
montierten Zustand im Bereich 15 der Stufe 16 der Pumpraumwandung 11 angeordnet. Das
Flussleitelement 13 ist als eine Hülse ausgebildet. Das Flussleitelement 13 ist als
ein Blechbiegeteil ausgebildet. Das Flussleitelement 13 weist einen Außendurchmesser
auf und eine Wanddicke, die einen Wert aufweist, der etwa 6% eines Wertes des Außendurchmessers
beträgt. Das Flussleitelement 13 weist eine axiale Erstreckung auf, die etwa 80% eines
Wertes des Außendurchmessers beträgt.
[0038] Die beiden Polschuhelemente 18, 25 sind fluchtend zueinander angeordnet. Die Polschuhelemente
18, 25 sind dazu vorgesehen, bezogen auf den Spalt 17 ein im Wesentlichen symmetrisches
Magnetfeld zu erzeugen. Durch das zusätzliche Flussleitelement 13, das axial überlappend
mit dem einen Polschuhelement 25 angeordnet ist, ist das Magnetfeld asymmetrisch.
Das auslassseitige Polschuhelement 25 weist einen Innendurchmesser auf, der gleich
groß ist wie der Innendurchmesser des einlassseitigen Pohlschuhelements 18. Die beiden
Polschuhelemente 18, 25 weisen zudem gleiche Außendurchmesser auf. Das Flussleitelement
13 bewirkt eine Querschnittsvergrößerung von einem für eine Leitung des Magnetfelds
relevanten Leitungsquerschnitts.
Bezugszeichen
[0039]
- 10
- Schwingankerpumpe
- 11
- Pumpraumwandung
- 12
- Pumpeninnenraum
- 13
- Flussleitelement
- 14
- Magnetaktor
- 15
- Bereich
- 16
- Stufe
- 17
- Spalt
- 18
- Polschuhelement
- 19
- Pumpfeder
- 20
- Kolbenelement
- 21
- Längsachse
- 22
- Magnetspule
- 23
- Spulengehäuse
- 24
- Kastenjoch
- 25
- Polschuhelement
- 26
- Dämpfungsfeder
- 27
- Nut
- 28
- Kolbenführung
- 29
- Vorkammer
- 30
- Gehäuseelement
- 31
- Anschlussstutzen
- 32
- Gehäuseelement
- 33
- Druckkammerzylinder
- 34
- Dichtscheibe
- 35
- Einschnürung
- 36
- Kompressionskammer
- 37
- Ventilkammer
- 38
- Auslassventil
- 39
- Auslass
- 40
- Ankerelement
- 41
- Druckkolbenelement
- 42
- Übergangselement
- 43
- Durchbruch
- 44
- Durchbruch
- 45
- Kolbenventil
- 46
- Dichtelement
- 47
- Einlassöffnung
1. Schwingankerpumpe, insbesondere Hochdruckschwingankerpumpe, für ein Haushaltsgerät,
mit einer Pumpraumwandung (11), die einen Pumpeninnenraum (12) begrenzt, der zumindest
in einem Betriebszustand von einem zu fördernden Fluid durchströmt wird, mit einem
magnetischen Flussleitelement (13), das zur Leitung eines von einem Magnetaktor (14)
erzeugten magnetischen Flusses vorgesehen ist, und mit einem Kolbenelement (20), das
dazu vorgesehen ist, infolge eines von dem Magnetaktor (14) erzeugten Magnetfelds
zu einer Schwingbewegung angeregt zu werden, dadurch gekennzeichnet, dass das Flussleitelement (13) dazu vorgesehen ist, eine magnetische Kraft auf das Kolbenelement
(20) zumindest zeitweise zu vergrößern, wobei die Pumpraumwandung (11) einen verjüngten
Bereich (15) aufweist, in dem das Flussleitelement (13) angeordnet ist.
2. Schwingankerpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Flussleitelement (13) dazu vorgesehen ist, einen Verlauf des Magnetfelds in einem
Bereich eines Umkehrpunkts zwischen Druckhub und Füllhub des Kolbenelements (20) zu
verändern.
3. Schwingankerpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Flussleitelement (13) außerhalb des Pumpeninnenraums (12) angeordnet ist.
4. Schwingankerpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Vorkammer (29), wobei der verjüngte Bereich (15) als ein axialer Abschnitt zwischen
einer Einlassöffnung (47) in die Vorkammer (29) und einer Kolbenführung (28) ausgebildet
ist.
5. Schwingankerpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpraumwandung (11) eine radiale Stufe (16) aufweist, die den verjüngten Bereich
(15) der Pumpraumwandung (11) axial begrenzt.
6. Schwingankerpumpe nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die radiale Stufe (16) einen Übergang zwischen dem verjüngten Bereich (15) und der
Kolbenführung (28) ausbildet.
7. Schwingankerpumpe nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stufe (16) der Pumpraumwandung (11) eine axiale Anlagefläche für das Flussleitelement
(13) aufweist.
8. Schwingankerpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen magnetisch isolierenden Spalt (17), bezüglich dessen das Flussleitelement (13)
einlassseitig angeordnet ist.
9. Schwingankerpumpe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die radiale Stufe (16) der Pumpraumwandung (11) bezogen auf den magnetisch isolierenden
Spalt (17) einlassseitig angeordnet ist.
10. Schwingankerpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest ein Polschuhelement (18), das axial überlappend zu dem Flussleitelement
(13) angeordnet ist.
11. Schwingankerpumpe nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch zumindest einen axialen Querschnitt, in dem das Polschuhelement (18) und die Pumpraumwandung
(11) das Flussleitelement (13) radial zwischen sich einschließen.
12. Schwingankerpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Flussleitelement (13) als eine Hülse ausgebildet ist.
13. Schwingankerpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Pumpfeder (19), die zumindest in einem Betriebszustand eine Betätigungskraft
auf das Kolbenelement (20) bereitstellt.
14. Schwingankerpumpe nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Flussleitelement (13) dazu vorgesehen ist, zumindest zeitweise eine Kraft auf
das Kolbenelement (20) auszuüben, die der Betätigungskraft der Pumpfeder (19) entgegenwirkt.
15. Schwingankerpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Flussleitelement (13) einen Außendurchmesser aufweist und eine Wanddicke, die
einen Wert aufweist, der kleiner ist als 10% eines Werts des Außendurchmessers.