(19)
(11) EP 3 079 800 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
31.01.2018  Patentblatt  2018/05

(21) Anmeldenummer: 14784460.9

(22) Anmeldetag:  15.10.2014
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B01F 7/00(2006.01)
B29C 65/00(2006.01)
B21D 53/26(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2014/072111
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2015/086198 (18.06.2015 Gazette  2015/24)

(54)

RÜHRKÖRPER UND RÜHRVORRICHTUNG ZUM ERZEUGEN EINER STRÖMUNG IN EINEM ABWASSERBEHANDLUNGSBECKEN

AGITATING MEMBER AND AGITATING DEVICE FOR CREATING A CURRENT IN A WASTEWATER TREATMENT BASIN

CORPS D'AGITATION ET DISPOSITIF D'AGITATION POUR PRODUIRE UN COURANT DANS UN BASSIN DE TRAITEMENT DES EAUX USÉES


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 11.12.2013 DE 102013225658

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
19.10.2016  Patentblatt  2016/42

(73) Patentinhaber: INVENT Umwelt- und Verfahrenstechnik AG
91058 Erlangen (DE)

(72) Erfinder:
  • HÖFKEN, Marcus
    91054 Erlangen (DE)

(74) Vertreter: Dr. Gassner & Partner mbB 
Marie-Curie-Str. 1
91052 Erlangen
91052 Erlangen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A1-2006/108538
DE-U1- 29 803 497
DE-U1- 9 106 639
   
  • HÖFKEN M ET AL: "Rühr- und Begasungssysteme für die effektive Abwasserbehandlung", BRAUINDUSTRIE , Bd. 2 Seiten 91-95, XP002496266, ISSN: 0341-7115 Gefunden im Internet: URL:http://fzarchiv.sachon.de/index.php?pd f=Fachzeitschriften/Getraenke-Fachzeitschr iften/Brauindustrie/1998/02_98/Bi_02-98_Ru ehr-_und_Begasungssysteme_fuer_Abwasserbeh andlung.pdf [gefunden am 2008-09-17]
   
Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft einen Rührkörper nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und eine Rührvorrichtung zum Erzeugen einer Strömung in einem Abwasserbehandlungsbecken.

[0002] Eine Rührvorrichtung ist beispielsweise aus der DE 91 06 639.5 U1 bekannt. Bei der bekannten Rührvorrichtung weist ein hyperboloidartig ausgeführter Rührkörper in der Praxis üblicherweise einen Durchmesser von 1,5 bis 3 m auf. An einem in der Mitte bzw. zentral hervorstehenden Anschlussstück ist eine Rührwelle angebracht.

[0003] Derartige Rührkörper werden aus glasfaserverstärktem Kunststoff hergestellt. Dazu werden unter Verwendung einer geeigneten Form in manueller Technik mehrere Lagen eines aus Glasfasern hergestellten Gewebes übereinander laminiert. - Die Kosten für die Herstellung eines solchen Rührkörpers sind hoch. Abgesehen davon ist der Rührkörper sperrig und erfordert ein großes Transportvolumen.

[0004] Dokument WO-A-2006/108538 offenbart einen Rührkörper gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile nach dem Stand der Technik zu beseitigen. Es sollen insbesondere ein Rührkörper und eine Rührvorrichtung angegeben werden, welche möglichst einfach und kostengünstig herstellbar sind. Nach einem weiteren Ziel der Erfindung sollen der Rührkörper und die Rührvorrichtung mit vermindertem Aufwand transportierbar sein.

[0006] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 21 gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Merkmalen der Ansprüche 2 bis 20 und 22.

[0007] Nach Maßgabe der Erfindung ist vorgesehen, dass der Rührkörper aus mehreren Segmenten gebildet ist, welche entlang sich von einem Umfangsrand in Richtung des Anschlussstücks erstreckenden Fügezonen miteinander verbunden sind. - Die Herstellung von Segmenten erfordert einen erheblich geringeren Aufwand. Die Segmente können unter Verwendung einer wesentlich kleineren Form hergestellt werden. Indem der Rührkörper aus Segmenten gebildet ist, kann er zerlegt zum Einsatzort transportiert und erst dort montiert werden. Das spart Transportkosten. Überraschenderweise hat sich herausgestellt, dass der erfindungsgemäße Rührkörper eine hervorragende mechanische Stabilität aufweist, welche mit der mechanischen Stabilität herkömmlicher, aus einem Stück gefertigter Rührkörper vergleichbar ist.

[0008] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weisen die Segmente jeweils einen ersten Fügeabschnitt mit einem ersten Fügeprofil und einen zweiten Fügeabschnitt mit einem zum ersten Fügeprofil korrespondierenden zweiten Fügeprofil auf. Das erste Fügeprofil ist vorzugsweise nach Art einer Stufe ausgebildet. Eine Höhe der Stufe korrespondiert vorteilhafterweise zu einer Dicke des Segments im Bereich des zweiten Fügeabschnitts. In diesem Fall kann das zweite Fügeprofil zweckmäßigerweise eben ausgebildet sein.

[0009] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist im Bereich des ersten Fügeabschnitts ein Durchbruch im Segment vorgesehen. Der Durchbruch erstreckt sich vorteilhafterweise in einer radial inneren Hälfte des Segments entlang des ersten Fügeabschnitts. Unter der "radial inneren Hälfte des Segments" wird diejenige Hälfte verstanden, welche einen Anschlussstückabschnitt des Anschlussstücks umfasst. Ein dem Durchbruch in Umfangsrichtung gegenüberliegender Abschnitt des zweiten Fügeabschnitts kann eine randliche Ausnehmung aufweisen. Die randliche Ausnehmung korrespondiert in ihrer radialen Erstreckung zur radialen Erstreckung des Durchbruchs, so dass im Montagezustand die Ausnehmung den Durchbruch des benachbarten Segments ergänzt.

[0010] Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung weisen mehrere, vorzugsweise sämtliche, Segmente jeweils eine von deren Umfangsrandabschnitt zu deren Anschlussstückabschnitt sich erstreckende Transportrippe auf. Eine Höhe der Transportrippe nimmt vorteilhafterweise vom Umfangsrandabschnitt zum Durchbruch hin zu und dann in Richtung des Anschlussstückabschnitts wieder ab. Ein Verhältnis zwischen einer minimalen Höhe der Transportrippe im Bereich des Umfangsrandabschnitts zu einer maximalen Höhe liegt beispielsweise im Bereich von 1:5 bis 1:100, vorzugsweise 1:5 bis 1:20.

[0011] Die Transportrippe erstreckt sich vorteilhafterweise vom ersten Fügeabschnitt. Sie ist zweckmäßigerweise in einstückiger Ausbildung mit dem ersten Fügeabschnitt hergestellt und weist etwa die Dicke des Segments auf. Die nach Art eines Stegs ausgebildete Transportrippe hat vorteilhafterweise einen im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt. Sie kann abschnittsweise den Durchbruch begrenzen und im Bereich des Durchbruchs einen sich durch den Durchbruch hindurch erstreckenden Steg aufweisen, welcher im Montagezustand in die randliche Ausnehmung im zweiten Fügeabschnitt eines benachbarten Segments eingreift. Damit gelingt auf einfache Weise ein passgenaues Fügen benachbarter Segmente.

[0012] Selbstverständlich können am ersten und am zweiten Fügeabschnitt auch andersartig ausgestaltete, zueinander korrespondierende Passmittel vorgesehen sein. Es kann sich dabei um konische Zapfen und dazu korrespondierende Ausnehmungen, um Stege und dazu korrespondierende schlitzartige Ausnehmungen oder dgl. handeln.

[0013] Ferner können am ersten und am zweiten Fügeprofil zueinander korrespondierende Befestigungsmittel vorgesehen sein. Es kann sich dabei beispielsweise um Gewindebuchsen und Durchbrüche zum Durchführen von Schrauben oder dgl. handeln.

[0014] Das Anschlussstück kann weitere Durchbrüche zum Durchführen von Befestigungsmitteln zur Befestigung des Rührkörpers an einer Rührwelle aufweisen. Bei den Befestigungsmitteln kann es sich beispielsweise um Schrauben, Niete oder dgl. handeln.

[0015] Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Segmente aus gegossenem Kunststoff oder Metall hergestellt. Der Kunststoff kann aus zwei Komponenten gebildet sein. Als Kunststoff können insbesondere Polyolefine, insbesondere PP, PS, ABS, PA, POM, EVAC, GFK, NCF, SAN, UP, VPE, Tellene, HDPE oder andere Kunststoffe verwendet werden, welche sich zur Verarbeitung mittels Guss oder Spritzguss eignen. Im Rahmen der Spritzgussverarbeitung kommen insbesondere Thermoplast-Spritzgussverfahren, Duroplast-Spritzgussverfahren, Mehrkomponenten-Spritzgussverfahren, insbesondere In-Mold-Verfahren, oder Pulverspritzgussverfahren, in Betracht. Bei Gussverfahren kommt insbesondere das Vakuumgussverfahren in Betracht. Dem Kunststoff können auch Kurzfasern zur Erhöhung der Steifigkeit beigefügt sein.

[0016] Es ist auch möglich, die Segmente z. B. im Druckgießverfahren aus Metall, insbesondere aus einer Aluminiumlegierung, herzustellen. In Betracht kommen Legierungen wie AlSi9Cu3(Fe), AlSi12Cu1 (Fe), AlSi12(Fe) und AlSi10MgCu.

[0017] Nach einer weiteren Ausgestaltung kann am Anschlussstück ein Verbindungselement zur Verbindung mit der Rührwelle angebracht sein. Ein solches Verbindungselement kann beispielsweise nach Art eines Adapters ausgebildet sein. Damit kann der Rührkörper zur Verbindung mit einer Vielzahl von am Markt üblichen Wellenanschlüssen konfiguriert werden.

[0018] Vorteilhafterweise sind der erste und der zweite Fügeabschnitt vom Umfangsrand in Richtung zum Anschlussstück hin in eine radiale Richtung gekrümmt. D. h. der erste und der zweite Fügeabschnitt verlaufen im Bereich des Umfangsrands schräg und biegen dann in Richtung zum Anschlussstück in eine radiale Richtung um. Die Transportrippe verläuft dabei vorteilhafterweise parallel zur ersten Fügezone. Der gekrümmte Verlauf der Transportrippe ermöglicht eine besonders effiziente Erzeugung einer Strömung im Abwasser.

[0019] Nach einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Segmente miteinander verklebt und/oder verschraubt sind. Insbesondere eine kombinierte Schraub- und Klebverbindung führt zu einem besonders stabilen Rührkörper.

[0020] Jedes Segment kann zumindest eine Transportrippe aufweisen. Obwohl es zweckmäßig ist, dass jedes der Segmente lediglich eine Transportrippe aufweist und damit relativ schmal ausgebildet werden kann, ist es auch möglich, dass Segmente mehrere Transportrippen aufweist.

[0021] In jedem Fall hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, dass die Segmente baugleich sind. In diesem Fall muss zur Herstellung eines Rührkörpers lediglich eine einzige Form vorgehalten werden.

[0022] Nach weiterer Maßgabe der Erfindung wird eine Rührvorrichtung zum Erzeugen einer Strömung in einem Abwasserbehandlungsbecken vorgeschlagen, bei der an einer sich von einer Antriebseinrichtung erstreckenden Rührwelle ein erfindungsgemäßer Rührkörper angebracht ist. - Eine solche Rührvorrichtung lässt sich einfach herstellen und mit geringem Aufwand transportieren.

[0023] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Rührwelle axial sich erstreckende Rippen auf, welche in dazu korrespondierende Nuten am Anschlussstück eingreifen. Die am inneren Umfang des Anschlussstücks vorgesehenen axialen Nuten sind zweckmäßigerweise gebildet durch die ersten Fügeprofile der aneinanderliegenden Anschlussstückabschnitte der Segmente.

[0024] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1
eine perspektivische Ansicht eines Rührkörpers,
Fig. 2
eine Draufsicht auf den Rührkörper gemäß Fig. 1,
Fig. 3
eine Schnittansicht gemäß der Schnittlinie A-A in Fig. 2,
Fig. 4
eine perspektivische Unteransicht des Rührkörpers gemäß Fig. 1,
Fig. 5
eine perspektivische Ansicht eines Segments,
Fig. 6
eine perspektivische Unteransicht des Segments gemäß Fig. 5,
Fig. 7
eine perspektivische Teilansicht eines Anschlussstücks und
Fig. 8
eine Schnittansicht durch das in Fig. 7 teilweise gezeigte Anschlussstück.


[0025] In den Figuren ist allgemein mit dem Bezugszeichen 1 ein Rührkörper bezeichnet, welcher eine Oberseite O, einen Umfangsrand UR und eine Unterseite U aufweist. Ein Anschlussstück zum Anschluss einer Rührwelle ist allgemein mit dem Bezugszeichen 2 bezeichnet.

[0026] Der Rührkörper 1 weist im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine hyperboloidartige Form auf. Er ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus acht Segmenten S1 bis S8 gebildet, welche entlang sich vom Umfangsrand UR in Richtung des Anschlussstücks 2 erstreckenden Fügezonen F1 bis F8 miteinander verbunden sind.

[0027] Die erste Fügezone F1 ist in den Fig. 2 und 3 näher gezeigt. Jedes der vorteilhafterweise baugleich ausgeführten Segmente S1 bis S8 weist an seiner einen langen Kante einen ersten Fügeabschnitt Fa1 mit einem ersten Fügeprofil P1 und an seiner anderen langen Kante einen zweiten Fügeabschnitt Fa2 mit einem zweiten Fügeprofil P2 auf (siehe auch Fig. 5 und 6). Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das erste Fügeprofil P1 nach Art einer Stufe ausgebildet, von der sich unter einem Winkel α im Bereich von 60 bis 90° eine Transportrippe T1 erstreckt. Das in Umfangsrichtung der ersten langen Kante gegenüberliegend an der zweiten langen Kante vorgesehene zweite Fügeprofil P2 entspricht im vorliegenden Ausführungsbeispiel im Querschnitt einer Platte (siehe Fig. 3). Das zweite Fügeprofil P2 korrespondiert mit dem ersten Fügeprofil P1 derart, dass im Montagezustand die Konturen sämtlicher Unterseiten der Segmente S1 bis S8 sich zu einer die Unterseite U des Rührkörpers 1 bildenden ebenen Gesamtkontur ergänzen. Zu diesem Zweck weist das zweite Fügeprofil P2 eine Dicke D auf, welche einer Höhe der Stufe des ersten Fügeprofils P1 entspricht.

[0028] Die Fig. 5 und 6 zeigen beispielhaft perspektivische Ansichten des ersten Segments S1. Das erste Segment S1 weist einen ersten Durchbruch D1 auf, welcher sich in einer radial inneren Hälfte des ersten Segments S1 entlang des ersten Fügeabschnitts Fa1 erstreckt. Die erste Transportrippe T1 begrenzt abschnittsweise den ersten Durchbruch D1. Ein dem ersten Durchbruch D1 in Umfangsrichtung gegenüberliegender Abschnitt des zweiten Fügeabschnitts Fa2 weist eine randliche Ausnehmung A auf. Die randliche Ausnehmung A ist so gestaltet, dass darin ein sich von einer achten Transportrippe T8 des achten Segments S8 sich erstreckender achter Steg St8 (siehe Fig. 4) im Montagezustand formschlüssig aufgenommen wird.

[0029] Die erste Transportrippe T1 weist im Bereich des Umfangsrandabschnitts URs eine minimale Höhe H1 und im Bereich des ersten Durchbruchs D1 eine maximale Höhe H2 auf (siehe Fig. 5). Ein Verhältnis H1/H2 liegt im Bereich 1/5 bis 1/100, vorzugsweise im Bereich von 1/5 bis 1/20.

[0030] Wie insbesondere aus den Fig. 1 bis 3 ersichtlich ist, nimmt der Winkel α zwischen der ersten Transportrippe T1 und der Oberseite O vom Umfangsrand UR zum Anschlussstück 2 hin ab, so dass die erste Transportrippe T1 insbesondere im Bereich des ersten Durchbruchs D1 zum ersten Durchbruch D1 hin geneigt ist. Die maximale Höhe H2 nimmt vom ersten Durchbruch D1 in Richtung eines Anschlussstückabschnitts 2' wieder ab.

[0031] Wie insbesondere aus Fig. 5 hervorgeht, sind die Fügeabschnitte Fa1, Fa2 gekrümmt ausgebildet. Die Fügeabschnitte Fa1, Fa2 und die sich vom ersten Fügeabschnitt Fa1 erstreckende erste Transportrippe T1 verlaufen in einem radial inneren Abschnitt des Rührkörpers 1 etwa radial und biegen dann in eine tangentiale Richtung um, so dass sie im Bereich eines Umfangsrandabschnitts URs schräg dazu verlaufen.

[0032] Der erste Durchbruch D1 wird von der Oberseite O her gesehen durch die konvex gekrümmte Seite der ersten Transportrippe T1 begrenzt. Dasselbe gilt für die Anordnung der weiteren Durchbrüche D2 bis D8 bezüglich der dazu korrespondierenden weiteren Transportrippen T2 bis T8.

[0033] Wie insbesondere in Fig. 6 gezeigt ist, weist der im Wesentlichen nach Art eines Zylindermantelabschnitts ausgebildete Anschlussstückabschnitt 2' einen der stufenartigen Ausbildung des ersten Fügeprofils P1 entsprechenden stufenartigen Versatz V auf. D. h. das erste Fügeprofil P1 erstreckt sich, abgesehen von der durch den ersten Durchbruch D1 gebildeten Unterbrechung, bis in den Anschlussstückabschnitt 2'.

[0034] Die Fig. 7 und 8 zeigen eine Ausgestaltung des Anschlussstücks 2 in Kombination mit einer Rührwelle 3. Die Rührwelle 3 weist hier axial verlaufende Rippen 4 auf. Die Anschlussstückabschnitte 2' der Segmente sind hier so ausgebildet, dass darin zu den Rippen 4 korrespondierend ausgestaltete Nuten 5 vorgesehen sind, so dass die Rippen 4 formschlüssig in die Nuten 5 eingreifen. Damit kann eine besonders drehfeste Verbindung zwischen dem Rührkörper 1 und der Rührwelle 3 hergestellt werden.

[0035] Obwohl in den Figuren der Rührkörper 1 eine hyperboloidartige Form aufweist, kann es auch sein, dass der Rührkörper 1 beispielsweise nach Art eines Kegelstumpfs ausgebildet ist.

[0036] Die in den Figuren gezeigten Segmente S1 bis S8 sind zweckmäßigerweise baugleich ausgeführt. Sie können einfach in Gusstechnik aus Kunststoff hergestellt werden. Zur Herstellung der Segmente S1 bis S8 eignen sich insbesondere die folgenden Kunststoffe: Polyolefine, insbesondere PP, PS, ABS, PA, POM, EVAC, GFK, NCF, SAN, UP, VPE, Tellene, HDPE und dgl..

[0037] Der vorliegend beschriebene Rührkörper 1 ist aus acht baugleichen Segmenten S1 bis S8 aufgebaut. Es ist selbstverständlich auch möglich, einen ähnlichen Rührkörper 1 aus einer geringeren oder größeren Anzahl an baugleichen Segmenten herzustellen.

[0038] Im gezeigten Ausführungsbeispiel weist jedes der Segmente S1 bis S8 eine Transportrippe T1 bis T8 auf, welche jeweils entlang der einen langen Kante angeordnet ist. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Transportrippe T1 bis T8 beispielsweise mittig im Segment S1 vorzusehen. Es ist auch denkbar, Segmente S1 bis S8 ohne Transportrippen T1 bis T8 mit Segmenten S1 bis S8 zu kombinieren, welche Transportrippen T1 bis T8 aufweisen.

[0039] Die im vorliegenden Ausführungsbeispiel gezeigten Segmente S1 bis S8 weisen jeweils einen Durchbruch D1 bis D8 auf. Selbstverständlich ist es auch möglich, den Durchbruch D1 bis D8 wegzulassen oder Segmente S1 bis S8 mit Durchbrüchen D1 bis D8 mit weiteren Segmenten S1 bis S8 zu kombinieren, welche keine Durchbrüche D1 bis D8 aufweisen.

[0040] Die Segmente S1 bis S8 können vorzugsweise mittels hier nicht näher gezeigter Schraubverbindungen miteinander verbunden werden. Dazu können beispielsweise im Bereich des zweiten Fügeprofils P2 Gewindebuchsen vorgesehen sein. Es ist auch möglich, die Segmente S1 bis S8 zusätzlich zu den angesprochenen Schraubverbindungen miteinander zu verkleben. Zur Erleichterung der Montage des Rührkörpers 1 kann beispielsweise eine Schablone vorgesehen sein, auf welche die Segmente S1 bis S8 aufgelegt und nachfolgend miteinander verbunden werden.

[0041] Der vorgeschlagene Rührkörper 1 lässt sich mit vermindertem Aufwand herstellen und transportieren. Er weist dennoch eine hervorragende Festigkeit auf.

Bezugszeichenliste



[0042] 
1
Rührkörper
2
Anschlussstück
2'
Anschlussstückabschnitt
3
Rührwelle
4
Rippe
5
Nut
A
Ausnehmung
D
Dicke
D1 bis D8
Durchbruch
F1 bis F8
Fügezone
Fa1
erste Fügeabschnitt
Fa2
zweiter Fügeabschnitt
H1
minimale Höhe
H2
maximale Höhe
O
Oberseite
P1
erstes Fügeprofil
P2
zweites Fügeprofil
S1 bis S8
Segment
St1
erster Steg
T1 bis T8
Transportrippe
U
Unterseite
UR
Umfangsrand
URs
Umfangsrandabschnitt
V
Versatz
α
Winkel



Ansprüche

1. Rührkörper (1), insbesondere zum Erzeugen einer Strömung in einem Abwasserbehandlungsbecken, mit hyperboloid- oder kegelstumpfartiger Form und einem zentralen Anschlussstück (2) zum Verbinden mit einer Rührwelle (3),
dadurch gekennzeichnet, dass
der Rührkörper (1) aus mehreren Segmenten (S1 ... S8) gebildet ist, welche entlang sich von einem Umfangsrand (UR) in Richtung des Anschlussstücks (2) erstreckenden Fügezonen (F1 ... F8) miteinander verbunden sind.
 
2. Rührkörper (1) nach Anspruch 1, wobei die Segmente (S1 ... S8) jeweils einen ersten Fügeabschnitt (Fa1) mit einem ersten Fügeprofil (P1) und einen zweiten Fügeabschnitt (Fa2) mit einem zum ersten Fügeprofil (P1) korrespondierenden zweiten Fügeprofil (P2) aufweisen.
 
3. Rührkörper (1) nach Anspruch 2, wobei das erste Fügeprofil (P1) nach Art einer Stufe ausgebildet ist.
 
4. Rührkörper (1) nach Anspruch 3, wobei eine Höhe der Stufe zu einer Dicke (D) des Segments (S1 ... S8) im Bereich des zweiten Fügeabschnitts (Fa2) korrespondiert.
 
5. Rührkörper (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, wobei im Bereich des ersten Fügeabschnitts (Fa1) ein Durchbruch (D1 ... D8) im Segment (S1 ... S8) vorgesehen ist.
 
6. Rührkörper (1) nach Anspruch 5, wobei der Durchbruch (D1 ... D8) sich in einer radial inneren Hälfte des Segments (S1 ... S8) entlang der ersten Fügeabschnitts (Fa1) erstreckt.
 
7. Rührkörper (1) nach einem der Ansprüche 5 oder 6, wobei ein dem Durchbruch (D1 ... D8) in Umfangsrichtung gegenüberliegender Abschnitt des zweiten Fügeabschnitts (Fa2) eine randliche Ausnehmung (A) aufweist.
 
8. Rührkörper (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei mehrere, vorzugsweise sämtliche, Segmente (S1 ... S8) jeweils eine von deren Umfangsrandabschnitt (URs) zu deren Anschlussstückabschnitt (2') sich erstreckende Transportrippe (T1 ... T8) aufweisen.
 
9. Rührkörper (1) nach Anspruch 8, wobei eine Höhe der Transportrippe (T1 ... T8) vom Umfangsrandabschnitt (URs) bis zum Durchbruch (D1 ... D8) hin zunimmt und dann in Richtung des Anschlussstückabschnitts (2') wieder abnimmt.
 
10. Rührkörper (1) nach einem der Ansprüche 8 oder 9, wobei sich die Transportrippe (T1 ... T8) vom ersten Fügeabschnitt (Fa1) erstreckt.
 
11. Rührkörper (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, wobei die Transportrippe (T1 ... T8) den Durchbruch (D1 ... D8) abschnittsweise begrenzt.
 
12. Rührkörper (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 11, wobei der erste (Fa1) und der zweite Fügeabschnitt (Fa2) vom Umfangsrand (UR) in Richtung zum Anschlussstück (2) hin in eine radiale Richtung gekrümmt sind.
 
13. Rührkörper (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 12, wobei am ersten (Fa1) und am zweiten Fügeabschnitt (Fa2) zueinander korrespondierende Passmittel vorgesehen sind.
 
14. Rührkörper (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 13, wobei am ersten (Fa1) und am der zweiten Fügeabschnitt (Fa2) zueinander korrespondierende Befestigungsmittel vorgesehen sind.
 
15. Rührkörper (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 14, wobei das Anschlussstück (2) weitere Durchbrüche zum Durchführen von Befestigungsmitteln zur Befestigung an einer Rührwelle (3) aufweist.
 
16. Rührkörper (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Segmente (S1 ... S8) aus einem gegossenen Kunststoff oder aus Metall hergestellt sind.
 
17. Rührkörper (1) nach Anspruch 16, wobei der Kunststoff aus der folgenden Gruppe ausgewählt ist: Polyolefine, insbesondere PP, PS, PA, POM, EVAC, GFK, NCF, SAN, UP, VPE, Tellene, ABS, HDPE.
 
18. Rührkörper (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei am Anschlussstück (2) ein Verbindungselement zur Verbindung mit einer Rührwelle (3) angebracht ist.
 
19. Rührkörper (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Segmente (S1 ... S8) miteinander verschraubt und/oder verklebt sind.
 
20. Rührkörper (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Segmente (S1 ... S8) baugleich sind.
 
21. Rührvorrichtung zum Erzeugen einer Strömung in einem Abwasserbehandlungsbecken, bei der an einer sich von einer Antriebseinrichtung erstreckenden Rührwelle (3) ein Rührkörper (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche angebracht ist.
 
22. Rührvorrichtung nach Anspruch 21, wobei die Rührwelle (3) axial sich ersteckende Rippen (4) aufweist, welche in dazu korrespondierende Nuten (5) am Anschlussstück (2) eingreifen.
 


Claims

1. A stirring body (1), in particular for generating a current in a wastewater treatment tank, said stirring body having a hyperboloid-like or truncated cone-like form and a central connector piece (2) for connecting to a stirring shaft (3),
characterised in that
the stirring body (1) is formed from a plurality of segments (S1 ... S8), which are interconnected along joining zones (F1 ... F8) extending from a peripheral edge (UR) in the direction of the connector piece (2).
 
2. The stirring body according to claim 1, wherein the segments (S1 ... S8) each have a first joining portion (Fa1) with a first joining profile (P1) and a second joining portion (Fa2) with a second joining profile (P2) corresponding to the first joining profile (P1).
 
3. The stirring body (1) according to claim 2, wherein the first joining profile (P1) is formed in the manner of a step.
 
4. The stirring body (1) according to claim 3, wherein a height of the step corresponds to a thickness (D) of the segment (S1 ... S8) in the region of the second joining portion (Fa2).
 
5. The stirring body (1) according to any one of claims 2 to 4, wherein an aperture (D1 ... D8) is provided in the segment (S1 ... S8) in the region of the first joining portion (Fa1).
 
6. The stirring body (1) according to claim 5, wherein the aperture (D1 ... D8) extends in a radially inner half of the segment (S1 ... S8) along the first joining portion (Fa1).
 
7. The stirring body (1) according to claim 5 or 6, wherein a portion of the second joining portion (Fa2) located opposite the aperture (D1 ... D8) in the peripheral direction has a recess (A) at the edge.
 
8. The stirring body (1) according to any one of the preceding claims, wherein a plurality, preferably all, of the segments (S1 ... S8) each have a transport rib (T1 ... T8) extending from the peripheral edge portion (URs) of said segment to the connector piece portion (2') of said segment.
 
9. The stirring body (1) according to claim 8, wherein a height of the transport rib (T1 ... T8) increases from the peripheral edge portion (URs) to the aperture (D1 ... D8) and then decreases again in the direction of the connector piece portion (2').
 
10. The stirring body (1) according to claim 8 or 9, wherein the transport rib (T1 ... T8) extends from the first joining portion (Fa1).
 
11. The stirring body (1) according to any one of claims 8 to 10, wherein the transport rib (T1 ... T8) delimits the aperture (D1 ... D8) in part.
 
12. The stirring body (1) according to any one of claims 2 to 11, wherein the first (Fa1) and the second joining portion (Fa2) are curved in a radial direction from the peripheral edge (UR) in the direction of the connector piece (2).
 
13. The stirring body (1) according to any one of claims 2 to 12, wherein mating means corresponding to one another are provided on the first (Fa1) and on the second joining portion (Fa2).
 
14. The stirring body (1) according to any one of claims 2 to 13, wherein fastening means corresponding to one another are provided on the first (Fa1) and on the second joining portion (Fa2).
 
15. The stirring body (1) according to any one of claims 5 to 14, wherein the connector piece (2) has further apertures for guiding through fastening means for fastening to a stirring shaft (3).
 
16. The stirring body (1) according to any one of the preceding claims, wherein the segments (S1 ... S8) are produced from a cast plastic or from metal.
 
17. The stirring body (1) according to claim 16, wherein the plastic is selected from the following group: polyolefins, in particular PP, PS, PA, POM, EVAC, GFK, NCF, SAN, UP, VPE, Tellene, ABS, HDPE.
 
18. The stirring body (1) according to any one of the preceding claims, wherein a connection element for connection to the stirring shaft (3) is mounted on the connector piece (2).
 
19. The stirring body (1) according to any one of the preceding claims, wherein the segments (S1 ... S8) are screwed and/or adhesively bonded to one another.
 
20. The stirring body (1) according to any one of the preceding claims, wherein the segments (S1 ... S8) are structurally identical.
 
21. A stirring device for generating a current in a wastewater treatment tank, in which a stirring body (1) according to any one of the preceding claims is mounted on a stirring shaft (3) extending from a drive arrangement.
 
22. The stirring device according to claim 21, wherein the stirring shaft (3) has axially extending ribs (4), which engage with corresponding grooves (5) on the connector piece (2).
 


Revendications

1. Corps d'agitation (1), notamment pour produire un courant dans un bassin de traitement des eaux usées, présentant une forme tronconique ou hyperboloïde et comportant une pièce de raccordement (2) centrale pour le raccordement à un arbre d'agitation (3),
caractérisé en ce que
le corps d'agitation (1) est composé de plusieurs segments (S1 ... S8) qui sont reliés entre eux le long de zones d'assemblage (F1 ... F8) s'étendant d'un bord circonférentiel (UR) vers la pièce de raccordement (2).
 
2. Corps d'agitation (1) selon la revendication 1, en ce que les segments (S1 ... S8) comportent respectivement une première partie d'assemblage (Fa1) avec un premier profilé d'assemblage (P1) et une seconde partie d'assemblage (Fa2) avec un second profilé d'assemblage (P2) correspondant au premier profilé d'assemblage (P1).
 
3. Corps d'agitation (1) selon la revendication 2, en ce que le premier profilé d'assemblage (P1) est réalisé sous forme d'étage.
 
4. Corps d'agitation (1) selon la revendication 3, en ce qu'une hauteur de l'étage correspond à une épaisseur (D) du segment (S1 ... S8) dans la zone de la seconde partie d'assemblage (Fa2).
 
5. Corps d'agitation (1) selon l'une des revendications 2 à 4, en ce qu'un passage (D1 ... D8) dans le segment (S1 ... S8) est prévu dans la zone de la première partie d'assemblage (Fa1).
 
6. Corps d'agitation (1) selon la revendication 5, en ce que le passage (D1 ... D8) s'étend dans une moitié radialement interne du segment (S1 ... S8) le long de la première partie d'assemblage (Fa1).
 
7. Corps d'agitation (1) selon l'une des revendications 5 ou 6, en ce qu'une partie opposée dans le sens circonférentiel au passage (D1 ... D8) de la seconde partie d'assemblage (Fa2) comporte un évidement périphérique (A).
 
8. Corps d'agitation (1) selon l'une des revendications précédentes, en ce que plusieurs, de préférence tous les segments (S1 ... S8), comportent respectivement une nervure de transport (T1 ... T8) s'étendant de leur partie de bord circonférentiel (URs) vers leur partie de pièce de raccordement (2').
 
9. Corps d'agitation (1) selon la revendication 8, en ce qu'une hauteur de la nervure de transport (T1 ... T8) augmente de la partie de bord circonférentiel (URs) jusqu'au passage (D1 ... D8) et puis diminue de nouveau en direction de la partie de pièce de raccordement (2').
 
10. Corps d'agitation (1) selon l'une des revendications 8 ou 9, en ce que la nervure de transport (T1 ... T8) s'étend à partir de la première partie d'assemblage (Fa1).
 
11. Corps d'agitation (1) selon l'une des revendications 8 à 10, en ce que la nervure de transport (T1 ... T8) limite section par section le passage (D1 ... D8).
 
12. Corps d'agitation (1) selon l'une des revendications 2 à 11, en ce que la première (Fa1) et la seconde partie d'assemblage (Fa2) sont recourbées du bord circonférentiel (UR) vers la pièce de raccordement (2) dans une direction radiale.
 
13. Corps d'agitation (1) selon l'une des revendications 2 à 12, en ce que des pièces d'ajustage correspondantes l'une par rapport à l'autre sont prévues sur la première (Fa1) et la seconde partie d'assemblage (Fa2).
 
14. Corps d'agitation (1) selon l'une des revendications 2 à 13, en ce que des moyens de fixation correspondant l'un par rapport à l'autre sont prévus sur la première (Fa1) et la seconde partie d'assemblage (Fa2).
 
15. Corps d'agitation (1) selon l'une des revendications 5 à 14, en ce que la pièce de raccordement (2) comporte d'autres passages pour l'introduction de moyens de fixation pour la fixation à un arbre d'agitation (3).
 
16. Corps d'agitation (1) selon l'une des revendications précédentes, en ce que les segments (S1 ... S8) sont réalisés en matière plastique coulée ou en métal.
 
17. Corps d'agitation (1) selon la revendication 16, en ce que la matière plastique est sélectionnée parmi le groupe suivant : polyoléfine, en particulier PP, PS, PA, POM, EVAC, GFK, NCF, SAN, UP, VPE, TELENE, ABS, HDPE.
 
18. Corps d'agitation (1) selon l'une des revendications précédentes, en ce qu'un élément de raccordement pour le raccordement à un arbre d'agitation (3) est monté sur la pièce de raccordement (2).
 
19. Corps d'agitation (1) selon l'une des revendications précédentes, en ce que les segments (S1 ... S8) sont vissés ensemble et/ou collés.
 
20. Corps d'agitation (1) selon l'une des revendications précédentes, en ce que les segments (S1 ... S8) sont de type identique.
 
21. Dispositif d'agitation pour produire un courant dans un bassin de traitement des eaux usées sur lequel un corps d'agitation (1) est monté selon l'une des revendications précédentes sur un arbre d'agitation (3) s'étendant à partir d'un dispositif d'entraînement.
 
22. Dispositif d'agitation selon la revendication 21, en ce que l'arbre d'agitation (3) comporte des nervures (4) s'étendant axialement qui s'engagent dans des rainures (5) correspondantes sur la pièce de raccordement (2).
 




Zeichnung























Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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