[0001] Die Erfindung betrifft einen Spender nach den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches
1.
[0003] Aus der
EP-B1-670275 ist es im Hinblick auf einen Druckbehälter bekannt, den Spenderkopf mit einem Betätigungshebel
niederzudrücken, wobei starr gekoppelt mit dem Spenderkopf ein den Druckraum verschließendes
Ventil hierbei in eine Freigabestellung versetzt wird und zugleich der Verschlusskolben
in eine Öffnungsstellung verlagert wird.
[0004] Aus der
JP 64-66475 A1 ist ein Spender bekannt, bei welchem ein flexibel und rohrförmig ausgebildetes Verschlussteil
innerhalb einer feststehenden Röhre, welche die Auslassöffnung aufweist, durch einen
Betätigungshebel bewegbar und quetschbar ist. Bei einer Betätigung wird ein eine Verschlussplatte
aufweisendes Rohrteil in die Pumpkammer bewegt und hierdurch das Auslassventil der
Pumpkammer geöffnet. Bei einem aus der
DE 10 2011 001 534 A1 bekannten Spender wird bei einem ersten Niederdrücken sogleich in den Masseraum eingedrückte
Masse auch über die Spendeöffnung ausgegeben. Weiter ist zum Stand der Technik noch
auf die
DE 203 20 413 U1 zu verweisen.
[0005] Ausgehend von der
JP 64-66475 A1 beschäftigt sich die Erfindung mit der Aufgabenstellung, eine vorteilhafte Spende-Charakteristik
zu erreichen.
[0006] Diese Aufgabe ist beim Gegenstand des Anspruches 1 gelöst, wobei darauf abgestellt
ist, dass das Auslassventil der Pumpkammer starr gekoppelt mit dem Spenderkopf ausgebildet
ist und bei einer Betätigung in einem ersten Bewegungsabschnitt des Spenderkopfes,
in dem bereits eine Freigabe der Verschlussöffnung erfolgt, in eine Öffnungsstellung
versetzt wird, beispielsweise in die Pumpkammer einfährt, ohne dass es zu einer Verkleinerung
der Pumpkammer im Übrigen kommt, dass der Verschlusskolben an seinem proximalen Ende,
gesehen von dem distalen Ende jenseits der Mündung des Verbindungsabschnittes, eine
radial bezüglich der Längsachse des Verschlusskolbens vorstehende Dichtausformung
aufweist und an seinem distalen Ende einen im Verschlusszustand in die Spendeöffnung
eingefahrenen Verschlussabschnitt aufweist und dass der zwischen der Dichtausformung
und dem Verschlussabschnitt ausgebildete Masseraum, der jedenfalls nach einer Erstbetätigung
des Spenders mit Masse gefüllt ist, in welchen der dann gleichfalls mit Masse gefüllte
Verbindungsabschnitt mündet, in dem ersten Bewegungsabschnitt des Spenderkopfes eine
größere Volumenzunahme aufweist als es dem Volumen der zugleich durch den Verbindungsabschnitt
nachströmenden Masse entspricht. Durch diese größere Volumenzunahme ergibt sich zugeordnet
der Spendeöffnung, also am distalen Ende des Verschlusskolbens eine Rücksaugung von
Masse, da nur durch die Verschlussöffnung der ansonsten hervorgerufene Unterdruck
ausgleichbar ist. Es kommt zu einem "suck back"-Effekt, so dass die Spendeöffnung
freigelegt wird, bevor dann etwa im Zuge eines weiteren Niederdrückens des Spenderkopfes
Masse zur Ausbringung gebracht wird.
[0007] Dadurch, dass das Auslassventil starr gekoppelt mit dem Spenderkopf ausgebildet ist,
ist es unmittelbar bewegungsgekoppelt zu einer Bewegung des Spenderkopfes. Es kann
daher zugleich mit einer Öffnung der Verschlussöffnung eine Bewegung des Auslassventils
der Pumpkammer in die Öffnungsstellung erfolgen. Die Öffnung der Verschlussöffnung
geht einher mit einer entsprechenden Verlagerung des Verschlusskolbens. Durch die
lediglich bevorzugt vorgesehene Verlagerung des Auslassventils in die Pumpkammer kommt
es nur zu einer allenfalls geringfügigen Masseverdrängung in den Verbindungsabschnitt
und damit den Masseraum, die durch die Verlagerung des Verschlusskolbens aufgefangen
werden kann, so dass es hierbei noch nicht zu einem Austritt von Masse durch die Verschlussöffnung
kommt.
[0008] Der Nutzer kann so den Spender in eine Spendebereitschaftsstellung versetzen, ohne
dass zugleich ein Masseaustritt, zumindest kein wesentlicher Masseaustritt, gegeben
ist. Zudem kommt es in dem ersten in dem ersten Bewegungsabschnitt des Spenderkopfes
zu einem Rücksaugeffekt an der Spendeöffnung.
[0009] Die Dichtausformung kann in axialer Richtung günstig den Masseraum begrenzen. Der
Verschlussabschnitt, der in die Verschlussöffnung einfahrbar ist, erbringt ergänzend
eine wirkungsvolle Abdichtung des Spenders im unbetätigten Ruhezustand.
[0010] Weiter ist bevorzugt, dass der zwischen der Dichtausformung und dem Verschlussabschnitt
ausgebildete Masseraum, der jedenfalls nach einer Erstbetätigung des Spenders mit
Masse gefüllt ist, in welchen der dann gleichfalls mit Masse gefüllte Verbindungsabschnitt
mündet, in dem ersten Bewegungsabschnitt des Spenderkopfes, in welchem die angesprochene
Versetzung des Auslassventils der Pumpkammer in die Pumpkammer erfolgt ist aber noch
keine Komprimierung der Pumpkammer im Übrigen erfolgt ist, eine größere Volumenzunahme
aufweist als es dem Volumen der zugleich durch den Verbindungsabschnitt nachströmenden
Masse entspricht.
[0011] Bevorzugt ist auch, dass der Verschlussabschnitt bezüglich der Längsachse des Verschlusskolbens
zylindrisch geformt ist. Die Wandung der Spendeöffnung ist bevorzugt gleichermaßen
zylindrisch gestaltet. Im Verschlusszustand liegen so zwei Zylinderkörper ineinander.
[0012] Bevorzugt ist auch, dass der Verschlussabschnitt zum proximalen Ende des Verschlusskolbens
hin anschließend an einen bevorzugt zylindrisch gebildeten Verschlussbereich unter
Ausbildung einer Konusfläche einen Erweiterungsabschnitt aufweist. Der wie angeführt
bevorzugt zylindrisch geformte Verschlussbereich ist entsprechend bevorzugt ein durchmesserkleinerer
Teil des Verschlusskolbens, so dass sich durch die Federbeaufschlagung in die Verschlussstellung
hier auch eine vergleichsweise große Einpresskraft ergeben kann. Somit können eventuell
gegebene Reste oder Verkrustungen in der Spendeöffnung wirksam durch das Verfahren
des Verschlusskolbens in die Verschlussstellung überwunden werden.
[0013] Bevorzugt ist auch, dass die Konusfläche im Verschlusszustand gleichfalls dichtend
an einer entsprechend geformten Innenfläche des Spenderkopfes anliegt. Hierdurch ist
die insgesamt dichtende Fläche günstig vergrößert. Zudem gibt es entsprechend einen
Umleitungsbereich von dem zylindrischen Bereich in die Konusfläche im Hinblick auf
die anliegenden Flächen im Verschlusszustand. Es ist ein die Dichtigkeit unterstützender
Labyrintheffekt gegeben.
[0014] Auch ist bevorzugt, dass anschließend an den Erweiterungsabschnitt an dem Verschlusskolben
ein Fortsetzungsabschnitt ausgebildet ist, dessen Außenfläche bei üblicher Spenderbenutzung
im Verschlusszustand einen Teil des Masseraumes begrenzt. Es schließt sich ein zumindest
teilweise, gegebenenfalls mit Ausnahme von Führungsabschnitten die an einer entsprechenden
Führungswandung des Masseraums anliegen, Masseraum an, durch welchen die Masse im
Zuge des Ausgebens geführt ist bzw. im Zuge der Nichtbenutzung aufgenommen ist. Die
Führungsabschnitte bzw. eine zugeordnete Führungswandung ist bevorzugt nahe dem distalen
Ende des Verschlusskolbens ausgebildet. Hierdurch oder durch andere Maßnahmen ist
bevorzugt erreicht, dass bei einer, insbesondere einer Bewegung im ersten Bewegungsabschnitt,
Bewegung des Verschlusskolbens gesehen von dem distalen Ende jenseits der Mündung
des Verbindungsabschnittes in den Masseraum eine größere Volumenzunahme des Masseraumes
erfolgt als in dem von der genannten Mündung aus gesehen dem distalen Ende des Verschlusskolbens
zugeordneten Masseraum.
[0015] Insbesondere ist bevorzugt, dass in dem ersten Bewegungsabschnitt eine Bewegung von
beispielsweise 1 bis 2 mm in vertikaler Richtung nach unten (bei üblicher Nutzung
des Spenders) des Spenderkopfes erfolgt. Hierbei kann, beispielsweise durch eine geeignete
Kulissenführung des Verschlusskolbens, wie sie grundsätzlich etwa auch aus der eingangs
genannten
WO-A1-2012/126909, worauf hierzu auch Bezug genommen wird, bekannt ist, erreicht sein, dass etwa die
Hälfte dieses genannten Weges des Spenderkopfes im ersten Bewegungsabschnitt in eine
Bewegung des Verschlusskolbens umgesetzt wird. Entsprechend kann der Verschlusskolben
hierbei eine Bewegung von etwa 0,5 bis 1 mm ausführen.
[0016] Weiter ist bevorzugt, dass in dem zweiten Bewegungsabschnitt der Spenderkopf eine
Bewegung von 2 bis 4 mm durchführt, wobei jedoch nur noch ein geringer Teil dieser
Bewegung dann in eine - weitere - Bewegung des Verschlusskolbens in Richtung seines
proximalen Endes entlang der Längsachse umgesetzt wird. Beispielsweise kann der Anteil
der Bewegung, der dann in dem zweiten Bewegungsabschnitt noch in eine Bewegung des
Verschlusskolbens umgesetzt wird, 1/25 bis 1/10 der Bewegung des Spenderkopfes in
diesem zweiten Bewegungsabschnitt betragen.
[0017] Umgekehrte Verhältnisse ergeben sich entsprechend bei einer Rückbewegung des Spenderkopfes
aus der am weitesten niedergedrückten Stellung zurück in die Ausgangsstellung. Hierbei
erfolgt zunächst auf einem dritten Bewegungsabschnitt eine Bewegung nur des Spenderkopfes,
mit dem daran gekoppelten Auslassventil, das entsprechend hierdurch in die Verschlussstellung
bewegt wird, ohne dass der Pumpkolben bewegt wird bzw. die Pumpkammer wieder, jedenfalls
nicht wesentlich, vergrößert wird. Dies ist entsprechend mit einer Bewegung des Verschlusskolbens
in Richtung seiner Längsachse und in Richtung des distalen Endes um einen Teil des
Betrages verbunden, den der Verschlusskolben in dem zweiten Bewegungsabschnitt (nur)
vollzogen hat, bei gleicher betragsmäßiger Teilbewegung (bezogen auf den zweiten Bewegungsabschnitt)
des Spenderkopfes nach vertikal oben. Sodann schließt sich ein vierter Bewegungsabschnitt
des Spenderkopfes an, in welchem das Vertikalmaß des restlichen Teils des zweiten
Bewegungsabschnittes und das Maß des ersten Bewegungsabschnittes in umgekehrter Richtung
von dem Spenderkopf durchfahren wird.
[0018] Die Erfindung betrifft als weiteren Gegenstand auch einen Spender insbesondere entsprechend
den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1, wobei aber beispielsweise nicht
erforderlich, wenn auch bevorzugt ist, dass der Verbindungsabschnitt in einem spitzen
Winkel zu einer Längsachse des Verschlusskolbens verläuft, wobei hierbei bevorzugt
vorgesehen ist, dass der Verschlusskolben in einem Aufnahmeteil angeordnet ist und
ein die Pumpkammer mitbildender Pumpkolben relativ zu dem Aufnahmeteil begrenzt beweglich
angeordnet ist.
[0019] Weiter kann alternativ oder ergänzend vorgesehen sein, dass ein die Durchströmöffnung
aufweisendes Rohrteil mit dem Aufnahmeteil steckverbunden ist. Auch kann das Rohrteil
den Pumpkolben bevorzugt zentral durchsetzen. Weiter kann das Rohrteil eine Ventilplatte
und/oder eine Durchströmöffnung ausbilden. Darüber hinaus kann das Rohrteil einen
Mitnahmevorsprung ausbilden. Weiter kann vorgesehen sein, dass das Rohrteil einteilig
mit der Ventilplatte und/oder den Durchströmöffnungen und/oder einem Mitnahmevorsprung
ausgebildet ist.
[0020] Weiter können bei diesem Gegenstand auch ein oder mehrere der weiter beschriebenen
Merkmale verwirklicht sein.
[0021] Bevorzugt ist auch, dass eine Außenwand des Verschlusskolbens zur Ausbildung des
Masseraums von einer Masseraumwandung des Spenderkopfes über die Länge des Verschlusskolbens
mit unterschiedlichem radialen Abstand umgeben ist. Der Masseraum weist bevorzugt
nicht über die gesamte Länge eine gleiche radiale Erstreckung auf. Vielmehr kann diese
unterschiedlich sein. Sie kann auch bezogen auf einen Vertikalschnitt unterschiedlich
sein im Hinblick auf einen Bereich oberhalb des Verschlusskolbens oder im oberen Bereich
des Verschlusskolbens und einen Bereich unterhalb des Verschlusskolbens bzw. im unteren
Bereich des Verschlusskolbens.
[0022] Nachstehend ist die Erfindung weiter anhand der beigefügten Zeichnung erläutert,
die aber lediglich ein Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellt. Hierbei zeigt:
- Fig. 1
- einen Querschnitt durch den Spender, im oberen Bereich, im unbetätigten Zustand;
- Fig. 2
- eine Darstellung gemäß Figur 1, nach Durchfahren eines ersten Bewegungsabschnittes
des Spenderkopfes;
- Fig. 3
- eine Herausvergrößerung aus Figur 2 im Bereich der Spendeöffnung;
- Fig. 4
- eine Darstellung des Spenders entsprechend Figur 1 nach Durchfahren eines zweiten
Bewegungsabschnittes des Spenderkopfes beim Niederdrücken;
- Fig. 5
- eine Darstellung gemäß Figur 1 bzw. Figur 4, nach Einleitung einer Rückstellbewegung
des Spenderkopfes und Durchfahren eines dritten Bewegungsabschnittes; und
- Fig. 6
- eine Darstellung gemäß Figur 1, zum Ende der Rückstellbewegung, bei noch geöffnetem
Einlassventil.
[0023] Dargestellt und beschrieben ist ein Spender 1, der nur im oberen Bereich dargestellt
ist.
[0024] Der Spender dient zur Ausgabe flüssiger bis pastöser Massen. Beispielsweise von Cremes.
[0025] Der Spender weist einen Spenderkopf 2 auf, eine Vorratskammer 3 und eine Pumpkammer
4.
[0026] In dem Spenderkopf 2 ist eine Spendeöffnung 5 ausgebildet, die durch einen Verschlusskolben
6 verschließbar oder zum Spenden freigebbar ist.
[0027] Der Verschlusskolben 6 weist ein distales Ende 7 und ein proximales Ende 8 auf.
[0028] In dem Spenderkopf 2 ist weiterhin ein Masseraum 9 ausgebildet, in welchem Masse
den Verschlusskolben 6 umgibt und zur Ausgabe bereitgehalten ist. Der Masseraum 9
ist über einen Verbindungsabschnitt 10, der auch als Verbindungsleitung bezeichnet
sein kann, mit der Pumpkammer 4 verbunden.
[0029] Die Pumpkammer 4 ist einerseits durch ein Einlassventil 11, das die Pumpkammer 4
von dem Vorratsraum 3 sondert, und andererseits ein Auslassventil 12 begrenzt. Das
Auslassventil 12 ist mit dem Spenderkopf 2 starr gekoppelt, so dass es bei einer Relativbewegung
des Spenderkopfes 2 zu einem feststehenden Teil des Spenders, beispielsweise dem Führungsteil
13, in eine Offenstellung oder eine Verschlussstellung verfahrbar ist.
[0030] Der Spenderkopf 2 durchläuft bei einer Betätigung zunächst einen ersten Bewegungsabschnitt,
der zu einer Bewegung um den Betrag a, vgl. Figuren 1 und 2, führt. Dieser erste Bewegungsabschnitt
ist dadurch gekennzeichnet, dass zwar das Auslassventil 12 der Pumpkammer 4 in eine
Offenstellung verfahren wird, bei der es in die Pumpkammer 4, wie aus einem Vergleich
der Figuren 1 und 2 ersichtlich, eintaucht, aber die Pumpkammer 4 im Übrigen noch
nicht verkleinert ist. Der Spenderkopf 2 durchfährt gleichsam einen Leerhub, in dem
nur auf das Auslassventil und den Verschlusskolben eingewirkt wird.
[0031] Beim Ausführungsbeispiel ist die Pumpkammer 4 einerseits durch ein bevorzugt feststehendes
Bodenteil 14 begrenzt und andererseits durch einen durch den Spenderkopf 2 bewegbaren
Pumpkolben 15. Der Pumpkolben 15 ist in an sich bekannter Weise mittels vertikal beabstandeter
Dichtlippen an einer feststehenden Pumpkammerwandung des Spenders geführt.
[0032] Auf einem zweiten Bewegungsabschnitt, der sich aus einem Vergleich der Figuren 2
und 4 ergibt, und bei welchem der Spenderkopf 2 anschließend an den Betrag a um den
Betrag b, vgl. Figur 4, bewegt ist, wird der Pumpkolben 15 - bezogen auf eine übliche
Aufstellung des Spenders bei einem Spendevorgang - weiter nach vertikal unten bewegt,
bei weiterhin geöffnetem Auslassventil 12, so dass sich die Pumpkammer 4 verkleinert
und Masse M aus der Spendeöffnung 5 ausgegeben wird, vgl. etwa Figur 4. Ein Übergang
von dem ersten in den zweiten Bewegungsabschnitt ist für einen Benutzer auch ertastbar.
Das Komprimieren der Pumpkammer ist mit einem fühlbar höheren Widerstand verbunden.
[0033] Der Spenderkopf 2 besteht in weiterer Einzelheit aus einer Kappe 34, in welcher oberseitig
eine Betätigungsmulde 16, zur Auflage etwa eines Fingers einer betätigenden Hand,
ausgeformt ist.
[0034] Innerhalb des Spenderkopfes ist fest angeordnet und entsprechend mit diesem beweglich
ein Aufnahmeteil 17 ausgebildet, in welchem unter Ausbildung des Masseraumes 9 der
Verschlusskolben 6 aufgenommen ist. Weiter ist in dem bevorzugt einteilig ausgebildeten
Aufnahmeteil 17 auch der Verbindungsabschnitt 10 ausgebildet.
[0035] Das Aufnahmeteil 17 weist für den Verschlusskolben 6 Führungsabschnitte auf, von
welchen in der Darstellung ein Führungsabschnitt 18 zu erkennen ist.
[0036] In dem Aufnahmeteil 17 ist weiter pumpkammerseitig das Auslassventil 12 der Pumpkammer
4 aufgenommen bzw. damit verbunden, bevorzugt steckgehaltert.
[0037] In einem dritten Bewegungsabschnitt, vgl. Figuren 4 und 5, fährt der Spenderkopf
2 wieder soweit hoch, dass sich das Auslassventil schließt. Das Maß der Bewegung entspricht
dabei ersichtlich dem Maß a.
[0038] In weiterer Einzelheit weist das Auslassventil 12 einen rohrförmigen Steckabschnitt
19 auf, der im Weiteren, wobei es auf die Steckfunktion nicht ankommt, diese aber
gegeben sein kann, auch als Rohrteil bezeichnet ist, der pumpkammerseitig durch eine
die Ventilwirkung erbringende Verschlussplatte 20 begrenzt ist. Die Verschlussplatte
20 ist weiter bevorzugt pumpkammerseitig mit Mitnahmevorsprüngen 21 versehen. Die
Mitnahmevorsprünge 21 ermöglichen es, den Pumpkolben 15 in einem vierten Bewegungsabschnitt,
welcher in der Darstellung der Figur 6 gerade durchlaufen ist, aus der Stellung der
Figur 5 in die Stellung der Figur 6 mitzuschleppen.
[0039] Das Auslassventil 12 weist weiter bevorzugt kopfseitig der Verschlussplatte 20 eine
oder mehrere Durchlassöffnungen 22 auf, durch welche im Öffnungszustand des Auslassventils
12 bei Verkleinerung der Pumpkammer 4 Masse M aus der Pumpkammer 4 in den Verbindungsabschnitt
10, von dort in die Massekammer 9 und schließlich zum Austritt aus der Spendeöffnung
5 förderbar ist.
[0040] Die Durchlassöffnungen 22 sind bevorzugt auch in dem, weiter bevorzugt rohrförmigen,
Steckabschnitt 19 ausgebildet. Sie treten bei einer Betätigung des Spenderkopfes 2
entsprechend dem ersten Bewegungsabschnitt, siehe auch Figur 2, in die Vorstandslage,
so dass beginnend mit dieser Stellung des Auslassventils 12 bei einem weiteren Niederdrücken
des Spenderkopfes 2 Masse M aus der Pumpkammer 4 in der beschriebenen Weise in den
Verbindungsabschnitt 10 strömen kann.
[0041] Das Aufnahmeteil 17 ist in dem schon angesprochenen, im Montagezustand gehäusefesten
Führungsteil 13 geführt. Hierzu weist das Führungsteil 13 eine bevorzugt zentrale
und weiter bevorzugt zylinderförmige Führungsöffnung 23 auf, in welche das Aufnahmeteil
17 je nach Betätigungszustand und durchfahrenem Bewegungsabschnitt unterschiedlich
tief mit einem hieran angepassten Steckabschnitt eingefahren ist.
[0042] Das Aufnahmeteil 17 ist weiter gegen einen Bodenbereich 24 des Führungsteils 13 über
eine Rückstellfeder 25 abgestützt. Die Rückstellfeder 25 wird beim Durchfahren der
genannten Bewegungsabschnitte des Spenderkopfes 2 komprimiert bzw. sorgt für die Rückstellung
des Spenderkopfes 2 in die Ausgangsstellung gemäß Figur 1.
[0043] Das Aufnahmeteil 17 bildet, bevorzugt in seinem in das Führungsteil 13 eingefahrenen
Bereich, einerseits einen durchmessergrößeren Gegenlagerbereich 26 für die Rückstellfeder
25 aus und weiter bevorzugt andererseits einen durchmesserkleineren, aber weiter bevorzugt
insgesamt zylindrischen Einfahrabschnitt 27 aus, der in einem Führungsabschnitt 28
des Führungsteils 13 aufgenommen ist und darin vertikal bewegbar ist.
[0044] In dem Führungsabschnitt 28 ist weiter ein Führungsvorsprung 29 des Pumpkolbens 15
aufgenommen, der gleichfalls hierin vertikal beweglich ist. Der Führungsvorsprung
29 ist auch an dem Steckabschnitt 19 geführt.
[0045] Nach Durchlaufen des ersten Bewegungsabschnittes, wie in Figur 2 dargestellt, kommt
eine Stirnfläche des Einfahrabschnittes 27 zur Anlage an einer entsprechenden Fläche
des Führungsvorsprungs 29 des Pumpkolbens 15 und drückt damit den Pumpkolben 15 beim
Durchfahren des zweiten Bewegungsabschnittes nach vertikal unten, wodurch das Volumen
der Pumpkammer 4 entsprechend verringert wird. Das Maß a entspricht somit bevorzugt
einem im unbetätigten Zustand des Spenders gegebenen Abstand zwischen dem Einfahrabschnitt
27 (untere Stirnfläche) und der zugeordneten Fläche des Pumpkolbens, hier speziell
des Führungsvorsprungs 29.
[0046] Die Stirnfläche des Einfahrabschnittes 27 und/oder die entsprechende Fläche des Führungsvorsprungs
29 des Pumpkolbens 15 ist im Querschnitt bevorzugt V-förmig, sich nach radial außen
bezüglich einer Mittelachse A des Verbindungsabschnittes 10 erweiternd, gebildet.
[0047] Das Einlassventil 11 der Pumpkammer 4 ist beim Ausführungsbeispiel als Rückschlagventil
gebildet. Im Einzelnen ist ein Stopfenteil 30 vorgesehen, das in einer Stecköffnung
31 des Bodenbereiches des Bodenteils 14 einsitzt. Umgebend hierzu sind eine oder mehrere
Durchlassöffnungen 32 ausgebildet, die durch ein zwischen dem Bodenbereich des Bodenteils
14 und dem Stopfenteil 30 eingefasstes Membranteil 33 abgedeckt sind.
[0048] Im Zuge einer Rückbewegung des Pumpkolbens 15 in die Ausgangsstellung, also etwa
von der Stellung der Figur 5 in die Stellung der Figur 6, wird Masse M aus dem Vorratsraum
3 durch das Einlassventil 11 gesaugt, unter Abhebung der Membran 33 von den Durchlassöffnungen
32. In Figur 6 ist der Zustand des Spenders am Ende dieser Rückbewegung dargestellt.
Lediglich zur Deutlichkeit ist das Einlassventil 11 noch im Öffnungszustand dargestellt.
[0049] Der Führungsvorsprung 29 des Pumpkolbens 15 ist ersichtlich einerseits, radial außen,
an der Innenfläche einer Führungswandung des Führungsteils 13 geführt, andererseits,
innenseitig, an einer Außenfläche des Steckabschnittes 19. Eine Führung an einem dieser
Teile kann auch ausreichend sein.
[0050] Mit Bezug zu Figur 3 ist die geometrische Gestaltung des Verschlusskolbens 6 in seinem
distalen Endbereich in weiterer Einzelheit erkennbar.
[0051] Der vorderste Teil, der Verschlussabschnitt 37, weist bevorzugt einen zylinderförmigen
Verschlussbereich 42 auf. Hieran schließt sich eine Konusfläche 38 an, mit welcher
sich der Verschlussstopfen ausgehend von dem Verschlussbereich 42 konusförmig erweitert.
An die Konusfläche 38 schließt sich ein Fortsetzungsabschnitt 40 an. Der Fortsetzungsabschnitt
40 ist im Öffnungs- wie im Verschlusszustand über seinen Umfang mit unterschiedlichem
radialen Abstand zu der Masseraumwandung 41 verlaufend vorgesehen. Im - bezogen auf
eine übliche Nutzungsstellung - oberen Bereich ist ersichtlich ein sehr kleiner Abstand
gegeben, im unteren Bereich dagegen ein größerer.
[0052] Die Konusfläche 38 liegt im Verschlusszustand an einer zugeordneten Spenderkopffläche
39 an.
[0053] Wie darüber hinaus noch etwa Figur 4 zu entnehmen ist, mündet der Verbindungsabschnitt
10 an der Mündung 35 in den Masseraum 9. Der Verschlusskolben 6 weist an seinem proximalen
Ende eine radial vorstehende Dichtausformung 36 auf, die dichtend mit der umgebenden
Masseraumwandung 41 zusammenwirkt.
[0054] Eine Mittelachse A des Verbindungsabschnittes 10 schließt mit einer Längsachse L
des Verschlusskolbens 6 einen spitzen Winkel α ein (vgl. etwa Figur 1). Der Winkel
α kann beispielsweise 10° bis 85° betragen, wobei auch alle Mittelwerte insbesondere
in ganzen Gradzahlen, hier mit in die Offenbarung einbezogen sind.
[0055] Die vorstehenden Ausführungen dienen der Erläuterung der von der Anmeldung insgesamt
erfassten Erfindungen, die den Stand der Technik zumindest durch die folgenden Merkmalskombinationen
jeweils eigenständig weiterbilden, nämlich:
Ein Spender, der dadurch gekennzeichnet ist, dass das Auslassventil 12 der Pumpkammer
4 starr gekoppelt mit dem Spenderkopf 2 ausgebildet ist und bei einer Betätigung in
einem ersten Bewegungsabschnitt des Spenderkopfes 2, in dem bereits eine Freigabe
der Verschlussöffnung 5 erfolgt, eine Bewegung in die Offenstellung erfolgt, beispielsweise
das Auslassventil 12 in die Pumpkammer 4 einfährt, ohne dass es zu einer, jedenfalls
keiner wesentlichen, Verkleinerung der Pumpkammer 4 im Übrigen kommt.
[0056] Ein Spender, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der Verschlusskolben 6 an seinem
proximalen Ende, gesehen von dem distalen Ende jenseits der Mündung 35 des Verbindungsabschnittes
10, eine radial bezüglich der Längsachse L des Verschlusskolbens 6 vorstehende Dichtausformung
36 aufweist und an seinem distalen Ende einen im Verschlusszustand in die Spendeöffnung
5 eingefahrenen Verschlussabschnitt 37 aufweist.
[0057] Ein Spender, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der zwischen der Dichtausformung
36 und dem Verschlussabschnitt 37 ausgebildete Masseraum 9, der jedenfalls nach einer
Erstbetätigung des Spenders 1 mit Masse M gefüllt ist, in welchen der dann gleichfalls
mit Masse M gefüllte Verbindungsabschnitt 10 mündet, in dem ersten Bewegungsabschnitt
des Spenderkopfes 2 eine größere Volumenzunahme aufweist als es dem Volumen der zugleich
durch den Verbindungsabschnitt 10 nachströmenden Masse M entspricht.
[0058] Ein Spender, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der Verschlussabschnitt 37 einen
bezüglich der Längsachse L des Verschlusskolbens 6 zylindrisch geformten Verschlussbereich
42 aufweist.
[0059] Ein Spender, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der Verschlussabschnitt 37 zum
proximalen Ende des Verschlusskolbens 6 hin anschließend an den Verschlussbereich
42 unter Ausbildung einer Konusfläche 38 einen Erweiterungsabschnitt aufweist.
[0060] Ein Spender, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die Konusfläche 38 im Verschlusszustand
gleichfalls dichtend an einer entsprechend geformten Spenderkopffläche 39anliegt.
[0061] Ein Spender, der dadurch gekennzeichnet ist, dass anschließend an den Erweiterungsabschnitt
an dem Verschlusskolben 6 ein Fortsetzungsabschnitt ausgebildet ist, dessen Außenfläche
bei üblicher Spenderbenutzung im Verschlusszustand einen Teil des Masseraums 9 begrenzt.
[0062] Ein Spender, der dadurch gekennzeichnet ist, dass eine Außenfläche des Verschlusskolbens
6 zur Ausbildung des Masseraums 9 von einer Masseraumwandung 41 des Spenderkopfes
über die Länge des Verschlusskolbens 6 mit unterschiedlichem radialen Abstand umgeben
ist.
[0063] Ein Spender, der dadurch gekennzeichnet ist, dass eine Außenfläche des Verschlusskolbens
6 zur Ausbildung des Masseraums 9 von einer Masseraumwandung 41 des Spenderkopfes
über den Umfang des Verschlusskolbens 6 mit unterschiedlichem radialen Abstand umgeben
ist.
[0064] Ein Spender, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der Pumpkolben 15 relativ zu dem
Aufnahmeteil 17 begrenzt beweglich angeordnet ist.
[0065] Ein Spender, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die Verbindung mittels eines Rohrteils
gegeben ist.
[0066] Ein Spender, der dadurch gekennzeichnet ist, dass das eine Durchströmöffnung aufweisende
Rohrteil mit dem Aufnahmeteil 17 steckverbunden ist.
[0067] Ein Spender, der dadurch gekennzeichnet ist, dass das Rohrteil den Pumpkolben durchsetzt.
[0068] Ein Spender, der dadurch gekennzeichnet ist, dass das Rohrteil den Pumpkolben zentral
durchsetzt.
[0069] Ein Spender, der dadurch gekennzeichnet ist, dass Rohrteil eine Ventilplatte ausbildet.
[0070] Ein Spender, der dadurch gekennzeichnet ist, dass das Rohrteil Durchströmöffnungen
ausbildet.
[0071] Ein Spender, der dadurch gekennzeichnet ist, dass das Rohrteil einen Mitnahmevorsprung
21 ausbildet.
[0072] Ein Spender, der dadurch gekennzeichnet ist, dass das Rohrteil einteilig mit der
Ventilplatte ausgebildet ist.
[0073] Spender nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohrteil
einteilig mit den Durchströmöffnungen ausgebildet ist.
[0074] Ein Spender, der dadurch gekennzeichnet ist, dass das Rohrteil einteilig mit einem
Mitnahmevorsprung 21 ausgebildet ist.
[0075] Ein Spender, der dadurch gekennzeichnet ist, dass das Verschlussteil als Verschlusskolben
6 ausgebildet ist.
Bezugszeichenliste
| 1 |
Spender |
26 |
Gegenlagerbereich |
| 2 |
Spenderkopf |
27 |
Einfahrabschnitt |
| 3 |
Vorratsraum |
28 |
Führungsabschnitt |
| 4 |
Pumpkammer |
29 |
Führungsvorsprung |
| 5 |
Spendeöffnung |
30 |
Stopfenteil |
| 6 |
Verschlusskolben |
31 |
Stecköffnung |
| 7 |
distales Ende |
32 |
Durchlassöffnung |
| 8 |
proximales Ende |
33 |
Membranteil |
| 9 |
Masseraum |
34 |
Kappe |
| 10 |
Verbindungsabschnitt |
35 |
Mündung |
| 11 |
Einlassventil |
36 |
Dichtausformung |
| 12 |
Auslassventil |
37 |
Verschlussabschnitt |
| 13 |
Führungsteil |
38 |
Konusfläche |
| 14 |
Bodenteil |
39 |
Spenderkopffläche |
| 15 |
Pumpkolben |
40 |
Fortsetzungsabschnitt |
| 16 |
Betätigungsmulde |
41 |
Masseraumwandung |
| 17 |
Aufnahmeteil |
42 |
Verschlussabschnitt |
| 18 |
Führungsabschnitt |
|
|
| 19 |
Steckabschnitt |
a |
Betrag |
| 20 |
Verschlussplatte |
b |
Betrag |
| 21 |
Mitnahmevorsprung |
a |
Winkel |
| 22 |
Durchlassöffnung |
A |
Mittelachse |
| 23 |
Führungsöffnung |
L |
Längsachse |
| 24 |
Bodenbereich |
M |
Masse |
| 25 |
Rückstellfeder |
|
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1. Spender (1) zur Ausgabe flüssiger bis pastöser Massen, mit einem zur Ausgabe von Masse
(M) gegen Federkraft bewegbaren Spenderkopf (2), einem Vorratsraum (3) und einer ein
Einlassventil (11) und ein Auslassventil (12) aufweisenden Pumpkammer (4), wobei in
dem Spenderkopf (2) eine Spendeöffnung (5) ausgebildet ist und zum Verschluss oder
Freigabe der Spendeöffnung (5) ein in Richtung seiner Längsachse (L) bewegbarer, ein
der Spendeöffnung (5) zugeordnetes distales und ein proximales Ende aufweisender und
in einem Masseraum (9) des Spenderkopfes (2) angeordneter Verschlusskolben (6) vorgesehen
ist, wobei weiter zwischen dem distalen und proximalen Ende des Verschlusskolbens
(6) ein Verbindungsabschnitt (10) von der Pumpkammer (4) zu dem Masseraum (9) in den
Masseraum (9) mündet, welcher Verbindungsabschnitt (10) eine Mittelachse (A) aufweist,
die in einem bei üblicher Nutzung des Spenders (1) gegebenen Vertikalschnitt in einem
rechten oder spitzen Winkel (α) zu der Längsachse (L) des Verschlusskolbens (6) verläuft,
dadurch gekennzeichnet, dass das Auslassventil (12) der Pumpkammer (4) starr gekoppelt mit dem Spenderkopf (2)
ausgebildet ist und bei einer Betätigung in einem ersten Bewegungsabschnitt des Spenderkopfes
(2), in dem bereits eine Freigabe der Verschlussöffnung (5) erfolgt, eine Bewegung
in die Offenstellung erfolgt, beispielsweise das Auslassventil (12) in die Pumpkammer
(4) einfährt, ohne dass es zu einer, jedenfalls keiner wesentlichen, Verkleinerung
der Pumpkammer (4) im Übrigen kommt, dass der Verschlusskolben (6) an seinem proximalen
Ende, gesehen von dem distalen Ende jenseits der Mündung (35) des Verbindungsabschnittes
(10), eine radial bezüglich der Längsachse (L) des Verschlusskolbens (6) vorstehende
Dichtausformung (36) aufweist und an seinem distalen Ende einen im Verschlusszustand
in die Spendeöffnung (5) eingefahrenen Verschlussabschnitt (37) aufweist und dass
der zwischen der Dichtausformung (36) und dem Verschlussabschnitt (37) ausgebildete
Masseraum (9), der jedenfalls nach einer Erstbetätigung des Spenders (1) mit Masse
(M) gefüllt ist, in welchen der dann gleichfalls mit Masse (M) gefüllte Verbindungsabschnitt
(10) mündet, in dem ersten Bewegungsabschnitt des Spenderkopfes (2) eine größere Volumenzunahme
aufweist als es dem Volumen der zugleich durch den Verbindungsabschnitt (10) nachströmenden
Masse (M) entspricht.
2. .Spender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussabschnitt (37) einen bezüglich der Längsachse (L) des Verschlusskolbens
(6) zylindrisch geformten Verschlussbereich (42) aufweist.
3. Spender nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussabschnitt (37) zum proximalen Ende des Verschlusskolbens (6) hin anschließend
an den Verschlussbereich (42) unter Ausbildung einer Konusfläche (38) einen Erweiterungsabschnitt
aufweist.
4. Spender nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Konusfläche (38) im Verschlusszustand gleichfalls dichtend an einer entsprechend
geformten Spenderkopffläche (39) anliegt.
5. Spender nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass anschließend an den Erweiterungsabschnitt an dem Verschlusskolben (6) ein Fortsetzungsabschnitt
ausgebildet ist, dessen Außenfläche bei üblicher Spenderbenutzung im Verschlusszustand
einen Teil des Masseraums (9) begrenzt.
6. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Außenfläche des Verschlusskolbens (6) zur Ausbildung des Masseraums (9) von
einer Masseraumwandung (41) des Spenderkopfes über die Länge des Verschlusskolbens
(6) mit unterschiedlichem radialen Abstand umgeben ist.
7. Spender nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenfläche des Verschlusskolbens (6) zur Ausbildung des Masseraums (9) von der
Masseraumwandung (41) des Spenderkopfes über den Umfang des Verschlusskolbens (6)
mit unterschiedlichem radialen Abstand umgeben ist.
8. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Pumpkolben (15) vorgesehen ist und dass der Pumpkolben (15) mit dem Aufnahmeteil
(17) mittels eines Rohrteils verbunden ist.
9. Spender nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohrteil den Pumpkolben (15) durchsetzt.
10. Spender nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohrteil den Pumpkolben (15) zentral durchsetzt.
11. Spender nach einem der Ansprüche 8 -10, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohrteil eine Verschlussplatte (20) ausbildet.
12. Spender nach einem der Ansprüche 8 -11, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Durchlassöffnung (22) aufweisende Rohrteil mit dem Aufnahmeteil (17) steckverbunden
ist.
13. Spender nach einem der Ansprüche 8 -12, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohrteil mehrere Durchlassöffnungen (22) ausbildet.
14. Spender nach einem der Ansprüche 8 -13, dadurch gekennzeichnet, dass das das Rohrteil einen Mitnahmevorsprung (21) ausbildet.
1. A dispenser (1) for dispensing liquid to pasty masses, with a dispenser head (2) that
can move under exposure to a spring force for dispensing mass (M), a storage chamber
(3) and a pump chamber (4) exhibiting an inlet valve (11) and an outlet valve (12),
wherein the dispenser head (2) incorporates a dispenser opening (5) and, in order
to seal or release the dispenser opening (5), a closure piston (6) that can be moved
in the direction of its longitudinal axis (L), exhibits a distal end allocated to
the dispenser opening (5) and a proximal end, and is situated in a mass space (9)
of the dispenser head (2), wherein a section (10) that connects the pump chamber (4)
to the mass space (9) further empties into the mass space (9) between the distal and
proximal end of the closure piston (6), wherein said connecting section (10) exhibits
a central axis (A) that runs at a right or acute angle (α) relative to the longitudinal
axis (L) of the closure piston (4) in a vertical section that is present during conventional
usage of the dispenser (1), characterized in that the outlet valve (12) of the pump chamber (4) is rigidly coupled with the dispenser
head (2), and, when actuated in a first movement segment of the dispenser head (2)
that already involves a release of the closure opening (5), a movement into the open
position takes place, for example the outlet valve (12) enters the pump chamber (4),
without otherwise making the pump chamber (4) smaller, at least not significantly
and that the proximal end of the closure piston (6), as viewed from the distal end
beyond the orifice (35) of the connecting section (10), exhibits a sealing formation
(36) that protrudes radially in relation to the longitudinal axis (L) of the closure
piston (6), and that its distal end exhibits a sealing section (37) that is introduced
into the dispenser opening (5) in the sealed state and that the mass space (9) formed
between the sealing formation (36) and sealing section (37), which in any event is
filled with mass (M) after the dispenser (1) is first actuated, into which the connecting
section (10) then likewise filled with mass (M) empties, exhibits a greater increase
in volume in the first movement segment of the dispenser head (2) than corresponds
to the volume of the mass (M) that simultaneously continues to flow through the connecting
section (10).
2. The dispenser according to claim 1, characterized in that the sealing section (37) exhibits a sealing area (42) that is cylindrically shaped
relative to the longitudinal axis (L) of the closure piston (6).
3. The dispenser according to claim 2, characterized in that the sealing section (37) exhibits an expansion section toward the proximal end of
the closure piston (6) adjoining the sealing area (42), with the formation of a conical
surface (38).
4. The dispenser according to claim 3, characterized in that the conical surface (38) in the sealed state also tightly abuts against a correspondingly
shaped dispenser head surface (39).
5. The dispenser according to one of claims 3 or 4, characterized in that the expansion section is followed by a continuation section formed on the closure
piston (6), the outer surface of which borders part of the mass space (9) during conventional
dispenser use in the sealed state.
6. The dispenser according to one of the preceding claims, characterized in that an outer surface of the closure piston (6) is enveloped by a mass space wall (41)
of the dispenser head over the length of the closure piston (6) at a varying radial
distance so as to form the mass space (9).
7. The dispenser according to claim 6, characterized in that an outer surface of the closure piston (6) is enveloped by a mass space wall (41)
of the dispenser head over the periphery of the closure piston (6) at a varying radial
distance so as to form the mass space (9).
8. The dispenser according to one of the preceding claims, characterized in that a pump piston (15) is provided and that the pump piston (15) is connected to the
receiving part (17) by means of a pipe section.
9. The dispenser according to claim 8, characterized in that the pipe section passes through the pump piston (15).
10. The dispenser according to claim 9, characterized in that the pipe section centrally passes through the pump piston (15).
11. The dispenser according to one of claims 8 -10, characterized in that the pipe section forms a sealing plate (20).
12. The dispenser according to claim 8 - 11, characterized in that the pipe section exhibiting a flow-through opening (22) is plug-connected with the
receiving part (17).
13. The dispenser according to one of claims 8 - 12, characterized in that the pipe section forms several flow-through openings (22).
14. The dispenser according to one of claims 8 - 13, characterized in that the pipe section forms an engaging projection (21).
1. Distributeur (1) pour distribuer des masses liquides à pâteuses, comprenant une tête
de distribution (2) mobile à l'encontre d'une force élastique pour distribuer une
masse (M), un réservoir de stockage (3) et une chambre de pompage (4) présentant une
valve d'admission (11) et une valve de sortie (12), dans lequel une ouverture de distribution
(5) est formée dans la tête de distribution (2) et un piston d'obturation (6) est
prévu pour obturer ou libérer l'ouverture de distribution (5) lequel est déplaçable
dans la direction de son axe longitudinal (L), présente une extrémité distale associée
à l'ouverture de distribution (5) et une extrémité proximale, et est agencé dans une
chambre à masse (9) de la tête de distribution (2), dans lequel en outre une partie
de raccordement (10) de la chambre de pompage (4) à la chambre à masse (9) débouche
dans la chambre à masse (9) entre les extrémités distale et proximale du piston d'obturation
(6), laquelle partie de raccordement (10) présente un axe médian (A) qui, dans une
section verticale donnée lors d'une utilisation habituelle du distributeur (1), s'étend
selon un angle droit ou aigu (α) par rapport à l'axe longitudinal (L) du piston d'obturation
(6), caractérisé en ce que la soupape d'échappement (12) de la chambre de pompage (4) est formée couplée de
manière rigide à la tête de distribution (2), et lors d'un actionnement survient,
dans une première partie de déplacement de la tête de distribution (2) où survient
déjà une libération de l'ouverture de distribution (5), un déplacement dans la position
ouverte, par exemple la soupape d'échappement (12) pénètre dans la chambre de pompage
(4), sans provoquer autrement de réduction, ou du moins non substantielle, de la chambre
de pompage (4), en ce que le piston d'obturation (6) présente à son extrémité proximale, vue à partir de l'extrémité
distale au-delà de l'embouchure (35) de la partie de raccordement (10), une formation
d'étanchéité (36) faisant saillie radialement par rapport à l'axe longitudinal (L)
du piston d'obturation (6) et présente une partie d'obturation (37) à son extrémité
distale qui, dans l'état obturé, est engagée dans l'ouverture de distribution (5),
et en ce que la chambre à masse (9) formée entre la formation d'étanchéité (36) et la partie d'obturation
(37), qui est remplie en tout état de cause avec de la masse (M) après un premier
actionnement du distributeur (1) et dans laquelle débouche la partie de raccordement
(10) alors également rempli avec de la masse (M), présente dans la première partie
de déplacement de la tête de distribution (2) une augmentation de volume supérieure
à celle du volume de la masse (M) affluant en même temps à travers la partie de raccordement
(10).
2. Distributeur selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie d'obturation (37) présente une zone d'obturation (42) de forme cylindrique
par rapport à l'axe longitudinal (L) du piston d'obturation (6).
3. Distributeur selon la revendication 2, caractérisé en ce que la partie d'obturation (37) présente à la suite de la zone d'obturation (42) vers
l'extrémité proximale du piston d'obturation (6), une partie d'élargissement avec
formation d'une surface conique (38).
4. Distributeur selon la revendication 3, caractérisé en ce que la surface conique (38), dans l'état obturé, vient également en appui étanche contre
une surface (39) de forme correspondante de la tête de distribution.
5. Distributeur selon l'une des revendications 3 ou 4, caractérisé en ce qu'à la suite de la partie d'élargissement du piston d'obturation (6) est formée une
partie de prolongement, dont la surface extérieure délimite à l'état obturé, lors
d'une utilisation habituelle du distributeur, une partie de la chambre à masse (9).
6. Distributeur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une surface extérieure du piston d'obturation (6) est entourée pour former la chambre
à masse (9) par une paroi (41) de la chambre à masse de la tête de distribution sur
la longueur du piston d'obturation (6) avec une distance radiale variable.
7. Distributeur selon la revendication 6, caractérisé en ce que la surface extérieure du piston d'obturation (6) est entourée pour former la chambre
à masse (9) par la paroi (41) de la chambre à masse de la tête de distribution avec
une distance radiale variable sur la circonférence du piston d'obturation (6).
8. Distributeur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un piston de pompe (15) est prévu et en ce que le piston de pompe (15) est relié à la partie de réception (17) au moyen d'une partie
tubulaire.
9. Distributeur selon la revendication 8, caractérisé en ce que la partie tubulaire traverse le piston de pompe (15).
10. Distributeur selon la revendication 9, caractérisé en ce que la partie tubulaire traverse le piston de pompe (15) de manière centrale.
11. Distributeur selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que la partie tubulaire forme une plaque d'obturation (20).
12. Distributeur selon l'une des revendications 8 à 11, caractérisé en ce que la partie tubulaire présentant une ouverture de passage (22) est assemblée par enfichage
avec la partie de réception (17).
13. Distributeur selon l'une des revendications 8 à 12, caractérisé en ce que la partie tubulaire forme une pluralité d'ouvertures de passage (22).
14. Distributeur selon l'une des revendications 8 à 13, caractérisé en ce que la partie tubulaire forme une saillie d'entraînement (21).