[0001] Die Erfindung betrifft eine Bettwäsche mit Fußtasche.
[0002] Aus der Druckschrift
DE 20 2004 006 500 U1 ist eine Bettwäsche mit wärmendem Fußsack bekannt. Hier ist ein Fußsack offenbart,
der an der Unterseite am Fußende einer Bettwäsche angearbeitet ist. Der Fußsack ist
an der unteren Kante am Fußende der Bettwäsche hinter den beiden äußeren Kanten auf
seiner gesamten Länge angenäht, sodass eine wärmende Hülle entsteht, die zur oberen
Seite hin offen ist.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung zum Wärmen von Füßen zu schaffen,
welche an die Bedürfnisse eines Benutzers anpassbar ist.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung wird durch eine Bettwäsche nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte
Ausführungsformen werden gemäß den anhängenden Ansprüchen ausgeführt.
[0005] Die Erfindung stellt eine Bettwäsche bereit, die im Wesentlichen in Form eines durch
zwei gegenüber liegende Seitenkanten in Längsrichtung (folgend auch als Längskante"
bezeichnet) und zwei gegenüber liegende Seitenkanten in Breitenrichtung (folgend auch
als Breitkante" bezeichnet) definierten Rechtecks aus einer doppellagigen Gewebeschicht
ausgebildet ist. Dabei ist entlang einer der Längskanten oder entlang einer der Breitkanten
eine verschließbare Öffnung vorgesehen, um ein Bettwäscheelement wie z. B. eine Decke
einzubringen. An einem Ende der Bettwäsche ist entlang einer der Breitkanten aus einer
Gewebeschicht eine Tasche ausgebildet. Die Tasche weist eine von der einen der Breitkanten
beanstandete Öffnung auf, die sich zwischen den Längskanten erstreckt. Der Abstand
der Öffnung zu der einen der Breitkanten beträgt dabei einen Wert, der maximal der
Hälfte der Länge der Bettwäsche entlang der Längskante entspricht. Außerdem ist die
Tasche entlang der Längskante mittels lösbarer Verbindungselemente mit der Bettwäsche
verbunden. Bevorzugt liegt der Abstand der Öffnung zu der einen der Breitkanten in
einem Bereich zwischen 0,6 m und 1,2 m. Bevorzugter liegt der Abstand der Öffnung
zu der einen der Breitkanten in einem Bereich zwischen 0,8 m und 1,0 m. Am bevorzugtesten
beträgt der Abstand der Öffnung zu der einen der Breitkanten 0,9 m.
[0006] Da die Tasche entlang der Längskante lösbar mit der Bettwäsche verbunden ist, ermöglicht
dies einem Benutzer bei entsprechenden klimatischen Verhältnissen wie z. B. einer
wärmeren Jahreszeit die Tasche um die Breitkante umzuschlagen, wodurch ein angenehmeres
Gefühl von Schlafen in der warmen Jahreszeit entsteht. Außerdem kann ein Benutzer,
dessen Körpergröße weit über das übliche Durchschnittsmaß hinaus geht, die Decke alternativ
in einer verlängerten Form verwenden.
[0007] Die Verbindung der Tasche mit der Bettwäsche entlang der Breitkanten ist mit lösbaren
Verbindungselementen ausgeführt, wodurch ein vollständiges Abnehmen der Tasche von
der Bettwäsche möglich ist.
[0008] Die Tasche ist aus einem doppellagigen Gewebe ausgeführt. Durch eine im Bereich der
Öffnung der Tasche vorgesehene und mittels eines lösbaren Verbindungselements verschließbar
ausgeführte Öffnung kann dann ein Bettwäscheelement wie z. B. eine an die Tasche angepasste
Decke oder ein angepasstes Federbett (Tuchent) zwischen die zwei Gewebelagen der Tasche
eingebracht werden. Dadurch ist es vorteilhaft möglich, dass die in der Tasche untergebrachten
Füße von beiden Seiten ein gleichmäßiges Gefühl empfinden.
[0009] Die Tasche ist durch Umschlagen der Bettwäsche an einem Ende in Breitenrichtung und
Verbinden des umgeschlagenen Teils entlang der Längskanten geformt. Es ist möglich,
die Tasche wieder zu öffnen und die Decke zu verlängern, ohne dass einem Benutzer
an dem Fußende der Bettwäsche ein durch Verbindungselemente hervorgerufenes unangenehmes
Gefühl vermittelt wird, wie z.B. durch einen geöffneten Reißverschluss, der an den
Füßen kratzt.
[0010] Vorteilhaft können Sicherungselemente z.B. in Form von Häkchen, Druckknöpfen, Klettverschlusselementen,
oder mit einem Druckknopf fixierbare Gewebestreifen oder Schnüren vorgesehen sein,
die ein unbeabsichtigtes Öffnen der lösbaren Verbindungselemente wie z.B. Reißverschlüsse
verhindern.
[0011] Vorteilhaft kann die Länge der Tasche variabel einstellbar sein. Bevorzugt liegt
die Länge der Tasche in einem Bereich zwischen 0,6 m und 1,2 m. Bevorzugter liegt
die Länge der Tasche in einem Bereich zwischen 0,8 m und 1,0m. Am bevorzugtesten beträgt
die Länge der Tasche 0,9 m.
[0012] Vorteilhaft kann es sich bei der Bettwäsche um einen Deckenüberzug handeln. Anstelle
eines Deckenüberzugs kann sich der Begriff Bettwäsche aber auch auf einen Polster-/Kissenüberzug,
einen Tuchent-/Polsterbett-/Federbettüberzug oder andere aus einer doppellagigen Gewebeschicht
hergestellte Überzüge handeln.
[0013] Als lösbares Verbindungselement gemäß der Erfindung kann insbesondere ein Reißverschluss,
ein Klettverschluss, Druckknöpfe, durch Knopflöcher geführte Knöpfe und ähnliches
Anwendung finden.
[0014] Die voranstehend aufgezählten Beispiele für Verbindungselemente können ebenfalls
für die Verbindung der Bettwäsche mit der Tasche Anwendung finden.
[0015] Vorteilhaft kann die Tasche der Bettwäsche durch Öffnen der lösbaren Verbindungselemente
entlang der Längskante der Bettwäsche als Verlängerung der Bettwäsche dienen.
[0016] Derzeit bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden mit Bezug auf die anhängenden
Zeichnungen beschrieben. In diesen zeigt:
Fig. 1a eine schematische Ansicht einer Unterseite einer Decke mit der Tasche als
Vergleichsbeispiel zum Besseren Verständnis der Erfindung;
Fig. 1b eine schematische Ansicht einer Oberseite der Decke aus Fig. 1a;
Fig. 1c eine schematische Ansicht der Decke aus Fig. 1a in einem verlängerten Zustand;
Fig. 2 schematisch eine Unterseite einer erfindungsgemäßen Bettwäsche gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform;
Fig. 3 eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Bettwäsche gemäß einer weiteren
Ausführungsform;
Fig. 4 eine schematische Ansicht einer Oberseite einer erfindungsgemäßen Bettwäsche;
Fig. 5 eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Bettwäsche in einem verlängerten
Zustand;
Fig. 6 eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Bettwäsche in einem teilverlängertem
Zustand.
[0017] Im Folgenden wird eine Decke anhand der Figuren 1a, 1b und 1c als Vergleichsbeispiel
zum Besseren Verständnis der Erfindung beschrieben.
[0018] Eine Decke ist im Wesentlichen in Form eines Rechtecks ausgebildet, das durch zwei
Kanten 9, 11 in Längsrichtung und zwei Kanten 5, 7 in Breitenrichtung definiert ist.
An einem Ende der Decke ist entlang der Kante 5 in Breitenrichtung eine Tasche 2 vorgesehen,
die ebenfalls im Wesentlichen eine rechteckige Form aufweist. Die Tasche 2 ist an
drei ihrer Seitenkanten mit der Kante 5 der Decke in Breitenrichtung bzw. den Kanten
9, 11 der Decke in Längsrichtung mittels Vernähung verbunden. Die nicht verbundene
Kante bildet eine Öffnung 1 aus, sodass es möglich ist, durch die Öffnung 1 Gegenstände
oder Körperteile wie z.B. Füße in den Bereich zwischen Decke und der Tasche 2 einzubringen.
[0019] Die Öffnung 1 liegt dabei in etwas einen Abstand I von der Kante 5 der Breite der
Decke nach entfernt. Bevorzugt liegt der Abstand I in einem Bereich zwischen 0,6 m
und 1,2 m. Bevorzugter liegt der Abstand I in einem Bereich zwischen 0,8 m und 1,0
m. Ab bevorzugtesten beträgt der Abstand l 0,9 m.
[0020] Aus Fig. 1b ist ersichtlich, dass die Tasche 2 entlang des Abstands l mittels einer
lösbaren Verbindung 3 mit der Decke verbunden ist. Die gestrichelte Linie in Fig.
1b stellt die Lage der Öffnung 1 an der in der Fig. 1b verdeckten Unterseite der Decke
dar.
[0021] Bevorzugt sind lösbare Verbindungselemente wie z. B. Klettverschlüsse, Reißverschlüsse,
Druckknöpfe, Knopf-Knopflochverbindungen usw. eingesetzt. Durch das Lösen der Verbindungselemente
ist es möglich, das die Tasche ausbildende Material alternativ als Verlängerung der
Decke einzusetzen.
[0022] Fig. 1c zeigt die Decke in einem Zustand, in dem die Tasche 2 durch Umklappen um
die Breitkante 5 als Verlängerung der Decke dient. Dieser Zustand ist bei Einsatz
von lösbaren Verbindungsmitteln durch Öffnen derselben einfach herstellbar.
[0023] Figs. 2, 3 und 4 zeigen Ausführungsformen gemäß der Erfindung, die an einer Bettwäsche
in Form eines Deckenüberzugs angewendet ist. Ein Deckenüberzug gemäß Ausführungsform
besteht aus zwei Lagen eines Gewebes, die an drei Kanten 109, 115 und 111 miteinander
verbunden sind - beispielsweise durch Vernähen.
[0024] Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, ist entlang einer an einem Fußende liegenden Breitkante
115 eine mittels Reißverschluss 107 verschließbare Öffnung vorgesehen, durch die eine
Decke in den Deckenüberzug eingebracht werden kann. Nach dem Einbringen der Decke
wird der Reißverschluss 107 geschlossen.
[0025] Außerdem ist an der Kante 115, die einem Fußende der Decke entspricht, eine Tasche
104 vorgesehen, die ebenfalls aus zwei übereinander liegenden Gewebeschichten ausgebildet
ist. Die beiden Gewebeschichten der Tasche sind an drei Kanten miteinander vernäht,
während an der vierten Kante eine durch einen Reißverschluss 105 verschließbare Öffnung
ausgebildet ist. Die Tasche 104 ist mittels Reißverschlüssen 101, 102 und 106 an dem
Deckenüberzug abnehmbar angebracht, wodurch eine Öffnung entsteht, die im Wesentlichen
parallel zu der Kante 115 verläuft und um einen Abstand l von der Kante 115 beanstandet
ist.
[0026] Ähnlich wie bei der anhand von Figs. 1a bis 1c beschriebenen Decke liegt der Abstand
l bevorzugt in einem Bereich zwischen 0,6 m und 1,2 m. Bevorzugter liegt der Abstand
I in einem Bereich zwischen 0,8 m und 1,0 m. Am bevorzugtesten beträgt der Abstand
l 0,9 m.
[0027] Durch das Öffnen des Reißverschlusses 105 und Einbringen eines an die Ausmaße der
Tasche (Breite b, Länge l) angepassten Deckenelements (eine kleine Decke mit den Maßen
b und l) und danach Verschließen des Reißverschlusses 105 ist die Tasche 104 zur Verwendung
bereit. Als Deckenelement ist beispielsweise eine Decke oder ein Federbett (Tuchent)
einsetzbar.
[0028] Falls für einen Benutzer kein Bedarf besteht, seine Füße in der Tasche 104 unterzubringen,
indem er die Füße durch die Öffnung 103 zwischen den die Bettdecke enthaltenen Überzug
und die Tasche 104 einbringt, kann die Tasche durch Öffnen der Reißverschlüsse 101
und 106 entlang der Kante 115 nach außen geklappt werden, wodurch die Decke verlängert
wird. Dies ist in der Figur durch den Pfeil A angezeigt.
[0029] Ebenfalls ist es möglich durch zusätzliches Öffnen des Reißverschlusses 102 die Tasche
vollständig von dem die Decke enthaltenden Überzug abzutrennen, falls auch kein Bedarf
bestehen sollte, den Deckenüberzug durch Umklappen entlang der Kante 115 zu verlängern.
[0030] An den Enden der an den Längskanten 109, 111 angeordneten Reißverschlüsse 101 und
106 sind Sicherungselemente bevorzugt in Form von Stoffstreifen 121 und 123 vorgesehen,
die mittels entsprechender Druckknöpfe 122a, 122b und 124a und 124b an der Tasche
fixiert werden, und dabei verhindern, dass der jeweilige Reißverschluss 101, 106 durch
Bewegungen des Benutzers unbeabsichtigt geöffnet wird.
[0031] In etwa der Mitte zwischen den Stoffstreifen 121 bzw. 123 und der Kante 115 sind
beidseitig des Deckenüberzugs zweite Stoffstreifen 125 und 127 mit Druckknöpfen 126a,
126b bzw. 128a, 128b vorgesehen, die als zusätzliche Sicherung des jeweiligen Reißverschlusses
101 bzw. 106 dienen können.
[0032] Als Sicherung des Reißverschlusses sind bevorzugt jeweils Sicherungselemente wie
Druckknöpfe, Häkchen, Knopf-Knopflochverbindungen etc. eingesetzt.
[0033] Außerdem besteht die Möglichkeit, die Druckknöpfe 122a und 124a der Stoffstreifen
121 und 123 mit den Druckknöpfen 126b bzw. 128b zu verbinden und damit den Deckenüberzug
unter Beibehaltung einer verkürzten Tasche zu verlängern. Dies ist beispielhaft in
Fig. 6 gezeigt.
[0034] Dies bedeutet, dass die Decke oder der Deckenüberzug nur zu einem Teil der möglichen
Länge verlängert wird, dafür aber auch eine verkürzte Tasche gebildet werden kann.
Entsprechend ist es für überdurchschnittlich große Personen möglich, neben dem Vorteil
eines verlängerten Deckenüberzuges/einer verlängerten Decke auch den Vorteil der Tasche
zu genießen.
[0035] Dabei liegt eine Länge l1 der Tasche bevorzugt zwischen 0,7 m und 0,8 m, noch bevorzugter
zwischen 0,5 m und 0,6 m und beträgt am bevorzugtesten 0,4 m. Eine Länge l2 der Verlängerung
liegt dann bevorzugt zwischen 0,1 m und 0,2 m, noch bevorzugter zwischen 0,3 m und
0,4 m und beträgt am bevorzugtesten 0,5 m.
[0036] Fig. 3 zeigt eine Variante des Deckenüberzugs. In Fig. 3 sind den Elementen, die
bereits aus Fig. 2 bekannt sind, die gleichen Bezugszeichen zugewiesen. Deren Beschreibung
wird daher nicht wiederholt.
[0037] Der wesentliche Unterschied des in Fig. 3 schematisch dargestellten Deckenüberzuges
gegenüber dem in Fig. 2 Dargestellten ist das Weglassen des Reißverschlusses 102,
wodurch es möglich ist, durch Öffnen der Reißverschlüsse 101 und 106 die Tasche 104
gemäß dem Pfeil B nach außen umzuklappen und so den Deckenüberzug zu verlängern. Somit
kann eine Person, deren Größe das übliche
[0038] Durchschnittmaß übersteigt, ihre Füße unter der durch die Tasche 104 gebildeten Verlängerung
unterbringen, ohne durch den weggelassenen Reißverschluss 102 ein störendes Gefühl
zu empfinden.
[0039] Fig. 5 ist eine schematische Darstellung des derart verlängerten Deckenüberzugs.
Das Verlängern der Decke erfolgt durch das Öffnen der Sicherungselemente 121, 123
der Reißverschlüsse 121, 106 sowie das öffnen der Reißverschlüsse 101, 106 in deren
Halbteile 101a, 101b bzw. 106a, 106b und das darauffolgende Umschlagen der Tasche
104 zu einer Verlängerung.
[0040] Fig. 4 zeigt die Oberseite des Deckenüberzugs aus Fig. 2 oder Fig. 3. Nähte 113 dienen
zur Befestigung des an dem Überzug angebrachten Reißverschlusses 101 bzw. 106.
[0041] Bevorzugt entspricht die Breite der Tasche der Breite der Decke bzw. des Deckenüberzugs.
Daher entspricht das Maß b in den Figuren der Breite der Decke bzw. Deckenüberzugs.
Während in den Figuren eine Decke für eine Einzelperson schematisch dargestellt ist,
kann die Erfindung auch auf einen überbreiten Überzug oder eine überbreite Decke angewendet
werden, der/die für zwei oder mehrere Personen geeignet ist.
[0042] In diesem Fall ist es auch möglich, die Tasche selbst zu teilen, sodass eine Person
ihre Füße in ihrer Teiltasche unterbringen kann, während die andere Person ihre Teiltasche
öffnen oder vollständig entfernen kann. Eine Teilung kann im Wesentlichen in der Mitte
der Tasche parallel zu den Längskanten durch Vernähen oder mittels lösbarer Verbindungselemente
erfolgen. Dabei kann die Teilung so ausgeführt sein, dass die Teilung der Tasche aufgehoben
wird, oder dass eine der beiden geteilten Taschen analog zu der in Fig. 2 gezeigten
Tasche entfernt oder analog zu der in Fig. 3 gezeigten Tasche umgeklappt und damit
der Deckenüberzug bzw. die Decke an einer Seite verlängert wird, während auf der anderen
Seite die Tasche verbleibt.
[0043] Bevorzugt beträgt die Länge l der Tasche sowohl an der Decke als auch an dem Deckenüberzug
entlang der Längskanten der Decke bzw. des Deckenüberzugs 1,2 Meter.
[0044] Alternativ zu der in Figs. 2 und 3 dargestellten Anordnung kann die mittels Reißverschlusses
verschließbare Öffnung zur Einbringung einer Decke / Tuchent in den Deckenüberzug
auch an der gegenüberliegenden Breitkante 117 oder an einer der beiden Längskanten
109, 111 vorgesehen sein.
[0045] Die zweiten Stoffstreifen können weggelassen werden.
[0046] Anstelle der Stoffstreifen und Druckknöpfe können beispielsweise Klettverschlüsse,
Häkchen etc. als Sicherungsmittel bzw. zum Fixieren der verkürzten Tasche bei verlängertem
Deckenüberzug eingesetzt werden.
[0047] Während die Erfindung insbesondere anhand eines Deckenüberzugs beschrieben wurde,
wird ein Fachmann erkennen, dass die Erfindung nicht nur auf einen Deckenüberzug angewendet
werden kann, sondern auch für andere Arten von Bezügen wie z.B. einen Bezug für eine
Tuchent (Federbett) verwendet werden kann.
[0048] Während die Erfindung anhand von derzeit bevorzugten Ausführungsformen beschrieben
wurde, ist sie nicht darauf beschränkt, sondern durch den Schutzbereich der anhängenden
Ansprüche definiert.
[0049] Die Erfindung betrifft eine Bettwäsche, die im Wesentlichen in Form eines durch zwei
gegenüberliegende Seitenkanten (109, 111) in Längsrichtung und zwei gegenüberliegende
Seitenkanten (115, 117) in Breitenrichtung definierten Rechtecks aus einer doppellagigen
Gewebeschicht ausgebildet ist. Entlang einer der Seitenkanten in Längsrichtung oder
entlang einer der Seitenkanten (117) in Breitenrichtung ist eine verschließbare Öffnung
zum Einbringen eines Bettwäscheelements vorgesehen. An einem Ende der Bettwäsche entlang
einer der Seitenkanten (115) in Breitenrichtung ist eine Tasche (104) aus einer Gewebeschicht
ausgebildet. Die Tasche (104) weist eine von der einen der Seitenkanten (115) in
[0050] Breitenrichtung beabstandete Öffnung (103) auf, die zwischen den Seitenkanten (109,
111) in Längsrichtung angeordnet ist. Der Abstand der Öffnung (103) zu der einen der
Seitenkanten (115) in Breitenrichtung beträgt einen Wert (I), der maximal der Hälfte
der Länge der Bettwäsche entlang der Seitenkanten (109, 111) in Längsrichtung entspricht,
und die Tasche (104) ist entlang der Seitenkanten (109, 111) in Längsrichtung lösbar
mit der Bettwäsche verbunden.
1. Bettwäsche, die im Wesentlichen in Form eines durch zwei gegenüberliegende Seitenkanten
(109, 111) in Längsrichtung und zwei gegenüberliegende Seitenkanten (115, 117) in
Breitenrichtung definierten Rechtecks aus einer doppellagigen Gewebeschicht ausgebildet
ist, wobei
entlang einer der Seitenkanten in Längsrichtung oder entlang einer der Seitenkanten
(117) in Breitenrichtung eine verschließbare Öffnung zum Einbringen eines Bettwäscheelements
vorgesehen ist, wobei
eine Tasche (104) an einem Ende der Bettwäsche entlang einer der Seitenkanten (115)
in Breitenrichtung aus einer Gewebeschicht ausgebildet ist, wobei
die Tasche (104) eine von der einen der Seitenkanten (115) in Breitenrichtung um eine
Länge (I) der Tasche beabstandete Öffnung (103) aufweist, die zwischen den Seitenkanten
(109, 111) in Längsrichtung angeordnet ist, und
der Abstand der Öffnung (103) zu der einen der Seitenkanten (115) in Breitenrichtung
einen Wert (I) beträgt, der maximal der Hälfte der Länge der Bettwäsche entlang der
Seitenkanten (109, 111) in Längsrichtung entspricht,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Tasche (104) entlang der Seitenkanten (109, 111) in Längsrichtung mittels lösbarer
Verbindungselemente (101, 106) mit der Bettwäsche verbunden ist,
aus einem doppellagigen Gewebe ausgeführt ist, und
sich im Bereich der Öffnung (103) eine mittels eines lösbaren Verbindungselements
(105) verschließbar ausgeführte Öffnung (107) zum Einbringen eines Bettwäscheelements
zwischen die beiden Gewebelagen der Tasche (104) befindet.
2. Bettwäsche nach Anspruch 1, wobei die Verbindung der Tasche (104) mit der Bettwäsche
entlang der Seitenkante (105) in Breitenrichtung mit lösbaren Verbindungselementen
(102) ausgeführt ist.
3. Bettwäsche nach Anspruch 1 oder 2, wobei an den lösbaren Verbindungselementen (101,
106) Sicherungselemente (121, 123, 122a, 122b, 124a, 124b) in Form von Stoffstreifen
(121, 123) mit Druckknöpfen (122a, 122b, 124a, 124b) vorgesehen sind.
4. Bettwäsche nach Anspruch 3, wobei an den Breitkanten (109, 111) im Bereich der Tasche
(104) zusätzliche Druckknöpfe (126b, 128b) vorgesehen sind, die mit den Druckknöpfen
(122a, 124a) in Eingriff bringbar sind, wodurch die Länge (I) der Tasche variabel
ist.
5. Bettwäsche nach einem der Ansprüche 3 oder 4, wobei die Tasche (104) durch Umschlagen
der Bettwäsche an einer Kante (115) in Breitenrichtung und Verbinden des umgeschlagenen
Teils entlang der Seitenkanten (109, 111) über einen vorbestimmten Abstand (I) in
Längsrichtung gebildet ist.
6. Bettzeug mit einer Bettwäsche nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei es sich bei
der Bettwäsche um einen Deckenüberzug handelt, in dem eine Decke oder ein Federbett
als Bettwäscheelement aufgenommen ist und ein(e) an die Größe der Tasche (104) angepasste(s)
Decke oder Federbett zwischen den zwei Lagen der Tasche (104) aufgenommen ist.